# Crypto Market Shifts, Stablecoin Revenue, and Trading Strategies

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-05-16

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 215 von Allescoin Nichts muss, die mal wieder unterstützt wird von unseren Freunden bei Bitpanda.
Julius, was müssen meine Augen da sehen?
Ich sehe ein sehr verpixeltes Bild und nicht den gewohnten Hintergrund.
Es sieht nicht aus wie ein kolumbianischer Keller.
Ich glaube, du hast dich verbessert, aber wo treibst du dich aktuell rum?
Genau, ich bin übers Wochenende verpflichtet worden, an einem Junggesellenabschied teilzunehmen.
Bin daher unterwegs, aber lasst es mir natürlich nicht nehmen, dass wir unseren Streak halten.
Wir haben ja letztens noch gescherzt, dass wir seit über vier Jahren jetzt den Podcast machen und nicht eine Folge ausgefallen ist.
Beziehungsweise nicht nur nicht ausgefallen, sondern ich glaube auch, wir wirklich es geschafft haben, dass beide von uns bei jeder Aufnahme dabei waren.
Von daher, das ist kein Grund, um die Serie abreißen zu lassen.
Da muss ich auch sagen, da muss ich mich uns mal auf die Schulter klopfen und ich freue mich auch sehr, dass ich hier hoffentlich noch ein Take von dir bekomme, ohne 3-8 auf dem Kessel.
Also ich bin mal gespannt, wie du jetzt durch den Markt führst, ob ich da schon Lallen wahrnehme oder du noch klar im Kopf bist.
Ja, schauen wir mal.
Also es war diese Woche, also die Erwartungen waren ja relativ hoch.
Wir haben letzte Woche noch darüber gesprochen, dass...
dass Stretch Vehicle nicht wieder bei 100 steht und somit Michael Saylor noch nicht wirklich wieder am Kaufen waren.
Dafür die ETF-Flow sehr, sehr positiv waren.
Ich hatte da so ein bisschen herausgelesen, dass jetzt jeder verstanden hat, wie das Spiel funktioniert und Saylor entsprechend gefrontrunnt wird.
Diese Woche haben wir dann gesehen, dass Stretch wieder auf 100 gegangen ist und somit jetzt auch Strategy diese Woche wieder gekauft hat.
Wobei man sagen muss, dass das die ersten zwei, drei Tage vom Volumen her weniger war als die letzten beiden Monate.
Dafür aber gestern am Donnerstag, den 14., also das war jetzt der letzte Tag, wo Stretch diesen Monat noch relevant ist, weil man sich ja immer entsprechend qualifizieren muss für diese Dividende.
Da war das Volumen extrem hoch, war jetzt Rekordvolumen gestern.
Also ich gehe davon aus, dass sie gestern nochmal richtig, richtig viel gekauft haben.
Wenn man das alles so zusammennimmt, würde ich sagen, ist jetzt die Preisbewegung aber eher...
Vielleicht enttäuschend gewesen, also Bitcoin steht aktuell bei 80.000 ziemlich genau.
Ich glaube, es wird sehr, sehr spannend zu sehen sein, wie es sich jetzt die nächsten Tage weiterentwickelt.
Ob wir jetzt sobald quasi der Sale wieder aus dem Orderbuch raus ist, auch einen größeren Abverkauf wieder sehen oder ob wir uns jetzt hier wirklich halten.
Diesen Monat, muss man ja sagen, hat es sich ganz gut gehalten, ohne dass Strategy überhaupt irgendwas gekauft hat für die meiste Zeit.
Ich glaube, das wird ganz interessant zu beobachten sein.
Was wir auch gesehen haben, ein bisschen auf dem breiteren Markt zu schauen, ist, dass die viele Altcoins, die in den ersten Tagen vom Mai, also Ende April, Anfang Mai eigentlich sehr, sehr gut gelaufen sind, jetzt die letzte Woche ziemlich haben federn lassen.
Also eigentlich alles, was irgendwie ein großes Momentum hatte, hat den Trend nach unten hin wieder durchbrochen.
Viele der Pumps, über die wir letzte Woche noch gesprochen haben, schauen diese Woche schon wieder schlechter aus.
Das hatte ich ja letzte Woche noch hier gesagt, das ist so ein bisschen Stockpickers Markt.
Das Phänomen, was wir häufig sehen, ist, dass die Tokens, die Gewinner sind, die eine Woche oder den einen Monat, dann in der darauffolgenden Woche oder Monat die Verlierer sind.
Und das haben wir diese Woche auch ein bisschen gesehen.
Ich habe hier meine Gewinner und Verlierer dabei.
Fangen wir bei den Verlierern an.
Wir haben letzte Woche über Tonnen gesprochen, dass sich das extrem hochgelaufen ist, nachdem der Gründer von Telegram jetzt so ein bisschen angekündigt hat, dass er hier das Ruder übernehmen wird.
Diese Woche minus 25 Prozent, wieder auf 2 Dollar runter, nachdem es letzte Woche fast bis auf 3 Dollar hochgegangen ist, kurzzeitig.
Virtuous Protocol minus 14 Prozent, das ist letzte Woche auch hochgegangen.
Dieser Meme-Coin, Siren, der irgendwie immer hoch und runter geht, von daher brauchen wir gar nicht drüber sprechen.
Pudgy Penguins wieder stark verloren, eigentlich den kompletten Pump jetzt auch wieder retraced.
G2 minus 13 Prozent, die hatten...
Sind auch zuvor sehr gut gelaufen, weil die so ein Announcement hatten.
Also ja, ich glaube, die Geschichte ist eigentlich so ein bisschen durch die Bank die gleiche.
Auch ein Zcash ist, ich meine, Zcash ist jetzt wahrscheinlich einer der Outlayer, die immer noch sehr, sehr gut ausschauen.
Aber auch da hat man gesehen, dass das einiges am Momentum verloren hat.
Bei den Gewinnern, muss ich gestehen, sind wieder sehr viele Namen dabei, die mir überhaupt nichts sagen.
Also Telcoin, I don't know.
Ja, der Name, der mir was sagt, ist Akash Network und das leuchtet aber auch ein, wenn man sich anschaut, was aktuell im Aktienmarkt abgeht und die Geschichte so ein bisschen, dass Grafikkarten und quasi Compute Resources grundsätzlich sehr, sehr knapp sind.
Das ist ja einer der Gründe, warum hier die ganzen Aktien so durch die Decke gehen.
Dann leuchtet es natürlich ein, dass ein dezentrales Netzwerk, was genau solche Ressourcen anbietet, vielleicht entsprechend mehr Traction hat oder...
auf jeden Fall mal mehr Pricing-Power bekommt und sich dadurch vielleicht der Umsatz entsprechend erhöht.
Also Akash-Network ist zuletzt sehr, sehr gut gelaufen.
Es ist witzigerweise ein Protokoll, über das wir, glaube ich, Zeit 2023 oder Anfang 2024 nicht mehr gesprochen haben.
Damals gab es ja mit Render und Akash so ein bisschen initialen Hype rund um dieses Thema, dass man sich quasi in so einem dezentralen Netzwerk sehr günstig und effizient quasi gewisse Computing-Resourcen kaufen kann oder mieten kann, besser gesagt.
Thema ist ganz schön eingeschlafen in der Zwischenzeit und hat eigentlich fast keiner mehr drauf geschaut.
Und deshalb fand ich es ganz interessant, dass jetzt im Zuge des AI-Compute-Hypes gerade die Sachen jetzt wieder hochkommen.
Also das ist, glaube ich, aber eher jetzt fundamental basiert als ein reines Narrative-Play.
Ansonsten, was jetzt, glaube ich, bei den Gewinnern und Verlierern nicht dabei ist, aber über was wir gleich noch sprechen werden, ist Hyperliquid, die zuletzt eigentlich, oder Hyperliquid ist eigentlich zuletzt relativ schwach gelaufen, aber hatte jetzt gestern.
auf eine Newsend einen Riesensatz gemacht.
Dazu aber gleich mehr.
Und ansonsten würde ich sagen, ja, so ein bisschen müssen wir mal gucken.
Also alles, was Momentum hatte die letzten Wochen, hatte auf jeden Fall jetzt kein Momentum mehr.
Wenn man sich es charttechnisch anschaut, das heißt, wir müssen jetzt mal gucken, ob die Sachen sich jetzt hier einfangen oder wieder zurück in diese alten Februar-März-Ranges fallen.
Also die meisten Altcoins schauen eigentlich sehr gleich aus.
