# AI Capital Shifts, Inference Focus, and Geopolitical Risks

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-05-30

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 566 am 30.
Mai 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analystin Philipp Klöckner.
Und ich muss natürlich damit anfangen.
Pip, hast du es geschafft?
Hast du einen Oberklasse-Wagen in Anthropic setzen dürfen?
Der Deal ist Closing.
Er ist im Schließen begriffen.
Das heißt immer noch, dass er...
auseinanderfallen kann, aber wir werden sehen.
Aber ich gehe davon aus, dass es uns nicht...
Wie kann es sein, dass der Deal bei dir noch nicht geclosed ist, wenn ich lesen kann, dass der Deal geclosed ist?
So ist das immer.
Das sind so aufschiebende Bedingungen teilweise, da man ja indirekt investiert.
In der Regel, also ich bin relativ optimistisch, aber ich würde das noch nicht als sicher bezeichnen.
Aber wenn, wäre ich natürlich froh, wenn es klappt, weil die...
Prediction Markets oder Krypto Markets.
Es gibt diese Entropic Purps, Traden Entropic schon ungefähr auf dem Doppelten dieser Bewertung, würde ich sagen.
Also sollte Entropic an die Börse kommen, würde es eher 1,8 als 900 Milliarden wert sein, glaube ich.
1,8 Billionen, natürlich.
Wie auch immer, worüber wir sprechen ist, dass Entropic jetzt auch seine Megarunde vervollständigt haben soll.
Das berichtet unter anderem Access Bloomberg Financial Times, die üblichen Quellen.
Und zwar hat man 65 Milliarden US-Dollar auf einer 900 Milliarden Pre-Bewertung aufgenommen.
Das heißt, die Firma ist jetzt 965 Milliarden inklusive des neuen Geldes.
Wert angeführt wurde die Runde von Altimeter, Dragoneer, Green Oaks und Sequoia.
Würde ich sagen, ist schon mal ein qualitativer Unterschied zu OpenAI, wo es hauptsächlich Corporate Capital war.
Parteien, die ein Interesse daran haben, dass OpenAI weiter Geld ausgibt, Chips bestellt, Data Center mietet und so weiter.
Die waren hier schon auch dabei, aber nicht so dominant.
Also auch hier ist Amazon Geld und Micron Technology Geld in der Runde.
Aber die Bewertungen haben opportunistische Crossover-Funds gemacht.
Das wäre bei OpenAI, glaube ich, nicht mehr so einfach gewesen.
Schönes Detail ist auch, dass meines Wissens nach sowohl Altimatter als auch Dragony und Sequoia in OpenAI investiert sind und hier diese Runde anführen in die Konkurrenten, muss man sich auch mal vorstellen.
Also sie haben Vested Interest seit frühesten Zeiten in OpenAI oder relativ frühen Zeiten in OpenAI und finanzieren hier oder führen sogar die Runde der direkten Konkurrenz an.
So ist Kapital, das hat kein Gewissen, keine Moral.
sondern es versucht den Gewinn herauszufinden oder im Zweifel auf beide zu setzen, wenn die Wetten erfolgsversprechend sind.
Green Oaks ist glaube ich noch nicht in OpenAI investiert.
Ansonsten muss man sagen, von diesen 65 Milliarden sind 15 Milliarden wahrscheinlich schon vorab in sogenannten Hyperscaler Investments oder Commitments geflossen.
Das heißt, wir haben ja bei der OpenAI-Runde so ein bisschen auseinandergenommen, was da wirklich geflossen ist.
Auch hier kann man sagen, dass das neue Geld wahrscheinlich eher 50 Milliarden ist.
Zum Beispiel um Geld, dieser Google-Deal, über den wir vorher gesprochen haben, also wo Entropic versucht hat, sich Ressourcen zu sichern und deswegen schon Geld aufgenommen hat mittelbar.
Und deswegen sind diese 65 Milliarden, wie auch bei OpenAI, diese 120 Milliarden ein bisschen trügerisch.
Aber man kann davon ausgehen, dass wahrscheinlich 50 Milliarden neues Kapital sind, die hier eingesammelt wurden.
Und damit ist Proforma Entropic jetzt auch die, also die, größere oder höher bewertete von den beiden KI-Firmen.
SpaceX wäre noch höher bewertet, wenn man der Bewertung glauben mag und es für eine KI-Firma halten würde, was ich nicht tue.
Aber wir wissen ja, OpenAI ist bei 952 oder was war das?
Gelandet?
850 plus 122?
Ja, irgendwie so in dem Dreh.
Und Entropic wäre dann jetzt ein klein bisschen mehr wert oder eigentlich gleich viel wert, könnte man sagen.
Ich habe dabei jetzt gerade an Stripe gedacht.
Stripe war doch lange Zeit das höchst bewertete Startup überhaupt, neben SpaceX vielleicht.
Ich meine so 159 Milliarden Dollar oder so wert, wenn du das so in Relation setzt.
Also Stripe ist auch eigentlich omnipräsent überall, wo man Payment nutzt.
Ich würde sagen, die baut man nicht so schnell aus wie eine KI-Lösung irgendwie.
Also es ist tiefer integriert als ein neuer Tab so ein bisschen.
Kannst du die so High-Level ein bisschen vergleichen?
Also was ist jetzt so, was macht Stripe an Umsatz, was macht Anthropic an Umsatz?
Zum Beispiel, was sagt die KI dazu?
Den Umsatz, also ich glaube Stripes letzte Bewertung war so deutlich über 100 Milliarden.
Das war schon viel für eine Private Company.
Früher hatte man eine längste IPO gemacht.
Ich glaube, sie liegen jetzt bei 160 Milliarden, wenn ich mich nicht irre.
Ja, habe ich Millionen gesagt.
Genau.
Das Total Payment Volume ist, glaube ich, bekannt.
Das sollte so um die 2 Billionen liegen.
Jetzt muss man überlegen, wie viele Take-Crate sie davon noch haben.
Aber ich glaube, das Revenue ist nur so um die 1 Milliarde, wenn ich mich nicht irre.
Soll ich mal fragen?
Am 30.
Juni, schöne Segway, am 30.
Juni darf ich den EMEA-Chef von Stripe interviewen auf einem Event.
Ich glaube, man darf sich da sogar noch...
als Zuschauer.
Also wenn man im weitesten Sinne ein Interesse an Payment-Lösungen hat, dann am 30.
Juni gibt es ein Event von Stripe in Berlin.
Man findet das in meinen LinkedIn-Post, wenn man möchte.
Keine Werbung, aber da ist es gerade gut zum Thema passen.
Also A muss man glaube ich sagen, dass Stripe ein indirekter Profiteur ist von dem KI-Boom, weil ein Großteil der Rechnungen glaube ich über Stripe abgewickelt werden, könnte ich mir vorstellen.
Also das Revenue, was über KI generiert wird, läuft unter anderem auch über Stripe, könnte ich mir vorstellen.
Insofern sind sie immer ein genereller Profiteur von digitalen Payment-Lösungen, weil sie einen relevanten Marktanteil in dem Markt haben und dann gerade Entwickler gerne Stripe nutzen.
Ich bin selber auch Stripe-Nutzer geworden durch das Substack.
Wenn man das monetarisieren möchte oder so ein bisschen Spaß monetarisieren wie ich, dann braucht man dafür ja automatisch auch einen Stripe-Account.
Das würde ich sagen, von der Kundenexperience schon relativ Einfach und schnell das hinzubekommen, also in fünf bis zehn Minuten bist du in der Lage, Geld zu akzeptieren, also Kreditkarten zu akzeptieren von anderen Leuten oder Annual Payments oder Monthly Payments.
Fand ich eine ganz gute Experience, ehrlich gesagt.
Ansonsten schwer zu vergleichen.
Stripe baut keine KI, hat zwar ein massives Total Payment Volume aufgebaut, aber ist beim Revenue sicherlich nicht mit Entropic.
vergleichbar und wächst wahrscheinlich auch nicht 10x, sondern wenn es gut ist, vielleicht hoch zweistellig, würde ich schätzen.
Bei Entropic reden wir über ganz andere Wachstumsdynamiken.
Apropos, Entropic hat außerdem, es gab so zwei, drei Nutzer, die nochmal geschrieben haben und meinten, ich würde Entropic so positiv darstellen, weil Codex, also das haben wir ja erwähnt, das Codex von OpenAI auch ganz populär geworden ist inzwischen eigentlich oder sagen viele Anhänger findet, unter anderem, weil es günstiger und schneller ist bei bestimmten Use Cases, zum Beispiel bei agentischer Arbeit oder Programmierung.
Das mag so sein und trotzdem startet es auf einem kleineren Level, muss man schon sagen.
Aber Entropic hat selber gesagt, dass sie sehen, dass Codex schneller wächst als Cloud Code zum Beginn von Cloud Code.
Ob die jetzt wirklich Marktanteile abnehmen, ist noch eine andere Frage.
Das sehe ich ehrlich gesagt noch nicht.
Wenn es dafür Anzeichen gibt, werden wir das aber sicherlich erklären.
Aber meine Antwort war darauf, außerdem sollte man jetzt nicht davon ausgehen, dass selbst wenn Codex einen gewissen Vorteil gerade hat oder hätte, Entropic arbeitet natürlich genau dran und ist für eine sehr schnelle Entwicklungsgeschwindigkeit bekannt und nur sechs Wochen nach dem letzten größeren Update, also wirklich Modellupdate, es gab ja viele kleinere Updates dazwischen, aber ist jetzt schon Opus 4.8 rausgekommen, also nochmal neue Modellgenerationen von...
Entropic, das logischerweise, wie das immer so ist, nochmal das alte Modell, aber auch Konkurrenzmodelle in vielen Benchmarks schlägt.
Also bei Agentic Computer Use ist es Nummer one.
Knowledge Work müsste es neuer Nummer eins sein.
Finanzielle, wie sagt man, Financial Analysis, Finanzanalyse, deutliche Verbesserungen.
Reasoning, deutliche Verbesserungen.
Agentic Coding, deutliche Verbesserungen.
Nur bei Agentic Terminal Coding.
liegt es noch hinter GPT-5 und Codex.
Gleichzeitig haben sie aber zum Beispiel es geschafft, einen Fast-Mode zu bauen, der ziemlich genau den Geschwindigkeitsvorteil aufhebt, indem man zweieinhalb Mal schneller ist.
Das ist so ungefähr, also die Leute, die Codex nutzen, sagen, dass es zwei-, dreimal schneller ist als Claude und genau diesen Vorteil würde man mit dem Fast-Mode dann wieder einholen.
Das ist nicht ganz unwichtig beim Programmieren, weil das Warten auf den Output natürlich der Hauptproduktivitätsblocker irgendwann wird.
Das ist so ein bisschen wie ich und meine ChairGPT-Images.
Am Anfang fand ich es geil, wie schnell die waren.
Inzwischen nervt es mich, dass ich eine Minute warten muss und blockt meine Arbeit eigentlich oder sorgt dafür, dass ich ständig defokussiert werde, weil ich warten muss.
Und dann browset man irgendwie in seinen Fenstern rum und wenn man so ein bisschen ADD-Person ist, dann ist es natürlich hoch unproduktiv.
Und wenn man weniger lange auf den Output warten muss.
ist es natürlich ein großer Vorteil, was die Gesamtproduktivität angeht.
Aber wie gesagt, den versucht Claude Opus 4.8 jetzt mit dem Fast Mode, glaube ich, aufzuheben.
