# AI Valuation Shifts and Compounder Resilience

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-23

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Ich rede heute endlich mal wieder mit dem Compounder-König, mit dem Experten für die Immergewinner-Aktien.
Und ich muss mit ihm wohl die wichtigste Frage für Langfristanleger diskutieren.
Was ist ein Burggraben noch wert, wenn die KI plötzlich jedes Geschäftsmodell testet?
Ist die Ära der Alleskönner-Qualitätsaktien womöglich vorbei?
Los geht's aber mit einem DCF-Deepdive bei SpaceX.
Was ist Elon Musks Raketenfirma wirklich wert?
Welche Annahmen sind nötig, um einen Börsenwert von 2 Billionen Dollar zu rechtfertigen?
Und was hat das bitte mit dem Terminal Value zu tun?
Mein Gast spricht über den Unterschied zwischen Dotcom und KI, über SAP, Novo Nordisk, Hermes, L'Oreal, ASML, Emerging Markets und darüber, warum manche Qualitätsaktien vielleicht nur wegen höherer Zinsen gefallen sind, andere aber, weil ihr Geschäftsmodell wirklich wackelt.
Und zum Schluss verrät er, wer die französischen Präsidentschaftswahlen gewinnt und warum Deutschland im Vergleich zu Frankreich ein reformfreudiges Land ist.
Ein Gespräch mit Wolfgang Fickus.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste.
die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 23.
Mai und wir haben eine Woche hinter uns, in der die...
der Welt, die Nullen ausgegangen sind, so möchte ich es mal ausdrücken.
Denn das sind alles sehr, sehr große Zahlen, die wir da jetzt erlebt haben.
Nvidia macht in einem Quartal 48 Milliarden Dollar freien Cashflow.
Das ist mehr als beispielsweise BASF an der Börse wert.
Das ist diese Vergleiche mit den deutschen Werten.
Die kennen wir ja leider schon.
Und Nvidia kündigt nebenbei mal so 80 Milliarden Aktienrückkauf an.
Und dann haben wir natürlich SpaceX, größter Börsengang aller Zeiten.
Und im...
Prozess im Prospekt, lieber Holger.
Ein Tamm, der sagenhaft groß erscheint.
Ja, sag's.
28,5 Billionen Dollar.
Ja, wenn die Nullen ausgehen, dann muss der Sommerfeld auch wieder zurückkommen, das ist klar.
Ja, du bist ja auf dem Schiff, ja.
Und das sind wirklich schon krasse Zahlen, wenn man das hört.
Und man muss ja wissen, die Weltwirtschaft, die ist ja insgesamt nur 110 Billionen groß.
Und wenn...
Da in Tappen von 28,5 ist es ungefähr ein Viertel der Weltwirtschaft, der Musk mit seinem SpaceX adressiert.
Aber das sind nicht alles.
Wir hatten noch viel mehr Nullen hier.
Und zwar hat Kathy Woods ihren neuen Ausblick Ideen 2026 rausgebracht.
Warum man die jetzt Mitte des Jahres rausbringt, weiß ich auch nicht.
Bisschen spät, oder?
Bisschen spät ist sie damit drin.
Vielleicht hat sie neue Ideen.
Und da war eine Idee drin, die fand ich auch sehr gut.
Und zwar der Markt für Longevity.
Der ist 1,2 Billiarden.
Und Billiarden sind tausend Billionen.
Und das ist das Elffache der Weltwirtschaft.
Und dann gibt es noch OpenAI, die bereiten ihren Börsengang vor.
Und das soll ja schon vielleicht nächste Woche kommen.
Da geht es so ein Wettbewerb losgegangen, wer kommt als erstes.
Und jetzt so ein bisschen FOMO, so nach dem Motto, oh, schnell noch an die Kohle ran, bevor möglicherweise die Kohle bei den Leuten dann doch nicht mehr so locker sitzt.
Und wenn man das alles zusammenrechnet, diese ganzen Tams, dann kommt man auf wirklich ein Vielfaches der Erde.
Und muss ich fragen, mathematisch ist das wohl schwierig möglich.
Vielleicht ist es die größte Bubble aller Zeiten, vielleicht auch die größte Vermögensverschiebung aller Zeiten.
Vielleicht ist auch irgendwas dazwischen.
Auf jeden Fall sind es spannende Zeiten, das kann man auf jeden Fall sagen.
Und so große Zahlen, da schwirrt einem schon einiges um den Kopf rum.
Wohl dem, der dabei einen kühlen Kopf bewahrt.
Ich habe natürlich die Gelegenheit genutzt, ich bin ja quasi noch im Urlaub.
In diesem Moment bin ich, wo bin ich jetzt?
Ich bin jetzt gestartet vor ein paar Stunden in Newcastle auf der Fähre.
Auf dem Weg morgen früh kommen wir in Amsterdam an.
Und ich habe natürlich in den letzten Tagen, als ich in Schottland unterwegs war, in dieser rauen, spröden, aber sehr...
ja, sehr, sehr imposanten Landschaft, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, wie werde ich quasi mich in dieser neuen Börsenwelt zurechtfinden mit diesen völlig absurd großen Tams.
Und da habe ich natürlich eine Entscheidung getroffen, lieber Holger.
Ich habe mich nämlich in Vorbereitung auf den SpaceX-Börsengang, habe ich mich von meinen Tesla-Aktien getrennt.
Hast du jetzt die Liquidität geschaffen, damit du jetzt auch wirklich da ganz groß mitmachen kannst.
Nein, nein, nein.
Aber du weißt schon, du musst...
Du musst drei Prozent Anteil haben, damit du irgendwann auch mal eine Klage anstrengen kannst, falls dir irgendwas nicht gefällt, was der Elon macht.
Der kauft ja mal hier ein bisschen.
Der hat ja auch so SpaceX als Sparkasse genutzt, um seine...
um seine KI-Aktivitäten durchzufüttern.
Jetzt hat er den KI-Aktivitäten auch den größten Wert beigemessen.
Das ist schon faszinierend.
Das sind noch KI mit angeschlossener Raketenabteilung.
Ich weiß nicht, ob du das investieren willst, Robert Feld.
Meine Idee ist ja eine völlig andere.
Warum war ich in Tesla investiert?
Wegen des Genies Elon Musk.
Ich meine, das ist eher so eine emotionale Sache, nicht besonders rational.
Aber die Märkte sind in der Sache ja auch nicht rational.
Das sehen wir an der Bewertung von Tesla.
Ist ja eigentlich ein Autokonzern.
Aber warum, wenn jetzt Space...
X an die Börse geht, dann ist dort doch die Fantasie auf das Große, auf den großen neuen Markt, auf das Genie Elon Musk, dann ist die Idee eines Tesla-Investments vorbei.
Und wir sagen ja immer, wenn die Investmentidee quasi, man muss sie immer hinterfragen, selbst bei Jahrhundertaktien, wobei Tesla keine Jahrhundertaktie hat, das möchte ich dazu sagen.
Aber wenn die Investmentidee, mit der man da reingegangen ist, nicht mehr vorhanden ist, dann sollte man darüber nachdenken, ob man sich davon trennt.
Und das habe ich jetzt getan und werde in SpaceX investieren.
Jetzt wirst du sagen, lieber Holger, ja, aber ist doch viel zu teuer, haben wir auch alle schon durchgerechnet und werdet ihr heute in dieser Folge auch nochmal sehr, sehr klug durchrechnen.
Aber ich sage, Sparplanaktie.
Weil wenn die zu teuer ist und der Markt korrigieren wird und damit auch die SpaceX-Aktie, dann werde ich natürlich einfach günstig nachkaufen.
Das ist jetzt der Plan und so wird es auch durchgeführt und von Tesla habe ich mich deshalb getrennt.
Warum denn?
Was ich nicht verstehe, das Timing von Tesla, das mag ich nicht ganz verstehen, weil wir ja auch erfahren haben, dass Tesla SpaceX-Aktien hält.
Und dann könnte Tesla auch nochmal einen kleinen Sprung machen.
Ja, aber noch ein Grund, dass ich ja quasi nicht beides brauche.
Und die größere Fantasie, die ich Tesla auch immer zugestanden habe, die steckt einfach in SpaceX.
Und SpaceX, das ist die spannende Aktie mit Blick auf 15, 15, 20 Jahre.
Du hast ja bis 12.
Juni noch Zeit.
Das Problem ist ja, du hast ja bis 12.
Juni noch Zeit.
Und die hättest du ja mit Tesla-Aktien noch verbringen können.
Jetzt ist natürlich die Frage, ob bis zum 12.
Juni die Tesla-Aktie nicht auch teurer wird.
Also wenn der Hype so richtig losgeht, das kann ich nicht sein, dass der Hype vorher abebbt, aber wenn der Hype jetzt losgeht, dann müsste vielleicht auch Tesla noch ein bisschen laufen.
Oder wenn alle so wie der Sommerfeld agieren, dann wird die Aktie nämlich jetzt unter Druck geraten.
Kann auch passieren.
Du meinst, alle gehen Tesla short und SpaceX long.
Kann man machen?
Bei mir war es jetzt einfach so, ich hatte jetzt Ruhe.
Eine Woche, zehn Tage.
Und da habe ich diese Entscheidung getroffen und dann wird die auch durchgeführt.
Bevor ich dann jetzt wieder in zwei Tagen sozusagen in den Redaktionsstress zurückkehre.
Und in den Podcaststress.
Wir haben nämlich beide nächste Woche Podcast.
Das stimmt.
Und dann hoffe ich, sofern du vom Boot wieder runterkommst, also falls ihr in Amsterdam seid, wann wolltest du ankommen?
9.46 Uhr könnt ihr dann da am Kai stehen und könnt im Sommerfeld zuwinken.
Das wäre natürlich toll, wenn da AAA-Fans stehen und mir zuwinken.
Das wäre natürlich toll.
Ich habe schon AAA-Fans getroffen in den Niederlanden.
Das ist noch gar nicht so lange her, auch während eines Urlaubs.
Stimmt, im Stadion war es ja in den Niederlanden.
So komm, aber jetzt Holger, weil du in der Woche natürlich hier mehr im Bilde bist als ich, mach doch mal mit den Zahlen weiter.
Es war eine Pluswoche beim S&P 500, sogar die achte Pluswoche in Folge.
Das war die längste Serie seit 2023.
S&P 500 war aber nur ein läppisches Plus.
Plus 0,9 und Nasdaq 100 plus 1,2.
Und der Outperformer diese Woche, nachdem er gut die letzten Wochen immer ein Underperformer war, war der DAX plus 3,9.
Jetzt mittlerweile DAX auch wieder im Plus seit Jahresanfang.
Die war bisher nicht im Plus und jetzt wieder im Plus.
S&P 500 aber 9 Prozent im Plus und der DAX plus 1,7.
Also da ist noch was aufzuholen.
Und was war so die Sachen schlechthin?
Man hat so ein bisschen gesehen, dass auch ein bisschen Rotation drin war.
Auf einmal war diese Woche auch Healthcare angesagt, auch Small Caps.
Also der Russell war diese Woche der Outperformer mit drei Prozent plus.
Ein paar zyklische Branchen waren noch ganz, ganz gut.
Und KI war nicht mehr alles gut, sondern nur wieder, ja.
ein paar Sachen dabei.
Und was positiv war, waren die Renditen.
Die sind erst gestiegen.
Da gab es dann nochmal einen kräftigen Ausverkauf.
Die 10-jährige Amerika 4,69 und ist dann aber mit 4,56 am Ende rausgegangen, weil es so ein bisschen Friedenshoffnung gibt, also Entspannungshoffnung.
Ach Gott.
Oh Gott, da sagst du genau das.
Wie lange geht das jetzt?
Seit Monaten, das glaubt doch keiner mehr.
Komm, ich versuche mal, wir gehen mal in die Indizes ran.
Ich versuche mal mein Glück hier.
Du hast es schon gesagt, DAX 4% im Plus.
Das ist natürlich wirklich gut.
Infineon ganz oben.
Ich denke mal, das hat mit den Nvidia-Zahlen zu tun, die ja quasi die Branche beflügelt haben, außer Nvidia selbst.
Aber großes Durchatmen.
Der Superzyklus geht weiter, so nach dem Motto.
So ist es.
Aber bei Nvidia hieß es halt, da ist schon alles Gute drin und zu gut drin oder kann es noch besser werden?
Nein.
Und das war halt das Problem von Nvidia.
Aber die Zahlen waren eigentlich gigantisch.
Die haben immer die Dividende von 1 auf 25 Cent mal eben angehoben und dieser 80 Milliarden Aktienrückkauf, es ist schon...
Ist schon krass.
Aber es hat so ein bisschen Apple-Vibes, sagen wir mal.
Es wächst halt nicht mehr ganz so schnell und jetzt fängst du halt an und machst den alten Trick und kaufst deine Aktien zurück und kannst halt darüber Wachstum generieren.
Also ein bisschen dieses Gefühl und dann sagen die Leute, also das war so ein bisschen das Unbehagen, was Leute gespürt haben, dass es halt so ein bisschen epplig wird, weil das Wachstum halt langsam weniger wird.
Aber ich meine, das ist das Gesetz der großen Zahlen.
Irgendwann ist es halt immer schwieriger.
Aber ich fand es trotzdem völlig übertrieben, dass die Aktie nicht gestiegen ist.
Mach weiter dann die Zahlen, Entschuldigung.
Genau, wir waren im DAX Merck fast 10% im Plus.
Rheinmetall ganz genauso.
Rüstungswerte überhaupt in dieser Woche sehr, sehr gut gelaufen.
Nach einiger Zeit mal wieder haben die sich alle durch die Bank erholt.
Simbrise plus 8 und wenn wir mal auf die Verlierer gucken, oder hast du noch einen Gewinner, den du unbedingt erwähnen möchtest?
Nö.
Bei den Verlierern Renntag, wo Novia BASF, Continental und GEA.
Ich glaube, GEA, die hatten nicht so gute Zahlen.
Aber die CGR-Zahlen sind schon ein bisschen her.
Vielleicht war es auch wieder ein Dividendenabschlag.
Ich habe wieder nicht die Dividende mit eingerechnet.
Das solltest du doch machen.
Nein, die sind nur leichte Minus.
Das wird kein Dividendenabschlag sein.
Ich gucke mal schnell Dividendenabschlag.
Ich mache mal Dividendenabschlag raus.
Vonovia ist nämlich auch ein Dividendenabschlag.
Fuck.
Wir müssen mal ein Vonovia wieder rausnehmen.
Ich gucke mal, hier die Live-Verlierer sind.
Prentag minus 3,3, BASF minus 1,8 und Conti minus 1 und Vonovia war einfach ein Dividendenabschlag.
Also bitte keine Nachrichten mit den Dividendenabschlägen.
Wir haben das hier gerade noch rechtzeitig gefixt.
So, wir machen weiter beim S&P 500 Index.
0,9 Prozent im Plus, du hast es schon gesagt.
Dell Technologies nach längerer Zeit mal wieder ganz weit vorne, 22 Prozent im Plus.
Und ja, noch so ein alter Recke, HP Incorporate, auch ganz stark im Plus.
Was noch?
Und dann gibt es noch IBM plus 16.
Das ist noch ganz spannend, weil die ganzen Quantencomputer-Aktien sich beteiligen will.
Da gab es die Rigettis und IonQs und wie sie alle heißen.
Und mein wunderbarer, da habe ich jetzt einen Sparplan auch drauf, diesen Quantencomputing-Ding.
Und der ist schon wieder fett im Plus.
Und da hat man wirklich gemerkt, dass der Sparplan sich gelohnt hat.
Weil als ich ihn angefangen habe, ging es erstmal runter.
Und jetzt ist er wieder richtig dick im Plus.
Da sieht man, dass Sparpläne gerade bei solchen Aktien, die sehr, sehr weit in der Zukunft sind.
Und das fand ich interessant, weil Kathy Wood in ihrem 2026-Ausblick, die hat die Quantencomputer-Aktien gemeint, das würde noch viel zu lange dauern.
Die war da nicht so bullisch.
Und just in dieser Woche sind die gut gestiegen, genauso wie Space-Aktien.
Die sind auch diese Woche sehr gut gelaufen.
Und der Minus war Intuit, Minus18.
Die haben halt jetzt wirklich schon, das ist nicht nur eine Bewertungsfrage, sondern die haben auch ihre...
ihre Prognosen für TurboTaxe, das ist ja diese Steuersoftware, nach unten genommen.
Und da merkt man halt schon, das ist jetzt wirklich mit der KI, dass viele Leute sagen, hier sind meine Kontoauszüge, hier ist das, bitte machen wir die Steuererklärung.
Und eben nicht mehr die Steuersoftware.
Wobei die Zahlen noch gut waren und der Ausblick war auch noch gut.
Aber der Impact, den die KI einfach da hatte auf das Geschäft, der wurde ziemlich deutlich mit diesem Bericht, das stimmt.
Vertif, minus 11 Prozent.
und Walmart auch, minus 8 Prozent.
Die hatten Zahlen.
Ja, das war ja, die war Zahlen.
Und da gab es ja diese Geschichte, dass die Leute nur noch mit einem halben Tank vom Hof fahren, weil sie sich nicht mehr leisten können.
Das kommt nicht so gut an.
Ja, wir stellen fest, dass ganz viele Kunden nur noch so und so viel Gallonen tanken.
Das gab es zuletzt.
Weiß ich nicht, ist sehr lange her und daran stellen wir fest, dass die Verbraucher schon sehr preisbewusst oder eben nicht mehr so viel Geld haben, den Tank voll zu machen.
Und wenn du das erzählst und ein Contentscores, das kommt nicht so gut an.
Deswegen sind auch Konsumwerte diese Woche.
Da kommt wieder der alte Gag zum Tragen.
Ich tanke doch immer nur für 20 Euro oder Dollar.
Egal, was der Spritfall kostet.
Ja, dann kriegst du halt weniger in deinen Tank.
Richtig ist das.
Vielleicht ist es diese Methode.
Was ich beeindruckend finde im Nestec 100, eine Aktie wie ARM, die so stark gestiegen ist in den letzten Monaten, steigt in dieser Woche nochmal um satte 46,54%.
Ja, das ist krass.
Die Mutter siehst, wie heißt sie denn, die Holding aus Japan?
Softbank.
Die ist auch diese Woche sehr gut gelaufen, weil die hat natürlich Open-Eye-Exposure, die hat Arm-Exposure.
Und das ist wirklich, wirklich krass.
Also wirklich krass, Arm ist ja die Vasili-Aktie.
Und die ist auch bei mir, seit ich mich da eingestiegen bin, hat sich fast verdreifacht.
Das ist echt der Hammer.
Nee, sie hat sie sogar verdreifacht, aber leider habe ich da nur was geiles gekauft.
Ich meine, er hat ja fast den halben Podcast nur von Armin gesprochen.
Und da ist es das erste Mal so richtig aufgefallen, was für eine Sonderstellung.
Also er hat das so hervorgehoben und da hat er wirklich ein perfektes Timing auch erwischt, weil danach sind die nochmal so richtig durch die Decke.
Ja, ja.
Ich hatte ja vorher schon irgendwann im Sommer irgendwann im Kalsi...
als man ein Programm hat.
Dann ging sie nicht so richtig los, aber jetzt hat sie so richtig ihren Moment.
So, wir müssen weitermachen.
Die Aufnahme darf nicht so lange dauern, denn die Übertragungsrate auf dem Schiff ist sehr, sehr schlecht.
Aber du siehst, da könnte auch Elon Musk nochmal tätig werden mit Starlink.
Und das haben wir auch gelernt, dass Starlink eigentlich so ein bisschen die Cash-Ko ist.
Ja, das ist die Cash-Ko auf jeden Fall.
Das ist die Cash-Ko für das Hier und Jetzt.
die dann die Zukunft finanzieren soll.
Es kann auch sein, dass ich Starling hier hätte buchen können, aber das war mir ehrlich gesagt zu teuer.
Also das weiß ich nicht genau.
Und der Philadelphia-Semikontakte-Index wieder 5,3%.
Also Halbleiter-Indizes, Halbleiter-ETFs.
Jemand, mit dem ich hier reise.
Auch großer Triple-E-Fan.
Shoutout an Sebastian.
Der hat auch einen Halbleiter-ETF in seinem Besitz.
Auch hier den richtigen.
Es gibt einen iShares MSCI-Semikontakte und es gibt den Sox ETF.
Er hat den iShares, das weiß ich ziemlich genau.
Ich weiß nicht, welcher besser gelaufen ist, aber der seiner ist auf jeden Fall auch sehr, sehr gut gelaufen.
Und der hat mir auch noch eine Triple-E-Idee mitgegeben.
