# AI Market Shifts: IPOs, Margins, and Job Displacement

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-04-28

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Schäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Schäpitz, Holger Schäpitz.
Und mein Name ist Klöckner, Philipp Klöckner.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 493, lieber.
Ja, jetzt würde ich eigentlich normalerweise Defner sagen, der würde zufrieden machen.
Aber der Defner lässt sich durch Venedig gondeln.
Und ich bin froh, dass ich hier nicht allein gelassen bin, in dieser chaotischen Welt alleine navigieren zu müssen.
Und für besonders komplexe Materien muss ein besonders heller Zeitgelosse als Defner-Vertreter her.
Herzlich willkommen, Pip.
Hallo, ich freue mich mal wieder da zu sein.
Ja, Ende September warst du das letzte Mal da.
Schon etwas her und es ist viel passiert.
Die erste Frage ist natürlich, ob es moralisch okay ist in der Welt.
voller Kriege, den Eskapismus-Move zu machen und eine Gondelfahrt zu machen.
Ist das okay?
Auf den Spuren von Jeff Bezos?
Ja, genau.
Ich würde sagen, das ist okay, natürlich.
Also ich hoffe, ich nehme noch an, er ist bestimmt mit der Bahn über Bologna gefahren.
Das kann ich sehr empfehlen übrigens.
Wird, glaube ich, auch noch schneller sogar die Strecke.
Nee, aber ich gönne Herrn Defner den wohlverdienten Urlaub.
Und wir alle sollen ja mehr arbeiten, deswegen bin ich trotz meiner Vorbereitung noch hergekommen gern.
Und es ist natürlich wunderbar, dass du trotz deines großen Auftritts, der demnächst bevorsteht, man weiß gar nicht, wann er genau ist, das musst du gleich nochmal sagen, weil da gibt es ja verschiedene Aussagen.
Erst war am Dienstag, jetzt steht er am Mittwoch im Programm.
Weißt du denn, wann du da sein musst auf der Bühne?
Meine Information ist, dass ich Mittwoch dran bin.
Also ich bin vorher am Dienstagvormittag, bin ich schon bei Herrn Wildberger an der Bar.
Also wir reden über das OMR-Festival.
Da gibt es ja auf der Conference Stage so eine Bar, da darf ich...
am Mittwochvormittag sitzen.
Dienstagvormittag?
Dienstagvormittag.
Ich selber müsste am Mittwoch um die Mittagszeit sprechen.
Und dann machen wir, ich glaube, so rund 17 Uhr, sage ich mal, noch so eine Art Abschluss-Podcast oder Live-Bühnen-Interview mit meinem Podcast-Partner Philipp Glöckler und lassen die Konferenz nochmal ein bisschen Revue passieren.
Und jetzt natürlich die Frage, ist die KI-Präsentation schon fertig?
Sind die Slides alle schon da?
Wie viel sind es?
Und wie viel musst du jetzt in deinen 12.10 bis 13.00 Uhr in deinen 50 Minuten reinpressen, damit wir schon mal so überlegen können, wie das so der Takt, so ein Taktgefühl hier bekommt.
Ich glaube, ich habe 40 Minuten, wenn ich mich nicht irre.
Die Slides sind noch nicht alle fertig.
Ich habe viele Themen gesammelt über das Jahr.
Es würde auch schon reichen für eine Präsentation.
Darf ich dir eine gute Nachricht geben?
Es sind doch 50.
12.10 bis 13.00 Uhr.
Aber hat jemand rote Bühne hingeschrieben, ist noch vom letzten Jahr reinkopiert.
Vielleicht ist die HBO-Bühne ja wieder rot.
Ich trage natürlich Netflix-Shirt dann auf der HBO-Bühne, um mich bei Herrn Allison ranzuschmeicheln.
Ach stimmt, Oracle ist auch rot.
Insofern würde rot wieder passen.
Wieso sage ich denn, Allison?
Doch, Allison.
Aber der hat ja Paramount gekauft.
Und der HBO ist Paramount.
Deswegen würde Netflix gar nicht gut finden.
Aber Spaß beiseite.
Was wollten wir eigentlich sagen?
Wie viele Slides du hast?
Ich schätze es wären so 120.
120 in 15 Minuten.
Also hast du zwei Slides.
Das geht.
Was war der Rekord bisher pro Minute?
Ja, ich glaube so in dem Dreh ungefähr.
Manchmal schaffe ich die ja auch nicht alle.
Müssen wir mal so ein bisschen schauen, wie ich es hinbekomme.
Was war die größte Überraschung, als du das zusammengebaut hast?
Das baust du jetzt schon, glaube ich, das dritte Jahr jetzt?
Die größte Überraschung war vorletztes Jahr, mir am Samstagmittag Powerpoint abgeschmiert ist.
Und ich nochmal von vorne anfangen durfte, also drei Tage vor der Konferenz.
Das war wirklich eine unangenehme Überraschung.
Vor allen Dingen, weil ich dann zwei Stunden verbracht habe.
Oder eine vielleicht.
Zu Restoren war es nicht.
Aber zu überlegen, ob ich das jetzt überhaupt machen will und wie ich mich daraus geredet bekomme.
Aber am Ende muss man sich doch entsetzen.
Wie auch immer.
Dieses Jahr die größte Überraschung Verrate ich noch nicht.
Ist auch zu früh, dass du sagst, es ändert sich ja noch jeden Tag.
Genau, das ist ja die Frage, wie man überhaupt Schritt hält.
Jetzt gibt es ja jeden Tag neue Geschichten, dann gab es...
Heute die Sache, dass Google sich an Antropic irgendwie beteiligen und noch Milliarden da reinpumpt.
Dann gab es die Geschichte, dass Microsoft und OpenAI ihre exklusive Partnerschaft entbundeln.
Ich meine, jeden Tag hast du noch was Neues und das muss ja irgendwie noch rein.
Oder sagst du, irgendwann ist der Cut-Off-Day so zack und dann ist...
Also der Cut-Off-Day ist frühestens, würde ich sagen, der Sonntag vor der Konferenz.
Also zwei, drei Tage vorher.
Wenn etwas Wichtiges passiert, dann kommt das auf jeden Fall auch am Dienstag zur Not oder Mittwoch noch rein.
Genau, aber es ist tatsächlich, der Newsflow ist ja noch, wir könnten jeden Tag gerade einen einstündigen Podcast machen und über KI sprechen.
Und es wird sicherlich eine große Herausforderung der Zukunft auch, wie man damit umgeht, also wie man seine eigenen Filter baut.
Jeder wird, glaube ich, Filter haben.
Bei dem einen wird es ein Agenten sein, bei jemand anders ein Newsletter-Kurator, der für einen die Welt einordnet.
Für jemand anderes ist es der Podcast-Host, der erklärt, was wichtig war und was nicht.
Wir werden Filter brauchen, weil es mehr Informationen geben wird, als wir aufnehmen können.
Was ist denn jetzt die Nachricht von heute?
Welche wird zu höher gewichten, wenn du jetzt auch mal guckst, die Milliarden von Google für Anthropic?
Das war ja schon vorgestern, glaube ich.
Das war ja eine.
Und die Microsoft OpenAI-Geschichte, ich glaube, das ist die größere.
Bei Google fand ich es tatsächlich interessant, dass die noch zu der alten Bewertung 10 Milliarden reinstecken durfte.
Das ist cool.
Also ich würde sofort auf 350 Milliarden nochmal in Antropic investieren, wenn ich könnte.
Aber ich habe auch keine Server-Farm, die ich denen vermieten kann.
Also ich schätze, das war eine der wenigen Möglichkeiten für Antropic, sich noch exklusiv Google-Ressourcen.
Da geht es um Ressourcen.
Da sagst du, okay, dafür kriege ich noch die alte Bewertung.
Das ist schon sehr vorteilhaft.
Entropic, ohne jetzt vorzugreifen, aber Entropic ist wahrscheinlich eher Richtung 800 bis 1000 Milliarden wert.
Gerade und dann noch jemandem für 350 Anteile zu verkaufen, ist schon spannend.
Die andere News ist, dass Microsoft und OpenAI ihren eigenen Deal restrukturieren.
Das ist ein bisschen komplex, das zu verstehen.
Aber das ist eigentlich die News des Tages schon im KI-Bereich.
Aber wer ist jetzt der große Gewinner?
Ist es jetzt Microsoft oder ist es jetzt OpenAI?
Also wer ist jetzt freier?
Amazon.
Die Börse sagt Amazon.
Die sind 1% hochgegangen, Microsoft 4% runter.
Ja, vielleicht tatsächlich.
Also was OpenAI sich rausbedungen oder rausverhandelt hat, ist, dass es keinerlei Exklusivität mehr mit Microsoft gibt, außer dass sie exklusiv Microsofts Rechenressourcen weiter nutzen.
Aber sie können ansonsten auch mit anderen...
mit Amazon, mit Google arbeiten.
OpenAI muss weiter seinen Revenue-Share bezahlen, also 20% seiner Umsätze an Microsoft weitergeben.
Microsoft muss selber aber keinen Revenue-Share mehr an OpenAI geben, wenn es OpenAI-Modelle nutzt, nehme ich an.
Ich glaube nicht, dass es für Microsoft so schlecht ist, ehrlich gesagt.
Aber es war wahrscheinlich nötig, um OpenAI weiter richtig aufzustellen für ein IPO und um weiter zu wachsen, weil die Exklusivität mit Microsoft, glaube ich, mehr und mehr zu so einer Kanonenkugel am Fuß geworden ist.
Und das ist jetzt weg.
Es gab ja auch die Geschichten, dass OpenAI beispielsweise noch so ein paar Gratis-Abos vergibt, damit sie sich vom IPO schön aufhübschen oder sowas.
Glaubst du sowas?
Im IPO schaut man ja auf Umsätze, da helfen dir Gratis-Abos.
Also was man machen kann, ist, dass man sagt, Du kriegst die ersten drei Monate frei, wenn du ein Jahresabo abschließt oder so.
Dann hätte man, für Kunden ist das vielleicht attraktiv und man kann das eventuell so als ARR dann so vorwärtsschauend ausweisen.
Aber das wäre schon ein fieser Trick.
Aber wir werden noch viel sehen, was Richtung Margenoptimierung geht im Vorfeld der IPOs.
Also du würdest jetzt, wenn du das IPO planen würdest, eher auf Marge gehen?
Und weniger als Umsatz.
Du könntest ja jetzt sagen, hey, ich stelle mich hin und nochmal alles hier for free und nochmal günstig und versuche ein bisschen Umsatz zu machen.
Oder du kannst sagen, oh, da müssen wir gucken, da was zumachen, da ein bisschen weniger Werbung, da nochmal schauen.
Ich glaube schon beides wichtig.
Also am meisten belohnt die Börse schon gerade in Zeiten wie jetzt Top-Line-Wachstum, also Umsatz.
Wachstumsgeschwindigkeit des Umsatzes, also dass man von den 25 Milliarden, wo sie gerade sind, vielleicht Richtung Ende des Jahres auf 50, 60, 70 Milliarden, ich weiß gar nicht, was ihre eigenen Prognosen, also bis 2030 wollen sie 284 machen, ich weiß aber gar nicht, wo sie dieses Jahr landen wollen, das werden sie wahrscheinlich schaffen, also Richtung 50 Milliarden schaffen sie auf jeden Fall.
Also die berühmte Run Rate, man guckt immer diese analysierte Sache, Run Rate heißt das.
Genau.
Das heißt, die Top Line Umsatz müssen sie Aber sie müssen auch beweisen, dass man damit Geld verdienen kann, also dass der Umsatz positive Deckungsbeiträge liefert.
Also sie werden natürlich netto noch Geld verlieren, das liegt an den hohen Forschungsaufwendungen und Personalkosten.
Aber das Geschäft mit dem Verkaufen von Tokens, also der Einsatz der Modelle, dass man damit Geld verdient, das müssen sie zeigen.
Ich nehme an, dass...
Open AI da irgendwo zwischen 25 und 35 Prozent Rohmarge liegt noch.
Das ist nicht großartig.
Das werden sie Richtung Ende des Jahres vielleicht noch verbessern.
Man muss halt so viel aufwenden.
Andropik wird wahrscheinlich deutlich besser aussehen.
Das liegt auch ein bisschen daran, dass sie gar nicht genug Ressourcen haben.
Das heißt, deren Cost of Goods oder Cost of Revenue, also die eigenen Kosten, die sie haben, können sie gar nicht schnell genug steigern, weil sie sich nicht genug Rechenzeit gesichert haben.
Und dadurch machen sie wahrscheinlich eine höhere Marge, weil sie quasi unter der...
beim Wareneinsatz leiden, müssen sie die Preise erhöhen, damit sie sozusagen überhaupt die Kunden bedienen können.
Und deswegen werden sie eine relativ gute Marge haben.
Es sei denn, sie schaffen es sich so.
Es gibt auch so eine Art Spotmarkt für Serverressourcen.
Da kann man sich dann sehr teuer, sozusagen minutengenau wie am Energiemarkt, Server kaufen.
Das wäre wiederum nicht so gut für die Marge.
Das stimmt.
Du würdest wahrscheinlich versuchen, das auszubalancieren.
Es gab ja auch, er hat ja auch Antropic beschuldigt, die würden ihre Run-Rate schön rechnen.
Im Vorfeld wird ja schon so ein bisschen rumgerangelt, wer ist der Schönste, wer ist der Größte.
Was richtig ist, ist, dass die Run-Rates, also die Umsatzlevels nicht vergleichbar sind.
Aber genau deswegen sollte man eigentlich einfach auf den Rohertrag schauen.
Darüber wird es vergleichbar.
Warum ist es nicht vergleichbar?
Weil Antropic quasi, wenn sie Rechenleistungen bei Amazon einkaufen, und dem Kunden weiterverkaufen.
Sagen wir, der Kunde zahlt 10 Millionen Euro im Jahr für die Nutzung von Cloud in seinem ganzen Unternehmen.
Und dann muss Entropic aber selber 7 Millionen an Amazon weitergeben.
Dann weist Entropic 10 Millionen als Umsatz aus und nicht seine eigenen 3.
Aber er hätte eine 30% Rohmarge, 7 Millionen wäre dann Cost of Revenue, wenn man so möchte.
OpenAI macht das anders und die ziehen quasi vorher.
den Umsatzanteil in dem Fall von Microsoft ab.
Die haben aber auch einen anderen Deal.
Die haben Revenue-Share mit Microsoft.
Das heißt, die dürften wirklich auch nicht den Umsatz nach meinem Verständnis.
Ich bin jetzt kein US-Gap-Experte, aber ich gehe davon aus, dass wenn die wollten, also wenn die könnten, dann würden die es auch so ausweisen, weil sie können es einfach nicht und deswegen beschuldigen sie die anderen, dass sie es anders machen.
In fast jedem Geschäftsmodell ist deswegen der schlauere, einfach auf den Ruhrertrag zu schauen.
Dadurch wird es wieder vergleichbar, weil da alle Einstandskosten abgezogen sind.
Dann sieht man, was ist wirklich der Bruttoertrag, wie man im Deutschen sagt.
Und dann kann man es eigentlich sehr vergleichbar machen.
Und da sollten, würde ich jetzt nicht glauben, dass OPI da viel besser aussieht.
Weil die mehr Firmenkunden haben.
Genau, weil sie mehr Rohmarge haben, glaube ich, und auch mehr Firmenkunden.
Wenn die jetzt an die Börse gehen, glaubst du, dass beide dieses Jahr an die Börse gehen?
Ja, ich glaube, dass beide dieses Jahr an die Börse gehen möchten.
Das ist aber gar nicht so einfach, weil A...
sollte der Bessere es früher schaffen, dann wird es für den anderen wirklich schwer, mit schlechteren Zahlen hinterher zu kommen.
Das ist wie in der Schule so, wenn der mit dem besseren Vortrag vor dir dran ist.
Genau.
Dann hat er die Latte so hochgelegt und du so, ah.
Genau.
Und das andere Problem ist, da kann jetzt keiner was für, das ist die Liquidität im Markt.
Also allein SpaceX wird schon so viel Liquidität aus dem Markt versorgen.
Also SpaceX wird so ungefähr, über den Daumen, für zwei Billionen US-Dollar an den Markt gehen, ungefähr fünf Prozent der Anteile verkaufen.
Das macht 100 Milliarden, die neu aufgenommen werden müssen.
100?
Bisher war ja 75.
Ich gehe davon aus, dass es rund 100 werden.
Wobei schwer wird, die aufzutreiben.
Vielleicht bleiben sie dann auch bei 75.
Sagen wir, in dem Bereich ist es.
Das ist auf jeden Fall die Summe, die in den letzten vier Jahren in IPOs, in alle IPOs der letzten vier Jahre, alle Firmen, die in den letzten vier Jahren an die Börse gegangen sind, haben so viel Geld insgesamt bekommen, wie SpaceX jetzt alleine bekommen soll.
Das heißt, man muss sich fragen, wer kann jetzt noch in die IPOs von OpenAI oder Entropic danach investieren.
Woher soll das Geld kommen?
Die Saudis haben alle kein Geld mehr oder die Golfregion hat kein Geld mehr, weil...
Ja, die machen jetzt ja weniger Sponsoring.
Also dann hättest du ja noch ein bisschen was übrig.
Ja, die sparen schon.
Man sieht viel, die überall sparen.
Die Golfliga, die Fußballrechte und was weiß ich.
Neom wird, diese Megacity wird eingeschrumpft und so weiter und so fort.
Aber die haben ja Probleme, Öl zu verkaufen gerade und generell.
Denn die ganzen typischen Investoren, die sonst auch in VCs oder Private Equity investieren.
haben lange keine IPOs gesehen.
Das heißt, die kriegen kein Geld zurück vom Markt.
Das heißt, sie können auch kein neues investieren.
Also wir haben so ein bisschen Liquiditätscrunch.
Das Einzige, was helfen könnte, wäre, dass Trump versucht, die Zinsen zu senken mit seiner neuen Marionette da.
Kevin Walsh, der anscheinend jetzt das wirklich schafft.
Und wir haben diese Woche ja die letzte Sitzung mit Jerome Powell am Mittwoch.
Und dann wird ja, nachdem Tom Tillis das...
gesagt hat, dass er jetzt dem zustimmen will.
Das war ja der Republikaner, der bisher noch gesagt hat, er will dem nicht zustimmen.
Scheint es ja so zu werden, dass die nächste Sitzung dann mit Kevin Walsh ist.
Genau, niedrige Zinsen würden zu mehr Liquidität führen.
Dann könnte das auch in den Aktienmarkt Geld spüren.
Aber ansonsten wird es schwer.
Also SpaceX wird 75 Milliarden mindestens aus dem Markt saugen.
Und die gehen auf jeden Fall an die Börse.
Und das wahrscheinlich schon noch im ersten Halbjahr?
Schaffen die das noch?
Das ist ein bisschen Kaffeesatzleserei.
Sie versuchen das.
Und Musk wird alles tun.
Gibt jetzt schon ein Filing, man kann da schon reingucken.
Genau, es ist schon bei der SEC eingereicht.
Reuters hat es auch schon gelesen und ein paar Fundstücke veröffentlicht daraus.
Von daher gehe ich schon davon aus, dass das Basics kommen wird.
Und dann für zwei weitere, die ja einem ähnlichen, also ähnlich, die werden auch zum Zeitpunkt des Börsengangs über eine also 1000 Milliarden wert sein.
Die werden auch 5 bis 10 Prozent des Unternehmens an die Börse bringen wollen, nehme ich an.
Das heißt, es werden auch wieder 50 bis 100 Milliarden oder mehr.
Und woher die dann kommen sollen?
Ich glaube, Antropic hat die Zahlen dazu, sowohl was Wachstum angeht, als auch was Marge angeht.
OpenAI.
Vielleicht würde ich mal sagen, ich würde es hier nicht absprechen wollen, aber es ist nicht ganz so offensichtlich wie bei Entropic, habe ich das Gefühl.
Aber wenn Entropic es schaffen sollte, vor OpenAI zu kommen, dann wird es für OpenAI schwer.
