# AI-First Media Production: Strategy & Operations

**Podcast:** AI FIRST Podcast
**Published:** 2026-05-01

## Transcript

Herzlich willkommen zum AI-First-Podcast.
Ich habe vor ein paar Wochen einen LinkedIn-Post gemacht und wollte mit Unternehmen und Menschen in Kontakt kommen, die traditionelle Geschäftsmodelle und Branchen mit einem AI-First-Ansatz disruptieren oder disruptiert haben.
Und genauso bin ich mit dem heutigen Gast in Kontakt gekommen, Max Penck, Mitbegründer von TechTide, einem Full-AI-Studio, die die alte...
Foto- und Filmwelt disruptieren wollen mit einem AI-First-Ansatz.
Und genau darüber werden wir heute sprechen.
Mich interessiert natürlich, wie denken sie ...
diese traditionelle Branche und Bereiche, wie denken Sie das neu?
Was ist ein Full-AI-Studio?
Wie ist das aufgebaut?
Wie arbeitet das?
Was sind Cases, die hier schon konkret umgesetzt werden?
Und wie wird sich dieser Bereich wahrscheinlich auch in Zukunft weiterentwickeln?
Und was sind die Prinzipien, denen Sie als AI-First-Unternehmen folgen?
Max, danke, dass du dafür da bist und ich freue mich auf das Gespräch mit dir.
Vielen Dank für die Einladung, Felix.
Ich freue mich auch total und bin gespannt, wie viele von den angesprochenen Bereichen wir heute alles tacklen und besprechen können.
Es ist ja doch eine ganze Menge, was da passiert.
Aber ich freue mich.
Ich versuche, das alles aus dir rauszubekommen.
Mach dir keine Sorgen darum.
Und wir starten damit, ein bisschen besser zu verstehen.
wie du da hingekommen bist zu dem, was du heute machst, weil du hast schon eine ganze Menge in dem Bereich getan.
Gib uns mal kurz einen Abriss darüber, wer du bist, was du machst und vor allem auch, was ihr mit TechTide treibt.
Yes, also ich schwule mal ganz kurz zurück.
Ich habe mal so eine erste Karriere gemacht, wo ich studiert habe, Informatik und Philosophie.
Eine Kombination, die damals sehr unüblich war.
Heutzutage liegt es näher denn je, wenn man so an Roboterethik und sowas alles denkt.
Aber damals sehr ungewöhnlich, war ein großer oder kleiner Nerd und habe mich nebenbei eben halt auch für so Dinge, die eher so das weitblickende, der Blick auf die Welt, sage ich mal, interessiert und konnte das kombinieren.
Ich stamm aber eigentlich aus einer Film- und Fernsehfamilie und das heißt Film und Fernsehen wurde mir in die Wiege gelegt von meinem Papa und meiner Mama.
Und dann habe ich dieses Studium angefangen.
Informatik war toll, Philosophie war ein bisschen langweilig und irgendwann war dann doch der Ruf der Medienbranche so groß.
Und mein Papa meinte, ja komm hier und du kannst doch da einsteigen und komm hier zu der Firma dazu.
Und dann habe ich eben Filmproduktion studiert in Ludwigsburg.
fünf Jahre auf Diplom und habe dort mein Studium beendet und bin danach eigentlich Richtung Werbefilm gegangen und Werbefilmproduktion und habe so ein bisschen meine Informatikleidenschaft wieder abgelegt.
Das war aber damals so die Zeit der ersten Viral-Videos und Internetvideos und so weiter.
Also man hatte so ein bisschen Internetbezug auch in der Werbung, aber es war lang nicht so groß, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte und habe deswegen so ein bisschen meine kleinen Side-Projects gemacht zu der Filmproduktion.
habe dann dort auch 15 Jahre lang im Filmproduktionsbereich gearbeitet.
Das heißt wirklich Kampagnen gemacht, klassische TV-Werbung, Waschmittel, Marmelade, Auto, alles Mögliche.
Und nebenher immer wieder einen Blick auf die technologische Entwicklung gehabt und auch mal so Microsites und Web-Apps und so weiter als Kampagnenmodul mitproduziert.
Und das war eigentlich toll.
Und genau, so fing das eigentlich an, dass eigentlich diese Leidenschaft für Film und Technologie bei mir immer sehr groß war.
Und ich habe mich dann entschieden, nach 15 Jahren in der Werbung auf Produktionsseite irgendwann die Seiten zu wechseln und auf Agenturseite zu gehen.
Und das war letztendlich auch ausgelöst dadurch, dass das war 2022, dass es eben großen Schub gab im Technologiebereich.
Das heißt, es kamen dann die ersten Prototypen-Beta-Einladungen für die generativen AI-Modelle.
Namentlich waren das Midjourney und Dolly.
Und durch Kontakte zu Regisseuren habe ich es geschafft, bei beiden in so eine Art Beta-Programm zu kommen.
Und das war eigentlich der erste Blick in die Büchse sozusagen, diese Dolly-Beta.
von OpenAI, die auch über einen Discord-Channel damals funktioniert hatte.
Also das war wie Mitchelny am Anfang.
Und dort habe ich dann irgendwann in einer Nacht 2022, ich glaube wahrscheinlich war das so August, September, Zugang gehabt.
Und ich war, glaube ich, drei Tage lang am Stück vorm Computer mit wenig Schlaf und habe gesehen, was da geht und dachte mir, wow, das wird alles ändern.
Wahnsinn, was da gerade passiert und habe mich da voll...
drauf gestürzt und habe mehr oder weniger gedacht, also Filmproduktion, ja, macht total Spaß, ist total gut, aber irgendwo tut sich da was ganz Großes, Neues auf, was unser Leben oder unseren Beruf wahrscheinlich sehr stark ändern wird.
Und habe mich darauf mehr oder weniger total fokussiert und habe dann in so einer Übergangszeit zwischen Produktion und Studio dann eher meine ersten kreativen Versuche gemacht und Bilder gemacht und habe dann Ende 2022 habe ich den allerersten Midjourney Workshop gegeben.
Also als das noch gar nicht so in aller Munde war.
Das war noch vor ChatGPT.
Also oft verwechselt man das so auf der Timeline und habe dann dort Agenturleuten gezeigt, was Midjourney kann und was das ist.
Und ja, da war großes Staunen und vielleicht auch Ungläubigkeit.
Und bin dann auch 2023 auf Agenturseite gewechselt, weil ich auch gesehen habe, dass diese Technologie...
wahrscheinlich alles ändern wird und habe dann auf Agenturseite gearbeitet drei Jahre und jetzt seit Ende letzten Jahres bin ich von Agenturseite in ein Studio gewechselt zu einem guten Freund, mit dem ich früher auch studiert habe in Ludwigsburg und wir machen Tech-Tite, ein Full-AI-Studio.
Also das mal so der Roundup bis hierher und was ein Full-AI-Studio ist, das werde ich glaube ich auch noch gleich erklären müssen.
Genau, kommen wir gleich noch drauf.
Du hast jetzt gerade gesagt, dass du mit Midjourney die ersten Versuche gemacht hast, schon relativ schnell diesen Gedanken hattest, dass das die Art und Weise, wie Medien erzeugt werden, stark verändern wird.
Vielleicht kennst du diese Bilder, wenn du mal Midjourney Evolution eingibst bei Google.
