# SpaceX IPO, AI Pricing Wars, and China's Tech Push

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-06-13

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 570 am 13.
Juni 2026.
Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Glöckner und heute ist der große Tag.
Wir saßen daneben und haben kein Geld verdient, aber Gratulation an alle, die den Pop, den SpaceX Pop mitgenommen haben.
Saßt du daneben?
Nee, aber ich war geholfen.
Hast du nicht mal, gar nicht versucht, Aktien zu bekommen?
Nee, du?
Also ich hatte aus rein wissenschaftlichen Gründen und für Content natürlich schon ein paar Aktien gezeichnet.
Echt?
Ja, klar.
Und hast du alle bekommen, die du haben wolltest?
Ja, ich habe genug.
Nee, ich habe bei zwei Neobanken slash Brokern.
Und bei meiner Hausbank haben wir ein paar geordert.
Es gibt ja so ein paar Geringverdiener auf Twitter, die sagen, das würde nicht gehen oder gegen die AGB sein.
Ja, muss man sich gerade an die AGB halten.
Egal.
Auf jeden Fall habe ich einmal, also ich habe immer so zwischen 13 und 16 Prozent bekommen.
Ich habe gehört, dass aus der Community, dass bei Trade Republic wohl die allermeisten so eine Quote von 13 Prozent.
Einfach gesagt, wenn man sieben Aktien bestellt hat, hat man eine bekommen zum Schnitt.
Bei der Hausbank war es ein bisschen größer, aber ich würde daraus schließen, dass die Retail-Tranche so ungefähr siebenfach überzeichnet ist, die andere vielleicht ein ganz klein bisschen weniger.
Entschuldigung, nicht die Insti, sondern die, was über größere Banken verkauft wurde.
Letztes Mal, als wir hier gesprochen haben, dachten wir, also da war die letzte Message noch, glaube ich, dass es nur doppelt überzeichnet war.
Da haben wir gesagt, das ist nicht so gut.
Dann hat sich ein, zwei Tage später herausgestellt, dass man schon von vier, fünf Mal gesprochen hat.
Und das passt dazu, dass es jetzt letztendlich vielleicht sechs, sieben Mal überzeichnet war, also die Leute sieben Mal so viel.
Also diese Überzeichnung hat natürlich so eine Selbstdynamik.
Hätten die Banken gesagt, es ist zehnfach überzeichnet, hätten Leute natürlich ihre Orders nochmal erhöht.
um überhaupt was zu bekommen.
Das heißt, wenn die Überzeichnungsspirale einmal im Gang ist, dann überbieten Leute sich selber so ein bisschen strategisch.
Insofern, aber long story short, die Aktie ist mit 135, sozusagen am unteren Ende der Spanne oder das, wo es festgelegt wurde, wurde sie zugeteilt.
135 Dollar pro Share.
Dafür wurden 555 Millionen Shares rausgegeben.
Und sie ist bei 1,50 gestartet und zwischenzeitlich auf 1,75 gegangen.
Jetzt gerade ist es so rund um 9 und jetzt die ganze Zeit zeigt Bloomberg den Kurs live an und ausgerechnet jetzt ist hier Adlatto.
Da ist es 169 sind wir jetzt.
Also ich hatte einmal 110 Aktien zugeteilt bekommen, einmal 11 und einmal 16 verrate ich gern.
Und verkaufe sie jetzt?
Ich habe sie schon verkauft.
Auf keinen Fall will ich die länger behalten.
Ich hatte einmal wirklich einfach nur Dussel.
Also erstmal habe ich den IPO schön verschlafen.
Also ich habe wirklich den Trading-Start komplett verpasst.
Bin dann aber glücklicherweise ein bisschen wieder zum Computer gekommen und habe das Fenster aufgemacht, als es gerade so bei 170 war.
Und dann hatte ich da, wo es ging, so einen Trading-Stop-Loss eingestellt.
dass wenn sobald die Aktie 5 Dollar verliert oder 3 Prozent oder was das sind, wollte ich automatisch verkaufen quasi.
Also ich wusste, ich wollte raus, ich wollte mir die Chance lassen, dass es weiter hoch geht.
Und so bin ich, und bei den zwei anderen Banken, da ging das nicht mal, Trading Stop Loss oder ich weiß nicht, wie es dort geht.
Das ist keine Standardfunktion offenbar.
Da habe ich es manuell bei 170 verkauft und die andere ist bei 174 weggegangen.
Da war ich eigentlich ganz...
Happy mit dem Nachhinein.
Jetzt sind wir ein bisschen da drunter.
Kann auch nochmal höher gehen.
Ja, was sind das dann?
So knapp 30 Prozent, glaube ich.
Aber wie gesagt, insgesamt 130 Aktien.
Ja, zwei Tage Urlaub, hätte ich gesagt.
4.000, 5.000 Euro, glaube ich.
Aber kommen ja noch Steuern.
Habe ich Steuern verdient für den deutschen Staat?
Kapitalertrag Steuern, die ich darauf zahlen kann.
Ja, Prost.
Also gratuliere.
Schönes Spiel, das du da gemacht hast.
Ich habe lieber Golf gespielt.
Ja, ist auch schlauer.
Also ich habe wirklich nicht viel Zeit investiert.
Aber es ist so ein bisschen wie Fußball-WM.
Ich fange ja auch immer an, Sportwetten zu machen zur Fußball-WM.
Oder so Kicktipp zumindest zu spielen, damit ich einigermaßen irgendein Interesse an den Spielen habe.
So hätte ich jetzt gar keine Aktien gehabt, hätte mich dieser IPO noch weniger interessiert.
Dann lieber Skin in the Game, damit ich überhaupt ein bisschen mitschiebern kann am Freitag.
Naja, wie gesagt, ich habe die alle wieder, also ich habe ungefähr ein siebte bekommen, alle wieder verkauft.
Ja, wir machen ja keine Empfehlung oder so.
Ich kann nur sagen, ich will die nicht langfristig halten.
Der größere Teil, den ich habe, ich bin ja bei ungefähr, ich glaube, 500 Milliarden mal vor dem IPO schon eingestiegen.
Da muss ich ja leider auf die Lockupfrist warten.
Da mache ich mir viel mehr Sorgen, ehrlich gesagt.
Ob ich die noch bei 170 losbekomme, da bin ich mir nicht so sicher, ehrlich gesagt.
Aber so oder so, wenn die nicht unter 500 fallen, dann ist ja auch schon gut.
Ist das vergleichbar mit dem Facebook-IPO damals?
Ist das eh nicht verlaufen, dass das am ersten Tag gepoppt hat und dann ein paar Monate nicht so gut lief?
War das damals so?
Kann gut sein, ja.
Das muss man ganz ehrlich sagen, ohne jeden Hohn.
Bis jetzt, wie gesagt, 9 Uhr deutscher Zeit, ist das IPO perfekt verlaufen.
Zumindest für die Altaktionäre.
Altaktionäre ist zu früh zu sagen, war viel an Max.
Und die IPO-Banken haben hier wahrscheinlich so eine halbe Milliarde an Gebühren mitgenommen und sich dafür vielleicht auch ein bisschen dehnen müssen.
Aber dass man halt geschafft hat, zwischen 20 und 30 Prozent.
Kursauftrieb am ersten Tag zu schaffen, ist natürlich genau das.
Das ist eine Punktlandung.
Eigentlich, du willst nicht deutlich unter 20 haben, du willst auch nicht über 40 Prozent haben, weil dann würde man sagen, die Aktie war vielleicht auch underpriced.
So ist es jetzt so, dass ein paar Leute am Markt nachkaufen müssen, die noch mehr Aktien haben wollten, als sie so bekommen haben.
Und ja, Punktlandung.
Besser geht es erstmal nicht.
Jetzt muss man sehen, wie lange man das halten kann.
Ich glaube, es haben auch schon fast die gesamte Anzahl der Aktien, die geissued wurden, die letzte Zahl, die ich gehört habe, waren so 370 Millionen Stücke, die quasi schon gehandelt wurden.
Das ist ja zwei Drittel der Aktien, die rausgeben worden sind.
Also es scheint schon auch viel Trading-Aktivität im Markt zu sein.
Wie gesagt, die alten Investoren dürfen ihre Aktien noch nicht verkaufen.
Die müssen auf die Q2-Zahlen warten.
dürfen sie erstmals 20 oder sogar 30 Prozent verkaufen.
Oder nach jetzigem Kurs dürfen wir ja noch nicht ganz.
Und ja, also es wird sich für ganz viele Leute natürlich lohnen.
Founders Fund, Peter Thiel, hat mal 600 Millionen in SpaceX investiert.
Die werden jetzt 50 Milliarden wert sein.
Also das ist für 80, 85-Facht oder so, glaube ich.
Ganz gute Rendite.
War aber auch ein bisschen länger drin natürlich.
Aber Andreessen wird ein 10 Milliarden Ticket machen.
Ich glaube der größte Return, den sie jemals gemacht haben an einem Stück.
Sequoia wird 20 Milliarden mitnehmen.
Und das, was ich natürlich noch viel besser finde, ist, dass tausende Mitarbeiter werden Millionäre.
Werden dazu, wenn sie es noch nicht vorher waren.
Und das natürlich genauso mit dem Entropic and OpenAI IPO, wo nochmal 4.000, 5.000 jeweils zu Millionären und eher Multimillionären werden.
Das ist für das ganze Ökosystem, also für die Häuserpreise im Silicon Valley vielleicht nicht so gut, aber für das Ökosystem ist das natürlich wahnsinnig gut.
Und vielleicht wäre natürlich schön, wenn ein paar von den europäischen Leuten da zurückkommen mit dem Geld und vielleicht hier nochmal was bauen.
Weiß man nicht.
Die werden auch gelernt haben, dass die USA der bessere Platz dafür ist.
Vielleicht aber das ist natürlich schon cool, dass durch diese Mitarbeiterbeteiligungsprogramme da wirklich Tausende von Millionären geschaffen würden.
Und ehrlicherweise gönne ich denen das schon noch ein bisschen mehr als Elon Musk.
Da muss man natürlich aber der Ordnung halber auch mal sagen, dass er jetzt mit 1,2 Billionen der erste Billionär der Welt geworden ist.
Heute wird gerade so mit 1,2 Billionen taxiert, weil eben glaube ich 42 Prozent von SpaceX gehören.
Und bei der aktuellen Bewertung, die dann so 2,2 Sekunde sein müsste.
2,18, ja.
Und ein bisschen Tesla und so hat er ja auch noch.
Und so kommt er dann auf die 1,2 Billionen.
Also ich fasse zusammen, Jeff Bezos hat heute nicht einen guten Tag.
Weiß ich nicht.