Was heißen wird, dass OpenAI alles daran setzen wird, vor Entropic draußen zu sein.
Aber das ist auch schwierig.
Und wenn es nicht funktioniert, wird man einen Weg, irgendeinen komischen Spec-Merger oder irgendwie einen Weg finden, über einen Reverse-IPO sich hochzukaufen an die Börse oder so.
Und dann kann man einen Pipe machen und so wieder Geld einsammeln quasi.
Private Investment in Public Aquities.
Jetzt hat ja noch SpaceX Cursor gekauft, damit so ein bisschen auch XAI vielleicht noch zu einer schönen, zu etwas mehr Schönheit kommt.
Bringt das was?
Also ist es jetzt was, wenn man das jetzt kauft?
Und ich meine, bei XAI war ja fast niemand mehr da, der da das Ding geführt hat.
Jetzt könnte man sagen, wir versuchen das miteinander zu verschmelzen und dann wird da irgendwas draus.
Kann das was zusammen?
Und kann man da auch noch eine AI-Story bei SpaceX erzählen?
Oder ist das eigentlich immer noch so, die machen überhaupt ein IPO, um die ganzen Kosten von dem KI zu finanzieren?
Und eigentlich bräuchten sie es gar nicht, weil mit den Starts würdest du eigentlich genug reinholen.
Ja, also den Cursor-Deal, also SpaceX hat eine Software übernommen, die kein eigenes KI-Modell hat, beziehungsweise die so ein Auf...
Basis von Open Source ein eigenes KI-Modell baut, aber eigentlich kein eigenes hat.
Und dafür haben 60 Milliarden bezahlt.
Und das ist ein IDE, also eine Entwicklungsumgebung, womit Programmierer dann quasi mithilfe von KI coden können.
Das passt jetzt eigentlich überhaupt nicht zu SpaceX, wenn man mal ganz ehrlich ist.
Man könnte das eigene Datacenter damit besser auslasten.
Also Cursor braucht immer viel Datacenter-Ressourcen.
Die hat X, würde ich vermuten, im Überfluss, weil niemand so viel Grog nutzt, wie man mit Colossus ausgebaut hat.
Gerade Grog ist erstmal wirtschaftlich kein großer Erfolg, wenn man auf Umsatz schaut.
Wofür es natürlich sinnvoll wäre, wäre die eigenen Zahlen zu beschönigen, weil SpaceX hat drei große Geschäftsbereiche.
Das eine ist Starlink, das läuft sehr gut, 11 Milliarden Umsatz, ich glaube 6, 7 Millionen davon.
Adjusted EBITDA, was man...
Das ist ein Asset-Heavy-Business.
Da sind natürlich große Abschreibungen.
Aber Spacing ist wahrscheinlich gut profitabel.
Die Rocket-Launches, also Weltraumlogistik, verdient auch Geld, zumindest adjustiert.
Macht, glaube ich, ungefähr 4 Milliarden Umsatz, wenn ich mich richtig erinnere.
Und das ganze KI-Geschäft, wo dann X und XEI drin sind, soll angeblich so 3,2 Milliarden Umsatz machen.
Das ist irgendwie ein bis zwei von...
X, also von ehemaliges Twitter, was aber nicht wächst, wie wir wissen.
Wer sich für Zahlen interessiert, weiß, es gibt Leute, die behaupten das Gegenteil, aber X wächst nicht, würde ich mal sagen, auf Basis der ersehbaren Fakten.
Und XAI, also Grog, hat es irgendwie so ungefähr auf 80, vielleicht 100 Millionen Umsatz geschafft im Monat.
Aber das annualisiert halt dann auch nur...
Eine Milliarde, 1,2 Milliarden.
Das ist verglichen mit Antropic, OpenAI, die bei 25, 30 Milliarden liegen, halt kein ernstzunehmender Player.
Obwohl das Modell jetzt gar nicht so schlecht ist.
Vielleicht kommt auch bald das nächste, was noch besser ist.
Aber der wirtschaftliche Erfolg ist dann komplett ausgeblieben.
Das heißt, XAI wäre meiner Meinung nach nicht weiter finanzierungsfähig gewesen mit relativ schlechten Ergebnissen, relativ hohen Kosten.
Also verbrennen 12 Milliarden im Jahr oder eine Milliarde im Monat quasi an Rechenleistung.
Und deswegen hat, glaube ich, Elon Musk das mit SpaceX.
Er nutzt SpaceX so ein bisschen als Sparschwein und alles, was gerade nicht läuft.
Das hat er vorher auch schon bei SolarCity und Tesla gemacht.
Also immer, wenn es schlecht läuft bei einer Firma, dann muss SpaceX hinhalten.
Und jetzt hat SpaceX quasi XAI gekauft, damit niemand sich eingestehen muss, dass man nicht noch über diese Bewertung...
War nicht SolarCity, war das nicht Tesla?
Ja, ja, aber SpaceX hat auch davor schon Kredite gegeben an SolarCity.
Aber er hat es mit Tesla gerettet.
Das stimmt außerdem, ja.
Long story short.
Also um sein eigenes KI-Geschäft besser aussehen zu lassen, bräuchte SpaceX eigentlich aufgekauftes, schnell wachsendes Revenue-Umsatz.
So habe ich das aufgeschrieben, aber die meisten gehen davon aus, dass man das nicht mehr vom IPO konsolidiert bekäme.
Also du schaffst es nicht, den Merger so schnell quasi in den Büchern zu konsolidieren, dass man es im IPO-Prospekt, dann müsste man das ganze IPO-Prospekt neu machen.
Daran glauben die meisten nicht.
Ansonsten würde es deutlich besser aussehen als vorher.
Man kann die Geschichte aber besser erzählen.
Das auf jeden Fall, wenn man es jetzt gekauft hat und wenn dann auch noch der Jensen Wang sagt, Cursor nutze ich auch sehr gerne, geiles Modell.
Mit den nächsten Quartalszahlen sieht es auf einmal so aus, als würde auch der KI-Bereich wachsen, weil man das durchaus erhebliche Cursor-Revenue hinzugekauft hat.
Das ist, glaube ich, die ganze Story.
Ansonsten sehe ich da keine riesigen Synergien, ehrlich gesagt.
Wie kommst du mit den Modellen jetzt?
immer wieder klar.
Da gibt es jetzt das Neue, erst mal dieses Images 2, das war ja schon so ein, das war so, wow, das war schon ein Modell, wo du dachtest so, huh, das ist schon, und dann gibt es ChatGPT, ich glaube 5, 5 gibt es demnächst und ich so, wow, was ist denn da passiert?
Also wie kommst du danach und für welches der ganzen Modelle würdest du, jetzt hättest du die höchste Zahlungsbereitschaft?
Die höchste Zahlungsbereitschaft?
Wahrscheinlich für die Kombination von ChatGPT und Images.
Bis vor einer Woche hätte ich wahrscheinlich Cloud gesagt.
Aber das Image-Modell, und ich verstehe überhaupt nicht, warum das so relativ, also in meiner Bubble noch ein bisschen, aber wenn man vergleicht, dieses Studio Ghibli-Modell damals oder Nano Banana, das hat ja wahnsinnige Hypes ausgelöst.
Und obwohl meiner Meinung nach Images 2 von OpenAI der viel größere Sprung ist in der Fähigkeit, kriegt das relativ wenig Aufmerksamkeit.
Also allein für das Image-Modell würde ich easy 100 Euro im Monat zahlen.
Das ermöglicht also Infografiken bauen, Ankündigungen bauen, ganze Slides bauen.
Man kann jetzt Sachen, die nicht jeder braucht, aber so Speisekarten, so historische Poster.
Bei LinkedIn hast du es schön gezeigt.
Wer dir bei LinkedIn folgt, der hat das gesehen.
Der kann ein paar Beispiele sehen, ja.
Deine alte Heimat hast du auch nochmal.
Es ist wirklich qualitativ ein kompletter, also Quantensprung meint ja einen kleinen Sprung, aber es ist ein Riesensprung.
Das sieht man auch in den Benchmarks und so.
JetGPT 5.5 ist auch schon sehr gut geworden.
Deswegen ist die Kombi aus beiden, glaube ich, also Hintergrund, ich zahle für alle Modelle.
Ich zahle für Gemini, ich zahle für Cloud.
oder ich sage, ich habe die Pro-Version von JetGPT.
Die kostet jetzt 100, oder?
200 haben sie reduziert, oder?
Genau, genau.
Und auch Grog habe ich als Premium-Nutzer kostenlos.
Ich habe mich nicht kostenlos, da habe ich die Premium-Nutzer sozusagen inklusive.
Das heißt, ich nutze die besten Varianten und ich würde sagen, dass ich fand Gemini zwischendurch mal eine Zeit lang wirklich sehr, sehr gut.
Das ist ganz zurückgeblieben.
Dann Cloud mit 4.7 Sonnet oder Opus dahinter ist für Textaufgaben, würde ich sagen, immer noch das Beste.
Aber ChatGPT ist eben das Images-Modell super stark und das 5.5-Modell kommt auch sehr stark an Enthropic ran.
würde ich sagen, nicht an das neueste Mythos, aber das können wir ja eh alle nicht nutzen, dass dieses Geheime was zu gefährlich ist für uns.
Deswegen würde ich das auch sagen, ist das Außerwertung.
Aber ja, es wird am Ende aber auch ein bisschen Geschmack, also von den Fähigkeiten werden die sich alle sehr stark annähern.
Jetzt mit Ausnahme dieses Image-Modell, was wirklich sehr stark ist.
Von daher bleibt es auch eine Geschmackssache, was einem besser gefällt.
Also wenn jemand sagt, er mag so den sehr ausgeglichenen, abgewogenen Stil von Grog, mit ein paar Ausnahmen natürlich, aber generell würde ich sagen, es ist ein Modell, was sehr gut mit sich selber debattieren kann und versucht beide Aspekte oft darzustellen.
Den kann ich so schön schreiben, der ist witziger.
Also ich finde, der ist, also wenn ich, ich habe auch alle, ich muss auch alle Modelle.
Er hat den Humor von Männern in deinem Alter, das stimmt.
Oder in unserem Alter, fairerweise.
Danke.
Ob das jetzt witziger ist, ist noch eine andere Frage für alle Leute.
Ja, genau.
Er hat genau diesen Humor, da hast du recht.
Und ich finde, wer am schönsten formulieren kann, textlich am schönsten, ist jetzt mittlerweile JGBT.
Das ist wirklich eine Sprache, die ist wirklich sehr gut.
Während der Gemini-Mann, der macht immer so in Stichpunkten, das ist eher so ein Consultant-Deutsch, das will ich nicht haben.
Also A, du kannst das bei JGBT auch einstellen.
Also du kannst sagen, du möchtest faktenbasiertere Sprache, du möchtest lustig.
Also alles, was KrogT gibt oder so, kannst du auch einstellen.
Du kannst sagen, du möchtest zynisch, du möchtest lustig, du möchtest...
Du kannst auch sagen, du möchtest präzise, professionell, faktenbasiert.
Das ist meine Einstellung, weil ich einfach auch Zeit beim Lesen sparen möchte.
Vom kreativen Schreiben finde ich, glaube ich, tatsächlich Claude noch besser.
Ich habe mal ein Experiment gemacht neulich.
Ich würde mich jetzt zunehmen wie der Substack.
Ich würde sagen, das ist so ein bisschen das Twitter für schlaue Leute geworden.
Oder für die schlausten Leute.
Und dafür...
Poste ich ab und zu mal was auf Englisch, weil Substack, glaube ich, auf Englisch einfach besser funktioniert.
Und habe mal eigentlich nur als Grundlage gesagt, schau dir mal, um welchen Deals es geht.
Ach, da ging es um den Cursor-Deal.
Ich habe gesagt, so meine Vermutung ist, das und das, was wir gerade besprochen haben eigentlich auch.
Und schreib mir das mal so im Stil von Matt Levine von Bloomberg auf.
Weil ich dachte, das wäre eigentlich der Grundstil, in dem ich auch auf Englisch schreiben würde, wenn ich es nicht übersetzen lasse.
Und es ist dann aber so gut geworden, dass, glaube ich, jeder erkannt hätte, das ist Matt Levine, der das geschrieben hat.
Also das ist so ein bekannter Kommentator von Bloomberg.
Und ich musste das komplett wegschmeißen, weil es einfach oder sagen, größtenteils neu schreiben, es war immer noch eine gute Basis, aber ich muss größtenteils neu schreiben, weil es zu gut war und zu sehr, wie das Original war.
Also das hättest du nicht unterscheiden können, würde ich sagen.
Aber das ist schon krass.
Wobei ich finde, der ist zu ausschweifend, der Claude Mann.
Der schreibt zu lang.
Der ist zu ausschweifend.
Der denkst du immer so, ach ja, Text kostet ja nichts irgendwie.
Und dann ballert er dich zu mit so vielen Texten.
Also ich stelle es auch bei mir fest, dass so viele Texte viel länger werden, weil früher musstest du ja für jeden Satz, den du dann auch zusätzlich geschrieben hast, hast du ja Zeit gebraucht.
Und jetzt auf einmal ist es ja viel weniger.
Zeitaufwand.
Bei ganz vielen muss man nicht mehr so kompliziert prompten.
Also die Prompts, die man braucht, werden eigentlich einfacher, aber die Länge ist tatsächlich das Thema.
Also verkürzen und sagen, ich will wirklich nur eine A4-Seite, ich will nur drei bis vier Sätze Zusammenfassung.
Und das sind ja auch noch nicht richtig gut.
Das ist der alte Goethe-Spruch.
Ich wollte hier einen kurzen Brief schreiben, aber ich hatte keine Zeit, deswegen habe ich ihn lang geschrieben.
Genauso funktionieren die.
Es ist viel einfacher, dieses stochastische System, wenn man ein bisschen Spielraum hat, das dann wieder zu verkürzen.
Das sind ja auch nicht gut.
Dafür brauchst du eine gewisse Intelligenz.
Deswegen hat dieser Goethe-Spruch auch so viel Inhalt oder so viel Gehalt.
Und das ist dann tatsächlich schwerer.
Also ich mache das zum Beispiel manchmal für meinen Newsletter, wenn ich wenig Zeit habe, dann diese News so.
und ich denke, da gibt es jetzt keinen hochindividuellen Take, sondern es ist wirklich nur News, dann gebe ich das zum Beispiel Claude oder Gemini und sage, fass mir diese News im Stil des Doppelgänger-Newsletters in drei bis vier Sätzen zusammen und jedes Mal macht er daraus eine halbe A4-Seite.
Also er schafft es nicht, dass so drei bis vier kurze Sätze inzwischen und es wird trotzdem locker 100, 200 Worte.
Und wenn es kürzer ist, ist es nicht mehr intelligent.
Also er schafft es nicht.
Aber er kriegt den Stil zum Beispiel sehr gut abgebildet.
Ja, den Stil nützt mir ja nichts.
Aber wenn er schwafelt, was habe ich denn davon?
Aber das ist gut, dass es dir ähnlich geht, ist ja ganz wichtig.
Also würdest du jetzt am meisten Geld für Open Air ausgeben?
Also für Chachibiti?
Also man muss immer...
Wer ist man und wie viel nutzt man das?
Ich beschäftige mich viel mit dem Thema, deswegen macht es total viel Sinn, für alle viel zu zahlen.
Und du zahlst auch die höchste Summe jeweils?
Also bei Gemini habe ich einen Uni-Deal, weil ich an der Uni noch tätig bin, habe ich umsonst gekriegt, das war gut.
Bei Claude habe ich den 18-Euro-Deal, habe ich privat bezahlt, weil wir sind zwar AI-Company, aber so weit geht die Liebe dann doch nicht.
Und bei JGBT haben wir so einen Enterprise-Deal.
Pro Modell für 100.
Bei Gemini habe ich, ich glaube, weil ich so viele Google-Produkte habe, wahrscheinlich auch das größte.
Bin ich mir nicht sicher.
Vielleicht habe ich auch nur die Basisversion.
Obwohl, ich kann dieses relativ teure Thinking anmachen.
Ich weiß aber nicht, in welcher Version das drin ist.
Und bei Cloud bin ich noch in dem 20-Dollar-Tier, aber ich werde wahrscheinlich jetzt bald an die Limits kommen, wo ich...
Das ist nämlich mies.
Die fangen nämlich an, so ein bisschen die Daubenschraube auch anzuziehen.
Am Anfang sagen sie noch, ich gebe dir noch ein bisschen was dazu.
Du wirst dich richtig abhängig machen.
Bist du schon abhängig von KI?
Ja, das ist so eine Mischkalkulation.
Manche Leute benutzen das halt wirklich so viel, dass das mit 20 Dollar, ich meine, das ist 60 Cent am Tag.
Damit kannst du eigentlich nicht abdecken, wenn du wirklich ein intensiver Nutzer bist.
Andererseits würde ich sagen, jeder, der so viel nutzt, dass er an die Limits ran stößt, Dem müsste auch klar sein, dass das jetzt auch 100 Dollar wert ist.
Und nicht 20.
Von daher bin ich süchtig.
Aber ich würde sagen, es ist das erste Jahr, wo ich diese Tools zum Beispiel für die Vorbereitung der Präsentation auch wirklich intensiv nutze.
Ich habe sie vorher als Korrektiv genutzt oder als Inspiration.
Jetzt nutze ich sie intensiv.
Ich lasse sie immer noch die Präsentationen bauen oder meine Podcasts oder Newsletter bauen.
Aber ich mache...
egal was ich mache, immer so ein Doublecheck.
Also ich sage so meine Hypothesen, such mir mal Fakten, mach mal Research, mal mir das mal aus.
Vielleicht findest du auch prägnante Zitate oder Zahlen.
Und am Ende stelle ich mir diese Frage, und was könnte ich vergessen haben?
Oder wo liege ich falsch und was könnte ich vergessen haben?
Weil ich will vor allen Dingen quasi meinen Blindspots ein bisschen damit fixen.
Genau, und dafür ist es super, aber auch für die Erstellung von Folien.
Was nimmst du da?
Da gibt es ja Anthropic.
Im Images 2 nehme ich inzwischen auch.
Wirklich?
Anthropic, Anthropic war ja ein gutes Tool.
Ich wollte neulich zum Beispiel mal erklären, du wolltest ja so ein kleines Video haben.
Ich werde zum Beispiel sagen, es gibt nicht den 1-KI-Markt.
Deswegen ist die Diskussion, die wir auch haben, aus unserer Sicht als Professionelle vielleicht repräsentativ.
Aber es gibt eigentlich drei Märkte.
Oder es gibt neun eigentlich.
Also es gibt Consumer.
Endverbraucher, wie man so hässlich im Deutschen sagt.
Dann gibt es Professionals, das sind wir wahrscheinlich, und Enterprise-B2B-Verträge, also Leute, die sehr skalierbar das nutzen möchten.
Und dann wiederum gibt es bei der Zahlungsbereitschaft Leute, die es for free erwarten.
Leute, die bereit sind, für ein Abo zu zahlen.
Und Leute, die bereit sind, nutzungsbasiert zu zahlen.
Und deswegen hast du eigentlich so neun Segmente in dem Markt.
Und dann habe ich diesem Images-2-Modell, wo ja das Besondere ist, dass das die Image-Generierung mit dem Denken verbindet, habe ich ihm gesagt, baue mir einfach mal diese Matrix, weil ich, wenn ich das in PowerPoint baue, wird das super hässlich.
Ich kann sowas nicht gut.
Also der einzige Keynote-Speaker, der schlecht in PowerPoint ist.
Aber deswegen habe ich gesagt, baue mir mal dieses Schaubild und dann trage ich selber einen, wer da welchen Markt gewinnen könnte in Zukunft.
Und dann hat es diese Matrix gebaut, aber es hat auch schon in jedes dieser Felder einfach sechs Firmenlogos reingemacht, welche Firmen da eigentlich mit welchem Abo aktiv sind.
Also da steht dann irgendwie ChatGPT macht den und den Markt und mit der Pro-Lizenz bist du dann eigentlich bei Professionals, die bereit sind, hohe Subscriptions zu zahlen.
