# Scaling Sports Ecosystems & Women's Football Investment

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-05-16

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Samstag, der 16.
Mai.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktien wird schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital, der einzige Broker, den deine Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots und übrigens auch Tagesgeldkonten für Kinder.
Und bei uns gibt es heute den zweiten Part von unserem Live-Podcast.
Den ersten haben wir schon am Donnerstag veröffentlicht.
Das große Highlight kommt aber heute, nämlich die Interviews mit dem Highrocks-Gründer und Olympiasieger Moritz Fürste.
und mit der Mitgründerin von FC Viktoria Berlin, Katharina Kurz.
Beide Firmen sind ja noch nicht an der Börse, aber Highrocks ist zum Beispiel ein Kern von der Zukunftsstrategie bei Puma und Sportteams als Investment werden ja auch an der Börse ein immer größeres Thema.
Da kann man also auch als Investor an der Börse einiges lernen und damit genug der Vorrede und rein ins Gespräch.
Wir starten mit Moritz Fürste von Highrocks.
Geführt habe ich das Interview übrigens mit Sophie Schimanski von Scalable Capital.
dir anguckst, den Wechsel, den du vollzogen hast vom sozusagen Profi-Hockeyspieler, vom Feld, jetzt zum Unternehmer eben in erster Linie, fehlt dir der Adrenalinkick oder sagst du, nee, die Kalender, die Meetings, die Slack- und Metamos-Nachrichten und das ganze Unternehmertum, das ist mir spannend genug, mir fehlt nichts?
Also ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir gar nichts fehlt.
Also dieses Dieses erste Leben als Leistungssportler und die Adrenalinkicks, die einem eine Teilnahme bei Olympischen Spielen, das Einziehen ins Olympische Dorf, alles, was damit zusammenhängt, aber auch vor allen Dingen dann die entscheidenden Spiele, egal eigentlich auf welchem Level, ob international oder national.
Das ist schon was, das kann man ganz schwer beschreiben.
Und das ist tatsächlich auch eine gute Frage, weil diese emotionalen Hochs, aber auch Tiefs, die so einzuordnen, wo die eigentlich dann im Gesamtkontext des Lebens stehen, ist schon was Spezielles, womit glaube ich, das, was viele Sportler unterschätzen.
Also ich versuche es mal so zu beschreiben, wenn man dieses unfassbare Hoch einer olympischen Goldmedaille erlebt hat, emotional und was damit zusammenhängt.
Das waren ja absurdeste Sachen.
Also hier in Deutschland haben bei unseren Spielen ein paar Jungs sind ja da, die da dabei waren.
Da waren vielleicht so 100 Leute und 100 Menschen und 15 Hunde bei so einem Spiel am Rand.
Und dann wird man aber auf einmal nach so einem Erfolg bei Stefan Raab zu TV Total eingeladen.
Es waren ja so völlig absurde, abstrakte, verschiedene Welten, die da so passiert sind.
Vom Daily Business bis dann diesen und diese emotionalen Höhen.
Die sind ja nicht alltäglich.
Also die sind ja total ungewöhnlich.
Und wenn man dann mit der Karriere aufhört und sozusagen gerade in diesen Bereichen, die eben nicht finanzieller Profisport sind, dann stellt man auf einmal fest, hui, wo kriegt man denn das eigentlich, also man darf da nicht so richtig so junkie sein, was diese emotionalen Höhen angeht, weil sonst ist man erst mal auf Entzug.
Und dann hat man das natürlich privat, dann hat man.
vielleicht das Glück, Kinder zu bekommen oder zu heiraten oder hat man so eine emotionale Ausnahmesituation.
Aber auf der professionellen, dann beruflichen Ebene ist das schon schwer, sich das wieder zu kreieren.
Und deswegen also eine sehr lange Antwort auf deine Frage.
Ich vermisse das schon, das Spielen.
Aber ich habe glücklicherweise anders vergleichbare Höhen und Tiefen wiedergefunden im Business.
Ja, danke für deine Offenheit.
Ich finde, das war eine super Antwort.
So kann es weitergehen.
Genau, so machen wir das jetzt.
Es gibt bestimmt viele Sachen, die sich für dich als Mensch aus dem Sport übertragen lassen, sozusagen ins Unternehmertum, also Eigenschaften zum Beispiel.
Aber gibt es auch Sachen, die sich nicht so anwenden lassen, wo du dich...
umstellen musstest.
Du hast gerade so ein bisschen angedeutet, was auch quasi sich verändert hat und was es vielleicht so in der Form nicht mehr gibt.
Gab es Sachen, wo du dich, wo du deine Denkweise vielleicht verändern oder anpassen musstest?
Ja, ich glaube, es ist in dem jetzt beruflichen Kontext ist die Struktur und alles, was da passiert, nicht so zyklisch.
Du planst einen Businessplan und ein Wachstum und das hat auch Meilensteine, aber es hat nicht diesen abgeschlossenen Zyklus, wie in meiner Karriere davor war das immer ganz klar, also jetzt auf die Nationalmannschaft gesprochen, war im Frühjahr Trainingslager irgendwo, wo es warm ist, um die Saison zu starten.
Dann waren die Testspiele, dann hat man dazwischen die Bundesliga gespielt und im Sommer war dann immer das große Turnier Europameisterschaft, Weltmeisterschaft oder Olympia.
Und eine Woche nach dem...
ging dann die Bundesliga wieder los mit der neuen Saison und so war das eigentlich immer.
Man sagt ja auch so, nichts ist älter als die Erfolge von gestern.
So war das eigentlich immer.
Man hat immer auf das eine Ziel gearbeitet und dann ging es ja von vorne los.
Und dann begann wieder die gleiche Tag mit einem Team-Uhr, in der sich alle wieder gerieben haben und die Hierarchien wieder neu gesetzt wurden und dann ging das nächste Team los und dann hat man alles gegeben, um dann im Sommer wieder zu peaken und dann ging das wieder von vorne los.
Und das ist immer so das Gleiche.
Und das ist hier schon anders.
Also die Langfristigkeit, die Strategie dahinter, auch die Fluktuation, Turn ist auch eine andere.
Und auch, glaube ich, so ein bisschen dieses damit zusammenhängende Entwickeln von Menschen, von Persönlichkeiten.
Der Horizont ist einfach länger.
Und man stellt jemanden an mit vielleicht Anfang 20 und entwickelt zusammen einen Plan, wie das in zehn Jahren aussehen kann.
Das hast du im Sport in der Form nicht, weil es einfach mehr Zweckgemeinschaft und mehr kurzfristig auf ein kurzfristiges Ziel gemünzt ist.
Und wenn dann nächstes Jahr alle noch dabei sind, super.
Und wenn nicht, dann möchte man das halt mit anderen machen.
Und jetzt in Bezug auf mein eigenes Unternehmen versucht man das schon, glaube ich, noch langfristiger und strategischer zu planen.
Feedback ist auch ein anderes im Sport.
Da wissen die meisten im Sport, das Feedback.
Schießt den Ball am Tor vorbei, dann gibt es auf den Sack.
Und du machst ihn rein und dann war alles super.
Und das ist gut, weil das ist eine richtig gute Schule.
Da bin ich auch bei meinen Töchtern großer Fan von, weil das funktioniert da genauso.
Die schießen Tor und zwölf Mädchen hüpfen auf die drauf.
Die schießen vorbei und der Trainer ruft immer, das war kacke.
Tolles Learning, super.
Verstärkung, Zuckerbrot und Peitsche.
Und ich kann das dann zu Hause einordnen und die sagen, ja, so schlimm war es auch nicht.
Und so gut war es aber auch nicht.
War die genauso gut wie die erste Antwort?
