# Market Divergence, Valuation Disconnects, and Strategic Consolidation

**Podcast:** Aktien fürs Leben
**Published:** 2026-05-13

## Transcript

Hallo, hier ist Petra Ahrens vom Podcast Aktien fürs Leben.
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Bevor es losgeht, ein wichtiger Hinweis.
Dieser Podcast ist keine Anlageberatung oder Empfehlung.
Alle Angaben sind ohne Gewehr.
Diese stellen keinen Ersatz für eine professionelle und individuelle Beratung dar.
Werteentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.
Hallo und herzlich willkommen.
Es geht weiter wie gehabt am Persischen Golf.
Aber trotz der zahlreichen Krisen und Unsicherheiten gibt es teils ganz überraschend ordentliche Unternehmenszahlen, auf die wir gleich noch eingehen werden.
Petra, was haben wir sonst noch im Gepäck heute?
Ja, wir beginnen heute mit PayPal, mal wieder einen der führenden Zahlungsdienstleister, der letzte Woche Zahlen vorgelegt hat und die auch recht gut waren.
Dennoch dümpelt die Aktie nach dem Kurseinbruch von mehr als 80 Prozent weiter vor sich hin.
Und wir stellen uns heute einfach mal die Frage, ist das jetzt ein Turnaround-Kandidat oder sollte man eher die Finger davon lassen?
Und dann gehen wir nach China zum chinesischen Batteriehersteller Kettle.
Der liefert die Stromspeicher für die meisten Elektroautos auf der Welt und expandiert auch in neue Geschäftsfelder, produziert inzwischen in Europa, auch hier in Deutschland.
Und wir werden der Frage nachgehen, ob Kettle eigentlich ein interessantes Investment auch für deutsche Anleger ist.
Und zum Schluss werden wir ein wenig schmutzig.
Mit Cameco schauen wir uns heute einen der führenden Uran-Produzenten der Welt an, der natürlich vom Comeback der Kernenergie profitiert.
Das sieht man auch besonders stark in der Aktienkursentwicklung, die einen wirklich schwindlig macht.
Dennoch sicherlich mal ein Beitrag hier im Podcast wert.
Und wer natürlich sofort zu einem dieser drei Unternehmen springen möchte, der kann dies gerne tun und orientiert sich dann bitte an den Zeitangaben in unseren Shownotes.
Petra, was war sonst noch los in der vergangenen Woche?
Der DAX war kurz über 25.000 Punkte.
Das hat hier in der Redaktion viele Diskussionen ausgelöst, weil wir sozusagen mal wieder die Frage hin und her gewogen haben, wie irrational sind die Märkte eigentlich?
Der Triggermoment für diese Kursbewegung war natürlich das Gerücht, dass es mal wieder super aussieht mit einem Frieden zwischen dem Iran und Israel schrägstrich den USA.
Wieder erwarten kam es dann doch anders erstmal.
Der DAX hat im Laufe der Woche wieder ordentlich Teile dieser Gewinne abgegeben, ging dann mit 24.300 Punkten aus dem Handel.
Interessanterweise, die US-Märkte haben sich davon nicht so sehr beeindrucken lassen, von diesen Unsicherheiten.
Die stehen inzwischen, der S&P 500, bei 7.400 Punkten, das ist ja wirklich sehr eindrucksvoll, hat in einem Monat über 8% gewonnen.
Und wahrscheinlich liegt das doch daran, dass die USA von diesem Krieg im Nahen Osten relativ wenig betroffen sind, oder?
Ja, zumindest hat es den Anschein, dass es die Amerikaner weniger interessiert.
Obwohl, Timo, wir hatten uns an der Stelle ja schon unterhalten.
Also auch dort wird die Inflation natürlich ein Thema werden.
Und die erwarteten Zinssenkungen, ob die wirklich dieses Jahr in den USA zu sehen sind, bleibt weiterhin fraglich.
Und wenn wir uns mal die Umfragewerte von Donald Trump angucken.
dann sieht das auch nicht so rosig aus.
Trump ist nun mal ein Mann der Kapitalmärkte.
Also keine Ahnung, was in den USA passieren wird, wenn es hier wirklich nicht mehr so für ihn weitergehen sollte.
Ich glaube, das kriegen wir dann auch an den US-Börsen zu spüren.
Im Moment aber keine Rede davon.
Und wir Europäer sind natürlich dann immer mehr so ein bisschen angegriffen, im wahrsten Sinne des Wortes, von den steigenden Rohstoffpreisen, von den Energiepreisen.
Und dann sieht man einfach, dass wir wesentlich näher an diesem Nahostkonflikt dran sind.
als dass die Amerikaner sind oder vielleicht auch die Asiaten.
Nichtsdestotrotz, ich finde schon, dass uns langsam die guten Nachrichten wirklich ausgehen und dass man immer hin und her diskutiert, gibt es jetzt einen Friedensprozess, ja oder nein, in der Ukraine im Nahen Osten.
Allein die Diskussion hält die Märkte oben, aber man sieht auch, dass der DAX bei 25.000 Punkten schon so sein Limit fast erreicht hat.
Lass uns mal kurz nach Deutschland gehen.