Dann gibt es so die unterschiedlichen Versionen und wie quasi mit dem gleichen Prompt ein immer unterschiedliches Bild rauskommt und sich weiterentwickelt mit dem Midjourney Version.
Wenn man da sich die ersten Versionen von Midjourney anschaut, dann würde ich jetzt sagen...
lässt das noch nicht vermuten, dass das die Art und Weise, wie Medien erzeugt werden, komplett verändert werden.
Vor allem, weil man damals ja auch noch nicht wusste, wie sich das weiterentwickeln wird.
Warum hattest du trotzdem diesen Gedanken?
Ja, also ich dachte zum einen, es gab damals die Möglichkeit, sich immer Stock-Footage sozusagen einzukaufen.
Das war so die einzige Möglichkeit von fertigen Bildern.
Oder man hat irgendwie ganz günstig versucht, was zu produzieren mit einem kleinen Team oder so.
TV-Commercial gemacht hat und brauchte da B-Roll-Footage und so, dann hatten wir vielleicht noch eine zweite Unit gehabt.
Und man hat dann gesehen bei diesen ersten Mid-Journey-Bildern, dass das Bilder waren, die es ja vorher gar nicht gibt.
Also das heißt, da wurde was erstellt, was nicht irgendwie aus einer Datenbank kommt und ein Stock-Bild ist, was es schon gibt, sondern man erstellt was Neues.
Und das Beeindruckende war, glaube ich, für mich damals, ich bin kein Art-Direktor.
Ich hatte in Kunst, glaube ich, nur eine 3- oder so.
Aber ich konnte auf einmal irgendwie mich kreativ ausdrücken.
Also ich konnte zumindest eine Stimmung oder Mut oder sowas auf einmal aus meinem Kopf in diesen Computer reinbringen.
Und das war was, womit man sich sonst halt schwer getan hat.
Also ich dachte mir, diese Tools, die geben einfach viel mehr Menschen eine kreative Stimme.
Und das hatte ich damals sozusagen schon gespürt, dass das sehr viel ändern wird, weil...
Ich sage mal, das Handwerk, was man sonst natürlich da braucht, um Fotograf zu sein, Illustrator und so weiter, ist nach wie vor super wichtig und zeichnet uns natürlich auch aus, wenn man das beherrscht.
Aber damals war einfach so, die Pforte wurde weiter geöffnet für mehr Leute, die Output haben können.
Und das dachte ich, das würde wahrscheinlich schon alles verändern.
Und das stimmt, diese Beispiele von den ersten Mid-Journey-Bildern.
Die kennen wir alle, die hatte ich auch viele mal in den Workshops drin, die gibt es auch für Video natürlich, Will Smith Eating Spaghetti, kennt man ja auch, diese Reihe.
Aber auch da war es so, dass diese Iterationen gingen sehr schnell.
Also die erste Midjourney-Version, und zwar die zweite, die darauf folgte, war glaube ich innerhalb von vier Wochen.
Die war schon besser und dann die zweite danach war innerhalb von zwei Monaten mehr und die war dann richtig krass.
Also es gab, diese Sprünge waren sehr groß zwischen den Versionen.
Und das war auch was, damals wurde da viel mit diesen Begriffen umhergeworfen, wie ja, das ist eine exponentielle Entwicklung dieser Modelle und so.
Das war es zwar nicht ganz, aber es ging so schnell rasant voran wie kein anderes Software-Update.
Wenn man jetzt überlegt, von einer Schnittsoftware wie Premiere oder wie auch immer, gab es immer mal wieder ein Feature und im nächsten Jahr gab es ein Feature mehr.
Und bei all diesen Gen-AI-Sachen war diese Iteration so wahnsinnig schnell, dass es einfach beängstigend war.
Und auch vielleicht für mich so als softwarenahen Denker dachte ich mir, wie geht das eigentlich?
Und was bedeutet das, wenn dieses Tempo weiter beibehalten wird?
Wo führt das alles hin?
Deswegen habe ich da irgendwie früher gedacht, das wird alles ändern und hat es ja dann letztendlich auch.
Ihr habt dann auf dem Weg oder du hast dann auf dem Weg auch noch ein paar interessante Projekte.
umgesetzt, die auch so ein Stück weit dieses Verschieben der Grenze des Möglichen schön zeigen, beziehungsweise die Möglichkeit, sich kreativ anders ausleben zu können.
Ihr habt da unter anderem so ein Case mit Burger King gemacht.
Kannst du das nochmal kurz erzählen?
Genau, das war dann meiner Zeit auf Agenturseite.
Da war ich bei David und Martin und habe eben auch dieses Thema AI mitgebracht.
Versucht da Ideen zu machen, die eben sonst auch noch keiner gemacht hatte.
Und eine der ersten AI-Ideen für unseren damaligen Kunden Burger King war halt eben, dass die ein neues Produkt eingeführt haben, Cheeseburger Nuggets.
Und die haben dann uns gefragt und gesagt, naja, wollt ihr dafür die Kampagne machen oder könnt ihr euch da was ausdenken?
Und wir haben gesagt, Cheeseburger Nuggets, was ist das denn?
Also ist das ein Cheeseburger so klein wie ein Nugget oder ist das ein Nugget so groß wie ein Cheeseburger?
Also keiner wusste, was es ist.
Cheeseburger Nugget aus, weil wir hatten auch noch keine Produktbilder zu dem Zeitpunkt.
Also das heißt, wir wussten nur, dieses Produkt kommt raus.
Und dann haben wir praktisch Sachen gepomptet und haben daraus auch die Kampagne gemacht und haben gesagt, wie würde sich eigentlich ein Computer Cheeseburger Nuggets ausdenken und haben dort diese Bilder veröffentlicht, auch in den Instagram-Channel sozusagen.
Und haben neben Cheeseburger Nuggets noch weitere Produkte ausgedacht.
Chili, Cheese, Shakes, Chocolate, Donut, Wings und so weiter.
Also verrückte Kombinationen von Food-Sachen, die man nicht jetzt hätte einfach so mit einem Food-Fotografen herstellen können.
Zum einen gab es die Produkte nicht und zum anderen so das Level von...
Von Appetite Appeal konnte man damals auch nicht künstlich generieren.
Also das wäre dann eine riesenaufwendige CG-Produktion gewesen und so konnten wir es einfach prompten.
Und haben der Community mehr oder weniger unmögliche AI-Produkte gezeigt und die auch abstimmen lassen, was sie gerne davon als echtes Produkt sehen.
Und sie haben am meisten für die Cheeseburger Nuggets gestimmt, die wir auch visualisiert hatten.
Und die kamen dann halt eben die Woche drauf als echtes Produkt in den Handel.
Was natürlich für die Community völlig wahnsinnig war, weil es ist praktisch ein AI-erfundenes Produkt, was man aber kaufen konnte und auch essen konnte.
Und das war damals dann auch der erfolgreichste Snack-Neustart für Burger King und eines der ersten AI-Produkte, was es wirklich im Laden gab.
Also auch wenn natürlich die Herleitung sozusagen ein bisschen schon da war, weil dieses Produkt gab es schon, aber die Kampagne drumherum halt eben komplett mit AI zu machen war.
war neu und hat auf jeden Fall Spaß gemacht und auch viel Feedback und hat auch Preise gewonnen.
