# AI Restructuring, Orbital Infrastructure, and Banking Disruption

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-22

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das Rekordhoch von Arm Holdings, den KI-Vorstoß von Spotify und den Kurseinbruch bei Intuit.
Im Thema des Tages geht es um die drei Schaufelhersteller von SpaceX und in der Triple A-ID verraten wir euch, wie gut das neue Angebot von Chase mit 4% Zinsen auf Tagesgeld wirklich ist.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Freitag, der 22.
Mai 2026 und wir wünschen euch einen zielstrebigen Start in den Tag.
Etwas orientierungslos ging es gestern im Nachgang der Quartalszahlen von Nvidia.
An den Märkten zu, der DAX, der pirschte sich nach verhaltenem Start an die 25.000-Punkte-Marke heran, besahen sich dann eines Besseren und schlich sich gegen Mittag wieder ins Minus.
Zum Handelsschluss stand der deutsche Leitindex 0,5% niedriger bei 24.607 Zählern und damit beendete er seine dreitägige Gewinnserie.
Ähnlich war das Bild in den USA.
Nach einem Auf und Ab im Tagesverlauf fehlte den Indizes die ganz klare Richtung.
Der S&P 500 und auch der Nasdaq 100 gingen aber immerhin mit einem Plus von 0,2 Prozent aus dem Handel.
Und das lag mit Sicherheit auch daran, dass sich der US-Arbeitsmarkt weiter erstaunlich robust gezeigt hat.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der vergangenen Woche leicht um 3.000 auf 209.000 zurück und blieb damit nahe dem historischen Niedrigniveau.
Ja, und diese Daten passen zu den zuletzt überraschend starken Arbeitsmarktzahlen für April und unterstreichen, dass die US-Wirtschaft bislang trotz hoher Zinsen relativ stabil bleibt.
Für die Fed ist das durchaus relevant.
Solange der Arbeitsmarkt so robust ist, dürfte es für schnelle Zinssenkungen weiter wenig Spielraum geben.
Da ist ja sogar eher von Zinserhöhungen jetzt sogar schon die Rede.
Wobei man auch sagen muss, für die These vom Job.
Killer KI gab es da jetzt in den Zahlen auch wenig Anhaltspunkte.
Wir schauen jetzt aber erstmal auf die Entwicklungen des gestrigen Börsentages und starten wir mit dem weltgrößten Einzelhändler.
Walmart hat im ersten Quartal operativ solide geliefert.
Anleger zeigten sich aber vom Ausblick enttäuscht.
Der US-Konzern steigerte den Umsatz um 7 Prozent auf 177,8 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen.
Besonders stark entwickelte sich erneut das Online-Geschäft.
Die globalen E-Commerce-Umsätze legten um 26 Prozent zu, das Werbegeschäft sogar um 37 Prozent.
Beim Gewinn je Aktie traf Walmart mit 66 Cent genau die Analystenschätzungen.
Aber jetzt kommt es.
Belastet wurde die Aktie vom vorsichtigen Ausblick.
Für das laufende Quartal erwartet Walmart lediglich ein Ergebnis.
Die Aktie zwischen 72 Dollar Cent und 74 Dollar Cent und bleibt damit unter den Markterwartungen.
Auch die Jahresprognose.
wurde nicht angehoben.
Die Walmart-Aktie verlor mehr als 7 Prozent.
Noch wesentlich deutlicher war das Minus bei Intuit.
Und das, obwohl der Konzern beim Gewinn die Erwartungen übertroffen und auch die Jahresprognose angehoben hat.
Die Aktie brach zeitweise um mehr als 20 Prozent ein.
Anleger störten sich vor allem am schwächer als erwarteten Umsatzwachstum und an den drastischen Sparmaßnahmen.
Der Konzern will rund 17 Prozent seiner Belegschaft abbauen, also mehr als 3.000 Stellen einfach streichen.