Da hat sich ja in der vergangenen Woche die Auseinandersetzung zwischen der Commerzbank und der italienischen Großbank Unicredit, ich sage mal ein bisschen zugespitzt.
Wie erwartet hat Unicredit-CEO Andrea Orcell das offizielle freiwillige Übernahmeangebot für Commerzbank-Aktien abgegeben.
0,485 Unicredit-Aktien im Tausch gegen eine Commerzbank-Aktie.
Das ist bei dem aktuellen Kurs der Commerzbank relativ unattraktiv für Commerzbank-Aktionäre.
Glaubst du, dass dieses Angebot quasi wirkungslos verpuffen wird oder welche Strategie verfolgt Andrea Occell hier?
Naja, er kann sich ganz ruhig zurücklehnen.
Er hat mittlerweile an die 30 Prozent oder vielleicht sogar schon ein bisschen höher.
Wer soll ihm da noch dazwischen grätschen?
Es gab letzte Woche mal kurz das Gerücht, dass die Bundesregierung Aktien über die Börse zurückkauft.
Das wäre aber wirklich ein ganz schlechter Deal, nachdem ja Christian Lindner vor einigen Jahren, ich glaube zum Kurs von 13 Euro Commerzbank Pakete abgegeben, verkauft hat, sich die jetzt zum fast dreifachen zurückzukaufen.
Also das glaube ich nicht.
Ansonsten kann die Unikrede da ganz normal sich zurücklehnen und zuschauen.
Ich glaube schon, dass die Commerzbank den Eigentümer langfristig wechseln wird.
Das ist für mich gar nicht so eine entscheidende Frage.
Die entscheidende Frage ist, was wird dann eigentlich aus dem Kapitalstandort, Börsenstandort Deutschland?
Und darüber sollte man sich Gedanken machen, wenn man das bisher noch nicht getan hat.
Das sehe ich wesentlich kritischer an.
Das ist tatsächlich eine sehr, sehr spannende Frage, Petra.
Aber auf der anderen Seite, ja, man hat sich offensichtlich bisher noch nicht so wirklich Gedanken darüber gemacht.
Sonst wäre man ja nicht in der aktuellen Lage, dass die Commerzbank im Grunde genommen ohne große Interventionsmöglichkeiten auch für die Bundesregierung, die sich zwar hinstellt und sagt, sie möchten das eigentlich nicht, aber dass sie wahrscheinlich nach Italien gehen wird, weil, wie du sagst, Unicredit hält inzwischen.
Um die 30 Prozent kann jetzt einfach weiter aufstocken, auch ohne ein sehr hohes Pflichtangebot abgeben zu müssen.
Die sind in einer ziemlich komfortablen Situation.
Und man hat ehrlicherweise nicht den Eindruck, dass abgesehen von diesen, ich sag mal, pflichtschuldigen Solidaritätsadressen, die die Bundesregierung da abgibt nach dem Motto, ja, wir wollen das aber nicht.
dass man in Berlin sich Gedanken darüber macht, was das eigentlich bedeutet für den Finanzplatz Deutschland und ob man da mal irgendwie eine orchestrierte Konsolidierung in diesem sehr zerklüfteten Bankensektor einleitet.
Genau das macht es ja den internationalen Banken im Zweifelsfall auch einfach, deutsche Banken zu übernehmen.
Tja, aber da sehe ich ehrlicherweise wenig Bewegung und wenig Input.
Hätte auch schon längst kommen müssen, sehen wir nicht, haben wir nicht gesehen.
Also ja, bleibt weiterhin zu beobachten, aber da sind uns mittlerweile auch die Hände gebunden.
Kommen wir noch auf ein Unternehmen, das wir in diesem Podcast immer wieder sehr liebevoll begleitet haben.
Die Rede ist von Novo Nordisk, dem dänischen Pharmakonzern, einst mal ein Spezialist.
für Diabetesbehandlungen, dann in der Zwischenzeit der Star an der Börse für seine Abnehmmedikamente, die man im Grunde genommen aus dieser Diabetes-Therapie abgeleitet hat.
Und Novo Nordisk ist in den letzten zwei Jahren vom Star Europas ziemlich runtergeprügelt worden.
Die Aktie hat sehr, sehr stark gelitten, steht aktuell bei unter 40 oder um die 40 Euro umgerechnet.
Und jetzt hat man aber Quartalszahlen vorgelegt, Petra, und die waren gar nicht so übel.
Ja, und als ob wir es nicht besser gewusst hätten.
Wir haben ja auch im Podcast schon einige Male darauf hingewiesen, dass wir grundsätzlich diese Differenz zwischen diesen beiden Top-Unternehmen Novo Nordisk und Eli Lilly aus Amerika nicht richtig nachvollziehen können.
Novo Nordisk wurde die letzten Monate wirklich wie tot behandelt.
Und das haben wir ja auch im Podcast gesagt, das fanden wir für übertrieben.
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Und ja, was ist jetzt passiert?
Es gibt einen starken Rückenwind.
Die Zahlen sind überraschend stark ausgefallen.
Die Prognose wird sogar leicht angehoben und ausschlaggebend für das gute Ergebnis.
Und diese verbesserten Aussichten ist natürlich auch unter anderem die Einführung der Vigovi-Tablette, die seit Markteinführung im Januar bereits von mehr als einer Million Patienten genutzt wurde.
