# AI Infrastructure, Defense Pivots, and Capital Allocation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-29

## Transcript

Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool, aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also...
Ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Superstar Dell, die Rüstungsrallye und die Anthropic-Ansage.
Im Thema des Tages geht es um das deutsche KI-Wunderkind, das jetzt auch die Wall Street schockiert.
Und in der Triple-Idee präsentieren wir euch eine perfekte Transformationswette.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Nando Sommerfeld und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Freitag, der 29.
Mai und wir wünschen euch einen rekordbeschwingten Start in den Tag.
Die Wall Street, ja!
Die hat schon wieder neue Rekorde markiert.
Der S&P 500, der stieg 0,6 Prozent auf 7.564 Punkte.
Das sind fast die 8.000, die jetzt Goldman Sachs als neues Kursziel ausgerufen hat.
Und der Nesdaq 100, der legte 0,8 Prozent zu.
Ebenfalls ein Rekord.
Einzig der DAX, der mochte sich nicht dem Rekord anschließen.
Er schloss 0,3 Prozent tiefer bei 25.000.
Und 92 Punkte.
Ja, der Markt wurde wieder mal von drei Dingen getragen.
Starken Unternehmenszahlen, etwas weniger heißer Inflation und der Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten.
Es gab Berichte, dass die USA und der Iran an einer Verlängerung des Waffenstillstands arbeiten.
Angeblich über eine 60-Tage-Vereinbarung.
Nun fehlt aber noch das finale Okay, natürlich von Donald Trump.
Ja, die Börse kaufte einmal mehr Hoffnung.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum sie das immer noch tut, aber es ist, wie es ist.
Hoffnung, bevor sie unterschrieben ist.
Und der Ölpreis blieb trotzdem hoch.
WTI stand bei knapp 89 Dollar, brennt bei rund 94 Dollar.
Ja, der Ölpreis, der hat ja schon gestern vorgelegt.
Genau, da war die Hoffnung schon drin und jetzt hat die Börse nachgezogen in Sachen Hoffnung.
Und der DAX, da war eben die Hoffnung noch nicht so groß, deswegen hat er einen Minus gemacht.
Tech war wieder der eigentliche Star des Tages und der Superstar der Nacht, der war Dell.
Nachbörsig gewann die Aktie 37 Prozent und seit Jahresanfang ist da jetzt schon ein Plus von 250 Prozent an der Tafel.
Umsatz und Gewinnerwartungen wurden klar geschlagen.
Auch die Margen sind besser als gedacht und der Ausblick ebenso.
Umsatzplus im ersten Quartal 88 Prozent auf 43,8 Milliarden Dollar.
Man dachte, diese Aktien können ja nie wieder wachsen oder diese Unternehmen.
Und in KI-Zeiten geht das alles.
Und erwartet worden waren gerade mal 35 Milliarden.
Und besonders stark war das Infrastruktur.
Geschäft mit KI, sondern man sieht halt diese KI-Rallye, die macht halt vieles wieder möglich.
Das, was da immer noch draufgelegt wird, 88% Wachstum, so krass die Erwartungen zu schlagen und das bei Dell.
Ich meine, Dell ist doch der Inbegriff von Langeweile gewesen, keine Ahnung.
Es ist immer irgendwie noch kaum zu glauben.
Aber Stichwort Infrastrukturgeschäfte mit KI-Servern.
Ja, das liegt natürlich daran, dass Tech-Konzerne wie Alphabet oder Amazon in diesem Jahr besagte Ausgaben von mehr als 700 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur planen.
Und das treibt halt diese Nachfrage nach Server- und Rechenzentrum-Ausrüstung bei Anbietern wie Dell oder Supermicrocomputer, die machen das auch.
Wichtig ist allerdings oder interessant, nicht nur KI lief gut, auch klassische Server, Networking und das P2.
Commercial-Geschäft waren stark.
Ja, das Narrativ lautet einfach KI, Hardware-Zyklus läuft weiter und Dell monetarisiert ihn offenbar viel besser als erwartet.
