# Crypto Tax Shifts, Institutional Flows, and AI Commerce Infrastructure

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-05-02

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 213 von Allescoin Nichts muss, die mal wieder unterstützt wird von unseren Freunden bei Bitpanda.
Julius, ich muss gestehen, ich bin recht glücklich, dich heute vor das Mikrofon bekommen zu haben, weil wenn ich so in meinen Kalender schaue, scheint gerade die Steuer-Deadline vor der Tür zu stehen.
Und ich bin froh, dass du dir trotzdem noch die Zeit nimmst, mit mir hier einmal zu quatschen und nicht nur im Bürokratiewahnsinn versinkst, um dem Finanzamt zu melden, was du dieses Jahr...
ohne 1-to-100k-Challenge verdient oder verloren hast.
Ich habe ja keine 1-to-100k-Challenge gemacht, von daher bin ich da fein raus.
Allerdings, ja, ist es mal wieder, wenn man etwas aktiver ist, schon ein Wahnsinn, was für eine Arbeit ist, diese Daten zusammenzusuchen.
Stichwort Hyperliquid wird nicht wirklich gut unterstützt von vielen Anbietern, muss man sich Workarounds suchen.
Weil das Gute ist, dass natürlich mit den AI-Tools, also Ich sehe ja immer diese ganzen Steuer-Software-Lösungen, das ist ein bisschen eine 80-20-Lösung, also du kannst dazu alles reinkippen.
Ich habe, glaube ich, noch nicht einmal gesehen, dass wirklich alles richtig verarbeitet wurde und du musst trotzdem irgendwie alles nochmal manuell durchgehen.
Das kann sehr aufwendig sein und manchmal siehst du dann irgendwelche Transaktionen und denkst, ja, was war das nochmal?
Da ist es halt mittlerweile super hilfreich mit Claude und Co.
den einfach dazu zu nutzen, sehr effektiv zu sagen, okay, was ist an dem und dem Datum der Wallet, was ist da passiert, gib mir kurz einen Überblick, was weiß ich was.
Das hilft auf jeden Fall, beschleunigt diesen ganzen manuellen Prozess.
Aber nichtsdestotrotz ist das schon ein absoluter Wahnsinn.
Und naja, aber ein Teil dieses Wahnsinns kommt ja daher, ich weiß jetzt nicht, ob das gut oder schlecht in Neuchkern sind, wahrscheinlich eher schlechte für die meisten.
Ein Teil des Wahnsinns kommt ja daher, dass wir diese, vor allem wenn man privat eben Kryptowährung hält, eben dieses Steuerprivileg noch haben mit der Spekulationsfrist, wonach Gewinne nach über einem Jahr Haltedauer steuerfrei sind.
Das Thema wurde uns ja ursprünglich, meine ich auf jeden Fall, von der aktuellen Regierung versprochen, wird nicht angefasst.
Gestern oder vorgestern gab es aber eine Pressekonferenz mit Lars Klingbeil, wo das sehr anders klang, wo er so ein bisschen aufgezählt hat, naja, der Wirtschaft geht es nicht so gut, wir müssen uns jetzt hier die Kohle holen.
Und dann hat er irgendwie erwähnt, ja, es wird jetzt hier eine Zuckersteuer eingeführt und das wird eingeführt und ich glaube, Tabaksteuer wird erhöht.
Kann ja auch alles positiv sein.
Und dann hat er darüber gesprochen, dass natürlich auch das Finanzamt sich jetzt noch mehr Geld holen muss und angebliche Steuerhinterziehung noch stärker bekämpft wird.
Und dann hat er in einem Beisatz noch erwähnt, dass auch die Kryptobesteuerung sich ändern soll.
Ist aber dann nicht konkret geworden, sondern meinte, das wird im Juli bei der Vorstellung der einzelnen Resorts, also in dem Fall dann das Finanzamt, der Finanzministerium, werden wir dann mehr erfahren.
Aber das klang jetzt eher nicht danach, dass quasi das Privileg aktuell bestehen bleibt.
Aber mal gucken.
Ich meine, es wird sehr interessant sein.
Also A, frage ich mich, eine der Sorgen ist ja für viele, oder oftmals sind ja die Leute besorgt, die irgendwie schon langfristig Krypto halten, wo ich mir meine Einschätzung jetzt wäre, man kann das ja nicht rückwirkend ändern.
Das heißt, wenn ich jetzt irgendwie Zeit...
weiß ich nicht, wann meine BTC halte, dann kann das ja jetzt nicht rückwärts geändert werden.
Somit sollte ich damit eigentlich relativ fein raus sein.
Und für alle, die jetzt aktuell im Markt sind, glaube ich, gab es die letzten zwei Jahre eh so ein bisschen die Realisierung, dass man jetzt wenig Assets sehr langfristig halten kann.
Somit ist so ein bisschen die Frage, wie stark, was ändert das wirklich?
Also weil ich mir jetzt mal so die meisten Coins außerhalb von Bitcoin anschaue, dann gibt es da wenig Sachen, glaube ich, die man aktuell länger als ein Jahr jetzt unbedingt halten möchte.
Klar, man kann natürlich sagen, okay, ich kaufe jetzt irgendwie hier im Bärenmarkt und dann wiederum halte ich natürlich schon ein Jahr oder wahrscheinlich ein Jahr nach vorne hin.
Und dann ist natürlich das Steuerprivileg wieder sehr attraktiv.
Aber ich glaube, grundsätzlich haben auch viele Investoren gemerkt, dass es oder haben mehr angefangen zu handeln, häufiger zu handeln und somit ist dann das Thema eh vom Tisch.
Aber gut, wir werden uns überraschen.
Ich muss auch sagen, ich bin ja kein großer Fan davon, dass du jetzt den Podcast hier mit so schlechten Nachrichten startest.
Nichtsdestotrotz hat mich die Nummer ehrlicherweise kalt gelassen aus zwei Gründen.
Erstens, ich schiebe ohnehin nur Verluste vor mir her.
Also ist mir Steuerfreiheit da relativ egal.
Die zweite Sache war aber genau die, die du als zweites auch angesprochen hast, nämlich wie viele Assets habe ich tatsächlich über den Zeitraum gehalten, dass ich dieses Privileg hätte nutzen können.
Und meine große Hoffnung ist, wenn das Privileg wegfällt, dass man dann konsequent sagt, okay, wir besteuern Krypto genauso wie Kapitalerträge besteuern.
Du hast 25 Prozent und nicht den persönlichen Einkommensteuersatz drauf und hat dann aber kein Privileg mehr, was das eine Jahr angeht.
Ich glaube, das würde sehr viele Dinge sehr stark vereinfachen.
Und deshalb, wenn es so konsequent umgesetzt werden würde, hätte ich per se nicht so ein krasses Problem damit.
Wenn man sagt, ja, es sind trotzdem immer noch private Veräußerungsgeschäfte, die immer noch mit dem persönlichen Steuersatz besteuert werden, aber die sind auch nach einem Jahr nicht mehr steuerfrei.
Ich glaube, dann...
würde ich anfangen, auf die Barrikaden zu gehen.
Und dann siehst du uns hier wahrscheinlich Daily-Podcast machen, in dem ich mich dann jeden Tag darüber beschwere.
Unabhängig davon, ich glaube, dass Steuern so ein relevantes Thema auch immer sein mag, für ein Medienprodukt vielleicht nicht der allerbeste Aufmacher sind.
Deshalb lass uns lieber darüber sprechen, was diese Woche noch so im Markt passiert ist.
Genau, also erstmal auf der TreadFi-Seite meine ich, dass wir Oder ich mit meiner These, dass wir den vermeintlichen Frieden, den Trump mal vor einem Monat oder so glaube ich war es, verkündet hat, dass man dem nicht glauben darf.
Da würde ich mich relativ bestätigt drin sehen.
Da tut sich gar nichts und es ist auch die Frage, ob sich da vor dem geplanten Treffen Mitte Mai zwischen Trump und Xi irgendwas tun wird oder ob man nicht diese Blockade so lange auf jeden Fall mal aufrechterhält, um ein Druckmittel in der Hand zu haben.
Werden wir sehen, dem Ölpreis gefällt das Ganze natürlich gar nicht.
Der ist gestern wieder oder die letzten Tage wieder ordentlich hochgeschossen.
Und das Witzige ist ja, und es spricht ja so gut wie kein Mensch mehr drüber, also wenn du dir mal schaust, wenn du mal auf bild.de gehst, da wird, glaube ich, seit zwei Wochen über den Wahl-Timmy mit Livestream berichtet.
Aber ja, über mögliche Konsequenzen von einem zwei-, drei-, viermonatigen Schließung der Straße von Hormuz und den langfristigen Folgen.
hört man nichts und ich bin mal gespannt, was das im Sommer noch für Folgen nach sich ziehen wird.
Genau, das nur kurz dazu als Randnotiz.
Im Kryptomarkt hat das diese Woche aber alles irgendwie auch nicht so gut gefallen.
Bitcoin hatte ja letzte Woche versucht, so ein bisschen auszubrechen, wurde jetzt aber zweimal an den 80.000 US-Dollar, oder können wir gleich auch noch kurz zu sowas sprechen, US-Dollar oder Euro, relativ stark rejected und jetzt sind wir aktuell wieder bei 76.000.
