# Big Tech Earnings: AI Cloud Margins & Ad Tech Shifts

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-05-02

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 558 am 2.
Mai 2026.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Und diese Woche war die große Big Tech Earnings Woche.
Ich gehe davon aus, dass du dir alle Zahlen angeguckt hast und mir erklären kannst, ob die Party weitergeht.
Ich habe nur so oberflächlich gesehen, eine Aktie ist ganz gut gelaufen bei den anderen.
Mal gucken.
Aber vorher noch so ein paar kleine News.
Glaubst du, dass die OMR vielleicht für den einen oder anderen Besucher ein bisschen unangenehm wird nach dem Announcement am Montag?
Hat das Auswirkungen?
Genau, ich habe diese Woche auf LinkedIn gesehen, dass Entropic für den 5.
Mai, das ist der Dienstag tatsächlich, um 11 a.m.
Eastern müsste 5 oder 6 Uhr abends sein, da geht es um den Sektor Financial Services explizit.
Also genannt wurde es The Briefing, Doppelpunkt, Financial Services, Livestream, 5.
Mai von Entropic und sie sagen, sie werden zusammen mit Executives aus den größten Finanzinstituten der Welt.
Darüber sprechen, what's next for financial services, including new product announcements, live demos and customer deployments at scale.
Wir wissen ja, dass Entropic und sicherlich auch OpenAI in der Vergangenheit mehr und mehr ihre Modelle auch mit Experten wissen, unter anderem auch von Investmentbankern trainiert hat.
Ich habe jetzt so ein bisschen scherzhaft drunter geschrieben, vielleicht sollte man Montag noch schnell den Financial Sector und Consulting shorten.
Kann natürlich auch sein, muss man vorsichtig sein, wie immer.
Es ist kein Trading Advice, wie immer.
Es kann natürlich genauso gut sein, dass sie irgendeine Solution bauen, die uns jetzt alle glauben lässt.
Die Banken können alle zwei, drei Lehrer Mitarbeiter rausschmeißen und wären noch profitabler als vorher schon.
Wobei man sich dann fragen muss, ob eine Bank nicht auch nur noch Technology Stack irgendwann wird.
Und dann wäre es eben noch mehr als so schon von Disruption betroffen.
Also ich würde mal vorsichtig skeptisch bleiben für den Banking-Sektor am Dienstag.
Wie das dann kommt, verfolgen wir, was das ist.
Das wird dann ein bisschen der Table Talk beim OMR 100 Dinner vielleicht.
Ich bin gerade am überlegen, wir müssen ja Dienstag noch aufnehmen.
Sollen wir dann kurz vor dem Dinner bei dir im Hotelzimmer ein bisschen...
Ach, das müssen wir auch noch machen.
...ein bisschen talken?
Macht wahrscheinlich am meisten Sinn.
Wir machen ein Live-Reaction-Video zu der Live-Übertragung.
Ja, geht ja nicht anders, ne?
Nee.
Mittwoch muss man ja was hören, um wieder nüchtern zu werden, um den Hangover auszutrainieren.
Gut, dass wir Mittwoch nochmal einen vollkommen nützlosen Podcast aufnehmen, der Freitag dann eh nicht mehr aktuell ist, aber egal.
Den hauen wir Donnerstag raus, als Premium.
Nee, den hängen wir Freitag hin ran.
Mittwochabend reißen wir die Purple Stage ab auf der OMR.
Wer die mit abreißen will, kann da nochmal vorbeischauen um 17 Uhr oder so.
Ja, 17.10 Uhr ist mit Kuschlik, weil da passen 1500 Leute rein.
Also ja, wir freuen uns.
Also ich freue mich.
Ich weiß noch nicht so ganz genau, ob du dich freust, aber du musst leider auch kommen.
Du hast dir das eingebrockt.
Ich gehe davon aus, dass du das dann auch durchmoderierst.
Die halbe Stunde kriegen wir locker durch.
Wettest du dagegen?
Also Banking-Sektor positiv oder negativ am Dienstag?
Ich glaube tatsächlich positiv, weil die Brand von dem Banking-Sektor möchte man doch immer noch haben.
Aber es wird wahrscheinlich noch schwieriger für junge Talente dort anzufangen.
Damit räume ich auch mal auf in dem Vortrag.
Kleiner Teaser schon.
Die Entry-Jobs sind bedroht und bla bla bla.
Sehr schön.
Aber Podcaster sind auch bedroht, weil jetzt wird jede Webseite zu einem Podcast.
Was muss man machen, um die letzten Leute, die noch Geld verdienen auf der Welt, nämlich irgendwelche AI-Engineers im Silicon Valley, dazu zu bringen, es auszugeben?
Hat sich Amazon gefragt, behaupte ich jetzt mal, und überlegt, warum machen wir nicht Mini-Podcasts für Produkte?
keine Ahnung, eine Sonnencreme oder eine Monitorhalterung.
Und dann kannst du dir jetzt in zwei Podcast-Hosts darüber erzählen lassen, was die Features dieses Produkts sind und warum du genau das kaufen solltest.
Uns wurden fliegende Autos versprochen und Haushaltsroboter, was wir bekommen sind.
Podcasts über chinesische Produkte auf Amazon.
So ein bisschen, also Notebook LM by Wish bestellt, würde ich sagen.
Mit Wish kombiniert, ja.
Also anstatt, dass du irgendwelche Academic Papers oder so Notebook LM von Google gegeben hast, kannst du dir jetzt erklären lassen, warum ausgerechnet dieses Produkt für dich sinnvoll ist?
To be fair, ich bin gar nicht darauf gekommen, aber du hast gerade gesagt, jede Website wird jetzt zum Podcast.
Das ist natürlich gar nicht so doof, dass man sagt, also Amazon könnte es A3 noch anbieten, als quasi Live-Kaufberatung.
Genau, die Technologie dahinter ist sowas wie Notebook-LM oder vielleicht nutzen sie sogar Notebook-LM.
Das ist technologisch gar nicht so schwer.
Ja, aber vielleicht wäre das tatsächlich ein Feature.
Ich sehe jetzt ehrlich gesagt die Nachfrage nicht so brutal.
Andererseits in einem Browser, sagen wir, ich weiß auch wieder zu einfach nach, das sind alles so Use Cases.
Also ob das jetzt Amazon hilft, ich meine, es kostet sie nichts, das zu probieren oder wenig, das zu probieren.
Aber das ist halt, glaube ich, so ein Commoditized Use Case.
Also jeder Browser wird irgendwann vielleicht so einen Button haben, der heißt, lies mir die Website als Podcast vor oder mach hier einen Podcast drauf.
Was schon komisch ist, dass das so jetzt zur Standardform von Informationskonsum wird.
Aber die andere Sache, die ich dachte, wo das schon spannend wäre, Amazon hat ja mal einen relativ starken Push mit Amazon Music in die Podcast-Welt gemacht und ins Musik-Business.
Ich glaube, sie sind da nicht über 5% Marktanteil hinausgekommen, wenn ich das nach wie vor richtig einschätze.
Aber vor dem Hintergrund wäre es natürlich schon spannend.
Stell dir vor, Amazon weiß ja, was du gekauft hast.
Du bist mit deinem Amazon-Account eingeloggt.
Und jetzt würdest du in Audible, in Amazon Music, in Amazon Podcast auf einmal wirklich quasi on the fly, ad hoc, Werbespots zu ganz konkreten Produkten, die Amazon dir empfehlen will aufgrund deines Kaufverhaltens oder deines Suchverhaltens oder deines Bewegungsverhalten oder was Alexa mitgehört hat oder was auch immer, in deinen Podcast reinlabern und sagen, bestellst jetzt, indem du Ja sagst, wäre schon vielleicht ein ganz gutes Werbefeature.
Also das würde den Audiomarkt halt, ich sage nicht, dass das besser performt als Host-Red-Ads, aber das könnte natürlich ein spannendes Format für den Audiomarkt sein, wenn du quasi jedes Produkt der Welt in einen Werbespot verwandeln kannst.
Und das voll dynamisch ausspielen mit Hilfe von Targeting-Daten, die eigentlich nur Amazon hat, würde ich sagen, fände ich gar nicht so blöd.
Retargeting mit Podcast-Werbung, ich könnte mir nichts Schlimmeres vorstellen.
Guckst du dir ein paar Unterhosen auf Amazon an und dann sagen die die ganze Zeit, weil tighty-whities.
Ich sage ja nicht, dass es cool wird, aber ich sage, dass es kommerzielles Potenzial hätte auf jeden Fall, das zu bauen.
Also, guck mal, was hat Retargeting eigentlich?
Gut, bei Retargeting, da ist das Gute, dass die Werbemittel schon vorlagen.
Da hat wirklich nur das Targeting dahinter gefehlt und die Möglichkeit, auf dritten Webseiten relativ schnell fremde Inhalte auszuspielen, sowas dann halt über JavaScript und so weiter sowieso easy konntest.
Und das gleiche baust du jetzt quasi für den Audio-Markt.
Wenn du es für Audio kannst, kannst du es auch relativ schnell für Werbespots.
Also aus einem Produktbild einen automatisierten Werbespot bauen, mit sowas wie Grog Imagine im Hintergrund quasi, auch super easy.
Und ich schwöre dir, wir werden das sehen.
Dass hier die ganzen Unilevers und so noch extra Spots für Digital TV oder Video on Demand produzieren, ist ein Ding der Vergangenheit.
Das wird in Zukunft alles on the fly.
Also Brand Safety und sowas ist natürlich ein Thema.
Ein paar Produkte möchte man bestimmt sicherlich vorher mal testen, weil man eine große Marke ist.
Aber wenn ich hier irgendeinen China-Booms auf Amazon vertreibe, dann spiele ich mich automatisch auch über Amazon TV aus, solange es meine Umsätze hochtreibt.
Ich kann mir vorstellen, das ist ein erster Test in die Richtung.
Ist, ob es dann funktioniert, ist eine andere Frage.
Aber man sollte immer auf meine Predictions hören, wenn es um Amazon geht.
Weil...
Ich habe hier noch nicht die Banden.
Victory Lab.
Pip macht wieder eine Victory Lab.
Endlich ist es soweit.
Es hat nur fünf Jahre gedauert.
Victory Lab.
Es hat genau zwei Jahre.
Auf den Tag genau.
Ich habe meinen französischen Praktikanten Claude gefragt.
Und er hat gesagt...
Ich habe einen klaren Treffer gefunden.
Philipp Klöckner hat in der Folge 350 des Doppelgänger Tech Talk Podcast vom 4.
Mai 2024, also fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, genau über dieses Thema gesprochen.
Im Kontext einer Diskussion über Amazon Q, das ist das KI-Tool von Amazon, was sie damals gebaut haben, fragte er sich, ob Amazon mehr und mehr ihrer internen Tools noch verfügbar macht.
Gerade bei HR dachte ich mal, dass sie es machen.
Zitat.
Seine Argumentation, Amazon habe 1,5 Millionen Mitarbeiter weltweit und damit mehr Menschen eingestellt, als die viele großen Plattformen und Tools, die es in der HR-Welt gibt.
Daraus leitet er ab.
Von daher könnte man überlegen, ob es nicht sozusagen auch ihre HR-Ökosysteme zum Beispiel mal Dritten anbieten.
Kann HR, Admin, Recruiting sein oder was auch immer.
So, das habe ich gesagt.
Und dann hat Amazon ohne viel Aufhebens...
Ich habe es auch nur mitbekommen, weil es jemand auf Discord gepostet hat.
Vielen Dank dafür.
Ein Video auf YouTube gepostet, das da heißt Introducing Amazon Connect Talent.
Und es ist mehr oder weniger die Hiring-Solution, ob es die ist, die Amazon selber nutzt, weiß man nicht.
Es ist wohl wahrscheinlicher, dass sie eine Solution, die sie selber eh schon gebaut haben, zur Verfügung stellen, als dass sie jetzt extra in den HR-Markt gehen wollen und was gezielt dafür gebaut haben.
Wie gesagt, die Logik ist klar, Amazon hat schon immer seine eigenen Kostenfaktoren und seine eigenen Produkte dritten zur Verfügung gestellt, um Geld damit zu machen.
So ist AWS entstanden, so ist Logistik-Fulfillment bei Amazon und so weiter entstanden.
Das macht nur genauso viel Sinn, dass wir irgendwann mal vielleicht ein ERP, da so vor sollte sich SAP natürlich in Acht nehmen, oder eine Hiring-Solution oder HR-Solution von Amazon sehen und genau das kommt jetzt.
Und ich würde sagen, die meisten großen HR-Plattformen können nicht von sich behaupten, dass sie 1,5 Millionen Jobs geschaffen oder vermittelt haben.
Und deswegen, man kann, glaube ich, davon ausgehen, dass Amazon die Expertise hat.
Es hat für sie keine großen Grenzkosten, das anzubieten.
Andere werden darauf vertrauen, dass das wertvoll ist.
Es hat insofern die neuesten Features, dass man so ein bisschen automatisiert Interviews führen kann.
Also es geht im HR-Markt natürlich ganz viel um Geschwindigkeit.
Und dass man da zum Beispiel...
den Kandidaten oder die Kandidatin sehr schnell zurückruft mit einer KI-Stimme, würde ich sagen, kann ein entscheidender Vorteil sein.