Außerdem ist eine Grundänderung, die sie hervorheben, dass es deutlich zuverlässiger ist und kritischer gegenüber den eigenen Aussagen.
Also dieser Überoptimismus, den Modelle haben, dass sie halluzinieren und sich selber für Aussagen feiern, die vielleicht gar nicht wahr sind.
Das hat man so ein bisschen zurückgetunt.
Dadurch konnte man quasi die Verlässlichkeit oder Zuverlässigkeit erhöhen.
Und wenn sich das Modell nicht sicher ist, würde es das in diesem Fall eher zugeben.
Wodurch diese Fehler entstehen, ist auch, also meine Hypothese ist ja immer, diese ganzen Ungenauigkeiten, Halluzinationen werden schrittweise immer weiter zurückgehen.
Ich habe auch den Grund für, es gibt ganz verschiedene Arten von Halluzinationen oder Fehlern und einer entsteht explizit dadurch, und das haben wir vorher auch schon erklärt, dass man den Fakt, dass ein Modell antwortet, zu stark belohnt.
Also das Modell, wenn du über Reinforcement Learning nachdenkst, also wo das Modell Belohnung bekommt, wenn der Nutzer zufrieden ist oder wenn er unzufrieden ist, dem Modell zurückgespielt wird, das war keine gute Antwort.
Da war in der Vergangenheit beim Training zu sehr der Fakt, dass man überhaupt geantwortet hat, belohnt worden.
Das heißt, wenn das Modell gesagt hat, ich bin mir nicht sicher oder ich weiß das nicht, was ja ganz oft die ehrliche Antwort wäre.
hat das Modell keine Belohnung bekommen, jetzt mal sehr bildlich gesprochen.
Und dadurch halluziniert es mehr, als es müsste, weil es versucht, im Zweifel eine Aussage zu treffen, die dem Nutzer gefällt, statt zu sagen, sorry, hier bin ich mir nicht sicher.
Und ich glaube, ich nehme an, dass man das mit Reinforcement Learning from Human Feedback gemacht hat, das zu tunen.
Aber auf jeden Fall ist diese Overconfidence jetzt deutlich zurückgegangen und das Modell ist selbst kritischer, wenn man möchte, gegenüber den eigenen Aussagen.
Ich glaube, die Hallucination Rate ist noch nicht draußen für 4.8.
Ich kann mal kurz gucken, ob ich das finde.
Nee, es ist noch nicht in dem Benchmark, wo man es am ehesten sehen kann.
Nee, leider ist 4.8 da noch nicht getestet.
Könnte man dann mal schauen.
Würde ich mal vielleicht als To-Do für nächste Sendung machen, weil es mich auch interessiert.
Damit könnte man ja die Hypothese dann beweisen.
Im Moment sind die Daten leider noch nicht da.
Aber einerseits würde ich sagen, man holt relativ stark zu Codex auf und macht ein paar Nachteile wett.
Generell ist ein weiterer Fortschritt.
Es ist noch nicht Mythos.
Man geht davon aus, dass Mythos noch besser ist von der Performance.
Und wie gesagt, die Zuverlässigkeit ist gerade im Business-Kontext oder B2B-Kontext auch nochmal oder auch bei der Software-Stellung wichtig und wichtiger Fortschritt.
Und mal sehen, wenn die AnwenderInnen das jetzt testen, wie sie den Fortsprung von Codex weiterhin...
Also es bleibt eine sehr dynamische Situation, würde ich sagen.
Deswegen schaue ich am Ende lieber auf Revenue-Zahlen, weil klar ist auch natürlich, dass ich diese Modelle selber nicht jeden Tag teste.
Insofern ist das Anwender-Feedback auch immer schon interessant und erhellend.
Genau.
Ich habe die Tage so ein bisschen mehr rumgespielt mit KI meines Vertrauens als die letzten Wochen.
habe dann im Nachgang gedacht, eigentlich sind das alles so Praktikantenaufgaben, die ich der KI gestellt habe.
Und dann war ich irgendwann so, also wie sieht das wohl Pip?
Sind wir, also kann es sein, dass wir jetzt in den kommenden Monaten vielleicht sogar irgendwie feststellen, dass wir eigentlich KI hauptsächlich als Prakti nutzen und es gar nicht irgendwie darüber hinaus geht?
Ich denke so ein bisschen...
an die Internetzeit vor 15 Jahren irgendwie zurück, wie Startups irgendwie mit 15 oder 100 Praktikanten da versucht haben, Wert zu schaffen.
Wie siehst du das?
Weil so Bildgenerierung, die Sachen auch, deine Keynote hast du natürlich mit viel Unterstützung von Agents gemacht, aber so das...
das strategische, das große Big Picture und alles kommt ja alles von dir.
Ist das eine KI-Sorge, die man irgendwie haben kann, dass es über dieses Level von dem Einsteiger irgendwie nicht drüber hinausgeht oder siehst du das gar nicht so?
Also ich sehe das in der Nutzung schon, dass man hauptsächlich eine nervige, repetitive Task delegiert und das ist prinzipiell auch erstmal richtig.
Ich würde es aber deswegen nicht darauf begrenzen, dass es nur das kann.
Du kannst dir mal ein bisschen konkreter erklären, was du mit Praktikantenarbeit meinst.
Zum Beispiel Recherche.
Also eine klare Recherche, guck dir immer die 20 Firmen an, analysier die mal ein bisschen, was kann ich daraus lernen, was sind so deine Handlungsempfehlungen, so Sachen.
Also eine klare Aufgabe, die ich früher, hätte ich die halt...
eine Werkstudentin gegeben, die hätte da eine Woche dran gearbeitet und das kriege ich halt jetzt in einer halben Stunde mit ein paar Prompts hin.
Ja, also für Recherche ist es sicherlich prädestiniert, weil die Zeitersparnis hoch ist und es ist ein relativ leidiger Task.
Du könntest zum Beispiel fragen, du könntest einen Agenten bauen, der die Transkripte und Shownotes der größten Podcast auswählt und sagt, wer wirbt eigentlich gerade im Podcastmarkt, der zu unserer Target Audience passen könnte.
Genau das habe ich gemacht.
Dachte ich mir.
Da habe ich vermutet.
Ist ja auch ein schlaues Rangehen.
Und trotzdem könntest du das machen.
Genau, aber das ist ein super Use Case.
Das wäre früher viel Arbeit gewesen.
Oder zumindest hättest du es selber crawlen.
Also das wäre auch ohne KI möglich gewesen.
Aber du hättest dann scrollen müssen und so ein bisschen Spracherkennung, Worterkennung oder Keyword-Erkennung nutzen müssen.
Das geht schon.
Aber überleg mal, das spart dir halt ein, zwei Gehälter.
Also Praktikantengehälter oder Junior.
und kostet dich wahrscheinlich keine 100 Dollar oder kostet dich 100 Dollar im Monat.
Das gleiche Beispiel, was ich gerne nutze, ist ja auch so, es gibt ja Leute, die bezahlen für Pressebriefings, also dass ihnen von PR-Agenturen zusammengestellt wurden, in welchen Zeitschriften sie erwähnt wurden.
Also A, kann man das sowieso, glaube ich, mit Google Alert schon relativ gut machen.
Auch dazu bräuchte man keine KI, aber KI, ich finde, also ich sage mal, KI ist die barrierefreiste Technologie, die wir seit langem hatten, weil du halt, echt wenig Know-how brauchst.
Das Problem ist, die Leute glauben das nicht, sondern sie glauben, man braucht Know-how.
Aber früher hättest du halt eine Kombination aus Google News Alerts und dann wieder Scraping, Screenshot-Tools und so weiter vielleicht genutzt dafür.
Inzwischen kannst du einem Agenten halt einfach sagen, was du möchtest und er baut dir den Weg dahin zum Beispiel.
Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass das jetzt die Grenze der Technologie ist, dass man nur Praktikanten-Jobs.
Das Problem ist, dass unser Verstand der KI nicht mehr zutraut und wir erstmal daran denken, sowas wollen wir selber nicht machen und was ist nervig und das geben wir ihr.
Du könntest natürlich genauso die Identifikation neuer Themen oder sowas der KI geben oder deutlich komplexere Tasks, würde ich behaupten.
Und gerade beim Coding würde ich sagen, dass es nicht typische Praktikantenarbeit ersetzt, sondern dass es...
die allerfähigsten Entwickler und ProduktmanagerInnen nochmal befähigt oder augmentiert, um deutlich mehr zu erreichen und dabei nicht zwangsläufig schlechteren Code baut.
Je nachdem auch.
Es macht gar nichts, ob in der heutigen Zeit es überhaupt noch Sinn macht, Code nach irgendwie Schönheit oder so zu bewerten.
Wenn du ihn einfach neu schreiben kannst beim nächsten Mal, ist so die langfristige Durability von Code vielleicht auch weniger wichtig.
Vor dreiern habe ich ja mal gesagt, geh davon aus, dass du so eigentlich mehr oder weniger weg, also je nach Softwareprojekt, müsste man, wie es wieder sehr differenziert sieht.
Aber ich glaube, in einigen Bereichen kannst du einfach wegschmeißen, Monolithen bauen, weil der Wert von Code Richtung Null geht.
Das heißt, du musst nicht mehr alles modular bauen und alles aufeinander aufbauend und einfach wartbar, sondern für gewisse Projekte kannst du einfach immer die nächste Version neu prompten und musst gar nicht aufbauen, um auf den letzten Code zu arbeiten, glaube ich.
Es gibt andere Projekte, wo das natürlich nicht.
nicht geht, ist mir auch klar.
Wir kommen später noch ein bisschen auf Kritik an KI zurück.
Ansonsten, wofür wird Antropic das Geld ausgeben oder hat es schon ausgegeben?
Dazu gibt es jetzt auch ein paar News, nämlich, dass sie einerseits bei Microsoft shoppen sind, also sie wollen wahrscheinlich die MAIAs, was ist das denn für ein scheiß Name von Chips?
MAIA, also die Maya Chips von Microsoft, das ist der Microsoft AI Accelerator Chip.
dort mieten.
Interessant ist das, hauptsächlich weil das kein Nvidia-Chip ist und es ist halt ein Fokus auf Inferenz.
Also man sieht, dass Anthropic sich weniger versucht, neue Ressourcen fürs Training der Modelle zu besorgen, sondern mehr für wirklich den Customer-Demand, wo man davon ausgehen kann, dass jeder Chip, der für Inferenz eingesetzt wird, sofort einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaftet für Anthropic.
Und es gibt parallel eigentlich die gleiche News aus dem Haus Google, beziehungsweise es ist eigentlich aus einer Private Equity Quelle, aber die Logik dahinter ist die gleiche.
Und zwar schreibt unter anderem Bloomberg, dass Apollo und Blackstone gerade in 36 Milliarden US-Dollar Deal zusammenbauen, um ein Datacenter zu bauen, um es dann offenbar exklusiv an Antropic zu vermieten.
Und interessant ist aber, dass sie dieses Datacenter mit Google TPUs ausstatten wollen.
36 Milliarden müsste eigentlich fast ein Gigawatt an Leistung.
sein, wenn ich das richtig schätze, also irgendwie in dem Dreh.
Broadcom beteiligt sich noch als Garanteur oder wie sagt man das?
Baut so einen Backstop, weil Broadcom wird am Ende die Google-TPUs bauen und hat deswegen wirtschaftliches Interesse daran und kann das so ein bisschen mitversichern.