Dollar, mal gucken, war jetzt glaube ich nicht das stärkste Signal, aber lass mal gucken, wo das jetzt hingeht.
Hat sicherlich, auch wenn wir uns jetzt so gut gehalten haben, im Zuge dieser ganzen geopolitischen Krise, glaube ich dennoch, dass falls wir am Aktienmarkt dann doch mal irgendwann eine Korrektur sehen sollten, die die tatsächlichen Geschehnisse in der Welt irgendwo widerspiegeln, dass das den Kryptomarkt auch nicht kalt lassen würde.
Normalerweise halte ich es ja für gewöhnlich so, dass ich dich im Marketteil monologisieren lasse.
Ich möchte aber, bevor du zu deinen Gewinnern und Verlierern dieser Woche zu sprechen kommst, trotzdem zwei Rückfragen in den Raum werfen oder eine Beobachtung und eine Rückfrage.
Die erste Sache ist, ich bin vor kurzem über ein YouTube-Video gestolpert.
Ich weiß gar nicht, ob es von Bloomberg oder irgendeinem anderen größeren Media-Outlet kam.
wo so ein bisschen diese ganze Ölkrise, und ich hoffe, dass ich das irgendwie nochmal finde, ich muss meinen YouTube-Verlauf einmal durchgehen, so ein bisschen erklärt wurde und welche Ketteneffekte da auch drin stecken.
Und dass Öl halt nicht nur für unsere Tankstellen wichtig ist, sondern halt auch für ganz, ganz viele andere Produkte und über die Straße von Hormuz, wie auch immer man den ganzen Bums ausspricht, auch noch für weitere Sachen relevant ist.
Ich glaube, das hat mittlerweile jeder gecheckt.
Was mir nicht so bewusst war, und das ist jetzt so ein richtiger Mid-Curve-Take oder so eine komplette Trivialität, ist die Tatsache, dass diese ganzen Öl-Verknappungsgeschichten sich jetzt noch gar nicht so richtig widerspiegeln, weil der Seeweg relativ lang dauert und unsere Lager sind jetzt vielleicht noch ganz gut gefüllt, aber den richtigen Schmerz werden wir dann tatsächlich, wie du gerade gesagt hast, erst im Sommer oder vielleicht sogar im Herbst merken.
insbesondere dann, wenn wir auch nochmal ein bisschen mehr auf Energie angewiesen sind.
Also das war so eine Sache, die zwar intuitiv total nachvollziehbar ist, ich ehrlicherweise aber nie so drüber nachgedacht habe.
Und die zweite Sache, wenn ich mir die Medien diese Woche angeschaut habe, dann hieß es immer, hey, naja, irgendwie eine richtige Entspannung, geopolitisch gibt es nicht und die Aktien...
die machen so lala, aber Krypto hält sich eigentlich ganz gut und das ist darauf zurückzuführen, dass es super viel institutionelle Nachfrage aktuell gibt.
Wo kommt diese institutionelle Nachfrage her?
Ist das, alle Fonds sehen jetzt in Bitcoin doch die Krisenwährung oder hat sich da irgendwie im Narrativ fundamental was geändert?
Erstmal frage ich mich, wo die Headline herkommt, weil die Aussage, Aktien machen so lala und Krypto hält sich gut, stimmt nicht.
Wenn du dir den Nasdaq BTC-Chart anschaust, dann outperformt der Nasdaq ziemlich stark zuletzt.
Hat natürlich mit diesem massiven Short-Squeeze zu tun oder dieser Rally, die wir jetzt gesehen haben die letzten Wochen, wo wir ja innerhalb von 10 Tagen 15% hochgegangen sind, was für den Aktienmarkt historisch ist.
Und meiner Meinung nach ja auch eben nicht die geopolitischen Realitäten widerspiegelt, aber gut, quasi AI-Aktien lassen sich halt, oder Semiconductor-Aktien lassen sich halt sehr gut pumpen aktuell.
Krypto hält sich halbwegs gut, das würde ich unterschreiben.
Und es ist zum Teil auf institutionelle Nachfrage zurückzuführen, das würde ich auch unterschreiben.
Die kommt aus zwei Quellen, das eine ist Michael Saylor, über den haben wir hier schon...
mehr als genug gesprochen.
Da gibt es übrigens eine ganz interessante Entwicklung.
Also wir haben ja hier schon die letzten Wochen viel über dieses neue Stretch-Vehicle, also diese Preferred Chairs von Strategy gesprochen, für jeden, den das Im Detail interessiert gerne nochmal bei uns jetzt Wiki reinschauen oder die letzten paar Folgen nachhören und ich habe ja immer erklärt, dass dieses Stretch erst relevant wird, wenn das wieder bei 100 Dollar ist, also bei dem Preis von 100 Dollar, weil erst dann Strategy wieder neue Aktien im Markt verkaufen kann.
seinen Anführungszeichen Pack bei 100 Dollar gefunden hat.
Im Februar war das am 27.
Februar der Fall und quasi war dann bis zum 15.
März oder bis zum 14.
besser gesagt hier bei 100 Dollar plus minus.
Im März war das schon am 26.
der Fall und war dann eben wiederum bis zum 14.
an dem Pack.
Aktuell sind wir am 30.
Und Stretch tradet bei 99,47.
Was jetzt erstmal klingt, als wäre das nicht weit entfernt von 100 Dollar.
Das stimmt auch.
Wenn die Dividende allerdings 90 Cent beträgt, dann ist das ein massiver Gap.
Und wir sehen aktuell nicht, dass Stretch sich wie in den letzten beiden Monaten hier zeitnah wieder den 100 Dollar annähert.
Das werden wir nächste Woche mal ganz genau beobachten müssen.
Wenn das nämlich jetzt nicht zeitnah auf die 100 Dollar geht, dann ist die ganze These...
Institutioneller Demand, Sailor kann Neon endlich kaufen, jetzt erstmal für diesen Monat auf jeden Fall zum Teil invalidiert.
Worauf ist das zurückzuführen?
Es gibt glaube ich zwei Gruppen oder zwei Investorengruppen, die Stretch kaufen.
Das eine sind quasi DG Capital, die wollen die 12% Yield mitnehmen oder 11,5% Yield.
Und das andere sind eher Arbitragehändler, die es verstanden haben, dass man eben Stretch kaufen kann, kurz vor dem Dividendenstichtag.
zu 100 und der Abschlag, den man in den darauffolgenden Tagen nach der Dividende bekommt, geringer ist als das, was man als Dividende bekommt und ich somit net-net einen Gewinn einstreichen kann oder Arbitrage machen kann.
Und dieses Kapital versteht glaube ich auch, dass sie ihren Return dann maximieren können, je kürzer sie Stretch halten, beziehungsweise je je später sie in diesen Trade reinkommen.
Also, warum geht das gerade nicht auf 100?
Ich glaube, weil das DJing Capital, in Anführungszeichen, vielleicht ausgereizt ist und in den letzten Monaten so viel Stretch gekauft hat, dass man sich fragen muss, okay, kommt da jetzt noch signifikant Volumen nach?
Und das Arbitrage Capital verstanden hat, naja gut, dann kaufen wir halt erst am 13., am 14.
unsere Gewinn...
Wird dadurch höher, denn wenn ich jetzt hier aktuell bei 99,4 und ein paar zerquetschte, wenn ich jetzt am 7.
Mai das Ganze für 99,6 kaufen kann, dann kann ich es am 15.
vielleicht für 99,2 wieder verkaufen.
Und habe aber trotzdem 0,9 Dollar Dividende eingestrichen.
Und das ist natürlich ein viel größerer Gewinn dann für mich, als wenn ich es bei 100 Dollar jetzt schon zu früh kaufe.
Das heißt, die Leute, glaube ich, haben verstanden, dass sie ihr in der Spieltheorie quasi für sie das beste Outcome ist, so spät wie möglich zu kaufen.
Und das würde natürlich dazu führen.
dass Marcus Saylor auch einen viel kürzeren Zeitraum hat, in dem er Aktien in den Markt reinverkaufen kann, was sich wiederum negativ auf die Menge an Bitcoin, die er mit diesen Proceeds kaufen kann, auswirken würde.
Ganz, ganz interessant, werden wir nächste Woche genau beobachten.
Also das ist, glaube ich, die eine Quelle an institutionellem Kapital, die andere sind sicherlich ETFs.
Warum kaufen die Leute da?
Ich hatte ja letzte Woche schon gesagt, es ist, glaube ich, aktuell nicht der Carry Trade, weil die...
weil die Funding Rate einfach nicht positiv genug ist und nicht hoch genug ist, sodass sich das nicht lohnt.
Ich könnte mir vorstellen, dass es daher kommt, dass Bitcoin eine gewisse unkorrelierte, also Bitcoin ist quasi ein unkorrelierter Asset, zum Teil auf jeden Fall, mit anderen Aktienklassen oder mit anderen Investments grundsätzlich.
Und ich glaube, dass immer mehr Investoren stärker nach diesen unkorrelierten Returns suchen, Portfolio, ja, jetzt natürlich nicht 100% BTC, aber quasi in einer Portfolio-Beimischung.
Und die Frage ist, wo kriege ich noch wirklich unkorrelierte Assets in einem Markt, der so stark kontrolliert wird und so stark eigentlich von halt irgendwie, ja, diesen strukturellen Flows getrieben wird.