Insofern dieser spielerische Umgang mit etwas völlig Neuem, noch nie da gewesen, ist auch was, was ich immer wieder gemacht habe, weil es mir einfach Spaß macht.
Und jetzt bist du bei TechTide mit rein, Full AI Studio.
Ihr macht Bewegtbild, ihr macht auch Standbild, alles Mögliche rund um Medien.
Erklär mal kurz, wie würdest du jetzt deiner Oma?
erklären, was ein Full-AI-Studio ist.
Okay.
Ja, also ...
Also in dem Agenturgeschäft und auch im Produktionsgeschäft stellt man halt eben Assets, Content, Filmteile her, Fototeile her.
Das heißt, diese ganze Medienproduktion ...
war bisher immer sehr klassisch geprägt.
Für einen Filmdreh braucht man ein großes Set, Regisseur, viele Leute, die drehen.
Für ein Fotoshooting braucht man Fotograf und Models und so weiter.
Und auch eine Musikproduktion hat früher natürlich Instrumente und so weiter gebraucht.
Und all diese Art von Medienproduktion wird benötigt, um heute eine Kampagne herzustellen für den Kunden.
Egal, ob das jetzt eine Performancekampagne, Imagekampagne oder was auch immer ist.
Das heißt, sowohl Agenturen als auch Produktionen stellen ganz viele Inhalte her.
Und die Art, wie man diese Inhalte erstellt, hat sich einfach enorm geändert durch Gen AI, weil Gen AI da ja in alle Bereiche reingegangen ist.
Also wir haben schon gesagt, Midjourney, Standbild und Dolly und so weiter.
Also das heißt, Stills konnte man irgendwann sehr gut erstellen, wo man gesagt hat, wow, man kann es nicht mehr unterscheiden von einem echten Foto.
Dann fing das an, im Videobereich auch die ersten Ergebnisse zu geben.
Die waren am Anfang auch ähnlich gruselig und keiner konnte damit was anfangen.
Auch da haben wir ganz früh schon Kampagnen gemacht, die man sich heute nicht mehr anschauen will, weil man denkt, wow, das war aber ganz schön AI-Slop schon damals.
Aber wir haben es einfach gemacht, um zu gucken, wie weit kann man es treiben.
Auch dieser Bereich sozusagen disruptiert komplett durch AI.
Und darüber hinaus natürlich noch Bereich Stimme, Musik, Sounddesign.
Das heißt, eigentlich deckt man diese gesamte Medienklaviatur mittlerweile sehr gut ab mit Gen-AI-Tools, was halt vorher nicht der Fall war.
Und wir als Full-AI-Studio haben eben gesagt, wir stellen Medieninhalte her.
Zum Großteil ist es Bewegtbild, aber es sind halt, wie du gesagt hast, eben auch Stills und auch andere Dinge wie Web-Apps und so weiter.
Aber wir entwickeln die Full-AI.
Das heißt, wir machen nicht eine Hybrid-Produktion, wo wir einen Teil drehen und einen Teil prompten.
Wir nehmen jetzt nicht echte Models und lesen die ein und generieren mit denen Motive, sondern auch diese generieren wir sozusagen.
Und das ist eben der Ansatz zu sagen, wir pushen diese Technologie so weit, wie es momentan geht, um auf das professionellste Level zu kommen, was eben Kunden da draußen auch gewöhnt sind.
Und ich glaube, das 2024 zu sagen war schon...
Sehr früh, weil man hat gewisse Dinge halt eben noch nicht so gut machen können wie jetzt heute, April 2026.
Aber wir befinden uns bei diesem Bereich auch immer noch in einer konstanten Transformation.
Und das finden wir spannend, weil wir können mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau abliefern, so vergleichbar zu internationalen großen Kampagnen, die eben klassisch produziert worden sind.
Und wir können darüber hinaus aber auch Dinge anbieten.
die sonst halt eben keine Produktion anbieten kann oder halt nicht in dem Timing oder Budget.
Und ich finde, das definiert eigentlich diesen gesamten Studio-Kreationsbereich neu.
Und ich sage auch nicht, dass es der einzige Weg ist, den man heute gehen kann, dass man sagt, man macht Full-AI-Produktion, sondern man kann auch weiterhin klassisch drehen und produzieren.
Und teilweise raten wir unseren Kunden auch dazu, bestimmte Dinge halt eben in echt zu drehen.
Aber dieser Geschäftsbereich, der war vor vier Jahren auf Null.
Und jetzt entstehen große, millionenschwere Unternehmen sozusagen, die heavy, full AI Kampagnen machen.
Und ich glaube, das ist in der Branche schon so vehement eingeschlagen, wie wahrscheinlich in kaum einer anderen Branche, weil sich ein Prinzip alle ein bisschen danach richten müssen und umstellen müssen, wenn sie weiterhin in dem Maßstab groß produzieren wollen.
Und ich glaube, das wollten wir einfach auch nicht verpassen.
Weil wir sind alles, also Hauke, mein Geschäftspartner und ich, wir sind einfach große Storytelling-Fans.
Wir erzählen gerne Geschichten.
Wir sind auch große Kampagnen-Fans.
Wir lieben Werbung und wir gucken sogar Werbung.
Und ich glaube, da will man auch weiterhin einen Job haben in der Zukunft.
Und man will halt irgendwie auch das machen, was man gerne macht.
Und da muss man sich mit dieser Technologie auseinandersetzen.
Weil da gibt es sonst gar keinen Weg drumherum.
So, aber ich weiß nicht, ob meine Oma jetzt da so lange zugehört hätte.
Aber es war jetzt eine relativ lange Erklärung, was wir alles machen.
Ja, ich glaube, wir machen das noch ein bisschen greifbarer.
Also verstanden, ihr arbeitet alles, was ihr produziert, ist 100 Prozent mit KI erstellt.
Korrekt, absolut, genau.
Es gibt kleine Ausnahmen, wenn man zum Beispiel so Referenzfotos macht von Leuten, die man halt nicht mit der AI generieren kann, weil sie in keinem Dataset drin sind und die dann nimmt und mit den Sachen generiert, dann ist praktisch auch ein Referenzmodell mal echt aufgenommen.
Aber sonst ist alles.
100% AI generiert, was wir machen.
Okay.
Und ich war jetzt hier mal auf eurer Website und habe da, also ich will jetzt mal aufzeigen, wie läuft das, was ihr heute macht, eigentlich in der alten Welt ab?
Und wie macht ihr das jetzt anders?
Anhand von so einem Beispiel mal den Unterschied aufzuzeigen, wie ihr anders arbeitet, wie ihr anders darüber nachdenkt, anders vorgeht, vielleicht Dinge tun könnt, die so vorher nicht möglich waren, wo es vielleicht auch Herausforderungen im Vergleich zur analogen Welt gibt.
Ich glaube, daran lässt sich dieser AI-First-Denkansatz auf eure Branche und das, was ihr tut, gut zeigen.
Und ich war jetzt auf eurer Webseite, da habt ihr ja verschiedene Beispiele auch von eurer Arbeit.
Kleinanzeigen, MacFit, Ikea habe ich gesehen.
Und wenn jetzt hier zum Beispiel so ein, ich weiß nicht, wie der korrekte Fachbegriff ist, korrigiere mich, ob das ein Spot ist oder ein für Ikea zum Beispiel?
Ja.
Spot.
Ein Spot.
Kannst ja gleich nochmal erklären, was das für ein Projekt war mit Ikea.