Also eigentlich ist eine Allianz aus Apollo und Blackstone, zwei der, ich glaube beide in den Top 3 oder 4 der größten Private-Equity-Unternehmen.
Broadcom und Google, die die Chips quasi zusammenbauen und dann soll das an Entropic vermietet werden.
Und auch hier handelt es sich um Google TPUs.
Man kann davon ausgehen, es gibt hauptsächlich um Inferenz.
Also Entropic geht heavy shoppen, um mehr Rechenzeit ihren Kunden zur Verfügung stellen zu können, während sie Nvidia-Chips wahrscheinlich selber nutzen.
Ansonsten ist es für Microsoft und Amazon oder auch Google natürlich immer spannend, weiter mit Entropic zu kooperieren, weil Wenn die Entropic-Modelle in ihren Clouds laufen, partizipieren sie ja an dem Entropic-Wachstum mit.
Da das Entropic kaum wirklich eigene Datacenter hat und sie aber zehnfach wachsen, würden die Hyperscaler, die Cloud anbieten, per API natürlich immer relativ zum Markt eher schneller wachsen.
Was ein Grund dafür ist zum Beispiel, dass die Google Cloud letztes Quartal, ich glaube 63% gewachsen ist, ist sicherlich, dass sie einen großen Anteil des Cloud Compute verwaltet haben.
in dem Quartal und deswegen sehr stark am Cloud-Wachstum mitpartizipiert haben.
Ansonsten noch eine ganz spannende Zahl.
Ich habe ja in meiner Keynote behauptet, ganz dreist, dass ich glaube, dass, und hier im Podcast zuvor auch schon, dass ich glaube, dass Entropic die erste relevante Company sein wird, die schneller als 200, also die mehr als 200% Net Revenue Expansion Rate hat.
Also ein Kunde, das würde heißen, dass der durchschnittliche Kunde bei Entropic seinen Umsatz mehr als verdoppelt im Jahr.
Da gibt es verschiedene Anzeichen inzwischen für die Ramp-Daten zum Beispiel oder auch wie das Token-Wachstum bei Google sich entwickelt und so weiter und so fort.
Und jetzt gab es einen Podcast bei Patrick O'Shaughnessy, wo der CFO von Entropic zu Gast war und der bestätigt die These oder eigentlich falsifiziert er meine These, beziehungsweise nicht so richtig, dass es über 200 ist, stimmt, nur ich habe mich da wirklich um eine Größenordnung fast vertan, weil er sagt, dass die Net Revenue Retention across clients oder in all space oder sowas sagt er, über 500% lagge, was natürlich kompletter Wahnsinn ist.
Also das heißt, dass der durchschnittliche Kunde fünfmal oder sechsmal so viel, ne fünfmal so viel ausgibt, jedes Jahr was.
meine Schätzung nochmal deutlich übertrifft, aber gleichzeitig die Grundaussage, dass es mehr als 200 sind, unterstützt.
Das werden wir dann im IPO-Prospekt wahrscheinlich nochmal sehen, weil das eine Zahl ist, mit der man werben sollte.
Ich glaube, die wird über die Zeit natürlich auch ein bisschen sinken, aber das ist auf jeden Fall eine neue Dimension, die man im Softwaremarkt noch nicht sehen konnte bisher.
Glaubst du nicht, dass die wahnsinnig sinken wird, dass die Leute dann anfangen werden, darauf zu optimieren?
Am Ende ist es so ein bisschen wie mit Spritpreisen.
Die Leute schauen dann, wo kann ich günstiger tanken?
Die Firmen werden optimieren, es immer günstiger zu bekommen.
Das wiederum wird dazu führen, dass sie dann wieder mehr mit KI machen.
Der einzelne KI-Workload wird günstiger werden, weil er günstiger werden muss.
Wir kommen gleich drauf, warum.
funktioniert.
Also wenn man zum Beispiel schafft, den Automodus noch besser zu steuern, um das, wenn jemand nach dem Wetter fragt, dass man eher eine Google-Suche macht, so ungefähr, statt die KI jetzt im Expert-Modus laufen zu lassen und dass man das so ein bisschen dynamisch der Komplexität des Tasks noch besser anpasst.
Das passiert ja alles schon im Hintergrund, aber da wird man sicherlich noch viel besser werden in Zukunft.
dann wird das günstiger werden, glaube ich.
Also Cloud 4.8 kommt zum gleichen Preis wie 4.7 zum Beispiel bei möglich höherer Geschwindigkeit und besserem Routing auch wieder, also bessere Verteilung der Anfragen auf die Workloads.
Und wenn das dann so funktioniert, glaube ich, geben Unternehmen wieder mehr aus, weil dann sich das ja eher rechnet.
Aber es gibt durchaus Unternehmen, die behaupten, es würde sich nicht so richtig rechnen oder sie sehen, also ich würde gerade sagen, dass Rauscht gerade sehr im Blätterwald.
Es geht dann immer wieder um die gleichen Äußerungen.
Hauptsächlich die vom Uber-COO, der sagt, dass die KI-Kosten immer schwerer zu rechtfertigen werden.
Also dass die Kosten so explodieren und man aber den Return noch nicht richtig sieht.
So geht es ja vielen CFOs und Controllern gerade, dass sie immer mehr für KI ausgeben sollen, aber sie können gleichzeitig nicht messen, wo jetzt der Effekt entsteht, die Produktivität.
entsteht, dazukommen andere Aussagen von DoorDash, von Meta, von Microsoft.
Leute, die tendenziell schon auch Bedenken anmelden, was die Kosten angeht.
Es gibt hier so ein lustiges Zitat, dass es eine Firma gibt, die wohl im einen Monat 500 Millionen an KI-Kosten generiert haben soll.
Das ist aus zweierlei Hinsicht interessant.
Also einerseits, weil 500 Millionen im Monat wären ja 6 Milliarden EAA für ein Shopping.
Also ein Zehntel.
Ein Zehntel der Gesamtleistung.
Die 6 Milliarden werden wiederum Faktor 30 ungefähr mit 150 bis 200 Milliarden Gesamtbewertung bewertet, wenn man an 30 Mal Revenue glauben würde.
Ganz hoch ist ein Tropical nicht bewertet, aber das könnte auch ganz schnell mal wegfallen, könnte man argumentieren.
Und das andere ist natürlich, welches Unternehmen ist groß genug, um 6 Milliarden im Jahr für KI wegzublasen.
Also man geht davon aus, dass es sich entweder um Amazon oder Microsoft gehandelt hat.
Ich hätte jetzt gedacht, das ist Nvidia, damit sie selbst irgendwie den ganzen Markt hochtreiben.
Das wäre super smart.
Genau, für Nvidia würde es extrem viel Sinn machen, einfach bei Entropic, OpenAI und allen noch zusätzliche Rechenzeit einzukaufen, was sie teilweise auch tun, weil sie es am Ende mit ihrem Börsenkurs wieder so finanziert bekommen und durch die Beteiligung an den Firmen indirekt profitieren.
Würde mich auch nicht wundern, wenn Nvidia sowas machen würde.
Das würde das Bild dann von, wie heißt das, der Steckdose, die sich selbst einsteckt, halt nochmal.
Irgendwann muss es da doch einen Kurzschluss geben.
Absolut, absolut.
Würde ich schon sehen.
Es gibt halt Berichte, wie gesagt, dass Leute dann Wetterberichte oder Dinge, die man googeln kann, die KI-Fragen einfach nur, um Token-Maxing zu betreiben, also so viele Tokens zu verbrauchen wie möglich, weil teilweise Firmen darauf optimieren, was natürlich Quatsch ist, könnte man sagen.
Und trotzdem ist es, glaube ich, nicht ganz unwichtig, dass auch wenn es erhebliche Kosten hat, dass Leute sich mal mit KI auseinandersetzen, weil eines der Hauptprobleme ist ja, dass Menschen noch nicht verstehen, was man damit machen kann.
Und Use Cases zu finden, indem man so ein bisschen Fuck Around and Find Out macht, ich finde es gar nicht zwangsläufig so dumm.
Natürlich muss man bei einer halben Milliarde Kosten im Monat vielleicht dann doch mal schauen, ob da alles von sinnvoll ist.
So, wenn Unternehmen da jetzt ein bisschen einlenken, könnte das die Wachstumsrate verlangsamen.
dass der Umsatz jetzt einbricht, deswegen glaube ich nicht.
Wie gesagt, sollten die Unternehmen jetzt, sollte es ihnen gelingen, Kosten zu sparen, sollte Entropic auch das eigene Modell nochmal effizienter machen oder OpenAI, dann würde es natürlich günstiger werden, um der Umsatz Ceteris Paribus erstmal sinken.
Aber so eindimensional ist die Welt aber nicht.
Wenn er sinken würde, dann würde wiederum ein Jevons Paradox greifen und Leute würden wieder mehr Dinge mit KI lösen, wenn es deutlich ist.
billiger werden würde, zumindest über die Zeit.
Insofern mache ich mir zumindest da keine Sorgen.
Das größte Risiko, also wenn die Blase platzt in den nächsten sechs bis 18 Monaten, wird das meiner Meinung nach daran liegen, dass China ein Modell baut, was an 98, 99 Prozent der Leistung der besten Modelle rankommt und das zum 10 Prozent des Preises anbietet.
Und da, wo wir dann irgendwann darüber reden, dass, also Startups machen das schon lange, aber die größte Gefahr ist, dass irgendwann wirklich die größten Accounts sagen, Ich habe ein eigenes Data Center.
Warum bezahle ich eigentlich an Entropic Geld, um mir andere Leute Data Center Leistungen weiterverkaufen zu lassen und noch die Entropic Marsch da drauf, wenn ich mir Moonshot Kimi oder Deep Seek in meinem eigenen Data Center installieren kann und 90% der Kosten sparen oder 80% der Kosten sparen.
Das wäre das größte Risiko für die KI-Bubble derzeit.
Gleichzeitig glaube ich, dass die Konkurrenzkräfte, die Marktkräfte in den USA so gewaltig sind, dass sie den Innovationsdruck bei den Hauptplayern relativ hoch halten.
Das heißt, für China da aufzuholen, ist gar nicht so einfach, auch wenn sie viele Player im Rennen haben, wenn sie viele gute Leute haben, wenn sie sehr günstigende Energie haben und immer bessere Chips bekommen mit der Zeit.
Es ist hochkompetitiv und ich glaube, der Vorsprung könnte schmelzen, aber dass die USA erstmal vorne bleiben.
Aber das ist das größte Risiko.
Ich sehe weniger das Risiko, dass Firmen jetzt ihren KI-Spend halbieren von heute auf morgen.
Das mag bei einzelnen Firmen so sein und dafür gibt es aber zehn andere Firmen, die beginnen, KI zu nutzen.
Da mache ich mir ehrlich gesagt weniger Sorgen.
Oder es kommt raus, dass irgendwie 50% aller KI-Anfragen irgendwelche Katzenbilder waren, weil die Firmen alle gesagt haben, seht mal zu, dass ihr hier schön Tokens ausblastet.
Ja, aber so what?
Am Ende bildet selbst das Mitarbeiter, wie gesagt, ich würde es nochmal mit den Anfangszeiten des Internets vergleichen.
Wir haben irgendwie auf rotten.com und TU Wien rumgesurft, vollkommen nutzlos, nur Voyeurismus im Internet betrieben.