Und auch wenn für 2026 immer noch mit einem leichten Rückgang von Umsatz und Gewinn gerechnet wird, so ist der jetzt weniger stark, als man das vermutet hatte.
Und das lässt natürlich die Börsianer aufhorchen.
Das sind durchaus starke Zahlen, die hier präsentiert werden.
Und du hattest es eben gesagt, der Kurs notiert aktuell um die 40 Euro.
Das ist ungefähr ein 13er KGV mit einer Dividende von knapp 4 Prozent.
Und das ist weiterhin auch auf diesem Niveau, obwohl wir die letzten Wochen schon zugelegt haben, mit Sicherheit weiterhin einen Blick wert.
Wir hatten uns gedacht, es ist mal wieder Zeit, über PayPal zu sprechen.
Zuletzt in unserem Podcast hatten wir das Unternehmen im März 2023 und sprachen schon damals über den Einbruch von mehr als 80 Prozent.
So eine kleine Parallele sehe ich dazu, Novo Nordisk.
Damals waren die Gründe dafür nicht die präsentierten Quartalszahlen, die waren nämlich recht gut, sondern vielmehr der Ausblick, der deutlich unter den Schätzungen der Analysten lag.
PayPal selbst hatte dann auch die Wachstumsprognosen gesenkt, weniger Gewinn, verlangsamtes Wachstum und so etwas mögen wir Börsianer natürlich überhaupt nicht.
Das KGV lag vor drei Jahren bei knapp 19, die Aktie notierte bei 60 US-Dollar.
Heute liegt das KGV bei knapp 9, also noch mal wesentlich tiefer.
Und der Kurs liegt auch nur noch bei 46 US-Dollar.
Also haben wir gesagt, das gucken wir uns heute noch mal an.
Daher noch mal kurz zum Unternehmen.
Wer es also nicht wirklich kennen sollte, was ich nicht glaube, PayPal ist ein etablierter Zahlungsdienstleister.
Früher war das mal ein E-Mail-Bezahlsystem.
Heute ist PayPal ein globales Fintech-Unternehmen, das in mehr als 200 Ländern mit rund 440 Millionen aktiven Konten tätig ist.
Einer der Gründungsmitglieder war damals übrigens Elon Musk.
Der ist heute nicht mehr dabei.
Womit verdient PayPal das Geld?
Das sind natürlich die Gebühren auf Transaktionen, also wenn der Händler Zahlungen über diese Plattform akzeptiert.
Weiterhin hinzukommen noch Erlöse aus Währungsumrechnungen und weiteren Zahlungsdiensten, die hier weniger bekannt sind, aber mit Venmo und vor allen Dingen Braintree in Amerika sehr stark etabliert sind.
Jetzt muss man, finde ich, wenn wir nochmal kurz rekapitulieren, 2023, was waren da sozusagen die Aussichten für die Aktie ja einmal zugestehen.
Paypal war einer der Ersten in diesem Markt, der hat diesen Markt disruptiert, der sozusagen diese einfache Zahlungsabwicklung über eine E-Mail-Adresse und eine dahinterliegende Kontoverbindung beziehungsweise Kreditkartenverbindung.
Da waren sie die Pioniere, da haben sie sich den Markt im Grunde genommen mit erobert.
Es gibt inzwischen natürlich viele, die sehr ähnliche Dienstleistungen anbieten.
Das war 2023 auch der Grund, weshalb sozusagen diese reduzierten Aussichten im Geschäft dazu geführt haben, dass die Aktie so massiv gelitten hat.
Und tatsächlich, wenn wir uns in der Zwischenzeit die Unternehmenszahlen anschauen, erstmal dann sieht man, das Wachstum ist tatsächlich zurückgegangen.
Viele Jahre, wo der Umsatz um 4, 5, 6 Milliarden US-Dollar pro Jahr zugelegt hat, auch der Gewinn entsprechend stark gestiegen ist.
Und jetzt sehen wir eben in den letzten zwei, drei Jahren da eine deutliche Verlangsamung.
Das ging von 27 auf 29,5 Milliarden auf 31,8 Milliarden.
Jetzt sind wir im letzten Geschäftsjahr bei 33 Milliarden US-Dollar Umsatz gelandet.
Der Gewinn.
Ist allerdings auch deutlich gestiegen.
Da sind wir inzwischen bei einem Nachsteuergewinn von über 5,2 Milliarden US-Dollar.
Das heißt, das Geschäft bleibt hoch profitabel.
Und das haben ja auch die letzten Quartalszahlen gezeigt.
Genau und deswegen haben wir hier auch so, wie ich finde, so einen ähnlichen Vergleich zu Novo Nordisk.
Natürlich hat sich das alles etwas verschlechtert und der Wettbewerb wird natürlich bei solchen Konzernen auch größer.
Aber der Abschlag, den halte ich für viel zu hoch, weil es gibt sicherlich genügend Platz für mehrere Könige in diesem Markt und das sehen wir auch.
Natürlich hat Apple Pay und Google Pay und wie sie alle heißen, in Europa kennen wir da mehr Cloner.
Ist dazugekommen, aber Timo, ich weiß nicht, wie du das siehst.
