# AI Disruption and German Economic Stagnation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-05-02

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir feiern heute ein Comeback, die Rückkehr des Klartexters aus der Podcast-Rente.
Wir haben ihn gelockt und er hat angebissen.
Zu spannend ist die aktuelle Lage.
Der Megatrend KI disruptiert die Welt, der Standort Deutschland schwächelt wie nie und die digitale Elite trifft sich in drei Tagen zum großen OMR-Festival.
Da musste er einfach zu Triple E kommen.
Und er wird euch nicht enttäuschen.
Unser Gast kritisiert das Homeoffice-Risiko, stellt eine Polenthese auf und wagt eine Akademiker-Handwerker-Analyse.
Später wird es laut und emotional.
Es geht um das Ende aller Feiertage, eine Kündigungsschutzreform und das Wunderspritzen-Geständnis.
Ein Gespräch mit Sven Schmidt.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Heute ist Samstag, der 2.
Mai und...
Die wichtigste Woche des bisherigen Börsesjahres haben wir mit neun Rekorden beendet.
Wir haben ja auf die Earnings der Großen gewartet.
Ja, und sie haben ziemlich abgeliefert.
Das können wir gleich noch ein bisschen detaillierter besprechen.
Und so haben wir zumindest an der Wall Street besagte Rekorde gefeiert.
Auch wenn die Woche ja von Tech getrieben war, schaffte selbst unser DAX.
In der kurzen Woche, der hat ja nur vier Tage gehabt.
Sogar noch ein leichtes Plus.
So viel Tech steckt da ja gar nicht drin.
Aber 0,7 Prozent hat er gewonnen.
Aber Amerika hat natürlich wieder reüssiert und outperformed.
S&P 500 plus 0,9 Prozent.
Die fünfte Woche mit Gewinn.
Die längste Gewinnserie seit 2024.
Und natürlich Nestec 100 noch besser.
1,5 Prozent im Plus.
Und es muss es ja sein, es war so ein Markt, der sich ja in so einem Spannungsfeld zwischen diesen Makro-Themen wie Ölpreis, Irankrise und eben exzellenten Unternehmensgewinn im Tech-Sektor so bewegt hat.
Makromäßig, also da ist eben nicht so viel passiert.
Iran, da hat sich zwar so ein bisschen was bewegt, aber eigentlich stecken die Verhandlungen trotzdem noch fest.
Da war es schon ziemlich ruhig diese Woche.
Ja gut, aber es gab auch keine neuen Verhandlungen.
Es gab so ein paar Angebote vom Iran und Amerika hat abgelehnt und Öl und WTI, also Brent und WTI, beide über 100.
Und dann gab es am Freitag noch den ISM-Einkaufsmanager-Index.
Da gibt es ja auch verschiedene Komponenten drin.
Und da gab es eine Komponente.
die eben wirklich fetten Inflationsdruck signalisiert hat.
Der Preisindex in diesem ISM, Einkaufsmanagerindex, der ist auf den höchsten Stand seit April 2022 gelaufen.
Und da weiß man, da war die Inflation viel, viel höher als heute.
Insofern sieht man da schon die Risiken.
Aber die Börsen schauen eben auf diese Tech-Geschichten und kümmern sich nicht weiter um diese Makro-Risiken.
Und wenn man sich den Markt anschaut insgesamt, ist der auch wirklich sehr...
Jetzt wirklich so eine Zwei-Klassen-Rallye.
Die Gewinne sind fast ausschließlich auf solche KI-Themen und solche Tech-Geschichten.
Und der restliche Markt liefert nicht so richtig.
Und da sieht man eben auch das Risiko, wenn du jetzt beispielsweise Indizes hast, die gleichgewichtet sind.
Oder wenn du ETFs hast, die irgendwie Amerika niedriger gewichten oder sonst was.
Dann bist du halt in solchen Phasen der Underperformer.
Klar ist es nicht gesund, was wir gerade sehen.
Könntest du auch demnächst mal eine kleine Korrektur geben, wenn so eine Zweiklassengeschichte ist und die Leute komplett die Makrosachen negieren.
Aber trotzdem, du siehst halt, du machst eine Wette, wenn du sowas machst.
Und in solchen Phasen wie jetzt, wo eben nur Amerika richtig läuft und nur die Tech-Werte, bist du halt mit allen Sachen, die versuchen, diese Klumpen kleiner zu machen, läufst du halt schlechter.
Ja, na klar, logisch, wenn die großen Giganten, die ja auch das Gewicht dominieren überall.
Wenn die entscheidend sind, ja, dann diktieren die halt alles.
Das ist einfach so.
Und ich finde es trotzdem erstaunlich, dass wir auf diesem Level von Rekord zu Rekord eilen.
Und dass die hohen Erwartungen, die an Big Tech ja trotzdem wirklich herrschen, in dieser Woche fast durch die Bank noch übertroffen wurden.
Also das...
Es haben nicht alle von den Top 5.
Fast durch die Bank.
Na gut, es gab Apple, Tesla, nee, Apple und Alphabet, die haben massiv überzeugt.
Dann gab es Amazon, die waren okay.
Da waren die Erwartungen auch schon hoch.
Das war auch eine sehr crowded stock, wie man so schön sagt.
Da waren die Leute schon sehr optimistisch drin.
Und Microsoft, ausgerechnet die Aktie, wo die Leute im Vorfeld schon am pessimistischsten waren, wo man dachte, ich könnte es gar nicht versemmeln.
Die haben es noch mal versemmelt.
Und die Aktie ist minus 2,4 Prozent diese Woche.
Alphabet plus 12.
Hammer, oder?
Ja, auf dem Level, wie gesagt, trotz der hohen Erwartungen.
Und Meta, Meta hat geschwächelt, wobei die Zahlen jetzt auch gar nicht unbedingt schlecht waren.
Die haben ja eigentlich gezeigt, wie sie wirklich durch Werbung noch richtig, richtig viel Geld verdienen.
Aber die Aktie hat es trotzdem.
Und Feind, Vido, und das ist auch eine These, die der Gast nachher bringen wird, dass eben die Werbung treibenden durch KI, dass es nochmal einen ganz neuen Push gibt.
Und Meta hat es ja geschafft.
nicht nur mehr Werbung zu haben, sondern einfach die Werbepreise hochzukriegen.
Und das ist wirklich brutal.
Was man schaffen kann durch KI, wenn man die Kundschaft besser targeten kann und einfach die Werbung passgenauer zuschneiden kann, dann kannst du halt viel höhere Preise verlangen.
Überhaupt, wie schnell sich das Thema Künstliche Intelligenz wirklich monetarisiert.
Das finde ich eigentlich überraschend.
Die Marktüberraschung ist offenbar auch, weil sonst hätten sie es nicht zum Großteil so belohnt.
Aber das geht wirklich schnell.
Also ich meine, wie lange reden wir jetzt davon, von diesen großen Investitionen?
Seit zwei Jahren ungefähr.
Und es beginnt sich tatsächlich in den Bilanzen schon zu spiegeln.
Genau.
Und was man auch sehen kann, und das finde ich das wirklich Gigantische, noch selbst bei den Cloud-Giganten.
Da gab es ja auch wirklich richtig dicke Zahlen, A, was sie investieren und B, wie so der Auftragsbestand ist.
1,5 Billionen Auftragsbestand bei Microsoft, Google, Amazon.
Und jeder, der bisher gesagt hat, ach, die haben ja völlige Überkapazitäten, die bauen viel zu viel auf und die haben überhaupt keine Nachfrage.
Klar ist vielleicht von diesem Auftragsbestand ist vieles wahrscheinlich von den großen KI-Playern.
Und wenn da einer vielleicht mal irgendwann auf die Bremse tritt oder es gar nicht ausgeben kann, ist es vielleicht ein bisschen überzeichnet.
Aber trotzdem 1,5 Billionen Auftragsbestand zeigt schon, hey, hier ist ein Compute, hier ist eine Nachfrage nach Computer gegeben.
Und das ist schon bemerkenswert.
Und Google hat ja auch von unprecedented demand gesprochen.
Unprecedented, ein sehr schönes Wort.
Und bisher haben die ja sogar die Marge noch hochgekriegt.
AWS beispielsweise 400 Basispunkte, also haben die die Marge erhöht, also 4 Prozentpunkte.
Und Google Cloud 6 Prozentpunkte Marge.
Das ist schon bemerkenswert.
Da siehst du, welchen Engpass es gibt und dass du eben dann wirklich auch damit was verdienen kannst.
Ja, in der Tat.
Komm, wir schauen auf die Indizes.
Ja.
Wir wollen ja schließlich auch zu unserem Gast dann langsam kommen.
Wir haben es gesagt, der DAX ist auch ein Plus.
Plus 0,68 Prozent und da ganz an der Spitze Adidas.
Die hatten gute Zahlen.
Es wird noch nicht der Marathon-Effekt sein, schätze ich.
Es gab auch nach dem Marathon ein leichtes Plus.
Ja, das stimmt.
Das war das unter zwei Stunden.
Richtig, aber in den Zahlen noch nicht.
Was meinst du, wie die Zahlen durch die Decke gehen, wenn sie jetzt diese Schuhe verkaufen an die halbe Welt?
Ich bin mir nicht sicher, ob du die so in großen Stückzahlen A, ob du sie fertigen kannst in großen Stückzahlen und B, ob so viele wirklich das machen.
Ich frage mich ja auch sowieso, wenn du die einmal anhast und an einen Marathon läufst, kannst du die danach trotzdem noch verwenden oder ist die nicht dann durch?
Du schon, aber der Weltrekordler nicht.
Nein, aber die Schuhe, dann sind die Schuhe ja, dann sagst du, ist es dir wert für einen Marathon, wenn du fünf Minuten vielleicht schneller damit bist, 500 Euro auszugehen?
Wieso sagst du es mir?
Sind die Schuhe durch nach einem Marathon?
Nein.
Doch, das ist ja ganz spezielles Material.
Du weißt jetzt nicht, wie, das ist ja spezielles Material, was da irgendwie dir das macht.
Ich bin mir nicht sicher, wie oft du da, wie viele Marathons du mit ein Schuh laufen kannst.
Aber das wäre ja gut für Adidas.
Können sie immer wieder neu verkaufen.
Das stimmt.
Nur ist die Frage, ob dann der TAM, der Total Addressable Market, so groß ist.
Aber hast du nach deinem Marathon, die du gelaufen bist, hast du da die Schuhe gewechselt?
Also waren die danach kaputt?
Nein, aber die haben auch nicht diese spezielle Technik.
Das ist mir schon klar.
Das ist die Sache.
Die Schuhe sehen danach schon nicht besser aus, sage ich dir.
Wenn du läufst.
Auf jeden Fall Adidas gewinnen in dieser Woche in Finnien.
Auch mit 5,5% DHL Group.
Die hatten Zahlen.
Und Airbus im Plus.
Und Scout24, die hatten auch Zahlen.
Die sind auch im Plus.
Und bei den Verlierern haben wir Kia Gen.
Die hatten auch Zahlen.
Die hatten Zahlen, die kamen nicht so gut an.
Und die Rückversicherer, das ist auffällig, sind beide deutliche Verlierer in dieser Woche.
Aber ich weiß nicht warum.
Hannover rück.
Vielleicht ist es einfach nicht, dass gerade die Umgebung für diese Art von Werten.
Dann haben wir noch, gut, Zalando minus 4,2.
Kann ich insofern verstehen, weil ja der Konsumklimaindex noch mal gefallen ist.
Wobei die Zahlen zum ersten Quartal, die wir in Deutschland hatten, plus 0,3 Prozent, was ja 0,1 Prozentpunkte über Erwartungen lag.
Wobei man sagen muss, Das letzte Quartal Q4 hat man auch runtergestufen.
Insofern ist es vielleicht der Effekt, aber egal.
Da war sogar von Konsumenten, also da hat der Verbraucher sogar mitgeholfen, dass da 0,3 rauskam.
Insofern, ja.
Aber es scheint zumindest, der Verbraucher in Deutschland scheint nicht für die Zukunft so kauffreudig zu sein.
Und das hat wahrscheinlich dann auch bei Zalando dieses kleine Minus verursacht.
Gehen wir an die Wall Street?
Wir gehen an die Wall Street zum S&P 500, der 0,9 Prozent im Minus geschlossen hat in dieser Woche.
Tene, ich weiß nicht, ob sie so ausgestanden werden.
Genau, die sind aber aus dem Gesundheitswesen.
Also die sind deutlich plus fast 28 Prozent.
Seagate Technology, ein alter Bekannter.
Hammer, oder?
Und die haben irgendwie Zahlen vorgelegt, die waren nicht Sendisk, Sendiska Zahlen vorgelegt.
Ein Umsatzplus von 251 Prozent.
Umsatzplus.
Ein Umsatzplus, das wusste ich.
Und die Rechenzentrumsnachfrage plus 645 Prozent.
Ja, und entsprechend ist Sendisk diese Woche auch gestiegen.
Ich gucke gerade mal, wie die eigentlich sich dieses Jahr entwickelt haben.
Da waren wir doch noch zum Jahreswechsel fast überrascht, weiß ich noch.
Wir kannten sie nicht, das war unser Problem.
Wir mussten noch mal gucken, was die jetzt genau machen.
Und da waren wir so überrascht, dass die so weit vorne sind in den Jahreslisten.
Und jetzt sage ich dir mal, was haben die seit Jahresanfang gemacht, Holger?
Ich weiß es nicht.
Bestimmt wieder nochmal 80 Prozent?
80 Prozent.
400.
Und die Einjahres-Performance, wie gesagt, letztes Jahr waren sie auch schon sehr, sehr gut, liegt bei 3.542 Prozent.
Ein Jahr.
Das ist doch verrückt.
Die sind jetzt 180 Milliarden Dollar wert.
Das ist eigentlich gar keine riesengroße Firma.
Die meinen, die machen 7 Milliarden Umsatz.
Das ist nicht so viel.
Ich würde dir noch eine Zahl nachliefern.
Wir haben ja vergangene Woche über den DRAM-ETF gesprochen.
Und willst du es wissen?
Seitdem es diesen ETF gibt, er hat in dieser Woche nochmal 8,6% draufgelegt.
Nachdem er in der Vorwoche schon 4,5% gemacht hatte, in der Woche davor 9,7% und in der Woche davor 16,8%.
Also seitdem gibt es den ja erst.
Anfang April ist es aufgelegt worden.
Und seitdem er rausgebracht worden ist, kann man mal gucken, was er gemacht hat.
Dieser wunderbare, dieser wunderbare, hat er gemacht 46 Prozent.
In weniger als in einem Monat.
Und ich sage dir auch noch, wie viel Kohle er drin hat.
Wahrscheinlich haben Menschen da sehr viel Geld reingesteckt.
Er hat jetzt, willst du es wissen, 2,5 Milliarden.
Ja, da würde ich sagen, hat das Timing, war das Timing mal ausnahmsweise keine Bitch.
Glückwunsch, Glückwunsch an Roundhill, wirklich.
Roundhill-Memory-ETF.
Und so sehr ich unseren Technologie-Experten bei Welt, Benedikt Fuß, schätze und mag und wirklich für eine Koryphäer halte, da hat er sich wirklich geirrt, als er zum Jahreswechsel meinte, das kann so nicht weitergehen.
Gut.
Aber was faszinierend war, dass Apple trotz dieser, die haben ja auch Speichertipps drin, trotz dieses Problems so gut bei weggekommen sind.
Ja, richtig.
Ich weiß nicht, ob sich das noch irgendwann niederschlägt in den Zahlen, aber das hätten sie wahrscheinlich auch schon in Prognosen oder so kommuniziert.
Da bin ich nicht tief genug drin, um das einzuschätzen, warum das so ist.
Gut, machst du noch Verliere im MS&P 500?