Aber für viele Leute sind daraus die Skills entstanden, eine eigene Webseite zu bauen, die ersten Affiliate-Programme zu nutzen, das erste Geld im Internet zu verdienen.
Ich habe die ersten kommerziellen Anwendungen im Internet gemacht, um mir mein eigenes Surfen auf einer ISDN-Doppelleitung zu finanzieren.
Das hat halt irgendwie 12 Cent pro Minute gekostet oder so, oder 12 Pfennig wahrscheinlich damals, dass man beide ISDN-Leitungen blockiert und Mama und Papa im Notdienst nicht mehr erreichbar waren für Notfälle.
Da gab es einige Streits, kann ich mich erinnern, dass das nicht gut ankam.
Aber wohl soll ich auch wissen, wann die Bereitschaftsdienst hatten.
Naja, auf jeden Fall.
habe ich mir dann so Pay-to-Surf-Programme und so Multi-Level-Marketing und den ganzen Schüssel, mit dem ganz viele Leute, die später SEO und Marketing gemacht haben, angefangen haben, aus meiner Erfahrung, angeeignet.
Aber erstmal nur, um mein eigenes Surfen irgendwie zu refinanzieren.
Also ich finde es deutlich zu früh, sowas zu...
Also wir versuchen das immer sehr stark zu interpretieren und das ist ja auch unsere Aufgabe, so ein bisschen das in den Rahmen zu legen.
Aber man kann auch mal sagen, es ist noch ein bisschen früh jetzt zu sagen, die Technologie ist heute gerade wieder komplett nutzlos und zu teuer und gestern waren wir total überzeugt.
Also so ein bisschen Konsistenz und Langzeitblick darf man da auch haben.
Aber weil viele es gerade so sehen, erwähnen es wir ja und es ist, ich glaube wir sind gerade so in dem, es ist das Sommerloch so ein bisschen und das Sommerloch beginnt.
Es war letztes Jahr das Thema, als ungefähr zu dieser Zeit dieses ganze AI is hitting the wall wieder gespielt wurde und Deepsea mal den Markt erschreckt hat.
Das war ein bisschen früher im Jahr, ehrlich gesagt.
Und jetzt ist ja gerade wieder die Phase, wo einerseits Erstfirmen Tokenmaxing machen und die Zahlen lügen ja nicht.
Also dass der Umsatz sich bei Entropic verfünffacht pro Kunde, spricht ja Bände.
Und klar, dann gibt es drei Leute, die sagen, ich bin skeptisch und irgendwelche Erbsenzähler, die sagen, das ist hier aber ganz schön teuer.
Und dann hat die Presse natürlich auch ein hohes Interesse daran, jetzt Skepsis zu wecken.
Ist ja auch ihre Aufgabe, finde ich auch super.
Deswegen diskutieren wir es hier.
Ich halte das nicht für das größte Risiko für die Weiterentwicklung von KI oder für den finanziellen Erfolg von KI.
Ich glaube, der höchste Blocker ist die Unfähigkeit von Menschen, KI einzusetzen.
Alle eingeschlossen, auch mich selber und andere.
Wir verstehen noch gar nicht, was man alles machen könnte und bauen erst nach und nach die Use Cases und die wirklich geilen Applikationen fehlen teilweise noch, die mehr oder weniger im Hintergrund Tokens verbrennen.
werden sie was machen, was wir gar nicht mehr als KI erkennen zum Beispiel.
Und das andere ist das China-Risiko.
Das sehe ich, macht mir viel mehr Sorgen, ehrlich gesagt, langfristig.
Was aber auch, das wäre ja nicht das Ende der KI, sondern es würde nur die kommerzielle Führerschaft der USA in Frage stellen und die ganze KI-Wirtschaft quasi, die KI-Economy, wenn man so möchte, die daran hängt mit Data-Center-Ausbau und so weiter, all das müsste man dann nochmal hinterfragen.
Aber wie gesagt.
Auch die Data Center werden nicht von heute auf morgen stillstehen, sondern der neue in dem Szenario, man sollte so in Szenarien denken bei sowas, in dem Szenario wäre es so, dass ganz kurz mal weniger Nachfrage in den USA entstehen würde.
Die Data Center würden dann eben mit Open Source Modellen gefüllt, wo Leute eher selber rechnen lassen würden.
Es käme wahrscheinlich zum Innovationsstub.
Ich würde auch davon ausgehen, dass die USA dann protektionistisch wird, also den großen Firmen und der Regierung sowieso verbietet, China-Modelle zu nutzen und dann hat sich das schon wieder erledigt, ehrlich gesagt.
Kurze Werbeunterbrechung.
Geld auf dem Girokonto liegen zu lassen, ist wie im schönsten Frühlingswetter drin zu hocken.
Draußen glüht alles, die Leute sind aktiv und dein Erspartes vegetiert bei 0% Zinsen vor sich hin.
Quasi finanzielle Stubenhockerei.
Schick dein Geld lieber in die frische Luft.
Das Scalable Tagesgeld bietet dir 2,5% Zinsen pro Jahr, variabel.
Und anstatt monatelang auf Ergebnisse zu warten, gibt es die Zinsgutschrift jeden Monat.
Du kannst deinem Kontostand also förmlich beim Aufblühen zuschauen.
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Dann hat das Meta hier mit ein bisschen KI-News reingeschafft, aber ich habe eigentlich fast das Gefühl, das sind gar keine News.
Sie wollen jetzt ihren AI-Chatboard besteuern, beziehungsweise man soll dafür zahlen.
Ich habe gedacht, der hat überhaupt keine Relevanz.
Also, wird der überhaupt genutzt?
Ich glaube, wo wir schon sind, ist so eine Phase, wo sich mal wieder so ein bisschen die Spreu vom Weizen trennt.
Das finde ich auch immer die interessantesten Phasen, also wo der große Trend sehr positiv ist, aber wo sich schon die ersten Gewinner und Verlierer zumindest temporär abzeichnen.
Ein gutes Beispiel war dieser Entropic-SpaceX-Deal.
SpaceX kriegt seine eigenen Datacenter nicht ausgelastet, weil niemand sich für GROC interessiert.
Das kann man, glaube ich, so sagen.
Und Entropic kommt nicht hinterher, zu wenig ausgebaut.
kann dann glücklicherweise diese Ressourcen hinzumieten.
Wo es, glaube ich, ganz ähnlich ist, ist bei Meta, die massiven Ausbau betrieben haben in der Vergangenheit und es weiterplanen.
Teilweise das intern nutzen konnten, um Recommendation-Algorithmen besser zu machen und so weiter.
Aber wo jetzt diese ganzen Data-Center ausgelastet werden sollen, ist noch nicht so richtig erkennbar, würde ich sagen.
Und jetzt plant man zwei Dinge.
Das eine ist, dass sie so Chatbot-Subscriptions, was ich, ich meine, ich treffe ab und an jetzt mal Leute, die wirklich sagen, sie nutzen Meta, weil es kostenlos ist in den Apps als KI.
Aber ich glaube, es ist wirklich ein relativ kleiner Marktanteil insgesamt.
Dass jetzt die Phase ist, da abzukassieren, also für die P&L oder für das Income Statement von Meta könnte es natürlich besser sein, die Leute das nicht umsonst machen zu lassen auf Dauer.
Aber Die Leute können ja zu Google rübergehen und es da umsonst machen.
Also ich weiß nicht, wer in his right mind würde jetzt für Meta-AI bezahlen.
Sie versuchen es trotzdem, eine Meta-One-Plus-Subscription zu machen und Meta-One-Premium, wo man dann schönere Bilder erstellen kann oder, oder, oder, weiß nicht, ob es schneller geht.
Fand ich sehr überrascht.
Also hat mich ähnlich überrascht wie du.
Es gibt außerdem Subscription-Produkte wieder hier mit...
Tolleren, klingelnden Ton, schöneren Bilder, besseren Emojis, super Reactions, auch für andere Apps.
Also man versucht insgesamt mehr Subscriptions zu verkaufen bei Meta.
Aber ob das jetzt gerade für KI-Chatbots erfolgreich sein wird, bin ich mehr als skeptisch.
Und was mich noch mehr überrascht hat, ehrlich gesagt, wo ich echt mir die Augen gewischt habe und guckte, haben die hier die falsche Firma aus Versehen reingecopy-pasted.
Aber AI halluzioniert.
Ja genau, das ist sowas wie bei, was eine typische Halluzination wäre, so wie dass du im Doppelgänger-Podcast immer mit Christian Miele redest oder so, wenn du ChatGBT fragst, wo ich auch nicht weiß, wie man darauf kommen könnte.
Also auf jeden Fall schreibt der Information, dass Meta jetzt plant, so Forward-Deployed-Teams in Unternehmen zu bringen, also die Palantir-Taktik, die OpenAI und Entropic ja auch zunehmend machen.
dedizierte Entwickler und Produktprojektmanager in große Firmen schicken, um dort die Nutzung von Metas AI quasi zu befeuern oder zu unterstützen.
Das heißt, in der Regel geht es da um Datenaufbereitung, also erstmal vernünftige Dateninfrastruktur, Data Layer installieren, die verschiedenen Datenquellen der Firma normalisieren, interpretierbar machen, für KI eine vernünftige Taxonomie aufbauen.
dass Meta jetzt auf einmal im Enterprise-AI-B2B-Markt aktiv ist.
Also A, war mir das überhaupt nicht bewusst.
Habe auch noch von niemandem gehört, der das für einen relevanten Player in dem Markt hält.
Und ich meine, irgendwie müssen sie ja ihre Ressourcen aus, also sie könnten irgendwann der günstigste sein, weil sie zu viele Ressourcen aufgebaut haben und es mehr oder weniger günstig anbieten können.
Aber ich weiß jetzt nicht, ob große Unternehmen da ausgerechnet an Meta denken oder das für den vertrauenswürdigsten Player halten.
Also du hast die Wahl zwischen Amazon, Google, Microsoft, mit denen du in aller Regel schon tiefe Geschäftsbeziehungen hast und jetzt sollst du ausgerechnet die gewissenlosendste Firma der Welt da als deinen KI-Firmen oder Enterprise Partner wählen.
Ich finde es schwer.
Wirkt komplett erratisch und unfokussiert.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das besonders erfolgreich sein würde.
Wenn jemand von den Hörern mal hört, dass der oder die CAIO in der Firma jetzt mit Meta um die Ecke kommt und den Co-Piloten rausschmeißen möchte, dafür würde mich echt interessieren, wie das gepitcht wird oder verkauft wird.
Also beide News komplett verzweifelt irgendwie.
Leute für einen Chatbot zahlen zu lassen, den keiner nutzen will oder die, die nutzen, nutzen ihn nur aus Bequemlichkeit und weil er umsonst ist.
Abgesehen davon, dass der typische Meta-Nutzer hat doch gar kein Geld für Subscriptions.
Also, vielleicht ein bisschen klischeehaft auch, aber wenn wir jetzt an die typischen Facebook-WhatsApp-Nutzer, Instagram-Nutzer denken, also die Leute, die den Use Case haben, das heißt, die, die was mit KI anfangen können, die wissen drei andere Lösungen, wo sie die KI gerade umsonst bekommen und die, die zu dumm wären, eine KI woanders zu nutzen, die haben nicht das Geld, um es bei Meta auszugeben, würde ich behaupten.
Aber wir werden sehen, wie Meta das seinen Consumern schmackhaft machen wird.
In Zukunft.
Ist China ähnlich verzweifelt wie Meta, dass sie jetzt ihre Talente nicht mehr einfach rauslassen?
