# Navigating Crypto Market Shifts, AI Trading Risks, and Treasury Strategy

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-06-13

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 219 von AllesCoin Nichts Muss, die mal wieder unterstützt wird von unseren Freunden bei Bitpanda.
Obwohl, Julius, ich muss sagen, vielleicht sollten wir uns keinen Kryptosponsor anlachen, sondern dir lieber mal einen Sponsor für ein gutes Internet organisieren.
Ich hoffe, wir kriegen die Folge hier irgendwie gedeichselt, weil ich sehe dich sehr, sehr verpixelt.
Aber ich hoffe, dir geht es gut und du genierst deinen wohlverdienten Urlaub.
Ja, ich bräuchte einen Starlink-Sponsor, wäre vielleicht was.
Ich bin hier wirklich in der letzten Ecke in Italien irgendwo und ich glaube, die Infrastruktur hier, die lässt ein bisschen zu wünschen übrig.
Aber Starlink wäre mal was.
Dann reise ich in Zukunft nicht mehr.
Ich finde es ja schon mal so lustig, dass ich wirklich mit meinem Mikro hier schon quasi quer durch die Welt getourt bin.
In Zukunft ist dann auch Starlink immer dabei.
Das wäre tatsächlich vielleicht mal eine Idee.
Aber ansonsten weiß ich auch nicht, was da wirklich helfen könnte.
Ich muss gestehen, also ich habe ja schon jedes Mal Probleme, wenn ich mit dem Mikrofon versuche zu reisen.
Ich werde jedes Mal in der Sicherheitskontrolle am Flughafen rausgezogen, weil gerade dieser Koffer sieht halt auch aus, als wenn du irgendwie eine Bombe transportierst.
Und wenn du dann jetzt noch so ein Starlink-Modul mitnimmst, also ich glaube, dann kriegst du richtig Probleme und dann wirst du nicht mehr viel reisen.
Aber ich finde schön, dass du es trotzdem geschafft hast, in der Eröffnungsrede hier den SpaceX IPO zumindest mal so halb mit einzuschmuggeln.
Aber ich glaube, darum wird es heute nicht gehen, sondern wir haben ein paar Kryptothemen zu besprechen, oder?
Genau, so schaut es aus.
Letzte Woche hatten wir diesen ziemlichen Crash am Markt, falls du dich erinnerst.
Und es war tatsächlich so, dass wir am Freitag, also am Tag unserer Aufnahme, dann auch das vorzeitige Low gesehen haben.
Wir sind ja bis auf, was war das, 59.000 ungefähr runter.
Und seitdem hat Bitcoin jetzt die letzte Woche so ein bisschen Ping-Pong gespielt zwischen 60.000 und 64.000.
Ein paar Mal hoch, ein paar Mal runter.
Aber ja, nicht mehr wirklich, sich nicht wirklich in die eine oder andere Richtung bewegt.
Ich glaube, was hier nennenswert ist, ist, dass wir einen ziemlichen Sell-Off ja am Aktienmarkt gesehen hatten.
Zum Teil ist das jetzt auch wieder hochgegangen, aber zwei, drei Tage ging es ja richtig runter.
Und dass Bitcoin trotz dieses starken Abverkaufs kein neues Low gemacht hat.
Also es gibt ja diejenigen, die sehr stark diese These verfechten, dass Krypto und Bitcoin insbesondere so ein bisschen...
den Aktienmarkt gerne mal Frontrun oder ein sehr guter Indikator dafür ist, wenn vielleicht Liquidität aus dem System geht oder was weiß ich was, Stichwort SpaceX-RPO und quasi da schneller drauf reagiert als andere Märkte.
Und das wäre jetzt vielleicht mal wieder ein Argument für diejenigen, wo sie sich bestätigt fühlen könnten.
Also ich glaube, das war ein Datenpunkt, den ich diese Woche gesehen habe, der so erwähnenswert ist, dass wir da eben nicht mehr weiter runtergefallen sind, sondern uns jetzt hier erstmal bei diesen 60.000 bis 64.000 stabilisieren.
Ich glaube, spannend wird, am Montag zu erfahren, wie viel Michael Saylor, ob und wie viel er diese Woche gekauft hat.
Das wäre vielleicht dann nochmal ein Indikator dafür, wer jetzt hier quasi so stark deployed hat in dieser Range.
Aber ja, ich glaube erstmal...
Kleines positives Zeichen, ich glaube das gleiche lässt sich sagen für einige Altcoins, die jetzt hier auch zum Teil nicht mehr unter die vorherigen Lows gefallen sind und sich eigentlich halbwegs gut gehalten haben.
Ja, also ich glaube, wenn man ein bisschen Hoffnung möchte, sind das vielleicht die ersten Anzeichen, die man sich anschauen kann.
Und ja, wenn wir über Gewinner und Verlierer sprechen, normalerweise schaue ich ja immer auf die Top 300 Coins, weil...
Das ist so eine gute Mischung aus irgendwie.
Die wichtigen Sachen sind dabei.
Es sind aber auch noch genug Altcoins dabei, um vielleicht ja die ein oder andere Geschichte dazu zu erzählen.
Diese Woche war es tatsächlich so, dass da wieder irgendwie nur Schrott dabei war oder ich in Namen, die mir überhaupt nichts sagen.
Und ich habe es mir auch teilweise angeschaut und es ist einfach, ja, es ist nicht erwähnenswert.
Deshalb habe ich jetzt mal auf die Top 100 tatsächlich gefiltert für diese Woche.
Und da sind ein paar Togos dabei, zu denen ich dir auch was erzählen kann.
Bei den Gewinnern haben wir Monero mit 16 Prozent knapp.
Könnte mir vorstellen, dass das vielleicht so ein bisschen die Zcash-Rotation ist.
Zcash ist tatsächlich jetzt auf eine 7-Tage-Sicht hier bei den Gewinnern dabei mit 10 Prozent im Plus.
Ist aktuell bei 420 Dollar.
Da muss man aber sagen, dass das jetzt sehr stark davon abhängt, glaube ich, wo man diesen Snapshot nimmt.
Weil es ja diesen ganz, ganz brutalen Abverkauf letzte Woche gab bis auf 280 Dollar runter.
Und das war, glaube ich, genau am Freitagmorgen.
Das heißt, kommt jetzt darauf an, ich würde Sieglash grundsätzlich jetzt in die letzten ein, zwei Wochen eher als Verlierer einordnen.
Aber ja, vielleicht begünstigt das so ein bisschen Monero, dass die Leute sich Alternativen suchen oder die Traders einfach versuchen, Monero hier als gute Alternative zu platzieren.
Auf jeden Fall in dem ganzen Privacy-Segment hat jetzt Monero ein bisschen davon profitiert.
Morpho ist ungefähr 16% ab, steht bei knapp.
2 Dollar.
Die haben eine sehr große Finanzierungsrunde diese Woche bekannt gegeben.
Ich meine, es waren 150 und 170 Millionen Dollar von großen führenden VCs.
Und was bei Monero ja immer, äh, Monero sei schon bei Morpho immer, wichtig zu erwähnen ist, dass es sich dort immer um Token-Investments handelt, da Morpho keine Equity-Struktur hat.
Also du hast ja oftmals diese Diskussion bei Kryptoprojekten, wo findet der Wertzuwachs statt?
Gibt es einen Token?
Gibt es vielleicht aber auch irgendwo noch?
eine Equity-Klasse und bei Morph hat man sich irgendwann dafür entschieden, das als, Anführungszeichen, One Asset aufzusetzen.
Das heißt, die, ja, ich glaube, das Equity wurde irgendwie komplett rausgekauft oder so.
Die haben auch zuvor immer nur mit dem Token Fundraising betrieben.
Somit war das natürlich auch ein bisschen einfacher.
Und deshalb quasi...
Sämtliches Fundraising findet mit Token statt.
Sämtliche Zuflüsse, sollte es sich dann in Zukunft geben, werden dann sicherlich auch dem Token zugutekommen.
Auf jeden Fall hat dem Markt das scheinbar gefallen, dass man hier so viel Geld nochmal raisen konnte.
Ich habe auch ein paar Diskussionen darüber gelesen.
Manche fanden es auch nicht gut, weil sie gesagt haben, hey, ich als Tokenhalter werde ja auch etwas verwässert.
Also du musst es dir so vorstellen.
klassisches Kuchendiagramm denkst, es liegen x Prozent der Tokens bei der Foundation irgendwo als Reserve und die kannst du dir ja eigentlich erstmal rausrechnen.
Also es wird ja oft über Circulating Supply und Fully Diluted Valuation gesprochen.
Fully Diluted Valuation heißt quasi, okay, wie viele Tokens gibt es überhaupt im Umlauf und dann multipliziere ich das mit dem Preis der Tokens und habe quasi meine Gesamtmarktkapitalisierung.
Das ist aber eigentlich nicht die richtige nicht unbedingt die richtige Weise darauf zu schauen, weil wenn ich zum Beispiel 30% der Tokens irgendwo in der Foundation Reserve habe und die Foundation aber auch starke Signale in den Marktsendet, dass sie eigentlich nicht vorhaben, die jetzt auch voll zu verwenden, dann müsste ich die ja eigentlich erstmal abziehen.
Das heißt, oftmals in Analysen wird dann nur der Circulating Supply, also das, was sich wirklich im Umlauf befindet, angeschaut oder man sagt, man nimmt einen sogenannten Adjusted Circulating Supply, da sagt man, okay, was ist heute im Umlauf?
was wird die nächsten zwölf Monate noch im Umlauf kommen, um halt für gewisse Unlocks das zu korrigieren.
Und dann berechne ich mir damit quasi meine Marktkapitalisierung für ein Protokoll aus.
Und in dem Fall war es jetzt eben so, dass dieses Fundraise aus der Foundation, aus der Tokenreserve finanziert wurde.
