# Barbell Strategy & AI Infrastructure Investment Frameworks

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-30

## Transcript

Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool, aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also...
Ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute mit einem Giganten.
Wir reden mit dem, der zwei echte Fond-Ikonen seit vielen Jahren lenkt.
Mehr als 30 Milliarden Euro verwaltet unser Gast.
Thelen, Beckers oder Komma sind Zwerge gegen ihn.
Selbst was sie die Papas kommt, nicht an diese Dimensionen heran.
Doch wie ist das, in so wilden Zeiten wie diesen das Geld so vieler Anleger erfolgreich vermehren zu müssen?
Er kann es uns erklären, denn es gelingt ihm bravourös.
Und so berichtet er von der Hanteltheorie, dem Kolgate-Phänomen, seinem Silicon Valley-Trick.
und den Erlebnissen auf dem Nvidia-Campus.
Außerdem verrät der Mega-Manager seine TSMC-Theorie und wie er zwei Bücher pro Monat schafft.
Dann warnt er Holger vor dem gefährlichen Satz, nimmt uns hinter die Kulissen der koreanischen Chebuls mit und liefert einen DRAM-Deepdive.
Ein Gespräch mit André Köttner.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 30.
Mai und der, wie ich finde, schönste Monat im Jahr, lieber Holger.
Ich meine, es ist der Monat, in dem du Geburtstag hast.
Genau.
Für dich ist es bestimmt auch das Schönste.
Ich finde wirklich, der Mai ist der schönste Monat.
Eigentlich schon Sommer, es ist aber nicht zu heiß.
Es ist grün, alles blüht.
Es ist wirklich wunderbar.
Es ist noch so frisch.
Es hat noch so was Frisches.
Aber der Mai hat ja so einen schlechten Ruf an der Börse.
Und jetzt sag, er hat sich rehabilitiert.
Er hat sich rehabilitiert.
In diesem Jahr ist alles anders.
Wobei, ich weiß jetzt gar nicht, stimmt die Statistik überhaupt?
Nein, die stimmt nicht mehr.
Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem der Mai wirklich richtig fett geliefert hat.
Sell in May kannst du vergessen.
Und ich sage euch jetzt mal die Zahlen dazu in diesem Jahr.
Der DAX hat nämlich 3,3% zugelegt.
Das ist schon ganz gut.
Aber es wird natürlich noch viel besser, wenn wir nach Amerika schauen.
S&P 500 plus 5,2%.
Ja, und dann kommt der Nasdaq 110,5%.
Und zum zweiten Mal in Folge mit einem zweistelligen Monatsgewinn.
Im April waren es 15,6.
Und das wiederum gab es zuletzt im Jahr 2009.
Das ist echt.
Ja genau, das ist zweimal mit zweistelligen.
Aber wenn du die Zweimonatsperformance zusammenzählst, dann ist das ein Mehrdekadenhoch.
Also es ist wirklich, also dieser Mai war besonders gut.
Aber die letzten, wie gesagt, die letzten beiden Jahre 2025 und 2024 war der Mai auch.
jeweils für alle drei Indizes.
Wunderbar.
Also Selin May, wie gesagt, du hast es gesagt, ist vorbei und insofern.
Ja, aber jetzt ist schon fast Sommersonnenwende wieder, Sommerfeld.
Es ist fast schon wieder, ja.
Ja, stimmt.
Und das ist jetzt für mich besonders...
Also ich fiebere ja mit der Sonne jetzt besonders mit, weil ich habe jetzt seit ein paar Tagen quasi im Photovoltaik-Geben mit dabei.
Ich habe sozusagen das Dach meines Eigenheims komplett mit...
Er ist ein Solarschmarotten.
Komm, sag es.
Sag bitte, was du bist.
Ja, Solarschmarotten.
Nein, ich mache mich autark.
Ich bin quasi...
Ich löse mich von den Energiepreiswirren und sage, ich ernte jetzt selbst.
Ja, aber das Problem an der Geschichte nicht nur, dass er erntet, sondern er bekommt, wenn er es einspeisen würde, 8 Cent.
Und wenn wir jetzt mal überlegen, wir hatten an diesem wunderbaren, jetzt für morgen, also wir haben ja den Tag, beziehungsweise heute für Samstag, um 13.45 Uhr minus 0,2 Cent die Kilowattstunde.
Und der Sommerfeld, wenn er jetzt einspeisen würde, um diese Zeit, würde er 8 Cent dafür bekommen.
Und die Differenz davon, die müsstest du zahlen.
Du und du und du und du und du und du.
Ich leider auch.
Mir geht es aber nicht ums Einspeisen.
Ganz ehrlich.
Ich habe mein Elektroauto mitgeladen heute Mittag.
Gestern Mittag.
Ja, es ist schön, dass du das gemacht hast.
Nur dann fehlst du natürlich in die Mittagsflaute rein.
Und wenn ich jetzt wieder in die Mittagsstunde reingucke, nämlich zum Tag am Freitag, da war zur Mittagszeit auch ein negativer Strompreis, weil du wahrscheinlich dein Auto geladen hast mit deinem eigenen Strom und nicht am Stromnetz dran warst.
Und wenn du dann nochmal guckst, was es dafür am Abend gab, nämlich...
Am Freitagabend um 21 Uhr kostete der Strom dann 24 Cent.
Und dann musst du immer noch dazu rechnen, die 20 Cent steuern und sonst was.
Also hatten wir dann 43 Cent.
Und mal ganz ehrlich, Mittagszeit Minusstrom und dann um 21 Uhr 24 beziehungsweise weiß ich nicht was.
Also wenn einer da klagt, dass Menschen noch eine Einspeisevergütung dafür bekommen, also muss ich ehrlich sagen, dann ist derjenige oder diejenige wirtschaftlich nicht wirklich gut geschlagen.
Ja, also Einspeisevergütung muss ich auch wirklich sagen, das ist wirklich totaler Quatsch.
Ich bekomme jetzt noch 18, wie gesagt, darauf...
Bis ans Lebensende oder bis deine Solaranlage weggefackelt ist oder wenn ich jetzt, nehmen wir an, ich würde jetzt in einem Jahr kommen, würde da einen Anschlag drauf verüben, hättest du dann immer noch Bestandsschutz oder müsstest du da...
Nee, dann hätte ich glaube ich Bestandsschutz tatsächlich, aber es ist...
Anlage ist Anlage.
Frau Reiche will das ja ändern und das wird wohl auch geändert, aber das geht dann nur für die, die dann starten und es ist ja auch so, die alten Verträge, also ich...
Ich bin jetzt kein Experte, aber ich bin mir ziemlich sicher, es gibt ja auch noch alte Verträge mit 20, 25, 30 Cent bei Einspeisung.
Also das ist wirklich totaler Quatsch.
Ich mache das tatsächlich quasi, um meinen eigenen Strom zu erzeugen für Heizung, also Wärmepumpe, Strom natürlich grundsätzlich, aber eben auch fürs Elektroauto.
Dann zahlst du halt nicht irgendwie 25 oder 30 Cent, sondern 0 Cent, weil du es halt vom Dach bekommst.
Aber das kostet natürlich auch alles.
Aber die Einspeisung gebe ich dir völlig recht.
Das ist totaler Quatsch.
Man muss ja auch sagen, das bekommen ja auch Menschen.
Wer hat denn eine Sonarpaneele?
Jemand, der ein Eigenheim hat.
Das ist ja schon mal ein bestimmtes Klientel.
Oder jemand, der nicht nur einen großen Garten hat, sondern ein großes Feld hat als Bauer.
Und damit so richtig Geld verdient.
Das ist irgendwie keine Unterstützung für eine Klientel oder Leute, die es irgendwie brauchen oder nötig haben.
Das kannst du weglassen.
Jetzt sind wir von der Börse ein bisschen abgekommen.
Stimmt, wir sind mal eingegangen.
Der Mai, die Sonne.
Du hast jetzt demnächst bis 20.
kannst du richtig ernten, aber vielleicht kannst du nochmal sagen, wie viel du schon heute geerntet hast, beziehungsweise gestern geerntet hast.
Ich habe geerntet, am Freitag habe ich 87 Kilowattstunden geerntet.
Damit kannst du ein relativ großes Elektroauto.
24 Euro oder 25 Euro ungefähr.
Als Äquivalent.
Wie viel hast du für die ganze Anlage bezahlt?
Können wir überlegen, wenn du das jeden Tag kriegst, wie schnell sich das amortisiert hat?
Ja, ich sag mal so, darüber redet man ja.
Aber wir sind ja hier bei einem Geld-Podcast.
30.000, 35.000 kostet.
Also mit allem drum und dran.
Mit Verleger, mit allem.
Und auch mit großem Speicher.
Du hast auch so einen richtig dicken, fetten.
Normal groß.
Okay.
Ja, cool.
Kannst du überlegen, 24?
Dann musst du mir überlegen, wie lange kannst du es haben und wann muss es abgeschrieben werden?
Muss ein bisschen Sauna.
Es ist ja nicht nur das Auto.
Wir heizen mit Wärmepumpe, das ist auch Strom.
Wobei, da muss man natürlich sagen, im Winter hast du jetzt nicht so viel Sonne.
Gerade wenn du die Heizung brauchst, da rechnet sich das nicht so.
Aber diese ganzen Kinder hier, die verbrauchen sehr viel Strom.
und diese ganzen Kinder.
Komm, jetzt lassen wir es mal.
Nein, der Hund ist strungneutral.
Aber du könntest trotzdem irgendwann erzählen müssen, ob sich das gelohnt hat und ob Menschen, die jetzt auch...
ein Dach ihr eigen nennen können, das vielleicht auch noch mit einem Solarpaneel machen sollte.
Wir haben jetzt hier sechs Minuten gequatscht und noch relativ wenig über Börse gesprochen.
Doch, wir haben gesagt, es ist der Mai, der ein wunderbarer Börsenmonat auch ist.
Und auch die letzte Mai-Woche war noch wunderbar.
DAX plus 0,9, S&P plus 1,4 und Nasdaq plus 2,9.
Und der Sox hat auch noch mal plus 5 gemacht.
Es ist wirklich, ja, was war so die Themen, die diese Woche waren?
Wir hatten ja beide Podcasts und können das beide noch nachsingen.
Es waren die stark.
gerade in Amerika.
Wahnsinn, was da auf einmal noch.
Diese Dell-Zahlen, die heilen bei mir immer noch nach.
Auch andere, die wirklich krasse Zahlen sind, wo man sieht, dass da wirklich 720 Milliarden von irgendwelchen Hyperscaler investiert werden und die wirklich bei irgendwelchen Unternehmen ankommen und wo man wirklich sehen kann, hey, da tut sich was.
Nur investieren die leider ...
Oder meistens außerhalb Deutschlands.
Google hat ja irgendwie gesagt, sie wollen irgendwie drei Milliarden oder weiß ich nicht, fünf Milliarden über drei Jahre in Deutschland investieren.
Da haben wir ja schon gesagt, das wäre fast wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.
Aber leider sieht man das halt in den US-Unternehmensgewinnen besonders.
KI-Euphorie hatten wir, ein bisschen Inflationszahlen aus Amerika, die waren besser.
Und auch in Deutschland alle Wunder, Wunder, die Inflation ist.
hat wieder ein bisschen weniger stark zugelegt.
Tankrabatt nennt man das.
Also ich habe mich wirklich gefragt, warum die Ökonomen immer noch gedacht haben, dass die Inflationsrate in Deutschland 2,9 ist im Mai, wo sie schon im April 2,9 war und der Haupttreiber Energie ist.
Und du auf einmal beim Energieträger was wegnimmst über den Tankrabatt, da muss es ja weniger werden.
Und es wurden auch 2,6.
Ja gut, das war tatsächlich keine Überraschung.
Und der läuft ja auch wieder aus.
Das ist ja auch nicht von Dauer.
So, komm, wir kommen mal zu den Indizes, lieber Holger.
Das ist natürlich mein Spot hier.
Ja, bitte.
Fangen wir an mit dem deutschen Aktien.
Wobei ich würde vorhin noch mal einmal fragen, also wir fragen mal hier in die Runde, diese Gefatsche, dass wir irgendwie abzweigen auf die Solar.
Wir finden das irgendwie immer ganz interessant, weil wir hier irgendwie auf Samstag in der Nacht rumsitzen und irgendwie auch mal gerne so ein paar weltliche Sachen besprechen.
Nicht weltlich, sind alltagsekonomische Geschichten.
Wie würde das mal so sagen?
Aber wenn das hier zu sehr nervt, dann ruft uns das gerne mal zu.
Das würde uns wirklich sehr interessieren.
Dann können wir auch versuchen, nicht mehr dermaßen abzuschweifen.
Aber vielleicht ist das ja auch von allgemein.
mehr.
Das wäre schade.
Also wir plädieren dafür, dass wir weiter darüber reden.
Aber trotzdem interessiert mich die Meinung da draußen.
So, komm, wir fangen an mit dem DAX.
Wir haben es gesagt, knapp 1% im Plus.
Zalando mit 12%.
Da gab es jetzt aber keine großen Neuigkeiten oder so dazu.
Infineon dann natürlich ganz weit vorne.
Das ist natürlich einer der wenig klaren Halbleiter-Plays in Deutschland.
Die profitieren mit 10%, Heidelberg Materials mit 9%, Adidas mit 8%, Continental 6%, aber da sind alles keine großen Nachrichten dahinter.
Und guck mal, Siemens Energy, größter Verlierer in dieser Woche mit minus 7%.
Da wird unser Gast auch was zu sagen und ich fand das sogar ganz überzeugend.
Und hier habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht meine Siemens Energy mal einen Teil zumindest liquidieren soll.
Weil er sagte nämlich, dass dieser Gas, die die herstellen, die halten ja eine ganze Weile.
Und das ist ja nicht so, wie dass du die alle, weiß ich nicht wie viele Jahre, wie so ein Chip erneuern musst, sondern du stellst halt einmal so ein Ding hin.
Klar, für jedes Rechenzentrum brauchst du natürlich irgendeine Stromversorgung.
Und da brauchst du natürlich erstmal relativ viele von diesen Dingern.
Aber irgendwann hat jedes Rechenzentrum so ein Teil.
Und dann, wenn du die Rechenzentren aktualisieren musst, zumindest die Chips, dann brauchst du keine neuen Gasverbine mehr.
Und möglicherweise...
Und so hat unser Gast André Köttner einige interessante Einblicke, weil er sich mit vielen Themen wirklich sehr intensiv beschäftigt.
Also da gibt es einige Deep Dives, das können wir schon mal versprechen.
Aber jetzt machen wir weiter mit dem S&P 500.
1,4 Prozent, wir haben es gesagt in dieser Woche im Plus.
Und ganz oben thront natürlich Dell Technologies, dass wir mal so fasziniert von dieser Aktie noch mal reden werden.
Das ist wirklich unglaublich.
Es gibt viele unglaubliche Geschichten, aber Dell war irgendwie wirklich die pure Langeweile über Jahre.
Und jetzt sind sie einfach wirklich wieder richtig da.
Das ist auch eine geile politische Geschichte.
Der hat ja gespendet eine Milliarde für dieses Programm.
Jedes Kind soll Aktien haben.
In Amerika gibt es ja sowas.
Und dann hat Donald Trump gesagt, ihr müsst alle Dell-Computer kaufen.
Dann gab es auch sogar Staatsaufträge wohl.
Das ist jetzt nicht der Haupttreiber.
Trotzdem finde ich es interessant, dass ich glaube, diese eine Milliarde, die er gespendet hat, Die wird er wieder raus haben.
Die hat er glaube ich raus.
Allein hat er die gestern schon raus gehabt.
Ja, die hat er locker wieder raus.
Stimmt, der dürfte eigentlich mit in der Reichenliste.
Man müsste eigentlich mal wieder diese Reichenliste sich anschauen, weil jetzt sind auch die Anthropic-Gründer mit drin.
Die haben zwar nur noch ein Prozent an der Firma, aber da die jetzt ja fast mit einer Billion bewertet worden ist.
sind sie auf einmal richtig cool in der Milliardärsliste mit drin.
Also hat sich jetzt in den vergangenen Wochen diese ganzen Verschiebungen bei den Aktien, hat sich auch bei ganz vielen Gründerinnen und Gründern was getan.
Wobei wahrscheinlich Gründerinnen nicht so viel eher bei Gründern.
Und ja, müssen wir mal für diese Liste an.
Diese Liste müsste man eigentlich auch gut erkennen können am Aufstieg und Fall von Firmen.
Auf jeden Fall.
Machen wir mal ein Thema des Tages.
Könnt ihr euch doch mal die Woche drum kümmern.
Auf jeden Fall.
270 Milliarden Dollar ist Dell inzwischen auch schon wieder wert.
Die Milliarde hat er wohl übrig.
Platz zwei Supermicrocomputer ist natürlich genau die gleiche Story.
Das geht im Windschatten von Dell.
Weißt du, wie reich Michael Dell ist?
Ich sag's dir.
229 Milliarden ist er jetzt schwer.
Und er hat seit Jahresanfang bekommen.
89,1 Milliarden.
Und er ist alleine am Freitag 33 Milliarden reicher geworden.
Ey, übrigens, ich bin 33 Milliarden reicher geworden, Schatz.
Einer macht am Freitag schon um 13 Uhr Feierabend und Michael Gell macht eben 33 Milliarden noch.
Geil, oder?
Das ist toll.
So, komm, wir machen jetzt weiter im Ranking.
Super Microcomputer, ich habe es gesagt, im Windschatten von Dell, quasi das gleiche Geschäftsmodell, auch fast 30%.
Micron Technologies, das hört einfach nicht auf.
29%.
Robin Hood, diese Woche sehr, sehr stark, 28%.
AdLumben, klassischer Softwareplay mit 27%.
Die haben alle zweistellig am Freitag gewonnen noch.
Also wirklich, dieses zweistellig Gewinnen, das scheint irgendwie so ein neues Muster zu sein.
Ja, ja, das sind, die normale Zahlen haben wir da gar nicht mehr.
Und dann haben wir Best Buy, einen Einzelhändler mit dabei.
Der Mediamarkt, der Mediamarkt aus Amerika.
Sehr gute Zahlen mit 26%.
Dollar Tree haben wir auch drüber berichtet, kurz.
23 Prozent.
Also die tummeln sich auch noch da oben.
Gut, Verlierer.
Boston Scientific minus 16.
AutoZone minus 14.
Und dann Firmen Lumentum Holdings.
Die haben viele verkauft.
Das ist ja eigentlich auch ein klassischer Rechenzentrumsaktie.
Da geht es ja um...
nicht um kabelgebundene, sondern um lichtgebundene Technologie.
Also wenn du halt irgendwie miteinander Sachen vernetzt, dann reicht es manchmal nicht aus und ein Kabel hast, weil das zu langsam geht.
Und dann brauchst du halt teilweise optoelektronische Sachen und das ist Lumentum.
Aber anscheinend ist es diese Woche nicht so gut gelaufen.
Minus 9,7.
Synopsis, die hatten Zahlen.
Lumentum, soll ich das mal sagen?
Die sind vorher gut gelaufen, ja.
Die haben eine 12-Monats-Performance von 1.033 Prozent.
Okay.
Gut, dann kann es aber nicht wen mit Namen geben.
Das ist so wie OHB.
OHB war diese Woche auch mit minus 23 einer der großen Verlierer.
Ja, stimmt.
Obwohl ja der große SpaceX-Börsengang ist.
Aber die mussten ihren eigenen Börsengang, glaube ich, verschieben.
Die wollen ja auch Börsengang machen.
Da hat ja KKR und die Gründerfamilie zusammen mehr als 90 Prozent.
Und jetzt will ja KKR einen Teil abbauen.
Und das wollten sie just in der Woche machen, als SpaceX an die Börse geht.
Und da hat dann Bloomberg geschrieben, möglicherweise wollen sie das nicht zeitgleich mit SpaceX machen, weil möglicherweise dann Leute eher da hingucken und vielleicht dann weniger OAB kaufen.
Könnte sein.
Aber es ist natürlich ein Risiko, wenn du es danach machst, wenn das Ding nicht richtig explodiert, dann hast du...
Ist das Momentum womöglich futsch.
Das könnte sein.
Genau, Verlierer hatten wir schon.
Achso, genau, wir sind bei MassTech 100 jetzt.
Da haben wir natürlich zum Teil die gleichen Werte.
Armholding sehe ich dann noch mit 15 Prozent.
Die laufen natürlich und laufen und laufen und laufen.
Laufen und laufen.
Da gibt es sehr viele glückliche Aktionäre auch bei uns in der Redaktion.
Stimmt.
Dich ja auch zum Beispiel.
Ich bin auch glücklicher Aktionär.
Und die haben diese Woche davon auch profitiert, dass Snowflake und Amazon...
so einen Kontrakt geschlossen haben, 6 Milliarden, dass Snowflake diese Amazon-Chips nutzen kann.
Bei Chips sind ja immer so ein paar Architekturen von Armen mit dabei, beziehungsweise kannst du dann daraus ablesen, dass solche Chips gut laufen und dass es gute Margen sind und dann ist immer Armen einer der großen Profiteure und die haben da eben von diesem Deal auch mit Profiteure, hat mir Vassili erzählt.
Den treffe ich übrigens am Montag.
Ah, wirklich?
Sehr gut.
Ja, ich bin in Frankfurt und dann treffe ich Vassili endlich mal den AAA-Superstar mal wieder, seit Jahren mal wieder, persönlich und nicht nur fernmündlich über irgendwelche Riverside-Podcasts.
Schöne Grüße, schöne Grüße von mir und allen.
Ich mache ein Bild, ich versuche den AAA-Megastar an seinem Platz mal zu fotografieren.
Ja klar, wobei er ja heute dann Konkurrenz bekommt, da könnt ihr ja auch dann euch drüber unterhalten.
Das war ja sein alter Kompagnon.
André Köttner und Ossidi Papas, die waren ja in neue Marktzeiten.
Beide waren nur Investment und waren ein gutes Gespann.
Ja, aber trotzdem jetzt Konkurrent sein.
Weiß ich nicht, ob sie jetzt Konkurrent sind.
Bei unterschiedlichen Fondsgesellschaften.
So, wollen wir noch die MyPerformance machen?
Ach, die My Performance hast du auch noch rausgesucht hier.
Ja klar, wir alles, was man, also die My Performance, der Philadelphia Semiconductor Index 22 Prozent, Micron im Mai 88, dann Armholdings 68, AMD 45, Qualcomm 40 und es gibt sogar, wenn man mal guckt im Mai, wenn man schaut Nvidia, nicht Minus, 5,8 Prozent, aber wenn man halt sieht.