Danach habe ich gar nicht gefragt, aber die Hälfte der Arbeit gemacht.
Geil.
Aber jetzt bist du ja auch Anhänger der These, zumindest warst du letztens in einem Podcast und hast erzählt, KI würde dumm machen.
Ja.
Und ich kann das ja bei mir auch feststellen, weil ich viel, also gerade wenn ich Analyse, Analyse mache ich viel weniger als früher und dann wird einfach in die, ich packe einfach mir eine lange Studie, weiß ich nicht, oder fünf lange Studien und sage, bitte hier einmal zusammenfassen und dann gucke ich nochmal, dann muss ich nochmal nachfragen, da hast du doch das vergessen und gucke nochmal danach und so weiter.
Und ich stelle fest, diese Eigenschaft habe ich jetzt weniger.
Oder was ich mehr machen muss, ich muss den so ein bisschen dirigieren.
Also Dirigent kriege ich besser hin.
Aber was ich halt weniger mache, ist, Schreiben ist nicht mehr so meine Kernkompetenz.
Immer noch ein bisschen, aber das ist mehr Dings.
Und orchestrieren und auch Plausibilität gucken und so weiter.
Aber du hast doch jetzt gesagt, du lässt dir noch Plein-Spots raus.
Das ist ja wieder ein Gegen, es ist ja so eine Mitigation von Dummheit, weil du ja selbst...
Ja, aber auch das sourcet man einfach aus.
Früher hätte man nochmal vielleicht jemanden gegenlesen lassen, du bietest mir immer ganz nett ab, du willst immer nochmal ein Preview von meiner Präsent.
Ich muss nochmal lesen.
Du sagst, der Heuer kommt immer vor, der muss ich nochmal drüber gucken vielleicht, aber das würde mich mehr verwirren, das ist alles anders, deswegen verbiete ich es dir immer.
Aber auch das sourcet man halt an das Modell inzwischen aus und es ist tatsächlich schon relativ gut bewiesen, so in den ersten Studien, dass halt gewisse Gehirn-Area, also einfach gesagt, Dein Gehirn funktioniert genauso wie dein Muskel, die du offensichtlich gerade wieder gestählt hast heute.
Das ist Kreatin.
Die dicken Adern an den Muskeln.
Heute war ich nicht.
So sieht es im Normalzustand aus?
Das ist im Normalzustand.
Das ist einfach Kreatin.
Kreatin und dazu Fetisch.
Das ist alles.
Wahnsinn.
Das Gehirn funktioniert genauso.
Wenn man bestimmte Areale nicht nutzt, dann verkümmern die so ein bisschen.
Das hat man nachgewiesen.
Seit es Google Wikipedia gibt, ist unsere Erinnerungsfähigkeit gehemmt.
Seit es Google Maps gibt, also Leute, die viel Google Maps nutzen, können sich weniger in der echten Welt zurechtfinden ohne Google Maps.
Und das Gleiche ist, wenn man viel JGPT nutzt.
Und das ist interessanterweise schon innerhalb von einer Session.
ich glaube, zwei bis vier Stunden mit GTPT arbeitest, dann sieht man schon, wie das Gehirn komplett runterfährt.
Machst du das regelmäßig, kommst du zu dieser Neuroplastizität, also dass das Gehirn sich verändert durch Nichtnutzung.
Also man kann es trainieren durch Nutzung.
Man kann bis zu einem gewissen Alter noch neue Neuronen bilden.
Aber man kann eben auch Verknüpfungen, die da waren, verlieren.
wenn man es nicht nutzt.
Und die Bereiche werden dann wirklich physisch auch kleiner.
Muss ich jetzt Kreuzwitz-Resseln machen oder was muss ich dagegen tun?
So ein Gehirn-Jogging machen.
Also mal einen Chat-GPT-Freien-Tag in der Woche oder so.
Das geht nicht mehr.
Ich bin davon völlig abhängig.
Also ich könnte es nicht mehr.
Ihr dürft ja auch gar nicht, ihr müsst ja hier alles KI nutzen.
Achso, das ist jetzt noch nicht in die Essentials eingetroffen.
Wir nutzen...
Da gibt es die wichtigen Änderungen.
Essentials.
Nee, das gehört nicht zu hin.
Aber du hast dich ja darüber amüsiert, dass wir jetzt die soziale Marktwirtschaft...
Und wie wäre dich die soziale Marktwirtschaft?
Du musst ja so sehen.
Ich meine, jetzt haben wir ja Amerikaner mit dabei.
Wir haben ja ein regelmäßiges Townhouse.
Und da siehst du ja, was für unterschiedliche Menschen hier arbeiten.
Und wenn du denen erzählen willst, du hast hier so einen rheinischen Kapitalismus, soziale Marktwirtschaft, Marktwirtschaft, dann sagen sie so, hä?
Das kenne ich nicht.
Das ist die Sache.
Und so kamen aus der sozialen Marktwirtschaft, haben wir eine freie Marktwirtschaft.
Aber wir hatten früher soziale und freie Marktwirtschaft.
Ich glaube, so war es früher.
Ich glaube, es ist nur das Soziale rauszukommen.
Und bei, ich glaube, der erste Teil, ich glaube, bei gemeinsames Europa, ich glaube, da war auch...
Man könnte das Prinzip ja auch in anderen Ländern vertreten, dass Marktwirtschaft auch ein bisschen sozial sein muss, aber...
Aber das verstehen ja Leute nicht.
Du musst dir überlegen, wenn du hier anfängst, dann kriegst du ja diese Essentials und dann steht ja drin, was so die Leitplangen sind.
Und dann, wenn du sagst soziale Marktwirtschaft, dann denkst du, hä, what?
Und dann ist das eher Menschen schwer zu vermittelbar.
Deswegen musst du jetzt nicht Angst haben, dass wir hier asoziale Wesen werden.
Aber freie Marktwirtschaft ist sowieso ja auf dem Rückzug.
Insofern ist das gut, wenn wir das jetzt besonders...
Woran machst du das fest?
Die Staatsquote ist bei über 50 Prozent.
Das ist relativ schnell festzumachen.
Da muss man nicht viel denken.
Ist das einfach die Staatsquote?
Aber ist das eine richtige Schlussfolgerung?
Also ist die auf dem Rückzug?
Also wenn du das als sozusagen Symptom nimmst, dann ist aber die Ursache ja, dass wir immer älter werden.
Also über Rentenquote und Gesundheitswesen wird die Staatsquote.
Es wird immer so dargestellt, als wenn der Staat sich jetzt überall einmischt und noch mehr Steuern erhebt.
Die Wahrheit ist natürlich, dass der Haupttreiber dieser Entwicklung ist die Demografie.
Weil Menschen älter werden und weil Menschen länger dann eventuell auch ungesund oder von Krankheit betroffen leben, steigen die Sozialversicherungskosten, weil ältere Menschen tendenziell weniger zur Gesellschaft beitragen.
Und da geht aber die Staatsquote nicht so hoch.
Also in anderen Ländern hast du ja auch, also Frankreich war ja immer schon, obwohl die ja beispielsweise Frankreich ist ein Land, wo du...
Die haben früher angefangen, ja.
Die haben, nee, die werden ja gar nicht...
Das würde aber vielleicht auch noch kommen.
Die haben 63 Millionen Leute und die wachsen sogar, glaube ich, noch im Gegensatz zu uns.
Und da ist die Staatsquote schon immer irgendwie hoch gewesen, weil die immer schon gerne Peter dem einen nehmen, Claude wird genommen und weiß nicht, wird gegeben.
Gibt es bestimmt Studien zu...
Also ich würde schon sagen, das Freie ist schon im Rückzug in Europa.
Würde ich denken.
Das wäre so jetzt mein Gefühl.
Ich habe heute gelesen, in den USA die Hälfte, wer hat das veröffentlicht?
Landing Club, glaube ich.
Die Hälfte Amerikaner fühlen sich food insecure.
Also, ich will nicht sagen, wissen nicht, was sie auf den Tisch bekommen jeden Tag, aber es ist zumindest ein Thema, wie sie sich ausreichen mit Essen zu versorgen.
Gab es auch die Frage, ob das Medieneinkommen in Amerika niedriger ist als in Europa?
Pro-Kopf-Einkommen sind wir wahnsinnig zurückgefallen.
Und dann war ja die Frage, ich habe letztes Mal eine Studie gelesen und dann schieß es, dass wir in Deutschland eigentlich viel geiler sind, weil wir einfach eine gleichere Verteilung haben und das Medianeinkommen in Amerika sogar niedriger wäre in Amerika pro Kopf als in Deutschland.
Das ist halt die Frage, wo du beim nächsten Mal geboren werden möchtest, wenn du, sagen wir, am Glücksrad drehst.
Du weißt nicht, in welcher Schicht du aufwachst.
Das darfst du nicht entscheiden.
Du darfst nur entscheiden, wann du geboren oder wo.
Ich würde mich jederzeit, gern nicht für die DDR nochmal, sondern lieber gern BAD, ich bin schon ein großer Fan von Marktwirtschaft.
Aber welche ist, wenn du nochmal auch die Zeit dir aussuchen kannst?
Geistig, moralisch, Wende, Heidel, Helmut Kohl, 80er?
Also ich glaube im Nachhinein, es ist ganz gut, wenn man seine Kindheit noch ohne Social Media verbringen konnte.
Deswegen finde ich, ich bin, sagen wir, Jahrgang 80 und fühle mich damit auch ganz wohl, ehrlich gesagt.
Ja, wie schon.
Du musstest nicht mal gucken, gibt es noch eine bessere Party.
Du warst auf der Party und warst einfach da.
Das war schon okay, das stimmt.
Genau, ja.
Aber jetzt ist die Frage, KI haben wir jetzt geklärt, macht dumm.
Machst du irgendwas dagegen?
So wie Leute mal sagen, wenn du auf den Bildschirm guckst, musst du mal in die Ferne gucken, alle fünf Minuten, dann wird das irgendwie.
Gibt es sowas auch für eine Session und dann musst du irgendwie Hirnjogging machen?
Ja, also ich versuche, KI hauptsächlich für die Anlieferung von Informationen zu nutzen.
Also nicht für die Interpretation.
Ich lasse KI auch nicht meine Narrative oder meine Ideen schreiben, sondern wo es wirklich super effizient ist.
Wenn man einfach sagt, da war doch mal irgendwie ein Land, dass Bitcoin zum Tender gehört.
Ich weiß, was es ist.
Und du hast es vergessen.
Das wäre super schwer zu googeln gewesen früher.
Also mit den Stichworten geht es vielleicht sogar noch.
Das ist vielleicht gar nicht das beste Beispiel.
Aber es gibt so Sachen, die man so dunkel in Erinnerung hat.
Dann googelt man manchmal 20 Minuten rum, bis man den richtigen Artikel irgendwie bei Bloomberg oder Reuters findet.
Und das hast du heute halt mit einem Prompt gelöst.
Du schilderst wirklich deine nebulösen Änderungen und du kriegst den richtigen Artikel.
Und auch eine Übersicht, wie sind die Staatsquoten überall.
Da macht er dir das auch viel besser, als wo du früher irgendwie...
Ja, und so Sachen vergleichen.
Du findest einen Chart, aber es sieht halt beschissen aus, weil er so von irgendeinem Forschungsinstitut oder Hinterhofzeitung kommt und du sagst, mach mir da mal aus den Linien Bartcharts und mach mal die Flaggen von den Ländern daran.
Das ist halt schon super als Tool.
Ich versuche nicht das eigentliche Denken, das Schlussfolgerung ziehen, das kritische Denken und das Spinnen von Hypothesen, Narrativen auszusourcen.
Also lässt du dir nicht gleichzeitig Thesen machen?
Ne, da kommen natürlich, so wie ich die Abfrage eben geschuldet habe, dass ich am Ende nochmal frage, vorhin habe ich nicht gedacht, da kommen da natürlich auch manchmal so provokante Thesen oder so raus noch.
Und wenn da eine gute ist, übernehme ich auch mal eine, aber das ist nicht das Ziel.
Was passiert mit den Jobs?
Derzeit noch gar nichts.
Also die Studien, das werde ich versuchen auch auf der Uhr mehr zu erzählen.
Die Studien, die es bisher gibt, also sowohl dieses Narrativ, dass die Entry-Level-Jobs, die Junior-Jobs wegfallen, da ohne zu viel vorwegzunehmen.
Aber das Hauptproblem mit der Studie ist ja, dass die Entwicklung neun Monate vor JGPT beginnt und dass sie mit der Leitzinserhöhung in den USA beginnt.
Also das ist ein ganz anderer Ausschlag.
Es gibt eine viel wichtige Studie, die eigentlich beweist, dass in jeder Krise es schon immer scheiße war, wenn du aus der Uni kommst, wenn eine Krise ist.
Das war 2000 so, das war 2008 so, wenn gerade Krise ist und du kommst aus der Uni, dann kriegst du keinen Job.
Das war schon immer so.
Ist es nicht insgesamt so, dass wir ein anderes Machtverhältnis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern haben?
Deine Gefahr ist eine indirekte, nämlich dass dein CEO, vielleicht auch deiner hier, das Aufkommen von KI nutzen kann, um zu begründen, warum er jetzt 10% der Leute, die er eh schon mal loswerden wollte, rauszuschmeißen.
Er kann halt sagen, das machen wir in Zukunft allzu effizienter mit KI.
Da gibt es eine spannende Studie, nämlich dass, wenn du sagst, durch technologischen Erfolg kannst du 10% der Leute entlassen, dann sinkt dein Aktienkurs nur 2% unter dem Markt.
Wenn du sagst, es ist ein Restrukturierungsprogramm, sinkt er 7% unter dem Markt.
Es gibt nämlich im Fernsehen, vielleicht auch bei euch, weiß ich nicht, hört man relativ oft so, dass wenn Leute entlassen werden, dann steigen die Aktienkurse.
Das stimmt zwar kurzfristig, also am nächsten Tag geht es 10% hoch, aber im längeren Vergleich, sagen wir mal nach einem Jahr, ist es oft so, dass Firmen, die Leute entlassen müssen, tendenziell den Markt underperformen, um 2% nämlich.
Und wenn du jetzt sagst, wir machen ein Restrukturierungsprogramm, dann sind es sogar 7%.
Wenn du aber sagst, ich muss Leute entlassen wegen KI, dann verlierst du im Schnitt nur 2%.
Und das ist die eigentliche Gefahr, die zu den vielen Entlassungen gerade führt.
Dass du Ausreden hast.
dass es eine gute Ausrede gibt.
Und das ist teilweise auch, also die Leute, die bei Meta, Microsoft so gehen, gehen müssen.
Zu viel geheiert.
Das ist einerseits zu viel geheiert im Tech-Sektor und andererseits, dass die Finanzierung der Data Center, also um quasi mehr Schulden aufnehmen zu können, um Data Center zu bauen.
Und auch um mehr Cashflow zu haben.
Genau, der operativen Kosten.
Was ich auch zeige auf der OMR, höchstwahrscheinlich.
wenn ich das verständlich gemacht bekomme, ist, dass die großen Tech-Konzerne 91% ihres operativen Cashflows geradeaus geben.
Also von 10 Dollar, die sie verdienen, werden 9 Dollar sofort wieder in Datacenter gesteckt.
Aber der Cashflow steigt doch gerade wieder so ein bisschen.
Ich glaube, sie haben sogar ein bisschen mehr Firepower jetzt wieder.
Ja, genau.
Es muss nicht negativ werden.
Wenn es nächstes Jahr einfach nochmal 20% steigt, die Investition, dann müssen sie sich netto verschulden.
Also sie verlieren netto.
dann quasi Geld haben, negativen Free-Cash-Flow.
Was aber kein Problem ist.
Wie du hier siehst, 100-jährige Google-Anleihen.
Ja, das war so eine kleine Tranche.
Ja, eine kleine Tranche, klar.
Journalisten-Kürche.
Trotzdem waren sie auch 30-Jährige, 50-Jährige.
Es gab es schon und die waren zu Konditionen.
Und selbst Intel hat heute an dem Tag, an dem wir aufnehmen, hier am Dienstag oder Montag...
Also ich würde ja Google-Anleihen kaufen als Staatsanleihen in den USA auf jeden Fall.
Würdest du die machen?
Ja, ich glaube, Google ist ein besserer Schulter als die USA, oder?
Der eine kann Geld drucken.
Das ist schon vorteilhaft.
Er kann Geld drucken.
Aber das Geld, was dann zurückbekommt, ist ja nichts mehr wert.
Das ist ja bei Google genauso.
Das bringt ja nichts.
Du wirst das mit der Google-Anleihe nie unter die zinsmäßig...
Und der amerikanische Staat wird nie sagen, ey, kriegst du nicht mehr.
Also du musst ja dich fragen, ist die Ausfallrate höher beim amerikanischen Staat als bei Google?
Würde ich sagen, nee.
Aber du hast recht, es fühlt sich besser an bei Google als beim amerikanischen Staat, der gerade sehr, sehr, sehr, sehr hoch verschuldet ist.
Da gebe ich dir recht.
Dann haben wir also die Jobs, die gehen erst in zwei Jahren weg oder in drei Jahren oder in vier Jahren?
Nicht falsch verstehen.
Also es ist weder das Maximalszenario, was hier teilweise Antropic sagt, irgendwie 20 Prozent der White-Color-Jobs sind in drei Jahren weg.
Das ist Unfug.
Es gibt natürlich Jobs, die weniger gehiert werden.
Callcenter Agents ist ein gutes Beispiel.
Entwickler vielleicht werden in Zukunft weniger gehiert.
Ganz so sicher ist das aber auch noch nicht.
Datenerfasser, Accounting, sowas könnte ich mir vorstellen, dass das nach und nach ein bisschen nachlässt.
Steuerbuchhalter oder sowas.
Da wird es vielleicht weniger geben, aber das geht alles längst nicht so schnell, wie wir glauben.
Aber was technisch möglich ist, ist eine Sache.
Da kommen wir definitiv innerhalb von ein, zwei Jahren dahin, dass ganze Jobs quasi ersetzbar sind.
Mit KI zumindest größtenteils.
Also das im Sinne von neun von zehn Leuten können theoretisch ersetzt werden von den Fähigkeiten und es muss nur noch einer überwachen.
Aber die Beharrungskräfte von Unternehmen, die unterschätzen wir eigentlich immer, also bis so ein Unternehmen diesen Schritt mal wirklich geht.
Aber können wir uns das leisten, wenn wir die Konkurrenz haben und wenn die anderen das machen?
Als Staat kannst du das immer sagen.
Da bist du halt ineffizient.
Oh ja, die Behörde kriegt es leider nicht hin.
Da bist du ja auch nicht im Wettbewerb.
Da bist du ja quasi Monopolist.
Aber wenn du ein Unternehmen bist, also wenn wir jetzt im Medienbereich wären und du würdest sagen so, die haben Beharrungskräfte, da fühlen die Leute sich persönlich beleidigt, wenn die Karriere besser schreiben soll als sie selbst und leider tut sie es, Klammer auf, Klammer zu.
Also du hast keine Chance.
Betriebsräte sozusagen, das erste, worum man denken kann, das verlangsamt das natürlich.
Aber auch sonst, du musst deine ganze Organisation umbauen.
57-jährige Günther, der hier im Eckbüro sitzt, der wird halt nicht die Arbeit von zehn Journalisten mit KI machen demnächst, sondern was außerdem nämlich wahr ist, ist, dass während der öffentliche Sektor, der Mittelstand, vielleicht auch so MDAX-Konzerne, während die das so über die nächsten zehn Jahre nach und nach adaptieren, wird natürlich parallel wieder eine Startup-Wirtschaft entstehen oder die entsteht schon gerade, die dann gewisse Jobs gar nicht mehr schafft.
sehr viel mit KI arbeitet.
Das kann man auch sehr gut zeigen, dass das durchschnittliche Unicorn braucht immer weniger Mitarbeiter.
