# Market Valuation Shifts, Defensive Dividends, and Speculative IPO Dynamics

**Podcast:** Aktien fürs Leben
**Published:** 2026-05-27

## Transcript

Hallo, hier ist Petra Ahrens vom Podcast Aktien fürs Leben.
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Bevor es losgeht, ein wichtiger Hinweis.
Dieser Podcast ist keine Anlageberatung oder Empfehlung.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Diese stellen keinen Ersatz für eine professionelle und individuelle Beratung dar.
Werteentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.
Aktien fürs Leben, der Vermögenspodcast von Capital mit Petra Ahrens und Timo Pache.
Hallo und herzlich willkommen.
Schön, dass Sie mal wieder dabei sind.
Wir gehen gleich auf die Situation am Golf ein, die ein bisschen die Märkte schon in der vergangenen Woche bewegt hat.
Und auch in der neuen Woche bewegen wird.
Petra, worüber sprechen wir noch?
Ja, wir haben heute wieder einen klassischen Qualitätswert mit internationaler Reichweite und einer soliden Marktstellung sowie eventuell damit auch den interessanten Turnaround-Kandidaten.
Wir sprechen heute über Pfizer, einen der bekanntesten Pharmakonzerne der Welt, der gerade irgendwo zwischen traditioneller Stärke steht, Patentdruck und neuen Wachstumstreibern navigiert.
Darüber sprechen wir.
Ganz schön viele Aufgaben.
Dann gehen wir nach Norwegen und sprechen über den norwegischen Telekommunikationskonzern Telenor, einer der wichtigsten Anbieter für Telekommunikationsdienstleistungen in Nordeuropa und in Asien.
Der Aktienchart sieht ungefähr so spektakulär aus wie eine norwegische Fjordlandschaft, aber dahinter verbirgt sich ein ganz stabiler Dividendenwert.
Jetzt hast du mich zum Lachen gebracht.
Ja, unser dritter Wert.
Dieser IPO gilt als einer der größten aller Zeiten und könnte Elon Musk zum ersten Billionär der Welt machen.
SpaceX ist kein gewöhnlicher Börsengang, sondern ein Börsendebüt im Grenzbereich irgendwo zwischen Raumfahrt, Satelliten, Internet und Tech-Euphorie.
Wer hier investiert, kauft nicht nur Zahlen, sondern vor allem die Vision, dass Elon Musk aus Starlink, Starship und möglicherweise KI eine Plattform für das nächste Jahr.
nächste große Infrastruktur-Ökosystem baut.
Und genau das schauen wir uns heute an.
Ja, und wer direkt zu einem dieser Unternehmen, also zu SpaceX, schauen möchte, der orientiert sich dann bitte an den Zeitangaben, an den Timecodes in unseren Shownotes.
Sprechen wir kurz über die vergangene Woche.
Da gab es ja zwei wichtige Ereignisse und so eine Art Trend.
Erstmal der Trend.
Es sieht vielleicht eventuell ganz gut aus zwischen den USA und dem Iran.
Auf jeden Fall laufen da weiter Gespräche und Verhandlungen.
Es laufen auch weiter Drohungen, auch jetzt über das Wochenende wieder.
Die Märkte setzen aber trotzdem jetzt auf eine Friedenslösung am Golf und auf eine hoffentlich schnelle Entspannung an den Ölmärkten.
Der DAX steht zu Wochenbeginn bei 25.200 Punkten, also sehr ordentlich im Plus.
Und ähnlich sieht es in den USA aus.
Da sind wir aus der vergangenen Woche rausgekommen mit einem S&P 500, der fast bei 7.500 Punkten steht.
Ich glaube, das muss man erst mal so stehen lassen, Petra, und abwarten, was da rauskommt.
Ja, man merkt, wir nehmen am Pfingstmontag auf.
Wir zwei sitzen hier und arbeiten.
Das freut uns sehr.
Aber so ist es wirklich.
Also die Märkte stehen im Plus, rennen auch diese Woche weiter nach oben und ich bin wirklich sehr, sehr gespannt, ob es diesmal annähernd zu einer Einigung kommt.
Ich halte das weiterhin für sehr, sehr schwierig.
Vor allen Dingen, welche Voraussetzungen werden wir haben?
Die sind wieder sehr unterschiedlich.
Aber wir waren noch nie so nah an einem Deal dran wie aktuell und das honorieren natürlich die Märkte.
Dann gehen wir darüber hinaus noch auf zwei Unternehmen ein, die auch noch lustigerweise in der gleichen Branche spielen und über die wir in der vergangenen Woche auch gesprochen haben, nämlich Nvidia und Samsung.
Zunächst mal die Zahlen von Nvidia, Petra.
Du hattest ja in der vergangenen Woche kurz skizziert die Erwartungen.
Man muss sagen, Nvidia hat die Erwartungen sogar noch übertroffen.
Und trotzdem ist die Aktie, ich sag mal eher so, übellaunig aus dem Handel in der vergangenen Woche gegangen.
Es ging um 6% runter auf Wochensicht.
Die Aktie kostet jetzt aktuell etwa 215 Dollar.
Das ist natürlich ganz attraktiv.