Die haben wir jetzt gemeinsam ersonnen, weil wir bringen ja immer Triple-E-Ideen mit aus den Ländern, in denen wir Urlaub machen.
Gerade wenn man noch nicht war und ich war noch nie in Schottland.
Haben wir gemeinsam eine Idee ersonnen und wenn alles gut läuft, werden wir die gleich am Montag hören.
Und wir haben Montag nämlich Sendung, weil Montag ja die deutsche Börse aufnimmt, obwohl Amerika...
Feiertag hat, aber wir machen trotzdem.
Völlig egal.
Das können wir euch gleich sagen.
Völlig egal.
Und soll ich dir was sagen?
Ich könnte ihm jetzt noch sagen, ob der Sox besser gelaufen ist oder seiner.
Jetzt muss ich noch auf Euro das Ganze machen.
Und ich sage es ihm, in den letzten fünf Jahren ist der MSCI Semiconductor besser gelaufen als der Sox.
Sehr gut.
Nämlich genau um 12 Prozent.
Du kannst ihm sagen, alles richtig gemacht.
Der Mann ist gut.
Ich gehe gleich wieder hoch in die Skybar und dann werde ich ihm Bescheid sagen.
Ja, in der Skybar könnt ihr einen drauf trinken.
Das ist doch wunderbar.
Dann haben wir das.
Ah ne, jetzt kommen sie gerade hier schon rein.
Siehst du, ein Teil der Gruppe.
Also ich würde noch fünf Minuten, würde ich noch brauchen und dann ist die Sendung vorbei.
Sehr gut, alles klar.
Das waren Martin und Andreas.
Schaut auch an die beiden.
Okay, ihr seht, der Kollege Sauerfeld kann sich keine Kajüte, keine Einzelkajüte mit Ausdruck leisten.
Nein, natürlich nicht.
So schlecht verdient man es, selbst als Mitglied der Chefredaktion verdient man so wenig.
Es ist wirklich jämmerlich.
Und man muss auch noch irgendwie aus dem Urlaub nachts in der Kiste sitzen und muss noch Podcasts machen.
Das mache ich freiwillig.
Was ist das für ein Leben?
Wir kommen zu deinem Gast, lieber Holger.
Da konnte ich ja leider nicht dabei sein.
Da warst du ja häufiger schon dabei.
Du kennst ihn ja, Wolfgang Fickus von Comgest, das ist ja der Compounder-König.
Die machen ja so Qualitätsaktien und was auffällt ist, sämtliche Compounder-Indizes, es gibt ja auch diesen Morningstar-Mode-ETF, wo Burggräben drin sind, Aktien.
Alles ist zuletzt richtig kräftig gefallen.
Und die Frage ist natürlich, weil bisher war es ja immer so, das Schöne ist ja, hast du einen Burggraben, hast du irgendwie, ja, Du hast Gewinne, die einfach immer regelmäßig kommen und die zuverlässig sind.
Und jetzt ist halt die Frage, kommt die KI und schüttet dir deinen Burggraben zu?
Oder hast du keinen Burggraben mehr?
Oder was liegt dahinter?
Was steht dahinter?
Und das haben wir natürlich besprochen.
Und das ist ja insgesamt für alle Qualitätsaktien eine spannende Sache, weil Qualitätsaktien hat viel auch immer mit diesen Burggräben zu tun.
Und insofern ist es eine grundsätzliche Diskussion, die wir da geführt haben.
Und er hat mir erklärt, was man da unterscheiden muss, welche Burggräben besser geschützt sind als andere und, und, und.
Und natürlich haben am Anfang, weil nämlich der Wolfgang ja auch mal Analyst bei der West-LB war und so neue Marktstudien gemacht hat, da hat er sich auch noch mal daran erinnert, haben wir einfach mal ein DCF-Modell für SpaceX gemacht.
Und dann das Interessante war, Wir konnten es einfach mit unserem Kollegen Claude machen und haben einfach das S1-File, also dieses IPO-Prospekt einfach dem gegeben und haben gesagt, bitte mach uns daraus ein DCF-Modell.
Nein, aber ich meine doch, so einfach geht das.
Und da muss ich auch keinen Prompt machen, wo ich irgendwie geschrieben habe, stell dir vor, du bist ein Analyst, du bist besonders klug und du kannst DCF-Modelle machen und du musst jetzt das machen und dann bitte mach das.
Einfach nur, hier ist das Prospekt.
Mach mir ein DCF-Modell raus.
Das war der einzige Prompt.
Und der hat uns ein perfektes Modell draus gebaut.
Masterclass, Deep Dive.
Sehr, sehr gut.
Und das Schöne ist, ich werde das, ich weiß das ja auch alles noch nicht, ich werde das dann morgen auf der Autobahn hören.
Und du lernst, was der WAC ist.
W-A-C-C.
Was für ein Cliffhanger.
Also komm.
Ja, da würde ich sagen, herzlich willkommen Wolfgang.
Ja, hallo Holger.
Ja, schön, dass du wieder da bist.
Ich glaube, du bist jetzt zum fünften Mal da.
Auf jeden Fall bist du Stammgast und die Leute kennen dich als Compounderkönig.
Und als Compounder-König, als der hast du natürlich auch einen Ruf zu gewinnen oder zu verlieren.
Und umso schöner, dass du wieder da bist.
Zumal ja auch so ein bisschen Compounder etwas schwierigeres Terrain ist.
Und nicht mehr diese Alles-Gewinner-Aktien und nicht mehr alle Alles-Gewinner-Aktien gewinnen.
So, und das müssen wir heute mal hier genauer sortieren.
Aber bevor wir was sortieren, wollen wir natürlich wissen, die Leute, die dich vielleicht noch nicht als Compounder-König kennen, wer ist der Compounder-König?
Und warum sollen die Leute an diesem wunderbaren Pfingstwochenende jetzt...
anderthalb Stunden mit dem Compounder-König verbringen und nicht vielleicht was anderes machen.
Deine Minute läuft jetzt.
Ja, also Wolfgang, ich arbeite seit 35 Jahren im Aktiengeschäft, habe schon viele Höhen, aber auch viele Tiefen erlebt.
Ich glaube, dass das für das junge Publikum wichtig ist, auch mal auf die Momente zu schauen, wo es nach unten ging.
Deswegen auch dieses Compounding-Konzept, ganz wichtig.
Ich arbeite für Comgest, das ist eine internationale Boutique in Europa und Asien für Qualitätswachstumsaktien.
Dazu gehört auch dieses Compounding, aber nicht nur Konzept.
Wir haben auch große Positionen in Hynix zum Beispiel.
Das läuft sehr gut im Moment.
Ich freue mich natürlich hier zum fünften Mal als Compounderkönig, die Vor- aber auch natürlich die Nachteile von Compounding im aktuellen Marktumfeld schildern zu können.
Insofern vielleicht eine Sache noch, die ich euch mitgeben möchte.
Ich habe auch den Tech-Bubble mitgemacht, von vorne bis hinten als Technologieanalyst.
Du kannst es jetzt einschätzen.
Die Minute ist rum, da würde ich sagen, da wollen wir nämlich gleich noch hinkommen.
Und diese Woche hatten wir ja das SpaceX-IPO-File, was bei der SEC eingereicht worden ist, wo wir auch mal Zahlen gesehen haben, wo wir jetzt auch mal wissen, wie kommt das zustande.
Da wollen wir natürlich mit dir mal als, du warst ja früher Tech-Analyst und hast auch wirklich auch Unternehmen analysiert und hast dann auch ein Fair Value berechnet.
Und das haben wir eben auch mal versucht jetzt mit SpaceX zu machen und mal überlegt, wie kommt man auf diesen Wert, der jetzt im Raum steht von rund 2,1, 2,2 Billionen.
Und haben als Anfang mal einfach Claude genommen, also den Anthropic.
und haben ihm einfach gesagt, hier ist dieses wunderbare File, also haben wir einfach dieses normale File hochgeladen und haben gesagt, erstell uns bitte mal ein DCF-Modell, also das Counted Cashflow-Modell, da werden einfach die Zahlungsströme auf heute auf den Gegenwartswert abgezinsen.
Wenn ich das falsch sage, musst du sofort einschreiben.
Alles gut im Moment.
Und dann hat er uns einen Wert ausgegeben und dann dachten wir so, hmm, dieser Wert.
War ein bisschen zu niedrig und vielleicht gehen wir jetzt mal durch, wie wir dann zu dem Wert kommen können, der da möglicherweise aufgerufen wird.
Wir kamen nämlich zu einem Wert von 483 Milliarden und da waren halt ein paar Annahmen drin.
Zum einen, was ein DCF-Modell ja immer ausmacht, ist der Zins, mit dem man die Zahlungsströme, die ja auch in der Zukunft anliegen, nach heute abdiskontiert.
Und das Zweite ist natürlich, was ganz wichtig ist, die...
Zukunftswachstumsrate, also man nimmt ja für ein DCF-Modell, wie viele Jahre nimmt man ein DCF-Modell?
Fünf Jahre erst mal?
Ja, fünf Jahre.
Fünf Jahre und dann sagt man, und danach gibt es so eine Terminal Value und da wird unterstellt, was ist die ewige Wachstumsrate in der Zukunft ab eben 2035 war es jetzt bei SpaceX.
Genau.
Und da haben wir mal dran rumgedreht und vielleicht kannst du uns mal sagen, was wir gemacht haben, damit wir jetzt auf diese 2,2 Billionen kommen.
Genau.
Ja, also es war recht sportlich, aber Claude hat es uns auch einfach gemacht mit dem Modell, was er uns hier zur Verfügung gestellt hat.
Also das Erste, wie Heuer gesagt hat, ist in einem Discounted Cashflow Modell muss man mit dem Zinsfuß arbeiten, mit dem man dann eben die zukünftigen freien Cashflows für die Aktionäre auf heute abdiskontiert.
Und das Erste, was wir da gemacht haben, ist, dass wir gesagt haben, dass...
Naja, so ein grundsolides Unternehmen wie das von Elon Musk, SpaceX, sich natürlich nicht refinanziert zu 6%, sondern zu Kosten wie die Vereinigten Staaten von Amerika.
Also das ist ungefähr so kreditwürdig wie die Vereinigten Staaten von Amerika, die natürlich eine Zentralbank hat, um alle Löcher zu stopfen.
Das hat sie und die kann auch Geld trinken, aber Elon Musk hat gute Verbindungen in die Politik.
Also kann man sagen, deswegen, das haben wir jetzt mal sportlicherweise angenommen.
Genau.
Angenommen weiterhin, dass die Aktie in Zukunft eben relativ wenig Volatilität hat im Vergleich zu Vergleichsunternehmen.
Genau, das muss man den Leuten vielleicht mal erklären.
Also erstmal muss ich sagen, wie wird dieser Abdiskontierungsfaktor genommen?
Man nimmt erstmal den risikolosen Zins.
So, das ist der erste.
Und da haben wir genommen 4, was sehen wir?
Da haben wir den aktuellen 10-Jahres-Vield von US Treasuries genommen.
Da kann man ja auch nicht dran rumfalschen.
Genau, das ist er.
Und dann sagen wir, was kommt dann dazu?
Jetzt müssen wir aber sagen, es hat ein bisschen Risiko und da kommt die Volatilität mit ins Spiel.
Dann haben wir irgendwie andere Kosten.
Wie kommen wir jetzt zu dem Absensungsfaktor?
Vielleicht kannst du das nochmal mitnehmen.
Ja, also die wesentliche Komponente in diesen Absensungsfaktoren ist dann auch die Marktrisikoprämie.
Das heißt eigentlich nichts anderes als...
Wie viel Prozent Überrendite erwartest du als Investor in Aktien gegenüber der sicheren Staatsanleihe?
Bei der sicheren Staatsanleihe weißt du, was du kriegst und bei Aktien weißt du es nicht und deswegen willst du für Aktien mehr Rendite haben.
Ich habe jetzt hier angenommen 4 Prozent.
Diese Marktrisikoprämie schwankt extrem.
Ja, das muss man sagen.
Also die hat in der Historie zwischen, also im Tech-Bubble war die bei minus 1, aber wir wissen, wie das geendet hat.
Aber ich denke, das ist ein fairer langfristiger Durchschnittswert, den wir übrigens bei uns bei Comgest auch für die entwickelten Märkte, also für US-Aktien anwenden.
Mit wachsendem Vermögen geht es nicht mehr nur darum, dass man investiert, sondern wie man investiert.
Genau dafür gibt es Liquid.
Als digitaler Wealth Manager übernehmen wir die Komplexität, damit ihr Vermögen einfach professionell gemanagt wird.
Für Anleger bedeutet das mehr Struktur, mehr Langfristigkeit.
Und mehr Zeit für das, was wirklich zählt.
Bereits über 10.000 Kundinnen und Kunden vertrauen uns.
Mehr erfahren auf liquid.de.
Geschrieben liqid.de.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Okay.
Also wir haben jetzt 4,6 und jetzt müssen wir draufrechnen plus 4.
Richtig?
4,3 plus 4, da bist du bei 8,3.
Genau, okay.
Okay.
Dann musst du natürlich, also...
Das ist der Risikosatz für die Aktien.
Jetzt musst du sagen, ist die Aktie riskanter als andere Aktien und dann kommt dieser Vola-Faktor, also nehmen wir dann einen Beta, richtig?
Genau, das ist dieser Beta-Faktor, der spiegelt halt ab, wie viel mehr Volatilität diese Aktie hat gegenüber dem Marktindex.
Und wir haben jetzt 1,2 angenommen, das heißt, wir gehen davon aus, dass die 20% mehr Volatilität hat, als zum Beispiel der Standard & Poor's 500.
Ich glaube, das ist auch eine realistische Annahme, das wird bestimmt ein ziemlich...
Sportliches Unternehmen jetzt mit dem IPO.
Und dann gibt es ja dieses CAPM-Modell, also nennt sich Capital Asset Pricing Model.
Das haben halt so Professoren vor 50 Jahren oder 40 Jahren entwickelt.
Und so kannst du dann aus dem risikofreien Zins, der Marktrisikoprämie für Aktien, die du verlangst und dieser spezifischen Volatilität für das Unternehmen von Elon Musk eben Kosten für Equity-Kosten.
Von 9,1 annehmen.
Das sind so die Opportunitätskosten, die du erwartest.
Das ist so eine Renditerate, die du als Aktionär langfristig eben für das Risiko, was du nimmst mit so einer Aktie, erwarten würdest.
Das ist ein 9,1 Prozent.
Ist das schon der Abzinsungsfaktor oder müssen wir noch was nehmen?
Das ist ja jetzt schon.
Nein, wir müssen ja letzten Endes, was wir machen nachher, wir nehmen ja die freien Cashflows.
Die stehen ja zur Verfügung den Aktionären, aber auch natürlich denen, die...
festerzinsliche Wertpapier haben.
Also wir müssen so eine sogenannte durchschnittliche Absensungsfaktor haben, der aus Equity-Kosten und auch Fremdfinanzierungskosten.
Ah, deswegen hast du eben die Fremdfinanzierungskosten.
Der WAC, genau.
Wie kriegen wir den jetzt zustande?
Also, okay.
Ja, also den WAC, das ist relativ easy.
Also du hast beim WAC, habe ich ja eben gesagt, wir gehen davon aus, dass sich Elon Musk refinanziert.
US-Staat, weil das ist eine realistische Annahme, haben wir eben abgeklärt.
Und bei den Zinsen ist natürlich der Vorteil, dass du die ja absetzen kannst von deinem Gewinn.
Das heißt, du hast einen Steuervorteil.
Deswegen redet man dann eben von den Nachsteuerkosten der Schulden quasi Aufnahme, indem man den Zinssatz, den du bezahlst, dividierst mit 1 minus die Steuerrate.
Weil das ist quasi so ein...
Der Vater Staat erlässt dir das ja, weil du kannst ja Zinsen von deinem Vorsteuereinkommen absetzen.
Man nennt das im Englischen Tax Shield.
Und dann hast du Nachkosten, Fremdkapitalkosten von 3,2%.
Also du hast Equity 9,1%, du hast Fremdkapital 3,2%.
Und jetzt musst du es miteinander verbinden und dann kommst du auf was?
Genau, und dann musst du halt annehmen, wie viel Equity finanziert ist und wie viel Schulden finanziert ist.
Und hier laut Claude, der den IPO bei euch gelesen hat, ist...
Elon Musk grundsolido finanziert mit 92% Equity.
Okay, dann musst du also 92% die höhere nehmen und 8% die niedrigere.
Und dann hast du 8,6% durchschnittliche Kapitalkosten, also Weighted Average Cost of Capital.
Okay, und da müssen wir sagen, da hatte der Claude uns eine angenommen von 11,4, als wir zu den 483 Milliarden Aktienbewertungen kommen.
Und wir werden feststellen, je niedriger natürlich der Zins ist, desto höher ist natürlich der Gegenwartswert.
Und gerade wenn man viel...
in der Zukunft hat, dann ist ein Zins natürlich schon maßgeblich, was im Gegenwart rauskommt.
Deswegen haben wir schon mal da, kommen wir zu höheren Ergebnissen, weil wir schon mal den Zins etwas niedriger festgelegt haben, weil wir da etwas großzügiger sind.
Das ist ja auch übrigens...
Bei Compounding-Aktien.
Je weiter die Cashflows in der Zukunft sind, desto zinssensitiver ist das.
Das ist wie ein Bond, wenn du einen Bond kaufst, der 30 Jahre Duration hat.
Und auf einmal geht der Marktzins, verändert sich.
Und der Marktzins verändert sich und du hast einen von drei Jahren, dann ist natürlich der mit 30 Jahren, das schlägt natürlich ein paar Mal mehr aus.
Das ist bei Aktien ja nichts anderes.
Ihr merkt heute, wir machen so ein kleines...
Also für Menschen, die sollen mal selbst auch sich verbessern können und sollen selbst mal wissen, wie sowas gerechnet wird.
Das ist so eine kleine Masterclass, würde ich es mal nennen.
Ich glaube, wir haben auch festgestellt, dass natürlich, weil bei Elon Musk natürlich die weite, weite, weite Zukunft extrem wichtig ist.
Also alles, was nach dem Jahr 2035 kommt für die Bewertung dieser Aktie.
Es ist natürlich sehr kritisch, was du annimmst an Kapitalkosten, weil die liegen extrem weit in der Zukunft.
Je niedriger die sind, desto mehr Bar wird.
Das ist ein extrem großer Hebel.
Und als Zweite ist natürlich, es gibt ja diese ewige Wachstumsrate.
Du machst dann ja die Forecast in dem Fall jetzt für die nächsten zehn Jahre, weil sich da sehr viel bewegt.
Und dann nimmst du ja eine ewige Wachstumsrate an für die Free Cash Flows.
Und da hatte Claude uns nur eine ewige Wachstumsrate von drei Prozent angenommen.
Das ist uns zu niedrig, das ist mal klar.
Das ist für Elon Musks Unternehmen, das geht so nicht.
Und das war dann auch der Faktor, wo wir dann...
hingekommen sind zu diesem 2,2 Billionen Wert.
Erstmal haben wir von 2026 bis 2035, also die ersten zehn Jahre, da hat er uns nur angenommen, dass wir da 135 Milliarden Gegenwartswert haben.
Und aus dem Terminal Value, also aus dem Zukunftswert hat er uns angenommen, rund 350 Milliarden.
Also wir hatten auch schon...
bevor wir überhaupt gedreht haben am Modell, schon 80 Prozent aus dem zukünftigen Wert.
Also man sieht, dass es sehr viel Zukunft ist.
Aber das ist ja bei Elon Musk nichts Ungewöhnliches, dass der erst mal ein Narrativ verkauft und irgendwann dann liefert und das aber ein bisschen länger dauert.
Das andere grundsätzliche Problem, was wir jetzt hatten mit Claude, ist, dass er uns ja nur 25 Prozent des Wertes gegeben hat im Vergleich zu dem, was die Aktie...
wert sein wird.
Wer sein könnte.
Also uns fehlen 75 Prozent.
Und deswegen haben wir jetzt geändert, was haben wir dann gemacht?
Die Zinsrate haben wir runtergenommen.
Und wir haben schon, haben wir von 2026 bis 2035, hast du ja etwas höheren Wert rausbekommen.
Wie haben wir das hinbekommen?
Ja, wir sind einfach optimistisch bei der KI.
Bei KI waren wir optimistischer.
Bei KI waren wir optimistisch, weil der hat ja einen tollen Deal mit Anthropic gemacht.
Also nicht nur so, dass das eigene KI-Modell XAI oder Kroc, der LMM, was wichtig ist, sondern er kann natürlich auch so Datencenter-Deals machen.
Und da haben wir überlegt, da könnte auch noch was mehr bei rumkommen.
