# AI Market Shifts: Valuation, Infrastructure, and Compliance

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-06-01

## Transcript

Das KI-Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
US-Sorge vor Anti-Tech-Extremismus, Anthropic an der Spitze, neue KI-Infrastruktur in Frankreich und KI-generierter Spielfilm bei einem Festival.
Aus internen Unterlagen verschiedener US-Behörden, unter anderem des Heimatschutzministeriums und des FBI, geht hervor, dass die Behörden in den USA Technikkritiker ins Visier nehmen, angeblich aus Sorge vor KI-bedingten Unruhen und vor Extremisten.
Mehr dazu jetzt von Carolin Riedmüller.
Wer sich kritisch gegenüber Technik äußert, muss zukünftig damit rechnen, dass er auf dem Radar der nationalen Sicherheitsbehörden der USA landet.
Laut internen Dokumenten, die dem Medium Wired vorliegen, gibt es dort nun die Bedrohungskategorie Anti-Tech-Extremism, also extreme Haltung gegen Technik.
Man habe Angst vor Unruhen, die als Folge einer zunehmenden KI-Ausweitung entstehen könnten, heißt es.
Ab wann eine Haltung als extrem gilt, scheint jedoch sehr weit ausgelegt zu werden.
Und das ist einer der zwei großen Knackpunkte dieser neuen Entwicklung.
Denn zum einen ist in den Papieren von tatsächlichen Extremisten wie Zitz Lasota die Rede.
Er ist mutmaßlich der Anführer einer sektenähnlichen Gruppe, die KI stark ablehnt und deren Mitglieder unter anderem wegen Mordes angeklagt wurden.
Den internen Dokumenten zufolge werden aber zum Beispiel auch Demonstrationen gegen Elon Musk als potenziell extremistisch beobachtet.
Oder Gemeinde- und Schulversammlungen.
Diese sind in betroffenen Regionen wohl aktuell eine Austauschplattform für Bürger, in deren Nachbarschaft ein Rechenzentrum geplant ist.
Wenn man sich hier kritisch gegen das Bauvorhaben äußert, wird man anscheinend nun als potenzieller Antitech-Extremist beobachtet.
In der Vergangenheit wurde auch mindestens ein Informationsvideo über die negativen Auswirkungen eines Rechenzentrums als extrem-Anti-Tech gemeldet.
Das alles wirkt so, als würde man schon mit einer technisch-kritischen Meinung als potenzieller Extremist beobachtet werden.
Der zweite Knackpunkt ist, dass die Sicherheitsbehörden das Monitoring der Bevölkerung längst nicht mehr komplett selbst übernehmen.
Sie beauftragen schon länger private Firmen damit, das Internet zu überwachen und sicherheitsrelevante Dinge zu melden.
In den vorliegenden Berichten wird explizit ein Monitoring von Social Media nach technisch-kritischen Äußerungen erwähnt.
Ganz grundsätzlich greifen solche Firmen aber häufig auch auf Daten zurück, die man an den Datenhandelsbörsen über jede Person kaufen kann.
Darunter fallen in der Regel Standortdaten, Nutzungsmuster von Endgeräten und vieles weitere.
Es wäre wenig überraschend, wenn diese tiefen Einblicke in im Endeffekt alles, was wir online tun, auch dahingehend ausgewertet wird, ob wir Technik wie KI kritisch gegenüberstehen.
Inwieweit auch technisch-kritische Äußerungen von Nicht-Amerikanern überwacht werden, ist nicht klar.
Grundsätzlich überwachen die USA aber fast den gesamten Internetverkehr weltweit und werten ihn automatisiert nach Schlagworten aus.
Danke, Caroline.
Anthropic wird nach einer jüngsten Finanzierungsrunde mit 965 Milliarden Dollar bewertet und steigt damit zum wertvollsten KI-Startup der Welt auf.
Tomislav Besmalinovic mit weiteren Informationen dazu.
Damit überholt Amthropic den Konkurrenten OpenAI und wird zum wertvollsten KI-Startup der Welt.
An der Runde beteiligen sich zahlreiche Investoren, darunter Amazon sowie die Speicher- und Chipanbieter Samsung, Micron und SK Hynix.
Das frische Kapital soll in die Forschung zur Sicherheit und Interpretierbarkeit von KI-Modellen fließen.
Außerdem will Amthropic zusätzliche Rechenkapazitäten aufbauen.
Denn die Nachfrage nach dem KI-Assistenten Cloud wächst stark.