Oder dass man sich anmelden muss, wenn man das Land verlassen möchte als AI-Talent?
Also was China bestimmt mehr, also China handelt da immer sehr strategisch, würde ich sagen.
Hat natürlich auch den Vorteil, dass sie Strategie besonders gut in die Tat umsetzen können, weil es sich dann...
um ein autoritäres Regime handelt.
Vorteil natürlich nur im Sinne von Industriepolitik für die Menschen, die ihr Leben ist oder für das System als Ganzes ist natürlich kein Vorteil.
Aber sie beschränken jetzt die Reisefreiheit von Menschen mit KI-Expertise, also hauptsächlich natürlich KI-Researcher und Entwickler.
Ich glaube, wenn du dir die Produktpräsentation bei OpenAI, bei XAI, bei Entropic anschaust, dann kommst du nicht darum hin, zu bemerken, dass Mindestens ein Drittel, eher die Hälfte der Leute, der arbeitet, oft einen chinesischen Background haben oder einen asiatischen, zumindest vom Aussehen her, aber auch wenn man die Namen sich anschaut.
Und ich glaube, diesen Braindream möchte, also wenn China sich in dem Rennen befindet, was ich gerade beschrieben habe, und sie bei den Chips noch, ich glaube nicht auf Dauer, aber zumindest noch ein bisschen hinterher hängen, dann macht es natürlich Sinn, den Abfluss von Humankapital.
Die Leute könnten alle sofort einen Millionenvertrag, also nicht alle, aber viele der Top-Researcher können natürlich sofort einen Millionenvertrag im Silicon Valley bekommen.
Und wahrscheinlich ist es schlau, das so ein bisschen zu beschränken von China.
Insofern vielleicht nicht überraschend, dass man jetzt Mitarbeiter von Alibaba oder DeepSeed quasi nicht ins Ausland reisen lässt, aus Angst, so ein bisschen wie die DDR-Athleten damals.
dass sie dann im Westen bleiben und ihren Sport dort ausüben, wenn man so möchte, oder ihren Profisport, Proficoding-Sport oder Profiresearch dann für den Systemfeind in Zukunft machen.
Ja, nicht überraschend und ist in der Gesamtstrategie von China, glaube ich, ein wichtiger Puzzlestein, wenn man so möchte.
Dass es nicht unserem Freiheitsbild entspricht, sollte klar sein.
Ich erwähne es aber trotzdem mal, weil Leute es ja gerne dann wieder als irgendwie zu China-freundlich darstellen, wenn man das überhaupt bemerkt, dass es strategisch sinnvoll ist, was sie machen, höchstwahrscheinlich.
Und dann noch eine andere, so ein bisschen ungeahnte KI-Konsequenz.
Und zwar berichtet TechCrunch, dass die Suchmaschine DuckDuckGo zu ungeahnter Popularität aufsteigt.
die bewegt sich so im einprozentigen Prozentbereich bei Marktanteilen.
Ist vielleicht ein Fünfzigstel von Google, was die Nutzung angeht.
Aber die sehen einen 30% Anstieg in Nutzung, weil Leute, also einige Leute, muss man sagen, die oder wenige wahrscheinlich sogar, keinen Bock mehr auf AI-Overviews und AI-Mode bei Google haben und lieber wieder die alten 10 Links zurückhaben möchten und deswegen zu DuckDuckGo.
gehen, die so ein bisschen Privacy, wie sagt man, respektvoller mit dem Datenschutz umgeht, aber eben auch noch nicht die KI-Features nutzt von Google, zumindest nicht standardmäßig über die Suchergebnisse schiebt.
Es scheint Leute zu geben, die das bevorzugen und deswegen steigt wohl die Installationsrate von DuckDuckGo um 30%.
Effektiv heißt das aber, dass irgendwie einer von tausend Nutzer von Google sich umentscheidet, das würde wahrscheinlich schon reichen, um 30% mehr Installs bei Dr.
Go zu bewirken, muss man glaube ich auch dazu sagen, wenn man überlegt, auf was für ein kleines Niveau das dann passiert.
Ich finde diese Geschichten immer super, wenn irgendwie ein großer Fehler macht und dann auf einmal der Kleine ein bisschen mehr Nutzer bekommt, aber wirklich nachhaltig ist das ja meistens nicht.
Wie gesagt, ich würde jetzt nicht zwangsläufig von Fehler sprechen.
Ich glaube, eigentlich exekutiert Google zumindest aus ihrer eigenen Sicht die KI-Strategie ganz gut.
Und ich glaube, die Nutzungsgewohnheiten ändern sich schon extrem.
Das siehst du ja in den Klickraten.
Wie zufrieden dann, ob zu Recht oder nicht, ist eine andere Frage, aber wie zufrieden Konsumenten mit den AI-Overviews teilweise sind.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute mehr googeln inzwischen, weil So noch bessere Antworten teilweise.
Auch da viele Hattestinationen drin und so.
Das stimmt natürlich auch alles.
Aber ich glaube, die AI-Overviews sind populär und sie machen Research tatsächlich effizienter.
Zum Beispiel habe ich mal recherchiert, wie viele Flugzeuge eigentlich schon mit Starlink ausgestattet sind.
Und die AI-Overviews sagen so rund 2500 kommerzielle Jets.
Dazu kommen noch die privaten sind das.
Es gibt nämlich gerade die News, dass Space...
X Starlink neuen Vertrag gewonnen hat mit American Airlines.
United war bisher schon Kunde, ich glaube mit so 300 Jets und jetzt wird American nochmal bis zu 500 Airbus-Flugzeuge mit Starlink ausrüsten.
Das wäre dann eine Steigerung um 20 Prozent bei der kommerziellen Flotte, die Starlink equippt, wenn diese 2500 stimmen.
Man muss auch sagen, das ist erst 10% der Gesamtflotte.
Ich glaube, es gibt so rund 25.000 kommerzielle Passagierjets und nochmal ungefähr so viele Privatjets auf der Welt.
Also das Gute ist, sollte das die beste Lösung bleiben, dann kann man sagen, Starlink hat nochmal die Fähigkeit, sich zu verzehnfachen beim Umsatz mit Airlines.
Eventuell kann man, wenn man höhere Bandbreiten mit der Zeit schafft, sogar auch noch ein bisschen mehr Geld verlangen.
Marktanlaufphase, wenn man so möchte.
Andererseits sind es aber insgesamt eben auch nur 2500 Flugzeuge oder jetzt dann vielleicht 3000 in Zukunft.
Aber ich würde hier eher das Potenzial sehen und mit einem Vertrag jetzt hier 20% mehr Installation zu haben, ist natürlich ganz spannend.
Ich würde davon ausgehen, dass ich Wenn sich das bei 30, 40 Prozent irgendwann durchsetzt, dann steigen natürlich die Kundenerwartungen.
Also es wird dann zunehmend schwerer für Airlines zu sagen, wir haben leider nur dieses super langsame In-Flight-Wi-Fi, für eine WhatsApp-Nachricht reicht es mal, aber YouTube müssen Sie sich bitte vorher runterladen am Terminal.
Wenn mehr und mehr Kunden gewohnt sind, dass Starlink einigermaßen funktioniert, in der Luft wird das natürlich so ein bisschen auch zum Differenziator und dann, glaube ich, müssen mehr oder weniger alle Airlines das.
installieren.
Wir wissen ja, dass Ryanair und EasyJet sich relativ stark dagegen wäre.
Ich glaube, Ryanair war der Typ, der sich explizit dagegen ausgesprochen hat.
Was ja aber auch dumm ist.
Also vielleicht mag der Elon Musk nicht und das ist vielleicht auch nachvollziehbar.
Aber es ist ja auch eine Einkommensquelle.
Vielleicht zahlst du selber, keine Ahnung, was mag das kosten?
10.000 Dollar im Monat oder so, um so ein Starlink auf ein Flugzeug zu bringen.
Minimal mehr Spritkosten vielleicht, wenn es ein bisschen bumpy ist.
Aber am Ende kannst du halt auf jedem Passagier zwischen 10 und 20 Dollar, zumindest auf jedem Flug über einer Stunde, dafür abnehmen.
Das ist ja teilweise mehr Marge, also es ist mehr Rohmarge, als du auf dem Flugsitz hast, wenn ein Kunde sich dafür entscheidet, das zu nutzen gegen Geld.
Also verdienst wahrscheinlich bestenfalls einzelne Euros auf jedem Flugsitz, zumindest auf kürzeren Flügen.
Wenn jemand dann...
dein In-Flight-Wi-Fi bezahlt, ist das aus der Margensicht extrem spannend.
Ich glaube, auch Ryanair wird da irgendwann umkippen.
Das wäre aus rein idealistischer Sicht, das dauerhaft so zu machen.
Das ist, glaube ich, relativ dumm.
Ansonsten berichten wieder mehrere Quellen auch jetzt, dass die Gerüchte, dass SpaceX bald Tesla übernehmen könnte, sich verdichten.
Es sollen da so Gespräche hinter verschlossenen Türen.
geben, beziehungsweise Elon Musk soll das mit seinem Freundes- und Bekannten- und Beraterkreis schon immer mal durchgespielt haben im Kopf.
Ob das sinnvoll wäre?
Im Moment ist Tesla mit 1,6 Billionen Jahre noch relativ teuer.
Ich könnte mir vorstellen, er möchte eigentlich, dass Tesla noch ein bisschen günstiger wird und wird die Company fast ein bisschen runterreden vielleicht, damit die Bewertung nicht weiter steigt.
Und gleichzeitig hofft er sicherlich, dass Basics mindestens 2,5, 3 Billionen wert ist, damit es nicht so stark verwässert werden würde bei einem Merger.
Mit Tesla.
Bei Tesla gehören ihm weniger Anteile als an SpaceX.
Deswegen wäre es spannend, Tesla so günstig wie möglich zu übernehmen, weil sein Gesamtanteil an der Firma dann umso größer wäre, je höher SpaceX im Vergleich zu Tesla bewertet wäre.
Rein wirtschaftlich macht es für ihn vielleicht Sinn.
Aus Produktsicht sehe ich da echt wenig Synergien, aber das wird uns dann natürlich trotzdem so verkauft werden, wie auch schon beim Merger zwischen SpaceX und XAI und X zuvor.
Eigentlich muss er doch dann auch anfangen, Chips zu bauen, oder?
Ja, das will er ja.
Diese TerraFab soll ja Chips bauen.
Das hat das IPO-Prospekt ja auch gezeigt, dass die Pläne dann auch relativ unkonkret sind, sondern dass es eigentlich besseres Gelaber- oder Ideation-Phase ist.
Also es gibt keinen Spatenstich oder so, wenn man das richtig interpretiert.
Aber mal sehen, wann das kommt.
Sinnvoll wäre es sicherlich.
Ich glaube, sein Ziel ist einfach, höchst bewertete Firma der Welt sein.
Also NVIDIA überholen.
Ja, da könnte also mit den Umsätzen dahin zu kommen, wird schwer.
Mit der Bewertung wäre es möglich.
Vermutlich, der reichste Mann, sobald SpaceX an die Börse geht und diese 2 Billionen Bewertung unterschrieben ist, wird der, also der reichste Mann ist er eh schon, aber dann wird er der erste Billionär oder Trillionär werden, zwangsläufig.
Das Geld wiederum ist aber alles gebunden oder überwiegend gebunden in Firmen.