Also in dem Moment, wo jemand eine Bewerbung abschickt, ist die Motivation am höchsten, ist die Bereitschaft, auch am stärksten den Job anzunehmen.
Zwei Wochen später kann man schon wieder rumgeschoppt haben, Gegenangebote haben, was weiß ich.
Stell dir vor, du wirst einfach fünf Minuten, nachdem du eine Bewerbung abgeschickt hast, angerufen und sagen, hat uns super gefallen, wir haben hier noch drei, vier Fragen.
Und dann sagen wir ihnen gleich zehn Minuten später, ob sie in der nächsten Runde sind.
fände ich ein gutes Produktversprechen.
Ich glaube an was Ähnlichem.
Ich muss da gucken, ob das schon Public ist.
Ja, also zu mir steht die Webseite.
Also ich weiß nicht, ob die wollen, dass sie das sagen, aber meine Beteiligung HeyJobs hat mit LVA AI schon was ganz Ähnliches gebaut.
Und früher rausgekommen als Amazon damit ein paar Tage.
Ich frage dann hinterher nochmal, ob das überhaupt schon Public ist.
Jetzt ist es Public.
Genau, aber man kann sich Elverjahr anschauen oder Amazon Talent Connect und so ein bisschen verstehen, wie das aussieht.
Ich würde auf jeden Fall sagen, dass das die Zukunft des Recruiting in gewissen Märkten ist.
Vielleicht nicht in jedem Bereich, aber da, wo Amazon heiert oder da, wo wirklich ein Großteil der Workforce in Zukunft noch geheiert wird und wo auch viel Fluktuation ist und man regelmäßig neu heiern muss und wo es auch absolut einfach um Geschwindigkeit geht, wo es vielleicht auch darum geht, einen Prozess mal in verschiedenen Sprachen anzubieten.
Ich nehme an, Amazon wird auch das können.
Elva kann es auf jeden Fall.
Also du kannst einfach jemanden auch auf Polnisch interviewen, obwohl du nicht mal einen polnischen Recruiter hast.
Es gibt ja Jobs, wo Sprache relativ wenig Rolle spielt.
Würde ich schon sagen, dass das die Zukunft des Recruiting ist.
So, jetzt aber genug Werbung.
Ja, ich bin auch ein bisschen hängen geblieben bei Podcast für alle Seiten.
Die letzten Tage posteten ja alle, was so das Programm ist, das sie besuchen auf der OMR.
Ich hätte gerne so einen Callcenter-Agent, mit dem ich über die Agenda sprechen könnte.
Also mit dem ich mich so austauschen könnte.
Das wäre doch eigentlich ein super Marketing-Gag für irgendeine von diesen AI-Callcenter-Firmen, dass ich mich mit denen unterhalten kann.
Das ist ja einfach nur ein Chatbot.
Also ein klassischer Customer-Service-Chatbot, der nur einmal die Webseite verstehen muss.
Hast du mal versucht, mit Claude zu sagen, er soll die Webseite mal inhalieren und mit ihm das zu besprechen?
Hast du rausgeguckt, was für tolles Wetter ist?
Ich mache gar nichts mit Klot jetzt.
Das Wetter ist zu schön.
Meinst du, das soll ich selbst machen?
Es macht bestimmt ein Hörer bis morgen früh.
Wir nehmen für euch natürlich bei 30 Grad am Tag der Arbeit auf und lassen auch diesen Feiertag verstreichen im Sinne des Podcasts, worunter außerdem wieder die Vorbereitung meiner Slides leidet.
Aber ich habe ja noch zwei Tage.
Genau, und ich habe gehört, du hast den Newsletter outgesourced.
Wie ihr schon wieder alle untereinander schnattert.
Wahnsinn.
Du arbeitest, wir schnattern.
Ja, genau.
Apropos schnattern.
Ich habe noch eine weitere eher kleine Produktankündigung gelesen, die ich aber ganz interessant fand.
Und zwar hat Google announced am 30.
April, dass das Feature Preferred Sources jetzt in allen Sprachen verfügbar ist.
Preferred Sources ist einfach gesagt, du kannst deine Newsquellen so ein bisschen vor Und ich will mal erklären, warum das wichtig ist.
Also ich suche jetzt irgendwie Google Earnings, Reddit Earnings, Meta Earnings oder sowas.
Und dann findet man regelmäßig in der Newsbox Publikationen, die man eigentlich meiner Meinung nach, also die ich nicht lesen möchte und auf die ich jedes Mal nicht reagiere.
Also irgendwie Finanznachrichten, Finanznet, irgendwas, Investment Trading 360, Trading View, Investing.com, diese ganzen KI-Slop.
verseuchten, ja, Pressedienste im besten Fall oder schlimmer Foren oder keine Ahnung.
Und die will ich eigentlich gar nicht in meinen News haben.
Und was Google, wie heißt das, Preferred Sources mir erlaubt, ist, wenn ich neben diesen Top-Stories in den Ergebnissen, also man aktiviert das, indem man bei Google neben den News-Ergebnissen auf Top-Stories auf so ein kleines Icon tippt.
Das ist relativ gut versteckt, ehrlich gesagt.
Ich erkläre auch gleich, warum das, glaube ich, gar nicht so prominent ist.
Also ich habe da für mich jetzt zum Beispiel definiert, ich möchte immer privilegiert Storys vom Wall Street Journal, Financial Times, Bloomberg Reuters, Washington Post, New York Times, was habe ich vergessen?
The Information, sowas lesen.
Dann sozusagen bei jeder nächsten Suche werden die entweder zusätzlich angezeigt oder News-Ergebnisse werden dadurch ersetzt, wenn ich das richtig sehe.
Und das ist eigentlich genau, was ich will.
Und jetzt muss man sich mal natürlich fragen, warum Google das machen muss, weil Google weiß ja, längst, dass das meine Preferred Sources sind.
Also Google weiß wahrscheinlich sogar, dass ich diese Zeitung abonniert habe teilweise.
Es weiß aber definitiv, dass ich eine hohe Affinität habe, darauf zu klicken im Vergleich zu anderen Ergebnissen.
Das wissen Sie einmal across the board, also von allen Nutzern, aber Sie wissen es eigentlich auch für mich persönlich, dass ich eine Präferenz für diese Seiten habe.
Sie bräuchten dieses Feature, dass ich das aktiv anklicke.
Brauchen Sie gar nicht.
Also warum machen Sie daraus ein Feature, das ich aktiv selektieren muss?
Also ich muss ja auch sonst nicht in Google-Ergebnissen sagen, Ich möchte lieber Reddit lesen statt Gute Frage Nett oder ich möchte lieber Chefkoch lesen als leckeressen.de oder so.
Also sie zeigen mir die Nachrichten an, die ich wohl sehen möchte.
Was sie ja vollautomatisiert könnten eigentlich.
Sie müssen bestellen, es hat bestimmt irgendwas zu tun mit, dass sie irgendein politisch zeigen wollen, dass sie für alle Sources offen sind oder sowas.
Ja, könnte ich mir auch vorstellen.
Ich frage mich wirklich, warum du das machen solltest, weil technisch es vollkommen überflüssig ist.
Ich glaube, es gibt zwei mögliche Gründe.
Es gibt natürlich vielleicht auch weitere, wir spekulieren nur.
Aber das eine ist, man könnte Filterbubbles vermeiden.
Würde Google automatisch das machen, droht die Gefahr, man würde immer stärker in eine Filterbubble rutschen.
Also ich würde nur noch immer die gleiche Wirtschaftspresse lesen und vielleicht zu selten New York Post.
News und was weiß ich, konsumieren.
Und jetzt muss ich mir das selber selektieren, wobei natürlich dann theoretisch das Gleiche rauskäme, aber Google ist nicht mehr schuld daran, sondern ich habe das dann selber so ausgesucht.
Das ist die eine Sache.
Die andere ist eigentlich ganz ähnlich gelagert, dass man eben sagen kann, dass die Standardergebnisse sehr divers sind, so durchmischt wie möglich und damit nutzt.
Aber in diesen, ich finde eben gar nicht so guten News-Ergebnissen, wo ich immer wieder viel zu viele Quellen, die irrelevant oder nicht reputable genug sind oder AI-Slop nutzen, damit die dann eben doch sortiert werden können, muss ich das eben als Handarbeit machen, weil Google nicht die Verantwortung dafür haben möchte, für mich diese Auswahl zu treffen.
Und ich sehe das schon im Kontext des politischen Klimas in den USA, dass Google nicht die Schiedsgerichtsstelle quasi für News Sources hier sein möchte.
Könnte auch sein, dass es natürlich mit der Wettbewerbssituation mit Verlegern irgendwie zu tun hätte, wäre mir nicht klar, inwiefern das eine Verbesserung darstellen sollte, ehrlich gesagt.
Aber ja, ich würde mir eigentlich wünschen, dass Google in dem Fall besser von mir lernt und mir auf die Finger schaut und dementsprechend meine Top-Story-Newsbox daraufhin optimiert, welchen Quellen ich vertraue.
Weil ich würde sagen, ich muss regelmäßig zweite und dritte, also ich muss, ja doch, das stimmt, ich muss nirgendwo so auf zweite und dritte Suchen machen, wie im News-Bereich.
Also ich gebe Google Earnings ein und ich möchte in dem Fall typischerweise die Kurzzusammenfassung von CNBC und einen tieferen Artikel von Barron's Wall Street oder Financial Times lesen.
Und oft ist das nicht auf der ersten Seite, warum ich dann auf Google News klicke oder eine weitere Suche mache.
Und das ist eigentlich aus der Sicht, auf was Google normalerweise optimiert, eine furchtbar schlechte User Experience.
Weil Googles absolute Aufgabe muss sein, mich so schnell wie möglich zu dem Artikel zu bringen, beziehungsweise in Zukunft.
wahrscheinlich mir diese Artikel in AI-Übersicht zusammenzufassen.
Und selbst da würde ich erwarten, dass sie darauf verweisen, dass sie es aus meinen Sources zusammengefasst haben und nicht aus irgendwelchen.
Aber naja.
Sie wissen wahrscheinlich besser, was du gerne liest, als du es selbst weißt.
Dennoch muss man sagen, dass dieses Feature-Preferred-Sources, wenn man es nutzt, die Google-News-Suche oder Google-News wieder deutlich nutzbarer macht.
Noch schlauer ist natürlich, direkt zu den Webseiten zu gehen.
Das ist vermutlich der bessere Weg, das offene Internet am Leben zu halten, indem man dann direkt die Webseiten ansurft, die man finden möchte.
Genau, damit wären wir auch schon bei den Earnings.
Und ich würde sagen, wir beginnen einfach auch gleich mal mit Google, wo wir im Thema drin sind.
Und ich fange mal rückwärts an, und zwar mit der üblichen schlechten News, nämlich, dass das Google-Network-Revenue um 4% gesunken ist.
wieder dieses Quartal gegenüber dem Vorjahr.
Dabei handelt es sich um den Bereich des Google-Werbeumsatzes, der auf anderen Seiten erwirtschaftet wird.
Der ist nur noch bei sieben Milliarden US-Dollar und schrumpft seit dreieinhalb Jahren.
Da würde ich sagen, ist der in Structural Dekline und wird jedes Jahr ein bisschen kleiner.
Und ich würde sagen, das ist darauf zurückzuführen, dass Google entweder Werbenachfrage mehr in die eigenen Kanäle umleitet oder einfach im Rest des Netzes weniger Traffic ankommt, weshalb dort nicht genug Angebot für Werbung zur Verfügung steht oder einfach beides wahr ist.
Das ist der schlechteste Teil.
Ansonsten waren es hervorragende Earnings von Google.
Die Aktie ist zwischenzeitlich so zwischen 8 und 11 Prozent, ich glaube am Ende bei 10 Prozent oder hocheinstellig kleben geblieben.
Also hat es deutlich zugelegt.
Das liegt daran, dass der Gesamtumsatz von Google ist um 22% gestiegen.
Für eine sehr, sehr reife Firma, muss man ja sagen, ist das unheimlich viel.
Vor Quartal waren nur 18%, davor 16%, davor 14%, davor 12%.
Also Google beschleunigt einfach seit fünf Quartalen sein Wachstum jedes Mal um 2%.
Kompletter Wahnsinn.
Und damit machen sie jetzt 110 Milliarden Umsatz im ersten Quartal.
Der setzt sich wie folgt zusammen.
Das Google Search Geschäft, was viele vor langer Zeit totgeschrieben haben oder totgesprochen haben, wächst so schnell wie seit Jahren nicht mehr mit 19%.
Google Search, angeblich von KI disruptiert zunehmend, wächst um 19%.
Sonder Pichai, der CEO, sagt außerdem, dass sie mehr Suchen sehen denn je, also Rekorde haben, was die Anzahl der Suchen angeht.
Das AI-Mode dabei hilft, kann ich mir gut vorstellen.
Man darf nicht vergessen, dass Google quasi jedem Konsumenten derzeit kostenlos bzw.
werbefinanziert AI zur Verfügung stellt, die je nach Anwendungsfall ausreichend sein kann.
Das ist natürlich nicht so gut wie die ProSubscription von Cloud oder ChatGPT.
Aber ich bin mir sehr sicher, dass Google quasi den Free-for-all-Markt dominieren wird.
