# Profit Sharing, Human Capital, and Modern IPO Mechanics

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-05-31

## Transcript

Wir haben Montag, den 25.05.2026.
Hallo und herzlich willkommen zur Trommelwirbel, 350.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich.
Hallo Hanna.
Haben wir heute eine halbe Jubiläumsfolge sozusagen.
Ja, ja.
Die wird auch groß gefeiert.
Ja.
Im Nachhinein.
Im Nachhinein.
Nach den nächsten drei Folgen.
Wir haben außerdem keine Themenzusammenfassung geschrieben.
Was sind wir denn hier für Feiertags-Podcaster?
Der Profi fehlt.
Genau.
Lass euch überraschen.
Aber wir haben vorab ein paar allgemeine Hinweise.
Fangen wir mit dem aktuellsten Hinweis an.
Wir planen ein HörerInnen-Treffen im Sommer, anlässlich offensichtlich der 350.
Folge und weil wir Lust haben, uns zu treffen und dabei auch gerne noch andere Leute zu sehen.
Und zwar Samstag, den 4.
Juli, also Unabhängigkeitstag in den USA, um 12 Uhr in Essen.
Also für uns hier einigermaßen passend.
Der arme Jens muss weiter anreisen.
In Essen im Unperfekthaus.
Und wir freuen uns sehr, wenn alle, die Lust haben, die die Anreise bewerkstelligen können, dazustoßen.
Wir treffen uns einfach lose.
Jeder darf kommen, wie er möchte.
Wir bleiben ein paar Stunden und dann gehen wir wieder.
Es hat letztes Mal sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns, wenn es diesmal auch wieder genug Menschen gibt und insbesondere vielleicht auch ein oder zwei weibliche VertreterInnen.
Schauen wir mal.
Ja, schwach besetzt auf der Schiene.
Ja, mal schauen.
Aber macht nichts.
Ich bin da gelassen.
Kommt vorbei.
Wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch gern per Mail.
Ansonsten 4.7.12 Uhr in Essen.
Wir haben außerdem die allgemeinen Hinweise, die wir immer haben.
Wir haben den Newsletter Auslandsbericht.de, wo Marco zuletzt was geschrieben hat zur Frage, warum die Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC ausgetreten sind.
Außerdem auch ein Newsletter zu der Frage, warum die Ukraine durch den Golfkrieg nicht zwangsweise verliert.
Und ihr könnt den Auslandsbericht...
De-Newsletter zusammen mit Foreign Times oder zusammen mit Mikronews.de über Steady.
Nein, ich bin gerade nicht sicher.
Auf jeden Fall abonnieren.
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Das steht Shownotes, Blog und entsprechend brauchen wir es hier nicht nochmal vorlesen.
Und bei Reddit haben wir auch ein Subreddit Mikroökonom, wo auch öfter mal Kommentare eingehen und wild diskutiert wird.
Danke für eure Kontaktaufnahme und eure Hinweise.
Wir reden heute nicht.
Ich bin ziemlich sicher, dass wir das tatsächlich gar nicht tun, nicht mal am Rande über Katharina Reiche.
Ich verlinke mal die aktuellen Versäumnisse, die diese Woche zusammengekommen sind.
Sie hat nämlich, wo wir alle sparen müssen, einen Millionenauftrag an eine Werbeagentur vergeben und außerdem haben alle 16 Energieminister beschlossen, dass sie doof finden, was Katharina Reiche mit Bezug auf erneuerbare Energien und in Bezug auf das Heizungsgesetz verbrochen hat.
Sie selber war eingeladen zu der Energieministerinnenkonferenz und ist nicht erschienen.
Ja.
Mehr muss man nicht sagen.
Mehr muss man nicht sagen.
Beides verlinkt.
Aber wir reden über Samsung.
Ja, genau.
Ich fand das mal ganz interessant, weil ich hatte auf Mastodon die Nachricht verlinkt, dass sich Samsung jetzt mit seinen Mitarbeitenden geeinigt hatte.
Es gab eine Streikdroh und Samsung hat darauf das Angebot gemacht, die Löhne um 300.000 Euro pro Kopf zu erhöhen.
Und ich habe nur ein Wow dahinter geschrieben und bin dann von einem Leser darauf hingewiesen worden, dass das in...
Prozent des Gewinns ja gar nicht so viel sei, sondern nur so 20 Prozent.
Ich habe versucht, die Zahl ganz genau nachzuvollziehen, aber es ist nicht ganz klar, auf wie viele Mitarbeiter sich das verteilt.
Also teilweise hat man gelesen, Mitarbeitende der Halbleitersparte, das ist ja der ganz große Gewinntreiber, KI-getrieben, Chips.
Jeder Art Speicher, überall gehen die Preise durch die Decke.
Jeder, der gerade versucht, einen Computer zu verkaufen oder aufzurüsten, wundert sich über die Preise und staunt nur noch, dass auf einmal alles zwei, drei, vier, fünfmal so viel kostet wie vor einem Jahr.
Und Samsung ist halt einer der größten Chip-Produzenten und die verdient sich gerade.
Wenn man jetzt die 300.000 Euro, da geht die Zahl auch wieder ein bisschen auseinander.
Manche haben 290.000 geschrieben, manche 340.000.
Ist aber ja auch relativ wurscht in den Details.
Ist die Frage, auf wie viele Leute sich das jetzt verteilt?
Der Spiegel schrieb von 125.000 Mitarbeitenden in Korea.
Irgendwo anders, und das scheint mir schon deutlich passender zu sein, stehen 89.000 bei Samsung Electronics.
Allerdings wird...
An anderen Stellen auch vom Gewinn der Halbleitersparte gesprochen, der demnächst anders verteilt werden soll.
Dazu gleich noch mehr.
Das heißt, es könnte theoretisch auch sein, dass es nicht nur Samsung Electronics ist, sondern nur die Halbleitersparte.
Es ist am Ende relativ wurscht, für wie viele Mitarbeitende man das anrechnet.
Man kommt irgendwo auf so eine Ecke von 10 bis 20 Prozent des Gewinns, den Samsung erwirtschaftet, der jetzt in diesem Geschäftsjahr an den Mitarbeitenden umgeschiftet wird.
Es gibt so eine ähnliche Vereinbarung für die kommenden drei oder vier Jahre, jeweils mit einem Mindestgewinn, den die Mutter erzielen muss.
Der sinkt auch etwas.
Dieses Jahr sind es irgendwie 190 Milliarden Dollar und dann im nächsten Jahr sind es 100.
40 Milliarden, wenn Samsung die übertrifft, werden 10,1 Prozent des Gewinns an die Mitarbeiter ausgeschüttet.
Und im Jahr danach war die Summe niedriger.
Ich habe jetzt leider gerade hier meine Notizen verloren.
Es war eine zweistellige Milliardensumme, das habe ich noch im Kopf.
Und dann werden davon auch auf den folgenden zwei Geschäftsjahren wieder 10 Prozent an die Mitarbeitenden verteilt.
Ich finde die Nachricht deswegen durchaus bemerkenswert, weil das zeigt, wie sich...
diese Stakeholder-Geschichte in den Unternehmen in den letzten Jahrzehnten des Neoliberalismus, des Shareholder-Values verschoben haben.
Also diese Prämie hört sich halt total super viel und total super hoch an.
Aber wenn man darüber nachdenkt und dann ist es dann nur 15.
10, 15 oder 20 Prozent des Gewinns sind, ist es eigentlich gar nicht so wahnsinnig viel Geld.
Der ganze Rest des Gewinns geht ja dann an die Shareholder, also wirklich an die Aktionäre.
Und das ist einigermaßen, also ich finde, das ist eine Verteilung des Gewinns, die eigentlich nicht mehr so wirklich fair ist.
Das Risiko.
Dass es der Firma gut geht oder schlecht geht, das tragen die Mitarbeitenden auch, genauso wie die Aktionäre das tragen.
Und ich könnte mir da durchaus höhere und auch standardmäßig höhere und ohne Streik eingeklagte bessere Verteilung zugunsten der Mitarbeitenden vorstellen.
Nur deswegen kurz die Nachricht hier reingeschoben.
Das war es eigentlich schon, was ich dazu sagen sollte.
Die Summe hört sich hoch an.
Aber wenn man sich den Gewinn dazu anschaut, so viel ist es am Ende gar nicht.
Stell dir jetzt mal vor, die hätten das 50-50 verteilt.
Wäre ja vielleicht auch fair, ne?
Ja, wäre vielleicht auch fair.
Dann hätten die alle eine Mio oder mehr gekriegt.
Schon strange.
Ja, also es ist halt so ein bisschen wie, seid froh, dass ihr überhaupt was kriegt.
Also jetzt übertrieben.
Aber macht ja letztlich die Verteilung zwischen Kapital und Arbeit eigentlich schiefer, wenn man es auf den Gewinn hochrechnet sozusagen.
kriegt das Kapital ja deutlich mehr auf sehr viel weniger Personen vermutlich.
War der Streik zumindest nicht ganz umsonst.
Das ist wohl wahr.
Hat sich definitiv gelohnt.
Ja, das wird jetzt ein spannender Übergang.
Ja, mir fällt auch nicht ein.
Also ich habe sehr lange überlegt, worüber ich diese Woche spreche, weil ich die Nachrichtenlage bis auf Katharina Reiche relativ ruhig empfunden habe.
Also man kann viel über den Krieg im Golf sprechen und viel über Katharina Reiche.
Dann gab es...
Also Konjunkturprognose, aber ehrlich gesagt, das ist ja auch alles maximal unüberraschend.
