# SpaceX IPO Lessons, AI Cost Shifts, and Space ETF Strategies

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-15

## Transcript

Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool, aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also...
Ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über schlechte Nachrichten für Rheinmetall, KI-Ärger für Antropic und den Absturz der Plattform Group.
Im Thema des Tages reden wir über die sieben Lektionen der SpaceX-IPOs und in der Triple-E-Idee erklären wir euch, welcher Space-ETF der richtige für euch ist.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Heute ist Montag, der 15.
Juni und wir wünschen euch einen euphorischen Start in die neue Woche.
Nicht nur ein gelungener SpaceX IPO am Freitag.
Gestern dann auch noch der 7 zu 1 Start der Nationalmannschaft in die WM gegen Curaçao.
So darf die Woche gerne weitergehen.
Am Freitag halfen der erfolgreiche SpaceX-Börsengang und mal wieder die Friedenshoffnung im Iran-Krieg die amerikanischen Indizes ins Plus zu ziehen.
Der S&P 500, der ging knapp 0,5 Prozent höher aus dem Handel bei 7.424.
Der nächste Klicke 0,2 Prozent zu.
Donald Trump hatte wie schon so oft in den vergangenen Wochen eine baldige Verständigung mit dem Iran angekündigt.
Er wollte es in seinem Geburtstag machen.
Gestern nämlich.
Aber der Iran hat die noch ein bisschen hingehalten.
Und am Freitag hieß es, dass zwar noch am Text gefeilt würde, man aber in den nächsten Tagen mit einem Abschluss der Verhandlungen rechne.
Die Preise für Nordsee Ölbrennt und USÖ WTI gaben wirklich kräftig nach.
Beide jetzt deutlich unter 90 Dollar je Barrel.
Und die Woche dürfte auch positiv starten.
Zumindest bei Hyperliquid sah man den S&P 500 nochmal am Wochenende leicht im Plus.
Ach, du und dein Hyperliquid.
Dann ging es übers Wochenende, aber immer wieder hin und her.
Israel griff nochmal Ziele im Libanon an.
Der Iran drohte mit Vergeltung.
Trump mahnte.
Aber ja, wie gesagt, mit dem Friedensschluss als Geburtstagsgeschenk zum 80.
Da wurde es erstmal nichts.
Und dass der SpaceX-Börsengang ein Erfolg war und am Schluss ein Plus von rund 20 Prozent gegeben und im EU-Preis von 135 Dollar stand, habt ihr wahrscheinlich schon gehört.
Da haben wir in der Samstagsfolge auch schon drüber gesprochen.
Aber welche Lehren man daraus ziehen kann, dazu gleich mehr im Thema des Tages.
Adobe brachen am Freitag nach dem Abgang von Finanzchef Dan Dern um mehr als 8 Prozent ein.
Der Manager wechselt in gleicher Funktion zum Chip-Entwickler Marvell Technology.
Wie das Unternehmen mitteilte, die Marvell-Aktien rückten um rund 2 Prozent vor.
Meist ist es ja kein gutes Zeichen, wenn ausgerechnet der Finanzchef geht.
Der DAX konnte am Freitag deutlich stärker zulegen als die amerikanischen Börsen.
Am Ende schloss er mit 1,8 Prozent im Plus bei 24.635 Punkten.
Aber auf Wochensicht.
Blieb es trotzdem bei einem Minus von 0,5 Prozent.
Aber wir hatten ja die Frage am Samstag gestellt, wollt ihr den DAX weiter hier im Börsenbericht zumindest im Wochenrückblick haben?
Und alle, also fast alle haben gesagt, so richtig patriotisch zur Fußball-Weltmannschaft, sie wollen den DAX weiter haben.
Und insofern soll er auch weiter Teil des Wochenrückblicks werden.
Und zu gegen Gewinnen gehörte vor allem der Reisesektor wegen der Hoffnung auf ein Ende des Irankriegs.