Es wird eine Parallelwelt, in der die alte Wirtschaft, so wie auch schon bei der Digitalisierung, sich sehr langsam anpasst über Jahrzehnte.
Gleichzeitig wird es junge Startups geben, die früher schon 100% digital sind und heute werden sie 100% KI first quasi sein und das kann beides wahr sein.
Das andere, was wir nicht vergessen dürfen beim Jobmarkt ist, wir haben ja eine strukturelle Lücke von 500.000 Leuten.
Das heißt, jedes Jahr fehlen uns eine neue halbe Million.
Man kann das gar nicht oft genug betonen.
Das kann man mit einem Zeitverzug von 20 Jahren durch Fortpflanzung lösen.
Das ist ja die AfD-Konzeption davon.
Wir können es versuchen durch Einwanderung, durch Zuwanderung, Intelligente.
Qualifizierte und unqualifizierte, aber arbeitswillige Einwanderung ist die andere Lösung.
Oder es ist vielleicht gar nicht so schlecht, wenn wir eben ein Prozent der Jobs jedes Jahr wegrationalisieren mit KI.
Dann können wir genau diese Lücke nämlich schließen damit.
Und von daher kann KI und Robotik gar nicht zu einer besseren Zeit kommen eigentlich, als jetzt gerade, wo eigentlich alle Länder auf der Welt ein demografisches Problem haben.
Also für uns zumindest, weil wir ja weniger Arbeitskräfte haben und wenn die Leute aus dem Arbeitsplatz rauskommen, wenn der Günther dann in Rente geht, dann macht der Günther ersetzt durch KI.
Trotzdem glaube ich halt nicht, dass du so viel Zeit hast, weil wenn wir jetzt hier als Medienkonzern noch den Günther bis 65 so arbeiten lassen weiter und ihn nicht dazu befähigen, noch auch die KI-Welt zu betreten, dann hast du irgendwelche Journalismus-Startups, die dich komplett platt machen.
Differenzieren eben nicht nur nach jungen und alten Unternehmen, sondern auch nach Sektoren, Industrien.
Und die Medienlandschaft ist natürlich eine, die immer ein bisschen voranläuft.
Deswegen war Axel Springer auch immer so ein schönes Digitalisierungsbeispiel oder Vorbild, weil man das eben im Mediensektor ein bisschen früher durchgemacht hat als der Rest der Industrie.
Und so ähnlich wird es auch wieder bei KI sehen.
Das ist natürlich die Medien, also Netflix, Hollywood, aber auch Zeitungen oder Webseiten.
Apps und so weiter, davon ein bisschen früher betroffen sein werden.
Jetzt haben wir noch die Frage.
Um das abzuschließen, wenn dein Output zu 100% digital ist, bist du natürlich früher davon betroffen als andere.
wenn das auf dem Bildschirm zu lesen ist oder so, wenn das auf dem Bildschirm, alles was auf dem Bildschirm ist, was du nicht anfassen kannst.
Weil das ist was KI, also diese Bullshit-Economy, nenne ich das immer ganz gerne.
Also gerade so auch Beratungs-Finanzdienstleistung, das was eigentlich keinen originären Output schafft, sondern nur bestenfalls den Output anderer Sektoren optimiert.
Das ist natürlich am stärksten davon betroffen.
Und ich glaube, deswegen sind die USA, jetzt schweife ich doch wieder weiter aus, aber die USA auch so stark interessiert an der Reindustrialisierung, weil die USA haben, glaube ich, 70, 80 Prozent aus dem Dienstleistungssektor.
Das heißt, wenn das mit KI, also das Gute ist, sie profitieren selber am stärksten davon, aber die werden sozusagen auch die teuersten Jobs und ein Großteil der Bevölkerung arbeitet im weitesten Sinne im Service-Sektor.
Und die werden natürlich mit am stärksten davon, also nur noch Hongkong und Singapur, also Finanzhauptstädte sind noch stärker davon betroffen.
Aber ansonsten sind die USA quasi ein Land durch den hohen Exposure zu Finanzindustrie, Consulting-Industrie und so weiter.
Aber leider auch nicht so jobmäßig.
Also die haben wohl so einen Manufacturing-Boom.
Gab es letztens mal eine schöne Geschichte im Wall Street Journal.
Aber das ist so ein, wie nannte der Autor das?
Craig Ibb hat es geschrieben, der Stealth.
Manufacturing-Boom, die du an den Arbeitskräften gar nicht siehst, sondern es gibt zwar viele Ansiedlungen und auch viele Reshoring-Geschichten, aber du kannst es noch nicht an den Jobs sehen, weil du es mit weniger Jobs machst.
Aber auf jeden Fall funktioniert das ja wohl.
Deswegen sollten wir auch Industrieland bleiben, oder?
Das wäre schon schöner, oder?
Wir sollten auch Industrieland bleiben.
Nicht nur, aber auch.
Auch wäre schon besser.
UMR nochmal, da bist du ja gut.
Du bist jetzt, haben wir ja geklärt, am Mittwoch 12.10 Uhr auf der HBO mit dem Netflix-T-Shirt.
Ich trage natürlich Weste und Schlips, wie immer.
Wie immer?
Hast du die Kälte, die Kälte?
Bevor die jetzt Angst haben.
Nee, ich hab mir...
Ich verfahrerde noch nicht, was für eine...
Ach komm, kommt welche Klamotten schon mal...
Das weiß ich noch gar nicht.
Weißt du noch gar nicht?
Okay, aber ich finde es immer so, wie du dann so zack, zack, zack, wie das so im Staccato runtergeht.
Wird das auch live übertragen oder muss man vor Ort sein?
Darf gern vor Ort sein.
Ich weiß nicht, ob es noch Tickets gibt.
Gibt es noch.
599 Euro, glaube ich.
Also dafür kriegt man ja viel geboten.
Tom Brady-Unterhaltung, jede Menge Wissen, Ausstellung und so weiter.
Aber du bist mit dem, wie heißt der denn, der Itzehoa-Kollege von JetGPT.
Nick Turley bist du fünf Minuten parallel.
Das finde ich ein sehr schlechtes Timing.
Ja, das weiß man ja wiederum als OMR-Stammgast, dass diese Corporate, also Nick Turley ist, glaube ich, ein ganz unterhaltsamer Gast noch.
Nee, nicht völlig.
Lohnt sich auf jeden Fall anzugucken.
Das würde ich schon sagen.
Also ich habe jetzt meine KI mal sagen lassen, stellen wir mal ein Programm zusammen.
Fand ich schon sehr misslich, dass dein Ding nicht dabei war.
Das dachte ich echt so, meine KI.
Entweder bist du nicht so ein guter Freund, wie ich dachte, oder deine KI kennt dich nicht gut.
Ich kenne die KI nicht.
Ich hatte aber dann so...
Wenn nicht irgendwas Größeres schief geht, wird man es hinterher wieder auf YouTube sehen.
Die vorherigen Vorträge haben inzwischen die vorherigen Vorträge gesehen.
Und ich hoffe, dass der dann wieder dazu beiträgt.
Man hat mir Christian Seewing.
Banking von morgen.
Ich meine, wenn ich mir die App von Christian Seewing anschaue, denke ich Banking von vorgestern.
Und wenn ich das nutze, denke ich auch Banking von...
Das hat er mir empfohlen.
Oder was hat er mir noch empfohlen?
Ich gucke mal hier.
Paul Ronsheimer.
Ronsheimer Live auf der Conference-Bühne.
Finde ich nicht per se schlecht, aber ist ja auch so überpräsent, dass man das auch überall hören kann.
Und Scott Galloway, Predictions 2026, das ist doch die alte Nummer, die kannst du doch mitsingen, oder?
Es werden ja neue kommen.
Was würde er sagen?
Die Chinesen machen Modelldumping, was ja auch richtig ist.
Also er würde sagen, dass China KI zum Zehntel des Preises anbieten wird, Distillieren aus unseren Modellen.
Aber nicht aus unserem, sondern aus dem Amerikaner.
GLP-One-Hammer wird da bestimmt wieder nochmal was zu sagen.
Guck dir die Aktien an, so doll läuft das auch nicht mehr.
Ich könnte mir vorstellen, dass er prediktet, dass eins der Unternehmen, so wie wir gerade schon gesprochen haben, dass Open AI es nicht an die Börse schafft oder so, vielleicht sowas in der Art.
Er wird Dario Amode dafür loben, dass er der einzige, dass er einer der CEOs mit Haltung ist.
Wird dann aber im Nebensatz trotzdem sagen, dass er in zwei Jahren trotzdem genauso wie alle sein wird, wenn er an der Börse ist und ums Geld geht.
Was könnte er noch?
Ich weiß nicht, ob er das sagen würde, aber was gut zu ihm passen würde.
Und was ich sehe, ist, dass die Prediction Markets Robinhood und den Kryptosektor killen werden.
Weil nicht alle, aber einige Kryptoinvestoren und Robinhood-User kommen natürlich mit einem sehr starken Spekulations-, wenn nicht Zockerei-Motiv dahin.
Wenn du überlegst, möchtest du jetzt über Wochen den Kryptokurs verfolgen oder den langsamen Aktienmarkt, der immer nachts schließt, verfolgen?
Oder kannst du rund um die Uhr ständig neue Werten.
Es gibt ja so Perpetuals, auf Coinflips, also Münzwürfe kannst du setzen.
Kannst du aber auch bei Robinhood machen, da brauchst du Robinhood nicht.
Genau, die werden in den Markt gehen, weil die genau wissen, dass sie das sonst disruptiert.
Ich würde sagen, ich habe extra mir ein paar Robinhood gekauft, weil ich glaube, dass das ein riesen Markt wird.
Ich würde das Gegenteil sagen, Robinhood Short, weil der Markt weggenommen wird.
Aber wer weiß.
Ich würde eher sagen, die werden den Markt mit...
Wenn sie es einfacher machen für den Standard-User als Kalschi und Polymarket.
Die haben ja schon mit Kalschi gepflegt.
und haben schon die Wetten bei sich.
Und ich glaube, das wird eher noch ein Zukunftsmarkt bei denen.
Also ich würde die Gegenwerte machen.
Wir können ja mal gucken, wo ist jetzt hier Robin Hood.
Ich gucke mal schnell.
Hood ist das Kürzel.
Das dauert schon zwei, drei Jahre, bis du das rauskristallisiert.
Aber ich glaube, die Prediction Markets wären viel Geld aus dem Anlagemarkt und aus dem Kryptomarkt rausnehmen.
Das hat natürlich mit beiden nichts zu tun.
Also außer mit dem Spekulationsmotiv.
Sieht gerade nicht gut aus.
Ich habe Robin Hood gekauft für 83, dann ging sie hoch bis 590, dann sind sie wieder unten bei 83.
Und die Christian Markets sind letztlich halt wie im Casino.
Je mehr Geld, also wie viel du im Casino verlierst, hängt nur an zwei Sachen, nämlich mit wie viel Einsatz du spielst und wie schnell du spielst.
Also wenn du mit 500-Euro-Scheinen an zwei Roulette-Tischen parallel spielst, dann wirst du es schaffen, irgendwie auch hunderte von Euro pro Stunde zu verlieren.
Wenn du mit 12 Euro an einem Tisch spielst, dann kannst du auch den ganzen Abend spielen und gehst mit minus 80 Euro raus oder so.
Aber es gibt ja keine richtige Bank dazwischen.
Du hast einen 1,5 Prozent.
Ja, aber nur einen ganz kleinen Spread.
Das ist aber schon was anderes.
Ich glaube, die Prediction Markets sind schon was anderes als so Sportwettenonkels, wo du irgendwie...
Naja, also mit 1,5 Prozent bist du sehr nah bei Roulette eigentlich.
Je nachdem, ob es afrikanische oder französische ist.
Wahrscheinlichkeit ist schon höher, als wenn du einen Sportwettenonkel nimmst.
Der ist schon unter klassischer Wettenonkel.
Da bist du schlechter dran.
Alles ist besser als Sportwetten wahrscheinlich.
Übrigens, 90% der Prediction Markets Umsätze sind ja Sportwetten.
Na, aber es fangen jetzt an, wenn du jetzt wieder Wahl...
Muss noch mal sehen, wie stark die Sportwettenindustrie...
Mittterms kommen und ich glaube schon, dass es ein Tool wird, wo Leute sich absichern wollen.
Du wirst ja dann so...
Weiß ich nicht, du willst dich gegen einen demokratischen Sweep irgendwie in den Midterms absichern oder willst darauf setzen und kannst dann einfach diese Instrumente holen.
Es ist ja viel einfacher, als wenn du, ich weiß nicht, als damals Brexit war und du musstest dann irgendwie, dann kaufe ich irgendwie Pfund Short und Long Dress und so kannst du einfach sagen, okay, ich mache diese Wette dazu.
Ich glaube, es ist schon nochmal mehr als nur, du tust so als Prediction Markets nur.
Dass du da als Privatperson dich absichern müsstest gegen irgendwelche Events.
Ich finde das schon spannend.
Ja, Quatsch.
Machst du das?
Nein, aber es ist für mich ein Informationsmedium.
Also wo ich mir schon anschaue, nur weil wahrscheinlich Jan Beckers gesagt hat, dass er Prediction Markets immer in seine Sachen mit einem macht.
Im Moment steht die Wette, dass Elon Musk den OpenAI-Prozess gewinnt bei 42%.
Glaubst du, das ist indikativ für den wirklichen Ausgang?
Was 50-50 ist?
Nee, ich würde vielleicht sagen 30%.
Dann solltest du dagegen wenden.
Dann soll ich dagegen wenden und dann kriege ich, kann ich den Dollar für...
Ja, also natürlich hat das ein Informationsgehalt, wenn Leute mit ihrem Geld da abstimmen.
Aber ob es das wert ist, wirklich Leute glauben zu lassen, dass statt Geld zu verdienen, sie quasi auf die Taten anderer Menschen und Ereignisse, die andere erleben, Geld verdienen.
Ich glaube, es wird rein gesellschaftlich super problematisch.
Mehr schlecht als gut, sagst du.
Ja, es wird ja so eine Spectator-Economy.
machst nicht mehr selbst Dinge, sondern du wettest einfach nur darauf, wie die Welt sich entwickelt.
Merkst aber nicht, dass du dabei immer mehr Geld verlierst.
Wie, du meinst, ich würde mir einfach nur noch die Sachen anschauen, statt...
Ja, es sind ja nicht die Leute, die irgendwie den ganzen Tag arbeiten, die dann abends noch Production Market spielen oder sich dagegen irgendwelche Sachen hedgen.
Oder sich anschauen, einfach auch als Informationsmedium.
Das ist ja wie ein Börsenkurs, ja nichts anderes.
Das ist ein Informationsmedium.
Das ist ein Informationsmedium.
Das ist Glücksspiel, das ist suchtführend.
Nein, das ist nicht Glücksspiel.
Wenn du beispielsweise geguckt hast, die...
Das ist schlimmer als Alkoholismus in der Familie, wenn jemand glücksspielsüchtig ist.
Ja, aber wenn du beispielsweise die Frieden in der Ukraine-Wetten dir angeguckt hast und alle vorher immer gesagt haben, Mensch, jetzt wird der nächste Ding und du sagst immer, dass die Wetten bei, weiß ich nicht, 20, 30 Prozent sind, also viel niedriger als die Wahrnehmung oder die öffentliche Berichterstattung, dann ist es doch was Wunderbares, wenn du da einen Gegenpol hast.
Also ich finde das als Informationsmedium schon spannend.
Aber wenn du sagst, das wird mich in den Untergang bringen.
Robin Hood müssen wir jetzt 83.
Also 83 ist sie jetzt und du würdest sagen, wann ist sie wo irgendwie tiefer?
In drei Jahren unter 50.
In drei Jahren unter 50?
Ja.
Wirklich?
Okay.
Richtig spannend.
Das müssen wir irgendwann mal festhalten und dann...
Allein bei den Prediction Markets die Öffentlichkeit gewinnen werden, also Journalisten, Fernsehen, es leuchtet auf CNN jetzt parallel, das ist kompletter Wahnsinn, aber das heißt...
Journalisten werden das mehr und mehr einbauen als Informationsquelle.
Dadurch bekommt es viel Presse.
Irgendwann werden die Leute, die nur mit Aktien traden, sich wie die Idioten vorkommen, dass sie nicht täglich ihr angebliches Wissen oder Bauchgefühl monetarisieren können.
Nee, das geht mir nicht so.
Das geht mir überhaupt nicht so.
Ich gucke mir das an, denke mir so, finde ich eine spannende Idee.
Gucke mir den Ölpreis an, wie sieht der das?
Gucke mir die Wahrscheinlichkeit an und denke mir so.
Ich finde es eher ein zusätzliches Informationsmedium.
Und weniger.
Mich hat es noch nie gereizt, da 5 Euro einzusetzen.
Ich glaube schon, da wirst du wirklich Absicherungswetten und so weiter haben.
Gut, dann sind wir jetzt hier vom Pfad abgekommen.
Was würdest du noch gucken bei OMR?
Da waren wir ja stehen geblieben.
Was sollte man unbedingt schauen?
Es gibt glaube ich...
Also ich kann noch nicht sagen, ob er gut ist oder nicht, aber ich versuche es mir anzuschauen von Aya Raff über quasi die Bologarchie.
Es gibt so ein Postenmortem von der Twitter-Übernahme, glaube ich, im Anschluss, wo ich den Namen leider vergessen habe, aber die sprechen so ein bisschen, wie das eigentlich ablief, als Ilhamas Twitter gekauft hat.
Ansonsten State of the German Internet natürlich, diese Headline-Präsentation.
Ist aber auch am Mittwoch jetzt.
Habe ich gesehen.
Ja, dieses Mittwoch morgens.
War es nicht früher immer am ersten Tag?
Das war früher immer am ersten Tag.
Das war immer der Start mit Eisenfreund und...
Roland Eisenmann.
Genau.
Und Westermeyer.
Ja, weiß ich nicht, warum das...
Diesmal ist es Scott Galloway, der den Start macht.
Wirst du dir auch den Last Link bei anschauen?
Nee, also nur für mich sprechend, aber ich gehe...
Generell fast nicht zu Vorträgen, wo ein Firmensprecher quasi für seine Firma spricht oder zu Politikern.
Das ist mit wenigen Ausnahmen in der Regel nicht besonders spannend für mich.
Philipp Justus, Agentic, Commerce, Ready for Takeoff, Trends and Visionen für die Zukunft des Handels, Petra, Schana, Wolf und Philipp Justus auch nicht.
Was haben wir noch?
David Sundström, Banking mit Swag, Klarna's Weg zur Lifestyle-Marke.
Auch nicht?
Finde ich auch eher lahm.
Hast du deinen Audience-Flow mal gesehen, was vor dir alles dran ist?
Auf deiner Bühne?
Da gibt es einen Henkel-Mann, Brand irgendwie, wie er Henkel transformiert.
Ich habe mal geguckt, seitdem der Mann da bei Henkel ist, die Aktie 80 Prozentpunkte an der Performance zum DAX.
dann dürfen die da hin sich stellen und sagen, ich habe hier transformiert und jetzt siehst du Persil überall.
Die großen Namen ziehen halt trotzdem.
Es gibt ja Leute, die davon lernen wollen trotzdem.
Du musst ja bloß, weil du hängst natürlich auch ein bisschen am Energiepreis und der Gesamtkonjunktur einer Autowirtschaft.
Enkel baut, glaube ich, so Klebstoff für Autotüren, also wie die Dichtungsgummis in die Türen reinmachst oder die Fenster.
Mutmaße ich jetzt mal, aber hat so eine Adhesive-Sparte auf jeden Fall.
Und da hat mich jemand heute noch angeschrieben, ob ich zur Token-Mate-Party komme.
Was ist denn das?
Das macht Glöckler, mein Co-Host.
Ja, genau.
Motorabend.
Hast du nichts mehr zu tun?
Nee, aber wenn du mit Claude irgendwas zusammengeschustert hast, dann kannst du da in so einem Hackathon teilnehmen quasi.
Genau.
Der hat sich auch beworben.
Hatte auch so ein cooles, war ein Finanztyp von VW.