Das gelingt ihnen aus zweierlei Gründen.
Das eine ist, dass sie als einziger das so günstig anbieten kann.
Also die TPUs, die Inference-Chips ermöglichen ihnen, so günstig diese typischen Zusammenfassungen zu generieren, wie keinem anderen, würde ich behaupten.
In Klammern, natürlich arbeiten andere an den gleichen Lösungen.
Ich glaube, Amazon arbeitet mit Cerebras, um das Gleiche zu bauen, was Nvidia mit Grog gebaut hat.
Also die versuchen natürlich alle im Inferenzmarkt aufzuholen.
Aber derzeit kann nur Google so günstig ein AI-Overview generieren, wie Google es kann, behaupte ich.
Und gleichzeitig haben sie einen hocheffizienten Werbemarkt dahinter.
Also sie haben quasi auf der Monetarisierungsseite, das stärkste Konzept zusammen mit Meta.
Und gleichzeitig können sie es am günstigsten produzieren und anbieten.
Also jeder, der ansonsten dir kostenlos KI anbietet, zahlt massiv drauf, sei es OpenAI, Free Subscription oder nicht eingeloggter Nutzer.
Meta-AI, die kostenlose Cloud, die kostenlose Grog, all das zahlt der Betreiber quasi drauf.
Ich gehe davon aus, dass Google mit AI Overviews Geld verdient letztlich.
Das haben sie natürlich vorher mit Search auch, aber nur sie können das meiner Meinung nach so kostendeckend anbieten und sogar noch Geld damit verdienen.
Und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass der Search-Markt dann weiterhin um 19% steigt.
Liegt natürlich auch daran, dass die anderen noch keinen Werbemarkt haben.
Das heißt, die Advertiser-Seite kann weiterhin eigentlich nur zu Google, Facebook oder Retail Media, also Amazon.
gehen.
So, dann schauen wir auf YouTube.
Die wachsen mit 11 Prozent auch nochmal deutlich schneller als im Vorquartal.
Aber man muss sagen, fast nur halb so langsam.
Also, weißt du noch, erinnerst du dich noch, wie wir vor zwei, drei Jahren darüber diskutiert haben, dass in Zukunft YouTube zweistellig wachsen wird und Search quasi nur noch einstellig wachsen wird, war damals bestimmt meine Hypothese.
Inzwischen ist es so, dass Search-Stop so schnell wächst wie YouTube, was auch schon beeindruckend ist, wobei YouTube trotzdem noch mit 11 Prozent wächst.
Dann die Subscription-Plattforms wachsen mit 19.
Das ist so Cloud, Workspace, sowas alles.
Auch inzwischen 50 Milliarden im Jahr Business Run Rate.
Und dann das eigentlich beeindruckendste ist die Google Cloud, die komplett over the top geschossen ist.
Und zwar erreicht man nicht nur das erste Mal 20 Milliarden im Quartal, also ist auf einer 80 Milliarden im Jahr Run Rate.
Das entspricht auch einem Wachstum von 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Also Anfang des letzten Jahres.
ist Google noch mit 28 Prozent im Cloud-Bereich gewachsen und war damit der schnellste.
Dann schnell auf die 32 und 33 Prozent gekommen.
Dann kam das letzte Quartal schon mit überraschend hohen 48 und jetzt sind wir bei 63 Prozent.
Und Google kündigt außerdem an, dass sie ihr Backlog verdoppelt haben.
Also die Aufträge, die sie schon sehen, aber erst in Zukunft abarbeiten können mit Rechenzeit, sind glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, 460 Milliarden oder so.
Und der Auftragseingang hat sich quasi verdoppelt.
Also das wird weiter so dynamisch.
steigen, was Google unter anderem dazu veranlasst hat, ihre Investitionsvoraussagen nochmal zu erhöhen.
Einerseits bestätigt mich das, weil ich bei meinen Vorträgen jetzt schon immer sage, dass diese 690 Milliarden, die bisher im Raum standen für dieses Jahr von allen Big Six, nenne ich das immer, also inklusive Oracle und Corbis, dass die sicherlich nochmal überholt werden und in der Regel nach oben korrigiert im Laufe des Jahres.
Und jetzt passiert das natürlich bei fast allen, was heißt, dass ich meine Slides alle nochmal überarbeiten darf.
Das macht Claude leider noch nicht, obwohl das vermutlich könnte.
Dann hätte ich es aber von Anfang an anders aufsetzen müssen.
Naja, wie auch immer, also Google möchte jetzt wohl 190 Milliarden ausgeben, alleine dieses Jahr.
Wir werden später hören, dass auch Meta es nach oben korrigiert hat und Microsoft.
Wobei, nee, Google Sekunde, doch, 190 ist richtig.
Google 190 ist richtig.
Und wie gesagt, ich habe es letzte Folge schon so ein bisschen angedeutet, man kann diesen Firmen nicht übel nehmen, dass sie so massiv investieren.
Wenn du siehst, dass sie hier 63% Wachstum im Bereich haben, der außerdem gerade eine operative Marge von 33 Prozent erreicht.
Also letztes Jahr hat die Google Cloud noch 18 Prozent Operating Margin gemacht.
Jetzt sind wir bei 33 fast, also gönnerhaft fast verdoppelt.
Könnte man sagen, der Profit aus der Cloud hat sich verdreifacht im Vergleich zum Vorjahr, während der Umsatz eben 63 Prozent gestiegen ist.
Und Google war immer so ein abgeschlagener Dritter, der zwar schneller wächst, aber...
Die bewegen sich jetzt, ich müsste das mal neu modellieren, ob Google Amazon überholen könnte, bevor Microsoft es macht.
Soll ich das jetzt live machen?
Ne, wir haben heute zu viele Themen.
Werde ich mal nicht noch live machen, aber ich habe so ein Dokument, wo ich eh so ein bisschen versuche rauszufinden, in welchem Jahr Microsoft größer, also Azure größer ist als AWS.
Inzwischen ist Google da echt mit im Rennen, weil mit solchen Wachstumsraten verdoppelt man sich natürlich alle anderthalb Jahre quasi.
Zusammengefasst, hervorragende Search-Ergebnisse, Super-Cloud-Ergebnisse, YouTube-Sommet, Subscription auch überraschend gut.
Rohmarge deutlich verbessert nochmal, hätte auch niemand gedacht.
Wir haben darüber ja früher geredet, dass AI die Rohmarge im Suchgeschäft angreifen wird.
Das Gegenteil passiert.
Die Rohmarge ist das erste Mal bei 62 Prozent.
Die Abschreibungen, die Google aufs Server machen muss, müssen knallen, noch nicht voll rein, auch wenn man sie sieht.
Net-Income um 81 Prozent gestiegen, Profitmarge inzwischen bei 57 Prozent.
Da muss man aber ein großes Sternchen dran machen.
Weil das Net Income liegt daran, dass es ein Posten Other Income gibt.
Das operative Ergebnis ist, was man mit dem Kerngeschäft macht.
Da ist die Marge 36%.
Das ist auch eine deutliche Erhöhung gegenüber dem Vorjahr.
Und dann kommt immer noch das Finanzergebnis und Other Income und Taxes.
Und dann ist man beim Net Income nach Gap, also der US-Rechnungslegung.
Im Other Income steht jetzt ein erstaunlich großer Posten mit 37,7 Milliarden US-Dollar.
Und hier ist früher eingetreten, was ich letzte Folge schon erklärt habe.
Also ich meinte, spätestens beim Börsengang müssten wir auf die Google-Ergebnisse mal horchen.
Also beim Börsengang von SpaceX in Antropic.
Weil da sollte es Windfall-Profits geben oder wie auch immer man das nennen möchte, Pay-Per-Gains.
Genau das ist hier schon jetzt passiert.
Also hätte ich ein bisschen besser das analysiert, hätte ich mir erschließen können, dass das auch jetzt schon passieren muss.
Wobei es ein bisschen schwer ist zu wissen, wann Google jetzt...
seine Bewertung da anpasst.
Aber diese 37,5 Milliarden Paper Gain, also Bilanzgewinn, das ist nicht Cash, sondern Bilanzgewinn, entsteht aus den Beteiligungen von Google.
Das haben wir in dieser letzte Folge erklärt.
Und zwar gehört Google unter anderem 5 bis 6 Prozent an SpaceX.
Das wären 100 bis 120 Milliarden beim Börsengang, theoretisch.
Darüber hatten wir letztes Jahr geredet.
Ihnen gehören aber auch bisher 14% an Antropic.
Bei einer Bewertung von einer Billion, die im Raum steht, wären das nochmal 140 Milliarden.
Und wir wissen ja außerdem, dass Google gerade diesen Deal gemacht hat, wo sie auf 350 Milliarden nochmal 10, deswegen hatten wir darüber geredet, nochmal 10 Milliarden investieren durften.
Wenn ich 10 Milliarden auf 350 Milliarden investiere, gehören mir drei weitere Prozent der Company.
wenn ich mich nicht irren würde.
Das heißt, der Google-Stick an Antropic müsste von 14 auf 17 Prozent gestiegen sein.
Google gehört also zwischen ein Sechstel von Antropic, wenn diese News alle so stimmen und ich sie richtig interpretiere, was dann wiederum eben fast 160 Milliarden wären.
Und ob die schon voll hochgeschrieben worden sind, weiß man nicht.
Außerdem sind sie investiert bei Databricks und Stripe, die eigentlich auch an die Börse wollen und sich ganz gut entwickeln.
Databricks würde ich sagen, großer Profiteur der ganzen KI-Welle auch, weil jedes Unternehmen was KI machen möchte.
möchte erstmal seine Datastruktur in den Griff kriegen muss.
Und darunter liegt meistens entweder Databricks oder Snowflake.
Das heißt, auch die werden weiter erfolgreich sein.
Aber der Löwenanteil wird von Antropic und SpaceX kommen.
Also wenn man quasi eine Google-Aktie hat, gehört einem auch 5 bis 6 Prozent an SpaceX und ein Sechstel an Antropic da drin.
Das ist im Vergleich zum Google-Kerngeschäft dann immer noch klein.
Also sagen wir mal, es ist so Hidden Value zwischen 200 und 250 Milliarden.
Im Vergleich zur Google-Bewertung von 4,6 Milliarden ist es dann eben doch nur 5% des Enterprise-Value, wenn man so möchte.
Ja, aber trotzdem ein spannender Teil von Google.
Und wenn man sieht, in was Google in der Vergangenheit investiert hat, also wie gesagt, SpaceX, Entropic, Databricks, Stripe, Epic Games, Waymo könnte man dazu zählen, Tempos, Planet Labs und so weiter, dann wäre Google wahrscheinlich der beste VC des Silicon Valley.
Wirklich der Beste?
Naja, wenn du SpaceX und Antropic innerhalb von 10 Jahren triffst und das relativ früh und zu sehr guten Konditionen und dir damit noch Revenue-Contracts sicherst, würde ich sagen, Sam Bankman-Fried wäre natürlich noch ein Stück besser, würde ich behaupten.
Der hätte ja fast ähnlich viel an Antropic wahrscheinlich.
Also ich überlege, es gibt irgendwelche Totalausfälle bei Google, ich glaube nicht viele.
Und also SpaceX ist ein mehrfacher Fund-Returner, so früh wie Google drin war.
Sie haben 900 Millionen investiert für 5 bis 6 Prozent.
Dann können wir ja durchrechnen.
Die 5 bis 6 Prozent, habe ich gesagt, werden ungefähr 100 Milliarden wert sein.
Also es ist ein 100x.
Das returned mehr als ein Pfand.
Und Antropic haben sie 3 Milliarden, jetzt eventuell 13 Milliarden bezahlt für 17 Prozent.
Und ich habe gesagt, die 17 Prozent wären beim Börsengang sicherlich 200 Milliarden wert sein, würde ich sagen.
Jetzt nicht so konservativ, sondern ein bisschen optimistisch 200 Milliarden.
Und das wäre dann, also die ersten drei Milliarden haben ein, keine Ahnung, ein 50x schon gemacht.
Und diese weiß dann 10 Milliarden machen dann nochmal 5x oder so.
Also ich glaube schon, dass das einer der besten Funds wäre, wenn es ein Fund wäre.
Klar kann Google natürlich auch stark helfen, die Firma erfolgreich zu machen und kommt deswegen gut in die Deals rein.
Und wie gesagt, in den Antropic-Deal kommen sie so vorteilhaft rein, glaube ich, weil sie Rechenzeit zur Verfügung hatten, die sie anbieten können.
Und auch deswegen ist es schlau, dass Google weiter so massiv investiert in Rechenzeit, weil es ihnen neben dem spannenden Cloud-Geschäftsmodell eben auch die Möglichkeit gibt, in Firmen zu investieren und sich zu beteiligen, was in der Vergangenheit ja offensichtlich ganz gut lief.
Genau.
Amazon übrigens gehört auch 8% an Entropic, für die, die es vergessen haben.
Wäre auch nicht ganz unsignifikant.
Damit können wir gleich rübergehen.
Du hast ja gesagt, alle großen Tech-Konzerne haben eigentlich reportet.
Diese Woche oder fast alle am Donnerstag eigentlich.
Und Amazon jetzt kein so deutlich positives Bild wie Google.
Ich würde sagen, aber tendenziell positiv.