Das ist ein massiver Abverkauf von Oktober.
Bis Februar.
Es gab ein paar Outlier aus den Hyperliquid und so weiter, aber für die allermeisten trifft das zu.
Haben dann irgendwie im Februar ihren Bottom gefunden, sind dann da rumgedümpelt, Februar, März und haben jetzt sehr, sehr vieles geschafft, diese Range der letzten 200 Monate irgendwie nach oben hin auszubrechen.
Und jetzt ist die Frage, fällt das eben wieder da zurück rein oder nicht?
Also ganz vereinfacht jetzt mal gesagt.
Und ich glaube, ja, da werden wir drauf schauen.
Ich glaube, es ist...
gerade eh eine spannende, es passiert sehr viel, was die Märkte grundsätzlich beeinflusst.
Wir hatten jetzt irgendwie gerade das Treffen zwischen Trump und Xi, wir hatten Inflationszahlen diese Woche aus den USA, die sehr, sehr die Erwartungen übertroffen haben, also eher hoch ausgefallen sind.
Wir haben ein Clarity Act, dazu kommen wir gleich noch und so weiter und so fort.
Also ein bisschen gemischte, den Iran-Konflikt ja immer noch nicht gelöst, also so ein bisschen.
gemischte Lage, würde ich mal sagen.
Und ich glaube, jetzt zeigt sich, die Kryptowelt teilt sich gerade ein bisschen in zwei Lager auf.
Es gibt die einen, die sagen, hey, wir sind schon im nächsten Cycle.
Also der Bärenmarkt ist quasi schon mehr oder weniger überstanden und die Lows sind auf jeden Fall in und wir gehen jetzt eher hier hoch.
Und dann gibt es die anderen, die eher sagen, das war jetzt so eine klassische Bärenmarkt-Rallye und die sieht man Die kennen wir auch aus vergangenen Wernmärkten.
Und wir werden jetzt aber hier nicht wirklich nach oben hin ausbrechen.
Und ultimativ werden wir irgendwann im Sommer noch niedrigere Kurse sehen, als die, die wir im Februar gesehen haben.
Und jetzt, ich glaube, die nächsten Wochen, wäre so mein Bauchgefühl, wird sich zeigen, wer von diesen beiden Camps da recht behält.
Und von daher ist es, glaube ich, eine ganz spannende Phase im Markt gerade.
Ich muss sagen, wenn...
dass tatsächlich es gewesen sein sollte mit dem Bärenmarkt, dann wäre das eine ganz kuschelige Angelegenheit gewesen.
Ich glaube, im Oktober ging es ja mit den großen Abverkäufen los.
Und wenn wir das jetzt ohne große existenzielle Krisen überstanden hätten, wo wir gesagt haben, okay, ein, zwei Player fliegen mal wieder in die Luft und wir schreiben Krypto für immer ab, dann würde ich sagen, da sind wir ein gutes Schritt oder Stück weitergekommen, verglichen mit den Bärenmärkten der Vergangenheit.
Ansonsten muss ich auch sagen, ich bin sehr happy.
dass wir es geschafft haben, hier 10 Minuten Markets teilzumachen und Stretch nur etwa 1-2 Minuten zu erwähnen, ohne dass wir wieder ein komplettes Segment darüber machen müssen.
Allerdings muss ich sagen, etwas unglücklich stimmt mich, dass es dir häufiger passiert, dass du die Gewinner...
nicht mal mehr kennst.
Also ich glaube, wir werden alt.
Es sind viele Namen.
Also Akash haben wir ja schon mal vor zwei Jahren drüber gesprochen.
Kann jeder auch in unserem Wiki nachschauen.
Aber es ploppen immer wieder mehr Namen auf, wo du nicht mal mehr die Muße hast, dir das anzuschauen.
Wie kommt's?
Kein Bock mehr auf neue Projekte?
Ja, so kann man's vielleicht auch deuten.
Nee, ich glaube, es ist eher...
Weißt du, was ich als Übung immer mache?
Ich hab ja meinen Screenshot hier, der gewinne diese Woche.
Ich werde mal für nächste Woche vorbereiten.
für all diese Tokens mal jeweils fünf Minuten Cloud-Recherche machen, was die machen, um wie sich der Kurs seit Launch verlaufen hat.
Und ich habe so ein Gefühl, was dabei rauskommen wird.
Nee, was du halt einfach siehst, ist, dass natürlich wir in einem Markt sind, wo das Geld irgendwie weiterzieht, ja, von Token A zu Token B.
Und das führt dann immer mal wieder dazu, dass in Anführungszeichen random Projekte auch dann irgendwie mal eine 100-Prozent-Bewegung hinlegen.
aber auf sehr niedriger Liquidität und auf einer Chart, die wahrscheinlich irgendwie 95 Prozent down ist.
Also man darf das auch nicht überbewerten.
Also ich schaue da immer ganz gerne drauf, Gewinner und Verlierer, weil es oftmals bei einzelnen Projekten dann auch irgendwie widerspiegelt, wenn sich vielleicht fundamental was verändert hat oder wenn es irgendein großes Announcement gab.
Aber dazwischendrin hast du halt auch einfach sehr viel Neues.
Also du hast sehr viele Projekte, die aus irgendeinem Grund irgendwie hoch und runter gehen und die man, glaube ich, nicht alle kennen muss.
Aber ich finde es tatsächlich einen guten Input von dir.
Ich werde das mir als Hausaufgabe für nächste Woche mal mitnehmen.
Und vielleicht ist ja eine Überraschung dabei, vielleicht finden wir was Gutes daran, aber ich würde behaupten, ich bin eigentlich schon noch relativ nah am Marktrand und kenne die relevanten Projekte.
Ich bin sehr gespannt auf deine Hausaufgabe.
Ansonsten, du hast in deinem Marktteil auch schon ein kleines bisschen angeteasert, dass es zwei größere Entwicklungen diese Woche gab.
Wir hatten Inflationsdaten, die höher ausgefallen sind als eigentlich erwartet.
Dementsprechend die Sorge so ein bisschen geschürt wird, dass es keine Rate-Cuts oder Zinssenkungen geben könnte und dementsprechend Weltwirtschaftswachstum gebremst wird etc.
pp.
Also ihr kennt die Leier mittlerweile, deshalb glaube ich müssen wir im Detail nicht drauf eingehen.
Es gab aber auch eine positive Entwicklung in Sachen Krypto, Primär-Krypto und zwar News beim Clarity Act.
Was ist da passiert?
Genau, also wir hatten ja letzte Woche schon darüber gesprochen, dass es sich andeutet, dass es quasi jetzt Fortschritte beim Clarity Act gemacht wurden.
Insbesondere ging es darum, dass es ja um diese Frage gegen die im Raum stand, wie dürfen Stablecoins verzinst werden.
Da hat ja die Bankenlobby relativ stark ein USA dagegen gedrückt und wir hatten darüber berichtet, dass man sich da scheinbar geeinigt hat.
Und gestern, also am 14.
Mai, hat das US Banking Committee darüber abgestimmt.
Das war jetzt nochmal ein sehr wichtiger Schritt, weil dieses Committee eben wie der Name schon sagt, sicherlich auch einiges an Lobbygeldern von den Banken bekommt.
Und die haben jetzt eben dafür gestimmt.
Was auch insbesondere interessant war, war, dass zwei demokratische Senatoren dafür gestimmt haben.
Also scheinbar wird das jetzt auch über parteilichen USA zum Teil befürwortet.
Das heißt jetzt nicht, dass das Ganze beschlossen ist, sondern du hast jetzt mehrere Gesetzestexte aus den unterschiedlichen Committees und den beiden unterschiedlichen Kammern in den USA.
Die müssen jetzt zusammengeführt werden.
Dann gibt es, glaube ich, nochmal einen.
finale Abstimmung darüber im Senat und dann kann das Ganze irgendwann von Trump unterzeichnet werden.
Also ich glaube, es scheint auf sehr, sehr gutem Weg zu sein, aber ist jetzt noch nicht offiziell durch.
Nichtsdestotrotz hat das gestern sehr viel positive Meldungen gegeben, weil das einer der kritischen Schritte war, eben durch dieses Senate Banking Committee durchzukommen.
Von daher würde ich sagen, positiv, aber noch ein bisschen zu früh, um da jetzt wirklich so richtig zu jubeln.
Ich habe mir mal die Odds auf Polymarket angeschaut und ich glaube, 70 Prozent stehen die aktuell.
