# Malacca Risks, Nvidia Paradox, and the Active ETF Boom

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-27

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das 5-Billionen-Paradoxon von Nvidia, die erste große Folie-Market-Verhaftung und was sonst noch wichtig wird in dieser Woche.
Im Thema des Tages dreht sich alles um einen Vorstoß aus Südostasien, der die globalen Lieferketten fast aller Industrien zusammenbrechen lassen könnte.
Und in der AAA-Idee nehmen wir euch mit in die bunte Welt der aktiv gemanagten ETFs.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Lea Oetjen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
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Schnell, günstig und unkompliziert.
Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 27.
April und wir wünschen euch einen strukturierten Start in die neue Woche.
Ja, strukturiert bzw.
organisiert müsst ihr sein, weil in dieser Woche, in den kommenden vier Tagen, an den Märkten alles gleichzeitig über euch hereinbrechen wird.
Geopolitik, Geldpolitik, Reformpolitik sowie wichtige Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen.
Aber die gute Nachricht ist, wir bei Alles auf Aktien bringen Klarheit ins Chaos, wir sortieren und wir priorisieren für euch die Meldung, damit ihr entspannt dann auch in den Mai kommt, denn das ist nämlich am Freitag schon der Erste.
Ja und schon mal wichtig zu wissen vorab, die Märkte haben zuletzt ja schon einiges an den guten Nachrichten vorweggenommen.
Amerika hat am Freizeit auf Allzeithoch geschlossen und genau deshalb reicht jetzt auch ein ganz okay nicht mehr.
Gute Zahlen müssen jetzt wirklich sehr gut sein und schlechte geopolitische Schlagzeilen würden stärker Schmerzen als gute weitere Meldungen helfen.
Und das macht die Woche nochmal heikler, weil nun wirklich wenig schief gehen darf.
Und Schiefgegang ist auch die Planung eines direkten Treffens zwischen den USA und dem Iran.
Kurzfristig ist die Zusammenkunft in Pakistan offenbar nicht möglich gewesen.
Zu viel Zeitverschwendung durch das Reisen, zu viel Arbeit.
So hat es Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben und begründete damit das geplatzte Treffen.
Und dass es aus Markt sich natürlich...
Zunächst leicht negativ, die US-Futures, die starteten auch 0,3% schwächer in die Woche und der Ölpreis ist heute brennt, der stieg um 2% auf 108 Dollar.
Aber der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran besteht ja weiter und Donald Trump, der wirkte jetzt auch nicht so, als wolle er sofort wieder militärisch eskalieren.
Ja, und der Iran steht ja selbst auch unter starkem wirtschaftlichem Druck.
Heißt, beide Seiten haben schlechte Alternativen zu einer diplomatischen Lösung.
Und eine neue Eskalation wäre dementsprechend viel marktschädlicher, als es denn ein Deal markthelfend wäre.
Weil die Märkte natürlich einen Deal auch schon eingepreist haben.
Darüber hattet ihr ja auch schon in der Samstagsfolge gesprochen.
Genauso wie auch über den Philadelphia Semiconductor Index, den Sox.
Und der liefert derzeit ein statistisches Extrembeispiel.
Mit dem Schlusskurs, also mit dem Rekord vom Freitag, steht er rund 50 Prozent über der 200-Tage-Linie.
Und das zeigt diese Überdehnung dieses Index an, also wie stark der nach oben gegangen ist.
Und das gab es bisher nur einmal in der Geschichte, nämlich in der Dotcom-Ära.
Und damals war es sogar noch krasser im Tech-Boom 2000.
Da lag der Index nämlich zeitweise 116 Prozent über seinem gleitenden Durchschnitt.
Ja, und auch wenn die KI-Euphorie natürlich fundamentale Treiber hat, die Marktgeschichte lehrt, dass solche Aufschwinge selten ohne eine Korrektur bleiben.
Wenn die Kurse der Realität zu weit enteilen, reicht eine kleine Enttäuschung bei den Quartalszahlen oder auch eine leichte Zinsänderung, um wirklich für schmerzhafte Rückkehr zum Mittelwerk einzuleiten.
Die Luft wird also dünner und das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert sich zusehends.
Auch.
An der Spitze ist die Luft traditionell dünn, das weiß Nvidia nur zu gut.
Der Tech-Gigant ist allerdings erneut wieder mehr als 5 Billionen Dollar wert.
Also das wertvollste Unternehmen war ja schon länger, aber wieder 5 Billionen und am Rekord gemacht.
Doch der Beigeschmack, der ist paradox.