Und auch bei anderen Tech-Akteuren ging es hoch her und auch so ein bisschen Software war wieder gefragt und beispielsweise MongoDB plus 10 Prozent nach den Zahlen, Okta plus 8 und NetApp plus 13.
Es ging aber nicht überall nach oben.
Es gab auch wieder diese K-shaped Softwareentwicklung.
Wenn man sich beispielsweise andere Zahlen anguckt, Autodesk minus 7, Elastic minus 9 und Sentinel One minus 18 Prozent.
Da waren die Erwartungen zu hoch oder der Ausblick, der war zu schwach.
Beiderseits des Atlantiks legten Rüstungsaktien zu.
Das Wall Street Journal hatte berichtet, dass die Trump-Regierung in Verhandlungen steht, um einer Gruppe von US-Drohnenherstellern staatliche Mittel, möglicherweise einschließlich Kapitalbeteiligung, zur Verfügung zu stellen.
Und der Goldman US-Defense-Basket, der gewann dementsprechend plus 4,5 Prozent.
Und wenn man mal hier reinguckt, wäre da die...
Treiber gewesen sind, das ist Aero Virement oder Virement werden sie bestimmt nicht heißen, wenn sie ein amerikanisches Unternehmen sind, auf jeden Fall 18%.
Kratos Defense & Security 14%, Mercury Systems plus 11% und V2X auch noch plus 4%.
Und europäische Rüstungsakzenten, die waren auch gefragt.
Da ging es ja vor allem nach den jüngsten verstärkten Angriffen im Krieg Russlands gegen die Ukraine weiter nach oben.
Rheinmetall gewann 4,2 Prozent.
Hensoldt kam auf einen Plus von fast sechs.
Renk rückten mehr als fünf vor und TKMS machten sogar einen Satz um fast sieben Prozent.
Und in Mailand, da gewann Leonardo fünf Prozent und in Paris Thales 2,7.
Und auch in Sachen IPO-Rennen gibt es Neuigkeiten.
Antropic hat in einer neuen Finanzierungsrunde 65 Milliarden Dollar eingesammelt.
Dadurch wird das KI-Unternehmen inklusive des frischen Kapitals mit 965 Milliarden Dollar bewertet und lege damit, und das ist ja immer ganz wichtig, über der Bewertung des rivalen OpenAI, der im März zuletzt mit 852 Milliarden Dollar bewertet wurde.
Da würde ich mich jetzt als Open Air einmal sputen, an den Markt zu kommen und schnell meinen Prospekt einzureichen, damit ich es vielleicht noch im zweiten Quartal schaffe, obwohl das ist wahrscheinlich zu knapp.
Die Runde um Antropic wurde von Altimeter Capital, Dragoneer, Green Oaks und Sequoia Capital angeführt.
Und dass die Finanzierung innerhalb weniger Wochen zustande kam, zeigt die enorme Investorennachfrage nach dem Claude-Entwickler.
Bereits Ende April hatte Antropic laut Bloomberg mehrere unaufgeforderte Finanzierungsangebote erhalten und über eine Bewertung von mehr als 900 Milliarden Dollar nachgedacht.
Und Anfang dieses Monats begannen dann fortgeschrittene Gespräche.
Ich finde das super, so unaufgeforderte Finanzierung.
Ja, das ist sehr gut.
Ich würde gerne dabei sein.
Ja, okay, gut.
Wer auch dabei war an dieser Runde jetzt hier, Amazon hat teilgenommen.
Der Online-Händler hat ja schon im April angekündigt, das war nicht unangekündigt, sondern angekündigt, bis zu 25 Milliarden Dollar in Antropic zu investieren.
Da sich das KI-Startup ja auch verpflichtet hat, in den nächsten zehn Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar für Amazons Cloud-Technologien auszugeben.
Ja, ist misslich, dass man jetzt bei der Runde erst mitmachen konnte.
Nicht schon eine vorher, da war es nämlich noch wesentlich billiger.
Dann gab es auch noch ein paar Healthcare-Aktien, die sogar mal gewonnen haben.
An der Wall Street gewann die Aktie von Illa Lilly 4%.