Man muss nicht davon ausgehen, dass er jetzt deutlich mehr als 10 Milliarden Cash rumliegen hat.
Aber er wäre dann der erste Billionär.
Aber es geht ihm ja um das Überleben der menschlichen Rasse, nicht um Geld dabei.
Ist klar.
Wo wir jetzt schon bei schlechten Narrativen sind.
Im Sinne der Demokratisierung der Finanzmärkte möchte Robin Hood in Zukunft erlauben, dass seine Kunden mithilfe von KI-Agenten automatisiert traden können oder auch einkaufen gehen mithilfe von der Robinhood Kreditkarte.
Also man könnte einfach sagen, das ist alter Wein in neuen Schläuchen, also Robotrading oder automatisiertes Trading jetzt mittels KI-Agenten oder algorithmisches Trading mittels KI-Agenten.
Ist das zeitgemäß?
Wahrscheinlich.
Es gibt sicherlich einfache Use Cases, dass jemand zum Beispiel sagt, bau mir mal bitte ein MSCI World ohne SpaceX oder Ich möchte ein Portfolio, was weit diversifiziert ist, aber ich möchte die und die Firmen ausschließen, wie kann ich das automatisch mit einer Short-Strategie oder irgendwelchen virtuellen Konstrukten umsetzen.
Also es gibt bestimmt Use Cases für sowas und das könnte dann ein Roboter für einen so umsetzen.
Die Gefahr ist aber natürlich, dass Leute hier irgendwelche Trading-Muster glauben zu erkennen, ihre Agenten darauf ansetzen dann und dass vor allen Dingen aber die Trading-Aktivität, hauptsächlich Geld vernichtet.
Und am Ende dann wieder das hin und her macht Taschen leer gilt.
Das heißt, jede Art von Trading hat natürlich irgendwelche Kosten, sei es, weil man schlechtere Preise bekommt eventuell bei Robinhood oder Gebühren zahlt.
Und am Ende geht es nur darum, glaube ich, die Trading-Aktivität noch weiter zu steigern.
Vermutlich würden solche Agenten die teureren Produkte, das ist auch die Frage, glaubt man, dass der Agent immer die günstigste Lösung wählt oder versucht er nicht alles gehebelt mit einer kombinierten Margin- und Optionsstrategie, weil an den Produkten Robinhood mehr verdient, umzusetzen.
Die Agents könnten ja immer Futures und Optionen nutzen, das ist das, womit Robinhood neben Krypto richtig viel Geld verdient und so weiter und so fort.
Mit langfristigem sinnvollen Investieren hat es, glaube ich, nichts zu tun.
Es ist auch, glaube ich, nicht sinnvoll zu glauben, dass man irgendwelche Marktineffizienzen automatisch ausnutzen könnte, auf die andere größere Player, also die Citadels der Welt, die großen Hedgefonds, noch nicht gekommen wären.
Und dass ich mit einem Setup, das heißt, irgendwie mein Klo 20 Dollar Agent und Robinhood Account schlägt die schlauesten Banken der Welt.
Daran glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Ansonsten sollte man, also wenn man glaubt, das geht, dann sollte man so schnell wie möglich Robinhood verlassen, sich einen vernünftigen Brokerage-Account suchen und seinen eigenen kleinen Hedgefund bauen.
Also, ja, ich glaube, Robinhood wird damit sicherlich Geld verdienen.
Die Verluste der Nutzer im Vergleich zu den Net-Market-Gains normaler oder durchschnittlicher Anleger werden weiter auseinander gehen dadurch.
Im Doppelgänger-Sheet messe ich ja immer so ein bisschen, wie der durchschnittliche Robinhood-Nutzer sich verhält zum durchschnittlichen Markt.
zur durchschnittlichen Marktrendite und da zeigt sich relativ klar, dass die insbesondere in Downphasen deutlich mehr verlieren, aber das nicht in den Boomphasen des Marktes wieder einholen können und dadurch überdurchschnittlich viel Geld verlieren, was sicherlich an den risikoreichen Instrumenten, aber auch dem zu viel Traden insgesamt liegt.
Wir bleiben beim Traden, aber beim Traden von Produkten, gehen zu Earnings.
Temu, Victory Lab für Pip?
Ja, seit zwei Jahren, oder?
Wann haben wir das erste Mal Temu, Peak Temu?
Genau, ich glaube es ist das erste Mal, lass mich kurz gucken.
Nein, nicht das erste Mal, aber auf jeden Fall ist es so, dass das Net Income, also der absolute Profit nach allen Kosten bei Temu deutlich zweistellig zurückgeht und zwar um 10,5%.
Es gab vorher auch schon Quartale, die nicht so gut aussahen.
Aber es ist jetzt schon ein erheblicher Rückgang nochmal.
Der Umsatz wächst insgesamt noch um 17 Prozent, davon kommen aber nur 8 Prozent Wachstum aus dem, beziehungsweise Online Marketing Services wächst um 8 Prozent.
Transaction Services, was meiner Meinung nach das Temu-Modell ist, wächst um 26 Prozent.
Also wir reden über Temu, seine Mutter Pindu Do ist ein chinesisches Unternehmen, betreibt in China eine Domestic Plattform, aber auch eben in der westlichen Welt oder restlichen Welt Temu.
Man könnte sagen, das Transaction-Services-Modell hat sich sogar wieder ein bisschen beschleunigt auf 26 Prozent.
Läuft besser, aber das tut es eben bei höheren Kosten.
Der operative Profit wächst zwar noch um 28 Prozent, aber das Net-Income liegt einfach 10 Prozent unter dem Feuer.
Und insgesamt ist das Wachstum jetzt lange nicht mehr so dynamisch wie zuvor.
Trotzdem sehen die Zahlen noch erstaunlich solide aus.
Profitmarge liegt noch bei 12 Prozent.
Immerhin operative Marge bei 18 Prozent.
Cashflow ist auch noch deutlich positiv, aber man sieht zum Beispiel, dass die Rohmarge sich verschlechtert.
Also sie nennen das Investieren in die Supply Chain, aber ich glaube, sie haben einfach in China einen massiven Preisdruck und auch viel Gegenwind im Rest der Welt.
Unter anderem hat die EU gerade wieder eine Strafe erlassen von 200 Millionen gegen Temu, im Glückwunsch dazu, weil Temu es nicht effektiv unterbindet, illegale Dinge auf Temu zu verkaufen.
gefälschte Sicherheitssiegel sein, das können Counterfeit Products, also Produktfälschung sein und so weiter und so fort.
200 Millionen ist jetzt für Temu nicht unheimlich viel Geld, aber es zeigt quasi, dass auf der Welt die Awareness langsam steigt und der Gegenwind zunimmt.
Trotzdem kann man sagen, Temu wächst noch, Temu ist noch profitabel und der operative Gewinn steigt sogar 28% gegenüber dem Vorjahr, wobei das ein Sondereffekt war, der war glaube ich besonders schlecht im Q1 letztes Jahres, wenn man ihn jetzt, ja das mit dem operativen Gewinn würde ich gar nicht so unterschreiben, zwangsläufig.
Eigentlich die operative Marge sinkt sogar ein bisschen.
Das ist eher ein Sondereffekt.
Ich würde sagen, eigentlich wächst Hemu, aber wird dabei schon weniger profitabel mit der Zeit.
Und ob diese Profitabilität jemals wieder zurückkommt bei dem massiven Wettbewerbsdruck im chinesischen Markt mit Alibaba, JD, TikTok Shop und so weiter.
Aber auch den zunehmenden Gegenwind international halte ich für eher unwahrscheinlich, würde ich mal sagen.
Und besser läuft es für Softwarefirmen, beziehungsweise was ist Snowflake?
Data Warehouse.
Data Lake in the Cloud.
Es läuft nicht für alle Softwarefirmen gut, aber viele schaffen auch, Okta hat relativ gute Zahlen gezeigt.
Bei vielen kommt jetzt so ein bisschen dieser Rebound, den ich vermutet habe und leider zu spät analysiert habe.
So kann ich da jetzt gar nicht so viel von profitieren, aber die Snowflake Aktien sind tatsächlich um 36 Prozent nach oben gesprungen nach den Ergebnissen.
Das liegt einerseits daran, dass man den Umsatz beschleunigen konnte auf 34 Prozent Wachstum wieder nach 30 Prozent im Vorquartal.
Also das ist mal runtergegangen, die Wachstumsgeschwindigkeit von Snowflake auf 26 Prozent und seitdem hat es sich aber beschleunigt auf jetzt wieder 34.
Das macht für sozusagen das Outcome am Ende einer Modellierung natürlich immer einen erheblichen Unterschied, wie schnell das Wachstum im letzten Quartal war.
Die Rohmarge halten sie relativ stabil bei 66,6%.
Das ist fast so, als wenn man auf zwei Drittel optimiert.
Also auf jeden Fall verändert die sich nicht mehr sehr stark um den Punkt.
Also sieht ganz solide aus.
Die operativen Ausgaben steigen nur um 10%.
Das ist natürlich auch eine gute Nachricht, wenn du den Umsatz um 34% steigern kannst, aber deine eigenen Ausgaben nur noch.
um 10% wachsen, dann wird die Firma profitabel er, aber noch lange nicht profitabel.
Snowflake macht immer noch seit Jahren an der Börse ungefähr minus 23% operative Marge.
Das wiederum entsteht hauptsächlich, wie wir wissen, aus der Sharebase Compensation, die allein 4 Milliarden im Jahr, oder was waren das, Sekunde mal, 400 Millionen im Quartal, also 1,2 Milliarden im Jahr, beträgt die Sharebase Compensation.
Die Verluste wiederum betragen auch genau 1,2 Milliarden.
Also würde man die Share-Based Compensation abziehen, wäre Snowflake quasi genau profitabel.
Sollte man aber nicht.
Aber weil das so ist, ist der operative Cashflow zum Beispiel sehr, sehr deutlich positiv.
Lag jetzt im ersten Quartal, beziehungsweise ja doch im ersten Quartal bei allein 250.
Millionen der operative Cashflow.
Also da kommt schon genug.
Die Rule of 40 ist auch wieder bei 46.
Die Magic Number bei Punkt 73 auch sehr gut.
Verstehe ich.
Also sieht im Moment gerade wieder aus, als bekommt Snowflake einen neuen Rückenwind, wenn man so möchte.
Sie heiern auch weiter 15 Prozent mehr Leute.
Also investieren schon weiter.
haben aber gleichzeitig die Kosten ganz gut im Griff.
Die Revenue Retention tickt auch ganz leicht ein Stück hoch wieder von 125 auf 126 und da haben viele Leute jetzt ihr Modell angepasst und kaufen dann doch schnell nach, nachdem Snowflake relativ stark verprügelt wurde.
Zuletzt, der Grund ist halt, dass Snowflake tendenziell ein KI-Gewinner ist.
Ich habe ja gerade gesagt, dass die Firmen, also wenn da jetzt so eine Meta-Forward-Deployed-Unit in ein Unternehmen geht und die AI installieren soll, dann beginnt das in der Regel damit, dass sie Databricks oder Snowflake erstmal als, also wenn die Lösung noch nicht da ist, als Datenleer integrieren oder die bestehenden Instanzen umfangreicher nutzen und daran würde Snowflake oder eben auch Databricks stark teilhaben.
Und insofern war es wahrscheinlich nicht so schlau, Snowflake jetzt zu sehr abzu...
obwohl Databricks vergleichsweise, glaube ich, mehr Marktanteil gewinnt gerade.