Der hat da mit bestimmt so ein bisschen gerechnet.
Also was man schon gesehen hat, dass die Investmentbanken noch einiges getan haben, um das hier anzufeuern, haben sich da alle, aber ich meine für 500 Millionen an Fees kann man sich natürlich auch ein bisschen ins Zeug legen.
Also die haben da die Roadshow so ein bisschen mit übernommen, versucht Investoren zu beknien, sehr, ich glaube, überoptimistisch ein Research rausgegeben, haben ja letzte Folge darüber geredet, über die Einschätzung von Goldman Sachs, der nicht 100% folgen kann.
Aber man kann, glaube ich, Status heute von einem sehr gelungenen IPO sprechen.
Wer das gezeichnet hat und schnell wieder verkauft, hat da ein einfacher 20-30% mitgemacht.
Wer das länger hält, keine Ahnung.
Ich habe keine Prognose darüber, wie Spacely...
Ich will glauben, dass es nach den Lockups niedriger notiert als heute durch die massive Liquidität, die im Markt kommt.
Achso, das ist vielleicht auch noch interessant.
Das habe ich auf einem Panel am Mittwoch, ich glaube Mittwoch, gesagt, mit dieser Lockup-Staffel, wenn man jetzt mal Elon Musk-Anteil rausnimmt, die 42 oder 50, ich weiß gar nicht, wie viel es genau ist, ich glaube 42, dann bleibt ja...
ungefähr 55% der Firma übrig, der jetzt liquide wird nach und nach mit der Lockup-Staffel.
Das sind dann ja 1,2, 1,4 Billionen an Venture Capital Returns, die nach und nach reinkommen.
Das ist für den Venture Capital Markt, glaube ich, auch nochmal sehr gesund, weil die Investoren in Andreessen Horowitz, in Founders Fund, in Sequoia, in Vela Capital Partners, wie die heißen.
Die kriegen ja endlich mal Distributions und die gesamte Asset-Klasse Venture Capital sieht ja, also das hebt den gesamten Durchschnitt dieser Asset-Klasse, was Returns oder Distributions angeht, also Geld, was an die Ursprungsinvestoren zurückfließt, nochmal deutlich an.
Also nicht nur, dass da tausende von Mitarbeitern sehr reich werden, sondern die Leute, die in Venture Capital investieren, nicht die Fondsmanager, sondern die, die den Fondsmanagers Geld geben, die kriegen auch endlich mal signifikant Geld zurück.
Und das macht es dann vielleicht irgendwann nochmal wieder ein bisschen einfacher, neue Funds zu raisen.
Wie gesagt, verändert die Gesamtrendite zumindest für dieses Jahr der gesamten Klasse.
OpenAI und Entropic kommen ja noch hinzu mit ähnlichen Rückflüssen, die da theoretisch vielleicht nicht mehr dieses Jahr oder nächstes Jahr geschehen könnten.
Es ist natürlich auch für deren IPOs nicht ganz unwichtig, dass das hier einigermaßen gut gelaufen ist.
Nicht unwahrscheinliches Szenario, dass OpenAI es nicht mehr an die Börse schafft.
Heute würde ich sagen, schlechter als SpaceX sehen sie jetzt auch nicht aus.
Also die wachsen immerhin oder im Jahresvergleich, wenn du nicht auf die Quartale oder Monate schaust, sondern auf die Jahre, dann wächst OpenAI ja noch sehr stark.
Und die schlechtere Company als SpaceX würde ich sagen, ist es jetzt auch nicht.
Insofern, die Leid schaffen die es doch noch an der Börse.
Gestern war ich noch so, eventuell schafft OpenAI es gar nicht an die Börse.
Weil die Zahlen vielleicht nicht mehr so nett aussehen oder zumindest nicht zu über einer Billionen Bewertung.
Aber jetzt sind wir hier.
Achso, wir können mal gucken, ob es da in Indikationen geht.
Was man sagen muss, ist, dass die Kryptomärkte das hier auch sehr genau getroffen haben.
Die haben es nämlich genau auf 2,2 taxiert.
Diese Perpetuals, mit denen man das so ein bisschen das Outcome handeln kann, die haben das genau so gesehen tatsächlich.
Ich würde mal sagen, der Markt schätzt zumindest meine Einschätzung zu OpenAI, wird inzwischen bei 1,2 Billionen noch gesehen, aber Trend klar fallend.
Also mal sehen, wie es weitergeht.
Da passiert ja gerade noch viel, aber die 1,5, die sie bestimmt mal irgendwann wollten, sieht man gerade auch nicht.
Aber es liegt höher als ihre letzte Bewertung.
Gab es bei OpenAI nicht auch die Tage, die News, dass Softbank irgendwie das Geld gar nicht zusammenkratzt, was sie gerne in OpenAI investieren möchten?
Ja, die wollen ihre Shares beleihen, um dann wieder neues Geld zu investieren oder mehr Geld zu investieren.
Ich weiß es nicht.
Aber das ist ja bei Masayoshi-san auch nichts Besonderes.
Dass der so hart am Gas fährt und das Risiko nicht scheut und auch mit geborgenem Geld arbeitet, wenn es sein muss.
Dafür ist er ja so ein bisschen...
Aber es fühlt sich so an, als ob das auch signalisiert, dass die Profis gar nicht mehr da investieren möchten und es deswegen an die Retailer geht.
Ja, das ist ganz ehrlich, das ist bei jedem IPO so.
Also die Aktie ist vorher perfekt, also ich wollte sagen perfekt gepreist, bei SpaceX kann man das alles nicht sagen, wobei, das hat jetzt gut funktioniert, aber Also die letzte Bewertung, wo dann noch Institutionelle investiert haben, war 500 Milliarden.
Und es gibt Leute, die sagen, man könnte im Moment noch Shares für 500 Milliarden kaufen.
Also die noch Lock-In, Lock-Up-Phase haben.
Was dafür spricht, dass die Investoren glauben, sie hätten lieber 500 Milliarden heute, als zu warten, bis sie ihre Shares verkaufen können, weil sie damit rechnen, dass das fallen könnte.
Ansonsten gab es noch vor der Nasdaq eine kleine Demonstration.
Da war so ein aufgeblasener, so eine Elon-Puppe mit einem nackten Oberkörper, von der offensichtlich Elon Musk darstellen sollte.
Und worauf tätowiert wurde, SpaceX's Grog makes AI-Child-Porn.
Also eine Demonstration gegen die Fähigkeit des Grog-Shatbots, damit Bilder zu erstellen, die irgendwie andere Leute sexualisiert, inklusive Kinder.
Das konnte dem...
IPO jetzt aber auch nicht wirklich was antun, fairerweise.
Ja, ich habe mich gefragt, wie du es geschafft hast, das Ding da aufzublasen.
Das dauert ja ganz schön.
Man kann ja mehrere Bläse nutzen.
Also eine Hüpfburg ist relativ schnell aufgeblasen.
Also da waren so Absperrungen drumherum.
Das sieht aus, als wäre das vielleicht sogar eine angemeldete Demonstration gewesen.
Dann, größte Überraschung für mich diese Woche, Anthropic haut schon wieder was Neues raus.
Aber man hat so ein bisschen das Gefühl, man wird jetzt angefüttert.
Also es gibt ein neues Modell, das kann ich jetzt für eine Woche umsonst nutzen und dann muss ich zahlen.
Das ist ja ganz neue Praktiken.
Genau, Anthropic hat jetzt endlich sein Mythos, Mythos oder wie auch immer.
Modell rausgebracht.
Es heißt für den Allgemeingebrauch Fable.
Ich hatte ja damals auf Saga gesetzt.
Fable ist eigentlich eine kürzere Geschichte, deswegen passt es nicht so richtig, finde ich.
Aber wie auch immer, es heißt Fable 5 und hat die Fähigkeiten von Mythos, wurde aber entschärft für den Allgemeingebrauch.
Also es springt bei security-relevanten Themen dann auf ein schwächeres Modell zurück im Zweifel oder verweigert.
die Arbeit damit, Normalanwender damit nichts Böses anstellen können.
Ansonsten kriegen die Testpartner von Mythos, kriegen das original Mythos-Modell wohl und können damit ihre Software sicherer machen.
Die Allgemeinheit kann jetzt Fable testen.
Die Ergebnisse waren großartig.
Es hat deutlich vorherige Modelle geschlagen in den meisten Benchmarks.
Und genau, es wird jetzt eine Zeit lang, ich glaube bis 22.
Juni oder so, kostenlos angeboten.
Macht ordentliche Arbeit, soweit ich das einschätzen kann.
Und kann jeder, der verklaut bezahlt, mit rumtesten und später kann man es dann eben gegen Bezahlung probieren.
Ich habe mit jemandem heute telefoniert, der viel damit rumgespielt hat.
Und er meinte, im Vergleich zu Opus ist es ihm schon...
manchmal zu weit und zu eigenständig.
Also es würde zu viel denken und am liebsten zu viel für einen selbst entscheiden.
Dann geht eher auf das kleinere Modell zurück.
Ja, das wird auf jeden Fall, also die Auswahl des richtigen Modells wird zunehmend wichtiger, würde ich auch sagen.
Ich finde, man bräuchte eigentlich so drei Buttons.
Da ist ja mal so ein Dropdown-Button, wo ich das Modell aussuchen kann.
Und dann drücke ich halt Enter sozusagen.
Ich fände es fast besser, wenn du mit einem Klick sagen könntest, ich will eine schnelle Antwort oder ich will eine komplexe Research haben.
Also ich kann es auf jeden Fall gut nachvollziehen.
Manchmal ist man aus Versehen noch irgendwie in Opus 4.8 drin und stellt eine Anfrage und dann wartet man zweieinhalb Minuten, obwohl man eigentlich irgendwas, was man auch mit Gemini Flash hätte beantworten können oder mit Haiku oder mit Opus 4.6 Haiku oder so, wer hätte dann auch ausgereicht und man hätte sich ein paar Tokens gespart.
Ich glaube, da wird es noch viel Produktinnovationen geben, wie man entweder automatisch das richtige Modell wählt oder es noch intuitiver für Nutzer macht, das auszuwählen.
Das Gleiche, wenn du zum Beispiel so längere Research-Tasks oder Software erstellen lässt, dann lässt du dir inzwischen, wenn du schlau bist, auch erstmal einen Plan machen, weil das ansonsten viel zu schnell losläuft und komplexe Dinge anfängt und da schon mal die erste Million Token verbrennt.
Insofern ist es, glaube ich, immer schlau, sich erstmal...
Also wenn es komplexere Sachen sind und man ein sehr großes Modell nimmt, erstmal so ein bisschen nachzufragen, wie würdest du das denn machen und dann kann man das Go geben, wenn man wirklich will, dass da jetzt 30 Minuten dran gearbeitet wird, eventuell.