Hatte sich beworben.
Hatte was mit Claude zusammengeworfen.
Sah auch gut aus.
Hatte wirklich so richtig coole Informationen.
Da sah man...
Welche hohe CDS-Preis Stellantis, also wie hoch die Pleite wahrscheinlich von Stellantis ist, hat er da auf so einem schönen Chart auch mit drauf und ich fand, das war ein cooles.
Ach, wenn man das macht, dann darf man da hingehen oder wie ist das?
Ich kenne die genauen Konditionen nicht, ehrlich gesagt.
Muss man sich mal anschauen, Token Made.
Ist auch ein bisschen spät, glaube ich.
Ist ja Montagabend schon wahrscheinlich zu spät.
Ihr macht keine Party mehr?
Das machen wir auch am Montagabend.
Also ich werde auf der Kassenzone x-Doppelgänger Dachterrassenparty sein, wie immer.
Aber da muss der Klöckle ja nicht dabei.
Der wird natürlich hin und her jetten innerhalb von Hamburg mit seinem E-Scooter oder lassen Fahrrad.
Versuchen auf allen Hochzeiten zu tanzen.
Gibt es noch andere gute Partys, die man haben muss?
Ich...
Also ich selber nehme an gar nicht so viele Partys teil, weil ich natürlich, wenn ich Mittwochmittag noch sprechen muss und mich gut vorbereitet sein will, dann bleibt das Feiern so ein bisschen auf der Strecke.
Aber ich gehe natürlich kurz zu dem OMR 100 Dinner vorbei.
Ach stimmt, das ist aber nur für geladene Gäste.
Das ist nur für geladene Gäste.
Und am Mittwochabend gibt es immer so eine nette Abschlussveranstaltung bei Park Lane.
Corporate Investment Banking Service, wo so ganz viele Gründer aus meiner Vergangenheit auch da sind.
Da freut man sich immer, wenn alles vorbei ist, zum Bierchen zu treffen.
Okay, jetzt haben wir OMR.
Das ist aber jedes Jahr eigentlich mein Standardprogramm, wenn nicht irgendwas dazwischen kommt.
Ab und dann treibt man auch jemanden, setzt sich nochmal an die Bar im Vierjahresseiten oder so.
Genau, die Feier am Montag, die eignet dann Dienstag.
Nee, das ist nicht, auch Montag ist ja nicht auch um R100.
Nee, das ist am Dienstag.
Ach, das ist Dienstag?
Und dann Mittwoch Parkley.
So, jetzt haben wir auch die Partys noch geklärt.
Gut, weil Kollege Sommerfeld und ich wollen nämlich diesmal hinfahren, aber wir werden ja keine Partys eingeladen.
Gibt es da noch einen Trick?
Also die Doppelgänger-Party können natürlich kommen, wenn ihr eine weibliche, also entweder muss der Nando sich eine Perücke aufsetzen.
Wie?
Wenn jetzt mein Partner ist?
Da gibt es eine eiskalte Frauenquote.
Wie?
Wir dürfen nicht als...
Wenn ihr euch als eingetragene Lebensgemeinschaft outet, dann dürft ihr natürlich trotzdem Einlass erfahren.
Aber sonst ist da nichts?
Kannst du ja mal anrufen.
Vielleicht winke ich dich durch.
Ich glaube, wir kommen erst im Dienstag.
Ich weiß es gar nicht.
Sprecht noch Begleitung an.
Oder musst du dir einen Shoutout machen, wer mit dir auf die Doppelgängerparty kommen möchte.
Stimmt.
Dann können sie die Party umsonst.
Das ist auch okay.
Gibt es ein Stück Pizza?
Ein Bierchen gibt es sicherlich auch.
Wo ist das?
Meistens kann man rausfinden bei Kassenzone-Party auf so einer Dachterrasse.
Ich kenne mich in Hamburg nicht so aus.
Auf so einer großen Allee, wo es ein Kino gibt.
Okay, gut.
Du wirst doch die Adresse, wirst du doch rechtzeitig mitgeteilt.
Das ist okay.
Gut, dann muss ich noch selbst Werbung machen.
Du gehst ja auch regelmäßig in Podcasts, oder?
Ja.
Wie viele hast du eigentlich gemacht?
Das würde mich mal interessieren.
Insgesamt, wie viele Podcasts hast du im vergangenen Jahr gemacht?
Achso, im vergangenen Jahr.
Wenn du mal alles in den letzten 52 Wochen...
Mit meinen eigenen?
Nee, nicht mit deinen eigenen.
Eigentlich nicht.
Nur in...
Bestimmt nur 10, 12, oder?
So wenig?
Vielleicht unterschätze ich auch ein bisschen.
Weil ich sehe ja regelmäßig irgendwie, sehe ich irgendwie so Snippets, wo du bei irgendwelchen Podcasts bist.
Ja, vielleicht waren es 20.
Aber mehr als zwei im Monat mache ich es, glaube ich, nicht.
Aber vielleicht unterschätze ich es auch.
Jetzt muss ich mich auch...
Ich war nämlich auch in so einem Podcast bei der Telekom.
Wer ist CEO deines Lebens?
Also wunderbarer Podcast, kann ich nur sagen.
Da musst du über das Leben nachdenken.
Und ich habe über das Leben nachgedacht.
Und das ist das Schöne an diesem Podcast gewesen, dass man mal über sein Leben reflektiert.
Weil ich dachte, wenn man hingeht, dann denkst du vorher nochmal nach, was erzählst du da?
Machst du das auch?
Nein.
Du gehst einfach hin und bist Ad-Hoc-Mann, oder?
Nee, ich freue mich schon, wenn ich weiß, worauf ich mich vorbereiten kann.
Dann denke ich auf der Bahnfahrt dahin.
Siehst du, denkst du selber bei Twitter nach?
Genau, habe ich auch gemacht.
Und dann habe ich überlegt, was wird zu deinen Lebens...
Philosophie, was ist so deine Lebensphilosophie, die du hast?
Ich habe festgestellt, weil ich im Osten groß geworden bin, habe ich dann einfach gesagt, wir mussten mit Knappheiten, wir haben beengt zu Hause gewohnt, mit Oma noch und überhaupt, weil es keine Wohnung gab.
Und dann habe ich Improvisation als Lebensphilosophie, als mein Ding.
Ich musste halt immer mit Sachen klarkommen und man konnte nie klagen.
Da hat man gedacht, okay, das ist so, komm damit klar und mach was draus.
Das war so die Kindheit.
Und dann habe ich...
Irgendwann normal, weil ich keine Jugendwahl gemacht habe, durfte ich ein Abitur machen.
Und deswegen habe ich dann normale Lehre gemacht, Facharbeiter für Datenverarbeitung.
Und da war ich echt schon fertig mit dem Leben.
Ich hätte einfach normal arbeiten können.
Beim VfB, VEB, Robotron.
Nee, VEB.
Robotron sind wir da.
Nee, Rechnung.
Nee, ich durfte auch nicht in allen.
Ich durfte nicht in allen, weil das Problem war, wenn du hin...
Haben Sie Westverwandtschaft, wurde gefragt.
Und dann habe ich gesagt, ja, habe ich.
Wir haben Onkel, Tante, irgendwas.
Und dann sagen sie, na, wenn Sie ja anfangen wollen, dann müssten Sie Ihre Westverwandtschaft, müssten Sie jetzt kündigen.
Umbringen.
Also, da würde ich dann vom Job hier absehen.
Und dann habe ich irgendwann einen gefunden, auch irgendwo, auch einen Ausbildungsberuf und so weiter.
Und dann war ich fertig und dann 1989 bin ich dann, sind wir das erste Mal in den Westen gefahren.
Also ich war das erste Mal im Westen, habe ich jemanden besucht und war in so einem Hortenkaufhaus, stand vor so einem Riesenregal und es gab 20 Haarshampoos und ich war völlig überrascht.
Ich dachte so, hä, wozu brauche ich denn zwei?
Ich habe doch eins, reicht doch.
Aber egal.
Und dann waren wir zu Weihnachten bei meinem Onkel, meiner Tante in Bonn und dann hat meine Tante diese eine Frage gestellt, das werde ich nie vergessen.
Ich sagte so, weißt du Holger, jetzt hast du ja kein Abitur gemacht und hast irgendwie zwar einen Lehrberuf, Aber soll das alles schon im Leben gewesen sein?
Und dann die Frage habe ich mir gesagt, und dann war ich gerade in Bonn und in Bonn gibt es schöne Frauen und es gab die schöne Laura.
Und dann sagte ich so, nee, jetzt hier in Bonn und wie könnte man ja hier sein?
Und dann haben wir die Idee gehabt, dass ich vielleicht Abitur im Westen machen könnte.
Und in Bonn, wie wäre das denn?
Und so ist die Idee gekommen, dass ich dann nach Bonn gegangen bin und Abitur gemacht habe.
Und das war sehr schön.
was ich da festgestellt habe, als ich über mein Leben nachdachte, wie sind Sachen gekommen, dass man so durch komische Zufälle Menschen, die einem was fragen oder meine Mama war eine sehr kritische, die hat mir ein kritisches Denken beigebracht und hat alle Sachen hinterfragt und deswegen bin ich bis heute jemand, der irgendwelchen Menschen, die sich für sehr wichtig befinden, da lache ich immer drüber.
Also ich kann so mit Menschen, die ganz, ich nenne mal das Wort, was mir fehlt, also Leute, die Also wenn es Chefs sind oder sonst wie, da denke ich mal so, mir doch egal, ich kann mich auch darüber lustig machen.
Also so eine Sache.
Oder als ich eben dann da in Bonn gelebt habe und dann mein Abitur gemacht habe und dann irgendwie nochmal studiert habe und so weiter.
Und das ist so ein Leben gehabt, was irgendwie durch Zufälle geprägt war, wo Zufälle gemacht werden.
Das andere war halt, dass man auch Menschen, wenn die einem kommen und mal Fragen stellen, dass man dann auch irgendwie sich überlegt.
ja, hat eigentlich recht oder hat sie recht und dann auch sein Leben mal einen Wandel nimmt.
Und so ist meine Lebensweise wie halt Improvisation und Zufälle und auch Glück, viel Glück.
Also, weil ich mich hier beworben habe, bei Axel Springer war es so, ich brauche irgendwie, ich habe lange studiert, irgendwie, weiß ich nicht, wie viel Semester.
Und irgendwann fragt mein Vater, wie lange willst du noch studieren?
Und ich sage zu meinem Vater so, ich wusste, er wollte es nicht mehr bezahlen.
Ich sage so, ja, du musst auch nicht mehr bezahlen.
Ich dachte so, Brinkmanship-Strategie.
Und er sagte, okay, dann zahle ich nicht mehr.
Und ich so, hm.
Jetzt habe ich ein kleines Einnahmenproblem.
Dann habe ich mich halt irgendwie hier beworben, weil ich dachte, doch, Journalismus schreiben, das geht schon halbwegs.
Und dann habe ich mich beworben und dann war gerade zu dem Zeitpunkt in der Wirtschaftsrelektion von der Welt der Typ, der immer die Bewerbung auf den Stapel gepackt hat und nie anguckt hat.
Der war gerade im Urlaub und ein Stellvertreter war da und der hatte ich gesehen.
Und dann hat er mich angerufen, beziehungsweise der Finanzen-Typ aus der Welt hat mich angerufen und gesagt, ach, willst du nicht mal vorbeikommen?
Und so Zufälle und Es ist halt Glück, Zufälle und Improvisationen.
Das ist so mein Lebensding, aus dem ich versucht habe, irgendwas zu machen.
Und das war so meins.
Was würdest du deins nehmen?
Ich habe, glaube ich, nicht so eine Lebensphilosophie.
Aber ich erkenne mich in vielen von denen wieder.
Und ich würde es so runterbrechen.
Also ich glaube, Glück ist tatsächlich wichtig.
Und was ich gar nicht mag, ist, wenn Leute 100% ihres Erfolges auf ihr eigenes Schaffen zurückführen.
Weil es ist einfach Unfug.
Niemand.
Also es gibt natürlich ganz viele fleißige Menschen und sogenannte Leistungsträger und das ist alles richtig, aber keiner von denen hat das allein geschafft.
Also würdest du die auf eine einsame Insel alleine setzen, ohne Staat, ohne Mitbürger, dann würden die alle nicht Einkommensmillionäre auf dieser Insel werden, durch ihr eigenes Schaffen.
Das heißt, einerseits Glück gehört dazu und das andere, das ist sozusagen deine Westtante.
Davon gab es in meinem Leben auch ganz viele.
Scott Galloway nennt das immer Agency is in the hands of others.
Aber auf Deutsch übersetzt würde man sagen, dass viel von dem, was die am Ende zugeschrieben wird, eigentlich auch mit anderen zu tun hat.
Und für mich sprechend kann ich sagen, dass immer Leute in mir mehr gesehen haben, als ich selber mir zugetraut habe.
Also von irgendwie dem ersten Chef, der mich eingestellt hat oder vielleicht auch Lehrern vorher schon.
meinen Podcast-Host, die OMR-Bühne, da habe ich mich ja nicht drauf gedrängelt, sondern Philipp Westermann hat gesagt, ich glaube, du könntest das auch ganz gut.
Und dann durfte ich das machen und dann konnte ich das komischerweise.
Weil ich dann natürlich versuche, das so gut wie möglich zu machen.
Also den Ehrgeiz habe ich schon und ich glaube schon an Leistung.
Aber Fakt ist, du brauchst immer jemanden, der dir das erstmal zutraut.
Es gibt natürlich ganz andere Menschen, die super selbstbewusst sind und sich tendenziell erstmal mehr zutrauen, als sie vielleicht auch zu leisten.
Aber ich bin definitiv der andere Typ und umso wichtiger ist, dass andere Menschen an dich glauben und dich so ein bisschen auch hinter dir nicht nur schieben, sondern schubsen, dich ins kalte Wascher schieben.
Und das ist für einen Großteil meiner Karriere verantwortlich, dass Leute an mich geglaubt haben, als ich selber nicht habe.
Und ich glaube, die meisten erfolgreichen Menschen, ich glaube, viele würden das gar nicht verneinen und alle anderen sollten vielleicht mal genauer reflektieren, weil ich kann mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die irgendwie das 100% selbst...
Deswegen mag ich auch diesen Gründermythos nicht, wenn man irgendwelche Gründer da irgendwie zu Übermenschen quasi hochstilisiert, weil am Ende stehen da immer ganz viele Praktikanten, Mitarbeiter, Junior-Mitarbeiter, die irgendwie ihre Jugend da auch gebrannt haben für die Firma dahinter, Leute, die an sie geglaubt haben.
Und deswegen glaube ich, würde ich das so ein bisschen als meine Maxime, dass man anderen Menschen vertrauen soll, die verstehen oft besser als man selbst.
Was man kann, was man nicht kann, was man tun sollte.
Was war so der Moment von Greifswald auf die große Bühne?
Ja, dieser eine Moment waren 20 Jahre harte Arbeit.
Also wenn Leute erfahren, was man mit einem Auftritt auch verdienen kann oder so, dann klingt es natürlich...
Wahnsinn, ne?
Das ist halt 20 Jahre Schritt für Schritt Optimierung.
Jedes Jahr ein bisschen besser werden oder sich was Neues aneignen oder zutrauen.
Erstmal musstest du ja trotzdem erstmal...
aus diesem Greifswald rauskommen.
Wende war jetzt bei dir nicht so...
Das habe ich erstmal so lange wie möglich vermieden.
Ich habe in meiner Heimatstadt studiert, habe nicht ein Praktikum im Ausland gemacht, habe überhaupt kein Praktikum gemacht, außer ein Pflichtpraktikum oder so.
Also ich habe es vermieden irgendwo.
Aber da muss ja irgendwas passiert sein.
Was war dann so der Ding, wo du da rausgekommen bist?
Die wirtschaftliche Not, dass man in Mecklenburg-Vorpommern keinen Job als BWLer finden kann.
Es sei denn, man möchte den Rest seines Lebens in Stadtwerken verbringen.
Darauf hatte ich wiederum keine Lust.
Deswegen musste ich nach Berlin oder Hamburg und ist dann Berlin geworden.
Also weil ich auch nicht so weit weg wollte aus privaten Gründen.
Und dann...
Da kommt der kleine Philipp dahin irgendwo und sagt so, wie läuft das denn da?
Was sehr vorteilhaft war, dass ich bin halt zu Ideale gekommen, gehört heute zum Einzelspringer-Konzern.
Und das war eine Preissuchmaschine, die Suchmaschinenoptimierung sehr erfolgreich betrieben hat.
Und ich habe das versucht dann schnell zu verstehen und zu lernen.
Und damals habe ich das so beschrieben, also nach einiger Zeit habe ich das so als einfachsten Weg, Intelligenz in Geld zu verwandeln beschrieben.
Also wenn du die Fähigkeit hattest, einigermaßen nachzuvollziehen, wie Google funktioniert, konntest du halt jede Webseite zumindest in die Top Ten bei Google für irgendein Thema bringen.
bei manchen Themen.
Wenn du dann außerdem noch gut darin warst, Themen zu recherchieren, die andere vielleicht übersehen, dann konntest du auch Spitzenpositionen einnehmen und viel Geld damit verdienen.
Und das hat mir damals so die erste Reputation, so ein bisschen als sehr begabter SEO, glaube ich, gegeben.
Und der Rest hat sich darauf aufgebaut, dass ich dann eben generalistischer Marketing geworden bin, ins Produkt gegangen bin, irgendwann strategischer gearbeitet habe, also gar nicht mehr auf die einzelnen Disziplinen, sondern das gesamte Unternehmen geschaut habe.
Aber immer musst du ja auch weggegangen sein und gesagt haben, hey, ich mache mich selbstständig oder ich mache dir alles.
Das war keine Entscheidung von mir, die hat jemand anders für mich getroffen.
Nicht im positiven Sinne.
Okay, also du hast einen Chef, der Kacke war und hast gesagt so oder irgendwas auch immer.
Auch was Privates eher.
Okay, gut.
Ist ja witzig.
Ist das so, da bist du dann draus geworden.
Also nichts von meinen Karriere-Moves, würde ich sagen, war geplant.
Also kein Business-Plan.
Ich habe niemals einen Plan.
Also es gibt, glaube ich, Leute, die sind total gut damit beraten, einen Plan zu haben und Dinge zu visualisieren auch.
Aber ich habe einfach nur, wenn andere, wenn sich eine Möglichkeit geboten hat oder andere mir was angeboten haben oder zugetraut haben, habe ich immer lange überlegt, aber meistens nicht Nein gesagt.
Das ist auch schon eine Eigenschaft.
Das ist ja schon gut.
Ich habe auch zu ganz vielen Sachen Nein gesagt, die ich unmoradisch finde.
Man hätte wahrscheinlich mehr und einfacher Geld verdienen können.
Ich will nicht sagen, was ich zu einem Jahr gesagt habe.
Man muss schon noch abwägen.
Ich glaube, man wird nicht glücklich, wenn man zu früh im Leben irgendwie...
schlechtem Geld hinterherläuft oder so.
Das kann einem sehr lange hinterherhängen.
Das ist vielleicht auch noch was, worauf ich sehr stolz bin, dass ich das nicht gemacht habe.
Also wenn jemand versucht, irgendwie in meinem Keller Leichen zu finden, wird der viel zu tun haben, glaube ich.
Du kannst sogar in die Politik...
Du kannst in die Politik...
Stimmt, das tust du so.
Und auch nicht unbedingt nur Freunde hast.
Ich möchte nicht in die Politik gehen, aber ich würde sagen, ich hätte noch...
Da würde keiner was finden.
Ach, was heißt keiner was finden?
Das kommt drauf an, was man am Ende Menschen anlastet.
Aber es gibt nichts, wofür ich mich...
Moral ist schlecht.
Was nicht heißt, dass ich nie Fehler gemacht habe oder so.
Aber du wirst nicht jemanden finden, der sagt, ich habe ihn über den Tisch gezogen oder betrogen oder übervorteilt oder so, glaube ich.