Es ist wahrscheinlicher, dass das ganze Ding durchgeht, als es scheitern wird nochmal.
Wir haben aber auch schon gesehen, dass da die Wahrscheinlichkeiten irgendwie mal über Nacht um 60, 70 Prozent gedroppt sind.
Also ich würde da den Tag auch noch nicht vor dem Abend loben.
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Lass uns über einen Kollegen sprechen, über den wir ja häufiger gesprochen haben, wo es aber glaube ich die letzten Wochen ein bisschen ruhiger wurde.
Und du hast gerade auch schon selbst gesagt, Hyperliquid nicht so unfassbar gut gelaufen.
Trotzdem hast du gleich zwei Themenblöcke diese Woche dafür reserviert.
Was hat es damit auf sich?
Genau, also der erste Themenblock ist vielleicht ganz interessant.
TradeXYZ, was ja eines der Protokolle ist, die auf Hyperliquid neue Märkte launchen, insbesondere dafür bekannt geworden sind, dass sie als erster Anbieter über diese HRP3-Märkte Aktienindizes und Einzeltitel gelistet haben.
Die hatten vor zwei Wochen durch bekannt gegeben, dass sie neue Märkte listen wollen grundsätzlich, sogenannte Pre-IPO-Märkte.
Wir kennen das ja aus dem Kryptobereich schon.
Da gab es ja letztes Jahr schon die Innovation, dass es sogenannte Pre-Markets gab, also Pre-Market-Perbs gab.
Das heißt, man hatte letztendlich einen Preis, den man handeln konnte, bereits bevor ein Projekt live gegangen ist oder bevor es ein TGE, ein Token Generation Event gab.
Das ist ein ganz interessantes Experiment, einfach weil es natürlich so ein bisschen die Frage im Raum stand, okay, wird jetzt die Preisfindung hier wirklich schon...
quasi vorgezogen.
Also finden wir jetzt schon irgendwie einen Preis-Table, was aussagekräftig ist, mit einer gewissen Varianz, bevor der Token überhaupt live ist.
Und bei den Pre-IPO-Markets war es so, dass das grundsätzlich schon funktioniert hat, würde ich sagen.
Es gab halt teilweise sehr große Short-Squeezes.
Also da gab es so unterschiedliche Spielchen, warum die auch immer wieder in der Kritik standen.
Aber nichtsdestotrotz hat Trade XYZ jetzt gesagt, sie möchten das Ganze eben auch in die Aktienwelt übertragen und haben dann natürlich ein super interessantes Timing, weil wir dieses Jahr riesige IPOs haben, die anstehen werden.
Und da wird sehr, sehr viel Aufmerksamkeit drauf sein und wahrscheinlich auch sehr, sehr viel Kapitalinteresse daran haben, sich hier vielleicht daran zu beteiligen an der Spekulation.
Und es gab jetzt den ersten Markt die letzten zwei Wochen, meine ich, zu Cerebros, die gestern an die Börse gegangen sind.
Und ich hatte auf Twitter gelesen von einigen Leuten, dass sie gehört haben von unterschiedlichen Fundmanagern aus dem Aktienmarkt, dass man hier schon immer mal wieder ein Auge drauf geworfen hat, um so ein Gefühl dafür zu bekommen, okay, wo wird das denn eingepreist aktuell?
Und ich fand es dann ganz interessant, gestern drauf zu schauen und zu sagen, okay, Wo hat jetzt der Hyperliquid Pre-IPO-Preis die letzten Wochen getradet durchschnittlich?
Und wo ist denn jetzt wirklich der IPO-Preis stattgefunden?
Und was wir sehen, wenn man sich den Cerebros-Chart anschaut, dann war das lange, ich schaue jetzt hier, ja, seit Anfang Mai, es ist bei 300 Dollar ungefähr gelauncht, ist dann ein bisschen runter und dann wieder auf, hat sich bei 300 Dollar gefangen.
Und tradet jetzt aktuell 315 Dollar an der Börse.
Also ich würde sagen, unter 10% Varianz.
Von daher hat es eigentlich ziemlich gut prediktet.
Das Einzige, was man wahrscheinlich außen vornehmen muss, dass es so einen kleinen IPO-Pop gab, auf 380 Dollar hoch.
Den konnten sie nicht vorher sagen.
Aber ansonsten würde ich sagen, hat das Experiment hier relativ gut geklappt erstmal.
Ich muss sagen, wir haben ja schon einmal darüber gesprochen, dass es aktuell einen Hype über diese oder um diese ganze Pre-IPO-Tokens gibt.
Und wir haben auch ehrlicherweise ein kleines bisschen davon gewarnt, weil ich meine klar, es ist super spannend aus einer, hey, ich kann einen Preis ablesen, lang bevor es überhaupt eine Preisfindung einer wirklichen Börse gibt.
Allerdings sind, du bist nicht wirklich ein Investor, du hast nicht wirklich Investorenrechte und da passt eigentlich eine News ganz gut dazu.
die wir diese Woche auch gesehen haben von Anthropic, die im Endeffekt ihre ganzen Investoren in Anführungszeichen davor gewarnt haben, dass SPVs etc., also worauf diese ganzen Pre-IPO-Tokens auf Hyperliquid und Co.
aktuell basieren, im Endeffekt überhaupt gar keine Rechtsgrundlage haben oder ledigliche Eigentumsverhältnisse da super, super strittig sind.
Und das ist halt so ein Thema, also ich würde dir recht geben, Und ich habe meine Argumentation, glaube ich, gerade falsch herum aufgezogen.
Aber was ich sagen will ist, ich finde es spannend aus der Preisfindungsperspektive, mache mir aber wahnsinnige Sorgen, wenn das Ding Schule macht und jetzt jeder denkt, boah geil, ich kann ja Pre-IPO-Stocks kaufen und bin damit vor allen anderen, allen dummen Investoren schon im Markt.
Ja, ich glaube, es sind zwei unterschiedliche Themen.
Ich glaube, das eine ist quasi die Frage, was gehört hier oder was ist dein...
rechtliches Exposure hier und das andere ist, so müssen wir die Frage der Preisfindung.
Und ich finde jetzt eben gerade zur Preisfindung fand ich jetzt schon interessant zu sehen, schaust, das hat die, also der Markt ist live gegangen am 1.
Mai und es war irgendwie weniger als 10% off von einem Börsengang, der irgendwie zwei Wochen später stattgefunden hat.
Einer der meist erwarteten gehypten Börsengänge jetzt, die wir gesehen haben, weil jetzt der erste war von den ganzen großen Aktien AI-IPOs, die kommen.
Und da würde ich schon sagen, würde ich sagen, ist es erstmal positiv.
Ja, aber wie lange kann das gut gehen?
Also, weil wenn du eigentlich gar nicht das richtige Recht daran hast und du hast jetzt 10% Abschlag oder nach oben oder unten, also ein Discount oder halt einen Aufschlag darauf wiederum.
Das ist nur, weil aktuell alle denken, okay, sie kommen damit durch.
Mal angenommen, da gibt es irgendwann wirklich eine Rechtsprechung zu, die sagt, pass auf, diese ganzen Pre-IPO-Tokens sind im Endeffekt wertlos, dann ist die Preisfindung, die auf so einem Pre-IPO-Makt...
Aber du vermischst dir zwei Sachen.
Es geht ja nicht darum, dass dir irgendjemandem versprochen wird, dass dir Anteil in einem Unternehmen gehört.
Es ist ja einfach Derivat.
Also du kannst ja Perps auf alles.
Ich kann ja Perp auf den Preis für meine Eisdealer um die Ecke.
Da geht es ja nicht drum.
Es sind zwei unterschiedliche Sachen.
Es gibt diese ganzen SPV-Vehikel, das ist das, wovor Anthropic warnt, wo dir jemand sagt, hey, du beteiligst dich hier an meinem Unternehmen und es gibt irgendeinen OTC-Markt, wo eine Preisverhandlung stattfindet, der relativ illiquide ist und da natürlich ein ganz großes Fragezeichen dahinter steht, okay, ich zahle hier irgendjemandem etwas dafür, dass ich in der Annahme, dass ich quasi einen Anteil an dem Unternehmen halte.
Das stimmt aber nicht, weil es quasi fünf SPVs gibt, die dazwischen geklemmt sind und jeder nimmt sich ein bisschen was raus.
Das andere, worüber wir jetzt gerade sprechen, ist, es gibt ein Derivat, es gibt irgendeinen Preis, der hat mit dem Aktienanteil überhaupt nichts zu tun, es gibt einfach einen Preis, der quasi einen Aktienkurs zum Tag X abbilden soll.
