# Market Realignment, Geopolitical Shifts, and AI Productivity Metrics

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-13

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen kleinen Realitätscheck an den Börsen, die Orbitpläne von SpaceX und Google sowie eine veritable Enttäuschung bei der Munich Re.
Im Thema des Tages verraten wir euch die Gewinner und Verlierer der Trump-Reise und präsentieren die entsprechenden ETFs.
Und in der Triple E-Idee berichten wir euch, welche Firmen besonders profitable Mitarbeiter haben und warum das nicht immer mit KI zu tun hat.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Philipp Vetter.
und Holger Zschäpitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte Heute ist Mittwoch, der 13.
Mai und wir wünschen euch einen nervenstarken Start in diesen Tag.
Die Märkte, die haben gestern eine kleine Dosis Realität bekommen.
Ölpreis rauf, Inflation heißer als gedacht, Renditen rauf und die Chipwerte, die zuletzt wie Raketen liefen, die haben plötzlich Schwerkraft gespürt.
Und das Spannende ist, es weiß keinen.
Ja, Crashs war nur ein kleiner Warnschuss.
Der S&P 500 verlor am Ende nur 0,2 Prozent und schloss bei 7.401 Punkten.
Und der NASDAQ 100, der gab 0,9 Prozent ab.
Und dabei schlossen die EDCs deutlich über den Tagestiefs.
Zwischenzeit lag der NASDAQ 100 fast 2,4 Prozent im Minus.
Beim Halbleiterindex Sox, da ging es in der Spitze fast 7 Prozent runter.
Am Ende blieb ein Minus von immerhin noch 3 Prozent.
Nach dem parabolischen Anstieg der vergangenen Wochen haben Investoren Gewinne mitgenommen.
Qualcomm verloren 11,5 Prozent, Intel 6,8, Micron 3,6, AMD auch noch 2,3 Prozent im Minus, Broadcom 2,1, Western Digital 5,3 und Seagate minus 3 Prozent.
Da wurde einmal quer durch die Chip- und Komponentenwelt.
verkauft.
Und der Auslöser, das war so eine Mischung aus drei Dingen.
Erstens der Iran-Krieg und die Sorge um eine neue Eskalation.
Der Ölpreis sprang darauf hin um mehr als drei Prozent nach oben.
Die Sorte brennt auf 108 WTI, gleitet auf über 102 Dollar.
Dann gab es aus Südkorea so eine etwas skurrile Nachricht.
Die planen nämlich eine Steuer auf KI-Gewinne und wollen die Einnahmen als Citizens Dividend, also als Dividende den Bürger zukommen lassen.
Und das schürt die Sorge vor KI-Steuern.
Vielleicht möglicherweise weltweit.
Und drittens die amerikanische Inflation.
Die Verbraucherpreise im April kamen heißer rein als erwartet.
Die Gesamtinflation lag bei 3,8 Prozent.
Die Kernrate, die ja die Energie- und Lebensmittelpreise ausklammert, immerhin 2,8 Prozent.
Und das lag, ja.
Über den Erwartungen.
Das ist deshalb so unangenehm, weil die Inflation wieder stärker steigt als die Löhne.
Für Konsumenten ist das der doppelte Schlag.
Benzin und Lebensmittel werden teurer, die Kaufkraft schrumpft.
Für die FED heißt das, Zinssenkungen sind erstmal ganz weit weg.
Der Markt preist inzwischen sogar wieder ein kleines bisschen Zinserhöhung ein.
Nicht viel, etwa 10 Basispunkte für dieses Jahr, aber allein die Richtung ist bemerkenswert.
Und vor kurzem war die Frage noch, wann kommt die erste Senkung?
Und jetzt heißt es, Kann die Fed überhaupt locker lassen, wenn Öllebensmittel und Mieten wieder deutlich steigen?
Und dann kommt noch die britische Regierungskrise dazu.
Die Rendite 10-jähriger GILS sprang über 5%.
Bundesanleihen und amerikanische Treasuries wurden mit nach oben gezogen.
Die 10-jährige US-Rendite stieg auf 4,46%.
Und die 10-jährige Bundesanleihe auf 3,1%.
Das war auch für den DAX zu viel.
