# Market Concentration, AI Infrastructure, and Wealth Reallocation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-06-01

## Transcript

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Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen neuen Milliardenkauf von Berkshire, den Profiteur eines Mega-KI-Projekts in Frankreich und was sonst noch wichtig wird in dieser Woche.
Im Thema des Tages erklären wir euch, warum der Weltindex MSCI World jetzt noch konzentrierter wird, Und in der AAA-Idee verraten wir euch, was die Superreichen bei der Geldanlage grundsätzlich anders machen als ihr.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
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Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 1.
Juni und wir wünschen euch einen lauschigen Start in den meteorologischen Sommer.
Der beginnt ja bekanntermaßen am 1.
Juni.
Und lauschig war es zuletzt vor allem auch an den amerikanischen Börsen.
Der S&P 500, der hat seine Gewinnserie auf neun Wochen in Folge ausgebaut.
Und das ist die längste Serie seit Dezember 2023.
Und was ihr dazu wissen müsst, die Rally basiert nicht nur auf dieser ganzen KI-Euphorie oder geopolitischer Hoffnung, sondern vor allem auch auf steigenden Gewinnen.
Der S&P 500 hat seit Jahresanfang 11 Prozent zugelegt, während das KGV von 22 auf 21 sogar gefallen ist.
Sprich, die Gewinnerwartungen, die sind noch stärker gestiegen als der Index, was ja positiv ist.
Ja und bei DAX, da sieht es weniger vorteilhaft aus.
Unser Leitindex, der hat seit Jahresanfang 2,5 Prozent gemacht.
Die Gewinnschätzungen, die haben sich auch kaum bewegt seit Beginn des Jahres und die liegen beim DAX jetzt so bei einem KGV von 15.
Aber ob der...
DAX, der konnte der vergangenen Woche zulegen.
Hier half die Hoffnung auf ein Deal zwischen den USA und Iran.
Und hier wurde am Wochenende ja auch durchaus weiter verhandelt.
Beide Seiten, die versuchen noch Änderungen in ihrem Sinne rauszuholen.
Für Aktien kann die Erwartung eines Deals kurzfristig sogar besser sein.
als das eigentliche Abkommen.
Denn wenn der Deal offiziell verkündet wird, dann ist die positive Überraschung verbraucht.
Und danach fragen viele Anleger sofort, was kommt als nächstes?
Genau.
Und immerhin wurde noch eine positive Sache am Wochenende bekannt, dass nämlich in den vergangenen drei Wochen rund 70 Schiffe eskortiert von den Amerikanern durch die Straße von Humus gefahren sind.
Und der Ölpreis, der ist etwas fester in die Woche gestaltet, 1 Prozent ungefähr im Plus.
nachdem er im Mai auf Monats nicht so stark verloren hat wie seit 2020 nicht mehr.
Von den Unternehmen sorgte am Wochenende Berkshire Hathaway für Schlagzeilen.
Der neue Chef der Holding, Craig Abel, der scheint den Cashbestand von so annähernd 390 Milliarden Dollar für Zukäufe nutzen zu wollen.
Am Sonntagabend hat Berkshire bekannt gegeben, Taylor Morrison, einen der großen US-Hausbauer, für 6,8 Milliarden Dollar zu kaufen.
Klingt nach einer klassischen Akquisition nach dem Vorbild des langjährigen CEO Warren Buffett.
Able kauft damit einen der potenziell großen Profiteure des amerikanischen Wohnungsmangels.
72,50 Dollar je Aktie zahlt Berkshire.
Das ist ein Aufschlag von 24 Prozent auf den Freitagsschlusskurs.
Und das ist auch noch ein weiteres klarer Signal.
Berkshire sieht Wert, wo viele wegen hoher Zinsen gerade wegschauen, also bei den US-Hausbauern.
Und tatsächlich ist das Geschäft kurzfristig sehr zyklisch und auch zinsabhängig, aber langfristig fehlt in den USA Wohnraum.
Millionen Häuser wurden zu wenig gebaut.