Gleichzeitig rechnet Intuit mit Umbaukosten von bis zu 340 Millionen Dollar, also richtig viel.
Der Markt interpretierte das als Signal, dass selbst etablierte Softwareanbieter den Druck durch KI und ein langsameres Wachstum inzwischen deutlich spüren.
Besser war die Stimmung bei Ralf Laurien.
Der Modekonzern hat mit seinen Zahlen für das vierte Quartal die Erwartungen in der Wall Street klar übertroffen.
Der Umsatz stieg auf 1,98 Milliarden Dollar statt der erwarteten 1,85 Milliarden.
Im Gesamtjahr legten die Erlöse um 15 Prozent auf mehr als 8 Milliarden Dollar zu.
Besonders stark entwickelte sich das Direktkundengeschäft mit einem Plus von 17 Prozent im Quartal.
Treiber waren vor allem Vollpreisverkäufe, wobei Klassiker wie Polohemden und auch Baumwollpullover besonders gefragt geblieben sind.
Regional stach vor allen Dingen Asien heraus.
Dort schnellte der Umsatz um 31 Prozent nach oben.
In Europa lag das Wachstum bei 18 Prozent.
Gleichzeitig verbesserte Ralph Lauren, so habe ich die früher auch immer genannt, die Profitabilität weiter und erreichte im Quartal eine Bruttomarge von fast 70 Prozent.
Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Konzern weiteres Wachstum und steigende Margen in Aussicht.
Ein Signal, dass Luxus- und Premium-Marken trotz unsicherem Konsumumfeld weiterhin Preissetzungsmacht besitzen.
Die Aktie kletterte um beinahe 14 Prozent.
Aktien aus dem Quantencomputing konnten da gestern auch mithalten.
Die gehörten nämlich gestern mit zu den größten Gewinnern an der Wall Street.
Auslöser war ein Bericht des Wall Street Journal, wonach die US-Regierung ein Förderprogramm im Volumen von zwei Milliarden Dollar plant.
Das Geld soll an einen neuen Quantencomputerspezialisten fließen.
Im Gegenzug könnte sich der Staat an einigen Unternehmen direkt beteiligen.
Besonders stark reagierten IBM mit einem Kursprung von rund 12,5 Prozent.
Anleger setzen damit zunehmend darauf, dass Quantencomputing ähnlich wie KI zu einer strategischen Schlüsseltechnologie mit massiver staatlicher Unterstützung werden könnte.
Ähnlich positiv war die Stimmung bei Workday.
Der US-Anbieter von cloudbasierter Personalsoftware hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet.
Der US-Konzern meldete für das abgelaufenen Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,66 Dollar und lag damit über den Analystenerwartungen von 2,52 Dollar.
Auch der Umsatz von Januar bis März war mit 2,54 Milliarden Dollar, etwas besser als erwartet.
Die Aktie stieg nachbörslich um rund 11 Prozent, nachdem sie im regulären Handel allerdings noch gefallen war.
Und auf 12-Monats-Sicht hat sich wirkte im Wert immer noch halbiert.
Eine Jahresperformance von 130 Prozent hat hingegen Arm Holdings hingelegt.
Alleine fast 40 Prozent sind es bislang in dieser Woche.
Gestern allein legte die Aktie mehr als 16 Prozent auf ein neues Rekordhoch zu.
Treibbar bleibt der massive Ausbau der globalen KI-Infrastruktur.
Der Chip-Designer steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2026 um 20 Prozent auf knapp 5 Milliarden Dollar, während die Nachfrage nach Arm-basierten Prozessoren für KI-Rechenzentren auch weiter explodiert.
Große Tech-Konzerne wie Amazon, Meta und Alphabet setzen zunehmend auf die energieeffizienten Architekturen des Unternehmens.
Gleichzeitig zeigen die Zahlen aber auch die Grenzen des Booms.