Erklär mal kurz, was ihr da gemacht habt und dann, also was ist das, was ihr da produziert habt und wie hätte man das in der alten Welt früher gemacht?
Genau, also der Ikea-Spot sozusagen, das ist tatsächlich eine freie Arbeit, also es ist nicht im Auftrag von Ikea entstanden und das war im Prinzip ein Showcase, um zu gucken, wie weit und wie authentisch können wir AI-Filme erzählen, auch in einem Setting sozusagen, was jeder kennt.
weil AI bedient sich ja ganz oft fantastischen Welten oder irgendwas, was man sich irgendwie vorstellt und dann hat man keine Referenz dazu.
Aber in Ikea, das ist natürlich in jedem Kopf drin.
Jeder weiß, wie es in Ikea aussieht.
Und speziell bei diesem Projekt war das so, Hauke wollte eine Geschichte erzählen, die glaubwürdig ist.
die auch mit dem Menschen gut connectet, der diese Geschichte erzählt.
Ja, weil wir haben ja halt einen Charakter, der spricht und wir kommen mit in seine Lebenswelt.
Also wir wollen da auch Emotionen wecken.
Das ist ja auch was, was man mit AI-Filmen lange Zeit, wo man Schwierigkeiten hatte und gesagt hat, wir wollen das zum einen.
Und zum anderen möchten wir auch die echten Produkte da featuren.
Ja, wir wollen da auch Produkte zeigen, die es in echt gibt und nicht in so einer Fantasiewelt sein.
Und das hat er praktisch als freies Projekt versucht, einfach...
mal als Demo-Case zu machen, um auch Kunden davon zu überzeugen, dass sowas heutzutage geht.
Und bei diesem Case war das ganz witzig, weil er hat das veröffentlicht und dann haben halt eben ganz viele Leute geschrieben, ja gut, aber das sind ja Teile von gedreht.
Das ist ja gar nicht alles generiert.
Und haben auch praktisch in den Kommentaren aufgelistet, was davon gedreht sein soll.
Und dann hat er als Antwort darauf ein Making-of gezeigt, wo dieser Charakter wirklich...
gedreht wird von einem fiktiven Kamerateam.
Also was auch komplett AI generiert war.
Und hat mehr oder weniger gesagt, ja stimmt, sind Teile davon gedreht.
Ja, ist richtig.
Und dieses Making-of hatte noch viel mehr Views als der eigentliche Film dann im Endeffekt.
Weil die Leute gesagt haben, wir wussten es, da wurde doch was gedreht.
Und so kann man zeigen, wie man auch mit diesen Realitäten, glaube ich, spielen kann.
Warte, lass uns.
Lass uns da, wir müssen da jetzt einmal hands-on wirklich durchgehen, weil ich glaub, viele wissen hier wahrscheinlich nicht, also ich weiß es nicht, ich will es jetzt verstehen, wie hätte man sowas früher gemacht?
Das, was ihr da gemacht habt.
Musst du mal kurz erklären, was da passiert und dann, ne, also ...
Was brauchst du?
Du brauchst wahrscheinlich diesen Schauspieler, dann brauchst du die Location, dann brauchst du vielleicht irgendwie Licht, Ton, Kamera, Aufbau.
Wie lange dauert sowas, um so ein Spot, ich glaube, der geht eine Minute oder 45 Sekunden, dann da rauszubekommen, wie viel Post-Production ist das?
Das will ich einmal verstehen und dann natürlich, wie er es heute anders macht.
Genau, also hätte man diesen Spot jetzt gemacht, dann wäre das ja wahrscheinlich im Auftrag von Ikea passiert.
Also kurz zum Inhalt, es geht darum, ein Schwede, der halt eben jetzt in einer deutschen Großstadt lebt, der hat praktisch Heimweh und der denkt sich, in Schweden ist irgendwie alles so schön und wie kann ich dieses Gefühl von Heimat irgendwie bekommen?
Ja, der geht dann halt zu Ikea, weil da gibt es die Köttbullar und da gibt es halt die Umgebung, die er kennt und da hat er praktisch seine Heimatgefühle und das macht er an Mittsommer, weil es ist der größte Feiertag bei den Sch***en.
Schweden und ist dort immer wieder ein vertrauter Umgebung.
Also einfach eine super sweete kleine Erzählung, die auf die Marke einzahlt und natürlich auch auf die Sweet-Sweetness sozusagen, ja, auf die Schwedenhaftigkeit.
Und das war...
Genau, wenn das jetzt ein Projekt gewesen wäre, hätte man erstmal ein aufwendiges Casting machen müssen.
Ja, wer ist dieser Charakter, der halt eben die Zielgruppe auch erreicht, der sympathisch ist, der gut schauspielern kann und vielleicht natürlich auch ein echter Schwede.
Das heißt, da müsste man erstmal gucken, was das ist und dann der Dreh an sich.
Da würde man heute einfach nicht in die Kehr reinlatschen, sondern würde das alles absperren müssen und staging müssen und gucken, wo kann man mit dem da hin, was kann man drehen, wo kann man, wie du sagst, Licht aufbauen, die ganze Crew positionieren.
Große Produktion, weil bei so einer Produktion will dann der Kunde mit dabei sein, eventuell eine Agentur.
Dann hast du dann ruckzuck 20, 30 Leute am Set sitzen, die alle auch eine Meinung haben zu dem, was du da drehst und sagen, ja, das hätten wir gerne nochmal so.
Also das heißt, da hat man dann schon bestimmt ein, zwei Drehtage auf der Uhr, um das alles zu drehen und würde dann natürlich danach dann aufwendig in den Schnitt gehen.
auch da Feedback-Schleifen haben und sagen, okay, das müssen wir so machen, hier muss das Voice-Over anders sein, würde dann ein Grading gehen und eine Endfertigung und hätte da mit Sicherheit ein hohes sechsstelliges Budget sozusagen am Ende verbraten, wenn man das wirklich im offiziellen Auftrag machen würde und mit Sicherheit irgendwo was zwischen vier und sechs Wochen mindestens an Produktionszeit, die man auf der Uhr hätte bei so einer Art.
von Projekt, genau.
Und das am Ende war natürlich dann eine One-Man-Show.
Also die hat Hauke dann komplett alleine gemacht.
Und Produktionszeit weiß ich gar nicht mehr, weil das war sozusagen noch bevor ich bei Tech Tide war.
Aber ich glaube, er saß da glaube ich zwei Wochen dran oder so, weil das natürlich auch besonders gut machen wollte.
Aber ja, das ist im Prinzip dann auch schon alles gewesen.
Und auch der Cast, das hat er sich natürlich selber ausgedacht.
Dieser Mensch ist auch komplett gepromptet.
Das heißt, da gibt es keine Vorlage oder sowas.
Und das ist auch was, wo natürlich seine Regie-Expertise eine große Rolle spielt.
Weil es ist schon so, dass wenn man einfach Filme herstellen kann und jeder kann heutzutage ja irgendwo bei Freepack sich einen Account machen oder mit Zora was pompen, heißt das noch lange nicht, wenn man Filme pompen kann, dass man auch filmisch erzählen kann.
Und ich glaube, das ist was, was man auch immer wieder momentan sieht, bei viel AI-Slop, der da draußen ist.
Das sieht dann technisch alles ganz toll aus, aber emotional packt einen das nicht.