Gut, da gibt es jetzt nichts.
Doch, Robin Hood, die Aktie, minus 13 Prozent Zahlen, die waren furchtbar.
GE Healthcare Technology sehe ich.
Das ist wahrscheinlich Siemens Healthineers, glaube ich, war auch nicht so gut in dieser Woche.
Ja, die haben Zahlen vorgelegt.
Genau.
Sind ja eigentlich auch immer als großer KI-Gewinner gehandelt worden.
Das ist so eine der nächsten Stufen der KI.
Ich gucke mal, wie die sich eigentlich entwickelt haben, Siemens Healthineers.
Ich glaube, so läuft es dann nicht.
Nein, da läuft es leider nicht.
Ist auch in manchen KI-Indizes drin.
Gut, da mach ich, du guckst mal nach, was du gemacht hast.
Mini22 seit Jahresanfang, nicht gut.
Gut, NASDAQ 100 plus 1,5, gut, da haben wir dann Seagate vorn mit 24 NXP, 21 Intel, SanDisk mit 20, Qualcomm mit 19, Alphabet plus 12, hatten wir schon Micron 9,2.
Und ...
Sogar mal Datadog, meine Softwareaktie, plus 8,5 Prozent.
Und bei den Minuswerten haben wir Booking.
Da werden wir auch drüber sprechen.
Das ist eine wirklich spannende These unseres Gasses.
Es wird nämlich genau sein, die Frage, weil er selbst nämlich eine Plattform betreibt, welche Plattformen sind angreifbar von KI und welche nicht?
Und wie ist es bei Booking?
Das wird eine wirklich spannende Sache sein.
Das kann ich schon mal hier verraten.
Weil Booking ist ein Sonderfall.
Ja, Plattform ist nicht mehr gleich Plattform.
Da muss man inzwischen auch Unterschiede machen und das erklärt er sehr schön.
So, jetzt kommen wir vom Nestec 100 zu einer sehr schönen Übersicht, die du hier rausgesucht hast.
Nämlich, was auffällt, ist, dass eine Riesenaktie wie Alphabet im Nestec 100 sehr weit vorne liegt in dieser Woche.
Und wenn wir auf den Magnificent Seven schauen.
Was hast du hier rausgesucht?
Welchen Zeitraum?
Diese Woche, ne?
Diese Woche, genau.
Und da ist Alphabet mich ganz weit vorn mit 12%.
Wir haben es gesagt, die Zahlen haben sehr, sehr, sehr, sehr überzeugt.
Aber da sehen wir auch, wie groß die Unterschiede sind.
Und du siehst vor allen Dingen, wie jetzt Alphabet, wie groß sie geworden sind.
4,6 Billionen.
Sie brauchen nur noch 200 Milliarden.
Noch eine Woche wie diese.
Und dann?
wären sie das größte Unternehmen der Welt.
Ja, weil Nvidia nicht parallel verliert.
Genau, die haben 5% verloren.
Das ist dann schon ein großer Unterschied.
Und wenn wir mal kurz drauf schauen, also Alphabet plus 12, Tesla hat gewonnen, da weiß man nicht so genau warum, aber das ist ja immer dann eigentlich nur das Narrativ.
4% im Plus.
Apple, wir haben es gesagt, die haben überzeugt.
Sie haben am Donnerstag, glaube ich, Zahlen gebracht.
Genau.
3 Prozent.
Amazon noch leicht im Plus.
Und dann, wie gesagt, Microsoft schwach mit 2,5 Prozent.
In Minus Nvidia noch schwächer, fast 5 Prozent.
Und Meta minus 10 Prozent.
Da waren die CapEx-Ausgaben.
Das nimmt man denen krummer als den anderen, weil die haben ja kein klassisches Cloud-Geschäft, wo du sagen kannst, no.
ich investiere und dann habe ich das und die müssen ja ihre Sache selbst decken mit ihrem eigenen Geschäft.
Klar kann man jetzt sagen, guck mal, die Werbung ist ja, die haben viel mehr Werbung und haben auch die Werbepreise erhöhen können, aber trotzdem haben die anderen das besser.
Also wenn du so viel investierst und wenn du nochmal 10 Milliarden mehr investieren willst, dann nehmen das die Leute bei Meta, dem häufiger sind sie da etwas kritischer.
Das ist schon noch ein anderer Fall, das stimmt.
Hat sich auch nicht so gut die Aktie entwickelt in diesem Jahr.
Aber da sind sie nicht die Einzigen.
Wie gesagt, Microsoft sieht auch nicht gut aus.
Das stimmt.
Wenn wir die besten Liste hier schon haben, haben wir schon, dass es an der Spitze bald zu einem großen Shift kommen könnte, wenn es noch so eine Woche gäbe.
Die Top 3 sind ja Nvidia, Alphabet, Apple.
Dann haben wir Microsoft nur noch 3 Billionen, knapp über 3 Billionen.
Und dann kommt schon Amazon langsam ran mit 2,9 Billionen, Broadcom 2.
Und dann haben wir Saudi Aramco mit 1.8, noch 1.8 ist TSMC, Meta-Plattform 1.6, Tesla 1.5 und dann haben wir noch Walmart und Berkshire, so ein bisschen über.
Eine Billion.
Aber was ja spannend ist, was du hier rausgesucht hast, sind halt die seit Jahresanfangzahlen, also die Entwicklungen.
Und da sieht man wirklich nochmal, wie krass, also Alphabet plus 23 Prozent seit Anfang Januar und Microsoft halt minus 14.
Also das geht wirklich in eine sehr unterschiedliche Richtung.
Und das war ja immer die Frage, auf welches dieser beiden Pferde setzt man, weil die sehr vergleichbar schienen.
Und das hat sich trotzdem sehr unterschiedlich entwickelt.
Was mir auch noch auffällt, ist, dass Walmart hier wirklich sich extrem stark zeigt.
Wobei wir haben ja gesagt, Walmart ist ja auch eine KI-Aktie inzwischen.
Und vor allen Dingen sind die ja, was waren die jetzt an der Nasdaq?
In der Nasdaq 100 sind sie drin.
Genau, richtig.
Das hat ihnen ganz gut getan.
Ich habe ja jetzt seit Jahresanfang mir einen Sparplan auf Amazon und Alphabet noch zugelegt.
Und das war genau das Richtige.
Weil da konnte man nämlich Weil am Jahresanlangen haben sie erst verloren und dann sind sie wieder gestiegen und das war jetzt der perfekte Sparplan-Case.
Ja, der Sparplan, der ist natürlich langfristiger.
Irgendwie?
Das musst du langfristiger denken.
Das muss ich dir doch nicht sagen, du als Sparplan-Papst.
So ist es, Sparplan-Papst.
Sehr schön.
Dir ist ja noch was aufgefallen, was jetzt deutsche Unternehmen anbetrifft.
Das ist wirklich sehr frustrierend.
Ja, die klassische Frage ist natürlich dann wieder, wo reihen sich die größten Deutschen ein?
Und da war es jetzt keine Überraschung, dass Siemens der größte deutsche Akteur ist und auf Platz, also 231 Milliarden Euro schwer und auf Platz, was ist das hier?
71, 71 global gesehen.
Und da fiel mir dann doch auf, dass wir ja auch sehr viel über GE Aerospace reden.
Das sind ja quasi, das ist das Pendant, das amerikanische und die Nachfolgegesellschaft von General Electric, die ja eigentlich wirklich auf dem absteigenden Ast waren, haben sich auch wieder ein bisschen erholt.
Und da haben wir mal geguckt, die sind tatsächlich, obwohl viel kleiner, weniger Umsatz, nicht so rentabel, sind die...
viel mehr Wert an der Börse, nämlich ungefähr 50, 60 Milliarden als Siemens.
Und das ist wirklich frustrierend.
Ich meine, Siemens, das ist jetzt schon wirklich ein absoluter Leuchtturm, was Deutschland angeht.
Also die entwickeln sich super, die Aktie entwickelt sich super, das Unternehmen entwickelt sich super und trotzdem merkst du hier, was für ein Nachteil das ist, nicht an der Bordstieg zu sein.
Genau.
Da siehst du, warum Unternehmen, wenn sie an die Börse gehen wollen, das lieber in Amerika machen als in Deutschland, weil du da einfach eine höhere Bewertung kriegst.
Und dann bist du ja quasi, wenn du im Sinne deiner Aktionäre handelst, musst du ja quasi den Patriotismus zur Seite stellen und musst sagen, nee, nee, nee, nee.
Dann gehen wir mal lieber in Amerika an die Börse.
Und das ist wirklich krass.
Und SAP ist der zweitgrößte auf Platz 83 mit 208 Milliarden Dollar umgerechnet.
Also wirklich nicht mal mehr 200 Milliarden Euro.
Und dann haben wir schon niemanden mehr unter den Top 100.
101 ist dann Siemens Energy mit 182.
Ja, ziemlich.
ziemlich krass.
Und da sieht man, wie weit wir insgesamt in Deutschland abgeschlagen sind.
Und da sind wir fast schon bei unserem Gast.
Ja, da sind wir ziemlich genau bei unserem Gast tatsächlich.
Ja, er ist jetzt nicht als großer Deutschland-Optimist bekannt geworden schon in den letzten Jahren.
Leider muss man sagen, hat er damit natürlich jetzt nicht ganz Unrecht gehabt.
Bei den Auftritten, die er auch bei uns hatte.
Sven Schmidt, ein guter alter Bekannter, feiert heute seine Rückkehr.
Genau.
Oder überhaupt.
Er feiert jetzt nicht überhaupt die Rückkehr, nicht bei Alles auf Aktien, sondern er ist, wie er es selbst gesagt hat, in Podcast-Rente gegangen vor zwei Jahren.
Genau, und ist jetzt zurückgekommen und hat mit uns über Deutschland geredet.
Zumal man sagen muss, er hat die Vorhersagen, die er gemacht hat, was er immer sagt, Energie war ein Thema, wo er immer besonders kritisch war.
Müssen wir leider feststellen, ist so.
Gerade jetzt, vielleicht kannst du nochmal die Zahl, du hast diese schöne Zahl, wie der Strompreis jetzt gefallen ist.
Am Wochenende, also nicht am Wochenende, am Feiertag.
Du hast doch die Zahl rausgefunden.
Minus, was hatten wir?
Genau, der ist auf minus 499,99 Euro pro Megawattstunde gefallen.
Also tiefer kann er nicht fallen.
Das ist das erlaubte Minimum.
Das war jetzt am 1.
Mai der Fall.
Klar, viel Sonne, Feiertag, lange Wochenende, das ist immer das Problem.
Und jetzt wird aber sogar überlegt, ob dieser Grenzwert gesenkt wird.
Und das wird natürlich dann nochmal wieder teurer für den Steuerzahler, weil man dann ja quasi den Ausgleich zahlen muss.
Also wir müssen immer dazu sagen, es gibt jemand, der speist den Strom ein, dem müssen wir die Kohle geben.
Das ist das Problem.
Und dem müssen wir die vorher versprochene Vergütung geben.
Und wenn der Strompreis noch weiter ins Minus fällt, dann können zwar einige Menschen ihr Auto günstig aufladen oder irgendwelche anderen Menschen machen mit dem Strom was Lustiges.
Aber wir dürfen die Differenz zahlen.
Und je größer die Differenz ist, desto teurer wird es.
Also von dem Minus haben nur die Leute was, die diese Dinge auf dem Dach haben oder hingestellt haben und die Leute, die eben diese flexiblen Strompreise haben und das abrufen können.
Und das sieht man, das ist natürlich völlig absurd.
Also wenn, da muss man entweder, kriegen die Leute nichts mehr für, du musst sie abregeln oder du musst halt lauter Speicher hinstellen.
Das sind die drei Sachen, die du machen musst.
Das ist halt die verkapperte Energiewende.
Ja, die treibt dann wirklich Blüten in solchen Situationen.
Und diese Zahl der Wochenenden oder der Tage, ich glaube, das ist jetzt schon der fünfte Tag, der auf dieses Niveau kommt in diesem Jahr allein.
Und ehrlich gesagt, der Sommer geht ja erst los.
Aber gut, kommen wir zurück zu unserem Gast.
Sven Schmidt, wie gesagt, wird das große Rad drehen.
Das ist halt ein perfektes Arrangement.
Da konnte er nicht widerstehen, weil wir haben jetzt...
Wir haben erstens die starken Zahlen natürlich gehabt diese Woche.
Wir haben überhaupt das Thema Megatrend KI.
Da weiß er natürlich viel zu zu sagen.
Wir haben die schwierige Situation rund um den Standort Deutschland.
Wir haben die Reform, den Frühling der Reform, der jetzt losgeht.
Gesundheitsreform.
Mal gucken, wie es weitergeht.
Einkommenssteuerreform, Rentenreform etc.
Darüber müssen wir natürlich mit Sven reden.
Und dann haben wir natürlich die OMR vor der Brust.
Das ist auch ein Thema, was ihn immer sehr interessiert.
Genau.
Und da würde ich sagen, können wir doch mal starten.
Genau.
Herzlich willkommen Sven.
Nando, Holger, vielen Dank für die erneute Einladung.
Freut mich sehr.
Ja, wie schön, dass du wieder zu uns gekommen bist.
Du hast ja eigentlich auf deinem LinkedIn-Profil auch schon gesagt, dass du mit dem Kapitel Podcast fast schon aufgehört hast und in Podcast.
Rente dich befinden willst, aber für uns heute kommst du aus deiner Rente mal kurz zurück, weil ich meine, das sind auch spannende Zeiten.
Wir haben KI, disruptiert die Welt, Deutschland ist schwer reformierbar und vor allen Dingen die OMR steht vor der Tür und vor drei Jahren hast du ja diese legendäre Prognose abbegeben.
Aber bevor wir darüber reden, sollen natürlich die Leute, die jetzt vielleicht Sven Schmidt noch gar nicht kennen, weil du so lange nicht bei uns warst, dich kennenlernen.
Und deswegen auch für dich nochmal eine Minute Elevator-Pitch.
Sven, deine Minute läuft jetzt.
Ja, vielen Dank.
Ich bin der geschäftsführende Gesellschaftler der Machine Seeker Group.
Was mobile für Pkw-Händler ist, sind wir für Maschinenhändler in ganz Europa.
Wir treten unter verschiedenen Marken auf.
Maschinensucher, Truck Scout 24, Werkzeugen, Machine Seeker.
Und ja, früher habe ich regelmäßig Podcasts gemacht, war Stammgast bei euch, war Stammgast im OMR-Podcast.
habe mit dem Alexander Hüsing von Leute Startups einen Podcast gemacht zu Tech-Startups und Finanzierungsrunden.
Und bevor ich sozusagen in die Tech-Szene gekommen bin, war ich Unternehmensberater bei McKinsey.
Und bevor ich dann sozusagen die Maschinenseeker Group aufgebaut habe, da war ich knappe fünf Jahre Riesenkapitalgeber bei Excel Partners in London.
Insofern hast du die Welt, hast schon vieles in der Welt gesehen.
Vor allen Dingen das Schöne ist ja mit Maschinenseeker.
bist du ja quasi so am Herz der deutschen Wirtschaft, Industrialisierung, da kannst du uns wahrscheinlich auch noch was dazu sagen, wie es da gerade steht um Deutschland und um die Industrie.
Aber am Anfang wollen wir natürlich, da müssen wir natürlich starten mit deiner Prognose, die du vor drei Jahren abgegeben hast.
Wir saßen ja damals zusammen in der großen Halle auf der Bühne und schauten so in dieses Publikum rein.
Ich glaube, es waren so 12.000 Leute, das war schon so ein bisschen scary, aber es war sehr spannend.
Und damals hast du ins Publikum reinge...
Du hast ein bisschen reingeguckt oder reingerufen und hast den Leuten gesagt, irgendwann wird nur noch jeder Zweite seinen Job haben und hier sein.
