# Satellite Disruption, Defense Pivots, and Market Reallocation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-10

## Transcript

Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool, aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also...
Ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über wilde Kurse ohne Wert, das DraftKings-Comeback und die Lieblings-Lecker-Aktie.
Im Thema des Tages dreht sich alles darum, wie Elon Musk mit SpaceX den globalen Mobilfunk übernehmen will.
Und in der AAA-Idee präsentieren wir euch eine verkannte Megatrend-Aktie.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Lea Oetjen und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Mittwoch, der 10.
Juni.
Wir wünschen euch einen coolen Start in den Tag, denn Abkühlung ist dringend notwendig, denn die Börsenwelt ist mächtig aufgeregt.
Der historische Börsengang am Freitag macht alle irgendwie völlig verrückt.
Der gestrige Dienstag hat das exemplarisch beim Nestec 100 gezeigt.
Der hat erstmal im Plus ganz gut eröffnet.
Dann ist er innerhalb von einer Stunde bis auf minus drei Prozent nach unten gerauscht.
Und dann hat er sich irgendwie wieder berappelt, sodass am Ende irgendwie nur noch ein Minus von 1,1 Prozent da stand.
Und das alles halt ohne echte Nachrichten.
Ja, das ist wirklich das Krasse daran.
Und noch krasser war es im Übrigen beim Sox, dem Haltleiterindex.
Einbruch um bis zu 8,6 Prozent, nachdem auch er im frühen Handel noch um 3 Prozent zugelegt hatte.
Dann Erholung, nachbörslich sogar auch wieder ein Plus.
Ehrlich gesagt sind diese Kursbewegungen derzeit sowas wie ein Muster ohne Wert.
Das ist ein bisschen wie so ein Münzwurf.
Demnach sind auch die Gewinner des Vortags eigentlich heute die kompletten Verlierer und umgekehrt.
Es wird ja vermutet, dass viele Investoren Gewinne bei den stark gelaufenen Chip-Aktien mitnehmen, um Liquidität für den geplanten Börsengang von SpaceX am Freitag zu schaffen.
Andererseits steigen ja dann viele Anleger auch wieder ein, sobald die Kurs...
Ja, dieses Hin und Her ist echt krass.
Und der entscheidende Puls könnte bei SK Hynix aber zumindest der Nvidia-Chef Jensen Wang gewesen sein.
Er bezeichnete nämlich die jüngsten Kursrückgänge sinngemäß als Kaufgelegenheit und erinnerte Investoren daran, dass der KI-Boom aus seiner Sicht noch ganz am Anfang stehe.
Rückenwind erhielt SK Hynix zusätzlich durch eine Kooperation.
Ja, das ist tatsächlich auffällig.
So, jetzt wollen wir natürlich noch einen kurzen Zwischenstand zu besagten Mega-IPO am Freitag geben.
Wobei im Thema des Tages geht es natürlich auch um SpaceX.
Aber mit einer anderen Ableitung.
Inzwischen sieht es in jedem Fall so aus, als würde die Aktie massiv überzeichnet sein.
Für das bislang größte Debüt der Börsengeschichte liege die Nachfrage bei mehr 250 Milliarden Dollar.
Sagten zumindest gestern mit der Angelegenheit Vertraute Person.
So heißt das ja immer so schön.
Und damit übersteigt das Interesse das angestrebte Volumen von 75 Milliarden Dollar um das dreieinhalb bis vierfache, erklären die Insider.
Und das bestätigt auch Berichte von Reuters vom Freitag über eine starke Nachfrage.
Demnach haben vor allem langfristig orientierte Fonds umfangreiche Aufträge erteilt.
Die Werbetour für den Börsengang läuft derzeit noch.
Die endgültige Zuteilung der Aktien wird dann ja für Donnerstag Nachmittag erwartet.
Warten wir mal ab, ob nicht am Ende doch noch gelost wird.