Besonders im Enterprise-Geschäft verzeichnet Anthropic ein deutliches Wachstum.
Viele Firmen setzen Cloud im Arbeitsalltag ein, etwa mit Werkzeugen wie Cloud Code für die Softwareentwicklung.
Zuletzt musste das Unternehmen die Nutzung sogar zeitweise drosseln, da die zur Verfügung stehende Rechenleistung nicht ausreichte.
Berichten zufolge bereitet sich Anthropic auf einen Börsengang vor, der noch in diesem Jahr erfolgen könnte.
Parallel zur Finanzierungsrunde stellte das Unternehmen das neue Spitzenmodell Cloud Opus 4.8 vor.
Danke, Tomislav.
Ja, es wurde eben schon kurz erwähnt.
Anthropic hat jetzt Cloud Opus 4.8 veröffentlicht und es ersetzt damit das erst im April erschienene 4.7 und kostet genauso viel.
Im Mittelpunkt des Updates steht laut Hersteller die Ehrlichkeit der KI.
Opus 4.8 soll seltener Behauptungen aufstellen, für die es keine belastbare Grundlage gebe.
Stattdessen soll das Modell nun häufiger darauf verweisen, wenn es sich bei einer Antwort nicht sicher ist oder wenn Informationen fehlen.
Auch in selbstgeschriebenem Code soll Opus 4.8 eigene Fehler oder Lücken häufiger offen benennen, statt sie unkommentiert stehen zu lassen.
Das hauseigene Alignment-Team bescheinigt dem Modell außerdem Fortschritte bei prosozialem Verhalten.
Damit ist gemeint, dass die KI im Interesse der Nutzenden handelt und deren Selbstbestimmung respektiert, statt sie zu manipulieren.
Anthropic kündigt zudem an, die leistungsstärkere Mythos-Klasse bald breiter verfügbar zu machen.
Bisher hat nur ein enger Kreiszugang, da das Modell, wie berichtet, laut Hersteller Sicherheitslücken besonders effektiv aufspüren kann.
Und dass offensichtlich ein dringender Bedarf an einer Verbesserung der KI-generierten Code-Qualität herrscht, zeigt eine Umfrage des Software-Unternehmens CloudBees unter 200 Führungskräften aus der Technologiebranche.
Zum Einsatz von KI im eigenen Unternehmen befragt, berichtete da eine große Mehrheit von Funktionsfehlern, von Sicherheitslücken und von Leistungseinbußen durch KI-generierten Code.
Rund die Hälfte Des KI-Codes enthält demnach bekannte Sicherheitsrisiken.
Auch Logikfehler, ineffiziente Strukturen und simple Tippfehler treten auf.
Ebenso Compliance-Verstöße, etwa gegen Datenschutzvorgaben oder es werden Bibliotheken mit unpassenden Lizenzbedingungen verwendet.
Ein zentrales Problem ist, laut der Antworten auf die Umfrage, die Qualitätskontrolle.
Viele Testteams kämen mit dem Prüfen des KI-Codes gar nicht mehr hinterher.
Die Pflege der Testumgebung, also der Bereich, in dem neuer Code geprüft wird, bevor er in den echten Betrieb geht, sei inzwischen aufwendiger als das eigentliche Programmieren.
Berichte von Amazon oder dem Fraunhofer-Institut weisen ebenfalls auf sinkende Code-Qualität durch KI hin.
Ein Grund liegt dabei natürlich in der Funktionsweise generativer KI selbst.
Sie arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und liefert beim gleichen Prompt nicht immer dasselbe Ergebnis.
Die Bundesregierung will KI flächendeckend in die deutschen Finanzämter einführen.
Das geht aus dem Referentenentwurf für das Jahressteuergesetz 2026 hervor.
Ziel ist es demnach, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu beschleunigen und den Aufwand in den Behörden zu senken.
Für Steuerzahlende bedeutet das, dass ihre sensiblen Finanzdaten künftig zum Training staatlicher Algorithmen benutzt werden sollen.
Bisher war ein solches Vorgehen rechtlich kaum möglich.
Der Zweckbindungsgrundsatz der DSGVO verbietet es, einmal erhobene Daten für andere Zwecke weiterzuverwenden.
Genau deshalb soll nun der § 29c der Abgabenordnung so angepasst werden, dass es Finanzbehörden ausdrücklich erlaubt ist, KI mit echten Steuerdaten zu füttern.