Ja, insofern kann ich dir ein Kompliment machen, weil es perfekt auf meine nächste Frage hingeht, nämlich darauf, dass es im Sport natürlich schon, und sicher gibt es ein Spektrum, aber es ist schon Sieg, Niederlage, Tor eben oder Ball daneben sozusagen.
Wann sagst du heute, das war ein guter Tag, das war ein erfolgreicher Tag?
Da habe ich einen anderen Approach.
Ich glaube, es ist eher andersrum wichtig.
Ich glaube, es ist grundsätzlich wichtig zu verstehen, dass egal, was du machst, also im Sport, im Beruf, egal, wo es ist, Leistung und Performance kann nie 100% sein, sondern ist immer individuell 100% der Möglichkeiten an einem Tag.
Aus verschiedensten Gründen kann ich als Mann oder als Frau an einem Tag ein gewisses Leistungsniveau bringen.
Und wenn ich nicht in der Lage bin, im Sportlerleben, aber auch im Berufsleben, wenn ich nicht in der Lage bin, einen Tag, an dem ich aufstehe, alles reinhaue, was irgendwie möglich ist, aber ich komme nicht über 50 Prozent meiner Leistungsfähigkeit hinaus.
Wenn ich nicht bereit bin, das im Rahmen der Entwicklung als Feind zu akzeptieren, dann ist das Burnout nicht mehr weit.
Das muss möglich sein.
Man kann die Tage nicht vergleichen und so mache ich das auch.
Ich würde nie sagen, oh, heute war ein toller Tag, ich hatte sechs Meetings und da habe ich tolles Feedback bekommen, wie auf die Antworten von hier, von dir.
Das macht keinen Sinn, das ist ein viel längeres Game und ich glaube, die Meilensteine, manchmal gibt es das, manchmal komme ich nach Hause und sage abends, oh, ich hatte irgendwie heute das Gefühl, ich habe alles im Griff.
Und dann kommt man zwei Tage später wieder nach Hause und sagt, das war völlig konfus alles heute.
Aber das darf man weder überbewerten noch unterbewerten.
Das, was ihr mit High Rocks aufgebaut habt, ich finde, das eignet sich vielleicht ganz gut.
Ich weiß nicht, ob du mir zustimmst, um das sozusagen anzuwenden, weil ihr habt ein ganzes Universum, ein Ökosystem sozusagen damit geschaffen.
Und was mich interessiert ist, ob du gleich von Anfang an gesagt hast, wir müssen das ganze Ding riesengroß aufziehen, wir müssen ganz viele Sachen machen.
Oder hattest du eine Anfangsidee und danach?
bist du zu den anderen Punkten gekommen und hast es aufgebaut und es wurde größer und größer sozusagen.
Ihr habt die Gyms, ihr habt natürlich die Events, ihr habt Merch, ihr habt die Partnerschaften.
Das heißt, wie war die Evolution?
Ja, also entstanden ist alles mit dem Gedanken des Events.
Also die Grundidee war, ein Event zu bauen.
ein bisschen so an der Ironman-Logik oder Marathon, also ein Mass-Participation-Event, an dem sich möglichst viele Leute anmelden und da mitmachen.
Das war die Business-Idee am Start, weil wir gesagt haben, ohne da jetzt nochmal zu tief reinzutauchen, das habe ich ja gerade bei Philipp schon im Podcast erzählt.
Für eine Empfehlung übrigens.
Ja, genau.
Ja, musst du sagen, stimmt.
Auf jeden Fall.
Also, dass wir da irgendwie so eine Lücke in der Sportwelt gesehen haben, dass knapp 300 Millionen Menschen auf der Welt in Fitnessstudios gehen, aber aus unserer Logik, dass nicht so viel Sinn gemacht hat, dass es da keinen Competition-Sport, also nichts gab, wo man sich irgendwie messen kann mit dem, was man eigentlich im Gym trainiert.
Die Leute sind alle ins Gym gelaufen und haben andere Sportarten gemacht, aber so richtig so dieses, wie in meiner Welt damals, ich gehe zum Hockey-Training und dann spiele ich am Wochenende Hockey, das hat es aus unserer Perspektive im Gym nicht gegeben.
Also ich gehe ins Gym und mache irgendwie Endurance und Kraft und dann mache ich am Wochenende Endurance und Kraft.
Und dieses Endurance und Kraft, da haben wir gesagt, okay, lass uns gucken, ob wir da einen Weg finden, wie wir das so kombinieren, dass das ein vergleichbarer Sport oder in dem Fall erstmal Event ist.
Und ja, also das ist kein Geheimnis, dass wir uns deutlich nördlich von jeglichen Business-Plänen jetzt befinden.
Aber das Spannendste daran ist eigentlich dieser Switch und der ist erst jetzt so in den letzten sechs bis neun Monaten passiert.
Also dieses Von dieser Event-Weekend-Experience-Produkt-Idee hin zu, ihr würdet Plattform sagen oder wie auch immer wir es nennen wollen, auf der halt eigene andere Geschäftsmodelle entstehen, aber auch völlig autark von uns losgelöste Geschäftsmodelle entstehen, die aber unseren Funnel dramatisch beeinflussen.
Also du sagst eure Gyms, also wir haben keine Gyms und wir wollen auch keine haben, aber wir haben 15.000 lizenzierte Gyms.
die eine Lizenz bei uns kaufen, um dann, ja, was machen die eigentlich?
Die machen eigentlich unser Marketing, weil die ihren Mitgliedern erklären, warum es schlau ist, zum High Rocks Kurs zu kommen, um sich dann vielleicht mal bei einem Event anzumelden.
Und das, also unabhängig davon, dass ich glaube, das ist einer der schlauesten, wenn auch nicht beabsichtigten, aber einer der schlauesten Marketing Moves ist, die es gibt, weil am Ende des Tages zahlen die Gyms uns ja den Kanal, bei dem wir die meisten Menschen weltweit erreichen.
Und ich habe eben gesagt, nicht absichtlich, weil es war absolut nicht so gedacht.
Das hat sich wirklich ergeben.
Aber das ist vielleicht ein gutes Beispiel.
Und Merch ist ein anderes.
Wir haben am Anfang gedacht, naja, wir brauchen ja irgendwie so ein Teilnehmer-T-Shirt.
Das machen doch alle Veranstaltungen.
Dass daraus mal eine Brand entsteht, die irgendwie achtstellig Umsatz...
Das haben wir natürlich alles nicht gesehen.
Aber wie skaliert man sowas dann?
Und wie wächst man, ohne dass man sozusagen...
Und ich glaube, das spielt einfach eine große Rolle bei euch.
Den Spirit verliert sozusagen.
Naja, also wachsen erstmal auch da wieder am Anfang relativ simpel, weil die Skalierbarkeit entsteht natürlich durch die Anzahl an Events und wir haben relativ schnell dann nach dem ersten Event 2017, was ein Test-Event hier in Hamburg war, haben wir dann, ich glaube, sechs oder sieben Events in der darauffolgenden Saison in Deutschland gemacht, aber auch direkt das erste in den USA, in Miami, da kamen 240 Leute, haben aber auch da das Congress Center in South Beach gemietet und also haben das richtig...
direkt aufgezogen.
Ja, kamen 240 Leute oder irgendwie so über den Daumen und hat natürlich keinen interessiert in der Stadt außer uns.
Aber die Skalierbarkeit über Events ist erstmal simpel, weil wir sind ja, also für die, ich weiß nicht, wir sind meistens so Kongresszentrum oder größeren Messehallen, so von der Location her, wie jetzt hier auch die OMR.
Und wir mieten das also privat.
Wir gehen da also rein, bauen unser Event auf und dann gehen wir wieder.
Und entsprechend können wir erstmal das überall machen.