Ich bin da immer so ein bisschen anachronistisch unterwegs.
Ich habe PayPal, das benutze ich und ich weiche da auch nicht von ab.
Das ist für mich wirklich ein Ein...
Das funktioniert ja meistens.
Ich nutze noch Apple Pay manchmal, aber eigentlich braucht man es fast gar nicht.
Ja, es ist ein absolut eingeführtes Zahlungsdienstleister und es wird ja auch überall bei Bezahlungen direkt angeboten.
Also ich habe dazu ein sehr, sehr großes Vertrauen und das scheinen aber auch andere zu haben, weil die aktuellen Zahlen zeigen ja schon und das ist wichtig, dass das Zahlungsvolumen gestiegen ist und zwar um 11 Prozent.
Das ist schon einiges.
Das heißt also.
Weiterhin hohe Nutzung dieser Plattform.
Der Umsatz ist auch gestiegen, hat es eben gesagt, im Vergleich zum Vorjahr plus sieben Prozent.
Was natürlich hier wirklich so ein Pferdefuß ist, ist wirklich die operative Marge sinkt.
Das hat aber natürlich mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck zu tun und natürlich auch, es gibt ja auch weiterhin Investitionen, weil man natürlich auch diese Plattform immer wieder erneuern und modifizieren muss.
Und nichtsdestotrotz positiv bei PayPal ist einfach dieser große Kundenstamm und die starke Marke und die hohe Transaktionsbasis.
Und daher müssen wir uns wirklich angucken, ob der Kurs, den wir aktuell sehen, wirklich fair bewertet ist oder ob wir hier wirklich diesen Turnaround-Kandidaten sehen.
Zumindest würde man ja erwarten, und das deutet sich auch so ein bisschen, glaube ich, in der Unternehmenspolitik an, dass wenn du so ein doch recht ordentlich rentables Geschäft betreibst und eine starke Marktstellung hast und du hast einen Umsatz, der liegt bei...
über 30 Milliarden und du machst daraus ein Sechstel des Nachsteuergewinns, dass du dann irgendwann auch deine Aktionäre beteiligst.
Das heißt, wenn es irgendwann kein Wachstumstitel mehr wird oder sein wird, dann ist es vielleicht eher ein Dividendentitel.
Immerhin fangen sie ja jetzt an, auch Dividenden auszuschütten und zu zahlen.
Das könnte natürlich noch so ein zusätzlicher Anreiz für die Aktie sein, im Zweifelsfall, oder?
Könnte sein.
Ich finde einfach den Kurs sehr, sehr...
Tief bewertet.
Wir hatten es ja eben schon im Intro gesagt, als wir vor drei Jahren darüber gesprochen haben, hatten wir noch einen Kurs von 60 mit einem 18er KGV.
Jetzt haben wir einen 9er KGV mit einem Kurs von 46.
Und was mir aufgefallen ist, in 2023 hatten wir in Rossi, also Return on Capital Employed von knapp 12 Prozent.
Heute liegen wir bei 32 Prozent.
Also durchweg sind sie profitabler geworden.
Und wenn wir uns jetzt mal den Chart angucken, der sieht ja wirklich aus, als ob die Aktie wirklich da brach am Boden liegt.
Und das finde ich interessant.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir es hier mittel- und langfristig wirklich mit einem Turnaround-Kandidaten zu tun haben.
Also nach unten sehe ich das Potenzial zumindest für sehr begrenzt an.
Das Ganze sehen.
Wir gehen nach China.
Da gibt es mindestens zwei sehr große Produzenten von Elektroautos und Elektrobatterien.
Das ist einmal BYD, die haben wir hier schon häufiger besprochen.
Und das andere Unternehmen ist Kettle, der größte chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien und der weltweit größte Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge.
Zu den Kunden gehören...
Unter anderem Tesla, aber auch die deutschen Autohersteller VW, Mercedes, BMW.
Man kann also sagen, Kettel hat sie irgendwie alle im Sack.
Sie haben ein internationales Produktionsnetzwerk aufgebaut in den vergangenen 10, 15 Jahren, sind stark expandiert, auch außerhalb Chinas und betreiben inzwischen auch eine große Batteriefabrik hier in Deutschland, nämlich in Thüringen, um ganz nah bei den deutschen Autoherstellern zu sein und mit denen gemeinsam auch, Technologie, neue Technologie zu entwickeln.
Das ist ein wichtiges Stichwort für Kettle, denn Kettle ist tatsächlich nicht nur Produzent, sondern auch ganz stark in Forschung und Entwicklung.
Da kommen wir gleich noch drauf.
Tja, jetzt ist natürlich bei chinesischen Aktien sind wir immer so ein bisschen vorsichtig, Petra.
Das haben wir hier an dieser Stelle schon häufiger diskutiert, weil der Markt für europäische Anleger nicht ganz so transparent ist.
Aber wir haben uns hier entschieden, Kettle trotzdem mal zu besprechen, weil die Aktie eben ein sehr, sehr spannender Wachstumswert ist.
