# Corporate Pivots, Cloud Margins, and Infrastructure Booms

**Podcast:** Aktien fürs Leben
**Published:** 2026-04-29

## Transcript

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn plötzlich die Sonne rauskommt und man sofort denkt, ich muss raus, irgendwas erleben?
Nur wir hängen noch im Alltag fest.
Und genau da kommt AIDA ins Spiel.
Tagsüber zusammen losziehen, neue Städte entdecken und draußen aktiv sein.
Na und abends wird's richtig gut.
Shows, Live-Entertainment, Themenabende, ein Drink beim Sundowner und plötzlich ist jeder Abend wie ein kleines Event.
Und das Beste, auf AIDA ist immer alles möglich.
Wenn ihr auch Lust auf so einen Neustart habt, Infos gibt's im Reisebüro oder auf aida.de.
Ich bin Charissa und meine Empfehlung an alle Entrepreneure startet mit Shopify erfolgreich durch.
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Dieser Podcast ist keine Anlageberatung oder Empfehlung.
Alle Angaben sind ohne Gewehr.
Diese stellen keinen Ersatz für eine professionelle und individuelle Beratung dar.
Werteentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung.
Hallo und herzlich willkommen.
Ja, die vergangene Woche war ja mal relativ ruhig, was die geopolitischen Geschehnisse angeht.
Und so konnten sich die Kapitalmärkte auch wieder mehr auf die Unternehmensnachrichten fokussieren.
Und auch ein erneuter Attentatsversuch auf Trump ist gescheitert und hat somit keine Auswirkungen auf die Börsen.
Also haben wir heute wieder drei Unternehmen im Gepäck.
Und Timo, ich würde sagen nach dir.
Spannende Nachrichten aus Bonn zum Beispiel.
Die Deutsche Telekom prüft eine Fusion mit der eigenen äußerst erfolgreichen US-Tochter T-Mobile und eine Doppelnotiz in den USA und in Deutschland.
Wir werden besprechen, was das wohl für Aktionäre bedeuten könnte.
Und dann haben wir als nächstes Sanofi, einen der großen europäischen Pharmakonzerne.
Das Unternehmen ist spannend, weil es einerseits ein etabliertes und defensives Gesundheitsgeschäft hat, andererseits aber auch mitten in einem Umbau steckt.
Da gucken wir heute mal genauer hin.
Und wir gehen nochmal in die USA und widmen uns einem spannenden Baukonzern, nämlich der Amcor Group.
Die baut und stattet aus Rechenzentren und Industrieanlagen und hat, wen wundert es gerade, sehr, sehr viel zu tun.
Und wie immer an dieser Stelle der Hinweis, wer jetzt direkt zu einem dieser drei Unternehmen springen möchte, der kann dies gerne tun und orientiere sich an den Timecodes in den Shownotes.
Jawohl, gehen wir zurück in die letzte Woche.
Es gab News aus Kalifornien.
Letzte Woche kündigte Apple an, dass Tim Cook Anfang September diesen Jahres als CEO den Konzern verlassen wird und den Vorsitz des Aufsichtsrats übernimmt.
Cook hat das Amt, wie wir wissen, 2011 angetreten, kurz bevor der Apple-Gründer Steve Jobs verstorben ist.
Und die Ergebnisse, die Tim Cook hinterlässt, können sich sehen lassen.
In seiner fast 15-jährigen Amtszeit steigerte Cook den Marktwert von Apple auf 4 Billionen US-Dollar, was einer Verzehnfachung gleichkommt.
Allein im vergangenen Geschäftsjahr erreichte man einen Rekordnettogewinn von knapp 112 Milliarden US-Dollar.
Was kommt jetzt?
Es folgt nach dieser tollen Ära der 50-jährige John Ternus.
Ternus ist aber kein neuer Mitarbeiter.
Auch er ist seit 25 Jahren bei Apple beschäftigt und hat zuletzt als Hardware-Chef die Entwicklung der wichtigsten Produkte des Unternehmens gemanagt.
Er übernimmt Apple jetzt zum 1.
September diesen Jahres und Ternus gilt als brillanter Stratege und einer der zentralen Architekten von Apple.
Das Faszinierende, finde ich, bei solchen Geschichten ist ja dann zu gucken, wie reagieren die Märkte, was trauen die dem Neuen zu und wie groß ist der Verlust und der Schmerz über den Verlust des alten CEOs.
Und jetzt muss man mal sagen, Irgendwie, die Börse hat das mit einem Achselzucken hingenommen.
Ich meine, da geht, wir reden hier nicht über irgendeine Bude, sondern wir reden hier über einen der wertvollsten Konzerne der Welt.
Wir reden über ein Unternehmen, das Kultur- und Wirtschaftsgeschichte geschrieben hat, mit zwei CEOs an der Spitze, erst der Gründer Steve Jobs, der dann übergibt an Tim Cook und was irgendwie schwer vorstellbar war, dass Tim Cook, obwohl er so anders war als Steve Jobs, dann doch irgendwie genau der richtige CEO wahrscheinlich zu der Zeit war, nämlich irgendwie den Unternehmenswert dieses Konzerns so zu steigern für die Aktionäre und so zu perfektionieren, die Produkte, die Lieferkette, die ganze Logistik dahinter, all das.