Der deutsche Leitindex, der rutschte 1,6 Prozent ab und fiel unter die Marke von 24.000 Punkten, um genau zu sein auf 23.955.
Katerstimmung aber nicht überall.
Bayer war der Gewinner im DAX mit plus 3,7 Prozent.
Das Agrargeschäft hat im ersten Quartal besser geliefert als erwartet.
In einem Markt, der sich plötzlich wieder für defensive und reale Erträge interessiert, war das genau die richtige Story gestern.
Und die falsche Story hat Munich Re, also die München, rückgeliefert.
Die Aktie verlor 6,1 Prozent.
Der Gewinn, na, der war gut, aber eben nicht gut genug.
Der lag leicht unter den Erwartungen.
Und vor allem die April-Erneuerung der Polisen, die enttäuschten.
Da müssen ja regelmäßig die Polisen wieder erneuert werden.
Das Volumen, das ging deutlich zurück.
Und die Botschaft war, Munich Re bleibt diszipliniert, zeichnet kein Geschäft zu schlechten Preisen.
Aber das heißt natürlich, dass es weniger Wachstum gibt.
Und der Markt, der wollte mehr Wachstum sehen.
Siemens Energy, die verloren ebenfalls kräftig minus 5,1 Prozent.
Die sind ja eigentlich erfolgsverwöhnt.
Da belastete das Siemens Gamesa, die Windkrafttochter, die Gewinnschwelle wohl nicht so schnell erreicht wie erhofft.
ThyssenKrupp verlor 3,9 Prozent, obwohl der operative Gewinn besser war.
Aber Umsatz und Free Cash Flow, die waren eher schwach.
Unterm Strich stand ein Verlust.
Zalando verloren fast 6 Prozent, fielen unter die 20-Euro-Marke.
Kommen wir nach Übersee.
Plug Power gewann nach besser als erwarteten Zahlen.
1,1 Prozent.
195,6 Millionen Aktien wurden gehandelt.
Damit waren sie die meistgehandelte Aktie unter den...
Standard werden an der Wall Street.
Und die Aktie, die gehörte zu den Lieblingen der Shorts, sei laut viele, bekamen da offenbar kalte Füße und haben sich da wieder eindecken müssen.
Und bei den Verlierern, da staren Under Armer und Hims und Hör raus.
Under Armer verlor 17 Prozent.
Der Sportartikelbekleider gab schwache Prognosen ab, die deutlich unter den Erwartungen lagen.
Und Hims und Hör enttäuschte bei Umsatz und Gewinn, auch wegen des Drucks im GLP One-Geschäft.
Die Aktie minus 14 Prozent.
Und Zoom-Info bzw.
GitLab.
standen für eine andere Story, Softwarefirmen bauen Stellen ab, flachen Organisationen ab und setzen stärker auf KI-Agenten.
Ja, apropos KI, die vielleicht spannendste Meldung des Tages kam von CME.
Die Börse will den ersten Terminmarkt für Rechenleistung starten.
Compute wird handelbar, Rechenleistung ist das neue Öl des 21.
Jahrhunderts.
Das passt perfekt in diese Zeit.
Auf der einen Seite ist echtes Öl wieder einer der Inflationstreiber.
Auf der anderen Seite wird digitales Öl, also die GPU-Kapazität zum eigenen Asset.
Und dann kommt noch die Meldung, dass Google mit SpaceX über orbitale Rechenzentren spricht.
Datenzentren im Weltall also.
Das klingt nach Science Fiction, ist aber inzwischen Teil des SpaceX IPO-Fantasie.
Und wo wir bei Fantasie oder vielleicht bei Hype sind, schlug die noch bei.
Rack Space Technology zu.
Der Cloud-Anbieter, der gewann 35 Prozent.
In der vergangenen Woche hat das Ding ja schon richtig kräftig zugelegt.
Hier wirkte noch der Deal mit EMD nach.
Und dann hat eBay die 55 Milliarden Dollar Übernahme von GameStop jetzt offiziell zurückgewiesen.
Bisher hat man dazu ja geschwiegen.
Zur Erinnerung, GameStop wollte 55 Milliarden Dollar zur Hälfte in Cash und zur Hälfte mit eigenen Aktien bezahlen.
Das ist dumme nur, GameStop ist selbst nur 10 Milliarden Dollar wert und hatte die 5 Milliarden Cash auf der hohen Karte.