CVS Health hat mitgeteilt, die Abnehmenspritze Zappbound des Pharmakonzerns wieder in seinen Versicherungsschutz aufzunehmen und die neu zugelassene Antipositas-Pille.
Foundario hinzuzufügen.
Auch Einzelhändler waren gefragt, zumindest ein paar von den Einzelhändlern, die vorgelegt haben.
Dollar Tree klärte nach einer angehobenen Jahresgewinnprognose um deutliche 18 Prozent.
Und auch der Elektroniker in der Best Buy legte nach einem optimistischen Umsatzausblick für das zweite Quartal zu, um ebenfalls stattliche 16 Prozent.
Aber da ging es runter und auch andere Einzelhändler waren nicht so gut.
Es war nicht nur gut, aber es war auch gut.
Machst du Termine?
Ich mache Termine.
So viel ist es nicht.
Wir schauen mal heute nach Deutschland auf die Arbeitslosenzahlen.
Inflation zahlen, dann haben wir in Amerika noch die Handelsbilanz, die Lagerdaten und den Chicago PMI und wir haben auch noch den Chemieverband VCI, der legt dem Bericht zum ersten Quartal vor, der ist glaube ich nicht so gut ausgefallen, also die Preise hat man wahrscheinlich dann oft mal doch nicht so gut durchsetzen können, wie erwartet.
Und am Wochenende werden Chinas Einkaufsmanager-Indizes wichtig und am Sonntagabend natürlich Jensen Wangs Computex-Keynote.
Ja, der Nvidia-Chef hat ja mittlerweile fast Notenbanker-Status für den KI-Trader.
Da werden wir garantiert hier auch bei Alles auf Aktien drüber reden.
Das Thema des Tages.
Heute erzählen wir im Thema des Tages mal eine Geschichte, die klingt...
Als hätte sich jemand in San Francisco nach drei Espressi oder vielleicht auch nach drei Aperol Spritz und am Nvidia-Chart ausgedacht.
Ein junger Deutscher warnt vor der Superintelligenz, schreibt ein KI-Manifest, wird zur Cassandra des Silicon Valley und plötzlich bewegt er mit einem einzigen Filing dann die Wall Street.
Ja, der Name dieses Protagonisten ist Leopold A.
Mitte 20, Ex-Open-AI-Mitarbeiter und einer der wahrscheinlich ungewöhnlichsten Hedgefonds-Manager der Welt.
Ja, und seit gestern weiß die ganze KI-Welt, was er kauft und sagt.
Wenn der Nebius kauft, dann kaufen wir Nebius auch.
Genau, das war das Motto.
Und die Aktie des Neocloud-Anbieters schoss gestern in der Spitze um 12 Prozent nach oben, weil eben bekannt wurde, dass jener Aschenbrenner mit seinem Hedgefonds Situational Awareness eine große Position hält.
12,4 Millionen Aktien hält, nämlich gleich sind rund 5,6 Prozent der Nebius.
Und laut dem Informationsdienst CNBC ist Nebius damit die größte Aktienposition dieses Hedgefonds Situational Awareness.
Das ist der Moment, in dem aus einer Aktie eine Erzählung wird.
Nebius ist jetzt nicht mehr nur ein Cloud- und KI-Infrastrukturwert.
Nebius ist jetzt der Aschenbrenner-Trade.
Jetzt fragt ihr euch zu Recht, warum ein Mitte-20-Jähriger aus Deutschland den Wert einer Aktie mal um 6 Milliarden Dollar treiben kann.
Dazu muss man wissen, Aschenbrenner, das ist so eine Art Wunderkind.
Der hat im vergangenen Jahr ein 165-seitiges KI-Manifest geschrieben mit dem Titel Situational Awareness, so wie der Hedgefonds auch heißt.
Quasi die Bibel für alle, die glauben, dass die Superintelligenz vor der Tür steht.
Es ist so ein bisschen, ich weiß nicht, ob es jetzt utopisch oder dystopisch ist.
Es ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Manifest, was jeder mal lesen sollte.
Fest steht, dieser junge Mann ist ein Phänomen.
Mit 19 hat er an der Columbia University als Jahrgangsbester abgeschlossen.