Also das, was wir im Aktienmarkt sehen, ist ja, ja, ich würde mal zum Teil behaupten, dass die Preisfindung hier jetzt nicht mehr unbedingt durch irgendwie Investoren stattfindet oder die einzelnen Personen, irgendwie Trader, sondern halt sehr stark durch diese, durch die ETF-Flows, durch diese IRA-Flows und so weiter.
Und ja, und da vielleicht ist Bitcoin dann wiederum für viele interessant.
Zudem glaube ich jetzt nach einem 50% Sell-Off aus dem Trade-Fi könnte man vielleicht auch sagen, okay, das ist halt jetzt günstig und ich kaufe jetzt wieder ein bisschen was dazu.
Aber nochmal zu der Grundaussage, dass sich das jetzt gegen der Aktienmarkt ist so lala und Krypto hält sich gut.
Ich habe paraphrasiert, was weiß ich denn, wo ich diese Headline habe.
Ich sage dir einfach, so sehe ich es aktuell.
Ja, also man muss ja zu meiner Verteidigung gestehen.
Ich habe mir jetzt hier ganz tolle Bots gebaut, die mir im Endeffekt meine Krypto-News jeden Tag zusammenfassen.
Und ich habe ein paar Sachen überflogen und habe irgendwie immer nur gehört, hier eine schlechte Nachricht, hier eine schlechte Nachricht.
Aber gut, wenn der Nestle gerade so performt.
Ich bin ja...
Bin ja total locked in, was unseren Podcast angeht.
Total locked in, was mein Main-Business angeht.
Und dementsprechend siehst mir nach, dass da mal ein, zwei Ungenauigkeiten reinrutschen.
Meine Güte.
Medienpolizei ist am Start.
Okay, machen wir weiter mit den Gewinnern und Verlierern der letzten Woche.
Genau, Gewinner und Verlierer.
Wen habe ich hier bei den Gewinnern?
Ich habe ApeCoin.
Das ist ja fast schon ein...
Das ist ja fast schon hier, wie sagt man, eine Reise in die Vergangenheit.
Also die Bored Ape Yacht Club hat ja auch 2022 mal ihre eigene Blockchain gelauncht.
Und ApeCoin, der dazugehörige Coin, hat diese Woche mal eben knapp 60 Prozent gemacht.
Ich habe eh gesehen, dass NFTs sich die letzten Tage wieder ganz gut gefangen haben.
Wenn man ein bisschen rauszoomt, ist der Trend natürlich trotzdem down only.
Vielleicht hängt das damit zusammen.
Die NFTs haben sich ein bisschen gefangen und dann sieht man das jetzt auch hier bei den entsprechenden Coins.
Pengus hat zuletzt auch ganz gut gelaufen.
Ansonsten Sky AI sagt mir jetzt nichts.
Ich würde vermuten, das hat etwas mit AI zu tun.
Radium 20%.
Solana DeFi.
Hatte ich jetzt keine großen News dazu gelesen, könnte sein, dass das auch irgendwie ein Short Squeeze war oder sowas.
Also nochmal, in dem aktuellen Marktumfeld muss man das immer so ein bisschen relativieren.
Ich hatte diese Woche zum Beispiel gesehen, dass ein Token Turtle von TurtleDAO, dass der irgendwie innerhalb von eines Tages knapp 20% gemacht hat und es gab dann die Headline, dass die irgendwie neues, vom Blockworks gibt es so ein Transparency.
Token-Transparency-Geschichte, wo du quasi als Protokoll sagst, okay, ich mache mich, ich gebe gewisse Daten nach außen und versuche quasi darüber, mehr Transparenz zu schaffen und mehr Vertrauen der Investoren zu gewinnen.
Das hatte TurtleDow eben dort ausgefüllt und eingereicht.
Und dann hieß es quasi, dass im Zuge dessen der Token so gepumpt hat.
Zwei Tage später, weil sie der komplette Pump wieder retraced.
Ich finde es im aktuellen Marktum voll sehr schwierig, da als irgendeine Kausalität kurzfristig von einzelnen Kurzbewegungen zu sehen.
Bei den Verlierern hier Grass wieder mit 20% Monat.
Mit 20% Monat ist interessant, weil das zuletzt eigentlich ganz gut gelaufen ist.
Jetzt aber doch einiges an Schwäche zeigt.
Könnte damit zu tun haben, hatte ich glaube ich hier schon mal gesagt, dass jetzt MegaEth heute meine ich launch, heute oder morgen launch.
Und vielleicht hier einige Leute.
die Rotation von Monat zu Mega-Eth spielen.
Starknet down, Trumpcoin down.
Überraschen.
Ja, irgendwie glaube ich nichts Nennenswertes.
Okay.
Ein Token, den ich jetzt hier aber gar nicht bei den Gewinnern sehe, was mich überrascht, weil der eigentlich zuletzt sehr gut gelaufen ist, ist Bio-Protocol.
Da wollte ich dir nämlich eigentlich ein kurzes Update geben.
Wir hatten ja hier im ...
2024, im Dezember 2024, glaube ich, viel über Desai gesprochen, also Decentralized Science, war damals so ein bisschen ein angesagtes Thema und ich glaube, wir haben es hier damals so schon auch kritisch diskutiert und haben gesagt, okay, kann Sinn machen, aber wir sehen ein paar Probleme, zum einen die Dauer von Research ist quasi relativ lang und Passt vielleicht nicht ganz zur Zeitspanne, die jetzt irgendwelche Kryptoinvestoren da sehen.
Und das könnte halt ziemlich kollidieren, wenn dann jemand nach sechs Monaten irgendwie seine Kohle wiedersehen möchte.
Und die Researcher, die du aber eben gefundet hast, sagen, naja, wir sind gerade mal irgendwie am Anfang unserer ersten Forschungsreihe.
Lass uns doch in drei Jahren nochmal sprechen.
Dann, glaube ich, kollidiert.
Das haben wir gesagt.
Und das andere ist.
Das war, glaube ich, auch so ein breiterer Kritikpunkt von dem ganzen Desai-Movement, dass man schon gesagt hat, wenn denn Sachen wirklich so relevant sind, würden die auch im bestehenden Forschungskosmos irgendwie Gelder finden.
Also habe ich nicht grundsätzlich eine adverse Selektion, dadurch, dass jetzt hier irgendwelche Research-Teams quasi Projekte ankündigen können, von Kryptotradern dafür Millionen gezahlt bekommen und man eigentlich sagt, okay...
Leute, die eigentlich keine Ahnung von der Domain haben, finanzieren jetzt hier irgendein Research in der Erwartung von sehr hohen Returns.
Und auch das ist natürlich irgendwie schwierig.
Ich glaube, das war so die grundsätzliche Kritik.
Zumal das Ganze natürlich einen ziemlichen Hype hatte.
Bio-Protocol ist damals, glaube ich, ich glaube bei ...
War das 10 Milliarden?
Ich glaube, wir müssen das gleich mal nachschauen.
Bei irgendeiner absurden Bewertung auf Binance gelauncht.
Ich weiß es noch genau, weil ich am ersten Tag oder am zweiten Tag alle Biotokens, die ich irgendwie als Airdrop bekommen habe, auf den Markt geschmissen habe, weil es für mich überhaupt keinen Sinn gemacht hat.
Mittlerweile tradet es nur noch bei 200 Millionen oder sowas.
Also ist auch etwas runtergekommen.
Und zuletzt jetzt aber ein bisschen gepumpt.
Hat glaube ich zwei Gründe.
Das erste war hier auch ein klassischer Short Squeeze.
Ja, wie das eben so ist.
Diese Altcoins, die quasi...
die vermeintlich wenig fundamentale Traction haben, werden eben sehr stark abverkauft.
Leute fangen an, die Sachen zu shorten, bis zum Gehtnichtmehr.
Und wenn es dann halt mal eine Gegenbewegung gibt, dann müssten manche ihre Positionen covern.
Der zweite Grund, und der finde ich aber ganz interessant, ist, dass es ja in den USA aktuell einen ziemlichen Hype rund um sogenannte Peptides gibt.
Also, ich weiß nicht, wie beschreibt man das?
Also eine neue Art von Medikamenten, von Spritzen, die aktuell, glaube ich, auch noch so halblegal sind und die man sich aber indiktieren kann, um dann gegen gewisse Sachen vorzubeugen oder Performance-Steigerungen hervorzurufen.
Und Bio hat jetzt hier auch einen Pept-AI-Agent gelauncht, der scheinbar jetzt gegen ADHD, was, glaube ich, hier Aufmerksamkeits-Defizid-Syndrom quasi ist.
da irgendein neues Peptide entwickelt hat.
Und das ist jetzt vielleicht ganz interessant.
Ich meine, wie müsste man das zusammenfassen?
Die AI-Advancements, die wir haben, führen dazu, dass du vermutlich auch in dem Bereich irgendwie dein Business oder dein Startup, sag ich mal jetzt in Anführungszeichen, bootstrappen kannst.
Also du kannst jetzt hier irgendeinen Agent loslaufen lassen, der kann dir vielleicht irgendein neues Peptide entwickeln und das auch an den Markt bringen.
Und darüber kannst du natürlich dann entsprechend profitieren, wenn dieser Agent auf so einer Plattform wie Bio läuft.
