# Geopolitical Shocks, Energy Regulation, and Market Speculation

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-05-17

## Transcript

Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute ist Montag, der 11.
Mai 2026.
Willkommen zur 349.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich.
Hallo Marco.
Ja, 350 steht an und wir können verkünden, ich sage das mal ganz als erstes, damit es absolut jeder hört und drüber nachdenken kann, ob sie oder er kann.
Vierten, siebten planen wir ein Hörerinnen treffen und zwar, wie heißt das Ding?
Unperfekthaus.
Im Unperfekthaus, in?
Essen.
In Essen, beim Ulrich quasi.
Um die Ecke.
Um die Ecke.
Da, wo wir auch letztes Mal waren.
Also wenn ihr jetzt schon eure Planung für die nächste Zeit macht und noch nicht verplant seid, das ist eure Chance.
Wir freuen uns.
Ich schicke dann auch nochmal ein Newsletter und so weiter raus, wo dann alles drin steht.
Vielleicht macht auch Hannah das.
Ich habe jetzt nämlich zweite News, zwölf Tage Urlaub, die ich auch versuche zu nutzen, bevor ich hier umkippe.
Ich habe allerdings auch vor, die Bücher, die noch offen sind, da zu lesen, sodass es dann hoffentlich auch endlich mal wieder mit Premium-Folgen weitergeht.
Wobei, eine Anfrage habe ich schon draußen, kriege einfach keine Antwort.
Auch nicht schön.
Naja, Themenzusammenfassung.
Also, wir werden heute sprechen über die greifbaren Auswirkungen des Krieges gegen Iran.
Also, ich habe mal so ein paar Beispiele rausgesucht, wo jetzt schon Dinge fehlen, sagen wir es mal so.
Dann möchte der Ulrich sprechen über das Strom für Kücke.
Auflösung folgt später.
Wie Iran die Hafenblockade umgehen möchte und oder zu kompensieren denkt, ist ein weiteres Thema.
Und wir haben noch die Prognosemärkte Kalchi und Polymarket, Boomrisiken und warum man besser Abstand hält.
Der Ulrich einfach kein Zocker, ne?
Nee, fertig auch nicht mehr.
Aber ein paar ETFs hat er sicherlich irgendwo rumliegen.
Also dann haben wir die allgemeinen Hinweise.
Wir haben bei der Foreign Times noch die Folge mit dem Alexander Clarkson.
Das ist die Folge zum Iran-Diskurs und seinen Irrungen und Wirrungen da rumliegen.
Und ich habe es jetzt endlich geschafft, beim Auslandsbericht die neuen monatlichen Newsletter rauszubringen.
Hat ein paar Tage mehr gedauert, weil das Thema halt dann doch recht komplex war.
Und zwar wollte ich mal der Frage nachgehen, warum die UAE, also die Vereinigten Arabischen Emirate, aus der OPEC ausgetragen sind und was das denn nun aussagt.
Und habe im Grunde mal so versucht darzustellen, was so die Streitigkeiten zwischen UAE und Saudi-Arabien sind.
Und vor allen Dingen aber auch so ein bisschen historisch 2019, 2021, weil ich glaube, dass man nur so das Ganze etwas besser nachvollziehen kann.
Und warum das alles im Grunde auch gar nicht so schlimm ist, zumindest nicht so, wie es dann immer so verbreitet wurde.
Also ich war natürlich recht unzufrieden mit den gesamten Analysen, die da so rausgekommen sind.
Es gibt natürlich immer auch ein paar gute, aber wenn es dann so ein bisschen einseitig wird oder so und einzelne Gründe nur genannt werden, finde ich das dann immer so ein bisschen, naja, lame.
Jedenfalls ist der jetzt draußen.
Habe ich ja schon darauf hingewiesen.
Ich mache jetzt mal zwölf Tage Urlaub und lese meine Bücher.
So zumindest meine Hoffnung.
Vielleicht bewege ich mich auch einfach und lese etwas weniger.
Das könnte auch passieren.
Ich sollte mich definitiv wieder mehr bewegen.
Das war auch nicht so gut die letzten Monate.
Ja, und ansonsten haben wir wie immer unser Podcast Gesamt-Abo bei Steady, so wie das Podcast Gesamt-Abo plus Newsletter ebenfalls bei Steady.
Da gibt es ja zwei Tears.
Wobei letzteres definitiv ein Fördertier ist.
Klingt auch lustig, wenn man das Tier als deutsch betrachtet.
Und wir haben natürlich hier bei den Mikroökonomen das Einzelabo, mikroökonomen.de und wir haben bei der Foreign Times das Einzelabo, foreigntimes.de.
Auslandsbericht.de habe ich schon erwähnt und mikronews.de, das ist dann der Newsletter, wo wir auch nochmal auf das Hörerinnen-Treffen eingehen werden.
Ansonsten vielen Dank an euch.
Spenden, Premium-Abos, Daueraufträge, die Liebe des Verteilenden in den sozialen Netzwerken.
Das erhält den Ulrich aufrecht und nicht nur ihn, uns alle.
Vielen Dank dafür.
E-Mails gehen an mh-mikroökonomen.de.
Ich verteile sie dann um und oder versuche sie zu beantworten.
Und ihr findet uns natürlich auch Mastodon und Reddit jeweils als Mikroökonom.
Und ich habe ja irgendwann mal angefangen zu erzählen, dass ich mir so einen Editor gebaut habe mit Claude.
den Editor mehr oder weniger wieder sein gelassen, habe jetzt mit einer Arbeitsoberfläche angefangen, so News einspielen, Podcasts einspielen, To-Do-Listen, Kalender reingebaut, die Notes reingebaut, sodass man von dort aus quasi überall hinkommt.
Den Editor beginne ich jetzt gerade zu integrieren.
Jetzt habe ich mir mit dem Ulrich gerade aufgeschrieben, das ist noch ein Pomodoro.
zweimal rein soll und so weiter.
Also man kann damit erstaunlich viel machen und es sieht dann im Grunde so aus, wie man es selber gerne haben möchte.
Deswegen wollte ich an der Stelle nochmal die Empfehlung geben, das mal auszuprobieren, wenn ihr darauf Lust habt.
Ich habe meiner kleinen Arbeitsoberfläche natürlich das Mikroökonomen-Banner so als Icon gegeben.
Wenn sie mal was taugt, wenn ich das Gefühl habe, es ist ausreichend komplex, stellen wir das mal zur Verfügung.
Aber ich glaube, da brauche ich noch eine Weile.
Und der Ulrich muss es testen.
Da mache ich schon den ganzen Tag Software-Test.
Ja, eben.
Du bist es gewohnt.
Du kennst doch nichts anderes.
Wir reden heute nicht über, haben wir da eigentlich was?
Also Friedrich Merz wäre ja so ein Dauerkandidat, über den man nicht reden will.
Oder die SPD, die wieder komische Dinge macht, wo man sich fragt.
Ich habe aber heute von der SPD ein sehr nettes Interview beim Deutschlandradio gehört.
Ja, ich spiele gerade eben auf das Wohngeld an und die Kürzung, die wir da machen wollen, wo ich mich echt frage.
Und das war ja die Frage auch schon von Hannah.
Was ist deren Kernwählerschaft?
Wer soll die noch wählen, wenn die so eine Politik machen?
Es ist echt absurd.
Ja, also bei Arbeitszeitausweitungen wollen sie auf alle Fälle nicht machen, habe ich da gehört.
Ja, wenigstens etwas, ja.
Ja, aber irgendwie müssen sie sich mal überlegen, wie es da weitergehen soll.
Also das wären so mal die kurzen Geschichten, aber Ulrich hat noch ein Shorty, das sogenannte Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz.
Was ist denn da schon wieder los?
Genau, so ein kleiner Nachtrag zu meinem Katharina-Reiche-Energiewenden-Ausbrems-Thema, was ich beim letzten Mal hatte.
Da gab es eine Stellungnahme des Bundeskartellamts.
Ich weiß gar nicht, ob das offiziell Stellungnahme heißt.
Auf jeden Fall haben sie eine Pressemitteilung dazu rausgegeben.
Und da hat das Bundeskartellamt an der Planung für die Reservekraftwerke, die wir ja für die Dunkelflaute im Winter brauchen, geäußert.
Und ich finde das ganz interessant, weil es auch zeigt, wie Katharina Reiche tickt.
Und vor allem, weil es halt nicht aus einem linksgrün-versichtenden Mund kommt wie meinem, sondern vom Bundeskartellamt und das ist wahrscheinlich eine der angesehensten Institutionen, die Deutschland hat.
Ja, naja, kann man auch schalten sicherlich, aber ich will kurz zum Thema Stellungnahme.
Also ich bin gerade auf die Seite gegangen, da steht so oft Stellungnahme.
Ja, es steht sogar in der Überschrift, ich sehe es hier in meinem Tab.
Sieben Mal steht dort das Wort Stellungnahme und dann ist erst das PDF verlinkt.
Also da ist doch nicht das PDF offen.
Ja, manchmal gibt es ja in dem politischen Geschäft so Dinge, wo Behörden dazu gebeten werden, ein Urteil abzugeben.
Und ich dachte gerade, Stellungnahme wäre dieser Begriff, aber das heißt dann irgendwie noch anders.
Wurscht.
Das Bundeskartellamt hat sich geäußert.
Das finde ich deswegen ganz interessant.
Das ist keine industriefeindliche Organisation, sondern an vielen Stellen, wo du gedacht hast, da könnte das Bundeskartellamt was finden.
Preisabsprachen an Tankstellen zum Beispiel.
Oder in den teuren, langen, dunklen Putin-Wintern haben Auch einige gesagt, dass die Stromversorger absichtlich preiswerte Kraftwerke oder Kraftwerke, die preiswert Strom produzieren, nicht mit voller Kraft laufen lassen, um die teuren Gaskraftwerke zuzuschalten und dann an der gesamten Menge Strom, dank seit dem Merit-Order-Prinzip, einen höheren Preis kassieren zu können.
Auch da hat das Bundeskartellamt nichts gefunden und gesagt, das gibt es nicht.
Die haben das so gemacht, wie sie das normalerweise machen sollen.
Zu dem Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz sagt das Bundeskater mal aber nicht viel Gutes.
Ich finde diese Formulierung teilweise echt wirklich ganz nett.
Ich zitiere, der jetzt vorliegende Referentenentwurf lässt dort beschriebene wettbewerbliche Potenziale bei der Ausgestaltung jedoch ungenutzt.
Das ist eine wirklich nette Formulierung, nett nüchterne Formulierung für das, was da geplant wird, wo im Endeffekt am Ende konzentriert drinsteht.
Gut.
Das sorgt nicht für Wettbewerb, das sorgt nicht für neue Marktteilnehmer und das sorgt auch nicht für Technologieoffenheit.
Aber ich gehe mal der Reihe nach durch.
Im Wesentlichen sind es drei große Punkte.
