# AI ETF Architecture, Rising Yields, and Institutional Portfolio Shifts

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-16

## Transcript

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Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen heute mit dem perfekten Investment.
Der eine ist promovierte Physiker, geschult in Bildgebung und Mustererkennung.
Er hat einen KI-Index nach festen Regeln gebaut.
Der andere ist bekannt aus Funk und Fernsehen, polarisiert die Anlagewelt und hatte nicht immer ein glückliches Händchen mit dem Timing.
Nun läuft es für beide besser.
Ihr KI-ETF liegt seit Auflage im Januar 26% im Plus und hat die meisten Konkurrenten geschlagen.
Aber handelt es sich um das Prinzip Schrotflinte oder steckt wirklich eine bessere Index-Architektur dahinter?
Wir diskutieren, ob Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder Karte oder K Eine Bubble ist und welche Parallelen es zum New Economy Boom 2000 gibt.
Doch die Folge ist mehr als ein Gespräch über KI oder einen neuen KI-ETF.
Sie ist ein Ritt durch die gesamte Tech-Welt.
Technologie, Euphorie, Börsenangst, geopolitische Chokepoints, Venture Capital Abrechnung, KI-Endzeit-Fantasien, Jobverlust, Longevity und am Ende sogar kalte Duschen, Omega-3 und Männer in den Wechseljahren.
Ein Gespräch mit Richard Buschbeck und Frank.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßt euch Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 16.
Mai und mein Kompagnon Sommerfeld, der hat mich in dieser Woche alleine gelassen.
die Woche solo referieren und auch die Gäste später allein einvernehmen.
Na, die Börsenwoche, die hatte zwei Gesichter.
Bis Donnerstag sah es nach der nächsten KI-getriebenen Rekordparty aus.
Cisco Applied Materials und auch andere Unternehmen haben wirklich großartige Zahlen vorgelegt.
Und die Aussicht auf neue Nvidia-China-Fantasie hielten dann die Tech-Bullen bei Laune.
Doch dann kam der Freitag.
Ölpreis hoch, Inflation heiß.
Und vor allem der Bond-Markt, der war sehr nervös.
Und plötzlich wurde aus so einem KI-Mailt-Up ein Stresstest für alles, was teuer, momentumgetrieben und zinssensibel ist.
Und naja, die wichtigsten Indizes der Woche, der DAX, der hat 1,6 Prozent verloren.
Der S&P 500, der hat noch ein ganz kleines Plus gerettet, trotz des furchtbaren Freitags, plus 0,1 Prozent.
Und der Nasdaq 100 minus 0,4 Prozent.
Und der Sox, der Philadelphia-Semikontakte-Index, der hat auch 1,6 Prozent verloren.
Und der S&P 500, der hat damit die siebte Gewinnwoche in Folge geschafft.
Der Nasdaq 100, der beendete dagegen seine sechswöchige Gewinnserie.
Und der Sox, der hat gezeigt, dass selbst der KI-Kernsektor nicht immun gegen steigende Renditen ist.
Und man könnte die Woche auch so...
überschreiben mit KI gegen Renditen.
Und auf der einen Seite stand eben die fast ungebrochene Begeisterung für die KI-Infrastruktur.
Ich hatte schon von den Zahlen von Cisco gesprochen.
Da haben wir ja auch diese Woche drüber geredet.
Da war wirklich...
Toller Ausblick und vor allem richtig stark angehoben.
Auch Applied Metiles lieferte starke Zahlen.
Speicher- und Halbleiterwerte, die liefen teilweise wirklich sehr heiß.
Aber dann, wie gesagt, am Freitag kletterten die Renditen kräftig.
Die 10-jährigen US-Staatsanleihen auf rund 4,6 Prozent.
Und man weiß ja immer so, bei 4,5 Prozent ist immer so eine ganz kritische Marke.
Und vor allem die 30-jährige Rendite, die lag sogar weit.
Über 5 Prozent.
Und in dieser Woche gab es eine Auktion 30-jähriger Staatsanleihen.
Zum ersten Mal musste da Uncle Sam mehr als 5 Prozent den Anlegern bieten.
Und wenn man sich die Verschuldung Amerikas anschaut, Amerika ist ungefähr mit 39 Billionen Dollar verschuldet.
Und wenn man dann eben sich neu verschulden muss, deutlich teurer, und wenn es nur ein Prozentpunkt mehr ist, kann man ja ausrechnen, 39 Billionen sind dann 390 Milliarden, die es teurer wird.
Und noch schlimmer als Amerika war im UK, da war ja die Regierungskrise und da sind die Renditen so kräftig nach oben gestiegen, es ist so eine Art neuer List-Trust-Moment.
Da weiß man nicht, wie das ausgehen wird.
Und wahrscheinlich könnte es so sein, dass dann am Ende der Bondmarkt auch die Regierung dann stützt.
Und Goldman Sachs hat sehr schön auf den Punkt gebracht.
Higher for longer rates is a problem for equities.
Ja, wenn die Renditen halt länger oben sind, dann ist es eben problematisch.
Und besonders eben nicht profitable Tech-Firmen, Low-Quality-Themen und eben Aktien, die eher von Fantasie als von belastbaren Cashflows leben.
sind die Hyperscaler noch relativ in so einem Umfeld attraktiver, weil sie vom KI-Zyklus profitieren, fundamental robuster sind und auch noch relativ solide Cashflows produzieren.
Auch wenn natürlich, jetzt wenn die Zinsen steigen, auch die Rechenzentren ausbauen.
Die Investitionen wären teurer, weil ein Teil dieser Investitionen nicht aus dem Cashflow gemacht wird, sondern ein Teil wird über Anleihen investiert.
Und wenn natürlich die Anleiherenditen steigen, dann ist das natürlich misslich auch für Investitionen in die KI-Infrastruktur.
Es wird also teurer.
Da gab es die zweite Geschichte, die wir auch schon in den vergangenen Wochen häufiger hatten, dass der Markt immer enger wird.
Und an der Oberfläche ist die Rallye halt, man sieht das ein bisschen, würde man sagen, brüchiger geworden.
Und der S&P 500 ...
Der hat zwar, wie gesagt, dieses Mini-Plus gemacht, aber eben die Marktbreite, die war extrem schwach.
Es waren wieder wenige große Gewinner, die den Markt getragen haben.
KI, Software.
Und Software ist auch interessant mal zu sehen, da gibt es so eine Zweispaltung.
Einmal die Gewinner, also da gibt es jetzt wirklich so Cyber Security waren diese Woche die Gewinner.
Auf der anderen Seite aber andere Software-Titel.
die eben nicht so gut oder nicht so gebraucht werden oder die möglicherweise die Verlierer sein könnten, die haben auch wieder kräftig verloren.
Also da zeigt sich, da trennt sich schon wieder so ein bisschen die Spreu vom Weizen.
Und das kann man jetzt schon mal sehr gut sehen.
Und wer rechtzeitig auf die vielleicht zu Unrecht abgestraften Softwaretitel gesetzt hat, der hat gute Redditen gemacht.
Dadadoc oder Palo Alto Networks, die haben wieder mal kräftig zugelegt diese Woche.
Und dann gab es natürlich...
Öl, Iran und China, da kamen die Makrosorgen zurück.
Und der Besuch von Donald Trump hat gezeigt, dass das Ergebnis eher dürftig war und die Chinesen kein politisches Kapital einsetzen werden, um die Krise im Iran zu befrieden.
Da gab es den einzigen Kommentar, naja, man wolle, dass die Straße von Hormuz ohne Zahlhäuschen irgendwann wieder eröffnet wird.
Aber das war auch alles.
Der Xi hat nicht gesagt, ach.
Ich werde mal den Iran versuchen, da Einfluss zu nehmen.
Da war ja der iranische Außenminister eine Woche vorher in Peking.
Also da scheint man irgendwie die Amerikaner abgeblitzen zu lassen.
Und dann gab es gleichzeitig noch zu diesen dürftigen China-Geschichten gab es noch amerikanische Inflationszahlen.
Der CPI und auch die PPI, also die Produzentenpreise, sind viel stärker gestiegen.
Es gab auch japanische PPI-Daten.
Aus China gab es solche Daten.
Überall ist das Thema Preisdruck aufgeflammt und deswegen sind die Renditen gestiegen.
Und das hat natürlich an den Märkten dann, wenn solche Punkte überschritten werden, für Unfrieden gesorgt.
Gehen wir die einzelnen Indizes mal durch.
DAX ja minus 1,6 Prozent.
Größter Gewinner war Infineon 5,7 Prozent.
Und naja, im schwachen deutschen Markt war Infineon noch der klare Gewinner.
Der deutsche Chipwert, der hat...
auch vom Halbleitermomentum profitiert, auch wenn die Sox-Schwäche am Freitag gezeigt hat, wie fragil die Stimmung geworden ist.
Aber es hat dann gereicht, um Infineon im Plus zu lassen.
Dann zweiter Gewinner, Merck, plus 4 Prozent, die hatten gute Zahlen.
Dann Scout24 plus 3 Commerzbank plus 2,9 Deutsche Börse plus 2,4.
Und auf der Verliererseite MTU Aero Engines minus 10,5, klar.
Wenn die Chinesen auch weniger Boeing bestellen, da gab es ja nur 200 Bestellungen und man hat ja gehofft, dass da 500 rauskommen und wenn insgesamt die Ölpreise hoch bleiben, dann ist das natürlich für einen Hersteller von Triebwerken nicht so besonders gut und deswegen minus 10,5.
Gea Group, die hatten Zahlen minus 7,6.
Rheinmetall minus 7,1.
Da gab es weitere Gewinnmitnahmen.
Airbus, klar, minus 6,8.
Heidelberg Materials, minus 6,1.
Und RWE, minus 6 Prozent.
Gucken wir nach Amerika.
Da haben wir den S&P 500 plus 0,1.
Cisco Systems, plus 22,4.
Die hatten so gute Zahlen, dass dann auch der Freitag denen nichts anhaben konnte, plus 22 Prozent.
Dann Palo Alto Networks, plus 17.
Was sehe ich hier noch?
CrowdStrike plus 12,6.
Also auch das ein Software-Titel, der in dieser Woche wieder gewonnen hat.
Also man sieht, wie gesagt, diese Zweiteilung bei Software.
Auf der anderen Seite hatten wir Charles River Laboratories.
Das ist der größte Verlierer.
Minus 15,1.
Carvana minus 13,8.
Intel, da gab es Gewinnmitnahmen nach diesem wahnsinnigen Kursanstieg.
Minus 13.
Super Microcomputer minus 13 Prozent.
Und wenn wir dann nochmal auf die weiteren Verlierer schauen, AMD hat noch verloren, 6,8 Prozent.
Und wenn man mal insgesamt die Woche mit einem Satz versehen wollte, dann ist es wohl, dass der S&P 500 ein neues hoch markiert hat, aber das mit einem wirklich immer engeren Markt.
Und dass auch insgesamt die technischen Signale viel anspruchsvoller geworden sind.
Man hat wirklich viele überkaufte Aktien, wir hatten ja darüber gesprochen, viele Aktien, die über ihre 200-Tage-Linie notieren.
Wir haben eine hohe Positionierung, hohe Call-Aktivität, also gerade Kleinanleger, die einzelne Aktien nach oben bringen.
Der Volatilitätsindex oder Angstindex wichst, der ist gestiegen.
Und wie gesagt, Renditen bei 4,6 Prozent, das ist natürlich nicht so besonders gut.
Und Öl über 100, sowohl die amerikanische Sorte als auch die europäische.
Und wenn man jetzt ein Fazit ziehen will, dann ist es, ich würde mal sagen, ein Warnschuss, nicht unbedingt ein Trendbruch.
Die KI-Story, die lebt, die Earnings waren ja stark.
Und die großen Gewinner, die bleiben auch gefragt.
Aber man sieht halt, der Markt hat eine Schmerzgrenze, nämlich wenn die Renditen bestimmte Marken.
Und der nächste Konflikt heißt ja nicht mehr Bulle gegen Bär, sondern der heißt einfach Nvidia gegen den Bondmarkt.
Nvidia legt ja am kommenden Mittwoch Zahlen vor und da werden wir mal sehen, wie dann die Zahlen gegen die Renditen aussehen.
Und es werden auch noch die FOMC Minutes, also die Protokolle der letzten Notenbank-Sitzung veröffentlicht.
Da kann man dann noch so ein bisschen schauen, wie da die Stimmung...
kurz vor dem Wechsel an der Spitze der amerikanischen Notenbank war.
Da ist ja jetzt seit gestern Kevin Walsh, der neue Chef der FED.
Da ist es mal spannend noch zu sehen, wie es vor ihm die Stimmung war.
Und dann gab es noch nachbörsig Berkshire Hathaway, die Portfolio-Bereinigung.
Da gibt es immer die 13F, die Filings, die Unternehmen und Großinvestoren veröffentlichen müssen und zeigen müssen, was sie in ihren Portfolios gemacht haben.
Und was man sehr schön sehen konnte bei Berkshire Hathaway, man hat ja diese Zahlen gesehen, dass sie 8,2 Milliarden Dollar verkauft haben, Aktien im Volumen und alle sagten, Mensch, die sind sehr pessimistisch geworden und möglicherweise könnten die auf einen Crash spekulieren.
Aber wenn man jetzt mal genauer hinschaut und jetzt sind die Zahlen ja öffentlich, was sie gemacht haben, dann ist es so, da gab es ja einen Investmentmanager, Todd Combs, der ist ja von Berkshire gegangen zu JP Morgan.
Und die Aktien, die dieser Manager gekauft hat, die wurden jetzt einfach mal verkauft.
Und dann wurden noch ein paar, ja, das Portfolio nochmal ein bisschen umgeschichtet in Richtung, würde ich mal sagen, konzentrierte Qualität, Big Tech, Energieumschichtung und ausgewählte zyklische Wetten.
Die interessanteste zyklische Wette, man hat Delta Airlines gekauft, eine Airline.
Warren Buffett hat ja sehr...
gemischte Erfahrungen mit Airlines gemacht.
Er hat ja Airlines gehabt und hat die dann in der Pandemie verkauft.
Aber es ist interessant, dass jetzt wieder bei Airlines zugekauft worden ist.
Was ist die wichtigste Bewegung?
Apple bleibt die Kernposition mit rund 68,4 Milliarden Dollar Marktwert.
Auffällig ist der starke Ausbau von Apple oder auch Google auf rund 22,7 Milliarden Dollar.
Und zusammen machen jetzt Apple und Alphabet rund...
9% der Berkshire Marktkapitalisierung aus.
Und das ist, würde ich sagen, durchaus bemerkenswert, weil ja Berkshire früher eher skeptisch gegenüber so klassischen Tech-Investments war.
Und Apple wurde ja dann zu so einer Art Consumer-Luxus-Brand umgedeutet.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie dann Google umgedeutet wird, damit das eben nicht eine reine Tech-Wette ist, sondern es müsste dann so ein...
Ich würde sagen, wie würde man das sagen?
Qualitätsunternehmen mit Netzwerkeffekten, Cashflow und dominanter Marktstellung.
So könnte man das wahrscheinlich sagen.
Dann gibt es die Core Positions, die bleiben unangetastet.
Das ist neben Apple, American Express, Coca-Cola und Moody's.
Da wurde nichts verändert.
Das ist wirklich ein starkes Signal, kann man sagen, dass eben der neue Craig Abel die alte Berkshire DNA intakt hält.
Und dann wurden noch ein paar Umschichtungen gemacht.
Chevron wurde stark reduziert.
Occidental bleibt unverändert.
Und da sieht man eben, dass die Reduktion von Chevron, ungefähr 45 Millionen Aktien sind da verkauft worden.
Aber es ist immer noch 16,1 Milliarden Dollar wert.
Also der Schnitt ist zwar groß, aber eben nicht so groß.
Und gleichzeitig bleibt eben Occidental, Petroleum.
Mit rund 265 Millionen Aktien die größte Position.
Und wie gesagt, Delta ist die überraschendste neue Position.
39,8 Millionen Delta-Aktien hat er gekauft.
Das sind etwa 6 Prozent der ausstehenden Aktien.
Klingt viel, aber ist nicht viel.
Der Wert liegt bei rund 2,6 Milliarden Dollar.
Das ist jetzt nicht wirklich eine große marktbewegende Sache.
Und viele Positionen, hatte ich schon gesagt, wurden komplett verkauft, die von Dotcoms, beispielsweise Amazon, Mastercard, Visa, Charter, Dominos, Diageo, Aon, Pool, Constellation Brands, United Health und noch weitere kleinere Sachen.
Aber das ist jetzt nicht eine große Umschichtung, sondern einfach nur eine Bereinigung, wenn man es sich mal anschaut.
Das Portfolio hat weniger Titel und ist eben weniger komplex dadurch auch.
Und man sieht das große Muster, Konzentration auf wenige Dauerläufer, mehr Gewicht für dominante Plattformen und eben eine gewisse Bereinigung und Vereinfachung des Portfolios, in dem einfach weniger Titel drin sind.