Es gibt Krieg auf der Welt, der Ölpreis ist teuer, die Konjunktur stagniert, fertig ist die Geschichte.
Aber ich habe mir dann überlegt, das ist ja eigentlich nicht so ein wirtschaftliches Thema, mal ein bisschen auch von der wirtschaftlichen Seite zu betrachten.
Denn diese Woche ist der UNICEF-Kinderwohl-Report für die Industrieländer veröffentlicht worden.
Also UNICEF hat alle OECD-Staaten untersucht.
Und wie auch schon in den letzten drei Ausgaben dieses Reports hat Deutschland dramatisch schlecht abgeschnitten.
In Summe liegt Deutschland über alle Indikatoren auf Platz 25 von 37 Staaten, also im unteren Drittel.
Und vor Deutschland liegen Staaten, die durchaus sehr viel weniger Einkommen haben, wie Slowenien, Ungarn, Zypern, also Staaten, die wirklich deutlich mehr Probleme haben dürften, etwas für Kinder zu tun.
Südkorea liegt auch drüber.
Rumänien sogar liegt auf Platz 9.
Also es gibt wirklich Staaten, wo ansonsten die Wirtschaft sehr prekär ist, die trotzdem einen sehr guten Kinderwohlindex haben.
Der Kinderwohlindex setzt sich zusammen aus vier Unterkategorien, die so ein bisschen, also von der Formulierung weiß man nicht so richtig, was sich dahinter verbirgt.
Benannt wird Kinderarmut, dann soziale Kompetenzen und Gesundheit.
Und Gesundheit ist nochmal interteilt in mentale Gesundheit und physische Gesundheit.
Und hinter dem Wort soziale Kompetenzen verbirgt sich vor allen Dingen Bildung.
Das ist ein bisschen merkwürdig benannt, aber letztlich sind die Kategorien Kinderarmut, Bildung und psychische und physische Gesundheit.
Und Deutschland schneidet im Prinzip, also bei Kinderarmut schneidet Deutschland sehr schlecht ab, bei Lesekompetenz und Mathematikkenntnissen schneidet Deutschland sehr schlecht ab, noch auf Platz, ich glaube.
31 von 37, also noch unterhalb seines Rankings und auch bei mentaler Gesundheit.
Und nur bei physischer Gesundheit kann man sagen, es ist akzeptabel Platz 15 von 37.
Und zu Recht hat Deutschland dafür von UNICEF auch einen eigenen Rüffel gekriegt, den ich dann auch mal noch verlinken würde.
Denn man dürfte schon im Verhältnis mit den europäischen Kernstaaten mehr erwarten, denn das Ranking wird angeführt von den Niederlanden, Dänemark und Frankreich.
Das heißt, unsere direkten Nachbarstaaten, die ein ähnliches Wirtschaftsniveau und eine ähnliche demografische Struktur und auch vergleichbare Ausreifungsgrad des Bildungssystems haben, schneiden alle deutlich, deutlich besser ab.
Und da muss man sagen, dass es...
Also das kann man eigentlich nicht schönreden.
Das heißt, dass letztlich wir auf Basis unserer Demografie massiv in der Bildungs- und Gesundheitspolitik und in der Sozialpolitik Kinder vernachlässigen.
Und wenn man sich das anguckt, also wenn man mit Eltern spricht oder wenn man in Indikatoren reinguckt, dann sieht man ja auch, dass es sich durchzieht, also dass wir wissen, dass Kinder bei Hartz IV deutlich, also dass der Kindersatz dazu niedrig ist.
dass Kindergeld seit Jahren nicht erhöht worden ist, dass in Schulen Bildungsinvestitionen massiv fehlen und dass über alle Schulformen hinweg die Ausstattung mit Personal wie mit Geldmitteln prekär ist, dass wir auch im Ausbildungssystem, die Bezahlung von Azubis ist ein großes Problem, im Ausbildungssystem haben wir auch große Schwierigkeiten am Ende und im Bereich der Gesundheit ist es so, dass wir zwar ja ein...
verhältnismäßig gutes Gesundheitssystem haben, was auch Leistungen für Kinder einschließt.
Aber dass wir das Problem der mentalen Gesundheit umgekehrt überhaupt nicht adressieren und insbesondere im Bereich von Kindern fehlt es auch massiv an SchulsozialarbeiterInnen, an Sonderpädagogen und an Sozialpädagogen und das macht natürlich das mentale Gesundheit übersehen wird.
Und da spielt sich ja auch rein die Verfügbarkeit von Kinder- und Jugendpsychiatern und Kinder- und Jugendpsychiatrischen Einrichtungen, die ohnehin schlecht ist, also nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, aber eben im Bereich von Kindern natürlich besonders rein schlägt dann quasi, weil sie andererseits die vulnerabelsten Teile der Gesellschaft sind.
Und im Grunde steckt da drin eine politische Aufgabe.
Ich sehe aber nicht, dass unsere Regierung da...
bereit ist, was daran zu tun.
Vor allen Dingen, weil es, wie gesagt, nicht das erste Mal ist, dass Deutschland so abschneidet in sowohl der UNICEF-Studie als auch in anderen Vergleichsstudien der OECD, in PISA.
Also wir haben ja Indikatoren über die letzten Jahre, etliche, die immer dieses Problem benennen und wo nichts weiter passiert, außer schöne Worte, wenn es hochkommt.
Ganz konkret hat es aber noch einen wirtschaftlichen Aspekt, der ja so ein bisschen untergegangen ist, finde ich, in der allgemeinen Berichterstattung, den UNICEF aber extra adressiert hat, nochmal in einem Extrakapitel.
zu Deutschland quasi, nämlich dass die Einkommensungleichheit besondere Rolle spielt für das Abschneiden.
Und dass also nicht nur insgesamt Deutschland schlecht abschneidet, sondern dass Deutschland auch eines der ungleichsten Länder in dieser Studie ist und das Abschneiden der jeweiligen Kinder besonders stark von der Einkommensungleichheit abhängt.
Das heißt, Deutschland liegt eh schon auf Platz 27 von 35 bei Bildung und die Kinder von einkommensschwachen Familien liegen nochmal sehr viel mehr unter den Kindern von einkommensstarken Familien.
Also sowohl die Bildung als auch die Gesundheit.
hängt sehr stark am Einkommen der Eltern.
Und gerade bei Gesundheit ist es auch so, dass es eine deutliche Rolle spielt.
Also Deutschland schneidet bei Gesundheit nicht schlecht ab.
Aber in Bezug auf Ungleichheit schneiden die Kinder von nicht wohlhabenden Eltern sehr viel schlechter ab als die Kinder von wohlhabenden Eltern.
UNICEF nennt die Ergebnisse insgesamt besorgniserregend, benennt einen deutlichen Investitionsbedarf und zwar ausreichend effektiv und schnell und sagt ihm insbesondere Dass gerade die Kinder von einkommensschwachen Familien eben keine Möglichkeit haben, dass das aus dem Elternhaus ausgeglichen wird, die mangelnde Investitionen des Staates und dass benachteiligte Kinder dann auch gesundheitliche und mentale Probleme haben, neben schulischen und sozialen Problemen.
Und dass das natürlich sich ins Erwachsenenalter vorträgt, weil man ungleiche Startchancen hat für berufliche Aussichten, aber auch für das langfristige Wohlergehen und die langfristige Gesundheit.
Und UNICEF benennt das auch als einen Bedarf sowohl mit finanziellen Ressourcen, aber auch im Bereich Präventions- und Unterstützungsangeboten.
Also dass es nicht nur darum geht, mehr Geld reinzustecken, sondern auch mehr Personal, mehr Aufwand letztlich in die Frage von mentaler Gesundheit und von Bildung zu stecken.
Und die ökonomische Ungleichheit in Deutschland ist eben insgesamt ja hoch, also deutlich höher als in vielen anderen Industriestaaten, wenn auch geringer als zum Beispiel in den USA.
Aber Dänemark und auch die Niederlande sind zum Beispiel sehr viel gleicher.
als Deutschland.
Und insbesondere ist die Kinderarmutsquote seit Jahren, also die Kinderarmutsquote leitet sich ja letztlich aus der Ungleichheit ab.
Je mehr Leute arm sind, desto mehr Kinder sind auch arm.
Und die Kinderarmutsquote liegt bei 15,2 Prozent.
Das finde ich wirklich, also das finde ich so erschreckend und so überflüssig auch, dass in einem reichen Land 15 Prozent der Kinder arm sind.
Dass das seit Jahren so ist, ist eigentlich wirklich ein absolutes Alarmsignal.
Das wirkt sich eben auf die Gesundheit aus.
Länder mit großer ökonomischer Ungleichheit sind insbesondere, was die Kindergesundheit angeht, eben schlechter aufgestellt.
Und die Sterblichkeitsrate von wirklich Kindern und der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht sieht eben hinterher, sozusagen hinter der Ungleichheit.
Das heißt, einkommensschwache Kinder haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, an vermeidbaren Erkrankungen zu sterben und haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, Übergewicht zu haben, was sich direkt in die Gesundheit im Erwachsenenalter überträgt.
Deutschland liegt insgesamt bei körperlicher Gesundheit, bin ich überraschend, nicht ganz so schlecht, aber dennoch eben bei armen Kindern sehr viel höher als bei reicheren oder wohlhabenderen Kindern.
79 Prozent der Kinder im obersten Fünftel der Einkommensverteilung sind in einem sehr guten Gesundheitszustand und Nur 58 Prozent der armen Kinder sind in einem guten Gesundheitszustand, also nur etwas mehr als die Hälfte.
Und das zieht sich auch durchaus, das ist eine lineare Verteilung.
