# Navigating the 2026 IPO Surge & M&A Opportunities

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-26

## Transcript

Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool, aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also...
Ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammengetrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über florierende Luftfahrttitel, darbende Chemiewerte und einen historischen Ferrari-Moment.
Im Thema des Tages bereiten wir euch perfekt auf das größte IPO-Jahr der Geschichte vor.
Und in der EEE-ET präsentieren wir euch sechs Aktien mit besonders großer Übernahmefantasie.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Nando Sommerfeld und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 26.
Mai und wir wünschen euch einen richtig starken Start in den Tag.
Und richtig stark präsentierte sich unseren...
Dachs da gestern so ganz allein ohne Unterstützung der Wall Street, ohne London, Zürich, Oslo und auch Kopenhagen.
Aber Frankfurt hat geliefert, der Dachs gewann 2,0% auf 25.389 Punkte.
Ja, das Rekordhoch bei 25.508 Punkten ist damit gar nicht mehr weit weg.
So ist es.
Und über die Gründe hatten wir ja gestern schon gesprochen.
Der amerikanische Präsident hat verkündet, das Rahmenabkommen mit dem Iran stehe kurz vor der Finalisierung.
Kriegsende, Wiedereröffnung der Straße von Hormuz, Bedingungen weitgehend ausgehandelt.
So hieß es zumindest.
Und die Börse hat genau das gehört, was sie hören wollte.
Der Ölpreis der Sorte brennt viel 6%.
Und damit auch die Renditen an den Anleihenmärkten.
Zehnjährige Bundesanleihen rentierten erstmals seit langer Zeit wieder unter 3 Prozent, nämlich genau bei 2,94 Prozent.
Und der Euro, der kletterte leicht auf 1,1642.
Und der Bitcoin, der hat es immerhin wieder über die 77.000 Dollar Marke geschafft.
Aber...
Wie sollte es anders sein?
Hinter den Kulissen haken die Gespräche schon wieder.
Atomprogramm, Sanktionserleichterung, beide Seiten ziehen die roten Linien jetzt nach und US-Beamte sorgen sich, dass Terra nach ersten Zugeständnissen jetzt auf Zeit spielt und Außenamtssprecher Bargay, der sagt selbst, Fortschritt ja, Einigung, naja, nicht unmittelbar.
Der Börse war es egal, im Plus war alles, was fliegt und was reißt, Lufthansa Plus 4%.
Air France KLM plus 6 sogar.
MTU Aero Engines plus 6%.
Ryanair plus 5%.
Ja, das konnte sich sehen lassen.
Und die Iren, die haben sogar noch eins draufgesetzt.
Die haben nämlich die letzte Anleihe, die sie hatten, über 1,2 Milliarden Euro, die haben sie zurückgezahlt.
Und damit ist Ryanair praktisch schuldenfrei.
Ob das jetzt so perfekt ist nach der betriebswirtschaftlichen Theorie, weiß man nicht.
Da gibt es immer so eine optimale Verschuldung.
Aber auf jeden Fall gibt es jetzt einen Billigflieger ohne Schulden.
Und das ist in der Branche fast schon exotisch.
Und tui!
Die waren auch im Plus, nämlich 4,9 Prozent.
Wenn das Öl fällt und auch die Urlauber wieder Lust bekommen, dann geht es auch bei den Reisetiteln Schlag auf Schlag und soeben, wie gesagt, die TUI 5 Prozent Plus.
Mal sehen, wie lange das anhält.
Verlierer gab es natürlich auch und das waren die Chemieaktien.
BASF minus 0,6, Brenntag minus 0,7 Prozent.
Der Sektor hatte vom Krieg ja profitiert.
Wir haben es euch oft genug berichtet.
Höhere Preise, knappere Vorprodukte.
Jetzt dreht sich das Spiel halt um.
Interessant, die Aktie der deutschen Börse, die ja auch.
Eine Kriegsgewinnerin war, zumindest gemäß der Logik Volatilität rauf, Absicherungsgeschäfte rauf, Umsätze dann eben auch rauf.
Wenn wir jetzt Frieden einkehren, schrumpft diese Goldader.
Zwischenzeitlich gab es ein klares Minus am Ende, dann sogar aber noch ein leichtes Plus.
Die Anleger trauen dem Frieden offenbar nicht so ganz, ich auch nicht ehrlich gesagt.