Aber woran liegt es, dass Jensen Huang, der CEO von Nvidia, so gute Zahlen vorliegt und die Märkte dann irgendwie sagen so, boah, nö, also nö.
Da sind wir nicht mehr dabei.
Das ist eine gute Frage.
Die Profitabilität, haben wir gesehen, bleibt extrem hoch.
Die Zahlen waren jenseits von gut und besser, muss ich sagen.
Ich hatte letzte Woche schon darauf hingewiesen, wenn es nur eine leichte positive Überraschung gibt, könnte das zu Gewinnmitnahmen führen.
Die haben wir hier sicherlich nicht.
Weiterhin Rekordzahlen, die das Unternehmen liefert, die sich sehen lassen können.
Wir haben einen Umsatz, der steigt auf knapp 82 Milliarden US-Dollar.
In einem Quartal.
Genau, richtig.
Das ist ein Wachstum von 85 Prozent.
Wir haben einen Nettogewinn.
Im Vorjahr lag der bei 18,8 Milliarden.
Der liegt jetzt bei 58 Milliarden US-Dollar.
Und das Datacenter-Geschäft alleine wächst um 92 Prozent.
Die Kassen sind voll bei Nvidia.
Wir haben freien Cashflow von knapp auch 50 Milliarden US-Dollar.
Und jetzt kündigt Nvidia auch noch ein zusätzliches neues Aktienrückkaufprogramm über 80 Milliarden an.
Das liest sich für mich alles super toll.
Aber du hast es gesagt, die Aktie reagiert hier wenig.
Ich weiß nicht, ob der Markt inzwischen nicht mehr auf das Wachstum schaut, sondern vielmehr auf die Beschleunigung.
Aber ehrlich gesagt, Timo, auch Beschleunigung sehe ich hier.
Und es fängt jetzt aber gerade an, dass die Aktie auch mal endlich für mich interessant wird.
Weil wir müssen mal hinschauen, hätte Nvidia mehr Kapazitäten, hätten sie auch mehr verkauft.
Also daher sehe ich hier kein Ende in Sicht.
Nvidia war natürlich der Superstar der letzten Jahre, hat aber so im Rückblick auf die letzten sechs Monate zumindest für die KI-Verhältnisse eher so ein bisschen auf der Stelle getreten.
Wir liegen momentan so ungefähr auf Oktoberniveau letzten Jahres.
Und ich habe mir mal das KGV angeschaut.
Also schaut man sich das KGV basierend auf die nächsten zwölf Monate an.
dann ist das sogar unterdurchschnittlich im Vergleich zum S&P 500.
Das heißt, der faire Wert der Aktie würde normalerweise wirklich enorm höher liegen als das, was wir da momentan sehen.
Das liegt vielleicht daran, du hattest mich danach gefragt, dass Nvidia zwar als profitabel momentan wahrgenommen wird, aber scheinbar im Moment nicht mehr ganz so sexy ist, wie andere Unternehmen, die Schlagzeilen machen.
Wir kommen gleich noch zu SpaceX zum Beispiel.
Das ist auch gar nicht außergewöhnlich.
Wir haben eine ähnliche Pause bei Apple vor ein paar Jahren gesehen.
Ende 2024 war es, pausierte die Apple-Aktie ein Jahr, bevor sie jetzt endlich wieder an Fahrt zunimmt.
Und ich könnte mir vorstellen, dass es bei Nvidia ähnlich so ist.
Daher wird jetzt nicht nur das Unternehmen interessant, sondern auch mal endlich die Bewertung und die Aktie.
Vielleicht mal ein Einstiegsmomentum für uns beide, Timo.
Schauen wir mal, Petra, kommen wir noch auf Samsung bitte.
Samsung haben wir letzte Woche ja vorgestellt, da gab es sozusagen noch die Unsicherheit.
dass die Gewerkschaften damit gedroht haben, Samsung mindestens für, ich glaube, drei Wochen zu bestreiken oder für 18 Tage etwa.
Und dieser Streik ist abgewendet worden.
Man hat sich tatsächlich geeinigt.
Das hatten wir auch schon so ein bisschen antizipiert.
Wir hatten es geahnt, ne?
Wir hatten es geahnt, auch wenn wir jetzt nicht die allerintensivsten Drähte nach Südkorea haben, müssen wir sagen.
Aber wir fanden so die Äußerungen sowohl aus dem Unternehmen als auch aus der Politik.
deuteten darauf hin, dass man da doch versuchen wird, eine Einigung zu finden.
So kommt es jetzt auch.
Es gibt einen ordentlichen Schluck aus der Pulle, wie man so unter Gewerkschaften hierzulande sagt, für die Mitarbeiter.
Aber das haben sie sich, glaube ich, auch verdient.
Und außerdem ein üppiges Bonusprogramm, allerdings auszahlbar in Samsung-Aktien, also nicht in Cash.
Das greift jetzt nicht sofort die Cash-Bestände des Konzerns an.
Und die sehen ja, wir haben es in der letzten Woche gesagt, mit den Quartalszahlen exorbitant gut aus.
Ich glaube, der Gewinn lag beim Siebenfachen des Vorjahresquartals.
