# Authenticity, Infrastructure, and Regulatory Shifts

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-05-05

## Transcript

Herzlich willkommen zu Deffner und Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Deffner, Dietmar Deffner.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
494, lieber Defner.
Und jetzt ist der Defner wieder zurück von seiner Gondeltour und wir sind getrennt.
Und ich bin in Hamburg und du bist in Berlin.
Und natürlich die erste Frage muss natürlich lauten, ist die Zeit dazu angetan zu gondeln?
Bitte.
Natürlich.
Es ist immer eine Zeit zum Gondeln.
Warum sollte man diese Zeit nicht zum Gondeln nutzen?
Du hast hier ein bisschen abfällig, habe ich schon gemerkt, bei mir geäußert.
Ich frage mich, wo Kerosinmangel ist.
Momentan ist ja noch kein Kerosinmangel.
Soll ich jetzt nicht fliegen, damit dann im Sommer die Touristen fliegen können?
Was ist der Gedanke?
Diese abfälligen Äußerungen.
Oder ist der der Gedanke, dass ich als Krisenmanager gebraucht werde und vielleicht etwas am Iran-Krieg ändern könnte, wenn ich nicht gondeln würde?
Also diese abfällige Äußerung, das sprach wieder der preußische.
Thüringer Sachse heraus.
Ein wenig Missgunst habe ich da durchaus durchgehört.
Nein, es war keine Missgunst.
Du hattest ja überhaupt nicht gesagt, was du machst.
Vorher?
Du hattest auch nicht gefragt.
Du hattest auch nicht gefragt.
Ich habe Urlaub, habe ich gesagt.
Gondeln.
Ich bin auch keine ganze Woche gegondelt, weil so eine Gondelfahrt kostet ja schon 90 Euro in der halben Stunde.
Die hätte sich der Japs nicht geleistet, aber das gehört natürlich, finde ich, dazu.
Es ist in Venedig und das sollte man unbedingt machen.
Also da darf man nicht aufs Gondeln verzichten.
500 Gondeln gibt es in Venedig, sind streckt begrenzt und werden natürlich dann schön...
weitergegeben in der Familie zum Beispiel.
Unsere Gondoliere war schon in dritter Generation.
Gondoliere.
Aber die singen nicht mehr so wie früher, wenn man es aus den Filmen könnte.
Oh, sole mio und so weiter.
Na, vorbei.
Also das Gondol ist auch nicht.
Aber das ist einfach schön, wenn man so vor allem abseits der ruhigen Kanäle, abseits der größeren Kanäle und den ruhigen Seitenkanälen da rumschippert.
Das ist wirklich beachtlich, wie die die Kurve kriegen, wie die im kleinen Gondolpaddel.
Fand ich schon sehr bemerkenswert.
Wir waren auch nicht nur in Venedig, sondern dann in neun Tagen eine Drei-Städte-Tour gemacht quasi.
Venedig, dann ging es nach Bologna, ein bisschen Bolognese essen, was dort natürlich nicht Bolognese heißt, sondern Tortellini, also Ragu natürlich.
Und lecker Lasagne.
Dafür ist Bologna auch berühmt für seine Lasagne.
Also man konnte einfach lecker speisen.
In Italien.
Und dann ging es auch noch nach Verona.
Die Stadt der Arena, der Opernarena.
Und die Stadt von Romeo und Julia.
Verona ist wirklich eine überraschend schöne Stadt.
Ich war auch schon mal kurz dort.
Zu Schulzeiten noch.
Und kann man auch wunderbar rumbummeln.
Nicht gondeln, aber in den Gassen bummeln.
Und die drei Städte zusammen.
Das ist ein schöner Trip.
Kann man gut in einer Woche machen.
zwischen den Städten hin und her reisen mit der italienischen Bahn.
Und es ist wirklich immer wieder schön zu sehen, wie pünktlich dort die Bahn funktioniert, wie gut sie funktioniert.
wie super das organisiert ist.
Man hat eben sein Buch da, seine Bahnfahrt hat den Sitzplatz gleich mit in dem italienischen Intercity und wir hatten einmal fünf Minuten Verspätung, das war es und sonst immer pünktlich und da wirst du empfangen, kriegst gleich nochmal eine Flasche Wasser hingestellt und Chips und das in der zweiten Klasse.
Also will man nicht sehen, wie es da in der ersten Klasse ist und das für einen vernünftigen Preis.
Also das ist schon, da kann sich die deutsche Bahn wirklich...
von Italien ein Stück abschneiden, dass man sowas nochmal sagen muss.
Ja, also von daher um die Jahreszeit auch wirklich noch nicht so voll.
Nicht so voll?
Nö, das ging noch ganz gut.
Und wie hoch war die Tourismusabgabe in Venedig?
Das soll man jetzt ja Tourismusabgabe machen.
Wie hoch ist das jetzt mittlerweile?
Ja, überall.
Die haben überall die Kurabgabe.
Es waren immer so ein paar Euro pro Nacht.
Ich weiß nicht mehr genau.
Verona und so weiter.
Da gibt es ja noch diesen, ich glaube, In Venedig ist ein Unterschied, ob du da übernachtest oder ob du da irgendwie vom Schiff runtergehst, für Tageseintritt oder was auch immer.
Und ihr habt da übernachtet eine Nacht auch?
Wir haben überall mehrere Nächte übernachtet.
Venedig drei Nächte, Verona drei Nächte, zwei Nächte in Bologna.
Ach schön, siehst du.
Und es war eine Reise wert.
Und wie sind die Preise insgesamt in Italien?
Ja, Venedig.
Naja, also kommt drauf an.
Also Übernachtungspreise in Venedig sind natürlich teurer.
Wir hatten überall so Ferienwohnungen über Booking und da bist du in Venedig schon über 200 Euro und Bologna überraschend günstig.
Da hatten wir eine super Wohnung, auch sehr zentral, total neu, wirklich schön für 120 oder sowas die Nacht.
Verona war es ähnlich, das Preisniveau jetzt.
Verona ist natürlich immer, wenn dann die Opernfestspiele da anfangen, da geht es natürlich nach oben.
Das ist wie wenn Messe in Frankfurt ist.
Und das ist ja den ganzen Sommer über, das geht ja dann im Juni los und so.
Aber Venedig ist natürlich einfach räumlich begrenzt und deswegen natürlich teurer, aber ansonsten nicht mein Essen trinken ist.
Und beim Pip meinte ja, ich bringe die Campari-Aktie mit als Idee und Bulle der Woche, wäre natürlich wirklich eine Idee, weil ich habe viel Spritz getrunken, sowohl Aperol, die ja auch zur Campari-Gruppe gehören, wie auch Campari tatsächlich.
Meine Beobachtung war, dass es doch wieder mehr Campari-Spritz getrunken wird oder verbreiteter ist und natürlich auch Limoncello-Spritz.
Da kann man so durch die verschiedenen Farben in den Sonnenuntergang trinken, vom hellen Limoncello bis in Aperol, dann zum dunkelroten Campari, so ungefähr.
Ja, aber ich glaube, dass der Spritztrend ungebrochen ist, trotz aller Hugus und was auch immer, so eine Intrigdränge dazwischen gab.
Aber auf den Plätzen in Italien leuchtet es weiter, vor allem orange, aber eben auch ein bisschen rot von Campari.
Spritzgetränken, so als Aperitif, ist dadurch erst zu sehen.
Aber die Aktie ist auch nicht so richtig gut gelaufen.
In diesem Jahr immerhin schon 14-15% habe ich jetzt gerade nochmal nachgeschaut.
Das stimmt.
Dann hast du minus 35.
Die haben natürlich nicht nur Aperol und Campari, sondern viele andere Sachen.
Wir sind ja mit anderen Spiritosen, da läuft es ja auch bei anderen nicht so rosig.
Aber ich würde mal sagen, die Spritzgetränke, an denen soll es nicht scheitern.
So, soweit der Kurzbericht aus Italien.
Wie sieht es in Hamburg aus?
Wie sieht das Wetter da so?
In Hamburg ist das Wetter nicht, aber man muss feststellen, wir hatten Glück, das Wochenende war ja eines der besten Anfangs-Mai-Wochenenden, was man sich vorstellen konnte.
Das war wirklich so genial.
Das war wirklich so gut.
heute Morgen, also Dienstagmorgen aufgebrochen sind nach Hamburg zu OMR, fing es an zu schütten und wir dachten schon so, oh, die OMR lebt ja immer auch davon, dass Leute draußen sind, weil die Hallen sind natürlich, klar, da kannst du Unterschlupf finden, aber das sind ja so viele Menschen, 67.000 dieses Jahr, wenn es draußen regnet, sind die Hallen ganz schnell überfüllt und dann kommst du gar nicht mehr rein.
Und deswegen ist es immer wichtig, dass bei der OMR das Wetter einigermaßen ist und es war zwar kalt und es war fies, aber es hat nicht geregnet.
Insofern war das schon mal okay.
Ja, es ist wie der OMR und es ist dieser klassische Trubel, den man kennt.
Es war meines Erachtens sogar noch voller.
Das Internet hat nicht gut funktioniert.
Also der Ossi meckert da gleich mal rum, tut gleich mal rummeckern am Anfang.
Internet war schlecht.
Also State of the Internet ist momentan.
Zumindest da an der Messe in Hamburg war völlig überlastet.
Und wenn du auch dann sagst, na gut, nehme ich halt einen Hotspot.
Aber die kommen dann auch nicht mehr mit.
Also wenn du dann T-Mobile hast, dann hast du auch da keine Datenrate mehr und teilweise kannst du nicht mehr telefonieren.
Also das fand ich ein bisschen, das zeigt ja auch ein Erfolg auf eine Art und Weise, dass die Leute halt da hingekommen sind.
Und bei Preisen bis zu 590 Euro das Ticket, das ist ja nicht günstig.
Und insofern war es schon bemerkenswert, wie viele Leute da sind.
Der erste Tag ist rum.
Wir hatten auch einen eigenen Auftritt.
Es gibt ja so eine Bildbühne.
Da durfte ich bei Nena Brockhaus mit bei Meinungsfreiheit.
Das ist ja so der Meinungstalk bei Welt.
Nachmittag, Montag.
Genau, Montag bis Mittwoch, immer von 16.10 Uhr bis 16.45 Uhr oder 16.50 Uhr.
Und da war mit Ulf Boschert und Gordon Ripinski natürlich zwei meinungsfreudige Menschen mit.
Und ich durfte da noch meine Wirtschaftskompetenz mit einbringen.
Die hatten natürlich auch den meisten Marktanteil.
Aber es war einfach mal spannend, auf so einer Bühne zu sehen, auch wie das Publikum da mitgeht.
Und das ist ja wie so ein, du musst dir vorstellen, wie eine Messehalle.
Und dann ist gleich der Nachbarstand, ist dann die ARD.
Und die machen dann ein anderes Programm.
Du kennst es ja, du warst ja früher auf der Anlegermesse in West, in Stuttgart.
Das ist genauso.
Also du schreist dann gegen die da an.
Man ist so leichter, die Aufmerksamkeit des Publikums zu ergattern.
Das ist schon so ein bisschen, um Aufmerksamkeit buhlen.
Aber so ein Ulf zieht...
natürlich.
Und er hat natürlich gesagt, er hat ein paar Catchphrases gemacht.
Er wollte eigentlich das Publikum gleich mal am Anfang beschimpfen.
Das hat er unterlassen.
Das hat er im Vorgespräch gemacht.
Das wäre ja so das klassische Publikum, was er in seinen Büchern befreit hat.
Ihr seid doch alle Shitbürger hier.
Schaut euch doch an.
Hamburger, Bürger, Kinder, linksgrün versifft.
Guckt euch doch an.
Hat er nicht gemacht?
Nee, hat er nicht gemacht.
Zumal das Publikum nicht, es ist nicht mehr ganz so Es ist natürlich immer noch so ein bisschen Jahrmarkt und Kirmesstimmung.
Es sind halt Marketing-Menschen, das muss man schon sagen.
Und wir sind jetzt ja, Sommerfeld und ich sind ja jetzt ja über die Messe gegangen, weil wir ja auch einen Live-Podcast da am Mittwoch um 10 Uhr auf der Bühne hatten.
Wir haben ja hier Zedefner und Schäber zu hören, auf der OMR.
Es ist 10 Uhr.
In A1 Messehalle, da gibt es so eine Bildbühne und wir wollten hier mit dem Blick eines Investors über diese Messe gehen.
Also nicht so wie ein Besucher, oh, guck mal, alles bunt hier, sondern wir gehen mit dem Investor und gucken, gibt es da Ideen, gibt es da Anlagevorstellungen und so.
Und das ist so unser Blick gewesen, mit dem wir da langgegangen sind.
Es ist halt alles sehr, sehr marketingklassig.
Auch die Vorträge sind halt, Marketing ist halt immer ein bisschen oberflächlich.
So wie es jeder aus der Uni kennt und dachte sich so, naja, da muss halt ein bisschen was...
Ich muss noch eins korrektieren.
Zu Meinungsfreiheit eine kleine Korrektur, denn da wurden Lorbeeren falsch vergeben, weil Nina hat ja dich vorgestellt und du hast einen erfolgreichen Podcast.