Dafür steht ja Tim Cook und jetzt geht er und man hätte einen Beben erwarten können.
Es war natürlich ein bisschen vorbereitet worden, klar, wir wussten, das steht an, aber es war nicht ganz klar, wer es nun am Ende werden wird.
Und dann kommt John Törnes.
Und die Aktie macht so, ja, ist doch gar nicht so schlecht.
Also zum Wochenende, ich glaube, waren es 4% im Plus, die Aktie bei 270, 272 Dollar.
Was will man mehr als neuer CEO, mit so einem Vertrauensvorschuss in so ein Amt zu kommen?
Jetzt muss man mal sehen, die Erwartungen an Turnis werden sehr, sehr groß sein.
Er ist ja im Grunde genommen der Hardware-Chef.
des Unternehmens.
Er war verantwortlich und ist verantwortlich für diese ganzen Produkte mit ihrem ikonischen Design und ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Performance, die ja Apple immer wieder hervorheben.
Also das muss er einerseits natürlich halten und auf der anderen Seite muss er jetzt die Dinge einlösen, auf die wir alle bei Apple schon seit ehrlicherweise mindestens drei, vier Jahren warten.
Ich sage mal nur, was ist das nächste große Ding?
Bei Apple?
KI.
Ja, aber was ist es auch auf der Produktebene?
Ist es immer nur eine neue Generation von einem iPhone oder kommt da nochmal irgendwas ganz anderes, sowas life-changing anderes?
Und dann tatsächlich KI.
Wo bleibt KI und wie kommt endlich KI auf die Apple-Geräte?
Wir hatten Apple ja schon mal im Podcast.
Wir wissen ja auch, dass aktuell sehr viele alte Geräte mit irgendwie so einer Lebensdauer von drei bis fünf Jahren im Umlauf sind.
Das sind momentan weltweit über eine Milliarde Smartphones.
Und man wartet im Grunde genommen nur darauf, dass hier mal Apple endlich in das neue Zeitalter der KI rüberspringt.
Und das scheint man jetzt natürlich diesem Hardware-Chef in der Entwicklung zuzutrauen.
Und ja, da muss man einfach gucken.
Dann haben wir hier natürlich einen Megazyklus, den wir haben.
Eine Rotation, wenn diese neuen Geräte ausgetauscht werden.
Und für 26 hat man das ja angekündigt.
Ich glaube, deswegen macht man auch ganz bewusst diesen Wechsel von Cook zu Törnes.
Und dann haben wir natürlich auch noch das weitere Problem, zweitwichtigster ausländischer Absatzmarkt ist China.
Hier muss er sich weiter halten und durchsetzen können gegen die Konkurrenz.
Also er tritt definitiv nicht in kleine Fußstapfen.
Man traut es ihm zu und wir haben es gesehen, die Aktie hat zugelegt.
Wir haben ein 32er KGV, liegen knapp am Hoch.
Jetzt dürfen wir mal gespannt sein, was da noch alles so kommt.
Kommen wir noch auf SAP.
Wir hatten SAP ja gerade erst im Podcast.
Wir wollten nur einmal sagen, tata, da hatten wir einen guten Riecher.
Denn die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 haben die Erwartungen der meisten Analysten.
Doch recht deutlich übertroffen, kann man sagen.
Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,66.
Da kommt es ja wirklich immer auf jeden Cent an.
Erwartet waren 1,64 und im Vorjahresquartal hatte SAP sogar nur 1,52 Euro erzielt.
Der Umsatz war eine ziemliche Punktlandung mit 9,56 Milliarden Euro im ersten Quartal.
Aber der Cloud-Umsatz, der hat doch...
deutlich zugelegt, auch deutlich stärker, als es die berühmten Analysten erwartet hatten, nämlich auf 5,96 Milliarden Euro, also fast 6 Milliarden glatt.
Und auch der Auftragsbestand ist doch um einiges höher, als man das erwartet hatte.
Und das alles zusammen hat dazu geführt, dass die Aktie doch einen deutlichen Satz nach oben gemacht hat, plus sieben Prozent.
Genau, und das ist auch genau die Transformation, die der Markt sehen will, dass die Struktur sich von diesem Softwarekonzern etwas verschiebt.
Und das Cloud-Geschäft macht mittlerweile rund 63 Prozent des Gesamtumsatzes aus, dominiert also klar das Geschäftsmodell.
Gleichzeitig liegt die Cloud-Brutto-Marge bei 75 Prozent.
Also das sind tolle Zahlen.
Und wie du gesagt hast, Auftragbestand im Cloud-Geschäft ist sehr...
was SAP eine hohe Planungssicherheit für die kommenden Quartale natürlich gibt.
Und wir hatten die Aktie ja besprochen, ich glaube, da stand sie so bei 149 Euro.
Im Vorfeld dieser Quartalzahlen war die Aktie dann so ein bisschen runtergekommen Richtung 140 Euro und dann aber eben wieder hochgeschossen mit 150 auf die jetzt dann 150 Euro.
Und die gute Nachricht ist, das KGV liegt immer noch nur bei 20, von dem wir ja das letzte Mal gesagt haben, das ist eigentlich ganz günstig für SAP-Verhältnisse.
Für einen Tech-Software-Konzern sicherlich eher günstig.
Und auf Jahressicht haben wir den Kurs immer noch bei minus 40 Prozent.
