# Vibe Coding Security Risks for Startups and Enterprises

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-06-12

## Transcript

Das KI-Update – ein heiser Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Hallo, ich bin Isabel Grünewald und dies ist unser Deep Dive zum Wochenende.
Die Menschen, die wohl am meisten KI beruflich nutzen, sind Developer.
Aber wir müssen längst keine Entwicklerinnen mehr sein, um mit KI-Unterstützung schnell eine eigene App oder einen Webshop zu erstellen.
Das zumindest ist das Versprechen von Vibe-Coding.
Eine Recherche der IT-Expertin Eva Wolfangel zeigt jedoch, dass dabei oft ungesicherte Datenbanken entstehen.
Im CT-Podcast They Talk Tech erklärte Eva ihrer Kollegin Svea Eckert, dass sie Kundendaten, Produktionspläne oder auch Bewerbungsunterlagen offen zugänglich im Netz gefunden hat.
Dabei sind nicht nur kleine Start-ups betroffen, sondern auch große Unternehmen und Institutionen, bei denen offenbar gern geweibcoded wird.
Darum übergebe ich heute das Ruder an Eva und Svea von TheyTalkTech.
Ja, ich kann seit Wochen ja nicht an mich halten, von dieser Recherche zu sprechen.
Und jetzt ist der Text erschienen und von daher können wir jetzt auch ganz offen drüber sprechen, was wir alles rausgefunden haben.
Spannend, also bunte Welt des Vibe Coding.
Es ist wirklich sehr, sehr bunt geworden, muss ich sagen.
Vielleicht kleiner Spoiler, du hast ja auch hunderte Webseiten gefunden oder gemeinsam mit einem IT-Security-Spezialisten hunderte Webseiten gefunden mit offenen Datenbanken, Gesundheitsdaten, Kundendaten, aber lass uns mal vorne.
Das Ganze fängt ja sozusagen an mit einer Jungfrau namens Larissa, die du wahrscheinlich angerufen hast und konfrontiert hast damit, hey Larissa, ich weiß, wo deine Daten sind.
Ich kenne deine Kunden.
Ich weiß, was du mit ihnen besprochen hast.
Ich kann alles sehen.
Schöner Anruf.
Wahrscheinlich fast so schön wie Diebe im Park stellen.
Also an die Diebe im Park kommt nicht so schnell was ran.
Aber die haben wir das zufolge ja schon gehabt.
Genau, es ist eine junge Startup-Gründerin.
Ich habe ja erstmal eine E-Mail geschrieben.
Also wir haben ja alle, wir haben wie gesagt Christopher Helm, ein KI-Sicherheitsforscher, mit dem zusammen ich diese Recherche gemacht habe.
Wir haben genau hunderte Websites gefunden mit Datenbanken.
die mehr oder weniger offen im Internet stehen.
Und dann war natürlich das Problem, dass man diese Menschen informieren musste, die da ihre Daten im Internet haben.
Und wir haben, Christopher vor allem, hat erstmal alle angeschrieben und über die Details informiert und eben gesagt, hier überprüfen sie, ob das seine Richtigkeit hat.
Weil natürlich manche Sachen dürfen ja offen im Netz stehen.
Allerdings würde ich schon sagen, die meisten Sachen, die wir in der Recherche gesehen haben, eben nicht.
Also das waren Dinge, von denen die Verantwortlichen dachten, die wären nicht öffentlich sichtbar und so.
Da ging es eben auch Larissa.
Sie ist Mitte, Ende 20, 28, genau.
Hat lange jetzt bei Startups angestellt gearbeitet und hat jetzt sich getraut, sich selbstständig zu machen.
Und ja, die war total schockiert, als ich ihr gesagt habe.
Die hatte einen nachhaltigen Online-Shop.
Ihr habt aber weder den Namen noch den Shop.
genannt, weil ihr sie nicht in den Ruinen treiben wolltet mit eurer bundesweiten Berichterstattung.
Genau.
Und du hast dir also geschrieben oder du hast sie kontaktiert und hast gesagt, hey, Es gibt eine Sicherheitslücke und deine Daten von Leuten, die bei dir einkaufen, die sind offen im Netz.