Das heißt, ich glaube, diesen Skill brauchst du nach wie vor.
Das heißt auch, wenn man an die Produktion denken würde, man hätte auf jeden Fall einen Regisseur gebraucht, der natürlich auch seine Gage hat und das Ganze dann umsetzt.
Kurz in eigener Sache.
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Mit einer Fünf-Sterne-Bewertung und einem Abo für den Podcast hilfst du uns, sichtbarer zu werden und AI First weiterzuentwickeln.
Für dich und die gesamte Community.
Ich danke dir.
Es ist ja bei diesen neuen Ansätzen immer die Frage, nimmst du das, wie du es vorher gemacht hast und machst es jetzt einfach KI-gestützt, aber sehr, sehr ähnlich?
Oder denkst du es ...
wirklich ganz anders.
Wie ist das bei euch?
Also geht ihr die gleiche Hätte, einfach lang an Tasks, aber anstatt jetzt irgendwie einen Audio-Engineer zu haben oder jemand, der das aufnimmt, nimmst du einen Eleven Labs und anstelle, dass du einen Kameramann hast, hast du dann halt dein Video-AI-Tool und, und, und.
Und anstelle eines Castings setzt du dich halt hin mit dem Kunden oder alleine und überlegst dir die Characters und promptest die und baust sie dann so zusammen und dann erstellst du halt so ein Storyboard und dann übersetzt du das einfach in ein einfach, in Anführungszeichen, in einen Film?
Oder läuft das nochmal ganz anders?
Also wenn ihr jetzt so ein Projekt annimmt von Kunden, was passiert dann?
Genau, also es ist eine super Frage, weil das eine ist natürlich die Technologie und die Tools und das andere sind die Prozesse.
Und es ist so, das habe ich ja auch gesagt, wir befinden uns in so einer konstanten Transformation.
Und ich glaube, das Thema AI ist so groß, also gerade wenn man jetzt die Medienproduktion schaut, dass es auch viele total überfordert.
Und wir gehen momentan, das hängt immer ein bisschen von Kunde- und Agenturkonstellationen ab, gerne so einen Mittelweg.
Das heißt, wir wollen eigentlich den Kunden mit an die Hand nehmen mit gewohnten Prozessen, die er kennt, und enhancen die oder erweitern die durch AI und machen dadurch Dinge, schneller, günstiger oder mehr möglich sozusagen.
Aber die Prozesse an sich versuchen wir eigentlich relativ gut auch abzubilden mit AI.
Und das kann man von bis machen.
Man kann wirklich sehr, sehr klassisch wie bei einer richtigen Filmproduktion diese Schritte machen mit, wir machen ein Casting, wir machen ein Storyboard, wir machen ein Styling und wir machen ein ganz großes Pre-Production-Meeting, wo alles besprochen wird.
holen da den Kunden praktisch in jedem Teilbereich einzeln ab, so wie man das auch bei einer Filmproduktion machen würde und gehen dann danach in die Generation und haben dann Bilder, die stimmen wir ab und machen daraus dann Bewegungen, die stimmen wir ab und so weiter.
Das würde dazu führen, dass wir das nicht sehr viel schneller machen können als eine Filmproduktion.
Das heißt, der Kunde ist zwar die Wege dann gewohnt und weiß genau, dieser Schritt kommt auf den, aber er würde nicht wesentlich viel sparen.
Das heißt, wir versuchen hier und da Dinge abzukürzen und Genau, wir versuchen aber trotzdem, sage ich mal, die menschliche Entscheidung immer zu ermöglichen an jedem Punkt dieser Prozesskette.
Genau, und wenn wir das jetzt mal anhand so eines Drehs mal durchexerzieren würden, man könnte eben diesen ganz klassischen Weg gehen, man stimmt das alles ab und man hätte dann auch für das Styling von diesem Cast zum Beispiel eine Stylistin, die wirklich Klamotten aussortiert und sucht, also natürlich auf Moodboards.
die praktisch dem Cast anzieht, dem AI-Cast anzieht.
Und mit dem arbeiten wir weiter.
Oder man könnte dem Kunden sagen, was stellt ihr euch für einen Charakter vor?
Und er sagt ja, 20 bis 30 Jahre alt, wohnt in Hamburg und wie auch immer.
Und wir prompten direkt jemanden, der vom Aussehen und der Klamotte dazu passt.
Also da gibt es beide Wege.
Und da ist eigentlich nur die Frage, wie viel Kontrolle möchte der Kunde am Ende haben und das hängt dann stark vom Kunden ab.
So generell kann man diesen Weg aber sehr abkürzen.
Das heißt, wir versuchen momentan auch immer wieder in Projekten das extrem zu verkürzen und machen statt eines Pre-Production-Meeting, das ist so das klassische PPM wird das genannt im Produktionsbereich, machen wir ein PGA, ein Pre-Generation Approval.
Das heißt, das ist auch ein Meeting, wo wir alles besprechen, aber nach diesem Meeting entsteht schon der fertige Film.
Das heißt, wir reden über alles und generieren danach.
Und das erste Produkt, was AI generiert ist, ist bereits der Spot in der Länge.
Und da hat der Kunde dann natürlich nochmal die Möglichkeit zu sagen, ja, bei der Szene hätte ich das gern anders oder hier soll gern Licht reinkommen.
Aber der arbeitet schon mit dem bewegten Material.
Dadurch sind wir sehr schnell in der Produktion und wir haben das Feedback zu einem Bewegtbild-Asset.
Und halt eben nicht zu Einzelheiten, die wir vorher festlegen, die vielleicht im Film gar keine Rolle mehr spielen.
Ja, weil hinten in die Ecke von dem Raum hast du eh nie geschaut, weil die Kamera sich anders bewegt hatte.
Das heißt, da sparen wir uns den Weg.
Und wenn man sich auf diese neue Art der Produktion einlässt, dann ist das, glaube ich, für beide Seiten ein enormer Gewinn.
Also sowohl von den Ressourcen als eben auch zeitlich.
Weil wir sind viel schneller an einem Punkt, wo wir halt über konkrete Dinge reden, die wirklich wichtig sind für den Film oder die Kampagne.
Und ich sage nur aber hinten raus, also wirklich der Filmschnitt.
Und auch die Fertigstellung, das heißt Farbkorrektur, Vertonung, Musik und so weiter, das sind alles Schritte, die es nach wie vor gibt.
Also die überlassen wir auch keinem Tool oder so, weil im Prinzip jede filmische Entscheidung von einem gewissen Geräusch, was da drin vorkommt, von der Musik, die enorm wichtig ist im Film, das sind Prozesse, die, glaube ich, filmische Leute besser inszenieren oder führen können, als halt eben eine Vorlage durch ein Tool.
Also Tools arbeiten damit.
Aber ich glaube, das Kuratieren, Orchestrieren von dem Ganzen macht eben halt dann doch ein Mensch.
Und das ist auch das Prinzip von einem Studio.
Also bei uns arbeiten ja Menschen, die durch Tools befähigt sind, Dinge zu machen.
Aber es sind am Ende Menschen, die diese Tools bedienen.
Neben Geschwindigkeit und damit auch Effizienz, was sind weitere Mehrwerte, die ihr als Full-AI-Studio liefern könnt, die darüber hinausgehen?