Und daher glaube ich, können wir bei der Kursentwicklung mittel- und langfristig sehr, sehr relaxed sein, dass das weiter nach oben geht.
Wir hatten es besprochen, dieser Entrophic-Wahn, der plötzlich sämtliche Softwarekonzerne zum Tod bringen sollte, hat sich hier nicht bewahrheitet und können wir uns ja auch nicht vorstellen.
Die Deutsche Telekom hatten wir im Oktober 2024 im Podcast.
Kurzer Rückblick, der Börsengang, den haben sicherlich noch einige von uns vor Augen.
Der machte natürlich im Jahr 2000 den Konzern dann endgültig zu einem börsennotierten Schwergewicht, allerdings auch zu einem Unternehmen mit einer langen Phase des Umbaus und der Strategie.
Werbung Hi, ich bin Felix vom Founder Mode Podcast und unsere Mission ist, spannende Geschichten von Unternehmern zu dekodieren.
In der neuesten Folge spreche ich mit dem Unternehmer Björn Jopen, der gerade drei Firmen auf einmal von ProSieben gekauft hat.
Er hat schon über zehn Exits hinter sich, aber letztes Jahr auch über eine halbe Million verloren, bei einer Insolvenz, die vermeidbar gewesen wäre.
Hört in die spannende Story rein, bei Founder Mode überall, wo es Podcasts gibt.
Werbung Ende.
Ein kollektives Trauma.
Absolut, ja.
In Deutschland ist der Konzern ein klassischer Netzanbieter, während T-Mobile US heute ein zentraler Wachstumstreiber sein wird.
Da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen.
Das Geschäftsmodell ist deswegen attraktiv, weil es auf wiederkehrenden Erlösen und hoher Kundenbindung natürlich basiert.
Gleichzeitig ist es aber sehr kapitalintensiv, weil die Netze und die Frequenzen und Glasfaser und 5G ständig ausgebaut werden müssen.
ist für die Telekom entscheidend, weil sie aus einer früheren Auslandstochter einer der wichtigsten Wachstumsmotoren gemacht hat.
Der Zusammenschluss von T-Mobile in den USA mit Sprint im Jahr 2020 war ein Wendepunkt dabei, weil er die Marktposition der US-Tochter deutlich gestärkt hat.
Jetzt reden wir natürlich über die Deutsche Telekom wegen der Meldung aus der vergangenen Woche, sozusagen ein ganz, ganz kleines Team, um Tim Höttges, den CEO der Deutschen Telekom in Bonn, einen Plan, kann man noch nicht mal sagen, sondern ein Szenario ventiliert hat.
Ich glaube, so würde ich es mal formulieren, ein Szenario ventiliert hat, dass da das so aussah, dass man sagt, was wäre eigentlich, wenn wir nicht mehr sagen, T-Mobile US ist eine 53-prozentige Tochter der Deutschen Telekom, sondern wir fusionieren quasi.
Wir bilden eine Holding, in der beide Unternehmen entsprechend ihres Anteilswertes etc.
pp.
dort eingehen und diese Holding wird dann künftig sozusagen notiert sein in den USA und in Deutschland.
Was wäre dann eigentlich für...
die deutschen Aktionäre, aber auch für die US-Aktionäre.
Welche Vorteile ergäbe sich daraus?
Und vor allen Dingen natürlich die interessante Frage.
Du hast die Unternehmenszahlen jetzt alle schon genannt, Petra.
Das Interessante ist ja, Die Deutsche Telekom ist an der Börse etwa 130 Milliarden Euro, umgerechnet 155 Milliarden US-Dollar wert.
Sie besitzt gleichzeitig 53 Prozent von US-T-Mobile.
T-Mobile alleine ist aber in den USA 215 Milliarden Dollar wert.
Das heißt, der Rest Deutsche Telekom abzüglich dieses US-Tochteranteils, der liegt irgendwo so bei, weiß ich nicht, 40 Milliarden Euro oder sowas.
Oder 45 Milliarden.
Auf jeden Fall ein horrender Bewertungsabschlag, der...
auf der Deutschen Telekom an sich lastet.
Warum?
Weil der Kapitalmarkt in Deutschland nicht so tief ist, weil es sowieso hier nicht diese hohen Bewertungen gibt, die man aus den USA kennt, weil man im Zweifelsfall sagt, naja, in Deutschland und in Europa, da gibt es so viele regulatorische Hürden, hoher Investitionsbedarf, hohe Kapitalintensität.
Du hast das gerade angesprochen, was da alles notwendig ist.
Gibt es irgendwie einen ordentlichen Bewertungsabschlag auf die Deutsche Telekom, während die US-Tochter so viel wertvoller ist?
Wie wäre das denn, hat man, glaube ich, in diesem Team um Tim Höttges ventiliert, wenn wir künftig in die USA gehen und dann diesen Bewertungsabschlag womöglich nicht mehr haben?
Das ist die interessante Spekulation, die in der vergangenen Woche bekannt geworden ist.
Mehrere Medien haben darüber berichtet.
Niemand hat es dementiert.
Aber die Frage ist ja jetzt, Ist das tatsächlich irgendwie ein attraktives Modell?
Überzeugt uns das?
Oder sagen wir irgendwie, das ist irgendwie interessant, aber auch ganz schön kompliziert und möglicherweise auch zu kompliziert?