Also überall auf der Welt.
Und am Anfang haben wir halt gedacht, naja, Amerika, größter Fitnessmarkt der Welt, wenn du es da schaffst.
You can make it there, you can make it anywhere.
Und das hat aber, da haben wir echt viel Lehrgeld bezahlt.
Dann kam Covid.
Wir hatten die Marke noch überhaupt nicht in den USA etabliert.
Aber wir waren halt da.
Und ich sag mal, auf Sparflamme.
Dann Covid überlebt.
Und danach hast du gemerkt, so Event, Festival, Ideen, sowohl in der Musik, also ich glaube, Coachella ist noch nie so groß gewesen wie jetzt, Burning Man, Boom, Tomorrowland hat völliges Comeback.
Also diese Event-Experience, ich meine, wir haben hier eins, das funktioniert, die Leute haben da Bock drauf und das war schon ein großer Treiber dann danach, um erstmal die Event-Richtung zu skalieren.
So alle anderen Bereiche, Gyms, das sind dann andere Produkte, die in einer anderen Form mitskaliert haben.
Aber über allem steht trotzdem erstmal die Grundidee, dass sehr, sehr viele Leute heute dieses Jahr in 26 ungefähr 1,4 Millionen an unsere Events teilnehmen und deswegen Lust haben, sich über das Jahr damit zu beschäftigen.
Speaking about skalieren.
Noah, magst du vielleicht unter die Haube des Geschäftsmodells schauen?
Ja, absolut.
Es ist ja auch so, dass ihr vom Marketing her, glaube ich, null paid Marketing macht oder auf jeden Fall sehr wenig paid.
Und zum Beispiel in den USA hast du gesagt, es war am Anfang schwierig, die Leute zu kriegen.
Was macht man denn so im Markt?
Also geht man auf Gyms zu und sagt, hey...
Wollen wir nicht mal zusammenarbeiten?
Oder wie macht ihr neue Märkte auf, wenn ihr nicht jetzt so hart auf Paid-Marketing-Budget geht?
Oder ist alles dann doch organisch, weil das Event so geil ist?
Ja und nein.
Also es ist viel organisch tatsächlich.
Oder was heißt organisch?
Am Ende sind es auch Content-Creation, Storytelling, was wir selber betreiben, wo wir auch eine Menge Geld rein investieren.
Das ist auch immer so ein bisschen, dass es irgendwann einmal so aufgegriffen worden ist, wir machen kein Paid-Marketing.
Jeder weiß selber die Definition.
Wir machen keine Paid-Ads.
Weil wir so, zumindest nicht Topperfunnel, weil wir so explanatory sind, dass ich fest davon überzeugt bin, dass es keinen Sinn macht, jemanden, der noch nie von Hirox gehört hat, als ersten Trigger irgendein Bild von einem im Zweifel oberkörperfreien Dude zu schicken auf Instagram, um zu sagen, guck dir das doch mal an.
machen wir es anders.
Wir machen das weiter unten im Funnel, dass wir über Pricing-Strategien oder auch extra Produkte, die wir bewerben, da arbeiten wir mit Paid und das funktioniert auch, das konvertiert auch gut.
Aber oben machen wir nur Explanation, weil Hyrox hat eine wahnsinnig lange Consideration-Phase zwischen erster Touchpoint bis hin zum Ticketverkauf.
Das ist eher wie ein Auto kaufen.
Also sitzt du lange und überlegst, kann ich ja niemals, die spinnen doch alle und guck mal, was das für Leute machen und dann sieht man irgendwann, okay, der macht es okay, der auch, krass, okay.
Dann sieht man mal irgendein Video von jemandem, wo man denkt, okay, der sollte das lieber gar nicht machen.
Und dann sagt man, okay, vielleicht ist es doch accessible.
Dann geht man ins Gym, dann fängt man an, es zu trainieren.
Und irgendwann sagt man so, ich habe mich jetzt angemeldet und dann geht es richtig los.
Aber die Phase ist lang.
Und deswegen haben wir unseren vollen Fokus auf den Gyms.
Also die sozusagen B2B2C-Strategie über diese Partnergyms zu sagen, wir enablen die, Training für High Rocks anzubieten.
Die machen unsere Education.
Da sind die Coaches, die sagen, hey, du musst das und das so und so machen.
Und der Rest ist ganz viel Content, ganz viel tatsächlich organisches Wachstum über die Social Media Kanäle.
Spannend auch zu sehen, das versuchen wir gerade noch etwas konkreter uns anzugucken, wie die interagieren.
Also wir sehen zum Beispiel Brasilien ist der zweitgrößte oder jetzt China, da kennt keiner die echten Zahlen, aber Brasilien ist der zweit-slash-drittgrößte Fitnessmarkt der Welt.
Und Brasilien ist einer der am langsamsten startendsten Märkte bei uns.
Am Anfang haben wir wirklich mit vielen Fragezeichen einfach da gesessen, weil sich das ja nicht so ganz erschließt.
Das Witzige ist aber, Brasilien funktioniert halt über einen Algorithmus nicht, weil da englischer Content fast nicht, also ganz anders funktioniert, als sogar in Argentinien.
Und dadurch, dass wir unsere spanischen Märkte da auch nicht genauso wenig funktionieren, hast du halt viel weniger Algorithmusüberschneidung bei den Leuten und musst halt voll erstmal wieder bei Null anfangen, deine Community aufzubauen.
Und das hatten wir zum Beispiel in anderen Märkten gar nicht.
Also UK hat, als wir da loslegten, hatte das Gefühl, das halbe Land kannte das schon über unseren amerikanischen Content.
Und das gleiche war in Australien und Middle East und South.
Southeast Asia.
Genau das Gleiche.
Also das ist schon spannend zu sehen.
Da habe ich noch nicht so richtig einen ganz konkreten Einblick, aber wir sehen die Tendenzen.
Wie schaust du auf Asien?
Ich habe gerade erzählt, dass wir zumindest an der Börse ein bisschen beobachten.
Asiatische Brands in vielen Bereichen funktionieren sehr gut und es tun sich viele westliche Brands eher immer schwerer in Asien durchzustarten.
Vor allem jetzt, wenn man Richtung China guckt.
Merkt ihr das auch oder seht ihr bei euch eigentlich vollen Andrang auch auf eure Events in Richtung Asien?
Mehr sogar.
Also in den Top Ten Märkten bei uns sind glaube ich drei.
Okay.
wenn wir Australien als Oceania mit dazunehmen, so in dieser APEC-A&Ns-Area, sind also mit, und das beste jemals verkaufte Erst-Event, was wir hatten, war Bangkok.
Wir haben in vier Minuten 8000 Tickets verkauft, ohne eine einzige Anzeige oder irgendwas zu, wir hatten nicht mal ein Partner-Gym.
Wir haben einfach das Event aufgemacht, sechs Monate vorher und wollten dann anfangen, das zu bewerben und haben nach vier Minuten den ersten Tag ausverkauft und dann gesagt, okay, wir müssen den zweiten Tag aufmachen, haben wir wieder in vier Minuten.
Warum?
Keine Ahnung.
Absolut keine Ahnung.
Krass.
Ich habe auch in der Strategie von Asics gelesen, dass sie sich auf Thailand fokussieren.
Thailand ist ein harter Run-Faktor.
Wahrscheinlich ist es ein Sporttrend, ein riesiger Dort.
Anscheinend, aber dann weiß Asics mehr als wir.
Wir wussten das nicht.
Wir haben einfach gesagt, Bangkok, da macht Sinn, da wollen wir hin.
So haben wir das aber immer gemacht, dass wir dann den Markt um das Event rum aufgebaut haben.
Weil das wichtigste Marketing-Tool, was wir haben, ist immer noch das Event.