Ich kann mir das irgendwie ganz gut vorstellen bei den Summen.
Naja, jetzt wollen wir aber erstmal den DAX nicht vergessen und auch den S&P 500, den hast du ja auch, glaube ich, noch gar nicht erwähnt, oder?
Der hat auf jeden Fall 0,3 Prozent, meine ich, eingebüßt.
Aber der DAX, der hat aus seiner Schwäche zum Wochenstart ebenfalls fortgesetzt.
Der Deutsche Leitindex verloren 0,74 Prozent und schloss bei 24.433 Punkten.
Auch hierzulande gerieten die zuletzt so gefragten Chip- und KI-Aktien unter Druck.
Nach freundlichem Start in die Woche drehten die Kurse im Tagesverlauf ins Minus.
verlor 3,3 Prozent.
Siemens Energy bildete mit einem Abschlag von fast 6 Prozent sogar das Schlusslicht im DAX.
Bei den Nebenwerten traf es mit AX-Tron, Süß und PVA-Teblar, auch wichtige Zulieferer der Halbleiterindustrie, die bis zu 2,4 Prozent nachgaben.
Heute werden sie wahrscheinlich wieder alle im Plus sein.
Aber mal schauen, wie gesagt, Muster ohne Wert momentan zumindest.
Zu den wenigen Lichtblicken gestern zählte Simrise.
Die Aktie des Duft- und Aromenherstellers sprang um 7,2 Prozent nach oben und war damit der stärkste Wert im DAX.
Rückwind kam von einer positiven Analysteneinschätzung von JP Morgan.
Dort rechnet man für das zweite Quartal mit einer Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums auf 3 Prozent.
Und das gefiel den Analysten und damit auch den Anlegern.
Bei den Einzelwerten sorgt ansonsten noch Nuvalent für Aufmerksamkeit.
Die Aktie des Krebsmedikamentenentwicklers sprang um fast 40 Prozent nach oben, nachdem der britische Pharmakonzern GSK eine Übernahme von 10,6 Milliarden Dollar angekündigt hatte.
Der Deal zeigt einmal mehr, wie begehrt mittlerweile vielversprechende Biotech-Unternehmen geworden sind.
Insbesondere dann, wenn sie über aussichtsreiche Wirkstoffe in späten Entwicklungsphasen verfügen.
In der Tat, ja.
Und dann kommen wir zu DraftKings, einer meiner Lieblingsaktien, die habe ich nämlich vor langer, langer Zeit mal als Triple-E-Idee entdeckt.
Und die gehörten zu den Gewinnern des Tages.
Das war letztendlich gesagt nicht so häufig der Fall.
Die Aktie sprang um mehr als 9% nach oben, nachdem das Unternehmen überraschend starke Wachstumszahlen für seine Prognose-Plattformen vorgelegt hatte.
Das gehandelte Volumen stieg im Mai auf annualisierter Basis um 34% auf 3,1 Milliarden Dollar.
Anleger setzen darauf, dass DraftKings nicht nur vom klassischen Sportwettengeschäft profitiert, sondern auch von dem Boom bei Prognosemärkten rund um Sport, Politik und Wirtschaft.
Zusätzlich Rückenwind liefert natürlich auch die in wenigen Tagen startende Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika, die als einer der größten Wett- und Prognoseereignisse der kommenden Jahre gilt.
Apropos Lieblingsaktie.
Zu den Gewinnern gestern zielte auch GM Smacker.
Die Aktie sprang um fast 11 Prozent nach oben, nachdem, wie gesagt, der Lieblingsmarmeladen und, glaube ich, Erdnuss.
Butter machen die auch in der Marmelade.
Auf jeden Fall ist das vom Zschäpitz die Lieblingsaktie, zumindest die Leckeraktie.
Und wie gesagt, der Umsatz sprang deutlich.
Auch der Gewinn übertraf die Erwartungen.