Also immer ebenso mehr als doppelt so viele Aktien, wie sie es schon haben, ausgeben und nochmal 20 Milliarden neue Schulden aufnehmen, um das bezahlen zu können.
Das klingt einigermaßen abenteuerlich.
Gut, dass das jetzt mal abgeräumt ist.
GameStop hat Synergien versprochen.
Die Kernvision ist die Nutzung der 1600 physischen GameStop-Filialen als Access-Points für eBay.
Diese sollen dann zur Authentifizierung von Sammlerstücken wie Trading-Cards oder Luxusuhren dienen, um das Vertrauen der Käufer zu stärken.
Cohen kritisiert die aktuelle Kostenstruktur von eBay scharf.
Er plant Kostensenkungen in Höhe von...
2 Milliarden Dollar, insbesondere durch die drastische Reduzierung des Marketingbudgets und des Overheads.
eBay hat ca.
11.500 Mitarbeiter bei einem Asset-Light-Modell.
Da haben wir gleich noch was in der Tüple E Idee zu dieser Matrix.
Und naja, das ist wahrscheinlich, gehört eBay nicht zu den besten Unternehmen da in dem Feld.
Ich will mal jetzt kurz die Termine machen.
Da haben wir gleich sechs DAX-Quartalsberichte, nämlich von Allianz, Deutsche Telekom, Merck, Siemens, RWE, Eon und Brenntag.
Dann aus der zweiten Reihe TUI, SMA, Solar, Billfinger, Krenke, Auto 1, Pro 7, Sat.1, Talangs, Hapag, Lloyd, SFC, Energy, Six, Tonys, MLP.
Cancom, Porsche Holding, P&E und Verbio.
Aus China gibt es den Doppelschlag.
Alibaba und Tencent direkt vor dem Trump-Besuch, das gleich im Thema des Tages.
Und dann noch aus Amerika, Cisco, Nibus, Dynatrace.
Und eine Sache, die mir besonders gefällt, nämlich es gibt in Bremen die Entscheidung im Verfahren zur Milka-Schokoladentafel.
Ob es sich um eine Mogelpackung über 90 Gramm handelt und ob zu wenig das ausgezeichnet ist, dass es nur 90 statt 100 Gramm sind.
Das Thema des Tages.
Heute müssen Anleger auf drei Ebenen gleichzeitig denken.
Geopolitik, Branchenrotation und Depotallokation.
Donald Trump reist nämlich morgen nach China.
Die Frage ist, wird das ein Handelsfrieden oder ein Deal zwischen Washington und Peking auf Kosten Europas?
Genau darum wird es gehen.
China war ja jahrelang für Investoren uninvestierbar.
Regulierung, Immobilienkrise, Taiwan-Risiko.
Und jetzt sehen wir da so eine Art Vibe-Shift.
China wird als Anlageoption diskutiert.
Nicht aus Sympathie für Peking, sondern aus Gründen des Risikomanagements.
Und Trump könnte diesen Stimmungswechsel beschleunigen.
Die Analysten von Jefferies, die haben mal den Unterschied zur letzten Trump-Reise 2017 herausgearbeitet.
Damals ging es bei Trumps China-Besuch vor allem um Nordkorea, Fentanyl und das Handelsdefizit.
27 US-CEOs waren damals dabei, aber nur ein Tech-Unternehmen.
Diesmal reisen nur 17 CEOs mit, davon aber immerhin sieben aus der Tech-Branche.
Und das sagt schon einiges.
Diese Reise ist stärker eine Tech- und KI-Reise, also weniger Sojabohnen und mehr Halbleiter.
Natürlich wird es vielleicht wieder Soja- oder Boeing-Symbole geben, aber die eigentliche Musik, die spielt bei Exportkontrollen, KI-Chips, Halbleiterausrüstung, Micron, Meta, Tesla, Apple oder Qualcomm.
Und Jeffries sieht sogar Spielraum für weniger US-Exportkontrollen bei Waiver-Fab-Equipment und KI-Chips sowie weniger Sanktionen gegen bestimmte.
chinesische Halbleiterfirmen.
Wobei Nvidia-Chef Jensen Wang nicht mit darf, trotzdem ist das klare Signal China Tech raus aus der Strafecke.