Reiseveranstaltungen TUI, die Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport verbuchten Kursgewinne von bis zu 9 Prozent.
Auch die Finanzbranche gehörte zu den Profiteuren eines möglichen Friedens im Nahen Osten.
Schließlich würden das sowohl die Konjunkturaussichten deutlich verbessern als auch die Inflation eindämmen.
Papiere der Deutschen Bank standen mit einem Kurssprung von 6,6 Prozent an der DAX-Spitze.
Die Commerzbank stieg immerhin auch um 2,9 Prozent.
Im erweiterten Finanzsektor dann Hypoport mit plus 6,4.
Und dann müssen wir noch über eine Aktie aus der zweiten Reihe sprechen, nämlich die Aktie des deutschen E-Commerce-Gemischtwaren-Ladens.
The Platform Group hat am Freitag ein Drittel des Wertes verloren.
Das Manager Magazin hatte über angebliche Steuerschulden und Bankenforderungen berichtet.
Das Unternehmen, das wehrt sich juristisch massiv gegen diese Berichterstattung und will Klage einreichen.
Und ich muss gestehen, ich erinnere mich noch an Dominik Benner.
Das ist der CEO der Platform Group.
auf dem Eigenkapitalforum zu uns in den Podcast kam.
Und als er dann feststellt, dass wir kritische Fragen stellen wollten, das Interview einfach wieder verließ.
Tja, das sagt ja auch was aus.
Schlechte Nachrichten gab es am Wochenende von Rheinmetall.
Vorstandschef Armin Pappberger, der sagte unserem Kollegen Gerhard Hegmann im Interview mit der Welt am Sonntag, dass er nicht ausschließt, dass nach dem geplatzten deutsch-französischen Kampfjet FKAS auch das Aus für den Zukunftspanzer MGCS droht.
MGCS, das steht für Main Ground Combat System.
Und Pappberger sagte wörtlich, eine Gefahr ist immer da, aber es ist noch nichts entschieden.
Nach Informationen des Rheinmetall-Chefs plant Frankreich, das Budget für dieses Projekt drastisch zu kürzen.
Im Gespräch hatte er dann von weniger als der Hälfte des ursprünglich geplanten Betrages gesprochen.
Die Folge eines gekürzten Budgets, die wären Streichungen von Leistungsanteilen und dadurch dann eben auch weitere Verzögerungen bei dem Vorhaben.
Und am Wochenende gab es noch drei KI-Meldungen, die zeigen, die KI-Party, die läuft zwar weiter, aber der Türsteher zur Party, der wird strenger und vor allen Dingen die Rechnung, die wird auch höher.
Fangen wir an mit Antropic.
Die US-Regierung hat den Zugriff auf neue Antropic-Modelle für ausländische Staatsbürger untersagt.
Und das klingt erstmal nach so Exportkontrolle wie bei Chips, aber es ist halt noch viel krasser, denn hier geht es nicht um Nvidia-Hardware, sondern um den Zugang zum Modell selbst angeblich wegen eines Jailbreaks, also eines Prompts der Sicherheitsregeln umgeht.
Und das Problem, dass solche Jailbreaks eigentlich bei jedem großen Modell und gerade bei neuen Modellen gibt und wenn das reicht, um so ein neues Frontier-Modell zu stoppen, dann wird eben jeder Launch zur regulatorischen Lotterie.
Tja, Entropic sagt sinngemäß, wenn dieser Maßstab für alle gilt, dann stehen neue Modellstarts der gesamten Branche auf der Kippe.
Das ist ein Warnsignal für OpenAI, Google, Meta und auch für alle Investoren, die KI nun als Wachstumsgeschichte sehen.
Apropos Meta, dort wird offenbar das sogenannte Tokenmaxing zurückgedreht.
Früher war ja hoher Tokenverbrauch ein Statussymbol.
Wer viel KI nutzt, gilt als produktiv.
bis die Cloud-Rechnung dann kommt, denn dann wird es richtig teuer.