Je besser es den Familien gesundheitlich geht, desto besser ist der Gesundheitszustand der Kinder.
Der Bereich der mentalen Gesundheit ist in dieser Studie nicht ganz neu, aber relativ neu insgesamt in der Betrachtung von Kindswohl.
Und es gibt da tatsächlich weniger Einfluss von.
Ungleichheit auf die mentale Gesundheit, sondern die mentale Gesundheit hängt insbesondere mit der allgemeinen Lebenszufriedenheit in den jeweiligen Ländern zusammen und mit dem empfundenen Stress.
Und Kinder und Jugendliche empfinden eben zunehmend Stress im Schulsystem, aber auch durch gesamtgesellschaftliche Entwicklung oder durch Stress, den ihre Eltern empfinden.
Und das Stressempfinden hat sich deutlich gesteigert und entsprechend gibt es auch einen schlechteren Index für mentale Gesundheit in Deutschland.
Beim Thema Lebenszufriedenheit ist es tatsächlich auch so, dass es Unterschiede gibt zwischen armen und reichen Kindern.
Im Stressempfinden geht es eher auf Stress, Anspannung und Sorgen in Bezug auf die Schule zurück.
Auch da gibt es leichte Unterschiede, was die Einkommensverteilung anbelangt, aber nicht so deutlich wie bei Gesundheit und Bildung.
Insgesamt gibt es Anhaltspunkte, dass sich Mobbingerfahrungen und weniger positive Peer-Beziehungen verstärkt haben in den letzten Jahren und dass das zur Frage der mentalen Gesundheit oder zur schlechten mentalen Gesundheit beiträgt.
Und dann Im Bereich Kompetenzerwerb, also Bildung, da ist es so, dass es da wieder eine deutliche Schieflage gibt zwischen benachteiligten und privilegierten Familien.
Da ist es so, dass die Kinder in den oberen 20 Prozent, also in den obersten beiden, die Zielen der Einkommensverteilung, da haben 90 Prozent kein Problem, das Alters angemessene Leistungen in Mathe und Lesen zu erbringen, während in den untersten 20 Prozent unter die Hälfte.
adäquate Leistungen in Mathe und Lesen erbringen können.
Das wird bei 15-Jährigen gemessen.
Und da ist es eben so, dass unter die Hälfte der armen Kinder können die Mindestkompetenzen in Lesen und Mathe erbringen.
Und das überträgt sich natürlich direkt in Berufschancen und damit auch in Armut im Erwachsenenalter.
Und auch da steigt es eben zwischen 46 Prozent und 90 Prozent über die einzelnen Einkommens der Ziele.
Und das ist natürlich was, was das Schulsystem eigentlich auffangen sollte.
Also wo man eigentlich sagen sollte, die per se Die Intelligenz- oder Fähigkeitsverteilung sollte ja relativ gleich verteilt sein eigentlich qua Geburt und das Schulsystem sollte eigentlich diese sozialen Ungleichheiten auffangen können, tut es aber nicht.
UNICEF hat eine Reihe von Empfehlungen.
Man kann natürlich Einkommens- und Vermögensungleichheit nur langfristig ändern, aber die Staaten sollten trotzdem Kinderarmut effektiv senken, indem sie zum Beispiel Familienleistungen und steuerpolitische Maßnahmen anpassen.
Das heißt, indem man eben steuerfreie Beträge für familienreiche Kinder erhöht, Familienleistungen in der sozialen Sicherung, aber auch arbeitsmarktpolitische Instrumente wie Mindestlöhnen und Auszeilen von Mindestlöhnen, die Kinderarmut spürbar reduzieren.
Da gibt es auch klare Evidenz für, dass es Maßnahmen sind.
die helfen könnten, die Kinderarmut zu reduzieren, wenn es einen höheren Mindestlohn gäbe, bessere Sozialleistungen und steuerpolitische Bevorteilung von Familien.
Empfohlen wird von UNICEF ein ressortübergreifendes Maßnahmenpaket zur finanziellen Absicherung von Kindern und Familien, eine Anhebung des soziokulturellen Existenzminimums und eine bessere Zugänglichmachung von Leistungen.
Das ist tatsächlich im Bereich von Familien ein großes Problem, dass man oft Anspruch hat auf Leistungen, wo die Leute nichts von wissen.
Also Personen zum Beispiel, die nicht im Hartz-IV-Bezug sind, aber Mindestlohn verdienen, können oft Wohngeld und auch andere Unterstützungsmaßnahmen für ihre Kinder erhalten, wissen das aber gar nicht, weil sie eben nicht bei der Arbeitsangentur Beratung finden dazu.
Und deshalb beziehen sehr viele der anspruchsberechtigten Personen kein Wohngeld und das betrifft insbesondere Familien mit Kindern.
Die Rate der Familien, die nicht von Leistung profitieren, ist eben relativ hoch.
Es gibt anscheinend sogar Familien, die das Kindergeld nicht erhalten.
Das finde ich überraschend, aber ist wohl so.
Gleichzeitig wird aber auch empfohlen, Verbesserung zur Teilhabe von Kindern am gesellschaftlichen Leben durchzuführen.
Das heißt konkret eben bessere Möglichkeiten für Kinder zum Beispiel an außerschulischen Bildungsangeboten teilzunehmen und an Jugendunterstützung.
Und stärker benachteiligte Kinder sollten eben stärker von öffentlichen Mitteln profitieren.
Das ist ja tatsächlich so, dass die Leistungen für Kinder relativ gießkrankmäßig über die Einkommensverteilung gleich sind, beziehungsweise dass von Kinderfreibeträgen sogar relativ...
reiche Eltern mehr profitieren als ärmere und im Prinzip müsste man eigentlich die Leistungen für Kinder gegengleich zum Einkommen gestalten, sagt UNICEF.
Dann benennen sie den Bedarf eben, dass Deutschland die Ressourcen insgesamt gerechter verteilen sollte, also dass Kinder Familien mit Kindern in Bezug auf Wohnverhältnisse, in Bezug auf Ausstattung von Schulen und auf benachteiligte Nachbarschaften, die Ressourcen besser verteilt werden sollen.
Also konkret, dass Schulen in Brennpunktvierteln besser ausgestattet sein sollten als Schulen, die nicht dort sind.
Dass benachteiligte Nachbarschaften zum Beispiel einen besseren Zugang zu Kinderärzten und Spielplätzen erhalten sollten.
Das finde ich auch, dass man überhaupt darüber reden muss, dass der Zugang zu Kinderärzten ein Problem ist.
Das ist sowas, was wirklich nicht in meinen Kopf will.
Und dass alle Kinder auch entsprechenden Zugang zu materiellen Ressourcen zur Entwicklung ihrer Kompetenzen erhalten sollten.
Beispielsweise durch die Förderung von gutem und bezahlbarem Mittagessen oder durch Programme zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit in benachteiligten Quartieren, also sowas wie Quartiersnachhilfe.
Die sagen halt, in benachteiligten Quartieren müssten insgesamt viel mehr öffentliche, kostenlose Angebote angeboten werden als in nicht benachteiligten Quartieren.
Und was Sie auch noch ansprechen, ist, dass die Kooperation zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Schulen insgesamt nicht gut ausgereift ist, so wie auch die Kooperation zwischen allen einzelnen Ressorts in der Bundes- und Landespolitik.
Das heißt, dass Kinderunterstützung auf verschiedene Ressorts und auf verschiedene Ämter verteilt ist und deshalb nicht effektiv bei denen ankommt, die es brauchen.
In Bezug auf Stress und mentale Belastung wird vor allen Dingen darauf abgestellt, Präventions- und Unterstützungsangebote anzubieten, also präventiv gegen mentale Belastungen vorzugehen.
Das würde de facto bedeuten, zum Beispiel die Schulsozialarbeit aufzustocken oder auch die aufsuchende Sozialarbeit.
Aber das ist natürlich ein Thema, was ohnehin schon prekär besetzt ist auch.
Aus meiner Sicht hängt da auch dran, dass eben Sozialarbeiter relativ schlecht bezahlt werden, dass es insgesamt auch Personalmangel gibt im Bereich der Sozialarbeit.
Das heißt, da hängt ja einiges dran.
Ja, das sind die wesentlichen, neben dem inzwischen fast üblichen Rumnörgeln an der Datenlage und dem Monitoring.
Ich habe den Eindruck, dass es jetzt in allen empirischen Berichten immer ein Kapitel dazu gibt, wie schlecht die Datenlage ist.
Das ist ja auch, dass eben die Politik Evidenz braucht und deshalb entsprechend mehr auch für die gute Erhebung und Nachverfolgung von Maßnahmen getan werden muss.
Ja, das ist das, was direkt in diesem Report steht und das ist ja eigentlich schon genug und reichlich Arbeitsauftrag.
Ich füge aber in die Shownotes auch noch ein bisschen Evidenz dazu bei, was das eigentlich wiederum in der Zukunft für wirtschaftliche Auswirkungen haben wird.
Denn neben dem, dass es einfach ein Skandal ist, dass es Kindern heute in Deutschland so schlecht geht, hat man ja an einigen Stellen schon rausgehört, das betrifft sowohl Bildung als auch Gesundheit, betrifft ja auch die Zukunft dieser Kinder.
Und gleichzeitig haben wir ja auch schon Kinder, die vor zehn Jahren groß geworden sind und da war die Ungleichheit auch nicht besser.
Und entsprechend können wir heute schon beobachten, dass schlechte Bildung und ein Stück weit auch ein insgesamt schlechter Versorgungsstandard sich negativ auf unsere Wirtschaft auswirken.