Ich glaube, die Aktie hat auch gewonnen.
Umsatzwachstum auch 2% höher als im Vorquartal.
11,5% bei Product Sales, Net Service Sales, also die Dienstleistung sogar von 17% auf 20% gestiegen.
Gesamtumsatz wächst mit 16,6% statt 13,6% im Vorquartal, also klare Beschleunigung.
Gutes Ergebnis.
Rohertragmarge verbessert sich leicht, unter anderem weil Marketing zurückgefahren wird relativ gesehen und Fulfillmentkosten relativ gesehen auch niedriger werden.
Das könnte aber daran liegen, Sekunden habe ich Fulfillment.
Na gut, wenn der Cloud-Anteil steigt, ist logisch, dass Fulfillment-Anteil sinkt.
Aber operative Marge verbessert sich um mehr als ein ganzes Prozent.
Bei Amazon, also man muss dazu sagen, 1% mehr operative Marge sind bei Amazon so 4-5 Milliarden Dollar, die zusätzlich im Quartal 20 Milliarden Dollar im Jahr, die durch 1% zusätzliche operative Marge entstehen.
Auch Amazon hat bei Other Income, den 15 Milliarden Paper Gains.
Ich nehme an, das ist eher ein Tropic Investment, was man dahinter vermuten darf.
Und auch deswegen ist das Net Income deutlich höher als das Operating Income.
Schaut man in die Geschäftsbereiche rein, muss man natürlich vor allen Dingen auf das Cloud-Geschäft schauen, das mit 28 Prozent wächst.
Auch vor Quartal.
Oder vor Vorquartalen war 20 Prozent, dann auf 24 beschleunigt schon.
Jetzt sind wir über 28.
Also selbst auf Amazons Größe noch eine massive Beschleunigung.
Das sind nicht die 63 Prozent von Google logischerweise, aber es sind 28 Prozent auf einer 150 Milliarden Run Rate, würde ich sagen.
37,5 machen sie jetzt.
Ja, 150 Milliarden Run Rate.
Das heißt aber Google, ja, in ein, zwei Jahren sind sie dran.
Kommt natürlich auch darauf an, wie schnell Amazon weiter wächst.
Und auch hier.
operative Marge wieder sehr gut mit 38 Prozent, wobei sie ein bisschen schlechter ist als im Vorjahr.
Also Amazon spürt ein bisschen den Kostendruck, wächst dafür, aber schneller, was glaube ich wichtiger ist.
Und Amazon hat schon eine sehr solide AWS-Marge von 38 Prozent.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Marge von Rest-AWS so viel besser ist, dass AI-Marge tendenziell negativ verwässert.
bei Amazon, weil du für Weitervermieten von Nvidia-Chips nicht ganz so viel Marge hast, wie die anderen AWS-Dienstleistungen, die teilweise Gelddrucken sind.
Vielleicht ist es immer noch eine gute Marge, also muss man sich keine Sorgen machen.
Ansonsten wächst international wieder schneller als US.
US nur noch mit 12%, international mit 19%.
Online-Stores, also das Retail-Geschäft, wächst mit 12%, auch 2% schneller als im Vorquartal.
Fragt man sich auch, woher das kommt.
Vielleicht ist es auch einfach Inflation.
Das wird auch erklären, warum das Full-Film nicht mitsteigt, obwohl da würden ja auch irgendwann Kosten durchschlagen.
Physical-Stores ist egal.
Third-Party-Seller-Services wächst wieder 2% schneller noch als das eigene Geschäft von Amazon.
Und Advertising wächst doppelt so schnell wie das eigene Geschäft von Amazon, nämlich mit 24% auch nochmal 1% beschleunigt wieder.
Inzwischen auch 17 Milliarden, 35, 70 Milliarden.
Run Rate, was Amazon mit Werbung macht.
Dieses Jahr 70 Milliarden Retail Media.
Ist der am schnellsten wachsende Werbemarkt.
Gerade, wie gesagt, allein Amazon hat 24% Wachstum im Werbemarkt.
Also wer irgendwie im E-Commerce was macht, muss sich mit Retail Media beschäftigen.
Ansonsten verpasst er den größten Werbemarkt für E-Commerce Produkte.
Wahrscheinlich.
Subscription Services wächst mit 15%.
Auch super.
Das ist das ganze Prime-Geschäft.
Durch die gute Zahlen, aber auch hier natürlich die massiven CapEx, die Investments, aber auch hier muss man sich genauso fragen, warum sollte Amazon nicht noch mehr Datacenter bauen bei diesen hervorragenden Wachstumszahlen.
Und ich glaube, damit wäre auch schon alles gesagt zu Amazon AWS hatten wir.
Mitarbeiter steigern sich noch immerhin um ein Prozent.
Das im Vergleich zum Umsatz, also man könnte sagen, Amazon macht mit 1% mehr Mitarbeiter, 17% mehr Umsatz.
Das ist natürlich eine ganz gute Quote.
Und ich glaube, die Mitarbeiter werden sie relativ stabil halten und dabei aber ihren Umsatz über die nächsten drei, vier Jahre verdoppeln.
Dass sie für die zusätzlichen Umsätze kaum noch neue Mitarbeiter brauchen, ist glaube ich sehr, sehr wahrscheinlich, wenn man zusehend auf Robotik setzt und außerdem starke Effizienzen hat und zur Not die Last Mile weiter an Logistikpartner aus.
outsourced und damit die Leute nicht auf der Payroll erscheinen letztlich.
Genau, dann können wir noch bei Apple reinschauen.
Relativ gute Zahlen für Apple, die haben es ja auch gerade nicht einfach, aber verkaufen glaube ich 17% mehr Umsatz, 16% mehr iPhones.
Ein hoher Anteil oder viel Wachstum aus dem Servicegeschäft, was natürlich ordentliche Margen macht.
Sekunde.
Service Revenue wächst 16,3%, Product Revenue 16,7%, aber Service Revenue hat sich stärker beschleunigt dieses Quartal.
Operative Marge steigt von 31 auf 32%, auch das sind ungefähr 5 Milliarden mehr im Quartal oder 20 Milliarden mehr im Jahr für Apple.
Keine CapEx-Probleme, wie wir wissen.
Apple gibt kein Geld aus für irgendwelche Datacenter.
Das Einzige, wofür sie Geld ausgeben müssen in Zukunft ist, Speicherchips.
Wir wissen ja, dass das Memory knapp ist durch die KI-Chips.
Und sie haben schon mal davor gewarnt, dass sie verschiedene Strategien haben, aber auf jeden Fall, dass sie sich auf das Problem mit Speicherarmut oder Speicherknappheit vorbereiten.
Es könnte sein, dass die zukünftigen Geräte weniger Speicher haben, defaultmäßig, und man relativ viel Aufpreis zahlen muss für mehr Speicher.
Keine Ahnung, was sie noch für Ideen haben, was man machen kann, dass man irgendwie mehr in die Cloud verlegt vom On-Device-Memory.
Bin gespannt.
Aber das sollte ein Problem werden in Zukunft.
Bei denen habe ich mich gefragt, wieso die nicht announcen, dass sie mehr CapEx machen.
Könnten die nicht auch sagen, wir fangen jetzt an, hier sichere Cloud noch weiter aufzubauen?
Ich hielte das ja für schlau.
Ich habe es jetzt oft genug erklärt.
Aber ich finde ja, dass die AI-Modelle, die auf dem iPhone laufen, in der Apple Cloud laufen sollten, damit sie sicher sind.
Und dafür bräuchte Apple mehr eigene Rechenzentren.
Es gibt so Anhaltspunkte, dass sie Rechenzentrum Chips entwickeln in der Vergangenheit, aber ansonsten hat man noch nichts davon gehört.
Und dass sie jetzt Expertise hätten für andere Datacenter zu betreiben, das ist einfach nicht ihr Kerngeschäft.
Das ist dann eher was für Oracle, Nibius, CoreWeave und so.
Das passt nicht zu ihrer DNA, glaube ich.
Also wenn, dann müssten sie sie schon selber nutzen.
Aber eigentlich bräuchte Apple sowohl fürs Handy einen Inference-Chip, der auf dem Handy Sparsam-Modelle quasi auslösen kann, aber ich würde auch eine eigene Inference-Cloud bauen als Apple, weil sich damit Geld verdienen lässt und vor allen Dingen, weil man den Kunden mehr Sicherheit versprechen kann.
Kurze Werbeunterbrechung.
Wenn ihr eine Firma aufbaut, kann es schnell unübersichtlich werden.
Sich mit Berichten, Cashflow-Fragen und manuellen Prozessen zu beschäftigen, ist kein Wachstum, sondern Selbstausbeutung.
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Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge.
Werbung Ende.
Dann ab zu Meta.
Ich habe gesehen, by the way, wir haben wieder so einen Fake-Instagram-Account, den man nicht wegkriegt.
Instagram oder Discord?
Instagram.
Discord auch.
Also ich schreibe euch definitiv nicht auf Discord an.
Das kann ich schon mal sagen.
Wir können den User aber auch nicht löschen, weil er nicht auf unserem Server ist, glaube ich.
Aber ihr könnt ihn immer gerne melden und die Arbeit der Tech-Konzerne erleichtern, indem ihr die Hygiene da übernimmt.
Ich würde gerne mal eine Zahl sehen, wie oft so jemand reportet werden muss mit dem gleichen Bild, dem gleichen Bio und so weiter, bis er dann wirklich rausfällt.
Ja, es ist schon Wahnsinn, wie lange es braucht, bis es in manuell Review geht, wenn überhaupt.
Und wenn du überlegst, dass ja jede Sekunde die Chance besteht, dass Geld verloren geht, bei jemandem, also jemand gescampt wird, ist es so fucking fahrlässig, was diese Konzerne alles machen, also um selber, sagen wir mal, ein, zwei Milliarden im Jahr zu sparen.
riskiers.
Wir hatten nochmal die Zahlen gesagt, was das FBI hier schätzt, was das Cyberscam, der durch Social Media ermöglicht wird, an Schaden verursacht.
Also damit Big Tech irgendwie ein, zwei Milliarden spart, müssen Konsumenten irgendwie zehn Milliarden im Jahr verlieren.
Wahrscheinlich.
Einfach nur, weil keiner Bock hat und man sagt, das ist dein eigenes Problem.
Na gut.
Ja, aber es ist eine super Einleitung für Meta.
Und das ist auch die am schlechten performste Aktien nach diesen Earnings.
Und Zwar sind die Zahlen von Meta gar nicht so schlecht, im Gegenteil sind sie sogar richtig gut.
Der Umsatz ist um 33% gestiegen.
Meta wächst normalerweise so in den niedrigen 20ern.
Und jetzt 33% Wachstum in einem sehr reifen Werbemarkt.
Davon kommt, ich glaube, 19% aus Impression-Wachstum und 13%, wenn ich mich nicht irre, oder 12% aus höheren Werbepreisen.
Also es zeigt so viele Sachen.
Also einerseits, dass Meta schon schafft, ihre eigene KI einzusetzen, um das Produkt zu verbessern, in Anführungsstrichen verbessern.
Weil wenn du den Leuten 20% mehr Zeit aus dem Kreuz geleiert bekommst im Schnitt, dann ist das schon krasse KI-Leistung, würde ich behaupten.
Also das ist ja kein Zufall, dass Leute 19% mehr Zeit oder 19% mehr Impression sehen.
Das ist teilweise, weil du mehr Werbung zeigst.
Das ist aber auch, weil Leute mehr Zeit verbringen auf den Plattformen.
Das heißt letztlich, Instagram ist noch suchtführender geworden, Facebook hat irgendwie noch mehr Leute aufgewiegelt und so weiter und so fort.
Also schon Wahnsinn, das zu erreichen.
Man fragt sich, wo das endet.
Außerdem hat man aber pro Werbeanzeige auch noch mehr Geld erlöst, was eben auch so ein bisschen daran liegt, dass es wenig Alternativen zu Metern Google und Amazon gibt derzeit.
Also 33% Wachstum, krass.
gut eigentlich.
Bei Meta sieht man sehr stark, dass die Kosten schon durchschlagen, weil die Cost of Revenue sind um 35% gestiegen.
Also das sind jetzt, würde ich mal behaupten, die Abschreibung der eigenen Cloud-Sekunde.
Ich muss da kurz gucken, das müsste man ja eigentlich verifizieren können.
Hätte ich natürlich vorher machen können, aber ja, also Depreciation Amortization ist von 4 auf 6 Milliarden gestiegen.
Das wäre vielleicht sowohl R&D oder Cost of Revenue vielleicht aufgeteilt.
Aber auf jeden Fall steigen die Cost of Revenues um 35% und R&D, Forschung und Entwicklung sogar um 46%.
Das heißt, auch schneller als der Umsatz.
Deswegen sind die Leute auch nicht so happy.
Die Rohmarge und operative Marge bleibt ganz solide, aber steigert sich nicht, sondern sinkt ein klein bisschen.
Die teure Hardware frisst sich schon in die Margen.
Und auch Meta möchte...
Nochmal mehr, also hat seine Prognose nochmal angehoben auf im Mittelwert 135 bis zu 145 Milliarden Investments, die sie machen.
Zum Vergleich, ihr Operating Cashflow ist 124 Milliarden, also sie müssen sich definitiv verschulden und haben auch gerade wieder neue Anleihe begeben.