Das kann man auch sagen, weil die sind noch private, da haben wir noch keine so guten Zahlen.
Ansonsten Salesforce hat so ein bisschen widersprüchliche Earnings gehabt, haben ihre Zahlen geschlagen, aber die Prognose war nicht gut, hat den Kurs jetzt auch nicht massiv bewegt.
Deswegen würde ich sagen, skippen wir es mal.
Und vielleicht springen wir gleich mal zu Dell.
Über die berichten wir sonst nicht viel, sind, glaube ich, auch nicht im Sheet, oder?
Sekunde, Dell baut heutzutage hauptsächlich Server, also da geht es nicht um die günstigen Computer, die euer CFO und Controller nutzen, sondern hauptsächlich um Server, die den Großteil des Geschäfts und Profit ausmachen.
Und das Geschäft läuft so gut, dass die Dell-Aktie um fast 40% angesprungen ist.
Dazu muss man zwei Sachen wissen.
Das eine ist, Dell profitiert sehr stark vom Serverschrankgeschäft, sowohl mit klassischen CPUs, aber auch AI-Datacentern.
Gesamtumsatz wächst um 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das ist natürlich klar, dass bei so einer starken Beschleunigung des Umsatzes auch der Kurs reagiert.
Was aber auch so ein bisschen zumindest zum Kontext gehört, ist, dass Dell ja auch eine der Positionen war, in denen Donald Trump investiert hatte.
Da gab es ja diese News, dass sein Family Office erheblich am Aktienmarkt tradet, für ihn und auch eine größere Position in Dell gesichert hat, worauf er später, das ist jetzt die Frage, ob er es mit Absicht gemacht hat, das muss jeder selbst entscheiden, aber zumindest hat er nicht beachtet, dass er investiert sein könnte in die Firma und öffentlich gesagt, jeder sollte sich jetzt ein Dell PC kaufen demnächst.
CNBC schreibt jetzt, bringt das auf jeden Fall in Verbindung und weist außerdem darauf hin, dass Dell gerade jüngst einen 10 Milliarden Vertrag mit dem Pentagon gewonnen hat.
Ob das jetzt an der Nähe zu Trump liegt oder ob das einfach Zufall ist.
Also natürlich muss der Pentagon NSA auch ihre IT-Kapazitäten ausbauen.
Angeblich soll Dell da das bessere Angebot gehabt haben.
Es soll Insider geben, die eher verwundert sind.
über den Deal und das so ein bisschen in Frage stellen.
Aber CNBC schreibt auf jeden Fall, dass die enge Partnerschaft zu Trump Michael Dell ganz gut getan hat und aus dem Aktienkurs von Dell jetzt, der deutlich anspringt.
Und dieser Mega-Deal ist ja mehr oder weniger bestenfalls als Auftragsbestand verbucht und noch gar nicht in den Umsätzen drin.
Für Michael Dell hat es sich auf jeden Fall sehr gelohnt.
Er hat seine Firma ja aus Private Equity-Hand zurück.
ihm gehören noch 40% an Dell.
Und seit 2025, wo er mit 100 Milliarden taxiert wurde, liegt er jetzt laut Forbes und Bloomberg Billionaires bei mindestens 200 Milliarden.
Und ich bin mir relativ sicher, dass die jüngsten 40% da noch gar nicht drin sind.
Also ich glaube, Dell, die Firma ist auch ungefähr zufällig 200 Milliarden wert.
40% gehören ihm, wenn die 40% steigt, sind es 80 Milliarden, von denen 40% ihm gehören, sind ungefähr 32 nochmal draufzurechnen werden.
Also wahrscheinlich am Ende des Tages, wenn ihr das hört, schon 250 Milliarden wert.
Zumindest gehe ich davon aus, dass diese jüngsten Zahlen noch gar nicht da in seinem Reichtum inbegriffen sind.
Und damit würde er aufsteigen von der Nummer 7 auf die, muss mal gucken, ob das überhaupt was ändern würde.
Er würde wahrscheinlich Mark Zuckerberg überholen und aufs Level von Larry Ellison mit 250 Milliarden ungefähr ansteigen, wenn ich mich hier nicht irre und das nicht schon einberechnet wurde, aber ich glaube, hier gibt es einen Zeitverzug von ein paar Stunden.
Genau, dann wäre er der sechstreichste Mann der Welt.
It pays to be close to Trump, würde ich mal unterstellen.
Aber klar, Dell ist natürlich auch ein Produkt, was durch den Data Center Ausbau einfach profitiert.
Das ist natürlich auch die Leistung seiner Firma.
Und nicht nur sein höfisches Verhalten bei Trump.
Gibt es unter den Top Ten überhaupt irgendjemand, der sich gegen Trump stellt?
Gute Frage.
Muss ich nochmal reingucken hier.
Also ich würde, als ich es vorhin angeschaut habe, dachte ich so, wenn du die Leute dir alle anschaust, ich sage jetzt nicht, was ich dann gedacht habe, aber die Nummer eins ist Elon Musk mit 840 Milliarden, bald über einer Billionen wie gesagt.
Nummer zwei und drei sind die Google-Founder Larry Page und Sergey Brin mit ungefähr 300 Milliarden.
Auch dem Aktienkurs von Google gedankt, dass sie da jetzt über Jeff Bezos stehen, der mit 280 Milliarden jetzt auch nicht als arm gilt, aber Amazon ist nicht ganz so gut gelaufen wie Google, deswegen überholen die Google-Gründer Jeff Bezos.
Die vier, die Google-Gründer, galten früher als eher demokratisch und haben regelmäßig demokratische Politiker unterstützt und der Eric Schmidt sehr eng mit der Obama-Kampagne zusammengearbeitet.
Zumindest bei Serge Breen kann man inzwischen hören, dass er ins, ich will nicht sagen ins Trump-Lager, aber ins republikanische Lager gewechselt ist, überlegt aus Kalifornien wegzuziehen wegen der Billionärssteuer und so weiter.
Nummer 5 ist Larry Allison, da muss man sich glaube ich nicht fragen, auf welcher Seite ist 6.
Mark Zuckerberg, da gilt das gleiche.
Also ich würde sagen, die ersten 6 kann man sagen als Republikaner.
Ein und Michael Dell auf 7.
Wie gesagt, versucht zumindest Business zu machen mit Trump, was seine politische Einstellung dahinter ist, weiß nicht.
Jensen Wang auf 8.
Ich würde glauben, eher opportunistisch.
Versucht so ein bisschen Everybody's Darling zu sein.
Hat sich jetzt zumindest noch nicht politisch geäußert.
Der ist natürlich gerade was Protektionismus, Handelszölle angeht und so weiter, sehr ausgeliefert der Wirtschaftspolitik von Trump und Industriepolitik.
Gleichzeitig ist er auch der Motor der US-Wirtschaft gerade und hat, glaube ich, auch Macht.
Und ich meine, das Ding ist ja, wir reden jetzt über die zehn reichsten Männer, Frauen, braucht man nicht sagen, Männer der Welt.
Wenn irgendjemand das Rückgrat besitzen sollte, seine Meinung zu sagen, könnte man sagen, dann natürlich die, die aus dem Gröbsten raus sind.
Eigentlich gleichzeitig sind sie aber auch durch ihre hohen Vermögen am meisten abhängig.
Aber am meisten abhängig ist eine komische Einordnung.
Also du könntest sagen, sie haben am meisten zu verlieren, sozusagen, weil sie sehr eng mit der Wirtschaft verbandelt sind.
Gleichzeitig ist jemand, der gerade seine Gesundheitsversorgung verloren hat, natürlich eigentlich viel abhängiger vom politischen Handeln anderer.
Na wie auch immer, aber auf jeden Fall ist es schon ein Muster, dass ausgerechnet die Leute sich wenig äußern und wenig kritisch äußern und eher versuchen...
wie kann ich meine 300 Milliarden nochmal um 50 Prozent erhöhen in dieser Amtszeit.
Nummer 9 kommt dann der erste Europäer, Bernard Arnault, also der Gründer von LVM Asch, mit 150 Milliarden.
Jensen Wang übrigens ungefähr bei 185 gerade, weil er nur einen relativ kleinen Anteil an Nvidia hat.
Und Nummer 10 ist Warren Buffett, wo ich sagen würde, dass der auch überwiegend unpolitisch scheint oder nicht politisch auftritt und sich auch nicht unnötig viel hat mit Trump blicken lassen.
in der Vergangenheit.
Dann wieder auf Elfen Europäer, Amancio Ortega.
Was hat er gegründet?
Wahrscheinlich irgendein Fashion.
Spanier.
Was ist es dann?
Wie heißt sie?
Du kannst doch die Marke sagen.
Zara und das ganze Zeug.
Zara und Stradivarius, Pull & Bear und so.
Also die Inditex Gruppe.
140 Milliarden mit Fast Session und dann kommt so die Walmart-Family.
Die nächsten drei, vier sind Rob, Jim und Alice Walton.
Steve Barmer, auch interessant, der relativ lange, glaube ich, bei Microsoft investiert geblieben ist.
135 Milliarden.
Dann war mir auch nicht klar, ZZ, der Binance-Gründer, wird hier auf Platz 17 mit über 100 Milliarden geführt noch.
Echt?
Ja.
Und Bill Gates nur noch auf Platz 19 mit 100 Milliarden.
Was ein bisschen daran liegt, dass er viel Geld weg gibt, aber auch, dass er den großen Fehler gemacht hat.
War das so, dass er Warren Buffett getroffen hat?
Und Warren Buffett hat gesagt, er soll sein Vermögen mal risikooptimal diversifizieren.
Weswegen er Microsoft seinen viel zu großen Microsoft-Anteil verkauft hat.
Und hätte er den einfach nur behalten, wäre er, glaube ich, Billionär heute, wenn ich mich nicht irre.
Oder zumindest deutlich reicher als nach seiner erfolgreichen...
Diversifizierungsaktion.
Aber jemand, der immerhin große Bestandteil seines Gelds, guten Zwecken zur Verfügung gestellt hat und das sicherlich weiter tun wird.
Insofern ganz gut.
Zurück zu Elon Musk.
Fahr das Ding nach Hause.
Genau, wie kam jetzt hier eigentlich darauf?
War das jetzt Schmuddelecke vorher eigentlich?
Weiß ich nicht.
Achso doch, nee, Schmuddelecke kommt hier noch.
Warte, das ist auch nicht Schmuddelecke, aber vielleicht ganz kurz News.
Grock?
Die Chipfirma, die von Nvidia so halb übernommen wurde, beziehungsweise wo die Lizenzen rausgekauft wurden, damit Nvidia jetzt selber die Grog-Chips bauen kann, die Language Processing Units, raced wieder Geld.
Also das Gerippe quasi, was man gelassen hat, versucht jetzt wieder auf eigenen Füßen zu stehen, raced 650 Millionen mit dem alten CEO, oder nicht mit dem CEO, der ist zu Nvidia gegangen, aber mit altem Personal.
und neuen Investoren und will sozusagen seinen zweiten Aktplan, schreibt Exios.
Und die ehemaligen Investoren haben dann Rechte, da hier auch wieder exklusiv mit zu investieren.
Ich weiß nicht, ob ich, nachdem die IP jetzt so entweder gegangen ist, da nochmal investieren würde, aber das ist natürlich so ein bisschen die Konsequenz von diesen ganzen Deals, wo man die Firmen so aushöhlt.
Man kauft die wichtigen Lizenz- und IP-Rechte raus und das Kernpersonal.