Als Schutzmaßnahme sollen die Trainingsdaten spätestens ein Jahr nach Abschluss der Entwicklung gelöscht werden.
Ob das geplante Vorgehen juristisch Bestand hat, ist offen.
Datenschützer dürften die Pläne kritisch prüfen.
Auch eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht oder dem Europäischen Gerichtshof erscheint möglich, da die DSGVO als europäisches Recht über nationalen Regelungen steht.
Der japanische Konzern Softbank baut in Frankreich KI-Rechenzentren mit einer Kapazität von 5 Gigawatt.
Das Investitionsvolumen liegt bei bis zu 75 Milliarden Euro.
Mehr dazu jetzt von Kim Scheurenbrand von The Decoder.
Es ist die größte KI-Infrastruktur-Investition von Softbank in Europa, angekündigt beim Choose France-Gipfel von Präsident Emmanuel Macron.
In der ersten Phase sollen bis 2031 Rechenzentren mit 3,1 Gigawatt Leistung in der Region Autos de France entstehen.
Die Standorte liegen in Dünkirchen, Boskel und Beauchamp.
Allein dieser Bauabschnitt kostet 45 Milliarden Euro.
Gemeinsam mit dem französischen Konzern Schneider Electric soll in Dünkirchen außerdem ein Produktionscluster für Rechenzentrumskomponenten entstehen.
Wirtschaftsminister Roland Lescure verwies auf den schnellen Zugang zum europäischen Stromnetz und beschleunigte Genehmigungsverfahren.
Auch außerhalb Europas treibt SoftBank zahlreiche Projekte voran.
In Abu Dhabi entsteht unter dem Namen Stargate UAE gemeinsam mit dem Konzern G42 ein Rechenzentrum mit bis zu einer Gigawatt Kapazität.
Dorthin sollen bis zu einer Milliarden US-Dollar investiert werden.
In Japan bündelt Softbank Konzerne wie NEC, Honda und Sony, um ein eigenes Foundation-Model mit einer Billion Parameter zu entwickeln.
Das britische Stargate-Projekt mit OpenAI soll dagegen derzeit auf Halt stehen.
Softbank gehört zu einem der größten Investoren von OpenAI und nimmt Kredite auf seine Anteile auf, um die Investitionen zu finanzieren.
Im Mai berichtete der Finanzdienstleister Blumberg, dass einer dieser Kredite gekürzt wurde, weil die Kreditgeber Zweifel am tatsächlichen Wert von OpenAI haben.
Mehr dazu auf instagram.com.
Die US-Regierung hat veranlasst, dass leistungsfähige Halbleiter nicht an Unternehmen verkauft werden dürfen, deren Hauptsitz in China oder Makao liegt.
Für entsprechende Exporte ist künftig eine Lizenz nötig.
Bisher konnten chinesische Firmen die Chips über Tochtergesellschaften in anderen Ländern beziehen und so die Beschränkungen umgehen.
Vor einem Jahr hatte die Trump-Regierung Exportbeschränkungen ihrer Vorgänger aufgeweicht.
Damals fiel eine Regel weg, die Lieferungen in Länder verbot, aus denen die Chips weiter nach China gelangen konnten.
Schätzungen aus der Branche zufolge sollen seitdem Hunderttausende Halbleiter auf diesem Weg in die Volksrepublik geflossen sein.
Die US-Regierung verfolgt also einen eigentlich sich widersprechenden Kurs.
Einerseits will sie China den Zugang zur Spitzentechnik erschweren, andererseits soll die heimische Chip-Industrie weiter kräftig am lukrativen Geschäft verdienen.
Nvidia hatte zuletzt auch versucht, im chinesischen Markt wieder Fuß zu fassen.
Die modernsten Halbleiter von Nvidia sind für die besten KI-Modelle weiterhin kaum zu ersetzen.
Laut einem Bericht von The Information arbeitet Meta an einem neuen KI Wearable, einem Anhänger, den man um den Hals trägt.
Das Gerät könnte mit einer Kamera ausgestattet sein.
Weitere Details allerdings zu Funktionen oder Design sind bislang nicht bekannt.
Im vergangenen Jahr hatte Meta das Startup Limitless übernommen, das bereits einen KI-Anhänger entwickelt hatte.
Dieser kann Gespräche in Echtzeit aufzeichnen und transkribieren.
Parallel arbeitet Meta an mehreren neuen KI-Brillen.
Die erste davon soll bereits im Juni erscheinen.