Und hier ist eben das Spannende jetzt, es wird quasi geschätzt, was denn der Aktienkurs zum Launch, zum IPO-Tag sein wird, schon im Voraus.
Und hier ist, also da steht nirgendwo, dass hier quasi ein Anteil an dem Unternehmen gehört, sondern die Frage ist einfach, inwiefern kann schon Tagen oder Wochen, bevor es einen Börsengang gibt, die Preisfindung auf einem Derivat stattfinden?
Also jetzt ein Beispiel, was vielleicht greifbarer ist für viele, weil es einfach ein großer Name ist.
SpaceX soll im Juni an die Börse gehen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in...
Anfang Juni spätestens auf Hyperliquid SpaceX haben als Ticker.
Und dann kann ich mir als Hobbyanalyst Gedanken machen, was ich denn glaube, zu welchem Preis SpaceX an die Börse gehen wird und kann das vielleicht dort schon kaufen.
Oder ich kann einfach als jemand, der ein interessierter Marktteilnehmer ist, sagen, hey krass, drei Wochen bevor das Ding schon an die Börse geht, haben wir irgendwelche Trader auf Hyperliquid einen Preis bestimmen.
Und dann schaue ich drei Wochen später drauf und sehe, okay, die waren gerade mal irgendwie 5% off vom tatsächlichen IPO-Preis.
Und das hat natürlich einen enormen Informationsgehalt, wenn das Ganze dann schon viel früher stattfinden kann.
Ich glaube, es wird dann sehr viel Reibung irgendwann mal geben mit den ganzen Investmentbanken und denjenigen, die quasi diese tatsächliche Roadshow machen und ja ihre eigene Preisfindung, also quasi eine Art von intransparenten Preisfindung machen, wo nicht jeder mitspielen darf.
deren Geschäft wird wahrscheinlich dadurch ein bisschen angegriffen werden.
Also ich glaube, das ist für mich eher so das Reibungsfeld, auf das ich schaue.
Und jetzt weniger, quasi gibt es eine Rechtsprechung, dass das kein richtiger Anteil ist, weil das ist es nicht.
Es geht einfach nur um ein Derivat, also einfach irgendeinen Preis, der das abbilden soll.
Ja, okay.
Das ist tatsächlich bei mir ein blinder Fleck gewesen, also habe ich so nicht auseinanderklamüsert.
Nichtsdestotrotz...
habe ich gerade Kopfschmerzen dabei, wenn ich mir vorstelle, wie da die Preisfindung tatsächlich stattfindet und wie das ganze Derivate, also, weil ein klassisches Derivat funktioniert halt im Endeffekt so, ich wette auf den Preis eines Underliings und ich kann aber jederzeit auch das Underlying handeln.
Das geht ja in dem Fall nicht, weil es halt davor ist und es ist aber auch kein klassischer Prediction-Markt und so.
Deshalb, keine Ahnung, wie dann tatsächlich beide Preise sowohl vom Underlying als auch vom Derivat in irgendeiner Form konvergieren müssen.
Es gibt kein Underlying.
Es gibt kein Underline in dem Fall.
Es gibt quasi einfach nur den Oracle-Price, einfach nur den Perp-Price und dann quasi zum Stichtag X.
Deshalb sieht man das auch, wenn man hier die Chart anschaut.
Das ist ein guter Punkt, den du sagst.
Du hast quasi einen riesen Volumen-Ausschlag hier zum Stichtag, den du Börsingang hast, weil dann muss das Ganze eben konvergieren.
Da hast du natürlich dann ein riesen Volumen, weil es dann eben eine Arbitragemöglichkeit gibt für diejenigen, die schnell genug sind, dann diese beiden Märkte, die Preise quasi dann in Einklang zu bringen.
Jetzt aktuell, mittlerweile ist das ein ganz normaler Perp, wo es einen Oracle-Preis für gibt, den Aktienkurs von Cerebros.
Also das ist so ein bisschen die Mechanik.
Okay, also wilde Nummer.
Ich habe es, sage ich mal, so zu 80 Prozent verstanden.
Ich glaube, muss da aber auch ein bisschen Hausaufgaben machen, damit ich da irgendwie sinnvoll mit dir darüber diskutieren kann.
Deshalb lass uns lieber über etwas sprechen, was ich vielleicht ein kleines bisschen besser verstehe.
Immer noch die Hyperliquid-Ecke, aber Richtung Stablecoins.
Da gab es ja riesen Toh-Vobo vor, ich weiß gar nicht wie vielen Monaten, wo darauf man bieten konnte, wer den Hyperliquid-Stablecoin-Ticker bekommt.
Das ist alles Schall und Rauch inzwischen oder was war da los?
Genau, es ist schon fast ein Jahr her tatsächlich, dass es eine große Diskussion in der Hyperliquid-Community gab, weil den Leuten dort aufgefallen ist, dass man eigentlich Circle so ein bisschen subventioniert, indirekt.
Also bis dato, so letztes Jahr, war es so, dass quasi sämtliches Handelsvolumen auf Hyperliquid auf UCC-Pairs gelaufen ist und man dann irgendwann mal gerechnet hat und gesagt hat, okay, warte mal, so und so viele Milliarden UCC-Handelsvolumen haben wir hier.
ihr kriegt irgendwie, also Circle, ihr kriegt pro Jahr irgendwie 4% auf eure Treasuries, obwohl wir euch ja eigentlich das Business bringen, könnten wir denn von dem Kuchen nicht einen Teil abhaben.
Das war, glaube ich, so die Grundüberlegung, dass das ja eigentlich für eine dezentrale Börse wie Hyperliquid ein Revenue-Stream sein könnte.
Und das hat dann ja so ein bisschen so ein...
so ein Auktionsmechanismus geöffnet, wie du gerade gesagt hast, wo dann unterschiedlichste Teams darum geboten haben, quasi den Zuschlag zu bekommen, der offizielle Hyperliquid Stablecoin Provider zu werden.
Also da gab es dann Paxos und Circle hat auch mal irgendwie ein Angebot, glaube ich, abgegeben, wobei die keinen richtigen Revenue Sharen aus sich gestellt haben.
Und dann gab es ein Team, die sich Native Markets nennen.
Das ist ein Team, was aus dem Hyperliquid Ökosystem kommt.
die letztendlich auch den Zuschlag bekommen haben, mit ihrem Stablecoin USDH, also mit einem H hinten dran.
Das ist seitdem auch relativ gut gelaufen, aber hat natürlich dazu geführt, dass du eine gewisse Fragmentierung an Liquidität hast.
Also wenn du jetzt heute auf Hyperliquid irgendwie BTC eintickerst, dann findest du halt, ich würde jetzt vermuten, 8 bis 10 Märkte für unterschiedlichste Stablecoins.
Es hat ja Ithina auch ihren eigenen Markt, wo dann eben...
deren Stablecoin als Collateral hinterlegt hast und so weiter.
Und gestern gab es eine sehr interessante Meldung, nämlich, dass Native Markets USTH einstellen wird und quasi die Rechte daran an Circle und Coinbase verkauft hat.
Und jetzt Coinbase, der offizielle Liquidity Provider oder Treasury Provider für Stablecoins und Hyperliquid wird.
Technisch übernimmt das Circle, also Circle kümmert sich darum, dass quasi mit ihrem eigenen CCTP-Protokoll, dass quasi Stablecoins auf Hyperliquid gebridget werden können und dass es genug Liquidität gibt und so weiter und so fort.
Aber Coinbase ist eigentlich quasi der Treasury-Verwalter im Hintergrund.
Das ist einmal schon mal interessant, dass es quasi diesen Shift gab.
Die wirklich interessante Meldung ist aber, dass CoinMess das nicht macht und man würde jetzt meinen, okay, aber was bringt das Ganze?
Dann ist man ja wieder da, wo man angefangen hat.
Circle provided UTC und keiner verdient was mit.
Das ist eben nicht der Fall, sondern es wird etwas Neues aktiviert.
Ich glaube, die Abkürzung ist AG2V.
Fragt mich nicht, für was das steht.
Was es bedeutet ist, dass die Umsätze von den Stablecoins zu 90% mit Hyperliquid geteilt werden.
Das heißt, 90% der Bis zu 90 Prozent der USDC-Treasury-Umsätze, die Circle macht, und Coinbase Circle, ich frage mich nicht, wie die das genau da durchrouten, aber die beiden quasi als Tag-Team, werden an Hyperlicket an das Protokoll weitergeleitet.