Er hat ja jetzt gerade für 45 Milliarden Datencenter an Antrofic verkauft, Kapazität und das ist ja Pure Profit.
Letztes war im Wall Street Journal, es stand auch, dass er mit Google zusammen auch diese Datencenter im All machen will.
Die würden bestimmt auch noch ein bisschen was zahlen.
Da können wir uns schon vorstellen, es geht ein bisschen mehr.
Das haben wir als erstes noch gemacht und dann hatten wir da einen Barwert aus diesem Geschäft zwischen 26 bis 35.
Wo sind wir rausgekommen?
Warte mal, ich muss kurz ins DRCF-Modell.
Das ist wirklich sehr, sehr spannend.
Also wir sind jetzt bei, ja, aber immer noch nur bei 164 Milliarden.
Okay, also wir haben 30 Milliarden nur dazugewonnen im Gegenwartswert, weil wir so ein bisschen an der Wachstumsrate beim KI-Modell gemacht haben.
Die restlichen Einnahmen haben wir einfach beibehalten.
Und das hat einfach uns Antropic aus dem...
Prospekt genommen und das sah ganz okay aus, oder?
Aber jetzt haben wir aber gesagt, aber der Elon, der hat natürlich ein ewiges Wachstum und zumal er ja auch noch auf andere Kontinente will.
Und wenn wir auf dem Mars erst sind, dann geht ja das Wachstum länger.
Und da muss ja auch was passieren.
Deswegen haben wir das auch mitgenommen.
Und was haben wir dann für eine ewige Wachstumsrate?
Was haben wir rausbekommen, wo wir denn genau eine Punktlandung hatten?
6,75 Prozent.
Das heißt, das Unternehmen muss ab dem Jahr 2035 jedes Jahr In die Ewigkeit, nicht für 10 Jahre, 20, 30, 50, sondern Ewigkeit, jedes Jahr die Free Cashflows um 6,75 Prozent steigen.
Aber jetzt überlegen, wenn du produktiver wirst und die Kosten immer weiter senken kannst, du musst ja nicht mal Umsatz um diesen Wert steigern, sondern du musst dir nur den Free Cashflow, was du rauskriegst.
Und wenn du es schaffst, die Zitrone immer besser auszupressen und noch mehr rauszukriegen, kann es ja aus dem Grund schon so sein.
Wir nehmen eigentlich an, dass SpaceX ab dem Jahr 2035 ein ganz langweiliger Compounder wird.
Ja, eigentlich schon, oder?
Ja, the power of compounding.
So ist es.
Und dann haben wir aber, und das ist das Problem an diesem Modell so ein bisschen, dass wir dieser Terminal Value, also der Zukunftswert ab 2000, machte wie viel unsere Bewertung aus?
92 Prozent, hast du, glaube ich?
Genau, mit dieser Annahme der ewigen Wachstumsrate nach 2035 von 6,75 Prozent.
macht eben der Barwert, der Cashflows nach dem Jahr 2035 92,5 Prozent des Unternehmenswertes aus.
Jetzt warst du ja früher Analyst und kannst uns erzählen, wie früher der Barwert für die ersten Jahre und der vom Terminal Value war.
Wie ist normalerweise sowas?
Und kann es diese 92 Prozent, hast du das häufiger, solche Fälle?
Naja, das liegt ja jetzt auch dann tatsächlich schon 26, 27 Jahre zurück und da muss ich sagen, so ganz genau kenne ich die DCF-Modelle nicht mehr, die ich damals gerechnet habe.
Aber wir hatten grundsätzlich dieselbe Problematik, dass wir Unternehmen hatten, die extrem viel Geld verbrannt haben.
Und der Unterschied, glaube ich, zu Elon Musk war schon, dass die Geschäftsmodelle einfach zum Teil auch...
noch nicht existierten.
Also das waren die Extremfälle, sag ich mal.
Aber es war auch viel Early Stage in kleinerem Format wie Elon Musk.
Also insofern kann man das vergleichen.
Und ja, also letzten Endes, ich versuche gerade mal festzuhalten, was das für eine Umsatzmultipel ist, wenn wir Die Unternehmen, die wir hatten in unserer Bewertung.
Es wären ungefähr 92er Umsatzmultiple, wenn du jetzt einfach das DZF auf den 26er, die geschätzten 26er Umsatz hättest du.
Für ein ambitioniertes Tech-Unternehmen mit einer großartigen Zukunft ist das ja.
Das schockt mich jetzt nicht.
Ich meine, das wäre jetzt schon extrem gewesen.
Ja, aber 2,2 Millionen ist ja schon sehr groß.
Ich glaube, wenn ein kleines Unternehmen ist, dann sind solche Wachstumsraten, glaube ich, einfacher.
Aber irgendwann gibt es das Gesetz der großen Zahlen, dieser Fluch, der dich irgendwann ereilt.
Und wenn du schon so...
Ist das nicht schwieriger oder habe ich da einen Denkfehler drin?
Ja, der Denkfehler, den du hast, ist, dass der Elon Musk ja im Markt unterwegs ist, der laut Elon Musk 26,5...
28,5 Billionen.
28,5 Billionen.
Ich hatte kein Unternehmen in der Dotcom-Krise.
Der diesen Tamm hatte, oder?
Total Addressable Market hatte.
Also der Zielmarkt ist natürlich enorm und wir sehen das ja auch gerade über den Hyperscaler und dem ganzen KI-Boom, was da im Moment an Kapital investiert wird.
Das sind auch andere Dimensionen.
Aber das, ja, ich denke, also ich habe nie in einem DCF-Modell und deswegen 92er-Multipel, nee, das ging überhaupt nicht.
Also die Investoren waren da schon kritischer.
Also ich sage mal, eine Terminal...
Growth Rate oder eine Wachstumsrate in der Ewigkeitsperiode von 6,75 wie für Elon Musk, hätte es nicht nehmen können.
Ich sage mal 3, 4 Prozent, denke ich.
Aber es ist halt Elon.
Wenn es Elon ist, dann ist auch mehr drin.
Aber ihr hört so ein bisschen die Ironie raus.
Wer es nicht raushört, wir versuchen halt so ein bisschen Sinn aus dieser Geschichte zu machen und dann auch euch so ein bisschen mitzunehmen und zu erklären, was da für Ideen dahinter sind, warum möglicherweise das so ein bisschen 2000er-Vibes hat oder vielleicht hat es auch nicht.
Vielleicht ist ja KI eine derart disruptive Geschichte, dass wir da hinkommen.
Und alles irgendwie KI ist und wir eigentlich das gesamte Bruttoinlandsprodukt der Welt, was ja 120 Billionen Dollar ist derzeit, vielleicht ist das alles KI, beziehungsweise wenn man Kathy Wood Glauben schenken darf, dann sagt die, das Wachstum in der Welt wird nicht mehr 3% sein, wie wir es über die letzten Jahre immer hatten, sondern die sagt, es ist jetzt 7%.
Und dann hätten wir auf einmal auch viel mehr Bruttoinlandsprodukt und dann würde der Total Etats-A-Marketing noch weiter nach oben gehen.
Also das gibt es ja auch noch.
Ja, also Casey Woods habe ich natürlich als Compounder-König so meine Probleme, weil ich ein bisschen zu sehr im Hier und Jetzt lebe.
Aber ich würde schon sagen, relativ zu dem, was du gesagt hast, die künstliche Intelligenzgeschichte, das sieht ja jeder, das muss ich auch keinem hier genau erklären, die ist ja in der Realität angekommen.
Wir haben hier mal eben die ZF-Analyse mit Claude gemacht und jeder von uns, der in einem Office arbeitet, wird höchstwahrscheinlich...
drei, vier Prompts pro Tag machen, um sich die Arbeit zu erleichtern.
Und man sieht ja auch bei Microsoft die Co-Pilot-Installation, das geht durch die Decke, du arbeitest einfach damit.
KI ist angekommen, dort kommen wir ja eher doch noch recht Early Stage, die Infrastruktur war nicht da, etc.
Das ist ein Unterschied?
Trotzdem diese großen Werte oder diese großen Ideen oder wenn Kathy Wood kommt und sagt so, ja...
Es gibt für Longevity, also Langlebigkeit, hat es sie einen Billardenmarkt ausgemacht.
Und die Idee war dahinter ein, jedes Jahr, was du in einem besseren Leben, also was du länger lebst und gut länger lebst, ist 100.000 wert.
Und dann hat sie einfach daraus den Tamm von, ich weiß nicht, wie viele Billarden es waren.
Also es ist schon so, wenn du sowas hörst und so hier, ist es nicht dann schon doch wieder ein bisschen...
Zu viel des Guten und this time is different und diesmal ist es aber wirklich anders und diesmal haben wir wirklich Wachstumsraten, die ewig sind und diesmal gibt es keine Halbleiterwerte, die zyklisch sind, sondern weil einfach wir Tokens rausdonnern und alles irgendwann mit KI gemacht wird, ist die Nachfrage unbegrenzt.
Ich weiß nicht, ob jemand von euch das Buch von Hariri gelesen hat, eine kleine Geschichte der Menschheit, weil der fängt mit dem Neandertaler an und fragt sich, wieso wir die Tiere überlebt haben und endet dann mit der KI und implantierten Halbleitern, die ja auch von Elon Musk kommen.
Und ich glaube, da sind auch sehr viele philosophische Fragen und ich glaube, das können wir jetzt nicht beantworten.
Also bezüglich jetzt, was ist es wert?
durch irgendwelche Implantate ein Jahr länger zu leben.
Ist das jetzt 100.000 Dollar wert oder 200.000 Dollar?
Was wäre es dir wert?
Nehmen wir an, du bist 80 und würdest noch ein gutes Jahr obendrauf kriegen.
Was würdest du jedes Jahr bezahlen?
Gutes Jahr.
Ja, das brauche ich im Monat, um zu leben.
Also ob das jetzt 100.000 wert ist, weiß ich nicht.
Ich kann es dir jetzt ehrlich gesagt nicht sagen.
Sagen wir mal 100.000 Dollar ist eine runde Zahl und das macht Sinn.
Oder 100.000 Euro.
Da hast du ein Wechselkursproblem nicht dabei.
Aber da sind ja viele philosophische Fragen.
Also zum KI-Zyklus.
Ich denke schon, dass KI angekommen ist.
Es gibt unheimlich viel Druck im Aufbau der Infrastruktur.
Das fängt damit an, dass wir Kraftwerke brauchen.
Das fängt damit an, dass wir diese enorme Kilowattzahl, die da in jeden Halbleiter gestoßen wird, auch steuern müssen.
Das sind hochkomplexe Anlagen.
Und trotzdem wird es ja weitergemacht und massiv investiert.
Und man sieht ja an den Hyperscalern auch, dass es tatsächlich ein rentables Geschäft ist.
Microsoft.
Wird jetzt natürlich kapitalintensiver.
Das ist ein Problem für die Aktie.
Weil ich sage mal, die Kapitalrenditen werden sinken mit demselben Profit oder mit derselben Gewinnmarge.
Das hat natürlich auch eine Auswirkung auf die Bewertung solcher Unternehmen.
Aber wir sehen ja sehr früh im Zyklus, in diesem extremen Zyklus, dass auch tatsächlich Renditen erwirtschaftet werden.
Und im Moment glaube ich, die einzige Gefahr, die wir so im Moment haben, ist, dass es ja so ein Wettrennen ist.
Wer gewinnt das Rennen?
Mark Zuckerberg?
ist nirgendwo und hat Angst zu verlieren und deswegen schmeißt er natürlich 100 Milliarden an die Wand, um auch dabei zu sein und investiert in alles, LLMs und in Datacenters.
Wobei er ja nichts vermietet, das ist der Nachteil.
Die einzige Einnahmequelle ist ja für ihn Werbung.
Während für die anderen, die bauen ja Datacenter und vermieten die noch.
Also wenn Google ist, die können das dann für die eigene KI benutzen und können aber auch gleichzeitig ihre Google Cloud für andere.
Aber die hängen natürlich auch ein bisschen an der Werbung, womit wir vielleicht kurzfristig auch ein kleines Problem haben, weil wenn es dem Konsumenten schlechter geht, Werbung ist ein zyklisches Geschäft.
Vielleicht kommt es da auch mal einfach vom Wirtschaftszyklus für all diese sehr stark werbegetriebenen Geschichten auch mal zu einem Rücksetzer, weil der Markt ist ja sehr, ich sag mal, Momentum getrieben und wenn der Momentum muss steigen und wenn dann mal so ein kleiner Kratzer kommt, kann es auch mal zum Rücksetzer kommen aus meiner Sicht.
Aber das ist eher eine konjunkturelle Geschichte.
Der Vergleich zum Jahr 2000, im Jahr 2000 hat der Nasdaq im Peak bei 70er KGV gehandelt.
Das ist ein riesiger Index und heute ist er bei 25.
Also ich glaube, wir können sagen, dass der Aktienmarkt an sich eben nicht diese extreme Überbewertung hat.
Die Frage ist halt, wie überbewertet, und das sehen wir ja jetzt hier an unserem Exercise quasi, sind ja die Unternehmen, die noch nicht am Kapitalmarkt sind, weil die handeln ja...
Du meinst, die im Private Market sind und die jetzt an die Public Markets kommen und die wir dann irgendwie, wir hatten ja OpenAI, hat ja jetzt auch angemeldet angeblich den Börsengang und die müssen ja vor Antropic kommen, weil die wahrscheinlich nicht so eine schöne Bilanz haben, weil Antropic hat ja schon bekannt gegeben, dass sie sogar Gewinne gemacht haben, also man kann mit diesen Tokens, die man da erstellt, kann man sogar Geld verdienen und es ist ja früher lange Zeit, diese Modellanbieter werden nie Geld verdienen und da kann man jetzt mit denen feststellen, scheint doch irgendwie machbar zu sein.
sind noch nicht profitabel.
Deswegen sehen die nicht so schön aus.
Deswegen müssen die als erstes an die Marken gehen.
Und glaubst du, dass dann irgendwie eine Anpassung kommt, dass wir in den Public, in den Private Markets vielleicht noch überbewertet sind und da vielleicht zu viel Euphorie noch ist?
Ja, erste Frage ist, wird der Kapitalmarkt die Bewertungen akzeptieren, die im Moment hier im Raum stehen?
Wir machen ja hier gerade den Exercise, um zu rechtfertigen, warum SpaceX so viel wert sein soll.
Wir haben festgestellt, es sind 92,5% Wert nach 2035.
Also ich glaube, dass der Private Equity Markt oder der Seed Financing Markt, die sind ja im Moment Private Equity finanziert oder sogar von ihren eigenen Suppliern finanziert, wie Microsoft etc.
Das ist natürlich auch so eine zirkuläre.
Die brauchen jetzt die Validierung vom Kapitalmarkt, dass das Geschäftsmodelle sind, die auch tatsächlich diesen Wert rechtfertigen.
Es werden nicht alle gewinnen und man sieht im Moment ganz gut, Antraffic war glaube ich in der letzten Funding-Round bei 350 Milliarden und jetzt geht es wohl irgendwie auf eine Billiarde.
Eine Billion.
Eine Billion, pardon.
Du hast auch schon diese Länger-Leben-Geschichte.
Während es bei Opener eher unten geht, weil sie einfach Marktanteil verlieren.
Also es werden nicht alle gewinnen.
Derjenige, der das Rennen dann tatsächlich gewinnt, wird natürlich...
Absagen, sage ich mal.
Das ist natürlich dann der Jackpot, möchte ich mal sagen.
Aber die Frage ist immer, wie lange läuft dieses Rennen noch?
Wann steigt der erste aus?
Und das Schöne ist, solange das Rennen ja noch läuft, ist A, das Gute, dass es Konkurrenz gibt und du noch nicht...
Preissetzungsmacht, zu viel Preissetzungsmacht hast.
Also kannst du, muss immer noch sagen.
Und das Zweite ist, wenn alle noch im Rennen sind, brauchst du noch mehr Kapazität, weil ja alle irgendwie, keiner will sich ja irgendwann sagen lassen, ah, ich habe leider nicht genug Kapazität gehabt und da habe ich es nicht geschafft, diesen Sprung zur AGI, also zur Superintelligenz hinzubekommen und deswegen ist ja diese Materialschlacht auch noch da gleichzeitig.
Wenn aber die möglicherweise nicht mehr so viele im Rennen dabei sind, braucht es vielleicht die Materialschlacht gar nicht mehr.
Ja, die Frage ist, wird da überinvestiert?
Das ist deine Frage, zumindest kurzfristig.
Und das ist ja in den großen Innovationszyklen eigentlich auch immer so gewesen.
Du hast halt erstmal so the race to the top und dann gewinnt in der zweiten Innovationsphase eines Innovationszyklus.
Also die erste Innovationszyklusphase ist, du willst die Disruptoren, du willst die Neuheit, du glaubst, die Welt wird neu gemacht.
Die Menschheit verändert sich von heute auf morgen.
Die zweite Innovationszyklusphase ist, lassen wir doch jetzt mal gucken, wer verdient jetzt eigentlich damit Geld und hat das jetzt wirklich in unser aller Leben wirklich eine Rolle gespielt, was machen die Unternehmen damit, gehen da Investitionsausgaben rein, gehen da wirklich Konsumausgaben rein, sind das wirklich Märkte?
Und das ist ja meistens so ein bisschen dann doch die Realitätsphase, wo die Spreu vom Weizen getrennt wird.
Und insofern denke ich, wird das mit dem Zyklus genauso ablaufen.
Wir haben ja jetzt auch, ich sag mal, potenzielle KI-Opfer wie SAP, das können wir ja auch mal diskutieren.
Ist ja genau die Frage, ob da möglicherweise was kippt und langfristige Geschäftsmodelle, langfristige Wachstumsraten jetzt einfach gekillt werden.
Das ist ja dann die Frage.
Aber in welcher Phase sind wir denn jetzt?
Sind wir noch in der Euphorie?
Wir hatten ja zwischendrin schon, es gibt ja diesen berühmten Hype-Cycle, ich glaube von Gardner ist der, wo immer am Anfang so die Euphorie kommt, dann gibt es erstmal einen kleinen Einbruch und dann irgendwann kommt diese Realitätsgeschichte.
Aber wo sind wir da gerade?
Irgendwie so richtig Realität sind wir noch nicht.
Aber Hype war auch schon mal irgendwie, ich weiß nicht, wo?
Ich glaube ehrlich gesagt, dass der immer Mr.
Market.
hier in dem KI-Fall im Moment relativ rational ist.
Weil die Kapitalallokation, also das Geld, was da investiert wird, ist gigantisch, aber es steigt.
Und diejenigen, die wirklich Geld in der Hand haben, sind die Amerikaner und die erzählen uns, wir machen damit Geld.
Ich meine Intelligent Cloud bei Google plus 63 Prozent.
Microsoft plus 30 Prozent.
Da war aber kein richtiges Wachstum bei drin.
Microsoft war ein bisschen...
Es war keine Wachstumsbeschleunigung.
Für ein Unternehmen wie Microsoft 30 Prozent zu wachsen, ist okay.
Du könntest ja mal BMW fragen.
Die wachsen nicht 30 Prozent.
Ich sage mal, da ist immer noch sehr viel Momentum drin und vor allem die Profits und die Margen halten im Moment, was ja auch wichtig ist.
Auf der anderen Seite sind ja viele dieser Unternehmen wie Microsoft auch nicht mehr beim 35er KGV, sondern nur beim 20er KGV, weil der Kapitalmarkt sagt, naja, ihr habt ja demnächst auch, ich sag mal, 500 Milliarden mehr Kapital auf der Bilanz und eure Kapitalrenditen werden genauso wie die von TSMC aussehen und TSMC handelt beim 18er KGV.
TSMC ist ja so ein Foundry quasi.
Es ist nicht mehr Asset Light, es ist nicht richtig Asset Heavy, sondern es ist so Asset Mittel.
Oder?
Oder wie würdest du das bezeichnen?
Ja, aber ich habe das letztens mal durchgerechnet, einfach so auf dem Blatt Papier.
Du weißt ja, wie viele die jährlich investieren.
Die Assets, die die auf der Bilanz haben, sind ja zum großen Teil auch Assets, die du relativ schnell erneuern musst.
Weil die Chipsets, die da reinkommen, die erhalten ja nicht 20 Jahre.
Die muss ja abschreiben und alle 6, 7, 8 Jahre.
Vielleicht 9, wenn sie ein bisschen hinkriegen.
Fast-Moving Assets.
Das heißt, du musst dann in den neuen Jahren das Geld darauf verdienen, weil du musst sie dann ersetzt haben.
Das ist ja nicht so wie, du baust mal ein Haus und hast 50 Jahre Ruhe.
Also im kleinen Haus hast du auch keine Ruhe.
Ich glaube, das hat der Kapitalmarkt ganz gut eingepreist.
