# SpaceX IPO Valuation, Index Methodology, and Market Shifts

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-12

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen weiteren Rekord für Elon Musk, einen unerwarteten Dämpfer für Adobe und eine beispiellose Vorfreude-Rally.
Im Thema des Tages dreht sich alles darum, was Anleger von den Börsengängen der größten Unternehmen der Welt lernen können.
Und in der AAA-Idee verraten wir euch, wie viel SpaceX ab sofort in euren Basis-ETFs steckt.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Freitag, der 12.
Juni.
Wir wünschen euch einen galaktischen Start in den Tag.
Ist ja klar, was denn sonst?
Schließlich ist heute der Tag der Tage gekommen.
Wenn heute die US-Börse öffnet, kommt SpaceX an die Technologiebörse Nasdaq in den Handel.
Beim größten Börsengang der Geschichte verkauft der Raumfahrtkonzern von Elon Musk seine Aktien zum Stückpreis von 135 Dollar.
Dieser Preis wurde gestern nochmal offiziell bestätigt und festgelegt.
Laut Bloomberg werden insgesamt 555,6 Millionen Aktien angeboten.
Damit nimmt das Unternehmen die vielbezitierten rund 75 Milliarden Dollar ein und kommt damit auf eine Gesamtbewertung von 1,77 Billionen Dollar.
Das wäre zum einen ein Rekord für eine Erstenotiz und zum anderen würde SpaceX damit direkt in die Top Ten der wertvollsten börsennotierten Unternehmen aufrücken.
Der Raumfahrtkonzern würde sich auf den siebten Platz einreihen und damit US-Schwergewichte wie die Großbrang JP Morgan, den Pharma-Riesen Eli Lilly und selbst Tesla, den E-Auto-Konzern von Elon Musk, damit überholen.
Das ist natürlich wirklich irgendwie bezeichnend, dass Tesla überholt wird von SpaceX.
Und viele sagen ja schon, es gilt ja fast schon als offenes Geheimnis, dass Tesla dann womöglich irgendwann in SpaceX quasi integriert wird.
Aber schauen wir mal.
Fest steht schon jetzt, es wird ein Börsengang der Superlative.
Und das Umfeld, wer hätte es gedacht, ist dann gestern doch ein ganzes Stückchen freundlicher geworden und einen großen Anteil.
hat daran ausgerechnet.
Donald Trump, der US-Präsident, pflegt ja einen, sagen wir mal, mehr oder weniger engen Draht zu Elon Musk und hat ihm jetzt für den Burstgang einen richtig großen Gefallen getan.
Denn nachdem der Republikaner den Iran ja noch am Mittwoch sehr konkret mit massiven Angriffen unter Übernahme der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel...
karg gedroht hatte, folgte gestern mal wieder.
Was denn sonst?
Ein Taco.
Endlich mal wieder.
Das war mal wieder eine ganz klassische Rückwärtsrolle von Donald Trump.
Am Abend beteuerte er dann plötzlich, es gäbe wie so oft vielversprechende Gespräche mit Teheran.
Die zuvor angekündigten Militärschläge sagte der US-Präsident daraufhin sofort wieder ab und sprach dann plötzlich von einer möglichen Vereinbarung, die von einer ganzen Reihe regionaler Akteure unterstützt werde.
Darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel, ja und das ließ die Märkte dann kräftig aufatmen.
Der S&P 500 ging mit einem Plus von 1,7 Prozent aus dem Handel und der Nasdaq 100 kletterte um starke 3,3 Prozent.
Ja und das ist wirklich ein ideales Umfeld für den Börsengang heute, wenn der Nasdaq...
so stark im Plus ist.
Das ist natürlich wirklich sehr, sehr, sehr, sehr günstig.
Und dreimal dürft ihr raten, wer dann gestern wieder zu den Gewinnern gehörte, natürlich die Verlierer der Vortage.
Und wie gesagt, KLA deutlich im Plus, LAM Research, Micron, ARM Applied Materials, Marvel Technologies, AML, AMD, ASML, Intel und alle legten richtig deutlich zu.