Wie heißt er denn?
Da hast du von Alles auf Aktien gesprochen anstatt von Defnaud Chapits.
So erste Ursünde.
Ist natürlich auch ein sehr erfolgreicher Podcast, aber Defnaud Chapits.
Und sie meinte natürlich, sie wollte eigentlich auf Defnaud Chapits anspielen, denn das zeigte ja ihr Nachlegen, weil sie gesagt hat, ja, da habe ich ja nämlich...
Und einem Mitarbeiter meines Mannes habe ich euch ja Kaffee mitgebracht.
Und das war in der Tat...
Kaffee, der für Defner & Chapits bestimmt war, und zwar für Defner, um es nochmal klar zu sagen.
Ich habe das hier im Podcast geschautet, aber das muss ich jetzt natürlich schon nochmal öffentlich klarstellen, dass der auch an der richtigen Adresse angekommen ist.
Es war, um es nicht identifizierbar zu machen, aber doch ein leitender Mitarbeiter in der Firma des Mannes von Nina Brockhaus und Nina hat wirklich diesen Kaffee.
Ich kann es sagen, der Fabian war nämlich da und hat sich vorgestellt.
Ach, der war da sogar?
Der Fabian war da und hat sich vorgestellt.
Der geht auch noch morgen früh Rennen mit.
Wir haben so eine kleine Rennengruppe gegründet, wo ein bisschen zu wenig Leute zusammengekommen ist.
Also Fabian hat durchaus Hallo gesagt und es war sehr nett und er hat sich bedankt, ganz brav.
Obwohl du ja anscheinend ihm die guten Ideen gegeben hattest.
Ja, das war nämlich die Silberidee.
Da hat er auch einen schönen Brief dazu geschrieben.
Und dass die Silber-Idee letztes Jahr viel Geld beschert hat.
Und dann hat er einen Teil dessen in Vonovia-Aktien investiert.
Das ist ja hier die Idee.
die noch nicht so ganz explodiert ist wie der Silberpreis, aber ein guter Ding will wir ja weiter haben.
Aber der Kaffee ist auf jeden Fall angekommen und wurde auch schon verzehrt und war sehr, sehr lecker, muss man sagen.
Die jüngsten Ideen für den Mietmarkt in Deutschland bekannt geworden sind, dass der...
dass der Vermieter auch mit zu zahlen hat bei Preissteigerungen von Dingen.
Ganz ehrlich, das hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass dieser Markt keiner ist, wo es explodiert wie Silber.
Also was die letzten Preisänderungsideen dieser Regierung anbetrifft, das ist Eingriffe in Eigentumsrechte.
Da möchte ich nicht dabei sein.
Das sind nicht die letzten Ideen, sondern das sind Ideen seit der Einführung der Mietpreisbremse.
Da hat sich da nicht viel gebessert.
Ich muss sagen, ich habe ja häufig diese ständigen Eingriffe.
Ich finde...
dass man möbliertes Wohnen jetzt mal zumindest so reguliert, dass man nicht sagt, du magst auf der einen Seite eine Mietpreisbremse und auf der anderen Seite, wenn du zwei Campingstühle reinstellst, dann hast du einen komplett unregulierten Markt.
Das finde ich schon fair, ehrlich gesagt.
Das waren aber nicht die Ideen, die ich ansprach.
Ich meinte die Ideen, dass es darum geht, wenn du Energiepreise steigen, dass dann nicht nur derjenige, der es verbraucht, bezahlen soll, sondern auch der Vermieter mitzahlen soll.
Und da muss ich ganz ehrlich sagen, wer es verbraucht, Ja, genau, der Vermieter.
Ja, vor allem, weil das abrechnungstechnisch ja wieder, weil der volle Wahnsinn ist.
Ich meine, da musst du alles auseinanderklamüsern.
Die armen Hausverwaltungen, hinterher hast du wieder Fehler in der Abrechnung, Anfechtung.
Das ist der Wahnsinn, ja, absolut.
Auch die Indexmieten, dass sie wieder gedeckelt werden, wo man Verträge gemacht hat.
Und ich meine, jahrelang haben Mieter davon profitiert, von einer niedrigen Inflation.
Und kaum steigt mal die Inflation, ja, dann, oh, jetzt müssen wir die Indexmieten deckeln.
Also das ist alles natürlich jeder Eingriff.
Ich bin ja hier schon immer derjenige, der dafür plädiert.
Aber auf der anderen Seite, wie gesagt, am ehesten kann halt dann so ein Konzern wie Vonovia mit sowas umgehen und nicht der kleine Vermieter, der da immer mehr der Gearschte ist.
Das muss man halt auch sehen.
Es ging halt nur um die Frage, ob du es wie den Silberpreis explodieren kannst und ob das noch länger passieren wird.
Nein, natürlich kann eine Vonovie-Aktie nicht wie den Silberpreis explodieren, das ist ja klar.
Aber es ist mit einer Dividendenrendite von über 5% halt immer noch besser.
Du musst es vergleichen, kaufe ich mir eine Wohnung oder kaufe ich mir eine Vonovie-Aktie und habe wesentlich weniger Ärger für eine höhere allein Dividendenrendite.
Das ist mein Rant.
Diese Woche gibt es ja auch Aktienzahlen von Vonovia.
Sehr schön.
Ich erzähle schnell, was uns hier noch will.
Ich wollte gerne hören auf der OMR, der große Auftaktvortrag war ja vom Scott Galloway, dem legendären Professor aus New York.
Was gab es denn da zu hören?
Da habe ich ja schon vergangene Woche mit Pip drüber spekuliert, ob er da seine alten Kram nur wieder rausholt.
Und er hat wirklich seinen alten Kram rausgeholt.
Und ich frage mich wirklich, gutes Publikum.
Also er macht das sehr eloquent, er macht da tolle Folien, er kann eine richtige Show machen, er weiß auch eine richtige Sache gepflegt zu fluchen, damit das auch authentisch rüberkommt und so weiter.
Man könnte fast meinen, das hätte er auch mit einstudiert.
Und die sechs Predictions, die er hier gebracht hat, ist The Data Center Bubble Bursts.
Die haben wir schon mal gehört, also die Core Reefs oder keine Ahnung was.
Diese Prognose ist seit Jahresanfang sehr schlecht gealtert, weil wir festgestellt haben, was jetzt wirklich an brutalen Investments da ist.
Du hast ja gesehen bei Google, du hast gesehen bei Amazon, wie trotz Investitionen die Marge da gestiegen ist.
Du kannst ja richtig was verdienen.
Also es scheint da wirklich Compute-Nachfrage zu geben.
Es gab ja 1,6 Billionen an Auftragseingängen.
die dazugekommen sind.
Diese Prognose fand ich schwierig.
Und wenn du auch siehst, was die CapEx-Ausgaben sind, dieses Jahr wahrscheinlich, wenn man Morgan Stanley glauben kann, von den großen fünf, hast du über 800 Milliarden.
Und nächstes Jahr rechnet Morgan Stanley mit 1,1 Billionen.
Alter, das ist schon, das sieht nicht aus wie Data Center Bubble Burst.
Und es scheint auch so zu sein, dass wirklich...
da noch Engpässe sind und dass da noch viele, viele KI-Anwendungen oder so sogar abgeregelt werden müssen, weil da noch Compute da ist.
Übrigens, meine Langzeit-Idee hier, nicht Langzeit, aber schon von längerem Go aus, Nebius geht durch die Decke, die hat ja in den letzten Tagen wieder kräftig zugelegt, 111 Prozent allein in diesem Jahr, Year-to-date, zum Beispiel, aber die anderen natürlich auch.
Ja, natürlich.
Und wenn du aber die Idee hättest, hättest, dass die Datacenters kaputt gehen.
Weil die müssen ja richtig investieren und die brauchen ja auch richtig, ja, müssen ja auch Cash dafür aufbringen.
Corvive ist ja genau ein ähnliches Beispiel, sind jetzt nicht auf Altseite hoch, aber sind trotzdem auch dieses Jahr gut gelaufen.
Also das war, die Prognose ist zweifelhaft.
Gut, aber je heißer der Markt läuft, desto höher wird natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass dann eine Blase sich aufbläht und platzt.
Irgendwann mal.
Ja, das ist halt natürlich schon so.
Von daher ist die Prediction, ja.
Wenn du vorher nochmal 80% läufst, oder?
90 und dann irgendwie 20 fällst oder 30 oder so.
Vor allem, wenn du am Anfang des Jahres schon bei Nibius nicht dabei warst, hast du schon wieder 111% verpasst.
Siehst du, das meine ich ja.
Das ist natürlich der Punkt.
Man kann immer sagen, früher oder später kriegt dann der Cash-Prophet recht, aber bis dahin hat er halt eben eine Menge verpasst.
Das ist wahr.
Die zweite Sache finde ich ein bisschen valider.
Das ist Nvidia und OpenAI.
Das ist dieses Duopoly.
Das kommt halt unter Druck.
Klar, das sieht man ja.
A, dass andere plötzlich auch tolle Chips herstellen können.
B, dass andere Modelle auch super laufen.
Genau, Intel.
Ja, das ist halt diese Geschichte, dass jetzt halt nicht nur GPUs laufen von Nvidia, sondern eben jetzt CPUs laufen.
Und CPUs, das ist halt ein anderes Geschäft.
Das ist halt eher ein Intel-Geschäft.
Wobei man sagen muss, Nvidia ist ja an Intel beteiligt.
Die haben sich da auch ganz klug abgesichert.
Wir sind ja an allen beteiligt.
Wahrscheinlich haben sie einen MSCI All Country World gekauft oder sowas.
So in etwa.
Das ist wirklich schon krass.
Dann gibt es die Prediction 3.
Die habe ich ja ähnlich.
Das war ja auch eine von denen Amazon ist der Big Tech Stock für 2026.
Die ist jetzt schon seit Jahres einfach gut gelaufen.
Die ist natürlich Alphabet noch besser gelaufen dieses Jahr.
Wahrscheinlich müssen beide bloß sein.
So, die finde ich ist nachhaltig.
Dann ist das Space becomes the next big thing.
Ja gut, da hat man halt diesen Jedi-ETF, den hat ja hoffentlich jeder.
Da ist man auch mit dabei.
Da habe ich einen klassischen Sparplan drauf, das funktioniert.
Okay, das ist jetzt auch nicht so eine richtig...
Überraschende Prognose, sag ich mal.
Naja gut, wenn du sie jetzt aufstellst, ist sie sogar richtig langweilig, weil der SpaceX an die Börse geht.
Zum Jahresanfang, als du die gemacht hast, konnte man die dann noch ein bisschen mehr abgewinnen, weil dieser ganze SpaceX-Hype noch nicht war.
Aber wer jetzt dahin kommt.
Im Prinzip schon, aber es war noch nicht so klar, dass SpaceX in dem Jahr kommt.
Und so krass.
Jetzt bist du wirklich der allerletzte, der da aufspringt, wenn du das dann noch ganz sagst.
Da muss ich mit dabei sein.
Hat er noch ein Investment, wo man nicht so leicht rankommt, was aber gut ist, TikTok US.
Da hat er dann wieder die Nummer gebracht, naja, TikTok US, da durften halt die Freunde von Donald Trump günstig zukaufen.
Das war eine schöne Investition, eine schöne Möglichkeit.
Danke dafür.
Und dann die letzte Geschichte, gut, Short Video und KI zerstören Hollywood.
Ja gut, ist das jetzt eine Prognose, die mich jetzt besonders umtreibt?
Nee.
So.
Das sind die Prognosen.
Wenn man sonst noch über die Messe geht, was wirklich faszinierend ist, was gut rüberkam, was dem Sommerfeld richtig aufgefallen ist.
Tabak-Konzerne schaffen es wirklich, diese Transformation hinzubekommen zu diesem Vape-Kram.
Und da so ein Lebensgefühl mitzumachen.
Haben auch eine ganze Halle, wo sie kostenlos Alk verschollen.
Deswegen ist die ganze Halle dann auch voll.
Und die Leute stehen da und haben so ein weiß ich nicht was.
Also das ist wirklich eine Idee.
Also wie diese Tabak-Konzerte es immer wieder schaffen, sich neu zu erfinden und neu zu machen.
Das ist sehr auffällig.
Was ist sonst noch aufgefallen uns als Investoren?
Und dass eben dieses Bedürfnis, Mensch zu sein, das wäre aber gleich nochmal mein Bulle der Woche, dass es ein sehr großes, ausgeprägtes ist und dass man da irgendwie, da muss irgendwie was gehen.
Noch eine Idee, es gibt eine so eine Nahrungsergänzungsgeschichte, die hier war, AG1.
Nein, nein, AG1 oder AG2, das ist so ein komisches Pulver, wo angeblich alles drin sein soll.
Und da ist ja nun rausgekommen, dass es überhaupt nicht hilft.
Und trotzdem war dann da jemand da und erzählt, oh, aber die 53.
Mischung, das ist geil.
Und du denkst so, hm, 53.
Mischung, danke auch.
Noch ein paar Kügelchen dazu.
Noch ein paar Kügelchen dazu.
Und was auch noch, die agentische AI wird halt bei Shopping, da war halt Google, hat das halt sehr schön erklärt.