Der Chipsektor 22 hat man 17 Prozentpunkte underperformed.
Und ich glaube, April war auch schon underperformance.
Also man denkt natürlich, 5,8 Prozent ist eigentlich ganz okay, gerade für ein Unternehmen, was auch so groß ist.
Aber wenn man sieht, dass der Rest halt...
22 im Schnitt läuft, dann ist es natürlich nicht so.
Ja, bei Nvidia kann halt nicht mehr 80 Prozent der Kurs steigen, das geht halt gar nicht.
Du meinst, das ist der Fluch der Größe.
Das ist der Fluch der Größe, das sage ich dir.
Ich meine, wir haben die über die Magnificent Seven haben wir nicht ohne Grund jetzt gerade bei den Ranglisten nicht gesprochen.
Also die sind halt gerade nicht dabei, wobei natürlich gerade neue Giganten entstehen mit Stichwort Micron.
Hynix und so weiter und so fort.
Die sind ja inzwischen auch alle schon gigant.
Da gibt es jetzt, da habe ich auch eine lustige Geschichte gesagt, es gibt jetzt so zweifach geleveragten SK Hynix ETF.
Der hat jetzt mittlerweile 11 Milliarden Assets under management.
Ein SK Hynix ETF?
In Amerika gibt es ja ganz viele solche, wo du Single-Stock-leveraged ETFs hast.
Und in Deutschland kannst du ja ein ETF nie, bei uns müsste es dann ein ETP sein, weil ETFs dürfen das nicht haben, weil das ja immer bestimmte, wenn du Usage bist, musst du das halt haben.
Und in Amerika geht das.
Und dann gibt es halt so einen zweifach gehebelten SK Hynix, 11 Milliarden.
Dann gibt es einen zweifach gehebelten Zendisk und einen zweifach gehebelten Micron.
Und die haben alle wahnsinnige Zuflüsse.
Selbst Samsung zweifach gehebelt gibt es.
Und dagegen ist selbst jetzt der zweifach gehebelte Tesla wirklich.
Lächerlich nur noch.
Der hat nur noch sechs Milliarden und die anderen haben alle fast mehr.
Ich finde es auf jeden Fall interessant, wenn das passiert und die Leute geleveraged irgendwo noch gehen, dann ist irgendwann auch mal die Gefahr, dass es vielleicht mal einen kleinen Rückschlag gibt, größer.
Also wir wollen nur darauf hinweisen, dass es da auch mittlerweile die Leute gehebelt reingehen.
Wenn es gehebelte Sachen gibt, dann ist das ein bisschen riskanter.
Ist die Gier doch relativ groß geworden.
Ja, finde ich interessant.
Das stimmt.
Komm, dann machen wir die Mai-Bilanz noch kurz weiter im DAX.
Wir haben es schon gesagt, in Finnien auch da nicht überraschend vorne mit 42 Prozent Merck, 19 Prozent Adidas, 13, Continental, Zalando.
Und ganz am Ende Fresenius minus 12 RWE.
Ich habe wieder die Dividenden nicht geklickt.
Ich habe wieder Total Returns gemacht.
Da ist vielleicht auch ein Dividendenabschlag dran.
Aber nicht 11% bei München.
Bei Bonovia minus 6,5 im Mai ist garantiert der Dividendenabschlag.
Ich werde auch nie lernen, dass man im Mai Dividende machen muss.
Mai ist Dividendenmonat.
Okay, aber beim S&P 500 der größte Wert ist Dell plus 100 Prozent.
Ja, das ist Stolz.
Ich finde ja immer noch so, Schatz, ich bin 31 Milliarden reicher geworden.
Das ist schon, diese Konversation hättest du doch auch gerne mal.
Du kannst deiner Frau sagen, Schatz, wir haben heute für 20 Euro Strom geerntet.
Dann wird sie sagen, Mensch.
Hat sich ja gelohnt, die 35.000 Euro Investitionen.
Die 20 Euro sind ihr egal und die 33 Milliarden.
Weiß ich, ob ihr die mir egal werdet, aber du weißt ja, Menschen aus sozialen Berufen, die machen sich nicht so viel aus Geld.
Aber wenn es jetzt regnet bei den Sommerfels, dann muss es doch irgendwie doppelt schmerzhaft sein.
Das ist dann schön für den Garten.
Da freuen wir uns für den Garten.
Wir sind immer die Gewinner.
Die immer Gewinner.
Das ist so wie ein Compounder, die Sommerfels.
Die Compounder-Familie.
Deswegen haben sie auch gleich drei Kinder und noch einen Hund dazugenommen, damit es noch mehr compoundet.
Das ist super.
So muss es sein.
Haben wir noch irgendwas vergessen?
Nein, wir haben nichts vergessen.
Wir haben eigentlich alles.
Wir kommen zu unserem Gast.
Wir kommen zum Gast, der seit 2013 bei der DWS ist und die zwei ikonischen Fonds DWS-Verbürgungsbildung I und nicht 1, was haben wir gelernt?
Und den DWS Accumula, der heißt jetzt der DWS Accumula ESG.
Genau, erklärt er auch, was dahinter steckt und wo dann dadurch der Unterschied entsteht.
Aber das sind halt wirklich zwei absolute Flaggschiffe.
Das sind wirklich riesige Fonds und die Performance ist tatsächlich gar nicht so schlecht.
Super, ihr müsst jetzt mal zuhören, weil die Performance ist gar nicht so schlecht.
Der Mann hat im letzten Jahr eine mega Outperformance hingelegt.
Und das ist, finde ich, gar nicht so einfach.
Wir erklären das, verraten wir jetzt natürlich noch nicht.
Er erklärt natürlich auch, und wir sprechen darüber.
wie das zustande kommt, was für Werte und so weiter drin sind.
Und er hat mit einigen Sachen auch wirklich sehr, sehr gut richtig gelegen.
Es ist ein wirklich spannendes Gespräch.
Und gerade auch diese Größe der Fonds und diese Verantwortung, das sind ja wirklich klassische Volksfonds, würde ich fast sagen.
Also der DWS Vermögensbildungs- Der war sogar mal ein Volksfonds.
Der hieß mal Volksfonds.
Der DWS Vermögensbildungs-I war mal ein Volksfonds.
Ich glaube, das war mal mit der...
Mit irgendjemandem zusammen ein Volksfonds.
Ja, ja, ja.
Warmer.
Insofern hast du das gut gesehen.
Und was ich vor allen Dingen spannend finde, und deswegen würde ich auch unbedingt bis zum Schluss hören, auch wenn es wieder etwas länger geworden ist, der Mann kommt halt in der Welt rum.
Und er hat sich verschiedene Gesellschaften angeguckt, verschiedene Geschäftsmodelle und kann auch erklären, warum manche Länder darin erfolgreich sind, andere darin erfolgreich sind und so weiter.
Und die Frage, die man sich dann zum Schluss bei uns wieder stellt, und wo bleiben wir?
Und die Frage, ja, hat er, glaube ich, auch keine gute Antwort gehabt.
Er hat eine gute Antwort gehabt, aber keine Antwort gehabt, die einem vielleicht zu seiner Super-Sichi stimmt.
Stimmt.
Ich fand es aber tatsächlich total interessant, dass er sehr, sehr gut, sehr, sehr weit rumkommt und das tatsächlich tut.
Und wirklich auch vor Ort immer ist hinter den Kulissen.
Es ist viel behind the scenes auch, was man hier bekommt.
Und wirklich auch von den ganz bekannten Unternehmen, beispielsweise Nvidia.
Das finde ich auch sehr interessant.
Haben wir nicht so häufig, dass wir Gäste haben, die so nah dran sind.
Aber ich würde sagen, wir fangen einfach an, oder?
Herzlich willkommen, André.
Ja, hallo Holger, hallo Nando.
Herzliche Grüße nach Berlin.
Ja, wie schön, dass du da bist.
Ich meine, wir fragen uns, warum du, uns gibt es jetzt schon seit fünf Jahren und die Samstagsfolgen auch schon so lange.
Warum hat es so lange gebraucht, dass André Köttner hier zum ersten Mal kommt, weil du ja eigentlich der Herr über ganz viele Milliarden bist und wahrscheinlich in vielen vermögenswirksamen Leistungen steckst und viele gar nicht wissen, dass du derjenige dahinter bist.
Aber vielleicht sollen die Leute dich erstmal kennenlernen und umso wichtiger, dass du erstmal einen Elevator-Pitch hier kurz machst und in einer Minute kurz sagst, wer du bist, was sich ausmacht und warum die Leute dieses wunderbare Frühsommerwochenende mit dir verbringen sollen.
Deine Minute läuft jetzt.
Mein Name ist André Köttner.
Ich bin seit 30 Jahren Aktienportfolio-Manager.
Studiert habe ich Mathematik und Physik.
Die ersten fast 17 Jahre war ich bei Union Investment.
Dort habe ich die letzten sieben Jahre den Uni Global verwaltet.
Seit 13 Jahren bin ich bei der DWS, zuständig für drei große globale Aktienfonds.
Den DWS Vermögensbildungsfonds I, den DWS ESG Accumular.
Und einen mit einem ganz komplizierten Namen, der nennt sich DWS Invest 2 Global High Conviction.
Ich bin ein Anleger, der sehr langfristig denkt, der sehr einzeltitelorientiert agiert.
Und am allerliebsten besuche ich Firmen direkt vor Ort.
Und wer wissen will, welche Erkenntnisse ich dort so gewinne, der sollte die nächste Stunde zuhören.
Boah, das war ein Cliffhanger.
Sehr gut.
Das war ein Cliffhanger.
Wer wissen will, welche Erkenntnisse ich gewinne.
Aber wenn man jetzt diese Märkte sieht und wenn man sieht, was du für Geld managst, ich glaube 30 Milliarden sind es oder wie viel sind es ungefähr oder sogar mehr?
Ja gut, das ändert sich jeden Tag.
Zurzeit sind es ein bisschen über 30 Milliarden.
Okay, stimmt.
Weil die Börse steigt, hast du ja sofort automatisch mehr.
Aber wenn du das siehst und wenn du auch feststellst, dass nicht unbedingt die Märkte immer rational funktionieren und wenn das, was du gesagt hast, du willst immer wissen, was die Welt zusammenhält und was passiert, das ist ja nicht immer deckungsgleich.
Wie hält man das aus, in diesen verrückten Märkten vielleicht langfristig an was festzuhalten, was aber kurzfristig nicht läuft?
Vielleicht kannst du uns diesen Widerspruch mal erklären, wie man das hinbekommt.
Ja.
Also zu Beginn meiner Karriere habe ich ja auch gedacht, ich mache das Ganze quantitativ und ich rechne möglichst viel aus.
Ich mache das ganz zahlenbasiert.
Heute nehme ich das immer noch als Unterstützung.
Allerdings agieren hier Menschen und die agieren nicht immer rational, spielen viele Emotionen eine Rolle.
Und das gilt es auch irgendwie mit in die Anlage, Entscheidungen einfließen zu lassen.
Jetzt darf man sich...
In dem Fall nicht so sehr verrückt machen, wenn was in eine Richtung läuft.
Für einen, dann ist es meistens leicht, aber gegen einen, dann ist es oft schwer.
Und wichtig ist es dann, wenn man auf mehrere Pferde setzt und auf ganz andere Themen.
Und ich mache das in meinem Fonds, ich nenne das so diese Babel-Strategie.
In Deutsch würde das heißen Handel-Strategie.
Stellen wir uns so eine Gewichtsstange aus dem Fitnessstudio vor.
Auf beiden Seiten trainiert es sich am besten damit, wenn gleich viele Gewichte dort dran sind.
Und somit bin ich in Branchen investiert, die heute langweilig sind, die in euren Podcasts noch nicht viel vorkamen.
Da sind Healthcare-Aktien, Basiskonsumgüter-Aktien.
Die hätte man die letzten fünf Jahre gar nicht gebraucht.
Die sind aber dennoch auch im Portfolio.
Aber auf der anderen Seite soll der Fonds natürlich auch irgendwo mitkommen.
Das heißt, diese ganzen spannenden Themen rund um KI, die sind im Fonds auch vertreten.
Und jetzt kann man sich natürlich jeden Tag zerreißen und sich da verrückt machen, weil eine Seite gut läuft, die andere Seite nicht.
Aber da gilt es gelassen zu sein.
Und ich habe am Anfang gesagt, ich mache das langfristig.
Ich will die Analyse am Anfang ganz, ganz gründlich machen.
Ich will das nicht nur, ich mache das auch.
Dennoch geht es ganz oft schief und dessen muss man sich bewusst sein.
Es müssen, wenn alles gleichgewichtet wäre, mehr als 50 Prozent der Ideen aufgehen.
Es gibt aber jeden Tag Fehler, die da gemacht werden.
Mit dem Spannungsfeld muss man irgendwie umgehen.
Du hast gesagt, so eine Hantel.
Auf der einen Seite der Hantel hast du jetzt die Tech, die heißen Momentum getriebenen Tech-Werte.
Und auf der anderen Seite hast du so ein bisschen dieses, ja, du hast es gesagt, die Werte, die in den letzten Jahren auch nicht gelaufen sind.
Und wenn man guckt seit Jahresanfang, ist ja wenig gelaufen.
Das ist ja ein Hochkönstend, ein dritter Markt.
Jetzt kippt deine Hantel immer weiter um und du hebst sie, stemmst sie nach oben.
Kaufst du dann die andere Seite nach, damit die Hantel gleich bleibt?
Oder reduzierst du die andere Seite?
Oder wie kriegst du dieses Gleichgewicht hin?
Und es ist ja ein Problem, wenn die einen dich immer runterziehen, diese langweiligen Werte und dir das Momentum nehmen.
Und du könntest ja viel besser sein, wenn du die Hantel auf der einen Seite mehr hast.
Vielleicht kannst du uns diese Spannungsgeschichte nochmal versuchen zu erklären.
Natürlich würde der Fonds viel besser dastehen, wenn man jetzt die letzten fünf Jahre nur diese Technologie und auf der richtigen Seite der Technologie investiert gewesen wäre.
Aber das ist hetzte, wennste, das ist immer einfach.
Nach vorne raus ist es dann schon schwerer.
Und jetzt innerhalb dieses Technologiebereiches.
Da gibt es auch eine Riesenspreizung.
Und das habt ihr in eurem Podcast schon oft gehabt.
Es sind Werte, die haben 60, 70 Prozent an Wert verloren.
Ich denke da an ein paar Softwareaktien über die letzten zwölf Monate.
Und es gibt andere, die haben sich vervielfacht.
Es sind alle aus dem gleichen Sektor.
Also auch auf einer Seite von der Handel, da ist ordentlich Musik und Spiel drin.
Und vom Gedankengang sind diese großen Fonds, Das sind Basis-Investments für ganz viele Anleger.
Das sind Produkte, die sind für die Altersvorsorge.
Ich sage immer so ein bisschen, das ist die ganze Welt in einem Wertpapier.
Und da ist es wichtig, dass man auch sich nicht treiben lässt und nicht nur in eine Seite investiert.
Und wie mache ich das?
Ja, manchmal nehme ich bei den heiß gelaufenen Aktien was raus und packe es doch in die rein, wo ich glaube, die nicht zu den Verlierern gehören.
abgestraft wurden und dass ich dann da so immer ein bisschen versuche, diese Balance wieder herzustellen.
Und man kann sich so von der psychologischen Seite, das mag zwar sein, dass diese eine Seite da fünf Jahre lang nicht funktioniert hat.
Es könnte aber ein Moment kommen, wo man so froh ist, dass man ganz stabile Geschäftsmodelle hat, die vielleicht in der Phase, wo der Markt vielleicht sogar fällt, es schaffen, stabil zu bleiben.
Oder vielleicht manche werden sogar nach oben gehen.
Das war im Jahr 2000 auch so.
Und dann kann man auf einmal, wenn man sich so gegen einen Vergleichsindex misst, viel aufholen in den Phasen, wo es eigentlich an der Börse dramatisch nach unten geht.
Muss es nur nach unten gehen, das ist das Problem, es muss mal nach unten gehen.
Für das nach oben gehen ist die andere Seite der Handel zuständig.
Vielleicht nochmal ganz kurz zur Einordnung, weil ich glaube, viele Hörer und Hörerinnen kennen diese Fonds nicht, obwohl das sind quasi Legenden.
Also der DWS Vermögensbildung 1, das ist...
Ich weiß gar nicht, ob es hier gesagt hat oder im Vorgespräch, das war beispielsweise mein erster Aktienfonds, weil vermögenswirksame Leistung war so ein Klassiker vor vielen, vielen Jahren.
Also das sind wirkliche Dickschiffe, genauso wie der Akumular.
Also wir haben es gesagt.
Den gibt es seit den 60ern, den Akumular.
Genau, also war sehr, sehr lang.
Und das ist natürlich jetzt dann auch interessant zu wissen, was sind dann erstmal, was ist quasi die Benchmark?
Also du hast gesagt weltweit, aber womit vergleichst du dich?
Und dann wollen wir natürlich auch schon relativ schnell reingehen.
Wo investierst du denn?
Was ist denn auf der linken Seite, Herr Hantel?
Was ist auf der rechten Seite?
Gerade weil du ja auch sagst, du bist sehr nah dran an den Unternehmen.
Das interessiert uns natürlich auch, weil da sind natürlich Unternehmen drin, über die wir auch ständig reden.
Wir sind jetzt nicht so nah dran, aber wenn du so nah dran bist, dann wollen wir natürlich deine Sicht darauf wissen.
Also erzähl doch mal, was sind denn die Schwergewichte bei dir in den Fonds?
Genau.
Also erstmal, Nando, ich hoffe, du hast den Fonds noch.
Und dann, der nennt sich Vermögensbildungsfonds I und I steht für international.
Viele sagen immer diese 1, weil es sieht aus wie ein römischer 1.
Ja, stimmt.
Mache ich immer den Fehler.
Also beide Fonds sind erstmal relativ ähnlich.
Die vergleichen sich mit dem MSCI Welt.
Der Akumular, der wurde vor ein paar Jahren...
weil die DWS gesagt hat, wir haben eigentlich zwei ganz große globale Fonds und es gab einige Vertriebspartner, die gesagt haben, das Thema ESG, das ist für uns wichtig, das wollen wir stärker gewichten.
Dann hat man aus dem Accumular einen ESG-Fonds gemacht.
Und der Unterschied zwischen beiden Fonds ist jetzt so, dass der Vermögensbildungsfonds, der hat auch Energiewerte, der darf auch in Rüstung investieren und der Accumular darf das nicht.
Unter ESG habt ihr keine Rüstung, muss man gleich mal kurz dazu sagen.
Andere sagen, ja, ESG, das sind Freiheitstechnologien, gehört dazu.
Ihr seid noch nicht in dem Camp.
Da gibt es ganz viele verschiedene Meinungen.
Und der eine sagt, Atomenergie ist ESG und der andere nicht.
Und Rüstung, also da kann man verschiedener Meinung sein.
Unsere Anlagerichtlinien erlauben es heute nicht.
Okay, gut, das müssen wir wissen damit, die Leute.
Genau.
Genau, die Fonds gibt es schon lange.
Also der Vermögensbildungsfonds I, der ist ungefähr so alt wie ich selbst.
Der Accumula ist nochmal zehn Jahre älter wie ich.
Also so lange gibt es die schon am Markt.
Die haben zu den ersten großen Aktienfonds oder bedeutenden Aktienfonds gehört.
Von daher bin ich da geehrt und es ist eine große Verantwortung, die Produkte managen zu dürfen.
Hey, jetzt war das Amai.
Und Lola Walpert.
Und wir haben einen Podcast, der heißt Schön Laus.
Wir nehmen euch mit zum einen in unsere Bauernwelt, aber halt dann auch schon mit auf die große Bühne.
Und wenn ihr euch denkt, das klingt spannend, jeden Dienstag auf allen Plattformen von Podcasts und so.
Ja, überall, wo es halt Podcasts gibt.
Und auf Join übrigens mit Video.
Ja, wir machen jetzt auch Videocontent für euch.
Aber jetzt trotzdem nochmal die Frage, wenn du jetzt siehst...
der MSCI Welt.
Da geht ja auf einmal, also das ist jetzt deine Benchmark, da hast du dieses Jahr Glück, dass da die taiwanesischen und südkoreanischen Aktien nicht mit drin sind, deswegen kannst du den leichter schlagen, das ist ganz hübsch.
Aber weil ja bei MSCI World gilt Taiwan und Südkorea als Schwellenland, deswegen ist die Benchmark wahrscheinlich jetzt ein bisschen einfacher und wenn du halt irgendwie Samsung oder SK Hynix hast, bist du automatisch ein dicker...
Aber wenn jetzt das immer konzentrierter wird, diese Benchmarks, du siehst auf einmal, weiß ich nicht, die großen Tech-Werte nehmen immer größere Gewicht an.
Und du mit deiner Handel hängst dann da und denkst dir so, oh Mann, jetzt wird hier immer mehr Schlagseite und meine Benchmark kriegt auch immer mehr Schlagseite.
Und du sagst so, nee, nee, nee, es wird schon irgendwann den Einbruch geben und es wird schon noch irgendwie anders sein.
Ist das dann nicht...
Immer schwieriger, bei so einer Konzentration da mitzumachen oder veränderst du dann auch deine Handelsstrategie und sagst, na gut, dann muss ich halt ein bisschen mehr auf die eine Handelseite legen oder wie kriegt man dieses Benchmark-Problem hin?
Ja genau, also erstmal würde man ja denken, so ein MSCI-Welt, der hat 1500 Titel, der ist breit diversifiziert.
Aber die letzten Jahre ist eine Sache passiert, du hast die angesprochen.
Die ganz großen Unternehmen, die sind immer größer geworden und wir haben eine ganz schöne Konzentration mittlerweile bei diesen Indizes.
Obwohl die ganz viele Titel haben mit zehn Werten, deckt man schon einen ganz schön großen Teil ab.
Und in den Jahren 23, 24 war das für alle aktiven Fondsmanager unheimlich schwer, da die ganze Performance getrieben war und so ist der Begriff ja geprägt worden von den magischen Sieben.
dass der aktive Vorminager sagt, die hat dann nochmal übergewichtet, hat nochmal mehr Konzentration in diesen wenigen Titeln, das haben nur sehr, sehr wenige gemacht.
Darfst du das überhaupt?
Gibt es da nicht so Regeln, die größten fünf dürfen nur das oder die größten zehn nur das?
Oder hättest du es machen dürfen oder nicht?