Und die wichtigste Botschaft vielleicht, wenn man da eine Botschaft daraus lesen könnte, dass Berkshire konservativ bleibt, aber eben nicht rückwärtsgewandt konservativ, sondern schon nach vorn schaut und mit Apple und Alphabet mit 9% der eigenen Marktkapitalisierung, das ist schon sehr viel.
Und das andere ist, dass eben die Burgkreben-Aktien nicht nur bei Cola, Kreditkarten und Versicherungen liegen, sondern eben auch bei digitalen Plattformen und das ist doch was Wunderbares.
Und wenn wir digitale Plattformen hören und Burgkreben, Dann kommen wir zu unseren beiden Gästen, die wir haben.
Und zwar war es mal wieder Zeit, Frank Thelen einzuladen.
Und denn der hat einen neuen ETF gemacht.
Der macht das auch auf ETFs.
Das hat ja schon unser Gast vor ein paar Wochen erzählt, dass er für Frank Thelen da die Dienstleistungen macht.
Und ja, der neue KI-ETF, der ist, würde ich sagen, sehr gut gestartet.
Hat jetzt mittlerweile auch schon 10 Millionen.
Assets-Undermanagement, was zugegebenermaßen nicht so viel ist, weil ihr müsst ja immer wissen, wenn der Index gut läuft und wenn der 26% gelaufen ist, ist das ja auch schon ein Teil, ist dann nicht auf Zuflüsse zurückzuführen, sondern ein Teil ist dann eben auf Kursgewinne zurückzuführen.
Und wir wollen natürlich wissen, was ist da jetzt los mit diesem neuen ETF?
Hat Frank Thelen da jetzt was ganz Neues gefunden?
Hatte ich jetzt mal ein besseres Timing oder ist es doch ein Timing-Problem?
All die Sachen wollen wir wissen und natürlich noch viel mehr.
Was passiert da sonst noch?
Und der Frank wollte nicht alleine kommen, weil er meinte, KI ist so ein großes Thema.
Da braucht er noch intellektuelle Unterstützung und hat Richard mitgebracht.
Richard ist im Team dabei, ist promovierter Physiker und hat den Index maßgeblich mitentwickelt.
Und insofern ist er eben mit dabei und wird auch euch erklären, wie das Ganze funktioniert.
Und deswegen sage ich einfach herzlich willkommen, Richard.
Herzlich willkommen, Frank.
Dankeschön.
Schön, dass wir dabei sein dürfen.
Ja, danke, dass wir nochmal bei dir sein dürfen.
Ja, Frank kennen ja schon ganz viele hier bei Alles auf Aktien.
Aber warum hast du jetzt eigentlich Richard mitgebracht?
Es ist ja selten, dass wir zwei Menschen haben.
Ist KI dann doch eine Nummer zu groß für dich, Frank, dass du noch einen intellektuellen Begleiter brauchst?
Oder was steckt dahinter, dass jetzt Richard heute noch mit als Dritter an Bord ist?
Ich wollte einfach das erste Mal Kompetenz mitbringen.
Also das liegt ja so am Herzen.
Deswegen, genau, Richard ist mit dabei.
Okay, du weißt, Ironie verstehen Menschen nicht so wirklich gut.
Aber gut, jetzt wollen wir natürlich wissen, wie die Kompetenz aussieht.
Und deswegen sollte hier vielleicht mal Richard den Elevator-Pitch machen.
Richard, eine Minute, warum du jetzt die Kompetenz bist bei Frank und was dich ausmacht und warum die Leute, das Wochenende soll ja richtig schönes Wetter werden, jetzt hier eine bis anderthalb Stunden zuhören sollen.
Deine Minute, Richard, läuft jetzt.
Ja, also mein Name ist Richard Buschbeck.
Ich bin seit Tag 1 im Grunde bei Tech Capital hier mit an Bord.
Ich bin vom Hintergrund Physiker, das heißt, ich bringe einen gewissen technischen Blickwinkel auf manche Themen hier mit ein.
Und ich bin, sagen wir mal so, der dieses ETF-Konzept, über das wir sicherlich gleich noch sprechen werden, federführend mit vorangetrieben hat.
Und entsprechend, wenn wir über diesen ETF sprechen wollen, glaube ich, ist es ganz gut, da die Person dabei zu haben, die sich das vermittelt.
mit dem Team zusammen überlegt hat.
Ein Physiker.
Du bist ja sogar Doktor.
Jetzt wollen wir natürlich wissen, worin hast du promoviert?
Was war so deine Promotion, damit wir auch noch wissen, wo du besondere Stärken hast?
Das war im Bereich medizinischer Bildgebung.
Ich habe im Bereich Magnetresonanz-Tomografie geforscht und promoviert.
Hat natürlich mittlerweile auch was mit KI zu tun, aber mein Promotionsthema war abseits der KI.
Und genau, also medizinischer Bereich.
Und kannst du uns dann sagen, warum Siemens Healthineers, die ja immer so als klassischer KI-Play gilt, irgendwie nicht so richtig laufen will?
Und das gibt es ja auch von General Electric, da gibt es ja auch so eine Medizintochter, die auch nicht läuft, GE Healthcare.
Das ist ein ähnliches Ding.
Das müsste doch eigentlich der riesen KI-Profiteur sein, weil die doch jetzt wahnsinnig viele Geräte verkaufen müssten.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
Puh, da fragst du mich was.
Also ich habe in seiner Weise auf Siemens Healthineers Geräten gearbeitet.
Das heißt, ich könnte dir vielleicht ein bisschen mehr zu der technischen Seite davon erzählen.
Aber warum die jetzt an der Börse nicht laufen, da wage ich keine Aussage zu treffen.
Um da vielleicht mal reinzuspringen, als wir vor...
mittlerweile fünf Jahren fast, hier gestartet sind, haben wir auch deutlich breiter noch investiert.
Also da hatten wir ja auch noch mehr Medizin, Technik und so weiter da drin.
Und heutzutage fokussieren wir uns stärker, weil wir einfach gesehen haben, es ist super schwierig wirklich zu verstehen, warum entwickelt sich dann ein Unternehmen gut oder schlecht.
Man muss die einzelne Industrie gesamt verstehen, nicht nur die Technologie.
Deswegen findet man heute in unseren aktiven Fonds eben keine Medizintechnik mehr, die man verstehen muss, außer Compass Pathways.
Aber das ist eine andere Story, weil wir uns wirklich jetzt auch noch stärker fokussiert haben.
Das ist die Pilznummer vom Kollegen Angermeyer.
Das ist doch schön, das ist doch wunderbar.
So ein bisschen verrückt sind wir ja alle.
Jetzt muss man ja sagen, bisher hattest du ja mit deinen Fonds, mit den Public Fonds nicht unbedingt das...
glücklichste Händchen, was so Timing anbetrifft.
Als du im Januar dann deinen ETF gestartet hast, den KI-ETF, haben ja viele schon geungt, oh, die KI ist jetzt die Blase, wird jetzt bald platzen, wenn der Frank was auflegt.
Aber jetzt muss man sagen, es ist gar nicht so schlecht gelaufen.
Ich habe mir das mal angeschaut, ihr habt seit Auflage 26,4% gemacht und ich habe mal sämtliche KI-ETFs dagegen gestellt, die man in Deutschland so kaufen kann.
Und es gibt nur zwei.
die wirklich besser sind von ETFs.
Einmal von iShares, den AI Innovation und einmal den AI Infrastructure.
Aber so den Klassiker, den X-Trackers Artificial Intelligence und Big Data, der ist ja nur mit 20,7 Prozent.
Habt ihr sieben Prozentpunkte seit Auflage geschlagen.
Kannst du mir sagen, warum diesmal das Timing besser ist?
Oder vielleicht hast du gar nicht so ein schlechtes Timing?
Genau, da wollte ich mal kurz drauf eingehen.
Ich habe das nämlich extra natürlich vorbereitet.
Einfach mal zu unseren aktiven Fonds.
Disruptive Tech, der hat seit Auflage 1%, also ist jetzt quasi gerade rüber gesprungen, das ist nicht toll, aber in den letzten zwei Jahren hat er 73% geliefert und Year-to-Date 20%.
Unser Small Mid-Cap hat seit Auflage 22% geliefert.
Unser Clean Tech hat seit Auflage 51% geliefert und Year-to-Date 30%.
Und wenn wir dann in den semiprofessionellen Bereich gehen, also nur für die, die sich noch mehr trauen und halt anders zertifiziert sind, dann hat dieser Fonds, unser EIF, seit Auflage 45% gemacht und in den letzten zwei Jahren 137%.
Ich würde sagen, wir haben da doch ganz gut abgeliefert.
Wer jetzt noch bei den ganzen Zahlen durchblicken kann, der ist gut.
Aber ihr habt mit eurem KI-ETF den Disruptive Tech sogar geschlagen.
Der ist seit Auflage des Gleichen, ist ja nur halb so gut gelaufen.
Warum läuft euer KI-ETF so viel besser als der Disruptive Tech?
Gut, KI ist aktuell natürlich das Thema, was an den Börsen, glaube ich, am meisten Zuspruch erfährt.
Und entsprechend ist da, wenn das ein ETF ist, der gerade den Fokus genau darauf hat, dass das jetzt in den letzten drei, vier Monaten besser lief, ist, glaube ich, nicht so überraschend.
Vielleicht sagst du mal kurz, was ihr da genau gemacht habt, damit die Leute verstehen, was diesen KI-ETF ausmacht.
Und es ist ja ein aktiv gemanagter, der aber nur zweimal im Jahr, glaube ich, umpositioniert wird oder vielleicht erklärt ihr mal genau, wie das genau funktioniert, wann was umgewichtet wird, wann was rauskommt, wann was reinkommt, damit Leute wissen, was kaufen sie da, wenn sie den euren TEQ General Artificial Intelligence ETF, so heißt er nämlich, ich wollte einmal den Namen nennen, den auch kaufen.
Vielleicht mal angefangen, weil manche Leute sagen, das haben wir jetzt ganz spontan mal aufgelegt, aber das Projekt ist auch seit über zwei Jahren in der Entwicklung.
Was haben wir gesehen?
Wir haben mit unserem eigenen Research gesehen, wir glauben an diese generelle künstliche Intelligenz.
Also das wird passieren.
Wir glauben, KI ist keine Bubble oder kein Hype.
Das wird sicherlich volatil bleiben, aber wir glauben, das ist jetzt die wichtigste Erfindung der Menschheit.
Wahrscheinlich auch die letzte leider.
Also das ist ein anderes Thema.
Aber das ist ein Projekt, an dem wir wirklich viele Jahre gearbeitet haben, einen eigenen proprietären Index aufgebaut haben, der schon seit Ende 2024 auch offiziell tickt.
Also kein Backtesting, sondern das sind Index und das war einfach eine sehr...
lange Reise.
Und jetzt übergebe ich mal an dich, Richard, wie das Ding genau funktioniert.
Genau, also vielleicht um direkt eine Sache klarzustellen, es ist kein aktiver ETF, sondern es ist ein regelbasierter ETF, der auf einem Index basiert, wo es eine Guideline gibt, an der wir uns entlanghangeln.
Vielleicht mal kurz, wie kam es überhaupt zu der Idee, diesen ETF aufzulegen?
Wir haben uns im Rahmen unseres Research für die aktiven Fonds natürlich intensiv mit KI beschäftigt.
Und irgendwann wurde uns dann klar, wie monumental wichtig dieses Thema ist und sein wird über die nächsten Jahre.
Und dann haben wir zunächst mal nur für uns persönlich, also für Frank, fürs Team, für mich überlegt, okay, wie können wir das gesondert in unseren privaten Portfolios abbilden?
Und dann haben wir uns mit den ETFs beschäftigt, die du gerade unter anderem genannt hast.
Das heißt, wir haben uns im Markt umgeschaut und aus verschiedensten Gründen hat das dann nicht so gut zu dem gepasst, was wir eigentlich haben wollten.
Da ist dann zum Beispiel zu viel Fokus auf die Magnificent Seven wieder.
Da ist dann Nvidia bei 9% wieder in diesen ETFs.
Oder es ist...
Bank of America.
Genau, es sind Titel drin, wo wir nicht so genau verstehen, was das jetzt mit AI zu tun hat.
Oder es ist irgendwie kein China drin.
Oder alle möglichen Faktoren, die aus irgendeinem Grund dazu geführt haben, dass wir gesagt haben, okay, es gibt nichts, was dieses Thema so abbildet, wie wir es gerne hätten.
Und dann haben wir gesagt, okay...
Wollen wir das dann einfach mit einem aktiven Fonds machen?
Also sollen wir uns einen neuen aktiven Fonds bauen, der das abbildet?
Da war dann aber das Thema, dass wir gesagt haben, die Entwicklung ist dermaßen rapide, also die technologische Entwicklung ist dermaßen rapide in diesem Bereich, dass wir uns aktuell nicht zutrauen, das ganzheitlich abzubilden durch aktives Stockpicking.
Das Schöne ist aber, dass die Kategorien von Unternehmen die sozusagen die Wertschöpfungskette bilden, die die Basis für das ganze Thema ausmachen, die sind bereits heute absehbar.
Und das macht das Thema dann eben für so eine Indexstrategie irgendwie zugänglich.
Und dann haben wir gesagt, okay, dann bauen wir uns einen regelbasierten Index.
Das hat dann, wie Frank gesagt, eine ganze Weile gedauert, weil der muss dann natürlich angemeldet werden und so weiter.
Da muss man sich einen Partner suchen.
Aber diesen haben wir dann so gebaut, wie wir es halt gerne hätten.
Eben mit...
reduzierten Klumpenrisiken, mit der gesamten Wertschöpfungskette, mit nur echten Titeln, die wirklich was mit diesem Thema General AI.
Global.
Global, also auch nicht nur USA und so.
Und ja, und irgendwann haben wir das dann eben aufgelegt, diesen Index.
Aber eben noch eine kurze Frage.
Wenn ihr es sagt, so wie wir es gern hätten, das ist ja dann schon aktiv.
Ihr meint, ihr hättet auch gern vieles, aber ihr habt ja jetzt, die Regeln habt ihr selbst aufgestellt.
Das muss man vielleicht sagen.
Also insofern ist es schon die Regeln aktiv und dann, wie das Ganze dann exekutiert wird, das ist dann passiv.
Richtig, also der ETF bildet 100% passiv den Index ab und der Index ist aber natürlich von uns entwickelt, so wie wir das für sinnvoll halten.
Das heißt, natürlich sind da gewisse aktive Elemente drin, auf jeden Fall.
Aber es ist jetzt nicht so, dass wir morgens hier ins Büro kommen und dann sagen, die Aktie kommt rein oder die kommt raus.
Das geht nicht, sondern...
Wir müssen uns an diesen halbjährlichen Rebalancing-Zyklus halten.
Wir müssen die Regeln befolgen, die in der Guideline sind.
Und ich glaube, das ist der Unterschied eben zu diesen aktiven ETFs.
Zum Beispiel dieser iShares, den du genannt hast.
Da sitzen einfach Fondsmanager, die aktiv entscheiden jeden Tag, was kommt rein, was kommt raus.
Und das ist bei uns nicht der Fall.
Okay, jetzt sag mal, wie der Index zusammengebaut worden ist und welche Regeln da gelten.
Weil das ist ja dann die Essenz der ganzen Geschichte, wenn man verstehen will, was es für ein ETF ist.
Ja, genau.
Also ich habe eben von den Kategorien von Unternehmen gesprochen, die relevant sind für diese Wertschöpfungskette.
Und aus unserer Sicht gibt es da vor allem fünf Kategorien.
Die erste Kategorie, das sind die eigentlichen AI-Entwickler, also die, die wirklich diese Modelle bauen oder trainieren.
Meistens sind das gleichzeitig auch dann die Cloud-Provider, das heißt die Hyperscaler.
Und so weiter.
Das heißt, das ist die erste Kategorie.
Und davon fehlen einige, weil die halt noch nicht in der Börse sind und die würden dann Rebalancing reinkommen.
Kommen die dann sofort rein, wie der S&P 500 hat sich ja extra die Indexregeln verändert, damit die schnell reinkommen?
Oder wäre es so, dass ihr dann euren normalen Turnus alle halbe Jahre wird rebalanced?
Dann ist halt, weiß ich nicht, so ein Serubrass oder weiß ich nicht, OpenAI, falls sie dann an die Börse gehen, oder SpaceX, ich weiß nicht, ob die überhaupt dann da reinpassen würden in das Konzept, kommen die dann erst nach einem halben Jahr rein.
Ja, genau.
Also bei uns wird das ganz normal regelbasiert nach dem üblichen halbjährlichen Zyklus gemacht.
Das heißt, so ein Cerebras, was du angesprochen hast, die jetzt ja gestern oder vorgestern irgendwie an die Börse gegangen sind.
Seit gestern, genau.
Also seit Donnerstag.
Die würden dann, wenn sie relevant sind und die Regeln erfüllen, laut der Guideline, dann würden die im Herbst, also im Oktober, das in unseren Index aufgenommen werden.