Genau, also von allen Kunden waren offen im Netz.
Klar, die stand am Anfang, war das trotz allem noch für unsere Verhältnisse überschaubar von der Menge her, von dem, was ich gesehen habe.
Aber für sie war es halt total kritisch, weil sie gesagt hat, jetzt...
Ich arbeite seit zwei Jahren, baue ich mir das auf.
Mein gesamtes Erspartes steckt eben in dieser Gründung drin.
Ich habe mir seit zwei Jahren kein Gehalt ausgezahlt.
Also die muss jetzt Geld verdienen.
Und jetzt gibt es eben erstes Interesse von Investoren.
Jetzt könnte es so bergig aufgehen.
Und dann kommt eben so eine Sicherheitslücke.
Und sie hat gesagt, Mann, ich kann kaum noch schlafen.
Ich habe mich ruiniert.
Ich bin so dumm.
Also sie war richtig frustriert und ängstlich und selbstkritisch.
Also das alles auf einmal.
Und natürlich nennen wir dann so ein Unternehmen nicht.
Also es geht uns ja überhaupt nicht darum, jemanden zu ruinieren, sondern sie steht da eben als Beispiel, weil ich glaube, das ist so ein ganz, ganz typischer Fall von Menschen, die eben Vibe-Coding nutzen und glauben, super gut in der Welt.
Warte, lass uns da einmal einsteigen oder vertiefen.
Wir haben es ja eben schon gesagt, ihr habt eben Kundendaten von ihr im Netz gefunden und sicher nicht, weil sie die dort absichtlich reingestellt hat, sondern eben ganz im Gegenteil.
Sie hatte einen Webshop gebaut und da war eine Sicherheitslücke drin.
Magst du da einmal nochmal erklären, was war denn die Ursache?
Warum war da überhaupt eine Sicherheitslücke drin?
Warum konntest du überhaupt von außen darauf zugreifen?
Also Hintergrund ist so ein, ich habe es erst Datenbankanbieter genannt, eigentlich heißt es Backend Access Service Anbieter, also das ist der korrekte Begriff, also eine Firma, die anbietet, dass sie alles, was hinter einer Webseite läuft, für einen organisiert und damit hat sie natürlich dann so einen Cloud Speicher, wo die Daten alle liegen und dieser heißt Superbase und diese Backend wird eben ganz oft verwendet von KI-Agenten, also wenn du einem KI-Agenten sagst, zum Beispiel über Lovable, also eine von diesen Plattformen, die einem quasi bei Vibe-Coding helfen.
Weil Vibe-Coding heißt ja nicht unbedingt, dass man am Rechner im Terminal arbeitet, sondern eben, da gibt es schöne, bunte Apps und Oberflächen dafür, dass wirklich Menschen, die sich gar nicht mit Programmieren auskennen, angeblich in der Lage sein sollen, ganze Apps selbst zu bauen.
Und das ist eben...
Ja, ein zu großes Versprechen und den Verdacht hatte ich schon lange, dass es nicht funktionieren kann, weil natürlich die Menschen, die sich überhaupt nicht auskennen mit Programmieren, auch nicht wissen, worauf sie achten müssen.
Und wir beide wissen ja gut und ihr vielleicht auch, dass man eigentlich jeden Output von so einer KI überprüfen muss, weil ja ständig Fehler passieren, Hallucinationen oder einfach falsche Schlüsse, nicht verstanden, wie der Kontext ist, ein völlig falscher Vorschlag.
Wir hatten es ja auch schon von den KI-Agenten, die totales Chaos angerichtet haben.
Und so war eben mein Verdacht auch.
Du hast das in dem Beitrag ganz spannend genannt, nämlich irgendwie das Vibe-Coding-Dreieck.
Vielleicht lass uns das einmal so ein bisschen auseinandernehmen.
Wir haben jetzt schon so viele Begriffe genannt.
Super, Base, Lovable in deinem Artikel.
Nennst du noch Vercel.
Wie genau funktioniert das mit dem Vibe-Coden und wie kommt dann die Sicherheitslücke in den Webshop?