Mit 19 wohlgemerkt.
Summa con laude.
Mathematik, Statistik und Ökonomie.
Und danach ging er zu OpenAI ins Superalignment-Team, also genau in die Truppe, die verhindern soll, dass die KI uns alle umbringt.
Dort wurde er rausgeschmissen und schrieb dann diese Warnschrift, die im Silicon Valley wie eine Bombe einschlug.
Und jetzt eben die überraschende Wende.
Neudeutsch nennt man jetzt den Plottwist.
Aus der Kalki Kassandra wird der KI Krösus.
Was ist passiert?
Der ehemalige OpenAI-Forscher hat einen Hedgefonds aufgemacht, ohne irgendwie eine klassische Karriere vorher zu machen.
Normalerweise ist man ja vorher vielleicht mal Portfolio-Manager und hat auch schon mal ein bisschen Geld in der Hand gehabt.
Aber das hat er nicht.
Er hat einfach mal so einen Hedgefonds aufgemacht und hat binnen kurzer Zeit mehr als 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt.
Und inzwischen sind sogar rund 4 Milliarden angemeldeten Investments in seinem Hedgefonds drin.
Ja und seine Investoren sind nicht irgendjemand, das ist das Who's Who der Tech-Elite, Patrick und John Collison von Stripe sowie Daniel Gross, Ned Friedman, beide hat Mark Zuckerberg gerade erst abgeworben, um mehr das KI-Truppe auf Vordermann zu bringen und dazu noch Carl Schulman als Research-Chef, der wiederum aus dem Umfeld von Peter Thielts Makro-Hedgefonds kommt.
Ja, das ist nicht irgendein Robin-Hood-Depot, das ist KI-Braintrust mit Bloomberg Terminal.
Und Braintrust, das ist auch wichtig, das Wort.
Denn Situall Awareness, der verkauft nicht nur eine Aktienauswahl, sondern der Fonds verkauft so eine Art, wie man dann sagen, Erkenntnisvorsprung.
Und die These lautet, wir verstehen früher als die Wall Street, was KI wirklich macht.
Wir wissen früher, welche Firmen gewinnen.
Wir wissen früher, welche Geschäftsmodelle disruptiert werden.
Ja, das ist ja irgendwie auch logisch, ehrlich gesagt.
Also wer so tief drin ist, der hat womöglich auch die Signale früher.
Aschenbrenner hat sich also nicht zuerst als Investor einen Namen gemacht, sondern als Prophet.
Wir haben es gesagt, sein Manifest Situational Awareness war halt der Urknall seiner Marke.
Und daran sagt er im Grunde, wir rasen durch die Größenordnung.
GPT-2 zu GPT-4 war ein Sprung vom Vorschluck hin zum klugen Schüler.
Und bis 2027 könnte der nächste Sprung kommen Richtung KI-Forscher, Richtung AGI.
Und er nennt das in diesem Manifest Counting the Fours.
OOMs, also Ordner of Magnitude zählen.
Und das ist sowas wie Rechenleistung, algorithmische Effizienz, Entfessung der Modelle.
Aus Chatbots werden erkennt, das haben wir alles auch so ein bisschen von Vasily Papas hier schon gehört.
Und daraus wird dann auch seine Investmentlogik.
Denn wenn das stimmt, was er da hat, auch in dieser Geschwindigkeit und in dieser Ausprägung, dann braucht die Welt nicht nur ein bisschen mehr Rechenleistung, sondern absurd viel.
viel mehr Rechenleistung.
Mehr Chips, mehr Cloud, mehr Strom, mehr Datencenter, mehr Kühlung und auch mehr Kapital.
Ich muss natürlich auch sagen, Nebius ist jetzt nicht gestern das erste Mal gestiegen.
Die Aktie hat natürlich auch schon die Rallye zurückgelegt.
Aber Nebius ist in dieser Logik halt nicht einfach eine Aktie.
Nebius ist halt ein Hebel auf den Engpass.