Also das heißt, das ist die erste Kategorie.
Da vielleicht, da können wir auch gleich nochmal zu sprechen, da sind eben nur auch Unternehmen relevant, die auf dieses Thema General AI, also nicht Narrow AI, wie man sie vielleicht in der Vergangenheit oft definiert hat, sondern wir wollen auf General AI abziehen.
Ich würde einmal den Unterschied erklären zwischen Narrow und General, damit wirklich alle hier mitgenommen werden.
Ja, gerne.
Also der Unterschied in der Vergangenheit war es so, wenn man von AI gesprochen hat, hat man meistens eigentlich von Narrow AI oder hat man meistens Narrow AI gemeint.
Narrow AI bedeutet...
ja, also wörtlich übersetzt enge oder beschränkte KI.
Das heißt, das ist eine KI, die in irgendeinem spezifischen Bereich, beispielsweise bei der Bilderkennung oder beispielsweise bei, weiß ich nicht, einem Schachcomputer oder so, in irgendeinem Bereich sehr, sehr stark ist, aber nur da.
Das heißt, das ist irgendwie beschränkt und kann nicht generalisieren auf andere Bereiche.
Und jetzt aber, also seit der Transformer-Architektur, die Google, ich glaube, 2017 oder 2018 oder so rausgebracht hat, gibt es halt diesen technologischen Trend hin zu mehr generalistischen Systemen.
Das heißt, das sind KIs, die nicht nur in einem Bereich stark sind, sondern die in ganz unterschiedlichen Domänen ihre Stärken haben.
Das heißt, die können sowohl Bilder erkennen, Texte verarbeiten, programmieren, rechnen etc.
Das heißt, die können in ganz unterschiedlichen Bereichen sind die stark.
Und das ist das, worauf wir abzielen hier.
Und eben nicht irgendeine Nischen-KI, die in irgendeinem Bereich etwas vielleicht sehr, sehr gut kann, sondern wir wollen diese großen generalistischen Systeme.
Das heißt, das ist die erste Kategorie.
Wie gesagt, AI-Entwickler und meistens dann auch Cloud-Provider in einem.
Die Sache ist, diese Unternehmen brauchen logischerweise das, was jeder über die letzten Jahre wahrscheinlich mitbekommen hat, KI-Chips.
Das heißt, das sind die Prozessoren, die CPUs, GPUs, Networking-Chips und noch verschiedene andere.
Memory natürlich über die letzten Monate, Jahre auch sehr relevant geworden.
Das heißt, das sind die Unternehmen in der zweiten Kategorie, die diese AI-Chips designen vor allem.
In den meisten Fällen sind das nicht die, die das dann auch tatsächlich bauen.
Also wie dir klar ist, Nvidia baut keinen einzigen Chip selber.
Die brauchen dafür eine Wertschöpfungskette.
Das ist dann das, was in der Kategorie 3 reinkommt.
Das heißt, das ist die AI-Chip-Fertigung.
Da sind dann Unternehmen drin wie die Semiconductor Foundries, die Semicap-Unternehmen, die das Equipment liefern für diese Foundries.
Und im Grunde alles, was man braucht, um halt so einen Chip vom Design wirklich zu einem physikalischen Produkt werden zu lassen oder dazu überführen.
Nenn doch mal ein paar Produkte, ein paar Aktien, damit die Leute es wissen.
Wahrscheinlich ist das sowas wie Cadence oder wie, weiß ich nicht.
Genau, also die Idee.
Ja, also die EDA-Firmen, EDA-Software wie zum Beispiel Cadence und Synopsis natürlich drin.
Die Semiconductor Foundries, also da ist dann zum Beispiel eine TSMC drin oder eine Samsung.
Das ist da ein Beispiel.
Dann Unternehmen, die das Equipment liefern.
Also ich glaube, der Klassiker, den jeder kennt, ist ISML.
Aber da gibt es halt auch kleinere Spieler, die irgendwie relevant sind, die irgendeinen wichtigen Prozessschritt abbilden mit ihren Maschinen.
Und das sind dann so Beispiele.
Zum Beispiel in Europa haben wir da hier ein Besi.
aus den Niederlanden mit drin.
Oder aus Japan gibt es einige Spieler, die natürlich relevant sind.
Genau, also im Grunde alles, was man braucht, um so einen Chip halt zu bauen.
Das, was diese FAPs so teuer macht, wenn man es vereinfacht sagen möchte.
Wer hat da auch Applied Material mit drin?
Genau, Applied ist drin, LAM Research, KLA, Tokyo Electron, das sind so diese Namen.
All die Highflyer der letzten Wochen.
Okay, sehr gut.
Genau, also die sind natürlich aufgrund dieses KI-Hypes sehr gut gelaufen über die letzten Monate.
Aber da können wir auch gleich nochmal zu kommen.
Bei den Bewertungen ist das jetzt nicht völlig aus dem Ruder gelaufen.
Aber egal, können wir gleich nochmal zu kommen.
Dann, also das war die dritte Kategorie.
Die vierte Kategorie, das sind die Unternehmen, die die Recheninfrastruktur, also sozusagen diese Datencenter bauen, beliefern etc.
Das heißt, da kommt dann sowas rein wie die Co-Location-Spieler oder die Also sowas wie Realty oder Equinix?
Ja genau, Equinix ist so ein typischer Co-Location-Provider, aber halt auch so Unternehmen, die zum Beispiel die Leistungselektronik...
Kühlung?
Vertiv?
Vertiv ist natürlich drin, die Kühlung, also Vertiv macht zum Beispiel Kühlsysteme für Datencenter, die Stromversorgung, teilweise die Software, die das Ganze steuert im Datencenter ist da mit drin.
Genau, also das ist die vierte Kategorie, weil das natürlich gebraucht wird.
Es bringt dir nichts, wenn du die Chips hast, aber das halt nicht in den Datencenter dann umsetzen kannst.
Und dann zu guter Letzt, das ist die fünfte Kategorie, da kommen die Unternehmen rein, die die Software, also sozusagen die Datenplattformen liefern, mit denen dann Unternehmen wie, weiß ich nicht, Daimler-Benz oder so, ihre Unternehmensdaten dann mit der Cloud verbinden können.
Das heißt, das sind die Datenplattformen und gleichzeitig dann auch Cyber Security Spieler, weil du da sehr sensible Daten hin und her schickst übers Internet und entsprechend ist das genauso relevant.
Das heißt, ja, also Datenplattform und Cyber Security und also IT-Sicherheit ist dann in der fünften Kategorie.
Und damit haben wir...
Das wäre so Datadog, Palo Alto oder was ist das?
CrowdStrike, Palo Alto, aber zum Beispiel auch sowas wie eine SAP oder eine Salesforce oder sowas.
Weil wir glauben, dass das weiterhin ein wichtiger Speicher wird und dann Agents mit diesen Systemen sprechen.
Wir gehen aber nicht höher in der Wertschöpfungskette, wo auch ganz tolle Werte generiert werden können, sondern wir machen genau da Stopp, wo dann halt quasi die Daten gespeichert und für Agents zugreifbar gemacht werden.
Sie macht nicht sowas wie DIR, DIR ist ja so ein klassischer Agrarhersteller und da sagen die Leute, Mensch, da wird KI genutzt und dann können die ihre Felder besser bestellen.
Aber wie macht ihr jetzt genau die Abgrenzung?
Es gibt ja Palantir, die sagen, nee, KI machen wir eigentlich gar nichts, sondern wir bereiten nur die Daten für KI vor.
Ist das jetzt schon KI?
Also Palantir ist in diesem fünften Bucket drin.
Aber zum Beispiel, wo wir einen Cut gezogen haben, ganz bewusst, und da kann man auch andere Meinungen haben, aber wir haben für uns den Cut da gezogen, ist eben zum Beispiel bei reinen KI-Anwendern, also so eine Bank of America, die in manchen KI-Fonds drin ist, ist bei uns nicht drin.
Oder ein John Deere, was du gerade angesprochen hast, das ist ein Agrarmaschinenhersteller, das sind Anwender von KI, aber nicht die Wertschöpfungskette für uns.
Dann zum Beispiel Energieunternehmen haben wir nicht drin.
Und auch sowas wie Rohstoffe, was teilweise auch drin ist in manchen KI-Tipps, haben wir ebenfalls nicht drin, weil das für uns das Exposure einfach verwässert.
Man kann das beliebig weit ziehen.
Wir haben dann gesagt, wir machen bei diesen fünf Kategorien und maximal 100 Unternehmen Schluss.
Sonst ist das zu verwässert und eigentlich dann nicht mehr das, was wir haben wollten.
Wie wären diese 100?
Nehmen wir an, jetzt kommen ganz viele neue an den Markt und auf einmal haben wir eigentlich ein Universum von 200.
Oder ich weiß nicht, wie groß ist euer Universum, wenn du diese fünf Kategorien machst?
Und wie werden dann diese 100?
Oder ihr habt ja nicht ganz 100, ich glaube irgendwas in den 90ern.
Wie wird das jetzt ausgewählt aus diesem ganzen Universum?
Gibt es da irgendwelche Kriterien?
Also zunächst mal, wie gesagt, ist alles in den Regeln festgelegt.
Die öffentlich einsehbar sind unter jedem.
Genau, also pro Kategorie, ich habe gerade diese fünf Kategorien beschrieben, pro Kategorie kommen maximal 20 rein.
Und das Ganze passiert über einen Auswahlprozess.
Wir bekommen zunächst mal so eine Art Index-Universum von unserem Index-Provider.
Da wird dann eine Relevanz bestimmt über gewisse Metriken, ob das für das Thema eine Relevanz hat, ja oder nein.
Und am Ende wird dann nur noch gesagt, okay, wir nehmen die größten 20, die alle Regeln erfüllen und die kommen rein.
Das heißt, es gibt irgendwo eine rote Linie, wenn ein Unternehmen zu klein ist oder nicht relevant genug, dann...
fallen die weg.
Ich glaube, in unserer Datenbank, die wir so intensiv tracken, sind einige hundert, also über drei, vier hundert Unternehmen sind da drin, die natürlich Relevanz haben.
Am Ende schaffen es dann aber nur 94 tatsächlich rein, weil die Kategorien teilweise voll sind.
Aber warum jetzt, das verstehe ich jetzt nicht ganz, ihr habt 400 Unternehmen, dann würde ich da immer das Maximum ausschöpfen, weil doch immer 20 reinpassen.
Oder habt ihr in einzelnen Kategorien, habt ihr dann doch nicht so viele?
Oder wie kommt das, wenn wir 94 sind?
Ja, zum Beispiel in der ersten Kategorie, also da, wo diese AI-Entwickler und Hyperscaler zum Beispiel drin sind, da gibt es ehrlich gesagt nicht so viele.
Also zum Beispiel, ja, ich weiß nicht, wie viele Player es gibt, die wirklich Leading-Edge-General-AI-Modelle.
Und viele sind halt noch private.
Das ändert sich jetzt ja gerade.
Also wahrscheinlich wieder Anthropic, OpenAI und so weiter dahin und dann kann man es machen.
Aber deswegen ist es da offen.
Was mir sehr wichtig war, ist, dass wir eben kein einzelnes Stockpicking machen.
Und deswegen ist jeder, egal wie groß er ist, Nvidia oder wer auch immer, bei 3% gecappt.
Also kein Unternehmen ist beim Rebalancing.
Natürlich kann es dann hochschießen wie ein AMD oder keine Ahnung was.
Aber 3% maximal.
Die kleineren Unternehmen bekommen mehr Anteile.
Mit 0,3% sind die relativ stark gewichtet, damit wir halt wirklich diese Breite haben.
Und das andere ist, wir haben Japan drin, wir haben Latin America drin, wir haben China drin.
Wir wollten wirklich global gehen und nicht diesen...
Overhang von US.
US ist toll, natürlich haben wir auch viel US, aber wir wollten möglichst viel Active Share, wie man das nennt, also wirklich eine starke Unterscheidung von der Nasdaq und diesen ganzen breiten Indizes generieren für unser eigenes Portfolio.
Ja, durch dieses Gewichtungskonzept, was Frank gerade angesprochen hat, mit diesen Obergrenzen von 3%, also selbst das größte Unternehmen Nvidia kriegt beim Rebalancing 3% und die kleinsten eben mindestens 0,3%.
Dadurch bekommt man halt eine schön breite Verteilung, das ist neben dem Fokus, den wir haben wollen auf General AI, gibt uns das eine Diversifizierung in diesem Bereich.
Das heißt, über diese 94 Unternehmen hinweg haben wir im Vergleich mit vielen anderen KI-ETFs einfach eine schöne Diversifizierung, was eben auch Teil unserer Philosophie ist, dass wir das abbilden wollten und was wir halt in vielen anderen KI-ETFs einfach nicht gefunden haben.
Wie ist jetzt die Gewichtung?
Wird das dann doch nach Market Cap gemacht?
Aber dann wird einfach gesagt, okay, drei Prozent Maximum oder wie ist jetzt die Gewichtung?
Oder ist das auch so eine Gefühlsfrage, so wie wir es gerne hätten?
Oder ist das auch regelbasiert?
Nee, nee, es ist komplett regelbasiert.
Also unser Index Provider, das ist die Naro aus Köln, was die machen im Grunde, die fangen erstmal an mit dem rein marktkapitalisierungsgewichteten Index.
Und dann werden Ober- und Untergrenzen eingezogen.
Das heißt, Nvidia würde wahrscheinlich rein aufgrund der Marktkapitalisierung wahrscheinlich wieder bei 8, 9 Prozent oder so stehen.
Da wird dann gesagt, okay, das schneiden wir ab.
Und das wird umverteilt auf die anderen.
Und das ist dann so ein iterativer Prozess, mit dem wir uns dann dieser finalen Verteilung annähern.
Und genau, also das ist da die Idee.
Und das Universum?
Welches Kriterium ist da genau das Prägende?
Das sollen ja auch viele wissen, diese 400 Titel, die ihr irgendwie reinbekommt.
Wird da geguckt, Anteil von KI am Umsatz?
Was ist so die Idee darunter?
Also zunächst mal, der Auswahlprozess passiert erstmal auf einer Fact-Set-Industry-Classification.
Das heißt, es gibt eine Liste von Industry-Klassifikationen, die theoretisch reinkommen können.
Das ist unser Start.
Universum.
Das sind, glaube ich, sogar 1.000 oder 1.500 oder also richtig viele Unternehmen.
Dann machen wir entsprechend des Regelwerks, was wir uns gegeben haben, eine Art Auswahlfilter, wo wir sagen, okay, also als Beispiel, in diesem Industry-Universum ist jetzt auch irgendwie eine Toyota drin.
Und dann sagen wir, okay, aus dem und dem Grund halten wir Toyota und das können wir dann auch quantitativ immer begründen, nicht für so relevant im Bereich General AI-Entwicklung.
Beispielsweise, weil deren Umsätze in anderen Bereichen gemacht werden oder weil die halt nur Nutzer sind, aber kein Entwickler oder irgendwie sowas.
Und wir haben dann so ein Scoring-System entwickelt und dann kommt halt am Ende raus, okay, Toyota ist unterhalb des Thresholds, weil die nicht genug Punkte einsammeln in den Kategorien.
Und dafür ist aber zum Beispiel eine Palantir.
Oder eine Micron oder eine Besi aus den Niederlanden ist dann halt drin.
Jetzt ändert sich das ja regelmäßig.
Jetzt haben wir beispielsweise Ford, die waren bis vorgestern noch ein Autohersteller.
Und auf einmal kommt morgen Stanley mit einer Analyse und sagt, Mensch, die machen auf einmal bei Batteriespeicher mit.
Was ist denn das für ein geiles Ding?
Auf einmal kriegt Ford eine KI-Fantasie und alle sagen, Mensch, Ford.
Die tun was.
Die können was oder die Ford oder irgendwie so einen Spruch hatten die.
Und auf einmal sind sie in KI-Play.
Wie wird denn das bei euch gemacht?
Entsprechend das Regelwerk.
Das heißt, wir würden beim nächsten Rebalancing, würden wir diese Liste wieder durchgehen.
Und natürlich machen wir das nicht erst an dem Tag, sondern wir haben das immer kontinuierlich irgendwie auf dem Schirm, was in der Welt passiert.
Und wenn dann Ford plötzlich sagt, wir investieren jetzt.
zig Milliarden...
Sehr weit weg.
Bevor Ford in unseren Index kommt, muss noch sehr viel passieren.
Rein theoretisch jetzt, wenn die sagen, wir investieren ab jetzt 50 Milliarden in Datencenter und wollen Hyperscaler werden.
Dann gucken wir uns das an.
Die Batterien sind eher auf der Energieseite.
Das ist so Ford Energy.
Die haben wohl noch so ein paar alte Autobatterien da rumliegen, weil sie ja mal einen EV-Push machen wollten.
Die sind nicht alle verbaut worden, weil sie, glaube ich, das nicht so hittig hingekriegt haben.