So zwischen 8 und 13 Prozent.
Zendes kam sogar auf einen Plus von 14,5 Prozent.
Und das ist auch nicht alles, denn jetzt, da es so aussieht, dass der Weltraum riesengelungenen IPO hinlegen wird.
haben auch alle anderen Space Economy Aktien gestern eine wahre Vorfreude-Rallye hingelegt.
Alle, wirklich alle legten stark zu.
Also York Space System 22 Prozent, VIA sat 18 Prozent, Intuitive Machines 15 Prozent, Planet Labs 11, EcoStar 11, Rocket Lab auch 9 Prozent.
Und natürlich auch die deutsche Astro-Aktie aus Bremen.
OHB gewann fast 11 Prozent.
Auch der deutsche Light Index hat es ins Plus geschafft, aber nur ganz, ganz minimal.
Der DAX schloss 0,06 Prozent im Plus.
Bei 24.209 Punkten.
Von der DAX-Spitze grüßten auch hier die Titel, die in den vergangenen Tagen kräftig verprügelt wurden.
Siemens Energy mit einem Plus von 9,6 Prozent und Infineon, die legten 6,5 Prozent zu.
Unter Druck standen dafür die Aktien von SAP mit einem Abschlag von mehr als 6 Prozent.
Grund waren da die Zahlen von Oracle, die der US-Konkurrent von SAP am Mittwoch schon nachbörslich veröffentlicht hatte.
Und darüber hatten wir ja auch schon hier in der gestrigen Folge gesprochen.
Das stimmt.
Gegenteiliges Bild bei den Papieren von Contron.
Die Aktien des Technologiekonzerns sprangen wegen Übernahmeaussichten um fast 6 Prozent auf 23,70 Euro hoch.
Der Großaktionär EnnoCon hatte bei dem Hightech-Unternehmen die 30 Prozent Schwelle überschritten und will jetzt den restlichen Aktionären ein Pflichtangebot zur Übernahme machen.
Und der Angebotspreis soll bei 23,50 Euro liegen, also ungefähr auf dem aktuellen Niveau.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat zudem die Aktie von der Porsche AG zum Kauf empfohlen und das Kursziel von 39 auf 59 Euro erhöht.
Struktureller Gegenwind für den Sportwagenbauer bleibe zwar die Realität, sei aber in den massiv gesunkenen Erwartungen inzwischen längst angekommen, schrieb Analyst Christian Frenes.
Bis 2030 rechnet er mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnanstieg von 30 Prozent.
Die Aktien der Porsche AG stiegen um 1,6 Prozent auf 48,51 Euro.
Sag ich ja auch, die schlechteste aller Welten ist da gerade eingepreist und wenn es besser wird, und es wird wahrscheinlich besser wieder, dann geht es nach oben mit der Aktie.
Schauen wir mal, behalten wir einen Blick.
Bevor wir uns jetzt aber im Klein-Klein bei den Einzeltitel verlieren, müssen wir natürlich noch über die Zinsentscheidung der EZB sprechen.
Die Europäische Zentralbank hat nämlich erstmals seit September 2023 die Zinsen wieder angehoben und der Einlagensatz steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent.
Schritt natürlich mit dem anhaltenden Energieschock ins Folge des Nahostkrieges und einer Inflationssicherheit inzwischen immer mehr auf die Bereiche der Wirtschaft und des Konsums der Verbraucher ausbreite.
Für 2026 rechnet die Notenbank nun mit einer Teuerungsrate von 3%, nachdem die Inflation im Euroraum zuletzt bereits auf 3,2% gestiegen war.
Gleichzeitig senkte die EZB ihre Wachstumsprognose auf lediglich 0,8%.
Für die Konjunktur ist das natürlich keine gute Nachricht, für Sparer dagegen schon.
Denn höhere Leitzinsen verschärfen ja den Wettbewerb um Einlagen.
