# Market Rotation, SpaceX IPO Access, and the Copper Trade

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-05

## Transcript

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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den dollen Dow Jones, IPO-Vorfreude bei Goldman Sachs und die Broadcom-Karte.
Im Thema des Tages geht es darum, dass ihr und wie ihr tatsächlich beim SpaceX-Börsengang mitmachen könnt und eine EEE-Idee.
präsentieren wir euch den Anti-Invidia-Trade.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Freitag, der 5.
Juni und wir wünschen euch einen wunderbaren Start in den Tag.
Und es ist, ja, es ist auch schön und wunderbar, Holger, dass wir beide hier in diesen 5.
Juni starten.
Aber es ist natürlich viel wunderbarer, dass ein wunderbarer Mensch an diesem Tag Geburtstag hat, nämlich meine liebe Frau.
Sie hatte gesagt, wenn ihr schon nachts in meinen Geburtstag reinhostet, dann bitte doch gern einen Geburtstag-Shoutout.
Und der sei hiermit erteilt.
Auch von mir Shoutout, liebe Nancy.
Ja, Shoutout, Shoutout.
Und ganz anders als das Geburtstagskind präsentierte sich die Börse gestern ziemlich...
Oldschool, was für ein Übergang.
Denn nach all den Tagen und Wochen, da Nasdaq und S&P 500 ja dank der jungen, modernen Tech-Werte reüssierten, sorgte gestern der alte, eherwürdige Dow Jones an der Wall Street für die größten Schlagzeilen.
Es war ein Tag, an dem die Börse gesagt hat, KI ist schön und gut, aber es gibt auch noch andere Dinge im Börsenleben, wie etwa Banken, Gesundheitswerte, Industrietitel oder auch Kreuzfahrtaktien.
Und so hat der gute alte Dow Jones gleich mal ein neues Allzeithoch markiert, plus 875 Punkte, 1,7 Prozent.
Und das lag auch an der altertümlichen Berechnung dieses Index.
Da wird ja noch gerechnet nach...
Börsenkurs und je höher, also je mehr, je teurer eine Aktie ist, also nicht am KGV, sondern wirklich nach Kurs, desto ein höheres Gewicht hat die.
Und da eine der teuersten Aktien, nämlich Goldman Sachs, die 1093 Dollar wert sind, 5% zulegten, hat auch gleich der Dow die 1,7% dank Goldman gemacht.
Beim S&P 500, der ein bisschen traditioneller gewichtet und bewertet wird, der legte nur 0,4% zu.
Und der Nasdaq 100, der machte Tja, minus 0,5 Prozent.
Und der DAX, der auch so ein bisschen für Oldschools steht, der legte 0,6 Prozent auf 24.945 Punkte zu.
Ja, stimmt.
Der DAX ist auch Oldschool.
Das kann man so sagen.
Das stimmt.
Im Tech-Sektor, da müssen wir nochmal zurückkommen, sorgte Broadcom für schlechte Stimmung.
Ihr habt es gestern schon gesagt, die Zahlen waren nicht schlecht, aber sie waren eben auch nicht so spektakulär gut genug.
für eine Aktie, die halt vorher schon so viel KI-Euphorie eingepreist hatte.
Ja, und der Ausblick auf das Geschäft mit KI-Chips enttäuschte einfach einige und viele Investoren.
Und die Aktie verlor dann tatsächlich gestern auch im regulären Handel 12,6 Prozent und der Halbleiterindex, der Sox, der verlor insgesamt zusammen 2,2 Prozent.
Und so kam es dann eben, dass die Oldschool-Aktien die KI-Titel gestern deutlich schlugen.
Und was man auch sehen muss, rund 360 Unternehmen im S&P 500 stiegen und das zeigt, dass es eine gewisse Marktbreite war.
Und das kann man immer auch sehr schön ablesen am S&P Equal Rate, wo ja alle 500 Titel gleichgewichtet sind mit 0,2 Prozent.
Und dieser Equal Rate, der gewann 0,8 Prozent, also doppelt so stark wie der S&P 500.
Es war also keine Flucht aus Aktien, sondern eher eine Rotation aus den heißen Chip- und Datenzentrumswerten hinein in eben eine etwas breitere Rallye in zyklische und defensivere Werte einer robusten Wirtschaft.
Ja, besonders starke waren, du hast es schon gesagt, Finanzwerte, Gesundheitstitel und auch so Industrie- und Verteidigungstitel.
Ja, und Banken, Goldman Sachs, Morgan Stanley, City und PNC waren einfach gesucht durch die Bank.