Petra, das KGV von Samsung, wenn wir jetzt mal so die Zahlen so für 2026 nehmen und extrapolieren, dann sind wir ja bei einem KGV von 7.
Das ist ja selbst im Vergleich zu einer runtergekommenen Nvidia-Aktie sensationell günstig, oder?
Absolut, natürlich.
Und jetzt, wo die Einigung ist, es führt natürlich keinen Weg dran vorbei, dass es weiterhin nach oben gehen sollte.
Ich wäre gerne am Bonusprogramm beteiligt.
Ich habe irgendwas gelesen, dass umgerechnet die Mitarbeiter über 100.000 Euro an Aktien bekommen sollen.
Und ich könnte mir vorstellen, die halten auch an den Aktien fest.
Also wir hatten das Unternehmen letzte Woche vorgestellt.
Das einzige Damoklesschwert war dieser Tarifsteig.
Der ist beseitigt.
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Das Ganze sehen.
Im Mai 2023 hatten wir Pfizer bereits in unserem Podcast.
Der Kurs befand sich in einem abwärtstrend, intakten Abwärtstrend bei circa 40 US-Dollar.
Und wir hatten damals zunächst von einem Kauf noch abgeraten.
Heute liegt der Kurs bei 25 US-Dollar, also wesentlich tiefer als vor drei Jahren.
Aber er scheint aktuell einen Boden auszubilden.
Und genau das ist der Grund, warum wir heute nochmals Pfizer genauer unter die Lupe nehmen wollen.
Noch mal kurz zur Historie.
Pfizer wurde 1849 in Brooklyn von Charles Pfizer und Charles Erhard gegründet.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Unternehmen zu dem globalen Pharmakonzern entwickelt, den wir heute kennen.
Mit den Schwerpunkten in den Bereichen der Onkologie, der Immologie und der Impfstoffe.
Pfizer verdient das Geld vor allem mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und den Impfstoffen.
Deren Modell basiert auf Forschung, auf Entwicklung, Patentschutz und dann letztendlich natürlich der weltweiten Vermarktung über die Kanäle der Ärzte, Kliniken, Apotheken und andere Partnerschaften.
Und typisch für die Pharmaindustrie und ...
Dadurch ist sie natürlich auch enorm profitabel, ist, dass, wenn ein Wirkstoff gelingt, entstehen oft lange Jahre hoher Margen.
Gleichzeitig führt natürlich aber auch der Ablauf von Patenten dazu, dass Umsätze auch schnell unter Druck geraten.
Im Grunde genommen ist Pfizer und die Geschichte von Pfizer ja...
die jüngere Geschichte muss ich sagen, untrennbar auch mit einem deutschen Unternehmen verbunden, nämlich dem Mainzer Pharma-Startup Biontech.
Wir erinnern uns, das Unternehmen war in der Lage, in der Corona-Pandemie relativ schnell und früh einen Impfstoff gegen Covid-19 zu entwickeln.
Und man hat damals ganz schlau, weil man eben ein kleines Startup war, gesagt, okay, wir brauchen jetzt einen großen weltweiten Partner, der uns hilft, in der industriellen Produktion und im Vertrieb und in der Vermarktung, um das Zeug möglichst schnell an die Menschen zu bringen, hat man sich mit Pfizer zusammengeschlossen und das hat man dann eben auch in den Umsätzen von Pfizer gesehen, die sich von 2019, 2020 Und dann vor allen Dingen 2021, 2022 quasi verdoppelt haben.
Von 40 bis 50 Milliarden US-Dollar ging es hoch auf dann über 80, beziehungsweise sogar in der Spitze an die 100 Milliarden US-Dollar.
Entsprechend auch der Gewinn hat sich verdreifacht, etwa von 7 Milliarden noch 2020 auf 22 beziehungsweise 31 Milliarden.
US-Dollar 2022, 2023.
Die Aktie damals auch natürlich mitgelaufen mit diesem unfassbaren Boom.
Ende 2021 stand die Aktie bei über 60 Dollar.
Und dann hat das begonnen, was du gerade beschrieben hast, Petra.
Diese lange, konstante Abwärtsbewegung.
Intakte Abwärtsbewegung hast du, glaube ich, gesagt.
Das ist irgendwie ein zweifelhaftes Kompliment.
Aber es war im Grunde genommen erwartbar nach diesem Boom.
Und alle haben sich bei Corona und Covid-19 so ein bisschen wieder entspannt.
Ja, und jetzt hat man jahrelang darauf gewartet, dass bei Pfizer irgendwie mal was Neues passiert, irgendwo ein Durchbruch erkennbar ist, irgendein neuer Blockbuster um die Ecke biegt.
Das ist, glaube ich, alles nicht so richtig der Fall.
Aber die Geschäfte stabilisieren sich.
Und das ist wichtig.
Und das ist genau wichtig an dieser Stelle, weil so schnell kann es bei einem riesengroßen international ausgerichteten Pharmakonzern halt nicht funktionieren, dass die den Hebel umdrehen und sind von jetzt auf gleich auf dem Niveau, wo sie vor allen Dingen während der Corona-Pandemie waren.
Also daher, wir haben hier grundsätzlich ein sehr defensives Geschäftsmodell.