Also in Deutschland ist das so, kein einzelner Titel darf über zehn Prozent sein.
Und alle Titel, die größer als fünf Prozent von der Gewichtung sind, da bildet man die Summe draus, das muss kleiner als 40 Prozent sein.
Somit will der deutsche Gesetzgeber sicherstellen, dass jeder Fonds, der sich so nennt, eine gewisse Diversifikation auf jeden Fall halten muss.
Das ist im MSCI-Welt nicht das Problem.
Also man hätte damit die Werte immer noch übergewichten können.
Es gibt aber andere Indizes wie den DAX oder verschiedene Wachstumsindizes.
Da waren dann einfach einzelne Werte über 10 Prozent oder sind es heute auch noch.
Aber das hast du nicht gemacht.
Man sieht auch bei dir, 2024 war nicht das geilste Jahr deiner Karriere.
Da merkt man auch, da ist der MSCI Welt ein bisschen davon gelaufen und ihr habt jetzt in 2025 und 2026 wieder richtig Gas gegeben.
Das stimmt.
Und die Erklärung dabei ist, die Fonds sind aktiv.
Man rechnet so ein Active Share.
Das heißt, da summiert man auf.
wie ist die Abweichung zur Benchmark?
Und wenn man alles aufsummiert, könnte dieser Active Share, der könnte theoretisch, kann der 200% sein.
Man hat nur Titel außerhalb der Benchmark.
Dann würde man aufaddieren 100%, weil alles außerhalb der Benchmark ist und die Benchmark nochmal 100%, die hat man nicht, dann wäre so ein Active Share 200%.
Und so ist es natürlich nicht.
Natürlich habe ich die meisten Werte im Fonds sind auch irgendwo in der Benchmark drin.
Und der Active Share von den Fonds ist über 75 Prozent.
Das ist im Vergleich zu anderen großen Fonds ist das sehr aktiv.
Aber wir haben natürlich im Haus auch die passiven Produkte und die aktiven müssen sich ja irgendwie unterscheiden.
Die haben höhere Gebühren und dafür will der Anleger oder sollte der Anleger auch fordern können, dass da jemand drauf guckt und die Entscheidung trifft.
Und ihr habt mal so einen Markt, der ganz eng ist und ganz getrieben, tun sich die Fondsmanager und somit ich auch da schwer, diese Benchmark dann zu schlagen.
Und wenn man guckt, wie viele Fonds schaffen das oder auch seit Jahresanfang, dann liegen vielleicht 30 Prozent der Fonds irgendwie vor Benchmark.
Auch dieses Jahr und in den Jahren 2024, da war die Zahl noch niedriger.
Jetzt habe ich noch eine ganz kurze Frage, noch mal ganz kurz rechts abgebogen.
Wir möchten gerne mal über die Aktien sprechen.
Ja, kommen wir gleich.
Aber eben noch eine kurze Frage, so eine Barbell-Strategie, was ja immer viele erzählen, also diese Handelsstrategie.
Da gab es mal einen lustigen Tweet bei Twitter, der hat gesagt, du brauchst eigentlich nur auf der einen Seite Technologie und auf der anderen Seite Öl und damit hast du eine Outperformance und mehr musst du nicht haben.
Was hältst du von so einfachen Lösungen?
Wenn man sich das angeguckt hat, wirklich faszinierend.
Man hätte wirklich outperformed damit.
Sagst du, das ist Kokolores und das ist einfach irgendwie Voodoo?
Oder sagst du, oh, eigentlich ganz clever, warum mache ich eigentlich noch meinen Job hier und mache nicht auch sowas?
Weil der den Job gerne macht.
Ja, genau, noch eine Weile machen will.
Also ich gehe ein bisschen anders daran und zwar, jetzt kommt der Mathematiker, wenn ich das ganze Universum screene, dann schaue ich einmal nach Kapitalrenditen.
Kapitalrenditen sind nicht gleich Marge, sondern da kommt die Umschlaghäufigkeit noch dazu.
Ich kann es nur mal im Beispiel erklären, wenn ihr wollt.
Ja genau, wir wollen ja was wissen immer.
Wollt ihr, ja?
Ja, wollen wir.
Also eine Kapitalrendite und ich nehme jetzt mal einen Supermarkt, der verkauft einen Joghurt.
Und an einem Joghurt, sagen wir mal, jetzt verdient er 5 Prozent, wenn er den verkauft.
Jetzt hat er Kapital, mit dem Kapital hat er einen Joghurt verkauft und nach einer Woche, sagen wir mal, hat er den Joghurt verkauft.
Jetzt kann er quasi im Jahr 50 Mal so einen Joghurt verkaufen und an jedem Joghurt verdient er 5%.
Also jetzt wäre das eine riesig hohe Kapitalrendite, aber nur um es plastisch zu machen, nämlich die 5% mal 50, das wäre die Kapitalrendite.
Nimm mal einen Autohersteller oder ein Industrieunternehmen, die produzieren so ein Auto, das dauert eine ganze Weile, da müssen die das Kapital binden, bis die das verkauft haben, vergeht ein halbes Jahr.
Und dann machen die vielleicht 10% Marge, aber das machen sie nur zweimal im Jahr, das Auto verkauft sich nicht so schnell wie den Joghurt, dann ist da die Kapitalrendite eben in dem Fall erst 20 Prozent.
Also du hast lauter Joghurthersteller bei dir.
Ich wollte mal lustig sein.
Also erstmal gucke ich auf die Kapitalrendite.
Und jetzt gucke ich, welche Industrien haben die besten Kapitalrenditen.
Und welche haben die stabilsten und welche schwanken stark?
Und dann gibt es bestimmte Industrien, da ist das ganz schön schwer mit den Kapitalräten.
Ich nehme mal so Minengesellschaften.
Das ist unplanbar.
Finden die jetzt was oder finden sie nichts?
Wie viele Tonnen müssen sie bewegen, bis dann ein gewisser Rohstoff da rauskommt?
Beim Öl war das auch lange Zeit so.
Die haben ganz viele Projekte gemacht, um neue Ölquellen zu erschließen.
Und das war teuer.
Und das war in Ländern, in denen man gar nicht so richtig sein wollte.
Oder wo die Rahmenbedingungen unplanbar sind.
Von daher sind das so kapitalintensive Geschäftsmodelle.
Ich nehme auch dann Fasorga, Telekom-Unternehmen.
Die müssen die Straße aufgraben, Kabel verlegen, große Netze aufbauen und dann müssen sie es allen zur Verfügung stellen, auch dem Wettbewerb oder sowas.
Das sind schwierige Branchen.
Starke Regulierung und hohe Kapitalrenten.
Die habe ich erstmal weg.
Die lasse ich meistens weg im Portfolio.
Die habe ich nicht.
Du hast kein Öl.
Doch im Vermögensbildungsfonds habe ich Öl.
Öl ist die einzigste Ausnahme und der Grund ist, Öl, meistens ist das gut, wenn irgendwo eine Krise ist, wenn irgendwo ein Konflikt ist.
Dann fällt normalerweise alles andere, aber der Ölpreis steigt und damit geht es den Firmen gut.
Von daher kann ich diesen Ansatz schon verstehen, der liefert einen Gegenpol zu dem...
was einen positiven Aktienmarkt braucht, damit es weiter nach oben geht.
Also von der Strategie her verstehe ich das.
Im Vermögensbildungsfonds habe ich auch Öl.
Öl ist negativ korreliert oder nicht stark korreliert mit den anderen.
Und von daher macht das im Portfolio-Kontext Sinn.
Und die Ölfirmen sind viel rationaler geworden.
Die erschließen heute nicht mehr so viele neue Ölquellen.
Die gucken auf ihre Rendite.
Die sind fast schuldenfrei, die Konzerne.
Die haben keine gehebelte Bilanz und so weiter.
Also von daher kann ich die Strategie verstehen.
Ich mache noch ein paar mehr Scheiben auf der einen Seite drauf, wo die Ölfirmen sind.
Ich nehme Basiskonsumgüter.
Joghurt.
Joghurt, genau.
Einige Bereiche aus dem Gesundheitsbereich.
Die nehme ich da noch mit dazu.
Und du guckst wahrscheinlich dann auf der einen Scheibe, wo die etwas langweiligeren Sachen sind, auch immer, was wird von KI nicht disruptiert und was könnte sogar einen großen, mit KI vielleicht noch ein bisschen die Kosten verschönern und am Ende vielleicht noch ein bisschen höheren Kapitalrenditen erzielen, oder?
Ist es so?
Also würde ich das machen, wenn ich jetzt an deiner Stelle säße.
Ja, du kannst das bald übernehmen hier.
Okay, sehr gut.
Wir haben ungefähr ein Alter, das passt schon.
Ich bin zu FOMO getrieben und ich würde wahrscheinlich, meine Umschlaghäufigkeit wäre wahrscheinlich dann 20, so wie Jan Beckers auf Speed.
Aber gut.
Also Umschlaghäufigkeit von 20, also wenn du 20 Prozent meinst, das wäre ja wenig im Jahr.
Nee, nee, nee.
20 heißt, ich meine 20 mal das Portfolio gedreht.
Ach so, nee, nee.
So wird das bei mir.
Also 2000.
Also vielleicht wechseln wir dann doch nicht die Seiten.
Gut, sag ich doch.
Jetzt habe ich deine Frage vergessen.
Die Frage wäre, wie du diese eine Scheibenseite bestückst gerade.
Gerade Healthcare habe ich seit Jahresanfang auch in meinem Portfolio nach oben genommen.
Das hat bisher noch nichts geliefert.
Und ich denke mir so, was ist denn da los?
Und dann sagt mir jeder, die Medikamente würden jetzt in viel schnellerer Zeit sein und KI könnte man jetzt irgendwie, könnte man sogar viel spezifischere, personenspezifische Sachen.
Heute haben wir irgendwie Tag der Frauengesundheit, an dem wir hier aufnehmen.
Da könnte man dieses Problem.
dass wir für Frauen viel weniger Medikament haben.
Das könnte man viel schneller lösen mit KI.
Und trotzdem funktioniert dieses Thema noch nicht.
Und wäre das eine Branche, wo du sagst, da kommt KI irgendwann noch mal hin?
Also ich hole jetzt noch mal ein bisschen weiter aus.
Erstmal sind die Branchen...
ich würde sagen, immer noch interessant.
Und wenn ihr lange Zeit zurückschaut, dann war Healthcare auch ein guter Sektor.
Aber die letzten fünf Jahre gar nicht.
Das hat eigentlich in dieser Covid-Zeit ist das gebrochen.
Was ist denn in Covid passiert?
In Covid ist die Inflation stark angesprungen.
Und Preise im Healthcare-Bereich zu verändern, die sind verhandelt mit den Versicherern, im Medizintechnik-Bereich, die müssen oftmals angemeldet werden.
Die ganzen Mitarbeiter, denen muss man jetzt aber höhere Gehälter zahlen.
Also die hatten schon selbst höhere Kosten, konnten die Preise aber nicht weitergeben.
Und das Weitergeben, das geht erst mit Zeitverzug.
Also das war erst mal schwierig für die Healthcare-Branche.
Dennoch glaube ich, dass es eine Branche ist, die erst mal vielleicht, nicht eins zu eins disruptiert wird.
Denn wir werden weiterhin Studien machen müssen, die Medikamente ausprobieren, erst an Tieren und dann an Menschen.
Und dann macht man eine ganz lange Studie, bis so ein Medikament zugelassen wird.
Da ist viel Regulatorik drin.
Deshalb glaube ich, dass es nicht gleich mal von der KI irgendwie ersetzt wird.
Also wenn die KI ein Medikament erfindet, dass das gleich zugelassen ist und sowas.
Das ist erst mal kapitalaufwendig und teuer, diese Studien zu machen mit den Menschen dann am Ende.
KI, ja, das kann da helfen und das sagen ganz, ganz viele.
Man kann jetzt vielleicht mehr Moleküle auf einmal testen.
Man kann schneller sagen, was läuft und was läuft nicht oder genauer da sein.
Aber wenn das alle so machen, wo ist dann wieder der komparative Vorteil?
Das ist wieder wie im Beispiel, wie im Stadion.
Alle sitzen, einer steht auf.
Der sieht dann besser, wenn aber alle aufstehen, sehen am Ende alle wieder gleich gut.
Und wir stehen nur.
Okay, verstanden.
Das ist das Phänomen.
Ich dachte, das wird ja irgendwie besser.
Aber das wird dann gleich wieder wegkonkurriert, dieser Vorteil.
Bei euch sitzen doch alle immer.
Aber egal.
Ich bin RB Leipzig-Fan.
Er wollte darauf anspielen, dass bei uns immer alle sitzen und keine Stimmung ist.
Aber das ist Blödsinn.
Egal.
Okay, also du siehst, das wird weg.
Also es wäre dann eine Branche, die wäre dann KI-neutral.
Oder wie würdest du das?
Genau.
Und KI-neutral ist, finde ich, in der Sache schon gut.
Man kann viele Bedenken für viele Branchen haben.
Oh, was ändert das da?
Was könnte das ändern?
Wir wissen es am Ende noch nicht so genau.
Aber bei den Joghurtherstellern, wenn wir mal dabei bleiben, also den Basiskonsumgüter unternehmen, da würde ich es ähnlich sehen, dass das KI das nicht so schnell disruptiert.
Wird da auch Luxus dazugehören?
Wird da auch Luxus dazugehören zu Basiskonsum?
Oder wäre das nochmal ein anderes Feld?
Also Basiskonsum ist Zahnpasta, Kaffee, Deo, Stift, sowas.
Also was wir in der Krise alles weiter benutzen.
Wir werden uns die Zähne putzen.
Das Deo nehmen wir hoffentlich auch.
Und wahrscheinlich trinken wir morgens auch einen Kaffee.
Ob wir dann sagen, jetzt kaufe ich ein neues Auto, jetzt kaufe ich irgendeinen Luxusartikel, eine teure Handtasche oder sowas, da kann man in der Krise schon vielleicht einfach sparen.
Also sowas wie Unilever, Nestlé wahrscheinlich, solche Sachen.
Ja, genau.
Gut.
Also die würdest du auch, und das wäre auch KI vorteilhaft oder wäre das auch neutral?
Ja, ob die einen Vorteil durch KI haben, den sehe ich jetzt auch noch nicht.
In der Branche hat sich auch ein bisschen was verändert.
Ich fange normalerweise, wenn ich einen Vortrag über Aktien halte, sage ich immer, man muss sich mit Veränderungen beschäftigen und man muss genau gucken, was heißt das für meine bestehenden Investments oder wo können sich da Chancen ergeben.
Bei den Basiskonsumgütern hat sich eigentlich mit Social Media was verändert.
Es ist jetzt leichter, eine neue Marke zu bewerben.
Man macht das über TikTok und Instagram.
Und da gibt es ganz viele kleine Marken.
Und es ist nicht mehr so, die große Marke, die jeder kennt, und die hat den Vorteil und die kleine Marke hat keine Chance.
Da ist so ein bisschen was passiert, was es der Branche auch schwerer gemacht hat.
Das ist schlecht.
Wenn ich Nestlé bin und habe KitKat und bisher war KitKat the place to be und auf einmal kommt einer und macht irgendwie CutKit.
Und tanzt dazu bei TikTok und auf einmal ist mein Burggraben weg.
Also muss man gucken, dass die Burggräben nicht mehr so tief sind.
Ist das so?
Also die werden dann dieses KitKat nicht ersetzen, der auf TikTok getanzt hat.
Aber da gibt es ein paar davon und die knabbern so ein bisschen was weg.
An der Marge, okay.
Es ist wahrscheinlich insgesamt, wenn man zehn Jahre zurückgeht oder sowas, ist es für diese Branchen schon, würde ich sagen, ein bisschen schwieriger geworden.
Aber ...
Dieser Burggraben, der ist schon noch da.
Die haben Vertriebsstrukturen.
Also man kann jetzt, ich nehme mal die Kolgatel Zahncreme, die kann man in Indien in noch so ländlichen Gebieten kaufen, wo einer mit so einem Wagen vorgefahren kommt und dann hat er so eine kleine Kolgatel Zahnpasta dabei.
Und das sind Vertriebsstrukturen, die sind über hunderte von Jahren aufgebaut worden.
Und das kann der, der dann auf TikTok tanzt und seine eigene Marke macht, der wird das nicht so schnell in Indien.
Indien, der den Wagen schiebt, da verkaufen können.
Okay, das ist wie das Coca-Cola, was weltweit distribuiert ist, oder das Red Bull, was man auch überall kriegt, wo die ja auch eine Distribution aufgebaut haben.
Das kriegt man nicht so schnell hin, weil es ein physisches Gut ist.
Genau.
Okay, also das ist eine Branche, da ist ein bisschen was in Bewegung gekommen, aber die ist auch noch KI.
Da würde ich sagen, das ist so eine relativ gut prognostizierbare Branche.
Bei der einen Seite von der Handel will ich gute Kapitalrenditen und die sollen möglichst stabil sein.
Und wenn sie möglichst stabil sind, dann kann man leichter die Prognose nach vorne machen.
Wenn die stark schwanken, da kommt es immer ein bisschen drauf an, an welchem Punkt erwische ich es und wo erwische ich es nicht.
Da muss Timing.
Also Gesundheit hast du gesagt, Konsum.
Was wäre noch auf der Seite der Handel?
oder sowas nennen, aber vielleicht, wenn ich jetzt bei den Financials, also bei den Finanzwerten schaue und ich denke da an so Geschäftsmodelle wie Börsen, Ratingagenturen, Das wird aber jetzt schwierig.
Da haben wir dieses Problem.
Da spielt KI schon eine größere Rolle.
Da kommt nämlich die KI und sagt so, soll man so ein Rating machen, da kann ich die Daten kriege ich auch.
Und wenn man das auch anschaut, ob es jetzt LSG, also in Großbritannien oder selbst deutsche Börsen, die unter die Räder kommen, weil die auch Software mit haben und dann sagt die Börse und Informationssachen, die kann man disruptieren.
Aber jetzt sagst du wahrscheinlich, das ist proprietäre Daten, die kriegt nicht jeder und die kriegt man auch nicht nachgebildet und deswegen wäre das gut oder wie versuchst du uns das jetzt hier zu verkaufen?
Ich bin gespannt.
Du nimmst schon hier meine Antwort hier vorweg.
Das ist nicht das erste Mal.
Das ist nicht das erste Mal, gut.
Also es ist jetzt so, dass die einmal, wenn man jetzt an den Handel denkt, die tatsächlichen Transaktionen, die an der Börse stattfinden, da guckt man natürlich immer, wo ist die meiste Liquidität und da geht man hin.
Und jeder Versuch, alternative Handelsplattformen aufzubauen, der ist eigentlich bisher gescheitert.
Also der transaktionsorientierte Teil, würde ich sagen, bisher ist der KI...
Echt?
Da gibt es keine Balkanisierung.
Ich handle beispielsweise über, weiß ich nicht, so komische Regionalbörsen, wo früher kein Mensch mehr darüber was erzählt hätte.
Meine Trades gehen beispielsweise über Börse Hamburg, Lang & Schwarz oder über Börse München, Getex oder sonst wie.
Also da kann ich schon eine Balkanisierung feststellen.
Und wenn ich dann noch bei Robin Hood was mache, die haben sogar noch Tokenisierung und da wird nochmal ein ganz anderer Marktplatz genommen.
Ist das nicht so?
Ist da nicht auch was im Schwange?
Und wenn wir dann 24-7 mal irgendwann handeln, das wird die deutsche Börse doch mit Xitra nicht machen.
Oder habe ich jetzt wieder einen Denkfehler?
Also jetzt müssen wir auch mal alle Leute betrachten, die irgendwie handeln.
Nicht nur deiner Blase.
Welches ist die größte Gruppe?
Die größte Gruppe sind mittlerweile die passiven Investoren.
Also die ETFs, die irgendwas kaufen.
Und die werden jetzt nicht über die Börse Hamburg und bei Robin Hood oder sonst was.
Also die sind da nicht dabei, sondern die suchen sich die Handelsplätze aus, wo die meiste Liquidität ist.
Die aktiven Investoren, wo ich ja auch dazu zähle, das ist mittlerweile, naja, da sind die Privatanleger schon genauso groß oder sowas als Gruppe.
Gerade in den USA sind die richtig groß geworden.
Die würden auch, wir haben ein professionelles Trading Desk, wir haben dann Anbindungen an verschiedene Börsenplätze und dann wird geguckt, wo ist die meiste Liquidität und dann wird das aufgeteilt nach Liquidität auf verschiedene Handelsplätze.
Also auch da sind es die traditionellen Kanäle.
Und wenn du jetzt bei so Online-Brokern und sowas bist, dann haben die auch meistens Partnerschaften mit den Börsen und am Ende kommt es dann an den Plätzen an.
Also da würde ich sagen, ich sehe nicht, dass das so gefährdet ist.
So das Datengeschäft.
Und das hast du auch gesagt.
Ja, wenn die eigene Daten haben und die generieren, dann werden die einen Teufel tun und die nach außen geben.
Die werden alles sicherstellen, dass die möglichst intern bleiben.
Die sind auch in den ganzen KI-Modellen beim Training, können die auf diese Daten nicht zugreifen.
Und solange die Daten in der Hand von den einzelnen Unternehmen sind und die irgendwie nicht nach außen gehen, sind die immer noch ziemlich wertvoll.
Die Börse sagt, Rating, kann ich ein eigenes machen?
Denken wir an die Finanzkrise.
Da war die USA auch nicht so happy, als Moody's oder sowas dann die USA da runterstufen wollte.
Da haben die gesagt, da machen wir eine staatliche Ratingagentur, damit wir doch AAA da bleiben oder was.
Aber es ist am Ende auch nicht so gekommen, weil das Netzwerk dann doch größer ist.
Und in den Statuten der Fonds, den Rentenfonds, da steht, ich darf kaufen, was ein bestimmtes Moody's und S&P Rating hat.
Und die Fonds haben dann Richtlinien.
Die institutionellen Anleger, die geben vielleicht so Leitplanken vor, wie dann investiert werden darf und da spielen diese Ratings eine Rolle.
Also für so einen Dritten, der da reinkommen will in so ein Geschäft, ist es gar nicht so leicht.
Und was die Börsen dann manchmal machen, dass das dann richtig abgestraft so nach unten geht.
Vielleicht wird es disruptiert über die längere Zeit, aber von heute auf morgen wird das, glaube ich, nicht passieren.
Das siehst du an Chancen.
Dann würdest du beispielsweise sagen, oh Mann, die Moody's wird hier irgendwie 30 Prozent abgestraft.