Also die meisten haben halt noch überhaupt keinen Überblick, was so der Verbrauch überhaupt ist.
So ein bisschen wie, man hat immer ein vollgetanktes Auto.
Man sieht nicht, wie viel Sprit man verbraucht.
Ja, so richtig einfach sichtbar ist es nicht, aber man kann das, also bei Cloud zumindest, kann man es ganz gut einstellen in den Settings, dass man die verbrauchten Tokens sich angucken kann.
Wäre natürlich viel spannender, wenn es so ein bisschen im Frontend integriert war.
Dieser Query hat jetzt so und so viel Tokens und so und so viel Geld verbraucht, wenn du Usage-Based arbeiten würdest.
Preiskampf so ein bisschen losgehen würde oder der Preiskrieg zwischen den Anbietern, so hat er das zumindest vorausgesagt.
Und er rechnet damit, dass es drastische Preiskürzungen geben würde und so eine Art Preiskrieg eben dadurch ausbrechen würde zwischen den Anbietern.
Okay, ich habe gedacht, wir sind im Modellkrieg, nicht im Margenkrieg.
Ja, ich würde auch sagen, das ist kein Zeichen von Stärke.
Scott Galloway könnte bestimmt eine ganze Branding Vorlesungen darüber halten, aber ich habe das Gefühl, dass das ist kein Move, den der Stärkere macht, dass er sagt, wir rechnen hier mit sinkenden Preisen.
Ich glaube, tendenziell hätte Entropic auch mehr Potenzial dafür und bessere Margen und eher die Fähigkeit, die Preise sinken.
Insgesamt ist das für die Industrie aber nicht gut, wenn sie in den Preiskampf reingeraten, beweist das einerseits, würde ich sagen, dass die Modelle nicht ausreichend differenziert sind, also dass sie Commodities sind.
Einen Preiskrieg kannst du nur machen, wenn es vergleichbare Dinge gibt.
Und je vergleichbarer du bist, desto klarer wird dann auch, dass die Margen auch in Zukunft nicht gut sein werden.
Also hast du wenig Vergleichbarkeit, einen hochdifferenzierten Service, ich sage mal iPhone als gutes Beispiel, kannst du halt unheimlich hohe Margen verlangen.
Apple hat die höchsten Hardware-Margen von allen.
Hardwarefirmen oder Elektronikfirmen wahrscheinlich.
Hast du ein vollkommen vergleichbares Telefon, sagen wir mal Samsung gegen Oppo, gegen HTC oder so, Samsung würde ich sagen, differenziert sich vielleicht sogar noch ein bisschen, aber dann hast du halt eine super niedrige Marge.
Und wenn die jetzt sagen, sie gehen hier in den Preiskrieg, dann sagt mir als Investor das schon, da wird es wahrscheinlich in drei Jahren auch noch Preiskrieg geben und die kommen niemals auf Monopolmargen oder niemals, weil es auch keine Netzwerkeffekte ist, zumindest noch nicht absehbar.
signifikante Netzwerkeffekte gibt.
In der KI-Modellwelt muss ich halt damit rechnen, dass die EBIT-Marge am Ende nicht wie bei Google oder Meta zwischen 40 und 50 Prozent rangiert, sondern eher zwischen 10 und 15, wenn ich Glück habe.
Und das ist natürlich kein gutes Vorzeichen.
Ich würde auch sagen, dass es eher gegen OpenAI spricht, dass sie quasi diesen Preiskampf einleuten oder andeuten als erster.
Wie gesagt, gut tut das eigentlich niemandem.
glaube ich, aber was willst du machen, wenn du durch das Produkt nicht gewinnst?
Den Discount-Kampf fängt immer der an, der nicht das beste Produkt hat.
Sagt mir eine Firma, die ein Produkt mit ausreichend Nachfrage hat und gesagt hat, wir machen es jetzt noch günstiger.
Fastfood-Restaurants, die vielleicht immer damit werben, aber die sind ja auch, also für mich ist das am Ende, wenn es um einen Preisvergleich geht, ist es für mich irgendwie Stromanbieter, Tankstellen.
Telefonanbieter.
Genau, das sind die typischen Commodities.
Eine Telefonminute oder eine Kilowattstunde, die ist mit rotem Sturm genauso gut wie mit blauem oder mit einem, auch wenn dir anderes erzählt wird, mit einem blauen Netz genauso gut wie mit einem rosa Netz oder oft ist es vielleicht sogar das gleiche Netz.
Insofern sind das eben undifferenzierte Services.
Und wenn man glaubt, man geht hier in so einen Preiskrieg, dann sagt man damit, KI-Tokens sind auch und differenziert und ob die jetzt von einem OpenAI-Modell ausgeworfen werden oder von einem Antropic-Modell, ist am Ende egal.
Und ich glaube, für viele Tasks stimmt das auch, würde ich sagen.
Ich glaube, so ein bisschen spielt Geschmack schon eine Rolle und ich glaube, in Zukunft wird vor allen Dingen wirklich das Produkt und das Frontend eine Rolle spielen.
Ich würde 80% der These, dass das highly commoditized ist, eigentlich unterschreiben.
Und umso wichtiger ist aber, glaube ich, dass man sich im Frontend differenziert und wie man quasi die Bedienung des Modells so bequem macht, dass Leute dann doch bereit sind, mehr dafür zu bezahlen, weil es einfach ist.
Weil der nächste Schritt ist natürlich, wenn die hier in den Preiskampf gehen, dann fangen Leute ja wirklich an, also wenn Leute beginnen überhaupt über Preisvergleich nachzudenken, dann landen sie ja zwangsläufig in China.
Also Preiskampf heißt ja nicht, ich spare hier 20 Prozent, wenn ich von Claude auf JetGPT wechsle.
Sondern das heißt, ich kann 90% sparen, wenn ich auf Mimo oder Kimi wechsle.
Und das ist die eigentliche Gefahr.
Das heißt, eigentlich können die wirklich kein Interesse daran haben, Preis haben angefangen, sondern im Gegenteil, sie sollten das Application Layer und das Produkt so gut machen, dass Leute nicht über Preis nachdenken.
Und ich würde eigentlich sagen, das machen sie auch.
Also gerade ChatGPT mit dem, wie hast du gesagt, Chat ist dead, dass sie jetzt quasi das Frontend nochmal overhaulen.
Daraus eigentlich ein Operating System, wo das Modell nur ein Layer von ist und es geht darum, was du damit machen kannst.
Du hast eventuell deine eigene Tabellenkalkulation irgendwann da drin.
Du hast deine eigenen Anwendungen da drin.
Du arbeitest da drin.
Du liest deine E-Mails da drin.
Du hast einen Messenger da drin.
Ich glaube schon, dass das so in die Richtung gehen wird, weil so kannst du Leute dann vielleicht so ein bisschen einloggen.
Wenn nicht, wenn es wirklich Commodities werden, also austauschbare Leistungen.
dann ist das für niemanden in der westlichen Welt gerade, der an KI arbeitet zumindest gut.
Außer für die Anwender, die werden mehr und mehr natürlich verstehen, dass sie es günstiger in China haben können.
Also es ist ja noch kein offizielles Statement von OpenAI.
Es wird jetzt berichtet, glaube ich, wahrscheinlich von The Information.
Aber wenn das wahr ist, dann müsste doch, also das Einzige, was ich da sehe, ist, Dass OpenAI vielleicht dieses Jahr keine IPO macht und auch noch den IPO von Anthropic ein bisschen kaputt machen möchte.
Könnte man so sehen.
Wie gesagt, ich glaube, es tut niemandem gut, weil ultimativ mit China können sie eh nicht mithalten, was Preis angeht zumindest.
Und zu sagen, man spricht ja so, dass die Margins are competed away, also die Margen werden durch Wettbewerb zerstört.
Das hat natürlich ganz viele gute Sachen.
Für uns Verbraucher ist das natürlich genau das, was wir brauchen.
Und dass wir halt nicht mehr so viel für die Tokenszahlen mit weniger, aber da diese Firmen ja alle kein Geld verdienen gerade, ist das Potenzial natürlich die Preise zu senken auch relativ niedrig.
Und wie gesagt, es gibt zwei, bei dem ganzen Ding gibt es zwei Gewinner.
Im Consumer-Markt ist es Google, die die beste Preisstruktur haben und das Werbemodell dahin.
Das heißt, Google kann es als einziger kostenlos dauerhaft drei Milliarden Menschen anbieten.
Ganz egal, was...
Und so lange kann OpenAI es nicht subventionieren.
Und im B2B-Markt werden mehr und mehr Startups sowieso schon, aber auch größere Firmen, die Entscheidung treffen, ich baller mir lieber ein Open-Source-Modell in vielleicht sogar ein lokales Data-Center, statt hier die teuren Tokenrechnungen bei OpenAI und Entropic zu bezahlen.
Und dazu kommt ja auch noch, dass sehr viele, die viel damit arbeiten, noch das Gefühl haben, es ist zu günstig.
Also es gibt ja wahnsinnig viele Geschichten von jetzt Leuten, die einfach auf dem normalen Monatsabo Sachen machen, mit denen sie viel Geld sparen, was sie früher viel mehr Geld gekostet hätte.
Würde ich auch sagen.
Man muss davon ausgehen, dass ein paar Abos subventioniert sind und ein paar sind positiv.
Im Schnitt mag es sich je nach Anbieter rechnen.
Semi-Analysis, das ist der Dienst, der auch das den Umsatz von Entropic ganz gut vorausgesagt hat, hat eine Analyse gemacht.
Das heißt, die haben mal geschaut, was bekommst du eigentlich für die verschiedenen Abos von Cloud oder ChatGPT.
Also zum Beispiel die 20 Dollar Abos, CloudPro ist das oder ChatGPT Plus, die kosten 20 Dollar im Monat.
Bei CloudPro kann man aber bis zu 400 Dollar an Tokens bekommen.
Bei ChatGPT sogar bis zu 700 Dollar.
Also man hat das so ausgerechnet, man hat quasi auf dem Standardplan solange man kann im Monat einen relativ komplexen Task ausführen lassen und hat parallel geschaut, was würde der mich kosten, wenn ich die API nutze oder wenn ich pro Usage bezahle.
Und so hat man ausgerechnet, dass diese Standardpläne, die so ein bisschen damit rechnen, dass du nicht 24 Stunden vor deinem Rechner sitzt wahrscheinlich, dir eigentlich Tokens im Fall von Claude im 20-fachen Wert geben von dem, was du bezahlst und im Fall von JetGPT sogar im 35-fachen Wert.
Und es geht...