Große Bilder wie Taylor Morrison haben Landskaleneffekte, Zugang zu Kapital und können kleinere Konkurrenten verdrängen.
Und das ist so der klassische Berkshire-Stoff.
Vielleicht ein bisschen langweilig, aber eben verständlich.
und vor allen Dingen Cashflow stark.
Und Berkshire ist schon im Wohnbereich aktiv, etwa über Clayton Ohms.
Taylor Morrison wäre da eine Ergänzung im klassischen Hausbau und Berkshire nutzt eben die niedrigen Kurse derzeit bei den Hausbauern, um bei Taylor Morrison zuzukaufen.
Ja, und für die Aktionäre von Taylor Morrison dürfte der schnelle Dollar gemacht sein.
Die Aktie dürfte sich so nahe dem Angebotspreis einpendeln.
Spannender wird es in der neuen Woche, naja, was die Signalwirkung für die anderen Baufirmen im Wohnungsbereich angeht.
Wenn Berkshire bei Taylor Morrison einsteigt, schaut der Markt auf die Ahorton, Lenna, Pulte und die anderen mit ganz neuen Augen.
Und dann gab es noch eine positive Meldung aus Europa.
Am Wochenende Frankreich soll zum Zentrum der europäischen KI-Ambitionen werden.
Und wie die Financial Times am Samstag berichtete, will Softbank satte 75 Milliarden Euro in ein riesiges Netzwerk von Rechenzentren investieren.
Und für die Investmentgesellschaft von Gründermasser Joshi Sun wäre das bislang das größte KI-Engagement außerhalb der USA.
Und Europa liegt beim Bau der riesigen Rechenzentren, um die rasant steigende Nachfrage der Rechenzentren zu decken, deutlich hin an den USA.
China und auch dem Nahen Osten zurück.
Ihr wisst ja, Investitionen flossen da bislang bevorzugt in Regionen, die niedrige Energiekosten, schnellere Netzanschlüsse und weniger strenge Vorgaben bei Planung, Daten und Emissionen bieten.
Ein Partner des Projekts soll jetzt der französische Industriekonzern Schneider Electric sein.
Und sollte der vollständige Komplex mit einer Leistung von 5 Gigabatt realisiert werden, dann entspreche dies einer Leistung von 5 Kernkraftwerken oder ungefähr dem Spitzenstrombedarf der Stadt New York.
Das klingt ja auf jeden Fall fett.
Mal sehen, ob das dann auch so kommt, wie es jetzt geplant ist.
Und dann gab es noch eine positive Nachricht von Biontech.
Die teilten mit, dass ein experimentelles bispezifische Cremesmedikament Pumetanik in einer klinischen Studie der mittleren Phase bei einer zuvor unbehandelten, fortgeschrittenen, nicht-kleinzelligen Lungenkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie eine starke Antitumor-Wirkung gezeigt habe.
Und die Aktie war zuletzt schon gut gelaufen, weil die UBS Biontech wegen der vielversprechenden Pipeline an Krebsmedikamenten auf Kauf und Hoch gestuft hatte.
Und mal sehen, ob es jetzt am Wochenende weitergeht.
Und weiter geht es mit Terminen, lieber Eckart.
Da haben wir jede Menge.
Da lasse ich dir mal den Vortritt, denn da geht es erstmal um Narrative.
Das ist dein Metier.
Okay, Narrative.
Es sollen diese Woche drei große Narrative getestet werden.
Das erste Narrativ ist natürlich, bleibt KI der dominante Gewinntreiber.
Da gibt es Zahlen von Broadcom, CrowdStrike, Palo Alto, Siena, DocuSign, GitLab.
Und die müssen eben zeigen, dass KI weiter gut läuft und dass die Nachfrage dazu ist.
Und da gibt es auch noch so Konferenzen, Microsoft Bild beispielsweise.
Und da soll der erste Microsoft-PC mit Nvidia-Chip vorgestellt werden.
Und das wäre natürlich für Nvidia ein ganz neuer Sprung in die Welt.
der PCs.