Und somit, wenn ich jetzt heute Morpho-Token halte, kann ich natürlich sagen, okay, für mich ist das eine Art von Verwässerung, weil ich quasi vielleicht in meiner Rechnung erstmal davon ausgehe, dass die Token uns...
die vielleicht gar nicht genutzt werden müssen.
Und da hatte ich ein paar Tweets gesehen, dass sich eben Investoren dann auch, ja, ich möchte nicht sagen beschwert, aber gewünscht hätten, dass es quasi eine bessere Rechtfertigung auch gegenüber der DAO gibt, warum man denn jetzt unbedingt hier dieses Kapital aufnehmen muss.
Denn ja, das ist ja so dieses klassische Thema, was vielleicht das Management gut findet, um jetzt vielleicht mit 150 Millionen Dollar irgendwelche großen Deals zu machen.
Das mag vielleicht der eine oder andere Tokenholder gar nicht so begrüßen und sagt, okay.
Keine Ahnung, ich finde es nicht gut, wenn ihr Coinbase 100 Millionen Dollar jetzt für irgendeine neue Integration zahlt.
Das wären wir lieber, wenn ihr es nicht macht.
Ich glaube, es ist quasi net-net-negativ.
Ja, da gab es ein paar Diskussionen rum, aber ich glaube, grundsätzlich erstmal ein ziemlich starkes Signal in den Markt, so eine große Runde, ein Token-Sale quasi zu machen, ist schon ziemlich stark.
Also ich meine, du hast es jetzt so ein bisschen erklärt als...
hey, man muss diese Tokens da rausrechnen und so weiter.
Für mich ist die beste Analogie oder das, was es auch am ehesten darstellt, ist halt eine grundsätzliche Kapitalerhöhung, die halt auch jedes andere Startup machen würde, wenn es halt wächst mit dem einzigen Unterschied, dass du hier als Token-Harter halt nicht gefragt wirst.
Also im Endeffekt eine Verwässerung hättest du ja bei jeder Kapitalerhöhung, die du irgendwie in Kauf nehmen musst.
Für gewöhnlich hast du, wenn du in den Startup investierst, halt bestimmte Bezugsrechte, sodass du halt aufpassen kannst, dass du nicht verwässerst, weil du an dieser Kapitalerhöhung teilnehmen kannst.
Und das Unternehmen kann nicht so wirklich ohne dich eine Kapitalerhöhung durchführen, wobei es erstens den gemeinsamen Konsens gibt, dass man meistens weitere Kapitalerhöhungen macht, solange man nicht profitabel ist.
Und Nummer zwei, du ja hoffentlich oder meistens auch Minderheitsgesellschaftler bist, die Frage ist halt, wie viel Einfluss du überhaupt auswirken kannst, zumindest bis die Firma halt irgendwie eine bestimmte Growth Stage erreicht.
Aber deshalb finde ich diese ganze Diskussion so ein bisschen, also es ist, wir müssten jetzt die Diskussion aufwärmen zwischen hey, wie viele Rechte hast du überhaupt als Tokenhalter verglichen mit als klassischer Equityhalter.
Dadurch, dass wir aber halt hier, wie gesagt, so ein bisschen die Internetverbindung da glaube ich nicht mitmacht, dass wir uns hier ein großes Feuergefecht leisten können, würde ich sagen, mach mal lieber weiter mit den Verlierern in der Hoffnung, dass du nicht wieder auf CoinGecko und Co.
gehen musst und deine Internetverbindung gleich komplett crash.
Okay, dann lassen wir das mal so stehen.
Gewinner, was sehe ich hier sonst noch?
Toncoin mit 10%, aber...
Hat insgesamt ziemlich stark abverkauft wieder, nachdem es diesen, also der Token ist ja bis auf 3 Dollar hoch, nachdem es die Meldung gab, dass der Gründer von Telegram sich jetzt quasi darum kümmert.
Aktuell steht es jetzt bei 1,70 Dollar.
Also hat er auch schon wieder gut federn lassen.
Muss man mal gucken, wie sich das weiterentwickelt und wie ernst er das wirklich verfolgt.
Bei den Verlierern sehe ich da irgendwas Relevantes.
Eigentlich nicht wirklich.
Polygon 10% down, Abtoss 10% down.
Überrascht jetzt alles nicht so sehr.
Falkoin, wüsste ich auch nicht warum jetzt.
Aber also ja, da gibt es so einige Tokens, die jetzt irgendwie nochmal ein paar Prozent haben federn lassen.
Also jetzt vielleicht in diesem grundsätzlichen Markt, das sich ja die letzten Wochen oder eigentlich jetzt schon fast ein, zwei Monate betont, dass wir halt grundsätzlich einen Markt haben, wo du sehr selektive Returns hast nur.
Das heißt natürlich, dass du natürlich auch viele Assets hast, die einfach quasi da langsam in Anführungszeichen so ein bisschen ausbluten und quasi kontinuierlich auch Bitcoin underperformen.
Das heißt, die wirst du immer finden.
Aber ja, was wir grundsätzlich gesehen haben, ist, dass das jetzt alles so ein bisschen hat Federn lassen bei dem Abverkauf letzter Woche.
Auch die starken Coins, auch in Hyperliquid jetzt irgendwie in Richtung 55, glaube ich, runtergefallen und so weiter.
Das müssen wir jetzt mal gucken.
Ich glaube, die brauchen jetzt wieder ein bisschen Bitcoin-Stabilität, um sich auch zu fangen und da wieder laufen zu können.
Ansonsten hat man, glaube ich, gesehen, dass der Gesamtmarkt da jetzt schon ganz schön abverkauft hat.
Aber man muss schon auch sagen, dass einfach viele Altcoins jetzt echt...
zum Teil wieder einen interessanten Preispunkt angekommen sind.
Also manche sind quasi jetzt wieder in einer Range angelangt, wo sie, also wirklich gute Projekte, ich spreche jetzt nicht über die Tokens, auf die ich gar nicht schaue, wo es mich auch nicht überrascht, wenn es quasi einfach nur runter geht, aber manche sind jetzt schon wieder in der Range angekommen, wo sie irgendwie Ende 2022, Ende 2023 waren, also im letzten Kryptowinter und ja, deshalb glaube ich, man muss so ein bisschen unterscheiden, ich glaube, das eine ist so ein bisschen die eigene Perspektive darauf, wie tief fällt ein Bitcoin noch.
Da haben wir schon oft diskutiert, was mein Blick darauf ist.
Und dann kann man sich ja vielleicht ein bisschen zurechtrechnen, okay, was heißt das an vielleicht Downside, die ich auch noch in Altcoins erwarte.
Aber ich glaube, grundsätzlich sehe ich da schon so ein paar Sachen, wo ich mir denke, okay, da halt so langsam rein scalen, könnte sich quasi ein, zwei Jahre Sicht schon auch sehr, sehr stark auszahlen.
Und jetzt sind wir eigentlich bei dem Punkt, der mich sehr interessiert, denn Wir versuchen hier natürlich immer so ein kleines bisschen in die Glaskugel zu blicken.
Und das ist halt super schwierig.
Häufig höre ich von dir auch solche Dinge wie, mal gucken, wenn diese Rain spricht, dann wird es nochmal spannend, weil etc.
Die Frage, die ich mir seit gestern so ein kleines bisschen stelle und woher komme ich überhaupt?
Ich experimentiere ja gerade sehr viel mit meinen ganzen Bots rum und über einen spreche ich ja relativ öffentlich.
Es gibt noch ein, zwei andere Sachen, die ich so nebenbei laufen lasse oder wo ich halt versuche, verschiedene Ideen zu vertesten und so.
Und unter anderem halt auch im Solana-Ökosystem immer noch mit Meme-Coins, weil ich da glaube, da gibt es einen gewissen Edge, wenn du Wallets, die sehr profitabel sind, irgendwie aggregierst und da eine Trading-Strategie drauf entwickelst.
Dabei ist mir aufgefallen, weil ich mal wieder so ein bisschen Solana hin und her geschoben habe, dass Solana irgendwie, keine Ahnung, bei 50, 60 Dollar steht.
Also halt wirklich crazy abverkauft ist.
Zum Vergleich, wir hatten irgendwie mal ein High von fast 300 Dollar oder sogar über 300 Dollar.
Ich weiß es gar nicht mehr.
Und da habe ich mir gedacht, ich kann mich noch daran erinnern, wie Solana bei 300 Dollar stand und ich mir gedacht habe, Boah, wie gerne würde ich das Ding nochmal für 50 Dollar kaufen können?
So, jetzt könnte ich es und jetzt wird irgendwie wieder der Mut, da dick einzusteigen.
Wie navigierst du so ein aktuelles Marktumfeld?
Ja, es ist alles irgendwie ein bisschen muted.
Du sagst, es ist ein, ja, immer wieder Stockpicker-Market eigentlich.
Wie würdest du jetzt damit umgehen?
Hast du gerade super viel in Cash liegen und wartest auf den perfekten Einstiegszeitpunkt?
Sind deine Chips schon on the table?
Sorry for Stanglish.
Aber wie...
so ganz grundsätzlich und grob, wie du halt darüber sprechen kannst, gib immer einen kleinen Einblick.
Ja, schon überproportional Cash sicherlich, immer noch.
Schon immer mal wieder versucht, zwischendrin auch die eine oder andere Sache zu spielen.
Es hatte sich ja jetzt im April, Mai auch ausgezahlt, sag ich mal, da ein bisschen ins Risiko zu gehen.
Ich glaube, es hängt sehr stark davon ab, was man verfolgt.
Also wenn ich jemand bin, der, wenn mein Ziel ist, vielleicht irgendwie meine Bitcoin-Position aufzubauen und quasi dann, wenn es ab Boden ist, zu kaufen und wenn es irgendwie total überhyped ist.
Man kann das ja in unterschiedlichen Durchschnittswerten, also Moving Averages oder sowas, festmachen oder den Anteil der Coins, die quasi im Gewinn oder Verlust sind, ist auch so eine interessante Metrik.