Und jetzt sind sie aber auf einmal mit diesen Batterien einfach der Mega-KI-Plate.
Turnschuhe könnten es vielleicht schaffen.
Ich glaube, Allbirds sind die nicht gerade gemerged auf komplett KI.
Ja, genau.
Die würden es bei euch schaffen.
Nein, nein, nein.
Also wenn Ford, also es hängt natürlich auch davon ab, dass die da wirklich, sagen wir mal, messbar irgendwas machen.
Das reicht jetzt nicht nur, dass der CEO sagt, wir finden KI toll.
Natürlich reicht das nicht.
Sondern wenn die jetzt anfangen.
20, 30, 40 Prozent ihres Umsatzes in dem Bereich zu machen, dann sind die natürlich relevant.
Und dann kommen die irgendwann auch rein.
Aber wie gesagt, wir können nicht einfach entscheiden, wir finden die jetzt gut und deswegen kommen die rein oder so.
Jetzt würde mein Freund Pip sagen, ihr nehmt die Schrotflinte und haut einfach auf alles, was KI heißt, drauf.
Und dann kommen da halt 100 Werte rein.
Und zufällig ist es halt gut gelaufen.
Das wäre so die Frage.
Was sagten dir solchen Kritikern, die sagen, das ist das Schrotflintenprinzip.
Wer einen Schrotflinten-KI-Fonds kaufen will, soll es tun.
Aber jeder, der ein bisschen systematischer das haben will, der sollte es besser nicht machen.
Also was ich da sagen würde, erstens, wer einen aktiven Fonds in dem Bereich haben möchte, kann das gerne kaufen.
Wir haben das halt nicht im Angebot.
Das, was wir machen, ist ein regelbasiertes Produkt.
Aus unserer Sicht ist das in dem aktuellen Umfeld die sinnvollste Art, dieses Thema im Portfolio abzubilden.
Wenn Pip das anders sieht, ist das fein.
Wir haben das für uns so gebaut und wir sehen auch anhand des Zuspruchs, den wir jetzt gerade sehen bei unseren Kunden, dass das irgendwie ankommt, dieses Konzept.
Gerade eben auch, weil es diese Klumpenrisiken zum Beispiel, die in anderen Fonds vorhanden sind, halt.
Und der Index hat ja auch mit 68% Performance, Achtung, das ist nicht der ETF, da kann es Tracking-Fehler geben, aber der Index ist ja schon länger am Markt und hat halt gezeigt, dass er nicht nur in diesen KI-Hype-Zyklen gut funktioniert, sondern auch sonst.
Und wir haben es genauso gebaut, wie wir es für unser eigenes Depot haben.
Ich bin ein sehr glücklicher Seed-Investor.
Ich glaube daran, dass es langfristig...
Keine Anlageberatung oder Empfehlung, aber ich glaube, es ist langfristig ein wirklich gutes, ruhiges, natürlich hat es eine Volatilität, weil es Aktien sind, aber generell ein ruhiger Ansatz.
Es wird auch absolut immer Leute geben, die noch besser performen.
Also wenn man jetzt den DRAM-ETF nimmt, 20% Micron, der hat es, glaube ich, 100% gemacht.
Aber das ist ein ruhigeres Produkt, um diese Wertschöpfungskette quasi abzubilden.
Okay, das habe ich verstanden.
Jetzt habt ihr von großem Zuspruch gesprochen.
Und dann gucke ich mal rein, wie viele Assets an der Management sind, dann sehe ich da 8,8 Millionen.
Das klingt jetzt, ich weiß nicht, wie viel du jetzt als Seed-Investment reingepackt hast.
Jetzt muss man ja noch sagen, 25 Prozent ist ja gelaufen.
Also das ist auch nochmal gepimpt worden.
Wie viel ist denn da jetzt fremdes Geld drin?
Also ich glaube, Frank hat Seed-Investment von einer Million gemacht.
Und wir haben diese Woche die 10 Millionen Assets an der Management.
Echt?
Dann ist der Bloomberg ja wirklich alt.
Das ist ja wirklich gemein.
Ja, das ist jetzt erst gestern oder vorgestern.
Okay, okay.
Kamen da genügend Zuflüsse rein.
Aber...
Wir sind happy, weil es geht halt ständig hoch.
Wir haben keinen Abfluss, sondern wir haben halt einfach...
Man sieht immer, wenn diese nächste Million, so funktioniert das beim ETF, du hattest ja auch.
Chris von Naro bei dir, das ist komplex so ein ETF und deswegen sind wir froh, es über die 10 gelaufen zu sein, aber sehen halt einfach, dass jede Woche was dazu kommt und sind da sehr happy.
Die ETF ist ja sowieso viel hipper oder viel, ja.
Besser als jetzt so einen klassischen alten Fonds, wie ihr ja die anderen strukturiert habt.
Seht ihr, dass dieser ETF-Vorteil, dass der wirklich zieht?
Und denkt ihr euch so, hätten wir mal ETFs auch mit den anderen Dingern gemacht?
Man kann ja auch einen richtig aktiven Fonds als ETF-Mantel nehmen, wenn man Kathy Wood sich anschaut.
Oder sagt ihr, nee, nee, wir lassen die anderen Fonds, wie sie sind und wir lassen das als ETF.
Ja, ich, also...
Ehrlich gesagt, für uns ist das eine Ergänzung zu den bestehenden Produkten.
Also je nachdem, was man machen will mit Produkten, können unterschiedliche Investmentvehikel irgendwie Sinn machen.
Bei den bestehenden Fonds ist aus unserer Sicht dieser aktive Ansatz das, was wir für sinnvoll erachten.
Wie gesagt, bei diesem reinen KI-Thema und wenn man das abbilden will im Portfolio, dann macht aus unserer Sicht dieser passive Ansatz mehr Sinn.
Aber das ist für uns kein Widerspruch.
Je nachdem, was man machen möchte, macht halt einen unterschiedlichen Ansatz Sinn.
Man muss auch mal reingucken, ETFs, ja.
Wir finden das ja auch gut.
Das ist ja auch ein ETF.
Man könnte es genauso als Fonds abbilden, ganz ehrlicherweise.
Weil wer braucht denn in der Realität dieses Trading, was ja ein ETF bietet, dass der wirklich in Echtzeit raus kann.
Ich finde das cool.
Deswegen haben wir es gebaut.
Es passt auch zu dem Produkt.
Aber ganz ehrlich, man kann auch beim Fonds die Gebühren deutlich runternehmen und für, sage ich mal, 95 Prozent der normalen Menschen ist es vollkommen ausreichend, wenn sie einmal am Tag, also immer, wann dieser Cut-off ist, kaufen und verkaufen können und gut ist.
Deswegen will ich gar nicht pro ETF oder pro Fonds sprechen.
Das hat beides Vor- und Nachteile, aber es ist viel wichtiger, was für ein Produkt steht dahinter, was für eine Strategie.
Ja, absolut.
Jetzt habt ihr 69 Basispunkte, kostet das Ganze, also 0,69 Prozent.
Wie viel kriegt ihr davon noch?
Ihr müsst jetzt ja bezahlen Hauk- und Aufhäuser.
Wie viel kriegen die?
Kriegen die 12 Basispunkte ungefähr?
Doch, ich kann das komplett offenlegen.
Ja, auf gar keinen Fall werde ich das tun.
Ich kann dir nur einfach sagen, das ist nicht so attraktiv.
Das ist einfach ein, wir wollten, das haben das Produkt für uns und dann verdient man auch Geld, wenn man da hunderte Millionen drin hat irgendwann.
Aber dieses ganze ETF-Game, das ist ja in der Industrie bekannt, ist auf der einen Seite teilweise noch teurer als ein Fonds, gerade wenn man in Boutique ist.
Und dann gibt es auch noch ein Mehrwertsteuerthema, was man zahlen muss und so weiter.
Also rein jetzt von den...
von den Assets an der Management jetzt ganz vermögend zu werden, das ist schwierig, sondern da bin ich doch deutlich glücklicher als Investor des Produkts.
Aber man kann damit auch Geld verdienen, wenn man da viel Geld drin hat.
Wie viel müssen, habt ihr so einen Break-Even-Punkt, wo ihr sagt, ab dann klingelt es auch in Bonn?
Ja, also ich glaube, so kann man das nicht jetzt auf irgendwie eine Zahl runterbrechen.
Aber ich sage mal so, wenn da jetzt irgendwann mal ein paar hundert Millionen drin sind, dann wird das natürlich irgendwann spannend.
Aber mit 10 Millionen noch nicht.
Mit 50 vielleicht?
Ja, ich glaube, 50 Millionen sollten da drin sein, dass das dann bei uns...
Dann ist es break even, dann ist es nicht mehr Mäzenatentum oder Weltverbesserung, sondern dann ist es auch ein Geschäftsmodellprodukt.
Die anderen Fonds haben doch auch nie richtig...
Da zahlt ihr doch auch drauf, oder?
Nee, also mittlerweile sind wir jetzt wieder über den 100 Millionen Assets an der Management und wir haben natürlich teilweise auch sogar, man glaubt es nicht, Performance-Fee bekommen, weil auch wenn das bei dir noch der falsche Eindruck ist, unsere Fonds haben durchaus sehr gut performt in den letzten zwei Jahren und von daher ist da jetzt ein stabiles Geschäftsmodell draus geworden.
Wollt ihr wirklich Gewinn mit, mit den Public Investments?
Ja, das war halt ein Weg, das alles aufzubauen, aber insgesamt, ja, natürlich wollen wir noch weiter wachsen.
Aber es ist jetzt einfach ein stabiles Geschäftsmodell geworden.
Und es war auch eine harte Zeit und der Start war auch nicht einfach.
Jetzt machst du ja auch Private Investments und Public Investments und hast in einem Podcast zuletzt erzählt, dass Public Investments die Einfacheren sind und dass du da besser hingehst als Public Investments, weil durch KI Burggräben gar nicht mehr da wären.
Und auch wenn man in ein Startup investieren würde, die Trefferwahrscheinlichkeit viel...
kleiner ist, als sie früher war, weil man halt nicht mehr so viel abschätzen kann, was denn in dieser sehr dynamischen Welt funktioniert.
Ist das so?
Also erstmal einfach ist das nicht, weil ich glaube, der Aktienmarkt ist das bestdotierteste Schachspiel der Welt.
Also das ist sehr, sehr viel Intelligenz mit sehr vielen Dingsern.
Das ist sehr, sehr schwierig, wie man so sagt, den Markt oder die breiten Indizes zu schlagen.
Aber wenn ich an die Opportunitäten schaue im Aktienmarkt, finde ich die aktuell deutlich attraktiver.
als das, was ich im europäischen Venture Capital sehe.
Weil du halt Unternehmen, die immer noch im Small-Mid-Cap-Bereich bist, sehr günstig einkaufen kannst.
Wohingegen, wenn ich die Tickets, die ich im VC mir anschaue, sind mir dafür einfach zu hoch.
Und deswegen finde ich, dass der Public Market gerade sehr attraktiv ist.
Oh, jetzt sagen viele, oh, Public Market, das inhalt so ein bisschen Vibes von den 2000.
Dann kommen wir zu der Frage, haben wir da eine Bubble?
Und wir sehen teilweise Unternehmen wie Zendisk, die 200 Prozent über ihrem 200-Tage-Linie sind.
Andere Unternehmen 400 Prozent über der 200-Tage-Linie.
Und viele sagen, ey, das ist ja völlig übertrieben.
Dann sehen wir ein neues IPO, größter.
Zuwachs bei Seraprass, bei so einem 4 Milliarden oder 5 Milliarden haben sie eingenommen, das Ding seit 2000.
Wir sehen andere Kriterien, die an diesen Hype erinnern, diese Euphorie bei Kleinanlegern und, und, und.
Vielleicht kannst du uns erklären, ob du da...
eine Bubble siehst, die irgendwann platzt oder ob du sagst, nee, nee, da gibt es einen großen Unterschied, weil die Unternehmen jetzt ja auch Geld verdienen und die meisten nicht Cashflow-minus sind, sondern sogar Cashflow-positiv sind und selbst die großen Hyperscaler das Groh ihrer Investments, die ja sehr hoch sind, auch aus dem eigenen Cashflow bezahlen können.
Vielleicht noch dazu, Richard?
Ja, gerne.
Also ich glaube, von meiner Seite aus muss man zunächst mal zwei Bereiche da unterscheiden.
Das eine ist der reine Blick auf die Technologie, völlig unabhängig von der Börse.
Und dann das Thema Börse.
Ich fange mal auf der Technologieseite an.
Aus unserer Sicht ist dieses Thema AI oder General AI keine Blase, wie vielleicht andere Technologiebereiche es sind.
Also da ist es nicht mehr so, dass die Frage ist, kommt das überhaupt oder kann das überhaupt klappen, sondern die Frage ist eher nur, wie schnell wird der Wert generiert und erreichen wir plötzlich diese General AI wirklich?
vielleicht noch vor 2030.
Das ist schon mal der erste Unterschied.
Wir haben nicht so eine Metaverse-Geschichte, wo alle sagen, da treffen wir uns dann irgendwo, was nie funktioniert hat oder nur sehr rudimentär, sondern es ist richtig, schon mal eine Sache, die kommen wird.
Das ist schon mal ein Unterschied.
verbrennen, also nicht verbrennen, sondern investieren gerade massiv Kohle in Tokens und unsere Startups entlassen Leute und verdoppeln ihr Tokenbudget teilweise monatlich.
Das heißt, wir sehen, auch wir selber werfen echtes Geld in diese KI-Industrie rein.
Genau, das heißt also, da wird technologisch gesehen, wird Wert...
jetzt schon generiert.
Das heißt, es ist nicht wie bei anderen Technologien, wo es völlig unklar ist, ob es überhaupt jemals kommt.
Okay, jetzt muss ich mal kurz rechts abbiegen.
Frank, wie viel investiert ihr in Tokens?
Also das würde mich interessieren, weil viele Unternehmen, das sieht man jetzt auch, die sagen, bei Spotify beispielsweise, es ist teuer geworden, unser KI-Budget, weil auf einmal alle Leute Tokens kaufen und Tokens kosten.
Und wenn man dann auch noch Agenten einsetzt, dann hat man nochmal einen Tokenbedarf, der sich vervielfacht.
Wie viel bezahlten ihr für KI im Monat?
Für die gesamte Company?
Ja, also wir haben natürlich hauptsächlich jetzt, sind wir investiert bei Xcentral zum Beispiel, so ein ERP.
Aber wenn ich sehe, also in unserer Gruppe quasi von Freigeist sind das sicherlich mehrere Millionen pro Jahr, die wir da, wo es ja als nur Startups sind, die wir da ein Tokenbudget haben.
Okay, und zahlt ihr jetzt, an wen zahlten ihr?
Hauptsächlich heute noch an Anthropic.
Also hauptsächlich verwenden wir Cloud.
Aber ich pushe gerade auch Richtung Codex, das ist ein OpenAI.
Gerade gestern oder heute kam die erste Entwicklungsumgebung von Elon, den mag ich ja sehr gerne.
Das heißt, wir werden jetzt sicherlich auch mehr diversifizieren, aber aktuell muss man ganz klar auch sagen, bei uns gehen die Millionen quasi straight zu Anthropic.
Okay, und OpenAI, die hast du doch schon mal fast abgeschrieben, ich erinnere mich, als du in Berlin warst, da hieß es so, die sind zurückgefallen.
Da würdest du also doch noch eine Chance sehen, dass sie zumindest ein paar Freigeist-Euro kriegen.
Ja, das genau.
Bevor sie dann irgendwie...
Ja, aber jetzt nochmal, zurück zu dir, Richard.
Okay, aber XAI ist auch, die soll auch was kriegen von euch?
Ja.
Was ist an diesem Modell so geil?
Ich benutze alle Modelle und stelle immer fest, XEI ist schon der ironischste und lustigste Zeitgenosse, aber wenn es um Reliabilität geht und um Glaubwürdigkeit, dann würde ich das jetzt nicht unbedingt benutzen.
Aber vielleicht hast du ja eine andere Anwendung, die bei XEI so geil ist, dass da demnächst jetzt auch ein paar Freigeist-Euro dahin laufen.
Oder es ist einfach Elon, den du so geil findest?
Ja, das Produkt funktioniert.
Bevor SpaceX IPO ist, soll die Wesen auch noch bei ihrem XAI noch ein paar Euro Umsatz aufzeigen können.
Ja, da wird sicherlich nichts funktionieren bei Grog, aber da muss einfach Elon das Geld bekommen.
Nein, also ich glaube, dass XAI eins der besten Modelle hat.
Und gerade jetzt auch mit dem Zusammenlegen von Cursor, die ja auch ein eigenes Modell entwickelt haben.
Und dann dem großen Kapazitäten, auch mit Blackwell, was einen Unterschied macht, wie ich die Modelle trainieren kann, ist XAI da herausragend aufgestellt.
Und man sieht auch, dass immer mehr B2B-Revenue da von anderen großen Unternehmen reinläuft.