Aschenbrenners Hedgefonds hat im ersten Halbjahr 2025, also diese Hedgefonds berichten immer sehr weit zurückliegend, beziehungsweise nicht immer besonders aktuell, hat er auf jeden Fall nach Gebühren 47% Performance gemacht.
Der S&P 500 im gleichen Zeitraum 6% und der Pivotal Path Index der Tech Hedgefonds 7%.
Also Aschenbrenner schlägt also die Profis um den Faktor 7 und das ohne jede professionelle Investmenterfahrung.
Ja und jetzt wollt ihr natürlich wissen, was er neben Nebius noch.
so gemacht hat.
Genau.
Arsch und Brenner kauft die gesamte KI-Infrastrukturkette.
Wir haben ja eben von dieser Nachfrage nach Compute und nach diesem ganzen Kram gesucht.
Und deswegen hat er auch noch CoreWeave, Blumenergy für die Stromversorgung der Rechenzentren, Zendisk für die Speicher.
Privat hält er auch Anteile an Antropic, also auch kein so schlechter Deal bisher.
Hat er die angemeldet?
Naja, ich weiß nicht, hat er ja nicht in seinem Hedgefonds mit drin, die hält er privat.
Aber, und das ist entscheidend, er hedgt auch irgendwie aggressiv gegen Überhitzung im Halbleitersektor.
Und das finde ich ein bisschen, ja, frei weiß ich nicht, warum er das macht, aber er würde bestimmt einen Grund haben.
Und er hat massive Put-Optionen auf Nvidia, Puts auf Broadcom, auf AMD, Oracle und auch auf...
Micron, das finde ich auch eine sehr gewagte Sache.
Und er hat noch eine Short-Wette auf den One-Ex-Semi-Kontakt der ETF.
Man kann ja auch irgendwie gegen den ETF wetten.
Da hat man dann das gesamte Portfolio dagegen gewertet und muss nicht einzelne Sachen machen.
Und zwar im Umfang von fast zwei Milliarden Dollar.
Und man muss echt schauen, das finde ich schon so ein bisschen schizophren.
Auf der einen Seite Rechenzentren hoch, aber Chips, die ja eigentlich für Rechenzentren wichtig sind, runter.
Ja, ist schizophren, aber man kann natürlich auch sagen, Long Cloud, Short Chips, das ist halt genau die Logik, die Aschenbrenner in seinem Manifest beschrieben und geschrieben hat.
Nicht jeder, der heute KI-Hype hat, wird auch der Gewinner sein.
Die Hyperscaler, die Cloud-Anbieter, die Strominfrastruktur, die werden gebraucht, egal welcher Chip am Ende dominiert.
Aber bei den Chip-Designern selbst ist die Konkurrenz halt brutal und die Bewertung.
Gefährlich hoch.
Erinnert euch an den Diebzig-Schock im Januar.
Da haben die KI-Highflyer mal eben hunderte Milliarden Dollar verloren.
Und genau gegen solche Crashs versichert er sich halt.
Okay, was nehmen wir jetzt aus dieser Geschichte mit?
Naja, auf jeden Fall ist Nebius jetzt offiziell auf der Landkarte.
Jeder, der es noch nicht gehört hat, der Erzsatzbrit ist es jetzt gehört.
Aber wer das jetzt noch nachkaufen will, der muss es mit einem Aschenbrenner aufschlagen.
Den Aschenbrenner-Trade von 10 Prozent muss er mehr bezahlen.
Und wer langfristig auf KI-Cloud setzen will, der sollte sich auf jeden Fall immer das Geschäftsmodell anschauen und nicht unbedingt den Star-Investor.
Und dieses Schizophrenen von dem einen Long und Short, das ist schon ein bisschen zweifelhaft, aber das kann man sich auf jeden Fall mal anschauen, ob man möglicherweise bei sich auch was machen sollte.
Aber was man immer noch bedenken sollte, wenn ein 23-jähriges Wunderkind Milliarden hinterhergeworfen werden, wahrscheinlich auch.
einfach unaufgefordert, dann ist es vielleicht auch für sich schon ein ganz spezielles Signal.
Und deswegen sollte man der Geschichte vielleicht zugucken, aber jetzt nicht sofort jedem hinterherrennen.