Also letztendlich ist ja Vibe-Coding auch nicht ganz eindeutig definiert.
Das heißt ja eigentlich Programmieren.
auf Basis natürlicher Sprache, so würde ich es jetzt sagen.
Also dieses große Versprechen, du musst nicht mehr programmieren können, du kannst einfach mit deiner Sprache sprechen und den Maschinen sagen, was sie tun sollen.
Hey, ich will eine schöne Webseite und die soll so und so aussehen.
Genau.
Und damit du das machen kannst, brauchst du ja irgendein Interface, um diesem Ding zu sagen, hallo, ich hätte gerne eine Webseite, die so und so aussieht.
Es gibt mehrere, aber Lovable ist jetzt gerade, also ist größer und ist auch bekannter, weil es eben auch bis vor kurzem mit mehreren großen Sicherheitslücken aufgefallen ist.
Also auch da haben Leute gezeigt, dass es einfach ist, über Lovable in verschiedene Datenbanken, Systeme von anderen Menschen einzudringen, deren ganzen Prompts.
Einer hat gesagt, er kann alle Prompts sehen von, ich weiß nicht, von allen, vielleicht nicht, aber von fast allen Nutzerinnen und Nutzern.
Also da waren riesige, riesige Sicherheitslücken drin, schon in diesen...
Tools selbst, die ja, man weiß es nicht, ob die Vibe-gecodet sind, eigentlich ist ja das Versprechen, dass das zumindest noch reale Tools sind, die den Menschen helfen.
sollen die Vibe coden wollen.
Aber eigentlich ist Lovable das Versprechen, das ist das Tool, das dir hilft, so eine App zu bauen.
Okay, also so ein KI-Coding-Tool.
Und dieses KI-Coding-Tool, das hat Superbase, die hatten wir ja schon eben, als so eine Art Standard-Datenbank-Baukasten benutzt.
Und das machen auch andere, also auch Cloud Code oder Cursor oder andere.
greifen wohl recht häufig, wenn du sagst, hier, ich möchte einen Webshop bauen, was brauche ich denn, wo mache ich meine Datenbank hin, greifen wohl auf Superbase zurück.
Also da sind auch Mechanismen im Hintergrund.
Ich vermute auch, dass Superbase sehr, sehr auf diesen Markt setzt, weil das natürlich für die einfach auch ein großer Markt ist.
Die können da viel Geld damit verdienen mit Menschen, die Vibe-Coding machen wollen.
Genau, also diese Tools greifen zurück auf, sehr oft auf Superbase als Backend-as-a-Service.
Und Superbase hat hier eben auch So Default-Mechanismen, das heißt, wenn so ein KI-Agent kommt und sagt hier...
mach mal die Datenbank so und so, dass dann eben diese Daten offen im Netz lagen.
Man kann ja so Datenbanken verschiedentlich absichern.
Man kann sagen, also wie gesagt, es gibt ja Daten, die sollen öffentlich im Netz sein.
Das heißt, da kannst du dann einstellen, diese Daten dürfen öffentlich sein.
Dann gibt es aber Daten, die dürfen nicht offen sein.
Manche darfst nur du selbst sehen, manche dürfen vielleicht eingeloggte User sehen, manche dürfen vielleicht eingeloggte und verifizierte User sehen, was auch immer.
Da kann man sich vorstellen, dass es nicht total trivial ist.
diese Berechtigungen richtig zu machen.
Und Superbase hat schon lange und stand auch schon lange in der Kritik daran, dass sie da so einen Automatismus haben, der halt den schlechtesten Schutz erstmal bei Default einrichtet, nämlich offen im Netz.
Weil im Gegenzug natürlich dann auf jeden Fall alles funktioniert.
Weil wenn alle die Datenbank sehen können, dann können es auf jeden Fall auch die sehen, die sie sehen sollen.
So platt gesagt.
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Und es gab auch, ich habe das recherchiert auf GitHub immer wieder, weil die Open Source sind, also man kann das nachverfolgen auf GitHub, man kann mit ihnen auch diskutieren.