Ja, ich glaube auch gestern schon gesehen zu haben bei dem einen oder anderen Neobroker bei mir in der App, dass die schon mit den neuen höheren Zinsen werben.
Die passen das ja immer ziemlich schnell und direkt an.
Ja und bereits vor der Entscheidung lockten ja Banken wie Chase, Norisbank oder Kreditagrikol mit 4% Tagesgeldzinsen und sollte die EZB im September, wie es viele erwarten, erneut.
und wieder die Zinsen erhöhen, dürfte dieser Wettbewerb weiter zunehmen.
Und nach Jahren der Null- und Niedrigzinsen müssen die Banken damit erstmals wieder aktiv um das Geld ihrer Kunden werben.
Auch Adobe muss seine Kunden im KI-Zeitalter bei Launa halten.
Das US-Software-Unternehmen hat gestern Abend nachbörslich Zahlen fürs zweite Quartal präsentiert und eigentlich genau das geliefert, was Anleger gerne sehen wollen.
Starkes Wachstum, steigende Gewinne und Rückengewinnen durch künstliche Intelligenz.
Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar und lag damit deutlich über den Erwartungen.
Auch beim Gewinn je Aktie übertraf der Photoshop-Konzern die Prognosen und gleichzeitig hob das Management sogar die Ziele für das Gesamtjahr an.
Tja, das sind durchweg starke Zahlen, die sich aber nicht positiv auf den Aktienkurs auswirken.
Die Aktie ging schon, und das war bemerkenswert, schon mit einem Minus von 6% aus dem Handel und büßte danach börslich nochmal deutlich ein.
Und der Grund, der lag halt nicht im operativen Geschäft, sondern er lag in der Führungsetage.
Finanzchef Dan Dern verlässt überraschend das Unternehmen und er wechselt zur Konkurrenz, zu Marvel Technologies.
Solche Wechsel, gerade wenn sie überraschend sind, sorgen in der Wall Street regelmäßig für Nervosität, selbst dann, wenn die Zahlen wie bei Adobe ja eigentlich stimmen.
Die eigentliche Botschaft, das darf man dabei auch nicht vergessen, die bleibt ja dann doch.
Die Nachfrage nach Adobes KI-Produkten wächst weiter und bislang zeigen die Geschäftszahlen keine Anzeichen einer Abschwächung.
Ja, Abschwächung ist dafür das richtige Stichwort beim Goldpreis.
Der Preis je Feinunze ist ja schon seit Jahresbeginn regelrecht eingebrochen.
Und gestern rutschte der Preis zwischenzeitlich auf 4.022 US-Dollar je Feinunze.
Und das war der niedrigste Stand seit sechs Monaten und lag damit mehr als 20 Prozent unter seinem Hoch.
Nach dem Taco von Donald Trump erholte sich der Preis aber wieder ein bisschen.
Und jetzt machst du noch die Termine?
Ist morgen irgendwas, was wir wissen sollten?
So ist es.
Ich weiß nicht, irgendwas dreut da sozusagen, was da heute passiert.
Also Kleinigkeiten.
Statistisches Bundesamt gibt die Inflationsrate für den Mai bekannt.
Das sind allerdings die Details.
Die Rate an sich kennen wir schon.
Die Bundesbank legt eine halbjährliche Konjunkturprognose für Deutschland vor.
Und dann haben wir natürlich das große Event.
Börsengang von SpaceX.
Das Thema des Tages.
Der heutige IPO von SpaceX ist ohne Zweifel der Börsengang des Jahrhunderts und dennoch lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit.
Denn auch Unternehmen wie Microsoft, Amazon, Alphabet, Apple und Nvidia waren ja mal Börsenneulinge, bei denen Anleger auf eine große technologische Vision setzten.
Das stimmt, es ist durchaus vergleichbar.
Die IPOs der heutigen Mega-Caps zeigen halt, worauf Erstzeichner im besten Fall hoffen dürfen und was sie im schlimmsten Fall fürchten müssen.
Ja und genau darum geht es jetzt hier bei uns im Thema des Tages.