Auch Blackstone legten deutlich zu 8%, obwohl es bei seinem großen Pride-Credit-Fonds erstmals Rücknahmen begrenzte.
Und das klingt jetzt negativ.
Investoren wollten offenbar rund 10% der Anteile zurückgeben.
Blackstone lässt aber nur 5% zu.
So negativ ist es aber offenbar gar nicht, denn der Markt schaute mehr auf die Botschaft des Managements und das sagte halt, dass die Dealaktivität anzieht, die Spreads wieder attraktiver sind und der direkte Kreditmarkt sich stabilisiert hat.
Und die Schlagzeile, wie gesagt, klingt düster, die Interpretation an der Börse, die war aber deutlich freundlicher.
Und bei dem Plus der Aktie von Goldman Sachs steckte sicherlich...
Auch so ein bisschen mehr als nur Sektor-Rotation dahinter, denn da wächst die Vorfreude auf den Börsengang SpaceX am 12.
Juni.
Goldman hat bei der Notierung die federführende Rolle übernommen und dann wird kassiert.
Und obwohl gar nicht so hoch die Gebühren sind, ist der IPO-Profit-Bull wohl so um die 500 Millionen.
Also da kann man richtig was mit verdienen und das zeigt, dass das dann auch in der Aktie sich widerspiegelt.
Und womit Kasse gemacht wird, da gibt es gleich mehr im Thema des Tages.
Und es gab nachbörslich noch...
Lululemon mit Zahlen und die Zahlen waren okay, aber der Ausblick wurde gekürzt und da fiel dann die Aktie 11%.
Lululemon erinnert mich irgendwie an Paladin.
Das war irgendwie so eine Activity-Lifestyle-Hype-Aktie und jetzt geht es eigentlich immer nur nach unten.
Die Protokose wird kassiert, kassiert, kassiert.
Ich weiß gar nicht, was die Aktie gemacht hat, aber kannst du ja mal gucken.
Aber in den letzten zwölf Monaten...
Ich gucke, du machst bei dir weiter.
Ich mache weiter.
Ich komme nochmal zurück zu Tech.
Nvidia nämlich oder Marvell, auch ASML oder auch TSMC, die hielten sich gestern deutlich besser als der Markt oder die stiegen teilweise sogar.
Also nicht alle Chip-Werte wurden verkauft.
Verkauft wurden vor allem die Werte, bei denen Erwartungen und Bewertungen halt besonders heiß gelaufen waren und wo die Verbindung zum Datenzentrumsboom sehr direkt ist.
Und so gehörten zu den Verlierern neben Broadcom halt auch Sienna zum Beispiel, minus 13 Prozent.
AMD minus Arm hat auch 5% verloren.
IBM Micron auch deutlich im Minus mit 8%.
Western Digital und auf Vertif.
Ja und auch Telekom-Werte standen unter Druck.
AT&T, T-Mobile und Verizon alle so 2, 3, 4% im Minus.
Und die litten weiter unter der Sorge, dass der anstehende SpaceX-Börsengang mehr Aufmerksamkeit auf Starling als Wettbewerber lenkt.
So und ich kann dir sagen.
Lululemon minus 76 Prozent vom Allzeithoch.
Ja, das ist aber das Allzeithoch.
Das muss nicht zwölf Monate, aber trotzdem, man sieht, die Aktie hat schon bessere Tage gehabt.
Wir gucken nach Deutschland, da waren auch die Pharma-Werte gefragt.
Hier gehen plus 5,3 FMC, plus 4,8 Merck, plus 4,5.
Und im MDAX, da ging es für Puma nach einer Kaufempfehlung von City um 4,5 Prozent nach oben und Hochtiefgaben 0,2 Prozent.
Und das, obwohl sie ja bald DAX-Mitglied sind.
Aber da war eben schon sehr, sehr, sehr viel eingepreist.
Und am 22.
Juni sind sie dann im DAX dabei.
Platz machen muss ja, das hatten wir ja gestern schon gesagt, Porsche Holding, die haben 1,3 Prozent verloren.
Und Zalando, die waren ja auch einer der Abstiegskandidaten, die sind ja nie abgestiegen.
Und die Aktie, die gewann 1,8 Prozent.
Die fahren weiter die Rolltreppe nach oben.
So ist es.
Und machen wir Termine.
Gut, da müssen wir nicht viel machen, das mache ich jetzt schnell.
Der wichtigste Termin ist der Arbeitsmarktbericht für Mai in den USA.