Da hatten wir jetzt eben diese Woche auch die Meldung, dass jetzt erstmals wieder mehr Coins im Verlust sind als im...
im Gewinn sind, also die Anzahl, zu welchem Preis sie gekauft wurden.
Und das sind quasi immer so ganz einfache Metriken, wo man sich, wenn man quasi kauft, wenn das quasi sehr, sehr schlecht ausschaut und dann verkauft, wenn es irgendwie wieder gut ausschaut oder wenn man beim Alltime high ist, dann hat man quasi im Schnitt die letzten Jahre Gewinn gemacht.
Das heißt, wenn das irgendwie meine Strategie ist, dann wäre, glaube ich, ohne irgendeine Finanzberatung oder Anlageberatung zu machen, mein grundsätzlicher Take.
Wenn man glaubt, Bitcoin ist nicht komplett tot und man sich die letzten Zyklen angeschaut hat, dann ist das sicherlich nicht verkehrt, über irgendeinem Zeitraum zu kaufen.
Weil wir einfach jetzt schon auf vielen Metriken langsam an den Punkt gelangen sind, wo es quasi historisch gesehen immer attraktiv war.
Ein Beispiel ist der 200-Week-Moving-Average, wo wir jetzt glaube ich auch knapp drunter gegangen sind oder jetzt ungefähr genau da sind.
Das war in den letzten...
Bärenmärkten eigentlich immer so ein Level, was attraktiver ist.
Wir sind auch teilweise runtergegangen, aber ich glaube, wir sind nie mehr als 30 Prozent zum Beispiel runtergegangen.
Wenn du sagst, okay, wenn ich irgendwie daran glaube, das ist jetzt nur eine Methik, ganz vereinfacht dargestellt, aber kann man sich ja auf mehrere Sachen anschauen, dann habe ich halt jetzt vielleicht noch irgendwie 20, 30 Prozent Downside, die zu erwarten sind.
Und wenn ich jetzt irgendwie quasi so einen Sparplan auflege, dann kann ich da einfach den Durchschnittskurs kaufen über die nächsten, was weiß ich, wie viele Monate.
Wenn ich ein bisschen aktiver das Ganze betreibe oder vielleicht auch jemand bin, der irgendwie sehr tief im Markt drin ist und auch immer schauen möchte, okay, ich möchte jetzt nicht einfach nur Bitcoin kaufen, sondern ich möchte quasi irgendwie im Altcoin-Bereich auch Positionen aufbauen.
Man hat gesehen jetzt, wie gut sich ein Hyperliquid zum Beispiel entwickelt hat oder andere Sachen, Zcash zuletzt.
Dann muss man glaube ich schon sagen, dass das Learning aus den letzten Jahren ist, dass dieser breite Altcoin-Rallye, wie wir sie 2017 und 2021 gesehen haben, nicht mehr so wirklich zurückgekehrt ist.
Ich glaube, das, was dem Ganzen noch am nächsten gekommen ist, war im Q1-24, nachdem die Bitcoin-ETFs zugelassen wurden.
Da hatte man schon einmal auch so im breiteren Markt wirklich stärkere Rallys gesehen.
Oder eben dann rund um die Trump-Wahl, Stichwort Meme-Coin-Hype und so weiter.
Da gab es das dann schon.
Aber grundsätzlich, wenn man sich die meisten Alcoins anschaut, dann...
sind die zum Beispiel nie wieder an ihre All-Time-Highs aus 2021 oder 2017 zurückgekommen.
Und ich glaube, das ist einfach schon ein starkes Signal, was man irgendwie nicht einfach auslassen sollte.
Und da komme ich halt auf den Punkt, dass sich die Marktstruktur schon auch weiterentwickelt hat.
Das heißt, es gibt viel weniger Assets, die wirklich noch strukturelle Zuflüsse haben, wo auch Investoren bereit sind zu sagen, okay, ich bin bereit, das Risiko in Kauf zu nehmen.
Also Beispiel jetzt ein Morpho.
Also sicherlich ein super starkes Team mit einer großen Vision, die das auch sehr professionell machen.
Aber trotzdem habe ich natürlich als Investor gewisse Risiken.
Du hast einen Punkt gerade angesprochen, was sind eigentlich meine Rechte als Tokenhalter?
Ist nicht so ganz klar definiert, wie es zum Beispiel im Aktienmarkt jetzt der Fall ist.
Weiteres Risiko, was ich habe, ist ein DeFi-Protokoll.
Das heißt, ich habe gewisse Smart Contract Hack Risiken.
Gerade jetzt im Zeitalter der AI erwarten ja viele, dass es da noch viel, viel mehr Hacks geben wird.
Und meine Alternative ist natürlich, mein Geld zu nehmen und zu sagen, ich kaufe eine Robinhood-Aktie.
Keine Ahnung, ist vielleicht für mich auch ein guter Proxy, um irgendwie an der Zockerei der Menschen teilzuhaben.
Das heißt, ich glaube schon, dass viele Investoren dahingehend quasi ihre Investmententscheidungen überdenken oder genauer sich vielleicht überlegen und nicht mehr einfach blind in irgendwelche Altcoins investieren.
Ich glaube aber gleichzeitig, dass es das auch zum Auszahlen kann, weil...
viele, sag ich mal, nicht mehr so genau hinschauen und wenn man sich dann wirklich mit den Themen beschäftigt und sagt, okay, nein, ich glaube an Morpho, weil ich habe mir den Markt angeschaut und das ist riesig und ich habe da irgendwie Conviction, dass die, keine Ahnung, ein riesen Protokoll aufbauen können und da wirklich auch eine Cash-Ross in Zukunft mit generieren können, dann kann das natürlich auch eine Edge sein, zu sagen, okay, ich gehe da jetzt rein, weil ich weiß, dass viele andere es mir nicht mehr anschauen zum Beispiel.
Das ist, glaube ich, jetzt so ein bisschen, wie würde ich das beschreiben, das ist so die fundamentale Sicht.
Also ich kaufe...
gute Tokens, mit gut meine ich Protokolle und Teams, die langfristig orientiert sind, die vielleicht eine gute Struktur geschaffen haben, wo es nicht irgendeinen Ruck geben kann oder sonst was.
Klar, es gibt Risiken, aber wo ich vielleicht, wenn ich meine Diligence mache, wenn du Diligence machst, irgendwie bei den meisten Sachen irgendwie ein Häkchen machen kann und sagen kann, okay, das ist irgendwie ein ordentliches Protokoll.
Und dann habe ich noch, das ist vielleicht eher so der Trader oder Zockermarkt, dann habe ich natürlich noch diejenigen, die sagen, okay, Und fundamental ist mir das alles egal.
Ich will einfach nur Sachen, die irgendwie durch die Decke gehen, kaufen und irgendwie mein Geld verzehnfachen.
Und da ist es natürlich schon so, dass es auch schwieriger geworden ist über die Jahre sicherlich.
Einfach weil die Anzahl der neuen Investoren, die in den Markt kommen, die ja neues Geld damit mitbringen, was ja quasi eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass irgendwie die Kurse nach oben gehen, einfach stark abgenommen hat.
Und ich glaube, da muss man schon sehr nah dran sein im Markt.
Ein sehr gutes Gefühl dafür haben, was ist gerade...
Das Narrative, wo fließt das Geld rein und dann aber halt auch seine Gewinne wieder rechtzeitig mitnehmen.
Weil ich glaube, ein Fehler, den dort viele gemacht haben, ist daran zu glauben, dass es eben noch die gleiche Marktstruktur ist wie 2017, 2021 und ich kann irgendeinen Altcoin kaufen, wenn er sich für fünf wacht.
Dann sage ich, geil, ich halte das weiter, weil es wird sich verzehnfachen oder sonst was.
Und das war eben zuletzt eher selten der Fall, sondern dann haben die Leute eben ihre Gewinne auch zurückgegeben.
Also Beispiele, wie ich gerade gesagt habe, mit Ton jetzt natürlich war es jetzt nicht das Ausmaß, aber du hattest irgendwie einen ziemlich starken Pump von, ich glaube, irgendwie ein Dollar, ein paar zerquetschte auf drei Dollar hoch.
Und ja, der Gründer kommt jetzt irgendwie zurück, kümmert sich um alles, es wird alles super.
Da kann ich jetzt quasi einerseits denken und kann mir sagen, okay, geil, ich halte das Ding jetzt auf All-Time-High, Telegram ist riesig.
Oder ich sage, okay, das war jetzt irgendwie ein 200-Prozent-Move, ich nehme jetzt meine Gewinne mit und schaue irgendwie weiter.
Und in den letzten Monaten, fast schon Jahren, hat es sich eher ausgezahlt, quasi Letzteres zu tun, da ein bisschen konservativer ranzugehen und einfach peu à peu vielleicht die Gewinne mitzunehmen.
Aber das ist auch ein Verhalten...
was glaube ich jetzt viele über die Jahre erst lernen mussten, weil es quasi historisch genau andersrum der Fall war.
Und genau, du hast ja gefragt, wie ich das Ganze sehe.
Also auf der fundamentalen Seite, hatte ich ja vorhin kurz erwähnt, gibt es jetzt glaube ich schon einige Assets, wo ich das Gefühl habe, wir sind in sehr interessanten Preisspannen angelangt.
Da muss man glaube ich jetzt so ein bisschen mit sich selbst hadern, wie gierig oder wie konservativ möchte ich da sein?
Möchte ich wirklich versuchen, den absoluten Bottom zu kaufen?
Bin ich bereit, jetzt zu kaufen in der, sage ich mal, in der Gewissheit, dass ich vielleicht in den nächsten sechs Monaten auch nochmal 30, 40 Prozent unter Wasser bin mit der Position.
In offenen quasi absoluten Abverkauf dann.
Aber habe quasi die Überzeugung oder Konfidenz, dass das Protokoll und der Token langfristig viel, viel mehr wert sein sollten.