ARM kann derzeit offenbar nur etwa die Hälfte der Bestellung bedienen, weil die Fertigungskapazitäten nicht ausreichen.
Und genau deshalb arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit TSMC und Meta an neuen 3-Nanometern Architekturen.
Ein architektonisches Meisterwerk ist das neue Logo von Spotify.
Definitiv nicht.
Wir haben ja gestern schon gefragt, wer es kennt, wer es gesehen hat.
Und viele von euch hatten es gesehen, vor allem die, die auf Spotify kommentiert haben.
Was ein Wunder.
Und wir müssen ehrlich sagen, das Logo ist nicht nur bei uns, sondern auch bei vielen Hörern durchgefallen.
Aber ich habe jetzt auch gelesen, dass das alte Logo aufgrund dieser massiven Kritik wiederkommen soll.
Schauen wir mal.
So oder so, Spotify setzt jetzt künftig noch stärker auf KI und erlaubt Premium-Nutzern, gemeinsam mit Universal Music legal KI-generierte Cover-Versionen und Remixe bestehender Songs zu erstellen.
Künstler und Rechteinhaber sollen dabei beteiligt werden und zusätzliche Einnahmen erhalten.
An der Börse kamen die Pläne gut an.
Die Spotify-Aktie sprang um mehr als 15 Prozent nach oben.
Anleger setzen darauf, dass der Streaming-Dienst mit KI neue Geschäftsmodelle erschließen und sich gleichzeitig gegen Wettbewerber wie Suno und Udio positionieren darf.
Es ist ja bald auch wieder Weihnachten.
Vielleicht gibt es dann in diesem Jahr einen AAA-Song.
Eine Cover-Version, eine KI-Cover-Version oder so.
Mehr Krautschlimmes.
Naja, noch ist ja ein bisschen Zeit.
Deswegen werfen wir einen schnellen Blick auf die Gewinner und Verlierer im DAX.
Größter DAX-Gewinner waren die Papiere des Pharmakonzerns Merck, die drei Prozent zulegten.
Am DAX-Ende standen Airbus, die 4,3 Prozent absackten.
Zum einen machten Spekulationen über mögliche Auslieferungsprobleme die Runde.
Und zum anderen hat ein Pariser Berufungsgericht den Flugzeugbauer und Air France wegen des Absturzes eines Flugzeugs mit 228 Insassen im Jahr 2009 der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden.
Geldstrafen verurteilt.
Auch die Papiere von Air France verloren und zwar rund 1%.
Die Maschine, die damals über dem Atlantik abgestürzt ist, das war eben ein Airbus.
Ebenfalls unter Druck standen Rückversicherer.
Munich Re gaben 2,4% nach, belastet von einer Verkaufsempfehlung der UBS für Swiss Re.
Analysten verwiesen auf schwächere Renditen im Neugeschäft und ein insgesamt schwierigeres Marktumfeld für die Branche.
Besser lief es im MDAX für Ströhr, die Aktie sprang um mehr als 8% nach oben, nachdem Bernstein Research dem Werbespezialisten gute Chancen im digitalen Werbemarkt attestiert hatte.
Und noch eine kleine Randnotiz.
Nach monatelangen Tauziehen gibt es jetzt erste Eckwerte über den Einstieg Deutschlands beim Börsengang des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS.
Berlin wird sich demnächst wohl mit 40 Prozent beteiligen und will dann auf 30 Prozent irgendwann abschmelzen.
Gleiches wird von Frankreich erwartet.
Es wäre das größte staatliche Engagement Deutschlands in einem Rüstungskonzern.
Und ich ruste mich jetzt schnell für die Termine.
Heute, da stehen zunächst einige Unternehmenszahlen im Fokus.
In der Schweiz legen Julius Baer und der Luxuskonzern Richemont Geschäftszahlen vor.
Interessant vor allen Dingen als Stimmungstest für Vermögensverwaltung und für die globale Konsumnachfrage.