Der bereinigte Gewinn lag im abgelaufenen Quartal bei 2,77 Dollar je Aktie statt der erwarteten 2,65.
Und der Umsatz erreichte 2,3 Milliarden Dollar und lag damit über den Prognosen von den Analysten.
Und ebenso wichtig war natürlich der Ausblick.
Für das Geschäftsjahr 27 stellt Smacker einen Gewinn zwischen 9,75 und 10,25 Dollar je Aktienaussicht und liegt damit auch über den bisherigen Markterwartungen.
Rückenwind kam da zudem aus dem operativen Geschäft.
Das Kaffee-Segment wuchs um 12 Prozent und das Außerhausgeschäft um 15 Prozent.
Ja und zu GM Smacker hat uns übrigens tatsächlich eine Lesernachricht erreicht und tatsächlich eine aktuelle.
Jordan fragt nach dem Verbleib von Holger im Podcast-Universum.
Früher habe man sich als Triple-E-Hörer noch darauf verlassen können, dass Holger bei Folgen, in denen GM Smacker erwähnt wird, auf jeden Fall am Start ist.
Ja, diese Woche war das mit Ansage nicht so.
Nee.
Holger hat sich nach zweieinhalb Wochen Husten auch mal eine Pause verdient.
Aber jetzt wünscht sich John, dass hier ein anderer Hust einspringt und sowas wie leckere Marmelade und Erdnussbutter sagt.
Das sei schließlich ein AAA-Markenzeichen.
Und ich zitiere, ohne diesen Kommentar fühlt sich die Ergebnisanalyse an wie ein Uncrustable ohne Füllung, trocken und enttäuschend.
Hast du das jetzt schon nachgeahmt mit deinem...
Ja, ich kann auch den Schiebitz hier nicht nachahmen.
Das kriegt doch niemand so gut hin wie der Schiebitz.
Außerdem ist er ja trotzdem dabei.
Kannst du das?
Willst du es mal probieren?
Nein, nein, nein.
Das maße ich mir nicht an.
Außerdem sitzt er jetzt bestimmt gerade beim Frühstück und genießt seine Erdnussbülle.
der von GM Smucker.
So, und dann kann er auch gleich die Termine noch genießen.
Die sind ehrlich gesagt nicht ganz so spektakulär.
Wobei, also wir haben Jahreszahl von Heidelberger Druckmaschinen.
Das geht so.
Aber wir haben noch die Quartalszahl von Oracle.
Das ist natürlich eine große Nummer.
Das könnte nochmal interessant werden.
Und dann haben wir einige Hauptversammlungen.
NXP, Semiconductors, Nasdaq, American Airlines, Target, Caterpillar, Patricia, Medion.
Formikon Renk und Havesco.
Und wir haben die AMS Osram AG.
Die spielte ja in der letzten Samstagsfolge eine größere Rolle.
Vielleicht wird das ganz interessant.
Und wir können auch nach China schauen.
Das Statistikamt dort veröffentlicht die Entwicklung der Verbraucherpreise.
Und ansonsten gucken wir eigentlich weiter alle auf den Freitag.
So ist es.
Das Thema des Tages.
If you can't fight the dragon, ride the dragon.
Das hat Tim Höttges vor einigen Wochen auf dem Mobile World Congress in Barcelona gesagt.
Klingt im ersten Moment vielleicht ein bisschen nach Drachenzähmen leicht gemacht.
In Wahrheit schwingt in den Worten des Telekomschefs aber durchaus etwas Angst mit.
Schließlich ist der Drache in dieser Erzählung ausgerechnet SpaceX.
Ja, das ist ja kein Geheimnis.
Die Raumfahrtfirma von Elon Musk greift längst nicht mehr nur nach den Sternen.
Mit dem Satelliten-Internet Starlink dringt SpaceX in einen Markt, der jahrzehntelang den klassischen Telekom.
Kommunikationskonzernen gehörte.