Halte ich für völlig übertrieben?
Dann würdest du sagen, auf die rechte Handelseite draufgepackt.
So muss ich mir das vorstellen, oder?
Ja, also wenn ich so Aktien auswähle, dann sind erstmal für mich fünf Kriterien wichtig.
Okay.
Erstes Kriterium.
Das Geschäftsmodell muss zukunftsfähig sein.
Die müssen gute Kapitalrenditen heute haben und hoffentlich auch in der Zukunft.
Da kommt die Prognose.
Das Zweite ist ...
Die müssen ein Management haben und da schaue ich mir die Vergütung der Vorstände an, dass die irgendwie auf meiner Seite sind, auf meiner Investorenseite.
Ich will nicht, dass die Firma zu sehr für die Aktionäre geführt ist.
Die kriegen viele Aktienoptionen und dann sind die geführt für vielleicht die Mitarbeiter, ist das toll, aber für den Investor ist es nichts.
Die müssen eine Kultur haben, dass die aus eigener Kraft wachsen können.
Damit gucke ich mir das organische Wachstum an.
Das ist das dritte Kriterium.
Dann schaue ich mir die Bilanzierung an.
Das ist das vierte.
Und ich gucke immer, wie nutzen die bestimmte Spielräume in der Bilanzierung?
Gehen die da aggressiv oder sehr konservativ vor?
Und das fünfte ist die Bewertung.
Und da muss das gar nicht, ich sage gar nicht, wenn es spottbillig ist, ist es gut und wenn es teuer ist, ist es schlecht, sondern die Bewertung muss irgendwo in einem moderaten Rahmen sein, dass die Firma in Zukunft da reinwachsen kann.
Also die darf nicht ganz irrsinnig sein.
Und wenn die fünf Kriterien erfüllt sind und viele meiner Kollegen, die schreiben dann ganz lange Investment Cases und dann...
gucken die, arbeiten die so einen Fragenkatalog ab.
Für jedes Kriterium gibt es ganz viele Fragen und dann diskutieren wir das im Team und dann kaufen wir das oder kaufen wir das nicht.
Also wir machen uns dann schon einige Arbeit, bevor wir dann investieren.
Was ist bei euch die Bewertungsgeschichte?
Weil in dynamischen Märkten ist das so ein KGV, das sieht man ja gerade auch bei diesen DRAM-Geschichten, hat man KGV von vier und fragt sich jetzt, Wenn es Peak Earnings ist, also wenn wir den Höchststand des Gewinnzyklus haben, ist KGV von 4 misslich.
Aber wenn es irgendwie noch weiter geht, ist es gut.
Andererseits kann ein KGV von 30 super sein, wenn das KGV fürs nächste Jahr dann wieder ein KGV von 15 ist, weil sie doppelt so steigt.
Oder guckt ihr euch so eine Pack Ratio an, also wo KGV zu Wachstum gemacht wird.
Oder habt ihr noch andere oder Enterprise Value zu EBITDA?
Oder was ist so die Köttner Nummer, wo du...
sagst, das ist es, mein...
Das ist mein Bewertungsmaßstab.
Also erstmal die Antwort ist, ich gucke auf ganz verschiedene Kennzahlen.
Also erstmal finde ich, Man muss die Verschuldung mit hinzunehmen.
Das macht das KGV nicht.
Wenn ich nur den Kurs nehme oder die Marktkapitalisierung durch die Gewinne teile, da ist die Verschuldung außen vor.
Also erstmal mag ich Kennzahlen, die die Verschuldung mit berücksichtigen.
Also Enterprise Value beispielsweise.
Enterprise Value.
Also die Marktkapitalisierung plus die Verschuldung.
Manche haben ja auch Netto Kasse, dann wird es sogar weniger.
Dann ist der...
Der Free Cashflow ist eine Größe, die ist meistens ein bisschen besser wie der Gewinn.
Aber man muss beim Free Cashflow nochmal abziehen, die aktienbasierte Vergütung.
Die ist oftmals nicht in dem Free Cashflow Zahl drin.
Ich mag mehr diese US-Gap- oder IAS-Zahlen als die adjustierten Zahlen, die immer mehr Firmen machen.
Jede Firma macht ihre eigenen adjustierten Zahlen und da die berichten sie.
Ich gucke mir immer das an, würden die genauso bilanzieren wie andere?
Wie ist das nach den Bilanzierungsstandards?
Und dann, sage ich mal, ist es von Branche nach Branche ein bisschen unterschiedlich.
Man guckt dann innerhalb von einem Sektor und guckt dann, wie...
ist es innerhalb des Sektors.
Und dann kann man vielleicht auch manche Branchen, die dann kapitalintensiver sind, die viel, viel langsamer wachsen, die muss man dann vielleicht anders bewerten als Branchen, die wenig Kapital erfordern, viel Wachstum haben.
Und dann kann man nicht das so eine Kennzahl dann nennen, sondern verschiedene Kennzahlen über verschiedene Blickwinkel.
Kommt wahrscheinlich auch auf die Handelseite an.
Also das ist natürlich auch so ein bisschen.
Ja, genau.
Also wenn wir auf der einen Handelseite sind, da waren wir jetzt die ganze Zeit diese Konservativen.
Ja, wenn diese Firmen, sag ich mal, 5% wachsen, dann ist das in Ordnung, dann ist das gut.
Aber damit haben die Aktien auch nicht so viel Luft.
Die können sich jetzt nicht verdoppeln in kurzer Zeit.
Das ändert sich ja alles nicht so.
Das geht ja alles ein bisschen gemächlicher und langsamer da vorwärts.
Aber dafür ist es planbarer.
Also man muss dann so ein bisschen abwägen immer.
Jetzt haben wir noch eine Frage.
Du hast noch gesagt, wie das Management vergütet wird.
Da fällt mir immer sofort die Vergütungsidee von Elon Musk ein, der sagt, wenn ich es schaffe, meinen...
bei der Marktkapitalisierung auf x Billionen zu kriegen, noch eine Million Leute auf den Mars zu bringen und noch das zu machen, dann kriege ich eine Milliarde Aktien.
Wäre das so eine Vergütung, wo du sagst, das ist ganz ansprechend, weil ich finde es auch gut, wenn es eine hohe Marktkapitalisierung gibt.
Oder wie ist eine Vergütung?
Das habe ich noch nicht ganz verstanden, nach welcher Sache du das anguckst.
Genau, also ich sage immer, das müssen Kriterien sein, die das Management selbst beeinflussen kann.
Und den Aktienkurs, den können sie oftmals nicht selbst beeinflussen.
Aber wenn die an Ziele geknüpft sind, wie Umsatzentwicklung, vielleicht auch Marktanteile, vielleicht eine gewisse Marge oder sowas, dann kann der Manager bestimmte Entscheidungen treffen.
Der kann da mehr Leute einstellen, weniger Leute einstellen.
Also die hat er in der Hand.
Also solche Kriterien finde ich gut.
Wenn es an den Aktienkurs nur geknüpft ist, naja, da haben die Phasen, da kriegen die richtig viel Geld, ohne dass sie viel vielleicht geleistet haben.
Und dann haben sie Phasen, da kriegen sie vielleicht nichts, aber eigentlich haben sie einen ganz guten Job gemacht.
Ich sehe schon, Elon Musk ist da nicht deine Geschichte, da kann er seinen Kurs hochquatschen.
Also Hochquatscher willst du nicht haben.
Also bei dem Elon Musk, bei den Zielen, die hören sich erst mal so, also ihr seid bei den Zielen von SpaceX, ja?
Bei Tesla ist es ähnlich, die wollen ja schon 8 Millionen groß sein.
Die sind ähnlich.
Also erst mal von der Marktcup, Kapitalisierung, gut, da hätte er noch einen Zeitpunkt nennen müssen.
Der hat ja gesagt, 7,5 Billionen, aber es ist ja bis wann oder was dann da?
Also da muss noch ein Zeitpunkt hin, sonst macht das Ziel ja wenig Sinn.
Vielleicht haben wir so viel Inflation, irgendwann ist er soweit.
Stimmt, die Inflation ist auch ein Ding.
Danke, der Hinweis, stimmt.
Also wenn der sagt, eine Million dauerhaft wohnen auf dem Mars, dann ist das was, das geht über meine Vorstellungsvermögen hinaus, dann denke ich, ach herrje.
Also das wäre ja was, wenn er das schafft, dann hat er es vielleicht auch verdient.
Und dann will er, glaube ich, noch bestimmte Terrawatt-Datencenter im All irgendwie bauen.
Genau, 50 Prozent des jetzigen amerikanischen Stromerzeugung soll aus dem All kommen von ihm.
Genau, genau.
Das sind seine Ziele?
Ja, auch das kann ich persönlich mir schwer vorstellen.
Also wenn das da erfüllt ist, dann soll er ordentlich was kriegen dafür auch.
Okay, also der Elon Musk würde nicht auf die rechte Handelsscheibe kommen.
Aber wird das auf die linke bringen?
Also würdest du dann, 12.
Juni ist ja SpaceX-Tag, bist du schon am Zeichnen und hast schon mal bei Peter Thiel angerufen, aber vielleicht ein paar Aktien von sich an dich rüberreicht?
Oder wie ist das?
Ja, also ich lese ja immer unheimlich gern Biografien.
Als Empfehlung über den Elon Musk gibt es ein paar Biografien, die sind wirklich lesenswert.
Also die sind total spannend und was der in seinem Leben sich für Ziele gesetzt hat und was er geschafft hat, das ist...
Sehr beeindruckend.
Sag mal, welche ist denn die beste von den vielen?
Es gibt ja zahlreiche.
Du hast es ja gesagt, es gab ja eine von dem Biografen, da gab es dann Ärger, dass es irgendwie zu dich dran gewesen wäre oder sonst wie.
Sag mal die, die du am besten findest.
Ja, so das ist schon eine ältere.
Und zwar, also da...
Ich kann jetzt gar nicht sagen, welchem Jahr die rauskam, aber die ist schon über zehn Jahre alt oder sowas und die fängt an mit PayPal, dann war er mal fast pleite, dann hat er PayPal.
Also erst mal hat er PayPal verkauft, dann hat er das Geld in Tesla und SpaceX gestellt.
Dann kam eine Krise, wo er dann fast pleite war, hat dann alle möglichen Sachen bei den Investoren und Versprechungen auch dann da gemacht, um dann doch nochmal über die Runden zu kommen.
Google ist nochmal eingesprungen, um zu finanzieren, deshalb besitzen die heute auch noch was.
Aber die Google, die wollte er eigentlich nicht so richtig dabei haben.
Deshalb hat er damals OpenAI.
Das kommt in der Biografie noch nicht vor, weil er gesagt hat, ich will den Google nicht alles lassen mit ihrem Deep Mind.
Aber also diese ältere Biografie finde ich die beste.
Aber zu deiner Frage, also auch bei SpaceX und wir haben am Anfang gesagt, von dem Narrativen investieren, gibt es Dinge, die SpaceX erreicht hat?
die sind total beeindruckend.
Die machen mehr Raketenstarts als China, Russland, Nordkorea und Europa zusammen.
Die haben einen Großteil der Satelliten, die im All da um die Erde rumschwirren, die gehören denen.
Also ich sage mal, das ist erst mal narrativ und emotional ist das sehr, sehr beeindruckend.
Wenn der jetzt aber an die Börse kommt und ich mir dann anschaue, welche Bewertung aufgerufen wird, dann würde man auch sagen, das ist Neuland.
Das gab es in der Form noch nicht.
Wir nehmen mal so ein Umsatzmultipel.
Von 100, glaube ich.
Doch, das gab es bei Palantir auch zeitweise.
Bei Palantir gab es das mal zeitweise.
Aber wenn man da jetzt dann reinrechnet und sagt, was muss alles passieren, dass man das rechtfertigen kann, also das sind Annahmen, auch die gehen über mein Vorstellungsvermögen hinaus.
Du bist halt auch Mathematiker, André.
Du bist halt dein Numbersman.
Wie kriegt man das denn hin, dann Narrative und Numbers?
Und wenn gerade der gesamte Markt von Narrativen bewegt wird, dann stehst du doch da und denkst dir so, Dann musst du doch jeden Morgen aufstehen und denken so, was ist das denn?
Wo du gerade diese 100 angesprochen hast und bei einem kleinen Unternehmen, gut, Palantir ist ja noch ein bisschen kleiner, aber bei einem Unternehmen, wo dann jemand sagt, das ist jetzt aber zwei Billionen wert und dann Hunderter Umsatz multiple zu machen, das ist ja schon völlig krass.
Da musst du doch als Mathematiker sagen, sagen wir mal, ticken die noch richtig und an dieser Börse verzweifeln?
Oder wie kriegst du denn das hin, ohne irgendwie, weiß ich nicht, schizophren zu werden oder irgendwie depressiv oder keine Ahnung, wie man das macht.
Aber du musst ja mitmachen auf einen.
Ja, also ich würde sagen, erstmal ist meine Strategie bei den ganz verrückten Dingen nicht mitzumachen.
Und nehmen wir mal das Jahr 2021, da hatten wir eine Phase, da gab es auch ganz viele Tech-Werte, nicht profitabel, die unheimlich hoch bewertet waren.
Viele davon sind mittlerweile stark zurückgekommen und da ist nicht mehr so viel von übrig geblieben.
Und wenn es ein Punkt kommt, und das war ja Kriterium Nummer 5 bei der Bewertung, wo ich sage, das erfordert so viel, um da rein zu wachsen, dann fällt das durch.
Dann bin ich da nicht mit dabei.
Aber, und du hast am Anfang gesagt, gibt es bei der Bewertung irgendwas, wo du sagst, ach, dann hört es auf.
Man darf sich, glaube ich, nicht eine absolute Zahl nennen und sagen, wenn das KGV über so viel ist oder die Bewertungskennzahl über so viel, dann steige ich aus.
Naja gut, es ist schon immer noch ein relatives Spiel.
Es hängt davon ab, wie teuer sind die anderen, was sind die Alternativen.
Und wenn Anleger jetzt meinen Fonds kaufen, dann sind die am Aktienmarkt auch mit dabei.
Dann haben die Aktien.
Von daher habe ich es ein bisschen leichter als vielleicht ein Multi-Asset-Fonds, der dann sagt, oh jetzt ist das zu heiß gelaufen, jetzt muss ich eine andere Asset-Klasse haben.
Der Fonds hat nur Aktien.
Der ist auch immer nahezu voll investiert.
Ich steige jetzt nicht irgendwann aus dem Markt aus.
Du versuchst über die Handelseiten das irgendwie auszutarieren.
Auf der rechten Seite habe ich auch immer was.
Und so habe ich eigentlich meine Karriere angefangen.
Als ich die Karriere angefangen habe, gab es eigentlich nur sehr wenig Leute.
Ich war zuständig für den Technologiesektor, da ich als Mathematiker, Physiker programmieren konnte, war das mein Sektor, den ich dann da verfolgt habe.
Das war auch ein bisschen Glück.
Das war der Sektor, der sich nachher am allerbesten entwickelt hat.
Von daher schlägt mein Herz schon für die Technologiebranche.
Ich habe mich da früh und intensiv mit beschäftigt.
Du hast Bücher geschrieben, Bestseller.
Bist du eigentlich Bestsellerautor?
Sind das Bestsellerbücher geworden?
Ob man das als Bestseller hat?
Also die haben sich für ein Fachbuch gut verkauft, aber jetzt gibt es die nicht mehr im Handel.
Höchstens im Antiquariat.
Okay, beim Umhock sein 2000.
Stimmt.
Ach ja, gut.
Aber wenn wir schon bei dem Ding sind, dann hast du jetzt dieses Gefühl damals 2000 und dieses Gefühl heute.
Vibet das wieder genauso?
Und du denkst dir so, bei den Börsengängen, das hat jetzt noch ein bisschen gebraucht, aber jetzt fangen die Börsengänge auch an und man merkt schon so ein bisschen, dass plötzlich alle irgendwie sich die Option machen wollen und dann sagt oben, ja, ja, ja, müssen wir schon mal einen Börsenprospekt einreichen oder kündigen das an und denken auch, jeder muss jetzt irgendwie dabei sein und spätestens, wenn dann die Börsengänge wieder so groß sind, dann haben wir ja wieder dieses Gefühl oder hast du das noch nicht oder hast du es jetzt schon?
Also ich sag mal, Ein paar Parallelen sehe ich zu dem Jahr 2000 und ich nenne einfach nur mal ein paar.
Es gab zum Beispiel, also Flextronics hat angekündigt, das Datencenter-Geschäft abzuspalten und die Aktie springt 40 Prozent.
Dann denke ich ja so ein bisschen, naja gut, das Unternehmen ist das Gleiche, wie es vorher auch war.
Jetzt soll vielleicht ein Teil separat notiert sein, das ist Financial Engineering.
Warum soll die Firma jetzt 40 Prozent mehr wert sein?
Solche Dinge gab es im Jahr 2000 auch.
Man hat dann gesagt, ich benenne mich um und ich heiße jetzt mit Dotcom hinten.
Und dann hat es einen Riesensprung gemacht.
Was ja irgendwie auch erstmal schwer greifbar ist.
Manchmal ist es auch so, dass ich sage, die Ausschläge, die es bei einzelnen Aktien gibt.
Das ist auch schwer irgendwie erklärbar.
Eine Firma wird nicht von heute auf morgen 10% mehr wert.
Oder 30 weniger Z-Scaler diese Woche oder Snowflake 30 drauf.
Wie geht das?
Das sind Ausschläge.
Also bei den Softwarefirmen ging es oftmals nach unten.
Gut, Snowflake ist jetzt ein Beispiel nach oben.
Aber Ausschläge nehmen wir mal nur mehr als 10%.
Und du hast jetzt schon extrem angesprochen.
30%.
Das ist was.
Im Jahr 2000 gab es auch starke Ausschläge und es macht ja erstmal rational nicht wirklich so viel Sinn.
Also was heißt 30% mehr zu sein?
Da muss man aber auch viele Jahre ganz viel mehr liefern.
Du kannst nur den Terminal Value auf einmal anders bewerten und schon hast du die 30%.
Das geht schon, wenn du sagst, wenn du plötzlich ein neues Weltbild hast.
Das ist ja eigentlich Efficient Market Hypothesis, könntest du auch sagen.
Da hat jemand sehr effizient ein neues Szenario eingepreist.
Also so könnte man es auch argumentieren.
Aber du sagst, nee.
So schnell erinnert sich die Welt nicht.
Das kann nicht sein.
Und so große Kusssprünge deuten schon darauf hin, dass in dieser Marktstruktur irgendwas fluffy ist und dass du deswegen so ein bisschen luftig und bubbly oder wie man es auch mal nennen mag, oder?
Ja, meistens denken die Leute so darüber, wenn was jetzt besonders stark wächst, dann extrapolieren die das auf die nächsten Jahre.
Oftmals wird es aber immer schwerer, je größer man ist, das aufrechtzuerhalten.
Und man muss halt viele Jahre weiter vorausdenken.
Und dieses Extrapolieren, ich würde sagen, das wird so nicht eintreten.
Auf der anderen Seite, wenn man langfristig guckt und so einen richtigen Gewinner hat, und jetzt komme ich so ein bisschen zu dem, was du gesagt hast, und eine Firma schafft das tatsächlich, das immer wieder draufzulegen, dann kommt dieser Zinseszinseffekt über lange Zeit.
Dann ist das eigentlich exponentiell, wie sich was entwickelt.
Das sind sehr wenige Beispiele.
Es ist so ähnlich wie ein Lottogewinn, würde ich mal sagen.
Bei die große Masse schafft das nicht.
Aber ab und zu gibt es eben mal so Leuchttürme, die das dann tatsächlich hinkriegen.
Und oftmals ist der Gedanke vieler Leute...
Ach ja, die Firma, die ich mir da angucke, das ist wieder so ein Leuchtturm, das kann wieder so einer sein und deshalb werden zu viele zu gut bewertet.
Zu viele, wir bewerten auf Leuchtturmen, aber es gibt nur wenige, die wirklich zu leuchten werden und der Rest ist nicht so leuchtet.
Und ist es nicht auch so, dass diese Leuchttürme, dass man da im Zweifel viel zu früh rausgeht, weil dieses Exponentielle, das können wir uns ja gar nicht vorstellen, wissen wir ja alle.
Also bei der Nvidia beispielsweise, ich möchte nicht wissen, wie viele Leute da nach den ersten zwei, drei, vierhundert Prozent rausgegangen sind, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass das eben so weitergeht.
Genau, das ist mir tatsächlich bei Nvidia auch schon passiert so.
Und zwar Nvidia ist ja schon ganz lange an der Börse.
Schon seit den 90er Jahren ist das Unternehmen börsennotiert.
Und die haben eigentlich auch eine ganz schön volatile Geschichte.
Also da gab es immer Phasen, da ist der Aktienkurs auch mal 70 Prozent eingebrochen in der Historie.
Diese Grafikkarten, die machen die schon lange und die haben dann immer mal wieder neue Anwendungen gekriegt.
Bitcoin Mining war dann eins, autonomes Fahren brauchen wir so auch und in den Datencenter war es dann ganz, ganz wichtig.
Also zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, technologisch immer weit nach vorne gedacht und der Jensen Wang ist einer der beeindruckendsten längsten CEOs, die es insgesamt dort auch schon gibt.
Hast du schon getroffen?
Den habe ich auch schon getroffen.
Also das ist einer, also Nvidia ist eine Firma, die ist eigentlich für die Investoren sehr zugänglich.
Es gibt Firmen, bei denen ist es ganz schwer, einen Termin zu kriegen.
Und Nvidia gehört nicht dazu.
Also bei Nvidia ist es einfach, einen Termin zu kriegen.
Du bist also schon durch die Firmenzentrale gelaufen und dann läufst du her lang, guckst dir das an, denkst dir so, jeder, der hier arbeitet, ist schon dank der Aktienoption mehrfacher Millionär.
Warum arbeiten die hier?
Dann gehst du hin und sagst so, ey Alter, warum arbeitest du eigentlich noch?
Du könntest ja auch schon irgendwas anderes machen, könntest auf deiner Yacht sitzen und sonst was machen.
Und dann sagen die Mitarbeiter, weil das Klima hier so geil ist.
Oder wie muss man sich vorstellen, wenn André Köttner in die Nvidia-Zentrale fährt?
Also das ist tatsächlich der interessanteste Teil an meinem Job.
Das mache ich am allerliebsten, dass ich vor Ort bei den Unternehmen bin.
Bei Nvidia, die haben gar nicht so viele Mitarbeiter.