Also merkst du auch, dass Google einfach da auf dem Gebiet einfach, ja.
Sie werden halt Werbeeinnahmen in irgendeiner Form mit diesem agentischen Einkaufen kriegen sie das so kompensiert, dass sie, selbst wenn weniger Leute googeln, dann kriegst du, weil du einfach deine Klicks, die du jetzt den Unternehmen gibst, weil du ja viel besser weißt, was die Leute wollen und weil die Conversion-Rate eine viel höhere ist.
kannst du halt viel höhere Werbepreise holen.
Also du brauchst gar nicht mehr so viel Werbung, die ist viel effizienter, deswegen kriegst du das.
Und du kannst halt dann auch noch möglicherweise, wenn du Agenten zusammenbringst, dann vielleicht noch eine kleine Feed dazu nehmen.
Also da musste man sich auch keine Sorge um Google machen, das ist mir noch aufgefallen.
Was gab es sonst noch?
Ja, und es sind halt viele so Stände, wo die Leute irgendwie Glücksrad drehen, irgendwie Musik spielen, irgendwas anderes Witziges haben, aber ja.
Und wer ist so der große Popstar in diesem Jahr?
Tom Brady.
Zum Schluss.
NBA.
Das ist der Schlusskick.
Das ist der große, der zum Schluss dann die Halle füllt.
Und dann wird wahrscheinlich die große Halle.
Ich weiß nicht, ob dann am Ende noch so viele da sind.
Ich glaube, am ersten Tag ist mehr los.
Und noch eine Erkenntnis, die wir gewonnen haben, ist.
Und Montag ist das neue Dienstag.
Das ist ja wie in Davos.
Da muss man ja auch einen Tag früher, anderen Abend früher da sein.
Viele Veranstaltungen, die auch so Side-Events sind.
Und das sind eigentlich die spannenderen Veranstaltungen, die sind eigentlich die Side-Events, weil du halt Leute da hast.
Und diese auf den Bühnen hier, das sind halt wirklich, das sind halt eher so sehr Marketing und Überfläche.
Aber ich glaube, die richtigen Events, wo richtig Leute zusammenkommen, die dann auch mal Deals machen oder irgendwelche Sachen machen, das sind halt diese Side-Events.
Und da ist Montag schon der Haupttag, wo eben viel los ist.
Wir sind jetzt das Dienstag hingefahren.
Insofern den ersten Fehler haben wir schon mit der Anreise getätigt.
Das ist vielleicht noch eine Erkenntnis, die wir hier...
Aber es ist ja wie bei anderen Messen auch, Automessen und so weiter.
Da werden ja diese Weltpremieren dann auch immer weiter nach vorne verlagert, vor die Messe schon mal und sozusagen natürlich das Ganze genutzt als Netzwerkevent, um das Ganze so ein bisschen nach vorne zu erweitern.
Ja, interessant.
Also ich meine, wunderbar, 599 Euro gespart durch deine Kurzzusammenfassung hier jetzt.
Aber natürlich ist es, dabei zu sein und solche Leute.
Und die Netzwerke ist natürlich für die Branche.
Und viele Leute sprechen auch einer an und sagen, Mensch, hallo, toll, ein toller Podcast, wir danken sich bei dir.
Dann habe ich beispielsweise Bernd Förtsch getroffen, der da auch lang lief und auch seine Erkenntnisse hatte.
Der hatte keinen offenen Auftritt, sondern der hatte sich ganz normal ein Ticket besorgt.
Und lief da lang und mit seinem Prokuristen.
Hat er im Deffin-Chapis-Podcast angehört.
Und ich weiß nicht, ob er jetzt von Chapis-Podcast, auf jeden Fall habe ich ihn angesprochen.
Angekündigt hat er das damals.
Da hat er gesagt, Mensch, ich muss auch zur OMR.
Der guckt sich halt so Sachen auf.
Der guckt auch aus dem Blick des Investors.
Der guckt sich beispielsweise so etwas an.
Es gab hier einen.
Morning Crunch ist so ein Newsletter und die Frage ist, wie wir innerhalb von kurzer Zeit 200.000 Abonnenten für Morning Crunch gefunden haben.
Ja, mach viele Memes rein, dann kriegst du halt 200.000 Abonnenten.
Da brauche ich jetzt nicht hinfahren, um mir das zu erzählen zu lassen, aber kann man natürlich auch machen.
Und da kannst du dir noch ein bisschen rumerzählen, was du Tolles machst und wie du die Leute einbindest und wie du die Sprache der jungen Menschen sprechen willst und sowas.
Und das guckt sich halt auch Bernd Vörtsch an, weil er sich auch eben auch fragt, hey, ich muss meinen Medienkonzern, den ich habe, mit den ganzen Finanzmedien, das ist einer der Führenden in Deutschland, oder der Führende, muss ich ja auch in diese Welt reinbringen.
Und deswegen ist er eben da, guckt sich das an und denkt sich so, hey, vielleicht sollte ich vielleicht, so wie Axel Sprecher sich ja auch...
Morning Brew gekauft hat, vielleicht sollte er sich Morning Crunch kaufen.
Ich weiß es nicht.
Vielleicht sollte ich ihm die Idee mal wichteln und sollte dann die...
Oh, der macht das einfach selber, ne?
Nee, das kriegst du schon nicht.
Ich glaube, du musst diese Art von Journalisten auch an Bord haben und Journalistinnen, weil du kriegst es...
Natürlich, wir können auch sagen, wir machen mal ein Meme, aber unsere Memes wären in dieser Generation wahrscheinlich Grinch und alle würden sagen, äh, was soll denn das?
Kapieren diese Meme.
Diese Meme-Ästhetik hast du nicht.
Die hab ich nicht, die hast du nicht.
Da brauchst du die richtigen Leute für.
Und ich bin mir nicht sicher.
Klar kannst du versuchen, die Leute rauszukaufen und klar kannst du ein Großteil so ein Newsletter mit KI machen.
Aber ich glaube, so ein bisschen Leute schon mal eine Datei mit E-Mail-Adressen ist nicht so doof.
Vielleicht sollte er das kaufen.
Ich werde es ihm vorschlagen.
Ich schreibe ihm nachher eine WhatsApp und sage ihm, Mensch, Bernd, da würde ich eher drauf tippen, dass er da, der hat ja bisher, ja gut, der hat ja so Sachen wie Börse online gekauft, so Klassiker, aber die Transformation, die macht er schon selber und das macht er eigentlich auch, finde ich, die sind aktionärisch und auch immer weit.
vorne mit dabei, also mit digitaler Transformation, dem waren da schon immer gut.
Das ist unbedingt, aber ich glaube, er könnte nochmal eine neue Zielgruppe ranschaffen.
Er hat die Hardcore-Leute und er hat ja auch diese hochwertigen Newsletter, wo die Leute, weiß ich nicht, für die, weiß ich nicht, für Hundertfachungsraketen-Newsletter und die Börsenbriefe, genau.
Aber ich glaube nochmal so ein normales Newsletter, wo du einfach an deine breiten Publikumszeitschriften nochmal Leute ranbringst.
Das hat er, glaube ich, noch nicht.
Und ich glaube, das wäre, ich glaube, so schlecht wäre das nicht.
Naja, aber da kaufst du ein paar Leute ein und dann brauchst du nicht die ganzen Meme-Verlage einkaufen für teuer Geld.
Also, was der bestimmt nicht, würde ich jede Wette machen.
So, egal.
Gut.
Diese Werbung hilft, journalistische Inhalte zu finanzieren.
Okay, jetzt mal ehrlich.
Du wohnst wie ich in Berlin oder fährst am Wochenende für einen Tag in die City?
Dann kennst du das Problem bestimmt.
Tausend Möglichkeiten.
Und dir platzt der Schädel vor lauter Optionen.
Bowling wäre mal wieder cool.
Aber die anderen, die wollen unbedingt ein paar Läden auschecken und Streetfood testen.
Und abends ist noch Kino geplant und ein paar fancy Drinks.
Aber dafür dann von Kreuzberg nach Mitte und dann wieder nach Neukölln?
Boah, also ich habe das mal anders gemacht.
Ich habe meine ganzen Leute zusammen getrommelt und wir sind zusammen in The Place.
In The Place gibt es...
der Name sagt es eigentlich schon, alles an einem Ort und zwar direkt am Potsdamer Platz.
Wir sind easy mit dem Ratten, haben zwei Stunden lang bei Game State Arcade-Klassiker gezockt und uns bei Manifesto-Marke Tacos und Fried Chicken und einen Spritz gegönnt und irgendwann sind wir dann bei The Upside Down gelandet zum Karaoke.
Schön gemeinsam blamiert, hat alles mega Spaß gemacht und entspannt, was auch.
Also pack deine Crew ein und hol dir deine Belohnerhöhung in The Place.
The Place.
Entertainment, Food und Shopping am Potsdamer Platz.
Alle Infos findest du auch bei Insta und TikTok unter atpotsdamer-platz.
Wir wollen ja ein bisschen vorankommen.
Und haben ja noch Bull & Bear, unser reguläres Programm.
Und natürlich unser Thema, das ihr auch bei Meinungsfreiheit schon angeschnitten habt, nämlich ein Jahr Bundesregierung, die noch neue, die schwarz-rote auf jeden Fall.
Ein Jahr ist es soweit und die Bilanz wollen wir dann auch noch ziehen.
Und ansatzweise würde ich mal sagen, morgen an diesem 6.5.
dann ist ja das Jubiläumstag und ob es Grund zum Feiern ist oder nicht, das werden wir gleich besprechen.
Vorher aber noch, Bulle und Bär, weil du das Thema einläutest, darfst du auch mit Bulle oder Bär anfangen.
Nee, ich habe jetzt so viel geredet, jetzt fang du mal, mach du mal, komm.
Die Leute können mich jetzt nicht mehr hören.
Jetzt fang du mal mit irgendeinem Tier.
Dann fang ich mal mit meinem Bullen an.
Wie gesagt, Campari ist nicht geworden, aber die waren auch kurz erwähnt schon, damit wir Italien noch mit drin hatten.
Wenigstens ein Mitbringsel aus Italien.
Ansonsten wäre mein Bulle der Woche auch eine Aktie, die ich auch im Depot habe und immer wieder mal hatte und wieder habe.
Nicht so allzu langer Zeit, sondern vielleicht einigen Monaten oder sowas.
Aber in der Vergangenheit oft hatte und nochmal wieder verkauft hat.
Die Rede ist von SFC Energy, deutscher Wasserstoffwert.
Und die haben jetzt von der Deutschen Bank letzte Woche eine Adelung erfahren.
Nämlich wurden sie hochgestuft auf Kaufen von Halten.
weil die Deutsche Bank sie als Profiteur von geopolitischen Spannungen sieht.
Und der Analyst Michael Kuhn ist jetzt nach einem herausfordernden Jahr 2025 für SFC Energy wieder optimistischer geworden und glaubt, dass eben der Tiefpunkt der Gewinnerwartungen hinter sich gelassen worden ist und dass erste Konsensschätzungen würden seit Februar jetzt nach oben revidiert.
Während das erste Quartal aufgrund eines hohen Vergleichsniveaus und einiger Währungsgegenwinde wahrscheinlich Verhalten ausfallen werde, schreibt er, verstärken sich die strukturellen Wachstumstreiber für das Geschäft von SFC.
Und die Zahlen zum ersten Quartal, die kommen dann in der nächsten Woche am 13.
Mai.
Da kann man also dann darauf achten, ob das dann tatsächlich so ausfällt.
Und er spricht halt eben von diesen strukturellen Wachstumstreibern, die da sind, vor allem geopolitische Spannungen, die sich klar unterstützend auswirken und die Nachfrage sowohl im militärischen Bereich als auch bei der Absicherung kritischer Infrastruktur antreiben und auch der nun anlaufende lokale Produktionsstart in den USA und erste Aufträge für bedeutende.
Verteidigungsplattformen, die seien der Weg zu erneut beschleunigtem Wachstum und Margenausweitung und deswegen erhöht er eben aufkaufen und das Kurs hier hat er angehoben auf 21,50 Euro.
Die Aktie ist seitdem jetzt auch schon doch deutlich in diese Richtung marschiert, seit dem 30.
April, seitdem diese Studie rauskam und hat kräftig vor allem am Tag der Studie selber nach Boden gut gemacht.
Kurz gesagt, was macht SFC genau?
Es sind im Prinzip sowas ähnliches, wie könnte man sagen, Dieselgeneratoren ohne Diesel, sondern mit alternativ betriebenen Direktmethanol-Brennstoffzellen oder Wasserstoff-Brennstoffzellen.
mit dem man eben elektrischen Strom netzunabhängig, zuverlässig, emissionsarm und vor allem auch leise dann erzeugen kann.
Und das ist natürlich dann zum Beispiel eben im Verteidigungsbereich der Fall, wo man das eben vor allem lokal unabhängig, netzunabhängig braucht.
Und ich meine, wir sehen ja immer wieder auch den Einsatz von Drohnen, die natürlich dann auch batteriebetrieben sind.
Das kann man sich auch vorstellen, dass man da auch immer mehr Strom dann in der Armee braucht.