Petra, was denkst du?
Ja, es ist so, es wabert so ein bisschen.
Ich glaube, der Wortlaut war ja, dass die deutsche Telekom eine vollständige Fusion erwägt.
Und wie geht man vor?
Also man sagt, man erwirtschaftet sowieso mit der US-Schwester den Großteil des Konzerns.
Warum dann also nicht gleich fusionieren?
Na klar, allemal, es würde hier mal ein multinationaler Telekommunikationskonzern geschaffen werden.
Aber T-Mobile ist schon einer der größten Mobilfunkanbieter in den USA.
Ich weiß gar nicht, ob wir uns an dieser Stelle so großartige Gedanken darüber machen müssen.
Warum?
Weil die Börse sowieso nicht positiv darauf reagiert hat.
Ganz im Gegenteil.
Und ohne die Zustimmung der Bundesregierung dürfte ein solches Vorhaben...
Also alleine schon das Risiko, dass hier entsprechend dieser Mega-Deal regulatorisch scheitern könnte, mal davon abgesehen, dass er unglaublich teuer ist, würde dann natürlich auch schon kurzfristig die Aktie belasten.
Und das tut es auch hier gerade, das sehen wir ja.
Genau, der Bund hält nach wie vor 28 Prozent direkt und über die staatliche KfW-Bank.
28 Prozent ist mindestens mal mehr als die Sperrminorität.
Das heißt, die haben auf jeden Fall ein ordentliches Wörtchen mitzureden.
Und in so einer fusionierten Gesellschaft hätte der Bund dann ja wahrscheinlich eben nicht mehr die Sperrminorität, sondern da würde der Anteil verwässert werden.
Dazu kommen ja auch so gewisse geopolitische Fragen.
Die Deutsche Telekom ist ja jetzt beauftragt worden, ich glaube gemeinsam mit der SAP so eine Art Deutschland-App zu entwickeln, so eine App, in der man alle möglichen Dienstleistungen, staatliche und wie auch immer.
organisierte dann künftig gemeinsam Abrufe.
Es ist ein interessantes Projekt.
Würde man so etwas einem Unternehmen noch dazu in der gegenwärtigen Situation übergeben, dass mit Mindestens einem, wenn nicht mehr als einem Bein, eigentlich schon in den USA steht.
Schwierig vorzustellen, noch dazu, wenn man sich diese ganzen hoheitlichen Fragen anguckt, wie sind die Mobilfunknetze geschützt?
Ich meine, wir diskutieren seit Jahren darüber, ob da chinesische Bauteile drin verbaut sein dürfen.
Wie gehen wir eigentlich künftig damit um, wenn dieses Unternehmen in den USA notiert ist und möglicherweise auch einer gewissen US-Regulatorik unterliegt?
Datenschutz etc.
pp.
Alles irgendwie riesen Fragekomplexe, die wahrscheinlich, du hast recht, eine Rolle gespielt haben für Investoren in der vergangenen Woche, die sowohl die Deutsche Telekom erstmal auf Tauchfahrt geschickt haben bei der Aktie als auch US T-Mobile.
Beide Aktien sind ja gesunken in ihrem Wert und zwar deutlich.
Die Deutsche Telekom auf Wochensicht etwa 7%, US T-Mobile 5%.
Das heißt irgendwie bei den Investoren, für die man es ja eigentlich gemacht hat.
Also Tim Höttges hatte ja, glaube ich, die Idee, damit kann er irgendwie diesen Bewertungsabschlag kompensieren oder irgendwie eliminieren er.
Die hat es offensichtlich noch nicht so richtig überzeugt.
Und dann fragt man sich ja erst recht, okay, wenn es die auch nicht überzeugt, warum macht man es dann eigentlich?
Genau, richtig.
Also ich kann es aktuell nicht nachvollziehen, weil wenn wir uns die Entwicklung der Aktie angucken, dann ist das wirklich ein ganz zartes Pflänzchen, was sich auf die letzten Jahre, Jahrzehnte, wie sehr vorsichtig nach oben bewegt hat.
Ja, wir haben hier ein relativ defensives Geschäftsmodell und wir haben diese schöne Sicherheit durch die 53-prozentige Beteiligung am US-Geschäft, das Deutsche Telekom damit.
Wir haben die Dividende, wir haben die Aktienrückkäufe.
Also alles läuft sehr defensiv und vorsichtig nach oben.
Und diese Nachricht jetzt natürlich konterkariert das so ein bisschen.
Wir wissen um den hohen Investitionsbedarf durch den Netzausbau.
Den konnte man aber jetzt so ungefähr auch noch beihalten.
Jetzt kommt aber, wenn er zustande kommt, dieser sehr teure Megadeal hinzu.
Und ob er dann langfristig wirklich strategisch Sinn ergibt, Das ist jetzt kurz- und mittelfristig ist das für die Aktie halt nicht so gut.
Und da hilft momentan auch nicht die günstige Bewertung von einem 13er KGV.
Wir haben eine schöne Dividende von 4,15.
Und auch der Return on Capital Employed mit 43 Prozent sieht gut aus.
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Zehn Firmenverkäufe.
Snapchat hat alle seine Firmen übernommen.
Er selbst hat gerade drei Companies auf einmal von ProSieben übernommen.