Also wir tun es ja bis heute eben noch nicht.
Aber ich glaube, wenn ich jetzt die nächsten drei...
sechs Monate nach vorne schaue, dann werden da die Budgets deutlich stärker verteilt werden.
Und Google übrigens auch.
Es könnte auch, dass Gemini jetzt nochmal mit einem neuen Coding-Modell kommt, was ich nicht weiß.
Also aktuell 100 Prozent oder 95 Prozent geht zu Anthropic.
Das, glaube ich, wird sich sehr stark verändern in unserer Gruppe der Unternehmen in den nächsten Monaten.
Aber hat sich nicht stutzig gemacht, dass Elon jetzt seine Rechenkapazität noch an...
Antropic untervermietet hat und weil sie eben mit ihrem eigenen Modell nicht die ganze Kapazität, die sie geschaffen haben, jetzt ausnutzen?
Nein, das ist ja ein älteres Rechenzentrum, was sie da bekommen haben.
Und die letzte Generation von Nvidia-Chips, die sie einsetzen, die bleibt ja weiterhin für XAI verfügbar und auch sehr spannend.
Nach meinem Wissen ist das Modell...
von XAI eins der effizientesten.
Das heißt eben, dass das Clawed, was ja das Modell ist von Anthropic, ist relativ ineffizient, also braucht sehr viele Ressourcen und die werden das sicherlich auch noch optimieren.
Aber es ist erstaunlich, wie effizient XAI läuft und damit auch weniger Ressourcen braucht.
Das heißt, das Wachstum da ist auch sehr stark.
Aber ja, deswegen kann Elon halt echt Rechenzentren bauen, hat er bald auch noch die anderen Planeten sozusagen, also den Weltraum für sich, wo wir übrigens auch mit Endurosat schon Teraflops ab Oktober im Weltall mit unseren eigenen Unternehmen aufbauen.
Das ist keine verrückte Idee oder so, sondern das ist Realität.
Diese Chips gehen jetzt ins Weltall und werden dort hochkosteneffizient betrieben werden.
Und ihr würdet auch SpaceX dann...
Das würde sich auch für eure Fonds qualifizieren, auch für den ETF?
Das hängt davon ab.
Also wie gesagt, ich kann immer nur aufs Regelwerk verweisen.
Wenn dann beim nächsten Rebalancing wir uns das angucken, wo machen, also wenn SpaceX public geht, dann müssen die ja ihre Zahlen irgendwie offenlegen und dann kann man sich angucken.
Wo machen die ihre Revenues?
Wie wichtig ist dieses AI-Geschäft für die?
Und wenn dann rauskommt, dass das einen signifikanten Anteil ausmacht, dann klar, sind die relevant.
Schon kommende Woche wollen die ja ihr IPO-Prospekt.
glaube ich, offenlegen, dann werden wir mehr wissen.
Wir waren ja abgebogen von dem, haben wir hier eine KI-Bubble und dann wollen wir wieder zurück zur Straße zurück und Richard, bitte weiter.
Ja genau, ich war sozusagen auf der Technologieseite und ich glaube da ist es so, wie gesagt, der Unterschied ist eben auch, dass das keine Kapazität ist, die auf Verdacht mal bestellt wird und implementiert wird, sondern alles, was heute an Datenzentren gebaut wird, ist im Grunde auf Jahre schon ausverkauft, die Kapazität.
Technologisch gesehen eine ganz andere Situation als vielleicht zu Dotcom-Zeiten oder so.
Es gibt keine Überkapazitäten, würde ich dann einwenden, naja, vielleicht finden wir doch irgendwelche Kompressionsverfahren, dass wir dann selbst agentische AI, die ja wahnsinnig viele Token braucht.
dann doch wieder irgendwie komprimiert bekommen und am Ende dann doch wieder wie in den 2000er mit Nortel und Lucent auf einmal mit Überkapazitäten dastehen.
Nur bei den Überkapazitäten bei Nortel und Lucent, die hatten dann wenigstens noch ein paar Glasfaserkabel, die konnte man irgendwann auch für andere Sachen nehmen.
Bei diesem AI-Geschichte hat man dann ein paar Chips, die relativ schnell gammlig werden und dann hat man Überkapazitäten, die nicht zu sehen.
Ich will nur einfach kurz die Idee challengen.
Absolut.
Also zunächst mal ist es so, ehrlich gesagt, es wäre überraschend, wenn es nicht diese...
in Bezug auf die algorithmischen Verbesserungen gäbe.
Also das passiert eigentlich dauerhaft.
Sowohl auf der Hardware-Seite gibt es Verbesserungen, das ist im einfachsten oder vereinfacht gesprochen Moores Law, und auf der algorithmischen Seite gibt es auch.
Da gab es jetzt vor kurzem diesen Kompressionsalgorithmus von Google.
Da muss ich kurz reingehen und sagen, dass ich sehr enttäuscht bin, dass Holger nicht mein Newsletter, den Innovation Pulse, liest.
Den lese ich alle zwei Wochen, komm mal bei mir und ich lese ihn.
Das letzte Mal habe ich sogar über diesen wunderbaren, da habe ich sogar den Bond-Fonds zu uns in dem Podcast geschafft.
Da würde ich sagen, da habe ich keinen Dank bekommen bisher.
Aber egal, es geht weiter.
Ich lese ihn schon.
Genau, das heißt, es gibt haufenweise Verbesserungen, sowohl auf der Hardware-Seite als auch auf der Software- oder Algorithmus-Seite.
Niemand weiß, was passieren wird, aber in der Vergangenheit war es so, Und Moore's Law ist da das beste Beispiel.
Wir haben jetzt irgendwie seit sechs Dekaden, haben wir Moore's Law am Laufen, wo über Größenordnungen hinweg sich die Rechenleistung pro Euro verbessert hat.
Hat das dazu geführt, dass jetzt niemand mehr irgendwie Chips kauft?
Nein.
Das heißt, es tritt dann immer dieses Jevons-Paradoxon ein, dass mit sozusagen einer effizienteren Nutzung der Ressourcen werden halt die Ressourcen viel, viel mehr einfach gebraucht, überall.
Und das ist die Hypothese.
die sich bisher immer wieder gezeigt hat, auch in diesem KI-Bereich.
Und wie gesagt, es kam ja auch DeepSeek, wo dann alle gesagt haben, ja, vielleicht können die Chinesen das jetzt so effizient machen, dass dann niemand mehr Nvidia-Chips kauft oder so.
Also, ich weiß es nicht.
Ich kann da keine Garantie geben.
Aber zumindest die Vergangenheit zeigt, dass dieses Japons Paradoxon einfach extrem mächtig ist.
Zumindest bisher sehen wir alle Anzeichen, dass das so weitergehen wird.
Und wie tradet denn jetzt eine Micron, eine SK Hynix und so weiter?
Das ist nämlich verrückt.
Genau, also ich würde jetzt nicht so gerne auf Einzeltitel eingehen, aber ich kann mal so auf unser ETF-Portfolio als Ganzes...
Die traden im einstelligen Bereich, ist klar.
Wenn du halt Peak Earnings hast, das ist ja die Frage.
Ja, ist mir klar.
Die gewinnen auf gewinnen.
Es ist aber immer so, wenn du einen zyklischen Titel hast, der hat immer, wenn der an der Spitze ist, kurz bevor es den Crash gibt, hat der natürlich ein niedriges KGV, weil da natürlich Peak Earnings drin sind.
Die Frage ist nur, ob es Peak Earnings sind oder nicht Peak Earnings sind und ob diese Zyklizität, die ja früher diese Titel hatten und wir erinnern uns schon mal 2021, haben alle gesagt, nee, nee, nee, das ist nichts mehr zyklisch und auf einmal haben die vier Quartale nacheinander mit nachlassenden Gewinnen gehabt.
Also ich weiß nicht, das ist halt die Frage, die man sich immer stellen.
muss, is this time different?
Und wenn ihr sagt, ja, diesmal ist alles anders, Glückwunsch, dann können wir weitermachen.
Oder aber ist es vielleicht der Zyklus nur ein bisschen länger, aber trotzdem wird er irgendwann zu Ende sein und dann kommt das böse Erwachen und dann...
Mag die Technologie einzigartig sein, aber trotzdem haben wir, weil wir immer als Menschen dazu tendieren, euphorisch zu sein, zu überinvestieren, vielleicht auch zu viel zu hohen Kursen zu kaufen, dann doch die Bubble, die dann irgendwann platzt.
Also wir haben jetzt gerade über die Technologie-Seite gesprochen, dann lassen Sie uns jetzt mal auf die Börsenseite gehen.
Zunächst mal, wir wissen es nicht, niemand weiß es.
Ich glaube, das ist das, was man ehrlicherweise sagen muss.
Und gleichzeitig kann man sich natürlich in gewissem Maße irgendwie versuchen, dem zu nähern.
Und jetzt ist es so, ja, diese Unternehmen sind extrem gelaufen, aber die Earnings sind eben auch entsprechend mitgelaufen.
Das heißt, du hast das Beispiel Micron oder die anderen Memory-Hersteller genannt, die von den Multiples teilweise günstiger sind als jetzt irgendwie vor zwölf Monaten.
Das Zweite, und da kann ich jetzt mal kurz ein paar Zahlen aus unserem Portfolio im ETF nennen.
Das ist nicht so, dass das jetzt eine Ausnahmeerscheinung ist, Micron oder so, sondern wir haben über 50 Prozent unseres Portfolios traden mit einem KGV irgendwo zwischen 0 und 30.
Die meisten eher so zwischen 15 und 30.
Jetzt kann man sagen, okay, 15 bis 30 sind nicht super billig, aber man muss halt die Wachstumserwartungen daneben legen.
Wie kriegt man denn ein KGV von 0 hin?
Das muss ich mal kurz nachfragen.
Wie kriege ich ein KGV von 0 hin?
Also ich habe nur die Range angegeben.
Ja, also man kriegt ein KGV von 0, ist glaube ich selten, aber es ist nur die Range.
Also ich habe mir aus Capital IQ die Zahlen gezogen, habe gefiltert, was ist zwischen 0 und 30.
Ah, okay, okay.
Was meinte ich damit.
Und jetzt ist es so, die Gewinn-, sorry, die Wachstumserwartung, die muss man halt daneben legen.
Und klar, jetzt kann man sagen, die kommen nicht oder so, aber wir sehen den Wert, der geschaffen wird.
Deswegen fällt es uns schwer halt zu sagen, dieses Wachstum wird nicht kommen über die nächsten Jahre.
Wer das glaubt, also wer glaubt, diese Wachstumserwartungen sind völlig übertrieben, für den ist unser ETF wahrscheinlich nicht das richtige Produkt.
Auf gar keinen Fall.
Oder man muss es ganz langsam mit Dollar-Cost-Averaging oder so machen.
Fein.
Wir haben Sympathie für diese Sicht.
Aber es ist nicht so, ich verstehe diesen Vergleich mit Dotcom immer nicht, weil da sind so viele Dinge anders.
Wir sprechen ja mit den Herstellern, das tun ja auch andere Häuser.
Und wenn man mit denen spricht, die sind ausgebucht.
Das ist selbst, wenn du in Deutschen, in dieser Kette der Zuliefererunternehmen sprichst, aber auch wenn du siehst, das sind ja auch öffentliche Informationen.
Wenn Elon oder Tim Cook jetzt von Apple oder so, die diese Speicher kaufen, die sagen halt, alles was ich brauche ist Speicher und deswegen habe ich halt mit SK Hynix und keine Ahnung was für die nächsten zwei Jahre das gesichert.
Aber die bauen ja auch neue Werke.
Die bauen ja neue Werke.
Das Problem, so ein neues Werk dauert eineinhalb bis zwei Jahre und auf einmal haben alle neue Werke gebaut und hups!
Ja, ja.
Das nennt man Schweinezyklus.
Aber ich weiß nicht, wenn es diesmal anders ist und die auch neue Werke bauen und trotzdem alles weiter gut läuft.
Holger, verstehe uns nicht falsch.
Es kann sein, dass es einen Rücksetzer an der Börse gibt.
Also das mag sein.
Wir wissen nicht, was in 12 Millionen Euro...
Aber nicht so ein Bubble platzen wie 2000, wo er dann der Nasdaq 185 Prozent verloren hat.
Das wäre dann schon nochmal eine krasse Sache.
Ich persönlich halte das für unwahrscheinlich, weil ich weiß es nicht.
Niemand weiß das.
Aber wir gucken uns halt das Ganze technologisch an und sagen, hey, wir wollen das in unserem Portfolio abbilden, dieses Thema, separat.
Und dann ist unser ETF für uns das sinnvollste Produkt.
Und wer das auch so sieht, ist herzlich eingeladen, da mit einzukaufen.
Und wer das nicht so sieht, der kann das gerne links liegen lassen.
Also fein.
Okay, also ihr könnt es jetzt nicht 100 Prozent sagen, aber es fühlt sich trotzdem anders an.
Weil Frank, du hast ja wahrscheinlich die 2000er noch richtig erlebt, oder?
Das ist diese Euphorie und neuer Markt.
Man hat morgens die Verlierer des Vortages gekauft und die waren mittags höher und hat sie wieder verkauft und war ein reicher Mann.
Hast du nicht auch erzählt, du hättest so ein BMW mit super Ausstattung gefahren damals und solche Sachen.
Haben wir das nicht bei Ben Berndt gehört?
Erzähl.
Ja, gut.
Diese Zeit habe ich ja gar nicht an der Börse erlebt, sondern da habe ich im privaten Markt erlebt.
Ich hatte ein Startup, wurde mit Venture Capital zugeschüttet.
Hab dann einen Börsengang vorbereitet, hab davon geträumt, hab als viel zu junger Mensch den voll ausgestatteten 330i mit Fernseher und keine Ahnung was gefahren, um dann wirklich in der Insolvenz zu landen, weil es auf einmal kein Geld mehr gab.
Das habe ich in der Börse gar nicht erlebt.
Wie viel gab es für den BMW noch?
Wie viel hast du noch gekriegt, als sie verkauft werden musste?
Den habe ich zu Schrott gefahren.
Auch noch.
Und der Fernseher hat auch nicht überlebt, nichts?
Nee.
Aber ich bin wirklich gebranntmarkt.
Und vor allen Dingen habe ich das ja auch noch mal erlebt, als wir unsere Fonds gelauncht haben, wo auf einmal ja auch durch eine Inflation, Anfang des Krieges und so weiter.
2021 meinst du jetzt?
Ja, 2021.
Und da sind ja auch andere gute Fonds, sind ja einfach auch 60, 70 Prozent gefallen.
Das heißt, wir sind auf gar keinen Fall als Team jetzt, nur weil wir jetzt in den letzten zwei Jahren, glaube ich, wirklich gute Ergebnisse geliefert haben.
So, hey, Party on, let's go.
Es gibt nur einen Weg, der ist nach oben, sondern unsere Antennen für Risiko und so weiter, die sind wirklich, wirklich da.
Deswegen ist ja auch nochmal dieser ETF so breit aufgestellt.
Heißt nicht, dass keine Volatilität da ist.
Ansonsten würden wir sagen, ey, Speicher ist nachgefragt.
So machen wir es in aktiven Fonds.
Da ist ein Micron.
Eine der Top, Top, Top Positionen.
Aber das machen wir eben nicht im ETF, sondern wir sind vorsichtig.
Aber ja, es wird volatil bleiben.
Und gerade so ein Iran-Krieg jetzt wieder.
Totaler Wahnsinn, wenn auf einmal kein Öl mehr reinkommt.
Oder die Chips einfach keine Zulieferung mehr bekommen.
Ich frage mich, was mit dem Helium passiert oder mit anderen chemischen Stoffen, die ja da auch lang kommen müssen.
Deswegen wundere ich mich immer, wie die Euphorie bei Halbleiern ist.
Aber gut, also Freunde, in welchem ist der Micron so hochgewichtet, in welchem der Forst, damit die Menschen wissen, was sie da haben?
Im Disruptive Text, also kann man auf der Webseite einsehen.
Okay, okay, gut.
Dann gibt es so eine Idee, dass es so ein Taiwan-Risiko gibt.
Das ist ja der Trump in China und der Xi hat gleich mal gesagt, weißt du, Kollege, wenn du das mit Taiwan nicht so gut handelst, könnten wir ein Problem kriegen.
Dann dachte ich mir so, hm.
Da haben wir doch die Chip-Produktion.
Was ist denn da los?
Und jetzt habt ihr ja TSMC als Bäckerei Müller, glaube ich, beschrieben.
Fand ich auch einen sehr schönen Vergleich.
Was ist denn, wenn Bäckerei Müller plötzlich, weil die Chinesen da einfallen und Bäckerei Müller macht den Notschalter, so ein Killswitch und auf einmal ist Bäckerei Müller nicht mehr da?
Also zunächst mal TSMC, glaube ich, ist wahrscheinlich neben vielleicht ISML oder so wahrscheinlich so der wichtigste.
Chokepoint in diesem ganzen System.
Irgendwie schon, oder?