So weiter, im größten Abo, was 200 Dollar im Monat kostet, kriegst du 8.000 Dollar Anleistung von Antropic und 14.000 Dollar, also fast das doppelte Anleistung von ChatGPT.
Also ChatGPT ist schon der Discounter im Vergleich zu Claude.
Wie gesagt, am Ende ist aber so, die meisten Menschen sitzen halt nicht 24-7 vor ihrem Chatbot und deswegen kommen sie nicht auf diese theoretischen Zahlen, die sie da abrufen könnten, natürlich.
Stark, dann werden ja die kommenden sechs Monate für uns ähnlich wie damals beim Food Delivery Markt mit Gutscheinen rumgeworfen hier.
Wo ganz Berlin mal von Delivery Hero und Uber gelebt hat, meinst du?
Genau, wie heißt das?
Aber es gibt doch irgendwie noch so einen Begriff, wie man das dann machen muss.
Irgendwie Token Routing oder sowas, dass man sich dann irgendwie welche Möglichkeiten baut, je nachdem, wo es gerade günstig ist.
von was man so macht.
Da wird wahrscheinlich die Innovation in den kommenden Monaten oder Wochen kommen.
Also ich glaube, dass wir schon sehen werden, dass die großen Anbieterwege versuchen, dich reinzulocken, also doch locken, ist ja beides locken, also dich einzuschließen in dem Produkt, indem sie das Produkt viel mehr integrieren, also mit anderen Software-Teilen verbinden, sodass das LLM dahinter nicht so einfach austauschbar mehr ist in dem Chatbot.
sondern dass es sich eben so ein bisschen anfühlt wie, das ist jetzt deine Umgebung vor allen Dingen und mal sehen, wie gut ihnen das gelingt.
Oder ob Leute dann doch sagen, ich nehme Alibaba, Quen oder das neue Mimo-Modell und lasse mir das Frontend-Vibe coden und setze dann irgendwie Diebsieg dahinter, weil es am günstigsten ist.
Eine weitere Maßnahme, die ich nicht unheimlich souverän finde, ehrlich gesagt, von OpenAI ist und ich würde sagen auch so ein bisschen Late-Stage, was nicht zwangsläufig der Marktführer typischerweise macht, ist, sie scheinen jetzt Lionel Messi ordentlich Kohle gegeben zu haben, dass er ChatGPT bewirbt und zwar macht er so eine tolle WM-Kampagne, dass er quasi so einen Prompt erzählt, wie man ChatGPT dazu bringen kann.
super kreativ, die Haare in den Nationalfarben der eigenen Nationalmannschaft zu färben und das quasi, also die Video-Editier-Funktion oder Bild-Editier-Funktion von ChatGPT nutzt er so ein bisschen und macht dann so schön albiceleste Haare auf sich raus.
Hast du es schon probiert?
Nee.
Vielen Dank.
Deswegen hat die Story es hier ins Wort geschaut.
Wenn man solche Kohos braucht, braucht man keine Feinde.
Das ist nicht der Grund, warum sie hier ist.
Das fiel mir eben spontan ein.
Sorry.
Aber ich würde schon sagen, so Weltfußballer verpflichten spricht auch nicht dafür, dass dein Produkt reißend Absatz findet.
Das ist halt schon fast klassisches Konsumgüter-Marketing oder Commodity-Marketing.
Mit irgendwelchen Hackfressen versuchst, dein Produkt aufzuladen, damit Leute lieber das nutzen als ein anderes.
Ich glaube, es macht schon Sinn, immer mal wieder zu erklären, was man mit dem Tool eigentlich machen kann.
Darauf würde ich sogar mehr Geld verwenden.
Ob das jetzt immer irgendwie so ein Ronaldo, Messi oder Rihanna oder was weiß ich, Snoop Dogg fehlt noch so ein bisschen.
Ob das jetzt der Weg ist, wie gesagt, ich finde es auch unsouverän, ehrlich gesagt.
Außer, huch, die Kommentare sind auch gold, sehe ich gerade.
Uiuiuiui.
Was passiert da?
Wenn du auf X zweimal runterscrollst, dann wird es echt dunkel.
Ja, wie gesagt, also für mich spricht das auch die Sprache.
ChatGPT-Tools so ein bisschen verzweifelt alles, um Track schon noch irgendwo zu finden.
Und ich glaube, ich meine, man kann es dir doch nicht nach Vorwerfen vielleicht.
Du musst es halt probieren.
Aber das schreit alles so ultimativ Verzweiflung, finde ich.
Hat das schon mal das Schicksal einer Firma umgedreht?
Also ich kann mich nicht erinnern, dass eine Firma mit so einer Aktion nochmal irgendwie ihr Schicksal deutlich verändern konnte.
Also weder mit dem Preiskrieg, noch mit wir verpflichten jetzt hier den Topstar überhaupt.
Ansonsten, was mir gerade auffällt heute beim durch die Stadt gehen als Pattern, dieses wir sind nicht Partner der WM, aber machen trotzdem Werbung damit, scheint gerade so ein bisschen ein Ding zu sein.
Ich habe auf LinkedIn gerade so eine Bahnkampagne gesehen.
Dann habe ich so ein, wie haben die sich genannt?
Ich weiß gar nicht mehr, was die Firma war, aber es spricht für die Nichtwirksamkeit der Werbung.
Aber da stand so, offizielle Ausstatter der Gemeinschaft.
Also sie statten keine Mannschaft aus, sondern die Fans so ungefähr.
Darfst dann das Wort WM, FIFA und so natürlich nicht benutzen.
Aber scheint so ein neuer Trend zu sein.
Finde ich eigentlich ganz gut.
Die FIFA so ein bisschen zu boykottieren, nicht für die Sponsorentitel zu bezahlen und trotzdem sich...
so ein bisschen ranzuschmeißen an die Fußball-Enthusiasten.
Hast du das Eröffnungsspiel gesehen?
Ich habe es gar nicht mitbekommen.
Wie hatte ich das?
Gestern ging es übrigens los.
Ach so.
Aber ich habe auch ehrlich gesagt ein bisschen gearbeitet.
Ich habe es nicht mitbekommen.
Und was ich wirklich interessant finde, jetzt wo du es sagst, es ist noch nicht mal auf meiner For You-Seite auf YouTube.
Wenn Fußball auf meiner 4U-Site auf YouTube auftaucht, verkaufe ich meine Google-Aktien.
Dann ist der Algorithmus echt kaputt, glaube ich.
Naja, aber es ist hier Jim Cramer, SpaceX ist da, Tennis ist da, Golf ist da, Basketball ist da, Comedy und so.
Also ein bisschen Fußballeröffnung hätten sie da schon irgendwie reinsetzen müssen.
Also eine Sache, die ich jetzt nicht machen werde, ist irgendwelche For-You-Pages von irgendwelchen Videoplattformen aufzumachen und vorzulesen, was da als erstes draufsteht.
Stattdessen machen wir weiter im Thema.
Wir haben das Thema China schon ein bisschen angeschnitten und wir wissen, in China versucht man Industriepolitik zu machen und Geschicke des Landes relativ langfristig von ganz oben zu planen, was teilweise Vorteile hat, andererseits natürlich auch Nachteile, weil die Märkte weniger frei entscheiden.
Und zwar berichtet Bloomberg, dass China jetzt ein 2 Billionen Yuan Investment Schema startet, das sind umgerechnet ungefähr 300 Milliarden US-Dollar, die sie über die nächsten 5 Jahre hauptsächlich in Datacenter investieren werden, also um Infrastruktur zu bauen.
Das, wie gesagt, über 5 Jahre sind dann ziemlich genau 60 Milliarden pro Jahr, das sind wiederum 6-7% von dem, was die US unternehmen.
ausgeben aus sozusagen kapitalistisch marktwirtschaftlichen Mitteln.
China will hier quasi die Errichtung so ein bisschen erzwingen, was sicherlich die richtige Strategie ist natürlich, sich darauf vorzubereiten, das zu unterstützen.
Gerade wenn man im KI-Rennen bleiben will und man sieht ja, wie erfolgreich sie da sind, fairerweise halt durch Abgucken und Distillieren und Klauen von IP.
Aber ja, also China hat sich KI auch ganz groß auf die Fahne geschrieben.
will hier signifikant investieren.
Die Preise sind, natürlich habe ich jetzt gesagt, das ist nur 6% von dem, was in den USA wahrscheinlich dieses Jahr investiert wird.
Die Erstellungspreise sind in China natürlich auch klein.
Also sie werden lokale Chips nehmen oder die Anweisung ist, überwiegend lokale Chips zu nutzen.
Also Huawei-Chips werden es wahrscheinlich sein.
Aber auch die Arbeit, Energie, Generatoren, Transformatoren, all das wird wahrscheinlich auch ein bisschen günstiger sein in China.
kommt man mit 300 Milliarden vielleicht da so weit wie in den USA mit 700, 800 Milliarden.
Ich hätte wetten können, dass sie versuchen, eine größere Zahl zu setzen als die Amerikaner.
Ich würde sagen, aus Narrativsicht wäre das fast dumm.
Also wenn du überlegt hast, was den US-KI-Markt am meisten erschüttert hat, war es der Diebsieg-Moment und weil sie mit 6 Millionen das angeblich geschafft haben.
Also jetzt so viel zu investieren wäre gar nicht schlecht.
Ich finde die Story mit 5% der Investitionen schaffen wir 100 oder 95% der Leistung, ist viel gefährlicher für den Kampf der Systeme, würde ich sagen.
Als wenn du sagst, wir hauen jetzt auch 1000 Milliarden im Jahr raus, um die USA einzuholen, finde ich eher ein schlechtes Narrativ.
Wir brauchen nur 5-6%, um fast genauso weit zu kommen, ist eigentlich das gefährlichere fast, würde ich sagen.
Good point.
Wo wir jetzt gerade in China sind, ziehen wir gleich mal vor.
Es gibt ein neues Modell MIMO Code, das Claude Code, also das derzeit beste, zusammen mit Codex kann irgendwie jeder selber entscheiden, was er besser findet.
Aber auf jeden Fall schlägt das Claude Code in den gängigen Software Benchmarks, also im SWE, das ist Software Engineering, Bench Verified Pro und in der Terminal Bench 2.
kommt sie bei 82 statt 79, 62 statt 55 und 73 statt 69 Prozent, also immer so drei bis vier Prozent über Cloud-Code raus.
Höchstwahrscheinlich würde ich mal sagen auch destilliert oder keine Ahnung, wie Xiaomi das so schnell so effizient sonst gebaut hat.
Aber auf jeden Fall haben sie hier das erste Mal In meinem Vortrag sage ich immer so ein bisschen, die eigentliche Gefahr ist nicht nur, dass China die Discount-Token-Fabrik wird, das ist sie eigentlich schon, sondern dass sie sich entkoppeln, also dass sie auch noch Blinker rechts setzen und überholen.