Tokens sind die neue Stromrechnung der KI-Industrie, Agenten, Coding-Assistenten, lange Kontexte.
Das alles frisst eben Rechenleistung und somit Tokens.
Und plötzlich merkt man dann, nicht jeder zusätzliche Token bringt auch tatsächlich zusätzlichen Gewinn.
Also von mehr KI ist besser.
geht es jetzt zu effizienterer KI ist besser.
Für Anleger heißt das nicht nur Umsatzwachstum anschauen, sondern eben auch Margen, Compute-Kosten und Kapitalintensität.
Und dann gab es auch noch was zur OpenAI.
Da gibt es nämlich Ermittlungen von US-Generalstaatsanwälten wegen Auswirkungen auf die Nutzer.
Klingt auch nicht so gut.
Das ist die dritte Front.
Verbraucherschutz-KI wird nicht mehr nur als Tool gesehen, sondern als Begleiter, Ratgeber, vielleicht sogar als Risiko für Minderjährige oder andere verletzliche Nutzer.
Die neue KI-Realität, die lautet also Regulierung oben, Kosten unten und Haftung von der Seite.
Willkommen in der zweiten Phase des KI-Booms.
Und weil du ja immer meine Hyperliquid-Zahlen so gut findest, ich kann dir sagen, Entropic, die haben verloren am Wochenende aufgrund dieser Nachrichten zwischen 3 und 5 Prozent und OpenAI auch.
Man kann da die vorbörsigen Kurse schon sehen.
So, dann mache ich mal schnell hier die Termine.
Da gibt es ganz viele Zinsentscheidungen diese Woche.
Bank of Japan, Fed, Bank of England und Schweizerische Notenbank.
Und die Bank of Japan wird wahrscheinlich eine Zinserhöhung auf 1 Prozent machen.
Jetzt sagt ihr, höh, 1 Prozent, was ist denn das?
Aber das wäre der höchste Wert seit 31 Jahren.
Und, wenn wir uns nachher in den Sommer 2024, da gab es ja so eine Mini-Zinserhöhung und die hat mal gleich den gesamten Markt durcheinander gebracht und wir hoffen, das wird diese Woche nicht passieren.
Dann gibt es die FED-Sitzung, da gibt es ja die Zeitenwende unter dem neuen FED-Chef Kevin Walsh und man muss mal gucken, was er da so macht.
Und S&B und Bank of England, da werden keine Zinsänderungen erwartet, das wird eher langweilig.
Dann gibt es ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland und am Freitag ist ja mit dem Juneteens der offizielle Gedenktag der Sklavenbefreiung in den USA und damit Börsenfeiertag.
Damit gibt es diesen vierfachen Verfallstermin, Optionen und so weiter, Futures und was es da alles gibt.
Der findet schon am Donnerstag starten.
Deswegen wird der Donnerstag ein ganz wahrscheinlich sehr volatiler Tag.
Und das ist dann der Tag auch nach dem FOMC-Entscheid.
Dann gibt es noch ein paar Firmen, aber eher so zweite, dritte, vierte Reihe.
Canopy Growth, Quantum, Smith & Wesson, Kroger, Corn Fairy und aus Deutschland Hornbach Holding.
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Und den Anfang machen wir.
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Das Thema des Tages.
Holger, heute ist quasi Tag 1 nach dem SpaceX-Börsengang am Freitag und da müssen wir natürlich im Thema des Tages nochmal Bilanz ziehen und nach vorne schauen.
Was bedeutet der geglückte größte Börsengang der Geschichte denn jetzt für die kommenden IPOs?
Die erste Erkenntnis ist natürlich erstmal, dass es SpaceX nicht nur gelungen ist, trotz der hohen Bewertung erfolgreicher Börse zu starten, sondern sogar noch einen Pop am ersten Handelstag.
um knapp 20 Prozent hinzulegen.