Jeder Mitarbeiter generiert, glaube ich, 5 Millionen Umsatz.
Bei der Marge ist das dann auch zweieinhalb Millionen Gewinn.
Macht jeder Mitarbeiter.
Also die Mitarbeiter sind sehr wertvoll.
Wenn die alle Aktien haben und davon haben viele Aktien, dann müssten die eigentlich alle nicht mehr arbeiten.
So ist es.
Ist für die Branche auch ein bisschen ein Problem?
Wie kriegt man die ganz Hungrigen, die dann sagen, ich lege immer noch mal eine Schippe drauf und mache das dann da?
Das hat die Samsung auch gefragt.
Da haben gesagt, gut, müssen wir 400.000 zahlen.
Dann haben die gesagt, zahlen wir doch Bonus.
Falsche Branche.
Aber erzähl mal, wie war es bei Envy?
Aber in Korea ist es ganz anders tatsächlich.
Okay, aber jetzt lass uns mal Nvidia machen und dann fahren wir nach Korea.
Ich hätte jetzt vor Ort von Samsung erzählt, wie diese Firmen getragen.
So ein Shephole ist wahrscheinlich furchtbar.
Danach kommt Samsung vor.
Jetzt in Nvidia vor.
Also Nvidia.
Ich meine, diese Firmen...
Die machen dann was?
Die bauen eine Firmenzentrale, die sieht erstmal cool aus.
Dann gibt es Essen, das ist kostenlos.
Man geht da morgens hin, da gibt es den Barista.
Das gibt es bei uns auch, also selbst die Medienbranche haben wir.
Ja gut, also ihr seid auch vorne dabei.
Nicht ganz so profitabel.
Da ist dann der Barista, der macht einem da morgens den Cappuccino, der macht auch noch ein Herz da oben drauf.
Das kriegt jeder Mitarbeiter überreicht.
Wenn man da essen geht, dann fühlt sich das an wie im Fünf-Sterne-Hotel, also in der Kantine essen geht.
Man bietet Dienstleistungen an, also wenn man mit dem Fahrrad kommt und hat da einen Platten, dann kann das da repariert werden.
Wenn man Schwierigkeiten hat mit seinem privaten Laptop, dann fragt man da einen, dann machen die das für einen.
Man kann sich die Haare schneiden lassen oder die Fingernägel lackieren lassen.
Also die Möglichkeiten, die sind groß.
Also im Silicon Valley ist es...
ist, sag ich mal, der Kampf um die Talente, der ist harsch.
Und jede Firma muss irgendwas irgendwie schaffen, dass die Leute sagen, ach, für diese Firma würde ich gerne arbeiten oder es macht mir Spaß, da hinzukommen und das zu machen.
Jetzt kommt der André Köttner hin und muss sich anmelden an der Zentrale und sagt, hier, André Köttner, DWS und sagen sie, André Hu, DWS, Hilfe ist denn los?
Oder rollen die dann den roten Teppich aus und sagen, wow, das ist ja hier, der hat ja, oder wie, wie muss man so ein bisschen mit zu so einem Ding, damit wir mal wissen, wie man da als Investor behandelt wird und wo bist du Am besten behandelt worden und bist du am schlechtesten, das wollen wir dann als zweites noch wissen.
Ja, genau.
Also das ist sehr unterschiedlich.
Ich sage mal, am besten, das habe ich immer noch in Erinnerung und mal gucken, was das für den Aktienkurs heißt.
Also wenn man zu Firmen gegangen ist, zum Beispiel wie bei Intel, dann...
Dann wirkt das so, als würde man tatsächlich den roten Teppich ausgerollt kriegen.
Die sind schon vorbereitet.
Da liegt das Namensschild da.
Man geht in den Experience Center.
Da ist erst mal ein Frühstück aufgebaut.
Und dann kriegt man da seinen Notizblock und seinen Stift.
Und dann kommt einer und wird da so behandelt.
Also das ist, sagen wir mal, das eine Extrem.
Und dann gibt es andere Firmen.
Ach, so richtig nötig haben die das nicht, mit den Investoren zu reden.
Und eigentlich kriegt man gar keinen.
Termin so wirklich.
Einen Stift kriegt man auch nicht.
Man kriegt vielleicht einen Termin im Jahr und das ist dann irgendwie eine Gruppe, da sind da die größten Investoren und ein Gruppenmeeting und dann ist das eine Stunde und dann ist das so.
Bei den Firmen muss man es anders machen.
Bei den Firmen, da habe ich das dann so gemacht, ich habe dann die DWS gefragt und ich habe gesagt, ich würde ganz gern mal ein paar Monate aus dem Silicon Valley arbeiten.
Das war auch möglich, das habe ich dann auch gemacht.
Ich war mehrere Monate da, ich habe meine Familie auch mit dabei.
Dann waren wir da vor Ort und meine Kinder sind dann in so Feriencamps gegangen und haben dann Dinge gemacht.
Und wenn wir die dann abends abgeholt haben, dann ist man ins Gespräch gekommen, vielleicht mit Mitarbeitern, die waren dann von Apple und von Google und von Meta.
Der Kindergartentrick.
Und dann hat man mit denen gesprochen und hat gesagt, ach, wollte er nicht mal vorbeikommen und dann hat man sich mit denen mal getroffen.
Und da sind eigentlich super Netzwerke dann über die Zeit entstanden, wo man dann eigentlich über den Mitarbeiter der Firma, so einen Zugang kriegt.
Und ich sage mal, den Investoren gegenüber sind Firmen wie Alphabet und Meta oder sowas, ist das nicht so leicht mit den Terminen.
Aber die sind sehr offen, wenn Leute aus der Industrie da gucken wollen oder wenn, die wollen schon zeigen, wie toll es da ist.
Und der Mitarbeiter kann einen dann mit in die Firma nehmen und dann läuft man mal durch die Hallen, dann sieht man, wie das abläuft, wo da die Incentives sind.
Du hast es unterwandert.
Der Kindertrick, es ist gut.
Und also die Unternehmen, die sind schwieriger.
Und naja gut, wenn man das jetzt zurück, hat das einen Rückschluss auf den Aktienkurs?
Na ja, gar nicht mal so.
Die, die schwierig sind, sind halt ziemlich gut gelaufen.
Und die, die Investoren hofiert haben, hatten auch schon ganz schön schwierige Phasen.
Aber man kann es nicht in jede Richtung verallgemeinern.
Wir waren noch bei Nvidia.
Und da hast du uns schon den Barista mit dem Herz geschildert.
Und dann passierte was?
Mit den Fingernägeln.
Mit den Fingernägeln, genau.
Also ich sage mal, die Firmenmeetings, die haben natürlich alle Leute, die erstmal für Investoren, also die Investor Relations machen, die nur mit Investoren sprechen.
Bei Nvidia ist es so, die Finanzleute und im Tech-Bereich auch, also der Chief Financial Officer, den trifft man auch oft, den CEO oder den...
Den Chef der Forschungsabteilung, die sieht man selten.
Also die sprechen nicht viel mit Investoren.
Und das ist so, im Silicon Valley ist der Ingenieur der wichtigste.
Der CFO, der hat auch nur so eine untergeordnete Rolle.
Der ist zwar C-Level im Vorstand, aber der ist im Silicon Valley nicht so wichtig.
Die Ingenieure sind es, die für die Firma ganz besonders wichtig sind.
Und wenn man mit den Leuten spricht, ist das so, die sind unheimlich gut geschult, die machen den ganzen Tag Investorengespräche und die erzählen eigentlich einem nur das Beste.
Wo die Leichen im Keller sind, wird man da nicht erfahren.
Und da würde ich sagen, bei den Gesprächen ist es immer gut, die über die Wettbewerber zu fragen.
Was machen denn die Wettbewerber nicht so gut oder wo läuft es denn da nicht?
Und da reden die schon lieber drüber, weil jeder will ja sagen, auch beim Wettbewerber, guck mal, bei dem klappt es aber nicht so gut wie bei mir.
Und das ist so ein bisschen dann, wenn man das alles zusammen puzzelt und ganz viele Firmen trifft, dann kann man sich so, man nennt das dann die Mosaik-Theorie, so ein bisschen zusammenreimen, wo läuft es bei dem einen schlecht oder nicht.
Und wenn man die Firmen regelmäßig trifft, so manche treffe ich einmal im Quartal, manche alle halbe Jahre, dann weiß man immer, was haben die versprochen, was haben sie eingehalten.
Man kann auch mal nachhaken, was die Wettbewerber erzählt haben, wo es denn schwierig ist.
Man kann das mal näher verfolgen und das ist ganz spannend.
Und jetzt kommt noch Jensen Wang, den wollen wir jetzt auch noch treffen.
Den hast du uns ja versprochen, den du schon getroffen hast.
Hast du den getroffen?
Auch dann bei Nvidia?
Das ist dann meistens eher so ein Gruppenmeeting.
Also den habe ich auch schon ganz alleine getroffen.
Das ist aber schon viele Jahre her und das ist ein beeindruckender...
Kerl, also der macht das Meeting so, die haben überall so ein Whiteboard hängen bei Nvidia und wenn der einem die Technik erklärt und da ist der tief drin, dann malt der gleichzeitig an das Whiteboard und sagt, so stelle ich mir das vor und da sind wir positioniert.
Und es ist eine ganz beeindruckende Persönlichkeit, den zu treffen.
In den letzten Jahren ist er so Rockstar geworden, dass das nur noch in der Gruppe oder sowas dann möglich ist.
Gibt es auch eine Biografie, weil du ja so ein Biografienfreund bist, die man darüber lesen kann, wo man sagen kann, Ja, also ich glaube, da gibt es ein Buch, ich glaube, es nennt sich Nvidia Way oder so ähnlich heißt das.
Da wird seine Historie ein bisschen beschrieben.
Wie hat er Nvidia gegründet und die ersten Jahre?
Und das ist wichtig, finde ich, als Investoren.
Und das sagt auch was über die Person aus.
Wie vertrauenswürdig ist der?
Durch welche Zeiten und in welche Phasen ist der schon überall durchgegangen?
Und wie gut steckt der eigentlich in den Techniken drin und wie gut hat er das in der Vergangenheit geschafft, Dinge vorherzusagen.
Und von daher macht es immer Sinn, sich mit den Leuten und mit Management auch da auseinanderzusetzen oder eng auseinanderzusetzen.
Jetzt müssen wir nochmal kurz zurückgehen, weil wir haben ja eigentlich angefangen, du wolltest gerade deinen Nvidia-Fehler gestehen, den du gemacht hattest.
Ja und zwar, die Aktie hat sich dann schon super entwickelt gehabt und dann hatte ich sie auch und das hat dann in den Jahren, Ja, so 24 oder was war das bitter.
Da hatte ich deutlich weniger Nvidia oder teils gar keine.
Und der Grund war eigentlich, weil ich gedacht habe, die ist schon so gut gelaufen.
Jetzt musst du aber doch mal den Fuß vom Gas nehmen.
So kann das gar nicht irgendwie weitergehen und klappen.
Aber es ist dann weitergegangen.
Aber das gleiche Problem hast du doch heute mit, wenn du SK Hynix hast oder wenn du Samsung hast oder wenn du Micron hast.
Das denkt man doch auch.
1000% gelaufen, das kann doch gar nicht so gut.
Dann guckt man sich das KGV an und denkt sich so, KGV von 4.
Das ist aber interessant.
Wie kriegt man denn das Problem gelöst, dass man, die ist so gut gelaufen, das kann ja gar nicht gehen.
Oder dass man sagt, die ist schon so gut gelaufen, da gehe ich auch gar nicht mehr rein, habe ich verpasst.
So weiß ich nicht, Kostolani-mäßig laufe Nina Straßenbahn hinterher, es wird die nächste schon kommen.
Wie kriegt man denn das irgendwie organisiert im Kopf?
Wenn man sich dann eingesteht, habe ich vergessen oder irgendwie?
Erstmal sind immer diese fünf Kriterien da wichtig, aber ich mache jetzt mal die Speicherchip-Unternehmen.
Wenn ich jetzt da in die Historie gehe und das sind eine Hynix oder eine Micron, da hätte ich gedacht, das sind Firmen, die werde ich wahrscheinlich nie besitzen, hätte ich vor ein paar Jahren schon gesagt, weil diese Industrie...
Die war so hochzyklisch.
Die Preise sind eigentlich meistens gefallen und teils 30 Prozent pro Jahr.
Die mussten neue Fabriken ständig bauen und die neue Fabrik, die konnte die Chips dann wieder billiger herstellen.
Und nur wer die neue Fabrik hat, konnte auch konkurrieren, weil mit den alten Fabriken haben die Verluste gemacht.
Und dann war das so, die haben ein Jahr Gewinn gemacht, im nächsten Jahr Verlust.
Die hatten Schulden.
Das war teilweise, ich hätte gedacht, naja, wenn noch so ein Jahr kommt, dann sind die eigentlich pleite.
Und wenn wir noch ein paar Jahre zurückgehen, es gab ganz viele Spieler.
Da war auch eine Siemens, Infineon hat Speicherbausteine gemacht.
Es gab ganz, ganz viele.
Eine Micron hat ganz viele davon denen aufgekauft.
Eine Samsung und eine Korea haben das meiste selbst und organisch aufgebaut.
So, jetzt kommt der Punkt, man muss sich immer mit Veränderungen beschäftigen.
Und jetzt ist was passiert.
Eigentlich ist das dieses Datencenter-Thema oder was, dieses große CapEx für die Datencenter, dass wir gesagt haben, diese ganze KI, die braucht unheimlich viel Speicher.
Es sind jetzt nicht mehr nur die PCs, die Server, die Smartphones, sondern es kommt jetzt so ein neuer Markt dazu.
Diese Nvidia-Chips, die brauchen jetzt diese Speicherelemente auf ihrer Lösung.
Und die brauchen ganz, ganz schön viele davon.
Und das Ganze ist ja explodiert in der Nutzung.
Wir reden in ChatGPT, in Gemini und in den Cloud da rein und stellen dem ständig Fragen.
Das geht ins Rechenzentrum, kommt in Sekundenbruchteile zurück.
Die wollen alles speichern, was wir jeweils gefragt haben.
Also das heißt, auf einmal kommt so ein neuer Teil dazu und der ist groß.
Und der ist auf einmal noch, über die Zeit hat man gemerkt, der wird immer größer.
So viele Fabriken haben die gar nicht gebaut.
Auf einmal waren die ausverkauft.
Alle Kapazität ist ausverkauft.
So eine neue Fabrik ist richtig teuer, die kostet viel Kapital.
Das heißt, andere können in den Markt nicht mehr so richtig reinkommen.
Es gibt heute drei Spieler, die haben 90 Prozent und 10 Prozent haben die Chinesen.
Das ist heute schon die ganze Industrie, die ist ziemlich gut.
konsolidiert.
Und jetzt sind die nicht in der Phase, wo die Preise 30% fallen, sondern jetzt sind die in der Phase, wo die Preise steigen und so dynamisch steigen, dass sich diese Bewertung gar nicht verändert hat.
Das KGV ist von nahezu gleich geblieben, obwohl die Aktien so performt haben, gigantisch performt haben.
So, jetzt kommen diese fünf Kriterien.
Erstens, wie zukunftsfähig ist das Geschäftsmodell?
Hätte ich vor ein paar Jahren gesagt, nee, also so ein Geschäftsmodell, da kannst du gar nichts prognostizieren, das brauchst du nicht.
Heute machen die längerfristige Verträge.
Früher haben die Leute nur so auf Spot gekauft.
Die wussten nicht, was verkaufe ich von meinem, was ich produziert habe.
Die haben rund um die Uhr produziert und haben dann auch gehofft, dass sie die Dinge verkaufen.
Heute muss man sich anmelden.
Nicht jeder kriegt die DRAMs.
Viele Sachen werden leer ausgehen.
Low-End-Smartphones werden nicht verkauft.
Die Spielkonsolen davon werden dieses Jahr weniger verkauft wie letztes Jahr.
Es gibt nicht genug Speicher.
Man sieht, PC-Rückkäufe, HP hat heute Zahlen berichtet, sind minus sieben Prozent.
Ein Grund ist sicherlich auch, dass die Speicher teils knapp sind, dass man einfach gar nicht vielleicht so viel Low-End-PCs dann da verkaufen kann, weil es sie gar nicht gibt.
So, jetzt bauen die alle neue Kapazitäten.
Dann muss man sich natürlich die Frage stellen, geht das wieder los wie früher?
Dann ist vielleicht zu viel Kapazität da und jetzt haben die alle gleichzeitig gebaut und jeder eine große Fabrik.
Kommt es wieder so?
Naja gut, jetzt haben die großen Kunden gesagt, wir machen Abnahmeverträge.
Für die nächsten drei Jahre committen wir uns und wir nehmen einen gewissen Teil ab.
Diese Firmen sind gebrannte Kinder.
Sowas haben die noch nie erlebt.
Ich habe Micron, die waren vor kurzem bei der DWS hier im Haus.
Ich war im März bei Samsung und bei Hynix auch vor Ort.
Ich habe mir das da angeschaut und diesmal bin ich sogar nicht alleine hingefahren, sondern mit einer Gruppe von Investoren, weil ich so ein bisschen hören wollte, wie...
Denken die denn über den Namen?
Wie ticken die denn da?
Wie sind die denn schon investiert und wie nicht?
Und naja, also habe ich diese Aktien auch gekauft.
Also die sind organisch gewachsen.
Eine Samsung besitze ich auch schon länger.
Eine Samsung hat mehr Geschäftsbereiche noch.
Die besitze ich schon ganz viele Jahre.
Die ist ja auch lange gar nicht gut gelaufen.
Genau, die war schon auf der rechten Handelsseite.
Jetzt ist sie auf die linke Handelsseite rübergewechselt.
Also bei einer Samsung, die machen ganz viele Komponenten für die iPhones.
Die sind da noch ein Zulieferer, die haben ganz viele andere Geschäftsbereiche.
Eine Hynix ist Pure Play Speicherchips.
Also wer es wirklich am reinsten haben will, nimmt dann Hynix und Micron oder das sind doch die beiden Pure Rest?
Genau, das sind die beiden.
Die haben nur diesen Bereich.
Bei einer Micron muss man wissen, die haben es teils zusammen gekauft.
Bei einer Hynix, die haben es oft selbst aufgebaut.
Und dann kann man sich die Marktanteile anschauen.
Die größten Marktanteile haben Samsung und Hynix.
Der kleinere Spieler ist dann die Micron.
Und die Chinesen, das ist so ein bisschen die Wildcard, wie sich das auch nach vorne raus entwickelt, die darf man da nicht außer Acht lassen.
Aber ich würde sagen, also zu dem Punkt, es hat sich hier was verändert.
Diese Bilanzen, die sind mittlerweile super.
Diese Unternehmen haben Netto Cash, die haben keine Schulden mehr.
Und wenn jetzt die Prognosen der Analysten stimmen, dann werden diese Firmen zu den Firmen gehören, die am allermeisten Gewinn ausweisen.
Ja, und wann ist dann Peak?
Hast du schon eine Idee, wann wir Peak Earnings haben, wann dann doch irgendwann der Schweinezyklus kommt?
Oder ist this time very, very different und es gibt sowas gar nicht mehr und wir wären bis ans Lebensende, weil wir alle Fragen stellen an die KIs und die Hyperscaler Milliarden oder Billionen immer wieder in CapEx haben und immer wieder diese Schweighetrips bis ans Lebensende nachkaufen, ist alles anders?
Oder was glaubst du?
Also dieser Satz ist ganz gefährlich.
Also diesmal ist es anders.
Meistens dann doch nicht.
Und wann es piekt, das weiß ich nicht.
Ach komm, jetzt nicht dafür, dass du uns 2028 oder 2029 oder...
So, jetzt weiß man das so ein bisschen und das macht man über so Satellitenbilder.
Die Firmen veröffentlichen das nicht.
Wie viel Kapazität bauen die auf?
Wann kommt die genau an den Markt?
Und dann muss man sich so auf Schätzungen da zurückziehen.
Da gibt es eine Exportstatistik, die man auswerten kann.
Das ist lustig.
Es gibt Analysten, die sagen, ich gucke mir die Exportstatistik Südkorea an und weiß dann, wie viel da gemacht wird.
Das ist auch eine interessante Sache, weil viel haben die ja nicht im Exportieren, glaube ich.
Autos.
Ein paar Autos haben sie noch.
Jetzt muss man vielleicht noch genau wissen, wie ist diese Exportstatistik gemacht.
Aber gut, also ja, ist gut.
Und ganz viele Quellen zu nehmen und zu gucken, wie kann man es vielleicht greifen.
Ich sage mal, und da weiß ich auch nicht mehr wie der Rest, sagt man, naja, wahrscheinlich wird es in 27 immer noch ziemlich knapp sein.
Manche gehen dann auf 28.
Also Peak 28 frühestens.
Diese Firmen sind in der Vergangenheit immer mit Preis zu Buch bewertet worden.
Preis zu Buch, da guckt man, wie viel sind denn die Fabriken wert?
Die Fabriken sind die, die in den Büchern stehen, in der Bilanz.
Und dann, wie handeln diese Aktien zum Wert der Fabrik, den man denen zuordnet?
Das muss aber jetzt explodiert sein, oder?
Preis Buch ist doch jetzt wahrscheinlich keine Größe mehr, die man nehmen kann, oder?
So, und jetzt gehen die ersten Analysten dazu über.
Das haben noch nicht viele gemacht.
Und die sagen, naja, ich gehe jetzt weg von der Bewertung Preis zu Buch auf so ein KGV.
Mit dem Vielfachen vom Gewinn.
Und du hast schon Größenordnung angesprochen.
Wenn man das jetzt mit anderen Branchen vergleicht, also auf der...
KGV-Seite, dann sind die da wesentlich günstiger.
Bleibt das jetzt so oder gehen die irgendwann wieder zurück zu Preis, zu Buch?
Also da kann man sich viele Fragen stellen.
Ich habe die Aktien immer noch mal sieht, so unter den Top Ten.
Aber wenn jetzt neues Geld bei dir reinkommt, also wenn jetzt die vermögensvergsamen Leistungen vom Sommerfeld kommen und dann seine 30 Euro bei dir vorbeibringt, würden von den 30 Euro auch noch 10 Cent da weiter reinfließen?
Oder würdest du sagen, die Position, die ich habe, das ist eigentlich okay, so wie es ist?
Also was ich noch nach vorne mache, das darf ich nicht so genau sagen.
Aber ich sehe, du hast deinen Sparpalan, glaube ich, im 1.
oder am 15.
Da sehe ich immer die großen Zuflüsse.