Ich kann jetzt jemandem, der hier im Raum sitzt, der noch nie von Irox gehört hat, stundenlang erzählen, was das ist.
Wenn man dann einmal da ist, ah, okay.
Und deswegen haben wir immer gesagt, wir etablieren, wir investieren in einen Markt, in dem wir vor allen Dingen erstmal ein Event an den Horizont schreiben.
Das findet dann und dann statt.
Und dann bauen wir da drum, die Community auf, fangen an, das zu bewerben.
Und in den meisten Märkten läuft das auch immer gleich.
Da kommen dann zum ersten Event zwischen 1500 und 3500 Leuten, außer in Bangkok.
Und wenn wir jetzt nochmal aufs Event quasi als einen Teil des Businesses gucken und aktuell wahrscheinlich schon noch der Hauptteil oder der wichtigste Teil, wie funktioniert so ein Event ökonomisch?
Also was bringt ihr damit hin?
Ihr mietet irgendwie die Messehallen, bringt ihr dann das Equipment wahrscheinlich mit?
Was macht ihr da?
Welche Kosten entstehen euch da?
Was sind dann die Umsatzquellen?
Ist der Hauptumsatz immer noch die Tickets oder ist viel schon eigentlich Sponsoring oder wie funktioniert so ein Event wirtschaftlich sozusagen?
Ja, also prinzipiell genau wie du gerade gesagt hast.
Also wir haben die mit größten Kosten sind tatsächlich die Mietkosten der Locations, der Messen.
Das ist der größte Teil inklusive Operations dahinter, Aufbau, Abbau, das ganze Personal.
Also wir haben unser Event Setup ist auf ungefähr 14 Trucks.
Davon haben wir 17 Roadshows auf der Welt, die von Event zu Event fahren und sich die 137 Events untereinander aufteilen.
Und auf diesen jeweils 14 Trucks sozusagen ist das ganze Material, was da beim Event gebraucht wird.
Also von dem Zaun am Eingang bis hin zur Siegerstage und dem AV-Kram.
Und nochmal, der größte Teil sind die Messehallen, also das Mieten der Messehallen plus...
die klassischen Contractor-Costs, also Logistics, AV, Sound und das sind so die größten Treiber und Travel.
Und dann hast du auf der Revenue-Seite ist natürlich die Ticketeinnahmen mit Abstand der größte Treiber.
Sponsoring ist ganz witzig, ist theoretisch in der Zukunft irgendwann mal auch noch wichtiger, hat aber meistens das Problem, dass wenn du, wir sind jetzt vier Jahre in Folge über 100% in Participation gewachsen, Das heißt, du verkaufst also eigentlich immer Daten, die nach sechs Monaten schon scheiße sind, weil das Wachstum so groß ist.
Die wenigsten Partner bezahlen dir aber auf einen Vorschuss, auf das Wachstum.
Das versucht man natürlich da rein zu verhandeln und dann mit gewissen Variablen zu arbeiten und so.
Aber wir stellen schon fest, dass es häufig so ist, dass uns eigentlich so der Teilnehmer erfolgt, dann in dem Sponsoring-Bereich sogar in einer gewissen Form.
dann zu schnell ist, weil wir gar nicht hinterherkommen.
Was dann toll für die Partner ist, dann haben die einen tollen Deal und nach drei Jahren sind sie dann hoffentlich bereit, zu anderen Konditionen zu verlängern.
Aber insofern also Ticketing, Sponsoring, jetzt auf Eventdeckungsbeitrag gerechnet, müssten wir die Gyms rauslassen, die rechnen wir da nicht rein.
Und Merchandise, das sind so die Haupttreiber bei so einem Event.
Habt ihr mal drüber nachgedacht?
so gewisse Ähnlichkeiten, du hast ja auch schon Ironman angesprochen, das ist ja auch eins der wirklich erfolgreichsten wirtschaftlichen Sportevent-Formate der letzten Jahrzehnte, würde ich sagen.
Und was mir bei denen immer aufgefallen ist, welchen krassen Pull-Effekt Kona immer gehabt hat, also die WM, die sie hatten.
Versucht der auch mehr und mehr, dass er so einzelne Events nochmal aufbaut, jedes Jahr der sagt, okay, wir bauen so ein, zwei richtig riesige Events, wo alle hinkommen wollen und wir dadurch vielleicht auch jeden Teilnehmer dreimal im Jahr zum Event schicken, weil er unbedingt einmal im Leben zu diesem einen Event will.
Denkt der darüber schon nach?
Ja, auf jeden Fall.
Also wir haben drei davon.
Letzte Woche hat Paris Grand Palais stattgefunden.
Bermame Grand Palais war für mich die schönste Eventfläche, die ich bis jetzt in der Welt gesehen habe.
Ich war bei den Olympischen Spielen 2024 da, mir hat Taekwondo angeguckt und muss sagen, das ist die schönste Eventfläche, die ich je gesehen habe.
Das war jetzt letzte Woche spektakulär.
Wir haben da in der Nacht eine Staffel, also die Relay veranstaltet mit Party und Lights.
Das wird das Signature-Event werden in den nächsten Jahren und dazu noch New York City.
Da haben wir das Pier 76 dieses Jahr für zehn Tage Anfang, Ende Mai, Anfang Juni gemietet und machen da 55.000 Teilnehmer den größten Fitness Running Event, den es in New York, das ist mehr als der New York Marathon.
Das sind so die beiden großen Signature Events, die wir gerade sehen.
Tatsächlich auch Berlin Tempelhof, weil das einfach so eine iconic Location ist, auch Ende Mai dieses Jahr.
Hat auch ungefähr 35.000 Tickets verkauft und ist auf dem Tempelhof, was natürlich auch super iconic ist.
Ob da jetzt die Leute eher nach Berlin fliegen oder nach New York, sei mal dahingestellt, aber auf jeden Fall so, das sind so die drei Signature-Events, die wir gerade sehen.
Du hast schon gesagt, das ist relativ schwer in der Vermarktung, weil ihr so stark wächst, aber ihr habt ja auch die große Partnerschaft mit Puma zum Beispiel und es war ja, wir gucken uns auch immer die Investorenpräsentation an und es ist eigentlich selten, dass in der Investorenpräsentation so groß eine andere Marke gefeatured wird, als quasi einer der Wachstumskanäle, aber bei Puma war es jetzt so, die haben eigentlich Training als neuen Bereich rausgespalten und dann gesagt, Training und High Rocks ist irgendwie so unser Kernfaktor im Training, mit dem wir da wachsen wollen.
Wie geht man an so eine Partnerschaft?
Wenn ihr seht, ihr wächst so schnell, ihr könnt gar nicht absehen, wo ihr in fünf Jahren steht.
Gleichzeitig macht man so eine Fünf-Jahres-Partnerschaft.
Wie geht man da ran und was sind vielleicht dann andere Komponenten, die da besser mitskalieren, die man ein bisschen mitplanen kann?
Ja, also das ist ein gutes Beispiel und tatsächlich ist das glaube ich jetzt mal unabhängig, oder natürlich nicht unabhängig, aber wenn man sich reindenkt, ist das schon hochgradig spannend, wenn man sich so ein bisschen intensiver mit der Materie beschäftigt.
Um das mal zu verstehen, einer der fünf größten Sportartikelhersteller der Welt hat in seiner Segmentplanung, die bis dahin Fußball, Basketball, Running, Training, Tennis, weiß nicht, was noch war.
In der Definition haben sie Training von Running gesplittet und haben Training synonym mit High Rocks ersetzt.
Also wenn man jetzt auf die Website geht, dann findet man unter Sportarten Basketball, Fußball, High Rocks.