Ja, und weil das Geschäftsmodell ja nicht nur auf dieses unglaubliche Grundrauschen von EV-Batterien zurückzuführen ist, und du hast ja eben diese großen, weltweit großen Kunden angesprochen, sondern es kommt noch zunehmend, kommen die Energiespeicherlösungen für Stromnetze und für die erneuerbaren Energien hinzu, also für große Speicherprojekte.
Und da muss man so ein bisschen den Markt verstehen.
China ist der Hauptprofiteur der neuen Hinwendung.
zu den erneuerbaren Energien, die Trump weiterhin ja komplett ablehnt.
Und das bedeutet, dass bei Wind und Sonne Deutschland und der Rest der Welt voll abhängig ist von chinesischen Lieferungen und China selbst.
erhöht seinen Anteil an erneuerbaren Energien auch beträchtlich.
Die haben aber natürlich das große Problem dabei weiterhin der ausreichenden Speicherbarkeit.
Und hier kommt jetzt natürlich dann Kettle ins Spiel, die nicht nur Weltmarktführer sind, sondern auch noch Technologieführer für diese Speicherprojekte.
Und deswegen finde ich das Unternehmen so breit und toll aufgestellt, weil die Zukunft sind einfach diese erneuerbaren Energien, sind Batterien für große Speicherprojekte.
Und da muss man sich einfach...
dieses chinesische Unternehmen anschauen.
Ich bin auf das Unternehmen aufmerksam geworden vor einigen Wochen, als es in China eine große Automesse gegeben hat.
Und da die ganzen technischen Fortschritte vorgestellt wurden, unter anderem eine Batterie, die sich innerhalb von nur sieben oder acht Minuten komplett laden lässt, von einem Speicherstand von zehn Prozent auf über 90 Prozent.
Das ist im Grunde genommen dieser Wettbewerb, den es immer zum Verbrennerauto gibt, diesmal nicht über die Reichweite der Batterie, sondern über den Tankvorgang im Grunde genommen.
Und wenn man mir jetzt sagt, das dauert nicht mehr eine Dreiviertelstunde oder Stunde, dass ich auf irgendeiner asseligen Raststätte stehen muss, um da zu warten mit einem schlechten Kaffee, der viel zu teuer ist, by the way, damit mein Elektroauto mal wieder aufflädt.
Also wenn man mir sagt, das dauert jetzt nur noch sieben, acht oder neun Minuten, dann ist das ja tatsächlich wahnsinnig beeindruckend.
Ich hätte zwar meine Zweifel, dass die europäischen und gerade die deutschen Stromnetze so eine Ladekapazität hergeben an den Autobahnraststätten, aber Kattel hat nicht nur...
diese Batterie vorgestellt, sondern sie haben gesagt, sie werden jetzt auch das Speichernetz und die Speicherinfrastruktur oder diese Ladeinfrastruktur bereitstellen und ausbauen in Europa.
Da bin ich mal sehr gespannt.
Aber das sind natürlich alles so Innovationen, wo man sagt so, wow.
Dahin geht der Weg.
Das ist echt wahnsinnig beeindruckend.
Das Gleiche, dass sie eben eine neue Batterie vorgestellt haben.
die leichter ist und weil sie leichter ist, dann wiederum dazu führt, dass die Elektrofahrzeuge einen deutlich geringeren Stromverbrauch haben, was wiederum dann eine höhere Reichweite bedeutet, sodass eben mit dieser neuen Batterietechnologie es denkbar ist, dass du Reichweiten von 1000 bis anderthalb Tausend Kilometern hast.
Das ist alles bezogen auf den chinesischen Markt.
Da fahren die Zurückhaltender.
Das sind nicht so Heizfüße wie wir in Europa.
In Deutschland.
Stimmt, aber naja, also die Franzosen und so fahren auch gerne mal noch ein bisschen schneller, als das Tempolimit zulässt.
Jedenfalls halten die in China schon sehr, sehr lang und das ist natürlich auch ein Innovationsschritt, diese längere und höhere Reichweite, die, würde ich mal sagen, das Elektroauto nochmal konkurrenzfähiger macht gegenüber dem.
Verbrenner.
Definitiv.
Und da sind sie Technologieführer, wie du sagst.
Sie laden schneller, sie haben eine höhere Reichweite.
Das ist die Zukunft einfach.
Und wenn du hier Technologieführer bist, deswegen sind sie ja auch ganz konkret und zu Recht.
global an der Spitze des Batteriemarktes.
Und nach den eigenen Angaben haben sie in China einen Marktanteil von über 50 Prozent.
Also das ist kein kleines Unternehmen.
Und natürlich auf diesem Vorschusslobären und auf dieser technologischen Entwicklung werden sie auch weiter aufbauen.
Also das lohnt sich wirklich, hier mal hinzuschauen.
Jetzt hast du es eingangs auch angedeutet, die expandieren eben auch über den Markt für Elektroautos und die dortigen Batterien hinaus.
Sie gehen immer stärker in die Speichertechnologie.
Stichwort überschüssige Wind- und Solarenergie zwischenzuspeichern für die Phasen, wenn dann eben kein Wind weht oder keine Sonne scheint.
Und dann diesen Strom, der dort in den Batterien gespeichert ist, wieder auszuspeichern, um die Netze zu stabilisieren.
Das ist ja auch ein großes Thema in Deutschland und in Europa.