Das ist ungefähr im Durchschnitt von allen IPOs seit 1800.
Da gibt es eine Statistik, die die BNP Paribas mal rausgeholt hat.
Und angesichts dieser Dimension, wenn es so ein wahnsinnig überwärteter Börsengang ist, dann ist das keine Selbstverständlichkeit und natürlich ein sehr positives Signal auch für OpenAI und Antropic, die in den kommenden Monaten auch mit einer KI-Story an die Börse wollen.
Nochmal kurz rekapituliert.
Der Ausgabepreis der Aktien für alle, die Glück hatten und Anteile zugeteilt bekamen, der war 135 Dollar.
Der erste Kurs lag dann direkt bei 150.
In der Spitze stieg der Kurs kurzzeitig sogar auch mal auf 176 Dollar.
Damit war SpaceX 2,3 Billionen Dollar in der Spitze wert.
Schlusskurs war dann aber wieder deutlich niedriger bei rund 160 Dollar.
Also startet der Raumfahrtkonzern mit einer 2,1 Billionen Dollar Bewertung in den zweiten Handelstag.
Und spannend werden natürlich jetzt die kommenden Wochen und Monate.
Wir haben ja mehrfach darüber gesprochen, es kommen jetzt relativ schnell weitere Aktien von frühen Investoren auf den Markt.
Gleichzeitig werden die ETFs, vor allem die den Nasdaq-Tracken, sich relativ schnell einkaufen und für Nachfrage sorgen.
Zweite Erkenntnis ist aber, dass für SpaceX genau wie für Tesla...
viele der üblichen Regeln und Gesetze der Börse nicht gelten.
Elon Musk und seine Firmen sind quasi eine eigene Anlageklasse, denn mit herkömmlichen Maßstäben lässt sich so eine Bewertung ja wirklich nicht rechtfertigen.
Jan Beckers hat es ja hier auch schon gesagt, er sieht die faire Bewertung bei weniger als der Hälfte.
Auch Morningstar kommt eher auf nur 780 Milliarden Dollar fairen Wert.
Das wäre dann noch ein Kurs von 63 Dollar.
Aber ja, wie gesagt, für Musk und seine Science-Fiction-Erzählungen gelten eben eigene Gesetze.
Er selbst ist damit zum ersten Billionär der Geschichte geworden, hat jetzt mehr als dreimal so viel Kohle wie der zweitplatzierte Google-Gründer Larry Page.
Und das ist eine völlig eigene Liga.
Dritte Erkenntnis des SpaceX-Börsengangs, die KI-Story, die funktioniert an der Börse noch.
Wenn man die Bewertung von SpaceX irgendwie rechtfertigen will, dann mit dem angeblich gewaltigen Marktpotenzial der KI-Sparte.
Musk hat im Prospekt 26 der mehr als 28 Billionen adressierbaren Markt dem KI-Geschäft und den Rechenzentren im All zugeschrieben.
Dass die Investoren bei der Bewertung tatsächlich mitgegangen sind, zeigt auch, dass viele an das gewaltige Potenzial glauben.
Gute Nachrichten eben wieder für OpenAI und Anthropic.
Und vierte Lektion ist auch...
Zeichnen ist besser als kaufen bei diesen Mega-IPOs.
Wer gezeichnet hat und Aktien zugeteilt bekommen hat, konnte am ersten Tag ein Plus von 20 bis 30 Prozent machen, je nachdem, wann man verkauft hat.
Und wer zum ersten Kurs gekauft hat, hatte zum Handelsschluss nur noch ein ganz minimales Plus.
Und wer weiß, wie sich das in den kommenden Tagen entwickeln wird.
Angesichts der gewaltigen Bewertungen, die schon beim IPO angepeilt werden, sind gerade große Kurssprünge am ersten Handelstag nur noch schwer zu realisieren.
Auf jeden Fall, und das ist die fünfte Erkenntnis, hat der SpaceX IPO viel für die Börsenkultur getan.
