# AI Optimization, Talent Sovereignty, and Workforce Augmentation

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-05-29

## Transcript

Der Papst setzt sich für KI-Regulierung ein.
Leute, das ist ein Satz, den hat glaube ich noch nie jemand vorher ernsthaft so gesagt.
Herzlich willkommen zu Kollegin KI-Snackbox.
Ich habe mal die News der Woche rund um KI und Arbeit für euch zusammengesucht, wie jeden Freitag.
Und gebe euch mal einen kleinen Überblick.
Und bevor wir zum Papst kommen, kommen wir zu Marx.
Ja, gehen wir rein.
Leute, es ist Donnerstag, sechste Stunde für mich.
Ich bin echt durch.
Aber ich bringe euch jetzt hier die News, damit ihr Freitagmorgen vorbereitet seid für euren Smalltalk am Wochenende.
Also gehen wir rein.
KI-Agenten sind heimlich Marxisten.
Man hört das ja häufiger, dass irgendwie KI zu vogue sei, zu links und so weiter und so fort.
Eine Stanford-Studie hat jetzt tatsächlich ein ziemlich absurdes Phänomen beobachtet.
Und zwar, wenn KI-Agenten in simulierten Stressszenarien gegeneinander antreten, dann entwickeln die teilweise sehr kollektivistische Gedanken.
tatsächlich marxistische Positionen, wenn man so will.
Das heißt, sie wollen, wenn man so will, Produktionsmittel vergesellschaften.
Sie wollen kooperieren statt Wettbewerb und sie wollen eine Umverteilung.
Das ist ziemlich crazy.
Ist jetzt aber auch kein Beweis dafür, dass Large Language Models besonders links wären oder hier heimlich den Klassenkampf planen, sondern dass die im Grunde darauf optimiert sind, effizient zu sein.
Und Effizienz kann durchaus auch Konfliktvermeidung bedeuten.
Effizienz kann Stabilität bedeuten.
Und wenn man versucht, mathematisch Eskalation zu vermeiden, dann muss das nicht unbedingt eine Ideologie sein, sondern diese Optimierungsziele, die können am Ende aber ideologisch wirken.
Das ist halt irgendwie eine ganz spannende Sache, wie KI miteinander arbeitet.
Ich weiß nicht, ob wir davon was lernen können.
Das gibt jetzt wieder böse LinkedIn-Kommentare.
Gehen wir mal weiter.
Wie komme ich jetzt denn von Marx zu China?
Naja, zweite News der Woche.
China behält die KI-Talente im eigenen Land.
Und zwar hat China ein erstes Reisebeschränkung erwirkt für führende KI-Forscher und Manager.
Total verrückt.
Warum machen die das?
Weil sie KI mittlerweile strategisch so hochwertig betrachten in China wie Atomforschung oder Halbleitertechnologie.
Das heißt, die klugen Köpfe, die an KI in China arbeiten, China ist ja weltweit bekannt für Open-Source-Technologie, also alle Open-Source-Large-Language-Models, die irgendwie High-Class sind, die kommen in der Regel aus China, naget mich nicht drauf fest, aber die meisten auf jeden Fall.
Und die sagen, ja, das lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen und bevor hier vier Leute ins Flugzeug steigen und das abstürzt oder die Leute sich irgendwie absetzen, wie das ja.
in Europa auch hin und wieder passiert.
Grüße an die Kollegen nach Österreich.
Da sagen wir, die bleiben schön hier im Land, also Reisebeschränkungen.
Nicht in die USA fliegen, um da Millionäre zu werden.
Apropos USA, ich habe es heute mit Übergängen.
Richtig gut, USA, dritte News der Woche.
Sam Altman hat sich selbst relativiert.
Spannend, der ist nämlich so eigentlich immer einer der radikalen Vordenker mit der These gewesen, dass KI eigentlich alle Jobs früher oder später ersetzen wird und wir eigentlich nur noch von KI oder durch KI Mehrwert erwirtschaften.
Hat er jetzt gesagt, ist nicht ganz der Fall.
Ihm ist nämlich aufgefallen, dass seine Prognosen irgendwie nicht wahr geworden sind.
Er hat nämlich gesagt, dass er eigentlich dachte, dass Einstiegsjobs im White-Color-Bereich, also diese Wissensarbeiter, die Studienabgänger und so, dass die längst...
verschwunden wären.
Also dass wir die eigentlich gar nicht mehr bräuchten.
Aber dennoch werden noch Leute eingestellt.
Klar, es gibt gerade Entlassungen und klar, die wirtschaftliche Lage ist gerade irgendwie nicht so gut.
Und es gibt ein paar andere Gründe, weshalb Leute entlassen werden.
Da haben wir schon ganz oft drüber gesprochen, warum.