Was doch schön ist.
Schönes Schlusswort.
Und wie gesagt, du bist der CEO deines Lebens, da war ich jetzt und habe dann meine Geschichte erzählt.
Die wollten eigentlich dann gar nicht meine Lebensgeschichte hören.
Ich hatte mich vorbereitet, hatte meine Lebensgeschichte immer schon zurechtgelegt, sondern die wollten nur dann hören, wie man investiert, wie man finanziell frei wird.
Aber finanzielle Freiheit ist ja auch was, das ist mir dann auch nochmal klar geworden, als ich da vorgefahren bin, wenn du finanziell nicht, Geld ist ja kein Selbstzweck, sondern sollte ja immer irgendwas sein.
Nur wenn du es finanziell nicht, Freiheit nicht hast, dann bist du immer von irgendjemandem abhängig.
Und nichts würde ich im Leben mehr hassen als das.
Und das sollte jeder auch irgendwie.
Du bist vom Staat abhängig, von Mitmenschen abhängig, vom Partner abhängig, vom Job abhängig.
Und deswegen finde ich finanzielle Freiheit auch was, was du Leuten in irgendeiner Form beibringen solltest, damit sie das eben nicht sind.
Und damit jemand nicht mit jemandem zusammen sein muss, bleiben muss, weil er geldlich abhängig ist.
Und deswegen fand ich das dann, oder?
Habe ich dann den Gefühlen?
Nö.
Nein.
Natürlich ist das was, was ganz viel Glück bedienen kann.
Also nicht das Haben von Geld, aber finanzielle Freiheit macht nachweislich.
Ist es nicht Freiheitsbildung?
Ich sehe Geld auch nur als Mittel.
Also ich würde 100% unterschreiben.
Für mich ist Geld vor allen Dingen Mittel zur Freiheit.
Die Wahrheit ist aber, ob du glaubst, dass 100% der Gesellschaft finanziell frei sein können.
Also ob es ein System gibt, was ermöglicht.
Nein, natürlich nicht.
Das gibt es nicht.
Es gibt immer Leute, die irgendwie nicht...
in das Perzentil schaffen, was für die finanzielle Freiheit möglich ist.
Das heißt immer, dass andere es nicht schaffen.
Das ist kein Nullsummen-Spiel.
Das sind nur dumme Leute.
Deswegen sage ich nicht, dass das so interpretiert wird.
Also nicht für jeden, der reich wird, muss jemand arm sein.
Das glaube ich nicht.
Aber was nicht geht, ist, dass 100 Prozent einer Gesellschaft finanziell frei sind.
Nein, natürlich nicht.
Deswegen brauchst du ja auch ein soziales Netz.
Andere müssen wirtschaftlich abhängig sein, damit du reich sein kannst.
Das funktioniert leider.
Ist das so?
Müssen andere arm sein?
In welchem Land funktioniert es?
Sag es mir.
Was?
Die USA hat das größte Pro-Kopf-Einkommen und dafür ist die Hälfte der Bevölkerung nicht finanziell frei, sondern massiv abhängig.
Ich überlege gerade.
Was heißt finanziell abhängig?
Was heißt denn massiv abhängig?
Die finanzielle Freiheit ist tatsächlich in den nordischen Staaten mit Sicherheit am höchsten, obwohl sie extrem hohe Staatsquoten haben.
Aber würdest du die Leute fragen, fühlen sie sich relativ finanziell frei.
Wahrscheinlich.
Auch wenn Gesundheitssystembildung alimentiert werden, wenn man so möchte.
Aber das schafft am Ende Freiheit.
Du wirst vielleicht nicht so reich oder gibst 60% deines Einkommens ab, aber die Freiheit bekommst du teilweise trotzdem.
Vielleicht nicht die libertäre Freiheit, von wegen jeder fühlt sich jetzt nur noch sich selbst verantwortlich.
Aber die finanzielle Freiheit, dass du am nächsten Tag freie Entscheidungen treffen kannst, ist vielleicht trotzdem...
Und du hast, was da besser läuft, ist halt Bildung.
Also die haben halt viel besseres Bildungssystem.
Das ist ja eine Grundvoraussetzung, damit du überhaupt...
Also wenn du eine hohe Staatsquote und schlechte Bildung hast, das ist das Schlechteste, was du haben kannst.
Wenn du eine hohe Staatsquote, wenn du dafür guten Service hast und dafür gute Infrastruktur, dann würde ich sagen...
Das würde ich jetzt auch nicht wählen.
Aber ich würde trotzdem sagen, dann ist das noch nachvollziehbar.
Was wir hier veranstalten, ist eine immer höhere Staatsquote.
Aber jetzt werden wir weder älter, noch werden wir irgendwie gesünder, noch läuft es irgendwie strukturell besser.
Wäre so meine Verbotung.
Jetzt sagst du wieder, es ist narrativ.
Nein, sagst du nicht.
Wir müssen beide machen, glaube ich.
Also wir können darüber reden, aber vielleicht beheben wir uns das für die nächste Folge auf.
Das wäre jetzt ein Thema für eine halbe Stunde.
Das wäre bestimmt ein Thema für eine halbe Stunde.
Wir müssen noch Bullen und Bären machen.
Wir haben jetzt schon Themen gehabt.
Wir hatten KI, wir hatten Lebensthemen.
Und ich glaube, ein Thema kümmern wir trotzdem nach.
Was sagst du trotzdem?
State of the Nation.
Also wir haben ja diese Woche die Crunch-Woche.
Wir haben ja die erste große Reform.
Würdest du sagen, das geht jetzt auf den richtigen Weg?
Oder würdest du sagen, was ist so deine...
Muss man mal die Leute fragen, die...
unsere Wirtschaftssachverständigen März und Reiche gewählt haben und wie die jetzt zufrieden sind nach einem Jahr mit den Leuten, die die Wirtschaft gut verstehen, ob die das jetzt deutlich besser machen als die anderen vorher.
Was ist dein Gefühl?
Ich habe das Gefühl nicht so, ehrlich gesagt.
Ich glaube auch nicht daran, dass sie besonders wirtschaftlich sachverständlich sind.
Im Gegenteil, ich würde sagen, es gab seit zwölf, was war der letzte Wirtschaftsminister, der gut war?
Brüderle?
War der FDP?
Es war irgendein Gelber zwischendurch mal.
Ja, wie auch immer.
Also ich glaube auch nicht, dass das die Aufgabe von einem Politiker ist, dass er aus der Wirtschaft kommen muss.
Wir sehen ja in den USA, wohin das dann führt, wenn du so ein Kabinett hast.
Dann hast du nur massive Korruption mit Latnik und Trump und allen.
Ne, ich würde mir wünschen, also ich habe...
Mit der Wahl von Merz gesagt, dass es vielleicht total richtig ist, auch mal wieder jemand Konservatives zu wählen und zu schauen, ob das besser funktioniert.
Ich hätte mich gefreut, wenn es besser funktioniert hat und hätte ihn auch gerne gelobt, aber ich kann das nicht sehen, leider.
Es liegt natürlich auch so ein bisschen daran, dass die SPD für ihren relativ niedrigen Stimmanteil relativ viel Macht in der Koalition hat und dass man gefühlt immer noch nicht so ein bisschen wieder in so Ampelmuster zurückfällt, dass man sich nichts gönnt.
öffentlich oder hintenrum dann wieder sagt, dass man sehr unzufrieden ist mit dem, was sich der Koalitionspartner wünscht.
Es nicht gelingt irgendwie, was als gute gemeinsame Politik, also als einen guten Kompromiss zu verkaufen, sondern als schlechte Minimallösung eigentlich immer alles verkauft wird, was man macht.
Mal sehen, ob das jetzt anders wird.
Ich würde es mir natürlich wünschen.
Mir ist natürlich wichtiger, dass Deutschland gut geht, als dass ich den Kanzler scheitern sehe jetzt, weil ich ihn selber nicht für den Besten halte.
Ich würde gerne zugeben, dass er ein besserer Kanzler ist, wenn es Grund dazu gäbe, weil am Ende möchte ich natürlich im Land leben, was gesund ist.
Und die Reformen, die jetzt irgendwie angekündigt sind?
GKV-Reformen, Sprengenreformen, Steuerreformen?
Also das Altersvorsorge-Depot ist sicherlich totaler.
Ich will es nicht sagen 100% rund, aber es ist ein riesiger Fortschritt.
Die Gebührenlogik scheint jetzt relativ sinnvoll anzukommen am Ende, wenn wir da unter 1% landen.
Ich weiß gar nicht, legt Staat und Arbeitgeber was dazu jetzt doch?
Staat liegt dazu.
Achso, genau.
Arbeitgeber nicht.
Das wäre ein BAV.
Nee, das wäre betriebliche Altersvorsorge.
Es gibt ja die private, staatlich geförderte.
Und dann gibt es ja noch BAV, die könnte auch noch reformiert werden.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Nee, aber das ist ein Riesenfortschritt.
Gar keine Frage.
Und egal, wer das macht, von wem das kommt.
Auch das ist dagegen noch.
Opposition gibt von Grün und von Rot, finde ich ganz furchtbar.
Also es ist einfach so eine mangelnde Bildung.
Da sind wir beim Thema.
Und ganz egal, welcher Partei ich mich jetzt oder tendenziell, also es gibt keine Partei.
Also an der Börse ist das Geld fürs Alter schon gut.
Ja, also die Leute hier von Spekulationen reden.
Am Wochenende war Ulrike Herrmann, wie er die gesagt hat, wenn der Rentner eintritt, ist die Aktienkurse gerade runter.
Das ist natürlich alles unfuglich.
Man weiß, das kann man alles besser lösen.
Hat sie wirklich gesagt, damit kann man noch hausieren gehen?
Wirklich?
Ich finde nicht alles, was ich sage, falsch.
Aber das ist natürlich kompletter Unverwürdig.
Ich hatte jetzt, ohne es irgendwie selber gesucht zu haben, in den letzten Wochen auch ab und an mal mit Politikern gesprochen.
Ja.
Und was ich denen schon sage, ist, dass die eine Sache, die gar nicht geht, ist, wie man gegen die kapitalgedeckte Altersversorgung teilweise noch argumentiert.
Das ist einfach Unwissen.
Und wenn man Angst vor Risiken hat, dann muss man halt lernen, wie man sich gegen die Risiken versichert.
Das ist ein guter Versicherungsfall.
Wenn du lange anlegst, reicht es schon.
Also von daher, das ist sicherlich was Gutes.
zu verantworten hat.
Das ist gut, mal schauen, wie die Versicherungswirtschaft und der Strukturvertrieb auch das noch ein bisschen kaputt machen, aber tendenziell sieht es aus wie ein großer Schritt vorwärts und das freut mich natürlich.
Das ist wahr.
Jetzt ist natürlich immer noch die Aufgabe, den Leuten zu erklären, warum das nicht nur steuerlich sinnvoll ist, sondern auch ohne, also nicht nur durch die Subventionen und Förderung sinnvoll ist, sondern auch so.
eigentlich die richtige Altersvorsorge ist.
Zumindest wenn man das Ding nimmt ohne Garantien.
Du kannst immer noch Garantieprodukte und 80% Garantie und 100% Garantie immer noch wollen.
Mit den Anreizen ist das ja noch nicht fertig.
Du musst die Leute immer noch dazu bringen, dass du hast das Pferd jetzt zur Tränke gebracht, aber die Leute müssen saufen und das ist immer noch ein Riesen.
Egal wie vorteilhaft das Instrument jetzt wird, was es ganz sicher ist, dann müssen wir hoffen, dass ausreichend Leute ins Fernsehen eingeladen werden, die auch nochmal erklärt, dass wirklich jeder das machen muss.
Auch wenn er sich da mal eine Tankfüllung von abspart im Monat.
Altersvorsorge, Geld gehört nicht an die Börse.
Die Leute sollten nicht mehr so häufig vorkommen.
Okay, gut.
Aber es gibt noch andere.
Und Steuerreform?
Was glaubst du?
Hast du eine Idee?
Ich habe so einzelne Ideen.
Ich habe mich in der Vergangenheit relativ stark für eine Erbschaftsteuer.
Nicht für eine Erbschaftsteuer, sondern für eine faire Gestaltung.
Also man kann die Erbschaftsteuer auch gerne abschaffen.
Ich bin nur dagegen, dass...
Es ist vollkommen unmöglich, dass die allerreichsten Menschen davon verschont bleiben im Schnitt.
Ich verstehe auch nicht, wie man dafür argumentieren kann.
Alles, was vorgebracht wird, ist eigentlich auch unfund und relativ schnell zu widerlegen.
Die Betriebsvermögen kann man trotzdem schonen.
Es ist auch nicht so, dass Leute, die geerbt haben, dann am nächsten Tag 20 Maschinen dafür kaufen gehen oder mehr investieren oder so.
können wir jetzt nicht komplett durchdiskutieren, aber die Erbschaftsteuer fairer zu gestalten, das Doppelbesteuerung ist auch alles Unfug, das Argument.
Es geht auch nicht wirklich an die Substanz, glaube ich.
Und die Frage ist, wo man es sonst herholen will.
Also was ich nicht möchte, dass das Einkommen mehr besteuert wird, weil das glaube ich wirklich die...
Warum nicht einfach Mehrheitssteuer hoch?
Ja, weil du den Konsum besteuerst.
Ja und du hast da 7% reduzierten Satz, damit hast du die Menschen, die...
Mieten hast du überhaupt keine Mehrwertsteuer drauf.
Es ist ja keine regressive Steuer per se, eine Mehrwertsteuererhöhung.
Ein bisschen, weil Leute mehr konsumieren, trifft ein bisschen mehr.
Aber es ist ja eigentlich durch diesen halbierten Satz oder sogar mehr als halbierten Satz, kannst du sagen, okay, dann nehmen wir halt die 7 noch auf 6 runter und nehmen aber die 19 auf 22.
Also ich würde erstmal dafür ja sowieso plädieren, dass die Leute erstmal mehr sparen, bevor man wieder nur die Steuernummer zieht oder wieder mehr Schulden macht.
Wenn man denn ein Steuersystem umbaut, würde ich da sagen, Arbeit befreien von Steuern.
Arbeit befreien sind wir, glaube ich, beide.
Und dafür Konsum, oder weniger Lohnsteuer haben.
Genau, und dafür Konsum erhöhen eher.
Also wenn man jetzt was umschichten wollte, ich würde sowieso kein höheres Steueraufkommen jetzt hier für sagen.
Wenn wir ein gutes Altersvorsorgedepot bekommen, wo man dann steuerfrei eventuell auch entnehmen kann, bist du in einer gewissen Höhe?
Nee, leider nicht.
Fände ich aber gut zum Beispiel.
Nee, aber das ist ja so.
Du musst halt, wenn du einzahlst, ist es aus deinem Brutto.
Also musst du halt überhaupt keine Steuern zahlen.
Du kriegst sogar noch was zurück, günstiger Prüfung und so weiter, wenn du einzahlst.
Und dafür ist, wenn du auszahlst, komplett.
Nicht nur der Gewinn, sondern du musst halt komplett auf...
Das ist meiner Meinung nach das falsche System.
Du solltest...
Du hast eine niedrige Steuerquote im Alter.
Bis zu einer gewissen Obergrenze solltest du die Entnahme kostenlos machen.
Also, dass du sagst, wenn du jetzt 20 Millionen anhäufst und immer inflationsbereinigt ist, ist klar, aber wenn du jetzt 20 Millionen anhäufst, dann solltest du vielleicht 2 Millionen davon steuerfrei entnehmen können.
Das ist deine echte Altersversorgung und darüber solltest du meiner Meinung nach eine höhere Kapitalertragssteuer zahlen.
Also Kapital höher besteuern und Einkommen.
Und dann darf man aber gern für die Altersvorsorge einen sehr hohen Freibetrag, ein, zwei Millionen oder was dann in 20 Jahren das Äquivalent davon ist.
Das fände ich das bessere Konzept.
Es ist anders.
Es ist halt so, dass du während des aktiven Berufslebens aus dem Brutto nimmst, weil du da ja tendenziell eine höhere Steuerquote hast.
Das ist der Vorteil, dass du halt dann steuerfrei, also aus dem Brutto das nimmst.
Und am Ende musst du aber den kompletten Betrag machen.
Das, was in der Börse erwirtschaftet worden ist, das fließt dann natürlich komplett in dein Einkommen rein, was komplett versteuert wird.
Das ist natürlich misslich, aber ich glaube, das ist halt so die Logik von staatlich gefördert.
Sonst kannst du einen ETF-Sparplan machen, da hast du es ja anders.
Da müssen ja nur die Kurszuwechsel dann versteuert werden.
Aber das ist halt der Unterschied.
40, 50 Jahre gesehen ist das halt wirklich viel, was du an Capital Gains zusammenkommst.
Und warum lässt du die Leute, was wirklich Altersvorsorge ist, nicht kostenlos entnehmen oder sagen steuerfrei entnehmen?
Fände ich ehrlich gesagt besser.
Gut, das wird es wahrscheinlich nicht.
Also so weit sind wir noch nicht in Deutschland.
Gut, jetzt kommt Bulle und Bär, oder?
Hast du noch einen Bullen oder einen Bären?
Mein Bulle wäre, glaube ich, tatsächlich Entropic.
Also die krasse Umsatzentwicklung, die sie in den letzten Monaten gezeigt haben, wie sie quasi OpenAI durch so ein relativ spätes exponentielles Wachstum zu überholen scheinen.
das kann sich immer noch jeden Monat ändern, ist auch klar, aber die kurzfristige Performance, obwohl man im Streit mit dem, also nicht nur obwohl, sondern vielleicht auch wegen des Streits mit dem Pentagon, dass man da Rückgrat gezeigt hat, Trump entgegengetreten ist, trotzdem aber wächst, weil das Produkt zu der Zeit das Bessere war, dass das Pentagon zurückrudern muss und sagen, wollen euch bestrafen, aber wir wollen auch euer Produkt nutzen, ehrlich gesagt.
Also dass sie eigentlich wieder Trump dazu bekommen, dass er so wieder Chicken-Out machen muss, weil die Wahrheit ist, das Pentagon kann gerade nicht ohne Claude.
Ob das jetzt mit neueren Modellen von OpenAI dann wieder anders ist, muss man nochmal sehen, aber eigentlich haben die, so wie der Iran auch so ein bisschen, den Bluff gecallt bei Trump und sind damit gut gefahren.
Die Bewertung ist inzwischen, wenn man so auf Sekundärmärkte schaut oder auch die Breach-Markets, eigentlich eher Richtung eine Billion, also auch über.
Ich habe neulich im Podcast gesagt, ich würde eher Entropic mit 50% Agio, also Aufgeld kaufen, als Entropic mit 40% Discount.
Also da war OpenAI bei 800, das heißt, es wäre beides so bei 500 gewesen.
Das wäre logischerweise schlau gewesen, weil...
Antropic wahrscheinlich eher eine Million wert ist.
Gerade wenn man auch so 30 Mal Umsatz ansetzen würde, dass das schnell wächst, hat das natürlich ein hohes Umsatzmultipel.
Und auch die Geschwindigkeit, mit der man neue Features entwickelt, ist super beeindruckend.
Das war auf jeden Fall eine der größten Überraschungen im letzten Jahr.
Also ich erinnere mich, vor ein, zwei Jahren oder anderthalb Jahren habe ich mit meinem Podcast-Partner diskutiert, ob ich auf 150 Milliarden dann noch einkaufen würde.
Und ich habe damals gesagt, ich kaufe doch hier nicht die zweitbeste Firma für 150 Milliarden.
Das ist so teuer und dann nicht mal Marktführer so ungefähr.
Und das ist aus heutiger Sicht natürlich richtig dumm gewesen, das nicht zu tun, weil das hätte man schnell versechsfacht, das Geld innerhalb von zwölf.
Weiß man halt vorher nicht.
Deswegen ist es eine große Überraschung.
Aber jetzt ist es schon so weit, dass die nicht mehr komplett scheitern können.
Oder würdest du das auch noch nicht sagen?