Daneben rücken mehrere Hauptversammlungen in den Blick der Anleger, darunter Fresenius, Hensold, Michelin, Carrefour und Dürr.
Und makroseitig, da richtet sich die Aufmerksamkeit vor allen Dingen auf Deutschland.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Details zum Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal.
Parallel folgt der IFO-Geschäftsklimaindex.
Zusammen liefern die Daten ein wichtiges Stimmungsbild davon, ob die deutsche Wirtschaft nach der langen Schwächephase langsam wieder tritt, fast schauen wir mal, oder weiter in der Stagnation festhängt.
Und dann heißt es hoch die Hände Pfingstwochenende.
Das Thema des Tages.
Jetzt ist er also draußen, der Börsenprospekt von SpaceX.
Die Geschäftszahlen, die man dem Prospekt entnehmen kann, werfen noch einmal ein ganz anderes Licht auf die ambisierte Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen Dollar.
Wie vielen vielleicht jetzt erst klar wird, trotz der vielen Raketenstarts und trotz des Namens steht SpaceX gar nicht so sehr als Weltraum-Erkundungsfirma mit Mars-Vision an die Börse, sondern als KI-Firma.
Oder als Firma, die ihre KI-Dienstleistungen aus dem Orbit anbieten will und sich von daher einen Wettbewerbsvorteil gegenüber irdischen KI-Firmen verschafft.
Insofern schließt sich der Kreis dann doch irgendwie wieder.
Ob die Anleger dann bereit sind, die Vision von orbitalen Rechenzentren dauerhaft mit zwei Billionen Dollar zu bewerten?
Wir werden es sehen.
Da werden wir bestimmt noch einige Sendungen zu machen, habe ich das Gefühl.
Ja, könnte dein Gefühl dich nicht täuschen.
Was wir aber jetzt schon sagen können, mit dem Börsengang lenkt Elon Musk enorm viel Aufmerksamkeit und auch Kapital auf das Thema.
Und daher möchten wir euch im heutigen Thema des Tages mal Aktien vorstellen, die von der SpaceX beziehungsweise von dem Weltraumboom profitieren, den Elon Musk da gerade losgetreten hat.
Manche der Börsenfirmen kann man als Zulieferer oder potenzielle Zulieferer von SpaceX sehen und andere profitieren von der enormen Sogwirkung, die die Weltraumökonomie gerade entwickelt.
Ablesen konnten wir das gestern ein weiteres Mal am Kurs der OHB-Aktie, die wir ja auch in der gestrigen Folge schon besprochen hatten.
Die hat gestern mit 662 Euro ein neues Allzeithoch markiert.
Zur Erinnerung, Ende 2025 wurden für die Bremer an der Börse nur ungefähr 120 Euro gezahlt.
Wahnsinn, also mehr als verfünffacht seit Januar.
Und in einer ähnlichen Größenordnung, da bewegt sich Rocket Lab.
Die sind ein Konkurrent von SpaceX.
Die Elektronrakete von Rocket Lab, die ist nicht ganz so leistungsfähig wie die Falcon 9, aber mit der neuen Neutron will Rocket Lab ungefähr gleich ziehen.
Und wenn jetzt das Wettrennen um Rechenzentren in der Erdunlaufbahn entbrennt, dann werden andere Firmen vielleicht darauf angewiesen sein, Starts bei Rocket Lab zu buchen.
Der SpaceX-Konkurrent Rocket Lab könnte also von einem Marktprofil hier den Elon Musk als Business überhaupt erst erfunden hat.
Klar ist aber, weil die Aktie schon gut gelaufen ist, also fast 400 Prozent plus seit Jahresanfang, halten sich die meisten Analysten auf dem aktuellen Niveau mit Kaufempfehlungen erstmal noch zurück.
Deutlich weniger bekannt ist die Firma Viavi Solutions.
Die US-Firma, die kann man als klassischen Schaufelverkäufer bezeichnen.