Trotz Allzeighoch agiert der KI-Gigant aktuell als Underperformer im Vergleich zum restlichen Halbleitersektor.
Ja, Nvidia kämpft so ein bisschen mit dem Fluch der schieren Größe.
Um das mal so ein bisschen zu verdeutlichen, um bei dieser Bewertung noch überdurchschnittlich zu performen, müsste das Unternehmen fast wöchentlich die Marktkapitalisierung eines DAX-Konzerns an Wert gewinnen.
Und damit ist Nvidia jetzt gerade, jetzt mal ganz zugespitzt ausgedrückt, eher so der sichere Hafen der Tech-Welt.
Auch spannend.
Am Wochenende ist bekannt geworden, dass ein amerikanischer Soldat festgenommen wurde, weil er offenbar mit Geheimwissen auf der Prognoseplattform Polymarket gewettet hat und damit mehr als 400.000 Dollar verdient hat.
Der Mann soll direkt an der Festnahme von Venezuelas Ex-Präsident Maduro beteiligt gewesen sein und Parallele genau darauf gesetzt haben.
Für die US-Justiz ist das ein klarer Fall von missbrauchssensibler Informationen und die erste strafrechtliche Verfolgung dieser Art auf Prognosemärkten.
Ja, diese Affäre trifft eine Branche, die ja ohnehin schon unter Druck steht.
Immer wieder gibt es so auffällig treffsichere Wetten, zuletzt ja auch beim Tod von Irans Führer Khamenei.
Studien zeigen ungewöhnlich hohe Gewinnquoten einzelner Accounts und ja, das ist schon ein bisschen verdächtig zumindest.
Dann gab es am Sonntag noch eine überraschende Wende in Washington.
Senator Tom Tillis gibt seine Blockade gegen Kevin Walsh auf.
Der soll ja im Mai neuer Fed-Chef werden.
Wir hatten ja in der vergangenen Woche darüber berichtet.
Auslöser war offenbar die Entscheidung des Justizministeriums, die strafrechtlichen Erbittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell einzustellen.
Tillis sieht darin ein wichtiges Signal für die Unabhängigkeit der Notenbank und deshalb will er jetzt Wash-Bestätigung unterstützen.
Er nennt ihn ja jetzt einen, Zitat, herausragenden Kandidaten.
Und herausragend wird auch die Woche, weil sie wirklich, ich würde mal sagen, die wichtigste Woche.
des laufenden Frühjahrs ist, obwohl sie ja in Deutschland nur viele Tage hat.
Es gibt nämlich Zentralbankentscheidungen, FED, EZB, Bank of Japan, Bank of England.
Dann harte Inflations- und Wachstumsdaten.
Wachstumsdaten zum Bruttoinlandsprodukt aus Deutschland und den USA und Inflationsdaten aus Deutschland.
Und dann ist noch Peak der Q1-Berichtssaison.
40% der Market Cap des S&P 500 und vor allen Dingen der Super Wednesday mit Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft.
Und da wird man wahrscheinlich vor allem auf den Ausblick schauen, ob da weiter auch die KI-Rechenzentren so ausgebaut werden sollen.
Donnerstag gibt es ja noch Apple und weitere US-Namen von Gewicht.
Robinhood, Coca-Cola, Ebay, Booking, Starbucks, T-Mobile, US, Carvana, Chipotle, Visa, Mastercard, Merck, Altria, Roblox, Exxon, Chevron und Linte.
Und aus Deutschland und Europa gibt es auch gleich heute deutsche Börsezahlen.
Dann im Laufe der Woche Airbus, Adidas, Deutsche Bank.
Mercedes-Benz, Scout24, BASF, BNP, Baribar, Deutsche Post, ING, MTU, Aero Engines und VW.
Und natürlich gibt es auch neue Iran-Schlagzeiten.
Und dann, noch politisch, am Mittwoch steht die Koalition wohl vor einer ganz wichtigen Sache.
Nicht nur die Eckwerte für den Haushalt im Kabinett sollen beschlossen werden, sondern auch...
Das erste große Reformpaket, nämlich das Spargesetz für die gesetzlichen Krankenversicherungen.
Dann gibt es noch die Bitcoin 2026 in Las Vegas und die Salesforce Agent World Tour in New York.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Das Thema des Tages.
Wir sprechen hier seit Wochen ja immer wieder über die Straße von Hormuz.
Die Blockade hat uns ja eindrücklich vorgeführt, welchen Hebel der Iran auf die globalen Märkte hat.
