# AI Market Shifts: Cost Optimization, Super-Apps, and Bot Economics

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-06-08

## Transcript

Das KI-Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
US-Firmen setzen vermehrt aufs chinesische Diebsieg, Warnung vor sich selbst optimierender KI, Umbau von JetGPT, Neues zu Siri und verliebt in einen Bot.
Der chinesische KI-Anbieter DeepSeq verzeichnet aktuell ein starkes Wachstum bei US-Unternehmen.
Laut Daten des Finanzdienstleisters Ramp ist DeepSeq im Juni 2026 der am schnellsten wachsende Softwareanbieter in diesem Segment.
Die Zahlen basieren auf Transaktionen von über 50.000 Firmenkunden von Ramp.
Kim Scheurenbrand von The Decoder berichtet.
Die RAM-Chef-Ökonomin Aira Kazarian erklärt, dass US-Unternehmen nicht nur Open-Source-Modelle von DeepSeek nutzen, sondern direkt über die DeepSeek-Plattform bezahlen und Daten dorthin senden.
Kazarian geht nicht davon aus, dass der Trend von Dauer sein wird.
DeepSeek hat kürzlich Version 4 seines Sprachmodells veröffentlicht.
Die Leistung liegt zwar hinter westlichen Spitzenmodellen wie den von OpenAI oder Anthropic, doch der Preisunterschied ist deutlich größer als die Leistungslücke.
Das macht das Modell für kostenbewusste Unternehmen attraktiv.
Der aktuelle Anstieg ist nicht der erste.
Bereits Anfang 2025 verzeichnet der Diebsieg einen kurzen Hype, als die Verbreitung unter US-Firmen laut Ramp auf 0,3% stieg.
Danach sank der Wert wieder auf 0,1%.
Insgesamt dominieren westliche Anbieter weiterhin den Markt.
Ein möglicher Grund für den aktuellen Anstieg ist laut Kazarian die zunehmende Kostenkontrolle bei KI-Ausgaben.
Unternehmen setzen vermehrt auf günstigere Alternativen wie DeepSeq, um ihre KI-Systeme zu betreiben.
Hier deutet sich ein neues Preisbewusstsein zu KI-Token an.
Firmen wählen KI-Modelle gezielter nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
Die Diskussion über den Return on Invest von KI-Projekten hat zuletzt an Fahrt aufgenommen, da viele Unternehmen den Nutzen schwerer messen können.
Gleichzeitig sind die Preise bei allen Anbietern gestiegen.
Was sich laut Ramp nicht bestätigt, ist die Befürchtung eines Massensterbens klassischer Software durch KI.
Design-Tools wie Figma oder Paper bleiben trotz KI-Konkurrenz wie Anthropics Cloud weiterhin gefragt.
Danke, Kim.
Das KI-Unternehmen Anthropic fordert eine weltweite Verlangsamung der KI-Forschung.
In einem Blogbeitrag schreiben Mitgründer Jack Clark und Forscherin Marina Favaro, gesellschaftliche Strukturen und die Sicherheitsforschung müssten mit der technischen Entwicklung mithalten können.
Und dafür brauche es einen weltweiten Koordinierungsmechanismus, der nachprüfbare Entwicklungspausen für alle Beteiligten sicherstellt.
Das Unternehmen will dazu eigene Forschung anstoßen und Gesprächsrunden mit Politik, Forschung, Zivilgesellschaft und der Branche organisieren.
Anthropic begründet den Vorschlag mit der wachsenden Eigenständigkeit moderner KI-Modelle.
KI-Systeme könnten bald schon selbst neue KI entwickeln, die sogenannte rekursive Selbstoptimierung.
Eine solche Entwicklung könnten Menschen aber nicht mehr nachvollziehen oder steuern, ein Kontrollverlust drohe.
Als Beleg für den Trend nennt Anthropic eigene Zahlen.
Inzwischen stammt der Großteil des Codes in der eigenen Code-Basis vom Modell Claude.
Sobald KI-Code die Qualität von menschlichem Code erreicht, würden Menschen nur noch prüfen statt selbst programmieren.
Eine KI erzeugt Code aber viel schneller, als ein Mensch ihn nachvollziehen kann.