Da wird erwartet, dass 88.000 neue Jobs jenseits der Landwirtschaft geschaffen worden sind und die Arbeitslosenrate wird mit 4,3 Prozent erwartet.
Wenig Termine, viel Zeit zum Geburtstag feiern.
Das Thema des Tages.
Lieber Holger, heute sprechen wir über eine, ich muss das schlechte...
Bild wirklich mal bemühen, über eine Rakete, die noch gar nicht gestartet ist, aber schon auf deutschen Smartphones leuchtet.
Und es ist nämlich tatsächlich so.
Und wenn ihr drauf schaut bei euren Neo-Broker oder bei diesem einen Neo-Broker, dann wisst ihr, was ich meine.
Fakt ist, wir wissen es alle, SpaceX geht an die Börse und das allein wäre schon spektakulär genug.
Klar, größter Börsengang der Geschichte, Elon Musk, 75 Milliarden Dollar, fast 1,8 Billionen Dollar Bewertung.
Aber die eigentliche Nachricht für euch da draußen lautet, Diesmal dürfen deutsche Kleinanleger offenbar direkt mit an die, nächstes schlechtes Bild, Startrampe.
Ganz genau.
Und das ist der wirklich neue Dreh an dieser Geschichte.
Der SpaceX-Hype, der erreicht Deutschland.
Und nicht nur als ferne Wall-Street-Show oder als Spektakel für Hedgefonds oder Pensionskassen.
Er landet direkt in den Apps und auf den Webseiten der Neobroker.
Und wer bei Trade Republic ein Depot hat, sieht dann...
Wahrscheinlich bald eine Rakete.
Nicht alle.
Gestern gab es ja so eine ominöse Mail, die man bekommen hat.
Und dann stand da drunter, Trade Republic sei als Vertriebspartner für Privatanleger beim geplanten Börsengang bestätigt.
Und weitere Informationen sollten in den kommenden Tagen folgen.
Aber das heißt eigentlich, ihr könnt da mitmachen und zeichnen.
Ja, das ist richtig spektakulär und wirklich eine gute Nachricht.
Und Revolut, die haben es ein bisschen direkter gemacht.
SpaceX IPO schreiben die Get Ready with Revolut.
Und so hieß es zumindest auf deren englischsprachigen Website.
Und weiter unten erklärt Revolut dann, man sei als Retail Intermediär bestätigt worden, um Privatkunden Zugang zum Zeichnungsprozess zu ermöglichen.
Uiuiui.
Also nicht nur kauft die Aktie später, so wie es eigentlich fast zu erwarten war oder wie man wohl zu befürchten stand, wenn sie schon an der Börse handelt, sondern macht.
mit beim IPO selbst zum Ausgabekurs.
Genau, und der Ausgabekurs ist ja schon festgelegt.
135.000, nein, 135 Dollar.
Und da wisst ihr schon mal, da...
kann man dann zeichnen.
Und es könnte möglicherweise auch die Deutsche Bank dazukommen.
Da habe ich gestern mal versucht anzurufen.
Da ging auch jemand ran, trotz Feiertags.
Aber die durften noch nichts sagen.
Aber es klang so ein bisschen durch die Zeilen durch, weil die ja in diesem amerikanischen Konsortium dabei sind, so als europäischer Juniorpartner, dass die auch für Privatanleger möglicherweise eine Tranche abkommen.
Und das ist wirklich...
Der neue Punkt, das klingt erstmal wie eine ganz normale Werbung für eben diese Fintechs, gerade für Revolut oder für Trade Republic.
Aber das ist es gar nicht.
Es ist eine kleine Revolution im europäischen Kapitalmarkt.
Denn deutsche und auch europäische Kleinerleger waren bei großen Wall Street Börsengängen.
Bisher praktisch immer nur Zuschauer.
Und sie konnten kaufen, wenn die Aktie an der Börse war, also oft erst nach dem ersten großen Kurssprung.
Aber beim eigentlichen Börsengang direkt bei der Zeichnung zum Ausgabepreis, da waren sie in der Regel außen vor.
Ja und jetzt wird also SpaceX zum Mitmach-IPO und das ist schon ziemlich verrückt.
Früher entschieden Investmentbanken, welche Fonds und welche Top-Kunden Aktien bekommen und jetzt erscheint die Rakete in der App und das ist für die Branche fast so spannend wie für die Anleger.
Trade Republic, die haben ja bislang gar keine klassischen Neuemissionen angeboten.