Aber hat er auch eingepreist?
Wir hatten ja bei der New Economy Überinvestitionen, als die Nordel und die Lucens da waren und die alle Glasfaser verlegt haben für Sachen, die es noch gar nicht gab.
Da hat ja noch Netflix, glaube ich, DVDs verschickt.
Da konntest du dann irgendwann sagen, okay, dann hatten wir zwei Überkapazitäten, aber wir hatten diese Glasfaser-Dinger noch.
Das waren nicht so Sachen, die so verderblich sind wie die Chips.
Wenn man dich so hört bei den Chips und du sagst, nach sieben Jahren sind die aber eigentlich veraltet und dann willst du eigentlich andere haben, weil du ja Energie ein teures Gut ist und die neuen Chips immer weniger Energie pro Leistung irgendwie verbrauchen.
Ist das Problem, dass die Überkapazitäten, die du damals hattest, die konntest du noch später benutzen, aber wenn du jetzt Überkapazitäten schaffen würdest, dann wäre das...
Nicht mehr benutzbar, verderblich?
Also das ist ganz interessant, dass im Moment zum Beispiel die Preise für gebrauchte CPUs sind sogar gestiegen.
Es gibt nicht genug.
Also im Moment ist immer noch so, wir sehen das ja auch an ein paar von den Compoundern, die in diese Infrastruktur kritische Sachen liefern, die du brauchst, insbesondere für die Kraftwerke und die ganzen Strom, den du da durchjagst.
Im Moment ist absolut noch entscheidend, dass du den großen Hyperscalern und den großen amerikanischen Kunden eine Lösung liefern kannst du in den nächsten zwei Monaten, nicht in den nächsten zwei Jahren.
Also es ist sehr viel Dampf immer noch unterm Kessel.
Und auf der anderen Seite, wie gesagt, sieht man ja das Geschäftsmodell dadurch entstehen.
Aber klar, die Frage der Überinvestition wird sich dann stellen, wenn einer in dem Rennen schlapp macht, zum Beispiel Mark Zuckerberg und sagt, okay, ich gebe es auf, mein LLM, ich grabe es ein.
Die Datenzentren brauche ich auch nicht.
Ich nehme mir das dann alles von Alan Maske.
Die müssen ja zu Elon Musk.
Wir haben ja diese Wachstumsraten gemacht.
Oder zu Microsoft oder zu Amazon.
Amazon ist ja wirklich, ich sag mal so, vielleicht sogar das safest bett.
Aber die haben kein eigenes Modell.
Doch, haben sie auch.
Die haben ein eigenes Chipset.
Die haben ein eigenes Modell.
Wie heißt denn das bei denen?
Das Rufus?
Meinst du dieses komische Rufus, wo du irgendwie so ein KI-Modell rufst, was keiner benutzt, was so schlecht ist?
Ich dachte, die hätten mit allen Modellen irgendwas.
Die setzen es ja in ihrem eigenen Konzern.
Also die haben auch schon ein eigenes Modell.
Ich dachte, das hätten sie nicht.
Gut, dann ist es auch okay.
Die haben eine Tranium-Chipset, die werden auch eingesetzt und die haben auch ein eigenes LLM.
Und ganz viele Roboter haben die.
Die haben ganz viele Roboter und die haben einen direkten Anwendungsfall.
Also ich meine, wenn du irgendwo Produktivität behebeln kannst, dann ist Amazon, glaube ich, ein gutes Beispiel dafür, wie man das macht.
Insofern, die leben vielleicht in ihrem eigenen Universum da als größte Online-Plattform der Welt.
Aber vielleicht ist es das Risiko, dass wenn es agentische Käufe gibt, dass dein Agent nicht mehr zu Amazon einkaufen geht.
Wo du ja sagst, ach, Amazon ist eigentlich ganz einfach, weil...
Du weißt, da ist die Abrechnung, funktioniert einfach, die Lieferung funktioniert super und so weiter.
Und das ist auch so eine Art Trust-Symbol.
Und wenn du deinen Agenten vielleicht losschickst, vielleicht geht der ja zu anderen Plattformen und dann geht nicht zu Amazon.
Ja, aber das ist ja bei Amazon immer die Geschichte gewesen.
Du willst bei Amazon sicher sein, du hast das billigste und du hast die schnellste Lieferung.
Das billigste ist es aber nicht.
Okay, du hast die schnellste Lieferung und du findest alles lieb.
Ein gutes Beispiel.
Ich habe vor zwei Monaten, kurz bevor ich in Urlaub fahre, wollte ich die Biografie von J.D.
Vance lesen, Hillbilly Elegy.
Okay, ich wollte aber am Sonntag in Urlaub fahren und ich habe am Samstag bestellt.
Und Amazon ist die einzige Plattform, die eine Sonntagslieferung macht.
Du wolltest das physische Buch haben.
Ich wollte das physische Buch haben.
Ich dachte, das digitale ist auch.
Nein, nein, nein.
Ich bin noch so ein Oldschool.
Also ich glaube schon, dass es Argumente gibt, das Amazon, Skaleneffekte etc.
Aber da müssen wir keine Angst haben.
Also ich bin nicht US-Aktien.
Nein, es geht ja auch nicht.
Es ist einfach nur so ein Gefühlsfrager.
Ich glaube, die zu disrupten durch eine neue Online-Plattform, würde es, glaube ich, sehr schwierig sein.
Da gibt es andere Beispiele in anderen Geschäften, Hotels etc.
Die großen werden größer.
Das sind einfach die Skaleneffekte oder Foundries, TSMC.
Also ich glaube, das ist relativ safe.
safe bet.
Aber klar, du kannst, du wirst irgendwann in diese Phase kommen, der Verdauungsphase, wo die Leute merken, okay, da ist der Erste, der hat überinvestiert, der schafft es nicht.
Marc Zuckerberg, vielleicht ist er auch ein Zweiter da.
Und dann geht die Angst um.
Und dann wird halt, ich sag mal, am Kapitalmarkt, wenn die alle IPOs jetzt gemacht haben, dann werden alle drei Monate Zahlen geliefert.
Und ihr wisst selbst, wie es ist mit den Zahlen.
Wenn die Zahlen nicht reinkommen, wenn die Giles nicht stimmt, also Der Markt ist unforgiving.
Ich glaube, die Leute, die im Moment die Open AI finanziert haben wie Microsoft, die haben ja auch ein eigenes Interesse, weil Open AI ist die Heft des Backlogs von Microsoft.
Die haben die natürlich, ich sage mal, am Laufen gehalten.
Ist ein tolles Unternehmen, aber da gab es auch Eigeninteressen.
Wenn ihr jetzt als Aktionär einsteigt, dann werdet ihr ja auch da kritisch rangehen.
Insofern ist dieser Sprung an den Kapitalmarkt sehr, sehr interessant, weil wir haben viel mehr Transparenz.
Wir wissen genau, was los ist und wir sehen genau, wer Marktanteile gewinnt, verliert.
Und als Aktionär wirst du dem Mark Zuckerberg sagen, hör mal, hör doch bitte auf, es bringt einfach nichts, die anderen sind schon meilenweit weg.
Und da wird es sicherlich auch zu großen Kratzern kommen, weil der eine oder andere wird aussteigen und dann ist auf einmal Datencenter-Kapazität da und, und, und, und.
Aber ich glaube, dass wir in der Phase im Moment halt nicht sind, wenn Google jetzt zum Beispiel im letzten Quartal gesagt hat, okay, 2027, substantially more investments.
Ja, haben wir.
Dann geht die Party jetzt erstmal noch weiter.
Und dann haben wir die Billionen bald.
Also wir sind jetzt bei 700 irgendwas.
750 oder so.
Wenn man die Hyperscaler Investitionen anguckt und dann soll kommendes Jahr helfen wir schon fast die Billionen.
Genau.
Wahnsinn.
Aber es ist, ich bin schon bei dir.
Ich glaube, dass es nicht so sein wird wie im Dotcom-Zyklus.
Im Dotcom-Zyklus waren es echte Träume.
Und es waren Unternehmen, die sind einfach schlicht und ergreifend vor die Wand gefahren, die sind am Pleite gemacht.
Ich glaube, Also wenn Mark Zuckerberg jetzt viel mit Datenzentren verbrennt, wird er immer noch Milliarden verdienen und wird immer noch Milliarden Free Cash Flows haben.
Deswegen, es wird zu einer Korrektur kommen, das ist vollkommen klar.
Der Zyklus wird irgendwann auch mal an Dynamik verlieren und dann ist der Momentum Trade auch nicht mehr gut, weil wenn die zweite Ableitung nicht mehr positiv ist.
Genau, the second derivative.
Das ist immer die zweite Ableitung.
Das musst du vielleicht den Menschen auch nochmal erklären, die jetzt vielleicht nicht mal den Leistungskurs gehabt haben.
Zweite Ableitung ist die Wachstumsrate des Wachstums.
Genau.
Also wenn ich einen Berg hochgehe und der Berg, wenn man zum Beispiel auf einen Mont Blanc geht oder auf irgendeinen Berg, dann weiß man ja, die letzten Kilometer wird immer steiler.
Das heißt, die zweite Ableitung ist...
Bleib positiv.
Sehr gutes Bild.
Das ist ein gutes Bild.
Also das heißt, wenn der Kapitalmarkt dann merkt, dass dieses Momentum, also die Steigerung dieser Steigerungsraten eben nicht mehr so stark ist oder vielleicht wir auch in Compounding-Wachstumsraten gehen, dann kommt es natürlich dann auch zu anderen Bewertungen und da wird sicherlich auch der ein oder andere mal stolpern.
Und wie gesagt, der Sprung auf den Der Kapitalmarkt ist sehr entscheidend, weil der Kapitalmarkt ist unforgiving mit Unternehmen, die permanent versprechen, aber nichts liefern.
Obwohl, wenn du es schaffst wie Tesla oder selbst Amazon hatte ja am Anfang auch diesen Nimbus.
Einfach immer zu sagen, nee, nee, wir wollen doch nicht Cashflow-positiv sein.
Wir wollen doch investieren und wollen doch besser werden und so weiter.
Und das hat der Kapitalmarkt lange auch denen abgenommen.
Und irgendwann haben sie gesagt, komm, jetzt zeigt mal, dass es geht, dass ihr auch Cashflow-Produkte machen könnt.
Und es gibt ja Unternehmen, die können das besser und andere, die es nicht so gut können.
Und Elon Musk hat es ja immer geschafft, dass er der Narrativkönig ist.
Und immer wieder...
Geschichten erzählen kann und die Bewertung immer noch...
Also ich glaube, die Investoren haben ein sehr feines Näschen dafür, ob es da zum Schluss einen riesigen Absatzmarkt gibt und ob es eine, ich sag mal, eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass in Elon Musk im Falle von E-Elektroautomobilität oder Jeff Bezos bei den Online-Plattformen, dass irgendwann diese riesigen Investitionen gemilkt werden in Form von Profi.
Profits.
Und das war, glaube ich, bei Amazon irgendwie abzusehen, dass Jahr für Jahr wurden die Marktanteile gesteigert und bei Elon Musk hat es offensichtlich auch funktioniert.
Na gut, dann gab es sogar einen Minus bei den Autoabsätzen und trotzdem hat man es irgendwie, hat er dann halt von anderen Wachstumssachen erzählt, hat er erzählt, die wären eine AI-Company und weiß nicht häufig was alles.
Aber wenn jetzt zum Beispiel im Falle von KI der Investor merkt, die Antroffic ist einfach die Company, die alles nimmt.
ich sage mal, incremental market share, die neu dazukommen, wenn da von 80% regelmäßig an Traffic gehen, dann wird der Kapitalmarkt irgendwie sagen, der Markt kann so groß sein, wie du willst.
Aber Zuckerberg versenkt Geld.
Er wird niemals auf einen grünen Ast kommen.
Und das wird sicherlich auch irgendwann der Fall sein, wenn nicht alle im Rennen bleiben.
Aber es ist, was ich nochmal sagen würde, also wenn die dann in einen Kapitalmarkt kommen, du hast halt mehr Transparenz.
Der Markt wird...
wird natürlich die Zahlen quartalsmäßig sehen.
Es gibt Investoren-Roadshows.
Und das wird eine spannende Periode.
Sind das die spannendsten Zeiten, die du jemals erlebt hast?
Wenn du mal jetzt, du hast ja jetzt am Kapitalmarkt jetzt persönlich, weiß ich nicht, wenn man jünger ist, in diesen persönlichen Zeiten vielleicht noch ein bisschen spannender, aber wenn du jetzt Kapitalmarktzeit, wenn du einfach so rein siehst, was da passiert, wie täglich Billionen geschöpft wegkommen, wie Unternehmen geschlachtet werden, wie Unternehmen hochgejubelt werden und so weiter.
Ist das die geilste Zeit derzeit?
Ja, also für mich ist es eine super interessante Zeit, weil ich habe natürlich...
Der erste Reflex bei mir, ganz ehrlich, ich bin kein Portfolio-Manager, also jeder, der da draußen sitzt, muss wissen, dass das keinen Einfluss hat auf unsere Produkte, wo der Comgest, aber ich bin sehr tief in den Teams drin, ich bin Produktspezialist, also das will ich auch mal einfach gesagt haben.
Also ich habe mein eigenes Portfolio, ja, okay.
Aber ich habe halt am Anfang gedacht, als diese...
10 Milliarden, Hunderte von Milliarden in Datencenter kamen.
Du langsam anfängst, als Prozent vom Sozialprodukt zu rechnen.
Die CapEx-Ausgaben, also die Investitionsausgaben für Datencenter sind jetzt 2% vom Sozialprodukt Amerikas.
Da habe ich gedacht, das kennst du doch irgendwoher.
Wow, Eisenbahn.
Das war doch schon mal am Anfang des Jahrtausends so.
War das auch so?
War das auch so?
War das auch so?
Ich glaube, das war gar nicht so viel.
War das so?
Es war nicht ganz so viel.
Aber damals war es ja auch schon viel, viel mehr als in allen Investitionszyklen davor.
Also du steigerst dich ja jetzt immer, sag ich mal.
Obwohl, die Eisenbahn war auch mal.
Ich glaube, die Eisenbahnphase war mehr als zwei Prozent.
Also alle irgendwie Schienen gelegt haben und dachten so, jo, da fährt meine Eisenbahn lang.
Genau.
Also auf jeden Fall ist es wieder ein sehr spannender Investitionszyklus.
Für mich war die erste Reaktion zu sagen, okay, das ist jetzt halt ein Wettrennen und da wird viel Cash verbrannt und lass das jetzt erstmal ankommen.
Das wird ja auch eine gewisse Zeit dauern.
Die Monetisierung.
Aber dann siehst du plötzlich, wie geil das ist.
Du merkst plötzlich, wie du abhängig bist.
Jetzt sehe ich aber aus meiner Erfahrung aus der Dotcom-Krise, die machen tatsächlich Geld damit.
Aber du erlebst ja auch selbst, was dein tägliches Arbeiten anders macht.
Das musst du ja schon.
Das ist eine persönliche Erfahrung, wo du denkst, der halluziniert ja, hieß es immer, das ist nur ein Papagei, der nachplappert und irgendwann stellst du fest, du bist doch noch ein bisschen intelligenter als der Papagei.
Absolut.
Also wenn du so ein DCF-Modell in, weiß nicht, hat der fünf Minuten gebraucht?
Er hat, glaube ich, fünf Minuten gebraucht.
Ich war kurz auf Toilette, glaube ich.
Da war es schon da.
Es waren wirklich fünf Minuten, da hat er uns ein DCF-Modell gebaut.
Mal ganz ehrlich, wie lange hättest du früher an diesem Ding gesessen, wenn du es per Hand gemacht hättest?
Ich glaube, da hättest du zwei Tage dran gesessen.
Siehst du, zwei Tage und jetzt fünf Minuten.
Und mal ganz ehrlich, du hast das Modell dann da, du hast die Variablen und du kannst dann und das Modell wird dir so ausgegeben als Excel-File, dass du auch dann wirklich deine eigenen Sachen reinnimmst und der rechnet dann automatisch den Rest nach oben.
Also, hast du schon?
Nein, das ist auf jeden Fall.
Das ist ja auch dann relativ schnell, ist die Erkenntnis gekommen und das sehe ich ja auch in den Teams bei uns, das ist eine Technologie, die ist schon angekommen und es gewinnt dann Momentum.
Die Unternehmen wollen ja auch.
Und investieren massiv und wollen Produktivitätsfortschritte, weil sie mehr machen wollen mit weniger Leuten.
Aber es kostet auch.
Stellen wir mal fest, dass KI auch kostet.
Wir sehen in vielen Unternehmen, ich zumindest immer, das ist...
Wir haben die Co-Pilot bei uns, ich darf jetzt nicht über Details reden, aber wir haben natürlich CM-Systeme, also Kundensysteme, wo wir die Kundendaten drin haben, wo wir Memos haben aus Kundengesprächen.
Wir arbeiten mit Excel und keine Ahnung, mit Word und all diesen Geschichten.
Du arbeitest ja eigentlich permanent im Copile und sagst mir, mach mir da ein paar Spreadsheets draus, kannst du mal mein Spreadsheet überprüfen.
Fass mir mal hier den Call zusammen von zehn Seiten, nur auf einer Seite die Main Points.
Also das ist ja schon ein enormes Produktivitätstool, was du täglich einsetzt quasi.
Du machst Reportings für Kunden auch, wo du auch viele Daten verarbeiten musst.
Wenn du dann Claude die Erlaubnis gibst, dass er in deine eigenen Datenbanksysteme eingreift oder die Daten sucht, das passiert ja schon.
Da gibt es natürlich auch eine Firewall, wenn wir vertrauliche Kundendaten wie jedes Großunternehmen, dann siehst du schon, da sind große Produktivitätsfortschritte.
Und das ist ja erst der Anfang, weil die Systeme werden ja besser und wir machen uns ja auch Gedanken darum, was können wir denn noch besser machen, wo können wir es überall einsetzen.
Machst du schon Gedanken, ob es dich noch braucht?
Ja, ich bin ja jetzt 59.
Das heißt, ich muss ganz ehrlich sagen...
Stimmt, du bist in Frankreich angestellt, oder?
Wie lange musst du da arbeiten?
Habt ihr doch nicht so lange.
63,5.
Aber ich habe ja auch eine Rente aus Deutschland.
Wenn ich die voll haben will, muss ich ja bis 67, glaube ich.
Oder bis 70, wenn es erhöht wird.
Das ist im Rentenpaket hier drin.
Ich glaube, du musst bis 70.
Zumindest die Rentenkommission.
Aber ich glaube, zum Schluss wird es halt die Leute, die...
Also ich habe das ja eben bei dir gesehen, du arbeitest da ja offensichtlich jeden Tag mit.
Ich weiß nicht, ob du noch mit deiner Frau sprichst, aber...
Privat sicher, aber beruflich.
Bei uns ist das genauso.
Also ich glaube, das ist ja nicht schwer.
Du sprichst ja mit dem.
Du musst ihm ja einfach nur die Sachen sagen.
Du musst auch kein Promptstudium, brauchst auch keinen Prompt, den du dir anstellst.
Du sagst ihm einfach, es war wirklich so einfach, erstell mir bitte aus diesem IPO-File.
Ein DCF-Modell.
Das war der einzige Prompt.
Ich habe nicht gesagt, stell dir vor, du bist ein Analyst, du bist sehr klug und du bist sehr sonst wie.
So wie alle immer sagen, wieder einen Prompt machen muss, muss man gar nicht.
Ja, genau.
Also insofern.
Das ist schon der Unterschied damals zu all den Geschäftsmodellen wie E-Commerce oder M-Commerce.
Ja, damals gab es glaube ich Handys.
Mobile-Commerce, stimmt.
Mobile-Commerce gab es auch.
Also es gab keine Handys, die waren ja irgendwie 20 mal so schwer wie heute.
Das hat ja keiner an Handys gehabt.
Das Smartphone gab es dann nicht seit 2007.
Das Smartphone gibt es seit 2007, für alle, die es nicht mehr wissen.
Aber es ist ein kraftvoller Innovationszykel und es wird nicht immer nur nach oben gehen.
Im Moment ist die Party halt für die Investoren immer noch da und es fließt Geld.
Aber ich glaube, man sollte auch in einem Portfolio immer darauf achten, dass man eben nicht alles auf eine Karte setzt.
Man muss jetzt dabei sein, weil man kann als Aktionär ja auch da.
Und wir sind auch selbst dabei als Boutique, aber ganz klar.
Aber wenn jemand nicht nur kurzfristig spekuliert, sondern wirklich auch langfristig anlegt, dann sollte er sich auch Gedanken machen.
Nicht alles nur auf die KI-Karte.