Dafür über 30, rund 30 Milliarden, wenn ich mich nicht irre.
Das musst du mir mal kurz erklären.
Also wir haben Amazon 200 Milliarden.
Alphabet hast du gesagt 190 Milliarden.
Sind 390, wie Tim Melzer zusammenrechnen würde?
Microsoft wird auch 190 machen.
Ah, sind 580?
Genau.
Schön, dass du die Summe hast.
Das interessiert mich nicht so ganz.
Also bei den dreien kann ich sehen, warum die so viel Geld ausgeben.
Die verdienen damit Geld.
Korrekt.
Die verkaufen das wieder.
Aber Meta 145, warum?
Für was brauchen die die ganze Kohle?
Und wie wollen die damit mehr Geld verdienen?
Haben ist besser als brauchen.
Ja, also ein bisschen ist es FOMO und haben ist besser als brauchen, glaube ich.
Also man hofft, dass man es in Zukunft nutzen kann.
Und to be fair, wenn alles schief läuft, könnte Meta das immer noch an andere vermieten und alles wäre gut, glaube ich.
Und was ich ja gerade gesagt habe, ist, dass der Umsatz, also letztes Jahr ist Metas Umsatz um 16% gestiegen, jetzt wächst er doppelt so schnell.
Der Grund dafür ist KI, würde ich sagen.
Für Google wählt das Gleiche und für Amazon in Teilen sicherlich auch, aber Meta kann definitiv behaupten, dass sie die KI für ihre eigenen Zwecke ausnutzen können, um direkt Geld damit zu verdienen.
Aber so viel mehr als die anderen?
Ich würde sagen, sie haben sieben Milliarden extra Umsatz im ersten Quartal gemacht, das wäre auf Runrate.
30 Milliarden im Jahr.
Und 30 Milliarden wäre mehr als die anderen.
Also du könntest jetzt sagen, das zusätzliche Umsatzwachstum von Meta ist 30.
Dann bei einem Grossmargin von 80 sind es ungefähr 24, die sie als Operating Profit hätten.
Sozusagen das ist ja zusätzlicher Umsatz, der keine zusätzlichen Kosten hat, beziehungsweise nur die Cost of Revenue.
Das heißt, der zusätzliche Rohertrag wäre, wenn ich das alles richtig gerechnet habe, 24 Milliarden.
Und das ist schon was.
Also das, was sie bisher investiert haben, könnte man damit sehr gut rechtfertigen.
Also wenn du davon ausgehst, dass die zusätzliche Umsatzsteigerung auf KI zurückzuführen ist.
Trotzdem hast du recht, du hast recht.
Die haben kein Cloud-Business und geben genauso viel aus wie die anderen.
Aber einerseits glauben sie ja noch, dass sie bei der KI-Forschung irgendwie mitmachen können und vielleicht irgendwann mal was anbieten können und sichern sich daher die Ressourcen.
Plus, also was man auch sagen muss, ist, es haben ja fast alle quasi ihre Investitionszusagen erhöht.
Man muss nicht denken, dass dadurch jetzt mehr Datacenter gebaut werden, sondern gerade wenn die so 10, 20 Prozent erhöht worden sind, ist das teilweise einfach die Preissteigerung.
Also dass man weiß, die Datacenter werden teurer werden als gedacht.
Also die Supply Chain von den Generatoren über die Server, Bau, Strom, was weiß ich, all das unterliegt einer relativ hohen Teuerung wegen der Knappheit der Ressourcen.
Ich würde davon ausgehen, dass gar nicht so viel mehr Datacenter gebaut werden, sondern dass einfach nur die Datacenter, die man bauen wollte, deutlich teurer werden.
Also in Gigawatt gemessen steigt die Investition nicht so stark, würde ich behaupten.
Ja, also ich habe das Gefühl, dass entweder geben Meta viel zu viel aus oder die anderen geben zu wenig aus.
Weil die einen verdienen damit Geld, also so mit dem Service und die anderen im Hintergrund investieren.
Und meine andere Frage ist, Ende letzten Jahres.
Ich habe es ja gerade gesagt, auf Google kann man das vielleicht auch so ein bisschen beziehen.
Also wenn du überlegst, wie stark das Google Search-Geschäft jetzt wieder wächst, wenn da auch teilweise der AI-Modus dran schuld ist und der AI-Overview, also wie sie erzählen zumindest, dann würdest du ja auch nicht Googles, also sagen wir mal, Google investiert 100 Millionen für sich selbst und 100 für Google Cloud-Plattformen, um es ja anders zu bauen.
Die 100 Millionen für sich selbst wären auch trotzdem gut investiert, wenn sie ihr Kerngeschäft damit nochmal so wiederbeleben können.
Also so ähnlich ist es bei Meta halt.
Nur, dass sie nicht außerdem noch eine Cloud haben.
Ich meine, sie investieren auch keine 200, sondern nur in Anführungsstrichen 140 Millionen.
Milliarden natürlich.
Aber ja, sie sind der Einzige, die kein Cloud-Geschäft haben.
Fairerweise.
Wenn sie es nicht brauchen, könnten sie es wahrscheinlich weiterverkaufen.
Es sei denn, es ist eine Krise, wo niemand mehr Compute braucht.
Dann haben wir natürlich alle das gleiche Problem.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie irgendwie einen Anwender finden für das ganze Compute, was sie ausbauen.
Und wenn es ist, um damit wieder nur in andere Firmen zu investieren oder so.
Das andere, was ich ein bisschen komisch finde, ist, also auch irgendwie in Verbindung mit den Sachen, die du letztes Jahr gesagt hast, wir müssen mal bei Nvidia schauen, was die anderen großen Tech-Firmen so weiterhin ausgeben.
Wir haben jetzt eine Woche, wo alle sagen, wir geben mehr aus.
Und Nvidia geht nicht ab.
Also heißt das, die Großen haben mittlerweile, also investieren in andere Chip-Companies, investieren in ihre eigenen Chips.
Aber also wieso, wenn wir so eine Woche haben, wo wirklich jeder sagt, ich habe mehr Geld, wieso fliegt dann nicht Nvidia auch nochmal 5 oder 10 Prozent hoch?
Das würde ja zu meiner Aussage passen, dass gar nicht mehr Gigawatt ausgebaut werden, also nicht mehr Chips, sondern einfach nur die Kosten, für die das Center steigen insgesamt.
dann würde das passen.
Also deine Beobachtung ist vollkommen richtig.
Darauf gleich nochmal eine zweite Antwort, aber ich würde sagen, Nvidia weiß, dass gar nicht so viel mehr Chips verkauft werden, sondern nur das Aufbauen von Datacentern geworden ist.
Jetzt nochmal, warum ist die Aktie eigentlich so abgeschmiert bei Meta?
Also einerseits, weil sich viele die Frage gestellt haben, die du auch gerade gestellt hast und andererseits, weil Meta für das nächste Quartal, also sie wachsen dieses Quartal mit 33%, aber für das nächste Quartal haben sie relativ vorsichtige oder konservative Prognosen rausgegeben.
Also sie glauben, dass sie nicht so schnell wachsen werden nächstes Jahr, sagt Mark Zuckerberg.
Und man schiebt es gerade auch auf den Iran-Krieg.
Da sind sicherlich ein paar Nutzer, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, die teuren Nutzer, mit denen Meter ihr Geld verdienen, sitzen nicht zwangsläufig in der Region.
Wobei in den Emiraten vielleicht teilweise schon.
Aber es hat ja auch so Second-Order-Effekt.
wenn Leute an der Tankstelle so viel von ihrem Geld lassen, dann bleibt weniger für Impulskäufe auf Meta-Apps übrig.
So begründet er es, glaube ich, auch.
Und deswegen wird es problematisch in der Zukunft.
Und dann müsstest du dir aber die gleichen Sorgen auch für alle anderen Werbeplatten, also für Pinterest, Snap, Reddit und so weiter machen.
Wenn das Meta so betrifft, dann würde es auch alle anderen betreffen, würde ich sagen.
Schon krass, was Trump da seiner Industrie antut mit diesem wirklich vollkommen bekloppten Krieg.
Also zumindest aus Business-Sicht ist das alles andere als günstig.
Ja, scheint nicht so geplant gewesen zu sein von ihm.
Du kannst dich sicherlich hervorragend in ihn hereinversetzen.
Ich denke nur, echt sehr.
Apropos hervorragende Überleitung.
Was auch nicht so läuft wie geplant, obwohl es mit dem Genie Trump zusammen entworfen wurde, sollte uns Glauben gemacht werden zumindest, ist das sogenannte Stargate-Projekt.
Wir erinnern uns, ich glaube vor zwei Jahren oder so, gab es schöne pressetaugliche Bilder, wie man sie sonst nur aus der Bundespressekonferenz kennt.
Donald Trump hat zusammen mit Larry Ellison, Masayoshi-san von Softbank und Sam Ortman von OpenAI bekannt gegeben.
Der erste große Deal, wenn man so möchte, nach seiner Regierungszeit, dass jetzt 500 Milliarden in Datacenter investiert werden von den eben genannten Personen im sogenannten Stargate-Projekt.
Ich habe damals gesagt, das sind teilweise Projekte, die eh schon gebaut werden.
Da wird nicht ein zusätzliches Datacenter gebaut oder beziehungsweise man bündelt nur ganz viele Sachen, die man früher oder später eh gemacht hätte und schnürt ein Paket darum, was Stargate heißt, in dem dann viele Datacenter drin sind.
Und nicht nur, dass das meiner Meinung nach wahr war, sondern inzwischen fällt dieses Stargate-Projekt auch wortwörtlich zusammen.
Also nicht nur, dass man Datacenter, die zum Beispiel in UK und Norwegen geplant waren, abgesagt hat.
Das größte Unternehmen in Abilini, Texas, habe ich damals auch schon erwähnt, dass das sowieso schon baubefindlich war und trotzdem so als neue Investment verkauft wurde.
Das wird höchstwahrscheinlich nicht weitergebaut, sondern Meta wird das.
übernehmen den Bauabschnitt.
Also zumindest unter dem Stargate-Projekt wird das nicht entwickelt werden.
Wichtige Leute bei Stargate haben die Firma verlassen, gehen ebenfalls zu Meta.
Und so groß, wie das mal angekündigt wird, wird das definitiv nicht gebacken, was vielleicht ganz gut für OpenAI ist, weil sie diese Zahlungsverpflichtung in der Zukunft nicht in dem Ausmaß hätten.
Da gibt es ja intern wohl regelmäßig Streit zwischen der CFO und Sam Ortman, ob man nicht zu viel baut für zu wenig zukünftigen Umsatz.
Und sozusagen das Prestigeprojekt Stargate ist jetzt eins der ersten Opfer und Trump hat natürlich nichts dazu gesagt, dass diese Mega-Investition von 500 Milliarden nicht stattfindet, aber zeigt so ein bisschen, dass es einfach nur ein PR-Projekt war und dass Investitionszusagen und PR oder Pressekonferenzen mit Handshakes und großen Zahlen nicht immer die Zukunft der Wirtschaft widerspiegeln.
Wie waren denn überhaupt die Zahlen von Microsoft?
Achso, die haben wir jetzt übersprungen.
Microsoft-Zahlen waren auch eher durchwachsen.
Ich glaube, Aktie eher negativ, irgendwo zwischen 2 und 4 Prozent, wenn ich mich richtig erinnere.
Und zwar ist der Umsatz auch beschleunigt gewachsen mit 18 Prozent, nach zuvor knapp 17 Prozent.
Marge klein bis, also operative Marge verbessert, dadurch, dass man die Kosten sehr gut, die wachsen nur einstellig bei Microsoft.
Hier interessiert uns natürlich vor allen Dingen auch das Cloud-Geschäft und das ist mit 40% gewachsen.
Nach zuvor 39%.
Das ist natürlich schnelles Wachstum, deutlich schneller als AWS, langsamer als Google, aber es ist vom Anstieg her im Vergleich zum Vorquartal nicht so deutlich, würde ich sagen.
Ich glaube, deswegen war man auch sehr enttäuscht.
Also Amazon ist von was 24 auf 28 gestiegen, Google von irgendwas in 40ern auf 63.
Und Microsoft schafft nur einen Sprung von 39 auf 40.
Das ist vergleichsweise niedrig, natürlich, der Anstieg.
Und dementsprechend war man nicht so begeistert.
Auch hier wurden die RPOs verdoppelt.
Also die Remaining Performance Obligation, das Badlock.
Ansonsten LinkedIn wächst mit 12%.
Consumer Cloud auch 33%.
Das ist das ganze Co-Pilot 386 Business und so, wenn es für Konsumenten ist.
Also auch ganz ordentlich.
Microsoft redet davon, dass Co-Pilot ganz gut angenommen wird.
20 Millionen Nutzer oder so, ob das jetzt wirklich der Durchbruch ist, weiß ich nicht, aber Leute werden sich daran gewöhnen müssen, wenn sie auf der Microsoft Suite arbeiten, ist mein Gefühl.
Und ja, ich würde sagen, solide Zahlen, Cloud auch kräftig, aber wenn man den Gesamt-Cloud-Kontext sieht, ist das Wachstum von 40 Prozent fast eher enttäuschend, würde ich sagen.
Und ich glaube, Microsoft ist da auch weiterhin...