Und somit hat man jetzt eigentlich genau das erreicht, was man ursprünglich als Community letztes Jahr angestoßen hat, nämlich den Prozess zu sagen, hey, Wieso verdienen wir eigentlich nicht mit daran, wenn wir euch quasi hier Business für eure Stablecoins besorgen?
Und jetzt hat man es geschafft, dass man ein Jahr später an einem Punkt angekommen ist, wo 90 Prozent der Umsätze plötzlich ans Protokoll gehen, was natürlich Wahnsinn ist.
Also es ist ein Game Changer.
Ich meine, es sind jährlich ungefähr 160 Millionen neuer Protokoll-Revenue, die jetzt mal eben über Nacht dazugekommen sind.
Und dementsprechend stark gestern der Hyperliquid-Token auch reagiert und es ist irgendwie 20 Prozent.
erst mal hochgesprungen.
Du kannst es dir vorstellen, als würdest du quasi unter dem Kopfkissen entsprechend viel Geld verdienen und dann natürlich entwickelt sich dein Aktienkurs entsprechend.
Also das ist total interessant.
Noch zwei oder Sätze kurz dazu.
Also erst mal finde ich es interessant, es gab dann sehr viel Kritik, wo dann gesagt wird, okay, Native Markets, jetzt haben die sich da so letztes Jahr so laut geschrien, dass sie unbedingt der Stablecoin Provider sein wollen, nicht mal ein Jahr später geben sie auf.
Ich würde es andersrum lesen.
Ich würde sagen, hier hat ein kleines Team versucht, Druck auszuüben auf den Platz hier schon, auf Circle.
War erfolgreich damit und das Outcome ist jetzt, dass quasi die kompletten Circle Revenues oder 90 Prozent ans Protokoll gehen.
Das Zweite ist, was glaube ich interessant ist, dass man jetzt quasi mit Coinbase hier so ein bisschen in die Kiste steigt, was glaube ich zwei interessante Vorteile mit sich bringt.
Das eine ist, glaube ich, auf der regulatorischen Seite.
Wir haben Anfang des Jahres gesehen, dass Hyperliquid ein eigenes Policy-Team oder eine Policy-Initiative ins Leben gerufen hat und die, glaube ich, mit 100 Millionen Dollar auch ausgestattet haben.
Das heißt, es wird dort sehr stark versucht, jetzt auch in die Lobby einzugreifen, denn man darf ja nicht vergessen, Hyperliquid ist nicht reguliert und ist offiziell in USA eigentlich auch nicht zugänglich.
Jetzt mit Coinbase an der Seite sollte das natürlich einfacher sein, weil das ist sicherlich das Unternehmen, was da politisch am besten in USA vernetzt ist und sicherlich...
stark unterstützen kann, dann vielleicht auch die richtige Regulierung ins Leben zu rufen.
Und das andere ist auch die Frage natürlich, wiefern könnte das zu einer tieferen Integration führen, dass vielleicht in Zukunft Coinbase, HRP3-Märkte listet oder es da einfach auch eine engere Zusammenarbeit wirklich auf der Perp-Seite gibt.
Alles in allem für Hyperliction ein mega Deal.
Und glaube ich, wir müssen mal genau hinschauen, wie sich diese Zusammenarbeit zwischen Circle Coinbase und Hyperliquid dann in den nächsten Monaten fortführt.
Ich habe mehrere Mini-Gedanken dazu.
Der erste ist, dieses Native Markets Team, die sich erst den Ticker gesichert haben, wirken auf mich so ein bisschen wie diese Domain-Goldgräber, die es damals gab, wo man festgestellt hat, man kann mit Domains Geld verdienen, indem man sich einfach Fahrrad.de kauft und wartet, bis irgendjemand einen Online-Fahrradjob aufmachen möchte, um dann richtig fett Kasse zu machen.
Nummer zwei.
Ich finde es schön für Hyperliquid, finde aber krass, dass sie es damit nicht mal in deine Übersicht der Gewinner der Woche geschafft haben, weil das ist ja schon ein massives Ding, dass du auf die Assets under Custodity, also in dem Augenblick, Hyperliquid verdient ja Geld, wenn ich offene Perps habe, weil sie, ich weiß gar nicht, ob sie sich von der Funding Rate ein bisschen was abzwacken oder nur die Transaktionskosten, keine Ahnung, aber auf jeden Fall, wie bitte?
Hauptsächlich durch die Transaktionskosten.
Okay, okay.
Na gut, aber auf jeden Fall, sie verdienen schon Geld, wenn du handelst.
Wenn du aber einfach nur dein Geld rumhast liegen lassen, dann hat Hyperliquid aktuell daran nichts verdient.
Auf einmal verdient sie daran auch Geld.
Und dementsprechend würde ich sagen, das sollte eigentlich mehr als einen 20%-Sprung rechtfertigen.
Wo es das aber in meinen Augen viel mehr rechtfertigen sollte, ist eine massive Abstrafung von Circle.
Und ich habe gerade mal nachgeguckt, die Aktie dümpelt immer noch, also die läuft im Endeffekt flat gerade.
Was ich bezeichnend finde, weil wir haben immer kritisiert, wenn man sich die Circle-Zahlen angeschaut hat, dass sie durch diesen Vertriebsdeal mit Coinbase einen Großteil ihres Geldes auch wieder abgeben müssen.
Und man hat gesagt, naja, okay, sie bauen jetzt erstmal Brand Value auf etc.
Und wenn sie dann in andere Ökosysteme gehen, dann können sie da echten Wert einfangen, Value Capture betreiben etc.
Offensichtlich funktioniert das nicht, weil wenn du ein anderes starkes Ökosystem wie Hyperliquid hast, kriegen dies hin, klar, mit ein bisschen Tamtam und man muss zwölf Monate warten und es braucht irgendwie so ein Native Markets Team.
Aber im Endeffekt haben die bekommen, was sie wollten.
Und Circle konnte seine Monetarisierung nicht so durchziehen, wie es ursprünglich geplant war.
Ja, finde ich eine sehr gute Beobachtung.
Und ich, also für mich ist der Circle Aktienkurs ist für mich eine, die ich mir nicht wirklich erklären kann und von dem ich das auch so ein bisschen die Finger lasse, weil Ich glaube, der Markt weiß hier selber noch nicht ganz, was er will.
Auf der einen Seite hast du hier ganz klar jetzt einen Datenpunkt, aber auch zuvor ja schon Datenpunkte, dass es auf dem Kerngeschäftsmodell, ich bin Stablecoin-Emittent und verdiene über die Zinsen, die ich quasi auf kurzfristige Staatsanleihen bekomme, dass das Geschäftsmodell angegriffen wird, weil immer mehr Teilnehmer sagen werden, ich will da mitverdienen oder die Regulierung sagen wird, es gibt Und Wege, wie Nutzer an Stablecoins quasi über Yield mitverdienen dürfen, haben wir im Clarity Act ja gerade besprochen, dass es da jetzt eine Einigung gab.
Das heißt, der Umsatz sollte eigentlich stark angegriffen werden.
Und das Hyperliquid-Beispiel zeigt so ein bisschen, in welche Richtung das geht.
Gleichzeitig hast du natürlich auf der anderen Seite halt diese riesen Stablecoin-Welle, die erst auf uns zukommen.
Also der Genius Act geht ja erst zum 01.01.2027.
Der Genius Act ist quasi das, was letztes Jahr schon beschlossen wurde, wo es primär um Stablecoins ging.
Das tritt erst zum 1.1.27 wirklich in Kraft in den USA.
Und je nachdem, wie man drauf schaut, könnte man, glaube ich, schon auch ein Argument machen, wenn du dir den Stablecoin-Markt heute anschaust, im Vergleich zu irgendwie unterschiedlichen Geldmengen, ist es halt auch sehr, sehr klein.
Das heißt, der adressierbare Markt wächst halt massiv über die nächsten Jahre.
Und ich glaube, die Frage ist so ein bisschen...
Worauf schaut der Markt hier?
Auf quasi ein Geschäftsmodell, was eigentlich gerade so ein bisschen disrupted wird und deine Marge schmilzt?
Oder auf quasi einfach einen riesigen Markt und du weißt noch gar nicht, mit was du da überhaupt alles Geld machen kannst und Agente Commerce und was weiß ich was.
Circle launcht ihre eigene Blockchain mit ARK und so weiter und so fort.