Hi, ich bin Felix von Foundermode und spreche in einer neuen Folge mit dem Unternehmer Björn Jopen, der sich darauf spezialisiert hat, Firmen zu übernehmen und umzustrukturieren.
Und in einem ehrlichen Gespräch sprechen wir nicht nur über seine Erfolge und wie er nach einem Notartermin direkt nach Las Vegas zum Feiern geflogen ist, sondern auch über die Niederlagen und die halbe Million, die er letztes Jahr mit einer unnötigen Insolvenz verloren hat.
Foundermode, jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
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Aber...
Das war jetzt erstmal so ein Dänfer für die Anleger oder für die Börsianer, die gesagt haben, was sollen wir jetzt mit dieser Nachricht anfangen.
Und ich glaube, wenn diese Nachricht zerschlagen wird, weil die Bundesregierung oder auch vielleicht die US-Behörden hier nicht zustimmen, könnte ich mir vorstellen, dass der Kurs dann auch wieder beruhigt nach oben geht.
Kommen wir zu unserem nächsten Unternehmen.
Sanofi ist ein global agierender Pharma- und Gesundheitskonzern aus Frankreich mit einem ganz, ganz breiten Spät.
an Therapien und Medikamenten gegen alles Mögliche von Thrombosen über Diabetes, Krebserkrankungen bis hin zu Impfstoffen und sogar Tiergesundheit hat man im Angebot.
Also Medikamente für Hunde und Katzen.
Wie ist das eigentlich gerade bei dir, Petra?
Das war ja häufig ein Thema, aber...
Gerade kein Bedarf bei Tiergesundheit?
Gott sei Dank nicht.
Also Bedarf an Tiergesundheit immer.
Gott sei Dank aber gerade kein krankes Tier.
Insofern an mir verdient Sanofi aktuell nicht.
Ja, genau.
So soll es auch bleiben.
In den vergangenen Jahren manchmal anders.
So, also Sanofi, ein interessantes und großes Pharmaunternehmen.
Sehr, ja.
Auf jeden Fall machen fast 44 Milliarden Euro Umsatz.
Der sich auch ganz wacker...
entwickelt hat in den vergangenen Jahren und sehr rentabel dabei.
Also zuletzt fielen da etwa 5 Milliarden nach Steuergewinnen an.
Eine sehr attraktive Ausschüttung, auf die wir sicher auch gleich noch kommen.
Und trotzdem hat Sanofi, wie viele Pharma-Titel in den vergangenen Jahren, eher so eine Seitwärtsentwicklung im Aktienkurs hingelegt.
Ohnehin durch die Pandemie so einen kleinen Boom bei ganz vielen Pharma-Titeln.
Auch bei Sanofi hat man das gesehen.
Aber seither spätestens, also seit 2021, seit 2022, sind viele Pharmaaktien eher im Sinkflug begriffen oder tendieren einfach seitwärts.
Und so auch Sanofi.
Die Aktie kostet aktuell etwa 80 Euro und liegt, je nachdem welchen Zeitraum wir uns jetzt anschauen, irgendwo zwischen 15 und 25 Prozent im Minus.
Warum sprechen wir über diese Aktie?
Es gibt gleich zwei Anlässe.
Zum einen ziemlich gute Zahlen für das erste Quartal 2026.
Und man kann jetzt die Frage stellen, Ist das die Trendwende?
Ist das die Wende, auf die wir bei den vielen Pharma-Titeln irgendwie schon so lange warten?
Zweiter Anlass, demnächst tritt eine neue Chefin in Paris an, nämlich Belén Garijo, eine Spanierin, die in den letzten fünf Jahren den deutschen Pharmakonzern Merck geleitet hat.
Und man dachte eigentlich, Frau Garijo werde sich jetzt vielleicht...
in den Ruhestand verabschieden.
Sie ist immerhin schon 65, aber sie hat dann dieses sehr attraktive Angebot offensichtlich aus Frankreich erhalten und hat nochmal Lust zu ihrem alten Konzern, wo sie sehr lange war, bis 2011, bis sie zum Markt gegangen ist, wieder zurückzukehren und jetzt bei Sanofi mal ordentlich aufzuräumen und diesen Konzern auf die Zukunft auszurichten.
Petra, was hältst du von Sanofi gerade?
Also wir müssen noch mal ein bisschen in die Historie zurückschauen.
Die haben natürlich ein gutes Portfolio mit diesen verschreibungspflichtigen Medikamenten und die laufen auch alle recht gut, egal ob das die Impfstoffe oder die Spezialtherapien sind.
Was hier immer wieder, und du hattest es eben angesprochen, dieser Zickzackkurs, auch der Aktie, warum sie so divers Geld verdienen oder auch nicht, das liegt natürlich daran, weil Sanofi ein Konzern ist, der über Jahrzehnte durch Fusionen, durch Zukäufe und natürlich auch dem Portfolio umbaut.
Dieses Muster prägt das Unternehmen.
Das ist schwierig.
Der große Vorteil natürlich dieses Modells ist, Pharma ist oft weniger konjunkturabhängig als andere Branchen.
Der Nachteil ist aber auch die Fusionenkosten, die Forschung, die Studien, die Zulassungen sind teuer, langwierig und natürlich auch mit Rückschlägen verbunden.
Das ist aber bei Sanofi nicht anders wie bei Merck und sonst was.