Und dann bin ich auch fein damit.
Ich glaube, das ist eine Überlegung, die man auf jeden Fall machen sollte, weil das kann ansonsten dazu führen, dass man dann Panik verkauft, wenn man quasi unter Wasser ist.
Und zu dem letzten, zu dem quasi Traden und eher Momentum-Sachen.
Ja, muss man einfach, glaube ich, sehr genau das verfolgen und genau schauen, welche Sachen zeigen Momentum und wann brechen solche Sachen aber auch.
Also vielleicht Beispiel Zcash zum Beispiel war jetzt wirklich eine Wahnsinns-Rallye wieder, also letztes Jahr schon, jetzt dieses Jahr nochmal mit dem Abverkauf letzte Woche.
Genau, würde ich da jetzt erstmal oder habe ich erstmal zum Beispiel ganz konkret von dem Fall die Finger gelassen.
und sage, okay, schauen wir das jetzt erstmal an.
Man kann natürlich, wenn man jetzt irgendwie Daytrader ist, sagen, okay, ich kaufe da den absoluten, die Liquidations bei 280 Dollar und hätte mir jetzt ein guter Trade gewesen, mit Sicherheit.
Aber ich glaube, ich sage dir, okay, etwas, was so stark getrendet hat und dann so einen starken Strukturbruch hat oder abverkauft hat, dann warte ich erstmal und schaue erstmal, okay, was passiert.
Wo findet das vielleicht wieder irgendwo sein, sein Gleichgewicht im Markt und dann kann man sich es nochmal anschauen.
weiß nicht, ob das deine Frage beantwortet, aber so ganz grob auf jeden Fall noch sehr, sehr viel Cash.
Aber auf der fundamentalen Seite, glaube ich, schon freut man sich schon auf die Einstiegskurse, die es hier langsam gibt.
Auf der Trading-Seite ist es sehr individuell.
Im April, Mai einiges gemacht.
Jetzt zur Zeit da keine Position wirklich offen, aber schauen wir auch immer wieder Sachen an.
Das kann sich jetzt auch über das Wochenende ändern zum Beispiel.
Also da, glaube ich, sollte man nichts irgendwie jetzt beim Wortnehmen, das kann sich einfach sehr schnell ändern.
Wenn ich jetzt Philipp Westermeyer wäre, dann würde ich wahrscheinlich weiter pressern und sagen, was denn, was denn genau?
Erzähl doch mal.
Das erspare ich dir an der Stelle vielleicht ein bisschen.
Trotzdem, wir sind gerade in so einer leicht philosophischen Frage eher unterwegs und das ist eigentlich viel zu früh, wenn man sich anguckt, wo in der Folge wir aktuell stehen.
Trotzdem möchte ich noch eine weitere Frage da anschließen.
Habe ich gerade Flage gesagt?
Ich meine Frage.
Und zwar, du hast gerade gesagt, dass immer weniger Geld oder neues Geld in den Kryptomarkt kommt.
Und ich glaube, einer der Gründe, warum Geld früher so massiv da reingeströmt ist, waren diese vom Tellerwäscher zum Millionärgeschichten.
Irgendjemand hat mal 2010 durch einen Zufall 2 Euro in Bitcoin investiert und war dann auf einmal ein krasser Whale, war schwer reich und hat seine ganze Bloodline retiert, wie man so schön in Krypto-Twitter sagt.
Ich frage mich...
Wenn du jetzt zum Beispiel, angenommen, du hast 2015, 2016 nicht den Schritt in den Kryptomarkt gekommen, sondern kommst jetzt komplett neu rein und du denkst dir so, hey, Krypto habe ich irgendwie immer mit den Lambo Bros verbunden und ich versuche jetzt hier trotzdem den Tellerwäscher zum Millionär-Move.
Ganz bewusst nicht die fundamentale Blickweise, die wir hier normalerweise in diesem Podcast vertreten.
Wenn du so auf den Markt blicken würdest, was wäre dein Einfallstor?
Also würdest du jetzt sagen, okay, ganz ehrlich, geh in Perps?
du wirst zu 99% alles verlieren, aber da hast du die beste Chance, einen Lucky Shot zu machen und der Tellerwäscher ist nächsten Tag der Millionär, Millionär oder was weiß ich.
Oder würdest du eher sagen, Prediction Market it is oder gibt es irgendwas, irgendeinen Winkel in der Kryptowelt, wo du sagen würdest, hey, es ist zwar super riskant, aber wenn, müsstest du eigentlich dahin gehen und das ist deine einzige Chance.
Einzige Chance weiß ich nicht.
Ich würde glaube, ich sage am ehesten, quasi wirklich so dieses Stockpicking mit haben.
Also ich finde, Apprediction Markets, da musst du schon sehr genau wissen, glaube ich, was dein Edge ist.
Also da musst du schon für dich irgendwo, also kann natürlich super profitabel sein, aber ist jetzt sicherlich, glaube ich, jetzt nicht ein Markt, wo ich hingehen würde und sage, okay, das, ja, da kann ich jetzt eben diese Returns erwirtschaften, ohne genau zu wissen, was ich mache oder irgendwie auch mit einem Hintergrund, da weiß ich nicht, ich war irgendwie Profi.
Sports Gambler und weiß genau, wie die Bücher da funktionieren und kann das jetzt irgendwie da übertragen.
Bei Perps ist es auch schwierig.
Ich glaube, da muss man wirklich sehr viel Trading-Erfahrung mitbringen und sehr, sehr gutes Risikomanagement.
Hat man spätestens im Oktober letztes Jahr gelernt.
Und deshalb, ich glaube, Perps können sehr profitabel sein.
Ich glaube aber, dass man einfach viele Jahre oder längere Zeit aktiv sein muss und eine entsprechende Lernkurve hat.
Und die Lernkurve bedeutet quasi, erst mal am Anfang wahrscheinlich Verluste auch zu machen und zu schlucken zu können.
Ich glaube nach wie vor, was interessant ist, ist, dass, das ist das, was ich vorhin auch beschrieben habe, dadurch, dass viele Leute nicht mehr genau hinschauen, jetzt mal so vereinfacht gesagt, führt dazu, dass diejenigen, die genau hinschauen und sich die Mühe machen und sich die Sachen sehr genau anschauen, mit den Teams sprechen und quasi so ein bisschen so ein Goldgräber sind, sage ich mal.
dass die schon immer wieder auch auf gute Sachen stoßen können.
Also Beispiel, vielleicht ein Beispiel jetzt aus den letzten Monaten war dieses Venice AI oder VVV.
Das ist jetzt ein Projekt, was irgendwie von Anfang des Jahres 2, 3 Dollar auf 20 Dollar hochgegangen ist.
Wahnsinns Return.
Klar, jetzt wird der eine oder andere sagen, okay, habe ich irgendwie am Aktienmarkt auch machen können, aber es sind, glaube ich, die Outlier sicherlich.
Und ich glaube, dass viele Leute sich einfach nicht im Detail damit beschäftigt haben oder sich das wirklich genau angeschaut haben und gesagt haben, okay, was ist die Story dahinter, was ist das Produkt ausprobieren?
Also wirklich so triviale Sachen.
Nicht einfach sich irgendwas anschauen, irgendeinen Token sagen, ah ja, keine Ahnung, die Chart schaut schlecht aus, sondern vielleicht irgendwie zwei, drei Schritte weitergehen, das Produkt selber testen, Recherche machen, auf Acts den Gründern folgen und schauen, versuchen ein Gefühl dafür zu bekommen, okay, sind die irgendwie legit oder vielleicht auch eher nicht?
Wie...
was für Metriken gibt es, die ich auf irgendwelchen Dashboards, auf Dune oder sonst wo finden kann und kann ich mir da vielleicht mein eigenes Modell bauen und ein Gefühl dafür bekommen, okay, wohin könnte denn so ein Token gehen?
Also ich glaube wirklich eher so diese, ja, die versuchen beide in diesen ganzen Altcoins irgendwie noch Sachen zu finden, die interessant sind, die eine gute Story haben, die aber auch vielleicht ein gutes Produkt dahinter haben, gute Fundamentaldaten und da gibt es immer wieder Sachen und das ist glaube ich eher so das, wo ich...
ermuntern würde, zu sagen, okay, man muss sich halt die Finger schmutzig machen und halt viel Zeit investieren, um diesen Research zu betreiben, aber da gibt es schon immer wieder Sachen, die echt interessant sind.
Dann muss man natürlich noch die andere Komponente, die man dazu nehmen muss, ist dann zu sagen, okay, wann ist irgendwie die richtige Zeit?
Also nur, weil ich jetzt irgendwo was gefunden habe.
was ich vielleicht spannend finde, wo ich sagen kann, ey, das muss ja durch die Decke gehen, warum auch immer, ich quasi zu dem Entschluss komme, heißt das nicht unbedingt, dass es dann der Token hochgeht in der Woche, wo Bitcoin irgendwie 20% dampft.
Das ist halt dann so ein bisschen diese Timing-Frage, dass das halt auch mit dem Gesamtmarktumfeld irgendwie zusammenpassen muss.
Und ich glaube, ja, da muss man, glaube ich, so ein bisschen einfach ein Gefühl für den Markt bekommen.
Aber ich glaube, wenn man diese beiden Komponenten gut übereinanderlegen kann, also dieses grundsätzliche Gefühl, okay, wann ist das vielleicht auch irgendwie im Marktumfeld, was...
für Krypto ganz okay ist und Sachen finden, die nicht, wo nicht genug andere Leute drauf schauen und sich wirklich da die Fingerschrungs machen, dann kann man da glaube ich schon immer noch sehr, sehr gute Returns machen.
Und würde ich jetzt glaube ich eine Perp-Strategie irgendwie bevorzugen.
Krass.
Finde ich super, super spannend.