Genau, also Geld und Zeit ist natürlich oft ein Grund, warum die Leute anfragen, aber das sollte eigentlich nicht die Motivation sein, zu einem Full-AI-Studio zu gehen.
Also ich glaube, wenn der Kunde zum Beispiel sehr viele Bereiche zu bespielen hat, er hat gesagt, ich habe einen Instagram-Kanal, ich habe Out-of-Home-Werbung, die ich gebucht habe, ich habe einen Radiospot, ich habe eine große Spielwiese von Assets.
dann ist es sehr prädestiniert dafür, das Ganze mit Full AI zu machen.
Warum?
Weil ich kann halt eben, wenn ich jetzt diese Welt erstelle, für den großen Hauptspot, der dann im Fernsehen läuft und wie auch immer, kann ich mir sehr gut daraus diese Assets rausziehen.
Ich kann sagen, ich hätte gerne hier ein Key Visual.
Das hat aber nicht die gleiche Perspektive wie im Film, sondern das ist anders versetzt oder da hält der Protagonist noch was in die Hand und so.
Das heißt, ich baue mir mehr oder weniger eine Plattform.
aus der ich mich mit AI sehr gut bedienen kann.
Und das geht über das Visuelle auch stark hinaus.
Also das heißt, ich könnte jetzt überlegen, ich habe einen Charakter im Film, der spielt da mit.
Und ich habe aber auch den Bedarf, jetzt zum Beispiel noch Erklärvideos zu haben zu einem Produkt, was ich habe.
Weil diese Software hat sonst auch noch Tutorials auf der Webseite.
Warum nicht das mit dem Cast machen, den jeder schon kennt aus dem Film?
Warum soll ich dafür eine extra Produktion machen?
Das heißt, hier sind einfach die Synergieeffekte sehr groß.
Und dann kannst du auch überlegen, vielleicht möchte ich auch auf Social Media, dass dieser Charakter zum Leben erweckt.
Das heißt, ich habe vielleicht irgendwelche Userfragen.
Oder ich habe Userreaktionen und mein Charakter aus dem Spot kann aber darauf antworten.
Oder er kann vielleicht sogar bei Discord als Bot in Erscheinung treten, weil es dann ein trainiertes LLM ist sozusagen, was dort die Fragen beantwortet, den User beantwortet.
Und schon kann ich meine Brand viel mehr ausbreiten mit den Möglichkeiten von Gen AI.
Und ich glaube, das war auch was, was vorher mehr in Silos gedacht wurde.
Weil ich habe die Filmkampagne, ich habe die Fotokampagne, ich habe die Funkkampagne, also Radio.
Und dann habe ich vielleicht noch kleine technische Spielereien.
mit einer kleinen Web-App oder zu Halloween machen wir den Gruselgenerator oder so.
Und ich glaube einfach, dass man sich jetzt viel mehr ganzheitlich bedienen kann, wenn man diese Sachen eben einem Full-AI-Studio in die Hand gibt und dort eben rausguckt, was kann ich alles Kreatives machen, abseits meiner klassischen Kampagne.
Und ich glaube, das ist eine Möglichkeit, die gab es vorher nicht.
Auf einer Skala von 1 bis 10.
Die Marken, mit denen ihr so arbeitet, 10 wäre, die verstehen schon dieses volle Spektrum der kreativen Möglichkeiten und auch Skalierungsoptionen über alle möglichen Formate und Assets versus denken halt ein Asset für Asset.
Wo befinden sich da Marken auf dieser Skala?
Das ist jetzt natürlich anekdotische Evidenz und so weiter.
Aber ich will es mal grob einordnen können.
Wie weit sind denn eure Kunden da überhaupt schon das Potenzial greifen zu können?
Ja, also das Interesse erstmal ist sehr groß.
Also es wird sehr viel danach gefragt.
Deswegen sind auch sehr viele Anfragen da.
Aber wirklich das umzusetzen, auf die Bahn zu bringen und zu greenlighten.
ist momentan teilweise noch sehr zögerlich, weil man da auch immer dann noch wartet auf die Konkurrenz und macht man das schon so.
Also das heißt, so richtig full AI onzugehen, das ist noch nicht bei so vielen Marken angekommen.
Bei manchen aber auch aus gutem Grund, muss man sagen.
Weil ich hatte ja schon gesagt, es gibt durchaus Projekte, wo wir sagen, Das sollte man besser drehen oder sollte man besser ein Fotoshooting machen.
Und ich glaube, da sind momentan auch die Marken teilweise so zwischen, die wollen unbedingt was mit AI machen.
Und zum anderen, ja, aber passt das denn zum Markenkern irgendwie in so einem Zwiespalt?
Und ich glaube, da muss man auch sehr stark beratend immer wieder tätig sein.
Ich glaube, es gibt inhaltliche Gründe, warum man Dinge nicht mit AI machen sollte.
Und wenn es die bei der Marke gibt, weil die zum Beispiel für, weiß ich nicht, Natürlichkeit, Menschlichkeit oder sowas steht, was schwierig ist zu vereinbaren mit komplett generierten Charactern oder so, dann sollte man da auch, das ist auch eine Pflicht, darauf hinzuweisen, ehrlicherweise.
Und das machen wir dann auch.
Das ist eher die Herausforderung.
Zum einen, ich will was mit AI machen, aber ich weiß nicht genau was.
Und zum anderen sollte ich das dann wirklich machen.
Und dann kommt natürlich, weil es gibt es natürlich immer wieder, und das ist ja auch nicht zu verschweigen, die rechtliche Implikation dazu.
die sich ja auch jetzt in den letzten zwei, drei Jahren immer wieder geändert hat und immer wieder neue Gesetze, die angekündigt worden sind und teilweise auch schwer zu verstehen oder schwer zu greifen, sowohl für die Marken als auch für uns als herstellendes Gewerbe, was man sozusagen genau davon bei welchem Projekt kennzeichnen muss, beachten muss und so weiter.
Und ich glaube, das ist dann auch manchmal so, dass da je größer der Konzern ist, je größer ist auch die Vorsicht in diesem Bereich.
Und da merken wir auch schon, dass wir einfach sehr viel darauf hinweisen müssen, Beispiele zeigen müssen, beraten müssen, wo da auch die rechtlichen Grenzen sind.
Weil manche Konzerne natürlich auch Vorgaben haben schon immer, wie Inhalte hergestellt werden sind.
Und die passen dann oft auch nicht zu dem, was jetzt die Nutzungsbedingungen von bestimmten AI-Tools sagen.
Also das fängt bei Serverstandorten an, DSGVO-Konformität.
bis hin zu irgendwelchen Learning-Datenbanken, aus denen das gespeist ist, wo man nicht genau weiß, woher das kommt.
Und ich glaube, das ist ein Thema, was immer wieder kommt und auch viele Projekte im Kern erstickt, muss man leider auch sagen.
Lass uns über andere Dinge sprechen, nicht über DSGVO.
Und zwar will ich noch verstehen, wie seid ihr denn jetzt skilltechnisch aufgestellt?
Du hast erzählt, machst das mit einem Kompagnon zusammen, er kommt aus dem Regisseurbereich, du bringst ja jetzt auch schon Skills in dem Bereich mit.
Was würdest du...
sagen, muss man so, wenn jetzt andere sagen, finde ich irgendwie interessant, ich finde Filme ganz cool und irgendwie einen Prompt habe ich auch schon mal geschrieben und kann hier Runway benutzen.