Viavi baut keine eigenen Netzwerke und schießt keine eigenen Satelliten ins All.
sondern liefert die komplexen Test-, Mess- und Überwachungsgeräte, ohne die moderne Kommunikationsnetze nicht funktionieren.
Und mit modernen Kommunikationsnetzen meinen wir Satellitenkommunikation.
Mindestens die Bodenstationen von Starlink werden da mit einiger Wahrscheinlichkeit auf die Technik von VIAV angewiesen sein.
Die Firma aus Arizona liefert zum Beispiel Testplattformen, die speziell dafür entwickelt wurden, Satellitenkonstellationen in Low-Earth-Orbit zu simulieren und zu checken.
Die bisherigen Kunden von Biavi, die übrigens aus JDS Uniface hervorgegangen sind, die Älteren erinnern sich, das ist ein richtiges Who-is-who der globalen Technologie- und Infrastrukturbranche.
Telekommunikationsbetreiber und Netzwerkbetreiber gehören ebenfalls dazu.
Und dann sind da noch die Infrastrukturausrüster wie Ericsson und Hyperscaler wie Microsoft.
Und jetzt könnte Starlink als Großkunde dazukommen.
Ein weiteres Paradebeispiel für einen hochspezialisierten Schaufelverkäufer ist Macom, geschrieben M-A-C-O-M.
Die bauen keine Endprodukte, sondern die analogen Halbleiter, Dioden von Verstärker, die dafür sorgen, dass Daten überhaupt physisch von A nach B transportiert werden können.
Während Firmen wie NVIDIA oder AMD gewissermaßen das digitale Gehirn, also die CPUs und GPUs, bauen, kümmert sich Macom um das.
Rückgrat kann man sagen, also um die Sinnesorgane, das Rückrahmen der modernen Technik, die Hochfrequenz, Mikrowellen und optischen Halbleiter.
Ja, und das Unternehmen erlebt jetzt schon einen kleinen KI-Turbo.
Das Management hat die Wachstumsprognose für das Rechenzentrum-Segment für das Geschäft der 2026 von zuvor plus 40 Prozent auf mehr als 60 Prozent plus angehoben.
Und wenn jetzt noch ein Datacenter im All dazu kommen könnte, ja, das könnte nochmal einen weiteren Schub bedeuten.
Einziger Schönheitsfehler, im Zuge des KI-Hypes ist die Aktie schon extrem gut gelaufen und dass ein dreistelliges Kursgewinnverhältnis zur Vorsicht mahnt, haben wir hier euch ja schon öfter erzählt.
Aber noch spekulativer ist die Idee, dass die Quantencomputerfirma INQ von SpaceX profitieren könnte.
Physikalisch und technologisch ergibt diese Kombination tatsächlich Sinn, wenn SpaceX plant, Rechenzentren in die Erdumlaufbahn zu schießen.
Warum dann nicht gleich auch mit Quantencomputern?
Quantencomputing im All.
Das könnte dann die ultimative Disruption sein.
Was könnte SpaceX mit Quantencomputern von IonQ zum Beispiel anfangen?
Zum Beispiel absolut sichere Kryptografie.
Quantencomputer können heutige Verschlüsselung knacken.
Das könnte im Finanzsektor aber auch bei Bitcoin noch spannend werden.
Aber sie können auch unknackbare Netzwerke schaffen.
Ihr merkt, was da für ein Potenzial drin steckt.
Allerdings gilt auch hier und noch mehr als bei Macrom, dass sich Starlink für iQ als Partner entscheidet.
Das ist noch nicht ausgemacht.
Und mit der Aktie kauft man das Papier von einem Unternehmen, das vermutlich bis Ende des Jahrzehnts Verluste schreiben wird.
Wem die SpaceX-Fantasie noch nicht ausreicht, kann sich die drei Aktien mal genauer anschauen.