Ja, der Konzern wird damit verunternehmen wie der Deutschen Telekom zu einem Gegner, den man kaum ignorieren kann, vor allem nicht kurz vor so einem Mega-IPO.
Ja, du sagst es.
Während alle Augen auf den Börsengang des Jahrhunderts gerichtet sind, wird die Luft für den Telco-Sektor zunehmend dünner.
Warum?
Ja, das und die Folgen verraten wir euch jetzt im Thema des Tages und zwar mit Hilfe der Einordnungen unserer Kollegen Thomas Holzeroth und Gerd Hegmann, die bei uns im Team sind und die Experten für Telekommunikation und Raumfahrt.
Ja, da haben wir wirklich die absoluten Koryphäen angezapft und sie haben sofort geliefert.
Also laut Ihnen galt über Jahrzehnte hinweg in der Telco-Branche ein eisernes Gesetz.
Wer keine Milliarden für Frequenzen, Mobilfunkmasten und Glasfaserkabel ausgeben konnte, hatte keine Chance.
Die gewaltigen Investitionen schützten die etablierten Anbieter vor neuer Konkurrenz, Stichwort Burgraben.
Ja, Elon Musk hat dieses Gesetz zwar nicht gebrochen, aber er hat es halt einfach umgangen.
Statt am Boden ein neues Netz aufzubauen, hat SpaceX am Orbit einfach ein Selbst errichtet.
Mehr als 9000 Satelliten kreisen inzwischen um die Erde und bilden damit die größte Satellitenflotte der Welt.
Starlink hat aktuell 10,3 Millionen Nutzer in 164 Ländern und ist damit die Haupteinnahmequelle von SpaceX.
Mit 11,4 Milliarden Euro Umsatz steuerte das Internetsatellitengeschäft etwa 61 Prozent zum SpaceX-Gesamtumsatz bei.
Tendenz steigend.
Und die nächste Ausbaustufe, liebe Lea, die heißt Direct-to-Sell.
Diese Technologie ermöglicht es, dass normale Smartphones direkt mit Satelliten kommunizieren können.
Zunächst für Notrufe und Textnachrichten, aber später dann auch für Datenverbindungen.
Aus einem Satellitenanbieter wird damit schrittweise ein globaler Mobilfunkanbieter.
Noch braucht Starlink die etablierten Netzbetreiber.
Frequenzen sind knapp, regulatorische Hürden sind noch hoch.
Und deshalb kooperiert SpaceX mit Unternehmen wie T-Mobile US und künftig auch mit der Deutschen Telekom.
Genau darin liegt aber auch das strategische Dilemma der Branche.
Denn jede Partnerschaft hilft Starling dabei, seine Technologie zu etablieren und Vertrauen bei Kunden und Regulierern aufzubauen.
Aus diesem Grund sei laut Martin Geisler, der ist Partner bei der globalen Unternehmensberatung Argon & Co.
auch bei 17 Milliarden Dollar Deal mit EcoStar, der sei dann auch so spannend für Anleger, um sich das mal genau anzugucken, um da so ein Verhältnis für zu finden.
Durch diesen Deal nämlich sichert sich Starlink den Zugriff auf wertvolle S-Band-Frequenzen, so heißen die, ein weiterer Schritt in Richtung eines eigenständigen Mobilfunknetzes aus dem All.
Und je mehr Frequenzen Starlink kontrolliert, desto weniger abhängig wird der Konzern von den Mobilfunkanbietern.
Und unser Experte Geisler, der sagt dazu, so etwas macht man nicht, wenn man nur Zulieferer bleiben will.
Für Anleger ist es längst mehr als ein technisches Zukunftsszenario.
Die Börse bewertet nicht die Gegenwart, sondern die Gewinne von morgen.
Ein Beispiel dazu, die Mobile US liefert zuletzt Rekordzahlen.
Die Aktie verloren zwölf Monaten aber trotzdem mehr als 20 Prozent.
Die Starling-Gefahr ist also da schon längst eingepreist.