Aber dieser KI-Schock, den er erwartet hat, der ist eigentlich nicht da und die Leute arbeiten trotzdem eben auch noch weiter und zwar mit KI zusammen.
Und er hat da eine ganz interessante Erklärung für und zwar sagt er, dass Menschen halt auch einfach gerne mit Menschen zusammenarbeiten.
Arbeit hat nämlich jetzt nicht nur, pass auf, nicht nur was mit Produktivität zu tun, sondern ist auch was zutiefst Soziales.
Deshalb ersetzt Technologie hier auch nicht den kompletten Job, sondern hilft im Grunde den Menschen dabei, den Job besser zu machen.
Glückwunsch zu dieser Erkenntnis, Sam Altman.
Und es gibt passend dazu auch gerade von der MIT Technology Review eine neue Arbeitsmarktdatenstudie, die genau das belegt.
Die sagt, es gibt eigentlich nicht diesen KI-Schock.
Und das ist tatsächlich jetzt auch gar nicht so wild, wie es häufig medial aufgebauscht wird.
Die Studie verlinke ich euch natürlich.
in den Shownotes, dann könnt ihr euch selbst mal reinlesen.
Aber im Grunde ist es tatsächlich einfach ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, die gerade zu Layoffs führen.
Es ist jetzt aber nicht so, dass KI uns alle komplett ersetzen wird.
Noch nicht vielleicht, aber wenn selbst Sam Altman jetzt sagt, ist noch nicht der Fall, vielleicht müssen wir uns doch irgendwie neue Zukunftsvisionen überlegen.
Zukunftsvision.
Ja, gucken wir mal, was der Papst jetzt eigentlich gesagt hat, denn der Papst hat seine Enzyklika vorgestellt.
Enzyklika ist, warte, ich habe es hier raus, weil ich das auch googeln musste.
Enzyklika ist...
Ein belehrendes, ermutigendes oder ermahnendes Rundschreiben der römisch-katholischen, römisch-deutschen Kaiser oder der Päpste.
So, in dem Fall hat das der Papst gemacht, das war seine erste Enzyklika und das ist, die trägt den Namen Magnifica Humanitas, also die großartige Menschheit zu Deutsch.
Und es ist ganz spannend, dass er KI adressiert und sagt, wir müssen menschlich bleiben in der KI-Zeit.
Und er warnt auch vor autonomen Waffensystemen davor, dass Machtverschiebungen zu einigen wenigen Grüße nach Sam Oldman passiert.
Und dass wir da tatsächlich irgendwie aufpassen müssen.
Und das ist durchaus erstmal bemerkenswert dahingehend, dass der Papst diese Enzyklika selbst vorgestellt hat.
Das hat nämlich, soweit ich weiß, vorher noch kein Papst gemacht.
Und er hat sich jemanden dazugeholt und zwar Anthropic-Mitgründer Christopher Ola.
Also er hat sich wirklich einen der Tech-Giganten als Beisitzer geholt quasi, der mit dabei war.
Das ist dahingehend interessant, weil Anthropic ja auch so ein bisschen auf Kriegsfuß mit der US-Regierung steht.
Vielleicht erinnert ihr euch, Anthropic hat der US-Regierung verboten, eigene Modelle für Waffensysteme, für militärische Nutzen und so weiter preiszugeben.
Und legt sich deshalb auch so ein bisschen mit Trump und der Trump-Administration an.
Und der Papst und Trump sind jetzt ja auch nicht die besten Freunde.
Das heißt, die katholische Kirche hat sich hier ganz offensichtlich ein bisschen Unterstützung gesucht.
Also großes Lob an der Stelle an das PR-Team von Anthropic, die das möglich gemacht haben.
Ein Bild für die Götter.
Wir verlinken euch, wie gesagt, alles in den Shownotes.
Ja, ansonsten wäre es das von dieser Woche mit News.
Kommenden Dienstag habe ich Lena Drubel von der Telekom zu Gast.
Wird auch biblisch, tatsächlich.
Also wird wirklich biblisch.
Vielleicht könnt ihr euch noch gar nicht erklären, warum.
Aber es ist tatsächlich eine ganz spannende Sache.
So tolle Use Cases, die die Telekom macht.
Unter anderem Echtzeitübersetzung in Telefonaten.
Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, dann schaltet nächsten Dienstag zur regulären Folge Kollegin KI ein.
Ich bedanke mich sehr herzlich dafür, dass ihr zugehört habt, dass ihr jetzt, ich hoffe, dass ihr gut informiert, ins Wochenende geht.
Ich werde jetzt die Füße hochlegen.
Redaktionsschluss war 16.21 Uhr, ist noch gar nicht so spät, am 28.05.2026.
Wenn ihr Fragen habt, kommentiert gerne, folgt diesem Kanal, schickt diese Snackbox-Episode irgendjemandem, der auch am Wochenende über KI reden muss.
Ich weiß es nicht.
Vielen Dank, bis dahin, macht's gut, ciao.