Das ist ein Paradigmenwechsel, der schon sehr speziell ist, wie du sagst, weil das ist eine andere Marke.
Und das ist keine Koop, sondern das ist das, womit Puma sich dort positioniert, als ihren Point of View in Bezug auf Training kommuniziert.
Sie kommunizieren auch nichts anderes im Training.
Und das ist schon richtig spannend für uns natürlich.
Super und der Deal ist ja nicht ein Sponsoring-Deal in dem Sinne, sondern wir haben eine Co-Branded Collection.
Wir verkaufen bei allen Events global unser gemeinsames Merch, auch im Online-Shop, bei uns auf den Kanälen, bei denen auf den Kanälen und haben da, glaube ich, eine sehr vernünftige Partnerschaft, die auch deswegen langfristig ist, weil, und da war ich sehr, sehr große Verfechter von, weil ich sehr an diese Brand-Loyalty glaube, weil es gab noch nie einen anderen Apparel-Partner bei Hirox seit zehn Jahren als Puma.
Und man kann jetzt Puma mögen oder nicht mögen und mehr Fan von Adidas oder Nike sein.
Aber diese Brandloyalty und dieses Zusammen, das so zu entwickeln und groß zu machen, da war ich schon ein sehr großer Advocate von.
Und ich glaube auch, dass das der richtige Schritt war.
Aber wir werden jetzt mal sehen, wo sich es hin entwickelt.
Wir haben jetzt gerade den ersten gemeinsamen Schuh rausgebracht, was hochgradig spannend ist, der sehr gutes Feedback bekommt.
Und da, glaube ich, geht noch ganz viel.
Das ist, wie gesagt, eine strategische Partnerschaft, die jetzt sehr langfristig abgeschlossen wurde.
Wenn wir nochmal einmal zurück zum Business und auf die krasse Skalierung schauen, die ihr in den letzten Jahren hattet.
Und das ist ja auch was bei vielen Börsennotierten, gerade bei den jungen Firmen, man sich anguckt und man schon bei vielen sieht, okay, die haben jetzt krasse Wachstumspläne, zum Beispiel eine Kaffeekette, will dann tausend Läden eröffnen und dann merkt man, okay, beim 2000.
irgendwann hakt sie bis dann, dann kommen Skalierungsprobleme.
Gab es das bei euch in den letzten Jahren auch, dass ihr gesagt habt, okay, an den und den Stellschrauben...
da flog mal alles bei uns durcheinander oder gibt es irgendwie Sachen, wo du sagst, das macht mir jetzt Sorgen, wenn wir nochmal auf tausend Events vielleicht hochskalieren.
Das sind Stellschrauben, die haben wir noch nicht gelöst, die skalieren noch nicht so gut.
Das ist eine wichtige Frage, wenn man Lust hat, unser Geschäftsmodell zu verstehen, weil wir werden nicht viel weiter wachsen als 150, 160 Events.
Also nage mich nicht auf 10 plus, minus 10, 15 fest, aber so in der Region.
Weil, und ich habe es eben kurz angedeutet, wir machen New York jetzt 10 Tage.
Also es ist zehn Tage, jeden Tag so 5.500 Teilnehmer.
Wir können ja, das ist das Schöne, wir müssen ja nicht die Stadt sperren, wie beim Marathon oder ähnliches, sondern wir können einfach da anrufen und sagen, moin, wir brauchen nochmal zwei Tage mehr und dann sagen die, perfekt, kost das und dann haben wir zwei Tage mehr.
Also wir können sozusagen diese Festival Week, wie wir das teilweise nennen, so können wir halt in Event-Tagen skalieren.
Im Moment machen wir 135 Events und die machen einen Schnitt von...
3,7 Event-Tagen pro Event weltweit.
Und wir wollen eher auf sechs im Schnitt wachsen.
Und das ist natürlich aber eine enorme Skalierung bei aber quasi gleichbleibenden Kosten, weil du musst halt das Event nicht nochmal aufbohren.
Und du hast halt gewisse Economies of Costs drin, aber natürlich dramatisch unterschiedlich im Margenverhältnis zu den anderen Tagen.
Insofern ist, glaube ich, das Skalierungsmodell nicht so sehr die Anzahl der Events.
sondern mehr die Retention der Teilnehmer.
Weil das spannend ist und das sehen wir, also weil ich häufig nach CLVs oder irgendwelchen Metriken gefragt werde, wie wir das eigentlich messen.
Und ich sage immer das Gleiche.
Das kann ich noch gar nicht sagen, weil wir durch das Wachstum aktuell und dadurch, dass es gar nicht überall Tickets gibt, ich gar nicht sagen kann, ob der Average Participant jetzt dreimal in seinem Leben wiederkommt oder neunmal, weil ich gar nicht sagen kann, ob er vielleicht bei vier und fünf gar kein Ticket bekommen hat.
Und ein Newbie, der neu dazu kommt, weil das sind auch im Moment fast 50, 60 Prozent jedes Jahr sind im Moment Leute, die es zum allerersten Mal mitmachen.
Auch da kann ich noch nicht sagen, wie sich das langfristig entwickelt.
Wir sehen aber durch die Zugriffe in den Gyms und die Art und Weise, wie viele High Rocks Athleten sich in den Gyms dann anmelden oder Zehnerkarten kaufen oder ähnliches.
Durch den Quervergleich können wir sehen, dass...
Da müsste schon viel passieren, dass jemand ein Hierrocks-Event macht, sich dann im Gym anmeldet, eine Zehnerkarte bucht und dann nie wieder zu einem Hierrocks-Event kommt.
Also wir sind aber noch im Guessing.
Die Datenlage ist da noch sehr schwammig.
Aber in den nächsten ein, zwei Jahren, sage ich mal, werden wir da auch mehr wissen.
Aber das Etablieren von Hierrocks als Sport spielt da schon eine ganz übergeordnete Rolle.
Weil in dem Moment, wo du etwas als dein Sport bezeichnest, möchtest du das machen.
Ich habe früher Hockey gespielt.
Das haben wir irgendwie drei bis neun Mal die Woche trainiert und dann wollte ich das am Wochenende natürlich auch spielen und dann will ich das aber auch nächste Woche wieder machen.
Es gibt jetzt einfach eine Menge Leute, die inzwischen sagen, ich war Gym-Goer oder früher habe ich mal eine andere, aber jetzt, ja, ich mache High Rocks.
Und dann machen die das aber nicht nur Ende Oktober einmal in Hamburg, sondern die wollen das schon regelmäßig machen.
Und das ist der große Shift, wie wir von der Positionierung von High Rocks weg von dieser Event-Wochenende-Bucket-List-Veranstaltung hin zu Da ist ein Ökosystem, in dem sich Menschen 365 Tage im Jahr bewegen können.
Genau, nur eine Frage.
Was glaubst du ist die Secret Ingredient?
Weil Fitnessbewegungen kommen und gehen.
Und wir haben das jetzt gerade kurz besprochen.
Dieser Faktor ist da bei euch.
Also sowohl die Retention, als dass auch immer wieder neue Leute kommen.
Was ist das Besondere, glaubst du?
Ich glaube, dass das manchmal gar nicht...
immer was Besonderes braucht, weil das ist ja auch die Simplizität der Idee.
Also wenn du jetzt, das ist ja auch häufig, es ist ja nicht so, es ist ja relativ trivial.
Also jedem, dem man das erzählt, der sagt, ja, das macht ja irgendwie Sinn.
Also die Leute rennen alle ins Fitnessstudio, aber vorher gab es da halt so keine vergleichbare Idee.
Habe ich schon häufig gehört, ja, das macht irgendwie total Sinn.
Ich glaube, dass die Secret Ingredient einfach dieser Ja, nennst Glück, Timing, was auch immer.