Und ich glaube, es ist deshalb gefährlich, jetzt nur auf quasi dieses Geschäftsmodell zu schauen und zu sagen, eigentlich müsste der Kurs fallen.
Weil vielleicht interessiert gerade die Wachstumsstory den Markt mehr und deshalb geht der Aktienkurs hoch.
Ja, deshalb habe ich da keine Meinung wirklich zu.
Und was hast du noch gesagt?
Irgendwas haben wir noch gerade.
Die Domain-Goldgräber vielleicht.
Achso, die Domain-Goldgräber, genau.
Wie ich mir das vorstelle, Aluhut-These, dass der Jeff, also Jeff, Gründer von Hyperliquid, hat mal so ein paar Interns von ihm gesagt, Jungs, wir müssen jetzt mal hier wirklich was machen.
Also mit Circle, das kann so nicht weitergehen.
Wir schmeißen euch jetzt raus und ihr gründet Native Markets und dann stellt ihr ein Proposal, dass ihr den Stable Contaker haben wollt und ihr gebt uns dann Teil von euren Umsätzen.
Und wir pushen euch einfach so sehr, dass Circle irgendwann gezwungen ist, da mitzugehen.
Und ein Jahr später hat er genau das erreicht, was er erreichen wollte.
So ist es wahrscheinlich nicht abgelaufen, aber natürlich schon.
Ja, also für Hyperliquid natürlich schon eine ziemlich starke Nummer, nachdem ich mich noch genauer erinnern kann, dass es letztes Jahr im Sommer, als es diese Diskussion gab, gab es einen Tweet von Jeremy Allaire, also Gründer und CEO von Circle, der gesagt hat, ja, wir werden natürlich Hyperliquid weiterhin unterstützen, ist ein super wichtiger Wachstumsmarkt für uns, aber wir werden jetzt hier nicht in diesen Bieter-Wettstreit hier um den Ticker einsteigen, haben wir nicht nötig, so ungefähr.
Also wir stehen drüber.
Und kein Jahr später gibt er dann jetzt doch einen Großteil der Umsätze ab.
Also wirklich interessant zu sehen, wie sich die Machtverhältnisse da auch verschieben.
Und das finde ich spannend.
Also ich konnte auch dem Drahtseilakt, den du gerade so ein bisschen skizziert hast, ganz gut folgen, dass man auf der einen Seite sagt, hey, Circle irgendwie auf dem absteigenden Ast, weil sie ihre Monetarisierung nicht so durchsetzen können, wie sie das...
vielleicht vorher geplant haben oder halt auch groß kommuniziert haben.
Auf der anderen Seite aber diese riesen Stablecoin-Welle, die halt einfach die Flut hebt alle Boote und selbst ein Circle wird davon halt profitieren.
Got it.
Auf der anderen Seite denke ich mir, es ist halt, ich glaube, wenn diese Stablecoin-Welle wirklich kommt, dann hast du halt auch noch Player wie Stripe und Co., die halt dann auch tatsächlich mehr Infrastruktur eigentlich ownen, als das aktuell Circle tut.
Und deshalb, ich war ja immer ein großer Fan von dem Stablecoin-Geschäftsmodell als solches, weil es so schön simpel war, einfach Staatsanleihen kaufen und dann halt Zinsen darauf kassieren, die man nicht weitergeben muss.
Ich glaube halt aber trotzdem, dass wenn Stablecoins weiterhin die Infrastruktur Einzug halten, dann werden halt sehr, sehr viele Parteien da ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.
Und das wird dann...
eher noch komplizierter für Circle und ich sehe nicht so krass den Vorsprung, den sie aktuell haben, aber wir werden das Thema auf jeden Fall eher weiter beobachten und vielleicht werde ich dann in den nächsten zwölf Monaten meine Meinung wieder ändern und dann doch Circle-Shareholder werden.
Apropos Shares, das ist eigentlich eine ganz gute Überleitung.
Warum glaubst du, dass Crypto-Trader einen Edge im Aktienmarkt haben?
Ich weiß gar nicht, ob ich das so sehr glaube, aber ich habe einen sehr guten Podcast diese Woche gehört, Zwischen Threadguy, also Thread dem einen oder anderen Name, also so einem kryptonativen Streamer, der während des Memecoin-Hypes 2024, 2025 so ein bisschen zu seiner Bekanntheit auch gefunden hat und aber weiterhin echt gute Livestreams immer wieder macht und seinem Interviewgast, den er diese Woche hatte, den Chris Camillo, den ich schon davor kannte, aus einem Buch Unknown Market Wizards.
Und für mich einer der faszinierenden Aktieninvestoren ist.
Und die beiden haben sich ein bisschen darüber unterhalten.
Und Chris hat eigentlich sehr stark die These gemacht, dass er findet, dass die Kuppe-Investoren eigentlich viel stärker auch in den Aktienmarkt gehen sollten.
Weil das, was er betreibt, was er als Narrative, Trading und...
wie nennt er das, Trend Arbitrage oder sowas, bezeichnet.
Ich werde gleich ein paar Beispiele ergeben, dann glaube ich, wird es auch klar.
Er sagt, dass das quasi die Crypto-Trader eh schon die ganze Zeit machen, weil die meisten Token eh nur heiße Luft sind und wir nichts anderes machen, als versuchen irgendwie herauszufinden, wie der Wind dreht und was morgen angesagt ist und wie sich Trends und Narratives über die Zeit bewegen und das entsprechend zur Frontrunnen.
Ganz, ganz entschanter Typ, der, ich glaube, ich hatte mal ein Beispiel hier mal gebracht.
Habe ich dir das erzählt von dem Sphere in Las Vegas, dieses neue Riesenkino oder Stadion?
Die Sphere habe ich auf jeden Fall mitbekommen.
Und irgendwas klingelt auch bei mir, dass wir darüber mal gesprochen haben.
Aber ich brauche ein bisschen mehr Kontext, um dir zu sagen, ob ich die Geschichte schon kenne.
Und im Zweifel erzähle sie auch für unsere Hörer.
Einfach nochmal.
Also der Chris Camillo, der hat schon in den frühen 2000ern angefangen, sich zu überlegen, dass er eigentlich, dass seine Edge im Markt ist, gewisse Trends zu identifizieren.
Und er glaubt einfach, und er hat damals schon geglaubt, dass eher Trends frühzeitiger identifizieren kann, als dass Hedgefonds oder traditionelle Investmentbanken machen und sich dann auch frühzeitig in Aktien positionieren kann.
Was sind solche Trends?
Ein Beispiel wäre jetzt irgendwie, also jetzt vor kurzem, Sidney Sweeney macht eine Werbung mit American Eagle.
Die American Eagle Aktie macht irgendwie 100 Prozent eine Woche später.
Also wenn man das irgendwo vielleicht gelesen hat, dass so eine Werbeanzeige kommt.
Und das richtige Mindset hat, im Kopf so verdrahtet ist, dass man dann direkt denkt, ah, warte mal, es gibt doch eine American Eagle-Aktie.
Dann wäre es jetzt, glaube ich, nicht so weit hergeholt, dass die vielleicht positiv auf sowas reagieren könnte.
Anderes Beispiel, das ist jetzt die Sphere-Story.
Er war in Las Vegas und hat sich dort, was hat er erzählt?
Ich glaube, der Backstreet Bowl ist irgendwas im Sphere angeschaut und war total geflasht.
Und was für ein einzigartiges Erlebnis das dort war.
Und hat dann sich angeschaut, wie denn die Aktie des Unternehmens, was dahinter steht, gerade handelt.
Und die war ihnen relativ günstig bewertet, weil quasi Event-Business und irgendwie hohe Investitionskosten nicht sexy und so weiter.
Kein AI-Unternehmen, schaut kein Mensch gerade hin.
Und er hat es dann die Mühe gemacht, dort tatsächlich einmal online mit Bots zu schauen, indem du quasi Reservierungsanfragen schickst, immer zu schauen, wie viele Tickets gibt es denn überhaupt?
sind dann für die nächsten 50 Shows, wie auch immer, wie viel schon verkauft, aber auch irgendwie Leute hinzuschicken und zu zählen, wie viele Leute da jeden Abend reinlaufen und rausgehen.
Und hat dann gesehen, dass es eigentlich ein totaler Erfolg ist, dass eigentlich die meisten Shows ziemlich stark ausgebucht sind und sich das aber natürlich erst dann in den Earnings, im darauffolgenden Quartal und so weiter widerspielen wird und dann eine relativ große Aktienposition dort aufgebaut und es war ein erfolgreierer Trade.