Besonders spannend ist der Vergleich mit Microsoft.
Als der Softwarekonzern 1986 an die Börse ging, investierten Anleger nicht einfach in ein Unternehmen, sondern in die Idee, dass der Computer eines Tages die Welt verändern würde.
Wer damals dabei blieb, wurde für seinen langen Atem reich belohnt.
Die Aktie stieg in den ersten zehn Jahren nach dem IPO splitbereinigt von weniger als 10 Cent auf 5,67 Dollar.
Genau darauf liegt ja auch der eigentliche Fokus bei SpaceX.
Klar, der erste Handelstag wird jetzt viele Schlagzeilen produzieren.
Entscheidend ist ja aber was anderes, nämlich ob das Unternehmen in 10 oder 15 Jahren so selbstverständlich zur Infrastruktur der modernen Welt gehört, wie Microsoft es ja damals im Computerzeitalter geworden ist.
Genau das macht den Vergleich mit Microsoft auch so verführerisch.
Auch dort kauft Anleger zunächst eine große Vision, die erst Jahre später durch harte Zahlen auch bestätigt wurde.
Doch darin liegt zugleich auch die Gefahr, denn erfolgreiche Tech-Konzerne wurden ja nicht deshalb wertvoll, weil sie die Zukunft versprachen, sondern weil sie ihre Versprechen irgendwann in Gewinne, Marktanteile und Cashflows auch übersetzten.
Bei SpaceX setzen Anleger heute, in Anführungsstrichen, erstmal nur auf die Hoffnung.
Ja, das stimmt.
Die Firma ist damit weniger eine klassische Aktie als eine Projektionsfläche für alles, was Investoren derzeit begeistert.
Also wir sprechen immer wieder davon Raumfahrt, Satelliten, Internet und KI-Infrastruktur.
Aber es gibt noch einen zweiten, sogar noch etwas entscheidenderen Unterschied zwischen Microsoft und SpaceX.
Nämlich ganz viele Nullen.
Microsoft kam damals mit einer Bewertung von rund einer Milliarde Dollar an die Börse.
SpaceX startet dagegen bei rund 1,8 Billionen Dollar und wäre damit vom ersten Handelstag an eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.
Ein großer Teil der Zukunft ist also bereits eingepreist.
Anleger kaufen hier keinen Außenseiter mehr, sondern schon einen Konzern, der von Anfang an in der ersten Liga mitspielt.
Ja, das ist wirklich ein großer Unterschied.
Ich erinnere mich noch an den Alphabet, damals noch Google-Börsengang.
Die waren auch schon wirklich groß in allem gesagt, mein Gott, irgendwie 30 Milliarden oder so.
Aber die waren mit Abstand nicht der größte Konzern der Welt.
Da war eine Riesenlücke und das ist halt diesmal wirklich anders.
Und die zweite Lehre, die liefert uns Nvidia.
Heute wirkt die Aktie ja wie ein Selbstläufer.
Tatsächlich war der Weg aber alles andere als geradlinig.
Nach dem Börsengang 1999 schoss die Aktie zunächst nach oben, stürzte im Dotcom-Crash dann aber wieder ab und auch Jahre später mussten Investoren immer ziemlich heftige Rückschläge aushalten.
Das große Geld, das wurde halt überhaupt nicht am ersten Handelstag verdient, sondern durch Anleger, die jahrelang Geduld bewiesen und zwischenzeitliche Abstürze auch ausgehalten haben.
Und dann gibt es noch die Deutsche Telekom.
Sie erinnert daran, dass selbst bekannte Unternehmen mit echter Infrastruktur und realem Geschäft keine guten Investments sein müssen.
Nicht zwangsläufig zumindest.
Die T-Aktie wurde Ende der 90er zur Volksaktie stilisiert, stieg dann zunächst stark und verlor dann anschließend über viele Jahre auch massiv wieder an Wert.
Das Problem war nicht das Unternehmen selbst, sondern einfach der Preis.