Supply Constraint, also hat nicht genug Ressourcen, um sie zu verkaufen.
Und deswegen will man eben auch 200 Milliarden investieren weiterhin.
Und das tritt weiterhin aufs Gas, auch bei den Investitionen.
Kann es für Microsoft überhaupt so ein Problem werden, wenn OpenAI nicht mehr so weiterhin oben mitspielt?
Also sie waren relativ stark gebunden an OpenAI, aber das hat man ja gerade aufgelöst.
Also sowohl kann Microsoft andere Modelle anbieten, als auch dass OpenAI es woanders rechnen lassen kann.
Also ich glaube, niemand hat gerade ein Problem, seine Cloud-Kapazität auszulassen, wenn du auf die Spot-Prices schaust, also auf den quasi Next-Day-Markt oder wo du stündlich Ressourcen mieten kannst.
Der kann natürlich nicht weit in die Zukunft schauen, aber im Moment sieht es nicht so aus, als wenn es an der Nachfrage scheitern würde oder man sich da Sorgen machen müsste.
Ich glaube, hauptsächlich ist man wirklich durch...
die durchs Angebot begrenzt und die Fähigkeit, neue Server aufzubauen.
Und dann haben wir noch ein bisschen kleinere Firmen, die auch reportet haben.
Genau, Reddit zum Beispiel ist immer an diesem Big Tech Tag auch dran.
Wo habe ich die?
Immer noch mit 69% Umsatzwachstum, Rohmarge nochmal 1% höher, inzwischen bei 91,5% Rohmarge, operatives Ergebnis.
Oder operative Marge jetzt 28%.
Vor einem Jahr war man noch gerade so profitabel.
Jetzt macht man 28% plus im Q1.
Also positive Marge ist damit gemeint.
Und das H in der Suppe würde ich sagen, ist einerseits, dass die Locked-In-User nur noch um 7% wachsen.
Die Locked-Out-Users, also die, die ihn Google schickt, behaupte ich mal, wachsen um 26%.
Aber die Logged-In-Users, die wirklich Reddit-Fans sind, wachsen nur 7%.
Das andere, was ich bewahrheitet, was ich so ein bisschen angedeutet habe, ist, dass dieses Other-Revenue, was sie für die Lizenzierung ihrer Daten bekommen, das wächst halt super langsam, nur mit 16%, weil sie da so fixe Deals haben, so von 120 bis 150 Millionen im Jahr.
Und das kann man, glaube ich, nicht so gut steigern, weil es relativ exklusiv ist.
die Daten an noch mehr Leute verkaufen.
So viel wie Google wird ihnen kaum jemand dafür geben.
Und deswegen ist die Revenue-Line schwer zu steigern, während der Werbeumsatz aber um 75-74% wächst.
Aber auch, ich glaube immer jedes Quartal, dass es das Peak sein müsste.
Man weiß es nicht.
Google schafft es immer wieder, noch mehr Traffic zu Reddit zu schaufeln, obwohl es sich langsam moderieren sollte.
Also wenn man auf die Locked-In-User schaut, sieht man auf jeden Fall, dass das Neukundenwachstum an echten Kunden nicht besonders stark ist.
Dann gehen wir noch zu Robinhood, Trading-Plattform.
Die haben stark zweistellig verloren, also sehr stark, irgendwo zwischen 10 und 20 Prozent, weil ihr Umsatzwachstum deutlich niedriger ist.
Umsatz wächst um 15 Prozent, aber das ist deutlich niedriger als in den Vorquartalen.
Der Grund ist, dass sich das Trading-Volumen bei Krypto fast halbiert hat, beziehungsweise das Geld, was sie damit verdienen.
Das wird nicht kompensiert, aber so ein bisschen kompensiert von der sogenannten Other Revenue.
Also sagen wir mal so, die Kryptoeinnahmen sind von 250 auf 134 Millionen zurückgegangen.
Die Other-Einnahmen sind aber von 35 Millionen auf 150 rund gestiegen.
Also haben sich mehr als vervierfacht.
Und hinter Other versteckten sich auch die eigenen Prediction Markets Produkte von Robinhood.
Ich habe ja so ein bisschen die These geäußert, dass ich glaube, Prediction Market wird das Kryptozocken relativ stark angreifen und ich glaube, so sieht es auch aus.
Robinhood hat natürlich den Vorteil, dass sie auch Prediction Markets anbieten und das so ein bisschen mitnehmen können oder es gelingt ihnen ganz gut, das mitzunehmen, muss man sogar sagen.
Trotzdem macht man halt unheimlich viel Verlust.
Das Interessante ist, finde ich eine ganz spannende Beobachtung, der Kryptoumsatz halbiert sich, obwohl die Leute sieben Prozent mehr Krypto halten als im Vorjahr.
Daraus will ich schließen, dass die Leute, die quasi hodeln und das Krypto einfach bis in die Ewigkeit in ihren Accounts lassen, die tragen halt nicht zum Revenue bei, sondern die, die schnell Krypto traden, die verliert man jetzt.
Und das ist natürlich genau die Audience, wo ich immer unterstelle, die gehen zu Prediction Markets rüber.
Also Robinhood verliert gar keine Krypto Assets, sondern nur Krypto Trading.
Und das sind glaube ich die Leute, die jetzt stattdessen gambeln mit Prediction Markets.
Ich habe eine Analyse gemacht.
Du hättest im ersten Quartal im Jahr 2000 1 Dollar in die Märkte investiert.
Hättest du es in den S&P 500 investiert, hättest du heute 2,08 Dollar.
Also hättest du innerhalb von 5, 6 Jahren verdoppelt dein Geld.
Hättest du es in die Nestec investiert, Nestec 100, hättest du 2,80 Dollar.
Also fast verdreifacht dein Geld.
Hättest du die Net-Market-Gains des durchschnittlichen Robinhood-Users mitgemacht, hättest du immerhin kein Geld verloren.
über 5 Jahre 56% Rendite gemacht.
Man kann es sich auch einfach so ausrechnen, die Assets under Management bei Robinhood sind 307 Milliarden, davon sind Net Deposits 220 und sie haben noch Assets hinzugekauft.
Das heißt, der Gewinn wäre schon maximal 80 Milliarden, den alle Robinhood-User gemacht haben, aber da man die Assets under Custody zusammengekauft haben, mit Bitstamp glaube ich, ist es tatsächlich noch niedriger.
Also der durchschnittliche Robinhood-Nutzer, was man auch gut sieht, ich berechne hier in der Tabelle, außerdem die Differenz zum Markt.
Also was hat der mehr oder weniger verloren als der Markt?
Da sieht man auch sehr gut, dass sie immer überdurchschnittlich verlieren in schlechten Phasen, teilweise auch überdurchschnittlich gewinnen in besseren Phasen, aber der Verlust frisst die Outperformance aus.
So kann man sehr gut nachvollziehen, dass...
der durchschnittliche Robinhood-Nutzer viel, viel schlechter performt, als jemand, der einfach nur ein MSCI World, S&P 500 oder Nasdaq kauft.
Weil man halt, weil sie unterstellen, wir mal zu viel hin und her zocken, zu viel Options, Krypto, was weiß ich, machen.
Also nicht zocken.
Genau.
Und dann hat Spotify auch noch relativ schlechte Ergebnisse.
Zumindest hat die Börse das so gesehen.
Waren die Ergebnisse nicht schlecht, sondern eher der Ausblick schlecht?
Genau.
Genau so war es tatsächlich.
Umsatz wächst mit 8%.
Das ist ein bisschen schneller als im Vorquartal.
Aber man warnt davor, dass das nicht so gut bleiben könnte.
Rohmarge inzwischen wieder bei 33%.
Operativer Gewinn steigt auch um 40%.
Das läuft alles.
Aber was so ein bisschen besorgt gestimmt hat, ist einerseits der eigene Ausblick auf das zweite Quartal und andererseits, dass die Premium-Subscriber nur noch mit 9% wachsen inzwischen, also unter 10% Wachstum.
gefallen sind.
Und was man auch sieht ist, wenn man auf den Umsatz von Spotify schaut, das Premium-Segment, was das größte ist, wächst beim Umsatz immer noch mit 10%.
Das Ad-Supported-Segment schrumpft mit 8%.
Also die Free-Listener, die mit Werbung finanziert werden, schrumpft um 8%.
Also der Werbemarkt für Podcasts scheint schwerer zu sein.
Ist das der Grund, warum ich hier so selten deine Stimme...
Mit kurzen Jingles.
Hast du da noch Kapazität zu verkaufen?
Wir haben immer Kapazität.
Wir können immer schieben.
Für Werbekunden ist immer Platz.
Also auf jeden Fall sieht der Werbemarkt bei Spotify relativ angespannt aus.
Premium-Subscriber läuft gut.
Plus 10% immerhin.
Aber das Ad-Supported-Segment scheint kompliziert.
Und ja, das ist glaube ich die Kombi, warum die Aktie erstmal abverkauft wird.
Relativ stark.
Ich bin gespannt, ob dieses Jahr die TV-App von Spotify endlich kommt.
Das könnte ein positives Signal sein.
Ja, ich meine, wie sollen sie sonst Werbung verkaufen?
Also Bildwerbung?
Einfach ein Produkt bauen, für das Leute gerne 12,99 im Monat zahlen.
Die App noch besser machen.
Die haben ja das gleiche Problem wie Google.
Also die Vorschläge hätte Spotify so nach 10 Jahren nutzen gefühlt.
noch nicht weiß, welche Podcasts ich jeden Tag hören will und welche ich höre, wenn ich Zeit übrig habe.
Ich baue mir jeden Morgen meine Podcast-Warteschlange neu, weil würde ich einfach auf aktuelle Folgen gehen, höre ich entweder den, der als letztes rausgekommen ist oder den, der aus irgendwelchen anderen Gründen gerade gepusht wurde, keine Ahnung, oder gerade, wo eine Episode viele Listens hatte, aber ich will immer erst mal meine Standards hören.
Aber ich verstehe, dass Use Cases sind da auch sehr unterschiedlich pro User.
Wahrscheinlich muss ich mir ja irgendwann wirklich mit AI eine...
um dem Herr zu werden.
Kannst du machen, wenn du deine Präsentation fertig hast.
In die Schmuddelecke gehen.
Das sieht so aus, als ob wir die Schmuddelecke überspringen würden.
Nee, das ist hier nur falsch verschoben.
Wir fangen mal ganz ruhig noch an.
Relativ ruhig.
Die Information berichtet, dass die ganzen chinesischen Player bringen auch gerade wieder neue Open-Source-Modelle raus.
Unter anderem Tencent.
Deren Modell ist noch gar nicht so bekannt geworden zuletzt.
Aber die bringen jetzt eins raus, was Hi3 heißt HY3.
Das soll hier ganz gut funktionieren, basiert aber teilweise auf Arbeit mit Entropic, schreibt die Information, was gegen das Embargo wäre.
Also angeblich darf, nicht angeblich, sondern Entropic darf nicht genutzt werden in China.
Tencent soll aber wohl mithilfe von Entropic sein eigenes Modell gefeintunet haben, also richtige schlechte Antworten nochmal quasi korrigiert haben.
Aber weiß Entropic, dass sie damit arbeiten?
Also ist es ein Arbeiten, dass man zusammen arbeitet oder ein Arbeiten mit man nutzt das Produkt und also es ist keine Kooperation, sondern es ist Diebstahl, wenn man so möchte oder sie umgehen würden.
Entropic versucht das zu unterbinden.
Ich bin mir sicher, Entropic möchte diesen Umsatz auch nicht haben, auch wenn da bestimmt ein paar Tokens bei rumkommen.
Aber sie schaffen es halt, das zu umgehen immer wieder.
Also ohne Grund wird Entropic ja das nicht gebannt haben.
in Richtung China.
Und trotzdem gelingt es ihnen immer wieder Wissen daraus zu destillieren.
Und es gab ja letzte oder vorletzte Woche dieses internationale Warnschreiben, so ein Diplomatic Wire, so ein internationales Warnschreiben von USA, dass die Chinesen ihre IP verletzen oder US-IP verletzen, indem sie von den US-Modellanbietern das Wissen der Modelle raus destillieren.
Wo wir gerade dabei sind, Wir haben letzte Woche auch darüber geredet, dass die Gerichtsverhandlungen zwischen Elon Musk und Sam Altman viel schmutzige Wäsche auf den Tisch werfen wird.
Und verschiedene Fachmedien berichten auch ganz viel darüber.
Ich möchte jetzt nicht vieles nach, nicht alles reproduzieren.
Ich glaube prinzipiell, wie wir schon angedeutet haben, niemand sieht dabei gut aus.
Wer Lust hat, kann sich das ja ein bisschen, was Elon Musk da im Zeugenstand sagt, durchlesen.
Wired zum Beispiel berichtet recht regelmäßig darüber.
andere Zeitschriften auch.
Er stellt sich da schon ein bisschen doof, weicht regelmäßig Fragen aus.
Die Richterin scheint nicht 100% zufrieden mit seiner Performance zu sein.
Dies und das.
Behauptet, er hätte irgendwelche Dokumente nicht komplett gelesen, wo es schon um sehr wichtige Dinge geht, um die Finanzierung von OpenAI und so weiter, wo er mal früher investiert war.