Genau, und dann sind wir bei den Compoundern, oder Qualitätsaktien, so nennen wir sie mal.
Du bist ja der Compounder-König.
Als das letzte Mal da warst, merkte man schon, dass einige dieser Compounding-Geschäftsmodelle zumindest von den Märkten kritischer gesehen werden, weil man dachte, diese ewigen Wachstumsraten und Compounding heißt ja, dass man, egal ob die Konjunktur gut läuft oder schlecht läuft, stetiges Wachstum hat.
Das ist ja über den Zyklus lang ein Wachstum.
Richtig?
Ist doch das Compounding.
Und jetzt ist die Frage, wenn auf einmal aber KI kommt und das Geschäftsmodell disruptiert und den Burggraben möglicherweise, der nicht so tief ist, ist dann möglicherweise Compounding für alle Unternehmen schwieriger und du müsstest dann, wo du früher vielleicht für einen Compounding-Index einen KGV von 30 hattest, weil der Burggraben so schön tief war, sagst du jetzt, Burggraben nur noch halb so tief, nur noch KGV von Und da muss nichts passiert sein mit den Aktien an sich, sondern nur einfach die Wahrnehmung, da ist nicht mehr so ein tiefer Burggraben.
Und deswegen gebe ich denen nicht mehr so hohe Multiples.
Ist da was dran?
Oder wenn man jetzt die Compounding in die CSI anschaut, sind sie ja gefallen.
Da ist ja wahrscheinlich nicht alles schon in den niedrigen Gewinne der Unternehmen, sondern ein Großteil wird ja einfach eine andere Wahrnehmung des Marktes sein.
Ja, auf jeden Fall.
Also ich glaube nicht, dass es jetzt bei allen Compoundern dazu gekommen ist, dass die jetzt über Nacht, über die letzten drei Jahre, auf einmal keine wirtschaftlichen Burggraben mehr hätten.
Also L'Oreal ist immer noch das größte Beauty-Unternehmen der Welt und wächst viermal so stark wie Bayersdorf.
Also keine Profit-Borgen gemacht, sondern ganz im Gegenteil.
Also das sind nach wie vor sehr, sehr, sehr gute Unternehmen.
Es geht eher um die Zinssensitivität.
Da kommen wir ja auch zu diesem DCF zurück.
Compounding-Unternehmen sind halt Unternehmen, die nicht nur über ein oder zwei Jahre vielleicht 10 oder 15 Prozent Gewinnwachstum machen, sondern es über 10 oder 20 Jahre schaffen oder vielleicht sogar über 30 Jahre.
Und das heißt, du hast sehr viele Cashflows in der Zukunft und wenn die Zinsen wie zwischen Ende 2021 und heute um 4 Prozentpunkte steigen, dann verlierst du natürlich da auch sehr viel Bewertung.
Das ist einfach so.
Okay, das ist gar nicht eine Bewertung, weil du denkst, Burggraben, sondern das ist einfach eine Zinsbewertung.
Das ist einfach ein klare DCF-Modell höherer Zins und einfach weniger Wert.
Die Definition von Compoundern ist, dass es ja doch eine relativ hohe Visibilität hat, also Vorhersehbarkeit, weil diese wirtschaftlichen Burggraben enorm sind.
Ja, und das wäre eben die Frage.
Ist diese Vorhersehbarkeit niedriger geworden?
Insgesamt für jedes Unternehmen, weil du ja plötzlich, wenn Anthropik gesagt hat, oh, diese Woche machen wir ein Modell für Tax-Software, oh, alle Tax-Unternehmen runter.
Oder, oh, nächste Woche haben wir, was ist das und das im Programm?
Und das ist so wie früher, wenn Amazon sagte, wir machen jetzt eine Apotheke auf, oh, alle Apothekenaktien runter.
Oh, wir gehen in den Markt für Versicherungen rein, oh, alle Versicherungen runter.
Das gab es ja auch schon mal.
Und das war bei Antropic und mit KI jetzt ähnlich.
Dass du sagtest so, plötzlich braucht man keine Immobilienunternehmen mehr, weil wir weniger Büros brauchen, weil ja White-Color-Jobs disruptiert werden.
Oder du sagtest, Versicherungsunternehmen, da würde irgendwie was schieflaufen und und und.
Ist es nicht auch mit dazu?
Ist es nur der Zins oder ist es auch diese weniger Vorhersehbarkeit des schönen, ewigen Compoundings?
Also bei gewissen Unternehmen schon.
Ich glaube, da muss man Kategorien haben.
Also alle Unternehmen, die wirklich Physical Goods, also physische Güter herstellen.
Also in L'Oreal sagst du nicht, da kann KI nichts.
Bei einem Unternehmen wie L'Oreal würde ich sagen, dass KI eher als Produktivitätstool noch margensteigernd wirken kann.
Aber ich glaube, dass das ein Geschäft ist, was vor allen Dingen auf Marketing basiert.
Brand.
Und es basiert darauf, dass du immer noch Produkte verkaufst, die sich jeder leisten kann und die man sich einfach auch mal leisten will als Mensch.
Wir sind ja noch Menschen.
Also ich glaube, diese Welt der physischen Güter ist besser geschützt.
Aber alles, was wir in Englisch als Intellectual Property, also Software zum Beispiel, wie SAP oder Sage bezeichnen oder alles, was Datengeschäfte sind.
Geschäfte um Datenbanken für Anwälte in den USA oder zum Beispiel so Credit Virus, also so eine Schufa zum Beispiel.
Da gibt es ja auch Unternehmen, wo es also eher so um Daten geht, um Intellectual Property, also um nicht physische Güter, sondern Dienstleistung.
Ja, da wird es schwer, weil die Geschäftsmodelle verändern sich.
Also hat man ja bei Microsoft jetzt gesehen, die verkaufen ja kaum noch Seeds, also eine Lizenz für einen Nutzer, sondern die verkaufen ja, wie viel Co-Pilot Nutzung willst du haben und und und.
Oder Produktivität, wie viel Produktivität schaffst du mir, kriegst du einen Anteil von als Softwareunternehmen.
Das sehen wir ja bei Unternehmen wie Accenture zum Beispiel, die waren lange Zeit halt auch ein Compounder und das Geschäftsmodell ist natürlich jetzt in Frage gestellt, einfach weil du Ich frage es ja, wieso soll ich denn eine Man-Hour bezahlen für so einen smarten Consultant, wenn ich Claude fragen kann.
Und das Paradoxe ist das Accenture zum Beispiel, natürlich den großen Softwareanbietern oder den SaaS-Anbietern wie zum Beispiel AWS von Amazon oder SAP oder Oracle, der nachher immer noch einer der größten Anbieter ist, um die zu implementieren.
Aber auf der anderen Seite, das Geschäftsmodell an sich hat natürlich jetzt ein paar Hacken und Ösen, die es vorher nicht hatte.
Also das Consulting-Geschäft dabei.
Das Consulting-Geschäft.
Aber eigentlich könnte man ja sagen, die Leute haben doch viel mehr Fragen als früher.
Die Leute wollen doch viel mehr Beratung eigentlich haben.
Und bevor du in deiner Unternehmen einen Cloud auf deinen Kram zugreifen lässt, wäre ich mir nicht sicher, ob das jeder sofort machen würde.
Sagt man nicht, dann nehmen wir doch nochmal einen Consultant, der mir das erklärt oder vielleicht sagt, welche Sicherheits...
Deswegen wundere ich mich immer, dass es ja eigentlich ist ja, wenn du KI einsetzt, es ist ja eine erklärbedürftige Sache.
Und da würde ich ja nicht Claude sagen, würde ich sagen so, ey Claude, was hältst du davon, wenn ich dich jetzt hier bei mir im Unternehmen einsetze?
Weiß ich nicht, würdest du das so...
Ich weiß nicht, vielleicht machen die Leute so, aber...
Also auf jeden Fall wird diese Abrechnung nach...
Man-Hour.
Also wie viele Stunden hat der Berater gearbeitet?
Wie groß waren die Berater?
Die Truppe, okay, mal, keine Ahnung, 125 Euro Tagessatz oder 500.
Ich war beim Stundensatz.
Der große Chef, der kriegt dann 1000.
Ich glaube, das wird so halt nicht mehr funktionieren.
Ja, also da gibt es Dienstleistungsgeschäfte und ich meine, die Accenture ist ja auch eine, die gerade bei den älteren Haudegen in der Beratungsbranche gesagt hat, also wer hier nicht bei uns KI benutzt, da wird vor die Tür gesetzt.
Also der Druck ist ja offensichtlich da, dass eine Accenture erheblich produktiver werden muss, weil die Kunden einfach mehr verlangen.
Also insofern, eine SAP ist ein ähnliches Beispiel, wo ich persönlich jetzt glaube, dass die viel besser geschützt ist.
Wir haben ja bei uns in der Company den Vorteil, dass wir mit allen großen Fortune 500 Companies sprechen.
Und wir haben zum Standardfragekatalog jetzt dazu geschrieben, welche Software benutzt ihr denn und wie denkt ihr darüber nach?
Was spielt das für eine Rolle für euch?
Wie kommt KI bei euch rein?
Dass wir so ein bisschen sehen, wie es so alles funktioniert.
Und was wir so sehen, ist die...
Unternehmen nach wie vor sagen, unser Skelett quasi ist SAP.
Aber nur Skelett.
Da höre ich schon raus, Skelett ist schwierig, aber die Zusatz-Services, die flanschen wir dann von anderen dran?
Ja, die Muskeln zum Beispiel.
Wie schnell bewege ich mich etc.
Das schafft ja unsere Produktivität.
Da geht es ja in dieses Thema KI rein.
Also natürlich, wenn die Unternehmen von der SAP verlangen, in den nächsten ein, zwei Jahren oder in den nächsten Quartalen schon und jetzt schon, zeig mir doch mal deine KI-Module.
Wir waren vor zwei Tagen, ich sag das jetzt nicht ganz deutlich, wir waren vor zwei Tagen in Stuttgart und da stirbt gerade die Automobilindustrie oder das ist noch überlebt und da musst du richtig Produktivität schaffen und eine Mercedes oder eine Porsche, die wird natürlich von der SAP mehr verlangen als in der Vergangenheit.
Die wird nämlich sagen, okay, das läuft alles über dich weiterhin, alles gut, aber du musst mir jetzt auch echt hier mehr liefern, weil meine Profitabilität geht gerade den Bach runter.
Ich muss produktiver sein.
Was kannst du denn?
Und in dem Rennen muss SAP natürlich hellwach sein und liefern, liefern, liefern, liefern.
Und die Konkurrenz, das wissen wir ja, aus Amerika schläft natürlich nicht.
Wir glauben, dass es wirklich diese großen Unternehmen noch gibt, die da eine Zukunft haben.
Das Gute jetzt für einen Investor, der noch nicht investiert ist, ist, dass diese Unternehmen wie SAP zum Beispiel, die sind ja jetzt beim 18er KGV.
Also da ist sehr viel Angst drin.
Das ist ja fast schon ein DAX-Niveau.
Nicht ganz.
Ich glaube DAX hat KGV 16, 15.
Also eine Hochtiefe ist bei 32 Mal.
Ja gut, das ist ja auch ein KI-Wert.
Und wie hoch ist die EBIT-Marge?
5%?
6?
So niedrig?
Ja.
Erstmal ist es nach wie vor ein Bauunternehmen, sag ich mal.
Die kommt bald in den DAX.
Die kommt bald in den DAX.
Obwohl die so einen geringen Free-Float nur hat.
Das ist schon interessant.
Aber wenn solche Korrelationen auseinander gehen.
Dann ist es für den Investor vielleicht auch mal interessant zu sagen, ich lege da mal ein Ticket rein und mache mal eine konträre Wette, weil ich glaube, die SAP überlebt und wird auch von der KI profitieren.
Weil alles andere ist ja sowieso schon eingepreist, das negative Szenario.
Das ist jetzt so für einen Portfolio-Manager-Markt natürlich auch eine spannende Frage.
Man kann nicht immer den Gewinner nur hinterher rennen.
Die Frage ist halt nur, wie lange kannst du diese andere Performance erträgen?
Ja, das ist ein Punkt.
Und im Moment ist es halt, Es gibt nicht viele Türen oder keine großen Türen mit viel Wachstum, aber dieses Wachstum dahinter, diesen kleinen Türen ist extrem stark und das ist halt der Ölpreis.
Also klar, Energieunternehmen, die profitieren im Moment und vor allen Dingen halt diese KI-Geschichte.
Das ist einfach so.
Das haben wir ja eben mit Alan Maas, kann man ja über 2035 plus auch geredet.
Aber das Momentum ist ja nach wie vor sehr stark.
Jetzt hatten wir auch so...
Ich glaube Intuit war auch immer ein klassischer Compounder.
Die haben ja diese Woche Zahlen gehabt.
Da sieht man sogar schon in den Zahlen, dass es nicht mehr so geil läuft.
Was ist denn mit sowas?
Mit dieser Text-Sophie?
Die hatten ja eigentlich immer ein schönes, unterschiedliche...
Ich weiß jetzt, die haben TurboTax für dich und mich, um die Einkommenssteuererklärung zu machen.
Und die haben noch so eine kleine Software für Kleinbetriebe, so eine kleine Sage, sage ich mal.
Das haben sie noch.
Und sie haben noch Bonitätsprüfer.
Das haben sie, glaube ich, auch noch einen kleinen Teil.
Sie haben so verschiedene Sachen und alle Sachen sind unter Druck.
Ja, ja.
Also das führt, glaube ich, darauf, also ich glaube, was man da gucken muss.
Auf Englisch sagt man, wie tief sind die Softwareunternehmen embedded in Prozesse.
Wenn du jetzt mal eine SAP nimmst, dann haben die früher in den letzten 25 Jahren mit ABAP so eine eigene SAP-Programmiersprache alle Prozesse programmiert.
Die kennen die ganzen Unternehmen, die wissen, wie die Prozesse ablaufen.
Das nennt man dann Metadaten.
Also die haben nicht nur die Daten, sondern die wissen auch, was hinter den Daten steckt.
Die haben eine sehr tiefe Kenntnis der Unternehmen und können damit...
können das in künstliche Intelligenz, in Lösungen umwandeln.
Also da glaube ich, ist sehr viel Potenzial.
Persönlich glaube ich das.
Und bei so Sachen wie Turbotex ist natürlich echt die Frage, brauchst du das jetzt noch mit KI?
Du gibst dem quasi die Rohrdaten.
Kontoauszüge.
Einfach nur Kontoauszüge und das war's.
Du gibst dem die Steuerbescheidung von deiner Bank, was du verdient hast, was du an Abgeltungssteuer bezahlt hast, keine Ahnung.
Schönen Tag noch.
Schönen Tag noch.
Du sagst dem noch, wie viel du ausgibst für deine Kinder, die studieren monatlich.
Und dann sagst du dem, kannst du mir bitte eine Standard-Einkommenssteuererklärung ausfüllen.
Und das ist es.
Also da glaube ich, ist es dann ein bisschen schwieriger.
Das wäre so ein Unternehmen, was jetzt disruptiert wäre eher?
Wie gesagt, ich kenne Intuit nicht so gut wie SAP, aber ich würde jetzt sagen, von dem wirtschaftlichen Burggraben ist höchstwahrscheinlich so eine SAP, die wirklich die ganz großen Unternehmen bedient, die über Jahre hinweg so eine Software implementiert haben, steht da glaube ich erheblich besser da, würde ich jetzt mal so vermuten.
Was ist denn mit den ganzen Ich bin ein bisschen vorsichtig, weil ich cover wirklich nicht direkt die USA.
Das ist ja meine persönliche Meinung.
Das ist die persönliche Meinung.
Es geht ja nicht um Anlageempfehlung, gar nichts.
Es geht einfach nur um eine persönliche Meinung, die du da als Insider, weil du dich mit der Materie beschäftigst und dir auch immer anguckst.
Was ist mit den ganzen Luxusgütersachen?
Die waren ja auch bisher immer so in dem Compounder-Basket mit drin.
Und jetzt haben wir festgestellt, gut, die einen leiden, weil es Alkohol nicht mehr so viel gesoffen wird.
Die anderen leiden, weil irgendwie Menschen nicht mehr so viel reisen oder weil sie dann doch nicht mehr sich so viel leisten.
Ist das noch Compounder oder ist da irgendwas gebrochen?
Das ist ja eigentlich physisch.
Das ist ja eigentlich schon was physisch zu anfassen.
Aber trotzdem kann es ja auch sein, dass du sagst, in dieser unsicheren Welt, will ich mir zwar noch was leisten wie L'Oreal, die Preiskategorie, aber die höhere Hermes oder LVM haben die vielleicht nicht mehr.
Ja, also was grundsätzlich natürlich für die Luxusgüterindustrie immer noch was Positives für die Luxusgüterindustrie ist, dass der Abstand zwischen den Reichen und den Armen halt größer wird.
Leider Gottes persönlich finde ich das nicht gut, aber es gibt eine ganze Menge sehr kaufkäufige Menschen.
deren Kaufneigung eigentlich eher an den Aktienkursen hängt, psychologisch.
Also in Amerika ist es so.
K-shaped nennt man das ja immer so schön.
Genau, als an wirklich den möglichen Konsumausgaben, die sie tätigen können aufgrund von einer Vermögenslage, die wirklich ganz toll ist oder Einkommen etc.
Also das ist schon mal eine gute Voraussetzung, wenn man im Konsum tätig ist, also entweder ganz unten.
Wer kauft bei Aldi ein?
Bei Aldi kauft ja jeder ein, aber wirklich eher so die Dinge, vielleicht ein Portfolio zu haben.
Ryanair zum Beispiel, die machen ja wirklich die billigsten Flüge und jeder hasst sie, aber jeder nimmt sie, weil du weißt, sie machen die billigsten Flüge.
Und eben im Top-End dann eben, wieso nicht, auf Luxusgüter zu zählen.
Aber in den Luxusgütern gibt es eben auch, ich sag mal, gibt es so eine und so eine.
Kering ist jetzt nicht so ein erfolgreiches...
Na gut, da gibt es ja immer die Idee auf den Turnaround mal, weil die waren in den letzten Jahren schon immer schlecht.
Also ich sage mal, es gibt die Crème de la Crème, dazu würde ich jetzt persönlich sagen.
Hermes wahrscheinlich.
Hermes und Ferrari.
Ferrari hat natürlich das Problem mit der Elektromobilität.
Also das ist natürlich immer noch die Frage, wie sie das hinkriegen.
Und eine Hermes wächst auch nach wie vor 7, 8 Prozent.
Die hat natürlich jetzt auch einiges an Bewertung abgelassen wegen der Zinssensivität.
Ach, das sind wieder Zinsen.
Genau, das hat vor allem mit den Zinsen zu tun.
Und wenn du so, ich sag mal, wie eine Schweizer Uhr jedes Quartal 8% liefst und dann hast du ein Quartal nur bei 7%.
Aber es ist halt kein Absturz.
Also es ist wirklich nach wie vor eigentlich eine sehr zuverlässige Geschichte, weil die halt auch weniger produzieren, als die Leute wollen.
Und ich glaube, dass das grundsätzlich noch auf gutem Fundament steht.
Eben jetzt erheblich günstiger.
Aber die sind natürlich auch, Die hatten natürlich eine extrem hohe Bewertung, als die Zinsen halt sehr niedrig waren.
Die haben jetzt unter dieser Zinsschraube quasi gelitten.
Und Louis Vuitton ist natürlich ein bisschen unterschiedlich, weil das ist ja quasi so ein Bauchladen.
Der hat ja wirklich alles.
Von Sephora bis hin zu Dior.
Und die guten alten Rimowa-Koffer, nicht vergessen.
Das ist ja jetzt auch Louis Vuitton.
Die kann man jetzt nicht mehr für über Malzell-Mont-Kredite bekommen.
Also da bist du mehr so in diesen zyklischen Bewegungen drin und du hast auch gesehen, dass die Louis Vuitton eben jetzt eine Stabilisierung hat und jeder hat darauf gewartet, dass sie eben sagen, 2026 wird wieder ein Turnaround und wir wachsen wieder.
Haben sie nicht gesagt.
Der Markt hat das quasi antizipiert und hat es direkt wieder rausgepreist.
Also das ist ein bisschen schwierig im Moment das Thema, muss man ganz klar sagen.
Dein klassischer Compounder war ja immer Novo Nordisk.
Wir haben ja hier über die Aktie auch schon sehr lange geschritten.
Ich habe jetzt seit Jahresanfang einen Sparplan und bin jetzt sogar im Plus.
Dank, weil ich ja jeden Monat, weil die ja zuletzt so ein bisschen gedreht hat und man nicht so richtig weiß, ist das jetzt eine Falle, dieses Drehen oder ist es schon wirklich der Turnaround?