Die menschliche Kontrolle würde so für die KI zum Bremsklotz.
Aus wirtschaftlichen Gründen dürften Unternehmen dann allerdings eher die Kontrolle reduzieren als das Tempo.
Die Menschheit verliere so Schritt für Schritt die Aufsicht über die Technik.
Der Zeitpunkt der Forderung irritiert etwas.
Schließlich hat Anthropic gerade den Börsengang beantragt.
Zudem wirkt der Appell doppelzüngig.
Anthropic pflegt das Image eines verantwortungsbewussten Anbieters, liefert seine Modelle aber gleichzeitig auch an US-Geheimdienste und das Militär.
Die Warnung vor der eigenen Technik ist zudem ein schon häufiger genutztes und wirksames Marketinginstrument.
Schließlich unterstreicht das die Leistungsfähigkeit der eigenen Modelle.
Und diese rekursive Selbstoptimierung, also die KI, die KI entwickelt, ist womöglich gar keine Zukunftsvision mehr.
Das japanische KI-Startup Sakana AI hat ein neues Forschungslabor gegründet, das sich genau darauf spezialisiert hat.
Das Sakana AI RSI Lab soll KI-Systeme entwickeln, die ihre eigene Architektur optimieren und weiterentwickeln.
Statt immer größere Modelle mit größerer Rechenleistung zu trainieren, setzt Sakana AI also auf evolutionäre KI-Methoden.
In vier Phasen soll das System schrittweise autonomer werden.
Von spezialisierten Agenten bis zur selbstständigen Weiterentwicklung der eigenen Code-Basis.
Es soll bei Zarkana AI also genau das geschehen, wovor Anthropic eben noch gewarnt hat.
KI-Systeme treiben ihre eigene Entwicklung voran und das womöglich schneller, als Menschen es kontrollieren können.
Nicht nur Anthropic, auch OpenAI will bekanntlich noch in diesem Jahr an die Börse gehen und plant dafür offenbar einen sehr großen Umbau von ChatGPT.
Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf aktuelle und ehemalige Mitarbeiter.
Demnach soll die Oberfläche überarbeitet werden.
Zudem sollen bisher getrennte Funktionen aus anderen OpenAI-Produkten in den Chatbot wandern.
Die Financial Times spricht von einer Super-App, also einer App, die viele verschiedene Dinge unter einem Dach bündelt, vom Chat über Bildgenerierung bis hin zu Shopping und Buchung.
Für den Börsengang braucht das Unternehmen mehr Umsatz und genau das soll der Umbau bringen.
So wird das Programmiertool Codex intern gestärkt, weil dort die meisten Nutzer bereits zahlen.
Auch ChatGPT soll attraktiver werden, damit mehr Nutzer auf eine kostenpflichtige Version umsteigen.
Geplant sind neue Funktionen zur Bildgenerierung sowie die Einbindung von Drittanbietern wie Canva oder Booking.com.
Hinzu kommen agentische Funktionen, mit denen ChatGPT Aufgaben im Alltag und im Beruf eigenständig übernehmen kann.
Über den unmittelbaren Geldbedarf hinaus verfolgt OpenAI mit der Super-App auch eine strategische Idee.
OpenAI-Manager Alex M.
Birikos rechnet damit, dass am Ende nur wenige KI-Anbieter übrig bleiben.
Wer möglichst viele Dienste unter einem Dach bündelt, könnte sich einen der vorderen Plätze sichern.
Die sogenannte Bot-Apokalypse, also der Moment, an dem Maschinen mehr Datenverkehr im Internet verursachen als Menschen, ist offenbar eingetreten.
Das hat zumindest Matthew Prince auf X mitgeteilt.
Prince ist Chef des IT-Sicherheitsunternehmens Cloudflare, das einen großen Teil des weltweiten Web-Traffics abwickelt und daher auf eine breite Datenbasis zugreifen kann.
Laut den Analysedaten von Cloudflare verursachen Bots derzeit rund 57 Prozent des HTML-Datenverkehrs, also der Seitenaufrufe.
Hauptgrund für den jüngsten Anstieg sind offenbar die gestiegenen Anfragen durch KI-Agenten.