Auch da sind sie führend.
Was ich interessant finde, ist, Sie haben jetzt eine neue Batterie vorgestellt für den Bereich, eine Natrium-Ionen-Batterie.
Da wird seit vielen Jahren schon dran geforscht, ist eine Alternative zu Lithium.
Natrium, kann man sich vorstellen, ist auch ein Salz, das sehr viel häufiger in der Natur vorkommt als Lithium, leichter zu fördern ist.
Es gibt nicht solche...
Rohstoffbeschränkungen an der Stelle.
Es ist auch nicht mit so großen Verschmutzungen geht es einher, diese Batterien herzustellen.
Sie haben auch eine Reihe von anderen Vorteilen.
Sie eignen sich möglicherweise nicht so sehr für den Einsatz in Elektrofahrzeugen, aber sie eignen sich exzellent für den Einsatz in großen Batteriespeichern, genau für so überschüssige Stromproduktion von Wind- und Solarenergie.
Und auch da hat Kettl ziemlich die Nase vorn, hat gerade einen Großauftrag, an Land gezogen.
Und ja, wir kommen ja gleich noch auf ein anderes Unternehmen.
Es wird ganz interessant sein, die beiden gegeneinander abzugrenzen.
Ich finde, wenn ich mir jetzt nur die Kettle-Aktie mal angucke, die ist jetzt im letzten Jahr alleine um fast 80 Prozent gestiegen, steht aktuell bei etwa 70, 71 Euro.
KGV für 2026 bei knapp 33.
Die ist also nicht günstig.
Aber ich finde, wenn ich mir so die Perspektive der Märkte anschaue, in denen die unterwegs sind, muss ich sagen, ich habe schon Aktien hier im Podcast gesehen, die höher bewertet waren und wo ich die Bewertung nicht nachvollziehen konnte.
Definitiv.
Ich finde die Bewertung komplett angemessen.
Also natürlich ist die Aktie nicht mehr ganz so billig, aber sie steht schon da, wo sie hingehört.
Wir hatten 25 laut den vorliegenden Berichten und hier sind wir jetzt mal in China.
Das muss man so glauben, aber das kann man auch, das kann man glaube ich auch so glauben, dass der Umsatz gesteigert wurde um 17 Prozent und allein der Nettogewinn wuchs im vergangenen Jahr um fast 43 Prozent.
Also das sind starke Zahlen, das kann man auch so nachvollziehen.
was dort alles passiert.
Und daher bin ich komplett deiner Meinung, Timo, dass ein KGV um die 33, wenn wir uns den Chart angucken, das ist schon recht angemessen.
Und die fangen ja auch erst an.
Also was mir an diesem Unternehmen auch gut gefällt, die haben ja auch die komplette Kontrolle über das, was sie da tun.
Also wir sprechen dann immer so über so eine vertikale Integration, also Kontrolle über die Teile der Lieferkette, was von den Kosten und von der Versorgung.
alles betroffen ist und natürlich das Geschäftsmodell sehr stabilisiert.
Und da lassen sie sich nicht reinfunken.
Auch die Zahlen für das erste Quartal weisen auch darauf hin, dass Cattle weiterhin operativ zulegen kann und auch wird.
Und deswegen kann man sich das ruhig anschauen.
Das ist die Zukunft.
Wir sind ja im Bereich der erneuerbaren Energien.
Wir brauchen Speicherkapazitäten.
Und da sind die einfach die Weltmarktführer und die Technologieführer.
Ja, wie wir schon im Intro gesagt haben, es wird auch ein bisschen schmutzig.
Vorher waren wir mit Kettle bei den erneuerbaren Energien, aber da gibt es ja noch etwas anderes.
Und deswegen haben wir heute Cameco im Podcast.
Das ist einer der wichtigsten Uranproduzenten der Welt und ein zentraler Profiteur der Renaissance der Kernenergie.
Das kanadische Unternehmen wurde 1988 gegründet und ist heute vor allem als Lieferant von Uran und Brennstoff für die Kernkraftwerke bekannt.
Gehandelt wird das Unternehmen seit 1991 an der Toronto Stock Exchange.
Später ist aber auch der Handel wie heute auch an der New Yorker Börse möglich.
Das Geschäftsmodell von Cameco basiert auf der Förderung, der Aufbereitung, Konversion und dem Handel von Uran für den weltweiten Brennstoffmarkt.
Wichtig dabei ist, Cameco verkauft nicht nur den Rohstoff, sondern arbeitet oft mit langfristigen Verträgen, was das Unternehmen teilweise natürlich dann auch vor starken Spotpreisschwankungen schützt.
Und die jüngsten Nachrichten von und für Cameco sind durchaus positiv.
Das Unternehmen meldete starke Q1-Quartalen, erhöhte beziehungsweise bestätigte nochmals operative Erwartungen und profitiert natürlich weiterhin von einer angespannten Uran-Nachfrage sowie auch von höheren Vertrags- und von Marktpreisen.
Du hast jetzt einen Punkt angesprochen, über den wir sicher noch mal diskutieren müssen.
Das ist einmal die Renaissance der Kernkraft.
Ich würde noch einen anderen Punkt kurz erwähnen, wovon dieses Unternehmen natürlich aktuell auch profitiert, ist, der Ukraine-Russland-Krieg.