Bis Jahresende sollen drei weitere Modelle folgen.
Geld verdienen will Meta nicht nur mit dem Verkauf der Geräte, sondern wohl vor allem mit angebundenen KI-Diensten und kostenpflichtigen Abos für Meta.ai.
Die Wearables sollen auf dem hauseigenen KI-Modell MewSpark und einem geplanten KI-Agenten namens Hedge laufen.
Der Druck auf den Konzern ist jedenfalls groß.
Schließlich schreibt die Hardware-Sparte Reality Labs jedes Jahr Milliarden Verluste.
Der US-Nachrichtensender CNN hat das KI-Suchmaschinenunternehmen Perplexity verklagt.
Der Vorwurf lautet, Perplexity habe mehr als 17.000 Artikel, Videos und Bilder unerlaubt übernommen und für eigene Chatbot-Antworten genutzt.
Es würden dabei oft mit CNN-Inhalten identische oder sehr ähnliche Inhalte direkt in den Suchergebnissen präsentiert, statt auf die Originalquelle zu verlinken, heißt es in der Klageschrift.
Zudem soll Perplexity technische Sperren gegen Webcrawler umgangen oder ignoriert haben.
Ein CNN-Sprecher erklärte, hochwertiger Journalismus sei teuer und teils gefährlich in der Produktion und müsse geschützt werden.
Perplexity weist die Vorwürfe zurück und verweist darauf, dass sich Fakten nicht urheberrechtlich schützen ließen.
Verhandlungen über eine Lizenzvereinbarung waren im vergangenen Jahr gescheitert.
Mit anderen Medien wie Time, Le Monde oder Der Spiegel hat Perplexity dagegen bereits Verträge geschlossen.
CNN ist der erste Fernsehsender, der gegen Perplexity klagt.
Auch die New York Times, News Corp und die Chicago Tribune liegen mit dem Unternehmen im Rechtsstreit.
KI-Suchagenten recherchieren oft gar nicht wirklich im Internet.
Stattdessen nutzen sie das Web vor allem, um Antworten zu bestätigen, die sie bereits intern gespeichert haben.
Das zeigt eine Studie von Forschenden des Haben Institute of Technology und der chinesischen Online-Plattform Xiao Hongshu.
Untersucht wurden elf führende KI-Modelle.
Im ersten Test entfernten die Forschenden alle Such- und Browsing-Werkzeuge.
Trotz fehlendem Internetzugang lösten manche Modelle bis zu 62% der Aufgaben des Benchmarks BrowseComp aus dem Gedächtnis.
Im zweiten Test durften die Modelle im Internet suchen, aber die Forschenden filterten genau die Webseiten heraus, die zur richtigen Antwort führen würden.
Alle Modelle schnitten dann sogar schlechter ab als ganz ohne Suche.
Die Recherche zog sie also von den richtigen Antworten weg.
Die Forschenden entwickelten daraufhin Live Browse Comp, einen neuen Benchmark mit aktuellen Fragen jenseits des Trainingswissens.
Dort fielen alle Modelle deutlich ab.
Auch die bisherigen Ranglisten verschoben sich.
Die Studie zeigt also, etablierte Tests messen oft eher das Vorwissen der Modelle als ihre Recherchefähigkeit.
Eine weitere internationale Studie zeigt, dass das Training, das aus rohen Sprachmodellen hilfreiche Chatbots macht, zugleich deren Fähigkeit schwächt, menschliches Verhalten nachzubilden.
Dass die KI also so antwortet oder entscheidet, wie es echte Menschen tun würden.
Der Effekt verstärkt sich von Modellgeneration zu Modellgeneration.
Grundlage ist der neue Datensatz Psyc 201 mit Transkripten aus Verhaltensexperimenten von rund 208.000 Teilnehmenden.
Die Forschenden verglichen damit Basismodelle aus den Familien QN3, Lama3 und Olmo3 mit ihren nachtrainierten Varianten.
Basismodelle sind nur darauf trainiert, das nächste Wort vorherzusagen.
Aus ihnen entstehen durch zusätzliches Training spezialisierte Assistenten.
Das Ergebnis ist eindeutig.
Die einfachen Basismodelle sagen menschliches Verhalten besser voraus als ihre weiter trainierten Nachfolger.
Besonders deutlich ist der Effekt bei Modellen, die auf logisches Schlussfolgern getrimmt sind.
Sie liefern zwar korrektere Antworten, treffen aber die typischen Denkmuster von Menschen schlechter.