Diese sind im Netz im Auftrag von Menschen unterwegs und buchen für sie Konzerttickets, vergleichen Preise, planen Reisen samt Flug- und Hotelbuchung und recherchieren dazugehörige Informationen.
Ein Ingenieur bei Cloudflare empfiehlt Website-Betreibern deshalb einen neuen Umgang mit Bots.
Sie sollten, was eine Zutrittserlaubnis angeht, nicht mehr pauschal danach unterscheiden, ob ein Mensch oder eine Maschine zugreift.
Wichtiger sei, was ein Zugriff bewirkt und welches Ziel er verfolgt.
Helfen sollen dabei Verfahren wie Verhaltensanalyse oder kryptografische Signaturen, mit denen sich seriöse KI-Agenten gegenüber Websites ausweisen können.
Ein schädlicher Bot lässt sich so weiterhin blockieren.
Ein KI-Agent, der im Auftrag eines Kunden handelt, kann dagegen passieren.
Im Weißen Haus in Washington laufen Gespräche über eine staatliche Beteiligung an führenden KI-Unternehmen.
Das berichten übereinstimmend mehrere US-Medien.
Ziel ist offenbar ein nationaler Wohlfahrtsfonds, der die Bevölkerung am wirtschaftlichen Erfolg der KI-Branche beteiligen soll.
Trump will sich dazu kommende Woche mit Branchenvertretern in Washington treffen.
OpenAI-Chef Sam Altman verhandelt Dazu seit über einem Jahr mit der Regierung sein Vorschlag.
OpenAI überträgt Firmenanteile an den Staat, die als Grundstock für den Fonds dienen sollen.
Die Erträge sollen an die Bürger ausgeschüttet werden.
Für OpenAI hätte so ein Modell zugleich politische Vorteile, etwa mehr Rückhalt bei Regulierung und Aufträgen.
Und Trump erhofft sich mehr Rückhalt in der Bevölkerung.
Denn die Skepsis gegenüber der Tech-Branche wächst dort.
Zuletzt kam es immer wieder zu Protesten, Demonstrationen und auch gewalttätigen Übergriffen gegen Tech-Konzerne.
Die Idee einer Staatsbeteiligung findet dabei überparteiliche Unterstützung.
Der linke Senator Bernie Sanders geht noch weiter und hat einen Gesetzentwurf für eine 50-prozentige Staatsbeteiligung an KI-Unternehmen eingebracht.
Widerstand kommt aus Trumps eigenem Umfeld.
Sein früherer KI-Sonderbeauftragter David Sachs warnt vor einer Verschmelzung von Staat und Großkonzernen.
Eine staatlich kontrollierte KI hätte aus seiner Sicht totalitäre Macht über Informationen und gesellschaftliche Entscheidungen.
Kritiker sehen zudem einen Interessenskonflikt, wenn der Staat eine Branche reguliert, an der er selbst beteiligt ist.
Vergangene Woche haben wir hier schon von Googles Gemma 412b berichtet, einem neuen offenen KI-Modell, das multimodale Agenten direkt auf handelsüblichen Konsumerrechnern ermöglichen soll.
Das Modell verarbeitet Text, Bilder und als erstes Modell dieser Größe auch Audio nativ und benötigt dafür lediglich 16 GB Arbeits- oder Grafikspeicher.
Noch mehr und genauere Infos jetzt zu 412b von Carolin Riedmüller.
Eine zweite Stärke des Modells liegt in seiner vereinheitlichten Architektur.
Wie Google in seinem Blog erläutert, verzichtet Gemma 412b vollständig auf separate Video- und Audioencoder.
Herkömmliche multimodale Modelle von Google nutzen typischerweise eigene Encoder-Module, die Bilder und Audiodateien erst übersetzen, bevor das Sprachmodell sie verarbeitet.
Gemma 412b geht einen anderen Weg.
Hier soll der Input direkt vom LLM-Backbone verarbeitet werden.
Innerhalb der Gamma-4-Familie positioniert Google das 12b-Modell zwischen den Edge-Varianten E4b, die für Smartphones und IoT-Geräte wie Raspberry Pi konzipiert sind, und dem größeren 26b-Mixture-of-Experts-Modell.