Russland ist ja stark von Sanktionen betroffen.
Russland selbst ist ja sozusagen auch in der Vergangenheit ein Brennstofflieferant gewesen für viele Atomkraftwerke in der Welt.
Und ich bin mir nicht ganz sicher, ich bin nicht in dem letzten Stand der Sanktionen drin, aber ich glaube, ein Teil...
Der Story bei Cameco und der Aktienkursentwicklung, die wir hier gleich noch besprechen werden, geht auch darauf zurück, dass möglicherweise mit Russland gerade ein Lieferant ausfällt, beziehungsweise man nicht mehr geneigt ist, in Russland Brennstoff für Kernkraftwerke zu beziehen, sondern sich da auch nach Alternativen umschaut.
Auch davon profitiert natürlich Cameco.
Aber kommen wir einmal kurz zurück auf die Renaissance der Kernkraft.
Ein Thema, was außerhalb von Deutschland sehr stark diskutiert wird, innerhalb von Deutschland auch diskutiert wird, muss man fairerweise sagen.
War es ein Fehler, 2011 nach dem Reaktorunglück von Fukushima hier aus der Kernkraft komplett auszusteigen?
War es ein Fehler, von der letzten Bundesregierung die letzten drei verbliebenen Kernkraftwerke wenigstens noch am Netz zu laufen, vielleicht auch ein bisschen länger am Netz zu lassen, als das vorgesehen war ursprünglich?
Kann man alles diskutieren, aber ist auch ein bisschen vergossene Milch, weil sie sind nun mal jetzt vom Netz und zumindest die großen deutschen Stromversorger, die bisherigen Betreiber der Kernkraftwerke haben auch keine große Lust, da nochmal groß einzusteigen, sagen sie immer wieder.
Anyway, kommt es zu dieser Renaissance der Kernkraft?
Das ist ja irgendwie die sehr, sehr spannende Frage und da würde ich zumindest einmal einwenden wollen, dass Zumindest aus der Vergangenheit dort, wo Kernkraftwerke gebaut worden sind oder gerade werden, Stichwort Finnland und Großbritannien hier in Europa, da gibt es ja gigantische Verzögerungen auf den Baustellen und enorme Kostensteigerungen.
Ich weiß gar nicht, ob schon klar ist, wann jetzt das berühmte Kernkraftwerk in Finnland, was ja auch mit deutschen...
Unternehmen noch gebaut wird, wann das jetzt endlich mal ins Netz gehen wird, wann das neue Kraftwerk in Großbritannien ans Netz gehen wird.
Es gibt riesige Nachrüstungsprojekte für die französischen Kernkraftwerke, da weiß der französische Staat noch gar nicht, wie er die alle bezahlen soll, weil das so, so teuer wird.
Und deswegen habe ich immer das Gefühl bei dieser ganzen Debatte über die Renaissance der Kernkraft und ich bin da wirklich völlig unideologisch.
Ich würde sagen, wenn es da eine gute Technologie gibt, die ökonomisch Sinn macht, let's do it.
Aber wenn ich mir angucke, wie diese Diskussion verläuft, dann habe ich so das Gefühl, da ist ganz, ganz viel Ideologie da drin, sowohl bei den Gegnern als auch bei den Befürwortern der Kernkraft.
Und ökonomische Argumente spielen in dieser Diskussion erstmal keine Rolle.
Am Ende aber, wenn es um die ganz konkrete Investitionsentscheidung geht, wird sie eine Rolle spielen.
Und ich bin mir nicht sicher, ob sich das im Aktienkurs von Cameco aktuell so richtig widerspiegelt.
Aber vielleicht diese Diskussion regt ja auch dazu an, dass wir das Potenzial hier erkennen.
Du sagtest es eben auch, in Deutschland haben wir halt abgeschaltet, was so ein bisschen verlogen ist, weil wir uns jetzt diese Energie woanders einkaufen.
Was wir natürlich sehen ist, wir brauchen diese Kernenergie.
Wir können sie nicht einfach abhaken, weil wir auf anderer Seite die Alternative nicht so schnell schaffen können.
Das heißt, wir haben hier schon...
gewissen strukturellen Rückenwind für das Thema Kernenergie.
Und weltweit sehen wir dann entweder die Reaktoren laufen, sie werden verlängert oder sie werden sogar, was wir uns so gar nicht vorstellen konnten in Deutschland vor einigen Jahren, sie werden neu gebaut.
Es steigt schon der Bedarf an Uran und an Brennstoff.
Wenn wir jetzt aber sagen, das kann gar nicht so schnell geliefert werden, wie wir es vielleicht nötig haben, ist das natürlich auch ein Potenzial für höhere Preise und für bessere Margen bei Anbietern wie bei Cameco.
Also beide Sachen, egal ob die Produktion gesteigert wird.
Und da ist das Management von Cameco zum Beispiel sehr gut, weil bei der Produktion bewusst mit Disziplin gehandelt wird.
Also man fährt nicht einfach mal maximal hoch.
sondern man verknappt es fast so ein bisschen, um die Margen zu halten und um höhere Preise zu generieren.
Und deswegen haben wir den Kurs auch gerade da, wo er ist, exorbitant hoch.