Und jetzt ist natürlich, wenn du dir die Aktienkurse anguckst von Werbeunternehmen oder wenn du die Produktivitätsschübe von KI ansiehst, war die Prognose eigentlich richtig gut.
Aber wenn ich mir jetzt OMR anschaue, die sind trotzdem ausverkauft.
Vielleicht kannst du uns mal diesen Widerspruch sagen, auf der einen Seite eine gute Prognose gemacht, auf der anderen Seite ist OMR trotzdem voll.
Was ist da los?
Ja, ich habe die Prognose, als wir beide über die Zukunft des Standortes Deutschland auf der großen Bühne vor drei Jahren gesprochen haben, habe ich ja gesagt, dass KI oder AI auf Englisch die Arbeitswelt relevant verändern wird und vor allem natürlich erstmal nicht die Jobs, die jetzt physisch durchgeführt werden, ob nun der Handwerker oder der Friseur, sondern zuerst.
die Jobs, die man vielleicht als Knowledge Worker Jobs bezeichnen würde.
Und natürlich damals im Publikum viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Agenturen, Webagenturen, Designagenturen, Online-Marketingagenturen, wo man schon absehen konnte, dass diese Prozesse, die damals noch teilweise händisch ausgeführt worden sind, dass die zukünftig automatisiert werden durch AI oder durch AI unterstützt.
Du sprichst es an, dennoch das OMR-Festival weiterhin sehr, sehr erfolgreich.
Jetzt hier vielleicht Transparenz für die Hörer.
Ich war Stammgast im OMR-Podcast.
Ich bin mit Philipp Westermeyer privat eng befreundet.
Ich finde ihn klasse als Unternehmer und als Mensch.
Daher das Ganze jetzt wieder subjektiv.
Was dem Philipp gelungen ist, der Philipp hat ein unglaubliches Gespür, wo Trends hingehen.
Auch wenn er es wahrscheinlich selbst so nicht sagen durfte vor drei Jahren.
Ich glaube, ihm war bewusst, dass er das OMR-Festival auch ein bisschen anders ausrichten muss.
Weg von, ich sag mal, da fährt der Inhaber der Webagentur mit dem Bus und seinen 40 Mitarbeitern nach Hamburg, um zu feiern, abends die Konzerte, damals noch auf der großen Bühne, das Überraschungskonzert.
Dass das eine Herausforderung wird.
Das war dem Philipp klar.
Und jetzt ausgerichtet auf Mehrwerte, dass die Aufsteller dort Leads generieren, also relevante Kontakte, aus denen Business entstehen kann, dass die Menschen sich untereinander vernetzen können und das so Mehrwert gesteht.
Und das hat der Philipp extrem smart und lautlos umgesetzt.
Aber wenn ich mir den Preis anschaue, 599 so normales Ticket, das ist ja schon ein stolzer Preis.
und trotzdem ausverkauflich.
Kannst du nochmal sagen, wo ist da der Mehrwert?
Das klingt ja so ein bisschen so, ja, wir laden nach Hamburg und dann kommen da alle, treffen sich da, machen Deals, so ein bisschen das Davos für die Werbeszene.
Vielleicht kannst du mal erzählen, wer sich da trifft, wer da Deals macht und warum das 599 Euro vor allem wert ist.
Also ich glaube jetzt, du hast ja aufgrund deiner Jobs glaube ich, schon öfter die Möglichkeit gehabt, in Davos dabei sein zu dürfen.
Das ist ja bei mir noch so auf der Bucketlist drauf.
Aber noch konnte ich hier meinen Mitgesellschaften nicht überzeugen, dass wir wieder im World Economic Forum als Firma Mitglied werden.
Und man muss auch fair sein, ich glaube, Cannes ist weiterhin so ein bisschen das Mecker der globalen Media-Marketing-Szene.
Aber natürlich hat der Philips in Deutschland eine unglaubliche Marktposition herausgearbeitet.
Und das ist ja so eine Mischung aus Konferenz und Messe.
Und natürlich hast du recht, es gibt viele Messen, die sind günstiger, aber es gibt auch viele Konferenzen, die sind teurer.
Und ich glaube, die Bepreisung von Philipp ist da eher in der Mitte und dort am unteren Ende.
Warum ist es trotzdem voll und warum kann er es umsetzen?
Weil, und das ist natürlich auch, sage ich mal, so ein bisschen ein schmutziges Geheimnis, die ganzen Aufsteller, die haben extrem hohe Kundenwerte, großen Tech-Firmen sind oder die Enterprise-Software-Firmen oder Software-s-Service-Firmen.
Und die kaufen jetzt im Rahmen sozusagen der leichten Umpositionierung große Ticket-Pakete von OMR, die sie dann wiederum an ihre Kunden und an ihre Leads geben, um dann mit denen persönliche Berührungspunkte auf dem Festival zu schaffen.
Und das macht natürlich Sinn.
wenn ich einen hohen Kundenwert habe.
Und die hohen Kundenwerte erklären auch, wieso das Festival von der Fläche relativ früh ausverkauft war.
Parallel ist es natürlich auch eine Preisdiskriminierung.
Früher sind die meisten Tickets verkauft worden direkt über den Webshop.
Damals noch 200, 300 Euro.
Jetzt werden die meisten Tickets verkauft mittelbar über die Aussteller.
Und die bekommen natürlich, wenn sie 100, 200 oder mehr Tickets abnehmen, Auch ein Discount.
Und das erklärt natürlich auch eine gewisse Preisdiskriminierung.
Und da verkauft man halt Bündel.
Dennoch, wie entsteht der Wert?
Ich fahre da zum Beispiel, ich bin ab Montagabend da bis Mittwochnachmittag.
Und ich treffe da halt 10, 20, 25 Leute, für die ich sonst durch Deutschland reisen müsste.
Verteilt sich ja auf Hamburg, auf Berlin, auf München.
Und die kann ich so an anderthalb Tagen gebündelt treffen und spare mir damit Zeit.
und viele Geschäftsreisen.
Jetzt müssen wir natürlich, Sven, viele unserer Hörer werden nicht da sein.
Wir, Holger und ich, sind auch da.
Wir sind da, genau.
Wir können auch so eine gute Party verdienen.
Wir bräuchten auch für Dienstagabend eine gute Party.
Hast du noch was, Sven, für uns?
Oh, ich glaube, das darf man ja gar nicht so öffentlich sagen, aber...
Also es gibt ja dieses OMR 100 Event.
Nee, da kommen wir nicht hin, das kannst du vergessen.
Ich glaube, du mit deinem Presseausweis, da musst du einfach so ein bisschen später kommen, wenn die ersten Gäste gehen.
Und ich glaube, das darf ich ja gar nicht in der Öffentlichkeit sagen.
Wir sind unter uns.
Gute Wirtschaftsjournalisten sind ja in Deutschland sehr rar gesät.
Das merkt man ja auch daran, dass man ja auch das Managerschaftsgermarzin aktuell teilweise mit der Taz verwechseln könnte.
So, und dementsprechend, der Philipp sucht ja immer Top-Leute und ich weiß halt schon, er hat ja schon ein Angebot gemacht und sollte dir ausrichten, wahrscheinlich nicht öffentlich, aber damit du besser mit Herrn Döpfner und Herrn Poschardt verhandeln kannst, ich glaube, er will dich immer noch haben für OMR.
Okay, dann würde ich ja zur Party gehen und dann machen wir da den Vertrag.
Habe ich das mitbekommen?
Nein, nein, denn den Verträgen mache ich mit Holger und auch die Gehälter.
Also ich bin immer an seiner Seite, um auch etwaige Gehaltsverhandlungen sozusagen zu unterbinden.
Aber was ich wissen wollte, weil ja wie gesagt, unsere Hörer sind, die meisten werden wahrscheinlich nicht dabei sein.
Aber jetzt haben wir dich ja hier, Sven.
Jetzt wollen wir natürlich wissen, was alle anderen auf der OMR auch wissen wollen.
Wie geht es denn weiter mit dem KI-Boom, mit der Verdrängung, mit der Transformation, mit der Disruption?
Welche Szenarien siehst du da in nächster Zeit?
Eigentlich muss man ja schon von den nächsten Monaten reden.
Das geht ja hier quasi eher im Monatstakt.
Ich glaube, ganz konkret auf den Bereich Marketing und Media bezogen, glaube ich, dass...
AI es Werbetreibenden erlauben wird, noch individueller Werbung auszuspielen.
Das heißt, wir werden noch mehr sogenannte Mikrosegmente sehen, die dann individuell mit Werbung ausgespielt werden, weil die AI das entsprechend sinnvoll umsetzen kann.
Das heißt, wenn wir jetzt wieder Dienstagabend gucken, haben wir alle bei Amazon PSG gegen Bayern München geguckt, dann können wir demnächst wahrscheinlich nicht nur unterschiedliche Bewegtbildwerbungen sehen, sondern die Bewegtbildwerbung kann individuell auf Mikrosegmente abgestimmt werden, weil der Werbetreibende kann sehr kosteneffizient hunderte von Spots generieren und die können dann auch passgenau ausgespielt werden.
Das ist Punkt 1.
Punkt 2.
Ich glaube, dass AI es den Organisationen die veränderungswillig sind, ermöglichen wird, viel mehr Prozesse zu automatisieren, die jetzt noch sehr stark händisch sind.
Ja, ganz krass natürlich im Callcenter-Bereich.
Wir nutzen jetzt schon für manche Telefonate einen AI-Agent.
Also wir bieten auch Online-Auktionen an, statt dem reinen klassischen Inseratsmodell.
Und um dann die Bieter zu erinnern, sie sind überboten worden, sie...
die Auktion endet, nutzen wir jetzt, in dem Fall nutzen wir eine API von Twilio, um dann sozusagen Anrufe durch AI-Agentes machen zu lassen.
Und das ist natürlich im Callcenter-Bereich unglaublich viel Upside.
Man hört ja jetzt schon die Thematik simultan übersetzen und es sagen mir auch Freunde, die sozusagen an AI-Startups arbeiten.
dass man auch in ein, zwei Jahren gar nicht mehr merkt, wenn man mit einem AI-Agent telefoniert.
Und das natürlich schon...
Aber vielleicht mal eine Frage, wie hoch ist denn die Zufriedenheit von euren Kunden?
Also wie viele nehmen das an und sagen, ey geil, das ist super?
Und wie viele haben da noch so Berührungsängste und sagen, und wie viele eskalieren da noch irgendwas, wenn ihr das im Callcenter macht?
Ja, wir machen das ja bisher nur bei den Erinnerungsanrufen im Auktionsgeschäft.
Also dementsprechend die Callcenter-AI-Lösung, die jetzt zumindest in der deutschen Sprache bisher da sind, wir bedienen B2B-Kunden mit einem relevant hohen Kundenwert.
Da macht es keinen Sinn, sozusagen AI zu früh einzuführen.
Die AI-Einführung mit Agenten, die aktuell würde ich sagen 80 Prozent liefern, das machen meistens Firmen, die im Massenmarkt im Konsumentengeschäft sind und dann pro Konsument einen nicht so hohen Kundenwert haben und sagen, da müssen wir sparen.
Aber, da hat der Nando ja gerade gesagt, die Entwicklung ist rasant.
Und dementsprechend würde ich sagen, wenn ich jetzt hier nochmal in zwei Jahren eingeladen werden darf, dann werden wir alle schon mit einem AI-Agenten telefoniert haben und das nicht gemerkt haben.
Und der dritte Punkt, um auf die Frage zurückzukommen, ist es, dass ich persönlich glaube, die Arbeitswelt wird sich nochmal relevant verändern.
Und leider Gottes die Kombination aus Makro-Gegenwind und Und AI-Agenten wird dazu führen, dass wir in Deutschland weiter steigende Akademiker-Arbeitslosigkeit sehen.
Aber was würdest du denn sagen, wenn ich jetzt als Arbeitnehmer mich hinsetze, ich bin jetzt Akademiker und sage mir so, wo ist mein Platz?
Und was sagst du den Leuten, wo ist mein Platz und wo könnten meine Stärken in dieser neuen AI-Welt sein, wo du den Leuten ja schon gesagt hast vor drei Jahren, ihr vielleicht habt nicht so eine gute Zukunft.
Was sagst du den Leuten, wo die Zukunft deines Erachtens ist?
Ich sage allen Leuten, und jetzt hier Transparenz, dann mag man mir Eigeninteresse vorstellen, bei der Machine-Sicker Group haben wir Working from Office.
Fünf Tage die Woche, keine Ausnahme.
Ich glaube aber auch unabhängig davon, dass es sinnvoll ist, gerade für junge Menschen wieder ins Office zurückzugehen.
Dort Netzwerke aufzubauen, dort an der Kaffeetheke.
im Gespräch mit anderen Abteilungen Verständnis aufzubauen, natürlich auch Innovationen voranzutreiben.
In der Sekunde, wo man zu Hause am Rechner setzt, ist man der Erste, der durch einen AI-Agenten ersetzt wird.
Der zweite Hinweis ist es.
So, wie man in den 90er-Jahren besser nicht geglaubt hat, dass das Internet weggeht, sollte man jetzt besser nicht glauben, dass AI weggeht.
Das heißt, jeder muss sich damit beschäftigen.
Das heißt, man sollte gucken, dass man selbst anfängt, mit Cloud was zu programmieren.
Etwa eigentlich eine App.
Man sollte gucken, dass man guckt, welche Prompts funktionieren am besten.
Man sollte gucken, wie generiert man einen Mehrwert, indem man auch nochmal durch menschliche Skepsis guckt, wo sind die Ergebnisse richtig und wo nicht, und dass man darauf hinweisen kann.
Zum Schluss muss man lernen, sich selbst...
über AI zu skalieren.
Was sagst du denn zu dieser Beginner-Diskussion?
Du hast es gerade schon angesprochen, Sven, dass eben die Absolventen gerade das große Problem haben.
Wir hatten hier auch schon gestern Podcast auch Unternehmer, die gesagt haben, wir haben eigentlich keine Jobs mehr für sie.
Wir brauchen die irgendwann, aber jetzt, für das Level, wo die reinkommen, da kann uns jetzt oder mindestens in den nächsten Monaten schon die KI helfen.
Wie handelt ihr das und wie siehst du das?
Also absolut.
Ich glaube, wenn du mit Unternehmensberatungen sprichst, wenn du mit Rechtsanwaltskanzleien sprichst, das waren ja früher klassische Pyramiden.
Also unten viele, oben wenige.
Und die Partner haben sich skaliert über die Analysts, Associates und so weiter.
Und da sagen mir jetzt viele Partner, die...
Den Market Research, also die Marktforschung oder die Marktstudie kann ich selbst über AI genauso gut machen wie mit dem Analyst und dem Associate.
Und die AI wird nicht krank.
Und die AI guckt auch nicht böse, wenn ich sage, nochmal.
Also dementsprechend glaube ich schon, du hast ja auch in den USA Anwälte, wo sich das Verhältnis Partner zu Associate schon relevant geändert hat.
Und die jetzt sagen, ich habe meinen Stundensatz verdoppelt.
Aber dafür rechne ich halt weniger Stunden der Associates ab.
Das heißt, auch die Bepreisungslogik hat sich da schon geändert.
Das heißt, ich glaube, jeder, der Absolvent ist, muss gucken, wo kann ich relevante Erfahrungen sammeln, um dann selbst in diese Position zu kommen.
Gegeben die ganzen Themen, also den Makrogegenwind, AI und die Effekte, die du gerade adressiert hast.
Hätte ich ja vermutet, wir bei Maschinensuche, wir suchen ja am Standort Essen, Working From Office, Top, Top, Top, Absolventinnen und Absolventen.