Und wir warten jetzt auf die Normalisierung der Corona-Umsätze.
Das sehen wir halt einfach.
Was ich aber interessant finde, dazu kann man sich gerne mal den Chart angucken, ist, dass wir uns jetzt auf diesem Stand von 25 US-Dollar noch unter dem Niveau befinden, was wir die Jahre zuvor vor dem Pandemie-Ausbruch hatten.
Also wir lagen zwischen 2014 und 2020 immer im Bereich von 30 und 40.
US-Dollar, jetzt liegen wir bei 25 und jetzt meldet dann auch das Unternehmen stabilere Erträge und das Unternehmen sieht sich auch auf dem Kurs, die Jahresziele, die es sich gesteckt hat, zu erreichen.
Und das ist natürlich sehr, sehr wichtig.
Man muss sich breiter aufstellen und die jüngsten Nachrichten deuten halt jetzt auch darauf hin, dass die neuen Medikamente, dass genau dieses Geschäft, was wir brauchen, stabilisieren können.
Besonders der Start halt in diesem Jahr viel stärker aus, als auch vom Markt erwartet war.
Deswegen finde ich es gerade äußerst interessant und auch aktuell, sich mal die Unternehmensbewertung anzuschauen.
Also die Q1-Zahlen lagen der Umsatz bei knapp 14,5 Milliarden US-Dollar.
Das machte einen verwässerten Gewinn je Aktie von 0,75 US-Dollar in diesem Quartal.
Und das Management von Pfizer hat daraufhin die Guidance für 2026, also den Ausblick, angehoben.
Man erwartet jetzt einen Gewinn von 2,80 bis 3 Dollar je Aktie und eine Dividende von 1,72 Dollar.
Die Dividende ist ja ein wichtiges Stichwort bei diesem Unternehmen, weil es wirklich ein sehr, sehr üppiger Dividendenzahler ist.
Da gehen wir vielleicht gleich noch drauf ein.
Jedenfalls erwartet war bisher für 2026 eine Dividende von einem Euro, muss ich jetzt sagen, einem Euro 51.
Das liegt jetzt ziemlich oder sogar noch ein bisschen drüber mit einem Dollar 72.
Also da haben wir eine leichte Verbesserung.
Das Interessante ist aber, dass der Aktienkurs auf Wochensicht in der vergangenen Woche um 0,5 Prozent im Plus war.
Sogar an dem Freitag selber wieder 0,3 Prozent im Minus.
Ja, du sagst, es gibt so eine Bodenbildung im Aktienkurs, aber so richtig diese Zahlen und diese Geschäftsentwicklung und diesen Ausblick aufgenommen hat der Markt bei Pfizer noch nicht, oder?
Nee, das sieht man ganz klar.
Aber genau deswegen haben wir ja heute das Unternehmen hier im Podcast, um sich das anzuschauen.
Und ich sprach ja auch eben von einer Bodenbildung.
Die sehe ich hier so ein wenig.
Zumindest halte ich dieses Downside-Potenzial für sehr überschaubar.
Und du sprachst eben schon Bewertung und Dividende an.
Wir sehen hier eine Erholung.
Das ist sehr, sehr wichtig.
Wir haben hier auch, die Zahl hatte ich mir mal rausgesucht.
Der Covid-bezogene Umsatz sinkt weiterhin auf etwa 5 Milliarden US-Dollar.
Und das zeigt natürlich, wie stark Pfizer nach der Pandemie auf neue Produkte angewiesen ist.
Die Pipeline, die Forschungspipeline ist aber voll.
Also wir können davon ausgehen, dass es innerhalb der kommenden Monate oder Jahre wirklich weiterhin erfolgreiche Markteinführungen und damit natürlich auch neue Umsatzquellen gibt.
Wir haben eben auch schon das defensive Geschäftsmodell ausgerichtet und wir sehen einfach, dass diese erfolgreichen Neuausrichtungen jetzt so langsam Fuß fasst.
Und wenn wir uns die Bewertung angucken, bei 25 US-Dollar mit einem KGV von 11 und einer Dividende von knapp 7 Prozent.
ist das natürlich ein Qualitätswert, internationale Reichweite, wo man sich wirklich überlegen kann, kann ich mir den jetzt mal langsam ins Portfolio einkaufen?
Natürlich haben wir hier keinen Highflyer.
Wir werden hier nicht wahrscheinlich sehen, dass wir hier eine KI-Euphorie getriebene Aktie haben.
Aber selbst wenn wir das Vor-Corona-Niveau erreichen, zwischen 30 und 40, haben wir auf dem aktuellen Stand, haben wir wirklich eine Rendite von 40 Prozent alleine im Kurs mit einer Dividende von 7 Prozent.
Telenor wurde 1855 gegründet.
Lang, lang ist es her, wurde dann mehrfach...
umbenannt, bevor 1994 der heutige Name Telenor dann wirklich entstand.
Im Dezember 2000 wurde das Unternehmen dann an der Börse notiert und hat seinen Sitz in der Nähe von Oslo in Norwegen.
Die Geschichte von Telenor ist eng mit dem Ausbau der norwegischen Telekommunikation verbunden.