Reicht das aus oder was würdest du sagen, muss man so mindestens mitbringen, um ...
in dem Bereich starten zu können?
Ja, ich glaube, das reicht aus, um genau die Filme zu machen, die alle anderen auch machen momentan.
Also jeder kann da schnell irgendwelche Assets herstellen und irgendwelche Memes und so.
Also ich glaube, das Mittelmaß ist wahnsinnig schnell erreicht, ja, und um seine Kumpels zu beeindrucken und schnell was zu prompten.
Ich glaube, es unterscheidet sich dann eben doch sehr elementar davon, wenn man in den professionellen Bereich geht und eben auch mit Kunden an etwas arbeiten muss, was Feedback-tauglich ist, ja.
Also zum einen...
finde ich, es ist sehr leicht, einem Regisseur oder einer Regisseurin so das Prompten beizubringen, aber es ist wahnsinnig schwer, einem Promptor oder einer Promptorin das Filmemachen beizubringen, weil das eben ein ganz anderer Skill ist.
Und wenn man jetzt überlegt, ich würde gerne AI-Filme machen, dann würde ich, glaube ich, erst mal anfangen, Filme zu machen, bevor ich AI-Filme mache, weil das filmische Verständnis ändert sich tatsächlich mit AI gar nicht.
Das heißt, wir brauchen immer noch die Skills darüber, Was erzählt eine Szene?
Was erzählt ein Protagonist?
Welche Einstellungsgröße provoziert welche Emotionen?
Welcher Schnitt und welcher Rhythmus muss wie funktionieren?
Was ist ein Achsensprung und soll ich den lieber vermeiden?
Also das sind alles so ganz basic Filmsachen und ich glaube, die kann man nach wie vor klassisch studieren, entweder durch ein Studium oder halt eben wahrscheinlich auch einfach ausprobieren und machen.
und selber Sachen drehen auf dem Handy.
Jeder hat ein Handy und kann versuchen, da erstmal kleine Assets herzustellen.
Und wenn es Reels sind, für einen selbst, einfach um zu gucken, wie funktioniert filmisches Storytelling.
Weil die Regeln haben sich sozusagen da gar nicht geändert, wenn man wirklich Filme machen will.
Und ich glaube, das Technische, das kriegt man relativ schnell rauf, wie ich gesagt habe, weil es gibt wahnsinnig tolle Tutorials und auch Academies mittlerweile, die halt eben diese Toolbenutzung sehr gut beibringen.
Und da gibt es natürlich dann auch noch verschiedene Spezialisierungen von, ich sag mal so, Slug Machine Prompting wie mit Sora.
Man haut was rein und drückt auf Generieren und vielleicht kommt dann genau das raus, was man sich vorgestellt hat, aber vielleicht auch nicht.
Und wenn nicht, probiert man es halt 200, 300 Mal oder verballert viele Credits und ist am Ende happy.
Oder halt eben auch nicht.
Und jetzt gibt es eben beim AI-Filmemachen oder auch beim Stillerstellen aber auch die Möglichkeit, da eine sehr starke Kontrolle reinzubringen.
Und da muss man halt eben dann doch wieder mit Tools arbeiten, die vielleicht ein bisschen eine nicht so steile Lernkurve haben.
Also im Filmbereich gibt es zum Beispiel Comfy UI.
Das ist so der Standard, wenn man ganz viele verschiedene Tools in einem benutzen will.
Und da kann man dann halt eben auch gewisse Sachen steuern.
Gewisse Bewegungen kann man vormachen.
Man kann reenacten.
auch Sachen halt pixelgenau steuern und das wird man dann, wenn man in die professionelle Produktion geht, auf jeden Fall brauchen, weil zu jedem Asset gibt es ein Kundenfeedback und das will umgesetzt werden und dann kann man nicht sagen, ja nee, das kann die AI nicht oder das konnte ich jetzt nicht prompten, das reicht natürlich dann nicht in dem Bereich.
Also Confioi ist eure technische Basis.
auf der ihr arbeitet und wo ihr eure Prozesse abgebildet habt und die Modelle in eure Prozesse integriert habt.
Genau, exakt.
Und da drin sind dann ganz viele Videomodelle, mit denen man arbeiten kann.
Also da sind dann auch die großen kommerziellen mit dabei, wie Kling oder sowas, die man dort dann halt über eine API ansprechen kann und sich Sachen generieren kann.
Und bei den ganz neuen Modellen, weil es kommt ja leider, es ist ja zum Glück auch so, dass diese Modelle sich ständig weiterentwickeln, aber es kommt praktisch jede Woche was Neues raus.
Und es ist dann auch leider in unserer Pflicht zu wissen, welches Modell sich für was am besten eignet.
Und da ist es dann auch so, dass man weiß, für diese Art von Genre eignet sich das.
Wenn man das erzählen will, dann lieber das.
Und dann muss man oft auch den Umweg gehen, das dann über ein Webinterface zu benutzen, weil dieser API-Zugang immer so ein bisschen nachgelagert erst kommt.
Das heißt, wir sind teilweise auch in diesen ganzen Webinterfaces unterwegs, prompten da, laden uns das runter und machen dann aber auch die Endfertigung.
Klassisch in einem Schnittprogramm.
Also so ein Spot wird nach wie vor in Da Vinci oder Premiere sozusagen geentfertigt.
Das ist nicht so, dass man das dann einer AI überlässt und da kommen dann die klassischen Prozesse am Ende wieder zum Tragen.
Oder was ist die aktuell noch größte Schwäche, die die Videomodelle insbesondere haben, wo du, wenn du einen Wunsch hättest, dass sie die morgen nicht mehr haben, diesen ...
gerne umgesetzt haben willst.
Also die größte Schwäche ist auf jeden Fall Emotionen und Schauspiel.
Glaubwürdiges Schauspiel und Feinheiten von Schauspiel.
Und ich weiß gar nicht, ob ich das haben will, auf dem Level.
Also, weil ich finde es nach wie vor toll, wenn Menschen gedreht werden und auch im Set eine Emotion entsteht und die Schauspieler rüberbringen.
Und wir brauchen das nicht immer auf dem Level, wie das sozusagen in dieser Film-Magic vielleicht entsteht.
Und es ist auch ganz schwer, sowas herzustellen für Maschinen, weil das auch nur ein Zufallstreffer sein könnte.
Weil viele dieser tollen kleinen Blicke, Augenaufschläge, Wimpernzucken, Mundwinkelzucken und so sind ja bei Schauspielern auch ein Produkt, was am Set entsteht.
Und ich weiß gar nicht, wie man das...
am besten generieren könnte, weil wenn man es praktisch provoziert und genau selber hinschiebt und so, ist das dann vielleicht auch nicht mehr diese Magic, die eigentlich dieser echte Moment hat.
Aber wenn du mich fragst, wo die Schwächen sind, ist ganz klar menschliches Schauspiel und da auch solche Extremsachen, wie Musicals oder sowas.
Also wenn mein Charakter singen soll und dabei Emotionen haben soll und tanzen soll, das sieht sehr schnell cheesy aus mit AI.
Aber ich sage das jetzt, Stand April 2026.
Wer weiß, wenn man den Podcast in einem Jahr hört, würde man vielleicht sagen, oh, das ist ja heute schon total gut möglich.