Also man kann das extrapolierend in Studien zeigen, aber auch durchaus mit empirischer Evidenz, dass inzwischen schon traditionelle schlechte Abschneiden von Deutschland im Bereich der Bildungspolitik.
Und im Bereich der Bildungsergebnisse vor allem dazu führt, dass sich Ungleichheit, Einkommensungleichheit und soziale Ungleichheit verschärft.
Und Ungleichheit hat an ganz vielen Stellen auf ganz viele unterschiedliche Art und Weise negative Auswirkungen für die Konjunktur und das Wachstum.
Es hat direkte Auswirkungen, wie dass wir natürlich, wenn Personen unter ihren Kapazitäten und unter ihren Möglichkeiten bleiben, mehr Personen im Empfang von sozialen Hilfsleistungen haben, als wir müssten.
Also dass wir Personen nicht mitnehmen, zum Beispiel Personen, die Analphabeten sind oder die eine sehr schlechte Ausbildung haben, aber eben auch Personen, die krank sind, bei denen eine Prävention dieses Zustands dazu geführt hätte, dass sie ganz normal arbeiten könnten und dass wir sie nicht im Sozialsystem bezahlen müssten.
Das ist so die direkteste Auswirkung.
Aber darüber hinaus haben zum Beispiel ungleichere Länder auch ein schlechteres Innovations- und Investitionspotenzial.
Das heißt, wenn wir nicht dafür sorgen, dass die ungleichen Startchancen ausgeglichen werden, dann haben Personen, die durchaus das Potenzial hätten, innovativ zu sein und zur Erneuerung auch unseres Ideenpools und unserer Wirtschaft beizutragen, keinen Zugang zur entscheidenden Position.
Also Leute bleiben dann unterhalb ihrer Möglichkeiten und dadurch bleiben wir wirtschaftlich auch unterhalb unserer Möglichkeiten.
Eine diversere ArbeitnehmerInnen schafft und diversere Personen auf allen Ebenen des Arbeitsmarktes tragen dazu bei, dass es einer Wirtschaft besser geht.
Und indem wir den Weg für benachteiligte Kinder so schwer machen, verbauen wir uns auch Chancen, uns zu erneuern, die wir eigentlich dringend bräuchten.
Denn ehrlicherweise sind wir auch eine der am wenigstens innovativsten Volkswirtschaften und haben einen deutlichen Investitionsmangel.
könnten es durchaus brauchen, dass wir Arbeitskräfte haben, die auch entsprechend gut ausgebildet sind.
Wir brauchen ja auch, zumindest galt das bisher, eher immer besser ausgebildete Personen.
Also die Arbeitsmöglichkeiten für sehr schlecht ausgebildete Personen im Sinne von, die nicht richtig sauber lesen und schreiben können, die bisher kaum an digitale Technologien herangeführt worden sind.
Die Menge der Jobs, die diese Personen machen können, ist einfach die letzten Jahrzehnte immer weiter gesunken.
wird vermutlich durch KI durchaus auch noch weiter sinken.
Wenn wir also Personen, die dazu prinzipiell die Kapazität hätten, nicht so gut ausbilden, wie sie ausgebildet werden könnten, wenn sie die richtigen Bildungschancen hätten, dann verbauen wir uns auch, dass diese Personen im Arbeitsmarkt an Stellen kommen, wo wir sie auch brauchen.
Und dazu gibt es tatsächlich Ganz gute Evidenz.
Einer, der in Deutschland der Führende ist, um diese Themen zu untersuchen, ist Wössmann vom IFO-Institut, der wirklich sehr, sehr viel zum Zusammenhang von sozialer Ungleichheit und Wirtschaftspolitik publiziert hat und der sehr klar sagt, wenn wir...
schlechtere Bildung haben, als wir haben könnten, dann verschärfen, dann kostet uns das langfristig Billionen Euro und zwar nicht amerikanische, sondern deutsche Billionen.
Also die langfristigen Kosten von schlechter Bildung und von ungleicher Bildung sind riesig.
Und das ist, das klingt so utilitaristisch, am Ende geht es ja zunächst mal um das Wohlbefinden von Kindern, aber natürlich hängt sehr viel auch da dran.
Weil ungleichere Länder haben mehr Probleme mit Extremismus, ungleichere Länder haben wirtschaftlich höhere Schwierigkeiten.
Also es hängt enorm viel daran, dass Personen ihr Potenzial ausschöpfen.
Und trotzdem haben wir die letzten, ich weiß nicht, seit wann reden wir darüber, dass Deutschland bei der PISA-Studie schlecht abschneidet?
Ungefähr seit ich 15 war, also schon sehr lange.
Und seitdem hat sich eben wenig getan.
Wir schneiden bei jeder PISA-Studie schlecht ab.
Also wir nehmen das so hin, habe ich den Eindruck, und sagen dann immer, ja, keine Ahnung, die dänischen Kinder sind halt schlauer, die französischen Kinder gehen halt mehr und besser zur Schule oder ich weiß es nicht genau.
Dabei kann man auch da sehr klar absehen, was es macht, dass die Bildung gerechter verteilt ist in diesen Ländern.
Und anscheinend ist aber unsere politische Schicht nicht in der Lage, da größere Reformen durchzuführen, unter Umständen natürlich auch auf Basis des Föderalismus.
Aber letztlich fängt ungleiche Bildung schon im Kindergartenalter an.
Also es ist auch nicht alles nur auf Basis des Föderalismus zu erklären.
Ja, offensichtliches Thema, seit Ewigkeiten bekannt.
Was rechnet man aus?
Ich glaube, das kommt auch von dem Wörsmann, diese Schätzung, dass ein Euro in die Bildung investiert, nachher vier, sieben Euro Ausgaben im Sozialsystem spart.
Und das ist ja dann quasi nur die 1 zu 1 Durchrechnung.
Wie viel Geld gebe ich aus und wie viel spare ich dann nachher im Sozialsystem durch bessere Bildung, durch mehr Arbeit, durch höher qualifiziertere Arbeit.
Und du kannst ja aber auch noch diese indirekten Effekte, also BIP-Anstieg und so Sachen noch mit reinrechnen und da wird der Multiplikator noch viel, viel stärker.
Und es ist absurd, wie Deutschland dieses Thema seit Jahrzehnten.
verreist und da immer nur ideologisch und nicht evidenzbasiert darüber diskutiert wird.
Ja, also wir haben übrigens prinzipiell am wenigsten Ungleichheit im Bereich der Universitäten, sondern im Grunde ist die Ungleichheit schon viel früher.
Also auch an Universitäten haben wir immer noch deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, dass Personen aus dem nicht akademischen Elternhaus einen Abschluss machen.
Aber verloren geht ein Großteil der Personen eben schon.
Ab dem frühkindlichen Alter.
Also letztlich ist dieser Bildungstrichter, der zeigt, wie viele kommen am Ende durch, durch das gesamte Bildungssystem.
Der ist am wenigsten problematisch, aber auch deshalb, weil unser Universitätssystem verhältnismäßig gut ist.
Aber auf den Stufen davor haben wir große Probleme mit der Finanzierung und gleichzeitig eine hohe Ungerechtigkeit, die schon im Kindergarten anfängt.
Und dazu gab es erst letzten September eine Studie, auch von UNICEF, die das gezeigt hat.
Ah nee, von der OECD.
Das heißt, ungefähr im Halbjahresturnus werden wir daran erinnert und es tut sich nichts.
Ja, man muss nur gucken, wo wir Politik machen, in welchen Bereichen, offensichtlich nicht in den Dingen, die wirklich wichtig sind.
Das werden jetzt alle Politikerinnen von sich weisen, weil sie natürlich sagen, sie würden Dinge machen, aber offensichtlich machen sie nicht die richtigen Dinge.
Föderalismus ist ein Problem, auch wenn es jetzt sowas wie ein Zentralabi gibt, aber du hast ja auch schon gesagt, gerade auch an der Uni.
Da ist ja in vielen Stellen schon die Auswahl und die Selektion schon lange erfolgt.
Und die Lösung müsste viel früher ansetzen.
Die Kindergärten sind in vielen Stellen und die Kitas sind in vielen Städten und Gegenden noch viel zu teuer.
Und Ganztagesbetreuung, ja, gesetzlich und so weiter, ist aber garantiert.
Aber es ist auch wieder in jedem Bundesland anders.
Es ist ein Trauerspiel.
Und die Geschwindigkeit, mit der es da vorangeht, ist halt auch extrem ernüchternd.
Ja, ich verlinke noch ein paar Studien, die zeigen, dass die Schule nicht in der Lage ist, die sozialen Unterschiede auszugleichen, sondern dass das tatsächlich eben mit anderen Anreizen passieren muss.
Und dann eben, dass Deutschland auch über alle Leistungstests, also dass es letztlich auch egal ist, wie man draufguckt, mit welchen Leistungsindikatoren und so weiter.
Auch wenn man eher auf das Erlernte abzielt statt auf Noten, dann ist es eben, gibt es keine und das ist einfach so allgegenwärtig sozusagen, diese Diagnose.
Ja, und am Ende scheint es nicht anzukommen.
Oder es ist egal, weil Eltern keine starke Lobby haben oder insbesondere weil Kinder keine starke Lobby haben vielleicht.
Das Ernüchternde ist auch, früher hat man nach Skandinavien geschaut, relativ ausschließlich nach Skandinavien geschaut.
Inzwischen ist es ja so, dass uns irgendwie alle überholt haben.
Ja, also wie gesagt, ganz viele der osteuropäischen Länder stehen sehr gut da.
Also die Slowakei.
Rumänien, also wirklich Länder, wo man sagen würde, okay, die haben nicht viel Geld, um es in die Bildung zu stecken.