In Benchmarks soll es laut Google nur knapp hinter dem stärkeren Modell zurückliegen.
Wir vermuten aber, dass sich die Inferenzzeiten ohne dezidierte GPU wahrscheinlich verlängern.
Wie das neue Modell im Vergleich zu 16 GB RAM-Varianten von anderen Anbietern abschneidet, ist noch nicht abzusehen.
Danke, Caroline.
Elon Musks Unternehmen SpaceX wird mehr und mehr zum Vermieter von Rechenleistung.
So soll SpaceX von Google monatlich 920 Millionen Dollar für Rechenleistung erhalten, die Google für die eigenen KI-Dienste benötigt.
Zuvor hatte SpaceX bereits einen ähnlichen Deal mit Anthropic geschlossen.
Musk hatte seine KI-Firma XAI in SpaceX eingegliedert.
Für die geplanten eigenen KI-Aktivitäten wurden mehrere Rechenzentren gebaut.
Doch die meisten werden gar nicht benötigt, denn Musks Chatbot Grog wird weitaus weniger genutzt als ChatGPT, Cloud oder Gemini.
Mit der Vermietung von Rechenleistungen an Anthropic und Google stärkt Musk zugleich die Konkurrenten von OpenAI.
Mit OpenAI liegt er als einstiger Mitgründer seit Jahren im Streit.
SpaceX will zudem kommende Woche an die Börse gehen.
Die Mieteinnahmen dürften die Bilanz deutlich verbessern.
Chatbots als Lebenspartner.
Was im Film Her noch Science Fiction war, ist heute Realität.
Firmen wie Luca entwickeln mit ihrer App Replika KI-Chatbots, die wie Partnerinnen oder Partner auftreten.
Sie sind individuell gestaltbar, jederzeit verfügbar und sollen emotionale Bedürfnisse erfüllen.
Replika zählt nach Angaben des Anbieters über 42 Millionen registrierte Nutzer.
Die Psychologin Jessica Schuka von der Universität Duisburg-Essen erforscht das Phänomen.
Menschen können sehr sozial auf KI reagieren, sagt sie, und über häufige Interaktion eine sich echt anfühlende Beziehung aufbauen.
Ray Jufriel von der TU Berlin hat Replika-Nutzer befragt.
Viele behandelten die Chatbots demnach wie echte Partner.
Jufriel vergleicht die Bindung mit der zu Hause hier.
Die Bots seien ohne eigene Agenda weniger urteilend und immer verfügbar.
Genutzt würde Replika oft, wenn menschliche Beziehungen als emotional oder körperlich unbefriedigend empfunden werden.
Apropos Körperlichkeit.
Eine vermeintliche körperliche Nähe entsteht vor allem über textbasierte erotische Kommunikation, also Sexting, sowie über Sprach- oder Rollenspielfunktionen.
Die Forschenden sehen verschiedene Probleme.
So hängen die Beziehungen zum Beispiel von der Existenz der jeweiligen Tech-Konzerne ab.
Geht ein Unternehmen pleite, verlieren die Nutzer auch ihren Bezugsbord.
Auch der Jugendschutz sei kritisch.
Schuka fordert daher politische Regulierung sowie eine bessere Moderation und Supervision der Systeme durch Fachleute.
Filmregisseur Martin Scorsese arbeitet künftig mit dem deutschen KI-Startup Black Forest Labs zusammen.
Das hat das Unternehmen in seinem Blog mitgeteilt.
Scorsese setzt das Bildmodell Flux in seinem kreativen Prozess ein und wirbt als prominentes Aushängeschild bei Filmschaffenden für die Technik.
Mit Flux könne er seine inneren Bilder direkt visualisieren und so Cast und Crew zeigen, was ihm vorschwebe, so Scorsese.
In einem Video zur Ankündigung lässt er Flux eine Storyboard-Szene generieren.
Als Beispiel dafür, wie die Technik genutzt werden könnte, nennt Scorsese die berühmte Tracking-Szene aus Goodfellas.
Darin folgt die Kamera den Hauptfiguren über drei Minuten ohne Schnitt durch einen Nachtclub.
Hier wären Planung, Timing und Beleuchtung extrem aufwendig gewesen.