Die Das-geht-nicht-Liste ist auf jeden Fall immer kleiner geworden in den letzten Jahren.
Eine Frage noch.
Habt ihr nicht auch ein gewisses eingebautes Risiko in eurem Business?
Was damit einhergeht, dass eventuell die Konsumenten irgendwann einfach gar keine Lust mehr auf KI-Inhalte haben.
Wenn ich mir nämlich jetzt bei YouTube zum Beispiel Videos anschaue und dann merke ich, das ist doch irgendwie nicht echt und dann gucke ich natürlich in den Kommentaren nach.
ob jemand anderes das vielleicht auch denkt oder ob nur ich das denke.
Und dann sehe ich zum Teil, wie Leute wirklich sehr bösartige Kommentare schreiben, die extrem hochgevotet werden, weil sie keine Lust auf diesen AI-Slop haben beziehungsweise etwas suggeriert zu bekommen, was so nicht echt ist.
Und ich habe das Gefühl, dass die Sensibilisierung dafür immer weiter zunimmt.
Was ist dein Take?
Ja, also ich glaube, jede große technologische Bewegung hat auch eine ebenso große Gegenbewegung.
Und ich sehe das total auch im Social-Media-Bereich, wo sich das wendet.
Weil ich glaube, da hatten am Anfang dann auch alle Angst, Influencer werden jetzt durch AI ersetzt und wir haben eigentlich nur noch Avatare, die da rumreden.
Aber man sieht jetzt, dass diese Formate eigentlich nicht wirklich erfolgreich sind.
Das heißt, diese Fake-Influencer und so weiter, weil die Leute wollen Menschen sehen am Ende.
Das heißt, ich glaube, es gibt bestimmte Bereiche, die werden felsenfest mit echten Menschen bleiben müssen.
Und ich glaube, dass wir da eher das Problem haben, wie können wir denn beweisen, dass das jetzt ein echter Mensch ist und nicht beweisen, dass das jetzt praktisch AI ist oder so.
Also ich glaube, das ist ein Problem, was wir lösen müssen, menschliche Identität im Internet.
Und das andere ist das Thema.
AI als Entertainment-Format, weil was du sagst, stimmt schon, die Leute sind gelangweilt von AI-Slop und die wollen jetzt nicht nur was sehen, nur weil es mit AI gemacht ist.
Ich glaube aber, dass genauso wie fiktionale Formate, die auf Netflix laufen oder Vertical Dramas auf Social Media, dass das auch gut mit AI zu generieren ist, wo jeder weiß, das ist ein generiertes Format, aber es ist entertaining.
Also es gab da jetzt gerade vor ein paar Tagen ein Format, ich finde es schrecklich, aber es ist wahnsinnig erfolgreich gewesen.
Und zwar ist das Love Fruit Island.
Das ist abgewandelt vom Trash oder vom Reality-TV-Format.
Love Island gibt es eine Version mit Früchten.
Also mit AI generierten Früchten, die gegenseitig Intrigen haben, sich betrügen und auf Partys gehen und so.
Das ist wahnsinnig erfolgreich gewesen.
Eines der krassesten TikTok-Neustarts im fiktionalen Bereich.
Und jeder weiß, dass es AI-Slob ist, aber es feiern trotzdem ganz viele, weil es wahnsinnig entertaining ist.
Und ich glaube, da gibt es noch viele, viele Formate, die es da geben kann, wo man sagen kann, es ist natürlich generiert, aber es macht trotzdem Spaß.
Und ich habe auch so ein, zwei Sachen, die ich auf Instagram verfolge, die offensichtlich generiert sind, aber die trotzdem lustig sind.
Also ich glaube, da steckt irgendwo Musik drin, ohne dass man jetzt sagen muss, es ist alles nur schlimm, was AI-Slop ist, sondern ich glaube, da ist auch eine ganz große Portion Unterhaltung.
Aber wir müssen erst mal finden, was können wir da wirklich erzählen, was unterhält und nicht, wie generieren wir es.
Und ich glaube, Storys sind da einfach wichtiger.
Ich glaube, das ist auch die größte Herausforderung zu Nicht- das, was ich vorher gemacht habe mit der Technologie, nur irgendwie anders machen, sondern Dinge machen, die so vielleicht nicht so möglich gewesen wären.
Also ich weiß nicht, wie dieser Kanal heißt, aber ich habe das mal gesehen, der hat zum Beispiel so gesellschaftskritische Themen über KI-generierte Videos aufbereitet.
Also beispielsweise Massentierhaltung und hat dann Videos gezeigt, wo Menschen quasi so ganz zusammengefärcht sitzen und so Eier ausbrüten.
Und dann die Hühner kommen und diese Eier quasi aus der Legebatterie sich holen, wo die Menschen aber sitzen und nicht die Hühner.
Und das hat er aber auch in anderen Szenarien gezeigt.
Das war natürlich offensichtlich KI generiert, aber es hat mich zum Nachdenken gebracht, weil ich etwas gesehen habe, was meine Perspektive auf dieses Thema nochmal komplett verändert hat.
Und sowas finde ich interessant, aber das erfordert dann ja wieder, also das kannst du nirgendwo rein.
Brompton, mach mir das mal, sondern du brauchst diesen Menschen, der diese Idee hat und dann das Werkzeug nutzt, um das zeigen zu können, was so vorher nur sehr aufwendig wahrscheinlich möglich gewesen wäre zu produzieren.
Ja, korrekt ist auf jeden Fall ein super Beispiel.
Und da sieht man dann, dass irgendwie die Kreativität dann doch die Limitierung ist oder die Vorstellungskraft, eben diese Technologie zu benutzen für Dinge, die man noch nicht gesehen hat.
Weil es ist eben auch für alle kreativ Arbeitenden schwierig, jetzt einfach sich AI-Filme auszudenken.
Weil vorher hattest du praktisch immer eine Limitierung, weil du wusstest, okay, ich habe...
100.000 Euro, dafür kann ich mir vier Leute Cast leisten, drei Drehorte und so ein Team.
Das heißt, da war im Kopf schon eine Art Gitter oder Struktur, in der ich kreativ denken musste.
Und das hast du heutzutage nicht mehr.
Und das macht es wahnsinnig schwer, ehrlicherweise.
Also das sind halt eben auch die Sachen, wo dann vielleicht, keine Ahnung, Kinder oder so einfach viel unbedarfter sind, weil die ganz frei denken und sagen, mir doch egal, was für ein Budget oder welchen Drehort wir das drehen oder wie auch immer.
Ich will einfach nur frei eine Geschichte erzählen.
Und ich glaube, wir können uns an diese Zeit vielleicht zurück daran erinnern und versuchen, damit eher wieder zu arbeiten.
Wir müssen versuchen, weg von den Restriktionen, aber es ist wahnsinnig schwer und mindestens genauso schwer wie die Technologie, die man dann benutzt, sozusagen im Hintergrund, das neu zu lernen.
Ja, absolut.
Max, vielen, vielen Dank.
War sehr, sehr spannend zu verstehen, wie ihr diesen Bereich neu denkt und eure Company aufbaut und heute eure Projekte umsetzt.
Ich behalte das auf jeden Fall im Auge und bin sehr gespannt, was man noch von euch so hören und vor allem natürlich auch sehen wird.
Vielen Dank und viel Erfolg dabei.
Vielen Dank für das Interview und ich freue mich auch auf alles, was kommt.