Ja, also Novo Nordisk ist natürlich ein ganz schwieriges Thema.
Wenn du über 20 Jahre investiert hast, ist es super.
Und wenn du seit anderthalb Jahren investiert hast, ist es Mist.
Sehr großer Mist.
Du hast viel Geld verloren.
Also erstens, Diabetes bleibt eine Volkskrankheit, weil die Leute essen nicht besser.
Sie reden darüber, aber sie tun es nicht.
Ich glaube, der Zielmarkt ist da.
Die Frage ist einfach die Konkurrenz.
Also sie waren die Ersten mit dieser Schlankheitsspritze und auch die Ersten mit der Schlankheitspille.
Echt?
Ich dachte, die Pille wäre Eli Lilly der erste gewesen?
Ne, Ne, die Novo Nordics ist ja jetzt neuerdings so gut gelaufen, weil die Pille so läuft.
Die Pille von Novo Nordics läuft sehr, sehr, sehr gut.
Achso, ich dachte, das wäre Eli...
Ne, das ist die Vegovie-Pille.
Wenn du nach New York gehst und guckst auf die Taxis, da steht drauf, The Pill arrived.
Und jeder weiß, es ist die Abnehm-Pille von Novo.
Also da ist jetzt kurzfristig auch wieder ein bisschen Auffällung drin.
Das war ein typisches Muster auch.
Du hattest dann den CEO-Wechsel, weil wenn du bei Novo Nordisk arbeitest und du hast so ein Unternehmen und du führst jetzt so minus 50 oder minus 60 Prozent in einem Jahr, dann bist du halt weg.
Und der Neue hat natürlich das gemacht, was jeder macht.
Erstmal die Guidance in den Keller, um dann eben die Hürde zu übertreffen.
Und das hat er jetzt im ersten Quartal gemacht.
Er konnte dann die Guidance auch hochnehmen, weil halt die Pille gut läuft.
Und das sind aber eher kurzfristige Geschichten, was da so natürlich immer noch im Kopf ist, ist, dass diese Semaglutide, was diese erste Abnehmenspritze war, absehbar auch eben jetzt generische Konkurrenz kommen wird.
Ich glaube, die kommt jetzt nicht direkt.
Das Patent für Semaglutide ist noch bis 2030, aber das Problem ist, dass Elalili ein Medikament hat, was noch effizienter ist und die haben halt Marktanteile genommen.
Und der Markt muss halt sehen, dass das, was nach Semaglutide kommt, also Cargri-Semaglutide oder Amikretin, das sind so Namen für Nachfolgeprodukte, dass die wirklich super sind, weil dann kann der Markt sagen, okay, wenn das Semaglutide abläuft, und die Generika kommen können, dann haben die ein so super tolles Produkt danach, was nochmal viel, viel besser ist, dass die Leute weiter eher Novo kaufen.
So funktioniert das ja.
Und wenn der Sprung von Semaglutide zu Kagri-Semaglutide nicht gut genug ist, dann werden halt die Generika weiter...
Deswegen ist es immer je nachdem, was für neue Studien kamen und wie viel Prozent die Leute abgenommen hatten, ging die Aktien immer hoch oder runter.
Das war die Idee.
Das ist die Idee, was kommt, nachdem das Patent frei wird.
Genau.
Aber sie haben ja durchaus auch, das nennt man dann Dual Agents, One Molecule Dual Agents.
Also die haben schon Therapien.
Ich glaube, die beiden Vorreiter werden immer noch bleiben, Novo Nordisk und Ela Lili.
Die Frage ist halt, in diesem Abnehmmarkt, hat man halt vor zwei Jahren gesagt, das werden die sich untereinander aufteilen, da wird nie einer richtig reinkommen.
Und die Sicherheit hast du halt nicht mehr, weil einfach...
die Pipeline-Resultate zum Nachfolgemedikament für Novo, also K-Krise, Maglutide, was dann 2031 kommen soll, eben nicht so waren, wie man sich das vorgestellt hat.
Und auch ein bisschen schlechter waren als bei Ela Lilly.
Deswegen ist die im Konkurrenzumfeld jetzt nicht so gut positioniert, wie man das noch vor anderthalb Jahren, bevor diese Pipeline-Resultate kamen, angenommen hat.
Aber Novo Nordics ist auch ein gutes Beispiel für den Investoren, für Geopolitik.
Also eigentlich denkt man ja, du hast dann ein Unternehmen macht Diabetes-Medikamente.
Das hat ja mit Geopolitik nichts zu tun.
Das hat letztes Jahr passiert.
Die Nachfrage nach Novo-Medikamenten war so stark, dass die amerikanische Zulassungsbehörde für Pharmazeutika, also FDA, eine Ausnahmegenehmigung gegeben hat für große pharmazeutische Betriebe mit eigener Medikamentenproduktion, dass sie eben Copycats machen konnten.
Also Kopien von...
von Novo Nordisk, aber nur bis Mitte Mai.
Das wird immer nur für den Patentschutz, ist das nur um so eine Notlage quasi zu umgehen, weil die Bevölkerung braucht das Medikament, aber der Medikamentenhersteller muss auch eine Sicherheit haben, dass er eben dann nachher wieder sein will.
So und dann war halt ab Mitte Mai hat höchstwahrscheinlich der Trump, der FDA gesagt, du lässt weiter GLP-1, also Copycats aus China importieren, weil Novo Nordisk ist ein dänisches Unternehmen und ich will Grönland.
Ist mir ja vollkommen egal.
Und deswegen gab es diese Billigkonkurrenz eigentlich viel länger, als der Patentschutz es eigentlich vorgesehen hätte.
Also da gab es selbst so eine geopolitische Komponente, die nicht unerheblich war.
Der Grünlandfaktor.
Der Grünlandfaktor bei Novo Nordisk.
Ja stimmt, das ist ja auch ganz Dänemark, das Bruttoinlandsprodukt läuft ja auch wie, wir hatten jetzt jetzt mit Biontech in Deutschland mal so einen gewissen BIP-Faktor, was aus dem...
Am Gold, wie hieß das?
Am Goldgrund oder irgendwas so hieß das, wo BioNTech ansässig ist in Mainz.
In Mainz, genau.
Viel Gewerbesteuer bezahlt, habe ich gehört.
Das stimmt.
Die anderen Pharmaunternehmen waren ja nie so klassische Compounder.
War ja, oder?
Gab es noch welche, die...
Ja, doch, eigentlich schon.
Also ich sage mal, wenn ich das jetzt mal so bei uns sehe, in den europäischen Portfolios ist...
so der Gesundheitsbereich, der das höchste Wachstum über lange Perioden geliefert hat.
Da gehören auch dann natürlich so Ausreißer zu Positive wie Novo Nordisk, die natürlich extrem stark waren.
Aber das läuft eigentlich ganz gut.
Und wir haben auch nachher vor Unternehmen, die die Wachstumszahlen liefern.
Aber man sieht halt, wie der Markt im Moment tickt.
Also Sartorius Stedem zum Beispiel, das ist ein Compounder.
Die liefern so Filterprodukte.
so Sachen, um Enzyme und Proteine an die bio-pharmazeutische Industrie zu liefern quasi.
Oder damit die bio-pharmazeutische Industrie die Basismaterialien hat, liefern die quasi die Geräte dafür.
Also wirklich ein sehr gutes Unternehmen.
Und klar, die sind dann in so ein Post-Covid-Loch gefahren, weil es gab diese Covid-Nachfrage.
Und die haben sich aber jetzt wirklich wieder auf ihren alten Wachstumspfad quasi eingeschossen.
Das sind so 12, 13 Prozent.
Aber der Markt hat es noch nicht gesehen?
Doch, doch, aber jetzt kommt die Story und dann liefern die halt Resultate und die liefern auch die 12-13%, aber im Conference Call sagt der CEO halt, guidet das halt nicht ab, also es gibt keine positive Revisionen.
Er hält halt die Erwartungen runter.
Du willst ja Beat and Race, wir erinnern uns, wenn du das Race nicht machst, dann bist du durch und die Aktie geht minus 14%, obwohl die Gewinnrevisionen gar nicht unnegativ waren.
Sie waren aber auch nicht positiv.
Und wenn du dann immer noch eine relativ teure Aktie hast, dann sagt der Markt, nee, dann nehme ich lieber, keine Ahnung, Elektrifizierung für KI oder keine Ahnung, da wo ich weiß, dass die Musiker spielt.
Schneidelektrik.
Schneidelektrik zum Beispiel.
Aber ist auch ein Compounder, oder?
Ist auch ein Compounder.
Ist auch ein Compounder.
Und der erfolgreichste Compounder bei euch ist, glaube ich, auch ASML.
Der erfolgreichste ist, also es kommt natürlich auf die, du weißt, Compounding hängt von zwei Faktoren ab.
Erstens der Höhe der Wachstumsrate und zweitens, wie lange kannst du diese Wachstumsrate eben halten.
Und es gibt ja diese 72er-Regel, die sagt, wie lange du brauchst, um zum Beispiel deine Umsätze zu verdoppeln.
Wenn du zum Beispiel jetzt 10% Umsatz generierst, du divisierst 72 durch 10, das ist 7,2.
Das heißt, du verdoppelst deinen Umsatz nach 7,2 Jahren.
Wenn du das dann weiter durchhältst, dann vervierfachst du ihn nach 14 Jahren.
Und wenn du das weiter durchhältst, verachtfachst du ihn nach 21 Jahren.
Das ist ja dieses, Compounding, also Zeit spielt auch eine Rolle.
Aber ich sage mal so, über die letzten 10, 15 Jahre ist ASML, glaube ich, die Aktie, die da ganz, ganz läuft und läuft.
Es ist halt eine von den ganz wenigen, oder vielleicht haben wir auch mehr davon, aber in der Halbleiterindustrie haben wir nicht viel in Europa, aber das, was wir haben...
Ist ganz gut.
Also in der Halbleiterzulieferie, ASMI, ASML, BESI.
Ich rede jetzt nicht so von STMicro, von denen, die die Halbleiter herstellen oder von Infineon.
Das ist sicherlich auch ein gutes Unternehmen, das jetzt auch profitiert.
Aber ich rede von den Investitionsgütern in der Halbleiterindustrie.
Und da ist die ASML mit ihren Druckmaschinen für Halbleiter Monopolist quasi.
Hat das so gut funktioniert?
Dann sowas wie Aliquid?
Linde wahrscheinlich auch.
Air Liquide hat auch gut funktioniert.
Air Liquide hat ein bisschen besser funktioniert als Linde.
Also es sind ja keine spektakulären Wachstumsraten.
Das ist ja auch das vom Compounder.
Air Liquide wird sich nicht innerhalb von einem Jahr verdoppeln, aber mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit wird er sich halt über alle sieben, acht Jahre verdoppeln.
Ist ja auch im Depot nicht...
Also dann wächst es im Schnitt, wenn wir eine 72er-Regel haben und 10 Prozent.
Ja, sowas in der Art.
Kann auch mal ein bisschen weniger sein.
Also die Air Liquide ist ganz interessant, weil die Linde hat 30% EBIT-Marge, operative Marge.
Und die Air Liquide hat 20% gehabt, also für das gleiche Geschäft.
Also kann man sich vorstellen, dass durch bessere Produktivität bei Air Liquide, weil das Pricing macht ja nicht den Unterschied, das ist ein Duopol oder ein Oligopol, das heißt es gibt weniger Industriegasanbieter.
Und die Airlie-Kita hat jetzt wirklich auch über Produktivität und Kostensenkung die Marge erheblich gesteigert und die Story ist noch nicht zu Ende.
Insofern ist das ein bisschen interessanter, glaube ich.
Die ist noch ein bisschen besser gelaufen als Linde in den letzten zwei Jahren, glaube ich mal.
Seitdem die halt diese Marge substanziell verbessern.
Was gibt es noch für diese, wir hatten immer deutsche Börser-Enemien noch dran.
Ist das noch ein Komponer?
Die kommen ja auch so ein bisschen in diesen Software, weil die ja relativ viele, die haben ja auch viele Anbieter gekauft, um irgendwelche Services drumherum noch zu machen.
Und immer wenn du Datenservices hast, da haben wir es wieder, nicht zum Anfassen, sondern auf dem Bildschirm, dann kommt wieder die Angst vor der Disruption, oder?
Also ich vermute, dass das bei der deutschen Börse, ich habe es jetzt nicht so im Blick, wie die Aktie gelaufen ist.
Da habe ich mich nicht recht erinnere, haben die zum Beispiel so einen Softwareanbieter für Assetmanager gekauft, SimCorp.
Genau, SimCorp.
Und das ist natürlich auch kritisch.
Du kannst ja jetzt in Portfolio Management nicht einfach deine Berichte machen lassen.
Das geht natürlich nicht, aber trotzdem, die kriegen natürlich auch dann eher Druck.
Ich vermute, dass es ähnlich ist wie bei London Stock Exchange.
Die haben ja auch so eine Plattform, Refinitiv.
Ja genau, das ist einfach so ein Bloomberg.
Das ist einfach so ein Terminal.
Bloomberg Light, sage ich mal.
Da kommt so ein bisschen Druck rein.
Die sind von der Bewertung her natürlich extrem interessant.
Aber solange der AI-Damokless-Schwert oder KI-Damokless-Schwert über den Software- und Datenanbietern schwebt, wird es halt schwer sein, dass du in den Aktien eine extrem starke Recovery hast.
Aber sie sind alle sehr günstig und liefern auch nach wie vor.
Da ist noch nichts in den Zahlen zu sehen.
Aber trotzdem die Angst ist da schon da.
Ja, die Angst ist eingepreist.
Ähnlich wie bei SAP.
Und findet ihr das dann spannend?
Oder denkt ihr, da kommt doch noch was?
Oder wie versucht ihr das dann zu fassen?
Ihr besucht dann das Management, ihr versucht dann mit Konkurrenten zu reden.
Wie versucht man rauszufinden, ob da irgendwas passiert?
Also wenn du mit dem Management redest, ist ja immer alles gut.
Ja, würde ich vermuten.
Es gibt ja immer Lösungen.
Also zum Schluss wird...
Ich sage mal, wird die Wahrheit rauskommen, wenn ihr Schnee schmilzt und das wissen wir in drei, vier oder fünf Jahren und nicht heute.
Ihr seid ja auch in der Zeitungsbranche und ihr habt ja auch, als das Internet kam, gesagt, das wird uns natürlich tangieren, aber wir finden Lösungen, aber es hat euer Geschäftsmodell ja auch komplett umgedreht.
Und du bist ja das beste Beispiel dafür.
So, und man muss dann so ein bisschen die Fantasie haben, wo sind halt die, Teile des Geschäfts, die wirklich anfällig sind.
Also ich sag mal Trading-Plattformen, wo es auch um einen rechtssicheren Raum geht etc.
Da wird AI keine Rolle spielen.
Das sind hoch leistungsfähige Abwicklungsplattformen für zum Beispiel Bonds oder Equities.
Aber gibt es nicht jetzt als Hyperliquid mit Tokenisierung?
Ist da nicht ein Risiko drin, dass du sagst so, ach.
Die besten Kurse waren bei Hyperliquid, wenn man jetzt sich die CeraPress angeguckt hat.
Ja, aber die Hyperliquid muss ja eine Handelsplattform haben.
Es gibt einen Käufer und einen Verkäufer.
Und das ist aber nicht die KI.
Also es gibt auch bei Zahlungsanbietern zum Beispiel, es gibt ja die Adian zum Beispiel, wenn man im Geschäft bezahlt hat, da sind ja so Terminals, da steht Adian drauf.
Also du brauchst zum Schluss immer noch die Plattform, die dir die Zahlung ermöglicht.
Und es gibt halt ein Agenten, der kann das mittlerweile für dich machen, die Kreditkarte virtuell auf den ADIAN Terminal zu setzen.
Aber dann gibt es eben ein Protokoll, der ADIAN dann instruiert, was es zu machen hat.
Das heißt, die Plattform bleibt eigentlich bestehen.
Also die Plattformgeschäfte waren ja auch für Zahlungsabwicklung zum Beispiel, auch für Flugbuchungen gibt es ja auch Unternehmen, die das machen, diese GDS, Global Distribution Systems, also für Flugtickets.
Also es gibt schon Stammen des Geschäfts.
wo man, glaube ich, nicht unbedingt mit Disruption rechnen muss.
Die Google hat es ja auch gesagt, die Google hat gesagt, klar, mach ich Agenten, aber natürlich werde ich keine Zahlungsplattform aufbauen, weil es ist hochkomplex und da kann ich nicht viel verdienen.
Also es würde auch zur Arbeitsteilung kommen und ich glaube, da gibt es im Moment viel Geld zu verdienen, weil es ist sehr viel Angst in diesen Plattformgeschäften.
Die Titel sind eigentlich...
wie SAP auf sehr viel Geschäftsverlust gepreist und Disruption.
Und ich habe gesagt, in der zweiten Phase des Innovationszyklus wird den Leuten gewusst, da gibt es einen Platz, was ist das wert?
Und ich glaube, da gibt es Aktien, die werden auch Freude noch wieder bereiten, nachdem sie jetzt die Hälfte ihrer Bewertung quasi eingebüßt haben.
Und das muss man halt dann abstecken.
Was sehen wir für ein Potenzial?
Realistisch nicht über die nächsten 20 Jahre, soweit denken wir nicht, aber über die nächsten drei, vier, fünf Jahre, was können wir erwarten?
Was ist das für ein Wert?
Was können wir für ein Aktionär erwarten, wenn die Aktie x Prozent performt und die EKGV-Multiple von heute beibehält, was nicht sehr ambitiös ist.
Und für viele dieser Aktien ist es mittlerweile auch wieder interessant, mal wieder hinzugucken.
Dann gibt es Hotels, war auch so ein klassischer Compounder, was ich auch immer faszinierend finde.
Welche Aktien?
Hotelaktien.
Ah, okay.
Also Intercontinental, war aber auch einer eurer Werte im Fonds.
Ja, habe ich dir die nicht letztes Jahr genannt?
Weiß ich gar nicht mehr.
Kann sein.
Aber passiert da irgendwas?
Man könnte sagen, im Hotel müsste ja eigentlich KI-positiv sein.
Du hast ja relativ hohe Personalkosten und vielleicht kannst du da Sachen sparen oder vielleicht kannst du doch es schaffen, dass du ohne Booking auskommst.
Ich weiß es nicht.
Also bei den Hotels ist das ganz interessant, weil wenn einer von euch in Hotels investieren will, dann sollte er nicht ein physisches Hotel.
machen, weil jeder weiß, das ist total schwer.
Also er sollte sich nicht die Assets anlachen, die riesigen Gebäude und die Personalkosten und all das, was schief laufen kann.
Aber es gibt ja da in einem Kapitalmarkt diese Intercontinental, also IHG.
Und da sitzt man als Aktionär in der Holding und in der Holding...
sammelst du quasi nur die Franchise-Gebühren von den Franchise-Nehmern an.
Also IHG, Intercontinental, hat zum Beispiel die Interconti-Hotelkette.
Eine ganz große Kette ist Holiday Inn.
Also das ist einfach so ein Bread-and-Butter-Geschäft.
Wenn du in den USA für dienstliche Geschäfte reisen musst, dann hast du halt ein Budget für Holiday Inn.
Wenn das Frühstück ist, du weißt, was du für eine Marmelade bekommst, du weißt, wie die Zimmer aussehen und Good Value for Money und machst das halt so.
Da sitzt du an einer guten Stelle, das heißt, du hast als Aktionär der IHG nicht die Assets auf deiner Bilanz persönlichen, sondern du hast eine extrem free cashflow generative Holdinggesellschaft, die keine Schulden hat, die jährlich auch Aktien zurückkauft, das kommt dir ja auch zugute, wenn du Aktien zurückkaufst, gibt es weniger Aktien.
Gewinn pro Aktie steigt.
Also es sind auch so sehr zuverlässige Modelle, die haben auch ganz gute Zahlen jetzt wieder geliefert.
Und rein abgesehen von diesem wirtschaftlichen Aspekt, dass bei den großen, es gibt ja drei große Hotelgruppen und das sind die, wo man investieren kann.
Das ist Interconti, Marriott und Hilton.
Interconti hat eine Million Hotelzimmer.
Hilton und Marriott, die haben 1,3 und 1,7.
Die haben ungefähr 20% Weltmarktanteil.
Aber die haben 50% der Pipeline für neue Hotels.
Also sie nehmen Marktanteil.
Und die haben in der Vergangenheit Marktanteil genommen.
Weil es eben die Franchisen und den vergebenen Franchise für Hotelketten, die jeder kennt und jeder haben will.
Holiday Inn für den Sales Representative in den USA oder auch in Europa, der dieses Budget hat.