Ich weiß, das ist jetzt sehr weit hergeholt und ich habe sicherlich nicht das domain-spezifische Wissen, um jetzt hier irgendwelche Peptide-Entwicklungen zu beurteilen.
Da müsste man Martin Screlli mal wieder fragen.
Ich bin froh, dass das jetzt aktenkundig ist.
Ja, genau.
Aber das ist so ein bisschen die These, warum das Ganze, glaube ich, aktuell pumpt.
Und ich finde es auf jeden Fall mal ganz interessant.
Ich habe mir deshalb jetzt auch...
Nicht im Detail geschaut, wie dieser PEPT-AI-Agent da genau funktioniert.
Aber das kurzes Update zum Bio-Protocol.
Ja, also finde ich sehr, sehr spannend.
Ich muss sagen, wenn ich das richtig rekapituliere, war ich gar nicht so unfassbar kritisch gegenüber dieser Grundidee dezentraler Forschung ganz grundsätzlich, weil der aktuelle Forschungsapparat so unabhängig er doch sein mag.
schon gewisse Clusterbildungen aufweist.
Also du hast einfach viele Forscher, die sich gegenseitig, selbst bei einem Double Blind Peer Review oder sowas, kannst du relativ schnell irgendwie identifizieren, wer hinter einem bestimmten Paper steckt.
Und der Mainstream oder du kannst natürlich deine wissenschaftliche Karriere darauf aufbauen, dass du wissenschaftliche Erkenntnisse lieferst, die vom Mainstream divergieren.
Weil nur so kannst du zum Beispiel promovieren, nur so kriegst du einen Nobelpreis.
Du musst halt neue Erkenntnisse schaffen.
Aber du darfst jetzt auch nicht so, ganz fernab von dem aktuellen Konsens sein, weil das wäre ein Karriererisiko.
Und ich glaube, dezentrale Forschung könnte genau diesen Karrieremechanismus oder genau diese Fahrtabhängigkeit, die wir in der traditionellen Forschung haben, ein bisschen aufbrechen.
Ich weiß nicht, ob das BIOS-Protokoll oder Bio-Protokoll da jetzt irgendwie das perfekte Werkzeug für ist.
Ich habe keine Ahnung, ob diese Peptide funktionieren.
Ich selbst, wenn ich es einfach nur höre, irgendein KI...
System hat dann irgendwie irgendwas Medikamentöses entwickelt und das soll ich mir jetzt auch noch spritzen.
Also da fängt es ja bei mir wirklich an, dass ich sage, grundsätzlich würde ich aber mal sagen, dass wir ja trotzdem immer noch Zulassungsbehörden haben und solange das Zeug nicht aus dem Kofferraum herausverkauft wird, sollen die dann mal gerne forschen und vielleicht kommt ja irgendwie der große Durchbruch dann nicht nur bei der Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsforschung, sondern vielleicht auch bei der Krebsforschung und dann haben wir irgendwie alle was davon.
Also finde ich interessant und ist auch ein interessanter Anknüpfungspunkt, wenn du schon dabei bist, in Gedanken oder in der Vergangenheit zu schwelgen, in Erinnerungen zu schwelgen.
Denn während wir den Podcast hier gestartet haben, haben wir vor allem ein Team immer mal wieder gelobt für ihr Business Development.
Und das war Polygon.
Weil ich kann mich daran erinnern, über ein Jahr lang, glaube ich, verging hier keine Folge, ohne dass wir irgendwie darüber berichtet haben, wie irgendeine Web 2 Company ins Web 3 versucht vorzupreschen.
Und mit wem machen sie das?
Mit Polygon.
Irgendwann ist es dann sehr, sehr ruhig um Polygon geworden.
Es gibt aber trotzdem immer noch ein ganz großes Unternehmen oder Netzwerk.
Ich weiß gar nicht, wie ich es bezeichnen soll.
Protokoll ist es nicht, aber es bringt jetzt auch nichts darum, weiter zu tanzen.
Polymarket, die ihren Namen auch, glaube ich, so ein bisschen daraus haben, dass sie wiederum auf Polygon aufbauen.
Und ich glaube, sie machen 50 Prozent der Transaktionen auf Polygon aus.
Das per se ist...
im Endeffekt ganz gut für Polygon.
Ich habe aber diese Woche auch gelesen, dass Polymarket scheinbar ein Stück vom Pörpkuchen abhaben möchte.
Also Hyperliquid und Co.
Konkurrenz machen möchte.
Ich glaube, Kelchi ist sogar selbst da schon aktiv.
Und es hat sich herauskristallisiert, dass Polygon infrastrukturell da vermutlich nicht die allerbeste Wahl ist.
Hast du eine Meinung dazu, ob dieser Vorstoß von Polymarket dazu führt, dass das Todesstoß für Polygon ist?
Und wie stehst du grundsätzlich dazu, dass Polymarket in den Purps-Markt einsteigen möchte.
Lass uns vielleicht mit der letzten Frage anfangen.
Wir hatten die Meldung sowohl von Kelsey als auch von Polymarket mehr oder weniger zeitgleich, ich glaube es war irgendwie ein oder zwei Tage auseinander, dass sie beide Purps auf den Plattformen anbieten werden.
Mich hat es so ein bisschen überrascht tatsächlich.
Ich meine, man könnte jetzt argumentieren, das ist eine logische Konsequenz, du hast die Nutzer auf deiner Plattform, die dort Sportwetten naja, Sportwetten sind es ja nicht, auf Sport-Prediction-Markets setzen oder irgendwie geopolitische Sachen oder sonst was.
Und vielleicht wollen die, ja, vielleicht haben die auch ein Interesse, dann irgendwelche Perps auf Aktien oder sonst was dort zu handeln.
Da wäre so ein bisschen die These, man wird so mehr zu so einer Super-App.
Ja, also man versucht das, was...
Wenn Robinhood zum Beispiel bei sich auf der Plattform versucht, versucht man eben nativ dann auf der eigenen Plattform abzubilden versus man integriert halt Prediction Markets, man bleibt ein in Anführungszeichen reiner Prediction Markets Spieler und wird von Robinhood und von anderen integriert, dann läuft man natürlich Gefahr, dass die das irgendwann austauschen und ihre eigenen Märkte bauen.
Also insofern strategisch leuchtet es mir ein, dass man sagt, okay, wir müssen eigentlich die Nutzerbeziehung selber ownen.
Das können wir nur machen, wenn wir dem quasi alles aus einer Hand anbieten können.
Bin ich jetzt davon überzeugt, dass die einen signifikanten Anteil im Perps-Markt bekommen?
Ich glaube ehrlicherweise nicht.
Und die Frage ist ja, wir sehen ja gerade zwei Entwicklungen.
Also Polymarket und Kelsi launchen Perps und Hyperliquid launchen Politischen Markets mit HAP4.
Wenn du mich jetzt einfach nur fragst, was wird erfolgreicher sein, wer wird wem in seiner Domain mehr Märkteinteile abknüpfen, dann würde ich mich ziemlich weit aus dem Fenster lehnen und würde sagen, ich glaube sehr stark, dass Hyperliquid viel, viel mehr in Prediction Markets den beiden Spielern abknüpft als vice versa.
Und mal gucken, also ich glaube in drei bis sechs Monaten werden wir auf jeden Fall mal ein paar Datenpunkte haben, um das vielleicht zu beurteilen.
Aber da mache ich mir jetzt grundsätzlich...
weniger sorgen, dass jetzt Polymarket ein riesen Purps-Spieler wird.
Dann hattest du gefragt, wie schaut das Ganze auf, oder wie ist grundsätzlich vielleicht die Beziehung zwischen Polymarket und Polygon, was ganz interessant ist.
Ja, also es ist ja Wahnsinn, dass die nach wie vor dort so aktiv sind.
Ich hätte schon viel früher gedacht, dass die auch eher in Richtung App-Chain gehen.
Und vermutlich machen sie das auch und vielleicht hat das was mit einem Poly-Token, der dann auch ja früher oder später kommen soll, zu tun.
Also dass du sagst, okay, ich launch doch halt eine eigene Blockchain.
Ich habe meinen eigenen Token dafür und kann dann auch vielleicht mit diesem Token das uralte Oracle-Problem oder das Problem, wie ich gewisse Märkte resolve, vielleicht darüber lösen.
Also das könnte ich mir schon vorstellen.
Für Polygon wäre das natürlich ein ziemlich dramatischer Schritt und vielleicht baut man dann sowas auch gemeinsam und sagt irgendwie, okay, Polygon baut das umsonst für die und dafür fließt dann irgendwie trotzdem noch ein Teil der Viehs irgendwie zu Polygon, ich weiß nicht.
Aber, also ich glaube, Polymarke kann sich letztendlich aussuchen, auf welcher Chain sie sind oder wie sie das machen.
Ich glaube nicht, dass Polygon da viel zu melden hat in der Frage, sondern man wird wahrscheinlich alles versuchen, um das Business irgendwo zu halten, weil das ist natürlich der Treiber, der dann auch die eigene Blockchain besser dastehen lässt.
Und zu dem letzten Punkt noch mit dem Business Development von Polygon.
Witzig, dass du es heute erwähnst, denn gestern habe ich noch einen Tweet gelesen.
Da gab es nämlich die Meldung von Meta, also ex-Facebook, dass man jetzt Creator-Payouts über Stablecoins ermöglicht.
und die auf Solana und Polygon abgewickelt werden.