Aber ja, offensichtlich gelingt es da.
Und ein Teil natürlich, und das mag vielleicht auch für die osteuropischen Länder gelten, so wie es auch für Skandinavien gilt, ist die Frage, welche...
Ausstattungsgüter werden den Privaten überlassen.
Also die Länder, wenn man sich das anguckt, die Niederlande, Dänemark, also alle skandafischen Länder im Grunde, aber eben auch viele osteuropäische Länder zum Beispiel, da ist die Beschaffung von Schulmaterialien nicht Privatsache, sondern man kriegt alles in der Schule.
Das heißt, es geht nicht schon damit los, dass einerseits gibt es keinen sozialen Wettbewerb, um was man hat, aber vor allen Dingen ist es auch so, dass sichergestellt ist, dass alle Kinder...
gleichen Ressourcen und die gleiche Ausstattung erhalten.
Und dann gibt es natürlich in vielen Ländern durch Ganztagsschulen viel mehr soziale Aktivitäten im Schulbereich.
Das heißt, auch da kommt natürlich den Kindern allen das Gleiche zugute, was sportliche Aktivitäten, musikalische Aktivitäten und sowas anbelangt.
Wo es eben in Deutschland so ist, dass spätestens ab der Weiterführendschule, wenn keine Ganztagsschule ist, eben sehr viel auch von diesen Förderangeboten im Privaten liegt, ob das gemacht wird oder nicht.
Dann ist die Frage zum Beispiel, Wie sind die Kinder auch sozialisiert?
Wie viel zum Beispiel Zugang zu Büchern gibt es im Kleinkindalter und so weiter?
Aber entscheidend ist schon alleine die Frage, ob Schule sich als einen reinen Lernort sieht oder als einen Ort, in dem eben Kinder in ihren Kompetenzen gestärkt werden.
Und wenn man eben eher von diesem Kompetenzansatz ausgeht, dann muss Schule, wenn beide Kinder arbeiten, beide Eltern arbeiten insbesondere, natürlich viel mehr leisten, als nur Wissen zu vermitteln.
sondern muss eben Kompetenz vermitteln als ein ganzheitlicheres Konzept.
Und das ist in anderen Ländern zum Teil ja schon traditionell so.
Also es ist in Frankreich so, das ist in allen skandinavischen Ländern so, dass in der Schule viel mehr Aktivitäten gemeinsam gemacht werden, dass viel mehr gleicher Standard angehalten wird und dann natürlich haben fast alle Länder außer uns ein Gesamtschulsystem.
Und da mag man in Deutschland...
Die Koexistenz von Gesamtschulen und anderem Schulsystem ist es natürlich schwierig, aber in Ländern, wo es bis zu 10.
Klasse oder so ein Gesamtschulsystem gibt, ist es natürlich auch so, dass viel mehr Zeit ist, soziale Ungleichheit auszugleichen.
Aber da halten wir uns fest wie keine Ahnung was.
Das kann für Deutschland auf keinen Fall gelten, dass solche Sachen eine gute Idee sind.
Wir weigern uns ja auch aktiv, irgendwas von irgendjemandem zu lernen.
Mir ist es auch echt schleierhaft, warum man das nicht schafft.
Man konnte vor 15 Jahren sagen, ja gut, Finnland und so weiter, andere Voraussetzungen.
Aber wie gesagt, inzwischen sind es ganz viele Länder, wo man hinschauen könnte und sich davon inspirieren lassen könnte und dann endlich mal voranzukommen.
Aber ja gut, passiert ja nicht.
Und egal, was wir hier erzählen, es ändert sich nichts, habe ich das dumme Gefühl.
Ja.
Weil wir müssen sparen.
Ja, an allem haben wir ja gehört, außer an den Werbeausgaben des Ministeriums.
Ja, und an Gaskraftwerken.
Jetzt haben wir sie doch wieder erwähnt.
Naja, okay.
Dann wolltest du noch dich mit Elon Musk auseinandersetzen.
Ja, ist ja mein Standardthema.
Da habe ich eben auch gedacht, seit ich in diesem Podcast dabei bin, redet der Ulrich über Elon Musk.
Genau, aber mir ist jetzt langweilig geworden mit Tesla.
Dem Elon ja offensichtlich auch, der kümmert sich ja gar nicht mehr darum.
Der will ja jetzt den Mars besiedeln und Raketen ins All schicken.
Und ja, genau dieser IPO von SpaceX soll heute mal mein Thema sein, weil das ist zwar ziemlich...
breit gekaut, aber ich glaube, ich habe doch noch ein paar ganz interessante Aspekte da dran gefunden.
Also nochmal so kurz zum Überblick.
SpaceX macht, will Anfang Juni, 11.
Juni ist jetzt glaube ich im Gespräch an die Börse gehen.
Die angestrebte Bewertungsskala sind 1,75 bis 2 Billionen Dollar.
Damit wäre es der Börsengang mit der höchsten Marktkapitalisierung ever.
Bisher war das Saudi Aramco mit 1,7 Billionen und SpaceX versucht es jetzt halt zu übertreffen.
Ich fange vielleicht mal kurz an, was damit, was SpaceX macht.
Das ist in meiner Zusammenfassung hier, die ich wieder mit KI hin und her geschaufelt habe, aber heute komplett gescheitert bin damit, in Kapitel 11.
Ich habe es nicht mehr geschafft, da das erste Kapitel rauszumachen.
Also ich fange mit Kapitel 11 an.
Ja, was macht SpaceX?
Am Anfang hat SpaceX gesagt, wir wollen Raketen ins All schicken und zwar Lasten transportieren.
Irgendwann mal zum Mars.
Das ist ja eine ganz alte Geschichte von Elon Musk, dass er möchte, dass die Menschheit nicht nur auf einem Planeten lebt, sondern auf zwei.
Aber ganz so weit ist er noch nicht.
Das Ziel hat er inzwischen auch schon wieder mehr oder weniger einkassiert und möchte nur zum Mond fliegen.
Aber ja, er kann halt Raketen raufschicken.
Die Lasten, die er transportieren kann, werden immer größer.
Und es bleibt dabei, dass die Wiederverwendbarkeit der Raketen und damit eine Kosteneffizienz immer...
ein treibender Punkt bei der Entwicklung des Ganzen war.
Viele Teile der alten Raketen waren halt Einwegware und deswegen war das auch ziemlich teuer.
Bei SpaceX ist ziemlich viel wiederverwendbar und damit ist er nach allen Umfragen und allem, was man so sieht aus den Branchen, die Aufträge sind oft nicht so ganz transparent, manchmal sind sie transparent, manchmal nicht klarer Kostenführer.
Man muss allerdings dazu sagen, dieser Bereich verdient kein Geld, der ist in den roten Zahlen allerdings nicht so richtig dramatisch.
Als Elon Musk diese Raketen hatte, hat er dann angefangen, Satelliten ins All zu schicken, und zwar ganz viele, niedrige Umlaufbahnen für Kommunikationszwecke.
Daraus ist dann das Starlink-Business entstanden, was heute auch, also in den letzten zwölf Monaten, gut elf Milliarden, der ungefähr 18,6 Milliarden Umsatz eingebracht hat.
Starlink ist operatives Ergebnis plus 4,4 Milliarden in den letzten zwölf Monaten ziemlich profitabel gewesen.
Jetzt muss man sagen, das ist ein operatives Ergebnis, kein Vorsteuer- oder Nachsteuerergebnis.
Da müsste nochmal so ein Bilanzguru rangehen und die Zahl wirklich auseinanderdröseln.
Aber das ist im Endeffekt ein Infrastruktur-Business und man weiß, wenn man erstmal die Infrastruktur bezahlt hat und die Satelliten oben rumfliegen, oder?
auf der Erde, die Mobilfunkmasten stehen oder die Kabel im Boden liegen.
Ab diesem Zeitpunkt verdient man eigentlich ziemlich gutes Geld.
Das nächste Geschäft, das ist das Ganze, was oft als KI-Geschäft beschrieben wird, was aber eigentlich eher ein Rechenzentrumsbereich ist, in dem Elon Musk aufgebaut hat, um seine KI zu entwickeln.
Aber wie sich jetzt zeigt inzwischen, Braucht er oder kriegt es nicht verkauft?
Man weiß nicht so ganz genau.
Die ganzen Kapazitäten, die er aufgebaut hat, nicht selber und vermietet jetzt für 1,25 Milliarden Dollar im Monat eines der großen Rechenzentren, die er gebaut hat an Anthropic, die dafür auch satte 1,25 Milliarden Dollar im Monat bezahlen.
Sprich, Anthropic ist mit dem Deal, der jetzt auch erst ein paar Wochen alt ist, der ist noch ziemlich frisch.
auf einen Schlag zum größten Kunden von SpaceX geworden.
Das ist also mehr Geld, als Starling im Moment bringt, wobei Starling auch noch ganz ziemlich solide wächst, so mit 50, 60 Prozent pro Jahr.
Im Gegensatz übrigens zu dem Raketen-Business, das ist nicht mehr so, das scheint so ein bisschen ausgelutscht zu sein.
Nicht so, dass die Umsätze sinken, aber das ist definitiv kein großer Umsatz- und Gewinntreiber mehr.
Gut, woher soll die Fantasie in den Börsengang kommen.
Also man muss jetzt vielleicht noch mal einen Schritt zurückgehen.
Ich habe ja gerade den Umsatz genannt, 18,6 Milliarden.
Die Bewertung liegt bei 1,75, also die angestrebte 1,75 bis 2 Billionen Dollar.