Andiger hatten zeitweise mehr Zugriff bezahlt, als die Realität dann am Ende auch liefern konnte.
Genau darin liegt die eigentliche Erkenntnis für SpaceX.
Das Unternehmen besitzt ja ohne Zweifel beeindruckende Vermögenswerte.
Also es ist die führende Raketenplattform der Welt.
Starling gibt es und enge Beziehungen zu NASA und Pentagon.
Und es ist halt eine Art Megatrend-Monopolist.
Gleichzeitig schreibt der Konzern halt aber immer noch Milliardenverluste und wird zu einem Kursumsatzverhältnis von deutlich über 90 an die Börse gebracht.
Und das ist halt wahnsinnig viel.
Ja, das ist tatsächlich wahnsinnig viel.
Wer gezeichnet hat, sollte auch gerade deshalb nicht nur auf den ersten Handelstag schauen.
Viel wichtiger ist vielmehr, was SpaceX die enorme Erwartung der kommenden Jahre, was sie damit machen.
Also ob sie die tatsächlich erfüllen können, ob sie drunter bleiben oder was da tatsächlich passieren wird am Ende.
Denn am Ende steht eine Rendite nicht durch Visionen, sondern vor allem auch dadurch, dass Visionen eines Tages dann auch mal zu gewinnen werden.
Kurze Zwischenfrage, Kurse nahm ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purzel süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
Natürlich müssen wir auch hier über SpaceX reden.
In so einem historischen Tag machen wir natürlich auch die Triple-E-Idee dazu.
Und eine SpaceX-Frage, nämlich beschäftigt seit Tagen Millionen deutscher Anleger.
Und wir meinen nicht die Anleger, die zeichnen wollten oder die Aktie heute oder demnächst kaufen möchten.
Wir meinen die anderen Sparer, die weder ordern noch zeichnen wollen, die aber trotzdem von dem Börsengang betroffen sind.
Genau, denn eine Aktie, die derart gewaltig am Markt debütiert, wird natürlich auch in den allermeisten großen Indizes eine Rolle spielen.
Das sind Basis-ETFs, die sich in besagten Depots von Millionen Sparern befinden.
Und so laut die große Frage, welche Rolle wird SpaceX in diesen ETFs spielen?
Und wie sehr ist man künftig in SpaceX investiert, ohne eigentlich direkt investiert zu sein?
Davon wollen wir euch hier und jetzt mal in der AAA-Idee ein Gefühl vermitteln und heutig unsere AAA-Idee diesem Thema widmen.
Ein ETF auf den Nasdaq 100 oder den FTSE All World hat ja nur eine Aufgabe, den Index möglichst exakt nachzubilden.
Und ändert sich der Index, muss der Fonds automatisch handeln.
Und kommt SpaceX in den Index, kauft der Fonds SpaceX.
Ganz einfach.
Ganz einfach, doch die Dosis ist klein.
SpaceX bringt weniger als 5% seiner Aktien an den Markt.
Der Rest bleibt bei Elon Musk und den Altinvestoren.
Für einen Index ist das ein Problem.
Würde man ein 1,8 Billionen Dollar Unternehmen vollgewichten, müssten die Fonds Aktien kaufen, die es gar nicht frei am Markt zu kaufen gibt und den Kurs dadurch in die Höhe treiben.
Deshalb rechnen die Indexanbieter den Festbesitz aus und ziehen für die Gewichtung im Marktbarometer nur jene Stücke heran, die auch wirklich frei handelbar sind.
eine eigene Regel erfunden.
Sie bewertet SpaceX nicht mit 1,8 Billionen, sondern mit dem Dreifachen des Free Floats.
Das sind rund 220 bis 250 Milliarden Dollar.
Und aus dem siebtgrößten Konzern der Welt wird im Index dann ungefähr die Nummer 13.
Ein solider Wert mit einem Gewicht von etwa 1,2 bis 1,5 Prozent.
Und ohne diese Korrektur läge das Gewicht eher so bei 5 Prozent.