Der erste ist, wer so ein Reservekraftwerk oder einen Speicher aufbauen will, muss einen Netzanschluss haben.
Oder zumindest eine verbindliche Zusage.
Das ist natürlich in der Begründung erstmal vernünftig, weil du willst ja nicht irgendwo in die Pampa so ein Kraftwerk hinstellen, wo keine Leitung steht, die genügend Kapazität hat.
De facto sorgt das aber dafür, dass die Reservekraftwerke und die Speicher da entstehen müssen, wo heute schon Kraftwerke stehen bzw.
mal standen.
Also alte AKWs, alte Kohlekraftwerke sind die bevorzugten Standorte, weil da waren halt Stromleitungen, die in alle Himmelsrichtungen vom Kraftwerk weggingen und da kannst du jetzt halt heute was Neues hinsetzen und die Stromleitung ist schon da.
Das Problem, ja, die...
Alten Kraftwerke gehören den Marktbeteiligten, die bisher den Markt beherrscht haben und damit auch in Zukunft weiter beherrschen, weil die werden das Ding dahin bauen, egal ob das ein Batteriespeicher sein sollte oder ein Gaskraftwerk.
Diese Betonung des Netzanschlusses oder die Voraussetzung des Netzanschlusses ist auch deswegen ein bisschen gemein gegenüber den Batteriespeichern, weil die Batteriespeicher viel schneller gebaut werden könnten als die Gaskraftwerke.
Gaskraftwerk drei, vier Jahre braust für die gesamte Genehmigung und die Bauzeit, geht ein Batteriespeicher halt wesentlich schneller.
Und für ein Gaskraftwerk ist es wahrscheinlich sehr vernünftig, heute zu sagen, das darfst du nur dahin bauen, wo schon eine Leitung liegt.
Ein Batteriespeicher könnte sich aber problemlos in den nächsten ein, anderthalb, zwei Jahren den Netzanschluss besorgen und erst dann bauen.
Denn so ein Batteriespeicher ist ein schon weitgehend standardisiertes System, das quasi von der Stange Also China zeigt das, die bauen die Dinger in Containern da auf, sobald da eine Leitung liegt.
Das andere Problem, habe ich glaube ich beim letzten Mal aber auch schon erwähnt, ob die Gaskraftwerke in drei oder vier Jahren überhaupt fertig sein werden, ist eine ganz andere Frage, denn die Geschäftsberichte der Firmen, die die Dinger gerade bauen.
Die strotzen vor Selbstbewusstsein, weil die Auftragsbücher haben, die teilweise sieben oder acht Jahre lang voll sind.
Wenn du dazwischen kommen willst und sagen willst, ich will aber 2031 ein Gaskraftwerk fertig haben, wirst du dafür bezahlen und zwar einen höheren Preis, als das heute vielen vorschwebt.
Das war die Sache mit dem Netzanschluss.
Zweiter Punkt, den das Bundeskartellamt kritisiert, technische Vorgaben.
Das ist jetzt in diesem Fall ganz konkret.
Der Speicher muss mindestens 10 Stunden lang seine Leistung ins Netz abgeben können.
Wäre jetzt für einen Batteriespeicher schon ziemlich groß.
Die meisten, die heute gebaut werden, laufen eher so im Bereich von 4 Stunden, um das Netz zu stabilisieren.
10 Stunden wäre schon viel, aber durchaus vorstellbar.
Jetzt kommt aber der Haken.
Bevor diese Batterieleute jetzt ein bisschen aufmüpfig werden, hat sich Katharina Reiche gedacht, da baue ich doch noch was ein.
Und zwar nach 10 Stunden Einspeisung muss das Ding wieder voll funktionieren können nach einer Stunde Pause.
Und das ist natürlich fast unmöglich beim Batteriespeicher, den innerhalb von einer Stunde wieder aufzuladen, sodass er wieder zehn Stunden lang Strom abgeben kann.
Geht jetzt theoretisch auch wieder mit Batterien und die würden das hergeben.
Der Nachteil ist, du brauchst halt einen zehnmal so großen Netzanschluss.
Also mit Batterien für Batterien?
Ja, du brauchst halt zehnmal so große Leitung für das Aufladen wie für das Entladen.
Und das macht den Netzanschluss natürlich prohibitiv teuer.
Das macht überhaupt keinen Sinn, so eine asymmetrische Leitung dahin zu bauen, nur damit du das Ding wieder aufladen kannst.
Es ist kompletter Unfug, wenn diese Regel in dem Referentenentwurf drinbleiben sollte und es ins Gesetz schafft, heißt das.
de facto aus für Batteriespeicher.
Und der dritte Punkt, der natürlich...
So ein Zufall aber auch, Ulrich.
Ja, es steckt keine Absicht in der da.
Das ist völliger Zufall, dass das so gestaltet ist.
Es gibt also technisch überhaupt keinen Grund, warum das so sein sollte.
Es ist egal, das ist Absicht.
Der dritte Punkt, ganz klassisches Bundeskartellamtsthema, ist die Marktmachtbegrenzung.
Und da hat das Bundeskartellamt vorgeschlagen, eine Obergrenze für Bieter.
einzuziehen in das Gesetz.
Also nicht dafür zu sorgen, dass wieder 20% E.ON hat, 20% EMBW hat, 20% RWE hat, also die ganzen großen Hersteller, sondern dass man irgendwo unten eine Grenze einzieht, die niedriger liegt als die heutigen Marktanteile, die die Anbieter haben, damit auch andere, neue, kleinere vielleicht dezentralere Anbieter auch eine Chance haben und da reinkommen.
Hat das Bundeskartellamt schon mal vorgeschlagen, ist in den Referentenentwurf nicht drin.
Und ja, mal wieder kann man sich vorstellen, wer dafür bin.
Ich verweise auf die letzte Folge, in der ich dabei war.
Also, Kurzzusammenfassung, Katharina Reiche ist nicht nur Gaskati, sondern auch Kumpelkati.
Ja, wobei das ja schon dem...
Gas dann auch wieder zugutekommen.
Genau.
Das spielt in diesem, in einem Punkt greift es in den anderen rein und gibt ein richtig schlüssiges Werk.
Man merkt, Katharina Reiche war halt schon mal in dem Ministerium und hat schon mal eine Energiewende ausgebremst.
Die weiß, wie man das macht, ohne dass die Medien diese Story in solchen Details, wie jetzt gerade, ich fand das halt wirklich schön, dass ich das mein Bundeskartellamt gefunden habe und nicht bei irgendeinem Interessensverband.
Ich wüsste gerne, in wie vielen Zeitungen das erklärt wurde, wahrscheinlich in.
Zwei der großen 20 oder 30.
Das schafft es halt nicht in den Medien so Details.
Und ja, das sind so die ganzen Mosaiksteinchen, die sich in der Politik zusammenfügen.
Ja, wo man sowas wahrscheinlich findet, ist dann bei diesen ganzen großen...
Zeitungen haben ja alle so ein bisschen Spezial-Newsletter für Sonderthemen, so wie Energiewende und so weiter.
Die haben das dann wahrscheinlich drin.
Da ist dann immer die Frage, wie viele Leute nehmen das dann wirklich noch wahr, die sich jetzt nicht explizit für dieses Thema interessieren.
Und das ist ja auch so ein Ding, dass du dann diese Spezial-Newsletter und diese Spezial-Medien hast und das dann auch gar nicht so groß in den Hauptmedien mehr ausspielst, auch deswegen.
Ja, sowas wie.
Background-Tagesspiegel und so, aber die sind ja halt auch nicht ganz preiswert.
Ja, Handelsblatt-Energiewende, glaube ich, oder wie der heißt.
Die haben da ja auch was, die sind auch eigentlich ganz gut in sowas, aber da musst du das halt auch explizit verfolgen.
Ja, ich habe sie übrigens auch im Handelsblatt gefunden, tatsächlich, aber habe dann nur das Original beim Bundeskartellamt verlinkt.
Ja, dann kommen wir mal zum fehlenden Öl und ein paar Folgen.
Im Grunde der geschlossenen Straße von Hormuz und ein paar Folgen des Ganzen.
Wir haben ja in den letzten zweieinhalb Monaten recht viel über potenzielle Folgen fehlender Öllieferung aus dem Golf gesprochen und zugegeben, dass es...
Basiert halt gerade, wenn es losgeht, immer erst so auf Vermutungen, weil es ja noch nicht losgegangen ist, selbst wenn es ja im Grunde schon am Laufen ist.
Aber dann fing ja damit an, die letzten Schiffe sind Ende April angekommen, jetzt sind wir im Mai und jetzt frisst sich das Ganze so langsam rein.
Und in unserer Medienöffentlichkeit ist ja so ein Vorgang, der länger dauert.
Das kriegen die ja alle nicht mehr hin.
Um es mal so vielleicht nochmal etwas abstrakter, nicht so ganz konkret als Kritik zu formulieren.
Aber die grundsätzlich gute Nachricht, die ich übermitteln kann, ist, dass ich schon sehe, dass Europa sich aus vielem wird rauskaufen können, während es in anderen Regionen bereits kracht.
Und das ist dann halt so ungefähr das Prinzip.
Wir werden dann zwar höhere Preise haben, aber wir sind und bleiben versorgt mit vielen Dingen.
Wir haben vielleicht auch weniger.
Angebot dann während diverser Zeiten und Übergangsmomente.
Aber so im Grundsatz müssen wir uns jetzt nicht unbedingt darum sorgen, dass uns da groß an etwas mangeln wird.
Vielleicht das mal vorweg.
In Indonesien hingegen herrscht jetzt schon Mangel an Nafta, also das ist Probenzin, das wiederum für die Plastikherstellung gebraucht wird.
Daher sind beispielsweise die Preise für Plastikbecher und Tüten um ungefähr 50 Prozent gestiegen.
Das sage ich jetzt mal aus meiner persönlichen Erfahrung vor Ort.
Also aus deutscher Sicht sind das so Cent-Artikel.
Guckst da drauf, ein paar Cent, 1,X.
So ein Kram.
Da denken wir natürlich, ja gut, was soll das?
Für die Menschen vor Ort sind Plastiktüten halt vor allem auch eine Frage der Hygiene.
Also die Plastiktüte ist das billigste Mittel, um Dinge hygienisch zu transportieren.
Gerade wenn es dann so um verarbeitete Lebensmittel geht und alles so ein Kram, also etwas, was man dann nicht einfach nur abwescht und dann ist es wieder sauber, da ist das halt super wichtig.
Das heißt, wenn Plastiktüten knapp werden und oder zu teuer, erwartet man dann in Indonesien entsprechende Produktionsausfälle.
Also das heißt, wenn Plastiktüten knapp werden, dann hat das halt eine sehr große Konsequenz.
Also wenn du so eine Plastiktüte zweimal benutzt, dann ist die schon etwas weniger hygienisch, wenn du sie abgewaschen hast.