Ob es von der RUB ist, von der UDE, also den lokalen Unis oder von der HAU in Düsseldorf.
Dennoch muss ich zugeben, ich sehe die aktuell nicht.
Also daher, hier schon wieder der Aufruf, der ja früher, als ich Stammwärt war, da habt ihr schon immer gelacht.
Aber jetzt habe ich vielleicht bessere Chancen, weil ihr habt noch mehr Hörer gewonnen und Andere Konkurrenten heuern nicht mehr.
Also, meldet mich an, wenn ihr sagt, ihr seid top, ihr wollt lernen, ihr wollt Gas geben, ihr wollt mit uns unser Geschäftsmodell AI sicher machen.
Sven.Schmidt.Maschinensucher.de Schmidt mit DT.
Ich habe früher immer gesagt, Vorname.Nachname.Hauptdomain.de Und ja, das tritt weiterhin zu.
So früh hast du das noch nie platziert.
Das stimmt, aber jetzt frage ich mich trotzdem, wo ist denn der Mehrwert von Menschen, wenn jetzt KI kommt?
Also wo würdest du sagen, was macht mich als Mensch aus im KI-Zeitalter?
Genau, warum brauchst du die Leute noch?
Ich glaube, es gibt gerade jetzt, wir haben ja über OMR geredet, aber es geht natürlich auch in gewissen Rahmen für Maschinensucher, Ganz hohe Kundenwerte wollen meines Erachtens immer noch persönlich bedient werden.
Da sind Menschen auf der anderen Seite.
Und diese dann zu treffen und dort eine Beziehung aufzubauen, schafft immer noch Wert.
Das ist ja auch einer der additiven Gründe, warum OMR weiterhin so erfolgreich ist, weil es halt sozusagen der Marktplatz für diese persönlichen Beziehungen ist.
Das ist also ein Thema, wo es wichtig ist.
Dann, natürlich müssen Leute...
auch die AI steuern?
Das sind natürlich dann Architekturfragen in der IT.
Das ist dann natürlich die Frage, es gibt weiterhin Leute, du musst ja auch den Prompt machen, also im Produktbereich, die Leute, die dafür das Gefühl haben, dann im Endeffekt, wie überzeug ich Partner, also CorpDev oder Business Development.
Ich glaube, die Bereiche, wo der Mehrwert geringer wird, der ist natürlich bei Sachen ...
wo man aktuell das Matching gemacht hat von Überweisungen zu Kunden.
Ich glaube, da wird die AI das irgendwann zu 100% passgenau hinbekommen.
Wir haben gerade schon darüber gesprochen, dass man sicherlich gerade im Massenmarkt-Konsumentengeschäft den Kundenservice automatisieren kann.
Das sind die Themen, wo wir zukünftig, glaube ich, strukturelle Veränderungen haben.
Aber ich glaube, Kreativität und Innovation, ich glaube, da hat der Mensch wahrscheinlich zumindest temporär noch einen Vorteil.
Aber auch das ist sicherlich ein Thema.
Zumindest für die nächsten Jahre halte ich es besser, wenn du ein durchschnittlicher BWL-Student bist, der etwaig auch kein Vertriebsgenie ist.
Dann mag es besser sein zu sagen, ich werde Handwerker, als ich studiere BWL.
Okay, der durchschnittliche BWL ist der Besser Handwerker.
Also dann muss er ja nach dem Studium noch Handwerk oder sollte er sich am besten vorher schon entscheiden, oder?
Klar, wobei natürlich auch ehrlich gesagt, wenn du eine Handwerksfirma skalieren willst, ist es ja nicht nur sinnvoll, eine Ausbildung zu machen dann zum Meister, sondern es ist auch sinnvoll zu sagen, ich mache einen dreijährigen Bachelor in BWL zum Thema Finanzen.
Personalführung und die ganzen Themen, wie organisiere ich Abläufe.
Also ich glaube, dass ja in Deutschland der Handwerkermarkt sehr stark atomisiert ist.
Und ich glaube, es liegt daran, dass wir dort teilweise ganz, ganz tolle Meister haben, die unglaublich gute Handwerker sind, aber teilweise nicht die besten Manager.
Und ich glaube, dass das schon eine Frage ist, wie wir...
als Gesellschaft Talent allokiert haben.
Siehst du?
Das ist schon mal gut.
Jetzt ist ja mal die Frage, wird KI eher dem Durchschnittlichen helfen und ihn befördern, zum Überdurchschnittlichen zu werden?
Oder wird KI, der wird der überdurchschnittliche KI noch nutzen und noch geiler werden?
Was wird denn da nivelliert?
Ich glaube persönlich, wenn du dir das anschaust, was jetzt Beratungen und Kanzleien angeht, Da skalieren sich aktuell eher die guten Leute noch weiter und können dann dort noch eine höhere Produktivität abliefern und damit höhere Stundensätze.
Das würde sicherlich die These unterstützen, die du zuerst genannt hast.
Die Fragestellung betreffend, was heißt das sozusagen für denjenigen, der Mittelmaß ist?
Ich glaube, da ist ja die Frage, was heißt Mittelmaß?
Ich glaube schon, dass du über Neugierde, über Körperspannung, auch jetzt viele Möglichkeiten hast, die du vorher nicht gehabt hast.
Also ich glaube, manche Sachen, wo du eventuell strukturell benachteiligt warst, weil dir was fehlte, das kannst du durch AI ausgleichen.
Aber ich glaube, du musst dann auch die Körperspannung haben, da vorne zu bleiben.
Ja, ist es nicht so genau, dass diese sogenannten Soft Skills, die auch immer sehr belächelt wurden in der Vergangenheit, dass die im Zweifel entscheidender werden, weil die kann dir die KI halt nicht vermitteln und mit denen kannst du quasi performen.
Das habe ich ja gerade gesagt.
Alle die Jobs, wo noch persönliche Berührungspunkte relevant sind.
Aber da muss man jetzt fair sein.
Der Monster-Mega-Vertriebler von SAP, dem ging es auch die letzten zehn Jahre schon gut.
Das stimmt, aber er muss halt nicht fürchten, disruptiert zu werden.
Absolut, absolut.
Da bin ich einig, weil ich glaube, dass individuelle Großprojekte, die werden weiterhin Berührungspunkte brauchen.
Und natürlich, wenn du jetzt eine SAP-Lizenz für, keine Ahnung, 5 bis 10 Millionen im Jahr verkaufst, das finanziert auch ein paar Geschäftsreisen und ein paar Meetings.
Jetzt hast du ja schon erzählt, dass...
diese neue Welt, in der wir leben, bei vielen noch gar nicht angekommen.
Dann sind wir schon beim Standort.
Das scheint ja generell in Deutschland, dass diese Dringlichkeit und diese Klarheit, was hier gerade los ist oder was gerade nicht los ist oder was wir machen müssten, auch noch nicht da ist.
Wie würdest du das beschreiben, wenn du davon, wir nehmen an, jetzt kommt Sven Schmidt und guckt mal auf Deutschland.
Was würdest du da sagen?
Ja, ich glaube, nach der Finanzkrise hatten wir relativ lange eine Sonderkonjunktur.
sag mal, billiges russisches Gas und etwa eine temporär vorteilhafte Zusammenarbeit mit China.
Ob die jetzt mittelfristig und langfristig so vorteilhaft war, darüber kann man kontrovers diskutieren.
Dann kam dann irgendwann Corona und in Corona hat halt der Staat gesagt, ich kümmere mich um alles.
Und die Kombination aus beiden hat natürlich dazu geführt, man sehr lange glauben durfte, konnte, wie auch immer, alles ist gut, alles wird gut.
Und die strukturellen Probleme, die unser Land hat, die auch schon seit langem bekannt sind, der ehemalige Finanzminister Steinbrück hat das, glaube ich, gerade letzte Woche adressiert, die Kombination aus Umlageverfahren, dazu einer sich verändernden Alterspyramide, also weniger Kinder, dazu einer längeren Lebensdauer kombiniert mit höheren Kosten fürs Gesundheitswesen.
Das alles macht unser Umlagesystem extrem anfällig.
Das Umlagesystem könnte das nur aushalten, wenn wir stark wachsen würden und oder die Produktivität pro Erwerbstätigen stark steigen würde.
Wir nehmen den Podcast hier heute auf am 30.
April.
Er wird veröffentlicht am 2.
Mai, am Samstag.
Am 5.
Mai ist dann OMR.
Und heute sind, glaube ich, die Zahlen fürs erste Quartal bekannt gegeben worden.
0,3 Prozent Wachstum.
Das meine ich nicht mit starkem Wachstum.
Und die Produktivität, die fällt.
Das heißt, wir fahren mit 250 kmh an die Wand.
Und ich glaube, das wissen viele.
Aber Legislaturperioden führen zu Anreizsystemen, dass du der Dumme bist.
wenn du die Wahrheit sagst und das Medikament verschreibst.
Es ist viel besser zu sagen, ich sitze das vier, fünf Jahre aus, werde etwaig nochmal gewählt und dann ist es ein Problem eines Nachfolgers.
Ich glaube, der Letzte, der es angefasst hat, war Gerhard Schröder und seitdem spielen wir alle Verschiebebahnhof.
Sag nochmal, warum fahren wir 250?
Warum fahren wir so schnell?
Was bringt das Tempo?
Das Tempo bringt...
Die Diskussion war ja, glaube ich, im letzten Jahr mit dem Thema Renten, Pensionen und Co., wie die steigen, wie das finanziert wird.
Auch jetzt, heute, wie gesagt, 30.
April, die Einsparmaßnahmen, die verkündet worden sind, sind keine Einsparmaßnahmen, sondern weitere Erhöhungen.
Ich glaube...
Alkohol höher besteuert, Tabak höher besteuert, Zucker höher besteuert, Plastik höher besteuert, Kryptowährungen sollen besteuert werden und Steuervergünstigungen werden gestrichen.
Diese sechs Maßnahmen per se mögen alle sinnvoll sein.
Aber natürlich hätte man parallel entlasten müssen.
Stattdessen tut man das nicht.
Das heißt, die Effektivbelastung, die steigt weiter.
Damit steigt die Staatsquote.
Und damit...
Historisch gesehen haben wir weniger Wirtschaftswachstum.
Ich verweise da immer auf Milton Friedman.
Und dementsprechend, wir müssen dagegen steuern, aber unsere Staatsquote steigt.
Und das meine ich mit Tempo 250 auf der linken Spur, gegen die Wand oder anders ausgedrückt.
Wir verrücken die Ligen auf der Titanic.
Aber mein Kumpel Pip Klöckner würde jetzt sagen, das mit der hohen Staatsquote liegt einfach daran.
dass wir einfach immer älter werden und eine alternde Gesellschaft, die hat halt mehr Gesundheitsausgaben, da muss halt mehr für die Rente ausgegeben werden.
Das hat quasi, da können wir gar nichts gegen tun.
Das hat nichts damit zu tun, dass wir irgendwie alle staatsgläubig sind und der Staat, wie so ein Leviathan-Staat, sich überall breitmacht, sondern es wäre einfach so, weil wir halt zu wenig Kinder gemacht haben, selbst schuld.
Was würdest du dem entgegnen?
Ja, also es ist letztendlich, ist das halt, ich darf mich nicht aufregen.
Ich bin vor zwei Jahren...
Du bist der Klartext, das mach ruhig.
Aber wenn das Ganze als Video veröffentlicht werden würde, dann würden die Hörer sehen, dass ich ein bisschen abgenommen habe.
Ich bin vor zwei Jahren 50 geworden und dann fangen ja die Wehwehchen an und dann muss man auch gucken, dass man einigermaßen fit bleibt.
Und ich war eher am anderen Ende des Kontinuums als der Holger.
der aussieht wie 29, so schnell läuft wie 29.
Da habe ich mir gedacht, ich muss da so ein bisschen besser werden.
Und einer der Punkte ist so der Blutdruck.
Und diese Aussagen, die führen ja nur zu einer Blutdruckerhöhung.
Denn natürlich in einer älter werdenden Gesellschaft muss auch länger gearbeitet werden.
Die deutschen Gesundheitskosten sind gemessen dem Bruttosozialprodukt extrem hoch.
durch falsche Anreizsysteme.
Wir haben einen extrem hohen Krankenstand in Deutschland.
Ich glaube, doppelt so krank wie der Durchschnitt von Europa mit über 20 Krankheitstagen.
Alles getrieben durch falsche Anreizsysteme.
Einfache Krankschreibung, keine Bestrafung, wenn man krank ist.
Also wird kein Urlaubstag abgezogen, wird nichts vom Gehalt abgezogen.
Und das alles treibt das.
Und die Aussagen, die der Pip Glöckner getroffen hat, sind dazu auch empirisch falsch.
Die Staatsquote war sogar leicht am Fallen.
Erst durch Corona und seitdem ist sie stark gestiegen.
Und die Attribuierung, wenn man sie nur auf die Effekte zurückführt, wie du sie gerade genannt hast, das passt halt nicht.
Und dementsprechend, ja, ich glaube, das ist so eine ...
so einen linken Argument, um zu verargumentieren, wir haben immer mehr Bedienste im öffentlichen Dienst, die werden immer besser besaldet.
Wir haben, wenn wir uns die Staatsverschuldung angucken und dabei ehrlich sind und auch die ganzen Pensionen berücksichtigen, eine unglaublich hohe Staatsverschuldung und diese ganzen Themen.
Und wir sehen ja jetzt auch, dass das Sondervermögen...
Natürlich, das sind reine Schulden, dass das nicht genutzt wird für Investitionen in die Zukunft, sondern um Löcher zu stopfen, was die Linken ja auch nicht zugeben wollen.
Die Einwanderung in die Sozialsysteme, wir hätten das machen sollen, die Kanada und Australien, was die Linken auch nicht zugeben wollen.
Die geschaltete Energiewende, wo die sich jetzt beklatschen für einen negativen Strompreis, der uns natürlich extrem viel Geld kostet wegen den Einspeisegebühren, weil die Grundversorgung nicht mehr gewährleistet ist.
Die Linken, die nicht zugeben wollen, dass wir hätten die Atomkraftwerke natürlich nicht abschalten sollen.
Eine Angelika Merkel, die das damals gemacht hat als Bundeskanzlerin, primär aus Machterhalt.
Das sind all die ganzen Punkte.
Aber ich darf und soll mich nicht so aufregen, Holger.
Gut, dann wollen wir das auch nicht mehr.
Dann wollen wir vielleicht mal zu dem Teil übergehen, zum konstruktiven Teil und sag doch mal, was würdest du jetzt, wenn du fünf Maßnahmen hättest, was wären so deine fünf Maßnahmen und welche würdest du als erster versuchen umzusetzen, um eben diesen 250 gegen die Wand vielleicht doch noch den Rückwärtsgang einzulegen?
Letztendlich können wir alles runterbrechen, die Anreizsysteme müssen stimmen.
Es muss Anreizsysteme geben, die sicherstellen, dass alle arbeiten wollen.
Es muss Anreizsysteme geben, die sicherstellen, dass die Leistungsträger im Land bleiben.
Denn eins ist klar, der Staat schafft keinen Wohlstand.
Leistungsträger schaffen Wohlstand.
Von denen profitieren dann alle.
Wir dürfen keine Neiddiskussionen führen, sondern wir müssen sagen, wir sind die Plattform für Leistungsträger.
Und nicht die Plattform sozusagen für die Einwanderung in die Sozialsysteme.
Das ist nicht nachhaltig.
Zum Schluss kann man natürlich sagen, was verdienen die ganzen AI-Entwickler im Silicon Valley?
Das darf ja gar nicht sein.
Nur, wir müssen uns auch eingestehen, wo die Plattformen von morgen entstehen.
Und das ist eine Mischung aus, wo geht das Talent hin, wo wird das Talent bezahlt und wo sind auch von der Infrastruktur die richtigen Bedingungen.