Durch den hohen Anteil, der an Kleinanleger ging, aber auch die Strategie, auch bei vielen Neobrokern und Digitalbanken den Kunden das Zeichnen der Aktie zu ermöglichen, hat das für eine Euphorie rund ums Anlegen und die Börse gesorgt.
Wie nachhaltig das sein wird, das wird natürlich auch davon abhängen, wie sich der Kurs jetzt entwickelt.
Sollte doch noch die Rationalität Einzug halten und der Kurs deutlich fallen, dann könnten viele die Teilnahme an ihm.
ihrem ersten IPO womöglich nachträglich bereuen.
Und sechste Lektion, das IPO-Fenster, das bleibt erstmal offen.
Es hatte ja vor dem Börsengang durchaus Zweifel gegeben, ob der Markt so große IPOs überhaupt aufnehmen kann.
Obwohl auch Alphabet vorher nochmal 85 Milliarden Dollar eingesammelt hatte, gab es genug Liquidität für SpaceX.
Und damit steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt auch noch weitere Mega-IPOs wie die von OpenAI und Anthropic aufnehmen kann.
Bleibt noch die siebte Lektion oder besser die zentrale Frage, drinbleiben oder rausgehen?
Ich habe meine 1,1 Anteile, die ich zugeteilt bekommen habe, gleich wieder verkauft.
Ich halte SpaceX einfach für völlig überteuert.
Ich habe also einen gigantischen Gewinn von 25 Euro mit diesem IPO gemacht.
Vorsteuern versteht sich.
Wie sieht es bei dir aus, Holger?
Ich habe ungefähr das Vierfache an Gewinn gemacht, weil ich ja auch 4,1...
Fünf Aktien verkauft er von meinen 5,5.
Einen habe ich ja behalten.
Also kannst du dir ungefähr ausrechnen, wie es bei mir.
Wir haben ja beide zum ähnlichen Zeitpunkt gekauft, als man bei Trade Republic zum ersten Mal verkaufen konnte.
Und dann haben wir ungefähr 22% plus gemacht.
Und so kommt mein kleines Plus.
Aber eine behältst du, ja?
Eine behalte ich.
Das ist der Disco-Kugel.
Das sind so ikonische Aktien.
Da will man eine haben, um dabei zu sein.
Wenn es die erste war, dann wird die auch behalten.
Kurze Zwischenfrage.
Kurse nahm ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purz zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
Die AAA-Idee des Tages.
Wir haben ja eben schon im Thema des Tages gesagt, dass die Rakete gestartet ist.
SpaceX an der Börse.
Der Hype ist riesig und Anleger fragen sich.
Muss ich jetzt generell auch Weltraumaktien kaufen, auch wenn ich jetzt mit SpaceX nichts zu tun habe?
Und das ist eigentlich die perfekte Einstiegsfrage für unsere Super-EED.
SpaceX hat mit seinem Börsendebüt die ganze Branche ins Schaufenster gestellt und wir wollen mal verraten, wie ihr das Thema spielen könnt, wenn ihr nicht direkt SpaceX kaufen wollt.
Ja, da kommen nämlich die Space-ETFs ins Spiel.
Davon gibt es inzwischen vier.
Zwei neue sind seit Anfang Juni hinzugekommen.
Wer Space liest, denkt natürlich an Raketen, Mars, Starlink.
In den ETFs steckt aber oft etwas ganz anderes drin.
Genau.
Und wir haben uns vier Kandidaten, also die vier, die man hier kaufen kann, unter die Lupe genommen.
Das ist nämlich der iShare Space Technologies, der ARC Space and Defense Innovation, der Wisdom Tree Space Economy und der One X Space Innovators.
Und die unterscheiden sich massiv und die WKNs kriegt natürlich in den Show Notes.
Das sagen wir hier schon mal.
Ja.
Fangen wir mit einem der Neuen an, dem Aisha Space Technologies.