Hallo, ja, ich bin der André.
Also ich habe mir dieses Elektroauto gekauft.
Und damit will ich ja auch mal wohin fahren.
Dann ist der Akku aber nicht immer ganz voll.
Und dann bleibe ich halt lieber zu Hause.
Reichweitenangst kann jeden treffen.
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EWE Go und gut.
Die AAA Idee des Tages.
Die Meldung gestern hat uns keine Ruhe gelassen.
Wir fanden es so spannend, dass ein traditioneller deutscher Automobilzulieferer in Sachen Space Economy aktiv wird.
So spannend, dass wir uns Schaeffler nochmal in dieser Triple-E-Idee heute genauer anschauen.
Denn es ist ja eine der großen ökonomischen Fragen dieser Zeit, ob sich die einst so stolzen deutschen Automobilhersteller und Zulieferer tatsächlich erfolgreich transformieren können.
Und wenn ein Vertreter wie Schaeffler da gerade besonders spannenden und unverhofften Optionen aufwartet, dann ist das einen genauen Blick wert.
Zumal der Weltraum ist nicht das einzige neue Geschäft, in das das Unternehmen seine Zukunftshoffnung setzt.
Ja, aber zuerst nochmal kurz, was da jetzt gerade in Sachen Raumfahrt passiert oder passieren soll.
Also der Auto und Industriezuliefer, und das ist Schaeffler ja noch, hat eine Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit mit dem Satellitenhersteller.
Und Schaeffler liefert unter anderem Reaktionsräder, die benötigt werden, um die Position des Satelliten zu steuern.
Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld sagt dazu, unsere Ambition ist es bis 2030 auf ein Umsatz aus der Partnerschaft von rund 250 Millionen Euro zu kommen.
Und das Ganze soll erst der Anfang sein.
Der CEO sagt auch, man sei offen für andere Unternehmen aus der Raumfahrtbranche.
Und Rosenfeld ist noch viel umtriebiger.
Zuletzt hatte er nämlich bereits den Einstieg ins Geschäft mit Humanoiden, also menschenähnlichen Robotern, sowie in die Rüstungsindustrie angekündigt.
Und hierzu wurde am Rüstungsstandort München eine eigene Defense-Tochter angesiedelt, bei der nun auch die Raumfahrtaktivitäten gebündelt werden.
Und wovon jetzt schon sagen kann, das humanoide Robotikgeschäft ist der wichtigste neue Fantasiebaustein.
Die Z-Bank schreibt in ihrem aktuellen Report, dass Schäffler rund 30 Prozent Prototypenaufträge erhalten hat, aus denen fünf Serienproduktionsaufträge aus USA, China und Europa hervorgegangen sind.
Der erste Serienauflauf, der startet also jetzt.
Die Umsätze bleiben zunächst klein.
2027 wohl noch im zweistelligen Millionenbereich.
Doch dreistellige Millionenumsätze, die sind nicht weit weg.
Denn es gibt bereits einen mittleren dreistelligen Millionen Euro Auftragsbestand.
Ja, und Schöffel hat...
eine Art internes Startup mit 40 Ingenieuren gegründet und seit anderthalb Jahren loten diese aus, wie Schaeffler halt vom Roboterboom profitieren kann.
Und diese Truppe war bereits erfolgreich bei sogenannten Aktuatoren.
Das sind so Steuerungselemente, die Schaeffler ohnehin herstellt und die Roboterbauer dringend benötigen, um die Gelenke der Humanoiden zu steuern.
So gibt es etwa die Partnerschaft mit Hexagon Robotics.
Schaeffler liefert besagte Rotationsaktuatoren und will zudem rund 1000 Aeon-Humanoide, so heißen die, von Hexagon bis 232 ins eigene Produktionsnetz integrieren.
Und das ist halt doppelt interessant.
Also Schaeffler wird nicht nur Lieferant, sondern auch Anwender von Humanoiden in der eigenen Produktion.
Und bei aller Robotik, Rüstungs- und Space-Fantasie, der Produktionsschwerpunkt von Schaeffler liegt aber weiter in der Autoindustrie, wo das Unternehmen Fahrzeughersteller etwa mit Komponenten für Antriebsstränge beliefert.