Aber was wirklich spannend ist, ist, dass der OpenAI-Anwalt ihn unter anderem gefragt hat, ob er weiß, was Distillation ist.
Also das Nutzen von größeren Modellen, um kleinere zu trainieren.
Und Musk hat darauf geantwortet, it means to use an AI-Model to train another AI-Model.
Daraufhin der Anwalt von OpenAI hat XAI das in der Vergangenheit mit OpenAI gemacht.
Daraufhin Musk, generell machen alle Firmen das so.
Darauf der Anwalt, also ist das ein Ja.
Darauf Musk, teilweise.
Also man muss da reinlesen, glaube ich, dass XAI, Also das, wovor das Weiße Haus gerade weltweit warnt und die Chinesen beschuldigt, hat Elon Musk's Company von diesem illegalen Immigrant die Firma quasi USIP geklaut bei OpenAI, ich vermute auch bei Antropic, wäre unlogisch, dass es nur bei OpenAI wäre, um sein eigenes Modell Grog zu machen.
Das erklärt, glaube ich, ein bisschen die schnelle Leistungssteigerung bei Grog, wie man in so kurzer Zeit so gut werden könnte.
Das gleiche sehen wir sonst nur bei chinesischen Companies, die destillieren.
Also XEI hat natürlich viel Rechenkapazität sich gesichert, aber die Geschwindigkeit spricht sehr dafür, dass man destilliert und dass man das unter anderem bei OpenAI macht, musste Ida Maski offenbar zugeben.
Er steht unter Eid dabei und will offenbar sagen, nicht ist mein Eid schuldig werden, weil es ja auch zu viele mit ist.
Also könnte er sofort mit Wisser einen quasi verpfeifen, wenn man wirklich lügen würde.
Ich will ihm gar nicht unterstellen, dass er das wollte, aber das heißt, er muss da schon die Wahrheit sagen und deswegen hat er zumindest teilweise, aber man kann nicht teilweise distillieren.
Also ich würde sagen, die wohlwollendste Interpretation von teilweise ist, dass er auch noch von anderen Modellen distilliert hat.
Also das ist, das Partly ist natürlich als ein Ja verstehen.
Also auf jeden Fall ist es kein Nein, sagen wir mal so.
Richtig ist auch, fairerweise muss man sagen, es gibt verschiedene Arten von Distillationen.
Du kannst dein ganzes Model versuchen da rauszuziehen, du kannst das zum Fine-Tuning nutzen, du kannst OpenAI-Codecs nutzen, um deine eigenen Entwickler zu quasi damit schneller zu machen und so weiter.
Was jetzt genau das ist, darauf ist der Anwalt dann nicht weiter reingegangen, aber Fakt ist, Elon Musk hat zugegeben, dass er das XAI mithilfe von OpenAI-Models destilliert hat.
Er sagt ja nicht, wir haben es generell genutzt, sondern es ging um den, der Anwalt hat ja mit Absicht vorgefragt, ob es um Distillation ging.
In einem anderen Kreuzfahrer ist außerdem aufgekommen, dass er mit Absicht Leute abgeworben hat bei OpenAI.
Also er hat sein Portfolio-Companies, Neuralink, SpaceX und so weiter gesagt, Ich paraphrasiere erstmal, dass OpenAI-Mitarbeiter quasi freiwillig sind.
Also sie können die, egal, zu einer Zeit, wo er da selber noch im Board saß, wo normalerweise, also wenn ich irgendwo im Board bin, sagen wir mal, jemand möchte bei Home2Go Entwickler abwerben oder so, dann würden zumindest befreundete Firmen oft fragen, ob das okay ist.
Wenn ich jetzt ein Startup zum Beispiel, das ich investiert habe, dann Entwickler finde, würden die normalerweise fragen, ob mich das in Probleme bringt oder sowas, würde ich mal behaupten.
Wenn ich davon nichts weiß, ist es natürlich wiederum was anderes.
Normalerweise ist es gang und gang, dass man das nicht macht.
Er selber behauptet, er würde kriminell handeln, wenn er es unterbindet.
Er argumentiert quasi so, er darf sich gar nicht in den Arbeitsmarkt einmischen und sowas unterbinden.
Aber wenn man die E-Mails und Verläufe liest, sieht es schon eher so, als wenn er aus Rache gesagt hat, ab jetzt dürft ihr bei OpenAI Leute heiern.
Weil was daraus hervorgeht, ist zumindest, dass es vorher nicht okay war.
Du kannst darüber diskutieren, ob es richtig oder falsch ist.
Was aus den E-Mails meiner Meinung nach hervorgeht, ist, dass es einen Change of Mind bei ihm gab.
Sonst hätten die Leute nämlich nicht gefragt, ob es jetzt okay ist.
Und dann hätte er es nicht dann freigegeben.
Das andere ist das, was er uns vorher auch noch nie oft erzählt hat, dass er zwar einer der Anfangsinvestoren war, oder das war ja Spender damals noch bei OpenAI, aber dass er sobald es erfolglos schien, die Macht zu übernehmen bei OpenAI, also es gibt Schilderungen darüber, dass er im Board vier Sitze haben wollte, während die anderen Gründer nur drei hatten.
Das heißt, er hätte die Mehrheit im Board gehabt und mehrere mehr machen können mit der Firma, was er wollte.
Das hat man damals verhindert.
Und als er dann gemerkt hat, er kann die Kontrolle nicht übernehmen, ist er abgehauen.
Und von dem Tag an, wo ihm nicht zugestanden wurde, diese vier Boardsitze zu bekommen als einzelne Person, hat er aufgehört, seine Spenden zu überweisen.
Es gab mal ein Commitment zu OpenAI von Peter Thiel, von ihm, von anderen, mindestens eine Milliarde zu investieren.
um OpenAI aufzubauen.
Von diesem Geld ist insgesamt wohl nur wenige hundert Millionen geflossen.
Unter anderem, weil Elon Musk seine Vereinbarung niemals eingehalten hat.
Also er verkauft sich so, als jemand, der Millionen in OpenAI gesteckt hätte und betrogen wurde.
Tatsächlich hat es eher seiner Teil, seinem Teil der Rechnung, aber nie wahrgekommen.
Dass Sam Altman trotzdem da quasi ein Charity-Projekt, ein For-Profit-Projekt umgewandelt hat, ist natürlich trotzdem...
Also keiner von denen ist ein Heiliger hier.
Ich werde es gar nicht so erscheinen lassen.
Aber es ist schon wichtig und das ist auch die Hauptverteidigungslinie von OpenAI, dass eigentlich Elon Musk das Gleiche machen wollte mit der Firma und nur disgruntled ist, weil es ihm nicht gelungen ist.
Und er hat begonnen sich an der Firma zu rächen mit dem Tag, wo ihm bewusst wurde, er kann sie nicht übernehmen.
Und als einer der Gründungsmitglieder, als einer der Gründungsspender oder Investoren, je nachdem wie er es gesehen hat, als Spender hättest du ja keinen Schadensanspruch.
Also das ist ja das Problem mit seiner Klage so ein bisschen, dass er einerseits sagt, in dem Dokument stand ganz klar, man soll das Geld, was man da hingeschickt hat, vergessen, also als Spende betrachten.
Und es wäre kein Investment, weil es kein Non-Profit ist.
Das heißt, es gäbe gar keinen Anspruch auf irgendeinen Equity an der Firma.
Gleichzeitig hat man es dann eben doch in eine For-Profit gewandelt und deswegen könnte man sagen, man wurde getäuscht, dass es wiederum seine Anklage liegen hier.
Wenn man so möchte.
Auf jeden Fall macht er keinen guten Eindruck im Zeugenstand.
Wenn Sam Ortman das Gleiche betrifft, werden wir das hier natürlich genauso besprechen.
Darüber habe ich jetzt ehrlich gesagt noch nicht so viel gelesen, was dafür spricht, dass er entweder noch nicht im Zeugenstand war oder sich etwas schlauer gegeben hat dort.
Ich habe irgendwo aufgefangen, dass Biden vorher gesagt wurde, sie sollten auf Social Media sich jetzt nicht weiterhin öffentlich bekriegen, bis der Case fertig ist oder irgendwelche Sachen liegen oder so.
Also ein bisschen halt wirklich Kindergarten.
Naja, die Richterin weiß natürlich, mit wem sie es zu tun hat.
Und die möchte nicht, dass Elon Musk die Öffentlichkeit beeinflusst.
Also als letztes die Jury, weil die könnten ja doch irgendwie Kontakt zur Außenwelt aufnehmen.
Und auch sonst will sie, glaube ich, nicht.
Also wenn da Fotos gemacht werden im Gerichtsraum und so, das ist ja nicht gestattet.
Soll sie schon Leute zurückgefiffen haben.
Ist nicht ganz einfach, die Leute ohne Kontrolle zu kommen.
So, wir bleiben so ein bisschen beim Thema Governance und Elon Musk.
Und zwar.
Ich habe ja hier mal vorgerechnet und in anderen Podcasts auch, dass wenn SpaceX, aber auch OpenAI und Entropic an die Börse gehen, dadurch, dass sie mit einer 1 bis 2 Billionen Bewertung an die Börse gehen, ganz grob kann man sagen, dass eine Billionen Bewertung die 1% am MSCI World und nochmal mehr am S&P 500 oder Nasdaq sichern würde.
Wenn man jetzt nicht noch nach Free Float gewichtet, was teilweise passiert, ob das weiterhin so sein wird, ist noch eine andere Frage.
Aber würden jetzt alle Firmen den gleichen Free Float haben?
Free Float ist der Anteil der Shares, die frei handelbar sind am Markt.
Also sagen wir mal als Beispiel, Elon Musk hat an einer Firma noch 80 Prozent und man bringt immer nur einen Teil der Papiere an die Börse, zum Beispiel nur die anderen 20 Prozent.
Dann wäre der Free Float 20.
Die 20 können gehandelt werden am Markt.
Das heißt nicht, dass die alle jeden Tag gehandelt sind, aber die liegen dann in irgendwelchen Portfolios von Investoren oder Kleinanlegern.
Mit diesem Free Float werden die Gewichte teilweise berechnet, das will ich einmal vorweg sagen.
Trotzdem kann man erstmal grob sagen, dass ohne diese Gewichtung nach Free Float quasi jede dieser drei großen KI-Labore, also die zwei großen KI-Labore und SpaceX, sage ich mal besser, mit so ein bis zwei Prozent in die großen Indizes einfließen würden.
Das heißt, jeder, der in die ETFs investiert, würde die dann auch entsprechend halten, die Aktien.
Dann sagen Leute immer vollkommen zu Recht, dass das für den S&P 500 zum Beispiel nicht gelten würde, weil man für den zum Beispiel profitabel sein muss und einen gewissen Teil, eine gewisse Zeit an der Börse das Gleiche.
An der Nasdaq muss man nicht profitabel sein, da muss man aber, ich glaube, ein Jahr oder ein paar Monate erstmal an der Börse durchhalten.
Und wir haben schon darüber berichtet, dass Elon Musk, ich glaube, die Freepload-Regeln und vor allen Dingen auch so ein Fast Track etablieren wollte an der Nasdaq, also dass er schneller gelistet wird.
Das ist schon nach 15 Tagen, wenn ich mich richtig erinnere.
die Leute, die einen Index abbilden, seine Aktien nachkaufen müssten.
Also dass diese Warm-up-Phase wegfallen würde.
Und jetzt soll wohl selbst das Dickschiff S&P 500 eine Reform bekommen.
Auch hier dank SpaceX würde ich sagen.
Das passiert natürlich alles nicht ohne Grund, sondern man könnte alles sagen, das ist die Causa SpaceX oder das Law SpaceX, was hier geschaffen wird, um diesen Börsengang noch erfolgreicher zu machen, behaupte ich mal.
Und zwar diskutiert man auch hier über einen Fast Track, also dass er schneller aufgenommen wird in den Index und dann auch schneller gekauft werden muss.
Mit Milliarden und Abermilliarden müssten dann in die Aktien investiert werden.
Also irgendjemand müsste seine SpaceX-Aktien verkaufen.
Ansonsten würde der Kurs sehr stark steigen, weil ganz viele Fonds sich einkaufen müssen, weil ihre Pflicht ist, den Index abzubilden.
So funktionieren ja ETFs.
Also ich investiere 10 Euro in meinen Sparplan.
Dafür verspricht mir der ETF-Anbieter, den Index abzubilden.
mit ganz vielen kleinen Anteilen diese verschiedenen Aktien kaufen muss.
Und wenn auf einmal eine neue Firma 2% am Nestec hat, dann muss sie eben 2% des gesamten Assets an der Management in diese Firma investieren.
Was dann Milliarden sind, die sie innerhalb von relativ kurzer Zeit investieren müssen, was zu viel Nachfrage und eventuell steigenden Kursen führt.
Gleichzeitig gibt es natürlich Altinvestoren, die eventuell genau zu dem Zeitpunkt verkaufen wollen, obwohl sie es nach 15 Tagen ja noch gar nicht können, weil sie mindestens ein halbes Jahr daran gebunden sind in der Lockup-Period.
Das heißt, es würde höchstwahrscheinlich zu einer Übernachfrage kommen, die den Kurs weiter treiben würde.