Und das hat auch direkte Folgen für die Deutsche Telekom, denn rund drei Viertel des Bonner Börsenwerts hängen ja am US-Anteil.
Ein Margenverfall bei T-Mobile wäre kein amerikanisches, sondern damit auch direkt ein deutsches Problem.
Auf jeden Fall.
Wir sprechen bei der Deutsche Telekom.
Deutsche Telekom da über einen Umsatzdruck im Milliardenbereich und sollte es Starlink gelingen, 5 bis 10 Prozent der Marktanteile zu erobern, hält Experte Geisler über zehn Jahre einen kumulierten Umsatzverlust von 5 bis 10 Milliarden Dollar für realistisch.
Das wäre schon ein herber Verlust.
Das Problem ist, der Unternehmensberater hält es sogar für möglich, dass sich SpaceX bis zu 20 Prozent der Marktanteile schnappt.
Der Druck ist also wirklich riesig.
Entscheidend ist daher jetzt, ob die Telcos ihre Rolle als unverzichtbare Infrastrukturbetreiber behalten.
Nur genau daran gibt es gerade wirklich deutliche Zweifel.
Stellt sich die Frage, wie es mit den milliardenschweren Investitionen in Glasfaser- und Mobilfunkmasken weitergeht, wenn SpaceX ländliche Regionen nämlich deutlich günstiger versorgen kann.
Das wird zwar noch etwas dauern, aber langfristig verändert Starling in jedem Fall die Investitionslogik im ländlichen Raum.
Klassische Anbieter müssen Glasfaser verlegen, Masten bauen, Genehmigungen einholen und Infrastruktur jahrzehntelang warten für vergleichsweise wenige Kunden.
Und SpaceX kann dieselbe Region über ein global skaliertes Satellitnetz einfach mitversorgen.
Gerade in dünn besiedelten Gebieten können Glasfaser und Mobilfunk ausbauten.
Deshalb langfristig zu sehr teuren Wetten werden.
Im schlimmsten Fall könnte aus den Milliardeninvestitionen einfach Milliardengräber werden.
Und das muss dann erstmal die Zeit zeigen, was da wirklich am Ende passiert.
Ja, wir haben es gesagt, in der Gegenwart braucht SpaceX erstmal je nach Markt noch Partner, die Frequenzen, regulatorische Genehmigung und halt die nahtlose Vernetzung quasi mitliefern.
Aber strategisch ist halt völlig klar.
Elon Musk baut Starling nicht, um halt so eine Art Funkturm-Ersatz der Deutschen Telekom zu sein.
Eine Tatsache, die natürlich längst nicht nur die Telekom betrifft.
Auch Anbieter wie 1&1, Vodafone, Telefonica, BT und Telia sind strukturell betroffen.
Daneben sind aber auch preisgetriebene Marken und Anbieter, die über keine eigenen physischen Netzinfrastruktur verfügen, verwundbar, etwa Kongster und Freenet.
Deren Kundenbindung basiert ja häufig darauf, dass der Preis stimmt und die Verfügbarkeit da ist.
Wir haben es anfangs gesagt, die Luft wird dünner und die Konzernchefs wissen das.
Sie geben sich allerdings noch recht gelassen, Satelliten seien nur eine Ergänzung.
Zu terrestrischen Netzen argumentieren sie momentan noch.
Die Kapazitäten aus dem All seien begrenzt.
Funkmasten und Glasfaser auf absehbare Zeit unverzichtbar.
Das müssen sie natürlich auch sagen.
Ja, das müssen sie sagen.
Und genau so haben sich ja auch viele Branchenführer in der Vergangenheit schon über die neuen Technologien von damals aus gesprochen.
Und was dann passiert, wissen wir ja alle.
Die eigentliche Frage bei SpaceX und Telco lautet mittlerweile also nicht mehr, ob Starlink die Mobilfunknetze eines Tages ersetzen wird, sondern eher, wie viel vom Telco-Geschäft in zehn Jahren überhaupt auf der Erde noch stattfinden wird.