Und du hattest eben die neue CEO-Dame angesprochen, die hatte die letzten fünf Jahre bei Merck und kommt jetzt zurück.
Also das ist wirklich jemand, Die kennt sich aus und übernimmt jetzt im Grunde genommen ein recht gut laufendes Geschäftsmodell.
Hat natürlich auch wieder ein paar Herausforderungen.
Aber das Unternehmen hat ein Wachstum momentan von 9,9 Prozent auf 2025, auf die Zahlen 2025 gehabt.
Wir haben hier eine Besonderheit, auf der einen Seite Chance und Risiko zugleich.
Besonders stark lief ein Medikament und das ist Dupixent.
Das dient zur Behandlung von chronischen Entzündungen wie Asthma und Neurodermitis, noch viele anderen auch.
Und alleine dieses Medikament hat einen Jahresumsatz.
Wir haben einen Gesamtumsatz von fast 44 Milliarden.
Und Dupixent liegt bei fast 16 Milliarden Euro Gesamtumsatz.
So, das ist ja mehr als 30 Prozent des Gesamtumsatzes.
Da würde ich ja sagen, so ein Clusterrisiko möchte ich mir jetzt eigentlich nicht ins Depot holen.
Zumal, wenn man weiß, dass der Patentschutz auf Dupixent, auf diesem Medikament, in vier, fünf Jahren auslaufen wird und man sich dann irgendwie was ganz Neues einfallen lassen muss bei Sanofi, was ja bisher, deswegen musste der alte CEO ja auch gehen, offensichtlich noch nicht so gut geklappt hat.
Jetzt kann man sagen, okay, die haben noch vier, fünf Jahre, da kann ja noch was kommen und so weiter und so fort.
Aber auf der anderen Seite, also so ein, sage ich mal, Clusterrisiko ist für mich vor allen Dingen ein Clusterrisiko.
Das ist es und das sieht man auch im Kurs.
Also ich denke schon, dass dieses große Risiko, diese Abhängigkeit von diesem starken Produkt...
Und Auslauf des Patentschutzes in 2031 hat der Markt schon im Kurs eingepreist.
Wir sehen also hier einen ganz klaren Rückgang.
Und der neue CEO muss jetzt halt unter Beweis stellen, dass die Pipeline und in der Pipeline der neuen Medikamente gibt es positive Entwicklungen.
Es gab Ende März diesen Jahres eine Nachricht.
dass ein Medikament durch die positive Phase 3 durchgekommen ist.
Es gibt noch weitere gute positive Studien zu einem Atemwegsmedikament.
Das zeigt also, ja, die Pipeline ist gefüllt.
Man kommt hier klinisch voran.
Es gibt weitere Zukäufe.
Es gibt noch ein Medikament oder es gibt einen Zukauf des Unternehmens Dynavax.
Das war erst im Februar 2026 abgeschlossen worden.
Und damit stärkt natürlich auch Sanofi wiederum das Impfstoffgeschäft.
Vor allen Dingen, weil es im Bereich der Erwachsenenimpfungen, Schutzimpfungen vorkommt.
Also da wird schon momentan viel getan.
Und das zeigt, dass es die Chance ist von Kombinationen aus Stabilität und Wachstum.
Die muss man hier weiter anbringen.
Aber wir haben bis 2031 bis zum Ablauf des Patents in diesem Mega-Blockbuster, kann man sagen, von Dupixent, haben wir noch einige Jahre.
Daher muss man schauen, wie sich das weiterentwickelt.
Im Moment ist es ein absoluter Wachstumstreiber.
Wenn ich jetzt einmal mir nochmal die Zahlen angucke, 44 Milliarden Umsatz, 5 Milliarden Nachsteuergewinn, dann finde ich ja, die spannendste Zahl ist tatsächlich die Ausschüttung, die Dividende.
4,8 Milliarden Euro, also fast alles vom Nachsteuergewinn geht in die Ausschüttung und das machen die nicht einmal, sondern das machen die seit Jahren so, dass sie tatsächlich einen ganz, ganz großen Teil ihres Gewinns auch an die Aktionäre auskehren.
Das ist aus Aktionärs Sicht natürlich.
Höchst erfreulich, weil wir eben hier eine Dividende bekommen, die sehr, sehr attraktiv ist, nämlich aktuell um die 4 Euro.
4,17 Euro sind angestrebt fürs kommende Jahr und damit haben wir eine Dividendenrendite von um die 5 Prozent.
Das ist wirklich sehr attraktiv.
Auf der anderen Seite würde ich sagen, gerade bei einem Pharmaunternehmen, was entweder stark in die eigene Forschung und Entwicklung investieren muss, genau diese Umsatztreiber irgendwie am Laufen zu halten, die wir gerade beschrieben haben, oder die sich extern zukaufen müssen, diese Umsatztreiber, was auch immer sehr teuer ist, hätte ich doch die Sorge, dass wenn ich so viel Geld permanent an meine Aktionäre ausschütte, dass da so ein bisschen was auf der Strecke bleibt.
Hast du die Sorge nicht?
Nee, habe ich hier überhaupt nicht.
Zwei Gedankengänge, wenn ich mir Sanofi angucke.
Erstens, die gesamten Pharma-Aktien sind die letzten Jahre stark vernachlässigt worden von den Börsianern, weil wir wissen, alles guckt in Richtung KI und Technologie.