Das ist mal eben so ein schlapper Faktor 100.
Und eben nicht vom Gewinn, weil das ganze Konstrukt macht noch keinen Gewinn.
sondern vom Umsatz.
Das heißt, das ist eine absolut irre hohe Bewertung.
Also eigentlich gibt es so Bewertungen.
Wer durch die alten Folgen mit mir über Tesla, die mal durchhört, da habe ich ähnliche Sachen auch schon gesagt.
Eigentlich werden solche Firmen ganz anders bewertet.
Aber hier bei SpaceX werden bei der angestrebten Bewertung, das ist nochmal Tesla zum Quadrat.
Also das ist nochmal viel irrer.
Das heißt, Dieses Ding braucht irgendeine Fantasie.
Also irgendwoher müssen mehr als 50, 60 Prozent Wachstum kommen wie bei Starlink, sondern das muss noch irgendwas anderes geben, was diese Bewertung gerechtfertigt.
Jetzt kann man sich überlegen, man kann sich anschauen, wie Elon Musk seine eigenen Ziele gesetzt hat.
Das ist ja im Endeffekt das Gleiche.
Also man muss dazu sagen, Elon Musk und SpaceX ist eigentlich eine Firma.
Also das ist eigentlich eins.
Man kann das wirklich austauschen, die beiden Begriffe.
Denn Elon Musk wird, ich glaube 90, waren es 90 oder 95 Prozent der Class B Aktien haben.
Also es gibt zwei Aktienkategorien bei SpaceX, Class A Aktien und Class B Aktien.
Die Class B Aktien haben ein zehnfaches Stimmrecht.
Und daran hält Elon Musk 90 oder 95 Prozent.
Das ist durchgerechnet über die gesamte Firma, wird Elon Musk also sicher 85 Prozent der Stimmrechte behalten.
Wenn man also schauen will, was SpaceX in Zukunft plant, muss man eigentlich nur schauen, was sich Elon Musk in seinen Vergütungsplan geschrieben hat.
Elon Musk hat sich in den Vergütungsplan zwei Stufen reingeschrieben, mit denen er dann irgendwie sein Vermögen, was er jetzt schon hat.
wie viel sind es, 600 Milliarden, irgendwie sowas um den Dreh, nochmal so ungefähr verdoppeln würde oder noch mehr als verdoppeln würde.
Das eine ist eine Mars-Kolonisation mit einer Million Menschen und der andere große Schritt liegt in einer Rechenleistung, die er im All bereitstellen will von 8 Terrawatt.
Also man rechnet heute ja Rechenleistung nicht mehr in Rechenleistung, sondern in Stromverbrauch.
Und diese Zahl ist deswegen so irre, weil das ein Zigfaches von dem ist, was jetzt gerade aktuell auf der Erde gebaut ist oder gebaut werden soll.
Also wir reden halt nicht nur über ein paar Rechenzentren, sondern wir reden über einen riesigen Berg von Rechenzentren.
Elon Musk?
Auch der Teil wird in der Presse und in den Medien relativ häufig als KI-Deal dargestellt.
Ich glaube aber, diese Darstellung ist einfach nicht komplett richtig.
KI ist der Treiber bei der Nutzung von Rechenzentren, aber Elon Musk sieht das nicht als reine KI-Rechenpower, sondern der will alles dahin schieben.
Also alles, was heute auf der Erde gemacht wird.
Antrieb ist, im All scheint ja immer die Sonne.
Da muss man nur ein paar Solarpanels aufbauen und dann hat man genügend Energie.
Und außer dem ist da draußen auch schön kalt und da kann man alles viel besser kühlen.
Ich hatte schon mal in einer älteren Folge hier was reingeworfen, wo das jemand durchgerechnet hat und gesagt hat, hey, das stimmt alles eigentlich gar nicht.
Das ist gar nicht so einfach im All zu kühlen, das war gar nicht so einfach, da Energie zu kriegen.
Und bisher haben wir eigentlich immer nur versucht, extrem energieeffizient im All zu arbeiten.
Aber ich verweise da auf den alten Pick.
Da hatte ich, glaube ich, einen Artikel empfohlen zu dem Thema.
Also wie realistisch ist das?
Ich kann sagen, für mich klingt das alles komplett irre.
Genauso wie die Vergütung, die da dran hängt, sehen die Businesspläne für mich irre aus.
Aber Elon Musk schafft das offensichtlich, Aktionäre davon zu überzeugen.
dass das alles eine gute Idee ist, dass das alles realistisch ist.
Und der treibt das durch.
Er ist Alleinherrscher in seiner Firma mit den 85% Stimmanteilen.
Ihnen kann niemand dazwischen funken.
Und ich denke, am Ende, das ist auch das riesige Risiko, das diese Firma hat, also das SpaceX hat.
Denn Elon Musk hat schon in der Vergangenheit mal komische Deals gemacht und komische Strategiewechsel gemacht.
Ich verweise darauf, dass viele von den Nvidia-Chips die jetzt bei XAI, also bei der Rechenzentrums-KI-Tochter gelandet sind, mal ursprünglich für Tesla reserviert waren, mit dem er die Robotaxis und den Autopiloten besser machen wollte.
Da hat er dann kurz angerufen und hat gesagt, hey, warte mal, ich brauche die nicht für Tesla, ich nehme die jetzt für XAI und hat einfach diesen super knappen, super teuren Chip, wo alle an den Türen von Nvidia gekratzt haben, um bloß welche abzubekommen, hat er mal einfach einer anderen Firma zugeschoben.
Also Interessenskonflikt extremer Art.
Und er hat ja in der Vergangenheit auch schon mal 2016 einen ganz komischen Deal mit Solar City gemacht, wo er die Solarzellen, diese Solardachpfannen in Tesla eingegliedert hat.
Von einem, ich glaube die Firma gehörte teilweise einem Schwager von Elon Musk.
Und da hat er auch ziemlich viel Geld für eine ziemlich unprofitable Firma bezahlt.
Und im Endeffekt ist der Laden immer noch nicht profitabel.
Also die Solar.
Davon kauft weiterhin keiner, in den USA auch nicht.
Und in Europa ist recht, ich weiß nicht, ob man die überhaupt in Europa kaufen kann.
Naja, gut.
Ich finde aber zwei Dinge an diesem Börsengang bemerkenswert.
Den einen hatte ich, glaube ich, auch schon mal hier in den Podcast getrieben.
Wir hatten früher Börsengänge.
Und das steht ja schon im Namen, IPO, Initial Public Offering.
Also man geht an die Öffentlichkeit mit seiner Firma.
Und früher ist man in die Börse gegangen, wenn man Wachstum brauchte, wenn man eine relativ kleine Firma war und man wollte Aktien haben und die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung haben, gab neue Aktien heraus und dann haben Aktionäre diese Aktien gekauft und man hatte neues Geld für weiteres Wachstum.
mit Bruchteilen ihrer Aktien an die Börse, bei SpaceX wohl nur 5%.
Früher waren es eher so 20 bis 40% Streubesitz.
Und früher waren die Firmen relativ klein.
Heute gehen die Firmen mit Bewertung von 1,75 Billionen an die Börse und haben zig Venture-Capital-Runden hinter sich, sind massiv gewachsen.
Und die Frage ist jetzt, Wie soll die Firma eigentlich noch großartig weiter wachsen?
Also Peter Lynch hatte früher mit dem schönen Begriff eines 10-Baggers oder 20-Baggers eine Aktie, die man schön früh, wenn sie noch unbeobachtet ist, analysiert, an der Börse einsammelt, sich beteiligt und dann verzehnfacht oder verzwanzigfacht sich die Aktie.
Heute kommen diese Firmen an die Börse und irgendwie fehlt außer Elon Musk allen.
Die Fantasie findet vor 10- oder vor 20-fachungen, weil die Aktie schon so super hoch bewertet an die Börse kommt und der Gewinn und das Wachstum der Firma bis zum Börsengang ging eigentlich nicht an oder wird nicht an die Aktionäre gehen, die jetzt einsteigen, sondern den Großteil hat sich Elon Musk und Venture-Kapitalisten, die sich vorher vor dem Börsengang beteiligen konnten, eingefahren.
Und das ist auch so eine Verschiebung von Öffentlichkeit zu Privaten und Leuten, die heute schon das Kapital haben.
Nicht, dass ich jetzt sagen würde, die Börse wäre eine demokratische Veranstaltung, aber auch hier sieht man so eine Verschiebung.
von der Öffentlichkeit und von der Beteiligung.
Und hey, wir müssen alle privat Altersvorsorge machen.
Da ist doch das große Wachstum.
Wenn ich mir so bei SpaceX angucke, die Altersvorsorge und über ein ETF hättest du von der ganzen Nummer überhaupt nichts gehabt.
Oder höchstwahrscheinlich viel, viel weniger als die Leute, die halt von Anfang an an SpaceX beteiligt waren.
Also zum Beispiel Herr Musk.
Und der zweite Teil, den ich an diesem Börsengang interessant...
fand, ist, im Vorgriff auf den Börsengang und offensichtliche, soll man sagen, Drohungen von Elon Musk, nicht an die Nasdaq zu gehen, hat die Nasdaq ihre Bedingungen für die Aufnahme in den Nasdaq 100 Index, an dem durchaus einige ETFs hängen, geändert.
Also, ab dem 1.
Mai werden erstens quartalsweise neue Bewertungen gemacht.
Das war früher nur einmal im Jahr im Nasdaq.
Der DAX hat das schon seit langem quartalsweise oder ich glaube alle deutschen Indizes, die von der deutschen Börse berechnet werden, haben das.
Und die werden viermal im Jahr umgeschichtet und angepasst.