Auffällig ist die China-Gewinner.
Die waren in den vergangenen Jahren nicht die alten Offshore-Tech-Lieblinge, sondern A-Shares Industrie, Elektroautos und Batterien.
Spitzenreiter über ein Jahr ist der Global X China Electric Vehicle and Battery ETF mit 43,9 Prozent.
Dahinter der UBS MSCI China A ETF mit plus 36,7 Prozent.
Und der X-Tracker CSI 300 Swap, der kommt immerhin auf plus 33,7 Prozent.
China läuft.
Aber nicht überall.
Die Verlierer sind Internet- und Offshore-Tech.
Der CrainShare CSI China Internet ETF, der liegt über ein Jahr bei minus 16 Prozent, macht also 59 Prozentpunkte Unterschied zum Bestplatzierten.
Der HSBC Hang Seng Tech ETF, der liegt bei minus 12,1 Prozent auf Jahressicht und der iShares Dow Jones China Offshore 50 ETF bei minus 4,1 Prozent.
Wobei gerade dort...
Könnte es Aufführpotenzial geben, sollten wirklich Trump und Xi eine Tech-Entspannung liefern.
Jetzt kommt der unangenehme Teil.
Deutschland könnte der große Verlierer dieser Reise werden.
Wenn Trump mit Xi einen bilateralen Deal macht, spricht er eben nicht für Europa.
Viele Experten warnen vor einem China-Schock 2.0, ein US-China-Deal, der könnte zulasten Europas gehen.
Etwa wenn Amerika bevorzugten Zugang zu seltenen Erden bekommt.
Das wäre dann sowas wie America first in Rohstoffform.
Und Deutschland ist besonders verwundbar.
Deutschland ist ausdrücklich einer der Hauptleidtragenden des steigenden chinesischen Marktanteils und des Rückgangs chinesischer Importe.
Betroffen sind Autos, Maschinenbau und Chemie.
Bei deutschen Autoexporten nach China wird ein Einbruch von 66 Prozent zwischen 2022 und 2025 genannt.
Bittere Pointe.
Für China-Anleger kann Trumps Reise bullish sein, für die deutsche Industrie bearish.
Das passt zum Märzbesuch in Peking.
März signalisiert mehr Pragmatismus, weniger Belehrung, mehr Interessenpolitik.
Mit dabei waren damals Konzernchefs von VW und BMW.
Der Airbus-Deal über 120 Flugzeuge wurde als Symbol eines neuen kooperativen Geistes beschrieben.
Aber Pragmatismus reicht nicht, wenn China seine Industriepolitik konsequent durchzieht.
Machen wir es konkret.
Gewinne der Trump-Reise?
Na ja, erstens China-Aktien, vor allem A-Shares.
Wenn die Eskalationsangst sinkt, dann sinkt auch der Risikoabschlag.
Zweitens Elektroauto- und Batteriewerte, der stärkste ETF in dieser Kategorie, den hatten wir ja oben euch schon genannt.
Und drittens amerikanische Tech-Werte mit China-Exposure.
Das wäre dann sowas wie Apple, Tesla, Qualcomm, Micron oder Meta.
Viertens, Biotech.
Cantor beschreibt China Biotech als aufsteigende Kraft mit enormem Tempo.
In einigen Bereichen bis zu dreimal schneller und zehnmal günstiger.
Außerdem sind chinesische Biotech-Firmen offen für Partnerschaften mit US-Investoren und Pharmaunternehmen.
Und die Verlierer Nummer eins, Deutschland als Industriestandort.
Unser Kollege Daniel Zwick spricht vom Risiko eines China-Schock 2.0.
Besonders für Deutschland und Südkorea Nummer zwei deutsche Autobauer im alten China-Modell.
VW, BMW, Mercedes haben lange davon gelebt, deutsche Premium-Techniken in China zu verkaufen.
Jetzt produzieren sie stärker dort, verlieren aber Marktanteile an chinesische Wettbewerber.
Nummer drei, Maschinenbauer und Chemiekonzerne, weil China genau diese Branchen angreift mit Subventionen, Überkapazitäten und Preisdruck.
Und was heißt das für euer Depot?
China ist zurück auf der Watchlist, aber als selektive Beimischung.