Und dass man den auch dann irgendwo herkriegen muss im Felde zum Beispiel.
Und auf der anderen Seite ist natürlich für Industriesensorik Überwachung, sind solche SFC-Anlagen dann zum Beispiel für Mitträder und so weiter vor Ort geeignet.
Telekommunikationsinfrastruktur, aber auch natürlich für Freizeit und Mobilität, wo mobile Jachten steht.
SFC gilt schon immer so als ein bisschen Nischenanbieter-Geheimtipp im Wasserstoffbereich in Deutschland.
Hendrik Leber ist da auch immer einer der großen Fans von gewesen, weiß nicht, ob er da aktuell noch mit Akatis investiert ist.
Und wie gesagt, hat jetzt so ein bisschen eine Delle hinter sich.
Die Aktie hat aber jetzt auch doch dann in diesem Jahr schon aufgeholt und Boden gut gemacht.
Vom Boden, der bei 11,32 Euro war, ist man aktuell bei 19,30 Euro.
Also schon fast eine Verdoppelung von diesem Boden im November letzten Jahres.
Aber da ist dann möglicherweise eben noch mehr Luft nach oben.
Und dieses Ziel der Deutschen Bank muss ja auch nur ein Zwischenziel sein.
Deswegen SFC Energy, mein Bulle der Woche.
So ein bisschen Bloom Energy für Arme, glaube ich, ist das.
Oder die deutsche Version davon, so Heizkraftwerke.
wo du halt Energie unabhängig irgendein Ding hinstellst und dann hast du halt sofort Strom.
Für die ganz großen Lösungen ist es wahrscheinlich nicht so für große Rechenzentren, aber möglicherweise als Beitrag dazu.
Und vielleicht wäre das eben auch noch ein Geschäft, wo man damit vordringen kann.
Und auf der anderen Seite, es gab ja auch von Rheinmetall und ITM einen großen Auftrag für die NATO.
Da geht es ja wieder mehr um Richtung E-Fuels und so weiter für die Truppen.
Aber man merkt natürlich, Truppen brauchen dann quasi autarke, speicherbare Energie und da braucht man natürlich dann auch mehr in Richtung eben Wasserstofflösungen und so weiter.
Und wenn da mehr auch eine Infrastruktur da ist, sowieso schon, dann kann das natürlich auch nochmal sicherlich SFC weiterhelfen und sind ja schon lange am Markt mit diesen Lösungen, aber war immer so ein bisschen nischig und ja, aber Verteidigungsbereich ist auf jeden Fall Genau, und das ist ja nach wie vor ein großer Bereich, der boomt.
Und warum sollte nicht SFC da weiter von profitieren?
Das ist ein kleines Unternehmen, eine aktuelle Marktkapitalisierung von knapp 330 Millionen Euro.
Das ist nichts besonders Großes, aber von daher ist dann natürlich auch bei so kleineren Werten kann auch immer ein bisschen mehr Musik reinkommen.
Auf jeden Fall.
Und Hendrik Leber ist noch investiert?
Also der hat noch 8,3 Prozent.
Zumindest sagt mir das de Bloomberg, dass es da ist.
Insofern wunderbar.
Gut, dann komme ich zu meinem Bullen der Woche.
Und das hat auch hier mit OMR zu tun.
Ah, sieht man ja, Menschen wollen...
gerne zusammenkommen.
Das sieht man auch in diesem Festival.
Es ist ja ausverkauft, obwohl ja eigentlich die Branche sich gerade massiv dreht.
Also gerade Werbung, Marketingbranche, diese ganze, das ist ja eigentlich eine Branche, die gerade richtig disruptiert wird und wo wahrscheinlich sehr viel Effizienzen gehoben werden.
Und da ist schon bemerkenswert, dass hier wirklich der Laden richtig voll ist.
Und daran merkst du schon, Menschen wollen halt gerne...
Menschen sehen und wollen halt gerne zusammenkommen und so weiter.
Und das Zweite ist halt, dass Leute halt irgendwie sich alle fragen und das ist auch so ein, hier ist ja an jeder Ecke Digitalisierung, auch wenn das Internet nicht richtig gut funktioniert, aber du hast ja Digitalisierung, alles, KI hier, KI dort und was passiert dort.
Und trotzdem, was am meisten die Menschen umtreibt, ist wirklich...
Dieser eine Vortrag, Why Being Real Wins in a Changing World.
Das Ding war völlig, würde man ja denken, ja, Liar Cohn.
Wer ist das denn bitte schön?
Das ist halt ein YouTube-Star.
Und einfach ein Vortrag, wo du sagst, so kann ich in dieser Welt...
Wo Digitalisierung ist, wo wir hatten in der vergangenen Woche auch viel drüber geredet, Content-Inflation, wo jeder irgendwie jedes alles machen kann, wo jeder verwechselbar und alles verwechselbar wird.
Wie kann ich da als Mensch ich selbst bleiben, den Unterschied machen und so weiter.
Und das ist halt wirklich eine Sache, die hier auch die Leute umtreibt.
Und ich glaube, Mensch sein und die Unterschiede des Menschen an sich ist halt wirklich so ein...
ist so ein Wert, der überall gesucht wird und auch immer wichtiger wird.
Und das hatten wir auch am Samstag bei Alles auf Aktien Sven Schmidt da, den Klartext, der ja auch gern mal den Leuten sagt, der hatte ja diese Prognose vor drei Jahren.
In ein paar Jahren ist nur noch die Hälfte von euch da.
Und der hat eben auch gesagt, was eben noch den Unterschied macht und wenn du halt wertvolle Kunden hast, dann willst du halt mit diesen wertvollen Kunden, die wollen halt noch Menschen haben und die wollen halt noch auch anders angesprochen werden und die wollen eben nicht eine KI haben und so weiter.
Und das sind halt so Sachen, so Eigenschaften, die glaube ich gefragt sind, wo die Leute nach suchen, wie finde ich meine Einzigartigkeit, wie kann ich den Unterschied machen.
Und deswegen diese Suche und diese Idee, sich da auf die Suche zu machen und sich zu überlegen, wo ist hier mein Platz und so ein bisschen paranoid immer umzugucken, ist das jetzt schon mein richtiger Platz, den ich gefunden habe und wo kann ich noch mehr machen und wo kann ich noch was, das ist glaube ich eine wichtige Sache und deswegen würde ich sagen, ist das so mein Wulle der Woche, Mensch sein in der...
Content-inflationierten KI-Welt und es wird ja immer mehr, wird ja auf den Markt geschüttet.
Und auch für uns ist es ja immer eine Frage.
Warum hören die Leute noch Devlin und Chapits?
Und dabei hat heute Gordon Rapinski gesagt, er hört das immer gern.
Wenn er Politik hört bei uns, dann schaltet er immer weiter.
Das kennt er ja, das interessiert ihn noch nicht so.
Er interessiert eher an so Aktiendiskussionen.
Was haben wir im Depot und warum machen wir es so?
Und die Kryptodiskussion, wo wir sagen, ey, warum habe ich Krypto?
Warum hast du es nicht?
Und solche Sachen fand er halt spannender.
Und er fand halt diesen...
Dieses Unterschiede von Devlin Chavis war das, was für Ines ausgemacht hat.
Das ist ja auch für uns immer spannend zu fragen, warum hören Leute das noch und was ist das Entscheidende.
Deswegen ist es insgesamt für Leute eine wichtige Unterscheidung zu machen und deswegen ist das mein Bulle der Woche.
Absolut, aktueller denn nie.
Authentisch sein würde ich es mal nennen, nicht Mensch sein.
Mensch sein ist auch sowieso immer wichtig.
authentisch dann sich auch präsentieren, denke ich mal.
Das haben wir übrigens wirklich, ich werde es auch nie vergessen, damals, das war das Einzige, was ich aus meinem Volontärskurs damals in Dortmund mitgenommen habe.
Das war so meine einzige theoretische Ausbildung, die ich beim Lokalradio bekommen habe.
Ansonsten haben wir einfach gemacht und uns vor das Mikrofon gesetzt, damals bei Radio 8 in Westmittelfranken.
Und so Ende der 80er.
Damals waren wir dann eben zwei Wochen oder eine Woche Volontärskurs in Dortmund und da war dann so ein Guru vom NDR da und da hat sich vorhin hingesetzt und gesagt, Leute, was soll ich euch denn groß hier erzählen?
Das Geheimnis ist einfach eines guten Radiomoderators, sei du selbst, be yourself, sei authentisch.
Und da hat er gesagt, das ist das Geheimrezept.
Und entweder du bist es oder du bist es nicht.
Damals, das war ja so die Generation Gottschalk.
Und Gottschalk war der große Radiogott im Bayerischen Rundfunk.
Und Günther Jauch nicht vergessen.
Und Günther Jauch natürlich.
Und Thomas Gotti hat zusammen eine Show bei Bayern 3 gemacht.
Nein, nein, nein.
Vorher hat er Gottschalk eine Show und dann haben sie die Übergabe gemacht.
Danach kam dann Jauch mit seiner Nachmittagsshow.
Das war eher eine journalistische Show.
Kultige war dann immer ihre Übergabe.
Das war der Kult einfach und da hat einfach ganz Bayern oder alles, was im Höhereinzugsbereich damals gab es ja noch kein Internet und kein Internetradio, sondern alle, die das hören konnten, haben wirklich am Radio gehangen.
Und das war einfach Kult, ja.
Und viele Moderatoren haben dann immer so versucht, ja, genau so zu reden wie Gottschalk und so.
Und das war halt, Kopie ist halt immer schlecht, sondern man muss einfach seinen eigenen Weg finden und authentisch sein und was auch immer man tut, man sollte authentisch sein.
Und natürlich muss man dann herausfinden, was ist meine Stärke und aber auf jeden Fall nicht irgendwie versuchen, jemanden zu kopieren.
Das funktioniert nicht und das hat damals gegolten im Radio, das gilt heute im Podcast, das gilt heute in Medien und deswegen macht das eben so viel Mut, weil KI macht ja nichts anderes als zu kopieren, sondern kopiert halt immer irgendwelche Erfolgsmodelle und mischt die zusammen.
Dann meint man, da kommt was Gutes dabei raus.
Aber im Prinzip ist natürlich auch das Originelle und ist auch das Neue und das, was man dann entweder trifft mit seinem, indem man so authentisch wie möglich ist oder es kommt halt nicht an.
Aber es hilft halt nichts, sich irgendwas...
künstlich finde ich dann irgendwie auszugeben.
In eine andere Identität zu schlüpfen, was man nicht ist, ganz genau.
Ja, von daher kann ich das jetzt auch nur so unterstreichen.
Das ist super.
Und weißt du, was auch noch war eine lustige Sache?
Das war Georg Kofler da.
Georg Hofler war auf der Bühne mit Jens Baas.
Du kennst Jens Baas, das ist der Chef der TK Krankenkasse.
Der ist ja auch jetzt in der GKV-Reform überall auf und ab in den Medien gewesen.
Georg Hofler hat trotz aller Pleiten immer wieder auf den Bühnen gefragt.
Das ist ein Gesundheits-Startup, der Georg.
Hat er wieder ein Startup.
Und er war so überzeugend, dass Jens Bas zum Schluss gesagt hat, wir gründen zusammen eine neue Krankenkasse.
Wow.
Das war das Schlusswort.
Nach Kofler Energy ist damals Kofler Health, ich sehe es schon vor mir.
Mit App.
Natürlich.
Und das Social Health Group.
Nicht die Social Chain Group.
Ja, die Social Health Group.
Aber was auf jeden Fall, was mir das auch nochmal gezeigt hat, was Jens Baas erzählt hat, dass das Gesundheitssystem des Deutschen ein solches chaotisches System ist.
Und wenn man alleine, man müsste noch nicht mal irgendwie jetzt Großleistungen kürzen, man müsste einfach dieses Chaos mal lichten.
Und wenn man das alleine hinkriegen würde durch Digitalisierung, durch KI, durch kluge Sachen, könntest du so viel leben, dass du erst mal ohne, du bist es.
Das Kostenproblem, er hat ja nicht mal seine alte Nummer, die 12 Milliarden von den Hartz IV, nicht mal die Nummer hat er gebracht, sondern einfach nur durch Effizienzsteigerungen, durch eine digitale Patientenakte, durch das E-Rezept.
Er erzählte, wie er versucht, das irgendwie durchzusetzen, wie schwierig das ist, was die Politik für Ideen habe und wie komisch diese Ideen teilweise wären und so weiter.
Also wenn du da ein Startup bist und irgendwie bei der Digitalisierung irgendwie kluge Konzepte hast, glaube ich, da kann man...
Der Punkt ist ja die Politik.
Du musst vor allem die Politik digitalisieren und so weiter.
Aber kommen wir ja gleich noch dazu.
Aber es wäre nur ein Riesenbereich, nur es ist halt hochreguliert.
Und was hochreguliert ist, ist es halt immer schwer, da irgendwie als Startup hinzukommen.
Nur wenn du es einmal geschafft hast, da reinzukommen, hast du einen relativ tiefen Burg.
Krabbelein dadurch, weil halt der Rest ganz stark reguliert ist.
So, komme ich zu meinem, du kommst zu deinem Werderwoche.