Und wie gut wäscht sie dann ab, ist dann noch die Frage.
Und man erwartet in Indonesien jetzt auch Produktionsausfälle in den nächsten Monaten.
Und da sehe ich dann halt schon die gesundheitlichen Folgen.
Ähnliches Phänomen in Vietnam.
Auch dort, also Vietnam ist glaube ich einer der höchsten Plastiktütenverbraucher weltweit.
Ich habe da so eine Zahl im Hinterkopf.
Ein Kilo Plastik pro Kopf, pro Monat.
Also sehr große Verwendung von zum Beispiel Plastiktüten.
Dann wird Plastik und Plastiktüten natürlich auch in der Landwirtschaft viel genutzt.
Also explizit Plastiktüten.
Was ja nun gar nicht so ein deutscher Standard ist.
Aber man muss sich das ungefähr so vorstellen, dass du da halt einen Haufen Kleinbauern hast und die haben jetzt nicht allzu viel großes Gerät oder so, sondern die huppen da teilweise noch auf die Bäume drauf und hacken das Zeugs mit dem Messer runter oder ähnliches.
Das ist teilweise noch wesentlich archaischer, als wir uns das vielleicht so denken.
Und die arbeiten dann natürlich auch mit dem billigsten Material, was sie finden können.
Und da spielen dann halt Plastiktüten eine recht große Rolle.
Also natürlich können wir uns dann vorstellen, dass man dafür Lösungen finden wird.
Dann denkt man sich ja, naja gut, dann nehmen die halt nicht eine Plastiktüte, sondern so eine Kiste.
Wenn sie keine Plastikkiste haben, dann halt eine Holzkiste.
Und das mag alles sein, aber es erfordert halt ein Umstellen der Arbeitsweisen und es erfordert Investitionen in einem Klima, in dem die Leute, also diese Kleinbauern, die haben eine wirklich sehr geringe Marge.
Also die leben auf einem sehr niedrigen Niveau oftmals.
Das heißt, alles, was die dann irgendwie plötzlich investieren sollen, ist ein Riesenproblem.
Und im Regelfall bietet der Staat dann da auch keine Hilfe an.
Und jetzt könnte man natürlich aus unserer Sicht wieder meinen, das ist ja im Grunde alles nicht schlecht, dann müssen die ja weniger Plastik nutzen und vielleicht haben ja dann Plastikalternativen eine Chance.
Also diese sich selbst abbauenden Plastiktüten und so ein Kram.
Vielleicht kommt das ja jetzt dann rein, wo man dann vielleicht auch noch so, was weiß ich, Bambusfasern und alles Mögliche verwenden kann.
Das hat dann zwar auch irgendwie einen Plastikanteil, aber der ist nicht mehr ganz so hoch und dann ist das auch gut für die Umwelt.
Ja, und da kommt dann ein nächstes Problem rein, weil, wie der Beispiel Indonesien, da ist ein grundsätzliches Problem die Müllentsorgung.
Würde ich jetzt aber zum Beispiel auch für Vietnam sehen und für andere südostasiatische Staaten, Müllentsorgung ist ein Thema.
Problem, in Indonesien haben wir gerade eine kleine Müllkrise.
Was heißt klein?
Die wird jeden Tag größer, weil halt einfach die Müllkippen geschlossen wurden, die voll sind.
Und wenn die voll sind, was ja eigentlich immer Gründe alle sind, kannst du dein Zeugs nirgendwo mehr hinschaffen.
Es gibt dann keine Müllverbrennungsanlagen, geschweige denn, und das wäre ja die Lösung für diese abbaubaren Plastiken, industrielle Kompostierung.
Das Ganze ist schon in Deutschland sehr schwer in Skalierung zu betreiben und in ärmeren Ländern findest du es dann halt wenig bis gar nicht.
Und das jetzt einfach mal alles so hinzustellen, stellt die EFA ein Problem.
Also in Indonesien hörst du jetzt halt so Sachen wie, ja gut, wir müssen jetzt Müllverbrennungsanlagen bauen, ja vielleicht haben wir die dann in zwei Jahren.
Da muss dann aber auch mal jemand Geld geben und dann mit Arbeiten loslegen.
Und wie wir ja wissen, wird das auch alles teurer, weil da Öl halt auch in allem drin ist und die Ölpreise nach oben gehen und Materialien und so weiter.
Also Riesenthema.
Und diese umweltfreundlichen Plastiktüten, die dann also abbaubar sind, die dann auch noch mal ein paar andere Stoffe enthalten, brauchen halt definitiv industrielle Kompostierungsanlagen, weil sonst verrotten sie eben nicht.
Das ist auch etwas, das mir gar nicht so klar war.
Ich habe auch noch gedacht, da müsste man eigentlich auch noch mal eine Sonderfolge zu machen.
Aber das ist auf alle Fälle ein Thema, was...
etwas weniger intuitiv ist, als ich am Anfang dachte.
Also du baust diese industriellen Kompostierungsanlagen und die gibt es im Grunde nicht.
Die müssten auch wieder alle hingebaut werden.
Das heißt also, selbst wenn du schaffst, irgendwie so eine alternativen Plastik, die im Regelfall übrigens auch teurer sind als Plastik, also das wird es nicht geben, dann hast du halt immer noch das Entsorgungsproblem.
Also du wendest im Regelfall mehr Energie auf und gleichzeitig, ja.
hast du dann in der Entsorgung wieder die gleichen Probleme wie vorher.
Also es sind alles so Lösungen, die im Grunde ad hoc keine Lösungen sind.
Wenn natürlich dahingehend jetzt irgendwie der Druck groß genug ist, dass da was aufgebaut wird, wäre es natürlich schön, was dann natürlich draus wird, wenn dann wieder das Öl fließt und die alten Gewohnheiten eintrotten können.
Bissen wir, glaube ich, alle, wie das endet.
Aktuell in Indonesien sehen wir halt, dass Entsorgungsprobleme einfach dazu führen, dass der Müll verbrannt wird.
Ich glaube, da sind wir uns alle einig, wenn sich da einer hinstellt und seinen Müll auf den Haufen wirft und im Garten verbrennt, ist es die beschissenste aller Lösungen.
Jetzt gibt es natürlich Recycling, aber ich gebe euch da mal ein Preisbeispiel aus meiner eigenen Erfahrung.
Also die Entsorgung meines Mülls in Indonesien kostete vor kurzem noch monatlich 200.000 Rupiah.
Das sind um die 10 Euro.
Wenn man das umstellt auf Recyclinglösungen.
muss man erstmal recht teuer zwei Metalleimer kaufen.
Das Geld musst du erstmal haben.
Das ist aber dann so ungefähr die Hälfte des Lohnes, würde ich sagen.
Also je nachdem, wie viele du verdienst, aber nehmen wir mal den Durchschnitt, bis ungefähr bei der Hälfte deines Lohnes gehen dann für die Eimer drauf.
Und dann musst du halt mit Mülltrennung anfangen.
Also du musst den Akt des Mülltrennens lernen und zahlst dann wiederum 600.000 Rupiah.
Also es ist dreifache.
irgendwas um je nach Umrechnungskurs 27 bis 30 Euro.
Und das, ich habe es mal ganz kurz durchgerechnet, das ist halt bei so Mindestlohnen.
Auf Bali ist es beispielsweise irgendwo bei 3,2 bis 3,8 Millionen Rupiah.
In Jakarta ist er bei 5,5 Millionen, das ist so ein bisschen das Höchste.
Hat natürlich mit der Kaufkraft zu tun und schwankt je nach Region.
Aber nehmen wir mal Bali, dann hast du halt eine Müllentsorgung, die ungefähr 19 bis 16 Prozent deines Einkommens kostet.
Ich glaube, da kann sich jeder vorstellen, also nehmt einfach mal 19 bis 16 Prozent eures Einkommens und fragt euch mal, ob ihr das für Müll aufwenden wollen würdet.
Also daher die Reaktion der Leute, das verbrennen wir einfach und zwar im eigenen Garten.
Muss man ja zugeben, war ohnehin immer schon so ein Habit, weil die 200.000 konnte man sich dadurch ja auch sparen.
Aber es wird durch höhere Preise halt nicht besser und der Staat bietet keine Lösungen.
In Vietnam gehen sie halt her und versuchen alle möglichen Steuern zu senken, aber ich meine, wenn das eng ist, wenn nicht genug da ist, dann wird es einfach Engpässe geben.
Und das ist halt, also wir sind ja eher so Jutebeutel orientiert, aber das nutzen die halt noch für ganz andere Sachen.
Also wenn du da mal so in so einem Streetfoodshop stehst, dann siehst du ja, da werden die Soßen dann in so ein kleiner Plastikbeutelchen und so weiter.
Das ist halt ein sehr umfassendes Werkzeug an dieser Region.
So, dann gibt es aber auch Profiteure, Ulrich, nämlich europäische Reisende.
Also vielleicht, ja, man kann ja immer über den Begriff des Profiteurs streiten.
Also natürlich werden die Flugpreise höher, aber vielleicht nicht ganz so hoch, wie man vermuten könnte.
Denn chinesische Fluglinien erhöhen aktuell gerade ihre Flugfrequenz nach Europa für den Sommer- und Herbstflugplan.
Was sagst du denn dazu?
Und zwar 24 Prozent.
Mehr Flüge im Schnitt.
Also zum Peak 34 Prozent.
Aber merklich, würde ich sagen.
Warum tun sie das?
Nun, ihr erinnert euch vielleicht noch daran, dass europäische Airlines Überflugverbote für den russischen Luftraum haben.
Das war eine der Gegensanktionen Russlands.
Russische Airlines natürlich auch für den europäischen.
Jetzt hast du da, wenn du da mal auf die Karte guckst, ne?
Russland dicht.
Ja, der Nahe Osten dicht.
Da wird es dann irgendwann schwierig, da noch durchzukommen.
Muss man halt irgendwie oben oder unten rum.
Das hat natürlich längere Route, mehr Kerosinverbrauch.
Während die chinesischen Airlines, die fliegen da einfach durch den russischen Luftraum und sparen natürlich Zeit und Geld wegen dem geringeren Kerosinverbrauch.
Lufthansa hat natürlich auch ihre Flüge nach Asien erhöht, weil die Golf-Airlines ausfallen.
Also niemand mag mehr im Golf oder niemand ist vielleicht falsch.
Also die Flüge sind ja fast alle wieder da.
Aber die Leute tun sich natürlich schwer da zu buchen, weil naja, also.
Ich glaube, wenn man Urlaub macht, wir kennen ja alle das Risiko, da will man einfach seine Ruhe haben.
Und wir haben jetzt auch gesehen, dass die Alternativmöglichkeiten jetzt auch nicht so en masse waren zu Kriegsbeginn.
Und ich fand auch nicht, jede Airline hat gut reagiert.
Also die Emirates, die waren sehr kulant, haben das einfach alles rückabgewickelt.