Und dann bleibt was übrig, was ein bisschen so ein Zombie-Unternehmen ist.
Und hier versucht man wohl, dem Zombie nochmal Leben einzuhauchen mit 650 Millionen neuen Kapital, um dann, ich nehme an, eher so Rechenzentren zu bauen, indem man wieder Chips vermietet oder so.
Also ich halte mich davon.
Wovon ich mich auch fernhalte, sind Prediction Markets.
Da gibt es gerade wieder einen ganz spannenden Fall von einem Google-Mitarbeiter, der sagen...
dem, ich glaube, bisher verdächtigt wird, dem Insider-Trading.
Also er wurde von Google schon mal sicherheitshalber freigestellt und ist, glaube ich, auch schon angeklagt.
Aber der soll 1,2 Millionen, weil man bei Google so schlecht verdient, war er gezwungen, 1,2 Millionen über Prediction Markets zu machen, indem er mit Bestechen der Brillanz das Suchwort des Monats richtig geraten hat.
Also man kann auf das, also Google veröffentlicht regelmäßig die populärsten Suchen.
Und auf Polymarket kann man darauf wetten, ob Taylor Swift oder Travis Kelce der am meisten gesuchte Begriff des nächsten Monats ist.
Und er hat mit erstaunlicher Präzision auch relativ unwahrscheinliche Begriffe, wo die Wahrscheinlichkeit oder die Prediction Markets stehen bei deutlich weniger als 5%.
Diesen einen Rapper zum Beispiel, der ein Minderjähriges missbraucht hat und jemanden umgebracht hat.
David, glaube ich.
Da war die Wertquote unter 3%, dass der eine der wichtigsten suchen werden würde.
Er muss das aber gewusst haben schon aus internen Google-Zahlen, hat darauf gewettet und so relativ schnell mindestens 1,2 Millionen gemacht.
Michele Spaniolo, ein italienischer Landsmann oder Micky genannt, der sich zuvor auch als Blockchain-Experte oder Experte in Blockchain-Analyse und Security selber geframed hat.
Die Brakes-Markets funktionieren ja auf der Blockchain.
Und wer vor Gericht wohl vorher auch schon als Expert Witness, wie sagt man es auf Deutsch, Gerichtsgutachter, aufgetreten ist.
Ob das so das richtige moralische Mindset war, was er hat.
Naja, auf jeden Fall wieder ein super Beispiel dafür, dass die Wetten stehen immer gegen dich, wenn du auf diesen Plattformen handelst, weil es höchstwahrscheinlich Leute gibt, die die richtige Information schon haben.
Man könnte sagen, dadurch, Verbreitet sich die Information schneller in der Öffentlichkeit?
Gerade wenn Insider traden, kann man viel besser daran ablesen, was demnächst passieren könnte oder sich als Wahrheit herausstellt.
Gleichzeitig heißt das, dass jeder, der daran teilnimmt, eigentlich immer übervorteilt wird, weil es Menschen gibt, die die Wahrheit schon kennen und sie nur noch ungleich verteilt ist, wie so oft.
Genau, das zur Schmuddelecke und dann unsere neue Rubrik, das letzte oder allerletzte in dem Fall, ist, dass Elon Musk erneut auf seiner eigenen Plattform X den Hoax verbreitet, dass es sich bei Hitler um einen Hardcore-Sozialisten und Lefty gehandelt hat.
Und zwar schreibt Paul Graham, der ehemalige Gründer von Y-Combinator, dass er einem 14-jährigen Heranwachsenden erklärt hat, Es gäbe Politiker, die immer sagen, dein Leben ist schlecht, weil jemand anders dir was weggenommen hat, was eigentlich dir gehört.
Wenn du für mich wählst, dann hole ich das zurück.
Und er sagt, glaube ich, vollkommen richtig, dass das beide politische Lager tun.
Also Lenin hat gesagt, die Eliten klauen dir das Geld und wir verteilen es wieder unter den einfachen Leuten.
Hitler hat es ebenfalls.
Also man sucht sich im Zweifel einfach nur einen anderen Schuldigen.
Bei einem Hitler waren es vielleicht eher die Juden und sicherlich auch wieder Eliten, aber man versucht damit das einfache Volk zu gewinnen.
Und was er auch schreibt, in jedem Fall sind das schlechte News, die darauf folgen, wenn man solche Leute in die Macht wählen würde.
Also kann man glaube ich grob mit übereinstimmen mit dem Statement von Paul Graham.
Elon Musk geht aber weiter und sagt dann, Hitler was also left, just a different type of left, hardcore socialist.
Die Community Reviews fangen das natürlich relativ schnell wieder ein.
Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass, also wenn du glaubst, dass Hitler links war, dann musst du mir erklären, warum Industrielle sein Aufkommen unterstützt haben, warum er Gewerkschaften zerschlagen hat, warum er in Anführungsstrichen echte Linke oder andere Linke, wie Elon Musk sagen würde, hat verfolgen und totschlagen lassen.
So richtig passt das nicht ins linke Mindset, aber es ist jetzt irgendwie so ein neues rechtes Narrativ, dass man sagt, weil da Socialist im NSDAP-Namen war.
würde es sich bei Hitler eigentlich um einen Linken handeln.
Und am liebsten würde man wahrscheinlich den Holocaust und noch den Linken anhängen.
Was nicht heißt, dass Juden es wahrscheinlich unter Lenin nicht so viel besser hatten.
Oder in vielen sozialistischen Systemen auch verfolgt wurden.
Eigentlich werden Juden in fast jedem System verfolgt.
Kann man leider zusammenfassen, die Geschichte der Menschheit.
Ich weiß nicht, warum er sich genügend fühlt, das überhaupt zu kommentieren und so zu kommentieren.
Und wie gesagt, auch Grock.
Natürlich wird sofort Grock bemüht, um das Fact zu checken.
Und selbst Grock spricht sich erheblich dagegen aus und bekommt dafür viele Likes.
Ich bin gespannt, ob Elon das auch in der nächsten Zeit korrigieren lässt.
Auf jeden Fall, ich weiß nicht, ob es ein großer Tiefpunkt ist, aber ein weiterer Ausfall von Elon Musk, glaube ich, nachdem er weiß, wie das ankommt.
wenn man sowas sagt und nachdem ihn eigentlich genug Leute, also ich weiß nicht, ob er in seinem Umfeld keine Leute mehr hat, die ihm die Meinung sagen, aber eigentlich sollte er sich mit so intelligenten Menschen umgeben, dass eine ihm davon vielleicht mal erklären, warum das vielleicht nicht so eine schlaue These ist, die er da hat, aber trotzdem bestärkt er sie immer wieder.
Und wir schließen mit einer guten Nachricht, ist in dem Kontext immer schwer zu sagen, aber auf jeden Fall hat das Drohnen-Startup Stark Defense, Das ist quasi die Military-Use-Tochter oder Schwester von Quantum Systems, die, wie sagt man das gut, Single-Use-Drones, also umgangssprachlich Kamikaze-Drohnen, also die nur einmal benutzt werden, um Ladung zu verbringen, wie man so schön sagt, und Impact zu gestalten.
Diese Firma, in Deutschland gegründet, von Peter Thiel finanziert, in einer der letzten Runden.
Soll inzwischen von einer Milliarde auf nun 2,5 Milliarden Bewertung ansteigen.
Soll wohl da gerade dabei sein, eine Runde zu raisen, um 300 Millionen einzusammeln.
Auf eine, wie gesagt, 2,5 Milliarden Bewertung, was für das Berliner Ökosystem, das deutsche Ökosystem, aber auch die Verteidigung unserer Freiheit wahrscheinlich eine gute News ist.
Dass wir überhaupt so viel in Rüstung investieren müssen, ist natürlich eher ein trauriger Umstand.
Wenn wir in Rüstung so...
Investieren sollten wir aber, glaube ich, viel mehr in Drohnen und autonome Waffen investieren.
Ich empfehle dazu, ach nee, der Newsletter ist noch gar nicht draußen.
Also in dem Newsletter, der irgendwann diese Woche hoffentlich noch rauskommt.
Ich bin ein bisschen im Verzug, weil ich echt...
Diese Woche ist es Freitag.
Ja, meine Arbeitswoche geht bis Sonntag.
Ich weiß, deine hat am Mittwoch geendet, aber also auf jeden Fall.
Nein, deine Arbeitswoche läuft ja noch allein schon, weil wir hier sitzen und telefonieren.
Hoffentlich ist es nicht mehr länger als drei Minuten.
Ja, genau.
Aber was wollte ich sagen?
In dem Newsletter, der Schrödinger Newsletter, der theoretisch schon im Ausgang befindlich ist, aber doch noch nicht richtig rausgesendet werden kann, wird ein Video verlinkt sein von General Petraeus, ehemaliger CIA-Direktor und Vier-Sterne-General der US-Streitkräfte, der quasi sagt, dass wir die Lektion aus dem Ukraine-Krieg noch lange nicht lernen und viel zu viel, also unterstelle ich jetzt mal, viel zu viel in herkömmliche Rüstung investieren.
An der Frontlinie zwischen Russland und Ukraine ist es lange so, dass in so einer Todeszone von 35 Kilometern oder sagen wir 50 Kilometern eigentlich keine Fahrzeuge oder gepanzerte Fahrzeuge mehr fahren können, weil sich die Parteien nur gegenseitig mit Drogen ausschalten.
Da habe ich Drogen gesagt, ich meine natürlich Drogen.
Mit Drogen vielleicht auch.
Drohnen, die halt selbst Schützengräben erreichen können, ferngesteuert.
Das knappe Gut sind eigentlich nur Drohnen und Drohnenpiloten entscheidend inzwischen, da wer noch Landgewinne macht und mit irgendwelchen herkömmlichen Haubitzen, Panzern, gepanzerten Vehicles und so weiter, kannst du dann nur noch begrenzt viel erreichen.
Also eigentlich hast du so das Verdun des 21.
Jahrhunderts, dass Leute sich Kilometer voneinander entfernt in Schützenkriegen gegenüberstehen und für minimale Landgewinne quasi versuchen, die Leben des Gegenübers auszulaschen aus der Ferne.
Und insofern sollten wir, wenn wir mehr in Rüstung investieren, wahrscheinlich mehr in Unternehmen wie Star, Quantum Systems und so weiter und so fort investieren, weil das relativ klar die Zukunft sein kann und weil vor allen Dingen nicht klar ist, wie man sich verteidigen soll mit herkömmlichem Gerät gegen diese Drohnen.
Petra spricht auch von so einer Microwave-Waffe, die die USA wohl haben, um damit eine effektive Verteidigung herzustellen, bräuchte man wohl aber alle zwei bis drei Kilometer.
So eine Waffe, die dann die Drohnen grillen kann.
Wo wir auch noch nicht sind oder ich noch nicht gehört habe, dass wir uns da mit eindecken.
Naja, wie auch immer.
Das wird dann in den Medientipps des Newsletters erscheinen, sobald der rauskommt.
Genau.
Und dann hören wir uns nächsten Mittwoch spätestens wieder.
Ich freue mich drauf.
Genießt das Wetter.
Nächste Woche regnet es.
Bis dann.
Peace.
Danke, dass du mir jetzt sagst, dass nächste Woche scheiße wird.
Bisschen Regen.
Ist ein bisschen kühler, musst du nicht die ganze Zeit mit dem T-Shirt rumladen.
Na gut, dann ciao.
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