Genau, das heißt also, da ist ein massives geopolitisches Risiko drauf.
Aber die bauen, jetzt nicht, dass es jetzt schon ausreichend ist, aber die bauen natürlich auch gerade Werke in den USA.
Aber irgendwie der Großteil ist noch in Taiwan.
Das heißt, wenn es da Kracht oder wenn es da Krieg gibt, ist das ein Problem.
Ich glaube, da brauchen wir nicht...
Dann kommt Intel wieder nach Magdeburg, ich sage es euch.
Dann wird das Magdeburg-Werk wieder...
Ich sage es euch.
Die ist jetzt nämlich so faszinierend, dass auf einmal Intel wieder mit FAPS auf einmal kommen und alle sagen, wow, Intel, geil, da will ich meine Chips drauf machen.
Die haben doch 300 Prozent gemacht wahrscheinlich, oder?
Ich bin jetzt kein Intel-Direktor.
Ja, Intel ist mittlerweile wieder auf Allzeithoch.
Und die notieren auch, glaube ich, 200% über ihren 200-Tageschnitt.
Das ist auch eine faszinierende Erfolgsgeschichte.
Aber wenn es Krieg um Taiwan geht zwischen den USA und China, dann hat die Welt andere Probleme.
Also das ist auf jeden Fall ein Risiko, glaube ich, für den gesamten Aktienmarkt.
Von daher, also wem das zu heiß ist, auch da wieder dann bitte Finger davon lassen.
Aber ja, damit muss man halt leben an der Börse.
Man muss halt aber auch ganz klar sagen, langfristig.
ist es so, dass einfach Aktien breit gestreut, und unser ETF soll ja bitte kein Core-Portfolio sein, das soll dann der MSCI World oder was immer ihr haben wollt, irgendwas noch viel, viel, viel, viel Breiteres sein.
Aber Aktien haben insgesamt bei allen Krisen gezeigt, dass sie nun mal leider den meisten Return bringen.
Warum leider?
Ist doch schön, wenn man unternehmerische Beteiligung, unternehmerische Beteiligung ist doch wunderbar.
Also ich finde, das ist leider immer streitig.
Ja, aber die Volatilität nervt.
Das ist das Thema.
Aber da müssen wir alle durch.
Ja, aber gut, Private Equity ist ja auch nur eine Schein.
Da muss sich halt nichts anpassen.
Und auf einmal denke ich so, hups, über Nacht auf einmal doch 10% weniger bei irgendwelchen Private Debt Funds.
Also insofern so geil ist das jetzt.
Venture Capital, wir bullshitten uns im Quadrat.
Da wird auf der gleichen Unternehmensbewertung mit einer dreifachen Lektion.
also dass man quasi erstmal einmal sein Geld zurück, dann mit der Preis oben.
Was glaubst du, was da alles, und das ist ja mein früheres Kerngeschäft, was da alles in den ganzen LP-Reports des Venture Capitals schlummert, das willst du nicht wissen.
Crazy.
Okay, also die haben noch die ganzen alten Softwarebewertungen zu alten Höchstkursen.
Das ist ja wunderbar.
Wen könnte das dann, also wen könnte das betreffen?
Wahrscheinlich weniger Privatanleger, das sind dann wahrscheinlich eher so Institutionelle, die irgendwie ein Drittel ihres Portfolios in Private Equity haben, die sind wahrscheinlich dann die Leidtrag.
Oder wer ist dann am Ende der, der es verliert?
Ja, das ist das meiste wirklich in Millionärshand und Milliardärshand sozusagen.
Also das trifft jetzt nicht das Volk, das wäre nicht mein Eindruck.
Aber trotzdem ist das ja genau das Tool, was es eben an der Börse nicht gibt.
Und deswegen sind ja die Unternehmen so stark runtergekommen.
Ob zu Recht oder zu Unrecht, werden wir sehen.
Aber in den VC-Fonds, in denen ich LP bin teilweise, bin ich erstaunt, mit welchen Bewertungen die da noch quasi gelistet sind.
Also du kriegst jeden Monat noch deinen Kontoauszug und da ist alles noch bestens.
Da ist die Welt noch in Ordnung.
Die Software-Welt ist in Ordnung.
Das ist super.
Jetzt wollen wir nochmal für die Privatanleger so eine Art...
Korrelationen feststellen oder Klumpenanalyse.
Jetzt haben wir viele beispielsweise so ein MSCI World und dann haben sie Nasdaq 100 noch als Co-Produkt und stellen dann fest, dass eigentlich da eine sehr große Übereinstimmung herrscht, weil eben die alle kapitalgewichtet sind und dann sind bei beiden die größten, Nvidia, Alphabet, Apple.
Microsoft und Amazon.
Das ist ja dann so das Ding.
Wie ist es bei euch, wenn ich jetzt ein MSCI World habe oder ein MSCI All Country World und jetzt dazu als Satellitenprodukt euer Ding nehme?
Wie ist denn da die Überlappung?
Gibt es da eine Analyse, die ihr mal gemacht habt?
Weil das wäre ja ein ganz gutes Marketingprodukt.
Jetzt rolle ich den Marketingteppich für euch aus und jetzt könnt ihr mal drüber laufen, wenn es denn so ist.
Ich weiß es nicht.
Das ist ja genau...
der Hintergrund dieses Konzeptes, dass wir sagen, wir wollen eben einen möglichst hohen Active Share gegenüber dem Nasdaq haben.
Das heißt, unser Portfolio soll signifikant anders sein als der Nasdaq, damit das eine Diversifizierung halt liefert.
Und ein Thema, was dazu beiträgt, ist halt diese Obergrenze, die wir eingezogen haben bei der Gewichtung.
Das heißt, mehr als 3% gibt es nicht beim Rebalancing.
Das ist das eine.
Das zweite ist es global.
Das heißt, Nasdaq hat ja zu...
allergrößten Anteil ausschließlich US-Titel drin.
Es gibt ein paar Ausnahmen, aber 95% oder über 90% sind US.
Bei uns ist es auch China, auch Europa, auch Japan etc.
Das heißt, auch darüber kommt eine gewisse Diversifizierung rein.
Und wenn man das mal quantifizieren möchte, wenn man mal die Unterschiedlichkeit ausrechnet, dann ist der Active Share so zwischen 50 und 60% bei unserem ETF.
Das heißt, Bis zu 60 Prozent des Portfolios sind anders als der Nasdaq.
Und das sieht man auch an der Performance, wenn wir zum Beispiel mal den Index seit Auflage, also unseren Index, den wir selber gemacht haben, mit dem Nasdaq 100 vergleichen.
Ich glaube, da sind fast 45 Prozentpunkte Unterschied zwischen dem Nasdaq und unserer Performance, was für uns ein sehr, sehr positives Zeichen ist.
Das Exposure ist anders, was man bei uns kriegt.
Und damit ist das eine Form von Diversifizierung, die wir wertvoll halten.
Das würde ich generell nochmal in die Alles-of-Aktien-Community sagen.
US ist super gut gelaufen und alle, die ganz, ganz viele US in den letzten wahrscheinlich 20 Jahren, keine Ahnung was hatten, sahen immer super, super gut aus.
Und Leute, die auch andere Global Portfolio One von Andreas Beck, es gab keine Werbung dafür, aber nur der performt quasi schlechter, weil der sagt, ich will weiter in der Welt fair balancieren.
Sowas kann sich auch mal umdrehen.
Das muss nicht so sein, aber ich glaube...
Ich persönlich glaube daran, immer so ein breiterer Teil der Weltwirtschaft zu sein, auch bei den Produkten, finde ich immer gut, auch wenn dann mal US besser performt.
Wie viel ist denn bei euch US-Anteil?
Damit wir mal ungefähr wissen, was es ist.
Ja, wir haben, also ich müsste die Zahlen nochmal nachgucken, aber so ungefähr, ich glaube so knapp 70 Prozent ist US.
Aber man muss das unterteilen.
Ich sehe hier gerade 76, aber das war Ende April.
Leider werden die Zahlen nicht mehr aktualisiert.
Man hängt auch ein bisschen davon ab, wie es definiert ist.
Das ist ja wie beim MSCI-Wert.
Also Frank, nicht ganz so negative Vibes über Amerika würde ich jetzt nicht machen, weil das wäre dann eher so ein Kontra-Argument.
Also ein paar Punkte.
Also erstens, also sagen wir mal, es sind 70 plus minus Prozent bei uns im ETF.
Erstens.
Davon ist nur ein überschaubarer Anteil Magnificent Seven.
Ich glaube, ich habe es nicht im Kopf, aber so größenordnungsmäßig sind es wahrscheinlich so 20, 25 Prozent ist Magnificent Seven.
Der Rest sind kleinere Unternehmen aus den USA, die halt auch relevant sind.
25 Prozent können es eigentlich gar nicht sein, weil ihr drei habt, aber natürlich kann es mal steigen.
Ich gucke es mir mal an.
Warte, AMD ist der größte mit 3,8, dann kommt Micron Alphabet mit 3,2.
Es können maximal nur ungefähr 20 sein, Max 7.
Okay, also von mir aus.
Das ist ja logisch, weil wenn du drei gewichtet hast, Cap, dann kann natürlich nach oben ausbrechen, aber eigentlich kann es ja sonst nicht mehr sein, weil sieben mal drei ist 21, oder?
Habe ich irgendeinen Fehler?
Also auf jeden Fall ist es so, dass die US-Titel sind halt brutal gelaufen über die letzten Wochen.
Deswegen kann das auch mal einen Tick höher sein.
Aber anyway, sagen wir mal, 20 Prozent ist Max 7.
Der Rest ist halt kleinere Unternehmen, die irgendwie in der Wertschöpfungskette dahinter liegen.
Und ja, und das ist halt dann, natürlich ist das ein fokussierendes Exposure auf das Thema AI, aber das ist ja genau das, was wir haben wollen.
Also von daher, wir haben nichts gegen die USA, die sind technologisch so relevant in dem Bereich, da kommt man gar nicht drum rum.
Nur was ich nicht mag, ist, wenn einer wirklich sagt, er nimmt nur den Nasdaq, also das kann er ja auch machen, ist auch super gelaufen, und sagt, es wird niemals Probleme in den USA geben.
Ich glaube, die USA sind herausragend und ich glaube sogar...
wo ich Trump sage, für mich ein schrecklicher Mensch, aber was der wirtschaftlich macht, ist gar nicht so dumm, auch teilweise.
Also ich glaube, USA macht auch sehr dumme Dinge, aber der macht auch sehr gute Dinge für die Wirtschaft.
USA ist einfach super, super stark.
Nur was ich manchmal bei Freunden höre, ich habe ein Nasdaq, gleich, ich bin total diversifiziert.
Und das ist einfach nicht korrekt.
Da muss China, da muss Lateinamerika, da müssen meiner Meinung nach andere Dinge dazu.
Gut, jetzt habt ihr Lateinamerika, ich gucke mal hier, China habt ihr mit 6,6, dann kommt Japan 3,6, Niederlande 3,4, das ist wahrscheinlich ASML.
Dann haben wir noch Taiwan habt ihr noch mit 2,8, das ist relativ wenig.
Südkorea 2,8, das ist auch wenig.
Dann Cash 2,1, okay.
Deutschland 1,4.
Deutschland?
Ach, SAP wahrscheinlich, oder?
Ja, ich glaube SAP.
Ich weiß nicht, ob da noch was...
Ja, nee, ich glaube SAP ist der einzige.
Wirklich?
So wenig?
Das ist ja wirklich frustrierend.
Dann haben wir noch Israel 0,8 und Australien 0,3.
Also zumindest Lateinamerika hat es jetzt nicht in die Top Ten geschafft.
Aber in die größten Position.
Es ist halt weltweites Exposure.
Es ist ungefähr, ich meine, du hast die Zahlen gerade genannt, ungefähr 25 bis 30 Prozent des Portfolios sind Ex-US.
Sagen wir es mal so.
Und nochmal, das ist auch ein konzentrierter ETF.
Und ich habe jetzt mehr über das Gesamtportfolio.
Und auch das ist keine Anlageberatung oder Empfehlung.
Ich sage, es ist, glaube ich, gar nicht so blöd, mal ein bisschen Asien, ein bisschen Lateinamerika.
Weil manche sagen, ich habe nur noch US, ich habe nur noch Nasdaq.
Das ist totale Diversifizierung.
Und jeder soll machen, was er will.
Ich persönlich finde es schöner, auch in anderen Teilen der Welt zum Teil mit investiert sein für mein Gesamtportfolio.
Gut, und ihr habt noch eine Zahl gefunden, die vielleicht ganz spannend ist.
Euer Median-Market-Cap ist bei 308 Milliarden.
Das zeigt so ein bisschen, wie die Größe bei euch ist.
Ja, genau.
Also ich meine natürlich, fairerweise die Leute, die da am, ich nenne es mal Pokertisch sitzen, großteils, sind das einfach riesige Unternehmen.
Da ist dermaßen viel Kapitalbedarf da.
Da können kleinere Spieler, zumindest zum Beispiel bei den Hyperscalern oder auf dem Level, halt nicht mitspielen.
Aber ich glaube, wir haben nach unten eine Grenze, also eine regulatorische Grenze von einer Milliarde Marktkapitalisierung.
Und ich weiß jetzt nicht genau, was das kleinste Unternehmenstand jetzt ist, aber das wird halt so eine Handvoll Milliarden an Marktkapitalisierung haben.
Das ist ein Faktor tausend kleiner als Nvidia.
Und von daher, also ich sehe das schon, dass da einfach dieser Longtail einfach auch abgebildet wird mit unterschiedlichen Größen von Unternehmen.
Okay, jetzt haben wir das Produkt sehr schön dargestellt.
Jetzt wollen wir natürlich noch wissen, was KI im Alltag machen wird mit unseren Jobs.
Und haben wir überhaupt noch genug Geld am Ende, um in diesen wunderbaren ETF zu investieren?
Das ist ja immer die Frage.
Und da hat ja Frank sich auch in dem Podcast bei Ben Berndt zu was geäußert wurde, wo es viel Kontroverse gab.
Vielleicht sagst du nochmal, Frank, was so die These ist.
Und wie wir alle reich werden können und wie so eine Verteilung stattfinden kann, dass es dann doch irgendwie fair ist.
Oder was du glaubst, was KI in unserer Gesellschaft machen wird und wie wir das dann doch irgendwie hinbekommen.
Also, das weiß ich nicht, weil KI ist wirklich eine so krasse Entwicklung, dass keiner weiß, kann auch Richard gleich noch was zu sagen, ob das gut oder schlecht ausgeht.
Die positive Seite ist dieses, wie man sagt, Abundance.
Also die Roboter, die arbeiten den ganzen Tag für uns, die Solarpanels und Wind nimmt die Energie auf und wir haben high-end recycelte Batterien, die die ganze Dings machen und wir kriegen ständig neue Medikamente, damit wir noch länger und besser leben und so weiter.
So, das ist diese ganz schöne Welt.
die man sehr schön und einfach aufzeigen kann.
Und das heißt, wir alle müssen gar nicht mehr arbeiten, sondern werden halt massiert und kriegen dann die leckerste Pizza und so weiter.
Und dann hat KI den tollsten nächsten Streifen und noch interessantere Netflix-Serien kommen.
Alles wird mega.
Aber auf der anderen Seite ist halt auch die Frage, diese Disruption, also wirklich diese Veränderung des Systems, das ja über Jahrtausende der Menschheit aufgebaut wurde.
Also ich gehe morgens arbeiten, dann habe ich die Pferde großgezogen, danach kam irgendwie die industrielle Revolution und so weiter.
Wir sind alle so, leben wir ja zusammen.
Wenn das auf einmal nicht mehr ist und ich muss gar nicht mehr arbeiten gehen, was passiert denn mit mir psychisch?
Wie verteilen wir das neu?
Also das ist wirklich eine Zeit, die sehr gut ausgehen kann, die aber auch echt schlecht ausgehen kann.
Aber du hast ja vorhin schon gesagt, ihr habt Kompass Pathway.
Man könnte ja so ein paar psychedelische Drogen dann nehmen und könnte sich darüber irgendwie in eine glückliche Welt reinbeamen.
Aber ich weiß nicht, wir haben Christian Angermeyer hier und der hat gesagt, naja, wir müssen wieder in diese Welt, wo Vorarbeit identitätsstiftend war, wo wir früher nur in der Höhle gesessen haben und das Einzige, was wir gemacht haben, wir haben uns Geschichten erzählt, wir haben Sex gehabt und wir haben das Essen ran geschafft und sonst haben wir eigentlich nichts gemacht.
Das war so die Welt.
Glaubst du, dass wir da wieder zurückkommen können?
Also würdest du sagen, ja, diese Welt wäre jetzt für dich eine attraktive?
Oder könntest du dir vorstellen, dass wir da wieder hinkommen und könnte es friedlich funktionieren?
Oder sind die Leute dann nicht doch alle irgendwie, fehlt ihnen jetzt was, weil wir eben so lange gelernt haben, dass Arbeit etwas identitätsstiftendes ist?