Immer wieder von Userinnen und Usern eben den Hinweis, hey, das ist ja total gefährlich, diese Defaults, ihr müsst es unbedingt ändern.
Und dann haben die immer geantwortet, naja, so einfach ist es nicht, weil dann funktionieren ja manche Dinge nicht mehr und dann wird es zu kompliziert für manche User.
Und das haben halt immer so ein bisschen, ja, am Ende Bequemlichkeit.
Gewählt und nicht Sicherheit.
Weißt du, woran mich das aber auch sehr erinnert?
An die alte Standard-Passwort-Debatte.
Also das ja, sagen wir mal, du...
Kaufst du irgendeine Kamera oder so, willst du dir die an die Haustür hängen oder kaufst du dir einen Router, kaufst du irgendwas, irgendein Gerät und dann ist das Standardpasswort, ist halt irgendwie Passwort oder 0, 0, 0 oder so weiter.
Und dann gibt es ja auch Möglichkeiten, wie du übers Netz zum Beispiel genau sowas suchen kannst, also solche Kameras oder so.
Und wenn du dann weißt, aha, die Standardkonfiguration ist das, das, das.
Und dann gibt es ja auch immer wieder diese echt...
Überraschend krassen, auch teilweise schockierenden Ergebnisse, wer alles das Standardpasswort nicht.
geändert hat.
Gleich hier, kleiner Disclaimer, Hackerparagraph und so, also auch Standardpasswort, darf man nicht eingeben.
Probiert es nicht allzu frei oder nutzt ein VPN.
Ja genau, probiert es nicht aus, aber es gibt Recherchen, sagen wir mal, von Menschen, die solche Recherchen gemacht haben und die das gezeigt haben.
Also das heißt, das ist im Prinzip ein ähnlicher Mechanismus.
Noch ein bisschen, also einfacher und schwerer.
Also es gibt beides.
Genau.
Also letztlich, so haben wir es ja gefunden.
Wir haben, wie Christopher wusste, es gibt diese Diskussion schon lange mit Superbase und er hat eben gesehen, Superbase wird oft eben von KI-Agenten benutzt.
Und dann war es relativ einfach, weil es gibt ganze Listen von allen Unternehmen und Websites in Deutschland, die Superbase benutzen.
Und dann kann man letztlich einfach diese Webseiten sich anschauen.
Also es ist nicht schwer zu finden und man kann dann eben gucken, ob diese Lücke vorhanden ist.
Man muss da nur ein bisschen Hintergrundwissen haben.
Dafür kannst du natürlich im Zweifel auch einen KI-Agenten fragen, der dir dabei hilft.
Und so haben wir eben die Seiten gefunden, die da angreifbar sind oder die halt Daten offen im Netz stehen haben.
Und woran es mich erinnert hat, war so eine, ich hatte vor ein paar, wahrscheinlich Monaten oder einem Jahr, diese Recherche mit Kai Biermann zusammen, meinem Kollegen zu Amazon.
Buckets, diese S3-Buckets.
Also das ist im Prinzip eine Parallelproblematik.
Ja, Amazon und auch die anderen Cloud-Anbieter, alle haben die Problematik, dass es immer wieder passiert, dass Kunden und Kundinnen eben ihre Daten nicht absichern.
Und dann kannst du, wenn du den richtigen Link findest und die konnte man eben dann erraten oder drauf kommen und sowas eben bei Superbase auch, dann kannst du einfach die Daten anschauen.
Und so wie in dieser Recherche hat es auch Superbase erstmal auf die Kunden und Kundinnen geschoben und gesagt, man kann das ja richtig einrichten, man muss es aber halt machen.
Und das ist natürlich ein Problem, was sich total verschärft mit Vibe-Coding, weil man muss es halt machen, heißt man muss ja erstmal verstehen, was man tut.
Und das tun die Leute ja nicht, logischerweise, sonst bräuchten sie ja kein Vibe-Coding und dieses ganze große Versprechen, jeder kann eine App bauen.
geht eben an dieser Stelle schon kaputt, weil die Menschen nicht wissen, was sie tun.