Und die Story des Tages, die kam und das hatten wir auch schon gestern berichtet von Delivery Hero.
Und zwar geht es da ja um den Übernahmepoker durch Uber.
Plus 11,9 Prozent bei Delivery Hero auf 37,60 Euro.
Uber will ja übernehmen und hat da auch schon mal 33 Euro ins Spiel gebracht.
Aber natürlich viel zu mickrig.
Mehrere Großaktionäre peilen da eher 40 Euro an.
Und Gewinner war auch einer der Großaktionäre von Delivery Heroes, nämlich Prosus.
Die haben 2,8 Prozent sind die gestiegen und die können sich natürlich die Hände reiben, wenn da mehr für Delivery Hero bezahlt wird.
Ihr könnt euch vielleicht auch die Hände reiben, aber dazu gibt es dann gleich mehr in der Triple-E-Idee.
Vorher schauen wir auf Ferrari.
Die Aktie gewann nämlich fast 3% und der Grund ist historisch.
Der italienische Luxussportwagenbauer hat gestern nämlich in Rom sein erstes vollelektrisches Auto präsentiert, vorgestellt.
Es ist tatsächlich passiert mit dem Modell Luce.
was so viel heißt wie Licht, wagt der Konzern einen strategischen Kurswechsel, während ja Konkurrenten wie Porsche und Lamborghini ihre Elektroambitionen wegen schwacher Nachfrage zuletzt zurückgeschraubt haben.
Und der Preis für Luce liegt bei 550.000 Euro plus.
Und die Auslieferung soll tatsächlich schon im vierten Quartal beginnen.
Aber wahrscheinlich, so wie ich Ferrari kenne, wird denen das wieder gelingen.
Ja, Luce.
Für lässige 550.
Ich finde Luchy ist ein cooler Name.
Für 550.000 Euro.
So, ich mache mal schnell die Termine.
Die gibt es hier kostenlos.
Und zwar gibt es Zahlen von Xiaomi Pony AI, also aus China.
Dann Z-Scaler Amerika.
BeiWa legt Zahlen zum ersten Quartal vor.
Aus Amerika gibt es den Index des Verbrauchervertrauens für Mai.
Und damit sind das auch schon alle Termine für Dienstag.
Das Thema des Tages.
Der IPO-Markt, also der Markt für Neuemissionen, der ist ja gerade am Aufwachen.
SpaceX peilt für Mitte Juni einen der größten Börsengänge der Geschichte an.
Es sollte sogar der größte Börsengang der Geschichte werden.
OpenAI will ja Anthropic zuvorkommen mit seinem Börsengang und in den nächsten Wochen den Prospekt einreichen.
Und dazu haben auch noch ORA, das ist ja die mit dem Ring am Finger, und Blockchain.com vergangene Woche ihre Papiere eingereicht.
Und was man schon sagen kann, uns steht die größte Neuemissionswelle.
Seit Jahren, wenn nicht gar in der Geschichte bevor.
Ich komme mal mit den Zahlen dazu.
Goldman Sachs erwartet für dieses Jahr rund 100 Börsengänge mit einem Volumen von 160 Milliarden Dollar.
Zum Vergleich, im vergangenen Jahr waren es nur 38 Milliarden.
Und das letzte Boomjahr 2021 lag bei 115 Milliarden.
Das Volumen von 160 Milliarden Dollar wäre ein Rekord.
Auch wenn in den Jahren 99 und 2000 noch mehr Firmen an die Börse gegangen sind.
Aber die Volumi da waren da kleiner.
Und das wirft zwei Fragen auf, die wir heute im Thema des Tages anschauen.
Nämlich erstens, wie haben sich die jüngsten Börsengänge eigentlich geschlagen?
Also ist es sinnvoll, da einfach zu zeichnen?
Wobei natürlich amerikanische Börsengänge zu zeichnen immer sehr schwierig ist.
Aber vielleicht gibt es das ja in Deutschland mal eine Ausnahme diesmal.
Und zweitens, was sagt die Geschichte eigentlich, wenn es zu ganz großen Neuemissionen kommt?
Da gibt es immer die Frage, gibt es einen Crash?
Ist das ein Zeichen für einen Höchststand?
Und wir fangen vielleicht erst mal mit den frischen Zahlen an und mit der ersten Frage.