Nee, ich habe doch gerade, du kommst doch jetzt.
Nee.
Ich habe so lange geantwortet, dass ich schon gedacht habe, das war mein Bär.
Mein Bär der Woche.
Da sind wir jetzt auch mal wieder bei einem der führenden Digitalkonzerne in Deutschland.
Bei der Telekop.
Mein Bär der Woche geht an das neue Magenta TV, Magenta TV 2.0.
Ich war ja jahrelang treuer Kunde und ich werde jetzt kündigen, schweren Herzens oder nicht schweren Herzens.
Und das vor der WM?
Vor der WM.
Ja.
Wirklich?
Obwohl man da viele, keine Ahnung, Zusatzangebote, die man sowieso nicht nutzen kann.
Und Kollege Röhl hat mir gesagt, Mensch, du kannst doch nicht Magenta TV, das ist der einzige Ding, wo man Alemannia Aachen Spiele sehen kann.
Nein, also speziell bin ich da nicht unterwegs.
Die haben die also umgestellt quasi auf ein Cloud-basiertes System und dann haben sie ja eben die Boxen ausgetauscht und vorher hattest du halt so eine Empfangsbox mit einem integrierten quasi Festplattenrekorder.
Jetzt funktioniert auch der Recorder nur noch in der Cloud.
Das ist zum Beispiel einer meiner Dinge, die ich total vermisse, weil bisher konnte ich halt dann einfach...
auf meiner Festplatte dann eben da Sendungen bei Magenta aufnehmen.
Zum Beispiel Defnaud Chap ist ja die wöchentliche Sendung am 17.45, damit man sie dich nochmal in Ruhe zu Hause angucken kann.
Und aufnehmen kann man immer noch, aber die Nutzung ist doch sehr, sehr eingeschränkt bei vielen Sendern, vor allem bei den Privatsendern.
Da kann man dann überhaupt nicht mehr vorspulen oder zurückspulen, weil die natürlich wollen, dass man hier schön die Werbung konsumiert.
Das ist ja natürlich auch in meinem eigenen Sinne.
Aber trotzdem will ich schon noch ein bisschen als Zuschauer frei entscheiden, ob ich jetzt die ganze Show mir anschaue oder bloß den Schluss oder was auch immer.
Und das ist da zum Beispiel nicht mehr möglich.
Bei Sky kann man, die Sky-Kanäle kann man ja auch über Magenta gucken.
Habe ich jetzt nicht abonniert, aber habe ich nachgelesen, dass man da gar nicht aufnehmen kann.
Du kannst keine Bundesliga-Spiele und so weiter aufnehmen, was natürlich viele Sky-Nutzer dann gerne machen, um es sich nochmal anzuschauen oder für das Archiv, was auch immer.
Also das ist sehr, sehr eingeschränkt und dann die Cloud-Spy ist begrenzt und wird nach 90 Tagen automatisch gelöscht, was auch immer.
Und auch so ein Timeshift.
Funktion ist dann teilweise nicht möglich.
Dann, wo du eben pausieren kannst, dann wieder weitergucken kannst, vorspulen kannst, zurückspulen kannst während des Live-TVs.
Das war vorher alles möglich.
Also in dem Bereich eine deutliche Verschlechterung.
Dann ist es bei mir und es gibt auch andere Nutzer, die darüber klagen, die Bildqualität wirklich grottoid.
Also viel zu stark.
Bei mir sind es viel zu starke Kontraste.
Wirklich ganz, ganz schlechte Bilder.
Selbst wir sehen schlecht aus.
Das kann nicht der Fall sein.
JPEZ, wir wissen doch, was so gut aussieht im Fernsehen.
Nein, stimmt.
Und nein, man weiß ja auch, man kennt ja auch andere Monitore und andere Bilder.
Und wenn ich jetzt zum Beispiel auf Netflix umschalte oder bei meinem Smart TV, der auch selbst die Smart Apps drauf, wo die ganzen Apps drauf sind, von ARD bis ZDF bis Welt und so weiter, Und Netflix, da ist überall eine andere Bildqualität als bei dem, was dann bei der Magenta-Box da rauskommt.
Und dann haben sie noch eine grottoide App, die einfach auch nicht funktioniert hat.
Und dann mit meinem ganzen Groll habe ich mich an die Telekom gewandt.
bin bei einem digitalen WhatsApp-Chatbot gelandet.
Und der ist auch wirklich so grottoid, dass man ihn halt einfach sofort beschimpfen muss, du bist die dümmste KI, die es überhaupt gibt.
Zum Beispiel habe ich gesagt, hallo, ich habe hier ein Problem mit Magenta TV, folgende Punkte oder so.
Und dann kommt die Frage, ist das ein Problem vom Festnetz oder vom Mobilfunk?
Nein, es ist Magenta TV, das ist euer Produkt.
Vielleicht kannst du es mal einordnen in deine Sparten, wo auch immer du es hinsortieren willst.
Und dann musst du sofort sagen, gib mir sofort einen Menschen und so weiter.
So, aber die haben das Problem dann auch nur erklären können, aber nicht lösen können.
Von daher bin ich da raus.
Ich gehe jetzt wieder zum Kabelfernsehen und hole mir natürlich auch dann mein Internet übers Kabel.
Das ist günstiger.
Hol mir einen Festplattenrekorder dazu.
Habe ich viel mehr Funktionen als vorher und das für einen günstigeren.
Monatspreis.
Was habt ihr denn für ein Kabelanbieter?
Das würde ich vorher klären.
Es gibt ja einen, den hatten wir früher und der hat immer gern mal alle zwei Wochen Internetausfall und gern auch mal für eine ganze Woche.
Hat sehr günstiges Angebot, muss ich gestehen.
Ist nicht Vodafone.
Die fallen auch manchmal auf durch nicht so gute Sachen, aber ist ein anderer.
Ich nenne den Namen, der hat sich so komisch umbenannt.
So ein komischer Kunstname, wo man sich fragt, was ist denn das?
Den kann ich nicht empfehlen.
Also falls du den nehmen wolltest.
Den habe ich auch nicht, sondern ich will jetzt hier auch nicht schon wieder Werbung für irgendwas machen, sondern hier gibt es nur Watschen.
Werbung gibt es hier keine kostenlose.
Es gibt nur Watschen.
Wenn der sich nicht bewertet, dann kriegt er eine Watschen.
Ich muss erst die Box noch installieren.
To be continued.
Gut, dann würde ich schnell meinen Bär der Woche machen.
Mit meinem Bär der Woche habe ich mich kurzfristig noch umentschieden.
Hätte eben noch eine andere Idee, aber dann darf ich nicht mehr so kommen.
Zu viel Genülle ist hier wirklich nicht gut.
Es ist ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich.
Es ist das größte IPO in diesem Jahr in Europa gewesen.
Du kannst dir vorstellen, was es ist.
Es ist CSG.
Dieser tschechische Rüstungshersteller, Panzerhersteller.
Und da gab es jetzt einen richtig heftigen Short-Report mit vielen, vielen, vielen, vielen, vielen Details und vielen unangenehmen Sachen drin.
Und die Aktie ist jetzt mittlerweile, die ist ja damals an die Börse gekommen, zu 25 Euro in Amsterdam.
Und notiert mittlerweile bei 15,91 Euro.
fetten Anstieg hingelegt, dann kam jetzt irgendwie noch raus in dem Short-Report, dass beispielsweise Insider irgendwelche im Vorfeld sich schon Put-Optionen gesichert haben und so weiter.
eine krasse Geschichte, dass sie auch mit Aufträgen, Aufträge erzählt haben, die kommen, die aber wohl nicht so kommen.
Dieses Film war angeblich, weil sie nicht richtig liefern können auf irgendeiner NATO-Shortlist.
Man muss es immer mit so einem Short-Report, immer mit The Grain of Salt angucken, weiß ich.
Aber trotzdem sieht man, nicht jedes Rüstungs-Startup oder die Rüstungsschmiede oder was es auch immer gibt, kann von diesem großen Trend profitieren.
Und das ist eine davon, die die diesen Trend voll geritten haben und mittlerweile unterm Hoch, weiß ich nicht, könnte ich mal schnell schauen, aber wenn man so kurzfristig sich für ein, sage ich, kann ich mal schier gucken, ist mittlerweile 55 Prozent unterm Allzeithoch und das zeigt halt, dass man nicht blind einfach nur, weil, oh Rüstung, es gab ja jetzt letztens in Deutschland eins, wie hieß das Ding?
Ich glaube, es ist auch nicht so prall gelaufen.
Wie hieß das?
Ich würde auch da nochmal schnell nachschauen.
Ich habe es jetzt auch nicht vor Augen.
Aber wie Merium oder ich würde mal schnell schauen.
Es ist immer das Gleiche.
Eine Branche boomt und plötzlich hast du nur noch Börsengänge aus einer Branche und dann lockt das Ganze halt immer Glücksritter an, die dann glauben jetzt hier dann schnell.
Ihr Unternehmen, ich meine das ist jetzt nicht irgendwie so wie früher so ein Dotcom-Unternehmen, was mal eben so mal sich einen Namen gesichert hat und im Jahrtausendwende-Boom ging ja alles, was dann mit dem Namen Dotcom versehen war, dann zu wahnsinnigen Bewertungen an die Börse.
Bei Rüstung musste ja ein bisschen viel...
ein bisschen Hardware und ein bisschen Fabrik auch vorweisen.
Aber trotz allem ist natürlich die Gefahr, dass man auf jeden Fall überpreist solche Dinge an die Börse bringt, schon sehr, sehr hoch und lädt natürlich dann auch immer ein, dass man so ein bisschen geschönt.
Aber wie in Corium heißt es, wie in Corium heißt es Unternehmen, ist mittlerweile, hat sich wieder erholt, ist jetzt zu 17 an den Markt gekommen, ist jetzt mittlerweile wieder bei 22, war teilweise weit drunter.
Also auch da war der Anfang etwas holprig und da war ja ein Venture Capital.
drin, der viele Stücke abgegeben hat.
Aber auf jeden Fall ist es auch jetzt im Plus, also das ist jetzt kein so gutes Beispiel, aber trotzdem muss man halt immer...
Aber es gab auch erfolgreiche Börsen, auch im Rüstungssektor, auch TKMS und so weiter hat sich ja geschlagen.
Das war ja kein klassischer Börsengang, das war ja eine Abspaltung.
Aber auf jeden Fall muss man halt gucken, nicht jedes, nur wo Rüstung draufsteht, ist gleich ein großer Erfolg und CSG ist halt wirklich richtig.
Heftiger Messerfolg.
Gut, zumindest bis jetzt, wer weiß, vielleicht kriegen sie die Aufträge und alles wird toll und die Weihnachtszeit ist Große gelobt.
Aber bisher sieht es, also dieser Short-Report liest sich schon nicht so doll.
Dann kommen wir zu unserem großen Thema.
Und da haben wir ja jetzt als Thema genau, wir haben sogar damals noch unser Defner & Chapits verschoben.
Du erinnerst dich, weil nämlich der Kanzler bei der ersten Wahl ja durchgefallen war.
Und genau vor einem Jahr, nämlich der sechste, Mai 2025 ist die Regierung ins Amt gekommen.
Es war, also dies ist ja natürlich ein Mittwoch, aber vergangenes Jahr war es eben ein Devler-Jabits-Dienstag.
Und es ging schon los mit so einem Stolper und ich würde sagen, es ist nicht besser geworden.
Wenn man jetzt mal sieht, selbst ein Jahr Ampelregierung sah wesentlich besser aus, als was die Große Koalition, wenn man überhaupt von groß reden kann, angesichts der Arithmetik.
Aber selbst das sieht wirklich schlimm aus.
Wenn man sich einfach mal die wirtschaftlichen Sachen anschaut, was ist an Reformen bisher gekommen?
Es gab eine positive Reform, das war der Investitionsbooster, dass man eine Sofortabschreibung bekommt und dann die Idee, dass man irgendwann 2000...
Ich bin ja hier für die positiven Dinge zuständig.
Nein, ich würde sagen, es gibt eine positive Reform, nur was man halt dann sagen muss.
Investitionen machst du nicht nur, weil du eine Abschreibung kriegst.
Abschreibung nützt dir, by the way, auch nur.
Also eine Sofortabschreibung ist ja auch nicht, dass ich was...
sondern es wird ja nur die Steuer anders gezahlt.
Du hast halt am Anfang eine Steuerfreiheit und musst halt hinten dann die Steuern zahlen.
Du hast halt eine zeitliche Versache.
Du investierst natürlich nur, wenn auch wirklich du die Gewissheit hast, dieser Standort gewinnt an Wettbewerbsfähigkeit.
Und das ist halt überhaupt nicht passiert.
Und dieser Schub, den sich viele erhofft haben und der endlich nach Jahren der Stagnation mal einen richtig neuen Impuls zu geben, ist eigentlich, ich würde sagen, das ist jetzt Stagnation mit auf Pump.
Vorher war es eine Stagnation, wenigstens mit Schuldenbremse.
War auch nicht geil.
Aber jetzt haben wir noch Stagnation auf Pump, was noch dümmer ist.