Aber ich habe so das Gefühl, wir betreiben hier eine reine Symptombekämpfung und übersehen dabei das systemische Risiko, das eigentlich dahinter steckt.
Die ganze Welt starrt auf die Meerenge, während aber in Wahrheit...
die gesamte Wirtschaft gleich auf eine Handvoll solcher Nadelöhrer balanciert.
Und die Anrainerstaaten haben offenbar jetzt erkannt, also alle, die an so einem Nadelöhr sitzen, dass sie auf Goldminen sitzen.
Und sie fangen das jetzt erst an, so richtig zu verstehen und zu nutzen.
Das sehen wir jetzt gerade ganz exemplarisch in Südostasien.
Der indonesische Finanzminister hat jetzt nämlich ein hochexplosives Gedankenspiel angestoßen.
Er stellte nämlich öffentlich die Frage, warum Indonesien in der Straße von Malacca eigentlich keine Gebühren erhebt.
Und das ist eigentlich ein Bruch mit einem jahrzehntelangen Tabu.
Bisher galt die freie Durchfahrt durch sich mehr eng als heilig.
Fast schon Naturgesetz des Handels.
Wenn jetzt Jakarta auch nur laut darüber nachdenkt, diesen Transit zu monetarisieren, dann rüttelt es eigentlich am Fundament der Globalisierung.
Ja und jetzt versucht die Regierung zwar den Ball so ein bisschen flach zu halten und spricht nur von einer bloßen Theorie, aber der Geist ist aus der Flasche.
Einmal ausgesprochen, ist die Option einer solchen geografischen Maut eine reale Drohkulisse auf dem Parkett der Weltwirtschaft.
Und völkerrechtlich ist die Sache über so ein Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, das nennt sich unclosed, eigentlich...
unmissverständlich geregelt.
Es garantiert Schiffen das Recht auf Transitpassage durch internationale Meerengen.
Und das bedeutet, Küstenstaaten dürfen den Durchfluss weder behindern noch von Gebühren abhängig machen.
Ja, und das ist eigentlich eine bindende rechtliche Verpflichtung.
Und trotzdem ist es laut Experten gar nicht so unrealistisch, dass es bei der Auslegung zumindest etwas Spielraum gibt.
Die Anrainerstaaten könnten sagen, wir müssen dieses Nadelohr vor Piraten schützen und im Falle einer Ölpest etliche Milliarden für die Reinigung bereitstellen.
Das ist ein Service, für den die Weltgemeinschaft aufkommen muss.
Heißt, die Regierung könnte die Maut dann als so eine Art Sicherheits- und Umweltumlage deklarieren.
Und die Anrainerstaaten der Straße von Malaga, zu denen neben Indonesien auch Malaysia und Singapur zählen, könnten damit beträchtliche Summen generieren.
Sie würden damit das Scharnier zwischen dem Indischen Ozean und dem Pazifik kontrollieren.
Hormuz ist zwar die Schlagader für Energie, aber Malaga ist so etwas wie das Nervenzentrum der gesamten globalen Wertschöpfung.
Ja, wir reden hier über 8,7 Prozent der deutschen Importe und über 40 Prozent des kompletten Welthandels.
Also von Halbleitern über Elektronik bis hin zu Sojabohnen.
China beispielsweise hängt bei 80 Prozent seiner Ölimporte an diesem seidenen Faden.
Wenn dieser Fluss stockt, bricht nicht nur in Anführungsstrichen die Energieversorgung ein, sondern unmittelbar die globalen Lieferketten fast aller Industrien.
Und die Straße von Malaga ist damit ein kritischer Knotenpunkt in einem hochgradig nervösen Netzwerk.
Wenn wir mal auf die Weltkarte schauen, dann wird schnell deutlich, wie fragil dieses System ist.
Der Suezkanal ist da wohl das bekannteste Beispiel.
Rund zwölf Prozent des globalen Handels laufen durch diesen einen künstlichen Kanal.
Ja, und ein einziges Containerschiff kann schon reichen, um diese einspürige Passage tagelang zu blockieren.
Das haben wir ja zuletzt immer mal wieder erlebt.
Dann stauen sich da Schiffe, Lieferketten geraten ins Stocken, die Preise reagieren relativ unmittelbar und Unternehmen müssen dann sehr schnell improvisieren.
Und Panama funktioniert ganz anders, ist aber nicht weniger kritisch.
Der Kanal verbindet Atlantik und Pazifik und spart Schiffe mehrere Wochen Fahrzeit.
Rund 5 Prozent des weltweiten Seefrachtverkehrs laufen darüber.
Der Kanal ist auf Süßwasser angewiesen und bei Dürre, da sinkt der Pegel.