Kurze Zwischenfrage, Kurse nahmen ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purzel süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequellen.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit, Zitrone.
Probier ich mal.
Wir reden hier heute über eine Aktie, die derzeit nicht besonders gut läuft.
Und ich mag das ja ganz gerne.
Naturgemäß geht es ja hier häufig um Titel, die sich bereits sehr gut entwickelt haben.
Teilweise sogar einen Hype erleben.
Teil eines Megatrends sind.
Und diese Aktie heute ist das nämlich eigentlich auch, wie gesagt, sie ist nicht gut gelaufen, aber sie ist Teil von Megatrends.
Es ist sogar Teil zweier Megatrends, nur wird das bislang kaum wahrgenommen.
Denn ihr Hauptgeschäft, der Flugzeugbau, ist weder Hype noch Superzyklus.
Jetzt hast du hier alle heiß gemacht und ich bin da mal so nett und sage euch auch, worum es geht.
Es geht um Airbus.
Und ja, Airbus ist für viele Anleger ziemlich klar einsortiert als europäischer Qualitätswert.
Ein Duopolist, aber am Ende eben doch eine eher zyklische Aktie.
Wenn Airlines bestellen, läuft es.
Wenn Rezession, Lieferkettenstress und Triebwerksprobleme kommen, wird es dann eher ein bisschen zäh für Airbus.
Ja und genau dieses Bild spiegelt auch die Aktie.
Jetzt zuletzt ist sie gar nicht gut gelaufen, immerhin mittelfristig rund 60 Prozent in fünf Jahren.
Ist ordentlich, aber halt auch nicht besonders spektakulär, wenn man halt da Nebentitel sieht, die in besagten Megatrends unterwegs sind.
Also Rheinmetall, Hensoldt oder auch hier in Deutschland ja auch OHB.
Und da merkt ihr schon.
die tummeln sich halt in den Branchen Rüstung und Weltraum.
Und genau da agiert auch Airbus.
Ja, der Konzern ist in erster Linie noch ein Flugzeugbauer, aber es gibt halt auch die immer größer werdende Sparte Defense und Space.
Ausgerechnet das aktuelle EFKAS-Desaster erinnert uns jetzt daran, dass Airbus in diesen Sparten unterwegs ist.
EFKAS, also das Future Combat Air System, sollte ja europäische Kampfflugsysteme der nächsten Generation entwickeln.
Frankreich, Deutschland, Spanien, ein Jahrhundertprojekt mit einem oft genannten Volumen von 100 Milliarden Euro.
Ja, jetzt ist der Kampfjet-Kern aber faktisch erstmal gescheitert und eine ziemliche Blamage, vor allem auch politisch.
Natürlich ist es auch für Airbus kein Ruhmesblatt.
Der Konzern sollte ja ein wichtiger Akteur bei diesem Zukunftsprojekt sein.
Ein Ergebnisschock löst das FKs Ende trotzdem nicht aus.
FKs war ja noch so ein, man nennt das Demonstrator-Projekt, also kein echtes Serienprogramm.
Der Markteintritt lag eher jenseits von 2040 und in den Gewinnschätzungen bis 2030 war da praktisch nichts von drin.
Und genau hier wird es jetzt spannend.
Operativ ist der Schaden klein, strategisch aber wird die Geschichte womöglich schneller wieder groß.
Denn kaum ist EFKAS tot, berichtet die Financial Times, dass Airbus eine deutsche Allianz namens Team Gen 6 einführen will.
Zusammen mit Unternehmen wie Hensold, Deal, MBDA, MTU, Rode und Schwarz und ganz vielen anderen noch.
Ziel ist ein europäischer Kampfjet der sechsten Generation, diesmal stärker und unter deutscher Führung.
Ihr seht, Airbus ist halt nicht nur A320, A350 und Lieferkettenstress.