Deswegen konnte sich Pharma vom reinen Aktien-Performance nicht so entwickeln.
Jetzt haben wir hier einen Aktienkurs, der stand im Hoch irgendwas bei 110 Euro und bedingt durch diese ...
Durch diesen auslaufenden Patentschutz im Jahr 2031 haben die Börsianer Risiken gesehen.
Das ist eingepreist.
Die Aktie ist also momentan auf 80,81 Euro runtergepreist worden.
Dann haben wir eine Dividende.
Wir liegen momentan sogar bei 5,3 Prozent Dividende.
Wir haben KGV von 11,9, also äußerst günstig bewertet.
Keine Sorge damit, dass das Management sich hier in irgendeiner Form verspekuliert, weil was machen die?
Die haben anscheinend noch genügend Cash in der Kasse, weil sie eigene Aktien gerade zurückkaufen.
Das zeigt mir einfach, sie sind gerade von ihrer eigenen Strategie und von dem, was sie da tun.
Hi, ich bin Felix vom Founder Mode Podcast und unsere Mission ist, spannende Geschichten von Unternehmern zu dekodieren.
In der neuesten Folge spreche ich mit dem Unternehmer Björn Jopen, der gerade drei Firmen auf einmal von ProSieben gekauft hat.
Er hat schon über zehn Exits hinter sich, aber letztes Jahr auch über eine halbe Million verloren, bei einer Insolvenz, die vermeidbar gewesen wäre.
Hört in die spannende Story rein, bei Founder Mode überall, wo es Podcasts gibt.
Überaus überzeugt und daher finde ich das...
Sehr interessant, wenn ich eine breite Streuung an Branchen und Ländern haben will, hier jetzt mal in den europäischen Pharmawert zu investieren und mal ein bisschen aus der Technologie wegzukommen.
Natürlich, wir haben ein Risiko.
Wir haben immer das klassische Pharma-Risiko, von wegen, dass irgendwelche klinischen Studien nicht so funktionieren, wie man das vorhat, dass es hier scheitert, dass die Wettbewerber vielleicht schneller sein können.
Wir haben regulatorische Hürden.
Aber dafür ist das auch alles schon ganz gut im Aktienkurs eingepreist.
Spektakulärer Wachstumswert, das ist natürlich klar.
Aber Stabilität ist vorhanden.
Wir haben eine tolle Dividende.
Momentan ist das Unternehmen in einem soliden Umbau Richtung innovationstreibender Spezialmedizin.
Jetzt kommt auch noch ein alter CEO zurück.
Ich traue denen schon einiges zu.
So, wir haben jetzt einen Kandidaten.
Den hätten wir besser vor zwei, drei Jahren schon vorgestellt.
Das habe ich auch gedacht, Petra.
Das war eine super Idee von dir.
Im Nachhinein.
ist man immer schlauer.
Nichtsdestotrotz, vielleicht gibt uns mal der Markt weniger als das Unternehmen, glaube ich, die Möglichkeit, dass man hier irgendwann günstiger reinkommt.
Wir stellen es heute einfach mal vor.
Und zwar handelt es sich um die Encore Group.
Die wurde 1994 im Zuge der Insolvenz von Jamaica Water Properties, wer kennt sie nicht, neu gegründet.
Aus dieser Restrukturierung entwickelte sich im Laufe der Jahre ein stark diversifizierter Spezialdienstleister mit vielen operativen Tochtergesellschaften und einer landesweiten Präsenz.
Wichtig für uns Anleger ist, Encore ist kein klassischer Baukonzern, sondern eher ein hochspezialisierter Dienstleister.
für technische Gebäude und Industrieanlagen.
Das Unternehmen ist über Zukäufe und Portfolioerweiterungen gewachsen und hat sich damit immer breiter aufgestellt.
Was haben wir hier für ein Geschäftsmodell?
Die M-Corp Group bietet elektrische und mechanische Bauleistungen an und Gebäudetechnik, Wartung und Industriedienstleistungen.
Dazu zählen unter anderem Stromverteilung, die Klima- und die Kältetechnik in Gebäuden, der Brandschutz und andere Sicherheitssysteme.
Energielösungen für Gebäude etc.
pp.
Das Geschäftsmodell ist sehr attraktiv, weil Emcor nicht nur einmalige Bauaufträge ausführt, sondern später auch wiederkehrende Wartungs- und Serviceerlöse generiert.
Gleichzeitig ist das Geschäft kapital- und personalintensiv und natürlich stark davon abhängig, wie gut der Konzern Aufträge in Marge und Cashflow umsetzt.
Kommen wir zu den Zahlen, Petra.
17 Milliarden US-Dollar Umsatz.
1,3 Milliarden knapp Nachsteuergewinn.
Das klingt irgendwie so, ja, okay, nach einem Bauunternehmen.
Aber wenn man sich das jetzt mal in die Aktie umrechnet, dann ist das schon spektakulär, was wir hier sehen.
Nämlich 2022 machte Amcor noch einen Gewinn je Aktie von knapp 7 Euro.
Und 2024 waren wir schon bei über 18 Euro je Aktie und für 2026 werden gut 24 Euro Gewinn je Aktie erwartet.
Das sieht man gar nicht so sehr, wenn man diese Umsatz- und Gewinnzahlen, die Aggregierten sich anschaut, sondern man muss sich das tatsächlich auf die Aktie heruntergebrochen anschauen.