Kann man nicht sagen, es gibt irgendwann so einen Tipping Point, wenn man den überschritten hat.
dann gibt es kein...
Also es sieht so aus, es beschreitet Entropic gerade so eine Art, ich bin jetzt kein Fan von so exponentiellen Kurven und so oder übertreibt auch nicht, aber das könnte tatsächlich so ein Eintritt in so exponentielles Wachstum sein, gar nicht mal auf der Umsatzseite, aber dadurch, dass man sich auf den Softwaremarkt konzentriert hat und die Software inzwischen quasi massiv dabei hilft, Software zu bauen, also dass man selber Software, also KI-Software einsetzt, um noch bessere KI zu bauen.
kommt es eventuell zu so einer Art Selbstbeschleunigungseffekt.
Und wenn man an den Scheitepunkten natürlich einmal eintritt als erster, dann wird es unheimlich schwer.
Wie groß sind das dann?
Das ist dann so wie AGI, wenn man im AGI ist und sich selbst verbessern kann, dann kommt der, der jetzt weiterkommt, hat auch nicht mehr so viel Chance.
Ist das bei Software jetzt so?
Ich glaube, was wir lernen werden über die nächsten Jahre, ist, dass diese Märkte alle Demand-Constraint sind.
Also egal, wie gut die Software wird oder die KI wird, es hängt trotzdem davon ab, ob es genug Leute gibt, die das überhaupt nutzen wollen.
Das sehen wir jetzt ja schon ein bisschen.
Ist das wirklich so?
Ist das nicht irgendwie Energie-Constraint?
Das ultimative Beispiel ist Filmindustrie.
Jeder wird in einem Jahr, oder Gaming könnte es auch sein, in einem Jahr kann jeder eigene Filme oder Games theoretisch, wenn ihm die Ressourcen zur Verfügung stehen, bauen.
Das ist ganz nett.
Jeder kann sein eigenes Computerspiel bauen.
Abends setzt du dich, statt fünf Minuten auf Netflix zu gucken, was du alles nicht schauen willst, sagst du einfach, was du gucken willst und dann wird der Film generiert für dich.
ein bis zwei Jahre möglich sein, nehme ich an.
Das Problem ist, es kommen halt nicht mehr Leute auf die Couch dadurch.
Also unsere Aufmerksamkeit bleibt die gleiche.
Egal wie viele Filme du generierst, es wird niemand mehr Filme gucken oder nicht deutlich mehr.
Sondern Social Media wird weiter Aufmerksamkeit klauen, andere Programme oder was auch immer.
Du meinst atomisiert alles?
So ein bisschen gilt das Gleiche.
glaube ich, auch so ein bisschen für die anderen Bereiche, in denen KI große Fortschritte macht.
Selbst wenn KI ganz viel kann, gibt es zwangsläufig nichts.
Am Ende, egal wie viel digitalen Kram wir entwickeln und wie viel KI für uns optimiert und aufschreibt und generiert, die echte Wirtschaft wächst dadurch ja nicht.
hässlichen Wahrheiten ist, dass unser Wirtschaftswachstum hauptsächlich von der Förderung von Ressourcen in der Vergangenheit abgehängt hat.
Also wenn du quasi, wenn du real Wirtschaftswachstum anschaust, dann ist das zumindest bis in die späten 80er eigentlich, hat das nur mit Öl zu tun gehabt.
Du meinst nur, weil wir Öl aus dem Boden geholt haben?
Und den ganzen Financial Sector und Consulting und was du da drauf packst, das ist ja keine echte, also dadurch entsteht irgendwie Geld, was durch Gelddrucken entstanden wird, wird dadurch noch mehr und das weiß ich, aber der reale Output, wird dadurch ja nicht wirklich größer.
Die Frage ist, wann schaffst du es mit KI, real einen Output wirklich zu generieren?
Das kommt irgendwann dann mit Robotik.
Das kommt, wenn du es mit KI schaffst, Ressourcenverbrauch zu mindern.
Also schaffst du vielleicht nicht mehr zu produzieren, aber es ist günstiger zu produzieren.
Also du sagst den Flugzeugen, wie sie besser fliegen, um Sprit zu sparen, mal als Beispiel.
Dann hast du so ein bisschen realen Output.
Aber ansonsten ist das natürlich viel auch einfach virtuelle Hirngespinste, die du mit KI bauen kannst.
Da hast du ja wieder Bullshit-Kram.
Du hast das Bullshit abgelöst.
Am Ende geht es darum, wie viel Nachfrage du nach diesen, also wie viel Kreative hast du, wie viele Leute hast du, die Financial Services brauchen, wie viele Leute hast du, die Consulting brauchen.
Du wirst ja nicht, weil es billiger ist, wirst du ja nicht statt 20 Consulting-Projekte 100 Consulting-Projekte in der Firma laufen haben.
Vielleicht überlässt du irgendwann die Firma der KI, klar, das geht auch.
Aber wenn der Roboter so billig ist, dann ist er doch...
Dann kann er mein Geschäftspieler ausräumen.
Und woher bekommst du das Geld, damit alle Leute dann die Waren abnehmen können?
Also sagen wir, ihr schafft es hier mit zwei Journalisten demnächst zehnmal so viel Content zu produzieren, wie der ganze Verlag heute.
Wer liest das alles?
Wer konsumiert das alles?
Ich hatte keine Zeit für.
Also es seien die Arbeitslosen, die jetzt nicht mehr arbeiten müssen.
Also musst du die alimentieren.
Deswegen wollen ja alle ein Universal Basic Income haben.
Damit da auch Geld fließen kann.
Das zahlt wieder der Staat und die Steuerbezahler.
Das ist für die Leute, die dafür argumentieren, immer gut, weil die selber nicht groß beitragen oder zumindest relativ zu ihrem Einkommen nicht stark beitragen.
Deswegen ist es kein großes Wunder, dass die Silicon Valley Milliardäre alle Fan von Universal Basic Income sind jetzt, weil sie sich an den Steuern kaum beteiligen und gleichzeitig aber die Wirtschaft angetrieben werden würde, wenn jeder seinen...
sein quasi staatliches Aliment bekommt.
Das ist ja ein dystopisches Bild.
Das ist ja wirklich furchtbar.
Und wer wird dann das Rennen am Ende machen?
Was ist dann der USP?
Also wenn jetzt alle Podcast machen können.
Es wird erstmal alles viel langsamer gehen, als wir glauben.
Das ist schon mal gut.
Aber wie ist es dann, wenn jeder Podcast machen kann, wenn jeder Nachrichten machen kann, wenn jeder seinen eigenen Agenten hat, der jetzt für ihn die Nachrichtenlage zusammenfasst und sonst wie?
Wer ist dann am Ende der Gewinner?
Die Leute, die die Technologie zur Verfügung stellen.
Die Rechencenter-Betreiber.
Die Modelle werden auch relativ ungesinanziert sein.
Ist tot am Ende.
Dann würdest du ja fast sagen, nur es muss ja einer, muss ja mal die Grund, also die KI kann ja nur die Nachrichten zusammenfassen oder nur die Nachrichten haben, die einer irgendwann mal erstellt hat.
Also es muss jemand vor Ort sein, beobachten.
Kannst du mit Drohnen machen auch.
Also Paul Ronsheimer muss halt nicht mehr in den Schützengraben selber.
Kannst du auch die Springer-Drohne hinchecken.
Wirklich?
Braucht nicht so viel Security um sich rum.
Spesenquittung ist niedriger.
Du würdest die Drohne vorbeischicken und dann würde die direkt die Geschichte machen.
Ja, ich weiß jetzt nicht, ob die Soldaten sich interviewen lassen wollen von der Drohne.
Da hättest du schon ein Problem.
Aber Interview kannst du ja auch, sagen wir, fernmündlich machen.
Ich glaube, da wirst du schon, im Schützenkram kriegst du nicht so einen Teamscore.
Ich glaube, das ist nicht das Richtige.
Ich glaube, das gibt es schon noch.
Es wird auf jeden Fall noch die Also die Orakel, die die echte Welt quasi beschreiben, also ganz ursprüngliches Reporting, das wird es länger geben als schreibende Journalismus auf jeden Fall, klar.
Irgendjemand muss ja die Lage erkunden.
Also dein Bulle der Woche ist Anthropic, dann mache ich meinen Bullen der Woche, mein Bulle der Woche ist ETFs.
Da hatte ich ja einen Gründer hatten wir hier.
Chris Pöllen.
Chris Pöllen, genau.
Kennst du den?
Bist du investiert?
Ne, wir haben lange so geredet.
Ich fand die Idee auch gut und ihn sympathisch.
Es ist wahnsinnig sympathisch, oder?
Ja, ja.
Rheinische Frohnatur.
Ja, genau.
Rheinische Frohnatur.
Da hast du ja auch so einen Softspot für.
Genau.
Aber warum wolltest du nicht investieren?
Ich würde ja jetzt...
Ich habe gar nicht gesagt, dass du nicht investieren wolltest, aber manchmal kommt es einfach nicht dazu.
Trotzdem.
Ich hätte es ja sofort gemacht.
In ihn als Typen hätte ich sofort investiert.
Ja.
Produktmarkt finde ich prinzipiell auch sinnvoll.
Aber damals ging es glaube ich auch noch um ein ganz anderes Produkt als das, was heute geworden ist.
Er wollte ja erst ETFs für Privatpersonen machen.
Das hat nicht funktioniert, hat er gesagt.
Und das ist natürlich klar, da brauchst du viel zu viel, also das kostet ja viel zu viel, also für den eigenen, für den privaten Lohn nicht.
Aber was er jetzt gemacht hat und was man jetzt auch sieht überall, dass eben all die aktiven Fondsgesellschaften sich disruptiert sehen und sagen so, wenn ich jetzt nicht selbst dahin gehe, wo die Nachfrage ist, nämlich bei ETFs, dann werde ich hier bald nicht mehr sein.
Und deswegen ist es halt so ein wahnsinnig, würde ich sagen, der ETF-Markt zündet eine ganz neue Stufe und es gibt immer mehr ETFs und immer mehr, was natürlich der Nachteil ist, man wieder hingucken muss und deswegen braucht es uns ja auch wieder.
Es braucht noch jemanden, der hier sortiert und der priorisiert.
Also insofern ist schon noch was Journalistisches da.
Und was sind so die Sachen, die man sieht?
Wir haben in Deutschland mittlerweile fast 300 aktiv gemanagte ETFs, also Aktien-ETFs plus dann noch ein paar Renten-ETFs.
Da kommt es ja so auf 400, 500 und das wächst täglich immer mehr.
Also es ist ein sehr unübersichtlicher Markt.
Und man muss halt unterscheiden, wenn man jetzt Aktien-ETFs anschaut, da gibt es so ein paar Sachen so enhanced.
Da geht JP Morgan, das ist der größte Anbieter, die gehen einfach hin, haben so ein Research und sagen, okay, der MSCI World hat x Prozent Amerika und davon x Prozent Sektor X.
Und dann gucken sie in dem Sektor rein und sagen, in dem Sektor sind zehn Unternehmen drin.
Und dann gucken sie in ihrem Research und sagen, oh, von den zehn Unternehmen finden wir fünf halt geil.
Und dann werden die fünf höher gewichtet und die anderen fünf halt raus.
Das ist ein Enhanced.
mal funktioniert es, mal funktioniert es nicht langfristig.
Also Diversifikation mit Stockpicking und Research verbunden.
Aber eigentlich ist es so ein Index-Schmuser.
Also du machst jetzt nicht, dass du sagst, boah, da ist die Aktie, ist es oder das, sondern du machst einfach so 25 Basispunkte im Jahr rausholen.
100 Basispunkte rausholen und dafür 60.
60 bekommen.
60 bekommen, genau.
Das ist genau 40 Outperformance.
Das ist genau das Konzept.
Aber machen die ganz erfolgreich.
Also sie kriegen richtig viele Volumen drin.
Dann gibt es das gleiche Modell noch mit Quant ETR.
Also gibt es auch noch von Fidelity, die machen das auch mit Research.
Dann so Quant-Modelle, wo man guckt, wo gibt es Korrelationen.
Und dann versuchen die auch noch ein paar Basispunkte rauszuholen.
Und dann gibt es echte.
aktiv gemanagte ETFs.
Und da hat er ja den von Frank Thielen.
Und da müssen wir jetzt mal einmal wenigstens mal reingucken, den ETF.
Und da hat auch Frank Thielen mir gleich eine WhatsApp geschrieben, so meinen ETF mit Pip Klöckner zu besprechen.
Ist keine gute Idee.
Warum?
Weiß ich nicht.
Keine Ahnung.
Ich dachte vielleicht, weil du da negativ gesagt hast.
Aber ich finde, der ist gar nicht so schlecht gelaufen.
Der ist ganz, also wenn man mal mit anderen KI-Indizes vergleicht, ist der ganz gut.
Wir können ja mal gucken, was es da gibt.
Und du sagst, was der größte ist, der größte Wert ist Samsung.
Mit 5,2.
Hast du einen Take-Two?
Ich weiß nicht, wie oft die das neu gewichten.
Das ist wahrscheinlich durch die jüngste Kursentwicklung passiert.
Ich glaube, sie haben alle mit 3% gestartet, wenn ich mich nicht irre.
Also die haben teilweise, jedes muss mindestens...
Hast du das gelesen eigentlich, dass bei Samsung jetzt die Mitarbeiter streiken?
Und 15% des Operating Profits?
Das hätte Ulrike Hermann gefallen auf jeden Fall.
Ja, das habe ich auch gesehen.
400.000 Bonus.
Das ist echt die Übergewinnsteuer.
Gewerkschaft für Übergewinnsteuer.
Hab ich auch gesehen, völlig lustige Meldung.
Also, mich wundert nicht, dass es gut gelaufen ist, wenn die Semi-Betreiber, also der beste Index übrigens, kennst du den Sox, den Semi-Kontakt, der wäre natürlich Bombe gelaufen in den letzten Jahren.
Das stimmt.
Aber der Chip-Sektor ist ja zum Beispiel hochzyklisch und auch KI wird wahrscheinlich ein Megazyklus sein.
Aber das könnte natürlich in drei, vier Jahren natürlich dann auch wieder sehr stark zurückschlagen, wenn man sich die Kurse anschaut.
Das ist ja ungewichtet dann.
Das ist ja jetzt einfach nur...
Deswegen frage ich euch, ich weiß nicht.
Er hat Samsung, er hat ASML, dann kommt Alphabet.
Dann Taiwan Semiconductor, dann Micron, das sind so die Klassiker.
Also Chip, hast du recht?
Ich glaube, es ist alles nicht überraschend.
Apple, Amazon, ich sage einfach, wenn du irgendwas hast, dann sagst du Stopp.
Amazon, Nvidia, Broadcom, AMD, Tesla, Cisco, Palantir, Meta, Applied Materials, Alibaba, Larm Research, Tencent, Microsoft, IBM, SAP, Intel, KLA, SanDisk, Salesforce, Oracle, Lumentum.
Amphenol, Arista, Schneider Electric, Qualcomm, Eaton Corp, Palo Alto Networks.
ServiceNow, Kioxia Holding, Advantest, CrowdStrike, Equinix, Vertif, Western Digital, Xiaomi, Marvel, Seagate, Teradyne, Cadence, Synopsys, Cloudflare, Fortnite, Digital Radio, Cushion of the Year.
Wir können noch ein paar mehr nehmen.
Der kleinste ist CyberArk.
Es gibt noch ein paar mehr dazwischen.
Ich würde sagen, du bist mit der Schrotflinte auf KI geschossen.
Wenn KI gut läuft, wird das gut funktionieren auch.
bemerkenswert vielleicht nur, dass ein paar chinesische Unternehmen dabei sind, dessen muss man sich bewusst sein.
Mit Alibaba, Tencent, ich glaube Xiaomi oder so auch.
SenseTime ist auch drin.
Lenovo ist drin, SenseTime ist drin, das gucken wir nochmal.
Genau, aber das muss man nicht stören.
Ich würde jetzt nicht sagen, im Vergleich zu dem 10xDNA-Fonds, da waren ja Firmen dabei, wo ich jetzt sagen würde, zumindest für mich hat es so gewirkt, als War vielleicht doch absehbar, dass zumindest sehr spekulative Wetten waren und so ähnlich hat sich der Fonds ja auch entwickelt, trotz Patentier und so.
Von daher, ich kann jetzt nicht sagen, warum das besonders schlecht ist, aber auch das kann man für 40 Basispunkte haben und muss man nicht 76, 76?
Nee, 69.
Ja, genau.
Ich weiß nicht, wie groß die Research-Arbeit ist, die man dafür braucht.
um irgendwie 30 Positionen a 3% draufzubauen.
Nee, er hat mehr Positionen, waren noch 80.
Achso, dann gab es vielleicht verschiedene Größen.
Die größte hatte 3%.
Die größten durften 3%, damit du halt ein gleichgewichtiges Universum hast.
Aber ja, es sind alles im weitesten Sinne KI-Titel.
Wenn KI läuft, wird das auch laufen.
Ob das dann die NS-Sec 100 schlägt.
Können wir mal schauen.
Du könntest deinen Bären machen und ich gucke schon mal, ob der Index den Nester 100 geschlagen hat.
Ich würde sagen, er hat ihn geschlagen, weil du hast ja relativ viel Halbleiter drin.
Ich würde sagen, ja.
Was wäre dein Gefühl, wenn du die Titel gehört hast?
Ja, tendenziell ja, weil er hat ja von allem was gelaufen ist, was dabei hat.
Tendenziell auch relativ kopflastig, müsste besser gelaufen sein.
Allein, weil die Konsumtitel nicht drin sind und so.
TEQ, Artificial Intelligence Index, den gibt es ja schon seit Ende November.
Jetzt machen wir einfach mal Komp und dann schauen wir mal schnell nach und dann sehen wir, der hat gemacht seit, nee, den gibt es sogar schon, den TEQ gibt es seit 2021 sogar schon.
Und seitdem hat er gemacht im Jahr 25% annualisiert.
Komm, das ist mal nicht schlecht.
Seit 2021?
Seit 2021 gibt es den Index, der ist zurückgerechnet, wie er das gemacht hat.
Ja, genau.
Aber das ist ja nicht indikativ.
Also da mein Backtesting zu machen und dann zu sagen, ich erwarte...
Also jetzt gucken wir den nächsten 100 und wir müssen sagen, der nächste 100 hat nur 16 gemacht auf Euro-Basis.
Das ist ja nicht fair.
Du kannst dir die Titel so wählen und gewichten, dass du historisch outperformst.
Das kannst du ja mit Backtesting so festlegen.
Gut, dann machen wir einfach seit...
Er hat es im Januar aufgelegt.
Dann machen wir seit Januar.
Wir nehmen den ETF, seitdem er da ist.
Der ist ja aufgelegt worden im Januar, so TEQ.
Weil ansonsten kann ich mir einfach die Gewinner ins Depot legen, dann gewinne ich beim Backtest immer.
Ich unterstelle gar nicht, dass es passiert ist, aber deswegen ist jetzt...
Okay, also das ist aber immerhin, dann schauen wir mal TEQ.
So in der Vermarktung wurde es aber so ein bisschen angespielt, deswegen würde ich volle Sichtweise so ein bisschen sagen.
Sie nehmen den ETF-Witz, seitdem er draußen ist, und sagen, ich habe einen 5-Euro-Sparplan da drin, kann ich ja sagen, weil ich immer wissen will, put ja man...
Im Jahr, oder?
Nee, im Monat.
Ich mache im Monat.
Das ist viel Geld für mich, für einen Redakteur, der hier immer von KI betrot ist.
Also deine Netto-Neuanlage verdoppelt.
Genau, so ist es.
Also schauen wir mal, wir nehmen den EQQ als Konkurrenz.
Das ist der Invest-Korenaistik 100.
Und dann machen wir, zack.
Und dann müssen wir sagen, Glückwunsch, Frank.
Nämlich, der EQQ hat nur gemacht 19% annualisiert.
Und der Frank 58.