Weil ich habe mir mal angeguckt, man muss sich ja mal angucken, Bruttoinlandsprodukt ist ja immer auch Nettoveränderung von Schulden.
Also man muss immer gucken, wie viel hast du letztes Jahr Schulden gemacht?
Und wenn du Schulden mehr machst, dann müsste das mechanisch, rein mechanisch aufs Bruttoinlandsprodukt draufgehen.
Und wir haben dieses Jahr 2026 70 Milliarden mehr Schulden als im vergangenen Jahr.
Also wir haben insgesamt 200 Milliarden, wenn wir eben alle Sachen zusammenpacken.
Und letztes Jahr hatten wir nur 130.
Also 70 Milliarden mehr.
Und diese 70 Milliarden mehr sind 1,5 Prozent Wachstum.
Und das müsste man, wenn die Schulden einfach zum Bruttoinlandsprodukt eingesetzt werden, müsste man eigentlich sehen.
Aber 1,5% Wachstum weit entfernt.
Und wenn wir dann noch die Arbeitstage dazu rechnen, die dies Jahr mehr sind, weil ein paar Feiertage aufs Wochenende fallen, zum Beispiel der 3.
Oktober, dann müsste man da nochmal 0,25% dazu addieren.
Und wenn du das machst, müsstest du bei 1,8%.
Prozent Wachstum.
Allein aus diesen rein mechanischen Effekten.
Es ist noch nicht irgendwie Weltwirtschaft, KI-Boom oder was auch immer.
Es sind nur diese Effekte.
Und wenn wir jetzt mal gucken, was rauskommt, haben wir 0,5, 0,6 vielleicht, was in diesem Jahr an Wirtschaftswachstum rauskommt.
Und das ist wirklich einfach sehr frustrierend.
Und das ist ein Beispiel dafür, dass die Regierung es nicht geschafft hat.
den Leuten klar zu machen, hier muss man investieren, sondern es ist investitionsfeindlich, es wird immer leistungsfeindlich, es wird mit Steuerpolitik Lohnnebenkosten steigen.
Und das Zweite, was eben auch nicht passiert...
Ja, lass mich ja...
Wir müssen auch den Verbrauchern...
Ja, ja, ja, aber wir müssen auch den Verbrauchern zu dem Punkt was sagen.
Gut, dann sag was zu dem Punkt.
Nein, aber ich meine, zu sagen jetzt hier, das ist jetzt alles der Regierung geschuldet, dass wir jetzt plötzlich kein Wachstum haben oder ein sehr geringes...
Einfach jetzt realistischerweise anerkennen, dass der Iran-Krieg jetzt hier einfach deutliche Bremsspuren hinterlässt und die Lage verändert hat.
Und zuerst waren ja die Schätzungen auch...
Und du bist genauso wie Lars, wie der Klinglein.
Zuerst lass mich halt auch mal reden.
Es war der Donald Trump, hat er gesagt.
Ich dreh doch durch.
Glaubst du wirklich?
Wir haben selbst am Anfang, da war noch kein Iran-Krieg da, Defner.
Da hatten wir 1,3%.
Du kannst jetzt alleine weiterreden oder ich sag jetzt was.
Ich wollte es nur sagen, es ärgert mich nur, so ein Argument, weil es einfach ein Argument ist.
Nein, aber ich meine, das ist doch, was?
Ich habe die überhaupt nicht gehört, weil du dazwischen geknölt hast.
Ich meine, das Argument ist...
Ja, du hast doch jetzt fünf Minuten geredet, das lass mich halt auch mal sagen, verdammt.
Gut.
Das Argument ist, dass natürlich das Wachstum der deutschen Wirtschaft jetzt gebremst wird durch den Iran-Krieg.
Das ist einfach ein Fakt, weil zum Beispiel heute allein der DIHK seine Exportprognose heruntergenommen hat.
Er hat auch 1% Export plus erwartet und rechnet jetzt damit, dass es hier zum Beispiel auch wahrscheinlich bloß eine Stagnation gibt.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen und der Iran-Krieg bremst durch die...
Inflation natürlich, die Verbraucherstimmung bremst, das Geschäftsklima, das IFO-Geschäftsklima ist eingebrochen.
All das haben wir ja gesehen und sorgt natürlich dafür, dass es hier eine Investitionszurückhaltung gibt.
Das ist einfach ein Fakt, den muss man einfach realistisch sehen.
Natürlich ist die Bundesregierung hinterher, aber zu sagen, jetzt wird es...
GIP-Schwäche ausfallen, das ist jetzt eben nicht unbedingt eher den mangelnden Reformen.
Das ist natürlich ein anderer Punkt, das kann man diskutieren.
Aber zu sagen, das ist jetzt der Beweis dafür, dass die Regierung gescheitert ist, ist einfach nicht der Fall.
Und von daher finde ich, da darf man diese Wirkung nicht allein der Regierung, natürlich brauchen wir bessere Bedingungen, das ist ja keine Frage.
Aber jetzt ist es einfach, wie gesagt, ein externer Faktor, der die deutsche Wirtschaft einfach viel, viel stärker trifft, weil wir energieabhängiger sind, weil wir keine eigenen Ölproduktionen wie die USA haben, weil wir auch natürlich keinen KI-Boom haben, der für eine extra Sonderkonjunktur in den USA sorgt und alles andere überdeckt, was da an Bremsfaktoren möglicherweise noch ist.
Aber hierzulande ist es eben etwas, was eben die Wirtschaft in der Breite bremst, diese Unsicherheit in der Weltwirtschaft.
Aber der Investitionsbooster, den es gab, der ist im vergangenen Jahr ja schon gestartet worden.
Der ist überhaupt nicht aus, du kannst ja nicht sagen, dass der Iran-Krieg, der am 1.
April oder Ende Februar passiert ist.
Den Investitionsbooster gibt es ja schon viel länger.
Den haben wir im letzten Jahr schon gestaltet.
Der hat einfach nicht gezündet.
Und die Leute können einfach nicht erkennen, dass du in diesem Umfeld investieren kannst.
Ich habe letztens ein Interview mit E.ON gehört.
Da sagte der E.ON-Chef, ich werde in Deutschland selbst in kleine Atomkraftwerke, also in diese Small Modular Reactors, nicht investieren, weil ich nicht sicher sein kann, dass ich politisch 70 Jahre...
sicher davon ausgehen kann, dass ich die behalten kann.
Und so hast du in allen Lagen, wenn du irgendeinen...
Ja, aber das hast du nirgends.
70 Jahre Sicherheit hast du in keiner...
Noch nicht mal in der Diktatur, noch nicht mal in China.
Und wenn du in Amerika in Offshore-Windparks investiert hast, dann kommt Donald Trump daher und macht dir diese Investition zunichte.
Entgegen allen Gesetzen und Verträgen, die du hast.
Also da gibt es immer Willkür und Änderungen in deiner politischen Entscheidung.
Also das ist kein Argument gegen oder für 70.
Jahre Investitionssicherheit, also du klingst ja schon wie Bärbel Bas, die die Wirtschaftsministerin vorwirft, dass sie nicht vor 20, 30 Jahren im Voraus planen kann, wie es dann mit der Chemieindustrie aussieht.
Ich möchte nur, was ich heute plane, was heute ist, will ich nicht durch Ideologie zerstört haben.
Ich möchte nicht was zerstört haben durch Ideologie.
was ich vorher mehr aufgebaut habe.
Da habe ich da keine Lust drauf.
Und das geht ja für alle möglichen Sachen.
Ich weiß nicht, wie die Energiepreise irgendwann in Deutschland aussehen.
Wie gesagt, Ideologie ist bei den Windkraftgegnern genauso da.
Das ist genauso Ideologie, wenn die AfD sagt, und ich reiße all diese Windkraftanlagen nieder.
Die Mühlenkraftanlage, der Schande, wenn sich Weidel so hinstellt.
Ja, das ist auch keine Planungssicherheit.
Wenn die nächste Regierung eine AfD-Regierung ist, dann hast du das Gleiche in blau.
Aber das hat genauso wenig mit Planungssicherheit zu tun.
Also ich meine, das ist zu sagen, ich brauche 70 Jahre Planungssicherheit.
Also ich meine, träum weiter.
Also du brauchst schon eine gewisse Planungssicherheit.
Und in Deutschland wüsstest du wahrscheinlich mal, ob du die nächsten 10 Jahre drüber kommst.
In Amerika auch nicht.
noch weniger Rechtssicherheit.
Aber lass uns doch mal über das, was die neue Regierung, das wollten wir eigentlich diskutieren.
Du musst doch die Idee haben, dass du als kapitalistisch arbeitendes Unternehmen willkommen bist.
Also eine gewisse Willkommenskultur hätte ich schon ganz gerne, dass nicht im Zweifelsfall irgendwas schiefläuft.
Wenn irgendwas schief läuft, heißt es immer, ja, die müssen mehr zahlen.
Ja, die Lohnnebenkosten steigen.
Ja, da musst du noch mehr Steuern zahlen.
Da hast du doch keine Lust drauf.
Also du hast ja überhaupt nicht das Gefühl, willkommen zu sein.
Und das wäre so eine Grundaussage, die an dieser Regierung überhaupt nicht erkennt.
kennen kann, wenn irgendwie Bärbel Bas aus von Menschen verachten sagt, natürlich kann man jetzt sagen, wir hätten eine menschenverachtende Sozialpolitik und du fragst dich, wo ist denn da bisher gekürzt worden?
Klar kann man sagen, es war 1.
Mai, muss man im Kontext verstehen, aber wenn du solche Aussagen hörst, dann hast du doch keinen Bock, hier zu investieren, einen müden Cent, wenn du denkst so, was passiert denn hier gerade?
Da gebe ich dir absolut recht, wenn Bärbel Bas, Bärbel Bas ist das Problem, und wenn Bärbel Bas die Arbeitgeber als die neuen Feinde beschimpft und sagt genau, Die Reformen, die da besprochen werden, sind menschenverachtend und schon ein Karenztag wäre, keine Ahnung, Raubtierkapitalismus.
Ja, dann frage ich mich wirklich.
wie reformfähig ist dieses Land.
Und wie gesagt, wenn Tankrabatt ausgeschüttet wird über alle, das sind ja genau die Themen.
Aber das ist genau das Gleiche wie Mütterrente vom Söder von Anfang an, dieser Kardinalfeder.
Und der Tankrabatt jetzt wieder, wieder wird eben entgegen, wir haben es ja diskutiert, der Aussage von Klingbeil, wir können nicht jedes Problem, jede Krise mit noch mehr Geld lösen.
Wieder wird das gemacht.
Wieder die alten Reflexe, Muster immer wieder.
und das Volk schreit und ist nicht reformwillig und dann ist dann die Politik da und sagt, okay, dann seid ihr nicht reformwillig, dann kriegt ihr halt die Kohle.
Ja, dann müssen wir halt im Zweifel nochmal schulden.
Das ist nicht der Weg.
Aber gut, da bin ich ja bei dir.
Aber trotzdem finde ich, muss man auch sehen, das ist schon auch Fortschritte.
kleine gibt.
Und ich finde, insgesamt ist natürlich schon eine degressive Abschreibung eine gute Idee.
Die haben auch die erste Körperschaftsteuerung seit über 14, Steuersenkung langsam, seit über 15 Jahren besprochen.
Ist geplant.
2028 oder 2027?
Naja, beschlossen haben sie sie.
Naja, sie haben sie beschlossen.
Die ist jetzt noch nicht umgesetzt.
Ja, okay, es sollte früher kommen.
Ist richtig, ja.
Sie haben im Energiebereich die Netzentgelte gesenkt für Verbraucher und Wirtschaft und haben auch einen Industriestrompreis jetzt auf den Weg gebracht, europäisch da sich grünes Licht geholt.
Also es gibt da Fortschritte.
Ist es Fortschritt oder ist es Rückschritt?
In dem Seestrumpreis.
Du bringst einfach nur das Signal der Knappheit, ruinierst du damit.
Und du spiegelst was vor, was gar nicht ist, dass wir nämlich tollen Strom haben.
Anstatt zu sagen, hey, wir müssen mal gucken, wie wir hier irgendwie so viel Energie produzieren oder so viel machen, dass wir mal günstige Strompreise haben, dass wir mal gucken, wie wir es intelligenter machen.
Das wäre die richtige Sache, als zu sagen, ich subventioniere da.
Zum Beispiel ein Netzausbau, der seit Jahren blockiert wird, weil die Bayern alle Leitungen verbuddeln wollen.
Und seit langen Jahren kommt der Netzausbau.
von Nord nach Süd nicht voran.
So, da könnte man viel weiter sein, ist man aber nicht.
Aber das geht halt dann trotzdem nicht von heute auf morgen.
Und zur Überbrückung ist es dann gut, wenn man, der Industriestromreis ist ja auch nur ein Überbrückungsinstrument und nicht eben eine Dauereinrichtung.
Von daher ist das, finde ich, richtig.
Und also von daher will ich das eher einen Punkt geben.
würde ich sagen, man hat einiges angeschoben, man hat sich ja heute gerühmt, 141 Gesetze, hat der Spahn gesagt, haben wir in einem Jahr verabschiedet, Heizungsgesetz, müsstest du ja jubeln, das war ja dein großes, das große Ampel, Schlimmste, was wir überhaupt hinterlassen haben, haben es ja als abgeschafft geändert, ja, dann müsstest du da jetzt mal sagen, ja, hurra, endlich.