Und vielen Dank dafür, dass du mir auch gleich den Wind aus den Segeln nimmst, weil ich mit meinem Bot ja versuche, eine Purp-Strategie zu fahren.
Aber das ist ein ganz anderes Thema und dazu kommen wir später nochmal.
Ich versuche uns jetzt mal wieder so ein bisschen zurück aufs Skript zu bekommen.
Wir waren eigentlich im Markets-Teil.
Du hast schon angefangen, die ein oder andere News mit reinzuschustern.
Gibt es noch irgendwas?
Hat Michael Saylor wieder was Wildes gemacht?
Oder gibt es irgendwas, worüber du sonst noch newstechnisch sprechen möchtest, bevor wir zum nächsten Thema kommen?
Ja, noch ganz kurz zu Michael Saylor.
Da war es so, wir hatten ja glaube ich am letzten Freitag noch sehr detailliert darüber gesprochen und gesagt, okay, eigentlich hat er nur diese Optionen und er ist sich treu geblieben.
Er ist einfach ein Indigen durch und durch und hat letzte Woche einen Teufel getan, um irgendwelche weiteren Bitcoins zu verkaufen, sondern hat für knapp 180 Millionen Dollar, meine ich, MicroStrategy-Aktien am Markt ausgegeben.
Die Hälfte davon hat er genutzt, oder gut 100 Millionen davon hat er genutzt, um Bitcoin zu kaufen.
Und die restlichen 80, rund 80 Millionen hat er genommen, um in seine Cash Reserve zu legen.
Das heißt, ich glaube zwei wichtige Datenpunkte hier.
Das erste ist, er hat sich dafür entschieden, die Aktionäre zu verwässern, anstatt weiter Bitcoin zu verkaufen.
Ich glaube, das ist schon mal ein wichtiges Marktsignal.
Also ich glaube, er hat vielleicht seine Lektion gelernt, dass es jetzt nicht unbedingt so schlau war, hier diese...
auch im Nachhinein eine total blöde Aktion.
Du verkaufst 32 Bitcoin, was quasi nichts ist, aufs Balance Sheet vom Strategy bezogen und löst damit aber den 20-prozentigen Crash aus.
Ich meine, das ist die Frage, ob er jetzt der alleinige Auslöser dafür war, aber sicherlich hat es dazu beigetragen.
Eine riesen Debatte und alle schauen dir jetzt auf die Finger, sodass du jetzt eigentlich nicht mehr weiter wirklich BTC verkaufen kannst, nur um dann quasi eine Woche später für einen viel, viel schlechteren Kurs dann wieder ein bisschen was zu kaufen.
Ja, das ist der eine Datenpunkt und der andere, dass scheinbar jetzt eben die Strategie ist, da eher die Aktionäre zu verwässern und vielleicht auch aus den Aktienverkäufen die Cash-Reserve darüber so ein bisschen aufzufüllen.
Wenn wir auf Stretch schauen, das wird nicht repacken, würde ich mal vermuten.
Also steht aktuell.
Vorbörslich, also heute ist der letzte Handelstag, heute ist der 12.
Der letzte Handelstag, weil es dann Wochenende kommt, wo man sich für diese Dividende qualifizieren kann.
Es steht vorbörslich bei 96,7.
Würde mich schon stark überraschen, wenn das jetzt wirklich mit viel Volumen noch auf 100 kommt, heute am Freitag, den 12.
Deshalb würde ich mal davon ausgehen, dass es nicht wirklich repackt.
Vielleicht geht es kurz irgendwie hoch.
Wäre ein positives Signal für Sailor sicherlich, aber...
Ich würde erstmal davon ausgehen, dass er jetzt über Stretch diese Woche nichts raisen kann.
By the way, diese Geschichte, dass das einmal im Monat passiert, dieser Dividendenstichtag, das hat er jetzt verändert.
Da gab es ein Voting zu, dass das jetzt alle zwei Wochen stattfindet.
Das heißt, diese Struktur von Stretch wird sich ein bisschen nach vorne verändern, dass das jetzt quasi alle zwei Wochen wieder auf 100 gehen.
sollte, könnte und dementsprechend werden wir ein bisschen anders drauf schauen, aber ich glaube, das sind die einzigen Datenpunkte, die ich noch zu Michael Saylor zu nennen habe.
Also auch wenn das, ich gucke da so ein bisschen zweigeteilt drauf, weil dieser Zwei-Wochen-Rhythmus dazu führen wird, dass wir wahrscheinlich noch häufiger hier über Michael Saylor sprechen werden und ich kann es ehrlicherweise nicht mehr hören, deshalb bin ich froh, dass du zumindest in dieser Folge das Segment zu unserem Lieblings-Criple-Dee-Gee kurz gehalten hast und wir uns noch ein paar anderen Themen widmen können.
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Unter anderem ein zugegebenermaßen auch wiederkehrendes Thema, nämlich die Verbindung Krypto und AI.
irgendwie müssen wir Hype-Themen hier noch unterbekommen, wenn Crypto als solches nicht läuft.
Aber warum willst du nochmal mit mir über die Verbindung Crypto und AI sprechen?
Weil ich gestern in einem Strong Call von Nier zugehört habe und auch grundsätzlich mir einfach das Thema aktuell ziemlich viel anschaue.
Und ich glaube, ich habe sehr lange Zeit auch so ein bisschen gesagt, naja, Crypto und AI, man springt wieder auf den nächsten Hype-Train auf und versucht das irgendwo für sich zu gewinnen.
Eine gewisse Zeit lang war es ja auch sicherlich so.
Aber ich glaube, dass wir da wirklich an was dran sind.
Also die Schnittstelle von Crypto, insbesondere auch quasi Zero-Knowledge-Kryptographie, die quasi auf der einen Seite eine gewisse Privatsphäre geben kann, auf der anderen Seite eine gewisse Verifiability, also Nachvollziehbarkeit davon, was irgendwo...
berechnet wurde oder was genutzt wurde, dass diese Sachen in Kombination mit unterschiedlichen AI-Geschichten sehr, sehr interessant sein können.
Weil ich glaube schon, also was ja krass ist, was man glaube ich unterschätzt, ich wusste das eine Zeit lang nicht, weil ich persönlich ChatGPT und Claude und so nicht in der Richtung nutze, aber ich habe letztens gelesen, dass die meisten Leute, also mehr Leute sich mittlerweile irgendwie Beziehungsratschlag und irgendwie persönliche Therapie mit OpenAI machen als quasi wirklich beim Therapeuten oder sowas.
Und ich meine, das will ich gar nicht irgendwie werten, aber es bedeutet ja einfach, was man für sensible Daten da auch teilt.
Also wenn man sich Angst gemacht hat, dass man irgendwie Bilder auf Instagram hochlädt oder WhatsApp vielleicht, Meta, den WhatsApp-Chat mitlesen kann, dann glaube ich, ist das jetzt mal eben das Next Level, dass man quasi sein komplettes Leben und Gedanken so einem so einem Unternehmen gegenüber öffnet, das dir quasi ein Chatinterface anbietet.
Und ich glaube, dass da diese Privatsphäre-Themen doch stärker wieder kommen werden.
Und das ist zum Beispiel eine Schnittstelle, wo ich einige Ansätze von Kryptoprotokollen super interessant finde.
Ich finde es spannend und du wirst jetzt wahrscheinlich da wieder mal die Gelegenheit nutzen, auf mir rumzuhauen, wobei deine Internetverbindung so schlecht ist, dass du gar keine Möglichkeit hast, mich hier wahrscheinlich zu unterbrechen.
Aber...
Ich habe ja mal promoviert, wie du weißt.
Oder falsch, da muss ich aufpassen.
Ich habe ja nicht zu Ende promoviert, sondern ich habe mich an der Promotion versucht und habe mir dort angeschaut, wie Google-Suchmaschinen-Daten Aufschlüsse über die Umsatzkennzahlen von Automobilherstellern konkret geben könnten.
Und die Idee war so ein bisschen, und ich habe das auf einem Doktorandenseminar auch vorgestellt, dass ich mal ein Zitat gelesen habe von wegen, zu niemandem ist man so ehrlich wie zu dem Suchschlitz auf Google.
Und das kommt nicht von mir, sondern wie gesagt, ich habe es irgendwo gelesen, fand es damals aber total einleuchtend und mir gedacht, ja okay, nicht jeder teilt alles aus seinem Privatleben auf Instagram, aber wir teilen unfassbar viel auf Google, weil wir irgendwelche Fragen haben und denken, diese Anfragen sind privat.
Mit ChatGPT, Claude und Co.
ist es natürlich auf einem ganz, ganz anderen Level.
Also es ist nicht mehr nur so, okay, ich habe irgendwie unverbundene Suchanfragen, sondern ich habe ganze Konversationen und diese Tools können im Endeffekt in unseren...
in unseren Kopf reingucken.
Insofern, also diese Privatsphäre ist ein Riesenthema.
Ich sehe allerdings noch nicht so 100 Prozent, wo Krypto da jetzt den Super-Edge hat.
Also ich sehe total, dass gerade wenn AI-Agents mehr machen, Payments im Mikrotransaktionsbereich und so super relevant sind, dieses Privatsphäre- und Nachvollziehbarkeitsthema.
ich weiß es nicht.
Ich weiß nicht, ob man dafür tatsächlich Krypto braucht.
Ich glaube, es gibt total viel Platz für einen Anbieter, der sich verpflichtet und sagt, wir sind das Apple, der AI-Industrie.
Wir sind diejenigen, die nicht auf euren Chats unseren Chatbot trainieren.
Wir sind diejenigen, wo deine Daten wirklich sicher sind.
Dieses Wertversprechen, das glaube ich total.
Ich sehe noch nicht so richtig, dass Krypto, da der der weiß, dass letzter Schluss ist oder nur eine Notwendigkeit ist.
Ja, ich glaube auch weniger, dass man da groß Krypto irgendwie draufschreiben würde, aber quasi Blockchain-Infrastruktur, da technisch, glaube ich, eine interessante Lösung sein kann und heute schon teilweise ist.