Das heißt, neue Firmen kommen da schneller rein.
Das hat aber jetzt für SpaceX wahrscheinlich gar nicht so wahnsinnig viel Einfluss.
Interessanter für SpaceX ist, es gibt jetzt eine Fast Entry.
Wenn du mit deiner Firma neu an der Börse bist und du bist bei der Marktkapitalisierung unter den Top 40, wir haben gerade von Rekordmarktkapitalisierung gesprochen, natürlich ist SpaceX dabei unter den Top 40 im Nasdaq 100, prüft die Nasdaq bereits nach sieben Börsentagen, also nach sieben Handelstagen, ob diese Firma sich für den Nasdaq 100 qualifiziert.
Bei SpaceX muss man gar nichts prüfen.
Es ist von vornherein klar, dass die das erreichen.
Und der dritte Punkt, die Nasdaq geändert hat, der ist noch viel eindeutiger, denn es gibt eine neue Regel, dass du mit einem niedrigeren Freefloat, ich glaube, du musst es früher 15 Prozent haben oder 10 Prozent, da bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher, haben.
frei handelbare Aktien haben, um in den Nasdaq aufgenommen, in den Nasdaq 100 aufgenommen zu werden.
Jetzt ist der Anteil auf 5% gefallen und es gibt aber noch eine Sonderregel.
Alle Aktien werden jetzt, wenn sie einen niedrigen Streubesitz haben, also einen niedrigen Free Float haben, wird der Free Float für die Berechnung des Indexes mal 3 genommen.
Das heißt, Aktien Zwischen 5 und 33,3% Free Float, bei denen wird der Free Float einfach mal 3 genommen.
Logisch 33,3, ab da kannst du nicht mehr mal 3 nehmen, weil dann fährst du bei 100%.
Ab da ist der Deckel drauf, logisch, durch die Formel.
Aber das ist jetzt eine ganz klare Bevorzugung von Firmen, die mit extrem niedrigem Free Float an die Börse kommen.
Das ist deswegen...
Also eigentlich eine ökonomische Begründung dafür gibt es nicht.
Eigentlich ist das, was die deutsche Börse macht, was man erreichen wollte mit der Free-Float-Berücksichtigung bei der Berechnung war, dass die Aktie auch wirklich handelbar ist.
Das heißt, wenn du einen hohen Free-Float hast, ist der Handel in deiner Aktie hoch und damit...
hast du halt auch einen Anspruch auf ein hohes Indexgewicht.
So war die Begründung.
Du möchtest halt nicht, dass eine Aktie ein hohes Gewicht hat, aber nur 5% der Aktien handelbar sind.
Die Nasdaq macht jetzt genau das Gegenteil.
Das heißt, die nehmen jetzt Aktien, die einen sehr niedrigen Freefloat haben und bevorzugen die.
Wie gesagt, das ist nicht aus der Logik einer Indexberechnung her begründbar, sondern das ist eigentlich das komplette Gegenteil.
Es wird jetzt aber gemacht.
Es ist eine Bevorzugung dieser Aktien und ich habe ein schönes Zitat in einem Blog, oder ist das ein Blog, ist egal, auf der Website eines Menschen gefunden, der bei ETF.com was schreibt und der schreibt so schön, this is the most shameless structural manipulation of a major index I've ever seen.
Das heißt, das ist schon eine ziemlich harte Nummer, Aktien mit einem so niedrigen Free Float zu bevorzugen.
Eigentlich müsste man genau das Gegenteil machen.
Das wird jetzt dazu führen, dass die ETFs und der Nasdaq 100 Index, wie gesagt, es ist nicht der ganz super große wie der MSCI World oder wie der S&P 500, aber durchaus ein wichtiger Index für ETFs.
Alle ETFs werden die SpaceX-Aktie kaufen müssen und zwar ziemlich schnell.
Denn diese Neuberechnung oder dieser Fast Entry beginnt nach dem siebten Tag.
Dann gibt es noch so eine Entscheidungsphase.
Experten tippen da drauf, das wird so ungefähr nochmal eine Woche dauern und dann werden die ETFs alle anfangen müssen, diese Aktie zu kaufen und mit dem dreifachen Gewicht.
Das heißt, wenn sieben Prozent der Aktien handelbar sind, werden aber 21 Prozent in die Marktgewichtung des Nasdaq 100 Index eingehen.
Sprich, eigentlich befeuert dieser Mechanismus die Käufe der ETFs bis.
irgendwann mal 33% Free Float erreicht sind.
Das wird passieren.
Ich kann nicht sagen, wie schnell.
Da hängen bei den neuen Aktien ja immer so Lock-Up-Perioden dran.
Es gibt Venture Capital, Kapitalgeber vorher, die haben 90 Tage Haltefrist nach dem Börsengang.
Es gibt welche, die haben ein halbes Jahr.
Es gibt Mitarbeiter, die teilweise noch längere Zeiten haben.
Wenn du wahrscheinlich uralter Mitarbeiter bist, seit Ewigkeiten dabei bist bei SpaceX, dann hast du wahrscheinlich sogar relativ schnell die Chance zu verkaufen.
Bist du noch nicht so lange dabei, da musst du vielleicht noch zwei Jahre warten.
Irgendwann wird der Free Float durch diese Geschichten und durch die Ausstiege alter Kapitalgeber halt auf die 33 Prozent kommen und dann ist der Effekt weg.
Bis dahin wird der Effekt alle...
neuen Börsengänge mit einem niedrigen Free-Float bevorzugen.
Und mir ist ehrlich gesagt ein bisschen unklar, warum die Nasdaq da gemacht hat.
Natürlich ist es im Endeffekt klar, Elon hat gesagt, ich gehe sonst woanders hin.
Und dann war der Fall gegessen und dann konnte die Nasdaq halt nichts mehr dagegen machen, weil die möchten natürlich, dass sie dieses Hightech-Unternehmen auch in...
der Nasdaq, also an der Nasdaq und im Nasdaq 100 haben möchten.
Gut, das war der Punkt zu dem Index, zu der Börsenkapitalisierung.
Vielleicht nochmal eine abschließende Überlegung.
Elon Musk ist ja offensichtlich ein überzeugender Typ.
Wir haben so eine Entwicklung gesehen bei Tesla.
Da fing er an und da war die große Vision.
Er will Elektromobilität nach vorne bringen.
Zwischendurch hat er die Solarzellen auch gebaut und hat auch so eine Story rausgebaut, alles elektrifizieren.
Und du haust dir Solarzellen aufs Dach und du kaufst dir unsere Powerwall, schraubst sie als Batterie in dein Haus rein und dann fährst du mit dem Tesla elektrisch zur Arbeit.
Und wir liefern dir das komplette Paket.
Die Solarpanels verkaufen sich nicht, die Powerwalls, naja, geht so.
Inzwischen macht er mit dem Batterie-Großspeichern, glaube ich, mehr Geld als mit den Heimspeichern.
Aber er hat eine Vision gebaut.
Das war so der erste Schritt.
Der zweite Schritt war dann, die Tesla sind jetzt alle selbstfahrend.
Das hat er lange dann als Autopilot verkauft, ist sechs bis acht Jahre hinter den Plänen, die er damals formuliert hat.
Aber die Leute haben das wieder gefressen.
Tesla war dann irgendwann nicht mehr ein Automobilhersteller mit Wachstum aus dem Automobilbereich, sondern da kam die Fantasie aus den Robotaxis.
Die Leute kaufen sich kein Auto mehr, sondern die fahren halt einfach von alleine rum und du kannst einsteigen und statt Kauf des Autos hast du halt Robotaxi und das ist dann eine Mietdienstleistung, die du als Abo oder wie auch immer verkaufen kannst.
Ist dem Elon aber auch schon zu langweilig geworden.
Inzwischen ist das große Ding humanoide Roboter, Optimus.
Keiner weiß, was die Dinger wirklich können.
Die Demos, die er bisher gezeigt hat, waren eher peinlich.
Aber auch das führt nicht dazu, dass irgendjemand wirklich, also doch, es pfeifeln sehr viele Leute an Tesla, aber es bewegt den Aktienkurs nicht.
Und wenn du dir jetzt anschaust, wie der SpaceX entwickelt hat, ist das wieder genau so eine Geschichte.
Er hat angefangen mit den Raketenstarts und diesen wilden Mars-Stories, die er sich auch in seinen Vergütungsplan reingeschrieben hat.
Dann war aber die viel konkretere Geschichte Starlink, was jetzt auch der Gewinnbringer ist, der Firma, der verkauft sich ganz gut, das wächst solide.
50, 60 Prozent Wachstum im Jahr sind schon wirklich schön, vor allem, wenn das Geschäft profitabel ist.
Und jetzt zündet er mit dem, hey, ich habe ja jetzt die Raketen und ich habe die Kommunikationssatelliten da rumfliegen.
Ich kann jetzt auch Rechenzentrumssatelliten ins All schicken und dann machen wir das alles.
Im All und offensichtlich fressen die Menschen auch diese Vision von dem wieder.
Und man kann extrem viel an dem Mann kritisieren und das tue ich auch viel.
Aber offensichtlich schafft er das immer, Investoren zu überzeugen.
Ich verstehe nicht genau warum, aber die Storys gleichen sich in einer gewissen Weise am Ende schon.
Der ist wie so ein Zauberer, der immer ein neues Kaninchen aus dem Hut ziehen kann.
Ich würde im Leben nicht einsteigen bei der Bewertung, bei dem Ehrenvergütungsplan und bei den ganzen Interessenskonflikten, die in der Firma drinstehen, auch bei den Risiken, die in dieser Firma drinstecken, in vielerlei Hinsicht, also von Ingenieurstechnik her bis hin zu den Finanzen.