Da hat man aus Katar anderes gehört.
Dann Katar Airways.
Also da muss man sicherlich auch mal gucken, dass da schlechte Erfahrungen da sind und die Leute sich...
Es wird die einen Schnäppchenjäger geben, die sagen, ich mache das jetzt, weil das ist besonders billig.
Und die Sommerflüge nach Asien sind auch recht billig über die Golf Airlines, aber man hat dann halt dafür dann auch dieses Risiko.
Im Grunde war es ja so, dass die Golf-Airlines halt dieses Geschäft nach Asien an sich gerissen hatten, weil sie auch da recht effizient und quasi mit eigener Kerosinproduktion und so weiter das alles bedienen konnten.
Und dann haben sie gleichzeitig noch die Touristen dann im Golf gehabt.
Also das konnten wir alles schön miteinander verbinden.
Und dann hat der Mensch, der da geflogen ist und noch alles gesehen hat, noch ein paar Urlaubstage, was weiß ich, in Dubai verbracht hat oder in Abu Dhabi oder Katar.
Die haben dann natürlich halt dort das Geld dann noch gelassen und noch ein paar Urlaubstage oben drauf und dann haben die sich gefreut.
Aktuell, wie gesagt, alles eher so am Einschlafen aufgrund der Risiken und die chinesischen Airlines freuen sich da natürlich im gewissen Sinne drüber, weil sie jetzt natürlich versuchen können, wieder in dieses Geschäft reinzukommen.
Aber ich glaube, die Chinesen selber freut das auch, also den chinesischen Staat, weil sie wollen im Grunde Touristen nach China bringen und da Anreize setzen, aber die Touristen wollten irgendwie nicht so richtig nach China.
Jetzt können sie aber über genau diese Flüge im Grunde das gleiche machen wie die Golfstaaten.
Also man fliegt von, was weiß ich, Frankfurt nach China, steigt dort um und fliegt dann weiter nach, was weiß ich, wohin.
Wo man hin will.
Thailand, Vietnam, was auch immer, Australien.
Und die...
Würden sich natürlich sicherlich sehr freuen, wenn man dann auch noch ein paar Tage in China bleiben würde und das könnte man auch, weil aktuell ist der Zugang nach China über die Visa-Nichtrestriktionen eigentlich ganz gut.
Also man kann da unkompliziert reinkommen, müsst ihr euch mal informieren, wenn das dann für euch in Frage kommt aufgrund der Flüge und könnte da mal ein paar Tage verbringen.
Und das ist glaube ich schon auch deren Hintergedanke, dass sie da jetzt noch ein paar Leute dahin duhen und ja.
wir dann dort unsere Zeit verbringen.
Ob man das so macht oder nicht, ist vielleicht eine andere Frage.
Es gibt ja auch die Route über Oman.
Irgendwie alles auch so ein bisschen Rumzuckerei, wenn du dann Urlaub machst.
Letzter Punkt, so ein Problem ganz eigener Art, finde ich, in Indien.
Und zwar Softdrinks in Indien werden ganz klassisch in Plastikflaschen und in Dosen verkauft.
Und es gibt genau ein relevantes Getränk, das ausschließlich in Dosen gekauft werden kann und das ist die Diet Coke.
Und jetzt ist natürlich ein Problem, durch den Golf wurden rund 9% der Aluminiumproduktion geschleust, da wurden dann auch die Dosen produziert und die hängen jetzt natürlich fest.
Also in Indien fehlen die Getränkedosen.
Und deswegen gibt es jetzt einen Mangel an Diet Coke.
Das ist für mich jetzt nicht so nachvollziehbar, muss ich sagen.
Das wäre jetzt nicht meine.
Meine größte Sorge, aber es gibt Hamsterkäufe in Indien für Diet Coke.
Die Leute haben Angst, dass sie ihre Diet Coke nicht bekommen.
Und natürlich überlegt man nun, wie man an die Sache rangeht.
Man kann sie natürlich in Plastik abfüllen, aber scheinbar ist das nicht unbedingt eine Option.
Ja, Coca-Cola bewirbt jetzt Cola Zero als Alternative.
Weil die isst ein Petflaschen?
Ja, die ist in Plastik.
Die gibt es in Plastik und in Dosen und dann hast du halt immer noch die Plastikflasche.
Also es ist wirklich nur die Diet Coke, die ausschließlich in Dosen produziert wurde oder abgefüllt.
Und der Bestand an Diet Coke selber wird stark rationiert.
Du kannst nicht alles kaufen.
Absurd.
Ja, aber ich meine, wenn du es magst und trinkst, dann ist dir das vielleicht wichtig.
Und jetzt der eigentliche Knaller.
Man hat erst gedacht, naja, komm, das warten wir ab, das ist ja eh bald wieder auf und jetzt merken sie, okay, das geht nicht wieder auf und jetzt arbeitet Coca-Cola daran, die Lieferketten da umzuarbeiten, damit man dann auch bald wieder die Diet Coke anbieten kann.
Rat mal, wie lange das dauert, ohne hinzugucken.
Ich gucke gar nicht hin, weil ich schreibe gerade unten meine Notizen um.
Ich habe keine Ahnung, boah, dreiviertel Jahr, also Abfüllanlage ist ja nicht so.
Tricky ist ja nicht so einfach.
Tricky ist ja die produzierte Aluminiumdose.
Zehn bis zwölf Monate, sagen sie.
Also dreiviertel Jahr ist jetzt gar nicht so schlecht.
Aber zeigt so ein bisschen, selbst so eine scheiß Dose.
Brauchst du halt doch mal bis zu einem Jahr, ehe du dann wieder alles im Griff hast und das Aluminium woanders her besorgt hast.
Vielleicht noch ein kleiner Hinweis zum Schluss.
Man geht davon aus aktuell, dass die Inflation bei den Nahrungsmitteln sich dann innerhalb der nächsten sechs Monate durchsetzt.
Also das dauert auch ein Weilchen, ehe das alles anfängt.
Auch wenn es schon so langsam begonnen hat, vielleicht auch in Antizipation der Zukunft.
Aber da sieht man dann, dass sich die jetzt erstmal nur durch den hohen Ölpreis und dadurch die Benzinpreise und so weiter gestiegene Inflation dann fortsetzend durch weitere Lebensmittel und so weiter.
fortsetzen wird.
Und da ist dann auch recht wahrscheinlich, hat die EZB, lässt das jetzt mal wieder durchblicken, dass sie dann im Juni vielleicht doch noch schon die erste Zinserhöhung machen werden.
Weil die Wirtschaft muss ja abgewürgt werden, damit die Inflation nicht so hoch läuft.
Ihr müsst arbeitslos werden, damit die Inflation nicht so hoch ist.
Das ist die Aussage.
Naja, kommen wir mal zur Rumzockerei, Ulrich.
Ja, dafür, dass ich kein Zucker bin, fand ich das Thema Doch, ganz interessant.
Gut, es geht um die Prognosemärkte, Prediction Markets, wie sie im Englischen heißen, die eine absurde Aufwärtsbewegung hingelegt haben.
Die beiden bekanntesten, die insgesamt auch schlappe 97 Prozent Marktanteil haben, wie mir Google in der KI-Zusammenfassung angezeigt hat.
Aber angesichts der Tatsache, dass ich keinen anderen bis auf die beiden Namen gefunden habe, wird der Marktanteil auf jeden Fall ziemlich, ziemlich hoch sein.
Calci ist jetzt, weiß ich nicht, Ende letzten Jahres durch eine neue Finanzierungsrunde gegangen, ist mit 22 Milliarden Dollar bewertet worden.
Polymarket steht gerade angeblich in der Bewertungsrunde, wo sie 400 bis 800 Millionen Dollar einsammeln sollen und mit 15 Milliarden bewertet sein sollen, was wirklich extrem ist, weil die vorletzte Finanzierungsrunde war irgendwann 2024.
Da waren die noch mit 250 Millionen bewertet.
Also das ist mal ein schöner Faktor für denjenigen, der vor zwei Jahren eingestiegen ist und 250 auf 15 Milliarden ist das für 60-fachung.
Kann man mal machen, wenn wir so Investments tun einem ganz gut.
Ich bin leider nicht dabei und muss hier weiter podcasten und Software testen.
Aber es wäre ja quasi eine Zockerei auf eine Zockerei gewesen.
Das ist ja auch schon wirklich ein Nebel.
Genau.
Das ist wirklich, und man liest jetzt halt auch überall die Storys, wer alles da gewettet hat auf alle möglichen Dinge.
Aber nochmal kurz zum Vergleich und zum Überblick der beiden großen Player.
Kelchi, der größte Player, auch mit den 25 Milliarden, bewährte und nicht nur mit 15, ist in den USA zugelassen, reguliert von der CFTC.
der Commodity, was hieß das jetzt?
Commodity Futures Trading Commission.
Kontrolliert und damit auch wirklich zugelassen.
Das heißt, US-Bürger dürfen an dieser Wettbörse handeln.
Die haben da vor zwei Jahren auch relativ aggressiv Werbung mitgemacht.
Legal in allen 50 Bundesstaaten.
Und das ist auch deswegen interessant, weil man da sehr viele Dinge kaufen kann, die eigentlich eine Sportwette sind.
Sportwetten in vielen US-Bundesstaaten aber verboten sind.
Ja, ich sehe schon den Zusammenhang zu Commodities.
Sport und Commodity, Future Trading würde ich jetzt nicht unbedingt zusammenwerfen.
Gleich ein bisschen mehr noch dazu, was man da alles für ein Unfug.
Vielleicht noch ein Hinweis, die CFTC und die SEC, die koordinieren sich auch, um irgendwie keine Überlappungen oder möglichst wenig Überlappungen zu produzieren.
Also da gibt es einen gewissen Abgleich.
SEC, das ist ja die Finanzaufsicht, die dann für Aktien auch zuständig ist.
Ja, ich glaube damals in der Kryptoregulierung gab es da auch so ein bisschen hin und her, wer jetzt für die Cryptocurrencies da verantwortlich sein sollte zwischen den beiden Behörden.
Manchmal haben die so ein bisschen Überschneidung, die die dann selber versuchen zu regeln.
Ja gut, der zweite Player, Polymarket, das ist ein Anbieter, der in den USA nicht.
zugelassen ist.
Also US-Bürger dürfen da nicht handeln.
Es gibt noch ein paar andere Länder, in denen Polymarket verboten ist.
Die haben teilweise wirklich absurde Dinge, auf die man da wetten kann.
Sind irgendwie...
Auf das Wetter in Frankreich?
War da nicht so eine Geschichte?
Ja, genau.
Die Story kommt gleich noch.
Das heißt, da kann man die Kontrakte mehr oder weniger, kann jeder da einen Kontrakt einreichen, definieren und darauf handeln.
Das Ding ist doch irgendwie deutlich wilder.