Das ist so, bei diesen Positionen, wenn die sich so entwickeln, wie sie sich in der Vergangenheit entwickeln, wird eigentlich die Position größer in dem Fonds von alleine.
So war es bisher in der Vergangenheit.
Und dann muss man natürlich immer so ein bisschen sehen, wie ausgewogen bin ich denn insgesamt noch?
Insgesamt stelle ich mir immer noch eine andere Frage.
Wir haben jetzt dieses Thema KI.
Und KI ist mittlerweile 50 Prozent des Marktes.
Und jetzt kann man in KI in ganz verschiedene Geschäftsmodelle investieren.
Wenn man sich überlegt, so ein Datencenter, wenn der gebaut wird, 60 Prozent ist Compute und Memory.
40 Prozent sind dann noch so Stromanschluss, die Hülle der Fabrik, Cooling und ein paar andere Sachen.
Und jetzt gibt es bestimmte Branchen, da weiß man nicht, oder bei meisten Branchen weiß man es nicht, wie entwickelt sich das.
Nehmen wir Nvidia, die haben die größten Marktanteile insgesamt, wenn es um das Thema Compute geht.
Aber...
Es kommen jetzt immer mehr Wettbewerber auf den Plan.
Also AMD hat auch eine GPU und jetzt arbeiten sie auch beide noch an CPUs, also für Datencenter haben sie auch schon.
Eine Broadcom kann einem eine Lösung anbieten für diese.
sag ich mal, customized Chips für Datencenter.
Eine Google, eine Amazon, die arbeiten schon seit zehn Jahren an eigenen Chips und machen das.
Und es werden immer mehr.
Und Mavelle kommt auch noch und macht auch noch was.
Von Mavelle, von Mediatek kann man sich verschiedenes IP einkaufen und kann selbst auch so einen Chip entwickeln.
Und man will ja irgendwie diese 50% Netto-Marge, die man an Nvidia zahlen muss, die kann man dann vielleicht einsparen.
Dann wird es dann da billiger.
Klar, von der Prognose her ist, Nvidia wird Marktanteile verlieren.
Die werden die nicht auf dem Maße halten können, weil es immer mehr neue irgendwie gibt, die in den Markt kommen.
Aber es ist unklar, wer ist denn der Gewinner und wer macht es denn und wo ist das Beste?
Und das ist auch gar nicht so leicht zu beurteilen.
Also kann man auf eine Seite gehen, wo man sagt, naja, wo ist denn eine Prognose leichter?
Wo gibt es denn noch mehr monopolartige Strukturen?
Und wir haben über die Speicherchip-Unternehmen gesprochen.
Da gibt es eben nur drei, wenn man jetzt nicht die Chinesen da nimmt.
Also da gibt es schon mal weniger Spieler.
Und wenn man sagen muss, diese ganzen Chips müssen produziert werden, da kommt man dann zum großen taiwanesischen Anbieter, der alle Chips produziert für Apple, alle für Nvidia, alle für AMD, alle für Qualcomm.
Also egal, wer da was macht, ob sie Google Chips sind oder welche man da nimmt, der produziert sie.
Also da ist man vielleicht von der Vorhersehbarkeit ist das noch leichter einzuschätzen.
Okay, also wenn man die Vorprodukte für die KI hat, ist man da.
Ist auch deine größte Position.
Genau.
Das ist die größte Position.
Und das, was ich sagen wollte, jetzt hast du mich wieder daran erinnert, ist, ich gucke mir so das ganze Universum an und ich habe manche Bereiche, die habe ich dann deutlich untergewichtet und andere habe ich dafür übergewichtet.
Aber eigentlich ist es das gleiche in Investment.
TSMC investiere, dann haben die Nvidia als großen Kunden und einen Teil des Umsatzes der Entwicklung oder der positiven Entwicklung von Nvidia, die wird sich auch bei TSMC widerspiegeln.
Und dann sehe ich das als holistisches Ganze und überlege, welche Werte habe ich und welche habe ich dafür nicht.
Und was ist am vorhersehbarsten?
Welcher Teil?
Und dann sagst du, TSMC ist es egal, ob Nvidia den großen Reibach macht oder ob es dann doch ein anderer Anbieter ist.
Alle müssen bei TSMC bestellen.
Und das einzige Risiko ist, dass es dann irgendwann mal einen Chinesen gibt, der das auch kann.
Ja, also ich sage mal, auch da ist es jetzt nicht ohne Wettbewerb.
Also eine Samsung kann irgendwie Chips herstellen.
Und selbst Intel ist jetzt wieder mit Febs dabei.
Intel, das ist natürlich nationales Interesse der USA und die setzen das auch hart um.
Die zwingen TSMC in den USA, Fabriken zu bauen.
Die beteiligen sich an Intel und sehen zu, dass sie nochmal neues Kapital kriegen.
Dann heißt Nvidia, du musst auch nochmal einen Teil von Intel kaufen.
Ein bisschen Geld musst du denen auch noch abgeben.
Dann wird mit anderen Unternehmen gesprochen wie Apple, irgendwie könnt ihr nicht Aufträge an Intel.
Also der nationale Gedanke, der spielt da natürlich für die USA eine große Rolle.
Und bei dem Thema KI, da geht es nicht um weniger als die Weltherrschaft.
Da wollen die Amerikaner sicherstellen, dass die da weiterhin vorne dabei sind.
Hast du noch etwas KI-mäßiges, wo du sagst, Das hat der Markt noch gar nicht geblickt, weil es machen ja irgendwie so, wie du es erzählst, wir gehen in die KI-Infrastrukturanbieter.
Das macht ja quasi jeder.
Und es gibt ja diesen Goldman Sachs Report, die sich immer angucken, was machen Fondsmanager oder was machen Hedgefonds und alle gehen all in on KI und alle machen das Gleiche.
Hast du noch irgendeinen Bereich da, wo du sagst, da habe ich aber was gefunden, wo noch nicht alle all in sind?
Ja, also...
Das verrate ich euch hier nicht.
Aber er hat es gefunden, weil er ist ja in den ganzen Rankings, bist du ja immer ganz weit vorne.
Das City Wire Ranking, bist du Platz 4 auf ein Jahr und Platz 5 auf 5 Jahre.
Die trauen dir viel zu.
Also weiß ich da mehr wie die anderen auch nicht.
Ich streng mich an, ich beschäftige mich jeden Tag damit und ich gucke das und nichts ist schwieriger als die Zukunft fair zu sagen.
Aber jetzt kannst du uns vielleicht mal sagen, wie du es machst.
Du stehst morgens auf und dann weiß ich nicht, was machst du da als erstes?
Wo geht dein Blick hin und wenn du sagst, ich will jetzt wissen, was dieser Markt macht.
Was guckst du als erstes?
Und dann, wenn du in die Zukunft blicken willst, wo versuchst du die Zukunft zu sehen?
Wir wollen da mal ein bisschen dran teilhaben.
Vielleicht haben wir da noch eine Idee.
Und wir müssen natürlich einmal, wollen wir natürlich noch mal nach Südkorea einen Unternehmensbesuch gleich noch machen, wie das anders ist.
So eine Chaple, das fände ich schon nochmal spannend.
Aber erstmal guck mal, wo kriegst du die Informationen her und wo bist du der Zukunftsforscher und wie setzt du das zusammen?
Jetzt müsste ich ja idealerweise sagen, also morgens als erstes höre ich euren Podcast.
Alles erwart sind, das würde ich sagen, das machen viele.
Wenn sie aus dem Taunus reinfahren in die Stadt mit dem Porsche.
Also ihr macht das super und man kriegt da einen super Überblick gleich morgens.
Ich fahre meistens mit dem Fahrrad rein und ich habe auch keinen Ohrstöpsel im Ohr.
Das ist gut, das wäre auch ein Risiko.
Ja genau, also das mache ich jetzt, dass ich während dem Fahrrad fahre, höre nicht.
Beim Frühstück mache ich erstmal das Frühstück für die Kinder, Frühstück selbst mit.
Der Klassiker.
Da bin ich ja noch nicht so ganz dabei.
Aber wenn ich jetzt im Büro bin, gucke ich natürlich, was ist was, was gibt es an Nachrichten, was ist da alles passiert.
Und dann haben wir eigentlich um 9 Uhr...
Aber wie machst du das?
Wie machst du das?
Also mich würde interessieren, du kriegst ja tausende von Quellen.
Da gibt es manche, die sagen, oh, ich habe da ein 10 Newsletter und dann nehme ich die Newsletter, haue die zu KI und sage, bitte erklär mir das mal.
Oder bist du eher der Typ, der irgendwie bei Bloomberg sich Kurse anschaut und sagt, die Kurse, lass die Börse für mich reden.
Oder wie kriegst du schnell einen Eindruck, bevor du dann zu deinem Morning Meeting gehst und die anderen klugen Kollegen kommen und dir Geschichten erzählen, musst du erst mal selbst...
Ganz schnell einen Überblick gekriegt haben.
Was ist das genau?
Genau.
Also der Morgen ist, und ich würde es mal bezeichnen, der ist noch relativ oberflächlich.
Oberflächlich, ich gucke an, wer hat Quartalszahlen berichtet, welche Aktien haben sich ganz stark bewegt, warum haben die sich bewegt, finde ich irgendeine Nachricht dazu.
Was sind die Schlagzeilen in der Zeitung oder in den Bloomberg, was sind die großen Schlagzeilen.
Das ist nur mal so für mich irgendwie so ein bisschen ein Bild, was könnte überall wo gewesen sein.
So, dann ist es 9 Uhr, dann ist unser Morning Meeting.
Und jeder bei der DWS ist zuständig für eine Industriegruppe.
Also jeder ist Experte für einen kleinen Teilbereich der Aktien.
Und im Morning Meeting teilen wir jetzt, die Leute berichten dann aus ihrem Sektor, was sind denn die Nachrichten, die ihnen über die Nacht oder seit dem letzten Tag aufgefallen sind.
Und die werden dann, sag ich mal, da vorgetragen.
Da wird auch noch vielleicht noch mal ein, zwei Nachfragen werden da gestellt.
Aber nach diesem Morning Meeting, das geht meistens so eine Stunde, hat man schon ein bisschen besseres Bild.
Also morgens ist es erst noch ganz oberflächlich.
Jetzt hat jeder was dazu gesagt.
Jetzt ist es schon ein bisschen klarer.
Jetzt ist die Analyse aber dann ein bisschen tiefgreifender.
Jetzt ist es nicht mehr so Oberfläche.
Jetzt ist das Morning Meeting fertig.
Jetzt gucke ich mal, keine Ahnung, hat jetzt die Alphabet, die haben ihre Developer-Messe gehabt, Google I.O., dann haben die das auf YouTube veröffentlicht.
Dann kann man da mal ein paar Stunden auch YouTube gucken.
Du darfst YouTube in der Arbeit, das ist doch geil, oder?
Das ist ein geiler Job.
Das ist super.
Was mich interessieren würde, wenn ihr jetzt das Morning Meeting rausfindet, also die Zahlen von Firma X, die waren so grottig.
Da musst du was machen, André.
Du hast ja diesen großen Fonds, wo du ja ganz von allen Gewerken was drin hast.
Und sagt dann der Konsumgüterspezialist, so André, hau das mal raus und darf der das entscheiden?
Oder sagt er dir, ich würde es raushauen und André muss dann tätig werden.
Wie ist das bei euch?
Also das Zweite, der sagt dann, meine Empfehlung wäre, das jetzt zu verkaufen oder das zu kaufen.
Ich darf es aber am Ende entscheiden.
Also ich triff die letzte Entscheidung, ob ich es tatsächlich auch so mache oder nicht.
Das ist eine Einzelentscheidung.
Wir sind so eine lustige Gruppe und sitzen dann in der Runde und dann wird zum Schluss abgestürmt und dann sagen wir, machen wir nichts.
Nee, wir machen jetzt keinen Konsensus.
Das ist bei den anderen DWS-Fonds aber auch so.
Es gibt einen Formanager, der ist zuständig und der trifft die letzte Entscheidung.
Wir haben es auch bei ein paar Produkten, da ist es ein Team, was dann gemeinsam entscheidet, aber bei den meisten Produkten ist es ein Portfolio-Manager, der die Entscheidung dann am Ende trifft.
So, jetzt sind wir bei YouTube-Videos, da guckst du dir YouTube-Videos an und versuchst da die Zukunft.
Also da sind natürlich, das sind ein bisschen längerfristige Themen, ein bisschen tiefer im Detail.
Wir haben auch den Co-Piloten an der Arbeit, den kann man jetzt immer in jüngster Zeit nochmal hinzuziehen, dem kann man Fragen stellen.
Jetzt gehe ich zu den Kollegen, die dann für bestimmte Industriegruppen dann zuständig sind und sage, ach im Morning Meeting hast du so und so gesagt, lass uns nochmal zusammensetzen und diskutieren, hast du das betrachtet oder das?
In die Einzeldiskussion.
Und sowohl bei der Kauf- als auch bei der Verkaufentscheidung geht das nicht aus dem Bauch, sondern da finden tiefe Analysen und lange Diskussionen vorher statt.
Macht ihr auch so Devils Advocate Sessions, wo dann so Leute wirklich nochmal richtig gechallenged werden und du guckst, ob die Argumente auch halten, selbst wenn es von allen Leuten so Gegenargumente gibt?
Das macht ihr auch.
Das machen wir auch und da ist jeder zu angehalten, irgendwie so mal selbst überlegt, zu kritisch zu überlegen, wie würde er das sehen, wie könnte es nicht ganz anders sein.
Und bei diesen Entscheidungen ist es oftmals auch so, wenn sich alle sicher sind, so und so ist es, dann ist es oft nicht so.
Also man findet immer einen Grund, warum man bestimmte Dinge vielleicht negativer sieht oder positiver.
Also das wird immer der Fall sein.
Und dann muss man doch am Ende eine Entscheidung treffen.
Und davon werden viele, viele falsch sein von den Entscheidungen, aber hoffentlich sind mehr richtig dabei.
Mehr als 50 plus 1.
Früher hat es mal immer gesagt, Intelligenz bemisst sich auch daran, dass jemand in 30 Sekunden seinen Case machen kann.
Und im Morning Meeting gibt es wahrscheinlich so Kollegen, wo du denkst, nach 5 Minuten, oh Mann, Alter, jetzt mal komm auf den Punkt und so weiter.
Kann man das beobachten, diese 30-Sekunden-Regel, dass das auch die clevereren Kollegen sind?
Also erstmal ist, glaube ich, da gibt es viele Bücher und Studien, die Intelligenz hat mit dem Investmenterfolg gar nicht so viel zu tun.
Also es ist nicht so, dass die Intelligentesten die beste Performance haben.
Das ist keine Wissenschaft, sondern ach, da ist Psychologie, da ist Emotion, da ist Narrativ, da gehört noch vieles links und rechts mit dazu.
Aber sicherlich, so sind alle Menschen unterschiedlich.
Manche können ihren Case richtig gut darstellen und man denkt, so wie er es dargestellt hat, klingt es glasklar, so muss es sein.
Und manche winden sich vielleicht ein bisschen mehr links und rechts, haben aber doch vielleicht viel mehr noch links und rechts an Wissen oder sowas, was es da gibt.
Von daher würde ich dem nicht so ganz zustimmen.
Und dann bist du ja viel auf Reisen, das muss man ja sagen.
Wie lange bist du im Jahr unterwegs?
Ich meine, wenn du diese ganzen Firmen besuchst, teilweise einmal im Quartal, wie viel ist man da unterwegs?
Ja, also ich bin meistens so viermal im Jahr in den USA und vielleicht zweimal in Asien und dann in Europa.
Das sind eher kurze Trips oder sowas.
Ja, so viele sind es ja auch gar nicht in Europa, weil so viele Firmen sind da ja gar nicht in diesen Weltportfolios drin aus Europa.
Also auf den Reisen, und das ist auch eine Sache, die habe ich seit meinem langen Aufenthalt in dem Silicon Valley ein bisschen anders gemacht, als ich es davor gemacht habe.
Mache ich es oft so, ich gehe eigentlich gern an die Universitäten, dann spreche ich mit den Professoren gern.
Ich unterhalte mich gern mit Startups, was die für neue Ideen haben.
Da versuche ich immer herauszufinden, was verändert sich in der Welt.
Geiler Job, würde ich sagen.
Der Job ist wirklich geil, so Erkenntnis gewinnen.
Wirklich, das wird hier echt neidisch.
Also ich kann mir keinen besseren vorstellen.
Bewerbungen nehmen wir noch an bei der DWS.
Da könnt ihr euch wunderbar einreichen.
Sag mal, welche Adresse?
Wird das nicht wegdisruptiert?
Jetzt machst du es wieder schlecht, Holger.
Ich habe die Übersicht in der Zeit gesehen und da war der Fondsmanager noch über dem Journalisten, was so die Disruption abbringt.
Da dachte ich mir, es gibt noch eine Berufsgruppe, es sind alles so Wissensarbeiter, die auf der Suche nach Wahrheit sind.
Aber die Wahrheitssuche ist...
André wollte uns gerade die E-Mail-Adresse geben, wo wir uns bewerten.
Achso, stimmt.
Entschuldigung.
Ist das dann karriere-at-dws.com?
Ja, also da haben wir eine Webseite, da lädt man seine Unterlagen hoch.
Also man findet das, wenn ihr da dws.com und Karriere eingebt, da findet ihr das.
Und als was würde man einsteigen bei euch?
Würde man einsteigen als Junior-Researcher oder würde man auch gleich, so wie du, du bist ja damals gewechselt, hast gleich das große Ding bekommen?
Gut, ich habe schon vorher einen großen bei der Union gemacht, von daher war das nicht da.
Also man muss sich dann erstmal auch da beweisen.
Man muss erstmal zeigen, dass man da auch die Dinge ordentlich macht und dass das irgendwie zu Erfolg führt.
Aber mit dem Wegdisruptieren, das frage ich mich natürlich auch.
Und sicherlich ist das eine Berufsgruppe, das ist Wissensarbeit oder Informationsverarbeitung, nenne ich es mal.
Das ist in der heutigen Zeit sicherlich mal infrage gestellt.
Ich würde mal sagen, die ersten Jobs sind die, wo man sagen kann, ich habe vielleicht doch bestehende Regeln, so und so mache ich es und dann kommt das und das raus.
Und bei den Finanzsachen ist es so, es gibt so viele Variablen, es gibt so viele Einflussgrößen.
Er versucht es sich schön zu reden.
Ich höre es schon raus.
Das sagen wir als Journalisten auch immer so.
Einer muss ja auch Recherche vor Ort machen.
Das kann die KI nicht.
Das müssen wir machen.
Das kenne ich schon.
Die Welt ist halt nicht standardisiert.
Die tickt halt anders und da braucht es den Mensch.
Und Mensch sein ist das, was schlägt.
Jetzt fahren wir nochmal nach Südkorea mit dir zu den Shabos.
Wie ist denn das?
Ist das wirklich so ein DDR-Kombinat, wie ich mir das vorstelle?
Oder wie ist das?
Sehr verschwiegen und irgendwie sehr hierarchisch?
Und wie kann sowas noch überleben in den heutigen Zeiten, wo doch eigentlich Flexibilität und Opaqueness ist ja eher was Schlechtes.
Man will ja eher was Offenes haben und schnell und wenig Hierarchien.
Erklär uns das mal.
Also auf der Hierarchie-Ebene, das, was du jetzt angesprochen hast, da fällt mir als erstes so Japan ein.
In Japan ist der, der die meiste Berufserfahrung hat, das ist der oberste und die Jungen müssen sich ganz langsam hocharbeiten.
Richtig fleißig oder sowas werden ganz viele Stunden gearbeitet, aber die Kreativität, die Innovationsgeschwindigkeit leidet und das sieht man sicherlich auch in Japan.
Aber jetzt bleiben wir nochmal bei Korea.
Also in Korea ist es tatsächlich so, wenn ich zu Samsung gehe.
dann ist die Kontrolle da schärfer als am Flughafen.
Also da wird man gescannt.
Das Handy, das iPad, das darf nicht mitgenommen werden.
Das wird alles abgenommen.
Eingeschlossen werden, dass man ja nichts aufzeichnet.
Dann läuft man durch so einen Scanner durch, was man da auch dabei hat.
Dann sitzt man in den Meetings und Samsung hat ganz viele Investor Relations und mehrere, die immer für einzelne Sparten zuständig sind.
Also der eine macht dann die Speicherchips, der nächste macht die Mobiltelefone und ganz, ganz viele Leute.
Und Fernseher, Kühlschränke, ja.
Und der nächste macht Fernseher.
Da sitzen einem ganz viele Leute gegenüber, die haben dann meistens so ein...
großes Buch oder Excel-Sachen dabei, wo sie dann ihre Zahlen danach schauen können.
Das machen die Japaner auch in den Meetings so.
Bei den Japanern hat man oft noch so einen Übersetzer dabei, dass diese Meetings eigentlich nur halb so lang dauern oder man nur halb so viele Fragen rüberkriegen kann.
Und wenn man da ist, denkt man, ja, auf der Innovationsseite wird sich in so einem Umfeld das schwer sein.
Aber die Leute sind unheimlich fleißig.
Die arbeiten viel und lange und viele Stunden.
Und der Konkurrenzkampf unter den Mitarbeitern, der ist auch groß.
Jetzt komme ich mal China, in Korea bin ich mir nicht ganz so sicher.
Die Leute schlafen mal eine halbe Stunde am Tisch, die legen den Kopf auf der Tischplatte ab, dann döseln die mal so in der Mittagspause und dann geht es wieder weiter.
Und in China sagen die Leute oft, wenn ich da hinkomme, wie in Europa habt ihr die 35-Stunden-Woche.
Wir haben Kernarbeitszeit von 60 Stunden.
Wir nehmen euch ja jede Woche eine ab.
Kein Wunder, dass ihr jetzt da nicht konkurrenzfähig seid.
Und der Vorteil, also es sind vielleicht nicht die Innovation, nicht die Kreativität, die kriegt man im Silicon Valley, aber es ist so diese...
Dieses Umsetzen, die Liebe zum Detail, das nochmal zu optimieren.
Die haben Bock auf Qualität.
Warum kriegen die das anders hin und wir nicht?
Wir denken so, kommt der Zug zu spät, sieht es dreckig aus, ist halt so, stelle ich meinen Kühlschrank auch noch raus.
Oder in Berlin ist jetzt zu verschenken, schreibe ich ran in meinen Müll, den ich unten hinstelle.
Irgendwie scheint das da eine andere Kultur zu geben.
Gib uns eine Idee, was da...