Erst kamen die Telegrafie und das Festnetz, später dann der Mobilfunk.
Und inzwischen fokussiert man sich auf den Übergang zu 5G und auf Glasfaser.
des Unternehmens liegt klar auf den Kernmärkten in Skandinavien, also Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland, sowie in Asien, in Pakistan, Bangladesch, Thailand und Malaysia.
Telenor hat zurzeit circa weltweit 16.000 Mitarbeiter und versorgt mit diesen Mitarbeitern über 170 Millionen Kunden weltweit.
Womit verdient das Unternehmen sein Geld?
Natürlich vorwiegend mit dem Mobilfunk, mit dem Festnetz, Breitband, mit der Datenverbindung und den digitalen Diensten.
Der Konzern agiert somit als klassischer Telekommunikation- und Infrastrukturserviceanbieter, also ästhetisch in einem Geschäftsumfeld, was mit hohen Investitionen zu tun hat, aber meist dadurch auch sehr stabile und planbare Cashflows generiert.
Wichtig dabei ist zu beachten, dass das Geschäftsmodell natürlich davon lebt von einer globalen Netzabdeckung, da werden wir gleich noch darauf zu sprechen kommen, der Kundenbindung und dem laufenden Ausbau moderner Netze, besonders natürlich 5G-Glasfaser und die datengetriebenen Anwendungen im IoT gelten aktuell als die zentralen Wachstumstreiber.
Ich finde das Unternehmen total spannend, weil, was mir nicht klar war, dass ein norwegisches Telekommunikationsunternehmen zu einem der wichtigsten Anbieter wiederum in Asien zählt.
Fand ich auch interessant.
Und dort in so illustren Ländern wie Thailand, Pakistan und Bangladesch.
Du hast es angesprochen.
Der Fairness halber muss man sagen, dass Telenor in den vergangenen Monaten und Jahren diese Beteiligung auch zum Teil zum Verkauf gestellt hat und sich von einigen auch schon trennt, wie Thailand und Pakistan.
Man fragt sich ja sowieso, warum haben sie das überhaupt gemacht?
Warum sind sie da reingegangen?
Klar, das sind wahnsinnig interessante, dynamische Märkte, die wahrscheinlich viel Umsatz versprechen.
Auf der anderen Seite allerdings, wo auch der Wettbewerb mutmaßlich besonders intensiv ist.
Dass man sich von diesen Beteiligungen jetzt trennt, sieht man, glaube ich, in der Umsatzentwicklung.
Die geht nämlich bei diesem Unternehmen interessanterweise kontinuierlich zurück, der Umsatz.
Also wir hatten vor sechs, sieben Jahren einen Umsatz von 110 Milliarden norwegische Kronen.
Ich werde hier zu so einem Wechselkursexperten.
Wir hatten ja letzte Woche auch schon ein norwegisches Unternehmen.
Also der Wechselkurs 1 Euro gleich knapp 11 norwegische Kronen.
Das heißt alles durch 10,8.
Bedeutet, wir reden hier über ein Unternehmen, das hat mal vor etwa sieben Jahren 11 Milliarden Euro Umsatz gemacht.
Aktuell sind wir noch bei 76.
7,5 Milliarden norwegischen Kronen Umsatz.
Das heißt, da sehen wir diesen Rückgang im Umsatz.
Kommen wir gleich noch zu den Gründen.
Wir reden also über 7,1 Milliarden Euro Umsatz umgerechnet.
Und die Gründe sind genau dieser Beteiligungsverkauf.
Das Interessante ist jetzt aber, sie trennen sich offensichtlich von Beteiligungen, die nicht so wahnsinnig profitabel sind.
Macht ja auch Sinn, weil der Gewinn dieses Unternehmens geht...
Im Grunde genommen bleibt entweder trotz dieses Rückgangs im Umsatz konstant oder er steigt sogar.
Das finde ich total interessant.
Also bei diesem 7,1 Milliarden Euro Umsatz machen wir immerhin noch einen Gewinn von gut 1,2 Milliarden Euro umgerechnet.
Und das zeigt ja, das Unternehmen ist sehr, sehr profitabel unterwegs.
Und das Management arbeitet sehr, sehr gut.
Also ich fand bei diesem Unternehmen, als ich mir die Risiken angeschaut habe, war für mich eines der größten Risiken wirklich diese internationale Komplexität.
Und das mit Sicherheit nicht in den Heimarktmärkten, sondern gerade in Asien, wo du natürlich auch wahnsinnig mit Wettbewerbern vor Ort zu tun hast.
Und jetzt verkauft das Management diese entscheidenden Beteiligungen.
Und das machen sie auch ganz gut.
Das kann ich nachvollziehen, weil es wird Cash gemacht.
Weil natürlich auch das sehr investitionskomplexe Geschäftsmodell dieses Unternehmen für den Ausbau von neuen Netzwerken, um die digitalen Dienste weiterhin zu modernisieren, dafür brauchen sie das Geld.
Und das generieren sie gerade.
Bedeutet, typisch für diese Branche sind natürlich immer wieder moderates Umsatzwachstum, schwankende Gewinne.
Daher von hoher Bedeutung ist immer das EBTA und die operative Marge und die scheint man hier wirklich im Griff zu haben.