Und zumindest in dem Fall von Code-Erstellung sieht das hier jetzt so aus.
Jetzt muss man mal gucken, haben die vielleicht zu stark auf die Benchmarks optimiert und sind dann gar nicht so gut.
Aber pro forma haben sie hier mit deutlich kleineren Mitteln ein besseres Coding-Modell als Cloud Code oder Cloud Sonnet.
4.6 in Verbindung mit CloudCode entwickelt.
Und das ist natürlich genau die Gefahr, die ich angesprochen habe.
Oder was ich mit in Koppeln meine, dass sie mit weniger Geld nicht nur 95% Leistung schaffen, sondern 110% Leistung irgendwann.
Und so sieht es hier jetzt ehrlich gesagt geradeaus, wenn man den Zahlen vertrauen könnte.
Und das alles dann natürlich auch zur Hälfte des Preises.
Output-Token kostet 6 Dollar pro eine Million.
Bei Cloud Opus 4.8 wärst du bei 25, also beim Vierfachen ungefähr der Kosten.
Und wie gesagt, pro Forma angeblich bessere Leistung mit dem Mimo-Model, das von Xiaomi entwickelt wird in China.
Dann gibt es richtige Acquisition-News.
Wir haben zwei Startups in der heutigen Folge, die gekauft worden sind.
Ja, und zwar europäische Startups, das ist das Besondere.
Und zwar soll einerseits OpenAI, das ist inzwischen auch bestätigt, glaube ich, wenn ich es richtig gesehen habe, soll OpenAI das Kieler Startup Ona, endlich mal ein Mega-Exit für Schleswig-Holstein, das Kieler Startup Ona übernommen haben.
Ona baut so eine Art Cloud-Container, in dem Unternehmen dann Also was Datensicherheit angeht, Zugangsdaten, Compliance-Vorgaben etc., können sie quasi die US-Lösung nutzen und dabei so ein bisschen Restkontrolle behalten und schauen, dass das nicht so schief geht.
Also eine Nutzungsumgebung für LLMs würde ich es mal nennen.
Kann man sich ja selber anschauen, was das ist.
Und die sollen jetzt von OpenAI übernommen worden sein.
Ich konnte noch keine Bewertung.
Ich nehme an, dass sie in OpenAI-Shares bezahlt worden sind, größtenteils.
Das hängt dann sehr davon ab, wie der IPO verlaufen wird, wie spannend das ist.
Aber wäre natürlich erstmal ein sehr gutes, also wenn die Firma gut gelaufen ist, das kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, dann wäre es natürlich noch toller, wenn sie in Europa geblieben ist, weil so wird das Team jetzt wahrscheinlich rüber in Silicon Valley.
Man könnte durchaus sagen, es ist schade, dass jetzt so ein vermeintlich erfolgreiches Startup sehr früh weggekauft wird.
Andererseits zeigt zumindest das Potenzial, dass wir auf dem Application Layer oder in dem Fall hier vielleicht fast so ein bisschen Infrastruktursoftware Layer halt durchaus Potenzial haben, auch relevante Firmen in Europa zu bauen.
Nur, das erwähne ich auch immer in so einem Halbsatz, wenn ich darüber rede, also ich sage das meistens immer bei dem Beispiel, Natürlich könnte Jan Lecoeur jetzt mit Army Labs ein World Model bauen und das wäre einfach zehnmal effizienter vielleicht als die Transformer-LLMs.
Dann hätten wir einen riesigen theoretischen Durchbruch in Europa, aber natürlich würde seine Firma sofort wieder weggekauft werden dann.
Oder man könnte das natürlich dann die Durchbrüche sehr schnell replizieren in den US-Firmen.
Das heißt, dieser Durchbruch wäre halt in der Regel immer nicht...
von Dauer, selbst wenn uns das in Europa oder Deutschland hier immer mal gelingt, dann ist das erstmal erfreulich und es ist natürlich schön, mal solche guten News zu lesen.
Aber es ist leider noch nicht der Beweis, dass wir dauerhaft ein Ökosystem aufbauen können, was irgendwie eigenständige KI-Lösungen baut und ein Ökosystem, was dauerhaft Wertschöpfung in Europa hält.
Sondern wenn es funktioniert, dann wandert es eben doch ganz wieder schnell in die andere Hemisphäre ab, sozusagen.
Ich finde, man sieht es auch ganz gut auf LinkedIn, wenn man sich anschaut, wo die Leute arbeiten.
Also LinkedIn sagt, da arbeiten 79 Leute, 21 Leute in Deutschland, 21 Leute in Amerika.
Also der CEO gibt an, dass er in New York lebt.
Also man muss wahrscheinlich auch einfach rüber, um diese Finanzierungsrunden zu machen.
Und das meiste Business wirst du da auch machen.
Ja, interessanterweise auch eine Frage, die ich am Mittwoch auf dem Panel gestellt habe, die wurde mir nicht gestellt, sondern ich habe sie einfach an mich gerissen und trotzdem beantwortet.
Und zwar wurde Florian Heinemann da gefragt, ob das ein Trend ist, dass die besten deutschen oder EU-Startups inzwischen direkt ins Valley gehen und sich eine Delaware LLC-Company holen und so weiter.
Und das Interessante ist, ich hätte intuitiv gesagt, das passiert bestimmt, aber so ein großer Trend ist es, glaube ich, gar nicht.
Dann habe ich aber mal in die letzten fünf Firmen.
geschaut, in die ich investiert habe.
Und vier von fünf von denen sind ein Y-Combinator gewesen, wenn ich mich nicht irre.
Also meine eigenen Daten sprechen sehr stark dagegen.
Insofern ist das leider, glaube ich, genauso, wie es beschrieben ist.
Nur, dass mir gar nicht so klar war bis dahin.
Ansonsten gibt es noch ein Essay mal wieder von Antropic.
Und zwar hat Dario Amodet mal wieder in die Tasten gehauen, könnte man sagen.
Und ein Essay geschrieben, der heißt Policy on the AI Exponential.
Also er sagt weiter voraus, dass sich die Entwicklung jetzt so stark beschleunigen wird, dass Politik eigentlich nicht mehr die Möglichkeit hat, da entsprechend zu reagieren.
Was ich unterschreiben würde, glaube ich, das haben wir eigentlich bei Plattformökonomie.
Digitalisierung schon gesehen, dass die Politik nicht die Geschwindigkeit an den Tag legt oder die Prozesse einfach nicht dafür geeignet sind, schnell genug über irgendwas zu diskutieren.
Ich glaube, insofern muss man auch verstehen, dass Politiker versuchen, so ein bisschen vorauseilend zu regulieren und an die Zukunft zu denken, weil sie wissen, reagieren können sie eigentlich nicht schnell genug.
Das heißt, sie müssen so ein bisschen vorausdenken, würde ich da mal zur Verteidigung vielleicht sogar sagen.
Ja und sein Vorschlag ist so ein bisschen, dass der Staat eigentlich immer mehr Funktionen übernimmt darin, Modelle auf den Markt zu lassen, vorher zu testen, auf Sicherheit zu testen.
Und ehrlich gesagt, vielleicht ist das richtig und vielleicht ist es nötig, aber ich sehe wie bei OpenAI, die ja so ein bisschen fragen, ob sie sogar den Staat als Shareholder bekommen, wo man immer überlegen muss, ist das eigentlich schon ein Bailout, dass OpenAI weiß, sie kommen nicht mehr an die Börse und dann nehmen sie lieber das Geld des Staates noch, um ein paar Anleger zu entschädigen.
Oder ist das die Auslagerung von Verantwortung?
Und dieser Say von Entropic liest sich für mich schon, oder ich interpretiere das zumindest schon, auch so ein bisschen wie, wir geben dem Staat die Schlüssel am Ende, der muss die Modelle freischalten, damit die auf den Markt dürfen.
Und dann sind wir aber auch nicht mehr schuld.
Wir nutzen die Regulierung so ein bisschen, um sich aus der Verantwortung zu ziehen.
Ich würde mir schon wünschen, dass Unternehmen da selber ein hohes...
Also man kann jetzt Entropic nicht vorwerfen, dass sie das in der Vergangenheit nicht gemacht hätten.
Zumindest kenne ich keine Beispiele.
Aber mein Eindruck ist, dass der Move gerade von beiden großen Playern ist, wir sozialisieren so ein bisschen diese Technologie, wir ziehen den Staat und die Allgemeinheit mehr mit ins Boot.
Aber der Grund ist natürlich nicht, die Gewinne aufzuteilen, sondern die Risiken zu verteilen und die Verantwortung loszuwerden und zu sagen können, Das habt ihr doch alles so gewollt.
Oder der Staat hat sich das vorher angeschaut.
Wenn jetzt jemand hier eine Bombe baut mit unserem Modell, dann ist das doch nicht mehr unsere Schuld.
Der Staat hat das Prüf-Siegel drauf gemacht, so das TÜV-Siegel hat der Staat auch drauf gemacht.
Und damit sind wir nicht mehr haftbar.
Und ich befürchte so, dass wir in den USA zumindest Gesetzgebungen bekommen werden, das wäre die logische Konsequenz eigentlich dafür.
Weil es wird natürlich nicht so sein, dass der Staat sagt, Wir haben hier das letzte Sagen, ob ein Modell auf den Markt kommen darf und dann haftet aber weiter 100 Prozent das Unternehmen.
Natürlich werden die Risiken wieder sozialisiert werden.
Also insofern stimmt mich das so ein bisschen skeptisch oder kritisch, dass Entropic das so zu Papier bringt, obwohl die Grundannahmen sicherlich richtig sind, die da getroffen werden.
Vielleicht gibt es auch keine bessere Lösung, das mag auch sein, aber ich sehe vor allen Dingen eben dieses Thema aus der Verantwortung ziehen.
Unsere drei Sekunden Earnings Corner, Oracle hat reported, Ergebnisse waren gut, aber sie wollen nochmal 20 Milliarden an Geld mehr aufnehmen als geplant, um noch mehr Datacenter zu bauen.
Das gefiel dem Markt nicht und deswegen hat die Aktie erstmal gelitten, wobei die Börsen insgesamt gerade volatil.
Apropos, was der aktuell zwischenstand, oh, SpaceX nur noch 17 Prozent im Plus.
Ich will ja nicht claimen, dass ich am besten Punkt verkauft habe mit 175.
Das ist ja auch unglaubwürdig.
Ich kann Ihnen ein Screenshot schicken später, falls du es nicht glaubst.
Eigentlich sage ich immer, man kann das nicht timen, aber ich hatte einfach Glück, im richtigen Moment aufgestanden zu sein, so ungefähr.