Das ist eine Welt, die derzeit von Intel und AMD dominiert wird, nämlich dieser PC-Prozessormarkt.
Gab es schon mal vor 15 Jahren.
Das hat nicht so richtig gut funktioniert, aber diesmal könnte es besser werden.
Das zweite Narrativ ist, der amerikanische Konsument ist ja weiter robust.
Und da gibt es Zahlen von Dollar Tree, Alta Beauty, Macy's, Five Below und Lululemon.
Und da sind ganz unterschiedliche Einzelhändler, die auf ganz unterschiedliche Einkommensgruppen schließen, vom Discount bis Premium, At Leisure.
Und da kann man halt sehen, ob da der Konsument noch mitspielt.
Und das Letzte, was noch nachher tiefend ist, bevor du dann hier...
die restlichen Termine machen kannst.
Es gibt Makrozahlen aus Amerika, der ISM-Index und der US-Arbeitsmarktbericht.
Und der wird entscheiden, ob die amerikanische Kultur sich so langsam abkühlt, ohne aber sich zu stark abzukühlen.
Jetzt schnappe ich mir auch noch schnell Termine.
Da gehen wir zurück nach Deutschland.
Da steht nämlich die Hochtief-Aktie, möglicherweise von dem DAX-Aufstieg.
Nach einem Kursplus von 190 Prozent innerhalb von zwölf Monaten hat sich als Hochtief da als Spitzenkandidat für einen schnellen Aufstieg in den DAX herauskristallisiert.
Die Aktie, die lag zuletzt auf Platz 32 der Rangliste nach dem maßgeblichen Kriterium der Streubesitz, Marktkapitalisierung und damit ist halt hoch tief qualifiziert für den Fast Entry, also die sofortige Aufnahme in den Light Index.
Und ein Abstieg droht da hingegen bei Zalando oder bei Porsche Holding.
Ja und dann gibt es heute noch von Jensen Wang die viel erwartete Keynote-Speech auf der Nvidia GTC 2026 Konferenz in Taipei.
Und Quartalszahlen kommen von Credo Technology und Hewlett Packard Enterprise.
Und dann veröffentlicht noch die EZB die Inflationserwartung der Verbraucher.
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Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages müssen und wollen wir über den Lieblingsindex der Deutschen sprechen, den MSCI World.
Der wurde am Wochenende wieder kräftig umgebaut und ist jetzt noch mehr der MSCI Wall Street statt MSCI World.
Aber erstmal der Reihe nach.
Viermal im Jahr wird das wichtigste Börsenbarometer der Industriestaaten umgebaut.
Der Indexanbieter MSCI schaut quartalsweise drüber, aber zwei dieser Termine, das sind die großen, im Mai und im November.
Und das ist dann wirklich eine komplette Generalüberholung des Index.
Die anderen beiden, Februar und August, das sind eher so kleinere Korrekturen.
Und?
Am Freitag, das war der letzte Handelstag im Mai, war großer Termin und da wurden dann die Änderungen umgesetzt, jeweils zum Handelsschluss.
Und jetzt wollt ihr natürlich wissen, nach welchen Regeln man da rausfliegt oder auch reinkommt.
Und naja, es gibt auch da wieder die Streubesitz bereinigte Marktkapitalisierung.
Das ist ein Kriterium.
Und das zweite Kriterium ist die Handelbarkeit.
Wer groß und liquide genug ist, der kommt rein und wer zu klein ist, der fliegt raus.
Der Clou beim MSCI World, die Schwelle, die wächst mit dem Markt mit.
In einer Hosse, wenn die Großen immer größer werden, rutscht unten automatisch mehr raus, als Neues reinkommt.
Und genau das ist einmal mehr passiert.
46 Werte werden gestrichen, lediglich 18 sind aufgestiegen.
Der Index wurde also netto verschlankt.
Das Spannende ist nicht die Zahl selbst, sondern wer da ausgetauscht wurde.
Und dann lass uns mal konkret werden.