Der ist die härteste Rocket Lab-Wette.
Rocket Lab macht fast 20 Prozent aus.
Das ist für einen ETF ein Klumpenrisiko.
Danach kommen ESCO, Korea Aerospace, Saab, Dassault Aviation, Aeroviromont, Thales, MDA Space und Intuitive Machines.
Also nicht nur Weltraum, sondern auch ziemlich viel Verteidigung.
Und 72 Prozent Aerospace.
Und Defense.
Also wer diesen ETF kauft, der kauft New Space plus Rüstung plus Luftfahrtzulieferer.
Und der kauft vor allen Dingen sehr, sehr, sehr, sehr viel Rocket Lab.
Und das kann super laufen, wenn Rocket Lab zum kleinen SpaceX wird.
Es kann aber auch wehtun, wenn die Aktie enttäuscht.
Und zuletzt hat es wehgetan, weil die Aktie enttäuscht hat.
Ja, dann eben ARC.
Da steht Space und Defense drauf.
Aber die größte Position ist AMD.
ARK ist kein reiner Space ETF, das ist Space als Teil einer größeren Zukunftswette.
Chips, KI, Autonomie, Defense, Robotik, eben AMD, Rocket Lab, L3 Harris, Kratos, Teradyne, Alphabet, Amazon, Nvidia, Palantir und Tesla sind da drin.
Also eher alles, was nach Zukunft Pentagon und KI riecht.
Und ARK ist der Space ETF für Leute, die sagen, okay, der Weltraum, der wird nicht isoliert gewonnen, sondern eben durch Rechenleistung, Sensorik, autonome Systeme und Plattformen.
Und dafür ist die Bewertung der Titel wirklich relativ knackig.
Die Aktien haben im Durchschnitt dieses KGV von 173 und das ist nicht billig.
Und das ist halt sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel Zukunft, die da schon vorweggenommen wird.
Tja, das ist mal wieder Cathie Woods.
Und fast 90 Prozent USA, also eine US-Tech-Defense-Wette.
ARC ist Amerika, KI, Chips, Defense und Space eben noch ein bisschen obendrauf.
Kommen wir zum Wisdom Tree Space Economy.
Der wirkt thematisch am breitesten.
Rocket Lab, Firefly Aerospace, Intuitive Machines, Mitsubishi Heavy.
Avio, AST, Space Mobile, EcoStar, MDA Space, Planet Labs, Redwire, Black Sky.
Das ist schon sehr nah an dem, was Anleger unter Space Economy tatsächlich auch verstehen.
Genau, da haben wir Satelliten, da haben wir Launch, da haben wir Dateninfrastruktur, kleinere Spacefirmen.
Und er ist weniger konzentriert.
Die Top Ten machen nur rund 34 Prozent aus.
Beim iShares sind es 65 Prozent.
Und bei dem, den es schon am längsten gibt in Deutschland, dem One X Space Innovators, da sind es 62 Prozent.
Also der Wisdom Tree, das ist der diversifizierteste Korb unter den Space ETFs.
Aber 19 Prozent werden aktuell in Cash gehalten.
Möglicherweise wurde da schon mal Platz geschaffen für SpaceX.
Auf den ersten Blick ist es der sauberste New Space Corb, aber mit Verwässerung.
Sollte wirklich ein Fünftel in SpaceX Aktien investiert werden, wäre das ein schon deutlich größerer Klumpen in dem Fall.
Und dann bleibt eben der One X Space Innovators mit dem wunderbaren Börsenkürzel JEDI, also J-E-D-I.
Der ist weniger Rakete und mehr Satellit.
Aerospace und Defense liegt bei rund 41 Prozent Telecommunications, aber bei fast 32 Prozent.
Und dabei, dazu kommen dann auch noch Cable und Satellite.
Das ist also der ETF für Salidenkommunikation, Konnektivität und Infrastruktur.