Also erstmal, jetzt mache ich mal Singapur als Beispiel.
Wenn du dein Kaugummi da ausspuckst und der klebt dann da auf der Straße, dann wird das richtig teuer.
Und in Korea und...
In Japan, die Leute sind sehr diszipliniert.
Es ist voll auf den Straßen, aber es läuft sehr geordnet ab.
Da kommt der Zug an, die wissen genau, wo sie stehen müssen.
Die stehen schon in einer Schlange da an.
Wenn da steht, der Zug kommt 30 später, heißt das nicht 30 Minuten, sondern 30 Sekunden.
Also das ist da schon anders.
Und die Halbleiterindustrie ist eine von der Qualität her, die verzeiht gar nichts.
Also die Qualität muss riesig hoch sein.
99,99999% der Chips, die müssen funktionieren, sonst klappt das nicht.
Weil ein einzelner Chip ist so billig, der kostet Centbeträge.
Da wird nicht jeder Einzelne getestet und überprüft und sowas.
Der muss aber funktionieren.
Also dieser Qualitätsanspruch, der ist nirgends höher als in der Halbleiterindustrie.
Und die haben das umgemünzt auf viele Industrien.
Die Japaner bei der Automobilindustrie.
Es geht jedes Jahr darum, das nochmal zu verbessern.
Die sind produktverliebt, detailverliebt.
Und auf der Produktionsseite sind die einfach stark.
Und somit ist es, wenn ich über die Welt, die ganze Welt gucke.
hat eigentlich jede Region ihre Stärken.
Also Halbleiterproduktion ist Taiwan.
Automatisierung, Robotics, da ist man in Japan, in China, in Korea.
Die spielen da vorne mit.
Wo ist unser Platz?
Wo ist unsere Stärke?
Genau, wo ist unser Platz?
Europa sind Luxusmarken, da ist Europa stark.
Jede begehrte Marke kommt aus Europa, ob das Hermes, Brada, Gucci und sowas, alles europäisch.
Haben wir eine deutsche Marke?
Gibt es noch eine industrielle Stärke?
Mercedes, ist das vielleicht noch was?
Im Industriebereich ist Deutschland, Nordeuropa auch jemand.
Und auch in Deutschland ist vieles getrieben, ist da nicht an der Börse notiert im Mittelstand.
Da gibt es dann für bestimmte Nischen schon Champions und Leute, die hohe Marktanteile haben.
Das ist so ein bisschen herausgefordert.
durch China, die auf der Produktionsseite und gerade bei vielen Industrieprodukten da schon über die letzten Jahre auch qualitätsmäßig aufgeholt haben und preismäßig ist schwer, mit denen zu konkurrieren.
Was ist der größte deutsche Wert, den du im Portfolio hast?
Jetzt muss ich mal...
Wahrscheinlich Infineon.
In den Top 10 habe ich ihn nicht gesehen.
Siemens wahrscheinlich oder sowas, oder?
Nein, also ich habe keine Infineon, ich habe auch keine Siemens.
Eine Allianz war es wahrscheinlich.
Die ist auf der rechten Seite.
Die ist auf der rechten Seite von der Hand.
Auf der linken Seite haben wir da auch was?
Auf der linken Seite haben wir tatsächlich in Deutschland nichts.
Oh Mann, das ist ja wirklich frustrierend.
So ein SAP, das ist immer die Glaubensfrage, wo viele sagen, tief verankert und toll, aber von der KI irgendwie disruptiert und wird nur noch so ein paar Grund...
Grundfähigkeiten in der Firma machen.
Auf der linken Seite haben wir nicht, wir können noch Rüstung im Vermögensbildungs-I.
Könnte da Rüstung mit drin sein?
Also Rüstung darf der Vermögensbildungs-V-I seit Mai letzten Jahres.
Da waren wir schon nah am Peak bei den Werten.
Ich habe dann auch keine Werten reingekauft.
Gut, das war nicht so, das war recht schlau.
Aber Siemens Energy zum Beispiel würde ich dir nochmal ans Herz legen.
Siemens Energy.
Habe ich auch nicht, aber da ist es so, Siemens Energy ist auch dieser, da sage ich mal der KI-Trade.
Das sind die Gasturbinen für die Datencenter.
Und da, so wie ich am Anfang schon mal gesagt habe, denke ich über den ganzen Komplex holistisch nach und überlege dann, wo setze ich meine Wetten?
Welche kaufe ich?
Und im Industriebereich ist es oftmals so, also bei den Gasturbinen gibt es tatsächlich auch nur wenige Anbieter, Bei den Gasturbinen denke ich aber so ein bisschen, wenn sie einmal verkauft ist, hält sie ganz schön lang.
Also da kommt nicht so schnell dieser Replacement-Cycle, der kommt auf der Chip-Seite schneller.
Also nach vier, fünf Jahren werden die Chips ausgetauscht, die Gasturbinen, das dauert schon ein paar Jahre länger.
Und auf der Industrieseite, wenn ich über Kühlung und sowas nachdenke, da gibt es dann immer wieder viele Anbieter.
Wenn es viele Anbieter gibt, weiß man nicht so, wer ist es und der eine kann dem anderen Marktanteil wegnehmen.
So Technotrans aus der neuen Marktzeit, das musst du doch noch kennen, als du neuer Marktformator warst, oder?
Die machen doch auch sowas wie Vertiv.
Also die Technotrans, die habe ich lange nicht mehr angeguckt.
Wahrscheinlich ist er auch zu klein.
Ich kenne sie aber in dem Fall nicht, ist die Antwort.
Bei Ixtron war ich tatsächlich vor kurzem mal.
Und?
Da war ich nämlich dann in Jülich in einem Forschungszentrum und habe mir da den Computer, den Supercomputer, den Quantencomputer angeguckt.
Und Ixtron war ganz in der Nähe und da bin ich dann auch da vorbeigefahren.
Gut, die machen Maschinen, die für die Produktion notwendig sind.
Die haben eine gute Position.
Allerdings auch hochzyklisches Geschäft.
Klingt jetzt nicht, als ob er da...
Singulus habe ich letztens.
Hat auch wieder Lebenszeilen gemacht.
Wir müssen so neue Marktgeschichten...
Die haben ja früher so diese DVD.
Die sind ein bisschen klein für den Vorhang.
Ja, aber vielleicht guckte ich es sich ja an.
Ja, also tatsächlich habe ich da jetzt auch nicht mehr hingeguckt in letzter Zeit, aber ich kenne den Namen natürlich noch.
Wir kennen sie alle noch von früher.
Eine Ixtron hätte sich auf jeden Fall gelohnt, reinzunehmen.
Hast du noch eine neue Marktaktie, die damals schon da war, die du heute noch hast?
Die ich noch besitze.
So eine Kiagen vielleicht oder so?
Das wäre ja langweilig.
Gibt es noch irgendwas anderes?
Ne, da habe ich tatsächlich keine mehr im Fonds.
Ach man.
Gute Frage.
Hast du noch eine Rolle?
Ich überlege gerade.
Selbst eine Morphosis hast du nicht mehr.
Nee, Morphosis hat mir glücklicherweise jemand mal weggekauft und dann bin ich noch mit Gewinn rausgekommen.
Da war ich froh, dass es passiert ist.
Ich überlege gerade, gibt es noch irgendwas von damals?
Also ich habe keine mehr von damals im Portfolio.
Okay.
Ach Mann.
Jetzt haben wir eigentlich schon einen Großteil der Welt umrundet.
Du hast aber noch gesagt, am Anfang Robotics hätten wir noch hier beim Podcast irgendwie völlig unterentwickelt.
Und dann müsstest du nochmal irgendwie hier deinen Take bringen.
Da würde ich sagen, einfach Bühne frei für Robotics und André Köttner.
Also ich mache mal bei Robotics und ihr habt das sicherlich gesehen bei den Zuhörern, die es noch nicht gesehen haben.
Die sollten sich mal das YouTube-Video anschauen.
Und zwar chinesisches Neujahr.
Gibt es eine Vorführung, Roboter machen so eine Martial Arts Performance, die tanzen und machen Parcours und Saltos und da sind mehrere Roboter da zusammen.
Wenn man das sieht, denkt man ja, oh, die Zukunft, jetzt ist es da.
Wahnsinn, was diese Roboter können.
Und das ist für mich immer so ein Ausgangspunkt, wenn ich sowas sehe, muss ich es nochmal hinterfragen, ich muss nochmal gucken, wie ist es denn tatsächlich.
Und da gibt es einen Professor, den habe ich schon häufig getroffen und den habe ich dann auch nochmal kontaktiert.
Der ist an der UC Berkeley.
Ken Goldberg heißt der, beschäftigt sich so an Koryphäe im Robotics-Bereich.
Und der hat mir vor einigen Jahren gesagt, ja, also wenn du die YouTube-Videos ansiehst und dann macht der Roboter den Salto, dann haben die das hundertmal probiert.
Der ist 99 mal umgefallen und einmal hat es geklappt und das Video haben sie hochgeladen.
Und dann habe ich den jetzt nochmal da kontaktiert.
Das war ja eine Live-Aufführung.
Jetzt haben wir es geknackt.
Und keiner ist umgekippt.
Keiner von den allen.
99 Prozent, wie viele waren da drauf auf dem Video?
Da waren schon einige.
Was hat er gesagt?
Dann hat er gesagt, in China ist er auch regelmäßig.
Da gibt es mehr als 100 Firmen, die alle humanoide Roboter machen.
Die entwickeln sich schon weiter.
Der hat gesagt, Aber es ist so, die Körperbewegung, die können wir jetzt vielleicht.
Aber das ganz Schwierige ist, die menschliche Hand nachzumachen.
Das Greifen, genau.
Die Roboterhand, das Greifen.
Und da war so seine Aussage, also er hofft, dass wir das die nächsten 20 Jahre hinkriegen, dass er das nur noch erlebt.
Also die war nicht so, dass wir nächstes Jahr können was.
Also der war da schon.
Und er meint dann so, die menschliche Hand, die hat 15.000 Sensoren und wir sind so feinfühlig, wenn wir da was anfassen, ich sage mal einen Luftballon und der gibt irgendwie nach, dann wissen wir, wie fest wir da drücken können.
Oder wenn der Roboter eine Kamera hat und die Fläche spiegelt oder das Glas oder sowas, dann kann der nicht so genau sagen, wo ist es.
Der kann nicht nochmal so nachfassen, wenn es nach unten durchrutscht.
Das sind diese Fähigkeiten, die so ein Roboter haben muss.
Und ein zweites hat er gesagt, Der hat gesagt, wenn diese Roboter da jetzt getanzt haben und die Vorführung geht ein paar Minuten, dann sind die Gelenke, die sind jetzt so überhitzt, die müssen jetzt erstmal ein paar Stunden Pause machen, bis die wieder im Einsatz sind.
Und wenn wir uns jetzt überlegen, das in der Fabrik einzusetzen, dann soll das ja 24 Stunden laufen, dann soll da nicht viel kaputt gehen und sowas.
Pausen sollen die nicht haben.
Keine Pausen, keinen Urlaub, keine Sozialversicherung.
Das ist mal klar.
Und das können die aber nicht?
Dass dann nicht nur die Wissensarbeiter dran sind, sondern die anderen auch noch.
Das wollte ich nämlich sagen.
Und auch der Rohrverleger irgendwann mal.
Du meinst, der Rohrverleger, das ist ein sicherer Job.
Und den Geschirrspüler muss ich die nächsten zehn Jahre noch ausräumen.
Willst du mir auch noch erzählen?
Willst du mir auch noch erzählen?
So, dann war ich bei.
Und jetzt machen wir mal Hoffnung für Deutschland.
Da bin ich zu einer deutschen Firma gefahren.
Die sitzt in Metzingen Neura Robotics.
Das ist eine Firma, die hat jetzt eine der größten Finanzierungsrunden gemacht, die es in Deutschland gab.
Und wenn man sich überlegt, Industrie können wir in Deutschland gut, also in dem Bereich haben wir ja vielleicht auch eine Chance.
Und die haben sich was ganz Pfiffiges eigentlich überlegt, wie wir das noch ein bisschen schneller hinkriegen wollen.
Die haben dann einmal gesagt, wir machen jetzt so ein Fitnessstudio für die Roboter.
Und zwar...
Die Firmen, die können sich so eine Mitgliedschaft kaufen, die kriegen dann einen kleinen Raum und dann kriegen sie so einen Roboter hingestellt und jetzt üben die mit dem Roboter physische Sachen.
Die können jetzt wenig Beitrag zahlen, dann müssen sie das, was der Roboter neu gelernt hat, mit der Plattform und mit allen teilen oder die können viel Beitrag zahlen, dann behalten sie es für sich.
Und so bauen die das jetzt an den Universitäten auf.
bei der TU München, in Zürich und so weiter.
Und da stehen diese Dinge.
Und das ist eigentlich eine ganz pfiffige Idee, wie man dem Roboter was beibringen will.
Weil die eine Aussage war auch, allein vom Video gucken kann der Roboter...
das nicht lernen.
Das geht dem wie dem Menschen.
Der kann gucken, wie schwimmt man denn?
Und wenn er dann ins Wasser geworfen wird, dann merkt er, ach je, das Wasser ist ganz kalt und mit dem Atmen ist doch viel schwieriger, als das auf dem Video aussah.
Dann so muss das der Roboter wahrscheinlich auch lernen.
Und das ist eine Herausforderung, die ist groß, die ist viel, viel schwerer als jetzt diese textbasierten Modelle, die wir heute als KI haben.
Das autonome Fahren ist auch viel leichter wie das Robotiksthema, denn das Auto darf nur nirgends dagegen fahren.
Das muss irgendwie ausweichen.
Aber der Roboter, der muss präzise arbeiten, greifen können, das rund um die Uhr.
Von daher wollte ich jetzt nicht sagen, das ist das Thema, was völlig übersehen worden ist, sondern auch da muss man sich im Detail fragen.
Wahrscheinlich ist es doch komplexer und es dauert am Ende noch ein Stück länger, bis wir...
die Roboter überall sehen, bis der die Spülmaschine ausrollt.
Und unser Robotik-ETF, den ich habe.
Ich wollte gerade sagen, an der Börse wird das Thema gespielt.
An der Börse wird das Thema aber gespielt.
Der hat lange Zeit nichts gemacht, so die Fahnduks dieser Welt oder was da auch immer für Kram drin ist, so China-Kram.
Jetzt aber in letzter Zeit lief der ziemlich gut.
Das ist natürlich getrieben und das läuft richtig gut.
Und hier kommen wieder die Emotionen.
Seit wir über diese humanoiden Roboter sprechen.
Narrative und Numbers, wir haben es wieder.
Eigentlich ist der Roboter ja vielleicht viel besser, wenn er auf Rollen ist oder nur so ein Roboterarm, der dann irgendwas macht.
Aber für den Mensch ist es greifbar, interessant und spannend, wenn der aussieht wie ein Mensch, wenn man an den Terminator-Film denkt.
Aber das ist auch scary, wenn ich mir überlege, dass vielleicht der Roboter sich dann irgendwann mit seinen anderen Robotern...
Hatten wir letzte Woche, oder hatten letztens einen Gast da, der sagt, nee, Frank Thelen war das, Frank Thelen vor zwei Wochen hat erzählt, irgendwann werden die ganzen Haushaltsroboter, die dann in unseren Haushalten stehen und unsere Geschirrspüler machen, sich miteinander vernetzen und werden zum Ergebnis kommen, dass der Mensch das Problem ist, diese Erde nämlich ausbeutet und dann irgendwann um 23.32 Uhr werden sie alle irgendwie zur Tat schreiten und unser Leben auslassen.
Das ist nicht schlimm, weil da sind wir noch wach.
Du bist noch wach.
Stimmt, wir machen Podcasts, wir würden das sehen, aber andere Menschen würden das nicht mehr sehen.
Die würden im Schlaf das gar nicht mitkriegen.
Die würden das nicht mitkriegen.
Erklär uns mal, hast du auch so ein dystopisches Bild, zu sagen, nee, KI ist schon eine coole Sache, ich würde da auch 500 Euro im Monat zahlen, damit die nicht wieder weggeht und ich habe auch keine Angst, dass die irgendwann nicht nur meinen Job wegnehmen, sondern auch die Erde noch irgendwie für uns zum Verhängnis wird.
Also erstmal, ist sie jetzt da?
Und ich glaube, jeder tut klug daran, es auszuprobieren, es zu nutzen.
Und da kommt die Aussage, habt ihr auch schon oft gehabt von den Gästen, wahrscheinlich ist der Mensch, der die KI gut benutzen kann, besser aufgestellt für die Zukunft als jemand, der sagt, nee, brauche ich nicht.
Und ist es böse, die KI?
Ich meine, es gab ja im Endeffekt einige Untersuchungen schon, wo man das in einem spielerischen Kontext überprüft hat.
Also die ersten Chatbots, die rauskamen, Die haben dann über Twitter gelernt und wie die Leute kommunizieren auf Twitter.
Die sind gleich mal richtig, sag ich mal, mit üblen Aussagen da gekommen.
Frauenfeindlich, antisemitisch, was so halt bei Twitter passiert.
Nicht so nett, ja.
Und auch wenn man denen jetzt, sag ich mal, so militärische Szenarien als Aufgabe gegeben hat.
gab es dann Fälle, wo man gesagt hat, hier, aber wir machen jetzt so einen Sicherheitslayer da rein.
Du musst am Ende erst mal den Mensch fragen, bevor du dann das ganz Schlimme da irgendwie freischaltest.
Da hat die KI erkannt, auch bis der Mensch entschieden hat, das ist ja viel zu langsam.
Dann muss ich als erst mal die Kommunikation zu dem Mensch kappen, vielleicht nicht den Mensch ganz ausschalten, aber dass ich den nicht mehr höre, damit ich schneller alleine entscheiden kann.
Auch solche Untersuchungen gab es schon.
Und so kommen dann auch diese Aussagen, sag ich mal, von den, führenden Leuten im KI-Bereich.
Und das sind gar nicht so viele.
Das sind eigentlich nur wenige, die dann so Szenarien machen.
Irgendwie, ja, die Superintelligenz und schalte die den Menschen aus und sowas.
Also so kommt das.
Es gibt aber auch viele, auch hochrangige Wissenschaftler, die sagen, naja, so schlau wird sie nicht werden.
Die ganz allgemeine KI, die werden wir nicht hinkriegen.
Keine Superintelligenz, AGI nicht?
Ja.
Also diese Narrow AI, die kriegen wir gut hin.
Sobald ich die Rahmenbedingungen abgrenzen kann, wird wahrscheinlich in so einem abgesteckten Gebiet die Maschine besser werden wie der Mensch.
Aber bei ganz Allgemeiner, da bin ich persönlich auch noch hin und her gerissen und ich kann die Argumente der Kritiker hier auch gut verstehen.
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Aber wenn die ganze Investitionen siehst, die ganze CapEx, die ist ja auf AGI ausgelegt.
Wir machen ja diesen ganzen Kram nur, weil wir irgendwann denken, ich muss der Erste sein, der AGI hat und dann kann ich die Welt beherrschen und meine Mitkongruenten sowieso.
Da hätte ich zu viel ausgegeben.
Wenn dein Szenario stimmt, dann muss man sagen, haben wir irgendwann eine CapEx-Blase und dann stehen irgendwo die Rechenzentren irgendwann leer und wir können dann irgendwas anderes drin machen.
Dann haben manche vielleicht zu viel ausgegeben.
Bei den Firmen ist das so, die sind gewisserweise paranoid.
Die Firmen, die so viel ausgeben, die haben ja heute quasi Monopole als Geschäftsmodelle.
Die verdienen unheimlich viel Geld.
Und die denken sich, oh, jetzt entsteht was Neues.
Nicht, dass mich das irgendwie obsolet macht.
Wenn der andere so viel ausgibt, muss ich sicherstellen, dass ich auch so viel ausgebe, damit ich da nicht zurückfalle.
Positives Szenario.
Im Tech-Bereich ist es oftmals so, der Gewinner nimmt fast alles.
Möchte jeder der Gewinner sein.
Und das ändert diese Geschäftsmodelle auch von diesen Hyperscalern.
Die waren sehr wenig kapitalintensiv.
Und heute sind die riesig kapitalintensiv.
Und ich mache euch nochmal so ein Bild.
Das lässt sich ganz gut vorstellen.
Ich nehme mal so eine Alphabet.
Die hat jetzt gesagt, im Jahr 26 wollen sie ausgeben 180 bis 190 Milliarden an Chemex.
Jetzt werfen wir mit Milliarden um uns und sogar mit Billionen.
Aber es ist dennoch so ein bisschen schwer vorzustellen, wie viel das eigentlich ist.
Und jetzt mache ich mal ein Bild.
Ihr könnt es euch dann so vorstellen.
Ihr kennt die Deutsche Bank Zwillingstürme.
Frankfurt, die kennt man, die kennt jeder.
Die haben ungefähr so einen Wert von 600 Millionen Euro.
Und jetzt bauen wir jeden Tag, Montag bis Samstag, diese Zwillingstürme.
Am Sonntag machen wir Pause.
Ein Jahr lang.
Dann haben wir 180 Milliarden ausgegeben.
Wie viele Zwillingstürme haben wir jetzt?
Jetzt müssen wir 365 nicht ganz, weil wir ja noch ein Siebtel davon abziehen müssen.
Dann haben wir so 300 Zwillingstürme gebaut.
Ja, genau.
Und wenn man sich das so vorstellt, so eine Baustelle, so ein Turm ist nicht in einem Dach gebaut und es ist komplex und es ist richtig teuer.
Und das machen die dann da und das ein Jahr lang und das macht nur einer von denen.
Die Amazon machen das auch nochmal und die Microsoft und die Meta auch.
Dann sind das Größenordnungen.
Das ist mehr.
Deswegen müssen wir ins All, das ist ganz wichtig.
Jetzt habe ich auch verstanden, warum der SpaceX-Mann sagt, wir müssen ins All.
Außerdem brauchen wir die Baufirmen natürlich.
Das ist mehr als damals die Eisenbahnschienen waren, von Ost nach West zu verlegen in den USA, wie viel man da ausgeben muss.
Also es ist ein riesen CapEx-Boom.
So, jetzt da auch vielleicht nochmal eine Buchempfehlung.
Irgendwie ist die Infinity Machine, ist relativ neu, beschreibt so den Werdegang von den Demis Hassabis, das ist der Gründer von DeepMind und der AI-Chef von Alphabet.
Der natürlich sagt, ähnlich wie der Sam Altman auch, also wenn die es schaffen, eine Maschine zu entwickeln, die eigentlich alles kann.