Also ich kann als Creator dann, ich weiß nicht, wie diese Payouts genau funktionieren, also dazu bin ich zu wenig Creator, aber scheinbar gibt es irgendeine Möglichkeit, wenn ich halt irgendein Influencer auf Instagram bin, dass ich da auch was verdiene und mir dann mein...
meinen Verdienst eben in Form von Stablecoins auszahlen kann und wahrscheinlich habe ich dann die Wahl zwischen quasi Solana oder EVM und EVM wird über Polygon abgewickelt und da hatte sich das Polygon-Team gestern für sehr gefeiert und das hat mich dann eben auch an den Punkt gebracht, wo ich mir gedacht habe, schau, die können immer noch BD, sehr ganz verlernt haben sie es nicht, auch wenn ich sagen muss, dass es jetzt irgendwie, dem Token hat es jetzt nicht wirklich gut getan langfristig und über die Blockchain spricht glaube ich auch kein Mensch, also von daher.
Die haben schon auch extrem viel Kohle da in den Wind geblasen, muss man schon mal sagen.
Ja, gebe ich dir recht.
Nichtsdestotrotz hat es mich überrascht, als ich dann diese Woche gelesen habe, dass Polymarket geschätzt nur 50 Prozent der Transaktionen und 65 Prozent der Netzwerkgebühren von Polygon ausmacht.
Und ja, das ist offenbar ein unfassbares Klumpenrisiko.
Also wenn ich jetzt quasi als Private Equity darüber nachdenken würde, Polygon zu kaufen, würde ich sagen, Teufel werde ich tun, wenn ich von einem Kunden so krass abhängig bin.
Trotzdem habe ich mich gefragt, wo kommen zur Hölle die anderen 50% der Transaktionen her, weil ich kenne kein anderes Projekt, was so wirklich auf Polygon läuft.
Aber vielleicht sind es zukünftig die ganzen Creator Rewards.
Bitpanda ist nicht nur treuer Sponsor von Allescoin Nichts Muss, sondern auch eine der besten Adressen für alle, die investieren wollen.
Egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittene.
Klar, wir sprechen hier viel über Krypto und genau da ist Bitpanda auch besonders stark.
Mit über 650 handelbaren Kryptowährungen, 39 Stakeable Coins und einer der am stärksten regulierten Plattformen Europas.
Inklusive Mika-Lizenzen von der BaFin und weiteren europäischen Aufsichtsbehörden.
Aber wichtig, Bitpanda ist längst mehr als nur Krypto.
Ihr könnt dort auch in über 10.000 Aktien und ETFs investieren.
Und das schon ab einem Euro pro Trade.
Dazu kommen Edelmetalle und weitere Assets.
Im Grunde ist es also wirklich eine App für all deine Investments.
Ein One-Stop-Shop, bei dem ihr alles an einem Ort managen könnt.
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Ich gebe dir aber auch recht zu der ganzen Hyperliquid-Nummer.
Und du hattest gerade schon die Bestrebungen so ein bisschen skizziert.
Pony Market versucht in den Kuchen von Hyperliquid reinzufressen und Hyperliquid macht es umgekehrt aber ganz genauso und will eher in die Prediction Markets rein.
Ich sehe auch den Vorteil ganz stark hier bei Hyperliquid.
Ich finde das Produkt als solches monsterstark, wenngleich wir uns auch in der Vergangenheit das ein oder andere mal kritisch über Hyperliquid geäußert haben.
Stichwort Autodeleveraging etc.
Nichtsdestotrotz habe ich diese Woche auch eine Meldung gesehen, die ich interessant fand.
Und zwar, dass Hyperliquid seine Strategie erneut so ein bisschen verschiebt.
Du kannst es immer so easy sagen, für mich ist es ein krasser Zungenbrecher.
SP3 war quasi ja der alte Standard, wo sie im Endeffekt ermöglicht haben, oder das war ja so ein Improvement Proposal, womit sie externen erlaubt haben, Perps auf ihrer Plattform oder auf ihrem, ich weiß gar nicht ganz genau wo, halt zu listen.
Was dann dazu geführt hat, dass man auf einmal den SP500 dort handeln konnte, dass man Gold dort handeln konnte, dass man Silber dort handeln konnte.
Jetzt haben sie abgezeichnet oder zeichnet sich ab.
dass Hyperliquid offenbar das Gefühl hat, dass das ein bisschen zu teuer ist.
Weil 50 Prozent dieser Gebühren, die damit erwirtschaftet werden, gehen tatsächlich an die Initiatoren, die dann halt ein S&P 500 oder Gold und Co.
darauf listen.
Und Hyperliquid scheint nicht allzu gerne teilen zu wollen.
Und gerade für diese extrem großen Märkte, also sprich Gold und S&P 500, die in Zukunft selbst bedienen wollen.
Was für mich ein kleines bisschen vergleichbar ist mit Apple.
baut einen App-Store, guckt, welche Apps sich gut verkaufen und alles, was die Nutzer offenbar wollen, integriere ich mit meinem nächsten Software-Update in die Systemsoftware direkt und mache halt im Endeffekt die Developer auf meiner Plattform arbeitslos über Nacht oder zumindest mal kundenlos über Nacht.
Wie stehst du zu diesem strategischen Schritt?
Sag nochmal ganz kurz, also inwiefern...
Also was für ein strategischer Schritt ist das?
Wurde da jetzt darüber spekuliert?
Ich habe das tatsächlich nicht gelesen.
Also ich habe es in Zero-Ex-Research gelesen.
Diesmal kann ich eine Quelle dazu angeben.
Im Grunde genommen der Newsletter von Blogworks, den du mir ja auch schon empfohlen hast.
Du hast mich sogar geworben.
Und da wird es halt, also nicht als Gerücht.
dargestellt, sondern ich habe es nur als Sekundärquelle gelesen.
Ich habe jetzt keine Aussage direkt von Hyperliquid, aber wo es halt hieß, naja, also es ergibt total viel Sinn, die Plattformen für Externe zu öffnen und zu erlauben, alles zu listen, insbesondere für Nischenmärkte, wo es auch schwierig ist, Oracle-Feeds zu bekommen etc.
Und da ist eine echte Wertschöpfung Externe.
Aber für so No-Brainer-Märkte, wo offenbar super viel Volumen drauf ist und die Leistung des Externen eigentlich nur darin besteht, einmal ein Oracle-Field anzuknipsen und zu sagen, that's it.
Und das ist im Endeffekt ein Asset, was viele Leute handeln wollen, ist nicht wirklich eine Leistung, für die wir 50% Fees abgeben wollen.
Ja, okay.
Ich glaube, die Frage ist, also ich meine, das ist ein Thema, was letztes Jahr schon mal hoch und runter diskutiert wurde, wo diese HRP3-Märkte und diese sogenannten Builder-Codes herausgegeben wurden.
Also Hyperliquid hat quasi damals eine strategische Entscheidung getroffen, zu sagen, okay, wir...
Wir bauen hier eine Kerninfrastruktur, aber das ganze Listing von neuen Assets und exotischen Märkten, was weiß ich was, Gold, wie auch immer, das überlassen wir Dritten.
Und die müssen quasi, um solche Märkte hier listen zu können, müssen die eine gewisse Anzahl an Hype-Token staken und können dann quasi loslegen und müssen sich die entsprechenden Ticker kaufen.
Das hat dazu geführt, dass Plattformen wie TradeXZ riesig geworden sind und sehr, sehr großen Erfolg haben.
Mittlerweile gibt es ja auch den offiziellen S&P 500 Ticker.
Die Sachen hießen ja oft alle ein bisschen anders, um eben keine Nachbarnsrechte zu verletzen.
Aber es gibt hier mehrere solcher externen Bilder, die entsprechende neue Märkte auf Hyperliquid listen.
Die Frage war schon damals, na gut, wie schaut das denn, also quasi schön und gut am Anfang lässt man die erstmal laufen und dann ist, glaube ich, die Frage auch viel größer am Anfang, okay, funktioniert das überhaupt?
Aber langfristig natürlich schon die Frage, wie schauen die Economics davon aus?
Ab welchem Punkt versucht Hyperliquid quasi diese Sachen stärker wieder zu internalisieren, so was du gerade beschrieben hast?
Oder wird dann einfach quasi nachverhandeln?
Und wie schauen die Unit-Economics für HRP3-Märkte langfristig aus?
Und wir wissen es, glaube ich, bis heute noch nicht.
Und was du da gerade aus dem Newsletter berichtet hast, geht für mich genau in die Richtung, dass man sich das quasi anschaut.
Und da jetzt sicherlich...
mit den externen Buildern mal sprechen wird.
Mich würde es überraschen, wenn man jetzt selber ein eigenes Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen würde.
Also mich würde es überraschen, wenn jetzt Hyperliquid selber einen S&P 500 zum Beispiel listet und damit massive Konkurrenz für TradeXZ schafft, weil das natürlich so ein bisschen diesen ganzen Ökosystem-Gedanken challenged.
Und natürlich, ja, ich weiß nicht, ob das sich langfristig positiv auswirken würde.
Was ich mir eher vorstellen könnte, ist, dass man sagt, okay, für gewisse Märkte werden neue Vieh-Strukturen eingeführt.