Airbus ist halt auch militärische Luftfahrt, Satelliten, Kommunikation, Drohnenintegration und Combat Cloud und Raumfahrt.
Und die Sparte heißt halt nicht zufällig Defense and Space.
Und wie gesagt, das steht für zwei Megatrends, die gerade gleichzeitig ziemlich loslaufen.
Ja, Megatrend-Verteidigung.
Europa rüstet auf, Deutschland plant historische Militärausgaben, Osteuropa ebenfalls, die NATO-Ziele steigen und die Abhängigkeit von den USA wird politisch immer stärker infrage gestellt.
Für Airbus heißt das, mehr Nachfrage nach militärischen Flugzeugen, Tankern, Transportern, Hubschraubern, Satellitenkommunikation und vernetzten Systemen.
Ja, das haben die alles im Repertoire.
Ja, und zweiter Megatrend, Space, wir haben es gesagt, der ist allerdings komplizierter.
Einerseits ist Raumfahrt...
Strategisch wichtiger denn je, wissen wir militärisch, geopolitisch, wirtschaftlich.
Satelliten sind heute Infrastruktur für Kommunikation, Navigation, Aufklärung, Internet, Kriegsführung.
Andererseits war genau das Space-Geschäft bei Airbus zuletzt eher ein Problemfeld.
Es gab Belastung, Restrukturierung und Margendruck.
Dennoch steht auch fest, wenn die Space-Economy hier in Europa an Dynamik gewinnt, und das tut sie ganz offensichtlich, dann wird Airbus einer der Profiteure sein.
Morgan Stanley modelliert für Defense & Space steigende Umsätze.
Rund 14,5 Milliarden Euro in diesem Jahr, 15,5 Milliarden 2027 und 16,3 Milliarden 2028.
Auch das bereinigte EBIT soll steigen von gut 900 Millionen auf knapp 1,2 Milliarden Euro.
Und damit seht ihr, Airbus ist im Defense-Bereich schon ziemlich groß, aber noch längst kein Rheinmetall und so ein ganz großer Player.
Die Margen sind niedriger, Space muss erst saniert werden und große europäische Programme sind politisch schwer verletzt.
wie wir jetzt ja auch an FKs gemerkt haben.
Richtig, richtig.
Fest steht, an der Börse wird Airbus deshalb weiterhin vor allem als Zivilflugzeugbauer bewertet.
Das sieht man halt auch in den aktuellen Research-Berichten.
Jeffreys beispielsweise schaut halt...
Vor allem auf die Auslieferung 81 Maschinen im Mai plus fast 60 Prozent zum Vorjahr heißt es da.
Morgens Dende schaut auf den Produktionshochlauf und die Bank of America argumentiert, das zivile Geschäft könne mittelfristig allein Richtung 10 Milliarden Euro EBIT geführt werden, wenn halt A320 und A350 die geplanten Raten erreichen.
Die neue Airbus-Fantasie, also Rüstung plus Space, die läuft halt wirklich eher im Hintergrund mit.
Ja, genau das ist ja unsere AAA-Idee-These.
Während Airbus es schafft, a defense in space von einer strategisch interessanten in einen verlässlichen Wachstumstreiber zu verwandeln, dürfen sich auch die Wahrnehmung und Bewertung der Aktie komplett ändern.
Dann wäre Airbus nicht nur ein Zykliker mit Duopol-Rendite, sondern ein europäischer Sicherheits- und Infrastrukturwert.
Und um das nochmal klarzustellen, wir reden hier von einer mittel- und langfristigen Fantasie.
In Halbzeiten wie diesen, muss man ja aber auch sagen, sind halt viele auf der Suche nach eher defensiven und ertragsstarken Titeln.
Und das ist Airbus definitiv.