Ich finde es ein Fehler, jetzt wieder hier in die fossile Heizungslandschaft zurückzugehen, wo wir gerade sehen, wie Öl- und Gaspreise massiv ansteigen.
Und weil der nächste Schritt, jetzt wird wieder überall schön Ölheizung eingebaut und dann ist wieder der Aufschrei groß.
Oho, der Ölpreis steigt.
Oho, der Gaspreis steigt.
Jetzt brauchen wir aber dringend Staatshilfen, weil wir uns eine Ölheizung eingebaut haben oder eine Gasheizung.
Oho, der Strompreis steigt.
Oho.
Ja, den Strompreis kann man genauso machen.
Ja, wenn du eine kluge Energiepolitik machen würdest, würde man sagen, okay, würde ich auf den Strompreis setzen.
Wenn du aber gleichzeitig die Energiepolitik nicht so klug gestaltest und du schon, nur weil du ein paar grundlastfähige Gaskraftwerke baust und möglicherweise einigen Leuten ihre grünen Subventionen streichen willst, dann auf dem Cover von Melders Magazin mit Öltropfen erscheinst, dann würde ich vermuten, ist das jetzt nichts?
Ist das jetzt das Problem der Regierung oder das Problem des Manager Magazins?
Das ist halt das Problem der Gesellschaft insgesamt.
Die Regierung ist ja immer auch ein Abo der Bevölkerung.
Das gehört ja dazu.
Das gehört ja mit dazu, dass du ein Kulturproblem in Deutschland hast.
Natürlich gehört das mit dazu.
Und natürlich ist das eine nicht denkbar.
Aber dann kann man ja positiv sagen, dass Frau Reiche durchaus versucht, bei der Energiewende nachzusteuern.
Und das finde ich durchaus auch gut, dass man nicht einfach nur blind fördert und alles fördert, um noch mehr Überkapazitäten zu schaffen, sondern dass man mal guckt, dass das mit dem Netzausbau einhergeht.
Und zum Beispiel, was auch die Netzagentur plant, dass man sagt, okay, wir wollen auch an den Netzentgelten auch die Erzeuger beteiligen und die Stromerzeuger und die Stromproduzenten auch von erneuerbaren Energien.
Und auch die Speicher, die Aldi, die diese Netze beanspruchen und nicht nur einseitig die Verbraucher, vollkommen der richtige Weg, weil da kann man viel mehr über den Preis steuern.
Vollkommen richtig, finde ich.
Also von daher muss man auch sagen, auch da tut sich was.
Ja, man hat das Bürgergeld eine Grundsicherung umgewandelt, finde ich nicht besonders gelungen, diese Reform.
Also ich würde sagen, sie haben vieles gemacht, aber sehr viele faule Kompromisse gemacht.
Beim Bürgergeld war ja viel, viel mehr versprochen worden an Einsparungen und die SPD hat sich mit Händen und Füßen gewehrt und da rausgekommen ist da irgendwie schon wirklich ein sehr, sehr faule Kompromiss.
Wir wissen aber auch, dass natürlich die Grenzen verfassungsmäßig da sehr, sehr eng gesetzt sind.
Aber wenn man jetzt wieder sieht, wie die Bürgergeldleistungen insgesamt mit Wohnmiete stärker steigen als die Löhne noch, dann ist es halt irgendwie immer noch das falsche Signal, dass Arbeit sich eben für viele nicht lohnt.
Und neuen Wehrdienst eingeführt, auch das finde ich einen faulen Kompromiss.
Also warum nicht einfach in Zeiten, in denen so eine Bedrohung ist, wirklich den Wehrdienst wieder richtig einführen, nicht nur so eine...
Ich weiß nicht, was für eine komische, faule Kompromisslösung da wieder gefunden wurde.
Also das ist alles so ein bisschen, finde ich, wenn man es jetzt konkret einfach sich anguckt, dann nicht zufriedenstellend.
Okay, ja, was ich auch schwierig finde, ist, dass man jetzt jede Reform...
einzeln durchbringt.
Und dafür hat die Regierung gar nicht die Kraft, sie zu sagen, Gesundheitsreform, dann wird herumdiskutiert.
Dann ist nächstes Pflegereform, wird herumdiskutiert.
Dann Rentenreform.
Und so die Regierung hat gar nicht die Kraft, einzelne Reformen, aber auch wenn es natürlich viel besser ist, wenn man es einzeln macht, weil man es detaillierter machen könnte.
ist es halt viel schwieriger und viel kraftaufreibender, wenn du jetzt jedes Ding einzeln machst.
Wenn du eine große Sache machst, sagst du, okay, wir machen jetzt hier Gesundheit, Rente.
Die Reformideen sind ja alle auf dem Tisch.
Das ist ja nur nichts Neues.
Das ist ja eigentlich bekannt, was man da machen kann.
Und dann muss man halt die Option wählen.
Dann muss man sagen, wir machen eine große Sozialreform und da sind halt die und die und die und die drunter.
Und dann kann halt jeder ein paar Punkte machen.
Dann hat man einmal die große Nummer und muss dann nicht jedes Mal wieder und nochmal gucken.
Und muss dann jetzt der mitversicherte Ehepartner, wie hoch muss denn da die Gebühr sein?
Und kann man den nicht vielleicht doch ausnehmen?
Und kann man das noch machen?
Es ist einfach viel zu aufwendig und viel zu...
Da fällt die Regierung die Energie nicht und deswegen wird dann immer jede Reform so runtergedämmt, dass du am Ende dann doch wieder nicht das große Ding hast.
Und das finde ich halt viel besser, wenn man jetzt einfach mal, man hätte wahrscheinlich, das Ding ist auch falsch gestartet, die Regierung.
Ich gebe dir ja recht, das wäre ja alles wünschenswert, dass man sagt, okay, hier, wir machen es wie Amerika, Big Beautiful Bill.
Und da wird alles reingepresst und dann stimmt der Kongress, in dem der frisst oder stirbt, über ein Gesetz ab, wo alles drin ist.
Aber so funktioniert halt die deutsche Demokratie nicht.
schon die Gesetze einzeln abstimmen.
Und da musst du eine Gesundheitsreform einzeln abstimmen.
Da will er im Bundestag mitreden.
Da wollen, vor allem bei zwei Regierungsparteien, ist es halt einfach nicht, wie wenn immer Ulf Poscher kommt.
Ja, in Amerika, da regiert er mit Dekreten.
Oder er hat halt einfach immer noch eine Mehrheit im Kongress mit einer Partei.
Da kannst du ja anders regieren, als wenn du einfach so eine schwierige Koalition hast, die von Anfang an so ein bisschen...
nicht so richtig reformwillig war, weil sie eben vor allem die Rentengeschenke verteilt hat, die wir von Anfang an kritisiert haben.
Und dann zu sagen, da machen wir eine Rentenreform mit der Rente und auch die Haltelinie der SPD, die Ursünde.
Finde ich, wäre wünschenswert, aber auf der anderen Seite sieht man ja, gehen jetzt Reformen an mit der Gesundheitsreform und das ist natürlich ein mühsamer Prozess und das ist auf den Weg gebracht.
Ich habe immer noch Hoffnung, dass man gerade vor allem auch eine Renten- und Einkommenssteuerreform dann vernünftig hinkriegt, aber es wird mühsam, es wird schmerzhaft werden und ich finde...
Ein Hauptproblem ist momentan wirklich der Kanzler.
Ich habe ihn wirklich lange auch gelobt dafür, dass er gerade außenpolitisch sich sehr stark gemacht hat und da gepunktet hat.
Und gerade auch bei Donald Trump gepunktet hat im Weißen Haus, bei seinem Antrittsbesuch auch danach noch und eine gute Figur gemacht hat.
Und dann verspielt...
das einfach so vor Schülern, haut er dann wieder einen raus und schimpft gegen den Trump, als ob er denkt, jetzt bin ich hier unter uns und keiner hört das mit.
Ich meine, wie ignorant kann ich denn sein, zu glauben, das kommt nicht bei Trump an.
Und damit setzt er alles aufs Spiel wieder.
Jetzt sehen wir die Trump-Reaktion von Zölln über die Truppen, die sie abziehen wollen und so weiter.
Und noch schlimmer, die Marschflugkörper und so weiter.
Das ist doch krass.
Und da muss man sagen, das war ja am Anfang auch so ein bisschen die Gefahr, die wir auch gesehen haben, glaube ich, dass einfach Merz zu Impuls getrieben ist.
Er hat sich einfach nicht unter Kontrolle.
Er war schon immer so eine beleidigte Leberwurst, die nicht so richtig kritikfähig war.
Er hat seine Stärken.
Ich finde ihn rhetorisch gut.
Er ist wirtschaftsaffin und so weiter.
und hat ja auch vieles vorangebracht.
Aber er hat sich einfach oft nicht unter Kontrolle.
Da muss man sagen, so sehr der Scholz-O-Mat langweilig war, aber er war halt absolut kontrolliert.
Er hat dann einfach lieber nichts gesagt oder irgendeine Scholz-O-Mat-Antwort gegeben, als irgendwie was Falsches zu sagen.
Und das muss man von einem Bundeskanzler erwarten, dass er wirklich in jeder Minute, wo auch immer er spricht, sich seiner Worte bewusst ist und bewusst ist, dass das überall auf der Welt Gehör findet und dass das konsequent ist.
Und jeden Montagmorgen müssen dann wieder die anderen Politiker von Thorsten Frei über andere die Runden durch die TV-Sender machen und wieder erklären, was der Kanzler jetzt eigentlich so gemeint hat, wenn er das gesagt hat.
auch diese Debatte über die Grundsicherung, also was hat er denn in der Basisrente, was er beim Bankenverband rausgehauen hat.
Von der Grundidee, langfristig wird man da hinkommen, aber er hat es ja überhaupt nicht eingeordnet und gesagt, das klang ja dann wirklich so, wir machen jetzt ab morgen eine Basisrente.
Die ganze Republik schreit auf, weil sie sagen, im Moment, wo sind meine Rentenansprüche?
Ist ja ganz klar, du kannst nicht Rentenansprüche von heute auf morgen den Leuten wegnehmen.
Du kannst nur sagen, unsere Zukunftsperspektive.
Aber das muss ich doch dann klar so machen bei so einem sensiblem Thema.
Da wird also wirklich auch das letzte Maß an Reformwilligkeit dann wirklich verprellt.
Mutwillig.
Mutwillig.
Mutwillig.
Durch Dummheit.
Und ich meine, frage mich auch, das stand ja im Manuskript, wer da überhaupt über sowas drüber liest.
Das sind so viele Kommunikationspanda in letzter Zeit, was wirklich schlimm ist.
Und das ist für mich ein ganz großes Problem.
Ich glaube, der Medienberater fehlt noch bei ihm.
Ich glaube, die Stelle ist noch offen.
Kann man sich noch bewerben?
Ich glaube, irgendein Medienberater...
Aber ich fürchte, er ist einfach auch beratungsresistent.
Er ist halt auch so ein kleiner Trump, der halt einfach so ein bisschen ein Hybris hat und sich gerne einen raushaut.
Das war schon in der Opposition, aber da kam das ja gut an, wenn er mal gegen die kleinen Paschas oder was auch immer.
Aber das ist halt jetzt eine andere Rolle.
Und da muss ich...
Da muss ich anders meine Worte wählen.
Und da muss ich einfach mal die Schnauze halten im Zweifel.
Das stimmt.
Willkommen im Club, jetzt bist du auch ein Merzkritiker.
Ich war ja von Anfang an nicht so begeistert.
Ich hätte nicht gedacht, ich war relativ schnell ernüchtert, als die Schuldenbremse fiel und er danach auch nicht weitergeliefert hat.
Ich dachte, vielleicht wäre dahinter noch ein großer Plan.
Aber als ich feststelle, dass dahinter doch kein Plan war.
ging ja bei mir die Enttäuschung los und ich dachte so, das kann nicht wirklich sein, dass jemand...
so ein großes Geschenk wie das Sondervermögen, was ja Sonderschulden sind, gibt und dafür nicht irgendeine Zusage sich da vorher besorgt hat.
Das war ja klar.
Nee, das war nicht klar.
Das war mir nicht klar.
Es war klar, dass du das neu im alten Bundestag machen musstest, um sie durchzukriegen.
Und das war halt die Ansehung der Wirklichkeit.
Was willst du dann und welchen Vertrag willst du als Zusage denn unterschreiben, der rechtswirksam ist?
Also sagst du, aber danach magst du wirklich jedenfalls, ja, hier, also, wie willst du es denn?
Ja, man hätte zumindest, hätte man Ich hätte mir das anders vorgestellt.
Und dann ging er überhaupt nichts mehr in die Richtung, sondern immer nur, ja, da müssen wir vorsichtig sein.
Der Lars Klingbeil ist ein sehr sensibler.
Und ich so, komm Alter, jetzt.
Naja, auch die Interviews, die er da gegeben hat, jetzt bei Karin Miosga oder im Spiegel, spiegelpeinlich und bei Karin Miosga.