Also dieser Insight war, dass wir es geschafft haben, in dem Moment, wo der Markt, die Bewegung tatsächlich so was gebraucht hat, also so eine Plattform, auf der sie ihr Training zum Test stellen können, dass wir in dem Moment so ein Produkt fertig hatten quasi.
Und ich glaube, dass das manchmal schon die Antwort auf die komplexesten Fragen ist.
Timing, Glück und natürlich muss das Produkt gut sein und ich glaube, das haben wir tatsächlich geschafft.
Wir haben von Anfang an wahnsinnig viel Geld in das Produkt investiert, weil wir immer gesagt haben, man muss da hinkommen und das Gefühl haben, man ist ein ganz besonderer Athlet.
So in dem Olympic Approach von uns, von mir damals.
Man muss da hinkommen und sich denken, Alter, wow, ich darf hier rennen.
Weil normalerweise sind die Leute im Amateur-Bereich gewohnt, bei einem Parkrun zu laufen, wo ein bisschen mit Absperrband und dann gibt es...
oder Marathon, selbst Marathon, geht man stundenlang irgendwo durch, das ist ganz cool und dann läuft man durch die Stadt, das ist natürlich spektakulär, aber und hier so dieses auf der Bühne und da ist dein Name im Ziel und so gibt es ein Patch und ein Foto und diese Experience, die sollte ganz besonders sein.
Jetzt hast du schon gesagt, Olympic Approach, damit kommen wir auch ein bisschen zum Ende und du hast auch gesagt, Hyrux muss eigentlich zum Sport für die Leute werden.
Welche Rolle spielt da Olympia?
Glaubst du, man braucht Olympia dafür, dass Hyrux immer eine Olympische oder ist das eigentlich gar nicht so entscheidend?
Das wäre nice to have, aber man müsste nicht haben.
Nein, also sagen wir mal so, das ist markenrechtlich, High Rocks zu einer Sportart bei Olympia zu machen, also so wie du das jetzt gerade formuliert hast, wäre wahrscheinlich aus unserer Perspektive nicht sonderlich schlau, weil die Brand Protection in Bezug auf so diese, wir kennen sie alle, die Tempos, Jacuzzis, Elevator-Brands.
Da ist das Markenrecht schon sehr strikt und sobald das zu generisch wird, verlierst du dann einfach deine Brand Protection.
Das heißt, das wäre von uns gar nicht so gewünscht und schlau.
Kann man sich überlegen, gibt es auch andere strategische Ideen, aber wissen wir nicht.
Wenn wir das Grundkonstrukt nehmen, also mal nicht die Brand High Rock, sondern die mal rauszoomen und einfach nur, wir benutzen im Moment so den Hybrid Racing als Term.
Wenn wir so diesen Hybrid Racing Term benutzen.
Ich bin ganz sicher, Hybrid Racing wird olympisch.
Also da würde ich dir einen Handschlag drauf geben, würde ich jede Wette eingehen.
Wann?
I don't know.
Auf jeden Fall noch nicht in L.A.
Und Brisbane wird auch eng.
Nebenbei bemerkt, vielleicht sogar bei winterolympischen Spielen.
Aktuell großes Thema.
Was ich auch sehr spannend fände.
Aber Hybrid Racing wird olympisch werden, weil es Sinn macht und weil es auch dahin gehört.
Ob das Produkt dann eins zu eins unseres ist oder ein anderes, I don't know.
Wäre witzig, wäre so ein bisschen full circle.
Aber das würde für mich gar nicht so im Vordergrund stehen, weil es mehr darum geht, dass dieser Sport und die Positionierung von, wo wir High Rocks als Segment in diesem Mantel Hybrid Racing positionieren, das dann einfach noch mehr Legitimität hätte und langfristig sustainable funktionieren kann.
Ikonisch wäre ja eigentlich, wenn das erste Hybrid Racing Event dann in Hamburg bei Olympia stattfindet.
Ja, das wäre nicht so doof.
Das heißt, du bist auch Fan von Olympia Hamburg?
Ich bin Fan von Olympia in Hamburg, ich bin Fan von Olympia in Deutschland, weil wenn wir das nicht machen, wer soll es dann machen?
Und abschließende Frage ist ja ein Börsenpodcast.
Hast du selber einen Börsenbezug, Aktienbezug, IPO-Bezug?
Denkst du schon Richtung IPO nach oder bisher voll Fokus down auf Business und das skalieren?
Also mein Börsenbezug ist seit Wirecard sehr beschränkt.
Seitdem konzentriere ich mich darauf, eigene Assets zu bauen.
Nein, also ich bin sehr interessiert und höre euch gerne und ich glaube nicht, dass ein IPO aktuell für uns...
der präferierte Move ist.
Wir haben noch eine Menge vor und sind auch dafür, glaube ich, viel zu operativ direkt wirkend unterwegs und wollen das auch nicht verlieren.
Aber wer weiß, wo die Zukunft hingeht.
Im Moment wissen wir nicht mal ganz genau, was wir im Juli machen.
Von daher gucken wir jetzt erstmal, wie sich das alles so weiterentwickelt.
Es macht alles gerade ganz viel Spaß, aber ist auch viel.
Skalierung ist ja nicht nur im Produktbereich, sondern Auch im HR-Bereich.
Wir sind jetzt von 80 auf 460 Leute gewachsen in 18 Monaten.
Das muss man auch immer erstmal alles dahinter strukturieren und bauen und strategisch gestalten.
Also wir haben eine Menge zu tun und es wird nicht langweilig, aber es macht echt ganz viel Spaß und war nicht so richtig ein bisschen ausgewichen, aber ja.
Ich würde sagen, perfektes Schlusswort.
Vielen Dank dir auf jeden Fall für die ganzen Einblicke ins Business.
Sehr gerne.
Und rundherum und dann noch ein schönes Romerfest.
Du bist ja wahrscheinlich die Tage hier unterwegs.
Ich werde da sein.
Vielen Dank für die Einladung.
Sehr gut, sehr gut.
Danke dir.
Und nach High Rocks geht es jetzt um den Frauenfußballverein FC Viktoria Berlin.
Darüber haben Christoph und Sophie mit der Gründerin Katharina Kurz gesprochen.
Bevor ich jetzt erzähle, was das Besondere ist am FC Viktoria Berlin, über den Verein sprechen wir ja, erzählt uns doch mal vielleicht den Elevator Pitch quasi.
Was ist denn das Besondere am Verein?
Was macht euch aus?
Ja, wir sind ein frauengeführter und frauenfinanzierter Verein.
Ich habe noch fünf ganz tolle Co-Gründerinnen und wir sind angetreten, damals 2022, haben ein Frauenteam in der Regionalliga in Berlin übernommen und ausgegründet, selbstfinanziert.
Wir sind da, glaube ich, auch einfach total blauäugig mit viel Herz rangegangen, was, glaube ich, auch ganz gut ist, weil im Sport und im Fußball heißt es ja oft, man braucht...
auch den Stall gerufen, man muss das irgendwie schon 40 Jahre lang gemacht haben.
Und ich glaube, dadurch sind wir da einfach ganz frisch und anders rangegangen.
Und unser Ziel war wirklich, ein Leuchtturmprojekt auch für den Frauensport zu schaffen und viel mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu bringen und möglichst viele Nachahmer auch zu finden und den Frauensport nach vorne zu bringen.
Ja, und das klappt auf jeden Fall.
Ich habe schon gesagt, du bist Co-Founder vom FC Viktoria Berlin.
Da hört man schon raus, es ist mehr, Start-up als Verein.
Jetzt bist du ja auch schon Unternehmerin vorher.
Du hast eine der bekanntesten Craft-Bier-Marken, Berlo, mitgegründet.