Für die Fonds bedeutet das überschaubare Summen.
Invescos Nasdaq 100 ETF, ein Schwergewicht von rund 500 Milliarden Dollar.
muss zwischen 4 und 6 Milliarden Dollar in SpaceX umschichten.
Über alle großen Indexfamilien zusammen schätzt Jeffreys rund 20 Milliarden Dollar an passiven Käufen in den ersten 15 Tagen.
BNB Paribas geht sogar von 16 Milliarden Dollar aus.
Viel Geld und gemessen an einem Billionenkonzern trotzdem nur ein paar kleine Tropfen.
Für deutsche Anleger lässt sich der Fahrplan inzwischen recht deutlich zeichnen.
Über den Vanguard Fuzzi All World und vergleichbare State Street Produkte dürfte SpaceX etwa ab dem...
18.
Juni einsickern mit einem Gewicht im Fuzzi-Ohrwert von rund 0,09%.
In die MSCI-Welt und damit in den Spider-MSCI-ACWI IMI käme die Aktie voraussichtlich zum Stichtag am 26.
Juni ebenfalls mit etwa 0,1%.
Und am sichtbarsten wird es im Invesco E...
Triple Q auf den Nestle 100, dort ab dem 6.
Juli mit rund, wir haben es schon gesagt, 1,2 bis 1,5 Prozent.
Wer einen klassischen Welt-ETF besitzt, trägt SpaceX also künftig mit, allerdings in einer Dosis, die das Depot wirklich kaum berührt.
Doch nicht überall.
Nicht alle Index-Anbieter spielen da mit.
S&P Dow Jones, Herr über den S&P 500, den wichtigsten Aktienindex der Welt, hat...
Anfang Juni Nein gesagt.
Kein Schnellverfahren für SpaceX.
Es bleibt bei den alten Regeln.
Also zwölf Monate Handelshistorie, mindestens zehn Prozent Streubesitz und vier Quartale Gewinn nach US-Bilanzrecht.
Tja, SpaceX erfüllt davon mal so gar nichts.
Das Unternehmen schrieb ja 2025 fast.
5 Milliarden Dollar Verlust.
Frühestens im Juni 2027 könnte die Aktie in den S&P 500 aufrücken und auch nur, wenn sie bis dahin profitabel ist.
Experten, Analysten schätzen, dass diese Entscheidung SpaceX rund 14 Milliarden Dollar an automatischen Käufen erzieht.
Nasdaq, Fuzzi Russell und der MSCI haben dagegen ihre Türen geöffnet.
Ihr Argument, ein Index müsse den Markt abbilden.
Und wer die größten Unternehmen ein Jahr lang aufsperrt, bildet eben nicht den Markt ab, sondern nur ein verzerrtes Abbild davon.
Wer im Juni 2027 Wenn man 2026 also einen Welt-ETF kauft, in dem SpaceX fehlt, hält streng genommen nur ein unvollständiges Stück der Weltwirtschaft.
Beide Seiten haben gute Argumente und genau das macht das Problem so unlösbar.
Bildet ein Index den Markt korrekt ab, muss er die Giganten schnell aufnehmen.
Nimmt er sie schnell auf, pumpt er das Geld von Millionen ahnungsloser Sparer in eine Aktie mit winzigem Streubesitz ohne Gewinn zum 92-fachen Umsatz und stützt deren Kurs in genau jener Phase, in der ja frühe Investoren und Mitarbeiter aussteigen wollen.
Und dieses Dilemma lässt sich auch nicht auflösen.
Für euch ist es einfach nur wichtig zu wissen, dass es eben beide Varianten gibt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an aaa.welt.de, schreibt uns bei Instagram oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und wir haben natürlich mit Begeisterung festgestellt, dass wir zahlreiche Werder-Fans unter unseren Hörern haben.
Wussten wir natürlich auch schon.
Das ist jetzt wirklich eine krasse Geschichte, ein riesiger Zufall, wie ich meine.