Von daher, das glaube ich schon.
Ob das als Krypto auch gelabelt ist und inwiefern man das irgendwie als Nutzer oder als jemand, der vielleicht etwas beiträgt zu einem Protokoll im Sinne von, ich habe irgendwie eine GPU, die ich irgendwie dazu beitragen kann und sonst was.
Das muss man, glaube ich, schauen.
Ich glaube, da ist doch so ein bisschen die Krux.
Welche Protokolle schaffen es wirklich, ein Produkt zu bauen, was eben losgelöst ist von Krypto, aber vielleicht trotzdem die Vorzüge von Blockchain?
von Blockchain-Technologie in Zusammenhang mit Zero-Kryptographie und so weiter nutzen kann.
Und ja, ich bin da relativ zuversichtlich, dass da glaube ich viele Teams weiter daran arbeiten werden.
Ich glaube, die Frage ist halt, das größte Risiko ist natürlich, dass einfach die Apples dieser Welt das natürlich auch machen können.
Also keiner wartet auf dich da.
Und wenn die das eben auch sehen, dass die Nachfrage dafür am Markt groß ist, können die natürlich solche Sachen auch entsprechend integrieren.
Aber ja, also ich bin da relativ zuversichtlich, gerade auch im Bereich, was Agentic Payments und sowas angeht.
Nicht ohne Grund pusht Stripe das ja zum Beispiel so sehr mit ihrer eigenen Blockchain.
Von daher, da glaube ich, dass da auch einiges passieren wird.
Und das ist zum Beispiel, um zurückzukommen auf die vorherige Frage von dir, das ist zum Beispiel ein Bereich, glaube ich, wo man sehr, sehr viel Research aktuell machen kann und sich die Finger schmutzig machen kann und vielleicht dann auch das eine oder andere Protokoll finden kann, was in...
ein, zwei Jahren 100 Mal höher stehen kann.
Also da glaube ich schon, wenn irgendwer das gut hinbekommt, dann ist halt auch der Markt riesig und der Return entsprechend groß.
Ja, okay.
Da würde ich dir sogar zustimmen.
Und ich glaube, da sind wir auch nicht so weit weg voneinander.
Wie gesagt, die Internetverbindung ist zu schlecht, als dass wir ohnehin hier irgendwie einen Konsens finden könnten.
Deshalb mache ich...
mal ungefragt weiter, aber wir bleiben in der AI-Ecke.
Und zwar hattest du mir letzte Woche so ein paar Hausaufgaben aufgegeben, die auch was mit AI zu tun hatten.
Und zwar konkret hast du mir zwei Tools an die Hand gegeben.
Das eine hieß TrueNorth und das andere, muss ich gleich mal gucken, dass ich hier jetzt nichts Falsches erzähle, ich glaube es hieß Minera.
Die Idee beider Tools ist im Endeffekt, dass wir das ChatGPT für Krypto und auch Aktieninvestoren haben, also sprich an ganz, ganz viele Datenquellen angeschlossen und man kann dann halt direkt Strategien verproben, aber der hat halt auch immer den Kontext dessen, was gerade am Markt tatsächlich so abgeht.
Beide Tools unterscheiden sich im Detailgrad und ich würde dir einfach einmal, genau, Minera AI, ich habe es gerade gefunden, ist tatsächlich das Tool, was du genannt hast und ich würde dir beide einfach einmal vorstellen und dir so ein bisschen mein Feedback dazu geben, weil ich glaube, es ist Also, ich erinnere mich, oder es hat mich insgesamt daran erinnert, du hast mir vor sechs Monaten oder lass es neun Monate her gewesen sein, ein ähnliches Tool vorgestellt.
Das hieß AskServe.
Und das ist...
Fand ich anfangs super, super cool.
Hab dann aber festgestellt, boah, es dauert erstens schon ewig, zweitens ist es super teuer, drittens, ich fand die Qualität der Analysen dann doch irgendwie nicht so gut, je mehr ich dann auch selbst davon verstanden habe, dass es irgendwie sich nicht so richtig in meinem Research-Prozess etabliert hat, wenn ich mir neue Projekte angeguckt habe.
Und deshalb ist es für mich schon in Vergessenheit geraten.
Ich glaube, mittlerweile sind wir an dem Stand, dass beide Tools, die du mir jetzt vorgestellt hast, fühlen sich deutlich, deutlich, also fühlen sich so an, als wenn sie einen deutlichen Fortschritt gemacht haben.
Und konkret, sieht man das zumindest auf den ersten Blick an Minera AI.
Und da würde ich auch einmal anfangen, so ein bisschen die Leute auch abzuholen zu.
Ich mache es mir hier parallel einmal ganz kurz auf.
Und zwar Minera funktioniert im Endeffekt ein bisschen wie ChatGPT.
Also du hast ein großes Chatfenster, du kannst was eingeben und du kannst zum Beispiel sagen, hey, bitte fass mir einmal zusammen, was heute am Markt so los war.
Das funktioniert auch grundsätzlich ganz gut.
Allerdings muss...
du, glaube ich, auch da ein bisschen was von prompten verstehen.
Weil wenn ich einfach nur frage, wie der Markt so heute lief, dann fasst er das zwar zusammen krass in der Konzentration auf Bitcoin.
Also ich kriege bei dir definitiv einen besseren Marktüberblick und insofern glaube ich, dass wir mit unserem Marktsegment immer noch eine gewisse Daseinsberechtigung haben.
Trotzdem aber ganz cool, weil du kannst die Quellen nachvollziehen, also all die Dinge, die du so auch schon aus verschiedensten Chatbots mittlerweile kennst oder der Standard geworden sind.
Was Minera AI aber...
Wirklich unterscheidet, finde ich, sind zwei weitere Features, die es hat, nämlich Strategie und Arbeitsablauf.
Du kannst nämlich, und das finde ich sehr smart gemacht, dir Strategien für quantitatives Trading direkt dort bauen.
Also wenn du zum Beispiel eine Idee hast und sagst, hey, ich glaube, dass wenn der Vollmond auf den Mittwoch fällt, Bitcoin nächsten Tag steigt, dann kannst du das theoretisch in ein Promptfenster einbauen.
Und dann würde er anfangen, sich die Daten dafür ziehen, eine Strategie darauf bauen und die direkt backtesten.
Und dann hast du so ein Strategiestudio, wo du rechts ein Chat hast, in der Mitte einen Chart und darunter mehrere Tabs.
Also du siehst das Ergebnis deines Backtests, du kannst Paper Trading darauf aufsetzen oder du siehst direkt das Codeschnipsel, sodass du nicht mal Code schreiben musst oder so, sondern kannst den Copy-Pasten in deinen...
welche Plattform du auch immer nutzen möchtest und dann auf der Basis automatisiert traden.
Soweit, so gut.
Ich finde die Idee total klasse.
Mein Mondbeispiel ist wahrscheinlich nicht perfekt, weil was ich jetzt nicht gesehen habe, ist, dass du tatsächlich andere Datenquellen anstepseln kannst, sondern du musst schon primär auf Preisdaten gehen.
Also zum Beispiel sagen, hey, wenn mein Moving Average der letzten 20 Tage irgendwie unter dem aktuellen Durchschnittskurs ist, Dann ist das jetzt, oder unter dem aktuellen Kurs ist oder über dem aktuellen Kurs, dann ist es ein bearish- oder bullish- Signal und dann will ich entsprechend long oder short gehen.
Also du kannst auf Preisdaten dir Strategien bauen, aber du kannst halt noch keine alternativen Quellen anstöpseln oder zumindest sieht das so aus oder habe ich es nicht gefunden, falls ich mich da blöd angestellt habe.
Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren.
Soweit, so gut.
Ich glaube grundsätzlich trotzdem, dass ich es kaum nutzen werde.
Warum ist es so?
Es ist zwar wahnsinnig komfortabel, es ist aber statistisch nicht sauber.
Denn was man hier eigentlich macht, in meinen Augen, ist wirklich P-Value-Hacking at its best.
Was meine ich damit?
Grundsätzlich versucht man im quantitativen Trading eigentlich, das Research nach Strategien und das Verproben und Testen von Strategien zu trennen voneinander.
Weil, und ich glaube, das beste Beispiel, was mir dafür einfällt, ist so ein bisschen die Pharmaindustrie.
Wenn du einen Wirkstoff entwickeln möchtest und die Person, die die Zulassungstests macht, die gleiche ist, dann ist es einfach unsauber, weil du halt versuchst, immer wieder das gleiche Experiment so lange durchzuführen, bis du irgendwann die Testkriterien erfüllst.
Und wenn du diese Testkriterien auch kennst, optimierst du auf den Test, aber nicht zwangsläufig auf das, was du am Ende auch richtig rausbekommen möchtest.
die Versuche, also je häufiger du versuchst, etwas besser zu machen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es reiner Zufall ist, dass du hier wirklich ein gutes Ergebnis erzielt hast.
Also wenn ich halt einen Würfel, 100 Mal Würfel, dann werden auch ein paar Sechsen dabei sein, aber das ist reiner Zufall und ich muss meine Aussage um die Anzahl der Versuche eigentlich korrigieren.
Und beides macht in meinen Augen Dieses Tool nicht.
Das bedeutet, du hast den Chat, du hast eine Handelsstrategie.
Jetzt sagst du dem halt, ja okay, der Sharp Value ist ja hier nicht ganz so dolle.
Bitte verbessere doch die Strategie mal.
Und dann iteriert er auf seinen eigenen Daten die ganze Zeit und versucht sich halt selbst zu verbessern, was eine coole Sache ist.
Aber diese Trennung zwischen Research und halt der Vertestung, die ist glaube ich nicht sauber gelöst.