Und irgendwie, das habe ich aber nicht nachgeschaut, Blockchain basiert auf der Polygon-Blockchain.
Ich weiß nicht, ob die da auch den Kontrakt für die Wettbedingungen hinterlegen.
Keine Ahnung.
Auf jeden Fall wird der Handel über die Polygon-Blockchain wohl gesettelt.
Was kann man da handeln?
Ich meine, wir haben es gerade schon zweimal ungefähr angeschnitten.
Es ist...
Irgendwie eine wilde Mischung aus Wettbüro, Börseoptionsmarkt.
ChatGPT ist ja manchmal für sehr griffige Zusammenfassungen bekannt und ich strukturiere ja hier diese Kapitel ganz gerne mit ChatGPT, weil man das dann schön einfach hin und her schieben kann.
Finde ich echt ganz angenehm.
Und ChatGPT hat den Begriff Casino im Tabellenkalkulationslook eingefügt, was gar nicht so schlecht für ihn hat.
Wahrscheinlich auch aus irgendeinem Artikel eines Journalisten geklaut.
Wie funktioniert das?
Also es gibt ein Ereignis und die Beispiele auf den beiden Dingern sind wirklich absurd.
Kelchi sehr viel mit Sport, wer gewinnt und so weiter.
Die Klassiker, die man hier zulande auch kennt, aber auf Polymarket halt sehr viele zusätzliche Dinge wie greifen die USA den Iran bis Datum X an.
Wer auf der lustigen Website ist, Hormuz Open jetzt, heißt die so?
Ja, so ähnlich.
Wird auch die Wette von Polymarket immer angezeigt?
bis wann die Straße von Hormuz wieder offen ist.
Und das aktuelle Datum, auf das man handeln kann, ist aktuell der 31.
Mai.
Die Wahrscheinlichkeit steht irgendwie so bei 29, 25 Prozent, so in der Ecke.
Es gab eine Wette auf die Temperatur in Paris und man kann sogar, das ist jetzt so der Neueste.
Geile Wettkram, also nicht Prediction Market, sondern Menschen Market.
Das heißt, man kann auf die Erwähnung eines Begriffes in einer Rede wetten.
Das ist quasi Buzzword-Bingo an die Wettbörse gebracht und man kann dann wirklich darauf wetten.
Das ist so krass manipulierbar.
Genau, das ist wirklich absurd.
Klassiker sind halt, er wähnt Trump in der Rede zur Nation, das Wort Tariff und ähnliche Geschichten.
Aber es wird teilweise wirklich noch auf den Share an.
Genau.
Und es gibt da noch viel Obskureres.
Und manchmal sieht man auch, dass die Märkte extrem dünn sind.
Also da gibt es Märkte, da kostet das Kaufen 90 Cent und das Verkaufen 50 Cent, was nicht sein kann, weil am Ende bekommt eine der Seiten ein Dollar und die andere Seite null nichts.
Und wenn das eine 90 kostet, das andere kostet 50, sind insgesamt 1,40.
Das heißt, da sind schon mal 40 Cent Verlust drin auf die Gesamtposition.
Ja, aber ich habe ein bisschen vorgegriffen.
Diese Wetten schließt du jetzt nicht wie im Wettbüro einmalig ab und musst dann bis zu dem Eintreten des Ereignisses warten.
Also Spiel ist zu Ende.
Es ist der 31.
Mai und die Straße von Romus ist offen oder nicht.
Sondern du kannst die...
Positionen jederzeit kaufen und verkaufen und darüber gibt es halt einen kontinuierlichen Handel.
Deine Gewinnchance ist immer die Lücke bis zu dem einen Dollar.
Das heißt, wenn du irgendwas für 40 Cent kaufst und dein Ereignis, auf das du gesetzt hast, tritt ein, kriegst du halt einen Dollar zurück, tritt es nicht ein, ist das Geld halt weg.
Jetzt wird das immer, im Wettbüro würdest du sagen, du machst eine Wette, wenn du bei Kelch, Ibis oder Polymarketer, heißt das dann alles wie eine Optionsbörse, Contract, das heißt ein Forecast, das Ganze ist ein Markt, an dem das gehandelt wird.
Im Endeffekt ist es im Wesentlichen eine Wette, die du kontinuierlich handeln kannst.
Jetzt fragt man sich, warum gibt es das?
Die Frage stellen sich ja viele bei Options- und Futures-Märkten auch und sagen, das ist ja ein riesengroßes Nullsummenspiel.
Aber immerhin.
gibt es ja einen, ich denke inzwischen sehr kleinen Teil an echten Nutzen in dem Markt.
Der klassische Bauer, der seine Ernte im Herbst schon mal absichern kann und weiß, welchen Preis er dann im September oder Oktober für seinen Weizen bekommt.
Ich glaube, Oktober ist zu spät für Weizen.
August oder September für seinen Weizen bekommen wird.
Und dann kann er halt einen Preis einlocken quasi und den hat er dann sicher.
Da gibt es noch einen Nutzen.
Oder du bist ein Rohstoffförderer und willst deine Produktion, wenn die Mine oder die Förderquelle irgendwann sprudelt oder du da fördern kannst, kannst du deine Produktion in Zukunft schon mal verkaufen und hast das Geld quasi schon drin.
Du musst dann halt nur noch in Anführungsstrichen das Zeug wirklich aus dem Boden kriegen und verkaufen können.
Wenn man sich jetzt aber die Wetten und die Ereignisse, über die wir oben schon gesprochen haben, anschaut, dann gibt es natürlich keinen volkswirtschaftlichen Nutzen für ein Ereignis, ob am 8.
Mai um 16 Uhr in Paris um über 14,8 Grad sein werden.
Damit kann sich niemand gegen irgendwas Vernünftiges absichern.
Oder diese Trump-Wort-Wetten, die ich gerade schon mal, das ist halt monetarisiertes Passwort Bingo.
Das ist nichts anderes als Wetten und Dopaminausschüttung und einen volkswirtschaftlichen Nutzen gibt es für absolut niemanden in dem Ding.
Außer, dass es vielleicht für manche Leute Spaß macht, wobei der Grad von Spaß zu Sucht immer sehr.
Ja, man könnte ja argumentieren, dass du dich darüber gegen jeglichen Blödsinn, den Trump erzählt, absichern kannst.
Wenn er quasi sagt, ich eröffne jetzt den Krieg gegen Europa.
Dann verdienst du wenigstens noch ein bisschen was und der andere Kram, den du hast, rauscht runter.
Das wäre noch so eine Idee, aber ich tue mich da auch schon schwer, einen größeren Sinn und Zweck darin zu sehen.
Eines der riesigen Probleme, und da komme ich gleich noch auf ein paar Beispiele, ist die Manipulationsanfälligkeit.
Wir kennen die Finanzmärkte und wir wissen, wie oft da versucht wird zu tricksen.
wie streng die Regeln geworden sind in Bezug auf Insiderwissen, auf die Veröffentlichungen, damit niemand früher an die Informationen kommt, den Insiderhandel und ähnliches.
Aber man muss sehen, das ist inzwischen ziemlich gut reguliert, ziemlich streng reguliert.
Heißt ja nicht, dass nicht weiter Leute versuchen, dagegen zu verstoßen.
Aber die Gruppen sind schon ziemlich gut definiert.
Wenn du dich jetzt die Wetten von oben anguckst, dann hast du auf einmal jeden Wetterfrosch mit da drin.
Du hast bei jedem Kriegsausbruch das gesamte Militärpersonal mit drin.
Diplomaten, Geheimdienstnahkreise.
Wenn du so einen Menschen, also so eine Wette auf den erwähnten Begriff machst.
Dann hast du die Redenschreiber dabei, du hast das ganze Wahlkampfbüro dabei.
Du hast unter Umständen Presse dabei, die früher solche Reden immer vorab bekommen haben, um schon mal einen Kommentar für die Zeitung am nächsten Tag dafür zu schreiben.
Kannst du jetzt alles nicht mehr machen, weil du kannst ja jetzt drauf wecken, dass der Typ irgendeinen Begriff erwähnt.
Du hast Medienereignisse, wo du dann draufsetzen kannst.
Wer wird Gewinner bei Deutschland sucht den Superstar?
Das Ding ist vorher eingetragen.
aufgezeichnet worden, da wissen zig Leute Bescheid.
Und wenn du früher einen relativ kleinen Teil von Insidern hattest, hast du die mit diesen Prediction Markets potenziell jetzt überall.
Also Insider Trading ist dann immer noch strafbar.
Das ist klar und auch geregelt.
Die Frage ist nur, kannst du das bei der Menge von Menschen, die auf einmal Insider Informationen haben könnten, auf die du wetten kannst, noch realistischerweise kontrollieren?
Wir sehen das auch schon in der Praxis, dass es diese Leute gibt, also dass wirklich Accounts aufgemacht werden, ganz kurz vor irgendwelchen Ereignissen signifikante Summen drauf gesetzt werden und zwei, drei Tage später dann schon die Auszahlung ist, die Leute ihr Geld verfünffacht, verzehnfacht, verzwanzigfacht haben.
Beispiel war eine Wette in Paris, wo auf die Temperatur, auf die Höchsttemperatur an einem Tag in Paris gewettet wurde.
Manipulationsanfällig war die Wette deswegen, weil in Wettbedingungen genau eine Wetterstation genannt wurde in Paris.
Und zu dieser Wetterstation ist dann einer hingegangen, hat da mit dem Akkuföhn vor den Temperatursensor geblasen und wups, ging innerhalb von zwei Stunden die Temperatur da um fünf Grad hoch.
Die Wette wurde ausgelöst und wir wüssten über diese Wette nichts, wenn es nicht aufgeflogen wäre.
War ein bisschen zu offensichtlich, aber man kann sich ja sehr viele Dinge vorstellen.
Zum Beispiel habe ich mir die Wette mit der Öffnung der Straße von Hormuz mal genau angeschaut.
Und da steht die interessante Klausel drin, dass der Stichtag der Stichtag ist.
Also am 31.05.
ist der Stichtag.
Und wenn dort nicht ein Durchschnittswert von Schiffsdurchfahrten durch die Straße erreicht wurde, gilt die Wette als eingelöst.
Wenn allerdings die Daten im Nachhinein korrigiert werden, ändert das nicht den Wettausgang.
Und wir wissen ja bei BIP veröffentlichen zum Beispiel, die kommen einmal in der Schnellschätzung, dann kommen sie in einer vernünftigen Schätzung und dann kommt...
Eine endgültige Schätzung und dann wird der Wert am Ende des Jahres oft auch nochmal korrigiert und nochmal überarbeitet.
Wenn du jetzt auf jeden Mist aber wetten kannst, dann wird es ja noch viel schwieriger, solche Datenkorrekturen hinzukriegen.
Und es juckt halt auch am Ende keinen, wenn man im Anfang Juni die Werte für Schiffsquerung in der Straße von Hormuz 2 hochsetzt.