Denn der Zufall, der wollte ist, dass ein Hörer den gestrigen Abend tatsächlich mit dem besten Fußballspieler der Welt verbracht hat.
So hast du ihn genannt, liebe Lea Ayrton, der beste Spieler der Welt in deinen Augen.
Und Sören, unser Hörer, hat Ayrton tatsächlich gestern bei einer Veranstaltung der Volksbank in Gütersloh getroffen.
Und ihr sagt, glaubt ihr nicht, Hier kommt der Beweis.
Hallo, ich bin Ayrton hier.
Danke für dein Wort.
Ayrton ist der beste Fußball.
Super, du verstehst sehr gut Fußball.
Und schöne Grüße von Ayrton Kugelblit.
Okay, einmal Werder Bremen, immer Werder Bremen.
Ja, ich könnte schreien.
Ich freue mich so.
Das kleine Kind in mir, was zu seiner Einschulung noch ein Werder-Trikot getragen hat, hüpft gerade.
Ja, AAA-Magie in Ostwestfalen.
Toll.
Damit hast du mir einen hervorragenden Start ins Wochenende beschert, lieber Sören.
Muss ich ganz ehrlich sagen.
Der Kugelblitz bei AAA.
Dass das noch passiert.
Wow, ich freue mich sehr darüber.
Auf Spotify hat aber übrigens noch ein anderer Hörer geschrieben.
Der hat den interessanten Namen Naked Turtle Forever.
Wer denn dein bester Fußballspieler aller Zeiten ist, Nando?
Erzähl mal, wer kommt dir da in den Sinn?
Heiko Westermann, HW4-Superstar?
Heiko Westermann sicherlich nicht.
Der beste Spieler aller Zeiten ist natürlich ganz klein gewisser Jean Miku.
Und wenn der ja auch nochmal in den Podcast käme, das wäre natürlich großartig.
Und ich will das gar nicht ausschließen, weil warum gibt es solche Zufälle, die dann vielleicht gar nicht solche Zufälle sind, weil wir so viele...
Hörer haben, weil wir so viele tolle Hörer haben, die ja einfach irgendwie einfach richtig mitmachen.
Und von daher also so eine großartige Nummer, das ist richtig stark.
Das hat uns sehr, sehr gefreut.
Bevor wir jetzt hier aber wieder zum Fußball-Podcast mutieren, wobei wir haben die Fußball-Weltmeisterschaft, dürfen wir nichts vergessen, schnell noch ein Hinweis in eigener Sache für alle, die es noch nicht getan haben, liebe Lea.
Genau, es gibt nämlich einen neuen, wöchentlichen und absolut kostenlosen AAA-Newsletter.
Und ab sofort ja auch die Tickets für unseren Finance Summit zu kaufen.
Also Anmelding für den Newsletter und der Rabattcode für euer Ticket, den findet ihr beide in der folgenden Beschreibung.
Und nachdem ihr das erledigt habt, also Ticket gekauft habt und euch für den Newsletter angemeldet habt, dann dürft ihr euch auch, dann habt ihr die Erlaubnis von uns auf die Samstagsfolge freuen.
Was erwartet uns denn da, lieber Nando?
Ja, da könnt ihr euch wirklich drauf freuen.
Wir werden über Technologie reden.
Technologie, wissen wir alle, reden wir jeden Tag darüber, beherrscht die Börse wie nie.
Und niemand beherrscht Technologie so gut wie uns als...
Samstagsfolge-Gast, Jan Beckers nämlich, liefert ja mit seinen Fonds derzeit unglaubliche Überrenditen.
Und so haben wir ihn eingeladen und mit ihm alle großen Tech-Themen dieser Tage besprochen.
Es geht zum Beispiel um seinen Micron-Moment, darüber erzählt er drüber, oder die Suche nach dem neuen Mac 7.
Und es gibt eine neue Krypto-Hoffnung, über die wir reden.
Und natürlich geht es auch um SpaceX.
Das ist ja klar.
Das wollt ihr nicht verpassen.
Und deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