Boah, super, super schwierig zu sagen, weil genau das...
Du willst ja wer sein und du willst ja was zurückgeben.
Und ist es für dich fein, wenn du jetzt im Fußballverein, im Tischtennisverein quasi in der Liga aufsteigst, weil du dich da um die Jugend gekümmert hast?
Ist das dann wert genug sozusagen?
Machst du das dann auch?
Weil die sind ja auch gezwungen, was ich gar nicht so schlecht finde, morgens das Haus zu verlassen und arbeiten zu gehen, damit wir die Miete und die Pizza bezahlen können.
Das gibt auch Struktur.
Wenn das alles wegfällt.
Also wenn du mich fragen würdest, lieber Frank, du hast jetzt echt diese krasse Magie bekommen.
Du kannst sagen, dass KI nochmal um 50 Jahre verzögert wird.
Dann würde ich den wahrscheinlich drücken, den Button.
Weil ich einfach...
Wie, 50 Jahre verzögert?
Du würdest den Verzögerungsbutton machen?
Wirklich?
Ich habe ein bisschen Respekt vor den nächsten Jahren.
Also das ist schon...
Und wenn du gerade siehst, was bei Humanoid Robots, da werden wir dieses Jahr noch das ein oder andere sehen.
Wenn du da mit in den Laboren sitzt, teilweise...
Das ist crazy, was da kommt.
Und wenn du mit den wirklich Frontier-Entwicklern sprichst, die sind echt bullish.
Also natürlich sind die auch in ihrem eigenen Hype und sind auch positiv und so.
Aber ich glaube, die gut genug zu kennen, teilweise persönlich, die glauben wirklich daran, dass da noch viele Durchbrüche kommen.
Und dann wird es irgendwann wirklich, wirklich scary, finde ich.
Und wir können das, ich habe keine Ahnung, wo das enden wird.
Du meinst, die Roboter können sich irgendwann gegen uns wenden und dann hätten sie sogar so intelligente Finger und könnten dich dann auch erwürgen, weil sie so toll programmiert sind?
Nur jetzt mal so ein Beispiel.
Oder die würden dich wahrscheinlich anders umbringen, die würden dir einfach auf den Kopf hauen.
Da bräuchte man jetzt nicht so Fingerfertigkeit für.
Da hast du recht.
Also weil du vorhin nämlich gesagt hast, und das fand ich einen sehr spannenden Punkt, da dachte ich mir, hey, was für ein Cliffhanger.
Ich glaube, dass KI die letzte Erfindung der Menschheit ist.
Da dachte ich so, entweder die ist so geil, dass wir danach nichts mehr brauchen, oder aber sie wird die Menschheit umbringen.
Und es gibt ja viele, die argumentieren, naja, andere Spezies auf anderen Weltplaneten hätten schon genau das, was wir jetzt gemacht haben, auch schon mal durch und hätten sich dann selbst umgebracht.
Deswegen gibt es nicht mehr so viele.
Wir Menschen machen jetzt das Gleiche durch, wie andere planetare Wesen schon mal vorgemacht haben.
Kannst du der These was abgewinnen oder ist das zu spinnert?
Richard hat sich auch sehr viel damit beschäftigt.
Manchmal schlaflose Nächte.
Ja, wirklich.
Um ehrlich zu sein, dieses Thema beschäftigt mich sehr.
Ich glaube, man muss unterscheiden auch da wieder in einerseits die Risiken, die jetzt so in Anführungsstrichen normale gesellschaftliche politische Themen.
halt sind.
Also sowas wie, was passiert mit dem Jobmarkt, was passiert mit irgendwelchen Deepfakes, die irgendwelche politischen Debatten beeinflussen etc.
Ich glaube, das sind die Themen, die kann man in den Griff kriegen, wenn man genug Zeit hat.
Also das Problem ist, die Entwicklung ist so schnell, dass unsere Gesellschaft da möglicherweise nicht hinterherkommt, weil die Menschheit braucht ein bisschen, um sich auf Veränderungen einzustellen.
Also das ist leider so.
Geschwindigkeit, nur ein Beispiel.
Total anderes Beispiel, aber jetzt quasi exklusiv.
Wir haben sowohl in den Fonds als auch ich privat alle Bitcoins verkauft.
Warum?
Weil wir glauben, dass Quantencomputer sich so schnell entwickeln werden, dass in den nächsten drei Jahren möglicherweise, ich weiß, es gibt jetzt sehr viel, es gibt auf jeden Fall gutes Engagement auf diesem Podcast, aber das ist einfach so.
Weil wir sagen, dass in drei Jahren die Quantencomputer und die Software so weit sind, dass die möglicherweise das ja nicht mehr agil entwickelte System cracken werden und damit ist Bitcoin wertlos.
Das ist zum Beispiel für so eine Geschwindigkeit.
Hätten wir mehr Zeit, dann würde hoffentlich sogar eine langsame Bitcoin-Community sich irgendwie entwickeln.
Das ist nur ein ganz kleines Beispiel, weil es nur um den blöden Bitcoin geht, der vielleicht total super ist.
Aber wenn es auf die Gesamtgesellschaft geht, was Richard gerade sagt, und wir verändern uns so schnell, dann kann das noch andere echt verheerende Folgen haben.
Genau, also das sind so die normalen Risiken, in Anführungsstrichen normal, mit denen wir als Gesellschaft irgendwie umgehen müssen.
Und ich glaube, auch da ist die Diskussion noch nicht auf dem Level, wo ich glaube, dass sie sein müsste.
Also ich kann jedem nur ans Herz legen, sich damit zu beschäftigen und in diese Debatten einzusteigen.
Das ist noch nicht die Sache mit Kontrollverlust.
Da haben wir noch die Kontrolle drüber, setzen es aber ein und stellen dann aber fest, naja gut, du hast diese Monkey-Jobs genannt, die werden jetzt wegdisruptiert, weil da kann man ein Computer hinstellen.
So schön, so gut, das wäre die produktivitätsstiftende Sache.
Wir haben noch die Kontrolle drüber.
Aber ihr scheint ja zu suggerieren, irgendwann ist da der Kontrollverlust da und diese KI, wie es ja auch immer aussieht, ob in Form eines Roboters oder in Form von Tokens, wenden sich gegen die Menschheit und löschen uns aus.
Also zunächst mal, um das vorwegzuschieben, niemand weiß, ob das ein realistisches Risiko ist oder nicht.
Es gibt da Leute, die sehr unterschiedliche Meinungen haben.
Wir haben da auch schon mal ein Video zu gemacht, ich weiß nicht, ob wir das irgendwie verlinken können oder so, aber es gibt Leute, und das sind kredible Leute, das sind wirklich die Gründerväter dieser Technologie, die sagen, wenn das schief läuft, kann es sein, dass wir quasi uns eine Spezies damit erzeugen, die intelligenter ist als die Menschheit und das geht meistens für die weniger intelligente Spezies schlecht aus.
Und ich glaube, das wäre ein ganz eigener Podcast, den man dazu noch aufnehmen könnte, diese ganzen Risiken und so.
Aber das ist nicht irgendeine Spinnerei von irgendeiner Verschwörungs-Community oder irgendwie sowas, sondern jemand wie der Geoffrey Hinton, das ist einer der Godfather of AI, der diese Technologie mit erfunden, mitentwickelt hat, der sagt, es gibt ein Risiko.
Und das ist nicht so gering.
Also er sagt, glaube ich, irgendwas zwischen 20 Prozent oder bis zu 50 Prozent, je nachdem.
dass die Menschheit einfach die Kontrolle für den ausgelöscht wird.
Es gibt aber auch Experten, die sagen, die auch klüger sind als ich, die sagen, das ist alles Blödsinn.
Am Ende des Tages sind das einfach nur irgendwelche Gewichte in ASCII-Dateien.
Die werden einen Scheiß machen, als irgendwer uns auszulöschen.
Aber es ist, ja, es besorgt uns beide.
Aber wie ist das Szenario?
Kommt dann der Roboter, den ich zu Hause zum Geschirrspüler ein- und ausräumen eigentlich mir zugelegt habe, der kommt dann morgens und sagt so, Alter.
Du bist eigentlich das Problem hier in dieser Welt.
Das lösen wir mal, das Problem.
Oder wie würdet ihr euch, welches Szenario, ich muss mir das nochmal bildlich vorstellen, wie ich ausgelöscht werde.
Das dunkle Szenario ist natürlich, dass die vernetzt sind.
Und dass die das dann alles diskutieren.
Und dann irgendwelche Agents sagen, okay, Menschheit, ja, nein.
Und dann diskutieren die das, dann hauen die da ein paar Tokens durch.
Und dann kommt irgendwann, nein, macht keinen Sinn.
Die machen Kriege, CO2 und so weiter.
Und dann sind wir halt alle um 23 Uhr, 32.
Unser Roboter persönlich und sagt so, guten Tag.
Es ist auch nicht so relevant, was wir machen.
Ich meine, klar, wir können dir jetzt sagen, wie wir versuchen würden, sowas anzugehen, aber wir sind Menschen mit einem IQ in der Größenordnung von 100 oder plus minus.
Ich äußere mich zum Beispiel zu Roboter nur noch positiv auf Social Media und so.
Weil du Angst hast, sonst kommen die zu dir.
Du willst immer nett sein, das ist super.
Aber was hast du?
Okay, Richard hat sich gerade mit dem IQ von 100 hier geoutet.
Was hast du, Frank?
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, Nö, muss man machen.
Gibt es Online-Tits?
Bestimmt.
Ich habe mal so ein Ding gemacht, dann habe ich es gemacht und dann sagt er zum Schluss, erstens sagt er, es ist umsonst, aber wenn du das Ergebnis haben willst, dann musst du 5 Euro zahlen.
Das wollte ich dann nicht und dann war es mir nicht 5 Euro wert.
Ich weiß es bis heute nicht, aber es gibt Leute, die messen das.
Du weißt es auch nicht.
Gut, Richard, weißt du es?
Nein, auch nicht.
Ich habe es nicht gemessen.
Aber der Punkt ist, was ist denn, wenn eine Spezies existiert, die ein KI von 500 hat?
Was macht dann jemand mit einem IQ im Bereich von 100 plus minus?
Und das ist, glaube ich, die entscheidende Frage.
Und es kann sein, dass das nicht so weit kommt oder dass das noch Jahrhunderte weg ist oder so.
Oder dass da irgendein physikalisches Limit erreicht wird, was wir nicht so schnell überstreiten können.
Das kann sein.
Aber wie gesagt, es gibt Leute, die das für risikoreich halten.
Und interessanterweise, je nachdem, wen man fragt, die Spanne ist zwischen...
0 Prozent, das ist völlig unmöglich, dass das passiert, bis hin zu 99,9 Prozent wahrscheinlich, dass es so passiert.
Und ja, irgendwo dazwischen wahrscheinlich liegt es.
Und es gibt aber keinen Kill-Switch, den wir dann so einen roten Knopf drücken und dann kurz bevor 23.32 Uhr ist und die Menschheit ausgerüstet werden, machen wir 23.30 Uhr dann den Stop-Button.
Den müssten wir jetzt designen.
Wie bei Mission Impossible, ich sehe schon, da kommt der Kollege und schafft es noch rechtzeitig, den Ausknopf zu drücken, bevor wir ausgerüstet werden.
Das wäre doch geil.
Tom Cruise, ich sehe es schon, Tom Cruise kommt und rettet die Welt um 23.30 Uhr.
Aber Frank, du hast ja von Singularität gesprochen.
Das ist ja dann schon der Zustand, wo die Maschinen oder die Technik sich selbst verbessern kann und damit dann eben diesen IQ von 500 erreichen kann, ohne dass wir da mitarbeiten müssen.
Wann ist die denn erreicht in deinen Augen?
Und dann hätten wir schon, dann wäre das Problem ja schon mal besser zu terminieren.
Gut, das ist dann die Singularität.
Wie definiert man die genau?
Hast du ja gerade schon gut gemacht, aber das wissen wir eben nicht.
Also wenn die Singularität kommt, dann haben wir schon ein Problem, würde ich sagen.
Also dann ist das Problem schon sehr, sehr eminent.
Aber wann glaubst du das denn?
Viele sagen, das passiert gar nicht.
Das ist dann auch diese berühmte AGI, manche nennen es AGI, manche sagen Singularität.
Wann kommt das denn in deinen Augen und kommt es überhaupt?
Ja.
Also zunächst mal ist es so, wenn man von AGI spricht, hängt das brutal davon ab, wie man das definiert.
Also wahrscheinlich die Definition, die man vor 20 Jahren hatte, die haben wir heute schon erreicht.
Aber wenn man das jetzt mit heutiger Definition mal versuchen würde, dass man zum Beispiel sagt, wann erreichen wir Systeme, die irgendwie besser sind als jeder Mensch auf der Welt in jeder Domäne?
Da sind wir wahrscheinlich noch einige Jahre von weg.
Also das haben wir noch nicht heute.
Wann das kommen wird, keine Ahnung.
Es gibt so Prediction Markets zu dem Thema, die sagen wahrscheinlich so irgendwann in den frühen bis mittleren 2030ern.
Da kann man sich absichern.
Das wäre doch ein super Absicherungsding.
Polymarket geben das Ding auf und dann werden wir vielleicht 23 oder 32 gekillt, aber dann kriegen wir wenigstens auch 100 Euro überwiesen.
Ich meine, nützt uns dann nichts mehr.
Aber einfacher wäre doch einfach, unseren ETF ins Depot zu legen.
Dann macht das ja auch dann für dich.
Der macht ja genau das.
Wenn AGI kommt, dann würde ich jetzt sagen, zu 99 Prozent ist der ETF auch gut gelaufen, wenn AGI kommt.
Das wäre unsere Erwartung.
Die These.
Okay, das ist schon mal gut.
Also ihr seid zumindest da alert, sagen wir es mal so.
Und was tut ihr dagegen jetzt mal für die einfachen Dinge, dass wir als Mensch disruptiert wird?
Was würdet ihr jetzt Menschen, die jetzt zuhören, sagen, welche Eigenschaft ist das, wenn wir noch die Kontrolle über die KI haben?
dass wir dann wenigstens noch Arbeitsrecht haben und nicht wegdisruptiert werden.
Also welche Sachen müssten wir noch mitbringen, damit wir da zumindest den ersten Teil der KI noch mitmachen können?
Ja, ich glaube, erst mal sich mit dem Thema überhaupt mal beschäftigen.
Ich glaube, das ist wahrscheinlich das allererste.
Nutzen diese Tools, verstehen, wie die funktionieren und das dann natürlich nutzen für auch Debatten, gesellschaftliche Debatten, politische Debatten.
Wie wollen wir das Ganze steuern?
Wir in der EU sind ja oftmals so dabei, dann immer erst die Risiken zu sehen, sodass erstmal alles wegreguliert wird.
Und da sind die USA irgendwie anders aufgestellt.
Aber wir müssen einfach teilhaben an dieser Technologie, damit wir mitreden können.
Ich glaube, das ist wichtig in Europa.
Ja, und dann einfach als Menschheit sich zusammentun.
Versuchen da auch international drüber zu sprechen.
Es bringt auch nichts, wenn jetzt nur Europa was entscheidet oder nur die USA.
Es muss auch China mit an Bord sein.
Das heißt, es müssen eigentlich alle gemeinsam als Menschheit entscheiden, Wie wollen wir damit umgehen?
So ein bisschen wie das vielleicht bei den Nuklearwaffenverträgen passiert ist.
Das ist jetzt das große Ganze.
Jetzt bin ich das Einzelindividuum und habe jetzt so einen Monkey-Job und gehe jeden Tag hin und habe vielleicht noch so ein Locher und muss was abheften und denke mir so, da bin ich mir nicht ganz sicher, ob der Job noch da sein wird.
Was mache ich denn da?
Gar nichts.
Und für mich ist die Antwort, was ich versucht habe, starkes Europa, damit wir wenigstens drei, also USA, China und Europa an einem Diskussionstisch haben.
Das sieht danach aus, dass sie das verloren haben.
Aber let's see, ich hoffe, dass Europa jetzt doch nochmal irgendwann einen Plan entwickelt.
Aber das wäre wirklich die beste Versicherung, dass man wenigstens drei Parteien hat, die das alles diskutieren.
Und aktuell sieht es leider danach aus, dass das nicht mehr der Fall ist.
Damit wir jetzt ein bisschen Geld haben, um irgendwie um irgendwie dann das bedingungslose Grundeinkommen für alle zu zahlen.
Das wäre schon schön in dieser neuen Welt, oder?
Aber du wolltest noch was sagen, Richard, Entschuldigung.
Ja, genau.
Also ich glaube, für jeden Einzelnen, wie gesagt, das ist eine Entwicklung.
Also man kann sich auf jeden Fall nicht davor verstecken.
Ich glaube, das bringt nichts.
Das heißt, ich würde, und das versuchen wir hier auch, einfach sich mit den Themen zu befassen, versuchen, das einzubauen in den Arbeitsalltag.