Und wenn hier in Deutschland mal ein Rechenzentrum gebaut werden soll, Protestieren dagegen die Anwohner.
Das kann man sich gar nicht ausdenken.
Okay, aber wenn ich dich so höre, diese Anreizthematik, wir sollen keine Neiddiskussion haben, wir sollen wieder Bock haben zu arbeiten.
Wenn du die Leute fragst, die sagen alle, ja, Reformen wollen wir gerne.
Wenn du dann aber sagst, wollt ihr auch bis 70 arbeiten?
Dann sagst du, nee, lass mal.
Und wenn du fragst, ich war letztens bei einer relativ hochkarätigen Diskussion und da ging es auch darum, was soll man denn machen?
Und da war mein Vorschlag, da sage ich einfach, mach doch eine Unternehmenssteuerreform, sagt Open for Business, wir machen hier den Minimumsatz 15 Prozent, kommt alle her, macht das, wir zeigen euch, kommt her.
Und jemand anderes sagt so, nee, nee, nee, nee, wir brauchen eine Vermögenssteuer.
Das ist ja schon, weiß ich nicht, Menschen, die müssen ja auch mitmachen wollen.
Und ich glaube, das ist ja ein Riesenproblem, dass wir eben durch Corona gelernt haben, wie du auch gesagt hast, dass der Staat alles tut, dass wir...
Wenn Probleme auftreten, jetzt einen Tankrabatt rufen und so weiter.
Wie willst du denn das drehen?
Ja klar, es gibt viele Leute, die mir sagen, es muss erst viel schlechter werden, bevor es besser wird.
Der Mila im Moment in Argentinien ist ja auch erst gekommen, als Argentinien schon an der Wand war.
Das hat aber lange gedauert.
Die haben wirklich fast 100 Jahre gebraucht.
Die waren ja in einer der reichsten Volkswirtschaften.
Ich hätte jetzt gesagt 60, 70 Jahre.
Aber klar, da musste die Scheiße erst der Ventilator sein.
Und dann kam der Bilein-Moment.
Und dementsprechend, wenn ich mit Leuten rede, letztendlich sagen die mir alle das Gleiche.
Es muss erst noch viel schlechter werden, bevor es besser wird.
Ich glaube allerdings, der Moment, dass es viel schlechter wird, kann sehr leider sehr bald eintreten.
Denn, glaube ich, die Neuverschuldung geht zu 200 Milliarden.
Ihr seid ja die beiden, die da noch näher dran sind als ich.
Die Neuverschuldung bis zum Jahr 2030 sind es eine Billion sogar.
Aber dieses Jahr hast du recht.
Dieses Jahr haben wir für 2026 200 Milliarden knapp.
Und dann nochmal und nochmal.
Ungefähr 25, 200 Millionen.
Das ist ja kein Sondervermögen, wie es sozusagen genannt wird.
Sondern das ist sozusagen auch keine gute Investition, damit Löcher gestoppt werden.
Aber irgendwann müssen zukünftige Generationen die darauf die Zinsen zahlen.
Und noch profitieren wir etwaig von niedrigen Zinsen.
Aber wenn wir nicht wachsen, die Verschuldung steigt, die Märkte sagen, die Wahrscheinlichkeit wird geringer, dann wollen die Märkte eine höhere Prämie, dann steigen die Zinsen und dann kann es da zur Todesspirale kommen.
Und einer der Gründe, was in der DDR passiert ist, war, dass man sozusagen sich nicht mehr aus der Krise rausdrucken konnte.
Man konnte nicht mehr Geld drucken.
Und dadurch ist dann Druck entstanden.
Und hier muss man sich fragen, wie lange geht das noch?
Denn im Gegensatz zur USA haben wir nicht das Wachstum.
Und der Euro wird auch keine Weltwährung sein.
Das heißt, die USA drucken ja Geld und noch kommen sie damit durch.
Parallel eine stark wachsende Wirtschaft.
Das ist in Europa beides nicht der Fall.
Das heißt, es kann dann auch irgendwann mal sehr schnell sehr problematisch werden.
Und das ist dann schon eine große Herausforderung.
Was glaubst du, wann fällt das AAA?
Ich glaube, es wird zeitnah fallen, weil zum Schluss muss man ehrlich sein, ich habe es ja schon vorhin gesagt, wenn man die Pensionsverpflichtung mit einrechnet und jetzt die Neuverschuldung, die eine Billion, also die tausend Milliarden in den nächsten fünf Jahren, Und das Wachstum, das wird nicht kommen.
Denn ohne strukturelle Änderungen werden wir kein Wachstum haben.
Und die strukturellen Änderungen werden bisher nicht angegangen.
Und der Holger hat ja gerade die Frage gestellt, wann werden sie angegangen?
Und ich habe gesagt, ich befürchte, das wird noch ein bisschen dauern.
Und glaubst du, wenn das Triple E wegkäme, das wäre ja schon ein Paukenschlag.
Das wäre auch für Europa problematisch, weil wir mit unserem Triple E immer noch so die Ankergeschichte für Europa sind.
Und wenn wir auf einmal kein Triple E mehr hätten, würde Frankreich auch ganz anders gesehen oder Italien ganz anders gesehen, weil man dann denken würde so, Moment mal, wer hält denn den ganzen Kram zusammen, wenn da wieder mal eine Finanzkrise kommt und wir wieder eine Schuldenkrise haben und wenn die Deutschen nicht mal mehr ein Triple E haben.
Glaubst du, das wäre so ein Moment?
Dann müssen wir auf Polen hoffen, oder?
Das ist, glaube ich, das Land, in dem Unternehmertum, in dem unternehmerischen Freiheit...
Die sind leider nicht im Euro.
Das tut uns leid.
Die haben ja einen Slotty.
Dann müssen wir die vorher reinlassen, oder?
Nee, die wollen ja nicht.
Das ist, glaube ich, das Problem.
Ich glaube, die Polen hatten da nicht so richtig Lust dabei, weil sie ja wissen, wenn sie dann dabei sind, müssen sie auch im Zweifelsfall damit retten.
Das gehört ja mit so einer Währung dazu.
Wer die Währung mit zusammen hat, der muss im Zweifelsfall auch mitgegangen, mitgehangen.
Ja, das stimmt.
Aber das finde ich...
Das finde ich ja ganz spannend, wenn du sagst Polen.
Das ist ja quasi so ein Land irgendwie auch in unserer Mitte und man hört das ja irgendwie von vielen Seiten.
Polen, neuer Musterschüler etc.
pp.
Wie siehst du das?
Ich glaube, man muss sich einfach nur die Produktivität und den Anstieg des Bruttosozialproduktes pro Erwerbstätigen anschauen.
Da hat Polen eine gigantische Entwicklung.
Ich glaube, wenn man sich da die Historie anschaut.
Südkorea ist so ein Beispiel, das zweite Beispiel ist Polen, also von Ländern, die sich unglaublich schnell erfolgreich entwickelt haben.
Und im Vorgespräch hatte ich ja mal gesagt, ein Freund von mir, Unternehmer in Nordrhein-Westfalen mit Produktionslinien, dessen Betrieb muss 724 produzieren aufgrund der Marktgegebenheiten.
Der hatte große Herausforderungen, das umzusetzen in Nordrhein-Westfalen.
Zum einen, weil die Gemeinde gesagt hat, das ist irgendwie Wochenende, Sonntags, Ruhe, alles schwierig.
Und zum anderen, weil auch die Mitarbeiter trotz Anreizsystemen an den Tagen nicht arbeiten wollten.
Der hat hier die Produktionslinien sozusagen abgebaut und hat an der polnisch-deutschen Grenze wieder aufgebaut.
Hat gesagt, der Bürgermeister hat ihn mit offenen Armen empfangen.
Und die Mitarbeiter arbeiten sehr gerne am Wochenende und an Feiertagen und nachts, wenn er 50 Prozent mehr zahlt.
Der liefert dann an ein DHL-Zentrum auf der deutschen Seite ein und hat so ein bisschen das Beste von beiden Welten.
Und das ist egal, mit welchen Unternehmern ich rede, Lohnfertigern und so weiter und so fort.
Die sagen halt alle, sie haben mehr Freiheit, mehr Unterstützung und vor allem auch Mitarbeiter, die bereit sind, länger zu arbeiten.
Da muss man ja fragen, wie kriegt man diese Bereitschaft in Deutschland hin?
Eine Sache wird ja immer wieder ins Spiel gebracht.
Man müsste so den Kündigungsschutz möglicherweise lockern, damit den Leuten klar wird, da steht was auf dem Spiel.
Und wenn so ein bisschen Angst im Spiel ist, obwohl Angst kann auch lähmen, das weiß ich nicht, ob das positiv wäre, aber wenn die Leute so ein bisschen gechallenged sind.
dass sie dann möglicherweise auch wieder mehr Leistungsbereitschaft oder mehr Leistungswillen haben, sich hinterfragen und fragen, wo kann ich besser sein, wo kann ich einen Unterschied machen.
Wäre das eine Lösung von dir oder hast du als Unternehmer vielleicht noch andere Ideen?
Ja, ich glaube, es gibt ja immer die Frage, wie man die Anreizsysteme ausgestaltet.
Man kann natürlich Zuckerbrot und Peitsche machen.
Zuckerbrot ist halt Überstunden dann brutto wie netto, wenn sie dann über...
40 Stunden sind.
Das wäre sozusagen ein Positiv-Anreizsystem.
Man könnte sagen, wer zu oft krank ist, kriegt halt im Endeffekt wiederum den Abzug oder muss dafür Urlaubstage aufwenden.
Das wäre so ein bisschen Peitsche.
Ich glaube, im Schluss gibt es viele Maßnahmen, das auszugestalten.
Wir haben in Deutschland zum einen gesagt, ja, du kannst dich irgendwie telefonisch krank melden.
Und wenn du krank bist, das stört auch keinen.
Und alle Kosten werden dir irgendwie getragen.
Und haben parallel gesagt, ja, 4-Tage-Woche und 5-Stunden-Woche bei vorm Lohnausgleich.
Das heißt, wir haben genau das Gegenteil gemacht.
Und das muss auf jeden Fall wieder adjustiert werden.
Der Kündigungsschutz, ich glaube, der muss halt intelligent gemacht werden.
Wir brauchen natürlich eine Gesellschaft, die nicht verkrustet.
Wir sehen ja aktuell die Insolvenzwelle in Deutschland und sicherlich auch davon getrieben.
dass wir analog zu Italien über die Corona-Jahre und danach zu viele Firmen, das waren alles Zombies.
Und jetzt sozusagen gewischt es dir als Erste.
Und man braucht, vollwirtschaftlich gesehen, muss man halt auch akzeptieren, wenn Firmen sozusagen in Anführungszeichen zumachen.
Man braucht eine Kultur, wo dann neue entstehen.
Und wir haben versucht, mit Geld, Gesetzen und Regularien sozusagen den Bestand immer nur zu stützen.
Und das kann natürlich überhaupt nicht funktionieren in einer unglaublich kompetitiven Weltwirtschaft.
Gut, jetzt hast du natürlich, sagst du natürlich, wir versuchen die Strukturen zu konservieren, nur Strukturwandel würde ja wiederum bedeuten, wir müssen zu irgendeinem neuen Geschäftsmodell kommen.
Hast du da eine Idee, was das deutsche Geschäftsmodell sein kann?
Also wo wir uns hin transformieren?
Na, ich glaube schon.
dass wir unglaublich gute Talente haben im Maschinenbau, dass wir dort auch Top-Unis haben, RWTH Aachen, TU Darmstadt, TU München.
Da haben wir Top-Unis und auch Top-Innovationen.
Und ich glaube, einer der Punkte, die diskutiert worden ist, sowas wie Robotics, dass wir dort im Endeffekt Möglichkeiten haben.
Aber auch da müssen wir natürlich gucken, dass die Top-Leute ein Anreizsystem haben, hier zu bleiben.
Weil das ist auch ein globaler Wettkampf um die besten Köpfe.
Nicht nur im Bereich AI.
Und da sind ja die Zahlen, die Mark Zuckerberg, Top-Entwickler in Zahl, durch die Presse gegangen.
Das Gleiche gilt auch für Top-Ingenieure im Robotics-Bereich.
Natürlich ist das teilweise auch AI-getrieben.
Und darüber hatten wir auch schon mal gesprochen.
Ich glaube sogar in einem meiner alten Podcasts.
dass junge Leute, die hochtalentiert sind, so ein bisschen die Frage, ist da eigentlich Deutschland für die noch die Plattform der ersten Wahl?
Und leider, leider, leider würde ich sagen, nein.
Und das ist ja der Braindrain, über den wir auch schon mal diskutiert haben.
Und da habe ich dann immer im Nachgang gehört, dann sollen die halt gehen, halb so wild.
Und ich sage jetzt den Leuten immer, guckt euch mal das Ruhrgebiet an.
Da sind die Talente ja rausgegangen.
Ich bin ja hier mit meiner Firma in Essen.
Wir haben ja darüber gesprochen vorhin.
In Essen Top-Talente zu finden, ist sehr, sehr, sehr schwierig.
Niemand möchte nach Essen umziehen.
Die Talente sind abgewandert nach München und zu anderen Orten.
Nur, auch München läuft Gefahr, dass Talente da auch abwandern.
Und damit läuft unsere Plattformgefahr, dass ganz Deutschland zum Ruhrgebiet wird.
Jetzt hat unser Gast von der vergangenen Woche erzählt, naja.
Er hat ein Unternehmen gegründet, da geht es um ETFs, wo er den klassischen Fondsgesellschaften helfen will, ihre klassischen Fonds in ETF-Mäntel zu bringen.
Er sagt so, ja, ich habe in Deutschland Schule gekriegt, ich habe Bildung genossen, es wäre doch asozial, wenn ich gehen würde.
Meinst du, das bringt was, weil die jungen Leute ja so ein bisschen Purpose und so ein bisschen so drauf sind, wenn man so einen moralischen Appell bringen würde oder würdest du sagen, ne, das funktioniert so überhaupt nicht?
Also erstmal vielleicht zum Kern des Argumentes.
Ich glaube, man kann schon argumentieren, gerade wenn man sehr teure Studiengänge finanziert, ob das jetzt Medizin, Chemie oder ähnliches ist, dass man die Absolventinnen und Absolventen auch verpflichten kann, danach x Jahre in Deutschland zu arbeiten.
Das finde ich per se ein valides Argument.
Ich glaube, ob das jetzt mit einem Appell schon ist, das wage ich zu bezweifeln.
Denn das ist ja das Spannende, was ich...
an der Generation sehe, ich habe mal ein bisschen bösartig gesagt, mit dem SUV von Papa zum Fridays for Future oder auch noch bösartiger bei Temu und Schein bestellen und parallel gegen Plastik sein.
Also ich glaube, dass viele Leute sich selbst am nächsten sind und viele dieser Werte als Virtue Signaling vor sich her tragen, um in ihrer Blase sich zu positionieren.
Jetzt müssen wir natürlich noch zu deinem Unternehmen kommen, weil du bist ja im Herz der deutschen Industrie.
Du merkst ja, ob der Markt jetzt vielleicht mal wieder expandiert oder wo er expandiert oder ob möglicherweise sowas wie Industrie 4.0, dass da vielleicht nochmal ein ganz neuer Markt entsteht.
Kannst du uns mal erklären, was du da gerade siehst?
Wir sehen da aktuell de facto einen Stillstand.
Niemand investiert in Deutschland in neue Produktionsanlagen.
Es wird versucht, die bestehenden Produktionsanlagen weiter zu nutzen.
Warum handeln die Unternehmer so?
Weil sie halt sagen, es besteht eine große Unsicherheit.
Energiepreise, Bürokratie, Regularien.
Arbeitsbereitschaft, Leistungsbereitschaft.