Die KI-Agenten kein Verständnis für Kontext haben, also einfach nicht verstehen, in Anführungszeichen, worum es eigentlich geht und Sicherheit eben nicht als default drin haben.
Und Superbase, also ich verstehe es auch logischer, weil wenn die jetzt...
bei Default die sicherste Variante hätten, dann wären die Datenbanken ja für niemanden zu sehen, platt gesagt.
Das heißt, du baust eine schöne App und es funktioniert einfach nicht.
Und dann weißt du wieder nicht, was du tun sollst.
Also ich glaube, dieses Dilemma ist gar nicht so einfach zu lösen.
Aber die Bequemlichkeit, die Superbase gewählt hat nach dem Motto, ja.
Alles ist für alle immer sichtbar, dann haben wir kein Problem, dann sind alle User glücklich, weil ihre Datenbanken und ihre wip-codeden Apps funktionieren.
Führt halt leider dazu, dass man echte Probleme mit Datensicherheit bekommt.
Und das war ja jetzt, wir haben ja jetzt die Larissa H.
als Beispiel genommen, diese kleine Start-up-Gründerin mit der wahrscheinlich sehr überschaubaren Datenbank, die ihr da gefunden habt.
Aber ihr habt ja mehr als 600 Webseiten untersucht.
Und drunter war er aus so einem Mastercard-Subdomain Endeavor Energy in Australien.
Eine Hochschule habt ihr gefunden.
Einen deutschen Industrieanlagenbauer mit lauter offenen Tabellen und Produktionsdatensätzen.
Also huiuiui.
Genau, also da liegt wirklich, also da liegt...
Das, was so ein Unternehmen wertvoll macht, deren Intellectual Property, deren Wissen und deren alles, was wirklich so eine Existenz in unserem Unternehmen ausmacht.
Ja, die andere, die vom Hochschule, die größte private Hochschule, eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands, hat nicht alle, aber halt ein paar hundert Studierendendaten in der Datenbank offen gehabt.
Mit Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und so weiter.
Also es trifft auch die ganz großen und ich meine, das krasseste war so ein Anbieter aus den USA für IT-Sicherheitsschulungen für Behörden, der FBI-E-Mail-Adressen, also private E-Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern offen ins Internet legt.
Und das besonders krasse daran ist, dass niemand oder fast niemand von denen es geschafft hat, diese Lücken auf Anlieb zu schließen.
Also selbst diejenigen, die sich eigentlich auskennen müssten und die auch echt ein großes Interesse daran haben sollten.
zum Beispiel die FBI-E-Mail-Adressen aus dem Netz zu nehmen, haben das nicht geschafft, zu durchdringen, was sie eigentlich falsch gemacht haben.
Auch die Formhochschule hat wirklich mehrere Anläufe gebraucht und dann am Ende hat sie die Datenbank einfach vom Netz genommen.
Die Lösung war dann, okay, mach's offline.
Und das zeigt, finde ich, schon total diesen Teufelskreis, in den wir rennen halt mit Wildcoding, dass durch KI-Unterstützung, und klar, ich unterstelle nicht, dass alle das so machen, ich hoffe nicht, dass die vom Hochschule irgendwie jemand hat, der sagt, ich mache jetzt alles selbst, ich mache es nur mit Sprache, aber selbst Entwickler, Entwicklerinnen, die halt KI-Unterstützung benutzen, laufen halt Gefahr, dass die KI Dinge macht, die sie nicht ganz verstehen oder halt sich nicht genau anschauen und am Ende ist irgendwas kaputt.
Und es ist wahnsinnig aufwendig, diese Fehler wieder zu beheben, weil du halt die nicht selbst gemacht hast.
Und würdest du abschließend so sagen, ist Vibe-Coding damit grundsätzlich unsicher?
Also sozusagen komplett Finger weg vom Vibe-Coding?
Oder ist das lösbar?
Oder ich sage mal, was ist so deine Erkenntnis im Hinblick auf IT-Sicherheit, wenn wir über Vibe-gecodete Produkte sprechen, die...
Ehrlich gesagt ja gerade den Markt komplett überschwemmen.