Jetzt sind wir noch bei 17 Prozent.
158.
Eieieiei.
Wäre natürlich krass.
22 Uhr ist Casino zu.
Also eine Viertelstunde wäre natürlich krass, wenn es gegen Handelsende tatsächlich unterm Ausgabepreis liegt.
Das wäre, dann würde ich heute doch noch eine schlechte Flasche Rotwein aufmachen.
So, du hast schon angesprochen, es wurde nicht nur eine Firma übernommen, die andere leider nicht von OpenAI, aber immerhin von Mistral.
Und zwar hat Mistral das Linzer Unternehmen EMI AI übernommen und will darauf aufbauen, wohl eine Industrie- und Robotikstrategie auf.
Also wir wissen schon, dass Mistral, das französische Anbieter von Large Language Modellen und dem Chat-Interface Lüscher, aber die sich mehr und mehr auch so gepivotet haben Richtung B2B-Anwendung, industrielle Anwendung, großen europäischen Kunden, souveräne Visionen von KI zu verkaufen.
Und zur Erweiterung der Produktpalette soll man sich wohl in Österreich umgeschaut haben.
Und das Startup MEAI übernommen haben, die wohl genau an sowas gearbeitet haben.
Also es geht um physikalische Simulationen, digitale Zwillinge sicherlich und irgendwas zwischen Robotikindustrie und World Models, würde ich jetzt mal so sagen.
Also versucht man sich hübsch zu machen, damit Jeff Bezos einen kauft.
So könnte man es natürlich auch sehen.
Ich wollte gerade sagen, man könnte auch sagen, das sind die Jeff Bezos.
In welchem Bundesland liegt Linz eigentlich?
Ein bisschen Sofaxbildung beibringen hier, ich weiß es leider nicht.
Oberösterreich siehst du?
Doch.
Man könnte also auch sagen, das sind die Jeff Bezos von Oberösterreich.
Und zwar berichtet Axios, dass Prometheus, oder Prometheus auf Deutsch, das ist das KI-Startup, was überwiegend von Jeff Bezos finanziert wurde bisher, wo es auch um industrielle AI und Robotik gehen soll.
inzwischen 41 Milliarden wert ist.
Man hat, ich glaube, 12 Milliarden US-Dollar eingenommen.
Relativ viel auf einer Bewertung, so um die 32, wenn ich mich richtig erinnere.
Und liegt damit jetzt bei 41.
Aber wie gesagt, das heißt dann ja, dass man 26, 27, 28 Prozent der Firma irgendwie so abgegeben hat, um Geld zu raisen.
Das ist jetzt nicht der kapitialeffizienteste Weg, wenn man ganz ehrlich ist.
JP Morgan, BlackRock, Goldman Sachs, DST Global, also schon sehr, sehr spätphasige Investoren, würde ich sagen, haben investiert.
Genau.
Und damit will Jeff Bezos quasi KI für die Industrie und Robotik bauen.
Hat natürlich immer den Vorteil, dass er am Ende Anwendungen bauen könnte, die er weiß, die Amazon als erster Kunde brauchen könnte.
Dann hätte man immer einen sehr gesicherten Absatzmarkt, sofern man glaubt, dass er bei Amazon noch was zu sagen hätte, wovon ich ausgehe.
Ansonsten verfolgen wir das weiter, was da passiert.
Dann zwei kurze News.
Die Webseite iFixit, da geht es hauptsächlich so um Handy-Reparatur, hat sich mal das Trump-Phone angeschaut.
Wir wissen, das sollte lange da sein.
Ist natürlich nie gekommen.
Soll jetzt aber tatsächlich auf den Markt kommen oder gekommen sein.
Und Ihnen ist aufgefallen, dass das...
verdächtig, wie ein mit Goldfarbe angemaltes HTC U24 Pro aussieht, was so ungefähr 400 Dollar kostet.
Und ja, die Bauteile sehen quasi baugleich aus.
Genau, wer das interessiert, wir packen es mal in die Show Notes, kann man sich angucken.
Aber mein Laienauge würde sagen, das ist überwiegend das gleiche Telefon, um das es sich hier handelt.
HTC ist ein, ich glaube, taiwanesischer.
Ich glaube auch Auftragsproduzent für andere sogar noch, hat eins der ersten Android-Phones für Google damals gebaut.
Weiß nicht, hat man HTC eine Generation.
Und jetzt baut Taiwan quasi das Trump-Phone, wo inzwischen ja klar ist, dass es nicht in den USA gebaut wird, sondern designed in den USA ist.
Oder irgendwie so umgeht man das inzwischen, was man ursprünglich versprechen wollte, weil es natürlich vollkommen unmöglich ist, ein Telefon zu vernünftigen Konditionen.
in den USA herzustellen.
Das ist das kleine Update von Trump Mobile.
Und einen anderen spannenden Move, aber den haben sie jetzt auch nicht erfunden, aber hat Waymo gemacht, die selbstfahrende Autotochter von Google.
Und zwar bieten die einen Zukunfts-Service an, der Waymo Premier heißt, wo man für 30 Dollar im Monat sozusagen zum Premium-Kunde wird.
Und dafür bekommt man nicht nur 10% Cashback von jedem Trip.
Also sobald man 300 Dollar für ein Taxi ausgibt, würde sich das schon lohnen quasi.
Sondern es gibt eine Skip-the-Line-Funktion.
Das kann natürlich spannend sein, dass wenn verschiedene Leute auf ein Auto warten, verstehe ich nicht, warum Uber das noch nicht gemacht hat eigentlich.
Also sie machen es ja so ein bisschen, aber als Uber One-Kunde oder wie das heißt, kriege ich ja nicht die Leute früher, die Taxis früher oder?
Ich weiß nicht.
Aber auf jeden Fall ist das natürlich eine spannende Funktion.
quasi alle normalen, zweitklassigen Kunden, die Peasants auf der Straße, die da warten, müssen weit länger aufs Auto warten, weil du ihnen es quasi in letzter Sekunde vor der Nase wegschnappen kannst mit deinem Waymo Premiere Abo.
Und was gibt's noch?
Kann man selber hupen oder so umfahren vielleicht?
Ich glaube, irgendeine dritte Sache, glaube ich, noch, was das kann.
Sekunde.
Achso, man kriegt fünf Free Ride Cancellations.
Man kann fünfmal das Auto wieder abbestellen, kostenlos.
Das ist natürlich auch interessant.
Und die Premier-Members will even be able to hail a Robotaxi in cities where the service still has a waitlist.
Also die können da, wo es noch gar keinen Launch gibt, schon Taxis bestellen.
Wie soll das denn gehen?
Als Beta-Tester.
Als Beta-Tester.
Ja, ist natürlich super wertvolle Subscription-Revenue, hohe Planbarkeit.
Sieht gut aus für die Subscription-Sparte in Googles Earnings dann jedes Jahr.
Wenn du Geschäftsreisender bist, 300 Dollar, gerade in den USA, 300 Dollar Taxirechnungen kommen halt schnell zusammen, wenn man ganz ehrlich ist.
Und insofern natürlich ein nettes Produkt, um noch ein bisschen Zusatzkohle mitzunehmen.
Und es sorgt natürlich auch für Kundenbindung gleichzeitig.
Also die Leute neigen dann dazu, vielleicht nicht Uber zu nutzen, sondern direkt.
bei Google das Taxi zu kaufen und nicht über andere Services zu gehen, über Alternativen nachzudenken.
Also so fortgeschritten ist dieser Markt auch schon eigentlich.
Ich finde das Spannende an dem Markt ist, dass vor zehn Jahren hieß es immer so, hey, wenn autonome Autos da sind, dann sind die Fahrer raus und die Fahrer sind der größte Kostenpunkt und dann wird alles günstiger.
Nicht der Fall und scheint ja auch nicht irgendwie der Fall zu werden, oder?
Also Waymo ist ja teurer als Mitfahrer.
Ich würde sagen derzeit noch, weil die Autos deutlich teurer sind und die Abschreibung des Autos läuft ja schon auch mit, aber langfristig müsste es natürlich möglich sein, das günstiger zu machen, ohne Fahrer.
Wir hatten es hier schon mal, ich will es nicht nochmal wollen, wir hatten es schon mal ausgerechnet, hier live in der Sendung, was ungefähr die Abschreibung pro Tag, ich glaube so irgendwas zwischen 30 und 60 Dollar am Tag ist so die Abschreibung vom Taxi, die du brauchst.
Dann hast du den Sprit oder die Energie und dann ist schon der Mensch, der dahinter sitzt, wenn das eine legal beschäftigte Person ist, zumindest schon noch der größte Kostenfaktor.
Plus, du kannst das Ding ja rund um die Uhr fahren lassen im Vergleich zum, kannst du mit dem anderen Taxi auch, aber dann hast du halt drei Schichten, wenn du Leute legal beschäftigst.
Wir machen weiter.
Wir haben letzte Woche erzählt, dass Meta, ein Schulungsprogramm für Datacenter Bauarbeiter, einfach gesagt macht und Google zieht direkt hinterher oder keine Ahnung, wer da einfach schneller war bei der PR-Arbeit.
Aber auf jeden Fall berichtet Exios wieder exklusiv, dass Google 50, also die Tochter, diese Non-Profit-Tochter Google Org, wird ein 50-Millionen-Dollar-Programm aufsetzen, um Leute auszubilden, aber explizit Leute, die in der Lage sein werden, Datacenter.
schneller zu bauen.
Also man erkennt die Knappheit da bei den Ressourcen.
Es ist ja alles in der Data Center Supply Chain knapp inzwischen.
Transformation, Generatoren, Land, Energie, aber auch die Leute, die es einfach bauen.
Irgendwann sind Dixie-Toiletten wahrscheinlich ausverkauft, weil die Leute auf dem Bau alle, naja, was man so macht auf Dixie-Toiletten, ich weiß es nicht.
Aber wie gesagt, nach Google schon.
Wie gesagt, nach Meta investiert auch Google jetzt massiv in die Ausbildung weiterer Menschen, die Datacenter errichten sollen.
Was sie dann später machen, ist eine ganz andere Frage.
Aber erstmal kann jetzt jeder Datacenter Bob the Builder werden in den USA und kriegt das nett gefördert von den Worker Unions und den großen Tech-Konzernen.
Und gleich darunter habe ich in meinem Feed gesehen, dass Entropic, unser...
Die Newsagentur hat die Überschrift, Entropic announces Claude Corpse to teach Non-Profits.
Bei Claude Corpse dachte ich erstmal, okay, jetzt baut Entropic auch schon wieder seine eigenen Bauarbeiter.