Plus, ich habe auch sehr wenig einen Einblick darüber gehabt, weil normalerweise würdest du bei einem Backtest...
ja auch Dinge machen wie, hey, ich habe ein Trainingsfenster, auf dem ich die Strategie entwickle und ich habe so eine sogenannte Holdout-Period, also einen Teil meines Datensets, was ich komplett separat betrachte und wo ich halt sage, okay, da kann mein Algorithmus jetzt nicht drauf trainieren und damit versuche ich einfach, ihn zu handeln und daran messe ich, wie gut der Bot ist.
Auch das finde ich in dem Tool nicht sauber gelöst, zumindest sehe ich nicht ganz, was ist jetzt Backtest gewesen, Backtest-Fenster und was ist Trainingsfenster gewesen.
Das ist auch nochmal so ein Punkt, wo ich sage, okay, du musst sehr viel Vertrauen einfach in das Tool haben.
Im Endeffekt musst du aber alles dann halt zumindest mal im Paper-Test laufen lassen, um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen und das über Jahre, bevor ich da echt das Geld draufsetzen könnte.
Das heißt, Zwischenfazit von diesem ganzen Strategy-Studio und ich habe es noch nicht so sehr im Detail vertestet, dass ich jetzt die Strategien selbst gehandelt habe.
Ich finde es toll in der Idee, ich glaube in der...
In konkreten Umsetzungen hat es halt noch die eine oder andere Schwäche oder man muss sich zumindest bewusst sein, dass man wissenschaftlich hier vermutlich nicht ganz sauber arbeitet.
Für Ideen Brainstorming, für hey, was kann man dann machen und so und schnell einfach mal was austesten, ohne dass ich mich in Cloud Code und Co.
einarbeiten muss, ohne dass ich diese Datenquellen finden muss und so, ist eine super Sache.
Von daher kriegt es da für mich auf jeden Fall schon mal so einen Daumen nach oben, nicht beide Daumen nach oben, weil es zum Spielen toll ist, zum...
Setze ich echt das Geld drauf?
Vermutlich noch nicht so richtig.
Die zweite Sache, und die ist auch in der Idee total toll, aber leider Gottes auch irgendwie hemmsärmelig umgesetzt in meinen Augen, ist, du hast so eine Art NN-Workflow-Bilder mit drin.
Bedeutet, ich könnte zum Beispiel hier einfach einen neuen Workflow bauen, ohne dass ich mir jetzt, jeder, der mit NN-Mal gearbeitet hat, kennt das.
Da kannst du dir so Kacheln zusammenziehen und kannst sagen, hier, guck diese Datenquelle dir an.
Zieh dir da folgende Daten und dann sollst du die irgendwie bearbeiten und mach mir eine Auswertung von und am Ende soll irgendwie eine E-Mail rausgeschickt werden etc.
Und das ist so ein grafischer Workflow-Builder halt.
Das Schöne ist, du kannst den aber auch durch ein Chatfenster bedienen.
Also ich habe zum Beispiel einfach mal ausprobiert und habe gesagt, hey, ich möchte gern für meinen Krypto-Podcast ein wöchentliches Crypto-Briefing von dir geschickt bekommen.
Was ist denn an dem Markt alles so passiert?
Worauf soll ich achten?
Was sind spannende Themen, über die wir sprechen können?
Und das Geile war, ich konnte das wirklich einmal prompten und habe dann gesehen, wie er diese grafische Oberfläche populiert hat und dann die ganzen Tools angeknüpft wurden.
Und ich kann auch sehen, welche Quellen da einfließen, also so von wegen, hey, Query CoinMarketCap News und guck bitte auf Krypto Twitter und so weiter, merge all new sources, aggregiere die und schick deine E-Mail raus.
Also ich sehe diesen Workflow auch grafisch und kann direkt sehr deterministisch daran was ändern.
Das Problem ist, ich wollte es dann testen, habe gesagt, okay, dann schick mir doch mal jetzt für die vergangene Woche eine Mail.
Und auf einmal hat er diesen ganzen Workflow wieder umgebaut und die Mail kam nie an.
Also vielleicht habe ich da mich auch besonders dumm angestellt.
Ich glaube, von der Idee super, super cool.
Von der Umsetzung auch hier noch ein paar Schwächen.
Ich glaube, diese Tools sind super early.
Und die dritte Sache, die du auch haben kannst, es gibt ein Tab Handeln.
Fand ich auch ganz spannend.
Da siehst du dann halt wie eine klassische Purps-Börse.
Also stell dir Hyperliquid vor.
Was aber rechts...
noch ein Chatfenster hat.
Und da hat es drei verschiedene Möglichkeiten.
Oder rechts hast du halt das Fenster, in dem du was machst.
Das kannst du auf Manual stellen und da kannst du ganz normal deine Orders eingeben, wie du es möchtest.
Du kannst Autopilot machen und dann ist es wirklich so, hey, ich klicke auf Starten und da steht dann irgendwie Strategie, Sharp Guard, V2, keine Ahnung, was auch immer das bedeutet.
Und dann würde der Bot für mich autonom handeln.
Oder ich kann AI Co-Pilot klicken und kann einfach sagen, okay, sag mir mal, was jetzt ein kluger Trade wäre.
Das Witzige ist, Also du kannst halt Longshot anfragen und kannst halt sagen, okay, was für einen Stil will ich haben?
Will ich jetzt kurz scalpen oder will ich über den Tag die Position offen halten?
Je nachdem schlägt er dir halt irgendwas vor, was du machen kannst.
Finde ich ganz feierlich.
Er hat mir nämlich zum Beispiel vorgeschlagen, hey, also vor einer Stunde etwa, ich solle doch bei 62.000 US-Dollar Short gehen, dann und dann meine Gewinne mitnehmen und halt einen Stop-Loss aber setzen bei 83.000 Dollar 800 auf Bitcoin.
Und du kannst dann halt auch das Ganze expanden und dann erklärt er dir auch, warum er darauf gekommen ist.
Ist ganz viel Chart-Voodoo, so von wegen hier der Moving Average ist und dies, das Ananas.
Trotzdem fand ich es ganz smart.
Und ich habe es dann versucht zu vertesten, habe nämlich den Prompt genommen oder die Begründung für diesen Trade genommen und habe das in True North reingepackt.
Das war das zweite Tool, was du mir empfohlen hast.
Ist ein Chatbot, der im Endeffekt das Gleiche macht.
Und dem habe ich diese Strategie vorgeschlagen oder den Trade vorgeschlagen.
Und das Interessante war, er hat mir gesagt, ja, also der Vorschlag ist totaler Mist.
Weil hier bei dem vorgeschlagenen Entry, so und so hast du das, also kann man nachvollziehen, aber im Endeffekt ist eigentlich alles blöd.
Und dann hat er mir 30 Gründe genannt, warum das alles blöd ist.
Wo ich dann so ein bisschen auch sage, ja, okay, das ist, glaube ich, das grundsätzliche Problem, was du hast, wenn du den Leuten so...
ein bisschen Guidance gibt, aber sie selbst noch irgendwie den Trigger drücken müssen.
Und hier konkret, also ich bin total verunsichert in der Form gewesen, dass ich gesagt habe, okay, was soll ich jetzt machen?
Die eine AI sagt so, die andere sagt so.
Im Endeffekt fühlt sich das für mich sehr nach Glücksspiel an.
Und ja, ich habe Pseudo-Guidance, also ich habe irgendjemanden, der so tut, als wenn er für mich da ist.
Aber im Endeffekt ist es ja auch einfach ein probabilistischer Take von irgendeinem LLM, was unterschiedliche Datenquellen nutzen und je nachdem, was du für Daten reintust, kommt das eine oder das andere raus, obwohl der Markt immer der Markt ist, weißt du?
Und da bin ich noch so ein bisschen hin und her gerissen.
Das heißt, da fand ich es nicht besonders hilfreich.
Um den Erfahrungsbericht an der Stelle auch einmal abzuschließen zu True North, es hat mich ein bisschen erinnert an die Zeit, wo du mir Aevo und Hyperliquid vorgestellt hast.
Das ist schon zwei, drei Jahre her.
Da hast du mir zwei Perp-Börsen gegeben und meinte, das probiere mal beide aus.
irgendwie Hyperliquid mehr gefühlt als Aebo, obwohl die damals noch, glaube ich, auf einem relativ ähnlichen Level waren.
Und hier ist es bei mir eh nicht gewesen.
Minera war insofern, ich konnte es direkt mich anmelden mit Google Sign-Up und so weiter.
True North war erstmal joinend im Discord, holte da einen Invite-Link.
Das war alles nicht ganz so einfach, da reinzukommen.
Dann hast du den gleichen Chatbot, den ich halt auch bei Minera wiederum habe.
Aber bei Minera kann ich noch deutlich mehr Sachen machen, wie zum Beispiel dieses Strategielab, wie zum Beispiel diese Arbeitsabläufe.
Und all diese Dinge habe ich jetzt in der Form bei TrueNorth nicht gefunden.
Wo sich das Tool aber doch noch ein bisschen unterscheidet, ist, du kannst dein eigenes Portfolio integrieren und analysieren lassen.
Also was ich zum Beispiel, du kannst einmal dein Account, ein Trading Account tatsächlich connecten und dann halt auch direkt...
ohne dass du es fanden musst, mit deinem Hyperliquid-Account halt arbeiten.
Also du musst den Hyperliquid-Account natürlich fanden, aber es ist, glaube ich, keine eigene Infrastruktur, wie ich es verstanden habe.
Oder du kannst einfach nur einen Watch-Only-Account hinzufügen und das habe ich mit meinem Trading-Bot tatsächlich gemacht.
Zu dem gibt es gleich auch noch ein Update.
Aber da war es dann so, ich habe dann meine Wallet-Adresse einfach eingegeben und habe gesagt, hier, bitte bewerte mal meine Strategie, mein Portfolio etc.
Und da ist mir eine Sache aufgefallen, die ich auch so ein bisschen Banane fand.