Und da hat die Information nämlich mal eine Auswertung gemacht und hat sich alle Tech-IPOs angeschaut.
Und wenn man sich die anschaut, dann lag der Median, also der Wert, wo links und rechts genauso viele Tech-IPOs lagen, der lag bei minus 32 Prozent.
Das ist schon krass.
Das tut echt weh, weil wir reden ja über Tech.
Also das ist ja eigentlich Boom, möchte man meinen.
Und ja, bei einzelnen Namen ist es sogar noch dramatischer.
Klana, seit dem September-IP-Ofer 60% eingebrochen.
StubHub, das ist ja diese Ticket-Plattform, ebenfalls minus 60%.
Chime, das Fintech minus 34%.
Figma, das Design-Tool, das alle gefeiert haben, über 30% runter.
Aber, und das ist interessant, es gibt zwei spektakuläre Ausreißer nach oben.
Coreweave, das ist ja der KI-Cloud-Anbieter, plus 160%.
Und es gibt halt ein klares Muster, wer eine KI oder eine Krypto-Story erzielt, wird gefeiert und alles andere wird abgestraft.
Und genau das hat sich auch 2026 fortgesetzt.
Cerebras, der KI-Chip-Hersteller, plus 40 seit dem Mai IPO.
Fervo Energy, das war ja diese Geothermie-Firma, die Strom für KI-Rechenzentren liefern will.
Ebenfalls plus 40.
Hawkeye 360, ein Satelliten-Defense-Spezialist, immerhin plus 17 Prozent.
Und interessant ist auch der erste Handelstag.
Goldmann hat mal ausgerechnet der 30-Jahres-Median-Für-den-IPO-Erstkurs-Gewinn.
Also wenn ihr zeichnet und dann eben der erste Kurs.
Der liegt bei 16 Prozent.
Und 2026 sind wir bisher sogar bei 19 Prozent.
Also leicht über dem Schnitt, aber weit entfernt von den 60 Prozent Exzessen aus dem Dotcom-Jahr 1999.
Ja und Goldman hat das Muster der Gewinner mal sauber rausgearbeitet.
Wer mehr als 20 Prozent Umsatzwachstum hat und in den ersten ein, zwei Jahren profitabel will, die fällt aus Sicht von zwölf Monaten im Schnitt plus 90 Prozent.
Und wer langsam wächst und erst später, spät profitabel wird, der verliert 65%.
Also ihr seht, Wachstum allein reicht nicht.
Es muss auch der Weg in die schwarzen Zahlen sichtbar sein.
Und das erklärt übrigens auch, warum SpaceX gerade so kritisch beäugt wird.
Die Feiling-Unterlagen zeigen verlangsamtes Umsatzwachstum und steigenden Cash-Burn, weil sich das Unternehmen ja zur KI-Rechenzentrumsfirma umbaut.
Und was auffällt, halt auch dabei, viele IPOs sind auf Perfektion gepreist.
Und was das heißt, naja.
Ja, das wissen wir.
Das heißt, es ist eigentlich so die elegante Umschreibung für kein Millimeter Spielraum für Enttäuschung.
Und damit kommen wir nun zur zweiten Frage.
Was sagt die Historie?
Und jetzt wird es so interessant, denn wir haben zwei Studien mit komplett gegensätzlichen Schlüssen, aber mit unterschiedlichen Schlüssen.
Und sage ich mal, Bühne frei für Bullen und Bären, der Wall Street.
Wer macht den Anfang, Sommerfeld?
Der Bär.
Ich sag mal der Bär und das ist in dem Fall Michael Hartnett von Bank of America.
Der hat sich die zehn größten Börsengänge aller Zeiten angeschaut.
Aramco, Alibaba, Softbank, NTT, Visa, AIA.
Enel, Facebook, also Meta, GM und ICBC und gefragt, ob es danach zu einem Ausverkauf kam.
Und sein Befund ist gemischt.
Nach drei Mega-IPOs kam es in den kommenden Monaten zu einem stärkeren Ausverkauf des jeweiligen lokalen Aktienindex.
Beim Rest gab es aber zum Teil deutliche Pluszeitigen.
Aber Hartnett...
Eigentliche Sorge ist eine andere.
Es ist nicht jeder einzelne IPO, sondern diese Konzentration, die wir gerade erleben.
Und Tech macht im S&P 500 schon heute über 44 Prozent aus.