Genau, der Neobroker ist groß geworden mit Aktienhandel, ETF, Sparplänen, Zinsen, Krypto, jetzt auch mit diesen Private Markets, aber eben nicht mit IPO-Zeichnungen.
Und jetzt kommt ausgerechnet SpaceX.
Für einen Broker gibt es, würde ich sagen, kaum bessere Werbung dieser Tage.
Wer den Zugang zu einem der begehrtesten Börsengänge der Wall Street oder der Welt bietet, der verkauft eben nicht allein nur ein Finanzprodukt, sondern das Gefühl, du bist ganz vorne mit dabei, wenn du bei uns mitzeichnest.
Das ist ja der alte Traum des Privatanlegers, nicht hinterherlaufen, sondern vorher rein.
Und dieser Traum war in Deutschland schon mal riesengroß.
Wir erinnern uns, man muss halt nur an die Telekom denken, an die Deutsche Telekom November 1996.
Die T-Aktie war damals ein wirklich gesellschaftliches Ereignis.
Millionen Deutsche wurden an die Börse geholt und ja noch stärker erinnert die Stimmung an die Zeit um die Jahrtausendwende.
Damals wollten ja Privatanleger bei jeder Neuemission dabei sein, neuer Markt, Internetfantasie, Zeichnungsgewinne.
Viele Börsengänge waren damals heillos überzeichnet und die Zuteilung wurde zu einer Art Lotterie.
Es gab damals sogar die Forderung nach einem Recht auf Zuteilung, weil sich viele Kleinanleger übervorteilt oder benachteiligt fühlten.
Sie zeichneten brav, bekamen aber nur ein paar Stücke oder gar nichts.
Die großen Pakete gingen an institutionelle Investoren und bevorzugte Kunden.
Genau dieses Gefühl könnte jetzt ein bisschen zurückkommen.
Man muss jetzt auch fragen, wenn man zeichnet.
Nehme ich da einfach die fünffache Summe, die ich zeichnen will, weil ich denke, ich kriege nur ein Fünftel zugeteilt, was natürlich immer nur ein Risiko ist, dass ich dann doch alles kriege.
Auf jeden Fall der Nachteil ist, wenn man natürlich eine hohe Summe...
dann muss man natürlich die Liquidität dafür auch vorhalten.
Und das ist natürlich auch ein misslicher Zustand.
Insofern begrenzt schon mal die Liquidität, die man hat, dann auch die Zeichnungsnummer, mit der man das macht.
Und man weiß ja auch nie, vielleicht kriegt man doch alles zugeteilt.
Und S&P, der Indexbetreiber, der hat gestern noch gesagt, nee, nee, also für große Börsengänge würden wir unsere Indexregeln nicht verändern.
Und vielleicht geht dann auch die Wette nicht auf, dass dann alle ETFs nachkaufen sind.
Also es ist nicht ganz...
risikolos, die Geschichte.
Aber es ist natürlich auch ein Hype und jetzt muss man halt genau sich überlegen, wie risikofreudig bin ich?
Wie mache ich das?
Und es wird eine spannende Frage sein und dann hat man auch den Nachteil, dass wer eben das jetzt machen kann, dann auch das machen wird oder muss.
Ja, das stimmt.
Wie wirst du das machen?
Wie wirst du das machen, Sommerfeld?
Also ich glaube nicht, dass ich jetzt sage, ich spekuliere darauf und gehe jetzt mal fünfmal so hoch, fünfmal höher rein, als ich eigentlich möchte.
Ich würde sagen, Ich nehme einen Betrag und wenn er dann nur ein Bruchteil davon wird, dann ist es halt so.
Okay.
Also ich stelle mir vor, du kriegst das Fünffache von dem zugeteilt, was du eigentlich wolltest.
Das wäre schlecht.
Ja, ja, deswegen ist es ja immer ein Risiko.
Aber gleichzeitig ist es halt oft mit Abschlägen.
Du weißt es halt nicht.
Es ist halt so groß, da sind so viele Akteure mit im Spiel, dann ist es halt ein Übersee.
Und ich weiß nicht, wie da die Regeln, Zuteilungsregeln am Ende werden, man weiß es nicht.
Also Trader Public bereitet halt seine Kunden schon darauf vor, dass...
dass die Zuteilung halt von der Nachfrage während der Zeichnungsfrist abhängt.
Das heißt halt übersetzt, ihr könnt halt bestellen, aber ihr bekommt vielleicht nur einen Teil, vielleicht auch gar nichts.
Man weiß es nicht.