Wer deutsche Industrieaktien hält, der muss verstehen, dass ein Trump-Chi-Deal nicht automatisch gut für Deutschland ist.
Und der neue China-Trade, das ist kein romantischer Trade.
Er ist ein Realismus-Trade, genau wie Trump in Peking, nur mit sehr unterschiedlichen Interessen.
Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City, dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool, aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also...
Ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es, der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt.
Und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert.
Hat alles mega Spaß gemacht.
Und entspannt, was auch.
Also, pack deine Crew ein und hol dir deine Belohnerhöhung in The Place.
The Place.
Entertainment, Food und Shopping am Potsdamer Platz.
Alle Infos findest du auch bei Insta und TikTok unter at potsdamer-platz.
Die AAA-Idee des Tages.
Für die Mitarbeiter von Meta, da gab es vor wenigen Tagen schlechte Nachrichten.
Der Instagram-Konzern, der schmeißt nochmal 8000 Angestellte raus.
Mehr als 10 Prozent aller Mitarbeiter sind das.
Begründet hat Meta den Schritt, vor allem mit KI.
Der Konzern investiert 145 Milliarden Dollar in diesem Jahr in Rechenzentren und dafür müssen jetzt eben Mitarbeiter gehen.
Möglich machen soll das ebenfalls die KI, die dann eben für mehr Produktivität sorgen muss.
Und diese Erzählung hört man gerade bei vielen Tech-Firmen.
Ob tatsächlich alle Stellenabbauprogramme immer mit KI zu tun haben, da darf man ein Fragezeichen machen.
Aber klar ist, die Frage, wie effizient Unternehmen ihre Mitarbeiter einsetzen, wie produktiv sie im KI-Zahler sind, das spielt eine immer größere Rolle.
Genau, manche träumen ja schon vom Ein-Mann-Unicorn, also einer Firma, die ganz ohne weitere Mitarbeiter zu einer Bewertung von einer Milliarde Dollar kommt.
Ganz so weit sind wir noch nicht, aber die Frage, welche Unternehmen pro Mitarbeiter am profitabelsten sind, die nimmt an Bedeutung zu.
Und die Analysten von Best Brokers, die haben sich mal die Mühe gemacht und die 200 größten Unternehmen verglichen.
Und dabei haben sie sich jeweils das Jahr 2025 und den Jahresüberschuss pro Mitarbeiter verglichen.
Und zwar nicht nur bei den einzelnen Unternehmen, sondern sie sind auch der Frage nachgegangen, welche Branche ganz vorn liegt.
Jetzt würde man natürlich denken, dass das die KI oder zumindest Tech-Branche sein müsste.
Aber das stimmt gar nicht.
Laut der Analyse gibt es einen Sektor, der pro Mitarbeiter noch profitabler ist als die Tech-Industrie.
Ganz vorn liegt nämlich die Energiebranche.
Und die Energiefirmen, die kommen auf einen Wert von gut 387.000 Dollar pro Mitarbeiter im Schnitt.
Da sind viele Öl- und Gaskonzerne dabei.
Auf die beste Quote der Energiebranche kommt Saudi Aramco 1,22 Millionen Dollar pro Angestellte.
Auch die mehr als 24.600 Mitarbeiter beim norwegischen Energieriesen Equinor erwirtschaften im Durchschnitt mehr als eine Million Dollar.
Um genau zu sein, sind es 1,03 Millionen.
Nach Rang 3 der Energiefirmen, da landet Konoco Philips mit immerhin noch fast 807.000 Dollar pro Mitarbeiter.
Im Branchenranking kommt dann auf Platz 2 knapp dahinter tatsächlich die Tech-Industrie mit einem Durchschnitt von knapp.
376.000 Dollar pro Mitarbeiter.
An der Spitze aller 200 Unternehmen, also ganz vorne in der Rangliste, da steht eine Tech-Firma, nämlich Applovin, mit 3,7 Millionen Dollar pro Beschäftigtem.
Allerdings gibt es von denen auch nur 898 Stück.
Auf Platz 2 hingegen landet mit dem Chip-Hersteller Nvidia ein Konzern mit immerhin 42.000 Mitarbeitern, die aber jeweils trotzdem 2,85 Millionen Dollar einfahren.