Das hat ja keine wirtschaftlichen Auswirkungen, oder?
Genauer gesagt, bisher hatte das keine wirtschaftlichen Auswirkungen, solange man da nicht drauf wetten konnte.
Was jetzt, glaube ich, zunehmend interessant wird, ist so ein Effekt, den wir eigentlich in allen Märkten, die so ähnlich funktionieren und am Ende mehr oder weniger ein Nullsummspiel sind, schon beobachten konnte.
Ich habe bei mir im Regal aus ganz, ganz alter Zeit ein Buch liegen, das hieß von...
Wie hieß der mit Vornamen?
Schwager, Schwäger und Futures.
Das war so ein Standardwerk für den Futures-Handel.
Und dann hatte ich noch ein anderes.
Mir fällt gerade nicht, ich müsste mal eben gucken, wie hieß denn das?
Mir fällt das gerade ein.
Also auf Deutsch gab es so ein ähnliches Buch, das hieß Kampf um Performance.
Das heißt, da waren immer so Hedgefonds-Trader und ihre Strategie vorgestellt.
Das Interessante an dem Buch war eigentlich immer, dass die nur ein...
kurze Zeit so ein Edge gegenüber dem Markt hatten.
Die haben eine Strategie entwickelt und dann konnten die die ausnutzen, aber oft genug spricht sich das halt rum.
Und wenn der Zweite die Strategie hat, ist die eigentlich oft schon kaputt.
Ja, dann geht die Rendite kaputt.
Genau.
Und das ist oft auch verbunden mit Marktwachstum.
Also wenn so einen kleinen Markt hast und du bist in so einer Nische, dann kannst du das machen.
Und je größer der Markt wird, desto größere Anleger kommen mit größerem Geld, die darüber teilweise auch die Möglichkeit haben zu manipulieren.
Aber das ist oft, glaube ich, gar nicht der ausschlaggebende Punkt.
Das sind dann auch oft Leute, die halt ihr Leben lang nichts anderes gemacht haben, als mit Computeralgorithmen Trading-Systeme zu entwickeln.
Und die haben einfach einen Know-how-Vorsprung gegenüber Privatleuten.
Und diese Privatleute sind am Anfang dabei.
Dann macht das Spaß, dann werden die Geschichten verteilt, wie ich damit reich geworden bin.
Dann steigen weitere Leute auf, der Markt wird größer und dann shiftet irgendwann das Verhältnis von Privatleuten hin zu den Profis.
Und das war im Kryptomarkt so.
Das hat sich so entwickelt.
Da konnte es am Anfang als Privatanleger auch ziemlich gutes Geld verdienen.
Und je mehr die Wallstreet dazugekommen sind, desto schwieriger wurde das für Privatleute, dort Geld zu verdienen.
Dann hast du die Profis, du hast die Hedgefonds da drin, du hast die Leute, die sich mit Handelssystemen, mit quantitativen Analysen auskennen.
Die haben die besseren Daten, die haben die besseren Computer, die haben das bessere Risikomanagement und sind damit einfach weiter vorne.
Und das wird für Privatanleger zunehmend schwierig, in diesem Markt was zu gewinnen.
Du hast am Ende, wenn das so läuft wie in den klassischen Märkten, 70, 80 Prozent Teilnehmer, die in dem Markt einzahlen und 20, 30 Prozent, die dem Markt permanent Geld entnehmen, weil die die Profis sind, weil die auf der Gewinnerseite sind und die Privatanleger sind in solchen Nullsummen Märkten überwiegend, ganz, ganz überwiegend auf der Verliererseite.
Das war bei Optionen und Futures Märkten so.
Bei den Kryptomärkten so die Entwicklung und die Prediction Markets sind gerade in einer sehr ähnlichen Entwicklung und da wird es wieder genauso laufen.
Unter der Annahme, dass die weiter wachsen, könnte ja auch immer sein, dass da einer regulatorisch zwischengrätscht und die vielleicht doch dann wieder eingefangen werden.
Ist aber vielleicht weniger vergleichbar, weil rein theoretisch kann ja jeder sich einen Kopf darüber machen, wie so ein Ereignis ausgeht.
Also da brauchst du also...
Besser Daten dazu führen, dass du da bei einer geopolitischen Wette besser abschneidest als die Bank, wage ich zu bezweifeln.
Ja, es wird sicherlich auch Märkte geben.
wo Daten einfach nichts nützen, wo du, also du wirst halt zu Trump wahrscheinlich bei Daten basiert nicht sagen können, welchen Begriff er nimmt.
Oder wenn er sein, das ist auch tatsächlich eine Wette bei Polymarket, welche Sache wird Trump nehmen und die mit sich benennen.
Also Trump Ark oder Trump Tower oder irgendwie sowas.
Die Märkte werden, glaube ich, immer so klein sein, dass da kein Profi einsteigt.
Das wären so absolute Nischen.
Wetten bleiben, die dann in denen vielleicht 100 Teilnehmer oder so handeln und das Gesamtvolumen der Wette liegt dann irgendwie bei 50 oder 100.000 Dollar, wenn überhaupt.
Da wird kein Profi einsteigen.
Aber unter Umständen werden sich auch da bestimmte Märkte bilden, die dann so liquide sind, dass die Profis in diese Märkten agieren können und da auch mehr als ein paar tausend Dollar reinschieben können, ohne dass die den Markt total beeinflussen, wird man sehen.
Ich vermute, die Märkte wird es geben und da werden welche dabei sein, die datengestützter sein werden.
Geopolitisch ist natürlich eine Sache, die schwierig sind.
Menschenmarkets werden wahrscheinlich auch schwierig, weil da ist der Zufallsanteil halt einfach so riesig.
dass du da auch als Hedgefonds mit guten Algorithmen nicht gegen ankommst, weil am Ende ist es random.
Also der Ausgang ist halt totaler Zufall.
Da wirst du nicht viel machen können.
Gut, zusammenfassend, Prediction Markets sind irgendwie reines Glücksspiel, aber in Amerika interessanterweise zugelassen worden, zumindest auf Kelsey.
Du hast das klassische Problem.
Dass sowas Spaß macht, wie Sportwetten auch.
Die USA regulieren das aber interessanterweise quasi gar nicht.
Was bei Wetten komplett anders ist, da sind viele total auf der Bremse, viele Bundesstaaten.
Hier haben sie es zugelassen, was ich nicht gut finde, weil auch Sportwetten, bei Sportwetten ist es ja auch bekannt, dass das Suchtpotenzial von solchen Dingen extrem hoch ist.
ganz klassisches Dopaminausstoßgeschäft, wo du den kurzfristigen Kick der gewonnenen Wette bekommst.
Ja, ist das noch so oder hat TikTok und Instagram nicht mittlerweile unsere Dopamintoleranz wesentlich erhöht?
Ja, wenn ich mir angucke, wie Kelschi und Polymarket bei den Umsätzen durch die Decke gehen, das ist ja nicht nur eine reine Bewertungsgeschichte.
Scheint noch was dran zu sein.
Da muss noch was dran sein.
Aber wir trainieren ja.
Es gibt ja mittlerweile auch diese chinesischen Short-Videos.
Ich weiß nicht, ob du dich damit mal beschäftigt hast.
so eine Apps, NetShot und so ein Kram.
Das sind ganz preiswert produzierte Filme, die jetzt zunehmend auch mit AI erstellt werden, die wirklich so 80, was weiß ich, 60 Sekunden, 90 Sekunden pro Folge und dann irgendwie 50 Folgen.
Und endet jedes Mal quasi mit einem Cliffhanger und so Dopamin förderndes Zeugs.
Es basiert immer mehr darauf.
Das ist nicht nur etwas, was jetzt in diesem Wettbereich quasi um sich greift, sondern ich habe das Gefühl, ganze Industrien versuchen genau darauf jetzt aufzusetzen.
Die Marktdurchdringung ist echt hoch.
Ich muss den Artikel nochmal raussuchen.
Ich habe ihn heute in der Vorbereitung nicht gefunden.
Aber ich glaube, das war bei Fortune.
Also im Fortune Magazine, wo ein Bericht war über den israelischen Soldaten, der auf den Kriegs-, auf den Angriff auf den Iran gewettet hatte.
Und der wird mit den Worten zitiert, die ganze Armee ist auf Polymarket.
weiß ich nicht, nicht so richtig gute Aussage ist.
Ja, das spricht halt so Leute auch an.
Das ist halt auch so cool.
Ich glaube, es gab einen Soldaten in den USA, der an diesem Ding da in Venezuela teilgenommen hat.
Ja, diese Maduro-Gerichte.
Genau, und oft darauf gewettet hatte, dass Maduro bis da und dahin dann auch fallen wird und hat, glaube ich, schon 1.000 verdient oder so.
Ja, und das sind die Geschichten, die man halt kennt.
Die sind halt rausgekommen.
Ich vermute, da ist noch einiges unter der Oberfläche von Dingen, wo man es nicht mitbekommen hat.
Gut, ja, macht süchtig.
Nutzen ist extrem überschaubar.
Der Markt geht durch die Decke und ich wundere mich, dass es so zugelassen wird und so kritiklos zugelassen wird.
Ich kann nur empfehlen, lasst eure Finger davon.
Ich glaube, in Deutschland ist auch wirklich gar keiner davon zugelassen.
Die dürften alle verboten sein.
Aber wir wissen, das nützt nichts viel in diesem internationalen Internet.
Macht lieber mit Freunden und Bekannten WM-Tippbörse auf und jeder zahlt eine Szene ein.
Und dann teilen sich die ersten drei irgendwie den Gewinn, wie auch immer.
Und wenn es wirklich gute Freunde sind, dann gebt einfach das ganze Geld in der Kneipe aus und macht euch einen schönen Abend damit.
Aber lasst die Finger von diesem süchtig machen Dopaminkicks.
Ihr seid doch alle auf Mastodon und habt den Dopaminkicks abgesprochen.
Oder ihr habt sehr gute Kontakte.
Dann sollte man da.
Aber lasst euch nicht erwischen.
Ihr könnt dieses Förderamo dann bei uns abschließen.
Genau, für den Tipp.
Aber nur, wenn ihr gute Kontakte habt.
Oh Mann, echt.
Ja, dann würde ich sagen, dann können wir jetzt mal zu meinem zweiten Teil kommen.
Ich wollte mich nämlich nochmal damit befassen, wie jetzt eigentlich Iran damit umgeht, dass Trump jetzt doch entschieden hat, auch die Straße von Hormuz zu blockieren und im Zuge dessen dann auch gleich die, weil die Formulierung ist ja falsch, er blockiert ja nur die iranischen Häfen, was ja dann quasi eine Blockade der Straße von Hormuz für Iran ist.
Sind ja auch ein paar davor.
Aber die sind alle blockiert.
Ab und zu kommt natürlich trotzdem Schiff durch, aber jetzt nicht so viel, dass man das irgendwie als Handelsverkehr bezeichnen wollen würde.