Ja, also dieses weinerliche, das ist wirklich ja das Allerschlimmste zu beklagen.
Ich bin jetzt der Bundeskanzler, der am meisten sein Fett wegkriegt.
Sozialen Medien.
Ja, natürlich.
Früher gab es keine sozialen Medien in dem Sinn, dem Umfang.
Und außerdem hat er das dann auch verdient.
Ich meine, ständig irgendwie.
Also das ist, und da hat ja Scholz mal im Bundestag gesagt, da hat neulich auch einer rausgekramt, den O-Ton.
Ja, sie teilen immer aus.
Da müssen sie auch einstecken können, so ungefähr.
Das kann er überhaupt nicht.
Er teilt aus, hat früher auch gerne ausgeteilt, aber ist halt wirklich, hat keine Nehmerqualitäten.
Also das von daher.
In Boxen auch nicht so.
Also das ist wirklich so ein bisschen ernüchternd.
Und mal gucken, ob dieser Kanzler...
Gibt es denn deinen Lieblingspolitiker oder Politikerin?
Gibt es da irgendjemanden, wenn du jetzt sagst ein Jahr und ich würde...
Es gab ja bei Welt auch so Schulnoten für die einzelnen Kabinettsmitglieder und den Bundeskanzler.
Ich finde nach wie vor, mein Favorit, das habe ich von Anfang an gesagt, und ich finde, der macht einen unaufgeregten und sehr effizienten Job, ist Carsten Wildberger, unser Digitalministerium.
Und die bringen, die schaffen was weg und bringen was voran.
66 Digitalvorhaben werden dem neuen Ministerium bereits zugeordnet.
Allein, dass man dieses Ministerium geschafft hat, das war ein großer Erfolg.
Und das ist ja wirklich Kernerarbeit.
dass ja wirklich vom Grund auf musst du da noch eine Struktur und eine Infrastruktur bauen.
Sie wollen ja eben diese Verwaltungsdigitalisierung.
Deutschland-Stack ist gestartet, also neues einheitliches technologisches Fundament für digitale Verwaltungsleistungen.
Da muss man wirklich mal so diese Basisarbeit.
Und ich glaube, da ist ja genau der richtige Mann dafür.
Und wir wollen ja dann eben auch eben...
unter anderem so eine Deutschland-App bauen, wo man wirklich quasi all seine Behördensachen dann erledigen kann.
Und Prinzip soll auch sein, dass man ihm immer nur seine Daten einmal abgibt beim Staat und nicht ständig seine Grundsteuer selber ermitteln muss und all diese Dinge.
Also da ist, finde ich, das ist wirklich ein sehr, sehr guter Mann, der irgendwie halt auch bescheiden auftritt.
und ruhig ist und einfach die Dinge voranbringt.
Das wäre mein Favorit, muss ich sagen.
Ist der wirklich wichtig?
Das wäre meine Frage, die ich mir stelle.
Ich sehe es noch nicht.
Man sieht ihn mal auftreten.
Er ist kein Vizekanzler, aber es ist schon nochmal ein bisschen was anderes als Doro Bär.
Gut, das muss man jetzt nicht diskutieren.
So, wer ist dein Favorit?
Ich habe noch keinen, ich habe noch nicht.
Und ich finde Kraterriedereiche, muss man loben, wie gesagt, habe ich auch schon öfters gesagt, nicht besonders eloquent, aber sie hält immerhin das ordnungspolitische Fähnchen aufrecht in ihrem Widerstand gegen den Tankrabatt, den sie öffentlich gezeugt hat.
Das finde ich dann durchaus...
auch wenn es natürlich wieder zu Diskussionen führt.
Aber ich finde schon, dass da jemand ist, der sagt, Moment mal, ich bin hier wirklich das ordnungspolitische Gewissen, habe ich mir vorgenommen.
Und ich bin quasi eine Nicht-Politikerin, früher Politikerin, aber jetzt wieder aus der Wirtschaft gekommen und habe hier kein Bundestagsmandat und bin ja eben nicht so parteipolitisch abhängig wie andere.
Und dass diese Freiheit...
die lebe ich hier auch in gewisser Weise aus.
Das finde ich auch gut.
Und ich meine, jetzt war der Fuhl auch ein guter Mann und so weiter, finde ich.
Aber wir bleiben jetzt in unserem Bereich, hauptsächlich Wirtschaftspolitik.
Und nichtsdestotrotz glaube ich, dass diese Regierung hält.
Einfach, sie sind zum Erfolg verdammt.
Das haben sie von Anfang an eingesehen.
Und sie werden weiter dazu verdammt sein.
Und ich hoffe mal, dass sie noch die Kurve kriegen.
Und ja.
Und dass die Reformen dann tatsächlich kommen und dass sie nicht zu sehr verbessert werden.
Stimmt, was wollen wir für eine Wette machen, ob die Regierung hält bis zum Schluss?
Das ist eine Langfristwette, aber ich werde darauf wetten.
Es gibt keine Alternative, da hast du natürlich recht.
Die Alternative ist, weiß ich nicht, meines Erachtens auch nicht da.
Man kann natürlich Neuwahlen machen, ob die jetzt besser ausfallen werden, wüsste ich nicht.
Gar nicht, dann würden die Ränder noch stärker werden.
AfD und die Linkspartei ist ja nicht besser.
Das ist ja das Gleiche in Rot.
Also das ist ja furchtbar, was da auf beiden Seiten zu sehen ist.
Konzeptlos und viel Populismus und viele leere Versprechen, die nicht gehalten werden können.
Aber was das Regieren in der Mitte einfach schwerer machen würde, dann würde es dann wahrscheinlich allenfalls zu einer...
schwarz-rot-grün Regierung erreichen.
Das würde das ja auch nicht einfacher machen, dass Regierungen dann wieder drei Partner am Tisch setzen.
Statt zwei, wenn die sich schon jetzt nicht einigen können, wenn ein Dritter dazu kommt, macht es ja nicht besser.
Also von daher kann man nur...
sagen, reißt euch zusammen im Sinne des Landes und an die SPD werdet endlich, die SPD muss ich vor allem mal finden.
Will sie jetzt Bas-Arbeiterführerpartei sein oder will sie Klingbeil-Reformpartei sein?
Die sind ja zerrissen zwischen diesen Polen und beides kann man halt nicht sein.
Ja, da musst du dich mal, und das zeigt halt eben, gerade die Verluste der SPD in Wahlen und Umfragen zeigen ja, dass die Wähler auch nicht wissen, was sie da haben.
Aber es gibt verschiedene Umfragen, dafür finden ja viele, die SPD müsste linker werden, ich finde ja überhaupt nicht.
Ich finde ja, die SPD müsste wieder eine Partei der...
Der arbeitenden Mitte und müsste wieder für Leistungsträger und eher für Chancengerechtigkeit auftreten und eher für solche Sachen einfach das Aufstiegsversprechen machen.
Das wäre eher so meine SPD, die ich.
und nicht irgendwie Leute schützen, die jetzt im Arbeitsprozess nicht mehr tätig sind.
Das ist immer schwierig und die brauchen auch ihren Schutz, keine Frage, aber die brauchen auch Leistungsanreize, um gegebenenfalls aus dieser misslichen Situation wieder rauszufinden.
Insofern finde ich, sollte man nicht nur einseitig Schutz, sondern eben, wir haben ja fordert und fördern, wir kennen ja dieses Gerhard Schröder-Motto, das war sicherlich nicht ein falsches.
Jetzt ist die Frage, was machen wir für eine Wette?
Wollen wir über deutsches Wachstum wetten oder wollen wir über den...
Also willst du jetzt zum Jahresende wetten?
Du würdest ja jetzt nicht sagen, dass bis zum Jahresende die Regierung...
Naja, es gibt natürlich diese Wahlen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Das sind natürlich krasse Momente, wo man nicht weiß, was passiert, wenn dann da so ein Ulrich Siegmund irgendwie plötzlich da eine Mehrheit kriegt.
Oder weiß ich nicht, wie heißt der in Meck-Pom?
Weiß ich gar nicht.
Der Kollege.
Weiß ich nicht, aber ich glaube nicht, dass sie dann so schnell schon auseinanderbrechen würde.
Das würde ich auch nicht denken.
Wollen wir Wachstum wetten?
Wir haben doch schon so oft Wachstum gewettet.
Nein, das ist jetzt keine politische Wette.
Ich meine, Wachstum ist jetzt momentan wirklich Straße von Hormuz offen und zu.
Das ist ja wirklich jetzt momentan nicht kalkulierbar.
Von daher...
würde ich jetzt entweder, wir machen jetzt eine politische Wette zu diesem Thema oder wir machen einfach die Wette hier bis zum Legislaturende und das ist jetzt eine Langzeitwette.
Gut, dann machen wir das.
Ich würde denken, sie schaffen es nicht ganz bis zum Legislaturschluss.
Ich wüsste nicht, wann das bleibt, aber ich würde denken, es wird vorher schon.
Wenn schon die Ampel es nicht geschafft hat und nach einem Jahr noch viel, viel besser dastand, dann müsste es eigentlich, oder sie kriegen noch die Kurve.
Du hast es ja so schön gesagt.
Übrigens, am 20.
Mai habe ich wieder, an der Humboldt-Uni gibt es ja dieses Humboldt-Forum Wirtschaft.
Und da gibt es dieses wunderbare Symposium und da habe ich Frau Reiche auf dem Panel.
Da darf ich ein Panel mit Frau Reiche, mit dem Stelter und mit, wie heißt der, Kieler, da haben wir wenigstens auch einen Linken am Tisch mit, der auch für die Schuldenbremse aufweichend mit war, hier Moritz Schülerin.
Link ist der jetzt noch nicht wirklich.
Der Schulareg ist kein Linker.
Nein, das ist übertrieben.
Aber wenn ich die anderen dagegen sehe.
Der ist sehr selten im Fernsehen und so weiter.
Ich finde, der ist ein sehr, sehr ganz kluger Kopf.
Und für die Schuldenbremse, für das Sondervermögen war der Schulareg und der Fuß auch vom IFO-Institut.
Aber unter anderen Bedingungen, die dann wirklich, sondern die waren unter Bedingungen, dass ganz...
genau das definiert ist für Investitionen.
Das ist doch naiv.
Diese Bedingungen sind doch naiv zu wissen.
Jeder, der politische Ökonomie mal ein Semester steht, weiß doch, dass diese Bedingungen immer, dass es nicht funktioniert.
Und dass eigentlich die Schuldenbremse dazu geführt hat, dass man eher reformfrau geworden ist.
Und das ist die Reformfreude nicht unbedingt.
Deswegen all die Menschen, die jetzt sagen, jetzt müssen wir die Schuldenbremse noch ganz reformieren oder vielleicht ganz aussetzen und einen Notfall ausrufen für dieses Jahr, denen sei nur gesagt, Schulden sind nicht gut, um einfallsreich zu werden und Reformfreude an den Tag zu legen.
Ich glaube, das wird selbst du jetzt mehr mit abnehmen, oder?
Wie gesagt, ich war damals für das Sondervermögen, würde ich auch unter den damaligen Bedingungen nach wie vor so sagen.
Jetzt ist aber all den anderen Begehrlichkeiten, die jetzt immer wieder kommen von der SPD, jetzt haben wir aber Iran-Krise, jetzt müssen wir dringend die Schulden anheben.
Ja, da muss jetzt erstmal Schluss sein, sondern jetzt muss einfach mal Reform geliefert werden.
Und wie gesagt, solche Kamelle für alle wie Tankrabatt, hat man jetzt Geld oder hat man keins?
Aber dass man Geld zum Benzer rauswirft, das kann es wirklich nicht sein.
Gucken wir mit Spannung, wie es weitergeht.
Wir werden es auch verfolgen.
So ist es.
Für heute würde ich sagen, machen wir den Sack zu, oder?
Und am Freitag sieht man uns wieder zusammen im Fernsehen.
Das ist um 17.45 Uhr bei Deffen und Schäpitz im TV.
Und wie gesagt, morgen gerne, also am Mittwoch, also ich weiß nicht, wann ihr den Podcast hört, wenn ihr am Mittwoch früh aufsteht und auf der OMR seid, könnt ihr auch gerne um 10 Uhr am Bildstand A1 in der Halle vorbeikommen.
Dann sitzen Sommerfeld und ich und werden Wir sind selbst genug.
Ich weiß nicht, ob das reicht für 20 Minuten.
Alle anderen haben immer Gäste dabei gehabt.
Mal sehen, ob wir 20 Minuten irgendwie die Menschen unterhalten.
Ich werde die auf jeden Fall füllen können, da mache ich mir keine Sorgen.
Sie müssen nur klug gefüllt werden.
Auch da bin ich relativ unbesorgt.
20 Minuten kriegst du noch hin.
Klug.
Danke.
Das ist sehr freundlich.
Sehr freundlich.
Da ist die Mühe wieder da zum Schluss.
Sehr schön.
Vielen Dank.
Ja, dann machen wir hier mal die Schlussformel.
So ist es.
Wir sagen Tschüss.
Und Tschau.
Wir bleiben Bulle.
Und Bär.
Deffner.
Und Schäpitz.