Nee, aber Entropic stellt stattdessen 150 Millionen zur Verfügung, um Non-Profits den Umgang mit AI zu erklären.
Also sie wollen dabei helfen, Non-Profit-Organisationen, NGOs und so weiter.
Charities zu unterstützen, ihre Arbeit noch effizienter zu tun, indem sie KI nutzen, ist dann vielleicht doch ein bisschen selbstloser.
Also man kann sagen, auch davon profitiert Entropic durch mehr Nutzung, mehr Daten am Ende.
Eventuell nutzen sie es, wenn sie es im NGO oder im Non-Profit nutzen, im Unternehmen dann am Ende auch.
Man kann es ja sagen, wenn du es hier im Verein oder in der Charity nach Feierabend nutzt oder am Wochenende, wenn du da Arbeit stiftest, dass du dann vielleicht beim Arbeitgeber die Software auch gerne haben möchtest oder so.
Ich will jetzt gar nicht komplette Selbstlosigkeit hier unterstellen.
Genau, 150 Millionen sind ja auch ein ganz ordentlicher Batzen.
Irgendwas wird man sich davon schon versprechen.
Also vor allen Dingen treibt man aber erstmal die Adoption von KI-Software mit natürlich voran.
Dann ab in die Schmuddelecke und ich bin ganz überrascht, Herr Betta von der Platform Group hat es wieder hier reingeschafft und auf die Startseite vom Manager Magazin.
Aber bevor wir darüber reden, ist hier noch eine News über einen bereits verurteilten Verbrecher.
Oh, habe ich das falsch betont?
Also über einen bereits verurteilten Verbrecher.
Und zwar Donald Trump.
Und zwar hat Reuters mal wieder zusammengerechnet, wie viel diese Familie jetzt eigentlich mit ihren Krypto-Scams, würde ich mal sagen, verdient hat und taxiert das auf 2,3.
Milliarden US-Dollar, mit denen sich die Trump-Familie bereichert hat, durch Sachen wie den Trump-Coin und ähnliche Sachen.
Und gleichermaßen sagt man, dass auch relativ klar ist, dass auf der anderen Seite sogenannte Investoren 2,3 Milliarden an Geld oder an Wert verloren haben, dadurch, dass sie daran geglaubt hat.
Allein dafür hätte sich natürlich die Präsidentschaft schon gelohnt, wobei man sicherlich ja in ganz vielen anderen Sachen auch noch die.
Taschen aufhält.
Aber Moment, das bedeutet, die haben Krypto so gut getimt wie du den SpaceX IPO.
Ja, das hat ja mit Krypto...
Also ich meine, man könnte es ja so lustig machen, dass das wieder ein Beweis ist, dass nur irgendwie Halunken und Ganoven Krypto nutzen.
Wenn es so schlimm kommt, bin ich ja fast auf der Seite der Krypto.
Also mir tun inzwischen schon die Leute, die wirklich an Krypto glauben, leid.
Trump das so kaputt macht mit so einem Scam.
Da profitiert ja nun wirklich niemand von.
Also A, werden da ja Leute wirklich um ihr Geld gebracht und für die Leute, die versuchen, was Sinnvolles mit Krypto zu bauen, ist das ja auch totaler Bärendienst, ehrlich gesagt.
Deswegen habe ich da leider nicht mehr Häme für.
Genau, wo ich noch ausreichend Häme für habe.
Wir packen einfach mal den Artikel von Sarah Heuberger in die Shownotes.
Der ist im Manager Magazin.
Aktuell noch, sage ich mal, überschrieben, Banken wollen ihr Geld von The Platform Group zurück.
Wegen angeblicher Steuerschulden stand bei The Platform Group ein Justizbeamter vor der Tür und so weiter und so fort.
Da scheint schon wieder rechtlich gegen vorgegangen zu werden.
Zumindest gibt es von vor sechs Stunden auch einen Artikel, der Eilverfahren und Klage gegen das Manager Magazin heißt, von der Anwaltskanzlei LHR Law.
die ihre Mandantin da schon wieder zu Unrecht beschuldigt sieht, wenn ich das richtig verstehe.
Muss man mal sehen, wie das ausgeht.
Der Aktienkurs hat auf jeden Fall, SpaceX ist heute nicht der einzig relevante Aktienkurs, der von der Plattform Group hat heute weitere 35% verloren.
Höchstkurse waren mal 33,50.
Wir sind jetzt bei rund 96% tiefer im Vergleich zu dem, den hier Google anzeigt, geht den Weg, den ich irgendwie erwartet hätte.
Mir tut es ein bisschen leid um die Unternehmen, die da erworben worden sind.
Denen ging es zwar vorher wahrscheinlich auch nicht rosig, aber in den neuen Händen scheinen sie sich auf jeden Fall nicht besser zu entwickeln.
Egal was an den einzelnen Anschuldigungen jetzt dran ist oder ob die jetzt noch rechtlich anzufechten sind im genauen Wortlaut, das kann man sich da einfach selber sein Urteil Ich habe schon das Gefühl, dass im Großen und Ganzen das Manager Magazin die Protagonisten hier ganz richtig charakterisiert.
Oder zumindest trifft das meine Meinung und Einschätzung aufgrund meiner persönlichen Erfahrung eigentlich ganz gut.
Ansonsten über die Tatsachen können wir es natürlich nicht äußern, weil wir da gar nicht so tiefe Einblicke haben.
Wobei, was man aus den Unternehmen so an Hörensagen hört.
Das würde tendenziell auch einzelne Thesen des Manager Magazins unterstreichen, würde ich mal vorsichtig formulieren.
Ich habe es gelesen und hatte so ein bisschen Closed Vibes.
Ja, ansonsten, also der Fairness halber, man kann auch The Platform Group Manager Magazin bei Google eingeben, da gibt es auch so eine sehr ausführliche Gegendarstellung einer, also der Platform Group.
die da sagt, wo das Managed-Dire-Magazin ihrer Meinung nach das falsch kommt, falsch gesehen hat, dann soll man sich mal beide Seiten genau durchlesen und ein eigenes Urteil treffen.
Mein Gefühl ist, dass Unternehmen, die so besonders aggressiv gegen die Presse vorgehen, dass es eigentlich nur ein weiteres Puzzlestück im Gesamtbild ist, was nicht ausschließlich und immer, aber schon relativ oft auch dafür spricht, dass es ein Unternehmen ist, was vielleicht, weil die Zahlen nicht so großartig sind, ein bisschen mehr auf die öffentliche Reputation angewiesen ist und versucht sie dann mit aller Macht zu verteidigen und damit vielleicht auch den Untergang zu verlangsamen.
Man weiß es nicht.
Den Untergang der Aktie auf jeden Fall, das ist ja einer der Fakten in diesem Fall.
So, ansonsten, wo wir gerade über Rechtsstreit reden, habe ich, und jetzt sind wir natürlich schon längst, wer es nicht gehört hat, in der Good News-Äcke angelandet.
Und so habe ich mit Vergnügen gelesen, dass die Financial Times heute geschrieben hat, unter anderem, dass Palantir sein Verfahren gegen die Schweizer Publikation Republik verloren hat.
Die hatte darüber berichtet, warum oder über die Vorgänge in der Beschaffung in der Schweizer Armee war es, glaube ich, warum die sich am Ende gegen Palantir entschieden haben.
Palantir ist dagegen gerichtlich vorgegangen.
Palantir ist von Peter Thiel.
Finanziertes Unternehmen.
Peter Thiel ist notorious dafür oder hat eine Geschichte davon, Presseerzeugnisse teilweise wirklich in den Bankrott geklagt zu haben.
Finanziert hier das Ding von D'Souza.
Wie hieß das nochmal?
Wie hießen die Investigative, wo man da Journalisten verfolgen kann?
Das Tribunal for Journalism.
Sekunde.
Tribunal for Journalism, for Truthbestimmeljournalism, Peter Thiel, Pudding Journalist, Objection hieß es.
Genau, Objection war so ein ganz junges Startup, wo man Journalisten so ein bisschen hinterhergehen kann, wenn man glaubt, man wurde zu Unrecht falsch bezichtigt und so.
Auch das hat er finanziert, wenn ich es richtig gesehen habe.
Wie auch immer, die gute News hier ist, dass der Commercial Court von Zürich, Bestimmtes Handelsgericht in 22 von 23 versuchten Gegendarstellungen gegen Palantir entschieden hat und der Publikation recht gegeben hat.
Wir packen auch den Artikel in die Shownotes für Leute, die sich dafür interessieren.
War also eher weniger erfolgreich für Palantir da.
Aber Aktie immer noch hoch.
Genau, genau.
Wir haben heute schon über Mistral geredet, weil sie MEAI aus Linz gekauft haben und außerdem planen sie wohl eine neue Finanzierungsrunde und wollen um die drei Millionen auf einer 20 Milliarden Bewertung einnehmen, was weiterhin ein gutes Verhältnis wäre.
Also ich gebe Mistral gerne, dass sie deutlich weiter gekommen sind, als ich jemals gedacht hätte.
Ich weiß noch, wie ich hier mal erklärt habe, warum es nicht so schlau gewesen wäre, da zu investieren, weil ich dachte, so viel Bewertung haben sie gar nicht mehr vor sich.
Aber dafür ist es wirklich gut gelaufen, das gebe ich gern zu.
Und jetzt will man auf 20 Milliarden die nächste Runde machen.
Das ist für europäische Verhältnisse, das ist natürlich Zalando, Delivery Hero und noch drei Rocket Startups zusammen wahrscheinlich an Bewertung.
Und insofern schon ein sehr gutes Outcome erstmal für diejenigen, die da investiert.
haben.
Insofern gute News.
Viele gute News heute.
Ja, endlich mal hier Europa-Caller.
Ich wollte gerade sagen, erinnerst du dich noch an dieses Pamphlet vom Startup-Verband?
Das heißt, Journalisten müssen jetzt besser über IPOs berichten.
Wir hätten heute alle Abzeichen bekommen vom Startup-Verband.
Noch bessere News aus Metzing von der Schwäbischen Alb und zwar verkündet jetzt offiziell Neura Robotics, dass sie 1,4 Milliarden US-Dollar, was auch eine der größten Funding-Runden bestimmt in Deutschland, in der Schwäbischen Alb auf jeden Fall, ist, jetzt liegt Metzing bestimmt nicht in der Schwäbischen Alb, ich gucke jetzt.
Da müssen wir es nochmal aufnehmen, Sekunde.
Am anderen Dialekt.
Am Fuß der Schwäbischen Alb.
Na gut, das ist mir gut genug, um das weiter so zu behaupten.
Also Neuro Robotics nimmt 1,4 Milliarden US-Dollar auf eine Bewertung.