Ich muss hier so ein bisschen auf meine Batterie achten.
Ich habe jetzt zwar mal Strom angeschlossen, der hält sich jetzt bei 8%.
Ich hoffe, das bleibt so.
Sonst muss ich mal rennen und ein richtiges Aufladegerät.
Deine Farbe ist doch schon ganz blass hier in den Notizen.
Diese dunkelgrau auf schwarz, hat das was zu bedeuten?
Nee, bei mir ist die ganz normale Farbe.
Ich weiß, dieser Editor spinnt ja auch.
Du hast ja gerade meine Notizen auch nicht gesehen.
Ja, das hat er gerade erzählt.
Also als der Krieg gegen Iran begann, hatte Donald Trump dann diese geniale Idee, Iran zu erlauben, sein Öl weiter zu verkaufen und auch sonst keine großen Blockadehaltungen aufzubauen, wo alle sich so gefragt haben, führt der jetzt Krieg oder was macht der da, was soll das?
War halt die Idee, ja, ja, wir ballern die alle da schon so runter, dann sollen die ruhig ihr Öl verkaufen, derweil, damit der Ölpreis nicht so nach oben schießt.
Aber damit ist jetzt Schluss.
Also die Blockade, die er jetzt aufgebaut hat, der iranischen Hefe, die funktioniert wohl soweit.
Hat aber auch erst im April begonnen und wenn der Krieg führst, muss sowas eigentlich gleich kommen.
Aber gut, belassen wir es dabei.
Dass sie funktioniert, also man sieht halt, dass Iran kaum Schiffe rauskriegt.
Vor allen Dingen aber hat es auch wirklich einen merklichen Einbruch im Handel mit anderen Staaten gegeben.
Übrigens auch heute kam, glaube ich, Zahlen.
Deutschland.
hat jetzt irgendwie weniger, paar und 50 Prozent weniger Umsatz mit Iran.
Da sind wir aber irgendwo im Bereich bei 50 Millionen letzten Monat gewesen.
Also das ist jetzt grundsätzlich nicht mehr so viel, wie das mal war.
Das aber auch wirklich nur noch am Rande.
Waren kommen halt aus dem Seeweg nicht mehr raus.
Und wenn man nun mal auf die Karte schaut, wird man feststellen, ja, Seeweg, nice, okay.
Aber da gibt es einen Haufen Land.
Viele Staaten sind an Iran dran.
Also müsste es viele Landwege in Richtung dieser Staaten geben.
Also haben wir mal geschaut und dann sieht man halt, naja, also es gibt eine Handelsroute, die läuft über Zentralasien, von Teheran über Turkmenistan, Kasachstan und dann nach Xi'an in China.
Oder besser gesagt den anderen Weg herum, denn aktuell ist es vor allen Dingen China, das Güter dort reinbringt, sogenannte Dual-Use-Güter unter anderem.
In den Iran.
Iran selber bringt wohl aktuell wenig bis gar nichts raus.
Die Züge seitens China sind aber wohl voll und die Kapazitäten werden natürlich ausgebaut.
Was kriegen sie da raus?
Also vor dem Krieg ging da alle paar Wochen mal ein Zug und der hat dann irgendwie 50, 40 Fußcontainer.
Also 50 mal 40 Fuß Container.
40 Fuß Container ist ja dieses Standardmaß.
So ein Container hat damals um die 4000 Dollar gekostet für einen Transport.
Das liegt jetzt bei 7000 Dollar.
Also da gibt es diverse Aufschläge.
Und aktuell wird kein Öl darüber gehen, China transportiert.
Das soll allerdings kommen, das haben sie schon gesagt, die Iraner.
Wie gesagt, die Züge sind ausgebucht im Sinne von China nach Iran.
Kapazitäten sollen ausgebaut werden.
Zugleich bringt Iran Öl aber nach Afghanistan.
Von Khorasan e Resavi gehen Herat.
Und Herat wiederum ist noch nicht weiter angebunden.
Aber China und Usbekistan arbeiten daran, haben sie vor einem Jahr beschlossen, die Anbindung zwischen Heratan und Herat herzustellen.
Also das heißt, dort wird fleißig dran gewerkelt, diese Landwege auszubauen, die man hat, sind natürlich alles so, sag mal, teilweise zweifelhafte Staaten.
Geht natürlich nicht für die Türkei.
Die Türkei ist ja ein NATO-Partner und kein zweifelhafter Staat.
Allerdings, der Warenverkehr mit der Türkei verstärkt sich gegen Iran.
Da muss der Ulrich gleich husten, ja.
Ich habe mich falsch rum und muted.
Ich habe das Rollspartner angemacht.
Ja, ja, sehr schlau.
Also der Warenverkehr mit der Türkei, der hat sich verstärkt, zwar massiv, das ist auch so eine Landroute und über die Route werden dann Nahrungsmittel und Sonnenblumenöl verschoben.
Also da holt man dann Zeugs rein, was man quasi braucht.
Ich bin insgesamt etwas skeptisch, was die Zahlen betrifft, weil die Iraner behaupten, sie könnten bis zu 40 Prozent ihres Warenverkehrs über Landrouten managen.
Ja, also gerade wenn man das dann so im Öl sieht, wird es dann vielleicht etwas schwieriger, aber...
Es gibt noch eine Seeroute, die seitens der USA nicht geblockt werden kann, und zwar das Kaspische Meer.
Über das hat sich so ein reger Handel mit Russland entwickelt, das Iran bekanntlich mit Satellitenbildern über US-Ziele, also US-Militärbasen, versorgt.
Und das Kaspische Meer werden unter anderem Weizen, Mais, Viehfutter, Sonnenblumenöl und natürlich oder vermutlich auch Dual-Use-Güter aus China dann mit reingebracht.
Die Russen haben ja jetzt auch keine...
so ausgiebige Produktion mehr, dass man da groß was abgreifen könnte.
Aber im Grunde geht es ja immer nur darum, dass man Waren aus China dann irgendwie noch darüber bringt.
Der Weg übers Kaspische Meer wurde nach der ukrainischen Dominanz im Schwarzen Meer ausgebaut.
Also die Russen haben da quasi eine alternative Route gebraucht.
Deswegen besteht die jetzt schon.
Ich glaube, die Iraner haben da vier Häfen und deswegen ist das alles schon verfügbar.
Also da in der Hinsicht haben wir ein bisschen Pech gehabt und jetzt findet das halt noch einen erweiterten Nutzen.
Theoretisch könnte China hier Dual-Use-Güter nach Russland verschiffen, die wiederum dann das Zeugs nach Iran bringen.
Also da gibt es glaube ich jetzt vielfältige Möglichkeiten und irgendwie lässt der China immer durchblicken, dass sie da jetzt nicht groß Rücksicht nehmen werden auf unsere Befindlichkeiten.
Und Iran wird auch recht offen diskutiert, dass man...
für seine eigenen Güter dann vielleicht auch die Häfen von Oman und so weiter nutzen kann und sollte.
Also da gibt es ja seit Jahrhunderten bestehende Schmuggelrouten.
Da kennt man sich ja aus quasi.
Auch die alten Schmuggelrouten gegen Pakistan sollten reaktivierbar sein.
Also wenn man da wirklich noch nach Möglichkeiten sucht, da gibt es da wirklich ganz viel, was man über Land bewältigen kann.
Aber die Volumina sind halt bei weitem nicht so groß.
Du brauchst halt Drugs.
Also ich meine, gegen Pakistan...
Das ist ja noch von früher in Anführungszeichen bekannt.
Da wurde ja immer wieder Öl rüber geschmuggelt.
Das haben die dann in Kanistern gemacht.
So Kanister auf die Autos und Motorräder genommen und dann darüber gepackt.
Also ich weiß nicht, wie viel Geld man damit dann wirklich noch verdient.
Aber es ist natürlich immer noch besser als nichts.
Und Rabatte wird es ja dann auch noch geben und so weiter.
Also ich denke mal, sie werden alles tun, was sie können, um da irgendwie Geld zu bekommen, die Iraner.
Ich glaube, was uns dann auch zu dieser wichtigen Frage führt, bringt diese Blockade der iranischen Häfen wirklich etwas?
Und die Antwort ist ja.
Also sie bringt was offensichtlich.
Sie können da nichts mehr rausbringen.
Aber der Staat wird meines Erachtens deswegen nicht zusammenklappen.
Also ob der zusammenklappt, liegt vor allem daran, wie das da weitergeht.
Also ich vermute mal, das Regime hat ja kein Interesse daran, dass es seinen Menschen...
gut geht und die irgendeinen Lebensstandard haben.
Also es gibt keinen Lebensstandard, den es gewährleisten möchte.
Nur für die 10, 15 Prozent, die quasi dem Regime sehr nahe stehen.
Alle anderen sind so eine Art lebende Märtyrer.
Also wenn die verhungern, tun sie ihre Pflicht.
So ist da das Denken.
Und man wird dann halt gucken, dass man die Ressourcen, weil sie ja ohnehin knapp sind, an die herrschende Kaste vergibt und dann halt Ja, ein bisschen dahintröppeln lässt dann die Sicherheitsdienste und das war's.
Also aktuell siehst du dann auch so Sachen wie, gibt es auch plötzlich Kaffeeeröffnungen in Teheran.
Also mitten in der Krise, da gibt es einfach noch eine Kasse, der es nicht schlecht geht.
Und da gehe ich mal davon aus, da landet dann das Geld und dann ist halt die Frage, ob jetzt in dieser Gesamtsituation, also natürlich einerseits was Trump macht, andererseits ob man Druck auf die Staaten ausüben kann, die da...
jetzt noch Waren abnehmen oder gar Waren liefern.
Also ich meine, mit der Türkei könnte man ja schon mal reden als NATO-Partner.
Also wir Deutschen werden da wegen dieser scheiß Straße von Hormuz, da wollen sie uns die 5000 Leute wegnehmen.
Aber dem Erdogan mal zu sagen, hör mal auf, da Lebensmittel darüber zu schicken, das ist doch wohl ein Knall.
Das hat der Trump noch nicht hingekriegt.
Oder so ein Blumenöl.
Ich weiß, Menschenrechte und so weiter.
Aber wenn das eh nicht verteilt wird, sondern nur bei den Führungsebenen bleibt, müsste man ja eh die Frage nach der ethischen und moralischen Relevanz solcher Lieferungen stellen.
Da gibt es sicherlich viele Fragen zu beantworten und eine der ganz großen Fragen ist, ob dann halt diese Gesamtsituation, wenn sie denn jetzt so bestehen bleibt.
Also wir gehen ja mal davon aus, dass Trump weiterhin einfach nicht angreift.
Das will er ja scheinbar nicht.
Ob dann wenigstens noch irgendwo Waffen hingeliefert werden und die Leute anfangen können, sich zu wehren, weil das ist ja das, was offen geblieben ist.