Wir haben uns das echte Portfolio mal angeschaut.
Leider liefert MSCI keine Daten für jedermann.
Also haben wir einfach uns den größten MSCI World ETF angeschaut, den iShares MSCI World, der in den USA gelistet ist und gut 8 Milliarden Dollar an Assets enthält.
Insgesamt sind es nur noch 1.284 Aktien.
Es werden immer weniger.
Und da sieht man dann auch jede einzelne Order vom Stichtag.
Fangen wir mit den Aktien an, die rausgekegelt wurden.
Größter Einzelverkauf war Sony Financial Group.
Da wurden fast 559.000 Aktien auf Null gesetzt.
Dann ebenfalls komplett raus JD Sports und Barat Retro aus Großbritannien.
Dazu Autotrader und Intain.
Und aus den USA flog ein Teil der Altheibies aus dem Jahr 2021 raus.
Das waren diese Hype-Tech-Werte aus jenem Jahr der Corona-Pandemie.
Da geht es zum Beispiel bei Pinterest, DraftKings, The Trade Desk und bei Zillow auf Null.
Also die alten Börsenlieblingen, du hast es ja schon gesagt, lieber Eckert.
Und auch aus Deutschland wurde ein Wert rausgeworfen, ein Immobilienwert, nämlich LEG Immobilien.
Es war jetzt nicht wirklich ein Schwergewicht, sondern hatte lediglich...
Ein Anteil von 0,01 Prozent.
Aber es ist halt trotzdem rausgeflogen.
Damit hat Deutschland einen Wert weniger, weil wir es nur noch 51 werte.
Und spannend ist aber auch die Kaufseite.
Und dort sind viele Minenwerte reingekommen.
Etwa PLS Group mit 0,02 Prozent Gewicht.
Ja, das ist die frühere Pilbara Minerals, wer den Namen noch kennt.
Das ist ein australischer...
Schürfer aus der Wüste, der betreibt eine der größten Hartgestein-Lizumin der Welt.
Andere Neuzugänge sind Varenergie, ein norwegischer Ölförderer, und Equinox Gold, eine Goldmine.
Die haben ganz kleine Anteile ebenfalls.
Neu auch Technip FMC, ein Spezialist für Ölfettservice, und Medline, ein Medizintechniker.
Also Rohstoffe, Energie und ein ganz klein wenig Medizintechnik.
Aber auch Tech ist neu drin, etwa Circle Internet Group, der Emittent des USDC Stablecoins mit einem Gewicht von immerhin 0,02%.
Heißt, Krypto-Infrastruktur ist jetzt offiziell Teil des Mainstream-Portfolios von Millionen Sparern.
Und bei den großen Tech-Werten, da wurde auch die Gewichtung etwas angepasst.
Bei Nvidia und Alphabet und Intel, die wurden leicht zurückgestutzt und Apple, Microsoft, Amazon, Broadcom, Tesla, Micron und AMD, die wurden leicht hochgenommen.
Insgesamt ist das reines Trimmen.
Nvidia bleibt mit Abstand die Nummer 1.
5,44% Gewicht, das ist wirklich viel.
Apple folgt dann als Nummer 2 mit 5,11%.
Dann kommt Alphabet mit 4,4%.
Microsoft mit 3,5% und Amazon mit 2,9%.
Und Micron, von der jetzt hier ganz oft die Rede war in den letzten Tagen und Wochen, die hat jetzt ein Gewicht von 1,22%.
Und damit sind wir beim eigentlichen Knaller, wie der Weltindex nach dem Umbau aussieht.
Tja, der MSCI World, der ja angeblich die gesamte entwickelte Welt abbildet, besteht jetzt zu, und jetzt kommt es 74,1 Prozent aus US-Aktien, also drei Viertel fast.
Japan kommt...
Auf Platz zwei ist ein bisschen höher jetzt gewichtet als vorher, obwohl viele japanische Werte raus sind.
Aber die haben viel Free Float adjustiert.