Und selbst das muss man gucken, wie sich das auswirkt, ob da nicht ein Trade-Express sagt in Zukunft, okay, für uns irgendwie nicht wirklich interessant, wenn wir hier weniger daran verdienen oder mehr an Hyperliquid abgeben müssen.
Wir pushen noch stärker unser eigenes Frontend, wo wir das natürlich irgendwie dann anders ...
anders bestimmen können.
Also ich glaube, das wird ganz interessant zu sehen sein.
Aktuell ist das ja auch alles sehr stark inzentiviert.
Also Hyperliquid will dieses HRP3-Wachstum sehr, sehr stark und es funktioniert ja auch total gut und hat es entsprechend inzentiviert.
Aber ich glaube, wir wissen nur nicht, wie diese Märkte im Gleichgewicht letztendlich langfristig aussehen.
Also was für Gebühren da wirklich realistisch sind.
Und ich glaube, das ist auch einer der Gründe, warum es, wenn man manchmal sich so Analysten-Reports anschaut, du schon eine gewisse Preisspanne bei Hyperliquid siehst, weil manche sagen, okay, HRP3 muss ich stärker discounten.
Auf zwei Gründen.
Erster Grund ist das, was ich gerade beschrieben habe.
Wir wissen gar nicht, wie das langfristig ausschaut.
Was für Fees können hier wirklich genommen werden?
Und was heißt das unterm Strich dann für das Hyperliquid-Business und somit für den Hype-Token?
Und die zweite Sache.
Die werden alle zu Tode gefarmt aktuell.
Also TradeX4Z ist kein Geheimnis, dass die irgendwann auch einen eigenen Token rausbringen wollen.
Und ich habe diese Woche sogar einen Artikel von Hilma gesehen, den wir hier mal zu Gast hatten, wo sie sich, glaube ich, angeschaut haben, wer tatsächlich auf TradeX4Z tradet.
Und scheinbar ein User alleine hat irgendwie 300.000 Wallets, die dort aktiv sind.
Also die Zahlen schauen alle wunderbar aus im Moment.
Aber ich glaube, man muss sie schon massiv discounten, weil halt einfach Airdrop-Farming stattfindet.
Und das führt natürlich auch dazu, dass man wahrscheinlich sagen muss, okay, die tatsächlichen HRP3-Volumina sind wahrscheinlich geringer als das, was wir die letzten Monate gesehen haben.
Und dann muss man sagen, okay, was heißt das für Hype für den Token, wenn ich den kaufen möchte?
Also genau, ich glaube, die Ungewissheit rund um HRP3...
sorgt dafür, dass es eine gewisse Bandbreite in der Hype-Bewertung gibt.
Dafür hast du halt noch so ein bisschen als, sag ich mal, Option, die nächste Generation, das sind eben die HRP4-Märkte und das sind eben dann Optionsmärkte und Preach-Markets, die dann kommen, wo man natürlich noch gar nicht weiß, wie groß das werden kann, beziehungsweise man hat natürlich mit Polymarket und Couch so ein bisschen Referenzpunkte, aber die Frage ist, wie genau das dann eben in Hyperliquid integriert wird.
Und ja, wenn man jetzt, glaube ich, Hyperliquid als Investment anschaut, sind das, glaube ich, zwei ganz relevante Punkte, neben den regulatorischen Fragen, sind das, glaube ich, zwei ganz relevante Punkte, wie entwickelt sich, also was ist das natürliche HRP3-Volumen und wie kann es monetarisiert werden?
Diese Fragen muss man beantworten und dann muss man irgendwie eine Idee dafür haben, wie groß HRP4 wird und auch hier, wie das monetarisiert wird.
Und ja, macht es, glaube ich, eine interessante Challenge aus der Investorensicht zu sagen, wie denke ich darüber nach und letztendlich, was heißt das für den Hype-Turm?
Ich finde das super spannend und Hype ist in der komfortablen Situation, dass sie sowohl Börse als auch Infrastruktur sind.
Was gleichzeitig aber auch das größte Dilemma schafft, weil sie als Börse wiederum mit allen Applikationen, die auf ihrem Infrastruktur-Layer eigentlich aufsetzen, direkt dann auch wieder konkurrieren.
Und diesen Spagat zu managen, glaube ich, ist super kompliziert.
Möchte ich nicht in deren Haut stecken, wobei die halt unfassbar viel Kneter printen und wahrscheinlich ist es dann gar nicht so irgendwo komfortabel, in der Haut zu stecken.
Meine Gedanken nur dazu wären...
Ich würde es auch völlig verfrüht empfinden, wenn sie jetzt anfangen, die goldene Guss schon zu killen.
Oder die goldene Gans.
Weil im Grunde genommen sind sie für mich aktuell total im Wachstumsmodus.
Und ich würde an der Stelle nicht versuchen, um die letzten Prozentpunkte irgendwie zu falschen und zu sagen, 50 Prozent ist zu viel.
Vielleicht hat man Angst davor, dass es Schule macht.
Aber ich würde an der Stelle wirklich einfach so hardcore inzentivieren und wenn man überlegt, was der große Durchbruch fürs iPhone war, war es auch der App Store.
Mach nicht den Fehler, deine Developer im ersten Schritt zu vergrauen.
Also ich glaube, das wäre der völlig falsche Schritt im Weg.
Ich habe noch zwei andere, also wenn wir jetzt schon bei Hyperliquid angekommen sind, ich habe noch zwei, drei Themen zu Hyperliquid, die mir gerade so ein bisschen gekommen sind, was vielleicht irgendwie witziger oder relevanter Updates sind.
Das erste ist, es gibt ein ganz cooles Tool, HyperTracker.
Das ist vielleicht für dich auch gut für deine Bots, wo du wirklich unglaublich viele Daten findest zu der Positionierung von unterschiedlichen Tradern, Liquidationslevels und so weiter.
Es ist ein wirklich mega Tool.
Also ich könnte so gerne die Show Notes packen.
Ich habe es dir schon mal empfohlen, aber es ist super, dass du es mir jetzt empfiehlst.
Okay, okay, gut.
My bad.
Es gab so viele von denen in der Vergangenheit.
Aber die haben jetzt eben diese Woche ein großes Update rausgebracht, deshalb ist es mir jetzt nochmal aufgefallen.
Du meinst das von CoinMarketMan, ne?
CoinMarketMan.com slash HyperTracker.
Und ein weiteres Thema, wo ich dich kurz, oder eine ganz interessante Story, ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hattest, letzte Woche hatte AngelList und deren Gründer Nawal, der so ein bekannter Silicon Valley Investor auch ist, die hatten irgendwie so ein neues Vehikel gelauncht, was ein bisschen angepriesen wurde mit, das ermöglicht jetzt Retail-Investoren früh, in Anführungszeichen, Exposure zu Unternehmen zu geben, die noch privat sind, die noch nicht an der Börse sind.
Und ich meine, dass die quasi in diesem neuen Vehikel dann ein Basket von SpaceX, Anthropic und OpenAI drin haben.
Zu natürlich absurden Bewertungen und mit absurd hohen Gebühren.
Und das wurde zu Recht dann auch so ein bisschen an den Pranger gestellt.
Und man muss natürlich sagen, hey, ich habe ja schon die Möglichkeit, also Ich kann Anthropic und ich meine auch OpenAI schon länger auf Hyperliquid mit Perps irgendwie handeln.
Also wenn ich da wirklich irgendwie, wenn ich da so großes Interesse habe, irgendwie Exposure, unbedingt Exposure aufbauen zu wollen, dann kann ich das, glaube ich, auch kosteneffizienter über Perps machen.
Also das fand ich nochmal ganz interessant und auch so ein bisschen der Bullcase für diese Purpification of everything.
Ja, wobei ich da trotzdem nochmal ergänzend auf unsere Folge von vor zwei Wochen oder sowas hinweisen, wo wir über diesen Pre-IPO-Hype gesprochen haben und auch mit welchen Schwächen solche Vehikel kommen, die man dann auf Hyperliquid und Co.
handeln kann.
Also ich glaube, es ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Gut, du hattest gesagt, zwei, drei Hyperliquid-Themen.
Hast du noch ein weiteres?
Mir fällt es tatsächlich gerade infall.
Okay, okay.
Vielleicht unterbreche ich dich irgendwann nochmal.
Du bist alt, ja klar.
Lass uns jetzt über FOMO sprechen und zack, boom, dann wirst du einfach mittendrin und dann reden wir im Kanon.
Du über Hyperlick und ich über FOMO und dann sind wir auch beide glücklich.
Ich möchte nämlich nochmal mit dir über FOMO sprechen.
Nicht nur, weil ich da eine ganze Menge Knete verloren habe, sondern weil es da Neuigkeiten gibt.
Für die Leute, die zum allerersten Mal diesen Podcast hören, erstmal Chapeau, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt, weil ich glaube, wir deutlich weniger erklären, als wir in den ersten 20, 30 Folgen gemacht haben, aber das ist Natur der Sache.
FOMO steht erstmal für Fear of Missing Out, ist aber gleichzeitig auch der Name für eine sehr, sehr gut designte Mobile App gewesen, die mich vor drei, vier Monaten sehr stark beschäftigt hat, weil sie sowohl den sozialen Aspekt mit dem Handelsaspekt verbindet.