Wenn jetzt noch SpaceX und OpenAI an die Börse kommen, dann würde diese Konzentration auf rund 48 Prozent steigen.
Und das ist höher als in den Roaring Twenties, also vor 100 Jahren, höher als den Nifty Fifties der 70er, höher als beim Japan-Boom der 80er.
Und höher als in der TMT-Blase der 90er.
Und sein Fazit ist, strong price action, retail mania, slamping wall, so bubbly, so hat er geschrieben.
Also eher, er sieht es als Bubble-Zeichen, wenn eben ein Sektor so eine hohe Konzentration hat.
Absolut, klare Statement.
Jetzt kommt aber der Bulle, Goldman Sachs.
Und dieser Bulle widerspricht Hartmut in zentralen Punkten.
Goldman's Kernthese lautet wörtlich, Mega-IPOs ungleich Market.
Also sie haben sich die vier größten Börsengänge der letzten 30 Jahre angeschaut, Visa, GM, Alibaba und Meda.
Der S&P 500 ist im Monat vor dem Mega-IPO-Umschnitt um 1% gefallen und im Monat nach dem IPO um 5% gestiegen.
Und Goldmann sagt auch, der Treiber war Makro, also einfach das Umfeld, nicht das IPO-Angebot.
Keine Verkaufswelle bei den Mega-Caps, keine Liquidation bei dem Momentum-Liebling.
Die These vom IPO-Tsunami, der den Markt runterzieht, hält empirisch nicht statt.
Das sagt zumindest Goldmann Sachs.
Aber man muss natürlich auch wissen, die wollen ja auch bekanntlich die großen IPOs mit in den Markt bringen.
Beispielsweise auch jetzt den von SpaceX.
Ja, guter Hinweis, das macht man echt dabei nie vergessen, die trommeln nicht umsonst.
Aber auch beim Thema Index-Inklusion versucht Goldman die Panikmache zu entzaubern.
Rechenbeispiel gefällig, hier kommt es eine Firma mit einer Billion Dollar Market Kapitalisierung und 10% Streu Besitz hatte in S&P 500, ein Gewicht von unter 0,5%.
Kaufdruck auf die bestehenden Indexmitglieder lege bei unter 5 Basispunkten ihrer Marktkapitalisierung und unter 5% ihres Tagesumsatzes.
Also mechanisch ist das also kaum spürbar.
Und dann ist natürlich die Frage, was ist mit den Fond-Cash-Quoten?
Vor den vier großen IPOs sind die Cash-Reserven der US-Aktienfonds im Median 3% gestiegen, danach um 2% gefallen.
Und aktuell liegen die Cash-Quoten bei 1,4%.
Und wenn man das in Dollar rechnet, sind das 181 Milliarden.
Da wäre also genug Pulver da, um die IPOs zu schlucken, ohne jetzt andere Aktien verkaufen zu müssen.
Und ein Detail ist vielleicht noch ganz spannend für die Trader unter euch, nämlich die Lock-Up-Periode.
Das sind ja Aktien, die man am Anfang nicht verkaufen darf.
Irgendwann nach einem bestimmten Zeitpunkt darf man sie verkaufen.
Und da hat Goldman noch festgestellt, im Schnitt fallen IPOs seit 2017 rund 5% im Monat vor dem Ende dieser Lock-up-Frist.
Und bei IPOs seit 2023 sogar 10% in den ersten sechs Monaten davor.
Aber, und das ist die gute Nachricht, innerhalb von drei Monaten nach dem Lock-up-Ablauf erholen sich typischerweise die Kurse wieder über den Erstkurs hinaus.
Für euch heißt es konkret, wenn ihr bei SpaceX oder OpenAI zeichnet, müsst ihr mit einem Durchhänger rund um die Lockup-Period rechnen.
Das ist normal.
Wer Nerven hat, kauft genau dann nach.
Und jetzt habt ihr die beiden Sichtweisen.
Bear Hartnett wartet vor Konzentrationsplase und Top-Signal.
Und Bulle Goldman sagt, historisch waren Mega-IPOs nicht Ereignisse für den breiten Markt.
Ja, was ziehen wir daraus?
Ich würde mal sagen, drei Lehren.
Erstens, wer breit in IPOs investiert und wenn es Tech-IPOs sind, der kauft im Schnitt eben 32 Prozent Minus, außer er trifft die Namen mit echter KI-Story und sichtbarem Fahrt zur Profitabilität.