Und hier wächst man kaum noch, außer in der Sparte E-Mobility.
Was man aber trotzdem sagen muss, vor allem Robotik ist für Schaeffler glaubwürdiger als für viele andere Autos zu liefern.
Also da sind die schon weiter, weil das Unternehmen halt bereits Kernkompetenzen bei Lagern oder Präzisionsmechanik hat.
Und Humanoide brauchen halt genau solche Komponenten, also Gelenke, Antriebe, so Lager, Sensorik.
Und Space ist strategisch spannend, aber das ist halt noch deutlich spekulativer.
Und Rüstung ist sowieso erst in Planung, würde ich mal sagen.
Und die Schaeffler-Aktie ist kein klarer Kauf, zumindest wenn es nach Analysten geht.
Die sind nämlich nicht gerade euphorisch.
Und die jüngsten Meldungen zu den Zukunftsfeldern haben den Kurs in den vergangenen zwölf Monaten auch schon um 150 Prozent nach oben gebracht.
Also ist schon einiges eingepreist.
Gleichwohl, die Aktie ist eine Wette darauf, dass der Markt Schaeffler künftig nicht mehr nur als Autozulieferer bewertet, sondern als Zulieferer für drei Megatrendbranchen.
Also so schlechte Ausgangslage ist das nicht.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an aaa-atwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Katrin hat uns geschrieben und grüßt in die Runde und das ganze Team von Alles auf Aktien.
Sie ist regelmäßige Hörerin unseres Podcasts und sie hat eine Frage, eine typische Frage, wie sie meint als Finanzleuling, wie sie sich selbst bezeichnet.
Ich habe, schreibt sie, wie auch ein paar Freundinnen von mir, zum 18.
Geburtstag einen Batzen Geld, 20.000 Euro, hier schreibt sie, von Eltern, Großeltern etc.
Und jetzt stellt sich die Frage, wie geht man damit vor?
Wir sind alle, also Ihre Freundinnen, die haben ähnliches Schicksal.
Wir sind alle nicht so erfahren und wollen jetzt erstmal um Studien, um Umzug kümmern.
Also dachten wir, vier verschiedene ETFs könnte man kaufen und dann später vielleicht immer noch Einzelaktien.
Ja und toll wäre es, sagt sie, wenn jedes Jahr so 1500 Euro für einen coolen Urlaub rausspringen würde.
Ja, das wäre in der Tat toll.
Das wäre in der Tat toll.
Und das Umzugsservice sollte bitte auch noch mit drin sein.
Was sie sagt, bei der Auswahl sind sie halt überfordert und wir sagen halt immer MCI World, so sagt sie.
Aber es gibt da ja so viele verschiedene.
Ja und vielleicht kann man mal sozusagen für Anfänger da einen Hinweis geben.
Naja, erst mal vielleicht den Hinweis geben.
an die liebe Katrin, dass sie einen Zielkonflikt hat.
Sie hat 20.000, das will sie anlegen.
Anlegen heißt anlegen und will gleichzeitig aber 1.500 jedes Jahr für den Urlaub rausnehmen.
Es gibt ja diese berühmte 4%-Regel, die soll man vielleicht am Anfang kennen, dass man aus einem Vermögen, wenn es an der Börse investiert ist, 4% rausnehmen kann und trotzdem gibt es keinen Verzehr und es wird sogar noch ein bisschen mehr.
Also die berühmte Trinity-Formel.
Und danach dürfte sie für 800 Euro nur in Urlaub fahren.
Das ist das erste Problem.
Das zweite Problem, was ist, wenn du natürlich jetzt schon...
Wenn du im ersten Jahr der Anlage in Urlaub fahren willst und die Börse könnte auch mal ein schlechtes Jahr sein, dann wird es halt nur noch Balkonien, wenn du die 4%-Regel machst.
Dann hast du vielleicht aus den 20.000 nur noch 18.000 oder vielleicht nur noch 15.000, wenn es mal ganz schlecht läuft.