Damit man eben nicht plötzlich hinten dran ist und einfach nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Wie lange das eine gewinnbringende Strategie ist, keine Ahnung.
Das hängt, wie gesagt, auch davon ab, wann wir die Singularität irgendwie erreichen.
Aber das ist wahrscheinlich die beste Strategie aktuell.
Sich nicht komplett abhängen lassen davon.
Okay, man muss auf Obte reden.
Aber welche Eigenschaften sind denn jetzt die, die uns als Menschen ausmachen und wo KI uns jetzt nicht so schnell das Wasser abgraben kann?
Also ich würde sagen...
In Wissensfragen ist die KI garantiert schneller.
Also bei Wer wird Millionär brauchen wir nicht mehr antreten.
Aber vielleicht haben wir irgendwie andere Sachen, wo wir als Mensch Mensch sind und wo uns der Wettbewerbsvorteil noch länger erhalten bleibt.
Ja, ich glaube, was ich zum Beispiel in meinem Arbeitsalltag sehe, ist, KIs sind in manchen Bereichen unglaublich stark.
Und da probiere ich gar nicht mehr erst noch dagegen anzukommen.
Das heißt, so bei so Recherchethemen oder bei...
bei Programmierung oder irgendwelchen Sachen.
Ich glaube, diese Frage ist entschieden.
Aber wo KI halt noch Schwächen hat, ist zum Beispiel bei dem erstens bei Entscheidungen treffen, bei Fähigkeiten aneinanderreihen und einfach im Grunde wie eine Art Unternehmer seine Arbeit lenken.
Und die Einzelschritte können dann gemacht werden von KIs.
mehr in so einer Art Steuermann-Rolle machen, der das nicht mehr alles selber macht, sondern halt eher verschiedene Agenten oder so steuert.
Ich glaube, das ist so ein bisschen die Zukunft, die ich in den nächsten Jahren da sehe.
Sehr gut, jetzt haben wir uns auch da schon drauf vorbereitet.
Jetzt müssen natürlich noch zwei Fragen, die zum Schluss noch bleiben.
Die eine Frage ist, nachdem du dieses Interview bei dem Podcast da hattest, gab es 2000 Kommentare.
Und ich habe die 2000 Kommentare mal einfach alle in die KI gegeben und habe mal gesagt, bring mal ein Muster raus, was da passiert ist.
Und dann wird die KI ganz lustig gesagt, Frank Thelen polarisiert wie kein Zweiter.
50 Prozent sagen Dampfplauderer, weiß ich nicht, hat keine Ahnung und 50 Prozent haben es gefeiert.
Kannst du mir erklären, warum Frank Thelen so polarisiert?
Man könnte ja auch sagen, mir doch egal, lass den doch Fragen sein und fertig.
Aber du scheinst ein Charakter zu sein, der polarisiert.
Und warum ist das so?
Ist ja auch eine Angewohnheit, die ja ganz schön sein kann.
Ja, du, ehrlicherweise, ich habe keine Ahnung.
dass sich mein Name sozusagen klickt.
Also es gibt ja auch einen Finfluencer, der ab und zu bei dir da im Podcast ist, der quasi sich ein Hobby daraus gemacht hat, auf meiner Marke teilweise zu reiten und Bekanntheit zu bekommen.
Das ist einfach so.
Das war aber nie ein Plan.
Oder ich habe jetzt nie gesagt, okay, jetzt muss ich total kantige Statements machen und so.
Sondern ich bin einfach so.
Ich meine, Richard kennt mich ja auch jeden Tag hier aus dem Büro.
Ich spreche auch, würde ich sagen, einfach so beim Mittagstisch.
Also ich bin einfach so.
Ja, dass jetzt viel Hate und viel Liebe sozusagen auf meine Person ist so.
Ich kann es nicht erinnern.
Richard, hast du eine Idee?
Vielleicht ist der Frank ja auch so, der hat immer so Floskeln wie Monkey Work, Skin in the Game, Likelihood, Crazy.
Das hat die Kaimian auch noch rausgegeben, dass das so wäre.
Vielleicht ist das ja die Sprache oder die, ich weiß es nicht.
Ja gut, ich meine, Frank ist halt Frank.
Er ist ein eigener Charakter und ich glaube, Charaktere, die halt nicht so poliert vielleicht sprechen.
Oder die einfach frei ihre Meinung sagen.
Ob die dann richtig oder falsch ist, ist nochmal eine andere Frage.
Ich glaube, das führt halt dazu, dass die Leute sich angesprochen, vielleicht sogar getriggert fühlen.
Und ja, also ich beobachte das auch, aber ich habe auch keine gute Antwort.
Also bei der DL war es auch wirklich frappierend.
Ich war ja so zwei Jahre so da raus und dann wirklich die Quote, wenn man die abliest, das ist...
Es hat mich auch selber erschrocken, wie sehr dann da sowas ich im Fernsehen funktioniere.
Ich würde lieber mehr von der Physik wie der Richard verstehen, von anderen Themen, die mit euch besser sind, aber irgendwie scheinlich im Fernsehen und Podcast und so zu funktionieren.
Aber es ist einfach so.
Hat ja auch was Schönes.
Jetzt zum Schluss natürlich noch Longevity-Fragen.
Da glaubst du ja auch, dass da viel passieren wird.
Das ist ja fast wie Christian Angermeyer, der über 100 werden will.
Und der ist als persönliche Beleidigung empfindet, irgendwann auch sterben zu müssen und deswegen denkt so, nee, nee, das funktioniert so, ich werde ewig leben.
Bist du auch so ein Anhänger von so einer Sache und fändest es persönlich als Beleidigung, wenn du von dieser Welt gehen würdest, weil du doch viel mehr noch mitzuteilen hast, als du dann mitgeteilt hast schon?
Also ich glaube, der Christian ist da sehr, sehr extrem.
Also ich schätze ihn, wir sind auch befreundet und haben einen tollen Kopf.
Aber genau, er ist ja sehr extrem.
Er sagt dann, ich glaube, er fährt auch teilweise gar nicht mehr mit dem Auto oder so, weil dann die Unfallgefahr zu hoch ist.
Also er ist schon sehr extrem, bin ich nicht.
Aber ich habe jetzt zum Beispiel schon auch bewusst Tischtennis wieder gespielt, weil ich dann diese komischen Zones, die man auf den Uhren da bekommt, 1, 2, 3, 4, 5 unterwegs ist und deswegen soll ich länger leben.
Ich kann jetzt so 10 Geistes da so Hochziehtübungen machen, weil wenn man irgendwie stark zupacken soll, also ich würde schon einfach echt gerne länger leben.
Ich bin jetzt nicht so extrem wie Christian.
Aber was haust du da für Pillen auch rein?
Christian hat ja so ein ganzes Arsenal, da ist ja der ganze Küchentisch voll.
Hast du das auch?
Ich lese immer so Artikel, da gibt es unten immer so von Tabula Werbeeinblendungen.
Da habe ich einen Text neulich gelesen, da stand drin, oh Mann, Männer haben auch eine Midlife-Crisis, ab Mitte 40 geht es los.
Dann geht es los und dann hat der Mensch geschrieben, wie er lustlos geworden ist und die Frau hätte Veränderungen bei ihm festgestellt und er wäre dick geworden, obwohl er Sport macht und irgendwann hat er den Trigger festgestellt, er braucht mehr Testosteron und hat Werbung für irgendein Produkt gemacht.
Was machst du da und wie bekämpfst du deine Midlife-Crime, nicht Midlife-Crime, sondern die Männerwechseljahre?
Also.
Ich nehme ein ganz normales Kram, Omega-3, dann Kollagen, natürlich Magnesium, Zink, was man da halt so nimmt.
Standard, Standard-Kram.
Mit Notori habe ich auch ein eigenes Unternehmen da gestartet.
Aber das ist wirklich alles noch Standard.
Und sobald ich älter werde, werde ich mehr draufhauen.
Also weil noch ist ja die Gefahr, kriege ich Krebs oder nicht?
Also weil umso mehr du dir da reinhaust, man sieht ja zum Beispiel diese Abnehmenspritze, die macht dir die Knochenporös anscheinend.
So, das heißt, alles, was du da an geiler Wirkung reinhaust, hat auch irgendwann möglicherweise Krebs oder andere Sachen.
Das heißt, ich fange jetzt langsam an.
Und während ich falle, quasi zerfalle, werde ich nach und nach crazy shit reinwerfen.
Und ich könnte mir vorstellen, dass wenn ich 90 werden sollte, dass ich dann Stemmzellentherapie und keine Ahnung, was da alles gibt.
Dann hat es nicht mehr viel zu verlieren, dann gebe ich mir das volle Ding.
Das ist die Idee.
Also die Dröhnung wird ab jetzt langsam immer mehr.
Okay, also du musst jetzt mehr Zink nehmen?
Zink finde ich ja noch okay, oder?
Also das nehme ich heute schon.
Ich gehe auch ins kalte Wasser und so, aber ja, es gibt da richtig heißen Scheiß.
Bloodboy und wie das alles heißt.
Das habe ich heute alles noch nicht.
Wie du machst diese, meinst du, das funktioniert, diese Kaltwasser-Theorie, dass du da reinspringst?
Das ist doch fürs Herz jedes Mal ein Stress.
Ich weiß nicht, ob das hilft.
Ist das wissenschaftlich erwiesen?
Ja.
Also ja, gut, es gibt die schon in jedem Studium, aber ich dusche jeden Morgen kalt und ab und zu gehe ich auch mal bei drei, vier Grad schwimmen und mein Blutdruck, jetzt ist das vielleicht auch nur, was ich mir vorstelle, aber ist ja fein, ist seitdem runtergegangen, weil ich hatte eigentlich einen Tick zu hohen Blutdruck und der ist jetzt im Normalbereich.
Aber keine, wie nennt man das jetzt hier, keine Anlageberatung.
Keine Gesundheits- Du musst dann sagen, ich bin kein Arzt und ich weiß natürlich, du machst es so, wie du es machst und jeder kann sich das ja anhören und kann dann sagen, so wie der Frank mache ich es auch und ich gebe mir dann mehr Dröhnung.
Was nimmt man dann für Dröhnung?
Das weiß ich ja noch nicht.
Ich habe natürlich die Kontakte schon zu den ganzen Kliniken, aber noch habe ich ja keine Zeit.
Aber dann werde ich da bei diesen Kliniken vorbeigehen und mir gucken, was es da an heißen Scheiß gibt.
Testosteron und keine Ahnung, was man da reinspritzen kann.
Aber erst, wenn die Downside kleiner wird.
Wenn ich Testosteron, dann nimmt man nicht Testosteron, dann nimmt man Zink und dann irgendein Kraut.
Das habe ich aus dieser wunderbaren Tabula-Geschichte gelernt.
Da muss man sehr viel lesen und am Ende ist man wirklich redauen und denkt sich so, das soll mit mir passieren.
Das ist schon frustrierend.
Aber dann gibt es für 9,90 Euro die Lösung.
Nee, leider ein bisschen teurer.
Und dann habe ich bei Trustpilote geguckt und hat das Ding allerdings nur ein Stern und alle Leute haben gesagt, sie hätten keine Wirkung festgestellt.
Aber ja, wir werden dem nachgehen.
Diese Geschichte muss ich erzählen.
Wir als Löwen kriegen ja ständig irgendeine Scheiße im Internet, die wir gar nicht verkaufen.
Leider auch von Aktien über keine Anweisung.
Und dann sind wir wirklich in einem Restaurant und eine entfernte Bekannte von meiner Frau kommt auf uns zu und sagt, Du, Frank, ich wollte dir eins wirklich mal sagen.
Deine Abnehmpillen sind der absolute Hammer.
Ich habe zehn Kilo verloren.
Und du so, welche Abnehmpille?
Ja, aus dem chinesischen Scheiß.
Aber sie hat halt so stark daran geglaubt, anscheinend.
Ja.
Ist doch schön, so ein Placebo-Effekt, vielleicht der Placebo-Frank.
Und dann hast du gedacht, dann mache ich gleich eine Firma und dann hast du so eine Nachwuchsergänzungsmittel-Firma gemacht oder willst du jetzt wenigstens auch mit dran verdienen an dem Placebo oder wie ist das?
Da machen wir echtes, also Grass-Fed-Sachen und so weiter, einfach hochwertige Supplements, fairerweise auch keine Raketenwissenschaft, sondern einfach sehr hochwertige, wo es geht, aus deutschen Produzenten und so weiter.
Da kann man richtig verdienen, oder?
Das ist doch richtig, wenn ich mir diese Sunday oder wie die alle heißen oder Natural Elements oder das ist ja wirklich, das sind ja Margen drauf, da träumen andere nur von.
Jetzt denkt sich so, Richard, wir unterhalten uns, wir sind auch schon Männer über 50, lieber Richard, du noch nicht.
Deswegen müssen wir uns jetzt auch mal unterhalten.
Richard, machst du auch schon was, damit du gar nicht erst in die Wechseljahre kommst?
Ehrlich gesagt, nicht so wirklich.
Also erstmal habe ich zwei Kinder.
Ich glaube, das ist in Sachen Schlafqualität, also kleine Kinder, das heißt in Sachen Schlafqualität, das ist so eine Sache.
Das ist nicht so gut.
Ansonsten versuche ich halt ein bisschen Sport zu machen, mich ordentlich zu ernähren, aber ich bin noch nicht auf diesem Longevity-Trip in irgendeiner Form unterwegs.
Gehörst du eben Pumptypen, die ins Gym gehen und dann auch Kreatin reinwerfen, damit man auch was sieht?
Nee, ehrlich gesagt nicht.
Aber ich sehe ihn jetzt nicht, aber der Richard ist sehr groß, schlank, sportlich, also ist quasi ein, rein jetzt von meiner Warnung her, relativ gesund.
Das ist gut.
Und gehst du ins Gym, Frank?
Nein, ich habe so ein...
Ein Gym.
Ich dachte, wir könnten uns mal irgendwie bei John Reed in Bad Godesberg treffen und dann können wir eine Runde auf der anderen Seite mit der Rheinfähr rüberfahren und dann treffen wir uns da und machen mal eine Runde.
Aber ich kann nicht mitnehmen, immer an Wochenenden würde ich sogar machen.
Dann gehen wir mal zusammen ins Gym.
Das wäre doch sehr lustig, ja.
Gut, jetzt haben wir eigentlich alles besprochen.
Haben wir noch was vergessen?
Sind wir fein oder haben wir noch was?
Wir haben die ganze Welt umrundet.
Und dann sage ich vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt hier an diesem Brückentag.
Also ihr arbeitet zumindest am Brückentag.
Wie viele sind noch im Büro bei euch?
Nicht so viele.
Der eine oder andere Arbeit sind auch viele im Brückentag, muss man sagen.
Okay, gut.
Dann sage ich vielen Dank, dass ihr da wart.
Dankeschön.
Hat Spaß gemacht.
Ciao, ciao.
Ja, das war wieder wirklich eine spannende Tour d'horizon durch die KI-Welt, durch die Tech-Welt, durch Franks Welt, durch alle möglichen Dinge, die wir hier besprochen haben.
Ich hoffe, ihr habt ein paar spannende Gedanken mitgemacht.
Ich bin mir ganz sicher, es wird auch wieder kontroverse Diskussionen geben.
Ist der Frank ein Dampfplauderer?
Warum geben wir dem hier ein Podium?
Ich wüsste nicht, warum nicht.
Er ist ein bekannter Spieler.
Er ist bekannt aus Funk und Fernsehen.
Und ich finde, alle halbe Jahre kann er eben auch mal hier seine Sicht der Dinge zeigen und auch seine Produkte mitbringen, die es gibt.
Und er hat ja gleich am Anfang erzählt, dass er noch ganz viele andere Produkte hat, sehr gut gelaufen sind.
Auf jeden Fall geht es spannend in der kommenden Woche weiter, aber nicht alleine mit einem, sondern mit zweien, mit dem Traum-Duo, würde ich mal sagen, nämlich mit Lea und mit dem Eckert.
Und die werden dann den spannenden Mittwoch haben, nämlich die Zahlen von Nvidia.
Und es gibt noch weitere spannende Zahlen in der kommenden Woche, nämlich amerikanische Einzelhändler.
Da wird man mal sehen, ob dieser Ölpreisschock die Verbraucher dazu gebracht hat, dass sie vielleicht weniger konsumieren oder vielleicht auch die Discounter wie Walmart, Walmart ist jetzt kein klassischer Discounter, aber eben solche günstigen Läden profitiert haben, weil die Konsumenten downtraden.
Es sind auf jeden Fall solche Zahlen für Einzelhändler, das sind spannend.
Wir hatten ja auch McDonalds, die schon geklagt hatten, dass der Verbraucher nicht mehr so stark ist oder eben eher die günstigeren Sachen kauft.
Auf jeden Fall wird es eine spannende Woche.
Das wollt ihr nicht verpassen.
Und deshalb kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Lea und Eckart hört ihr dann am Montag ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