Ich glaube, es waren 4 Milliarden Pre und wäre dann jetzt über 5 Milliarden Postbewertung, wenn ich das richtig vermute.
Der CEO David Reger schreibt auf LinkedIn eine kleine Einordnung dazu.
Aber dieser Post ist nicht über das Geld, sondern über die Leute.
Das ist wieder so ein komisches Petal.
This funding is not the destination, it is the responsibility to keep building.
Hat vielleicht Chatty die LinkedIn PR für Neural Robotics geschrieben?
Ich hab da so einen Verdacht.
Aber mitten in so einer Funding-Runde hat man ja auch keine Zeit, jetzt den LinkedIn-Post selber zu verfassen.
Das kann schon mal passieren.
Vielen Dank für den Hinweis vom Hörer und sorry nochmal für alle Leute, denen ich LinkedIn verdorben hab, weil sie sowas jetzt sofort erspähen.
Genau.
Vor allem diese langen Texte immer, dass die Leute nicht wenigstens prompten, mach's kürzer, mach's dümmer, mach's einfacher.
Ja, die versuchen halt den Space auszunutzen, den sie haben wahrscheinlich.
So sehr ich es Metzing, David Reger und Nira gönne, ich bleib weiterhin so ein bisschen skeptisch bei dem.
Unternehmen, auch wenn so eine Funding-Runde sicherlich gut ist für Deutschland und für die Region, der Fakt, dass Tether die angeleitet hat, dass die Co-Investoren meiner Meinung nach ausschließlich, vorsichtig gesagt, nicht super schlaues Geld sind, also mitinvestiert haben laut der eigenen Presse nach Mitteilung Qualcomm, ein Chip-Hersteller, Amazon, Nvidia, da wissen wir, die haben, sofern ihre Services genutzt werden, immer ein Incentive, das zu machen.
Bosch und Schaeffler, kann man glauben, was man will drüber, ob die jetzt die, natürlich haben die irgendwie Bezug zum Thema Industrieroboter, die Europäische Investmentbank, Lingotto, Interalpenpartners und soweit ich weiß, ganz viele Zahnärzte, denen das per SPV angeboten wurde.
Also ich habe jetzt glaube ich von zwei oder drei, wenn nicht mehr Seiten angeboten bekommen, da über so Mittelsmänner zu investieren, das ist kein gutes Zeichen, dass Tetherdy Grunde anleitet, ist kein gutes Zeichen.
Die Co-Investoren sind, wie gesagt, Amazon, Nvidia, Qualcomm.
Da geht es sicherlich darum, dass deren Technologie und Dienstleistungen genutzt werden mit dem Geld, was man geraced haben.
Das ist eine No-Brainer-Aussicht von Amazon, Nvidia.
Die können dabei kein Geld verlieren.
Wenn sie nur ein Zehntel des Investments als Umsatz zurückbekommen, hat es sich schon mehrfach gelohnt für sie.
Und einfach der Fakt, dass hier nicht ein relevanter USVC oder so an die Vision glaubt, so traurig das ist.
Aber für mich ist das ein Red Flag.
Und ich wünsche, wie gesagt, mir A.
Ich wünsche dem Team, dass ich da unrecht behalte, aber mein Gefühl ist irgendwie, dass sie eigentlich nur chinesische Robotik irgendwie mit einem Made in Germany Stempel weiterverkaufen oder wir werden es sehen.
Wie gesagt, ich freue mich, wenn sie mich da irgendwie lügen lernen, früher oder später.
Aber mein Bauchgefühl schlägt so ein bisschen an.
Ich packe in die Shownotes nochmal als kleine Mitgift.
Ein Artikel aus der aktuellen New York Times.
Der heißt Why it's nearly impossible to build a robot without China.
Das erklärt ganz gut, wie weit China eigentlich vorangeschritten ist bei Robotik schon und wie abhängig selbst die westlichen Hersteller von China sind.
Ein Großteil der Teile kommen aus China.
China ist bei industrieller Robotik wirklich weit vorne.
Die bauen so Roboter, die so klein sind wie ein Kind, was viele Vorteile hat natürlich.
Und wenn man wirklich mal so first principle nachdenkt, worum geht es da eigentlich?
Das sind Produktionsfähigkeiten.
Lohnpreise, Zugang zu Ressourcen, Zugang zu Energie, das spricht alles dafür, dass China es genauso gewinnen wird, wie sie das Elektroauto gewonnen haben.
Insofern, so traurig das für Europa und Deutschland ist und die westliche Welt, wenn man so möchte, bin ich mir 100% sicher, dass in 10 Jahren 90% der humanoiden Roboter aus China kommen werden.
Und trotzdem ist es super, dass wir in Deutschland versuchen, es selber zu schaffen.
Wir werden sehen.
Noch die letzte gute News der Woche.
Das Landgericht München hat beschieden, dass Google für seine eigenen KI-Ergebnisse haften muss oder gerade stehen muss.
Und zwar geht es explizit um die KI-Übersichten oder AI-Overviews auf Englisch.
Das heißt, diese kleinen mit KI erstellten Zusammenfassungen überhalb der organischen Ergebnisse oder Anzeigen.
Und da soll in dem Fall das AI-Overview damals...
behauptet haben, dass ein Münchner Verlagshaus an Betrugsmaschen beteiligt wäre, wie Abofallen und so weiter.
Und das entsprach wohl nicht der Wahrheit nach Erachten des Gerichts.
Und das Gericht hat weiterhin dann eben entschieden, dass Google hier ultimativ und direkt verantwortlich dafür ist.
Also dass diese KI-Overviews quasi eine Meinungsäußerung oder redaktioneller Content am Ende von Google ist und sie damit auch dafür für Schäden haften müssten, das sicherlich auch verändern, löschen müssen und so weiter.
Und das ist natürlich, ich würde sagen, eine gute erste Gerichtssprechung dazu.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Google dagegen Berufung einlegen lässt, einfach auch um vielleicht, ja.
Einerseits um mit Glück auf ein anderes Gericht zu stoßen oder vielleicht auch Abschreckungen, damit nicht jeder sofort sein KI-Ergebnis da durchklagt.
Aber es ist natürlich vollkommen wichtig, oder ich würde sagen selbstverständlich, also ich folge da der Auffassung des Gerichts, dass wenn Google sich anmaßt, das Netz zusammenzufassen für uns und das mit einer in dem Fall noch nicht 100% ausgereiften Technologie macht und dabei Schwachsinn.
behauptet und teilweise juristische Personen oder auch echte Personen, Bürger verunglimpft oder zu Unrecht beschuldigt oder deren Reputation schadet, dann finde ich das vollkommen selbstverständlich, dass sie auch dafür haften mussten.
Das ist halt nicht mehr so, wie ich liste einfach nur ein Ergebnis.
Ich habe in meinen Suchergebnissen eine Seite und da steht Quatsch drin und weil ich darauf verweise, bin ich haftbar.
Da macht so ein Plattformprivileg oder so bestimmt Sinn, dass ich nicht dafür haften muss.
Aber in dem Moment, wo ich sage, hey, ich schreibe dir mal zusammen, was im Netz steht, dann musst du, glaube ich, auch dafür Sorge tragen, dass das, was du zusammenfasst, nicht Quatsch ist, zumal es nicht so war, dass sie aus einer falschen Quelle zitiert haben.
Das wäre von der Rechtsprechung wahrscheinlich viel komplizierter gewesen, wenn hier eine Webseite gewesen wäre, die das behauptet hätte und Google hätte es, hätte diese einfach nur zitiert und gesagt, keine Ahnung, der Münchner Merkur hat geschrieben, der und der andere Verlag hat hier Abofallen propagiert.
Aber so war es nicht, sondern die Quellen haben dem widersprochen, die Google selber verlinkt hat in diesem Fall.
Und insofern ist es, glaube ich, ein gutes Ergebnis, um da Rechtssicherheit zu haben.
Und ich bin gespannt, wie Google das lösen möchte.
Weil wenn man das so sieht, kommt es ja schon noch mit einer gewissen Regel.
Also ich würde sagen, es ist definitiv weniger als 5% der Fälle, vielleicht sogar weniger als 2% der Fälle, wo das passiert.
Aber gerade wenn es um die Reputation von Personen oder juristischen Personen geht, ist es natürlich nicht ohne und man darf dann vielleicht mehr Genauigkeit erwarten und wenn nicht, sollte man die gleichen Rechte haben wie die Plattform Group, wenn sie gegen das Manager Magazin mal wieder vorgeht oder Palantir, wenn sie mal wieder erfolglos die Republik verklagen.
In diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Kurzer Fußballtipp noch für dich.
Wie geht das Spiel am Sonntag los?
Wer spielt da am Sonntag?
Aus?
Keine Ahnung.
Deutschland.
Sekunde, muss ich mal gucken.
Ich weiß nicht mehr, gegen wen wir spielen.
Ganz ehrlich.
Overview-Matches.
Brasilien.
Das ist noch nicht die richtige.
Hier, Deutschland.
Gegen Curaçao?
Gegen Holland.
Trau ich uns zu.
Achso, nee.
Sonntag spielen wir gegen Curaçao.
Oder ist das auch wieder so eine Halle-Sinanzion?
Das stimmt.
Was denn jetzt?
Das müssen wir gewinnen, glaube ich.
Curaçao traue ich uns zu.
Gegen Holland spielen wir nicht in dieser WM-Gruppenphase, sondern in der Nations League im September.
Ich bin gespannt, was nicht ich hier im Verschall geforsomme.
Ich würde gerne in so einem Boomer-Wohnzimmer sitzen am Sonntag, wo dann, haha, total lustig, Blue Curaçao gereicht wird zu den Chips und Seilstangen und Pommebern, um so ein bisschen Mottoabend zu machen.
Wer ist noch in unserer Holland?
Holländischer Abend ist kulinarisch schon mal kompliziert, würde ich sagen.
Gaskop.
Was ist das denn?
Ich kenne nur Frikane.
Käse finde ich erstmal gut, ehrlich gesagt.
Bunkerkas.
Schöne Grüße.
Tja, weiß nicht.
Ich glaube, jetzt haben wir alle verloren.
Ivory-Elfenbeinküste.
Ja, haben wir doch eine Chance.
Also, was hatten wir denn für ein Losglück, ey?
Als Zweiter kommt man weiter, oder?
Als Zweiter, genau.
Wer schreibt, der bleibt.
Naja, gegen...
Holland muss man halt ein bisschen Mühe geben.
Also Elfenbeinküsse ist glaube ich nicht total blind, aber Curaçao glaube ich.
Naja, wir warten mal.
Bis Mittwoch.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community.
Fragen und anfragen kannst du uns gerne per Mail.
an podcast.doppelgänger.io schicken.
Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