Gibt es einen Unterschied, ob man jetzt quasi einen Fußballverein als Produkt hat oder Bier?
Also es gibt auf jeden Fall viele Gemeinsamkeiten und ich glaube zum einen, beide können Menschen sehr glücklich machen und Menschen vor allem auch zusammenbringen und verbinden.
Und es gibt sicherlich viel...
Markenaufbau in beiden Beispielen, ja, viel Content, viel Community.
Ich glaube, der Unterschied beim Bier ist, Man kann irgendwie relativ einfach auch Leute zum Probieren bringen.
Also da macht man ein paar Sponsorings und kriegt Neukunden und man, wir sagen mal Liquid to the Lips, also man bekommt viele dazu, das Bier dann auch zu mögen und weiterzuprobieren.
Und ich glaube, das ist schon beim Fußball alles ein bisschen komplexer.
Wie baut man wirklich auch so eine Community drumherum auf?
Wie bekommt man Fans auch ins Stadion, die einmal kommen, das Erlebnis toll finden, wiederkommen?
Und ihr Herz ein bisschen auch daran verlieren und mitfiebern.
Und ich glaube, das ist so einer der großen Unterschiede, die einfach so ein bisschen langfristiger auch aufgebaut sind.
Und dann natürlich das Thema Sport.
Das am Ende, du kannst alles drumherum planen und auf dem Spielfeld wird es dann entschieden.
Was man auch aufbauen muss, was wichtig ist, ist die Infrastruktur sozusagen.
Ganz großes Thema bei euch, das Konzept sozusagen, erst kommt der Wachstum und dann der Gewinn.
Ihr habt wahnsinnig große, bekannte Investoren, Franzi von Almzik, Carolin Kebekus, ihr habt starke Partner mit Nike und Scalable Capital.
Nehme ich mal mit, wie ist der Zeithorizont sozusagen?
Wann sagt ihr, der Verein kann sich jetzt selber tragen?
Wir sind groß geworden, wir sind gewachsen.
Also prinzipiell ist in den meisten Ländern und vor allem auch in Deutschland.
der Frauenfußball noch ein, sage ich mal, Kostcenter.
Also ist bei eigentlich allen Vereinen noch nicht profitabel.
Warum?
Weil es insgesamt noch...
zu wenig Aufmerksamkeit gibt.
Es gibt zu wenig ZuschauerInnen in den Stadien, noch zu wenig Sponsoren, kaum Mediengelder.
Das heißt, das muss sich erst alles entwickeln.
Und was wir damals gemacht haben, wie gesagt, 2022 angetretene Regionalliga, wir haben gesagt, hey, wir müssen ein breites, starkes Netzwerk an Unterstützerinnen und Investorinnen dahinter setzen.
Wir gehen auch sehr offensiv mit diesem Wort Investoren übrigens um, was ja sonst so im Männerfußball auch komplett verpönt ist.
Und wir machen das eigentlich relativ offensiv, auch um zu zeigen, hey, es braucht diese Investitionen auch in die Infrastruktur.
Es braucht mehr Gelder, um professionell wirklich spielen zu können, damit sich die Spielerinnen auch voll auf den Sport konzentrieren können.
Und das war so damals unser Startschuss.
Und wir haben mittlerweile über 250 Investoren, die alle mit kleinen Beträgen im Prinzip reingegangen sind, auch ein bisschen so im Spirit von Scalable.
das erste Mal investiert und fanden damals also diese Idee einfach so gut.
Und wir sind ja wirklich damals aus dem Nichts gekommen zu 2022 und das hat einfach so eingeschlagen, dass sich auch wahnsinnig viele Leute bei uns gemeldet haben und das mitmachen wollten.
Und dann haben wir langsam angefangen, alles zu ...
Langsam zu professionalisieren, haben in der Regionalliga das erste Mal den Spielerinnen auch Verträge gegeben, kleine Gehälter gezahlt.
Wann dreht sich das Ganze?
Wir sind jetzt in der zweiten Bundesliga.
Die erste Saison ist fast vorbei.
Fünfter Platz.
Und die zweite Bundesliga, sagen wir immer, ist so ein bisschen die Todeszone, weil man bekommt, also es ist einfach mehr Aufwand, mehr Kosten.
Und man bekommt aber eigentlich kaum mehr Umsatz.
Mediengelder sind nicht vorhanden.
Man bekommt einen kleinen Zuschuss vom DFB.
Und das heißt, unser Ziel ist natürlich ganz klar der Aufstieg.
Und da ist schon unser Ziel, dass so in zwei, drei Jahren erste Bundesliga sich das Ganze auch dreht.
Aber es ist auch insgesamt eine Wette auf das gesamte Umfeld.
Also wir können das nicht alleine, sondern es muss sich insgesamt das Produkt Frauen Bundesliga auch, muss einfach attraktiver werden, muss mehr Leute anziehen.
Denn nur so fließen auch.
Gelder in alle anderen Teams und nur so kann das auch irgendwann wirklich ein Business Case für alle werden.
Monarch Capital hat gerade 38 Prozent Steak übernommen.
Du hast das persönlich angebahnt.
Kannst du mich so ein bisschen mit ins Gespräch nehmen?
Wie führt man so ein Gespräch?
Wie kann man so ein Investment de-risken?
Nun ist das Sport und deswegen vielleicht trainierbar, aber sicher nicht planbar.
Wie liegt das Gespräch ab?
Ja, also das war für uns ein Riesenhighlight.
Monarch Collective, ein großer US-Fonds, auch von Frauen gegründet, der sich wirklich nur auf den Frauensport auch konzentriert.
Und wir haben damals über mehrere Ecken eine Intro zu einer der beiden Gründerinnen und Partnerinnen, Cara Nordman, bekommen, die übrigens auch Gründerin von Angel City ist, unserem großen Vorbildverein.
Und wir haben uns erstmal in so einem Videocall kennengelernt und haben irgendwie so gemerkt, ach irgendwie so ein ähnlicher Spirit, tolle Teams auch dahinter aus den gleichen Gründen, warum machen wir das eigentlich?
Und damals war Monarch aber noch gar nicht so weit, sich den europäischen Markt anzugucken.
Und dann sind wir einfach so in Kontakt geblieben und dann kam irgendwie, ich glaube so sieben, acht Monate, kam dann nochmal eine Mail, Mensch, wir sind gerade in Europa, wollen wir nicht nochmal sprechen?
Im persönlichen Treffen hat es tatsächlich gar nicht geklappt, aber dann sind wir ganz intensiv wirklich in Videocalls, nach Videocall eingestiegen und haben uns so kennengelernt und konnten dann so das erste US-Investment in der Geschichte des deutschen Frauenfußballs an Land ziehen.
ein tolles Netzwerk, worauf wir zugreifen können.
Und ja, im November sind wir damit, also haben wir den Bund geschlossen und schon ganz toll, was wir jetzt einfach für neue Perspektiven dadurch auch haben.
Jetzt wissen wir aber ja auch, dass das Umfeld in den USA anders ist als in Europa und ihr seid das erste Investment außerhalb der USA, hast du gerade auch erzählt.
Kann man da überhaupt so dieses Playbook-Übernehmens doch auch für Monarch eine ganz neue Erfahrung jetzt?
Ich denke, man kann sich vor allem ganz, ganz viel inspirieren lassen von den USA.
Und ich denke schon, dass man sehr viel davon übernehmen kann, auch wenn das vielleicht so die Fußballtraditionalisten nicht so gut finden.
Also zum einen, wenn man sich die USA anguckt.
ist Sport wirklich eine Familiensache.
Das wird von, wirklich alle gehen ins Stadion und man geht irgendwie drei Stunden vorher hin und hat da irgendwie Entertainment und es ist wirklich so eine Wochenendbeschäftigung.