Die Japaner machen ja gerade so eine Reform und deswegen gibt es da mehr Free Float.
Die haben jetzt ein Gewicht von 5,7 und die drittgrößte Nation oder Volkswirtschaft der Welt, Deutschland, die kommt gerade noch auf 2,14 Prozent.
Und vor der Neugewichtung hatten wir noch 2,16 Prozent.
Also wir sind wirklich im Weltindex fast ein Rundungsfehler, Eckart.
Vergleichen wir das mal mit der Konzentration an der Spitze.
Die zehn größten Aktien, die machen jetzt zusammen 27,7 Prozent des gesamten Fonds und damit das Index aus.
Und das ist dann nochmal mehr als vor dem Rebalancing.
Und die größte Branche, die ist nicht etwa breit gestreut, das sind Halbleiter mit 14,6 Prozent, dazu Tech-Hardware mit 8 und Software mit 7 Prozent.
Fast jeder dritte Euro, den er in den MSCI World jetzt packt, ist in irgendeiner Weise in Tech investiert.
Und das hat natürlich seinen Preis im wahrsten Sinne.
Das durchschnittliche KGV des MSCI World, das liegt jetzt bei gut 26 und die Dividendenrendite bei mageren 1,5 Prozent.
Jetzt können wir doch mal auf LEG kommen, die ja gerade rausgeflogen sind, die an den KGV von 3 und 5 Prozent Rendite.
Aber der Weltindex wird also teurer und wird eben renditisch schwächer und sortiert das Billige und Dividendenstarke eher aus.
Fassen wir es zusammen.
Das Rebalancing hat die Konzentration noch vergrößert und an der Schieflage gar nichts geändert.
Im Gegenteil, es hat sie sogar zementiert.
Wer einen MSCI World ETF in Depot hat, der glaubt vielleicht breit gestreut, in die ganze Welt zu investieren.
In Wahrheit besitzt er ein US-Technologie-Portfolio mit ein bisschen Weltgarnierung obendrauf.
Das muss jetzt nicht zwingend schlecht sein.
Die letzten Jahre war ja genau das die beste Wette überhaupt.
Aber man sollte zumindest wissen, was man da wirklich hat.
Der World ist eben immer weniger Welt und immer mehr Wall Street.
Kurze Zwischenfrage.
Kurse nahm ja oder nein?
Also so ein Mausi oder Schatzi finde ich schon süß.
Ja, stimmt, kann man machen.
Aber gibt es nicht auch zu süß?
Schnurzelpurzel ist schon grenzwertig.
Und Abschnuckelchen ist für mich Ende.
Schnurzi, Purzi, Kuschel, Herzilein.
Trennungsgrund.
Absoluter Trennungsgrund, ja.
Du, wenn dir so ein Schnurzi Purzel süß ist, habe ich da was weniger Süßes für dich.
Aha.
Fruchtinade von Spreequell.
Die hat weniger Zucker als eine normale Limo, aber dafür viel Fruchtsaft.
Klingt gut.
Schmeckt auch gut.
Die gibt es in den Sorten Orange, Maracuja und Grapefruit-Zitrone.
Probier ich mal.
Ende letzter Woche hat die Schweizer Großbank UBS einen Report veröffentlicht, der seltenen Einblick gibt in die Geldanlage der Superreichen.
In der AAA-Idee wollen wir euch heute verraten, was ihr daraus lernen könnt.
Vielleicht erst mal zum Report.
Der Report, das ist der UBS Global Family Office Report.
Den erstellt die UBS seit zehn Jahren und 2026 basiert er auf einer Umfrage von 307 Family Offices in mehr als 30 Ländern weltweit.
Ja, um das mal einzuordnen, um die Dienste eines Family Offices in Anspruch nehmen zu können, dann muss man schon sehr viel Geld haben.
Es war so Multi-Family-Offices, da kann man mit 5 Millionen angedackelt kommen, aber normalerweise braucht man schon 100 Millionen, um so ein ganzes Büro für sich zu beschäftigen.