Und fürs lange Pfingstwochenende planen Daniel und ich außerdem einen Artikel, in dem wir noch Dutzend weitere SpaceX-Profiteure nennen.
Den Link zum Artikel, den posten wir euch dann bei Instagram in die Story.
Und ja, dafür wird ein Abo fällig, aber wer Geld in den Aktienmarkt stecken will, der wird auch einen Euro für ein Probeabo hoffentlich entbehren können.
Okay, jetzt mal ehrlich, du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool.
Aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort.
Und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht und entspannt war es auch.
Also pack deine Crew ein und hol dir deine Belohnerhöhung in The Place.
The Place.
Entertainment, Food und Shopping am Potsdamer Platz.
Alle Infos findest du auch bei Insta und TikTok unter atpotsdamer-platz.
Es ist die größte Bank der Welt und ausgerechnet die steigt jetzt in den deutschen Tagesgeldmarkt ein und zwar relativ aggressiv.
Die Rede ist von Chase.
Die Digitalmarke des US-Fedanzriesen JP Morgan Chase bietet Neukunden ab sofort 4% Zinsen auf täglich verfügbares Geld für die ersten vier Monate auf Guthaben von bis zu einer Million Euro.
Damit liegt das Angebot aktuell über allem, was deutsche Banken ihren Sparern zahlen.
Grund genug, das Thema in der AAA-Idee mal genauer zu beleuchten.
Bemerkenswert ist dabei die Kalkulation dahinter, denn der Einlagenzins der EZB, der beträgt derzeit ja zwei Prozent.
Chase zahlt Kunden damit kurzfristig deutlich mehr, als sie selbst bei der Zentralbank bekommt, wenn sie dort Geld hinterlegt.
Das Chase-Angebot läuft komplett digital über eine App.
Das Konto ist kostenlos und die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben.
Aber nach vier Monaten fällt der Zinssatz automatisch wieder auf den variablen Basiszins zurück.
Wie sicher ist das Geld bei den Amerikanern?
Chase verweist da auf die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro pro Kunde, sowie zusätzlich auf den Freiwilligen Sicherungsfonds der privaten Banken.
Laut den Angaben des Instituts sollen private Guthaben damit aktuell bis zu 3 Millionen Euro abgesichert sein.
Für deutsche Sparer ist damit zumindest formal klar geregelt, bis zu welcher Höhe Einlagen geschützt werden.
Deutsche Sparer sind auch auf der globalen Ebene eine Größe und genau in diesem riesigen Markt zielt JP Morgan jetzt ab.
In Deutschland liegen knapp drei Billionen Euro auf Giro- und Tagesgeldkonten, oft nahezu unverzinst.
Und laut Vergleichsportalen liegt der durchschnittliche Tagesgeldzinsatz derzeit nur bei etwa 1,8 Prozent.
Bestandskunden erhalten oft sogar nur rund 1,3 Prozent.
Und genau diese Trägheit im deutschen Sparmarkt versucht Chase nun offenbar auszunutzen.
Ganz konkurrenzlos ist Chase mit den 4% allerdings nicht mehr.
Laut Tagesgeldvergleich.net locken inzwischen bereits 20 Banken in Deutschland mit 3% oder mehr auf Tagesgeld.
Die besten Angebote liegen aktuell im Schnitt so bei gut 3,3%, so hoch wie seit gut einem Jahr nicht mehr.
Ja, gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie träge der deutsche Markt weiterhin ist.
Viele Sparkassen, Volksbanken und auch einige Großbanken zahlen Bestandskunden oft nur zwischen 0,5 und 1 Prozent.
Laut Verivox gewähren mehr als ein Drittel aller Banken hierzulande auf Tagesgeld sogar weniger als 0,25 Prozent Zinsen.
Gewähren, ist schön gesagt, wie großzügig.