Auch der Trick einer KI per Prompt eine bestimmte Rolle zuzuweisen, half kaum.
Für die Wissenschaft bedeutet das, wer menschliches Verhalten simulieren will, sollte am besten ein rohes Basismodell nutzen.
Im Juni findet in New York das Tribeca Festival statt, ein jährliches Kulturfestival mit Fokus auf Independent-Filmen.
Teil des Programms ist ein erstmals komplett KI-generierter Film.
Er erzählt eine fiktive Geschichte aus dem Iran.
Martin Holland berichtet.
Und zwar geht es um den Film Dreams of Violets und der behandelt die Proteste und vor allem die blutige Niederschlagung, das Massaker an den friedlichen Protestierenden im Iran Anfang des Jahres.
Und hinter dem Film stehen zwei iranische Brüder, die ziemlich umtriebig in letzter Zeit viel mit KI zu tun haben und die sagen, sie wollten unbedingt diese Geschichte erzählen.
konnten das aber mit herkömmlichen Mitteln nicht.
Also zur Erinnerung, Anfang des Jahres gab es im Iran die wahrscheinlich größten Proteste in der Geschichte der Islamischen Republik gegen das Regime.
Und die wurden blutig niedergeschlagen.
Es gibt Berichte, dass mehrere 10.000 Menschen dabei getötet wurden.
Und da ist aber natürlich sehr wenig von rausgedrungen.
Das Internet wurde gesperrt damals.
Es gibt Augenzeugenberichte, es gab Fotos, aber sonst nicht viel.
Und natürlich kann im Iran selbst niemand einen Film darüber drehen.
Und die Brüder sagen, sie hätten das, was sie jetzt gemacht haben, hätten sie nur mit KI machen können.
Und zwar konkret heißt es, das sind jetzt die Angaben aus der Pressemitteilung, dass sie abends nach der normalen Arbeit zu Hause am Computer mit selbst.
erstellten Tools und unter Rückgriff auf bekannte KI-Modelle diesen Film eben erstellt haben, der quasi eine fiktive Geschichte erzählt, die während dieser Proteste und der Niederschlagung spielt.
Und das sieht alles frutto realistisch aus, zumindest wenn man nach dem Trailer geht.
Aber wie gesagt, das ist alles komplett KI generiert.
Das kommt dazu, Sie sagen, der Film habe nur 2000 Dollar gekostet.
Das sei viel, viel günstiger oder ist natürlich viel günstiger als Normalerweise ein Film, selbst ein nicht so großer Hollywood-Film, erstellt wird, wobei man sagen muss, dass zumindest die Arbeitszeit offensichtlich nicht mit berechnet wurde.
Und die beiden meinen, dass sie damit auch quasi eine Blaupause gemacht haben, dafür, wie künftig zahlreiche Filme erstellt werden könnten, weil man ja das so günstig machen kann.
Wie jetzt die Reaktion darauf ist, vor allem an den KI-generierten Sachen, gibt es ja schon eine Weile Kritik.
Das muss man jetzt abwarten.
Der Film läuft Anfang Juni in New York im Kino und soll danach auch so in die Kinos kommen.
Und vor allem muss man auch dazu sagen, dass in Bezug auf den Iran und jetzt vor allem den Iran-Krieg, aber auch die geschehene Saison ist schon eine ganze Weile die...
KI-generierten Inhalte ein Problem sind oder auf sich aufmerksam machen.
Da gab es vor allem die KI-Propaganda der Islamischen Republik, die auf so Lego-Figuren, die zeigen immer so Lego-Figuren, die da die Konfliktparteien und die beteiligten Personen darstellen.
Und auch sonst gibt es natürlich In einem Geschehen ist und in einem Vorfall, der so schlecht zu dokumentieren ist, lädt es natürlich immer extra ein, dass man Inhalte generiert und dass die sich verbreiten.
Und da muss man jetzt sehen, wie die Öffentlichkeit und so darauf reagieren wird.
Danke Martin.
Das war das KI-Update von Heise Online vom 1.
Juni 2026.
Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Moin, ich bin Jan aus dem Team unseres Podcasts CT-Uplink.
Jeden Samstag sprechen wir in einer neuen Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion über fachliches und nerdiges zu CT-Artikeln, über Details und Hintergrundgeschichten, über Ansichten und Meinungen.
Hört mal rein in den CT-Uplink, überall, wo ihr Podcasts hören könnt.
Wir versprechen euch, es wird garantiert nerdig.