Wir haben lustigerweise hier zwei Unternehmen hintereinander, nämlich Pfizer und Telenor, die in total unterschiedlichen Märkten unterwegs sind, aber ähnliche fundamentale Kennziffern aufweisen.
Wir haben ein KGV von...
11,5, eine Dividendenrendite von 6,2 Prozent.
Das ist also, und das fand ich eben das Interessante, dass diese Dividende wird seit Jahren, egal welche Schwankungen die im Umsatz haben, wird diese Dividende gezahlt und sie wird auch jedes Jahr gesteigert.
Das zeigt ja immer schon einen besonderen Managementansatz.
Jetzt müssen wir aber einmal auf diesen Aktienkurs zu sprechen kommen.
Und ich hatte es ja eingangs gesagt, der sieht so ein bisschen aus wie eine norwegische Fjordlandschaft, also sehr zerklüftet und sehr spektakulär.
Die Aktie...
geht eigentlich, wenn man sich das über eine längere Zeit anschaut, regelmäßig für zwei, drei Jahre hoch.
Ich würde mal so grob über den Daumen peilen, so um 20 bis 30 Prozent.
Und dann stürzt sie danach aber um 40 Prozent ab.
Das haben wir gesehen zwischen 2014 und 2016.
2017 und 2020 mehrfach, dann haben wir nochmal so eine Phase gehabt um das Jahr 2022 herum.
Jetzt eine längere Phase, wo es irgendwie ganz schön runtergegangen ist, bis fast auf 8 Euro umgerechnet die Aktie.
Und jetzt aber seit 2023 auch eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung auf aktuell 14 Euro umgerechnet.
Petra, bei diesem Chartverlauf würde ich jetzt eigentlich demnächst wieder einen Absturz erwarten und sagen, ja, total interessante Aktie, aber ich warte mal lieber noch ein paar Monate.
Verstehe ich, ich bin hier auch ambivalent.
Also die Zahlen zeigen eine andere Sprache.
Nein, das stimmt nicht.
Die Zahlen zeigen die Sprache deswegen da, wo der Kurs steht.
Aber sie dürften auch auf die Zukunft gerichtet.
weiterhin nach oben tendieren.
Die Frage ist, haben wir jetzt hier die Charttechniker, die sagen, ich lege hier das Lineal an und sage, da oben ist ein Widerstand, also nehme ich Gewinne mit, machen das vor allem die Institutionellen.
Dann gerät die Aktie unter Druck.
Von den Zahlen her muss sie das aber nicht.
Also wir haben hier zu Beginn des Jahres ein stabiles Fundament mit Wachstum in den Heimatmärkten.
Ja, ein bisschen Gegenwind in Asien.
Aber insgesamt robuste Zahlen und einen deutlich höheren Gewinn als erwartet.
stimmt alles.
Wir haben den Verkauf des Risikos in den internationalen Beteiligungen.
Damit wird wirklich Cash in die Kasse kommen.
Das ist sehr gut.
Wir haben hier wirklich dann entsprechend den Infrastrukturhebel, also den weiteren Ausbau 5G und Glasfaser.
Das ist kostenintensiv, aber das hat man reingeholt durch den Verkauf.
Und du hast es eben gesagt, wir haben hier eine Dividenden- und Cashflow-Perspektive.
Also rein von diesen fundamentalen Zahlen, und Ergebnissen sehe ich hier keinen Absturz der Aktie.
Höchstens natürlich von der Charttechnik.
Wir haben eine Dividende über 6%.
Ein KGV von 11 muss jeder selbst entscheiden.
Auf jeden Fall attraktiv, tolles Unternehmen langfristig betrachtet.
Ja, wir greifen nach den Sternen, Petra, und tun das nicht ganz alleine, sondern mithilfe von Elon Musk, der sein Unternehmen SpaceX an die Börse bringen möchte.
Das 379 Seiten dicke Börsenprospekt ist in der vergangenen Woche veröffentlicht worden und gab erstmals Einblicke in das Geschäft von SpaceX und in die Raumfahrtindustrie.
Und die waren hochinteressant und weil das ein sehr, sehr gehypter Börsengang in diesem Jahr sein wird, ein Mega-IPO, einer der größten in der Geschichte überhaupt, vielleicht der größte.
Wollen wir da heute drauf eingehen, zumal ja Elon Musk, auch das ist ein wichtiger Aspekt, auf den wir gleich noch zu sprechen kommen, es ausdrücklich auf die Kleinaktionäre abgesehen hat, die sich an seinem Unternehmen beteiligen sollen.
So hat er es bei Tesla auch schon mal gemacht.
Also wollen wir genau darauf auch eingehen, was bedeutet das jetzt für Kleinaktionäre?
Können sie dabei sein und wie können sie dabei sein?
Zunächst mal noch zum Zeitplan.
Beobachter erwarten, dass der Börsengang am 12.
Juni stattfinden wird.
Warum am 12.
Juni?
Das ist ein Freitag, weil es an diesem Tag zu einer sogenannten Planetenparade kommen wird.