Und wenn dann halt auch noch die Fantasie von zwei Megatrends hinzukommt, könnte die Aktie ein spannendes Papier für die kommenden Jahre sein.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAA-at-welt.de, schreibt uns bei Instagram, hinterlasst uns eine Bewertung oder sichert euch doch einfach euer Ticket für unseren Finance Summit.
Es ist nämlich endlich soweit.
Wir können euch endlich mehr zum Pflichttermin für jeden AAA-Hörer verraten.
Also kurz das Joggen unterbrechen, das Auto parken oder die Kaffeetasse abstellen und die Notizen-App öffnen.
Am 2.
Oktober von 12 bis 18 Uhr habt ihr die Chance, einen Tag mit uns zu verbringen.
Ja, das klingt ja alles schon sehr, sehr gut, wie ich finde, aber es wird noch besser.
Es gibt auch in diesem Jahr natürlich wieder hochrangige Speaker, die ihr vor Ort treffen könnt.
Das grobe Programm findet ihr schon auf der Internetseite und das strotzt nur so vor Highlights.
Aber wie gesagt, es ist das grobe Programm, weil natürlich passiert noch wahnsinnig viel bis Oktober.
Da werden wir natürlich ganz frisch sein mit den Gästen und mit den Themen.
Aber was wir schon sagen können, es gibt halt insgesamt fünf Masterclasses, glaube ich, zu Dividenden-Eckern ist natürlich dabei, das ist klar.
Christian Röhrl werden wir garantiert auch da engagieren.
Es gibt Masterclasses zu Aktien, zu Edelmetallen, ETFs und natürlich das große Thema Altersvorsorge-Depot.
Und natürlich gibt es spannende Panel-Diskussionen, Vortrag über das...
Ewige Gespenster, Inflation ist auch geplant und Immobilien wird natürlich auch wieder eine Rolle spielen.
Und das war es noch nicht.
Das Beste kommt ihr immer zum Schluss.
Natürlich wird es auch wieder mehrere Live-Podcasts geben.
Es geht zum Beispiel um die Psychologie an der Börse.
Defner und Schäpitz sind natürlich auch am Start.
Und dann gibt es in diesem Jahr gleich zweimal die geballte AAA-Power.
Zum einen wird es eine klassische Samstagsfolge mit einem ganz besonderen Gast geben.
Und zum anderen nehmen wir euch ganz exklusiv mit Hinter die Kulissen von AAA.
Und das wird auch, glaube ich, nicht aufgenommen, oder?
Der Blick hinter die Kulissen.
Da muss man schon vor Ort sein, um es mitzuerleben, oder?
Das gibt es nur vor Ort, hinter die Kulissen bekommen.
Da können nur ganz wenige, also so wenige sind.
Wir haben schon ziemlich viel Platz, aber nur wer vor Ort ist, kann hinter die Kulissen schauen.
Ganz wenige, also sichert euch jetzt das Ticket.
Genau.
Und wie sichert man sich das mit dem Code?
Triple E Friends, also A-A-A, groß geschrieben.
Ich weiß nicht, ob das eine Rolle spielt, aber auf jeden Fall, ja, dreimal großes A.
Friends.
Habt ihr halt die exklusive Chance, satte 50% auf den Ticketpreis zu sparen?
Das ist eigentlich schon eine Triple E Idee, auch schon wieder so günstig, wie das dann ist.
Aber das geht halt nur mit dem Link, der halt in der folgenden Beschreibung auch verlinkt ist.
Und wer darauf keinen Zugriff hat, schreibt uns am besten eine E-Mail.
Wir helfen dann natürlich aus.
Ansonsten teilen wir den Link, aber so am Code natürlich auch alles nochmal bei Instagram, ist ja klar.
Ist ja klar.
Wir können uns nämlich kaum erwarten, euch alle in diesem Jahr kennenzulernen.
Also wirklich euch alle.
Wir gucken genau, wer kommt und wer nicht.
Ja, und wenn ihr es auch nicht erwarten könnt, was in den folgenden Folgen so passiert, dann abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