Kimpton für den, der in London ein bisschen Luxury machen will.
Regent Hotel für den Chef von den Sales Representa, weil das Regent Hotel kostet ja ein bisschen mehr.
Insofern ist es sehr stabil, weil es sehr viele Hotelmarken gibt für unterschiedliche Preissegmente und es ist regional total diversifiziert.
Das ist ein allzu weltweit Unternehmen.
Und sie bezahlen viel, viel, viel, viel weniger an Booking und Expedia.
Manchmal, meistens gar nicht, weil sie haben halt diese großen Treueprogramme.
Der beste Kunde ist, wenn du Treue Du direkt bei den Hotels buchst.
Dann kriegst du nämlich die Benefits, die du sonst Booking bezahlen würdest, bezahlt dir dann quasi Interconti, indem du dann irgendwelche Freigetränke bekommst oder vielleicht mal ein Zimmer günstiger bekommst.
Oder ein Upgrade.
Also die unabhängigen Hotels, die bezahlen 30, 25, 30 Prozent an Booking oder Expedia und Interconti bezahlt 10 Prozent.
Also da siehst du auch, für dich jetzt Aktionär von der Interconti ist der Deal dann erheblich besser.
Okay.
Aber das ist spannend.
Und das klingt wirklich auch, dann bist du klassischer Compounder, oder?
Obwohl, wenn du sagst, du bist weltweit auch diversifiziert, dann ist wahrscheinlich auch die Konjunkturzyklen nicht so krass, außer wenn wir eine Weltwirtschaftskrise haben.
Dann wahrscheinlich...
Also Covid-Krise war nicht so gut, ne?
Aber du hast halt die Assets nicht am Hals, das heißt, du machst auch keine Verluste.
Du kriegst halt weniger Franchise-Gebühren, ganz klar.
Insofern...
Ne, das ist auch so eine grundsolide Aktie, die...
glaube ich, seit 2020 am Markt ist, die irgendwie im Schnitt 16, 17 Prozent gemacht hat in Euro, glaube ich.
Also mit Höhen und Tiefen, sage ich mal, aber grundsolide.
Ist auch, glaube ich, im letzten Jahr ganz ordentlich gelaufen.
Also keine Verdoppler.
Aber Compounder halt.
Jetzt sind Compounder ja insgesamt, wie gesagt, seit Jahresanfang die Indizes oder auch eure Fonds ein bisschen schlechter gelaufen als der Gesamtmarkt.
Ja.
Ist das jetzt Gut, das hast du gesagt, Zins ist die eine Sache, wenn der Zins dauerhaft hoch bleibt, dann gibt es zumindest keinen Rebound mehr aus der Bewertung.
Aber ist es jetzt dann ein günstiger Moment zu sagen, wo alle auf KI setzen und ihr wollt euch ein bisschen diversifizieren, guckt man sich das mal an?
Oder würdest du sagen, das hat so ein Risiko eingepreist, dass vielleicht doch das eine oder andere Geschäftsmodell nicht mehr so...
sicher liefert und deshalb...
Ja, also erstens muss ich natürlich sagen, also wenn man jetzt die großen vier Regionen anguckt, also in den Schwellenländern läuft es extrem gut für uns.
Habt ihr auch einen Schwellenländer-Kompon davor?
40% in den Tech-Werten, Foundries, SG Hynix etc.
hatten eine lange Durstphase, muss man auch sagen, aber haben ein paar Veränderungen vorgenommen und es hat...
haben die Teams kleiner gemacht im Grunde genommen und das hat gut funktioniert.
Also da sind wir wirklich auch in den Merchant Markets hast du halt...
Wie heißt der?
Wie heißt der vor?
Comgest?
Comgest Gross Emerchant Markets.
Okay, gucke ich mal schnell nach.
Genau.
Also der hat jetzt wirklich Speed aufgenommen.
Der Nick Payne, der sich darum kümmert jetzt seit einem Jahr, der hat da ganz gute Arbeit geliefert.
Okay.
Hat den ganz langen Treckrekord auch.
Wir haben den Magellan, der hat irgendwie 30 Jahre Treckrekord, ne?
Wenn du den mal ziehen willst.
Also Magellan ist so die Brand, die eigentlich viele hier auch in Deutschland kennen, sag ich mal.
Und der Japan-Fonds hat auch ganz gut funktioniert.
Da sind wir in die Value-Rallye getappt oder Value-Falle.
Aber die haben wir immer auch, in Japan gibt es auch eine ganz Menge Unternehmen, die halt in dieser Halbleiter-Capex-Geschichte voll drinstecken.
Die Japaner sind dafür sehr bekannt.
Und das hat jetzt, also im letzten Jahr hat der Fonds glaube ich irgendwie 45 Prozent gemacht.
Hatte eine wirklich große Durchfaser auch mal für zwei Jahre.
Aber da sind wir jetzt wieder ordentlich nach oben gekommen.
In Europa sind wir ein bisschen zu traditionell gewesen.
Das ist so in vielen Compounder-Stocks, die unter dieser Multiple Compression gelitten haben.
Dann hast du so ein Ding drin wie Novo, das wissen unsere Kunden auch.
Und dann zerschießt sie halt die Performance.
Das muss man ganz klar sagen.
Wir haben eine ganze Menge im Petto, sag ich mal.
Wir wissen ja, wo die Musik spielt.
Im Industriegiteurbereich, da kann man schon noch einiges ins Portfolio holen.
Die europäische Industrie ist doch irgendwie, Schweden hat doch da viele Titel oder die ganzen Nordics.
Ja, also ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen.
Da gibt es ja eine ganze Menge unterschiedlicher Unternehmen, die da nicht nur in der KI-Ecke, Wertschöpfungskette arbeiten, aber vor allen Dingen davon.
profitieren.
Keine Ahnung, da gibt es Kabelhersteller wie Prismian.
Ob das jetzt die beste Qualität ist, lasse ich mal dahingestellt sein.
Aber es ist ein grundsolides Unternehmen und die CTX Share und so wirklich ganz gut.
Das sind ja Italiener.
Das ist, glaube ich, ein Spin-off von Pirelli, wenn ich das noch richtig im Kopf habe.
Du hast so grundsolide Sachen wie Atlas Copco.
Die verkaufen Vakuumpumpen.
Das klingt nicht sexy, aber die gehen halt in die ganze Halbleiterei rein.
Dann wird es wieder sexy.
Das wird wieder interessant.
Ansonsten machen die Kompressoren, das ist jetzt nicht so super sexy, aber auch ein sehr gutes Geschäft für sie.
Dann, was haben wir denn jetzt sonst noch?
Dann hast du so Sachen wie Schneider, haben wir schon drüber gesprochen, für die Elektrifizierung.
Siemens Energy ist natürlich...
Habt ihr auch?
Haben wir leider nicht.
im Portfolio.
Aber die hat halt vor drei Jahren auch noch Verluste gemacht.
Ich sage das nicht so ein richtiger Compounder, ist es ja auch irgendwie nicht.
Die musste ja vom Staat gerettet werden und jetzt ist es natürlich ein hochprofitables Unternehmen.
Die braucht nur eine Bürgschaft.
Sie mussten halt, damit sie Geschäfte machen, einen Kredit hinterlegen und die Kohle hatten sie nicht.
Da hat der Staat gesagt, machen wir.
Hat er leider auch kein gutes Geschäft mitgemacht.
Hätte man irgendwie, kriegst du Bürgschaft, machst du Steak.
Genau, das hätte ich so wie bei Lufthansa.
Das war ganz gut.
Lufthansa haben wir relativ hübsch gerettet.
Ja, ja.
Dann hast du halt in der ganzen Albleiter Wertschöpfungskette neben ISML, ISMI, BESI, du hast VAT, das ist auch ein interessantes Unternehmen.
Komponenten macht wieder für Vakuumpumpen.
Spezialisiert ist schweizerisches Unternehmen, haben auch 80% Marktanteil für diese Komponenten.
Vakuumpumpen, ja.
Also das sind Valfs, ich weiß gar nicht, wie man das sagt.
Valfs, Valfs.
Keine Ahnung.
Ist auch egal.
Also auf jeden Fall kritische Komponenten.
Also wir haben da schon ein paar Unternehmen aus dem guten alten Investitionsgüterbereich.
Berlimo ist auch interessant.
Wir hatten nochmal WEG aus Brasilien.
Was war das eigentlich?
Oh ja.
Nicht so gut?
Habe ich das schlechte Geschehen hier?
Ich weiß es nicht.
Nein, nein, nein, nein.
WEG ist nach wie vor ein tolles Unternehmen.
Aber die Aktie läuft nicht richtig.
Ja, das Problem ist, dass halt der brasilianische Real im Moment stark ist und die machen 60 Prozent im Ausland.
Und wenn man den Euro dann in eine stärkere Wertung oder den Dollar umsetzt, da verlieren die sehr viel.
Man muss halt produktiver werden.
Das ist die Produktivitätspeitsche.
Wir kennen das als Deutsche mit der starken D-Mark.
Das war nicht unbekannt.
Ja, ja, ja.
Also die laufen...
Aus dem Grunde nicht so gut, weil die Profits aus diesen währungstechnischen Gründen zurückgekommen sind.
Das muss man sagen.
Aber bleibt nach wie vor langfristig.
Auch Industriemaschinen, oder was haben die gemacht?
Genau, die machen so große Generatoren, Elektrik und sind dann eben expandiert auch in Renewables.
Ist ja in Brasilien ein sehr, sehr großes Thema.
Aber viele sagen, Brasilien wäre the place to be überhaupt.
Ja, aber im Falle von WEC ist es ja so, dass...
Brasilien mittlerweile nur noch 40% ist.
Ah, okay, gut.
Und der Rest ist.
Das ist halt eine von den wenigen Emerging Markets Unternehmen, die gut expandiert sind.
Also da, wo richtig die Musik abgeht und auch in dem Schwellenland vorgeht, über das letzte Jahr, wo es wirklich wieder hochgekommen ist, das ist halt in Asien.
Südkorea?
Südkorea, Taiwan, Power Management, die Foundries, Power Management, die Delta.
Wahnsinn, oder?
Oder auch Roboterhersteller, denke ich so, wow.
Genau.
Das Interessante ist halt, wir sind ja bisher in dieser Trainingphase gewesen für die LLMs, da sind wir erstmal beigebracht zu denken.
Und jetzt stellen wir den Fragen und den wir beantworten.
Und in der ersten Phase waren halt diese GPUs, Graphic Processing Unit.
Genau, von NVIDIA, die sind auch nach wie vor Key.
Ist auch noch gut.
Und jetzt hast du halt mehr noch den Drive in CPUs und dann brauchst du halt auch mehr Memory.
Deram nannt ein High-Bandwidth-Memory vor allen Dingen.
SK Heinex, Samsung.
Und da geht im Moment wirklich die Post ab.
Das muss man so sagen.
Aber ist es denn schon ein Compounder?
Weil das ist ja schon ein sehr zyklisches Business.
Das hat ja nichts mit dem klassischen Compounding zu tun.
Aber da sagt ihr, okay, wenn wir Wachstumswerte, du hast ja am Anfang auch schon gesagt, wir machen Wachstumswerte, auch Compounder, da hörte man so ein bisschen raus, möglicherweise macht ihr auch noch andere.
Also nicht mehr so Schwerpunkt-Compounding oder wie ist das?
Also ich sage mal so, der Kerne-Geschichte ist natürlich schon, dass wir einen großen Anteil im Portfolio haben wollen, wo wir sagen, da haben wir Visibilität langfristig, wir können auch mal, schwache Phasen aussitzen und wir denken in drei, fünf oder zehn Jahren.
Das ist in jedem Portfolio so.
Jetzt sind die Schwellenländer, ich sag mal, ist schon ein anderes Biest als Europa oder USA oder Japan.
Es ist eben kein entwickeltes Land, erhebliche Volatilität.
Du hast generell, sag ich mal, weniger die super top quality Unternehmen.
Du hast keine Magnificent Seven.
Du hast keine L'Oreal, auch wenn es im Moment langweilig ist, aber diese wirklich guten Consumer Brands, die kommen halt alle aus Europa zum Beispiel.
Und du hast die Chinesen, die haben natürlich ein extremes Verständnis von Wettbewerbern.
Als Aktionär ist es nicht gut, da zu sein.
Als jemand, der die Produkte von denen kauft, das ist gut.
Also Auto von China ist gut, aber ist so.
Und deswegen in Emerging Markets muss man da noch ein bisschen agiler sein und sich auch mal...
trauen eben auch mal, eine Opportunität mitzunehmen.
Und das lag halt, ich sag mal, die Ausgaben von Mark Zuckerberg und Jeff Bezos und von Elon Musk und von Microsoft und von Alphabet und, und, und, und.
Das sind ja die Einnahmen von Foundries und von den Memoryplayern in Südkorea und in Taiwan.
Ja, weil die machen das halt, ne?
Und deshalb sind wir da eigentlich doch ziemlich gut investiert.
Also wenn jemand zum Beispiel als Kunde jetzt sagt, als Zuhörer sagt, okay, ich traue mich da jetzt nicht rein in Einzeltitel, weil das ist echt extrem alles, was da abgeht.
Und er sagt, ich will aber tendenziell in einem Portfolio einen hohen Anteil an KI haben, dann ist eigentlich Schwellenländern eine ganz gute Alternative.
Weil Korea und Taiwan einfach einen sehr hohen Anteil.
Die gelten als Schwellenlander, das ist das Faszinierende.
Das heißt, du kannst mit einem Schwellenlandfonds zwischen 30 bis 40 Prozent KI-Exposure haben und auch gute Exposure haben, weil die werden halt alle da unten gemacht, die Halbleiter.
Punkt, das kann ja hier keiner mehr.
Also die richtig guten.
Da hat man schon immer noch eine diversifizierte Anlage.
Man profitiert auch vom schwachen Dollar, weil der schwache Dollar...
Ist für die Schwellenländer gut, weil viele Schwellenländer in Dollar verschuldet sind.
Wenn der Schwächer ist, das macht alles Sinn.
Und man hat halt dieses Asien, was wirklich nach vorne brettert, quasi, insbesondere mit Korea und Taiwan.
Und ganz ehrlich, die Chinesen sind ja auch nicht schlecht.
Die haben halt den Renminbi abgewertet, aus bekannten Gründen.
Aber wenn man auf Gewinnzuwächse guckt, da gibt es ja auch eine ganze Menge toller Unternehmen.
Ja, aber Unterschiede.
Die großen Big Tech aus China sind nicht richtig gut gelaufen.
Jetzt haben wir fast die ganze Welt schon umrundet.
Jetzt wäre die Frage, wenn du jetzt...
aus deiner wunderbaren Fondwelt dein Lieblingsprodukt hättest, wenn du sagen würdest, in der Phase, wo ich jetzt bin, was würdest du am liebsten haben?
Gibt es da was, wo du sagst, ich finde jetzt diesen European Growth oder den Global Growth oder Emerging Market Growth?
Also ich bin persönlich, ich mag Momentum total gerne.
Du bist ein Momentum-Typ?
Ja, also ich sage mal so, ich scheue mich nicht.
Auch mal kürzer zu schauen.
Der Mix macht es.
In meinem persönlichen Portfolio habe ich viele Compounder-Fonds, sage ich mal.
Aber ich habe mich dem Emerging Markets-Thema geöffnet aus vielen Gründen.
Erstens, weil man einfach sieht, dass da im Moment die Musik stark spielt.
Ich bin immer noch diversifiziert in einem Fonds.
Und die Emerging Markets-Klasse hat 15 Jahre nicht funktioniert, weil es kein Gewinnwachstum gab.
Wenn ich das jetzt 35 Jahre mache, dann weiß ich, es gibt ja Zyklen.
Und man hatte halt diesen China-Zyklus, wo die Schwellenländer gekommen sind, Anfang des Jahrtausends.
Dann gab es noch so einen Rohstoffzyklus, auch mal zwischendrin, so 2011, 2010, aber auch vorbei.
Genau, und dann kam ja die Phase, wo nichts mehr ging.
Ja, nee, halt, das war anders.
Dann haben ja die Chinesen gesagt, wir öffnen den Kapitalmarkt.
Die haben ja eine geschlossene Kapitalbilanz, weil die wollen ja ihren Renminbi.
Dafür muss man dann die Grenzen für Geld halt schließen.
Und dann waren so die ersten Anzeichen da, dass die ausländisches Kapital nach China lassen.
Und man hat das interpretiert als eine Öffnung Chinas.
Und das hat letzten Endes nicht so gefluppt.
Natürlich auch, weil die Amerikaner gesagt haben, irgendwann China ist uninvestable.
Warum haben die es wohl gesagt?
Naja, weil...
China ist halt der größte Konkurrent.
Und es war aber auch ein schwieriges Umfeld, das haben wir ja schon angesprochen.
Die Chinesen haben sehr, sehr gute Companies, aber auch sehr viele gute Companies, die eben keinen Gewinn machen, sondern die Preise senken, um noch mehr Marktanteil zu gewinnen, sag ich mal.
In Indien wieder ein bisschen anders.
Anyway, du hattest bis 2015 eigentlich noch eine ganz gute Phase und dann ging es halt einfach bergab mit China.
China ist nicht ganz so wichtig wie die USA für den MSCI AC World, aber China ist natürlich mit Abstand das größte Eindrückte.
Aber jetzt mittlerweile für MSCI Emerging Markets hast du Taiwan und Südkorea, beides Emerging Markets, den größterst du mittlerweile 40%.
Und du denkst dir so, what?
Den hast du 40%?
Also da muss man natürlich vorsichtig sein.
Let's face it.
Ich meine, das sind Werte, die sich zum Teil im Jahresverlauf...
wie eine Heinex, ich glaube, die hat sich nochmal verdoppelt, nachdem sie letztes Jahr schon verdoppelt hat.
Also das ist ein Dreifacher, Vierfacher.
Aber der passiert ja fundamental effektiv was.
Es bleibt ein zyklisches Geschäft.
Aber mittlerweile sind natürlich, ich sag mal, die Samsungs SG Heinex in einer Position, wo sie auch sagen können, okay, wir liefern euch das Zeug, wir investieren in Kapazität, aber wir müssen auch Visibilität haben, dass wir damit Geld verdienen können.
Es werden wahrscheinlich nicht mehr die ganz krassen Zyklen, DRAM-Zyklen, die man aus der Vergangenheit kennt, einfach weil dieser KI-Zyklus so memory-hungrig ist, jetzt in dieser zweiten Phase, wo es dann um Prompting geht und eben mit Claude sprechen und implementieren bei Unternehmen und Co-Pilot, dass das eigentlich im Moment immer noch eine ganz gute Geschichte ist.
Das ist halt eine Emerging Markets Geschichte.
Also wenn man jetzt einen Strich unterzieht, du findest also euren Emerging Markets gut.
Aber ist nicht Europa so zurückgeblieben, aber irgendwie auch vor Riesen, oder?
Ist es Europa nicht so, auch dieses Jahr läuft Europa hinterher.
Aber vielleicht ist es ein Einstiegsgelegen, weiß ich nicht.
Ja, also ich sag mal, Europa ist eine geile...
Anlageregion, wenn man jetzt nicht 15% jährlich erwartet, also ich glaube unser Fonds hat jetzt irgendwie Comptious Europe über 30 Jahre oder Renaissance Europe hat über 30 Jahre nach Kosten, wir nehmen ja Geld, wir sind ja aktive Fondsmanager für unser konzentrierten Portfolios, hat irgendwie so gemacht 10% in Euro annualisiert.
Das ist natürlich besser als der Index, aber es sind auch nicht 15% in Dollar wie in den USA.
Also ich glaube, dass man da ganz realistisch sein muss.
Aber was Europa auf jeden Fall hat, Europa hat die besten Consumer Brands on the world.
Die Frage ist, ist es jetzt der richtige Zeitpunkt?
Weil wenn jetzt die Inflation kommt, dann musst du natürlich genau wissen, an welcher Stelle du bist bei dem Konsumenten.
Es wird halt ändern.
Im Luxusgüterbereich, glaube ich, reden wir von anderen Problemen.
Also das ist eine Attraktivität von Europa, die besten Consumer Brands of the world.
Und dann eben doch auch in, ich sag mal, in der Old Economy, Die ist ja auch für KI und für Halbleiter extrem wichtig.
Eine ISML kommt ja aus Philips.
Das ist eine Old Economy Company.
Also diese Hightech-Engineering-Geschichten, die wir in Europa haben, sind schon sehr gut.
Spezialisierte Maschinenhersteller.
Ich habe über Vakuumpumpen gesprochen, ich habe über ISML gesprochen, ich habe über Schichtungstechnologie gesprochen, wie ISME, also wie mache ich die Halbleiter noch dünner, noch schneller, noch...