Ja, dann könnte das auch die ganze Wirtschaftsleistung sein.
Dann sind alle anderen, haben dann keine richtige Chance mehr.
Und die würden dann so viel verdienen.
Der Tamm, 120 Billionen, Alter.
Aber das muss man erst mal hinkriegen.
Das will aber jeder.
Und das erinnert mich wieder an 2000.
Da hatten auch alle einen riesen Tamm.
Und alle wollten sie 100% dieses Tams haben.
Und es geht aber nicht, dass alle 100% haben.
Das haben wir damals schon gelernt on the hard way.
Wie heißt das Buch nochmal?
André, das werden die Hörer garantiert fragen.
Das ist die Infinity Machine.
Das ist wirklich, du bist wirklich ein Megagast.
Also wir müssen sonst immer nach Büchern fragen, hast du noch ein Buch oder so?
Und du kommst quasi zu jeder Geschichte mit einem eigenen Buch.
Sehr, sehr gut.
Biografien, Bücher, alles.
Ich höre zwei pro Monat.
Von daher habe ich einige und ich mache es schon eine ganze Weile, habe ich einige in petto.
Ach, du hörst, du machst das über Hörbücher.
Früher habe ich es gelesen, jetzt höre ich es immer noch.
Aber das muss ich jetzt wissen.
Wie viele Kinder hast du?
Drei.
Okay, ich habe auch drei.
Also du hörst zwei Hörbücher im Monat.
Wann hörst du die?
Wobei, was machst du da währenddessen?
Beim Zähneputzen wahrscheinlich.
Wie findest du die Zeit?
Also tatsächlich, ich höre ganz viel, wenn ich auf Geschäftsreise bin und ich fahre im Zug, ich fahre im Auto oder im Flieger oder am Flughafen.
Also das ist immer eine gute Zeit.
Ach, ich höre sie auch, weil eigentlich interessiert es mich auch immer.
Ich höre sie abends nochmal vor dem Bett gehen.
Also bis Zähneputzen, da brauchst du auch, das war eine Frau immer so, du brauchst fünf Stunden im Bad, weil ich immer irgendwas höre dabei.
Das kennt man.
Okay, also das ist auch dein Ding.
Okay, sehr gut.
Hast du schon festgestellt, was nimmt dir KI ab für eine kognitive Leistung und ist die schon verkümmert wie so ein atrophierter Muskel?
Ist das schon so?
Also ich kann mich heute immer noch gut erinnern, als ich so, sag ich mal, vor 15 Jahren das erste Mal bei Facebook war und saß da in einem Empfangsraum.
Dann habe ich die ganz jungen Leute gesehen und die haben mit dem Handy da immer da reingesprochen.
Dann dachte ich, was macht der denn da?
Heute mache ich es auch so.
Heute rede ich auch mit meiner KI.
Und dann immer, wenn mir eine Frage einfällt, dann frage ich sie das.
Manchmal bin ich von den Antworten hyper begeistert und denke, Wahnsinn, in ganz kurzer Zeit.
Und das hat das da geliefert.
Manchmal bin ich mega enttäuscht und denke immer so, Mathematik, achte Klasse.
Das kann sie nicht.
Mathematik ist wirklich ein blinder Fleck.
Das stelle ich auch fest.
Das ist wie im Wahnleben.
Ich bin auch von manchen Aussagen und Antworten...
Begeistert.
Die kann gut Texte schreiben, das ist okay.
Und Reden schreiben auch.
Leider sind ja immer die gleichen Versatzstücke drin und man erkennt es mittlerweile.
2017 habe ich mal eine Geschichte gemacht, da hast du erzählt, deine Kinder haben für irgendeine gute Zeugnisnote, durften sich eine Aktie aussuchen.
Was ist denn aus diesem Spiel geworden?
Sind die Kinder reich geworden und brauchen gar nicht mehr zu arbeiten, weil sie eben von so früh angefangen haben?
Oder müssen die jetzt auch ins normale Leben kommen?
Und dann hätten wir die allerletzte Frage.
Dann würden wir auch von ihm ablassen.
Was würdest du deinen Kindern raten zu tun?
in der Welt rumbekommen bist, du hast alle Unternehmen gesehen, du hast alle klugen Ideen gesehen, du kennst die Tugenden der Menschen und du weißt, was deine Kinder für Tugenden haben und so weiter.
Also erst die Zeugnisse.
Erst die Zeugnisse und dann die Frage, was du den Kindern Rat trittst, in die Welt zu kommen.
Also erst mal empfehle ich jedem und ich mache immer den Kids Day bei uns bei der DWS.
Ich sage immer, wenn ihr über eine Aktie nachdenkt, dann ist das nicht eine Linie, die ihr da auf dem Papier seht und die nach oben und unten zappelt, sondern euch gehört ein Teil vom Unternehmen.
Ein Stück vom Unternehmen gehört euch.
Geht mit offenen Augen durch die Welt, guckt, was sich verändert, was ihr gut findet und dann guckt mal, ob es das vielleicht an der Börse zum Investieren gibt.
So habe ich das mit meinen Kindern gemacht.
So, das Investitionsrisiko trage allerdings ich.
Wir machen das in einer virtuellen App.
Die kommen mit ihrem Taschengeld und sagen, hier, ich spiele am meisten, und das zu meinem Leidwesen, da auf dem Handy jetzt hier Brawl Stars oder so irgendwas.
Das ist doch richtig gut.
Dann sage ich, ja gut, gucken wir mal, gibt es das an der Börse?
Wer ist das denn dann?
Supercell, wem gehört die denn?
Tencent, ja, also kann man auch kaufen oder sowas.
Dann tun die so, als kaufen die eine Aktie.
Die geben mir das Geld.
Ich habe das Geld dann.
in der App so, als haben die die Aktie gekauft.
Jetzt haben die ganz viele Aktien und die haben sich auch super entwickelt.
Aber ich sage dann, wenn die 18 werden, dann kriegt ihr das Geld ausbezahlt.
Also das Investitionsrisiko...
Wie?
Wenn die sagen, ich habe ein neues Apple-Handy, da ist ja ein Speicherchip drin und die haben gesagt, Mensch, der ist ja von SK Hynix oder von Micron, dann musst du das am Ende nachblechen, weil du musst aber hohe Boni kriegen, damit das irgendwie klappt.
Das Aktienkaufen ist als Fondsmanager gar nicht so leicht.
Man muss das ja dann anmelden und genehmigen lassen.
Das kann ich ja nicht mit den 50 Euro von den Kindern, wo jedes Einzelne da machen.
Somit ist das dann so.
Und wenn sie verlieren, dann ist das Hauschengeld weg.
Aber die müssen schon richtiges Geld einsetzen?
Nein.
Doch.
Doch, doch, das Geld kommt hier reingesetzt.
Das Geld ist weg.
Das Geld hast du.
Und wenn es aber nach oben geht, so, sag ich mal, diesen Gewinn, den muss ich dann aus meiner Tasche dann bezahlen.
Okay, und wie viel hast du schon, wie viel haben die pro Jahr für eine Rendite gemacht?
Und ist es vielleicht dann frustrierend, dass du feststellst, die sind viel besser als ich und machen das mit einer Heuristik viel einfacher und mich braucht es gar nicht mit diesen ganzen Reisen und dem ganzen Kram und am Ende...
Also da gibt es schon die Phasen, da sagen die, ach Papa, ich habe deinen Fonds angeguckt und guck mal, da habe ich aber noch mehr.
Also die Konkurrenz gibt es.
Es gibt auch Phasen, wo ich da noch besser bin.
Und wo wirst du unterm Strich?
Seitdem das geläuft, wer ist besser?
Das kann ich dir gar nicht so genau sagen.
Also die Kinder investieren natürlich immer.
Die wollen auch, wenn die so eine Aktie haben und dann bewegt die sich da nicht, dann macht die nur so zur Seite hin, dann verlieren die schnell die Lust.
Am liebsten haben die natürlich Aktien und das geht jedem so, die auch irgendwie dynamisch sind.
Get rich quick.
Du hast ja die Kinder nicht richtig erzogen.
Auf die Handel, dann sind die mehr auf der einen Seite da ausgerichtet.
Aber mein Großer freut sich immer über seine Coca-Cola-Aktie.
Das ist richtige Erziehung.
Da hast du deine Kinder falsch erzogen.
Investieren muss langweilig sein.
Das darf nicht spannend sein.
Das stimmt schon.
Was ist denn da los?
Man muss doch den Kindern beibringen.
Sie hören zu viel alles auf Aktien, weil das ist spannend.
Jetzt wollen wir wissen, was gibst du den Kindern mit, was sie machen sollen?
Also erst mal, was ich total faszinierend finde, ich schaue mir immer so die Bildungssysteme der verschiedenen Länder an.
Da sehe ich und ich habe immer schon mal versucht, es im deutschen Bildungssystem auch umzusetzen, daran bin ich aber gescheitert, dass man sich mit den neuen Themen beschäftigen muss und dass man das auch in den Schulplan eigentlich idealerweise einbaut.
Und welches Land das super macht, ist zum Beispiel Israel, Singapur.
Da gibt es dann Robotics und dann drin gibt es Meisterschaften.
Dann bauen die Roboter, die treten gegeneinander an und sowas.
Also richtig cool eigentlich.
Das gibt es bei uns noch nicht so wirklich, dass das an der Schule verankert ist.
Also kurz gesagt, ich empfehle den immer, geht mit ganz offenen Augen durch die Welt.
Alles, was Neues nutzt, probiert es aus.
Ihr werdet wahrscheinlich nicht einen Skill lernen und der reicht dann fürs ganze Leben, sondern man muss flexibel sein.
Kreativität spielt eine Rolle, die sollen ganz viele verschiedene Sachen machen.
Was man später gebrauchen kann, wird sich dann zeigen.
Also Neugier, das kennen wir jetzt schon.
Aber jetzt musst du ja trotzdem noch mehr als Neugier ausprobieren.
Das sagen wir ja alle unseren Kindern.
Sollen die ihren Leidenschaften nachgehen und dann da was suchen?
Oder sollen die eher das machen, wo sie stark sind und dann da eine Leidenschaft entwickeln?
Welchem Camp bist du?
Also ich persönlich habe das so gemacht.
Ich habe das studiert, wo ich in der Schule besonders gut war.
Dann habe ich aber am Ende was ganz anderes gemacht.
Aber ich konnte es irgendwie doch noch ganz gut gebrauchen auch.
Und mein ältester Sohn, der studiert.
Und vor ein paar Jahren hätte man gedacht, ach, das ist ein super Studiengang.
Der studiert Informatik und Mathematik.
Jetzt kann man das schon mal hinterfragen.
Ist es denn noch so gut?
Aber Informatik ist nicht nur Programmieren, sondern da ist Chip-Architektur und Hochleistungsrechner.
Das ist breiter.
Und wenn man in der Sache gut ist, dann wird man wahrscheinlich immer, auch einen Job in dem Bereich finden.
Und zusätzlich muss er aber auch noch Spaß machen.
Man darf sich nicht zu sehr quälen.
Und von daher ist jeder anders.
Und man muss morgens aufstehen und denken, ich gehe gerne an die Arbeit und ich mache das total gerne.
Das ist super wichtig.
Das merkt man.
Du hast auf jeden Fall den Spaß.
Und jetzt habe ich noch eine letzte Frage.
Vielleicht ist der Sommerfeld noch eine allerletzte.
Aber ich hätte noch eine.
Wenn du mit deinen Kollegen von X-Trackers zusammenkommst, die die passiven Sachen machen, die habt ihr wahrscheinlich auch intern bei der TWS so einen Wettbewerb.
Stimmt, wir haben aber gar nicht über ETFs gedrückt.
Und dann sagen die Leute doch so, ach André, schön, dass du wieder aufgestanden bist und dir die ganze Mühe machst.
Aber guck mal, mein ETF, weiß ich nicht, ihr habt ja diesen AI und Blockchain oder was ihr da für ETFs habt.
der ist genauso gut gelaufen.
Oder guck mal, André, ach komm, was soll der ganze Kram?
Wirkst ihn doch mit dem ETF genauso gut.
Gibt es sowas bei euch und was sagst du denen dann immer?
Ja, also ich sage mal, wir haben hier schon irgendwie Konkurrenz in Haus.
Am Ende muss der Anleger entscheiden, welches Produkt er haben möchte.
Und das ist, glaube ich, auch ein Vorteil, dass man dem Anleger dann da beides anbieten kann.
Und der ETF als Konkurrent ist schon ein gutes Produkt.
Da muss man sich schon anstrengen.
Und wenn jetzt Altersvorsorgedepot kommt, dann seid ihr ja zu teuer fürs Basis, fürs Standardprodukt.
Gibt es dann André Köttner Leid mit einer niedrigeren Gebühr und ich könnte sagen, der André, der hat mir so spannende Geschichten erzählt, hat die Bibliografie gelesen, hört zwei Bücher, den möchte ich gerne in meinem Altersvorsorgeprodukt haben.
Gibt es das dann oder müssen die dann sagen, da muss ich das Nicht-Standardprodukt nehmen oder arbeitet ihr dann irgendwas anderem dann da?
Also da wird viel im Hintergrund gearbeitet.
Ich bin in viele von diesen Gruppen nicht wirklich involviert.
Ich glaube aber, wir werden eine ganze Palette anbieten und den Anleger am Ende aussuchen lassen.
Ja, aber ihr habt ja auch aktive ETFs jetzt.
Findest du das nervig, dass auf einmal jemand die aktive ETFs oder wird die von euch bespielt, die aktive ETF-Seite?
Bei den aktiven ETFs haben wir es heute so gemacht, dass noch so eine gewisse Regelbasierung dahinter steht, wo dann keiner zu Samsung fahren muss.
Okay, habe ich verstanden.
Aber wie ist es denn, wenn jetzt Altersvorsorge?
Kriege ich André Köttner ins Standardprodukt?
Oder wird es das nicht geben?
Also gut, wir haben jetzt die Produktpalette noch nicht finalisiert, aber vielleicht kannst du es schon geben.
Das war jetzt kein Nein.
Das heißt, ich weiß es noch nicht.
Und zur Not muss man dann halt das teure Produkt nehmen, weil das will man ja nicht.
Man will ja mit weniger gebühren.
Den klugen André zu günstigen.
Zu weniger gebühren.
Zu weniger gebühren, das wäre doch toll.
Ja gut, so ist so die deutsche Einstellung.
Es gibt nirgends mehr Discounter wie in Deutschland.
Und es ist ja auch schlau zu sagen, warum soll ich da vielleicht mehr bezahlen?
Ich komme mal bei den Nahrungsmitteln.
Vielleicht manche gibt es noch mit höherem Fetamingehalt, ja.
Und vielleicht wäre es dann doch besser noch für den Körper und den Mensch auf nicht nur das Billigste zurückzugreifen.
Ah, jetzt kommt die Argumentation wieder.
Da hast du ja Holger eigentlich, der ist ja auch so ein Nahrungsmittel.
Und weißt du, was bei uns die Leute immer sagen?
Wie viele Experten, die ihr einladet, machen aktive Fonds und wie viele machen ETFs davon?
Und frag dich mal, euer Knowledge, was ihr von den Gästen bekommt, ist das aktiv gemacht oder ist das passiv?
Und das ist immer so das Argument, was wir immer hier hören, was für aktiv spricht.
Zumindest haben wir hier immer bessere Unterhaltung mit aktiven Menschen.
Und das ist auch das gute Schlusswort, weil wir hatten ja heute hier sehr, sehr gute Unterhaltung.
Ja, wir hatten wirklich gute, konservierte Unterhaltung.
Genau.
André.
Vielen Dank, André.
Wir bedanken uns, dass du uns hier so viel Zeit genommen hast.
Und vielleicht hast du, wenn du noch eine Grußadresse zum Schluss hast oder was wir verpasst haben, kannst du es gerne noch sagen.
Aber eigentlich, wir sind jetzt komplett, oder?
Und wir fragen uns mehr denn je, warum du eigentlich jetzt erst hier gewesen bist.
Genau.
Ja, ich sage da nochmal, ihr habt mich ja nicht früher eingeladen.
Ich sage euch auch vielen Dank, mir hat es Spaß gemacht.
Holger, Nando, bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal, in jedem Fall.
Ja, Holgerchen, was sagst du?
Ich bin ja wirklich begeistert gewesen, ich habe schon das begeistert anmoderiert.
Insofern, die Erkenntnisse habt ihr alle jetzt gehört.
Ich fand vor allem die Erkenntnis spannend, dass Länder, die nicht vielleicht so innovativ sind oder von der Demografie her schrumpfen, dass die halt fleißig sein müssen oder irgendwie Bock haben müssen.
immer gute Qualität zu machen.
Und das fand ich interessant, den Unterschied zwischen Amerika, Silicon Valley mit den Narrativen, mit den Geschichten, mit den Innovationen und vielleicht auch mal mit den Übertreibungen oder sonst wie.
Japan eher das Disziplinierte und das, ja, aber immer pünktlich und so, was bei uns ja als Sekundärtugenden verspottet worden ist lange.
Und da fragst du dich wirklich, wo könnte Deutschlands Platz da sein?
Das fand ich.
ein spannendes Ding.
Ja, ich fand, ich habe mir irgendwie so den Manager der DWS, der Fondflaggschiffe, habe ich mir ein bisschen...
ich will nicht sagen langweiliger vorgestellt, aber irgendwie so ein bisschen betulicher.
Warum?
Das war es gar nicht.
Weiß ich nicht.
DWS Vermögensbildung I ist irgendwie für mich so Inbegriff von...
Das war doch Klaus Kaldemorgen früher.
Ja, ja, ich weiß, aber in Zeiten von ETFs etc.
pp.
sind so diese alten Fondflagschiffe eigentlich so fast schon so Dinosaurier.
Wenn wir sehen, wie die Performance ist und was da drin steckt, ist es das ganz und gar nicht.
Also von daher ist das Geld dort von vielen, vielen Sparern gut angelegt.
Und was ich auch noch interessant fand, er hat so von Nvidia geschwärmt, was sie da alles haben.
So tolles Essen und irgendwie Konzertsdienst, der sich um die Fahrräder kümmern.
Da habe ich mir gedacht, das ist wie bei uns.
Das haben wir auch alles.
Wir haben auch einen Fahrradservice.
Wir haben auch so ein Gerät im Foyer stehen, wo du dich mit deinen Füßen draufstellen kannst und dann deine Gesundheit messen kannst.
Genau, und wir haben ein mega tolles Restaurant.
Das Essen ist auch noch umsonst.
Uns gibt es sogar ein kostenloses Frühstück noch bei uns.
Das allerdings der Gesundheit nicht so zuträglich ist.
Da gibt es immer so fettige Teilchen.
Du kannst dir auch einen Apfel nehmen.
Ich habe mir am Freitag einen Apfel genommen.
Und wir haben auch diesen Service Point für die technischen Geräte.
Also es ist alles wie bei Nvidia.
Nur die Gewinne sind noch nicht ganz so.
Wir sind aber auf gutem Weg, weil wir ja hier bei Alles auf Aktien sind.
Dank der Podcast sind wir jetzt noch nicht ganz so margenstark, aber das wird auch noch.
Das ist natürlich auch Werbung für Bewerber.
tolles Arbeitsumfeld, mal ganz abgesehen vom Gebäude.
Ich wette mit dir heute.
Das Gebäude ist auch mindestens genauso gut wie das von NVIDIA.
Das glaube ich auch.
Jede Wette.
Ohne, dass ich das kenne von NVIDIA.
Aber ich hatte mal einen Gast von Tesla, den habe ich so das Gebäude bei uns geführt und er hat gesagt, das haben wir nicht.
Und spätestens, wenn du auf der Terrasse oben stehst.
Auf der Dachterrasse.
Und das bei diesem Wetter.
Och Mensch.
Und dann schließt sich der Bogen wieder zum Mai und der Mai ist so.
Und wir haben einen der sonnigsten Frühjahre gehabt.
heute gelesen.
Ich habe das meiste davon noch verpasst an Ernte.
Da schließt sich auch wieder der Kreis.
Verpasste Rendite, das ist so wie so eine Aktie.
Oh, weißt du was?
Der schöne Frühling.
meine 35.000 noch nicht amortisiert.
Hätte ich mal früher angefangen.
FOMO, FOMO, Solar-FOMO.
SonnenfOMO, der Sonnendfeter Sommerfeld.
Wir sind gespannt, wie du deine FOMO nächste Woche wieder auslebst.
Aber du hast einen ruhigen, besänftigenden Charakter an deiner Seite, nämlich den Kollegen Eckert.
Da haben wir endlich mal wieder das Checkert.
Das Checker-Duo.
Eckart und Schäppel.
Und wir haben sogar noch, es gibt noch richtig gute Zahlen, richtig viele von KI-Booten, Broadcom, Palo Alto Network und so ein paar Cybersecurity-Booten gibt es.
Ich glaube sogar nicht CrowdStrike, sondern es gibt noch ein paar gute Sachen.
Es gibt den Arbeitsmarktbericht aus Amerika gibt und so ein paar andere Makrozahlen.
Und ich glaube, das wird eine ganz spannende Woche.
Ich weiß, das wird eine super Woche.
Nur was wir machen müssen, Holger, wir waren diese Woche immer zu lang.
Es gab jetzt wirklich einige Hinweise, dass wir doch irgendwie vielleicht wieder so Richtung 20.
Super, jetzt sind wir hier nach zwei Stunden.
20 sagst du das.
Ja, das ist eine Samstagsfolge, das ist was anderes.
Sie ist jetzt auch nicht so kurz geraten.
Wie, wer hat das geschrieben?
Hast du Post gekriegt, wo stand 26 Minuten?
Ich habe es bei Spotify, haben das einige geschrieben.
Also wir waren auch wirklich sehr lang die Woche.
Aber es war sehr, sehr, sehr dicht, würde ich behaupten.
Das Feedback war sehr positiv.
Das Feedback war sehr positiv.
So, jetzt machen wir aber Schluss.
Für euch können wir einfach nur sagen, das, was wir immer sagen.
Und was wir auch so meinen, abonniert uns doch bitte, sprecht über uns und empfehlt uns eure Freunden.
Und den Eckart und mich hört ihr dann am Montag wieder, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
Hallo, du willst bei dir in der Region Werbung für dein Unternehmen machen und neue Zielgruppen erreichen?
Dann probier es doch mal mit Podcast-Werbung.
Werbe ganz gezielt auf Postleitzahlebene und das schon ab 500 Euro Werbebudget und ohne großen Aufwand.
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Nochmal audio.7.1