Und dann, bevor man eine Investitionsentscheidung trifft, die dann natürlich für die nächsten 10 bis 20 Jahre relevant ist, entweder man verschiebt sie oder man tätigt sie direkt im Ausland, um dann etwaig Produktionsanlagen weltweit zu haben, um dann natürlich auch auf geopolitische Veränderungen besser reagieren zu können.
Das führt dazu, dass wir in Deutschland, das erklärt auch übrigens, warum wir teilweise rückgängige Produktivität haben.
Weil wenig Firmen in neue semi-automatische und automatische Maschinen investieren, die die Produktivität pro Mitarbeiter erhöhen könnten.
Sondern da halt unglaublich abwartend sind.
Durch die von mir eben genannten Punkte.
Und die Politik schafft meines Erachtens durch diverse Aussagen zum Thema Eigentum, zum Thema Vermögensteuer oder jetzt zum Thema der Vermieter muss wenn ich das richtig verstehe heute, teilweise die Energiekosten für den Mieter tragen.
Das alles führt nicht dazu, dass man Vertrauen in den Standort fasst und dort investiert.
Und ich glaube generell, das hast du ja eben auch adressiert, Holger, die Neidkultur, die Gleichheitskultur, die ist dem nicht zuträglich.
Weil dann ist es besser, als Unternehmer aus vielerlei Gründen, das Kapital, im Ausland zu allokieren.
So, und wo sind jetzt die Pflänzchen der Hoffnung?
Jetzt möchten wir aber irgendwie noch irgendwie Strohhalme haben, Sven, wo du sagst, da können wir aber noch was machen, wenn wir das und das tun.
Oder ich sehe aber auch positive Ansätze in der oder in der Branche.
Wenn dann da die Politik quasi jetzt entscheidend unterstützt, dann können wir da sehr, sehr gut sein.
Weil beispielsweise mich ernüchtert das jetzt sehr, wenn du sagst, hier...
Robotik, Industrie 4.0, diese ganze KI-Welle kommt in den Fabriken an.
Das ist ja eigentlich das Pfund, mit dem wir buchern wollen.
Ja, ich habe es ja schon mal gesagt, ich würde alle Subventionen ersatzlos streichen.
Boah, hätten wir richtig viel Geld wieder frei.
Das Problem ist halt nur, dass sich darum eine Industrie entwickelt hat, die natürlich Angst vor so einer radikalen Maßnahmen hätte.
Und was?
würde ich stattdessen tun.
Ich würde zum Beispiel auf solche Maschinen, die ich gerade erwähnt habe, Stichwort Robotics Industrie 4.0, was der Nando gesagt hat, würde ich eine sofortige 100% Abschreibung ermöglichen.
Das führt nur dazu, dass sozusagen Steuerlasten nach hinten geschoben werden, aber es ist keine Subvention.
Die Maschine muss selbst komplett bezahlt werden.
Es geht nur darum, dass man im ersten Jahr das voll abschreiben kann.
und damit temporären Textil generiert.
Das führt dazu, dass die Firmen, die aktuell profitabel sind, weil sie mit den Investitionen abwarten, einen Anreiz haben, den überzittigen Cashflow direkt zu investieren.
Ich glaube, es ist immer sinnvoller, an Anreizsystemen zu arbeiten, als mit Subventionen in Märkte einzugreifen.
Aber das hatten wir doch schon.
Wie hieß denn dieser Unternehmenswumms?
Irgend so ein Ding war das doch schon.
Da haben wir doch 30 Prozent Sofortabschreibung gemacht.
Und das hat doch auch nicht so richtig gezündet, oder?
Wenn du jetzt im Endeffekt 30 Prozent hast und ich weiß gar nicht, ob es vom Bundesrat, wie es beschlossen worden ist.
Ich glaube, letztes Jahr ist es noch nicht zugetroffen.
Ich glaube, das Problem ist halt, du kannst ja eh bei den meisten Maschinen maximal zehn Jahre Nutzungszeit verargumentieren.
Dann hast du eh schon zehn Prozent.
Das heißt, das Additive sind 20 Prozent.
Ich glaube, das ist weder Fisch noch Fleisch.
Du musst da schon in der klaren Message sein, das kannst du jetzt machen.
Und parallel musst du natürlich sagen, ja, wir besteuern keine Substanz, rechtliche Sicherheit.
All das, diese ganzen Querschüsse, die da immer kommen, die gehen ja alle komplett am Problem vorbei, sondern die verschärfen das Problem.
Aber das verstehe ich überhaupt nicht, dass sowas dann nicht tatsächlich versucht wird.
Weil so richtig wehtun tut man doch zumindest kurzfristig niemandem.
Die Politik will ja immer niemandem wehtun.
An der Stelle würde ich sagen, okay, gibt es eigentlich...
Du siehst ja, dann wird wieder geguckt, wie kann man das finanzieren?
Dann wird irgendwie ausgerechnet, was das kurzfristig heißt, wo ist die Gegenfinanzierung?
Deshalb habe ich ja auch eingangs gesagt, ich würde einfach die Subventionen einfach komplett streichen.
Das ist diese ganze Subventionsthematik ab Absurdum.
Damit meine ich natürlich auch Fördermittel.
Das ist zum Schluss...
Da wäre es aber auch der Industriestrompreis, den hättest du dann auch mitgestrichen, der ja jetzt gerade...
nach einigen zugute kommt.
Absolut.
Ich glaube, diese Eingriffe in die Märkte, wir, du musst als Plattform, und Deutschland, ein Land ist eine Plattform, musst du verstehen, dass es das Wichtigste ist, dass deine Marktmechanismen funktionieren.
Und immer, wenn du selbst in den Markt eingreifst, wird es doch schlimmer.
Jetzt wollen wir natürlich von dir als Unternehmer wissen, was macht ihr?
Ihr habt ja jetzt, du hast ja gesagt, euer Markt, der stagniert at best.
Und wie macht ihr das, in diesem Markt noch irgendwie, ja, euer Wachstum zu kreieren, auch ein bisschen die Gewinne zu steigern?
Das ist ja immer was Schönes, wenn man wächst, wenn man stagniert.
Das ist ja auch kein tolles Gefühl und ist auch im Unternehmen selbst dann irgendwie nicht so geil.
Also der Markt, der englische Ausdruck ist TAM, Total Addressable Market, ich glaube, der kontrahiert, der wird also kleiner.
Wir wachsen dieses Jahr dennoch mit 13 bis 14 Prozent.
Das tun wir natürlich nur.
weil wir Marktanteile gewinnen.
Was heißt Marktanteile gewinnen?
Zum Schluss sind wir eine Plattform, die für Verkäufer Kaufanfragen generiert.
Und damit stehen wir in Konkurrenz zu Messen, Print und anderen Maßnahmen.
Und wir sind natürlich eine relativ junge, agile Tech-Organisation und können uns natürlich schnell dementsprechend auch anpassen.
Andere Leute würden auch sagen, ich habe hier einfach reden, weil ich jetzt keine 70, 80 Jahre Historie mitbringe und Prozesse, die eventuell noch nicht digital sind.
Und dementsprechend wachsen wir noch.
Aber ich muss auch ehrlich sagen, du kannst in einem schrumpfenden Markt auch nicht jedes Jahr weiter exponentiell wachsen.
Das geht in einen gewissen Zeitraum.
Und dann musst du gucken, dass du den adressierbaren Markt für dich erweiterst.
Und das tun wir.
durch drei Dinge.
Wir versuchen in ausländischen Märkten, wo unser Marktanteil teilweise nicht so groß ist wie in Deutschland, mehr Marktanteil zu gewinnen.
Das ist Punkt eins.
Punkt zwei, wir sind sehr, sehr stark im Bereich Maschinen ohne Räder, also Industriemaschinen.
Aber es gibt Segmente wie Landwirtschaft, die durch Subventionen, weil die meisten Länder sagen, wir müssen die Selbstversorgung sicherstellen, sind stabiler die Märkte.
Also wir wollen auch in den Märkten wachsen.
Und das Dritte ist, wir kommen ja aus dem klassischen Kleinanzeigen-Modell, was alle aus mobile, immoscout, kleinanzeigen.de kennen.
Und wir wollen stärker wachsen im Auktionsbereich.
Da will ich ehrlich sein, da ist sozusagen das, was man als Plattform behält, ist ein bisschen größer.
Und das sind die drei Punkte, wo wir halt sagen, da muss das zukünftige Wachstum herkommen.
KI ist so eine doppelschneidige Angelegenheit.
Ihr könnt wahrscheinlich viele Prozesse bei euch beschleunigen, aber andererseits als Plattform läuft man ja immer Gefahr, dass in so einer agentischen Welt, wo der eine Agent rumläuft und der andere Agent rumläuft, dass sie sich möglicherweise handelseinig werden und nicht bei euch vorbeikommen.
Das ist ja immer eine Gefahr.
Und die Frage ist, wie schützt ihr euch dagegen oder seht ihr dieses Problem nicht, weil ihr halt doch...
diesen Plattformcharakter habt und es für die Agenten viel zu schwierig wäre, einfach durch die Welt zu laufen und jeden einzelnen Besitzer einer Maschine irgendwie anzufragen und sagen, Alter, hast du eine?
Oder wie sieht das bei euch aus?
Ja, ich glaube, du hast das Risiko gut beschrieben und ich glaube, die Märkte haben darauf auch schon reagiert, wenn du dir das anschaust.
Autotraders, das mobile von UK oder das Hemnet, das ImmoScout von Schweden oder die Car Group in Australien.
Da sind überall die Multiples gefallen.
Das heißt, der Markt sagt, hat früher immer angenommen bei den Classifieds, dass die sehr bestätigt in die Zukunft wachsen werden.
Und durch die AI-Gefahr wird da zumindest jetzt eine höhere Varianz angenommen.
Und die zukünftigen Cashflows werden anders diskontiert.
Und damit sind die Multiples gefallen.
Und die Gefahr ist natürlich auch real.
Du hast es eingangs gesagt.
Erstmal kann man mit AI selbst Prozesse automatisieren.
Und damit besser machen und auch kosteneffizienter.
Man kann schneller entwickeln und auch das Produkt besser machen für Verkäufer und Käufer.
Aber es ist immer die Gefahr da, ja, auch wenn ich jetzt ein bisschen sozusagen da vielleicht sozusagen in eine offene Wunde fasse, Tageszeitungen Ende der 90er Jahre, Cash-Cows aufgrund von Job-Anzeigen, Immo-Anzeigen und gebrauchten Autos.
Und naja.
das Geschäft haben die verloren an die Online-Anbieter wie Maschinensucher.
Ich glaube, es wäre vermessen zu sagen von mir, ja, ja, AI, dann mache ich den gleichen Fehler wie die Tageszeitung Ende der 90er oder die Verleger, die dahinter standen.
Und auch wenn es einen, es macht einen morgens und abends nicht glücklich, wenn man ins Bett geht oder versucht einzuschlafen oder aufsteht, only the paranoid survive.
Und Das ist, glaube ich, die Aussage von Andy Groove, dem ehemaligen CEO von Intel, für die jüngeren Hörer.
Damals war Intel noch eine große Firma.
Sind sie jetzt wieder, müssen wir sagen.
Die haben jetzt einen neuen Rekord wieder geschafft.
Also auf jeden Fall müssen wir uns als Plattform natürlich damit beschäftigen, wie generieren wir in der Zukunft noch mehr Werte in einer Welt, die etwaig von AI-Agents dominiert wird.
die besten Daten haben auf Käufer- und Verkäuferseite und wir müssen die besten Produktdaten haben.
Und wenn wir schaffen, dass unsere Daten einzigartig sind, besteht die Hoffnung, dass die AI-Agents auf unserer Plattform agieren.
Und wenn die Interaktion der AI-Agents über unsere Plattform läuft, werden wir auch weiterhin Wert generieren.
In der Sekunde, wo das nicht der Fall ist, ist das ein Risiko fürs Modell.
Ich sage ja immer so ganz griffig, das Modell, was meines Erachtens im Classifieds-Bereich am sichersten ist, ist das der sogenannten Horizontals.
Das führende Horizontal in Deutschland ist Kleinanzeigen.de.
Die haben ganz viele Anzeigen von Privatpersonen.
Diese Anzeigen sind nur auf Kleinanzeigen.de, weil die Privatpersonen dafür keine Homepage haben.
Das heißt, wenn ein AI-Agent, sage ich mal, das gebrauchte Fahrrad kaufen will, wird es auch zukünftig, auf kleinanzeigen.de gehen.
Das heißt, das kleinanzeigen.de-Modell finde ich relativ AI-safe, um den Ausdruck zu benutzen.
Das Gegenbeispiel, und auch da fasse ich gleich in der offenen Wunde, eine partielle Schwesterfirma von euch, StepStone, ein sogenanntes Job Classified.
Sehr erfolgreich, macht Monsterumsatz in Deutschland.
Top, top, top.
Aber...
Wenn der Holger jetzt einen neuen Job sucht, also wenn er sagt, der Nando zahlt nicht genügend Gehalt, nach Hamburg...
Dann gehe ich doch zum Philipp.
Dann gehe ich doch nach Hamburg.
Nach Hamburg willst du nicht und du willst in Berlin im Office weiterarbeiten, da gibt es wahrscheinlich für dich 20, 30 gute Arbeitgeber.
So viele nicht, es gibt weniger, aber du hast recht, es gibt nur begrenzte Zahl, da hast du recht.
Der AI-Agent weiß dann ziemlich genau, auf welchen Seiten muss er surfen und trifft da auf den AI-Agent...
vom Arbeitgeber und braucht keinen Intermediär.
Weil Jobsuche ist lokal, meistens hyperlokal und fachlich eingeengt.
Und was ist mit Bookings?
Vielleicht kannst du sagen Bookings.
Das wäre so eine Frage, weil das ist, finde ich, einen ganz spannenden Fall.
Das ist ja auch eine Plattform.
Bookings, könntest du da irgendwie sagen, ist das jetzt, weil die könnten ja auch zu den Hotels gehen, die Agenten, und könnten bei den Hotels anklopfen.
Ein Hotel, was bei Bookings angeschlossen ist, muss ja irgendwie eine Schnittstelle haben.
Jetzt ist natürlich die Frage, kann der Agent die Schnittstelle nutzen?
Da hatten wir mal hier den Kollegen Slapke, der ja mit Hypoport bei Banken irgendwie angegriffen hat, der sagt so, Moment mal, die Banken haben teilweise noch Faxanschlüsse und die sind nur mit uns verknüpft, aber nicht mit anderen.
Wie geht sowas aus?
Müssen wir Bookings, müssen wir da wirklich, die Aktie ist ja wahnsinnig gefallen, diese Woche zahlen, was wäre da?
Also ich glaube, dass es dort zwei Argumente gibt.
Das Gegenargument ist, dass natürlich die Hoteliers, aber auch natürlich die großen fünf, die großen fünf in der Hotelbranche sind Merit, sind Hilden, sind Hyatt, sind IHG und sind Akko.
Die ja eh schon daran arbeiten über Kundenbindungsprogramme, also Mary Bonvoy, um mal eins zu nennen.
Und die ja ihren Mitgliedern meistens 5-10% Discount geben über Buchungen, über sie direkt.
Die tun ja schon alles, damit die Buchungen über sie laufen versus Booking.
Ist ja auch einer der Gründe, warum Booking zur Kundenbindung das Programm für registrierte Nutzer eingeführt hat, die dann teilweise auch Discounts bekommen, damit sie diese Effekte austarieren.
Das heißt, wir haben ja jetzt schon ganz spannend Hoteliers.
die großen Hotelgruppen und Booking.com.
Das spricht eher dagegen gegen Booking, weil die Hoteliers und auch die großen Gruppen einen Anreiz haben, dass Booking Marktanteile verliert, damit leverage und damit offen für AI-Aging sind.