Ja, und das macht die Sache paradoxerweise eben noch begehrter.
Knappheit ist ja ein Marketinginstrument und Elon Musk versteht das besser als fast jeder andere Unternehmer.
Bei Tesla hat er eben gelernt, dass die Kleinanleger einfach Fans...
Multiplikatoren-Verteidiger sind, dass sie posten, dass sie diskutieren, dass sie kaufen und auch nach jedem Rückschlag dann nochmal sagen, hey, das wäre doch eigentlich der wahre Fortschritt.
Oder nur Zwischenschritte zum Fortschritt und so weiter.
Also Tesla wurde an der Börse ja nie nur als reiner Autobauer bewertet.
Und es war eher so eine Glaubensfrage oder eine Frage in die Anlageklasse Elon Musk.
Und deshalb, wer die klassischen Kennzahlen angeschaut hat, der verstand den Kurs lange nicht, bis heute nicht.
Aber wer die Fanökonomie verstanden hat, der hat das verstanden, was da los ist.
Ja, das stimmt.
Und jetzt überträgt er das Prinzip halt auf SpaceX.
Nur viel größer, viel, viel größer.
Der Börsengang von SpaceX soll 555.555.555 Aktien umfassen.
Und der Preis, du hast es gesagt, 135 Dollar pro Aktie.
Ja, und jetzt habt ihr halt die realistische Chance, direkt beim Start dabei zu sein, wenn ihr wollt.
Das wird wirklich jetzt eine wilde Woche noch bis zum Börsengang.
Das wäre eh schon jetzt ein großer Hype gewesen.
Aber jetzt, wo quasi alle mitmachen können und jetzt darüber nachdenken wahrscheinlich erstmal, hey, ich kann jetzt mitmachen.
Jetzt muss man ja wirklich sich damit auseinandersetzen.
Und ich glaube, das wird jetzt eine völlig neue Dimension erreichen.
Wir werden es begleiten.
Und vor allem auch an den Märkten ist jetzt die Frage, was da passiert, wenn du siehst, was da für Kapital bewegt wird.
Und ob die Märkte das locker mitmachen, ob das Ding hochgeht, runtergeht.
Das wir die gesamte Börse beschäftigen.
Und der Börsengang ist erst am...
Freitag.
Ja, ja, es ist noch genau eine Woche.
Wir atmen jetzt erstmal tief durch.
Kurze Zwischenfrage.
Kosenamen, ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Puzzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzipur zu süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Hm, probiere ich mal.
Wir haben den KI-Boom hier bei Triple E in den vergangenen Monaten mit all seinen Profiteuren besprochen.
Das dachten wir zumindest.
Doch unser Weltkollege Frank Stocker, der hat uns eines Besseren belehrt und darauf hingewiesen, doch mal genauer aufs Kupfer zu schauen.
Denn da geht es auch gerade richtig ab in Sachen Halbleiter-Hype.
Gesagt, getan.
Kupfer also, das rote Metallkabel, Leitungsstromnetze, Transformation.
In allem, was die schöne neue KI-Welt überhaupt erst möglich macht, steckt Kupfer.
Also nicht der Chip im Rechenzentrum, sondern in dem Zeug, das den Strom dahin bringt zum Rechenzentrum.
Und auch was die Rechenzentren verbindet miteinander oder auch im Rechenzentrum dann.
Ja, und der Markt hat das inzwischen auch mitbekommen, zumindest teilweise.
Der Kupferpreis liegt bei knapp 14.000 Dollar je Tonne, rund 40 Prozent mehr als vor einem Jahr und auf Rekordniveau.
Und die Experten von Citigroup, die sehen 15.000 Dollar in sechs bis zwölf Monaten und die UBS spricht sogar von Zitat, Hire for Longer.
Das klingt zwar nicht nach dem ganz großen Geheimtipp, aber im Vergleich zu Nvidia und Co.
ist bei Kupfer eben noch nicht die ganz große Börsenparty ausgebrochen.
Bei Nvidia, TSMC, Micron und Hynix sehen die Charts teilweise aus wie Hockeyschläger.
Kupfer ist eher so eine Art seriöser Maschinenraum-Trade.
So könnte man es sagen.
Kern der Investmentthese ist das klassische Rohstoffproblem.
Die Nachfrage steigt, das Angebot kommt nicht hinterher, neue Minen brauchen oft mehr als ein Jahrzehnt bis zur Genehmigung.
Bestehende Minen kämpfen mit sinkenden Erzgehalten, technischen Problemen und politischen Risiken.