Das stimmt.
Interessant, dass du das sagst.
Das sieht man ja aber auch in den Umsatzentwicklungen und Gewinnentwicklungen.
Das Geschäft von denen ist eh wahnsinnig schwankend.
Also wenn die es schaffen, sozusagen durch eine kluge Vorausplanung ihren Absatz und ihren sozusagen ihren Marktbedarf abzuschätzen, ist das wahrscheinlich auch in deren eigenem Interesse, weil die ansonsten im Umsatz mal durch die Decke gehen und dann wieder ins Bodenlose fallen.
Korrekt und da ist das Management wirklich sehr, sehr gut und die Schwankungen sieht man natürlich, weil das ist ein Rohstoffwert, der so anfällig ist für Preisvolatilität, für die politischen Eingriffe, Projektrisiken etc.
pp.
Also das ist schon ein schwankungsintensives Business, was sie haben.
Umso wichtiger ist halt wirklich ein Management zu haben, was weitsichtig denkt, was sich wirklich die Produktion so ein bisschen vorhält, nicht maximal produziert und vorträgt und damit natürlich so ein bisschen.
die Preise bestimmt, die Margen sehr stabil hält.
Und das sieht man auch.
Also wenn wir uns mal den Chart angucken, das müssen wir leider auch.
Schön, wer bisher dabei war, wer das Unternehmen kannte.
Mittlerweile haben wir aber eine Performance hingelegt.
Die ist ja wirklich, die ist ja irre.
Also 2020, also vor gar nicht mal so langer Zeit, hatten wir hier noch einen Kurs von unter 25 US-Dollar.
Mittlerweile haben wir einen Kurs von 118.
Wir waren im Hoch auf 135.
Wir sind enorm in die Höhe geschossen.
Wir haben KGV von über 100.
Deswegen haben wir trotzdem uns entschieden, das Unternehmen heute vorzustellen, weil wir brauchen Kernenergie, wir brauchen erneuerbare Energien, beides ist nicht wegzudenken.
Aber natürlich schon eine sehr, sehr hohe Bewertung.
Also aktuell würde ich da noch nicht einsteigen wollen.
Zumal, wenn man in derselben Folge vorher Kettle gesprochen hat, die bei einem 33er KGV stehen.
Was wir hier ja auch sehen, das noch zur Vollständigkeit, ist so ein gewisser KI-Hype.
Weil diese ganzen Rechenzentren, die gerade in den Wüsten der USA in den Sand gesetzt werden, die brauchen ja alle Strom.
Und es ist noch völlig unklar, woher dieser Strom eigentlich.
kommen wird.
Da gibt es Meldungen, dass die Betreiber dieser Rechenzentren, zum Teil sind das ja Microsoft oder Amazon, selbst jetzt exklusive Lieferverträge mit Kernkraftwerken abschließen, beziehungsweise auch Kernkraftwerke bauen wollen.
Alphabet zum Beispiel, kleine neue Kernkraftwerke.
Auch in diesem Geschäft ist Cameco aktiv in der Entwicklung.
Das ist interessant.
Ich würde mal eine These wagen.
Ich glaube, dass die USA eher sehr viele neue Gaskraftwerke selbst bauen werden, um ihren Strombedarf zu decken für diese Rechenzentren.
Dafür übrigens dann auch entsprechende Turbinen brauchen, die es gerade auf dem Weltmarkt nicht gibt, als dass sie da Kernkraftwerke hinstellen werden, weil bis diese Kernkraftwerke wirklich serienreif gebaut werden, funktionieren, sicher abgenommen sind.
Also so lange möchte Mark Zuckerberg nicht auf die Inbetriebnahme seines neuen Rechenzentrums warten.
Und deswegen fände ich, glaube ich, fast eine Siemens Energy Aktie, die die Gasturbinen baut, an der Stelle interessanter unter dem Aspekt KI-Hype in den USA als diese Cameco Aktie.
Sicherlich.
Also ich glaube auch nicht, dass die Zukunft, die langfristig geplante Zukunft in der Kernenergie liegt.
Aber wir haben halt auch kurzfristig Lücken zu schließen und da benötigen wir.
Deswegen sagen wir in diesem Podcast, wir sind da so neutral, dass wir alles vorstellen, egal ob es eine niedergebrezelte Novona Disc ist, ob es die erneuerbaren Energien mit Kettel ist oder diese schmutzige Uranproduzenten hier.
Alles zusammen in der breiten Streuung sind das Aktien fürs Leben, die man momentan braucht.
Und deswegen ist es einen Blick wert, auch wenn wir an dieser Stelle ja nochmal sagen, KGV von 100 tut schon ein bisschen weh.
Absolut.
Vielen Dank.
Das war mal wieder Aktien fürs Leben, der Vermögenspodcast von Capital mit Petra Ahrens aus Köln, aus dem kalten, stürmischen, regnerischen Köln.
Und Timo Pacher aus dem immer noch relativ milden, aber hier soll es auch kühler werden, Berlin.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Wir wünschen eine wunderschöne Woche.
Bleiben Sie gesund und tapfer und wir hören uns nächste Woche wieder.
Danke.
Bis dahin.
Tschüss.
Bis dann.