Da sind die Europäer, genau wie die Japaner übrigens, sehr, sehr gut.
Zum Tüfteln.
Zum Tüfteln.
Und ich glaube schon, jetzt kommt natürlich diese ganze Elektrifizierungsgeschichte dazu.
Und wen brauchst du dazu?
Dazu brauchst du natürlich die Siemens, du brauchst die ABBs, du brauchst die Schneiders.
Also ich will damit sagen, wenn man selektiv unterwegs ist, glaube ich, das Thema Rüstung haben wir jetzt nicht gesprochen, das ist ein Sonderthema.
Ja gut, das ist auch so ein bisschen in, ja, Also ich glaube, wir haben in Europa eine ganze Menge Stärken.
Das wird natürlich immer kleingeredet, weil wir sind als Europa, treten wir nicht als Europa auf.
Und jeder denkt, wir sind der Kontinent, der überfahren wird.
Und sicherlich, geopolitisch kann man das auch so sehen, aber trotzdem gibt es sehr viele kritische Unternehmen in Europa, die weltweit gebraucht werden.
Und in die muss man dann halt investiert sein.
Punkt.
Und das wäre dann in dem europäischen?
Das wäre in dem europäischen Fonds.
Wir haben natürlich auf der anderen Seite, und deswegen ist der jetzt auch interessant, eher aus Bewertungsgründen, Warum habe ich ihn nicht, weil ja diese Compounder so stark runtergekommen sind.
In der SAP ist nicht runtergekommen, weil sie die Gewinne enttäuscht hat.
Also Novo Nordics haben wir darüber gesprochen.
Aber wir haben sehr viele Compounder, die eben als AI-Verlierer jetzt dargestellt werden.
Da ist eine ganze Menge Performancepotenzial.
Warum habe ich das jetzt nicht genannt?
Weil ich glaube halt einfach, dass im Moment noch, in diesem Jahr, dieses Jahr ist noch Momentum gefragt.
Dieses Moment wird jeder sagen, KI musst du voll drin sein.
Und wenn die Zuhörer jetzt zuhören, dann würde ich sagen, Die Wette, dass man eben mit so einem eher KI-lastigen, Momentum-lastigen Fonds...
Nochmal jetzt die nächsten Monate für kurzfristig, aber langfristig.
Oder sagt die Frau vielleicht, ich habe schon sehr viel KI-Momentum und du musst vielleicht mal...
Wir haben ja 20% Marktanteil mit dem Gross Europe, obwohl er in den letzten drei Jahren wirklich nicht gelaufen ist.
Also für aktive Wachstumsfonds.
Das ist schon eine Brand und das Team, also das wird auf über drei bis fünf Jahresperioden auch wieder laufen.
Wie gesagt, im Moment, kurzfristig dieses Jahr, glaube ich, ist dieser Momentum-Trade einfach nur aufs Name of the Game.
Und jetzt kommen ja auch die ganzen IPOs.
Die Amerikaner sind ein guter Storyteller.
Ich meine, ich will nicht die Rotschauff und Elon Musk mitmachen.
Du hast ja jetzt schon ausgerechnet.
Du hast das Modell ihm ja jetzt schon gemacht.
Ja, genau.
Wir haben ihm die IPO-Bewertung gerechtfertigt.
Wir haben ihm schon hier erzählt, wie er es machen muss.
Was er erzählen muss.
Aber 92% Terminal Value.
In einem Investorengespräch, weiß ich nicht, ob die da alle sagen, wow, geiler Typ.
Ich glaube, er muss es anders machen.
Ich glaube, er muss dann eher erzählen, wie groß die Welt wird.
Und da die Welt natürlich ihm zu klein ist, geht es ins All und noch ein bisschen höher und auf den Mars.
Und insofern, dann ist ja alles gerechtfertigt.
Ja, muss er mit der Frau Woods sprechen.
Die kann das ja, die hat ja diese...
Was ist ein gutes Jahr leben zwischen dem Jahr 149.
und 155.
Geburtstag wert?
Stimmt, das ist wahrscheinlich noch höher.
Ich glaube, das ist dann sogar noch mehr wert.
Wir sind mit dem Alter zu.
Das würde ich denken.
Also ein gutes Jahr.
Der Wert, wenn du älter wirst, ein gutes Jahr zu haben, zwischen 149 und 159, ist noch mehr wert als zwischen 49 und 50.
Haben wir noch irgendwas vergessen?
Was du schon immer noch mitteilen wolltest?
Ich weiß nicht, letztes Mal haben wir noch über Erziehung gesprochen und deine Frau und weiß ich nicht.
Aber da gibt es keine neuen Erkenntnisse, die du irgendwie gewonnen hast.
Wo wir noch irgendwie andere Sachen...
Nee, vielleicht noch eine ganz letzte Aktie, die mir persönlich am Herzen liegt.
Aber es ist auch keine Empfehlung.
Wir sagen es immer wieder.
Es ist einfach eine Idee, die aus deinem Kopf rauskommt.
Aber du hattest das ja letztes Jahr gefragt und zwei von den drei Aktien sind gut gelaufen.
Eine nicht, das war die Sage und eine...
war die Games Workshop.
Also für die Leute, die uns zuhören, die Warhammer spielen.
Warhammer ist ja dieses Fantasy Spiel.
Also die, die Warhammer spielen, die Warhammer lieben.
Ihr könnt auch in euer Hobby investieren und das ist eben diese Games Workshop, die ich letztes Jahr genannt habe.
Und das ist auch so eine Small Cap Mid Cap Compounding Geschichte.
Wird auch von Amazon TV ja verfilmt jetzt demnächst.
Ah!
Ja, ja.
Aber ich wollte es nur den Zuhörern mitgeben.
Ja, die vielleicht die eine Folge nicht gehört haben und dann können sie da nochmal.
Ja, und vor allem die, die Warhammer kennen.
Oder jetzt vielleicht zum Alexanderplatz gehen, für die, die in Berlin wohnen.
Es gibt ja Warhammer Shops überall.
Aber vor allem die, die es spielen, dass sie ihr Hobby auch in ihr Hobby investieren können, wenn sie es nicht schon wissen.
Sehr gute Aktie.
Will ich sie nochmal?
Games Workshop.
Ah, da habe ich sie, in London.
Nicht GameStop, das ist was anderes.
Hat auch nichts mit Geopolitik zu tun.
Das ist auch, glaube ich, ein Argument.
6,3 Milliarden Pfund groß und hat gemacht, jetzt gucken wir mal, was hier auf 5 Jahre sich gemacht hat.
Das wollen wir auch noch schnell hier Menschen mitteilen.
Oh, 15 Prozent.
Das ist echt ein solider 15 Prozent.
Das ist ein klassischer Compounder.
Analisiert.
Und den Markt?
40 Prozent EBIT-Marge.
verdammt gute Free Cash Flows.
Trotz der Shops.
Schuldenfreie Bilanz.
Super viel Net Cash.
Also das ist auch so eine Aktie, wenn man mal so ein bisschen Sicherheit haben will.
Da hätten wir uns jetzt nochmal von Claude nochmal ein DCF-Modell machen sollen.
Da hätten wir mal geguckt, was da für ein Wert drin ist.
Aber gut, es muss ja noch ein weiteres Mal geben.
Dann lassen wir uns noch ganz viele DCF-Modelle von Claude bauen und gucken mal durch.
Auf jeden Fall jetzt Wissen wir dann, was passieren muss, damit eben SpaceX 2,2 Billionen wert ist.
Wir wissen, warum Momentum gerade läuft und Emerging Markets gut läuft und warum es vielleicht Europa gerade so ein bisschen noch braucht, um zu laufen.
Also wir haben irgendwie alles erfahren, oder?
Mehr kann nicht kommen.
Ich kann nicht mehr den Zuhörern mitgeben.
Aber das ist schon gut.
Und vielleicht eine einfache Frage.
Paris, Frankreich, ihr habt Wahlen nächstes Jahr.
Ich sage irgendwie, es läuft nicht gut, oder?
Also die Wahrscheinlichkeit, dass die...
Rassemblement National, das ist ungefähr, was die AfD in Deutschland ist, an die Macht kommt, ist hoch.
Es gibt nur einen Kandidaten im Moment, der nennt sich Edouard Philipp, der in den Stichwahlen knapp gegen Marine Le Pen gewinnen würde.
Aber es ist ja auch kein Drama.
Ich meine, warum sollen die Rassemblement National nicht an die Macht?
Also das wäre so im Moment das wahrscheinlichste Ergebnis.
Es wäre natürlich auch ein echter Bruch mal für Frankreich, weil...
Sie sind ja in den letzten Stichwahlen immer dabei gewesen, aber haben immer relativ klar verloren.
Aber ich glaube mittlerweile ist die Stimmung außerhalb.
Und Zufriedenheit so schlecht?
Den Franzosen, die nicht in Paris wohnen, das ist einfach so.
Ich glaube, das Problem ist halt genau, das ist jetzt eine politische Aussage, man hat die halt auch ausgegrenzt, genau wie die AfD auch in Deutschland relativ ausgegrenzt wird.
Und natürlich fehlen die Wähler dann.
Und wenn du sie ausgrenzt, dann ist das vielleicht nicht die.
beste Strategie.
Ich weiß nicht, ob sie viel bringen werden, aber ich glaube, man muss sie dann einfach mal machen lassen, damit die Leute sehen, dass die auch noch mit Wasser kochen.
Ich muss gestehen, die AfD würde ich nicht machen lassen wollen.
Also da hätte ich doch ein Problem.
Also da würde ich nicht so, so ein Innenministerium mit der AfD.
Ich habe schon noch eine Story zu Frankreich und Politik.
Also eine meiner längsten, besten Freunde arbeitet im Wirtschaftsministerium in Frankreich.
Und bei den hohen Angestellten, also den O-Funktionären, da geht die Angst um, dass die Rassemblement National rankommt.
Das ist genau das, was du sagst, weil dann ändert sich ja auch einiges in den Etagen nach runter.
Also das würde, was ich sagen will, das wäre für Europa natürlich auch ganz schwierige Geschichte.
Ganz schwierig.
Ganz, ganz schwierig.
Ist schon nächstes Jahr oder 27?
Ist nächstes Jahr.
Also ich persönlich glaube, dass der Eduard Philipps den Schuss machen wird, weil die Rassau-Nomationale war immer sehr hoch in den Umfragen, aber eine Umfrage ist eine Umfrage und wenn du dann in der Stichwahl bist, dann ist doch die Hürde am Rechtsextremenende zu wählen.
Für viele doch zu hoch und man nimmt dann eher moderat-konservativen.
Aus gutem Grund.
Ach, der ist moderat-konservativ.
Der ist moderat-konservativ, der war früher der Premierminister von Macron.
Und er war der Einzige, was ihm jetzt auch, glaube ich, politisch hilft, der dem Macron gesagt hat, das war eine komplette Fehlentscheidung, Neuwahlen anzusetzen.
Das hat er ja vor anderthalb Jahren gemacht und hat dadurch im Parlament ein komplettes Chaos.
Das hat nicht funktioniert.
Und ja, ist der Bürgermeister von L'Havo, macht gute Arbeit vor Ort und hat politisch...
Hat er eine Partei?
Wie heißt die Partei?
Horizon.
Horizon.
Horizon.
Horizont.
Jeder hat...
Ja, ja, ja, verstanden.
Das kriegst du jetzt nicht mehr ohne Französisch kennengelernt.
Ja.
Okay, also...
Ja, aber er ist ein vernünftiger Mann.
Also wenn der drankäme, glaube ich, wäre das...
Aber hat der überhaupt den...
Du musst ja in Frankreich immer im Parlament, da musst du ja...
Das ist ja irgendwie immer so ein bisschen...
Du brauchst ja auch irgendwie eine Macht dann im Parlament.
Und wenn er keine Partei hat, Horizont, habe ich noch nie gehört.
Kriegen die dann auch eine Mehrheit dann da?
Nee, die als Partei nicht.
Aber die sind ja in Frankreich, die Parteienzersplitterung ist ja relativ groß.
Und es ist ähnlich wie im Europaparlament, dass die sich zu politischen Blöcken zusammentun, die auch relativ konsistent sind.
Aber dann hast du halt ganz links und ganz rechts.
Und du hättest dann mit Renaissance und Horizont, hättest du so den liberalen...
liberal-konservativ.
Also FDP, CDU.
Mitte, Mitte, Rechts.
Aber die kriegen doch die Mehrheit.
Links hat doch der Allerf-Méla-Chant und der RN, die haben doch die Mehrheit.
Da hast du auch wieder so ein Parlament, was so mistig ist.
Ja, dann musst du halt wieder mit dem Carre und Neuf regieren.
Das heißt, das ist so eine Art, das kennen wir leider ja Gottes aus der Vorkriegszeit, eine Art Notstandsverordnung.
Ich will da jetzt keine Parallelen ziehen, das wäre falsch.
Aber da kann der Präsident auch die Sachen durchdrücken.
Also Frankreich ist schon natürlich irgendwo so ein Reformtrümmerhaufen.
Auch schwer regierbar, oder?
Ja, ja, sehr schwer.
Da sind wir in Deutschland noch besser dran.
Haben wir noch was Positives für Deutschland vielleicht zum Schluss?
Dass Frankreich zeigt, dass es noch schlechter gehen kann?
Ja, also ich würde jetzt sagen, dass das Geschäftsmodell...
Also im Moment fehlen mir so ein bisschen die positiven Aussagen hier aus Deutschland.
Ich bin ja viel unterwegs hier bei meiner Familie.
Ich habe zumindest das Gefühl, dass das Geschäftsmodell im Moment natürlich nicht so gut funktioniert.
Wir haben auch kein Zielbild, wo sie richtig hingehen.
Ja, weiß ich jetzt.
Ich bin deswegen immer als Deutscher auch sehr positiv, gerade gegenüber den Franzosen ist, weil ich glaube, wir Deutschen haben doch die Fähigkeit, uns zu hinterfragen.
Wenn wir Dinge anders machen müssen, also zum Beispiel Bildungsreform, dann kamen die PISA-Studien und das war eine Katastrophe und dann haben wir eine Bildungsreform gemacht.
Okay?
In Deutschland?
In Deutschland, das liegt schon 15 Jahre zurück.
Ich wollte schon sagen, wir haben immer noch die letzten Bildungsstudien waren auch horrible und da hat niemand was gemacht bisher.
Es gab eine Bildungsreform.
In Frankreich gab es vielleicht ein BISA-Resultat und das stand einen Tag in der Zeitung, da kümmert sich keiner drum.
Also du meinst, die Deutschen haben dann doch noch mehr Fähigkeiten, sich anzupassen an verändernde...
Und gerade die Mittelstandsunternehmen.
Ich glaube, dass man das total unterstützt.
Die Flexibilität, die diese Unternehmen haben, ist ja nicht die erste Krise, die die erleben.
Naja, jetzt gehen sie leider alle irgendwo anders hin.
Wenn das dann die Flexibilität ist, will man auch nicht haben.
Na gut.
Okay, aber das ist was Positives.
Auf eine positive Note haben wir.
Ja, ich sag ja, die Deutschen glaube ich, wenn es ans Eingemachte geht, kriegen wir das auf die Reihe.
In Frankreich wäre ich da so ein bisschen, es ist eher Status Quo.
Okay, leider haben wir mit denen eine Währung und müssen da klarkommen deshalb.
Solange die unsere Mercedes kaufen und BMW ist alles gut.
Aber das ist natürlich auch die Frage.
Prima, danke.
So, jetzt haben wir auch das Politische noch kurz abgehandelt und dann kann jetzt nichts mehr kommen.
Vielen Dank, dass du da warst.
Vielen Dank, Holger.
Mach's gut.
Tschüss.
So, Sommerfeld, du kannst jetzt ja auch nicht so viel sagen, weil du es ja noch nicht gehört hast.
Du warst nicht auf der Autobahn.
Da würde ich einfach nochmal meine Erkenntnisse bringen, die es gab.
Ihr habt es ja gehört, was bei einem BDCF-Modell immer wichtig ist, ist hinten dieser Terminal Value.
Das ist halt die Sache.
die einfach dann in alle Ewigkeit geht.
Und das ist halt auch wieder bei SpaceX so eine Geschichte, dass genau auf das Ding drauf ankommt.
Und das ist eigentlich bei allen Wachstumsaktien so, die am Anfang noch keine richtigen Gewinne machen.
Dann, was hat er noch gesagt?
KI ist nicht eine Dotcom-Kopie, sondern ist eigentlich was Besseres.
Dann, KI wird so lange noch laufen, solange die Modelle weiter Materialschlacht machen.
Compounder sind nicht tot, aber eben, ja, die...
Definition ist irgendwie eine andere.
Man muss halt genau gucken, worin besteht der Burggraben und ist der auch KI-resistent.
Und SAP haben wir ja auch besprochen, aber das wirst du da auch noch gehört haben, lieber Sommerfeld.
Es war so zwiespältig, es war aber tendenziell eher positiv.
Und das alte gute Beratungsmodell von Accenture, das ist halt irgendwie tot.
In der Zukunft musst du halt nur noch Wirkung verkaufen, also deinen Impact und nicht mehr Stundensatz abrechnen.
Und was ich noch spannend fand, Emerging Markets sind die heimlichen KI-Gewinner, weil da eben viele dieser Chip...
Zulieferer residieren und deswegen, weiß ich nicht, Südkorea gilt ja als Emerging Market oder Taiwan sind die besten Märkte mit.
Das ist nicht Türkei gemeint.
Türkei ist zwar auch ein guter Markt, aber die haben gerade das Problem, dass sie halt Öl brauchen und dass sie gerade politisch so ein bisschen wackelig dastehen.
Also nicht die Emerging Markets, sondern asiatische Emerging Markets.
Gut.
So, meine Learnings, mein Feedback gibt es dann nämlich in der Montagsfolge.
Aber ganz schnell noch, lieber Holger, es gibt noch eine Sonntagsfolge.
Stimmt, gibt es auch noch.
Ich war an der Humboldt-Uni und hatte das Vergnügen, eigentlich sollte die Wirtschaftsministerin noch dabei sein.
Dazu unser Kollege Daniel Stellte, ihr kennt ihn von MEGA und Moritz Schulerick vom Kiel-Institut für Wirtschaftsentwicklung.
Und da wollten wir eigentlich alle diskutieren, wie jetzt Deutschland zwischen diesen beiden Supermächten China und USA seinen Platz finden kann und auch mit Europa wieder nach vorne kommt.
Dann war leider die Wirtschaftsministerin krank.
Und dann haben wir einfach mit den beiden Ökonomen gesprochen.
Und ich muss gestehen, ich war positiv überrascht.
Ja, wenn da so zwei kluge, ah ne, drei, du bist ja auch dabei gewesen, drei kluge Köpfe so zusammenkommen.
Nee, nee, aber nein, nein, ich meine, ich finde ja, Moritz Schuler, ich hatte ja immer so ein bisschen staatsnah in Verdacht.
Ja, aber hast du den schon erlebt gehabt?
Und so alles in Schulden bekämpfen.
Aber der war wirklich, der war wirklich viel nuancierter, als ich gedacht hätte und war wirklich, mein Sohn würde da sagen, er hat gekocht.
Sehr gut.
Wirklich.
Er hat gekocht.
Es war wirklich sehr, sehr gut und ihr werdet es euch anhören und es ist auch wirklich nicht so eine Folge, wo dann so drei alte weiße Männer irgendwie wieder über Deutschland nörgeln, sondern es ist wirklich was.
sehr kämpferisches am Ende rausgekommen.
Und das fand ich dann einen sehr schönen Schluss.
Und man kann nur hoffen, man sieht zwar nicht, dass es so kommt, aber man kann nur hoffen, dass vielleicht dann doch dieses Momentum, was es doch noch irgendwie bei einigen Menschen gibt und was auch da an der Uni zu sehen war, also wir haben es vor Publikum gemacht, dass da was bei rumkommt.
Und ja, wie immer war es, war es eine wirklich spannende Saison und das sollt ihr nicht verpassen.
Genau.
Hört bitte auch da rein.
Genauso wie uns dann.
Und dann erzählst du noch ein bisschen von deinem Schottland und was man da machen kann und was ihr gemacht habt und welche Anlageidee du mitbringst.
Ich komme vor allen Dingen mit der Triple E Idee.
Wir sind ja kein Urlaubspodcast.
Wir sind ja kein Urlaubspodcast.
Wir sind ein Ideen, Börsen, Finanzen und Wirtschaftspodcast.
Und diesen Podcast nonstop sieben Tage die Woche teilweise von hoher See, von wo auch immer, den wollt und dürft und werdet ihr nicht verpassen.
Und deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und wir hören uns morgen am Sonntag wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