Und jetzt will man nicht nur den Fast-Track ermöglichen für den S&P 500, sondern tatsächlich sogar die Profitabilitätsklausel streicheln lassen für Mega-Caps, also für Firmen über eine Billion, die an die Börse wollen.
Das heißt, man schafft hier quasi eine Ausnahme für SpaceX und später auch OpenAI und Anthropik sicherlich, dass diese Firmen als erstes Mal als eine Firma, die noch nicht vier Monate profitabel war, in den S&P-Verfahren abdrücken.
Und damit dann nicht nur die Indexregeln biegen, sondern noch mehr extra Nachfrage nach diesen Titeln quasi schaffen.
Mich freut es erstmal.
Ich habe ja irgendwann mal auf einem Viertel der Bewertung da zufällig ein paar Shares gekauft.
Ich könnte mir fast vorstellen, dass SpaceX sogar auf drei Billionen geht mit der ganzen Nachfrage, die nicht zu...
zu stillen ist.
Also woher sollen die Shares kommen, die verkauft werden, wenn so viele gekauft werden müssen?
Selbst wenn es gewichtet wird mit Freeflow, ist es immer noch so viel Übernachfrage, die passieren wird.
Mal sehen.
Aber Fakt ist, dass sobald man da verkaufen kann, werde ich das, beziehungsweise wird das für mich jemand tun.
Gehe ich zumindest davon aus.
Und noch ein weiteres Governance-Highlight, natürlich auch von Elon Musk und dem Thema SpaceX.
Reuters nimmt gerade so nach und nach das IPO-Filing auseinander.
Das ist noch nicht public, aber Reuters hat Zugang dazu bekommen und macht jetzt so jeden Tag einen Artikel aus einem Paragraf von dem S1-Filing, habe ich das Gefühl.
Und der Paragraf, der ihm am 29.
April aufgefallen ist, handelt davon, dass wie man eigentlich Elon Musk vom Thron stoßen könnte bei SpaceX?
Und die Antwort ist, gar nicht.
Also die theoretische Möglichkeit ist, man müsste die Mehrheit der Class-B-Shares haben.
Also da steht explizit, der CEO can only be removed from our board or these positions by the vote of Class-B-Holders.
Also es gibt verschiedene Share-Klassen, Class-B, C und so weiter.
Und nur wenn die Mehrheit der B-Shares dafür stimmt, würde Elon Musk.
quasi entlassen werden können.
Und das Problem ist natürlich, dass die Mehrheit der Klass-B-Shares Elon Musk gehört.
Und weitere Shares wahrscheinlich seinen Vertrauten sogar noch.
Das heißt, sofern er sich von diesen Anteilen selber nicht trennen wird, und er würde den Teufel tun, nämlich an, die wertvollen goldenen Aktien zu entsorgen, wird er quasi auf Lebenszeit diese Firma regieren können.
Dann wiederum spannend machen würde, Tesla zu akquirieren.
Also ich meine, da hat er ja auch ein Board aus Lakaien eigentlich, so schwer ist.
Da würde er jetzt auch nicht von heute auf morgen abgewählt, aber würde er Tesla kaufen mit SpaceX, wäre er ja auch da auf Ewigkeit CEO quasi.
Und so baut er sich dann sein kleines Musk Industries, wo er auf Ewigkeit regieren kann und den Kurs quasi selber bestimmt.
Und dann noch, was weiß ihr, worüber ich letzte Woche gestolpert bin?
Und zwar der ehemalige AI-Zar, der ist ja inzwischen abgetreten.
Ach echt?
Ist der weg?
Ja, der hat, sagen wir, tonusgemäß, der wurde quasi auch nur als so ein Sonderbeauftragter für einen gewissen Zeitraum benannt.
Die müssen immer noch 150 Tage oder 180 Tage oder so aufhören.
Deswegen ist er jetzt vorerst wieder in der freien Wirtschaft, nehme ich an.
Oder nee, er ist noch Vorsitz von diesem Tech-Counsel, glaube ich, aber er ist nicht mehr AI-Zar.
Also wir reden von David Sachs.
Venture Capitalist und Hauptprofi-Podcaster passt.
Oder inzwischen wieder, nehme ich an.
Vorher hat er schon viel gearbeitet für das Weiße Haus, würde ich sagen.
Und zwar hat er uns nochmal aufgeklärt auf X und geschrieben, it's time to demystify Mythos, also ein Tropic-Modell, das so unter Verschluss gehalten wird, weil es zu gefährlich ist.
Also er sagt, Mythos ist keine Magie, es ist kein Doomsday-Device.
Es kann einfach nur relativ gut hacken.
Eigentlich kann Open Air als GPT 5,5 Cyber, aber das Gleiche und viele aus China und so weiter werden in sechs Monaten auch das Gleiche können.
Also er stellt es hier als, also in dem Podcast lässt er ja keinen Zweifel daran, dass er das alles für Fear-Mongering hält und Antropic das als Marketing nutzt, das Modell als zu gefährlich zu verkaufen und dass er daran nicht glaubt, sondern das ist eben alles nur Jux und Dallerei eigentlich und Marketing aus seiner Sicht.
Es entspricht aber so ein bisschen der Tatsache, dass das Weiße Haus gerade Antropic das Verbot erteilt hat, 70 weiteren Firmen Zugang zu dem Modell zu geben.
Also man hat ja diese ersten 50 Partner gehabt, die größten Softwareunternehmen der USA und Banken, um denen so ein bisschen Vorlauf zu geben, um ihre Systeme sicher zu machen.
Und Antropic hat dann gefragt, ob sie schon 70 anderen Partnern, die das gerne haben möchten, vielleicht die besten Kunden, vielleicht andere Banken aus anderen Ländern, weiß man nicht, kann man nur spekulieren, gegeben.
Und das weise aus, hat aus Sicherheitsgründen gesagt, nein, die können das nicht haben.
Einerseits erzählt uns David Sachs, so gefährlich ist das gar nicht, es ist commoditized und OpenAI 5.5 kann eigentlich das gleiche.
Andererseits verbietet man aber das Weiße Haus, wo er immer noch der Chairman, glaube ich, des Tech- und AI-Councils ist.
Also es ist nicht so, als wenn er nichts mehr zu sagen hätte im Weißen Haus.
Verbietet trotzdem Entropic, das Modell anderen freizugeben.
Zeigt so ein bisschen die Doppelmoral.
von David Sachs, glaube ich.
Ich glaube, er ist kein großer Freund von Dario Amodeo und Antropic.
Das hört man ganz gut raus.
Wenn er spricht, lässt er kein gutes Haar dran.
Also behauptet immer, dass die quasi Innovationen behindern wollen, indem sie so viel von Gefahr sprechen und so weiter.
Die haben ihn einfach nicht investieren lassen.
Ja, und vor allen Dingen habe ich mich gefragt, ob David Sachs eigentlich in OpenAI, ich meine, der war bis vor einem Monat Krypto und AI sah beim Weißen Haus und einen Monat später macht da quasi einen Werbepost für OpenAI, dass das 5.5 Cybermodel genauso gut ist wie Mythos und die Leute mal alle ganz locker bleiben sollen, während die Regierung komplett anders handelt.
Also es können nur zwei Sachen wahr sein.
Entweder das Modell ist nicht so geil und dann behindert das Weiße Haus aber wieder Entropic, indem sie sagen, ihr dürft es nicht weiteren Leuten geben, was ja auch Business ist am Ende.
Also natürlich möchte Entropic Leuten auch zeigen, wie mächtig Mythos ist.
Also wenn es nicht gefährlich ist, dann behindert das Weiße Haus abermals Antropic beim Vertrieb des eigenen Modells.
Wenn es so gefährlich ist, dann ist es vollkommen verständlich, dass das Weiße Haus nicht möchte, dass es noch weiter nach außen dringt.
Dann ist Dave Sachs Gelaber aber kompletter Bullshit wieder.
Was mir dabei übrigens auch aufgefallen ist, was vielleicht auch so ein bisschen erklärt, warum David Sachs so ein klaren Favoritner ist, bin ich auch nur zufällig diese Woche gestolpert drüber.
dass nämlich Peter Thiels Founder Fund auch mal mehr als eine Milliarde investiert hat in OpenAI.
Und zwar relativ früh.
Das heißt, er müsste, ich vermute fast einen einstelligen Prozent oder bis zu einem einstelligen Prozentbetrag an OpenAI haben.
Es gibt, Sekunde, ich kann mal kurz gucken, wo hier das stand.
Wen habe ich das gefragt?
Ich glaube, den hier.
Ja, also man kann es bei PitchBook und Crunchbase ganz gut nachvollziehen.
Und zwar soll er angeblich zu einem der ersten Angels gehört haben.
Zumindest hat er es mal behauptet, dass er quasi einer von diesen ersten sind, die da Geld reingesteckt haben.
Angels oder Spender?
Spender, genau.
Supporter.
Und später gibt es zumindest einen Information-Artikel, der sagt, dass er und Dragonier, das Founders Fund, sein Fund und Dragonier beide mindestens eine Milliarde investiert haben in einer späteren Runde und zu dem Zeitpunkt schon investiert waren.
Dann wissen wir auch, dass neulich dieser Cap-Table von OpenAI rumgeschwört ist.
Und den habe ich mir von Claude ja nochmal schön säubern lassen, dass er auch lesbar ist und so weiter.
Und Fakt ist, Founders Fund ist hier drin nicht zu finden.
Was ich wiederum sehr überraschend fand.
Also Dragoneer sieht man hier mit 2 Milliarden Investment.
Aber es gibt keine Position, wo Peter Thiel oder Founders Fund steht.
Es gibt eine mit 4 Milliarden Investment.
Ja, mit 4 Milliarden Investment.
Da steht D1 Apple Losser.
Sands Capital nehme ich an, Winslow, Guana, da sind verschiedene, aber da ist Founders Fund nicht drin, auf jeden Fall nicht mit einer Milliarde.
Dann gibt es die Early Angels, da ist die Investmentbasis aber viel kleiner, also das kann es nicht sein, weil dann die nur 10 Millionen investiert haben.
Das passt nicht zu der einen Milliarde, die er investiert hat.
Also ich frage mich, wo Peter Thiels eine Milliarde im CapTable auftaucht.
Oder ob diese Runde nie stattgefunden hat oder ob er das über irgendjemanden indirekt investiert.
Also es gibt noch einen weiteren Kanal, über drei Milliarden.
Der wird als Bank Channel bezeichnet.
Da haben so Großbanken, Private Wealth, keine Ahnung, UBS sowas.
Es reichen Individuen ermöglicht auf 850 Milliarden.
Das ist aber viel später, also Peter Thiel hat für früher investiert.
Deswegen passt das auch nicht.
Also ich habe mal auf Twitter so ein bisschen versucht zu fragen, ob jemand das weiß.
Ich gucke mal, ob ich eine Antwort finde.
Wenn ja, dann spricht Jan die wieder rein.
Das kommt ja sehr gut an, habe ich gelesen auf unserer Community, wenn Jan mehr rein spricht.
Ich habe mir so ein Glück nicht angehört, was er Respektloses noch gesprochen hat, aber es scheint gut anzukommen.
Wenn wir noch rausfinden, wo Peter Thiels Investment in OpenAI geblieben ist, dann reichen wir das nach.
Es würde aber so ein bisschen erklären, warum David Sachs so eine Abneigung gegen...
ein Tropic Head oder warum gefühlt das gesamte Pentagon und Weiße Haus alles dafür tut, OpenAI so viel Rückenwind wie möglich zu geben im Moment.
Vielleicht kriegen wir dieses Ergebnis.
Wenn nicht, kannst du es auf der OMR erzählen.
Also habt ein schönes Wochenende, ruht euch aus oder in deinem Fall macht eine schöne Präsentation.
Nächste Woche ist OMR-Woche.
Mittwoch ist wie immer Doppelgänger-Mittwoch.
Ihr fangt den Tag mit dem Podcast an.
Dann alle natürlich zu dir.
HBO Max Stage um 12.10 Uhr.
Beyond the AI-Hype.
Frühdasein in der ersten Reihe setzen, macht sympathisch.
Genau, ich mach vielleicht noch ein Schild für dich.
Und dann am Nachmittagabend um 17.05 Uhr, um 5.05 Uhr, Purple Stage, unser Live-Podcast.
Ich habe mich gefragt, wie viele Slides passen in 50 Minuten, wenn du schnell durchgehst?
120?
Nee, mehr.
200?
Kriege ich 50 Minuten.
Wahnsinn.
Dann schaffe ich 130 ungefähr.
Machst du eine Punktlandung oder wirst du von der Bühne gedrückt?
Was ist nach mir dran?
Ist nach mir Pause?
Dann würde ich frech drei Minuten überziehen.
Ansonsten kommt Steven geht mir in mich wieder jagen.
Ich ziehe die Tonschuhe an.
Vielleicht laufe ich einfach schneller als er.
Ich stelle mir das so vor, am Ende bist du so wie Axel Rose.
Du rennst von einer Ecke zur nächsten auf der Bühne.
Ja, das ist mein Plan auf jeden Fall.
Die Slides können sie ausblenden.
Das juckt mich gar nicht.
Ich kann das alles auch auf der Totspur überbringen als Podcaster.
Mal sehen.
Sehr gut.
Wir sehen uns, hören uns am Mittwoch.
Bis dann.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community.
Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.