Konkret, ich kann genauso wie ich auf Twitter Leuten folgen kann, dort Leuten folgen, aber ich sehe nicht deren Tweets, sondern ich sehe, was sie handeln und sie haben die Möglichkeit, jede Handelsaktivität...
noch in irgendeiner Form zu beschreiben.
Also einen dummen Spruch dazu zu schreiben oder aber halt auch ihre konkrete These, warum sie jetzt diesen Token kaufen oder verkaufen, mitzugeben.
Und so sieht man nicht nur, hey, wer hat die coolsten Takes, die er veröffentlicht, sondern wer macht auch die meiste Knete, weil alles öffentlich ist.
Also Profit, Loss, was du in der jeweiligen Position hältst, wie lange du drin bist.
Und es ist nicht nur so, von wegen ich chille meine Coins auf Twitter, um Exit-Liquidität zu schaffen, sondern man sieht halt tatsächlich, wie die Person positioniert ist, zumindest mit dieser einen Wallet.
Ich habe versucht, damit meine 1-to-100k-Challenge zu starten und bin klicklichst gescheitert.
Ich glaube, wir stehen aktuell bei 100 Dollar oder sowas.
Aber ich versuche ja hier mit schnellen Schritten über meine Bots aufzuholen.
Und trotzdem möchte ich noch einmal auf FOMO zu sprechen kommen, weil damals waren die...
nur auf Mobilgeräten unterwegs.
Sie haben aber innerhalb dieser Woche eine Desktop-App gelauncht und die habe ich ausprobiert.
Da wollte ich kurz einmal meine Erfahrungen mit dir teilen.
Keine Sorge, das wird jetzt kein sechs Stunden Erfahrungsbericht, sondern einfach nur ein ganz kurzes Update und ich mache es mir an der Stelle mal parallel auf.
Denn so sehr ich FOMO gelobt habe bei der Mobile-App, so sehr muss ich sie tatsächlich bei der Desktop-App kritisieren.
Also für mich...
wirkt dieses ganze Feature komplett oder das komplette Produkt noch nicht ausgereift oder nicht ausgegoren.
Also es hat wirklich so Kleinigkeiten, dass ich zum Beispiel meinen Alerts-Tab, wo ich auf der linken Seite sehe, wer wie wo was gekauft hat und das halt chronologisch wie mein Newsfeed auf Facebook und Co.
Den habe ich hier auch links in meiner App.
Aber ich habe rechts alle anderen Informationen.
Also es ist komplett überladen, dieses Kacheldesign, was so schön im Mobile war und mir einfach Informationen präsentiert hat, habe ich hier alles auf einem großen Screen, weshalb ich mich überhaupt nicht zurecht finde.
Vielleicht ist das eine Sache, die man lernen kann.
Aber was ich dann halt so absurd finde, nur die Mitte-Area lässt sich scrollen und auf der linken Seite die Alert-Sektion ist fixiert.
Bedeutet, es sieht halt wirklich so aus, als wenn ich mit HTML irgendwas gebaut hätte, was jetzt natürlich auch übertrieben ist.
Also es ist schon ein bisschen besser als jetzt so ein Loop wie ich, der da sowas baut.
Aber es wirkt jetzt auch nicht wie jemand, der eine perfekte Mobile-App gebaut hat, dass das halt irgendwie aus der gleichen Feder stammt.
Also finde ich einfach nicht gut.
Features sind exakt die gleichen wie auch in der Mobile-App.
Wie gesagt, nur deutlich weniger übersichtlich aufgebaut.
Ich finde die Charts...
sehen blöder aus, da rein und raus zu scrollen.
Also die ganze Navigation gefällt mir überhaupt nicht.
Und ich muss sagen, man hat hier aus meiner Perspektive echt super viel Potenzial verschenkt.
Darauf wollte ich dich einfach nur einmal hinweisen.
Der Vorteil ist allerdings natürlich, früher war es so, wenn ich auf FOMO unterwegs war, es hat mich schon genervt, wie häufig ich mein Telefon in der Hand hatte.
Und dann halt, weil...
Wenn du das Telefon schon hast und dann gerade auf FOMO fertig bist, ist der Schritt halt irgendwie nochmal kurz auf Instagram rüber zu gehen oder dann halt doch nochmal irgendwas anderes zu machen, was da überhaupt nichts mit Arbeit zu tun hat, größer gewesen.
Und die Hoffnung ist, wenn man das auf einer Desktop-App hat, dass man dann halt irgendwie doch noch mehr in einem produktiven Umfeld unterwegs ist und nicht seine Zeit einfach nur so dämlich verdödet.
Aber das an der Stelle der mini kurze Erfahrungsbericht und Community-Hinweis an der Stelle für alle Leute, die es ausprobieren wollen.
Ihr könnt es jetzt halt auch über die Desktop-App machen.
Spannend, ich werde es auf jeden Fall ausprobieren.
Ich hatte es gesehen, aber ich dachte, es ist eher noch in einer Private Beta.
Vielleicht noch kurz ein Gedanke zu FOMO grundsätzlich oder zwei Gedanken.
Das erste ist, ich bin überrascht, wie gut sich das hält.
Also es gibt extrem viele Krypto-Apps oder so Krypto-Trading-Social-Apps, die so One-Hit-Wonder waren.
Die waren mal irgendwie Talk of the Town für zwei Monate und sind aber eigentlich alle schnell gestorben.
Das sehe ich bei FOMO nicht, sondern auch nach dem Hype, wann war das?
Dezember, Januar, den es mal initial gab, sehe ich aktuell enorm viel Trading-Aktivität noch auf FOMO.
Müsste mal auf DUNE schauen, wie sich die Zahlen verändert haben, aber ...
Ich glaube, die halten sich halbwegs.
Also das spricht dafür, dass sie mit diesem Produkt, was sind die Kernfeatures?
Ich glaube, eine gewisse Transparenz zu schaffen und also eine Art Social Layer über diese Trades draufzulegen, dass sie damit auf jeden Fall irgendwie was gefunden haben, was eigentlich so sticky ist.
Ich würde noch einen dritten Aspekt hinzufügen und zwar gerade für Leute, die ...
nicht so sophistiziert im Kryptobereich unterwegs sind, für die ist es auch einfach wahnsinnig einfach, über verschiedene Chains gleichzeitig handeln zu können, ohne dass du bridgen musst, ohne dass du auf verschiedenen Chains Liquidität vorhalten musst.
Alles powered by Relay und funktioniert sehr, sehr gut.
Und die zweite Sache, das ist der erste Gedanke, grundsätzlich positiv, wie viel irgendwie ...
Traction, die da haben.
Und der zweite Punkt, den haben wir damals auch schon besprochen, den ich auch immer wieder sehe, ist, dass es aber schon zu einem krassen Group-Think oder Group-Trading führt letztendlich.
Also irgendwie, du folgst deinen fünf Influencern, weil du meinst, die sehen irgendwelche Coins früh oder was weiß ich was.
Und das macht halt jeder auf dieser Plattform.
Und manchmal kriegst du Notifications, dann sieht er irgendwie so...
20 Trader haben in den letzten 5 Minuten 70.000 Dollar von dem Token gekauft.
Und dann, wenn der Token irgendwie runtergeht, siehst du halt dann wieder, ja, 20 Trader haben halt irgendwie 40.000 Dollar von dem Token wieder verkauft 10 Minuten später.
Also da frage ich mich so ein bisschen, was halt da wirklich der Net-Effekt ist.
Ich glaube, dass es für viele Sachen auch einfach nicht sehr vorteilhaft ist, diese Copy-Trading da anzuhaben.
Und ich glaube, Leute finden das raus früher oder später, dass ganz viele Leute einfach so stumpfes Copy Trading betreiben.
Und das führt natürlich dazu, dass gewisse Sachen sehr stark manipuliert werden können.
Also ich glaube, das ist noch so ein gewisses Problem an dieser Schnittstelle von Social und Trading, dass das halt sehr schnell zu irgendeiner Art von Copy Trading führt.
Wenn du Copy Trading in einem Markt machst, wo es keine Fundamentals gibt, also ja, wenn du jetzt sagst, Copy Trading auf Nvidia oder sonst was, ist wurscht, weil es gibt genug.
genug Geld, was auch quasi Nvidia kauft und verkauft, unabhängig davon, ob welche Copy-Trader gerade long oder short gehen.
Aber gerade bei Mean-Coins oder kleineren Tokens, wo es jetzt wenig Flow gibt und wenig Fundamentalwert, auf dem man sich basieren kann, sind halt, die Copy-Trader sind halt der Markt in dem Moment und dementsprechend pumpen die das Ganze hoch und dann noch wieder runter.
Das heißt...
Das ist, glaube ich, schon noch so eine Sache, die nicht sehr nachhaltig ist.
Und das sehe ich, das fällt mir immer wieder auf bei FOMO, wenn ich manche Notifications bekomme, dass das ein ganz starker Effekt ist.
Ja, ich glaube trotzdem, dass es für Leute, die sich damit auskennen, eine wahnsinnige Opportunität ist.
Weil im Grunde genommen beschreibst du ja den Effekt von Echo Chambers.
Also Echo kann man, ich weiß nicht, was der deutsche Begriff dafür ist, aber sich so selbst verstärkende Mechanismen.
Und ich glaube, diese lassen sich in irgendeiner Form modellieren.