Also das ist so die Lage da in dem Bereich.
Wir beobachten das, aber Iran hat auf alle Fälle Möglichkeiten, auch das, was aktuell beschränkt wird, zu umgehen.
Punkt.
Wollen wir an Gesellschaftsteil rennen, Ulrich?
Angesichts der Prozentzahl auf deinem Akku.
Angesichts der Prozents auf mir, ja, sechs Prozent.
Sechs, okay.
Und irgendwie, irgendwie lebt da nichts.
Ich habe allerdings auch keinen Pick.
Ja, ja, ich habe allerdings auch keinen Pick.
Und auch nicht wichtiges Bier.
Ich habe aber ein Bier.
Oh, jetzt wird es spannend.
Ja, du bist ja gerade wieder in Bierland.
Nein, nein, nein, ich habe kein Bier aus Deutschland.
Aber viel wichtiger, weil der Fred war mir doch ein Bier schuldig.
Du erinnerst dich vielleicht.
Ja, ich erinnere mich.
Er ist dem nachgekommen.
Und das Bier ist auf verschlungenen Wegen über mehrere Ecken bei mir gelandet.
Ich hoffe, ich habe jetzt das Richtige.
Ich glaube aber schon.
Amstel Oro.
Cervetza Tostada.
Und ich muss sagen, das hat mich sehr positiv überrascht.
Und das Lustige war, ich habe das im Kühlschrank gehabt, habe das dann rausgeholt, habe so einen Schluck genommen und dachte so, ja, ist ja okay.
Kann man trinken.
Aber ist jetzt auch nichts Besonderes.
Also es hatte erst mal so einen Standardgeschmack.
Und dann habe ich es aber so ein Weilchen stehen lassen und das Bier wurde etwas wärmer.
Und auf einmal hat das richtig geil geschmeckt.
Also das war echt interessant.
Das ist so ein, ich glaube, das ist ein spanisches Lagerbier.
Ja.
6,2 Prozent.
Und du hast halt da diese Malznoten und die waren halt, also die haben sich halt tatsächlich erst entfaltet, als es ein Ticken wärmer war.
Und das fand ich doch tatsächlich sehr angenehm dann.
Also kalt, also wenn es noch so ein bisschen kalt ist, ne?
Ich bin ja eh so mehr für dunkle Biere und mit Malz und so weiter und kann man mich schon, ne?
Aber das war Das war dann so ein bisschen ganz leicht süßlich.
Oder wie der Profi sagen würde, es hätte eine Karamellnote gehabt.
Also es war leicht süßlich und ganz leicht bitter, aber wirklich sehr ausgewogen in der Hinsicht.
Das fand ich echt geil.
Aber man darf es nicht direkt aus dem Kühlschrank nehmen und trinken.
Ich hätte darauf gewettet, dass das ein Bier aus den Niederlanden ist.
Habe ich gerade auch schon kurz gesagt, musst du dann rausschneiden.
Nein, ist ja nicht so schlimm.
Das ist Christen in den Niederlanden relativ gängig, aber erklärt das, dass das ist eine Marke von Heineken.
Aber es ist ein spanisches Bier.
Ich bin so ein bisschen irritiert, dass da schon so viele Bilder davor sind.
Aber ich meine, das müsste es gewesen sein.
Ja, es ist bei den malzbetonten Bieren ja relativ häufig so.
Ich hatte auch mal irgendwann eins, der stand drauf.
Optimale Trinktemperatur 14 bis 16 Grad, wenn ich mich richtig entsehle.
Vielleicht waren es auch 12 bis 14 Grad.
Also es war so ein richtig kräftiges, malziges, dunkles, belgisches Bier.
Aber das ist definitiv so.
Weißwein kühl, Rotwein nur leicht gekühlt.
Und bei malzigen Bieren ist es auch so.
Also ein bisschen kälter als Rotwein schon.
Aber direkt aus dem Kühlschrank ist es definitiv zu kühl.
Ja, ich war auch wieder mal in meiner kleinen Brauerei in Förde.
Ich habe aber noch nichts davon getrunken, deshalb kann ich noch nichts neu picken.
Was los Ulrich, geht es dir gut?
Ja, das war dumm gelaufen.
Ich wollte einen Maibock holen, das war schon aus Verkauf.
Die letzten zwei Flaschen Märzen habe ich noch gekriegt, die wollte ich aber eigentlich gar nicht unbedingt haben.
Und im Endeffekt habe ich dann nur ein Kasten Bier mit den Standardsorten von denen gekauft und meinem Schwager geschenkt.
Das war für mich jetzt persönlich ein Flop.
Die haben allerdings ein Pfirsichbier gehabt, das werde ich dann mal hierbei beschreiben, wenn ich das dann geöffnet habe.
Aber das ist wieder so ein Bier, was auf Frucht gelagert ist, wahrscheinlich sauer ist und dafür, das ist dann halt so ein Sommerbier, wenn es richtig warm ist.
Und das mache ich jetzt noch näher auf.
Also auf Antepp hat das Ding sehr schlechte Bewertungen.
Ja, das gehört zu Heineken.
Damit hast du bei so Dings auch direkt verloren.
Das ist egal, ob das Bier schmeckt oder nicht.
Ich muss jetzt echt mal den Fred fragen, ob ich jetzt hier wirklich das richtige Bier habe oder ob ich mich jetzt, weil ich bin mein Kopf, ich bin so überlastet mit Einzelinformationen, dass ich die Dinge nicht mehr zusammenkriege.
Aber ich habe eigentlich nur eins getrunken, nämlich seins.
Das kann es eigentlich nur sein.
Aber ja, die Leute hassen Heineken, das stimmt schon.
Da ist man per se schon mal skeptisch, glaube ich.
Ja, aber in dem Fall, also mir hat es geschmeckt, aber erst nachdem es sich entfaltet hatte, also ein etwas wärmer war.
Also jetzt weiß ich, pisswarm, aber das war schon nicht mehr kühlschrank kühl.
Ich trinke halt auch Bier immer so langsam, ne?
Ich bin so ein ganz langsamer Trinker.
Ja, ich trinke meist schon kalt.
Ich bin auch so ein Käufer von diesem.
Ich mudel die mit allen Temperaturstufen durch.
Ich trinke immer, wenn ich dann wirklich so ein...
so einen Pilz ab oder so ein Bier, was man kalt trinken muss.
Und ich gucke dann Fußball und dann trinke ich auch zwei kleine Flaschen, eine in der ersten Halbzeit, eine in der zweiten.
Und die 0,5er kaufe ich mir nur noch, wenn es nicht anders geht, weil das dann schon zu warm wird.
Dann sind wir, also ich habe jetzt auch, ich glaube, ich hätte sogar einen Pick.
Dann mach dort auch noch einen Pick, wenn dein Akku noch hält.
Ich habe es in der Vorbereitung nicht mehr geschafft, einen Pick rauszusuchen.
Also ich habe irgendwann mal angefangen vor, zwei, drei Monate, ich glaube Anfang des Jahres habe ich angefangen auf Apple TV Monarch zu gucken, die Serie.
Da ist dann irgendwie, ich habe dann irgendwie die erste Staffel gesehen, dann hatte ich wieder keine Zeit mehr und jetzt habe ich mit der zweiten weitergemacht.
Und ich finde die Serie, ich finde sie ziemlich gut für das, was sie ist.
Also im Sinne von, dass es so ein bisschen natürlich Trash-Anleihen hat, weil da geht es ja um große kämpfende Viecher.
Also so dieses Ach, wie hieß das früher?
Ach, wie hießen denn diese Filme?
Godzilla.
Ja, genau.
Diese Godzilla-Filme.
Also in diesem Godzilla-Szenario angelegt.
Aber im Modernen halt.
So auch mit der Idee verschiedener Dimensionen irgendwie verbunden.
Also ich muss sagen, hat mir sehr, sehr gut gefallen bisher.
Und es gibt eine gewisse Komplexität, aber manche Sachen sind einfach ziemlich platt.
Also es ist so, da fragt sich ganz kurz, ja, wieso habt ihr das jetzt so gemacht, wenn man ja so kompliziert denkt und dann so, ach so, ja, ja klar, gut, okay.
Ist jetzt sicherlich nicht berühmt, die Herleitung, aber okay, passt.
So in die Richtung.
Also ich finde es sehr sehenswert, es hat eine gewisse Spannung.
Kleinen Trash-Faktor, aber ist im Großen und Ganzen in Ordnung.
Ich habe nichts zu picken, außer Unkraut im Garten.
Das sollte auch mal möglich sein.
Da sind die ganzen letzten Wochenenden bei draufgegangen.
Und deshalb kein Fernsehen, keine Bücher, keine langen Artikel.
Aber ein ordentlicher Garten.
In dem Sinne.
Es kommt nach einer Struktur rein.
Sein Pick ist, räumt mal euren Garten auf.
Und lasst euch zerstechen von diesen blöden, mistigen Kribelmücken, die mich immer angreifen.
Und für den 4.
Juli sehen wir uns dann hoffentlich beim Hörer an einem Treff.
Wie heißt das Ding?
Unperfekthaus in Essen.
Ich habe schon gesagt, abends um 23 Uhr spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft.
Ich glaube, letztes Mal haben wir etwas eher geendet.
Ja, ja, klar.
Wir fangen wieder früh an und erhalten dir die Nationalmannschaft, Ulrich.
Ich gucke auch mal auf meine Brauerei.
Ihr müsst mir dann auf Mastodon folgen.
Vielleicht hat meine kleine Brauerei in Förde dann auch auf.
Ich hole dann Interessierte morgens am Duisburger Bahnhof ab und das ist so, wenn jemand Lust hat.
Ja, sag mal Bescheid, dann komme ich und dann gehen wir zur Brauerei.
Das ist doch mal ein Special Event.
Hoffentlich hat die auf.
Ja, die machen um elf jetzt immer erst auf, aber die haben ja nur einmal im Monat verkauft und das ist nicht immer der erste Freitag im Monat.
Ist ja auch ein Samstag.
Ja, ja, Freitag und Samstag.
Also Freitagabends fangen wir an oder Nachmittags und dann ist am Freitag nochmal drei oder vier Stunden auf.
Dann sag doch mal Bescheid, dass wir kommen und dann müssen wir da mal aufmachen.
Ich hatte das schon vor, als ich jetzt letztes Wochenende da war.
Ich habe es vergessen zu fragen, ob die am 4.
Juli.
Ich komme so oft bei euch vorbei.
Da könnt ihr doch auch mal, wenn ihr… Macht mal 4.
oder 7.
Ich komme dann mit ein Leute vorbei.
Zumindest ein weiterer.
Also in dem Sinne, euch eine schöne Zeit.
Wir machen jetzt mal hier zwei Wochen Urlaub und dann machen wir weiter.
Bis bald.
Tschüss.
Ciao, ciao.
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Bis zum nächsten Mal.