Nach Sonnenuntergang werden nämlich die drei Planeten Merkur, Venus und Jupiter, ein äußerst seltenes Himmelsereignis, am westlichen Abendhimmel zu sehen sein und zwar so hell, dass man sie mit bloßem Auge erkennen kann.
Kann, zumindest wenn der Himmel es zulässt.
Ja, wenn man sich das schon anschaut, diese fast schon astrologische Überhöhung dieses Börsengangs, Petra.
Welches Gefühl beschleicht dich da?
Planetenkonstellation.
Ich fühle mich wie im ersten Teil von Tomb Raider zurückversetzt.
Da gab es das auch.
Ja, welches Gefühl beschleicht mich da?
Es wird spannend sein zu beobachten.
Ich werde nur als Beobachter dabei sein, weil...
Da ist alles möglich.
Da ist wirklich alles möglich.
Hier werden ja Zahlen aufgerufen.
Es gibt Zukunftsvisionen, die hier bepreist werden.
Zu Recht, ja.
Auf der anderen Seite aber auch mit so vielem Wenn und Aber.
Selbst die Personalie Elon Musk, die kann sehr viel Positives bewirken, aber die kann auch genauso gut das Ganze zum Scheppern bringen.
Wir haben es bei Tesla gesehen.
Also da ist im Grunde genommen alles drin in beide Richtungen.
Und deswegen werde ich da als Stiller, beziehungsweise nicht Stiller, ich werde als Beobachter am Seitenrand stehen und bin sehr gespannt, wie der IPO wirklich ankommt und wie sich dann die Aktie...
in den darauffolgenden Wochen und Monaten entwickelt.
Kommen wir mal ganz kurz zu den Unternehmenszahlen.
Die sind ja jetzt dann auch verkündet worden.
Also wir reden hier über ein Unternehmen, das hat im Jahr 2025 einen Umsatz gemacht von 18,7 Milliarden US-Dollar und dabei kam ein Verlust von gut 5 Milliarden.
Die Q1-Zahlen für 2026 zeigen an, ein Umsatzwachstum im Quartal auf etwa 4,7 Milliarden US-Dollar, allerdings vor allen Dingen auch ein Verlustwachstum auf nämlich 4,3 Milliarden alleine in diesem einen Quartal.
Jetzt ist das wahrscheinlich ein sehr, sehr zyklisch oder ein sehr...
sage ich mal, schwankungsanfälliges Geschäft.
Das hat ja was zu tun mit wann welche Raketen starten und was da wahrscheinlich alles geladen ist.
Insofern würde ich jetzt mal aus einem einzelnen Quartal nicht so wahnsinnig viel herauslesen wollen.
Aber was man schon sieht, ist, dass dieses Unternehmen ja, sage ich mal jetzt noch nicht zu den Profitabelsten gehört, da steckt viel Hoffnung drin.
Klar, wir haben es mit Raumfahrt zu tun.
Der Mann will den Mars besiedeln, der will alles Mögliche im Weltall an Projekten starten.
Und dann muss man sagen, ist SpaceX wahrscheinlich das Unternehmen, was da am allerweitesten vorne mitspielt.
Und dann kommt ganz, ganz lange erst mal gar nichts.
Aber auf der anderen Seite, wenn ich mir die Bewertung angucke, Elon Musk strebt dem Vernehmen nach, das hat die Financial Times berichtet, eine Bewertung von 1,75 Billionen, also 1.750 Milliarden US-Dollar bis 2.000 Milliarden, 2 Billionen US-Dollar an.
Das entspräche dem 94- bis 107-fachen des Jahresumsatzes.
Also da wir ja keinen Gewinn haben, können wir hier noch nicht von einem KGV sprechen.
Das ist ja alles total, ja...
Intergalaktisch, würde man sagen, um in der Branche zu bleiben.
Passend, ja.
Aber wie soll ich da als Einzelaktionär mir jetzt ein Bild...
Also ich kann irgendwie sagen, ich finde den Elon Musk, das ist ein dufter Typ oder ein faszinierender Unternehmer.
Und da glaube ich dran, wenn das einer gewuppt bekommt, dann er.
Aber auf der anderen Seite irgendwie den Mars besiedeln mit einer Million Menschen und Rechenzentren im All bauen, die gekühlt werden durch das Vakuum des Weltalls.
I don't know.
Ich weiß nicht, ob man sich darauf einlassen möchte als Aktionär.
Also wir sind hier beim Podcast Aktien fürs Leben und ich glaube, wir sind uns einig, Timo, dass wir die Erfolge, die gegebenenfalls mit SpaceX erzielt werden, jetzt mal neben erfolgreichen Raketenstarts, erleben wir zwei nicht mehr.
Alles das, was du eben aufgezählt hast, also ein Rechenzentrum im All zu errichten, was dann funktionstüchtig ist, den Mars zu besiedeln, das liegt alles so in weiter Zukunft.
Das ist so eine Sache zwischen Vision und Spinnerei, muss man einfach mal so sagen.
Und wir beurteilen Unternehmen nach fundamentalen Kennzahlen und auch die können wir hier nicht beurteilen.
Wenn wir uns aber mal wirklich fundamental die Daten angucken, die langfristigen Schulden belaufen sich Ende März 2000.