Und die 307 Family-Offices, die der OBS ihre Anlagenstrategien offenbart haben, verwalten im Schnitt ein Nettovermögen von?
2,7 Milliarden Dollar, lieber Eckhardt.
Nicht so 100 Millionen, 5 Millionen Dackelgeld.
So und jetzt genug der Vorrede.
Uns interessiert natürlich, wie so viel Vermögen jetzt wirklich verwaltet wird.
Ja und natürlich, welche Strategien die professionellen Geldmanager fahren.
Fangen wir mal mit den Umschichtungen im Jahr 2026 an.
Zitat, eine Reihe von Family Offices wenden sich verstärkt Aktien aus Schwellenländern zu.
So lautet eine Erkenntnis aus dem Report.
Schon jetzt ist der Nordamerika-Anteil in den Aktiendepots der Superreichen etwas niedriger als im Weltindex.
Etwas ist gut.
Auf Nordamerika, also USA und Kanada empfiehlen da zuletzt rund 53 Prozent des Aktienvermögens.
Und wenn man jetzt mal den MSCI All-Country-World-Investible-Market-Index anguckt, das ist noch ein viel breiterer Index, nicht nur der MSCI World, da sind es 62 Prozent.
Das ist vor allen Dingen die Zukunft des Dollar, die den Superreichen Sorge bereitet.
So sagen laut UBS 29 Prozent, dass sie ihre Abhängigkeit vom Dollar vermindern wollen.
Und nochmal ein Zitat, das Vertrauen der Family Offices in den Dollar als Reservewährung schwindet.
So hat das der Leiter strategische Kunden bei UBS Global Wealth formuliert.
Das ist Benjamin Cavalli.
Und als Risiken sehen die Family Offices eine drohende Schuldenkrise, geopolitische Einflussfaktoren und vor allen Dingen ja Klumpenrisiken.
Wir hatten es ja eben schon.
Und besonders ausgeprägt sind die Dollarbedenken in der Europäischen Union und in der Schweiz.
Einige Family Offices sagen, dass sie den Goldanteil ausbauen wollen.
Wobei man sagen muss, dass bei den Family Offices insgesamt nur rund...
4% auf Gold und Rohstoffe entfallen und der Kryptoanteil am Gesamtvermögen, der scheint sogar bei unter 1% zu liegen, der war gar nicht richtig ablesbar in der Statistik.
Also da ist die Überzeugung, was Bitcoin und Co.
angeht, wirklich nicht besonders hoch.
Immerhin die gute Nachricht ist, da kann noch mehr passieren, aber es muss nicht mehr passieren.
Und insgesamt liegen mehr als 40 Prozent des Vermögens in alternativen Assets.
Und das ist ein Sammelbegriff, der ganz unterschiedliche Anlageklassen umfasst, die teilweise eine sehr lange Haltedauervoraussetzung.
Den größten Blick bilden Private Equity mit 17 Prozent, gefolgt von Immobilieninvestments mit 11 Prozent, Hedgefonds mit 6 Prozent und außerbörsliche Kredite, das sind die berühmten Private Debt, mit 3 Prozent.
Viele alternative Anlageklassen, die waren ja euch als Normalo-Anleger.
lange de facto verschlossen, einfach weil die Einstiegshürden zu hoch waren.
Also für manche Private Equity Investments musste man schon 5 Millionen mitbringen oder mindestens 500.000.
Aber das hat sich ja vergangenes Jahr geändert.
Neuerdings bieten ja Fintechs wie Now, Liquid, Moonfair und Neobroker wie Trade Republic einen niederschwelligen Zugang zu diesem Markt für Private Equity.
Und Private Equity lockt langfristig mit Jahresrenditen von...
Rund 12 Prozent oder mehr.
Und so ist es zum Beispiel bei den beiden Produkten dieser Art, die Trade Republic vergangenen Herbst eingeführt hat.
Eine vom US-Finanzinvestor Apollo und eins von der schwedischen Beteiligungsgesellschaft EQT.