Goldmanns 90-Prozent-Regel gilt nur für die Schnellwachser mit Namen Break-Even.
Und da muss man ganz klar sagen, Selektion schlägt Marktbreite.
Zweite Lehre, den Markt...
Crash wegen IPO-Volumen müsst ihr nicht fürchten.
Die Goldman-Daten sind eindeutig.
Die vier größten Listings der letzten 30 Jahre haben den S&P 500 nicht erschüttert.
Und wer aus Angst vor dem SpaceX-IPO seine Aktien verkauft, der handelt halt ganz klar gegen die Empirie.
Und drittens, und das ist...
Der wichtigste Punkt, Hartnetz-Konstellationswarnung, die bleibt trotzdem ernst zu nehmen.
Wenn 48 Prozent eures S&P 500 in Tech und KI stecken, dann ist das kein Diversifikationsprodukt mehr, sondern ein Klumpenrisiko mit Etikett.
Und Goldman bestätigt das implizit, wenn sie schreiben, dass Asset Allocation durch Risikolimits oft nicht voll mitziehen können.
Und wer das eben nicht will, der muss aktiv gegensteuern, etwa durch Equal Rate Indizes oder aber sich so einen Value Faktor mit einbauen.
Europa-Übergewichten oder Stärkergewichten oder eben auch Schwellenländer.
So stellt man sich das vor.
So soll es aussehen, wenn die Übernahme-Fantasie Besitz von einer Aktie ergreift.
Wir sprachen ja gestern schon kurz drüber und heute in den Märkten auch über die Kurs-Rally der Delivery Hero Aktie.
Uber buhlt um den Lieferdienst.
Es halten sich Spekulationen über einen Bieterkampf, denn auch DoorDash soll interessiert sein, teilweise als Teilhaber oder auch nicht.
Wie auch immer das Ganze ausgeht, fest steht, die Aktionäre von Delivery Hero werden profitieren.
Gestern nochmal 12 Prozent plus, wir haben es gesagt, der elfte Gewinntag in Serie, 90 Prozent Kursplus in dieser Zeit.
Das ist stark.
Da wären wir natürlich sehr gern dabei gewesen, doch es muss ja nicht Delivery Hero sein.
Es gibt da draußen jede Menge andere Aktien, bei denen Übernahmefantasie ausbrechen kann.
Doch wie immer liegt die Vorausforderung darin, die Kandidaten zu erkennen.
Und dabei wollen wir euch in der Toy World EED heute helfen und dafür nutzen.
wir mal wieder die schlauen Köpfe von Goldman Sachs.
Die sind in Sachen Übernahmen als M&A ganz nah dran.
Damit verdient die Investmentbank ja auch das ganz große Geld.
Ja, wir haben uns also mal den Goldman Sachs European M&A Targets Index angeschaut.
Der enthält 37 europäische Werte, bei denen M&A Fantasie herrscht, also ihrer Meinung nach.
Und damit sind nicht nur Übernahmen gemeint, das ist auch ganz wichtig.
In dem European Targets Index sind auch Firmen, bei denen Goldman Sachs grundsätzlich Transaktionspotenzial sieht.
Also etwa durch Buyouts, Beteiligungseinstieg, Assetverkäufen, Spin-Offs zählen dazu, Abspaltung oder auch Private Equity Deals.
Also aus den 37 Werten des Index haben wir mal sechs herausgefiltert, denen Goldman aktuell besonders großes Kurspotenzial zutraut.
Beziehungsweise alle Analysten im Schnitt das zutrauen.
Der britische Sportwetten- und Gaming-Konzern, der gehört zu den weltweit größten Anbietern mit Marken wie Ledbrokes, Coral, Bivin und im US-Joint-Venture BetMGM.
Die M&E-Story liegt hier in der Größe den digitalen Plattformen einer möglichen Portfolio-Fokussierung.
Übernahmefantasie besitzt laut Goldman Sachs-Strategien auch der Aktie von...
Scout24.
Und das ist die Firma hinter Immoscout24, also im Immobilienmarktplatz mit starker Plattformposition.
Und für M&E-Investoren interessant wegen hoher strategischer Relevanz von Immobiliendaten, Marktplatz-Ökosystem und auch wiederkehrenden Umsätzen.
Und Scout24 war zuletzt etwa mit Übernahmen in Spanien auffällig.