Und dann versteht man auch, was mit diesem Aktienkurs, glaube ich, passiert ist.
Weil 2024 kostete die Aktie noch gute 200 Dollar.
Da wollte Petra sie eigentlich mal vorstellen.
Und ich habe gesagt, oh nee, das kennt kein Mensch.
Nein, im Ernst, wir haben es einfach nicht so ganz gesehen.
Heute steht die Aktie bei 873 Dollar.
Und das erklärt sich ja vor allen Dingen durch diesen horrenden Anstieg des Gewinns je Aktie, oder?
Ja, richtig, genau.
Und besonders auffällig ist auch der Auftragsbestand bzw.
die Remaining Performance Obligations.
Das ist der Wert der noch nicht realisierten, aber vertraglich zugesicherten Leistungen gegenüber Kunden.
Der lag nämlich bei 13,25 Milliarden US-Dollar.
Du sagst es schon richtig, 2025 haben wir einen US-Dollar hatten, weil so ein Ergebnis pro Aktie von 25,87 und für das laufende Jahr wird ein bereinigtes Ergebnis zwischen 27 und fast 30 US-Dollar in Aussicht gestellt.
Also das ist ein Hinweis darauf, dass das Management auch für das laufende Jahr mit weiterem Wachstum rechnet und deswegen sehen wir auch diese...
enorme natürlich Kursentwicklung.
Also das ist, wenn man sich den Chart anguckt, dann fragt man sich natürlich, muss ich hier noch einsteigen?
Nein, muss ich jetzt nicht.
Aber das ist sicherlich ein Unternehmen, was so von der nicht nur momentan, sondern auch zukünftigen Baulage, egal ob es die Rechenzentren sind oder ob es Infrastruktur ist, ob es die Industrieanlagen ist, Elektrifizierung, Modernisierungsbedarf in Gebäuden, in der Infrastruktur, also das hört nicht auf.
in den USA.
Da hätte ich jetzt aber zumindest mal eine Frage, Petra, weil die Frage ist doch, wie lange trägt denn dieser Boom noch?
Also ja, die haben diesen hohen Auftragsbestand und ja, wir haben immer noch fast jede Woche diese Meldungen.
Hier wird wieder ein neues Datencenter geplant, hier wird wieder ein Rechenzentrum gebaut mit ich weiß nicht wie viel 100.000 Chips, aber man kann sie schon gar nicht mehr so richtig auseinanderhalten.
Man weiß gar nicht, wie viel davon ist wirklich neu und wie viel ist davon eigentlich immer nur eine neue Ankündigung, um irgendwie den Aktienkurs bei Laune zu halten oder den US-Präsidenten in Washington.
Ich will darauf hinaus, wenn das jetzt mal irgendwie implodieren sollte, was ja schon ab und zu mal vorgekommen ist in der US-Wirtschaftsgeschichte, gerade im Bausektor, dass da so ein paar Blasen mal gegeben hat und gerade bei der KI-Infrastruktur-Investitionsblase, da ist das ja ziemlich virulent, diese Diskussion.
habe ich eine gewisse Vorstellung, was mit dieser Aktie passiert.
Die wird dann irgendwie, da wird ganz schön viel Luft raus entweichen, fürchte ich.
Deswegen stellen wir sie heute vor und empfehlen sie aktuell für nicht vielleicht den direkten Einkauf, aber zumindest sollte man sich die auf die Beobachtungsliste setzen, weil wir haben es ja eben auch im Intro gesagt, mCore hängt ja nicht davon, überaus ab, neue Projekte zu bauen, sondern sie profitieren natürlich auch von der Wartung.
Das heißt also, die Projekte, die schon gebaut wurden, die werden weiterhin natürlich dieses Grundrauschen bringen an Wartung und an Dienstleistungen.
Und es steht auch außer Frage, dass zukünftig weiter Industrieanlage und Rechenzentren gebaut werden.
Natürlich, das Risikozyklus oder der Zyklik im Bau- und Industriegeschäft ist vorhanden.
Aber wir werden auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gerade...
gerade in den USA, weitere Rechenzentren bauen.
Wir werden Modernisierungsbedarf haben.
Und davon wird dieses Unternehmen wirklich ganz, ganz stark profitieren.
Wenn es hier einen Einbruch geben sollte, Gott sei Dank, dann kommen wir jetzt auch mal günstig in die Aktie rein, was wir vor zwei, drei Jahren vielleicht versäumt haben.
Aber ich glaube schon, man sollte dieses Unternehmen auf jeden Fall weiterhin auf der Watchlist haben, weil es ist einer der großen Profiteure, die dann davon auch wirklich entsprechend Gewinner sich rausziehen werden.
Das war mal wieder Aktien fürs Leben, der Vermögenspodcast von Capital mit Petra Ahrens aus Köln, aus dem sonnigen Köln.
Aus dem sonnigen Köln und aus dem ebenso sonnigen Berlin.
Timo Pache, vielen Dank fürs Zuhören.
Bleiben Sie uns gewogen, bleiben Sie gesund und wacker.
Und wir freuen uns auf die nächste Woche, wenn wir wieder für Sie da sind.
Genau, bis dahin.
Tschüss.
Tschüss.
Mit Petra Ahrens und Timo Pache.