Also man ist annualisiert und wenn man einfach guckt, seit Auflage hat der ETF 13,2 und der Nasdaq 104,8.
Komm.
Und wenn man sehen, was passiert, sollte die KI-Blase mal platzen.
Ja, aber jetzt kann man doch mal Glückwunsch sagen, finde ich schon.
Gut, dann nicht.
Dann kommen wir zu deinem Bär der Woche.
Aber ich wollte es auch noch.
Damit Geld zu verdienen, wird aber trotzdem nochmal schwer.
Er hat sieben Millionen schon drin.
Ja, und jetzt rechne mal.
0,69.
Wie viel darf er davon behalten?
Er muss ja auch mit Naro teilen so ein bisschen, ne?
Nee, er muss mit Hauk und Aufwärtser teilen.
Ach so.
Und Naro kriegt auch nochmal was ab.
Also Naro kriegt, würde ich sagen, eine Mindestsumme.
Das hat mir das der Chris erzählt.
Und sonst würde ich sagen, 0,1 Prozentpunkte kriegt er ab.
Und ich würde sagen, Hauk und Aufwärtser kriegt nochmal.
Ein Basispunkt nur?
0,1 ist doch, wenn du 0,69 hast, wenn du 0,1 kriegst für den Assets, ist doch eine Menge.
Meinst du nicht?
Würde ich machen.
Du hast ein Milliardending.
700 Euro sind es in dem Fall, oder?
Von 7 Millionen?
Ja, aber das ist ja auch nicht dein einziger Kunde.
Naja.
Du hast ja 300 EDFs.
Du sagst jetzt einfach als Chris, feste Summe gibt es 500.000 und sonst 0,1.
Und bis 0,1 oder weiß ich nicht, wie es ist.
Und für die macht er auch noch einen Index.
Macht der auch noch, der Chris.
Der wird da berechnet.
So, gut.
Kommen wir zu deinem Bär der Woche?
Mein Bär ist der Wildbär, unser Digitalminister, der gerade verkündigt.
Du sitzt doch mit dem den nächsten am Klavier.
Was ist denn da los?
Ja, weil gestern, also am Montag, Montag oder Sonntag, wurde ja verkündet, am Freitag war es.
Wir waren am Aufnehmen, wir waren in die Bundespressekonferenz eingeladen, aber wir mussten um 11 Uhr leider selber aufnehmen.
Deswegen konnte ich der Pressekonferenz selber nicht beiwohnen.
Aber da wurde ja verkündigt, dass wir jetzt eine souveräne kanadisch-deutsche KI-Powerhouse gebaut haben.
Weil das Handelsblatt und Zeit haben geschrieben, dass Cohir ist ein kanadisches Unternehmen mit Aleph Alpha aus Heidelberg fusionieren würde.
Tatsächlich wird Aleph Alpha 10% der neuen Firma halten.
Also es ist schon mehr eine Übernahme.
Und dafür kriegt Kohir halt Zugänge zu dem, was vorher Aleph Alpha so ein bisschen versprochen wurde.
Also die Aufträge der deutschen Behörden vielleicht des Mittelstands geht so ein bisschen in Richtung Kanada da.
Plus die Schwarzgruppe, die quasi schon die Kontrolle über Aleph Alpha hatte zuvor, wird nochmal 500 Millionen Euro wieder.
Inco hier investieren auf einer sehr hohen Bewertung, 20 Milliarden.
Das wären das 60-fache, glaube ich, des Umsatzes ungefähr.
Also schon auch für heutige Verhältnisse und für das relativ langsame Wachstum eine eher hohe Bewertung.
Also man hat sich das schön versilbern lassen, den Deal, würde ich mal behaupten.
Und das hilft Deutschland jetzt wirklich nicht besonders weiter.
Also vielleicht ist es besser, wenn wir mit einem kanadischen Unternehmen arbeiten, als mit einem US-Unternehmen in der derzeitigen Lage.
Das sehe ich schon.
Aber dass man da wieder die große Politik bemüht und wenn der Markt diesen Deal als sinnvoll ist, das ist schon genauso wie mit der letzte Finanzierungsrunde von Aleph Alfa, da war ja auch Robert Habeck auf der Bühne und Harald Christ, dieser Politiknetzwerker.
Und da hat man auch schon das so hochtrabend gemacht.
Und die spannenden Fusionen, die liest man auf Bloomberg, da weiß keiner vor, das kündigt auch nicht die Politik an, sondern wenn da die Politik sich einmischt, dann habe ich das Gefühl, dass da immer schon viel mit heißer Nadel noch ganz am Ende genäht werden musste, damit sie überhaupt funktioniert.
Und so würde ich das auch sehen.
Da spricht man so von Arbeitsplatzgarantien, aber diese KI-Entwickler bei Aleph Alpha, die hätten schon auch Arbeit gefunden sonst.
Die wären jetzt nicht morgen bei der Arbeitsagentur vorstellig gewesen.
Und spätestens wenn die Firma an die Börse geht, dann ist das sowieso ein internationales Unternehmen.
Ich sehe da jetzt die Vorteilhaftigkeit für Deutschland nicht.
Das stimmt mich auch nicht deutlich optimistischer, sondern es ist eigentlich so ein bisschen die Gesichtswahre, also vor allen Dingen für die Schwarz-Gruppe, gesichtswahrende Entsorgung von dem Fehlinvestment.
Ich habe hohen Respekt davor, dass Dieter Schwarz so viel Geld in KI-Infrastruktur in Deutschland investiert.
Ich will das überhaupt nicht schlecht reden.
Aber man muss dann auch ehrlich sein und balls and strikes callen und sagen, dass A, das war nicht die richtige Firma, B, man hat es nicht mal mit...
mehr oder weniger Garantien und Rechenleistung und was man da investiert hat, geschafft, sie erfolgreich zu machen.
Wie viele haben die gehabt, Rechenleistung?
Haben die so viel gehabt?
Ich meine, die sind dann mit Peanuts gearbeitet, wo andere irgendwie Millionen hatten.
Also ganz so viel.
Also um ein führendes Modell zu entwickeln, dafür hat es definitiv nicht gereicht.
Aber das andere das Französische hat es auch nicht geschafft, oder?
Mistral geht...
ähnliche Strategie.
Jetzt Kohier geht auch die Strategie.
Kohier baut auch kein eigenes führendes, also kein State-of-the-Art-Modell mehr, sondern geht auch in den B2B und öffentlichen Sektor rein.
Von daher passt das schon zusammen.
Aber wie gesagt, der Markt brauchte diese Fusion vorher offenbar nicht, aber die Kombination aus Schwarzgruppe und Politik hat dann so ein bisschen Püppchen gespielt mit denen und dafür gesorgt, dass man auch das Beste draus macht, könnte man sagen.
Definitiv sehe ich da nicht einen großen Erfolg für Deutschland oder großartige Industriepolitik drin, sondern das ist eigentlich die Beendigung unserer KI-Fantasie erstmal.
Und stattdessen sollte man eher überlegen, glaube ich, wie man die nächsten 500 bis 1000 KI-Startups in Deutschland, wie man die besser gründen, fördern kann, damit es vielleicht noch zehn andere Aleph-Alphas geben, die zumindest einmal in den Bereich kommen, wo man...
eine relevante Rolle spielen könnte.
Aber haben wir da noch eine Chance, überhaupt reinzukommen, wenn du siehst, welche Summen da gebraucht haben, welche Energie du brauchst?
Das ist doch keine Chance.
Man muss ja nicht unbedingt ein eigenes Modell entwickeln.
Dieser Peter Steinberger, der Österreicher, was der mit OpenClaw erreicht hat, ein kleines Stück Open Source Software, was er größtenteils allein entwickelt hat.
Und es geht ja nur darum, was zu bauen, was Leuten es ermöglicht, KI sinnvoller einzusetzen.
Und man muss ja nicht selber ein Modell dafür bauen.
Aber ist der noch bei der OMR?
Die habe ich nicht gesehen.
Ich glaube, der hatte dann doch Wichtiges zu tun am Ende leider.
Der sollte nämlich eigentlich auch da sein, oder?
Ich glaube, er war ursprünglich mal eingeplant.
Ich habe noch nicht ganz offiziell angekündigt oder nicht ganz laut angekündigt.
Und ich glaube, jetzt hat er dann andere Termine leider gehabt.
Also ich möchte aber nicht für die Konferenz sprechen.
Ich gucke nur da drauf.
Ich fand sie nämlich nicht mehr.
Den hätte ich mir nämlich gerne angeguckt, was er da erzählt.
Ja, der hat ja auch so viele Podcasts.
Da kann man auch viele andere Podcaster.
Ist ja auch eher überpräsent gerade.
Trotzdem wäre es halt auf so einer...
Den TED-Talk hat er gerade gegeben, den kannst du dir anschauen.
Dauert nur 15 Minuten.
Aber Kohir ist kein Börsenunternehmen, oder?
Ist noch nicht börsennotiert?
Wird jetzt in dieser Runde mit 20 Milliarden bewertet.
Wie gesagt, die Runde macht als Lead-Investor Schwarzgruppe, was das auf dem internationalen Paket heißt für die Firma.
Kann man sich auch denken, dass da nicht Andreessen Horowitz, Thrive und was weiß ich, Jared Kushner dabei sind, sondern eben der deutsche Konzern.
Ob die es noch bis zum IPO schaffen, muss man dann sehen.
Aber ist das stupid German money?
Würdest du es so krass wieder sagen?
Ich sage viele ja, aber viele Leute sagen ja, hey.
Ich höre schon gemeinsam einen Freund von uns da aus dir raus.
Nein, nein, nein, überhaupt nicht.
Wäre ja eine Idee.
Also die Frage ist, ob du klar, also wenn die Schwarzgruppe sozusagen die Lead-Position in dieser Finanzierung nimmt, das heißt sie setzt den Preis, dann musst du dich jetzt fragen, warum die sich berufen fühlen.
den Preis für diese Firma besser festzusetzen als der Rest des Marktes und warum keiner der in Anführungsstrichen prädestinierten VCs bereit ist, mehr dafür zu bieten.
Also entweder im besten Fall überzahlen sie, im schlimmsten Fall investieren sie ins nächste Aleph Alpha, das muss man sehen.
Wobei Co hier ein bisschen besser dasteht als Aleph Alpha, aber aus dem Gröbsten raus sind die jetzt auch nicht.
Und genauso wie die letzte Runde, also die Aleph Alpha Finanzierung durch Schwarz war ja, So haben wir damals spekuliert.
Inzwischen gibt es dafür mehr Anzeichen im Handelsregister.
Aber man hat 500 Millionen mit Hilfe von SAP, Bosch, Burda, was weiß ich, wer da alles dabei war, bekannt gegeben.
Es hat sich dann gezeigt, es waren 100 Millionen, die wirklich investiert wurden.
Umsatzzusagen und Rechenleistungen.
Und angeblich soll es jetzt bei Kohir wieder ähnlich sein.
Also dass man mit 500 Millionen sozusagen...
diese Runde anführt angeblich und dann kann man aber, die Rechenleistung hat Aleph Alpha ja niemals abgerufen oder zum größten Teil nicht abgerufen, nehme ich an.
Das heißt, man kann sein Investitionsversprechen einfach recyceln, würde ich es mal beschreiben und jetzt der nächsten Firma hat das in Aussicht stellen und die Frage ist, ob irgendwann überhaupt mein Server angeht.
Und das Cash hat man dann gar nicht, hat man gar keinen Cash eingesetzt, sondern einfach Leistung, die dann gar nicht fällig wurde.
Okay, dann komme ich noch schnell zu meinem Bär der Woche.
Das ist schnell erzählt.
Der Kollege hat neue China-Zahlen herausgefunden und da ist die Demografie noch schlechter wohl, als es bisher gedacht war.
Und zwar wurden 2025 nur noch 7,9 Millionen Kinder geboren.
Das waren 17 Prozent weniger als im Vorjahr.
Und auch die Zahl der Neugeborenen hat sich fast halbiert seit 2019.
Und die Bevölkerung hat allein im vergangenen Jahr um 3,4 Millionen Menschen geschrumpft.
Und jetzt wurden Prognosen rausgemacht, dass in der nächsten Dekade fast 60 Millionen Menschen verschwinden könnten in China.
Fast 60 Millionen, das ist einmal Frankreich ungefähr.
Und damit dürfte es China schwerfallen, irgendwann mal Amerika zu überholen.
Es sei denn, sie schaffen die Nummer mit den...
mit KI und mit Robotik und da versuchen die Menschen, die weniger arbeiten, ist ja immer Zahl der Leute, die arbeiten, mal Output ist ja immer Bruttoinlandsprodukt und vielleicht schaffen sie es ja durch ihre ganzen Initiativen, das zu schaffen.
Fürs Land ist natürlich sowohl Sozialkassen, Sozialversicherung und für all die Sachen ist es natürlich brutal.
Und gerade in der Immobilienkrise, da kannst du zwar noch irgendwie Geld drucken und versuchen, das zu kitten, aber Kinder drucken kannst du nicht.
Beziehungsweise kannst du natürlich dann Roboter versuchen einzusetzen.
Vielleicht ist das die Lösung.
Ja, in China wird tatsächlich auch schon der künstliche Mutterleib quasi entwickelt.
Also es gibt schon einen robotischen Wump.
Wie nennt man das auf Deutsch?
Also man versucht die Gebärmutter quasi nachzubilden und könnte dann theoretisch ohne weibliche, echte menschlichen Körper irgendwann Kinder zur Welt bringen.
Ob das eine gute Vision ist, ist eine ganz andere Frage.
Aber ich glaube, man arbeitet auch an dem Problem schon.
Boah, das wäre aber schon ethisch.
Das ist schwierig.
Wenn du dir die Entwicklung anschaust weltweit, dass Frauen eigentlich teilweise vielleicht auch nachvollziehbar oft überhaupt nicht bereit sind, sich zu paaren mit Männern.
würde man früher oder später so eine Lösung entwickeln müssen.
Oder man hat diese Handmaid's Tale aus der Netflix-Serie Dystopie.
So oder so wird es nicht gut.
Oder man findet einfach wieder einen guten Weg des Zusammenlebens und gegenseitigen Respekt.
Das kann ja auch sein, warum kann die Erde nicht mit weniger Leuten klarkommen?
Geht das nicht?
Ich glaube, es ist schwierig.
Also für die Sozialsysteme ist es katastrophal.
Wenn du Umlageverfahren hast, dann ist es katastrophal, wenn du Umlage hast.
Elon Musk ist ja eher so Population-Maximalist, was schon mal ein guter Grund ist, dagegen zu sein.
Und ich fände es auch nicht, wenn wir weniger Leute haben.
Oder?
Also gerade in der Welt mit KI und Robotik kann man Wachstum auch so hinbekommen.
Denke ich.
Und dann hättest du...
Ressourcenschonender wäre doch super, oder?
Ressourcenschonender.
Ja, also ich freue mich über jeden ärgenden Bürger, der zur Welt kommt oder Bürgerin.
Trotzdem finde ich es nicht irgendwie ein ideologisches Mandat zu sagen, dass wir müssen jetzt mehr Leute haben.
Aber China ist besonders krass.
Also wie gesagt, die haben...
Ja, die Ein-Kind-Politik war natürlich nicht so schlau.
Das hätte man eigentlich absehen können.
Also ich glaube, China macht strategisch, also gerade der neuste Fünf-Jahres-Plan ist, glaube ich, sehr...
Schlau wieder.
Ich muss jetzt nicht den Disclaimer entsprechen, warum China trotzdem problematisch ist und so das Thema, klar.
Ansonsten macht strategisch China ja viel richtig, aber dass man quasi Langzeitfolgen von der Ein-Kind-Politik nicht gesehen hat, aber da hat man vielleicht auch einfach kurzfristig gedacht.
Man hat natürlich wenige Leute an Hunger verloren und so dadurch.
Natürlich wären es auch Menschen gewesen, die man teilweise hätte vielleicht auch nicht ernähren können.
Aber trotzdem, wenn du jetzt halt siehst, Wenn die Leute keine Kinder kriegen wollen, ist es ja kein vertrauendes System.
Wenn du sagst, der Fünfjahresplan und langfristiges Denken wäre wunderbar, nur wenn die eigene Bevölkerung das Vertrauen in deine Institution, Land, Regierung so nicht hat und kein Vertrauen hat, dass die Kinder irgendwie, dann ist es ja auch ein Armhauszeugnis, finde ich jetzt.
Ja, man muss nochmal den eigenen Willen und die Ein-Kind-Politik trennen, glaube ich.
Das eine war ja gewollt, das andere ist jetzt wahrscheinlich eher ungewollt.
Aber ansonsten ist es eine normale Entwicklung, dass je mehr Volkswirtschaften sich entwickeln, dass die Geburtenraten sinken.
Und jetzt, wo die Chinesen halt Zugang zu westlichem Luxus bekommen und Selbstverwirklichung, das scheinen Kinder nicht mehr die Nummer eins zu sein.
Aber ja, es ist auf jeden Fall schade, wenn man überlegt, dass es eine Gesellschaft gibt, wo Menschen, nicht neue Menschen, in die Welt setzen wollen.
Und auf jeden Fall würde ich mir vorstellen...
Von daher ist es auf jeden Fall ein Bär.
Ja, gut.
Dann haben wir jetzt eigentlich die Welt wirklich umrundet.
Haben die zwei Stunden wieder voll.
Die Menschen haben genug zu hören.
Hast du noch mal irgendwas vergessen?
Nee, im Gegenteil.
Wir haben alles, oder?
Wir sind fein.
Dann sage ich danke, dass du da warst und wünsche viel Erfolg.
Ich werde unten an die Bühne mich stellen.
Ich erwarte dich in der ersten Reihe.
Und dem Dietmar wünsche ich einen schönen Urlaub weiterhin.
Weiter gut gondeln, oder?
Dieses Gondelbild war schon...
Schönen Fisch essen kann man in Venedig.
Ich war in Venedig zu Corona.
Das war, glaube ich, eine gute Idee.
Da war es total leer, oder?
Ich kann es mir nicht vorstellen, wie es jetzt ist.
Ich weiß nicht, wie es gerade ist, aber...
Venedig zu Corona war natürlich zehnmal geiler als in der normalen Umstände.
Ich fand Italien insgesamt zu Corona war ziemlich geil.
Wir waren in Pisa am schiefen Turm und waren fast alleine.
Das war ziemlich gut.
Also wir waren 20 und 21 da und das war richtig gut.
Das ist ja eh meine Vorstellung von Urlaub, allein zu sein.
Wir wissen nicht, der Dietmar auf jeden Fall war alleine, saß da in seinem Boot und machte einen sehr glücklichen Eindruck.
Er sah sehr vergnügt aus.
Er sah vergnügt aus, das stimmt.
Und dieses Vergnügen gönnen wir ihm natürlich.
Allen, die hier zuhören, natürlich auch.
Und vielen Dank, dass du da warst.
Ich bin gespannt, mit welchen Aktienideen er zurückkommt.
Ob er dann Campari kaufen will.
Aus Vietnam ist er ja, glaube ich, mit.
Also das verstehe ich auch.
Wenn man in Vietnam ist, dann...
Hat man Aktienideen?
Aber da vibriert auch alle.
Das Land zu investieren, das verstehe ich 100%.
Ich bin gespannt, was er aus Italien mitbringt.
Wir hatten letztens noch die Diskussion über das politische System in Vietnam.
Er meinte, das wäre das Überliegende.
Die haben halt eine Partei, die haben es nur noch einen Führer.
Also die wirtschaften es eigentlich in chinesischer Hand in Vietnam.
Also nicht nur durch ausländische Investitionen, sondern auch weil die Bevölkerung, also die haben es einfach geschafft.
Warum auch immer haben die Chinesen es geschafft, sehr viel des Businesses quasi zu übernehmen und dadurch fast Dynastien gebaut.
Und die Regierung, das politische System wollte ich auch nicht haben.
Mit Autokratien habe ich es nicht so.
Ich auch nicht.
Dann haben wir das jetzt auch noch und dann sage ich nochmal vielen Dank.
Gerne.
Bis bald.