2026 auf knapp 30 Milliarden US-Dollar.
Zusätzlich wurde noch ein 20 Milliarden Dollar Brückenkredit aufgenommen.
Achtung, der könnte natürlich unter Umständen aus den IPO-Erlösen zurückgezahlt werden.
Aber wir wissen gar nicht, wo wir hier anpacken müssen.
Im Grunde genommen hat der Markt zu entscheiden, wie ein Unternehmen bepreist wird, das zugleich Industrie, Infrastruktur und Plattformkonzern ist.
Und das ist etwas völlig Neues.
haben wir hier einen wahnsinnigen Hype.
Kurzfristig könnte der Börsengang genau wegen dieses Hypes und der Knappheit der freihandelbaren Aktien und dem Musk-Faktor stark nachgefragt werden.
Das werden wir sicherlich auch sehen.
Das sind solche Zukunftserwartungen, die wir auch noch in fünf Jahren wahrscheinlich überhaupt nicht bepreisen können.
Daher, es gibt enorme Chancen, du hast es eben richtig gesagt, das Unternehmen besitzt ein optimales Upside durch Starship, durch Mond- und Marsprogramme, durch die Satelliten.
Und das ist ja alles nichts Neues, natürlich auch durch die Partnerschaft mit der NASA.
Aber genau darin liegen natürlich auch die Risiken, die wir haben.
Es wird sehr spannend sein zu beobachten.
Wer hier spekulativ dabei sein möchte, kann natürlich belohnt werden.
Das kann sein, aber es kann genauso gut auch Rolle rückwärts machen.
Kommen wir noch kurz zur Aktienstruktur.
Wir werden es zu tun haben mit A- und B-Aktien.
Das kennt man ja in den USA relativ häufig.
Die A-Aktien sollen an der Börse gehandelt werden und sind sozusagen für Kreti und Pleti.
Für dich und mich.
Die B-Aktien enthalten besondere Stimmrechte und davon wird Elon Musk 94 Prozent behalten.
Er kontrolliert damit voraussichtlich etwa 85 Prozent der Stimmrechte.
Im Grunde genommen, wenn ich die Aktie kaufe, kaufe ich einfach eine Aktie in Elon Musk, oder?
Also ich kaufe einfach...
sozusagen einen Anteil an diesem Unternehmer.
Ich finde das ja total faszinierend, wenn ich das Spielgeld habe und hätte, dann glaube ich, wäre ich da auch gerne dabei.
Und dann ist es vielleicht auch tatsächlich eine Aktie fürs Leben und vielleicht auch für das Leben der nachfolgenden Generation, weil ich wahrscheinlich gar nicht mehr so richtig mitbekommen werde, was daraus jemals wird.
Ist es eigentlich so, dass bei dir Kunden jetzt auch nachfragen und sagen, Liebe Petra, macht es Sinn, da dabei zu sein oder kann man da überhaupt dabei sein?
Und was sagst du denen dann?
Ja, tatsächlich.
Also es war bei vielen Börsengängen, Emissionen in den vergangenen Jahren war es komplett still geworden.
Da gab es überhaupt keine Nachfrage.
Aber in der Tat bei SpaceX gibt es Kunden, Mandanten, die sich melden und sagen, können wir hieran beteiligt werden?
Und wir haben bei unseren depotführenden Banken nachgefragt.
Die können natürlich als institutionelle Investoren ihre Ansprüche geltend machen.
Aber wie bei anderen US-Börsengängen war es so, dass die internationalen Banken, deutsche Banken, hier wenig Zuteilung bekommen.
Also in Deutschland haben wir so gut wie keine Möglichkeit, hier wirklich am Börsengang beteiligt zu werden.
Das ist Glückssache bei einer Zuteilung.
Man kann sich am ersten Tag, dann sollte der 12.
Juni kommen, kann man dann sich sofort darauf stürzen, Ich bin gespannt.
Ich kann es nur weiter sagen.
Es ist wirklich alles, alles, alles möglich.
Und ich traue Elon Musk.
Man kann über ihn sagen, was man will.
Ähnlich wie Donald Trump.
Wenn es einer schafft, wird er es sein.
Und er hat seine 85,1 Prozent an Stimmrechten.
Das ist auch gut so.
Er wird alles daran tun, dass dieses Mega-Unternehmen der Zukunft erfolgreich wird.
Er wird höchstwahrscheinlich der erste Billionär werden.
Das zollt alleine schon Respekt.
Und dann sind wir sofort dabei und werden das über die nächsten Jahre beobachten, wie sich das Ganze entwickeln wird.
Das war mal wieder eine Folge von Aktien fürs Leben, der Vermögens-Podcast von Kapital mit Petra Ahrens aus Köln und Timo Pache hier in Berlin.
Wir bedanken uns fürs Zuhören, wünschen Ihnen eine wunderschöne Restwoche.
Und möglichst viel Sonnenschein und schönes Wetter.
Werden wir haben.
Bis nächste Woche.
Bleiben Sie uns gewogen.
Bis dann.
Tschüss.
Tschüss.
Aktien fürs Leben.
Der Vermögenspodcast von Capital.
Mit Petra Ahrens und Timo Pache.