Das ist meines Erachtens auch der Grund.
Es kam ja jetzt raus, ich glaube Anthropic, also Claude, eine Co-op mit Booking eingegangen, dass Booking gesagt hat, Bevor das Business an die Hotelgruppen geht, arbeiten wir mit denen zusammen.
So, das ist das Gegenargument.
Und sozusagen, da habe ich, glaube ich, jetzt einen Beitrag gelesen auf den sozialen Medien, die gesagt haben, Booking schluckt jetzt die bittere Pille, um sozusagen den eigenen Tod herauszuzögern.
Das Gegenargument ist es, dass Booking natürlich Sehr gut über alle Hotelketten, über alle Marken.
Das hat sonst keiner weltweit.
Keiner hat die Bandbreite an Unterkünften mit teilweise eigenen Kontingenten und teilweise eigenen Preisen.
Das heißt, Booking hat, um wieder zurückzukommen zu meinem Kleinanzeigenvergleich, Booking hat teilweise einzigartige Inhalte und einzigartige Zugänge, um sozusagen das Argument von dem Hypoport-Kollegen aufzugreifen.
Aber die Frage ist halt, und das ist ja auch die Frage bei den Bewertungen der Classifieds an der Börse, wenn dein Leverage fällt, fällt deine Preismacht.
Wenn deine Preismacht fällt, wirst du zukünftig nicht so stark wachsen.
Und wenn du vorher auf einem sehr hohen Multiple getradet bist und du verlierst Preismacht, das begründet schon, warum das Multiple fallen kann.
Das ist klug, deswegen ist Hypoport gefallen und deswegen ist Booking gefallen.
Dann haben wir schon mal die Antwort darauf bekommen.
Jetzt haben wir ja gelernt, only the paranoid survived.
Also du bist ein paranoider Zeitgenosse.
Wie kriegt man das hin, Paranoide zu sein im Leben und trotzdem nicht unglücklich zu sein?
Ich glaube, wenn du mit den meisten Unternehmern redest, die haben immer zwei Herausforderungen.
Die eine Herausforderung ist, alle Scheiße fließt nach oben.
Als Unternehmer kümmerst du dich meistens um die Dinge, die nicht funktionieren.
Personalthemen, irgendwas, was gerade brennt.
Das ist halt was, damit musst du klarkommen.
Und das Zweite ist halt, gerade wenn du in der Tech-Welt arbeitest oder generell in der Branche die großen Veränderungen ausgesetzt ist, dann, ja, ich hätte mich gefreut.
Also ich persönlich hätte mich gefreut, wenn AI erst in 30 Jahren gekommen wäre.
Dann hätte ich die nächsten 30 Jahre noch relativ bequem Maschinen-Sucher gemacht.
Und wenn dann noch eine gute Industriepolitik da wäre, hätte ich wahrscheinlich jeden Morgen einfach nur gegrinst.
Und wenn wir noch die 19 AKWs hätten, würde es uns allen gut gehen.
Ach, dann würden wir auch jammern, Leute.
Machen wir uns doch nichts vor.
Dann würde auch das Gejammer groß sein.
Der Nando ist halt sehr stark Werder Bremen-Fan.
Die Bayern-Fans, die jammern nicht.
Ja, jetzt grad mal nicht.
Ich glaube, da muss man sich, jeder Unternehmer, als Unternehmer kannst du kein Pflänzchen sein.
Also wenn du beim Gegenwind direkt umkippst, dann ist deine Firma nicht nachhaltig erfolgreich.
Dann musst du Bundeskanzler werden, wie wir jetzt gelernt haben.
Okay, das geht dann.
Ich sage bösartig, also ich sage mal so, Heuger, wärst du der Medienberater von unserem Bundeskanzler oder wäre das Nando, dann...
Hättest du das Zitat nicht freigegeben?
Wäre meine These.
Nee, wir hätten es rausgestrichen, oder?
Es gab ja so ein komisches Bundeskanzler-Video, was jetzt noch war, wo er rumging und irgendein Ressort begutachtet hat.
Und ich dachte mir so, das passt doch überhaupt nicht.
Also ich verstehe auch nicht die Medienpolitik, da hast du recht.
Das ist zum Schluss, muss man ja auch sagen, heutzutage ist es auch extrem wichtig, nicht nur welche Message habe ich, sondern die bringe ich dir auch rüber.
Jetzt unabhängig, dass ich die Maßnahmen der Regierung für nicht ausreichend erachte, finde ich auch kommunikativ, macht die Regierung auch keinen guten Eindruck.
Das kommt noch dazu und das, leider Gottes, erhöht die Unsicherheit.
Und Unsicherheit, das weißt du ja auch, ist immer Gift.
Es ist Gift für, gerade wenn du in Investitionsgüter Kapital allokieren sollst, brauchst du Sicherheit.
Und die ganze Außendarstellung ist auf jeden Fall nicht optimal.
Jetzt wollen wir zum Schluss natürlich noch deine persönliche Transformation.
Du hast es vorhin schon mal angesprochen, dass du, als du 50 geworden bist, gesagt hast, hey, ich will noch mal mehr in Shape kommen.
Und wenn wir dich so sehen, bist du in Shape gekommen?
Vielleicht kannst du uns da noch mal mitnehmen und sagen, wie hast du diese Wande im Leben noch vollzogen?
Und vielleicht können wir da noch was lernen und können zum Schluss auch noch erfahren, ob du vielleicht irgendein cooles...
Supplement nimmst, was wir vielleicht noch nicht kennen, der Sommerfeld.
Du kennst sie alle, Holger, die Supplements.
Holger ist ja schon irgendwie das prädestinierte Testimonial für Supplements.
Ja, genau.
Ich bin ja vor zwei Jahren 50 geworden.
Ich bin auch in Podcast-Rente gegangen.
Das hat mir auch wieder ein bisschen mehr Zeit gegeben.
Damals letztendlich habe ich nur Familie, Firma und Podcast gemacht.
Dann habe ich wieder ein bisschen mehr Sport gemacht.
Hab aber leider Gottes nach dem Sport, hab ich immer Appetit gehabt und auch gedacht, ich hab's mir verdient.
Das hat mich dann vielleicht sozusagen so ein bisschen fitter gemacht, aber nicht gerade sozusagen sehr schlank.
Und dann hab ich, um diesen Kreis zu durchbrechen, da zu einer dieser Wunderspritzen gegriffen.
Hier an der Stelle, normalerweise bei euch ja immer der Hinweis, das sind keine Anlagetipps und so weiter und so fort.
Hier, glaube ich, muss zugeben, weder Nando noch Holger noch ich, Mediziner.
Das sind auch keine Gesundheitstipps hier.
Und jetzt muss man auch sagen, viele Leute haben da Nebenwirkungen.
Bei vielen Leuten funktioniert es nicht gut.
Und bei mir keine Nebenwirkungen mit einer geringen Dosis und einer geringen Frequenz.
Was heißt geringe Frequenz und Dosis?
Du haust dir das ins Bein rein, richtig?
Oder wie macht man das?
Ich haue mir das in den Bauch rein.
In den Bauch?
Bauchfalte, klar.
Und langsam fängt dieser Podcast an, nicht mehr jugendfrei zu sein.
Ja, okay, haust du rein.
Und Frequenz ist dann eher sozusagen alle 10, 11 Tage.
Und meine Dosis ist so ein Drittel von der Max-Dosis.
Und das funktioniert bei mir top, top, top, weil ich dann halt nach dem Sport nicht diesen...
sag ich mal.
Heißhunger hat.
Der Heißhunger ist weg.
Und dazu noch, ich hatte früher immer dieses, sorry jetzt für die Hörer, wieder so ein Anglizismus, dieses Rolling Horizon Problem.
Ja, ich habe immer Geschäftsessen gemacht und habe immer gesagt, morgen höre ich damit auf.
Also ich habe immer gesagt, ich fange morgen damit an.
Und damit kriegt man natürlich nie Erfolgserlebnisse.
Nach dem Sport was essen und dann Geschäftsessen.
Und dann habe ich es geschafft, dann kamen die ersten Erfolgserlebnisse und dann habe ich die Maßnahmen nicht immer auf morgen verschoben, sondern habe, und da haben natürlich manche Geschäftspartner sich gefragt, ob ich jetzt noch Atten am Zaun habe, habe gesagt, können wir zusammen spazieren gehen?
Und so habe ich halt tatsächlich statt irgendwie Mittagessen und Abendessen, habe ich Spaziergänge mit Geschäftspartnern gemacht.
Und dann kommt man irgendwann, statt in der Todesspirale zu sein, kommt man dann in positive Effekte.
Und das hat bei mir sehr gut geholfen.
Aber auch da hier, ich glaube, wissenschaftlich ist es da, sieht die Empirie so aus, dass da viele Leute wieder in alte Muster zurückfallen und auch wieder zunehmen.
Also daher, noch ist der Tag nicht vorbei und schauen wir mal, ob ich auch noch in zwei Jahren so fit aussehe.
Ja, ja, der Jojo-Effekt.
Wir werden das beobachten.
Aber vielleicht kannst du noch sagen, weil für alle Freunde, die jetzt in Essen wohnen, gibt es da so eine Route, die man lang geht, wo man so schön lang geht und dann richtig gute Geschäfte machen kann dabei?
Oder hast du festgestellt, geht man so an großen Straßen lang und dann wird das Gespräch so und so oder führst du die Leute unterschiedlich lang, je nachdem, was du für ein Gespräch führen willst?
Ich muss nicht fair sagen, viele Geschäftspartner präferieren dann doch das Meeting im Meetingraum.
Die sagen dann halt, okay, dann müssen wir nicht essen gehen, dann lass sie im Meetingraum treffen.
Das ist aber würdelos.
Dann geht man lieber essen.
Aber ich glaube zum Schluss, was noch pragmatischer ist, was natürlich auch schon viele Leute vorher gemacht haben, ist halt, wenn du Telefonate hast, wo es jetzt nicht unbedingt einer Videokonferenz bedarf, kannst du natürlich auch mal sagen, ich gehe eine Stunde um den Block, um halt dabei zu telefonieren.
Ich habe einen Freund, der schafft das gerade ohne Spritze, was natürlich mir noch mehr Respekt abfordert.
Also ich habe da geschummelt.
in meinen Augen.
Und der macht am Tag 12.000 Schritte und notfalls läuft der beim Telefonieren um den Häuserblock.
Da geht es einfach nur darum, 12.000 Schritte und jedes Telefonat, der läuft um den Häuserblock.
Ich glaube, da werden viele Leute glauben, der ist, viele seiner Nachbar denken wahrscheinlich, der ist ein bisschen problematisch.
Er redet immer und läuft um den Häuserblock.
Aber zum Schluss hat der das geschafft, abzunehmen.
Und natürlich muss man auch fair sein, in der Sekunde, wo du das Abnehmen nur durch mehr Bewegung schaffst, bleibst du noch fitter.
Wenn du abnimmst über die Spritze, hast du natürlich immer die Thematik, dass du auch Muskelmasse abbaust.
Und daher ist natürlich weiterhin, ich habe geschummelt und die bessere Methode, lieber Hörer, ist es einfach Bewegung, Bewegung, Bewegung.
Und der alte Trick, der günstigste Trick ist ja weiterhin nach meinem Verständnis um 11.30 Uhr zwei Liter Wasser trinken, damit den Magen füllen und das gleiche nochmal um 17, 17.30 Uhr tun, um das vom Abendessen zu machen.
Okay, das ist ja nochmal ein guter Trick.
Ich habe auch noch einen Trip, um das Ganze steigen kann.
Treppensteigen.
Treppensteigen, genau.
Das machen wir auch hier immer.
Ja klar, kein Lift.
Kein Lift, ja.
Beim Telefonieren gehen, ganz klar.
Das war mir auch vorher alles transparent.
Bei mir musste ich einmal diese Spirale durchbrechen.
Ich habe mir immer gesagt, morgen fange ich an.
Das Rolling Horizon Phänomen, das finde ich gut, das gefällt mir.
Das klingt auch viel besser als dieses Verschiebe und nicht auf morgen.
Ich habe beim Mittagessen mir ungefähr hundertmal gesagt, das ist das letzte Tiramisu.
Hundertmal.
Und das ist natürlich irgendwie...
Und da musste ich dann irgendwann ehrlich zu mir sein und ich habe es ungefähr ein Jahr so versucht mit Sport und so weiter.
Und dann habe ich irgendwie von einem guten Jahr gesagt, so, das funktioniert nicht.
Na, muss ich jetzt sozusagen einmal schummeln.
Oh, super.
Wenn das Schummeln quasi der entscheidende Stupser war, ist doch gut.
Ja, genau.
Manchmal braucht es auch so einen leichten Nudge.
Das ist ein leichter Nudge.
Und jetzt hier noch als Tipp, wer jetzt noch zur OMR-Konferenz kommen will.
Ich glaube, die Warteliste, da werden noch Tickets freigegeben.
Ich hätte vorhin noch mit Philipp gesprochen, weil dadurch, dass er so viele Ticketpakete an die Aussteller verkauft hat und nicht genau weiß, was die Conversion ist, glaubt er, wenn die Tickets nicht eingelöst werden und die Einlösung finden natürlich immer ein, zwei Tage vorher statt, der Gast vom Aussteller bekommt einen Code.
Den Code muss er eingeben auf der OMR-Seite.
Und die meisten Einlösungen ist ja so, dann fragt man die Sekretärin, hast du das schon das Ticket für mich ausdrückt?
Dann sagt die ja, wie jetzt?
Und dann muss die den Code eingehen und das Ticket ausdrucken.
Und deshalb glaubt der Philipp schon noch, dass noch Tickets freigegeben werden.
Also daher, wer Volga, Nando und mich sozusagen mit unseren Astralkörpern sehen möchte, dann denkt er die...
Kreatin gestählt, kann ich sagen.
Kann auf jeden Fall noch auf die Warteliste sich setzen und dann mitmachen.
Und wichtig ist, wir haben ja da sogar eine Vorführung.
Wann ist das, Sommerfeld?
Wir sind am Mittwoch.
Mittwoch 10 Uhr.
Am Mittwoch 10 Uhr.
Haben wir irgendwas, haben wir irgendwie...
Haben wir alles auf Aktien auftritt.
Haben wir alles auf Aktien auftritt.
Da musst du als Sven Schmidt, als Stammgast dann irgendwie auch als Klakör da sein.
Und ihr seid auf welcher Bühne?
Das ist irgendwie so ein Axel Springer Areal.
Wir haben es nicht auf so einer HBO-Bühne oder weiß ich nicht, wie die alle heißen.
Aber dann komme ich auf jeden Fall hier für alle Hörer, Mittwoch 10 Uhr sozusagen.
Da könnt ihr mir dann erzählen, ob ihr diesen Podcast gehört habt, wenn ihr es geschafft habt.
Und ansonsten, wir machen ja weiter Sportsponsoring.
weil wir gucken müssen, Markenaufbau, insbesondere bei Classifieds, wo die Berührungspunkte jetzt nicht täglich sind, wie jetzt bei Autos und Immobilien, sehr, sehr wichtig.
Und da haben wir auch, böse Zungen würden sagen, neigungsorientiert.
Wir hatten bei Olympia ein eigenes Team, das Team Maschinensucher.
Und da hatten wir Dusel ohne Ende.
Wir haben die beiden Doppel-Olympia-Sieger im Team gehabt.
Johannes Lochner im Bobfahren, Max Langenhahn im Rodel.
Und dann habe ich den Philipp, ich habe es ja gerade schon gesagt, ich kenne ihn ganz gut, aus den Rippen geleiert.
Leistung muss sich ja wieder lohnen, dass wir die beiden Doppel-Olympiasieger auf der großen Bühne am Dienstag zum Auftakt der OMR-Konferenz feiern.