Ja, und Now hat zum Beispiel ein Fonds von dem Private Equity Spezialisten Partners Group im Angebot, der eine Zielrendite von 14 Prozent.
Rendite von 14 Prozent nach Kosten anstrebt.
Und nach Angaben des Fintechs hat der Partners Group Private Markets Evergreen dieser LTIF auf zwölf Monatssicht 12,7 Prozent Rendite gebracht.
Also die Zielrendite nicht so ganz erreicht, aber beinahe.
Und diese Private Equity Produkte, die schwanken viel weniger als Aktien oder ETFs, aber...
Das liegt vor allen Dingen daran, dass weniger häufig Kurse festgestellt werden.
Ich habe so ein quasi gutes Gefühl, dass da nicht viel gemacht wird.
Aber wenn man halt nur in einem, einmal im Monat einen Kurs festlegt, dann ist das natürlich einfacher, dass es dann nicht so schwankt ist, wenn man jede Sekunde einen neuen Kurs von der Börse drauf klebt.
Aber in einem Normalo-Depot wäre jetzt 17% Private Equity wahrscheinlich übertrieben.
Zumal ihr bedenken müsst, die Superreichen, die haben zwar insgesamt rund 40 Prozent langfristig angelegt, zum Beispiel in Private Equity, in Hedgefonds und Immobilien, aber die halten auch 9 Prozent ihres Vermögens in Liquidität.
Da liegen also von 100 Millionen Vermögen 9 Millionen auf dem Bankkonto oder stecken in Geldmarktpapieren.
Das muss man auch erst mal sacken lassen.
Also, was ihr von den Superreichen jetzt lernen könnt, ihr solltet...
Diversifizieren und Risiken streuen.
Gerade Risiken, die mit einer möglichen Dollar-Dämmerung einhergehen.
Aber vergesst nicht, den Superreichen geht es in viel stärkerem Maße darum, ihre Millionen zu erhalten.
Ja, die wollen halt resilient vor allen Dingen sein.
Aber wenn ihr erst am Aufbau eures Vermögens seid, dann müsst ihr gar nicht so extrem diversifizieren.
Ihr könnt prinzipiell viel offensiver auf langfristige Renditechancen gehen.
Das war alles Waktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns eine Mail in AAA, also AA-at-wildi oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und es gab viel Feedback auf die Samstagsfolge und euer Votum war eindeutig, es soll weiter neben Börsen auch Alltagsökonomie wie die neue PV-Anlage vom Kollegen Sommerfeld geben.
Und auch der Gast kam bei euch gut an.
Danke für die unglaublichen Insights, schrieb etwa Georg.
Ich muss wohl auch besser auf die Gewichtsverteilung, auf meine Handel achten.
Also wer es noch nicht gehört hat, der gute Herr Köttner, der Gast war, hat nämlich die Babel-Strategie.
Also ihr soll es auf jeden Fall hören, um auch mal zu verstehen, was sich dahinter versteckt.
Und Angelika schrieb, Zitat, besonders gefallen haben mir all seine Erzählungen mit Eindrücken in die Welten Asiens.
Solche Informationen finde ich besonders interessant, da Otto Normalanleger solche Vergleiche ja oft...
Zitat Ende.
Zitat Ende.
Zitat Ende.
Tja, ich würde mal vermuten, die Wahrscheinlichkeit ist nicht so hoch.
Der Leopold war zwar schon mal für vier Stunden in einem Podcast bei Twarkisch.
Ich weiß nicht, wer den kennt.
Das war aber schon vor zwei Jahren und seither gab es keine Auftritte mehr.
Und ich habe ihn auch schon bei LinkedIn angeschrieben und ich habe ihn sogar schon bei Bloomberg angepingt.
Aber bisher gab es da noch keine Antwort und ich fürchte, es wird ziemlich schwer, ihn da hinzubekommen.
Was ganz sicher ist, es wird weiter spannende Gäste geben und vor allem auch, was noch wichtiger ist, spannende Folgen unter der Woche.
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Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