Aber die Investoren scheinen sich zu jucken und ich gehe schwer davon aus, dass dieser Börsengang glatt geht.
Mit dem Rückenwind dieser komischen Indexgeschichte, die sich Elon Musk geholt hat bei der Nasdaq, glaube ich auch, dass es eine ganze Zeit am Anfang gut gehen wird.
Egal was die Firma macht, der Aktienkurs hat ja, bis der Free Float ist, von 33 Prozent erreicht ist oder 33,3 Prozent erreicht ist, ist da quasi der Rückenwind schon eingebaut in den Aktienkurs.
Und da werden eine ganze Menge Altaktionäre und Venture-Kapitalisten.
mit schönen Kursgewinnen aussteigen können.
Ich glaube, dass diese Überzeugungskraft, die er an den Tag legt, vielleicht aber auch sowas wie so ein Schneeballsystem ist.
Dass wer in das Letzte investiert hat und in das Vorletzte, der will jetzt, dass es mit dem Nächsten läuft oder so.
Also ich weiß nicht genau, ist auch die Frage ja, wie sind es die gleichen oder unterschiedlichen Investoren?
Und dann so ein gewisser, ja da muss doch was dahinter stecken, das haben doch beim letzten Mal, wurde es gut bewertet.
Es ist schon so ein bisschen wie so ein...
Ja, es ist halt wirklich komplett schräg, dass er die Doma so durchkriegt.
Vor allem, man kann halt, so wie ich auch...
Das normalerweise machen jederzeit auch auf die Flops hinweisen.
Und die sind halt auch groß.
Er wollte ja mal Tunnel bauen.
Wäre kein Mensch mehr irgendwas von einer komischen Tunnelbaufirma, durch die er dann autonome Teslas fahren wollte.
Es gibt ein Ding in Las Vegas und alles andere ist gefloppt oder auf, weiß ich nicht, längere Bauzeit als der Flughafen in Berlin vertagt.
Und es findet aber keiner so kritisch.
Auch, dass Tesla nicht mehr wächst.
Eigentlich müsste die Aktie ja komplett crashen.
Aber dann sagt er, hey, ich mache jetzt alles mit Robotaxis.
Und alle so, hä, dein Autopilot ist doch noch gar nicht fertig.
Die Investoren fressen das.
Und bevor jemand anfängt an den Robotaxis zu zweifeln, fängt er auf einmal an, ein Auto, um Roboter zu bauen.
Das ist ein bisschen wie DDR.
Hier ein neues Kanickel.
Ich habe wieder ein neues Kaninchen.
Ja, ich weiß es nicht.
Ich glaube auch, ehrlich gesagt, dass genau so Geschichten, so komische Strategienwechsel und Dinge, die dann irgendwann einkassiert werden, bei SpaceX auch wieder kommen werden.
Und naja, schauen wir mal, wie lange die Nummer gut geht.
Ich werde es von der Seitenlinie betrachten, so viel ist sicher.
Aber es ist vielleicht einfach nur, ist auch eine Frage von Schauspieltalent und psychologischen Tricks, ne?
Ja, wahrscheinlich.
Oder auch.
Das ist ja auch maßlose Selbstüberschätzung vielleicht, dass der Treiber so überzeugend ist.
Das war es aber, ne?
Das war es, ja.
Ich bin wild durch meine Kapitel gesprungen, aber ja, das war es.
Aber du hast noch einen Pick und ich habe noch einen Getrick.
Ja, da steht schon ekelig hinter.
Ich habe dafür einen guten Pick.
Mein Vortrag auf der Republika über...
Also Titel, ganz normale Medien und ihr Beitrag zum Comeback des Faschismus von Leonard Dobusch und Nadja Sabura, die übrigens auf Mastodon auch unterwegs ist.
Halbe Stunde Vortrag, ein sehr schöner Appell daran, an die Medien objektiv und faktenbasiert zu berichten und nicht jeden Schwachsinn mit dem Begriff umstritten oder es gab Diskussionen über oder ähnliches einzuleiten, sondern einfach mal sagen, hey, das ist Schwachsinn.
Irgendjemand, der Ahnung hat von dem Thema, sei wie du jetzt gerade die Studie mit der Bildung mit Fakten belegen, an die Quelle gehen, Sachen raussuchen und nicht einfach jeden Schwachsinn mit wir müssen immer beide Seiten hören und wir müssen beide Seiten zu Wort kommen lassen, jeden Schwachsinn in die Zeitung zu schreiben, sondern einfach dazu zu schreiben, das stimmt und das stimmt nicht.
Und ja, ist eine halbe Stunde, ist eine ziemlich gute Zusammenfassung, finde ich, zu dem Thema.
Kann man sich gut anschauen und ja, daher mal ein Pick wert.
Ich habe nicht so richtig, ich bin schlecht darin, sowas wegzuholen.
Ich lese ganz viel, aber ich speichere das dann immer nicht weg.
Ich habe das früher immer in den Slack geworfen, damit ich was hatte.
Sonst fiel mir auch nie was ein.
Aber den habe ich jetzt wirklich mal gespeichert.
Ja, aber ich habe was getrunken.
Da habe ich sogar auf Mastodon schon angekündigt, dass ich das Podcast besprechen werde.
Und zwar gibt es von Sommersbys Cider.
Das ist ja so der, würde ich sagen, in Europa weit Marktführer für Cider.
Also es gibt sehr viel bessere Cider als Sommersbys.
Ohnehin schon.
Das ist ja schon mit Alkohol sehr süß.
Aber es ist das, was man überall kriegt.
Und die haben in den letzten Jahren etliche Sorten dazu bekommen.
Also neben dem normalen Cider gibt es jetzt irgendwie Blackberry, Grapefruit, Orange.
Was ich schon an sich abartig finde irgendwie, dass du einen Apfel-Cider hast, in dem dann noch andere Frucht drin ist.
Das ist schon sowas, was ich merkwürdig finde.
Multivitamin-Cider.
Ich will nicht wissen, wie Franzosen das finden würden, wenn man in ihren Zidre irgendwelche anderen Früchte reinmischen würde.
Aber gut.
Ja, und dann habe ich fälschlicherweise, muss ich sagen, einen Sommersby alkoholfrei gekauft.
Also es gab den irgendwo im Angebot.
Und ich dachte, er wäre nur alkoholfrei.
Er ist aber alkoholfrei und zuckerfrei.
Und das ist richtig eklig, weil ehrlich gesagt, was bleibt denn noch über von dem Cider, wenn nicht nur kein Alkohol drin ist, sondern auch noch kein Zucker?
Ja, also ich hatte damit gerechnet, dass es...
kribbeliger Apfelsaft ist, weil das ist ja oft bei so anderen alkoholfreien Apfelspritzgetränken, dass die sehr schmecken wie Apfelsaft mit Kohlensäure.
Das ist jetzt da nicht so, weil es schmeckt halt nach Süßstoff.
Also es schmeckt ein bisschen nach Cider und sehr viel nach Süßstoff.
Und wäre der jetzt nur alkoholfrei, okay, aber das mit dem alkoholfreien Zuckerfrei ist richtig eklig.
Also ich habe den zweiten weggetan.
Ich hatte zwei Dosen gekauft und ich habe die zweite weggetan.
Lebensmittelverschwendung.
Konntest du dir nicht irgendjemand andrehen, die Dose?
Ja, genau.
Hier, probier mal.
Schmeckt eklig, probier mal.
Schmeckt eklig, probier mal.
Ja, also nein, auf jeden Fall dran vorbeigehen, wenn ihr den seht.
Nicht kaufen.
Demnächst gibt es dann wieder leckere alkoholfreie Getränke, hoffe ich.
Im Moment trinke ich sehr viel die Standard-alkoholfreien Biere und Radler.
Nicht immer da, aber wenn ich mal wieder an was vorbeilaufe, dann...
melde ich mich.
Hattest du diese von Namen Tee-Sachen schon mal gepickt?
Nee.
Die haben ja auch so alkoholfreie, fruchtsaftsektartigen Getränke.
Und die haben jetzt irgendwie Sachen mit Tee.
Nee, ich habe nur Aplere-Tief, glaube ich, mal genommen.
Ich bin immer sehr, bei so fruchtsaftbasierten Sachen bin ich immer sehr skeptisch, weil ich immer die Tendenz habe, dass das alles so super süß ist.
Und das muss ja dann auch nicht sein.
Meine Frau hat dieses Rhabarber, mit Rhabarber als Basismark gehabt.
Aber man muss halt, da steht halt Rhabarber drauf und dann weißt du ungefähr, was sich erwartet.
Also ich fand es ganz angenehm.
Ich mag Rhabarber und ich fand das als Getränk ganz angenehm.
Aber das ist ja eine sehr viel Geschmackssache.
Ich hätte mich nur gewundert, dass die jetzt Sachen versuchen, einen Tee zu machen.
Drei Sorten.
Vielleicht sehe ich es.
Eine habe ich gekauft, aber ich habe es noch nicht probiert.
Dann würde ich sagen, machen wir für heute hier zu.
Und bedanken uns aber auf jeden Fall erstmal für eure Aufmerksamkeit, fürs Zuhören und Teilen in den sozialen Medien, fürs Mitdiskutieren und Kommentare und E-Mails schreiben.
Und natürlich für eure Spenden, Abos, Daueraufträge, irgendwie geartete Unterstützung.
Und sagen Tschüss und bis zum nächsten Mal.
Ciao, ciao.
Das war Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
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Bis zum nächsten Mal.