Aber JP Morgan dürfte genau diese Lücke im Visier haben letztlich, denn die US-Bank, die hat ihren Einstieg in den deutschen Privatkundenmarkt über Jahre vorbereitet und dafür zuletzt auch ihre Präsenz in Berlin massiv ausgebaut.
Das Ziel, Chase langfristig als potenziell führende Privatkundenbank in Deutschland zu integrieren.
Tagesgeld soll dabei nur der Einstieg sein.
Bis Ende 2028 plant Chase zusätzlich ein Girokonto mit Debitcard, Wertpapierangeboten und Konsumkreditkrediten für deutsche Kunden.
Der Wettbewerbsdruck zeigt bereits Wirkung.
Kurz nach Bekanntwerden des Chase-Angebots zog die deutsche Banktochter Norisbank nach und kündigte ebenfalls 4% Tagesgeldzins an, allerdings zeitlich befristet für die Neukunden und nur für maximal 250.000 Euro.
Danach fällt der Zinssatz drastisch zurück auf aktuell 0,75%.
Genau solche Lock-Angebote prägen inzwischen den Markt, denn immer mehr Anbieter kämpfen aggressiv um die Spargelder der Deutschen.
Scalable Capital bietet dauerhaft 2,5% Zinsen, allerdings gekoppelt an ein Depotkonto.
JetRepublic zahlt 2% und orientiert sich dabei am EZB-Einlagenzins.
Für die Banken geht es dabei um weit mehr als Tagesgeld.
Kundeneinlagen gelten als besonders stabile und regulatorisch wichtige Refinanzierungsquelle.
Genau deshalb drängen...
Neben Chase inzwischen auch internationale Institute wie BBVA oder Krediagricol auf den deutschen Markt.
Das Tagesgeldkonto wird damit zunehmend zum Türöffner für ein viel größeres Geschäft.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAA-at-welt.de, schreibt uns bei Instagram oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und jetzt wäre es eigentlich an der Zeit, hier mal lautstark Happy Birthday anzustimmen.
Aber keine Sorge, das ersparen wir euch lieber.
Trotzdem richten wir unsere herzlichsten Glückwünsche an unsere lieben Kollegen von Politico.
Das Playbook feiert nämlich heute seinen zweiten Geburtstag.
Happy Birthday.
Kennt ihr eigentlich schon den Podcast der Kollegen um Gordon Repinski?
Das Politico-Team nimmt euch unter der Woche mit in die politische Hauptstadt Berlin, parallel zur AAA immer um 5 Uhr morgens, überall, wo es Podcasts gibt.
Heute steht ein 200-Sekunden-Interview mit Boris Rhein auf dem Plan.
Der hessische Ministerpräsident muss dabei also schnell auf den Punkt kommen.
Morgen macht Gordon Rabinski dann mit Gregor Gysi einen Spaziergang.
Sehr cool.
Also hört unbedingt mal rein.
Das lohnt sich.
Und es lohnt sich natürlich auch immer, unsere Samstagsfolgen zu hören.
Holger und Nano haben den Kampowner-König zu Gast.
Sie haben ein DCF-Modell gerechnet, um den fairen Wert von SpaceX zu berechnen und herauszufinden, was eigentlich passieren müsste, damit der Konzern wirklich 2,2 Billionen Euro wert ist.
2,2 Billionen?
Das wird ja immer mehr, Lea.
Nächste Woche sind es dann schon drei oder was?
Ja, warte mal ab.
Außerdem diskutieren die beiden, ob die KI die Burggräben der Compounder zuschüttet, welche Compounders vielleicht zu Unrecht verprügelt sind und was mit Novo passiert.
Ja, das soll es noch nicht gewesen sein.
Wir haben diese Woche auch noch eine Sonntagsfolge mit einem ganz spannenden Streitgespräch zwischen Moritz Schulerig und Daniel Stelter.
Das sind dann sieben Tage am Stück AAA.
Na, wenn das nichts ist.
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Wir hören uns morgen und übermorgen wieder, ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