Also wenn du eigentlich davon ausgehst, dass an der Börse sehen die unterschiedlichen Akteure nicht, was der jeweils andere macht oder halt mit einem heftigen Zeitverzug oder sie können alles, was sie sehen, sind im Endeffekt Orderbuchdaten.
Und das ist alles, was so richtig publik ist, wobei viel mittlerweile auch über Darkpools geht und damit am...
öffentlichen Markt komplett vorbei.
In Krypto ist halt alles insofern transparent und Copy-Trading gab es auch schon damals, nur bei FOMO hat es halt so viel sexier gemacht und ich habe jetzt faktisch ein Bild und einen Profilnamen und einen Twitter-Account noch dahinter connected, aber vorher konnte ich halt auch beim On-Chain-Trading sehr viel selbst verfolgen.
Und ich glaube, das macht Finanzmärkte in dieser konkreten Nische deutlich stärker vorhersagbar, weil du identifizieren kannst, also normalerweise Ich habe viel in letzter Zeit darüber nachgedacht, könnte man ein Bot nicht darüber trainieren, wie man Instagram-Algorithmus trainiert.
Also halt wirklich ganz klar, ich gebe dir eine Bedingung, bitte verdiene Geld und zwar heute mehr als gestern und versuche das zu optimieren.
Genauso dumm wie der TikTok-Algorithmus gelernt hat.
Das Ding ist, TikTok hat eine Milliarde Nutzer und sie kriegen so viele Signale, wenn du eine Session eröffnest, dass...
Also daran scheitert es schon, dass jeder Trade mich extrem viel Geld kosten könnte und jede falsche Entscheidung, Instagram oder TikTok, gar nichts kostet, mich aber eine ganze Menge kostet.
Und der nächste Aspekt, warum die Analogie da nicht klappt, ist, du als Mensch, also wenn der Algorithmus kann dich als Julius Nagel verstehen, der Kapitalmarkt ist aber viel, viel zufälliger und es hat weniger starke Muster wie Persönlichkeitsprofile, die dahinter liegen.
Durch diese...
Und sozialen Cluster, die sich auf einmal ergeben, weil manche Leute anderen Leuten folgen, könnten tatsächlich unterliegende Patterns sichtbar werden.
Und jemand, der sowas schnell identifizieren kann und sagt, okay, das ist die Leader-Wallet, die quasi definiert oder wenn dieses Cluster kauft, dann verstärkt sich dieser Effekt.
Aber wenn nur einer aus diesem Cluster fehlt, verstärkt sich dieser Effekt nicht oder was weiß ich.
Also ich glaube, das gibt für manche Leute einen extrem potenziellen Edge.
Nichtsdestotrotz hast du natürlich recht, dass halt 99% der Leute dann wiederum bei dem Spiel verlieren werden und dadurch der Hype-Cycle als solches abflachen wird.
Ich glaube, FOMO wäre ein geiles Acquisition-Target für X tatsächlich, also Twitter.
Die versuchen ja selber gerade mit diesen Cash-Tags so ein bisschen in diese Richtung reinzugehen.
Ich finde es aber auf FOMO super umgesetzt.
Letztendlich jetzt nur im Kryptobereich, aber man kann das ja erweitern für auch andere Märkte.
Auf jeden Fall.
Ja, also das wäre, glaube ich, interessant.
Na gut, sonst habe ich keine Gedanken zu Fumo.
Gut, aber du hast Gedanken zu Stripe.
Ich habe, genau, noch abschließend, ich habe ein paar Gedanken zu Stripe.
Die hatten gestern ihre, ich weiß nicht, ob das ihre Konferenz ist, aber Stripe Sessions heißt das Ganze, ein Format, wo Produktupdates und Erneuerungen präsentiert werden.
Und wirklich Wahnsinn, was die machen.
Also lohnt sich, glaube ich, wirklich anzuschauen.
Ich habe so ein paar Videos gesehen.
Ich finde einfach, dass die das Thema Agentic Commerce und Payments unglaublich gut verstehen und umsetzen.
Haben jetzt eine eigene Wallet-Launch, Link heißt das Ganze, wo du deine Agents quasi ein Umfeld schaffst, in dem sie agieren können mit entsprechenden Guardrails und Sicherheit und sonst was.
Das, was wir ja schon mal gesagt haben, was es eigentlich braucht.
verbinden das Ganze sehr stark mit ihrer eigenen Blockchain, also mit der Tempo-Blockchain.
Das heißt, eine These, die mehrmals genannt wurde, ist, okay, wenn du jetzt quasi die Maschinen den Handel machen lässt, dann brauchst du halt auch einen Payment-Rails, die quasi in Echtzeit funktionieren und nicht irgendwie quasi irgendein Settlement mit einem gewissen Delay dahinter und sonst was.
Das heißt, die setzen auch unglaublich stark auf Blockchain-Technologie als...
die Payment-Infrastruktur.
Also wirklich unglaublich bullisch, finde ich, was die da bauen.
Natürlich so ein bisschen schade, wenn man jetzt sagt, okay, wie kann ich irgendwie daran partizipieren?
Muss man sich irgendwie Stripe-Shares irgendwo besorgen?
Aber ja, also ich...
Ja, ich glaube, wenn man eben all dem quasi negativen News, die wir aktuell haben und dem schlechten Markt und so weiter, wenn man, glaube ich, irgendwie einen Bullcase für die Anwendung von Blockchain-Technologie sehen möchte, dann, glaube ich, sollte man sich einfach ein paar der Announcements von Stripe gestern mal angucken.
Und wenn das innovativste, schnell wachsendste und einer der größten quasi Finanzinfrastrukturspieler global da so stark auf Blockchain-Stablecoin-Payments setzt, dann...
glaube ich, heißt das schon was.
Und die Art und Weise, wie sie das umsetzen, finde ich einfach unglaublich gut gemacht.
Von daher, das hat mich sehr, sehr bullisch gestimmt.
100% Zustimmung, zumal es gab ja so eine Zeit, wo Krypto in aller Munde war und selbst börsennotierte Unternehmen gesagt haben, oh, wir haben jetzt eine Blockchain-Taskforce gestartet, einfach weil du einen Kurs hochhalten wolltest oder signalisieren, hey, wir sind hier irgendwie am Zahn der Zeit und können ja total mithalten, solche Geschichten.
macht ja Stripe sowohl im Bären wie im Bullenmarkt, sind die einfach wahnsinnig stark da in der Umsetzung und ich finde es krass, ich finde es super und es wird uns wahrscheinlich hier noch die ein oder andere Folge begleiten und ich glaube trotzdem, ich würde jetzt an der Stelle, wir sind wieder bei unserer einer Stunde sechs Mark fast angekommen und wir haben noch fünf Minuten.
Ich brauche für gewöhnlich immer fünf Minuten für die Abmoderation, insbesondere heute.
weil der ein oder andere wird es vielleicht mitbekommen haben.
Ich gehe Julius jetzt regelmäßig fremd einmal im Monat und gestern ist die neue Folge zu Carytale rausgekommen.
Julius, über Aldi solltest du dir auch geben, also wenn du einen längeren Lauf vorhast.
Wir berichten über die Nummer.
Wusstest du eigentlich, dass der Aldi-Gründer entführt wurde und die Entführer wiederum nicht geglaubt haben, dass es der Aldi-Gründer ist und sich einen Ausweis von ihm zeigen lassen haben?
Ich wusste, dass es da mal eine Entführung gab, aber ich wusste, die Details waren mir nicht bekannt.
Ja, das ist ganz krass, weil der Typ war so sparsam, dass man ihn nicht für mehr der gehalten hat.
Also das und viele weitere Trivial-Fakten hört ihr, genauso wie eine Analyse zu Aldi in dem neuen Carytale-Podcast.
Darum soll es aber natürlich hier jetzt nicht gehen, sondern ich bedanke mich für alle Zuhörer, die bisher dran geblieben sind.
Wenn ihr Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback habt, dann sehr, sehr gerne in unserem Discord-Channel oder auf unseren Social-Kanälen.
Alles kein.
unterstrich pod.
Wir freuen uns sehr über positive Bewertungen auf Apple und Spotify, wenn ihr uns auf YouTube folgt.
Ansonsten, falls ihr irgendwas hier nicht so gecheckt habt, weil wir mit Fachbegriffen um uns geworfen haben oder ich wieder zu viel Denglish benutzt habe, schaut doch sehr, sehr gerne in unser Allescoin Nichts muss Wiki rein.
Den Link dazu findet ihr ebenfalls in den Shownotes, wo ihr Zusammenfassungen zu all den vorangegangenen 200, ich glaube 12 Folgen sind es, plus die Fauna-Episodes findet und Ansonsten wünschen wir ein tolles, verlängertes Wochenende.
Julius, wir sehen uns dann nächste Woche in Persona auf der OMR.
Falls es Leute auf der Community gibt, die da auch unterwegs sein sollten, schreibt es gerne in den Discord.
Vielleicht gucken wir irgendwie, dass wir uns da spontan auf dem Festival organisieren.
Diesmal kein großes Event geplant, aber wir freuen uns natürlich mit dem einen oder anderen auch persönlich in Kontakt zu treten.
Julius, ich freue mich auf ein persönliches Käffchen mit dir und wünsche dir jetzt weiterhin ein tolles Wochenende.
Das wünsche ich dir auch und bis nächste Woche.
Ciao, ciao.