In den Top Ten sind übrigens nur drei Firmen, die nicht aus den USA kommen.
Neben Saudi Aramco und Equinor schafft es nur noch die schwedische Investor-AB aus der Finanzbranche dabei zu sein.
Da erwirtschaftet jeder Mitarbeiter im Schnitt knapp 890.000 Dollar.
Aber es sind nicht nur die üblichen Verdächtigen von den Amis mit unter den Top Ten.
Klar, Nvidia hätten viele vermutlich auf dem Zettel gehabt, aber schon auf Platz 3 des Gesamtrankings kommt eine Überraschung.
Welltower.
Das Unternehmen investiert in Gesundheitseinrichtungen und Seniorenheime.
Und die haben nur 712 Mitarbeiter, kommen im Schnitt aber auf einen Gewinn von 1,32 Millionen Dollar pro Angestellte.
Wahrscheinlich haben die nur freie Mitarbeiter, die nicht in die Statistik zählen.
Das kann ich mir jetzt nicht vorstellen.
Gesundheitseinrichtung, so viel pro Mitarbeiter.
Das wäre ja...
Wahnsinn.
Naja, auf Platz 6 kommt dann mit der Altria Group ein Tabak-Konzern.
Hier schaffen es die 5.900 Mitarbeiter im Schnitt, einen Gewinn von 1,18 Millionen Dollar zu generieren.
Ihr merkt, das sind nicht die KI-affinsten Unternehmen, die da vorne mitspielen.
Die erste chinesische Firma, die kommt übrigens auf Platz 14, nämlich Sinuk.
Das ist in der Energiebranche aktiv und die kommen im Schnitt auf 790.000 Dollar.
Bleibt noch die Frage, wie die deutschen Konzerne so abschneiden.
Und da muss man sagen, nicht gut.
Erst auf Platz 121 kommt mit der Allianz ein deutsches Unternehmen.
Hier sorgen die Mitarbeiter rechnerisch für 86.000 Dollar Gewinn.
Auf Rang 128 knapp.
Dahinter folgt dann die SAP mit gut 77.000 Dollar pro Angestellte.
Aber die gute Nachricht wäre, man kann ja da Produktivitätsgewinde möglicherweise nachheben, wenn die noch nicht gehoben sind.
Auf jeden Fall Meta, die gerade wieder Mitarbeiter rausschmeißen.
Die schaffen es übrigens gerade mal auf Platz 15 mit 767.000 Dollar pro Angestellten.
Ihr merkt, noch spielt KI zumindest nicht die entscheidende Rolle in dieser Statistik.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Schickt uns einfach eine Mail an AAA, also aaa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung hier in eurem Podcast-Player oder auf Instagram.
René hat uns gemailt und lobt vor allem unsere Kollegin Lea.
Ich zitiere, zu Anfang wurde mir schwindelig bei dem Sprechtempo und ich hatte Mühe, ihr zu folgen, schreibt René.
Inzwischen finde ich Lea einfach nur noch klasse.
Sie redet immer noch in hohem Tempo, aber inzwischen, nachdem die Aufregung der Erfahrung gewichen ist, wirkt es.
mitreißend, belebend.
Könnten wir nicht besser sagen, lieber René und geben wir natürlich weiter an Lea.
Und Marius hat uns noch eine Mail geschickt, weil er sich fragt, warum wir gestern ausgerechnet...
diesen einen speziellen Silber ETF und nicht den ganz anderen vorgestellt haben.
Da muss man ganz klar sagen, dass wir natürlich immer nur Beispiele für Indexfonds nennen.
Das heißt aber nicht, dass das der einzige ist, den es da gibt für Anleger und dass es auch der richtige für euch ist.
Oft gibt es von anderen Anbietern auch ganz ähnliche Produkte.
Also deswegen schaut immer nach, in was ihr da investieren wollt.
Vergleicht die Kosten, wie viele Titel enthalten sind und so weiter und checkt immer auch nochmal, ob es vielleicht von einem anderen Anbieter noch ein Produkt gibt, das möglicherweise noch besser zu euch passt.
Bei uns gibt es Ideen und Beispiele, aber entscheiden müsst ihr natürlich immer selbst.
Aber wenn ihr keine Idee verpassen wollt, dann kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und dann hören wir uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