Und dann kannst du nur noch 600.000.
Also man legt eigentlich nur das Geld an, was man kurzfristig nicht braucht.
Und wenn man dann anlegen will, die 20.000 in den Markt, dann muss man sich fragen, wie risikofreudig bin ich.
Man kann das ja eigentlich, wenn man rein ein rationaler Investor wäre, würde man sagen, Da statistisch gesehen jeden Tag die Börse gewinnt, also einen positiven Erwartungswert hat, müsste man die 20.000 sofort reinpacken.
Aber du weißt ja nie, ob es vielleicht morgen, übermorgen, übermorgen vielleicht mal runter geht.
Deswegen ist es für den Menschen psychologisch immer besser, wenn man das jetzt in feste Branchen einpackt, aber dann die Branchen vorher genau festlegt und nicht nach Kassenlage macht, sondern einfach sagt, okay, ich nehme die 20.000 und packe jetzt fünf Monate lang jeden Monat 4.000 rein zum Beispiel oder ich mache es in andere Branchen.
Und dann kommen die vier ETFs, die sie haben.
haben will, da würde ich wahrscheinlich, wenn du Neuling bist, warum brauchst du vier ETFs?
Ich würde einfach ein Fuzzi All World von Vanguard nehmen oder ein MSCI All Country World von iShares und dann hast du die ganze Welt drin und dann bist du glücklich mit.
Und wenn du es auf vier aufteilen wolltest, dann musst du dich auch mal kümmern, musst du noch umschichten und so weiter.
Insofern würde ich es wahrscheinlich da einfacher halten für Neuling.
Und wenn du irgendwann feststellst, hey, ich will noch Einzelaktien machen, dann kannst du ja irgendwie das dann auch noch zusätzlich machen.
Und wie gesagt, von den 20.000 nur das anlegen an der Börse, egal wie du es jetzt stückelst, was du wirklich nicht in den nächsten Jahren brauchst.
Also wenn du erst für einen Umzug sicher was brauchst, kannst du es nicht an die Börse anlegen.
Dann musst du es halt irgendwie gut verzinst auf ein Tagesgeld packen.
Sehr gut, das war jetzt ein Diebdive, lieber Holger.
Und wir haben in der Samstagsfolge, da müssen wir auch noch drauf hinweisen.
Stimmt.
haben wir gleich ganz viele Deep Dives.
Wir haben einen sehr besonderen Gast.
Nachdem wir das Gespräch geführt hatten, dachten wir, mein Gott, warum war der eigentlich jetzt erst das erste Mal nach all den Jahren bei uns?
Und zwar ist das ein Fondsmanager, aktiver Fondsmanager, der nicht irgendwelche Fonds managt, sondern echte Flaggschiffe, also so richtig Milliarden Fonds.
Über 30 Milliarden verwaltet er.
Ja, der 30 Milliarden Mann.
Und der erzählt, was er mit seinen 30 Milliarden macht.
Und wir in dieser Welt, die wir eben auch schon im Thema des Tages so als Schizophrenen dargestellt haben und diese ganzen Zahlen, wo man ja wirklich wahnsinnig werden könnte.
Und vor allem das Schöne ist, dieser Mann ist Physik, hat Physik und Mathematik studiert.
Und dann in dieser Numbers-Welt, wo Narrative wirken, dann irgendwie Numbers und Narrative zusammenzubringen.
Leute, das wird ein richtig geiler Deep-Life und ein richtig geiler Podcast.
Das sollt ihr auf jeden Fall nicht verpassen.
Und deswegen heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
Mit wachsendem Vermögen geht es nicht mehr nur darum, dass man investiert, sondern wie man investiert.
Genau dafür gibt es Liquid.
Als digitaler Wealth Manager übernehmen wir die Komplexität, damit ihr Vermögen einfach professionell gemanagt wird.
Für Anleger bedeutet das mehr Struktur, mehr Langfristigkeit und mehr Zeit für das, was wirklich zählt.
Bereits über 10.000 Kundinnen und Kunden vertrauen uns.
Mehr erfahren auf liquid.de.
Geschrieben liqid.de.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