Noch vor dem Wildberger?
Vor dem Wildberger.
Und dann hat der Philipp gesagt, ich dürfte mich auch beim Wildberger an die Bühne setzen.
Aber er hat gesagt...
Darf ich an die Bar setzen?
Nee, an die Bar setzen und muss was fragen.
Das ist super, das machst du.
Dann hat er mich aber gebeten, ja?
Ich möge bitte nichts sagen.
Nur gut aussehen.
Aber die Bar ist doch dafür da, dass man was sagt.
Das ist doch dafür geschaffen, dieses Instrument.
Ich finde das nämlich super, diese Bar.
Du weißt ja, ich habe ja immer so die Tendenz, dann etwaig vielleicht zu frank und frei zu werden.
Und da hat der Philipp dann durchaus Respekt, wenn er wieder einen Bundesminister auf der Bühne hat.
Also daher, wer mich sozusagen schlank und rank sehen will, ja, ich bin bei der Ehrung.
10 Uhr, Dienstag, Eröffnung, große Bühne.
Ich bin bei der Ehrung dabei, wenn die Sportler aus dem Team Maschinensofa geehrt werden.
Stehst du auch oben auf der Bühne?
Ja, oben auf der Bühne.
Die Bar ist auf der Bühne.
Und dann gehe ich an die Bar und dann muss ich noch gucken, ob ich das Wort, was ich in Philippi gegeben habe, riskiere.
Und dann doch noch eine Frage zur Digitalisierung stelle.
Vielleicht kann ich auch nicht die Frage stellen, ob er schon an den Behörden verzweifelt ist, der arme Mann.
Also ich wette, Ich wette, dass der Schmidt eine Frage stellt.
Also das lässt es, ich glaube, das lässt es.
Okay, ich bin gespannt.
Du kannst ja noch eine gute Frage einfallen lassen.
Ich hoffe, ihr habt auch eine Fragerunde am Mittwoch um 10 Uhr bei euch am Stand.
Du kannst ja immer reinrufen.
Du bist Stammgast.
Du hast da einen Freibrief.
Aber es ist leicht zu merken, Dienstag 10 Uhr, Mittwoch 10 Uhr.
Und du stehst dann wieder auf der großen Bühne und guckst wieder zum Publikum und kannst dann wieder sagen, jeder zwei.
Ich muss natürlich fair sagen, ich befürchte, dass Dienstag, Mittwoch um 10 ist ja alles voll, weil alle den Vortrag von Philipp hören wollen.
Nein, das war es 10.20 Uhr.
Wir haben extra unsere Dinge verschoben.
Oder 10.50 Uhr erst.
Ich weiß, der war früher immer am ersten Tag.
Der ist am zweiten Tag.
Und ich hoffe jetzt, dass der Wildberger stark genug ist, den Saal zu füllen, dass die Ehrung von Langenhörnern und Lochnern vor einem vollen Haus stattfindet.
Und dann kann ich jemandem sagen, liebe Jungs, alle, die von AI betroffen sind, werdet Bobsportler oder Rodelsportler.
Auf jeden Fall.
Das sind doch die Leistungsträger.
Und bitte nicht Biathlet.
Obwohl, wo jetzt der erste Roboter irgendwie Marathon gelaufen ist, in weiß ich nicht, was für einer Zeit.
Da kann man auch mal Bob fahren.
Ich weiß nicht, ob so ein Bob-Fahrer, so ein Bob-fahrender Roboter.
Ich glaube, das Beispiel war letzte Woche eher der Tischtennis-Roboter, der durch die Presse ging.
Der war auch da, der Tischtennis-Roboter.
Von Sony war der.
Der war ziemlich cool, das stimmt.
Das ist ja schwerer.
Weil du ja auf den Gegner reagieren musst.
Das ist, glaube ich, noch mal eine größere Kunst als jetzt ein Marathon-Roboter.
Also ich glaube, in der Robotics-Welt hatte das noch mal eine höhere Aufmerksamkeit.
Aber Jungs, ich gucke auf die Uhr und ich sage ja immer, wenn die Podcasts schon Filmlänge erreichen...
dann mache ich mir mal Sorgen, dass viele Hörer vorher abgebrochen haben.
Nee, haben sie nicht, das tun sie nicht.
Das ist das Schöne bei uns.
Die Leute sind gewohnt, dass sie zwei Stunden zuhören.
Und du hast ja früher immer gesagt, Inlandsflug.
Inlandsflüge gibt es ja nicht mehr quasi.
Insofern ist es jetzt eine Inlandszugfahrt und wir haben einfach eine etwas verlängerte Zugfahrt.
Aber wir haben die Botschaft verstanden, Sven.
Wir haben die Botschaft verstanden und insofern sagen wir vielen Dank, dass du da warst.
Wir freuen uns, uns persönlich zu sehen.
Und sagen, schön, dass du aus deinem Podcast Rente rausgefunden hast.
Und ich weiß gar nicht, wenn das so weitergeht mit der Fitness, wie er dann aussieht in zwei Jahren oder in einem Jahr, wenn er nicht wiederkommt.
Dann kaufen wir beide uns diese neuen Adidas-Schuhe, die ja, glaube ich, sogar den Börsenkurs erhöht haben, wenn ich mich nicht täusche.
Das stimmt, das stimmt.
Und ich glaube, wenn ich es nochmal schaffe, in meinem Alter dann unter vier Stunden zu laufen, ist das wie jetzt der Kollege, der unter zwei gelaufen ist.
Wo bist du denn, Holger?
Ich weiß das gar nicht.
Ich bin Marathon.
Mein schnellster Marathon war 3 Stunden 17.
Oh wow.
Der zweitschnellste war 3 Stunden 22.
Aber da war er 12.
Da war ich aber schon etwas jünger noch.
Und der drittschnellste war 3 Stunden 42 oder 45.
Ja, drei habe ich nur geschafft.
Aber das hat doch gereicht.
Diese beiden Läufer unter zwei Stunden in London beim Marathon letzten Sonntag.
Da sagen hier alle, dass diese Carbon-Schuhe von Anidas...
ein Treiber dafür waren.
Also daher glaube ich, sehe ich beim Reuger mit den Nahrungsergänzungsmitteln, Kreatin, den Adidas-Schuhen, sehe ich auf jeden Fall die 3-Stunden-Marke machbar.
Das glaube ich auch.
Das muss drin sein.
Also ich bin jetzt kurz davor zu sagen, Reuger, der Philipp macht ja aktuell diesen Laufclub, den er ja auch über soziale Medien und so weiter.
Ich frage mich gerade, ob wir anbieten sollen, Mittwochmorgen um 7.
um die Außenalster mit Holger und Sven.
Können wir machen.
Mache ich mit?
Dann müsste ich nur meine TV-Kolumne absagen.
Das würde ich aber machen dafür.
Wenn du das Rennding machst, dann sage ich das ab und dann machen wir hin.
Das ist so, wir beide posten am Samstag auf LinkedIn diesen Podcast und wenn der oft genug geteilt und kommentiert wird und genug Leute sagen, sie sind dabei, dann machen wir am Mittwochmorgen den Laufclub.
wo die Leute schon dich bewundern dürfen, mich mittragen dürfen.
Ja, das ist gut.
Und du verrät schon die Aktientipps, die ansonsten erst um 10 verkündet werden.
Sehr gut.
Das machen wir ohne Aktien-Tipps.
Wir würden nur rennen und würden uns über irgendwie sonstige Sachen unterhalten.
Das ist super.
Ich habe schon mit Philipp Janewette, dass wir mit Klimmzüge, das ist bis Jahresende, er macht 16 derzeit, aber ich hänge da noch bei 7 an der Stange.
Das klappt mal nicht so richtig.
Aber dann noch mehr Kreatin?
Geht auch nicht mehr?
Wie viel Gramm nimmst du pro Tag?
5 Gramm.
Das scheint so der richtige Maßstab zu sein.
Das ist so das Maximum.
Mehr wirst du nicht haben, sonst macht der Magen nicht so lustig.
So ist es.
Das und Magen rumpelt irgendwann.
So, jetzt haben wir sogar nach dem Tipp gegeben.
Sehr gut.
Jetzt kann nichts mehr kommen.
Vielen Dank, dass du da warst.
Und bis demnächst hoffentlich.
Bis in wenigen Tagen.
Wir sehen uns persönlich, aber für den Podcast.
Gerne, gerne, gerne.
Jungs, vielen Dank für die Einladung.
Top.
So, das war also der Klartext der liebe Holger.
Ja.
Was hast du mitgenommen?
Ich habe drei Thesen mitgenommen.
Schieß los.
Die eine Geschichte ist, den Mehrwert, den sich jeder einzelne Mitarbeiter suchen muss im KI-Zeitalter, das finde ich schon eine spannende Frage.
Dann habe ich mitgenommen, dass das Homeoffice zum Nachteil wird im KI-Zeitalter, weil das natürlich dann auch ein Agent machen kann, wie du dich nie in der Firma sehen lässt.
Zumindest bist du eher disruptierbar.
Und das Dritte fand ich diese These mit den Mit den Plattformen, die fand ich extrem spannend.
Welche Plattformen werden härter angegriffen und welche kannst du nicht angreifen, so wie Kleinanzeigen.
Das Kleinanzeigen, die am wenigsten disruptierbarer Plattform ist, das finde ich schon eine sehr spannende Idee.
Was habe ich mitgenommen?
Die Feiertage finde ich interessant, so denke ich auch immer, aber ich glaube, das ist so ein bisschen die Sicht der Arbeitgeber.
Ich meine, nun sind wir keine Arbeitgeber, aber ehrlich gesagt, ich finde es auch immer extrem schwierig, wenn man jetzt verantwortlich ist in der Redaktion, so wie ich.
Es ist immer sehr schwierig, um diese Feiertage rumzuplanen.
Es ist keiner mehr da, im Zweifel, so wie es auch am 1.
Mai.
Gestern, dann war ich irgendwie einer der wenigen, die noch gearbeitet haben.
Also es ist irgendwie niemand da.
Die Arbeit muss trotzdem gemacht werden und irgendwie stören diese Feiertage.
Oder meiner Frau geht das auch so.
Die ist selbstständig und die muss die Arbeit trotzdem machen und hat dann immer einen Tag weniger Zeit.
Aber ich glaube, das ist so ein bisschen auch diese Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Sicht.
Aber ich weiß nicht, ein, zwei Feiertage können wir ruhig darauf verzichten.
Würde mir jetzt nicht wehtun.
Oder?
Jetzt hat er zum Schluss, der Sommerfeld hat ja noch ein Thema aufgemacht.
Also wir sind ja hier gerade, ich bin ja gerade unterwegs hier in Erfurt und ich sagte, am 1.
Mai war hier, dieser Feiertag war für die Gastronomen der Stadt Erfurt wirklich ein, wie soll ich sagen, der Umsatzbringer schlechthin.
Also wenn ich sehe, wie viele Leute hier rum sind, ich will nicht sehen, wie viel Bratwurst und wie viel Bier hier irgendwie verkonsumiert worden sind.
Also insofern...
Ja.
Und konntet ihr überall mit EC-Karte bezahlen, lieber Holger?
Nein, es war viel Bargeld.
Komisch.
Aber das Lustige ist, das finde ich das Interessante, dass wenn Lars Klingbeil immer rumgeht und sagt, ja, wir wollen hier mit Steuerhinterziehung was machen, hat er immer andere Leute im Blick.
Das sind die bösen, reichen, superreiche, wein, wen auch immer hat.
Dabei könnte man da wahrscheinlich schneller was finden.
Aber Holger, du willst mir doch nicht sagen, dass Cash-only was mit...
Steuerhinterziehung zu tun hat, das kann ich mir nicht vorstellen.
Also wirklich nicht.
Ich finde es immer interessant.
Das ist der schlechte Empfang mit diesen Geräten.
Das stimmt.
Mitten in der Stadt.
Funktioniert einfach manchmal nicht.
Da hast du recht.
Die mit den Geräten wollen demnächst an die Börse gehen.
Ja, aber nicht in Deutschland.
Ich weiß es nicht.
Italiener sind das, oder?
War das nicht die?
Nein, das war nicht die Nexi.
Die sind ja schon an der Börse.
Nein, wie heißt denn diese SumUp?
Diese Dinger, ich glaube SumUp, die wollten an die Börse.
Aber egal.
Was ich noch interessant fand, und dann machen wir aber auch Schluss, weil es ist schon wieder sehr spät, den AAA-Moment.
Da müsste man tatsächlich mal, also das kann, ich weiß nicht, wie weit, das kannst du besser einstellen, wie weit wir davon im Zweifel noch weg sind und was passieren muss, dass wir es verlieren, das AAA.
Aber wenn wir tatsächlich das AAA verlieren, Ich fand es so lustig, dass die Agentur Fitch gedroht, also es gab auf jeden Fall zuletzt wieder auch in Europa Downgrades, ich glaube Belgien hat eins gekriegt und noch andere, aber ich fand es so spannend, dass Fitch diese Woche Amerika wieder gewarnt hat.
Ja, guck mal, ich meine, die können ihr Geld selbst drucken.
Das ist schon der erste Unterschied.
Das können wir ja nicht, weil wir nach EZB-Gesetzen das nie machen können.
Das Zweite ist, die haben immer noch die Weltleitwerbung, auch wenn die natürlich an Vertrauen verlieren, aber trotzdem haben sie das noch.
Und deswegen finde ich es aber interessant, dass wir als Deutsche da noch so gut bei wegkommen.
Ich bin mal gespannt, wann das dreht.
Es gab bisher noch keine Kommentare.
Bisher, die letzten Kommentare waren ja eher so, man toll ist, die mal investieren.
Und wenn die Schulden gut ausgegeben werden, sind das gute Schulden.
Aber wenn ich mir die Sachen diese Woche angeguckt habe, hätte ich da eher ein anderes Gefühl, dass es eher weniger gute Schulden sind.
Tja, wir wären es.
Vielleicht ist es aber auch alles gar nicht so.
Also es war jetzt keine sehr zuversichtliche Folge, das gebe ich zu.
Jetzt sind wir aber alle auf dem OMR.
Ich kann mir vorstellen, da wird die Stimmung wieder etwas besser, da blickt man etwas optimistischer.
Stimmt, ihr müsst alle kommen.
Das ist Dienstag, nee, Mittwoch um 10.
Ach ja, stimmt, wir müssen noch trommeln für alles auf Aktien.
Kannst du sagen, welche Halle das ist?
Das wollten wir doch vor der Folge machen.
Nee, das weiß ich nicht tatsächlich, welche Halle das ist.
Auf jeden Fall ist alles auf Aktien.
Wir haben ja noch...
Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.
Also Lea und Daniel sind in dieser Woche am Start und die können noch am Montag und am Dienstag in der Folge sagen, wo alles auf Aktien zu treffen ist.
Das kriege ich noch, das bekomme ich noch raus.
Auf jeden Fall sind wir auf der OMR.
Dienstag 10 Uhr.
Mittwoch 10 Uhr.
Entschuldigung.
Mittwoch 10 Uhr.
Im Zweifelsfall würden wir es auf sozialen Medien, bei LinkedIn oder wo auch immer noch.
Genau, wir machen das auf LinkedIn, Holger.
Du auch?
Ich nicht.
Mach du mal bitte.
So, komm, also wie gesagt, ihr habt das Vergnügen in der kommenden Woche alles ab 18.
Es gibt ja ganz viele Zahlen auch.
Es gibt noch weiter gute Zahlen.
Also insofern ist Verspannung weitergefordert.
Daniel und Lea werden das betreuen, werden das analysieren, werden euch da schlau machen und das wollt, dürft und könnt ihr nicht verpassen.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und Lea und Eckart gibt es dann am Montag bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.