Also wenn man sich mal so die App-Stores anschaut oder so, das ist ja einfach nur klasse.
Da ist ja auch so viel Unsinn dabei.
Ja, also ist Vibe-Coding generell unsicher?
Ich glaube, man muss schon sehr genau wissen, was man tut.
Also ich experimentiere ja auch ein bisschen mit Cloud-Code.
Und ich merke, ich bin natürlich sehr gehemmt durch meine Sicherheitsbedenken und durch alles, was ich schon gesehen habe.
Aber das führt natürlich auch dazu, dass ich so, ja, ich glaube, man muss so eine Art, wie so eine Matrix im Gehirn entwickeln.
zu verstehen, welche Sachen, die ich jetzt mache, sind potenziell ein Sicherheitsproblem.
Und dann muss man schon sich so sehr dahinter klemmen, bis man verstanden hat, ob man das lösen kann und wenn ja, wie und worauf man achten muss.
Und dadurch wird halt Vibe-Coding viel weniger bequem, als eigentlich versprochen ist.
Also dadurch wird es halt dann doch wieder aufwendiger.
Und ich glaube, ja, die Lösung liegt irgendwo dazwischen.
Ich glaube, es...
Geht tatsächlich nicht, dass du sagst, ich beschäftige mich gar nicht damit, ich lasse es jetzt einfach, ich sag mal in der Maschine, was die machen sollen, dann wird es schon funktionieren.
Das geht halt nicht.
Du musst dann schon...
offen sein, dich wirklich tief damit zu beschäftigen und dann lernst du wahrscheinlich über die Zeit auch gewisse Mechanismen, gewisse Dinge, auf die man achten muss.
Aber gerade eine Datenbank in eine Website zu integrieren, ist halt alles andere als einfach.
Auch für erfahrene Entwickler und Entwicklerinnen ist es nicht einfach.
Und deswegen glaube ich, ist dieser Use Case, der natürlich liegt ja auf der Hand, dass Leute sagen, ich mache einen Webshop super cool, ich muss einfach nichts mehr, muss niemand mehr beauftragen, ich mache den selbst.
Aber genau dieser Use Case ist tatsächlich, würde ich sagen, einer der sehr gefährlichen und da würde ich die Finger davon lassen, tatsächlich.
Schickt uns doch mal eure Vibe-Coding-Geschichten.
Markiert Eva oder mich oder uns beide auf Mastodon und schreibt uns, was ihr im Vibe-Coding-Universum schon erlebt habt.
Wir prämieren die beste Anekdote.
Die beste Anekdote, nicht die schlechteste App.
Da hätte ich schon ein paar.
Nein, ohne Mist.
Wir sind richtig gespannt auf eure Geschichten.
Also gerne über Mastodon oder auch LinkedIn sind wir auch ganz gut erreichbar.
Und auch gerne, falls ihr selbst das nutzt und sagt, hey, ich muss mal verteidigen.
das funktioniert wunderbar.
Ich bin wirklich neugierig.
Das ist schon, glaube ich, ein Thema, was uns noch lange begleiten wird und wo es wichtig ist, alle Menschen, die sich dafür interessieren, zu entscheiden, was ist denn sinnvoll, damit zu machen und was nicht.
Ja, wir freuen uns wirklich, von euch zu hören.
Das war's für heute.
Mehr von Svea Eckert und Eva Wolfangel hört ihr im Podcast They Talk Tech auf der Plattform eurer Wahl.
Die nächsten Deep Dive des KI-Updates gibt es in zwei Wochen.
Das würde mich freuen, wenn ihr dann wieder dabei seid.
Bis dahin könnt ihr natürlich mit unserem kompakten KI-Update jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf dem Laufenden bleiben.
Moin, ich bin Jan aus dem Team unseres Podcasts CT-Uplink.
Jeden Samstag sprechen wir in einer neuen Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion über Fachliches und Nerdiges zu CT-Artikeln, über Details und Hintergrundgeschichten, über Ansichten und Meinungen.
Hört mal rein in den CT-Uplink, überall, wo ihr Podcasts hören könnt.
Wir versprechen euch, es wird garantiert nerdig.