Aber das jetzt nur als Beispiel, der macht solche Trades schon seit 20 Jahren.
Hat so ein gutes Gefühl dafür.
Er sagt, er verbringt seine Abende damit, nur irgendwelche TikTok-Kommentare in TikTok-Videos zu lesen, wenn zum Beispiel eine Burger-Kette einen neuen Burger rausbringt, um zu verstehen, ob dieser neue Burger gut ankommt oder ob die neue Product-Line gut ankommt und dann eine These für sich darüber zu entwickeln, wie das den Aktienkurs beeinflussen könnte.
Weil er sagt quasi, die klassischen Tread-Fly-Unternehmen sind jetzt nicht auf TikTok und schauen, was irgendwie hier...
Teenies zu dem neuen Rap oder neuen Burger sagen.
Das ist so ein bisschen, wie er sein Edge definiert.
Zwei Gedanken dazu.
Der erste, du hast ja mehrere Beispiele gebracht und diese American Eagle Aktion mit Sidney Sweeney, das war ja wirklich ein Narrative getrieben, würde ich zumindest sagen, weil halt die Social Media eine Woche lang sich nur darüber gestritten hat, ob das jetzt rassistisch sei oder nicht, weil sie ja Great Jeans und so eine Geschichte hatte und das halt bewusst doppeldeutig formuliert war.
Und da würde ich es komplett narrativgetrieben bezeichnen.
das, was du mit der Sphere beschreibst oder ob der neue Burger gut ankommt, ist weniger Narrative, sondern halt, ich versuche, ein gewisses Now-Casting zu machen.
Also ich versuche anhand von alternativen Datenpunkten zu verstehen, nicht wie die Zukunft laufen wird oder nicht wie Leute über das Unternehmen grundsätzlich denken, sondern wie die fundamentale Performance dieses Unternehmens aktuell ist, aber die Information dazu ist noch nicht draußen und ich versuche näher an diese Information ranzukommen.
Und da würde ich sagen...
Gerade dieses Now-Casting macht jeder Hedgefonds auf diesem Planeten, und das ist mein zweiter Gedanke, schon massivst, indem du halt dir Satellitenbilder anguckst, um zu schauen, wie viele Autos auf dem Burger King Parkplatz stehen und so eine Geschichte.
Ja, ja, nein.
Also er widerspricht dem relativ stark in dem Podcast und sagt halt, das glauben immer alle, dass die das alle machen.
Aber er hat quasi da in dem Bereich auch ein Unternehmen aufgebaut, noch in irgendeinem Wall Street Unternehmen verkauft.
Und er meinte halt, er war...
überrascht, wie langsam die sich dann doch alle bewegen.
Plus, es hat auch gesagt, du hast halt dieses ganzen Risk-Management-Apparatus, also da kann halt keiner jetzt irgendwie eine 10% Portfolioallokation in die Sphere-Aktie einfach so mal aufbauen, weil dann dein Risk-Manager dir links und rechts mitkippt.
Und zu den, genau, es sind zwei unterschiedliche Themen.
Ich würde trotzdem sagen, dass das andere auch trendgetrieben ist.
Als R-Seiter war dann zum Beispiel, liest sich halt live auf Social Media halt irgendwelche Kommentare drin, was die Leute über das Fear sagen und ihre Erfahrungen zu unterschiedlichen Konzerten dort und so weiter.
Und es ist schon auch sehr stark trendbasiert.
Es ist jetzt nicht nur quasi, ich zähle, wie viele Menschen da rein und raus gehen.
Das wäre die Analogie zu den Satellitenbildern bei Walmart oder Burger King Park Plätzen, sondern schon auch sehr stark so diese, okay, was...
was basiert auf Social Media zu gewissen Themen und versucht das zu inkorporieren.
Aber klar, es ist so Narrative und Trend basiert.
Aber das ist quasi, wie er handelt und es gibt total geile Story, was der da für Trades über die letzten Jahre, fast schon Jahrzehnte aufgesetzt hat.
Und er sagt quasi, hey, ihr Kryptotrader, ihr macht ja nichts anderes eigentlich.
Ihr versucht ja eigentlich alle nur irgendwelche Trends früh zu erkennen.
Und so sagen, okay, warte mal, AI geht durch die Decke, was sind jetzt die AI-Coins, die jetzt vielleicht pumpen könnten?
Oder Hyperliquid geht durch die Decke, was sind andere Perps-Coins, die jetzt auch basierend auf dem Trend irgendwie pumpen können?
Und argumentiert so ein bisschen dafür, dass er sagt, okay, er glaubt, dass quasi sich Crypto-Trader da in diesem, ich glaube, Social Arbitrage, bezeichnet er das Ganze, in dieser Strategie auch sehr gut im Aktienmarkt zurechtfinden könnten.
Und warum ich das so interessant fand, weil...
mir dann weitere Sache gekommen ist, weil ich mir letztens die ganzen Ticker, also Sandisk, Micron und wie sie alle heißen, gerade mal wieder angeschaut habe und das eigentlich schon sehr stark so einer klassischen Altcoin-Season gleicht.
Also wenn du dir einfach die Kursverläufe da gerade anschaust und ja, ich weiß, da gibt es auch ein fundamentales Business, was dahinter liegt.
Nichtsdestotrotz, glaube ich, sind das schon Kursverläufe, wo du sagst, okay, kann das jetzt zwei Jahre weiter so einfach vertikal hochgehen oder?
findet sowas nicht auch irgendwann seinen quasi Blow-off-Top und korrigiert dann auch wieder nach unten.
Nicht zu Null, wie das viele Altcoins gemacht haben, aber sicherlich dann auch wieder irgendwo in einen, wenn der Trend dann einmal bricht, dann geht es auch in die andere Richtung.
Und ich glaube, auch in dem Bereich würde ich sagen, dass Leute, die schon lange genug im Kryptomarkt traden, eigentlich ein sehr gutes Gefühl dafür haben, wie lang solche Parabolic Moves nach oben hingehen können und wann dann auch so ein Trend brechen kann und was das dann.
in die andere Richtung bedeutet, wohingegen ein Aktieninvestor, der jetzt 2000 nicht im Markt investiert war oder 1999, glaube ich, sowas jetzt zum ersten Mal gerade miterlebt.
Und das ist schon eine Sache, diese schnellen Zyklen und Trends im Kryptomarkt, man lernt da schon so ein bisschen, glaube ich.
so Bubble-Verhalten irgendwie ganz gut einzuordnen mit der Zeit.
Und von daher, auf dem Bereich würde ich seine These unterschreiben, dass man da vielleicht ein bisschen was gelernt hat in der Vergangenheit, was man auch im Aktienmarkt anwenden kann.
Bei dem Trend-Trading, Social Arbitrage-Trading, weiß ich jetzt nicht unbedingt, aber ich finde einfach die Storys, die er erzählt, so unglaublich interessant, amüsant und deshalb, worauf ich es heute erwähnt habe.
Also ich finde den Shoutout für die Podcast-Folge hier super relevant und ich werde es mir definitiv anhören, weil ich morgen auch noch einen Flug vor mir habe und ich mich dann sehr freue, da irgendwie mir das vorher downloade und dann mal reinhöre.
Trotzdem muss ich sagen, ich habe da so meine Zweifel.
Und zwar glaube ich, dass das Spielfeld ein fundamental anderes bei Aktien im Vergleich zu Krypto ist.
Das ist leider Gottes viel Hörensagen von mir und sehr viel anekdotische Evidenz, aber gefühlt würde ich sagen, dass der Aktienmarkt sehr viel stärker institutionell getrieben ist, weil du Hedgefonds, Pensionskassen etc.
hast, während Krypto sehr viel mehr Kleinanleger-Retail-mäßig getrieben wird.
Und das bedeutet, ich glaube, der Querschnitt der Leute, die Menschen...
Die Kryptohandel sind auch auf Twitter und tauschen sich darüber aus.
Und wenn du weißt, in welchen Community oder Discord oder Telegram und wenn du weißt, in welchen Communities du sein musst, dann kannst du auch Flows und Narrative sehr stark antizipieren, weil wenn du ein, zwei Thought Leader kennst, kannst du dir Gedanken darüber machen, welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird.
Ich glaube, Hedgefonds, da läuft es dann halt eher beim Bloomberg Terminal und irgendwelche Chatgruppen dort.
Und natürlich ist zu verstehen, woran der...