Die UBS sagt, die Minenproduktion war 2025 im Grunde unverändert und in diesem Jahr soll das Angebotswachstum unter einem Prozent liegen.
Und das?
bei explodierender Nachfrage und zwar strukturell wachsender Nachfrage, nicht nur irgendwie konjunkturell.
Früher war ja immer Kupfer so ein Konjunkturindikator.
Dr.
Kappa hat man ja auch gesagt.
Jetzt geht es um strukturelle Nachfrage.
Und Kupfer steckt in Stromnetzen, Windrädern, Solaranlagen, Batteriespeichern und Elektroautos.
Und AI kommt jetzt oben drauf noch.
Wie gesagt, Rechenzentren brauchen enorme Mengen von Strom und damit eben Kupfer für Leitungen.
und auch Netzanbindung.
Und laut Citi stammt praktisch das gesamte Wachstum der Kupfernachfrage seit 2022 aus Energiewende und KI.
Ja, das heißt, wer KI spielen will, muss nicht zwingend Nvidia oder die Speicheraktien-Klassiker kaufen.
Man kann auch den Stromhunger spielen.
Und da gibt es halt verschiedene Wege.
Zum einen die Aktien von Kupferproduzenten oder großen Bergbau-Konzernen.
Wir haben hier ein paar Mal rausgesucht, dass zum Beispiel so Werte wie Anglo-American oder South32, Freeport, Tech, Ivanhoe, Hutbay oder Capstone, die haben natürlich auch alle schon ordentlich zugelegt.
So 55, 70, teils so.
Hat bei sogar 213 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.
Aber wie gesagt, Potenzial ist weiter da.
Das sehen auch die Analysten so.
Wir packen euch die Aktien natürlich mal in die Shownotes.
Und dann gibt es auch noch ETCs.
oder Rohstoffprodukte auf Kupfer oder Industriemetalle.
Da muss man aber wissen, dass die in der Regel auf Futures, also auf Terminkontrakte die Sache abbilden und die Wertentwicklung kann dann eben wegen dieser Rollverluste vom eigentlichen Kupferpreis abweichen.
Da gibt es zum Beispiel Wistumtree Copper oder Wistumtree Industrial Metals als ETCs.
Natürlich ist auch Kupfer, auch wenn es ein bisschen langweiliger ist, nicht risikolos.
Das größte Negativszenario wäre ein plötzlicher Investitionsstopp der Tech-Konzerne und dazu kommt die Konjunktur, wenn die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession rutscht, fällt auch die industrielle Kupfer-Nachfrage, das ist ja klar.
Und natürlich könnten neue Technologien schnellere Genehmigungen oder mehr Minenkapazität den Markt entspannen.
Und trotzdem bleibt die große Geschichte intakt.
Stromnetze, Rechenzentren, Elektroautos, Elektrifizierung.
Alles Wachstumsmärkte und deshalb unser Fazit.
Kupfer ist nicht die glamouröse KI-Aktie.
Es ist der stille Profiteur des Hypes.
Eine Art Anti-NVIDIA-Trade.
Weniger Glanz, aber viel Substanz.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an aaa-at-welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und ich bin jetzt schon gespannt auf euer Feedback zu...
unserer Samstagsfolge, die ja dann morgen kommt.
Denn wir haben einen wirklich sehr, sehr spannenden Gast, der perfekt passt zur aktuellen Gemengelage rund um die Mega-IPOs.
Also wir haben es gesagt, SpaceX natürlich, aber auch Anthropic und OpenAI.
Denn es ist ein Silicon Valley Investor und Kenner allererster Güte, der wirklich sehr, sehr nah dran ist und auch so richtig auspackt.
Wir haben nämlich schon mit ihm gesprochen, deswegen können wir schon so ein bisschen andeuten, lieber Holger, worum es gehen wird.
Es geht auch wirklich darum, wie man die Kinder auf dieses wunderbare Zeitalter vorbei und vor allen Dingen auch, bei welchem Sport, also zu welchem Sport man die Kinder bringen sollte, um ein gutes Netzwerk als Erwachsener zu bekommen.
Also wir haben wirklich alles dabei.
Wirklich ganz clevere Fragen, wie man bei den IPOs mitmacht oder wie man das bewertet, aber eben auch so alltagsökonomische Sachen, wie man… was man seinen Kindern angedeihen sollte oder eben diese Frage des Sports.
Also das solltet ihr auf keinen Fall verpassen.
Und deswegen kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