Und ich weiß noch, als wir uns damals wirklich angefangen haben, mit dieser Idee zu beschäftigen, hat mich das immer total aufgeregt, dass in so Präsentationen immer gesagt wurde, der Frauenfußball richtet sich eher an Familien und Senioren.
Das ist doch total bescheuert.
Ich will, dass irgendwie alle, die zu den Männerspielen gehen, auch zu den Frauen gehen.
Und mittlerweile begreife ich das aber als totale Chance, weil es wirklich ein anderes Stadionerlebnis auch sein kann.
Und das war eigentlich auch immer unsere Vision, dass wenn man bei uns ins Stadion kommt, man kann mit der ganzen Familie und mit dem Hund kommen und es gibt irgendwie Kinderbetreuung und man trifft einfach gute Leute und kann beim guten Bier und bei Stadionwurst auch ein gutes Fußballspiel sehen.
Und ich glaube, diesen Entertainment-Faktor...
den auch zu übernehmen, auch das ganze Thema, wie der Content drumherum gespielt wird, wie viel mehr Storytelling einfach betrieben wird.
Was ich mir wünsche, was wir auch übernehmen, sind auch so Themen wie Salary Cap und vielleicht auch einfach eine spannendere Liga-Struktur.
Natürlich sind wir noch ganz, ganz weit von den Sphären der Männer entfernt, aber auch wir in der Frauenbundesliga haben mittlerweile wieder einen sehr dominanten Verein, die jetzt eine Meisterschaft nach der anderen abräumen.
Und ich glaube, damit dieses Niveau insgesamt einfach spannender wird und nicht nur so ein Abklatsch der Männerbundesliga wird, da müssen wir einfach auch mutig sein und neue Formate wagen.
Jetzt muss ich doch nochmal den kritischen Sportreporter auspacken.
Vielleicht romantisierst du das vielleicht auch ein bisschen zu stark.
Es gibt ja sehr viele Traditionalisten.
Es gibt auch in der Männerbundesliga einen Verein, der sehr eng mit Getränkedosen verbandelt ist.
Und das gibt ja doch durchaus sehr starke Kritik.
Gibt es da gar keine Kritik bei den Frauen?
Nimmt man das wirklich einfach so hin?
Also es gab wirklich, ich drehe es mal um, wir hatten glaube ich zu 98 Prozent wirklich nur positive Reaktionen.
Natürlich gibt es auch den einen oder anderen negativen Kommentar.
Die Getränkedose fällt dann auch immer als Vergleich, wo ich mir denke, also Leute, wenn ihr das nicht kapiert, dass irgendwie 250 ...
Investoren, die jeweils 10.000 Euro geben, nicht dasselbe sind wie ein Milliardenkonzern, dann weiß ich es auch nicht.
Und es gibt auch jetzt Traditionsclubs im Frauensport wie Turbine Potsdam, die jetzt auch diesen Weg gehen wollen und jetzt gerade zum Beispiel auch die Weichen gestellt haben, um eine Kapitalgesellschaft zu gründen und dort auch Investoren reinzuholen.
Und ich finde, das ist ja auch tatsächlich eine sehr, sehr traurige Entwicklung, dass so die Pioniere des Frauenfußballs gerade eher ins Hintertreffen geraten, wie Turbine Potsdam, dann Frankfurt hat fusioniert mit Antrag Frankfurt.
Das heißt, gerade gibt es eben eine Angleichung der Tabelle und das schaffen wir eigentlich nur.
in dem einfach mehr Kapital auch nicht nur zur Konventionalisierung, aber einfach wirklich auch zur Professionalisierung reinfließt, weil wir sind noch so, so, so, so weit weg.
Also wir reden jetzt gerade von Durchschnittsgehältern in der ersten Bundesliga, die steigen, aber wir reden vom Durchschnittsgehalt von 4.500 Euro brutto monatlich.
Das ist wirklich nichts, wo man sich nach Karriereende mit 35 dann ausruhen kann.
Das heißt also, Investoren werden ein Thema sein im Frauenfußball.
Es gibt ja auch mittlerweile andere.
Es gibt mittlerweile auch Project Level, Mercury 13.
Also es gibt immer neue Fonds, die auf den Markt kommen und auch Frauensport und Frauenfußball für sich entdecken.
Wie kann man sich denn da noch differenzieren?
Man muss herausstechen, irgendwie aus der Masse, um entdeckt zu werden.
Also ich glaube, ich spreche jetzt vom deutschen Markt.
Ich glaube, für den deutschen Markt waren wir mit Viktoria das Spannende.
Das spannendste Target, würde ich jetzt mal sagen, um überhaupt zu investieren.
Warum?
Weil zum einen haben wir eben die großen Lizenzvereine der Männer, die dann eine Frauenabteilung haben.
Ich glaube, und das sieht man jetzt in einigen anderen Ländern schon, wo Vereine anfangen, dann ihre Frauenabteilung nochmal separat dafür Fundraising zu machen oder da nochmal separat Investoren reinholen.
Ich glaube, da sind wir in Deutschland noch nicht so weit.
Kann aber gut sein, dass sich das in drei, vier Jahren ändert und ich weiß nicht, welches Beispiel jetzt denkt, okay, gucken wir doch mal, ob wir da noch einen Partner reinholen.
Aber wie gesagt, so weit sind wir noch nicht.
Und das Beispiel, was ich gerade genannt habe, die Turbine Potsdam, die fangen jetzt wirklich erst an umzudenken.
Und ich glaube, so wie wir einfach auch eine junge, frische, ja auch weibliche Marke irgendwie da geschaffen haben und über die letzten Jahre mit aufgebaut haben, ich glaube schon, dass wir da rausgestochen sind.
Und das freut uns natürlich, dass Monark auch investiert hat, obwohl wir noch Zweite Bundesliga auch spielen.
Vielleicht noch abschließend, weil man das auch immer wieder hört.
Ryan Reynolds hat ja auch mit Wrexham einen kleinen Verein quasi mit übernommen und hat sich sehr stark über Sportcontent da positioniert, um daraus eine Brand zu machen.
Ist also Viktoria Berlin vielleicht eher nur der Sport so ein bisschen hintergründlich und man nutzt es quasi, um damit groß zu werden und Content zu haben oder ist das wirklich immer noch Sport?
Also der Sport ist das Herz, das ist ganz klar.
Ohne Sport.
läuft gar nichts und da fließt auch der Großteil der Gelder rein.
Und übrigens, wir haben ja auch einen ganz tollen Verein im Hintergrund.
Also auch im Frauensport gilt 50 plus 1, der FC Viktoria 1889, Berlin e.V.
Wie gesagt, sehr alt, war übrigens zweimal deutscher Meister, ich glaube 1913, 1915, ist einer der größten Breitensportvereine tatsächlich Deutschlands mit 75 aktiven Mannschaften.
Und das heißt, dieses Fundament haben wir auch im Rücken und es ist auch total schön zu sehen, wie der Verein auf die Frauen auch resoniert und wie stolz sie auch darauf sind, dass die quasi dadurch auch mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Und ja, also ich glaube, diesen Weg gehen wir einfach weiter und bauen das einfach Schritt für Schritt weiter auf.
Dann dabei viel Erfolg, sowohl sportlich als auch unternehmerisch.
Und alles Gute dir persönlich und natürlich dem FC Victoria Berlin.
Dankeschön.
Danke, dass du da warst.
Tschüss, danke.
Das war Ohne Aktien wird schwer, produziert von Potsdas bei OMR.
Wir hören uns am Montag wieder, freuen uns wie immer über Feedback auf diese Folgen.
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Bis dahin, alles Gute, adevas.