Also eher Starlink-Gedanke als Starship-Gedanke.
Jedi setzt eher auf die Frage, wer verdient an Kommunikation aus dem Orbit, an Daten, Netzwerken, Bodenstationen, Satellitenketten und nicht unbedingt, wer baut die coolste Rakete.
Aber Jedi ist konzentriert.
Die Top Ten machen mehr als 60.
Prozent aus.
Dennoch hat er im direkten Renditevergleich die Konkurrenz geschlagen.
Allerdings gibt es Daten erst seit Ende März.
Also wir fassen nochmal zusammen.
Wer Rocket Lab und Defense will, der nimmt den iShares.
Wer KI, Chips, Autonomie und Space als Megatrendmix will, der nimmt den ARC.
Aber der hat natürlich große Überschneidungen auch zu den klassischen Basis-ETFs, die ihr alle sowieso habt.
Und wer möglichst viele New Spacen haben will, der schaut auf Wisdom Tree.
Und wer Solidinkommunikation und Orbit-Infrastruktur spielen will, der nimmt den Jedi, also den One X Space Innovators.
Und wer einfach SpaceX kaufen will?
Der muss wissen, SpaceX ist gemessen an klassischen Bewertungskriterien.
Sau teuer, haben wir jetzt schon mehrfach heute wieder gesagt.
Die Aktie dürfte schon bald aufgenommen werden in die Space ETFs.
Insofern muss niemand das Einzeltitelrisiko eingehen.
SpaceX selbst ist Raketenstart, Starlink, Starship, staatliche Aufträge und natürlich der Mass-Faktor in einem.
Die ETFs sind nur Ableitungen davon.
Und nach dem Börsengang von SpaceX werden viele Anleger nach dem nächsten Mondticket jetzt suchen.
Auf der Space EDF solltet ihr wirklich genauer nochmal die Holdings schauen und auch sehen, welche Gewichte die haben und ob das genau dem entspricht, was ihr euch in der Space vorstellt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns wie immer über euer Feedback.
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Franco hat uns geschrieben und macht sich gleich doppelt Sorgen um uns beide.
Bei dir, weil nur eine SpaceX-Aktie abbekommen hättest, Holger, obwohl du für 5000 Euro gezeichnet hast.
Also ich glaube, das hat er aus einem Video.
Nee, es waren am Ende 5,5.
Es waren am Ende 5,5.
Es war so ganz komisch, es ist so langsam nacheinander reingebucht worden.
Ich habe so einen Zwischenstand gehabt.
Es waren 5,5.
Also es war nicht so schlimm.
Also er muss sich keine Sorgen machen, Franco.
Das ist okay.
Also bei ihm gab es auch zweieinhalb Aktien, obwohl er nur für 2300 Euro gezeichnet hatte.
Er schreibt, das scheint ja auf den ersten Blick willkürlich gelaufen zu sein.
Macht ansonsten weiter.
Ihr seid alle für euch super, wie ihr seid.
Und er wundert sich.
Aber wo ist eigentlich Philipp?
Lange nichts mehr von ihm gehört.
Frage hiermit beantwortet.
Da bin ich wieder.
Ist aber noch gar nicht so lange her, dass wir uns hier gehört haben.
Und wer es nicht erwarten kann, der kann ja auch immer mal bei uns auf unserem Instagram-Kanal vorbeischauen.
Genau, da gibt es nämlich seit dem Wochenende ein Video von uns beiden, in dem wir versuchen, die FOMO zu bekämpfen mit dem Börsen und dem Trading-Sai.
War auf jeden Fall sehr witzig, also mit dem Atmen.
Ich mache es nochmal kurz vor.
Wer es nochmal genauer wissen will, wie es geht, der kann auf jeden Fall nochmal reinschauen und könnt ja sehen, was dahinter steckt.
Und wenn ihr nicht verpassen wollt, was die FOMO ausgelöst hat, dann kann es natürlich nur heißen.
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Und wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