Hedgefonds-Trader mit den meisten Assets an der Management und den geringsten Risikoeinschränkungen als nächstes glaubt, ist ein Edge, bin ich vollkommen bei dir.
Ich glaube nur nicht, dass du das auf Twitter finden wirst.
Würde ich hart widersprechen.
Also da ist sicherlich, ich glaube, es hat wahrscheinlich lange so funktioniert, wie du das beschreibst.
Ein konkretes Beispiel, vielleicht als Gegenthese.
Es gibt diesen Citrini Research, haben wir hier mal darüber gesprochen, dass der so eine AI-Dooms-These damals aufgestellt hat.
Du erinnerst dich?
Das ist der Typ, der auch Schnellboote in die Straße von Horms geschickt hat.
Der macht quasi auch ähnliche Datenerhebungen wie der Kollege Fordis 4.
Der schickt seinen Prakti in den Oman, um die Straße von Hormus zu beobachten.
Und das ist so ein, Junior Research ist so einer der Substacks und Analysten, die aktuell sehr gefeiert werden und sehr influential sind, weil die ja quasi diese ganze AI-Semi-Bubble sehr, sehr gut schon seit 2023 eigentlich verfolgen und auch gut prediktet haben.
Die haben, ich meine, es war letzte Woche oder diese Woche, eine neue Aktie bei sich irgendwie mit aufgenommen oder darüber geschrieben und die hat in den nächsten Tag schieß mich tot, irgendwie 50, 60, 70 Prozent Bewegung gemacht.
Das ist genau das Gleiche, wie wenn Crypto-Twitter-Influencer Ansem irgendeinen neuen Meme-Coin schillt und der danach durch die Decke geht.
Also ich weiß, dass es fundamental zu unterschiedlich ein paar Schuhe sind, weil ein Meme-Coiner, das ist nur Trend und Narrative und da ist nichts dahinter.
Und irgendein, was weiß ich, Unternehmen, was irgendwo in der Wertschöpfungskette von...
Semiconductor ist, die haben ein Business dahinter, aber es ist genau das gleiche.
Die Leute traden den Trend, die traden das Narrative und wenn dann ein Analyst, der einflussreich ist, sagt, hey, das ist ein spannendes Unternehmen und auf die schaut noch gerade keiner, die stellen irgendwie einen Kleber her, den du brauchst, um irgendwelche GPUs zu produzieren und die sind die einzigen, die diesen Kleber herstellen können und keine andere kann es und das ist ein riesen Bottleneck, dann kaufen die Leute blind diese Aktie, als wäre es ein Meme-Coin und Da sehe ich, und das war vielleicht noch nicht immer so, aber da sehe ich im Moment in diesem Marktumfeld, und ich glaube, es ist ganz klar, dass es auch irgendwo eine Bubble ist aktuell, aber das ist eins, so ist es gleich wie im Kryptomarkt.
Da sehe ich die Parallelen ganz, ganz stark.
Wenn sich das wieder beruhigt, glaube ich, bin ich wieder bei dir.
Das findet dann irgendwie ein Bloomberg-Terminal statt, aber aktuell ist Twitter, also Fintwit ist ja on fire aktuell.
Aber da bin ich, also ganz grundsätzlich, dass es diese Mechanismen gibt, da möchte ich dir auch gar nicht widersprechen.
Also konkret, wenn Warren Buffett...
irgendwie gesagt hat, es gibt ja diese 13F-Filings oder irgendwelche Phones halt offenlegen müssen.
Leopold Aschenbrenner aktuell, also dieses Wunderkind mit seinem AI-Font.
Das ist ja egal, was der in seinen 13Fs drin hat, die Dinger gehen ja komplett durch die Decke und was er nicht mehr drin hat, das stört sich komplett ab.
Korrekt.
Und das ist diese Mechanismen, und die gab es auch schon vor 10 Jahren, die gab es vor 15 Jahren, dass du halt so Opinion-Leaders viel Following haben, sowohl von institutionellen als auch von privaten Investoren, die mittlerweile so eine Strategie für sich da entdeckt haben und gesagt haben, ich versuche, die Krümel, die Wale mir hinterlassen, noch irgendwie mich davon zu ernähren.
Darüber will ich gar nicht widersprechen.
Ich will halt nur damit sagen, dass halt bei, ich kann viel, viel mehr dieser krassen Key-Opinion-Leader aus dem Kryptobereich sind auf Twitter und einen Bill Eggman, der wird dir vielleicht mal ein Dating-Advice geben, aber der wird natürlich auch seine Backs chillen, aber viel, viel später.
Und es ist einfach super schwer, im traditionellen Finanzbereich diese Sachen zu antizipieren.
Ob jetzt halt Warren Buffett in seinem 13F-Filing, weil in dem Augenblick, wo es draußen ist, ist der Pump auch schon da gewesen.
Du musst ja eigentlich antizipieren, kauft Warren Buffett gerade XYZ.
Und das ist halt deutlich, deutlich schwieriger, weil Warren Buffett nicht auf Twitter ist.
Ja, ich würde so ein bisschen dafür plädieren, dass sich das gerade ein bisschen verschiebt, dass sehr viel, oder ich nehme es auf jeden Fall so wahr, dass sehr viel solcher Hobby-Analysten sich einen Namen gerade auf Social Media machen, indem sie ihre Thesen publik machen.
Chris Camillo ist auch ein gutes Beispiel, spricht öffentlich über all seine Trades und ist jetzt nicht irgendeiner, der irgendwo Kurse verkauft und deshalb öffentlich über seine Trades spricht, weil er damit Kohle machen will, sondern einfach, weil er sagt, es ist Teil von meinem Sein und so bin ich halt.
Ich will mich quasi, du machst dich auch angreifbar damit, aber er sagt quasi, er macht das so und ich glaube, es verschiebt sich ein bisschen, aber ich finde es eine super interessante These, eine steile These.
Ich glaube, dass es so oder so stattfindet, egal ob er das jetzt einfordert oder nicht, also dass mehr und mehr Kryptotrader auch in den Aktienmarkt gehen, weil die Leute natürlich dahin gehen, wo die Returns stimmen und du hast einfach gerade diese absurden Kurse in unterschiedlichsten Ecken des Aktienmarktes und im Kryptomarkt weniger die letzten, ja eigentlich schon die letzten 12, 18 Monate, würde ich behaupten.
Und das führt einfach dann eh dazu, dass die Leute irgendwie natürlich rebalancen und deshalb glaube ich, dass sich das stärker vermischen wird.
Zumal du ja...
nicht mal mehr die Plattform dafür wechseln musst, weil du auf Hyperliquid dann auch nicht nur perps auf Bitcoin, sondern direkt auf die nächste heiße AI-Company sogar noch, bevor sie an der Börse ist, handeln kannst, wie wir heute gelernt haben.
Aber ich glaube, damit haben wir eigentlich einen schönen Full-Circle-Moment.
Ich muss mich jetzt verabschieden von dir.
Erstens, weil ich Podcast hören muss und zweitens, weil du jetzt ja auch noch einen jungen Gesellenabschied zu feiern hast.
Deshalb seht es uns nach, dass wir ausnahmsweise mal die Stunde nicht überzogen haben, sondern diesmal pünktlich Schluss machen.
Julius, es war mir wie immer ein Fest für die Hörer, die bis jetzt drangeblieben sind.
Wir freuen uns natürlich sehr, wenn ihr uns auch im Discord besucht.
Den Link dazu findet ihr in den Shownotes, falls ihr da irgendwie mal Hörerfragen haben solltet oder sowas.
Plus halt viele Nachfragen zu meinem Bot habe ich da jetzt auch diese Woche schon bekommen und versucht auch zu beantworten.
Deshalb schaut da gerne vorbei.
Ansonsten folgt uns auf Instagram und TikTok.
Da könnt ihr uns natürlich dann auch gerne Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback schicken.
Allescoin-pod ist da der Hände.
Wir freuen uns auch, wenn ihr unser Wiki besucht, zum Beispiel über Akash Network ein bisschen was lernen wollt.
Das haben wir definitiv in einer der älteren Folgen besprochen.
Den Link zu dem Wiki findet ihr ebenfalls in den Show Notes.
Einfach da Akash Network.
einmal kurz eingeben und ihr solltet die Folge finden.
Und Julius, jetzt möchte ich dich nicht weiter von einem wohlverdienten Feierabend am Freitagmorgen abhalten.
Deshalb genieß es.
Wir sehen uns dann nächste Woche in alter Frische.
Bis dahin, alles Gute und ciao, ciao.
Mach's gut, bloß.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