Ja, die sind da sehr emsig.
Und dann hätten wir da noch die Big Yellow Group.
Das ist ein britischer Self-Storage-Anbieter mit Fokus auf sichere Lagerflächen für Pläne.
Privat- und Geschäftskunden.
Das Unternehmen besitzt 111 Standorte aktuell.
Und hier kommt die M&E-Fantasie aus Immobilienwerten, Standortknappheit und Konsolidierungspotenzial im Self-Storage-Markt.
Und spannend ist auch Melrose Industries, das ist der vierte Wert.
Die Briten haben sich zum Aerospace und Defense-Zulieferer gewandelt und diese Metamorphose ist laut Einschätzung von Goldman längst nicht beendet und Zukäufe etwa sind sehr wahrscheinlich.
Und dann hätten wir noch Argens.
Die belgisch-niederländische Bio-Pharma-Firma setzt ihren Fokus auf schwere Autoimmunerkrankungen.
Hier liegt die Fantasie auf der Hand.
Große Pharmafirmen suchen ständig nach wachstumsstarken Immunologie-Plattformen.
Und Argens bietet genau das.
Und der sechste Kandidat mit besonders großer M&E-Kursfantasie ist ein alter Bekannter, die griechische Alpha Bank.
Die hatten wir auch schon mal als separate Triple-E-Idee.
Und die Fantasie hier ist ziemlich konkret.
Unicredit hat bereits eine strategische Beteiligung von knapp 30 Prozent aufgebaut und eine Komplettübernahme steht im Raum.
Und was ein solches Szenario bedeutet, das wissen wir von der Commerzbank-Aktie.
Das war alles Waktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Schickt uns alle mit den AAA, also aah.atwild.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und heute gibt es ein Jubiläum, ein ganz großes bei unserem Schwester-Podcast, Defner und Schäpitz, nämlich die 500.
Folge.
Und der Defner und ich feiern...
die jetzt nicht mit einer großen Body oder sonstigen Sachen oder auch nicht mit einem Lambo, wie das andere machen, sondern wir feiern das mit den Hörerinnen und Hörern und haben uns Grußbotschaften schicken lassen.
Und wir haben die uns noch nicht vorher angehört, sondern wir würden einfach ein paar davon, die wir haben, solange die Zeit halt reicht, uns einfach einspielen und dann mal gucken, was uns Hörerinnen und Hörer mitzuteilen haben.
Und dann wollen wir natürlich auch noch so ein bisschen die acht Jahre...
Deffner und Schäbets Revue passieren lassen.
Was ist da alles passiert?
Welche Streits gab es?
Und was war besonders gelungen, was weniger?
Und unsere fünf Lehren wollen wir auch noch präsentieren.
Und am Ende sollen alle ein bisschen klüger aus der Sendung gehen.
Sommerfeld, was war dein Lieblingserlebnis?
Deffner und Schäbets, du warst ja schon einmal sogar dabei.
Ja stimmt, ich war auch tatsächlich mal dabei, aber vorher muss ich mal sagen, acht Jahre, das ist wirklich Wahnsinn.
Ihr habt den Podcast quasi miterfunden, das war damals echt noch eine ziemlich neue Sache und ihr wart da schon am Start und ja, ich durfte bei Dudes auch einmal dabei sein, das war mir natürlich eine große Ehre.
Und ich liebe ja, ich bin großer Fan der Bulle-Bär-Kategorien.
Ich mag es, wenn Deffner seinen Techno-Schrott verteidigt.
Und ich mag auch, wenn ihr euch so langsam hochschaukelt und der Zoff so, wenn man das als Treuerhörer dann schon so weiß, das ist unaufweislich, jetzt wird gestritten.
Und überhaupt finde ich eines eurer Grundanliegen, halt so klug und hart zu streiten und dabei alle Argumente beider Seiten zu hören und dann irgendwie am Ende auch wieder versöhnlich zu enden, das finde ich super und das kommt ja heutzutage viel zu kurz.
Bei Defner und Schepitz kommt das halt nicht zu kurz, da ist das quasi Programm.
Und deshalb sage ich hier und heute mal explizit, abonniert Defner und Schepitz, sprecht über sie und empfehlt sie euren Freunden.
Und Triple E natürlich auch.
Wir hören uns dann morgen hier auch wieder bei Triple E, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