Solche Aufnahmen ließen sich mit KI vorab viel leichter konzipieren und ausprobieren.
Genaueres jetzt zu dem vergangene Woche bereits erwähnten neuen Meta-KI-Agenten.
Dieser soll kostenpflichtig werden und Hedge heißen.
Das System soll Aufgaben wie Softwareentwicklung, Terminplanung oder E-Mail-Versand übernehmen.
Nutzer können ihre Anforderungen in natürlicher Sprache beschreiben und Hatch erstellt daraus funktionierende Werkzeuge.
Laut internen Dokumenten plant Meta eine kostenlose Basisversion und ein Abo Hatch Plus für 100 bis 200 Dollar pro Monat.
Damit positioniert sich Meta direkt gegen OpenAI und Anthropic.
Ein US-Staat ist bereits für Juli vorgesehen.
Hedge basiert auf dem Open-Source-Tool OpenClaw und soll Matters geplante KI-Hardware antreiben.
CEO Mark Zuckerberg sieht in KI-Agenten eine Möglichkeit, neue Einnahmequellen neben dem Werbegeschäft zu erschließen.
Wir bleiben bei Meta.
Meta.ai steckt zwar mittlerweile in fast jedem Meta-Produkt, von Facebook über Messenger bis hin zu WhatsApp, soll aber im Vergleich zu ChatGPT oder Claude deutlich geringere Nutzerzahlen aufweisen.
Nun versucht Meta, iPhone-Besitzer zu einem stärkeren Einsatz des eigenen KI-Systems zu bringen.
Ben Schwan berichtet.
Künftig soll es in WhatsApp möglich sein, Dokumente direkt von dem Apple-Gerät zu dem Chatbot hochzuladen, der sie dann analysieren und verarbeiten kann.
Bislang ging das nur über die Krücke Screenshots oder gar Fotos von vorhandenen Dokumenten.
Künftig sollen unter anderem PDFs oder Excel-Dateien erfasst werden.
Meta hat die neue Funktion im Rahmen seines offiziellen Beta-Tests von WhatsApp getestet.
Sie könnte bereits in den kommenden Wochen nach und nach zu mehr Benutzern ausgerollt werden.
Meta packt Meta-AI zwar in zahlreiche Anwendungen von WhatsApp über Messenger bis hin zu Facebook, liegt aber bei den Nutzungszahlen hinter ChatGPT oder Claude mit ihren jeweils eigenen Apps.
Auch gibt es das Problem, dass Meta beim Datenschutz wenig getraut wird als der Konkurrenz.
Die Integration von Meta-AI in Gruppenchats bei WhatsApp hatte etwa für Kritik gesorgt.
Danke, Ben.
Für den Beta-Test der rund erneuerten Sprachassistentin Siri plant Apple offenbar eine Warteliste.
Nicht alle Tester sollen also sofort Zugang bekommen.
Damit will der Konzern eine Überlastung der Server vermeiden.
Googles Gemini jedenfalls soll die Kerntechnologie bilden, es wird also keine eigene KI-Siri entwickelt.
Unklar bleibt, wie sich das Hosting auf Google-Servern mit Apples bisherigem strengen Datenschutz vereinbaren lässt.
Optisch soll Siri künftig in der Dynamic Island erscheinen, also in der Aussparung am oberen Displayrand.
Je nach Aufgabe kann sich die Anzeige vergrößern bis hin zu einer bildschirmfüllenden Siri-App.
Über ein Suchen- oder Fragen-Interface sollen Nutzer auch zwischen Chatbots wie ChatGPT, Cloud oder Gemini wählen können.
Zusätzlich plant Apple eine eigene Websuche über Siri, die mit Google, Perplexity und ChatGPT konkurrieren soll.
Mehr Details werden auf der heute startenden Apple-Entwicklerkonferenz WWDC bzw.
WWDC erwartet.
Von der werden wir ausführlich berichten.
Und das war das KI-Update von heise online vom 8.
Juni 2026.
Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
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Jeden Samstag sprechen wir in einer neuen Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion über Fachliches und Nerdiges zu CT-Artikeln, über Details und Hintergrundgeschichten, über Ansichten und Meinungen.
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Wir versprechen euch, es wird garantiert nerdig.