Und zwar ist das...
bei mir in meinem Trading Bot schon grundsätzlich ein Problem gewesen, dass AI ein Riesenproblem hat, bei den Hyperliquid Accounts zu checken, was überhaupt dein Kontostand ist.
Und er hat mir, also das ist ja wirklich die einfachste Zahl, die super deterministisch ausgegeben hat, guck mal, das ist dein Portfolio Value und die AIs kommen immer durcheinander mit, was ist dein Spot Value, was hast du als Margin hinterlegt, etc.
Und selbst das hat dieses Tool nicht hinbekommen.
Weißt du, also es hat Es war eine Sache, die ich mittlerweile bei meinem Bot gelöst habe, die API richtig zu lesen.
Haben die Jungs und Mädels hier offensichtlich noch nicht so richtig gelöst.
Deshalb, ich würde sagen, von den beiden Tools, die du mir gegeben hast, Minera auf jeden Fall das spannendere.
Ich bin beiden noch im kostenlosen Paket drin.
Trotzdem spannend und ich werde sie definitiv weiter verfolgen.
Bin aber echt gespannt, wie stark die in meine Research-Routine reingehen, weil sich schon sehr stark darauf fokussiert, Preisdaten, Trader, du versuchst irgendwie anhand von Chartindikatoren zu handeln und weniger jetzt so deep research zu einem Projekt, wie viel Traction hat das etc.
Muss ich aber mal ausprobieren.
Also da bin ich noch nicht so sehr ins Detail eingestiegen, dass ich jetzt mal research zu einem Projekt gemacht habe.
Ich glaube, das werde ich im Laufe der nächsten Folgen immer mal wieder zurückzirkeln und dir dann halt erzählen.
ob mir das jetzt geholfen hat, für die Podcast-Vorbereitung auch tiefer in Projekte einzusteigen.
Das habe ich, wie gesagt, noch nicht vertestet.
Aber das soll es an der Stelle mal als großer Monolog gewesen sein.
Ich hoffe, du hast wenigstens das ein oder andere von mir mitbekommen.
Ja, ich glaube nicht alles, aber ich habe ein bisschen mitgehört.
Freut mich, dass du auf jeden Fall ausführlich scheinbar getestet hast.
Das wird hier auf jeden Fall vermerkt.
Und ja, mal gucken, wie sich diese Tools auch weiterentwickeln.
Und ja, ich glaube schon, dass da ein paar coole Sachen gebaut werden, die einem helfen können.
Auch wenn das wahrscheinlich jetzt noch frühe Versuche sind.
Ja.
Ja, also wie gesagt, ich glaube, das wird uns hier noch ein bisschen begleiten.
Ich werde es auf jeden Fall nicht abschreiben.
Ich werde auch hier nochmal die Links zu beiden Tools in die Shownotes packen.
Es ist wie gesagt kostenlos, seid vorsichtig.
Also ich meine, der Anbieter ist natürlich für den Scheiß, den er verzapft, selbst verantwortlich.
Aber ich würde sagen, trotzdem auch hier keine Anlageberatung.
Seid wahnsinnig vorsichtig, wenn ihr irgendwie was aus diesen Tools rausbekommt, was ihr nachtraden wollt.
Also wir übernehmen da keine Haftung und ich glaube, die LLMs auch nicht.
Denkt ja lieber zweimal vorher drüber nach.
LLMs, AI-Trading und so weiter, weil wir schon in der Ecke sind.
Kurzes Update noch zu meiner 1-to-100k-Challenge, die ja mittlerweile eigentlich eher so eine Ich-baue-ne-Trading-Bot-Challenge geworden ist.
Es war lange, lange Zeit ruhig um dieses ganze Thema.
Ich hatte das Problem, dass ich mich schon fast vor unserem Discord versteckt habe, weil ich gedacht habe, boah, die Leute warten eigentlich die ganze Zeit darauf, dass ich denen mal irgendwie ein Update gebe.
Ich bin diese Woche tatsächlich ein bisschen dazugekommen, die letzten Baustellen aufzuräumen.
Und habe die ersten Tests wieder gemacht.
Es lief, oder vielleicht um da einmal ein kurzes Update zu geben.
Die Idee ist jetzt gerade so mal längere Läufe.
Also ich habe den ersten 24-Stunden-Lauf mittlerweile hinter mich gebracht.
Da wieder ein paar Probleme gefunden, die aber recht schnell gefixt.
Also wir sind jetzt wirklich so in so einem kleinen Kindererkrankheiten-Ding drin.
Zum Beispiel eine Sache, die mir jetzt aufgefallen ist.
Der Bot hat eine Position, XPL konkret.
Short gegangen, die Position war im Verlust.
Er hat diese Position geschlossen und direkt danach wieder aufgemacht.
Wo ich mir gedacht habe, okay, irgendwas scheint da immer noch nicht zu stimmen.
Das muss ich mir angucken.
Es sind aber, glaube ich, kleinere Fixes, die tatsächlich damit zusammenhängen, dass manchmal bricht irgendwie ein Datenfeed ab oder er denkt, hey, es ist hier irgendwie was unsicher, ich muss es glattstellen.
Oh nein, es war doch das Portfolio, was ich haben wollte.
Also so unnötige Transaktionskosten, die aktuell meine Performance, glaube ich, noch ein bisschen runterziehen.
Die sind noch drin.
Wir haben über die letzte Nacht, wir nehmen wieder an einem Freitagmorgen auf, hatten wir kurz 10 Dollar verdient.
Die sind jetzt wieder flöten gegangen, weil gerade während wir aufgenommen haben, irgendwie irgendwas gegen mich läuft.
Ich werde es mir gleich im Detail anschauen.
Ich werde dann am Samstag nochmal die letzten Fixes durchlaufen lassen und dann wird, glaube ich, ab Samstag oder Sonntag, also wenn ihr diese Folge hört, könnte der Bot schon im Dauerbetrieb laufen und dann können wir die nächsten Wochen über Performance sprechen.
Es war auf jeden Fall ein sehr, sehr langer Weg dahin, dass das Ding, also ich habe es mir deutlich, deutlich einfacher vorgestellt.
weil der Teufel steckt dann tatsächlich im Detail.
Vielleicht noch ein Hinweis, wir hatten eine Hörerfrage im Discord, wo es darum ging, welche Daten ich benutzt habe, um meine Backtests durchzuführen.
Die kann ich, glaube ich, an der Stelle auch einmal schnell beantworten.
Ich habe konkret die Hyperliquid-Tick-Daten genommen.
Also Hyperliquid speichert jeden Trade und veröffentlicht ihn nicht nur auf der Blockchain, sondern halt einmal ordentlich in so einem S3-Bucket.
Dauert wahnsinnig lange, das runterzuladen.
Aber ich habe die gesamte Historie da genommen und mir daraus meine Candles mit Claude gebaut.
War nicht ganz so einfach.
Muss ich mal gucken, ob ich das in irgendeiner Form noch vereinfacht zur Verfügung stellen kann für die Leute, die halt irgendwie da mitmachen wollen oder halt auch auf den Daten trainieren wollen.
Schaue ich mal, ob es da irgendwie eine Möglichkeit gibt und ich euch da irgendwie helfen kann.
Aber das noch als kleiner Hint an der Stelle.
So Julius, bist du noch bei mir?
Ich höre dir noch zu, mein Lieber.
Auch wenn du heute deinen...
deinen Monolog-Zeitraum auf jeden Fall ausgereizt hast.
Kaum habe ich keine gute Internetverbindung, kaust du mir hier ein Ohr ab.
Ja, okay.
Pass auf, dann machen wir es an dieser Stelle kurz.
Ich würde sagen, es bleibt mir hier wieder nur übrig.
unsere obligatorische Abmoderation zu machen.
Es tut mir ganz doll leid, dass gerade zum Ende hin der Folge hatten wir halt einfach wirklich katastrophales Internet.
Wir mussten hier mehrfach aussetzen.
Ich hoffe, dass man das in dem finalen Produkt jetzt nicht so stark hört, aber deshalb ist gerade auch mein Hausaufgabenteil dann in einem sehr starken Monolog ausgeartet, weil der gute Julius einfach bei mir nur ein verkrisseltes Standbild war.
Wir hoffen, Julius, du bist nächste Woche wieder at home?
Nicht at home, aber in einer besseren Location.
Okay, also wir geloben Besserung, dass nächste Woche Julius entweder sich eine bessere Location gesucht hat oder aber sich Starlink bestellt hat.
Vielleicht können wir dann auch schon mal drauf gucken, wie der SpaceX IPO tatsächlich gelaufen ist und ob sich die Crypto-Purps in der Hinsicht ausgezahlt haben.
Das kannst du dir anschauen, Julius, falls du mich noch hörst.
Ansonsten an unsere Hörer, vielen, vielen Dank, dass ihr selbst so eine...
zugegebenermaßen komplizierte Folge mit uns durchgestanden habt.
Falls ihr Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback habt, und ja, wir wissen, die Verbindung war nicht gut, das brauchen wir nicht als Feedback, aber ansonsten irgendwie was, was uns hilft, dann sehr, sehr gerne an unsere Social-Kanäle alleskorn-pod.
Ansonsten gibt es besagte Discord, den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Falls ihr irgendwas hier aus dem Kontext gerissen fandet, weil ihr es nicht verstanden habt, weil euch alte Folgen fehlen, Zusammenfassungen der alten Folgen findet ihr in unserem Wiki, den Link dazu gibt es ebenfalls in den Shownotes.
Es gibt uns auf YouTube, abonniert uns da sehr, sehr gerne und wir freuen uns, wenn ihr diesen Podcast weiter empfehlt, also mit euren Freunden teilt etc.
Julius, ich wünsche dir jetzt wirklich einen wohlverdienten Urlaub.
Ich gucke mal, was mein Kryptobot hier verzapft hat und wir sprechen uns dann nächste Woche in gewohnt guter Internetqualität wieder.
Bis dahin, alles Gute und ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