In den vergangenen Jahren mussten deshalb die Durchfahrten begrenzt werden.
Weniger Slots bedeuten weniger Angebot und steigende Preise für die Passage.
Und dann gibt es noch die Straße von Gibraltar.
Die Meerenge ist strategisch enorm wichtig.
Sie ist nämlich die einzige Verbindung zwischen Atlantik und Mittelmeer.
Rund 300 Schiffe passieren sie täglich.
Damit ist die Straße ein klassischer Knotenpunkt.
Und der Unterschied im Vergleich zum Suezkanal und zum Panama-Kanal ist relativ klar.
Gibraltar gilt nämlich geopolitisch als relativ stabil.
Und genau das...
zeigt das Muster.
Jede dieser Meerengen hat zwar ein ganz anderes Risikoprofil, aber die Wirkung ist immer ähnlich, nämlich steigende Kosten, sobald der Fluss gestört wird.
Und das könnte jetzt zu einem Paradigmenwechsel führen, hauptsächlich in der Straße von Malacan, nämlich weg von der klassischen Blockadelogik hin zu einer permanenten Tributelogik.
Für Anleger heißt das?
Diese Nadelöhre sind keine Randnotiz, sondern ein zentraler Kostenfaktor.
Sie beeinflussen Transportpreise, Energiepreise und damit auch die Inflation und auch die Gewinne von Unternehmen.
Denn höhere Logistikkosten und längere Lieferzeiten drücken natürlich auf Margen, vor allem in global verzahnten Industrien.
Betroffen besonders sind importabhängige Volkswirtschaften und Branchen mit engen Lieferketten wie Automobil, Chemie oder Handel.
Und wer das versteht, der erkennt schneller, wo Risiken entstehen.
Oft, bevor sie sich in den Zahlen überhaupt zeigen.
Umgekehrt profitieren tendenziell Rohstoffproduzenten und Reedereien, wenn Preise und Frachtraten steigen.
Und genau deshalb lohnt sich der Blick auf diese scheinbar kleinen Punkte auf der Landkarte.
Denn sie sind kein Detail, sie sind der Hebel, über den sich Kosten durch das gesamte System übertragen.
Wir müssen in der Triple-E-ED über ein Thema reden, das uns seit dem Samstagsinterview mit Chris Pöhln von Naro IQ nicht mehr loslässt.
Aktiv gemanagte ETFs, der Rapper der Zukunft.
Ja, Chris hat es ja im Podcast erklärt, der ETF ist eigentlich nur der Mantel und dieser Mantel wird gerade von der aktiven Fondswelt gekapert.
Aber auch die etablierten Anbieter lancieren Aktiv.
Aktiv gemanagte ETFs.
Viele Hörer dachten ja bisher, ETF heißt automatisch passiv, MSCI World und fertig, aber weit gefehlt.
Und wir haben uns mal die Daten angeschaut.
Allein in Deutschland sind mittlerweile 276 aktiv gemanagte Aktien-ETFs handelbar.
Ihr seht, das ist kein Nischenmarkt mehr, das ist eine regelrechte Invasion der aktiven Manager in der ETF-Welt.
Ja, und warum machen die das?
Das hat mehrere Gründe.
Da sind erstmal die klassischen Fondsgesellschaften, wie das Asset-Management von JP Morgan und Goldman Sachs, Robeco und Nordea.
Die sind plötzlich nicht ETF-Fans geworden, sondern sie haben einfach keine andere Wahl mehr heutzutage.
Wenn sie ihre Kunden nicht an BlackRock und Co.
verlieren wollen, müssen sie ihre Strategien in diese günstigen, börselhandelbaren ETF-Mäntel übertragen.
Und dann gibt es die klassischen ETF-Anbieter, die natürlich weiter wachsen und sich differenzieren wollen und auch zunehmend aktive ETFs rausbringen.
Nicht zu vergessen so Spezialitätenanbieter wie Yieldmax, die mit Optionsstrategien ganz neue ETF-Strukturen zusammenbauen.
Ja, die Grundidee ist ja auch verführerisch.
ETF-Hülle plus aktives Management, also quasi das Beste aus beiden Welten.
Börsenhandel und Transparenz, aber mit dem Versprechen von Outperformance.
Klingt wie die Quadratur des Kreises.
Billig, liquide und aktiv.
Und das Segment, das wächst kräftig, aber wenn man sich mal den Markt genau anguckt, ist das Kapital brutal konzentriert.
Mit großem Abstand führt JP Morgan Asset Management das Feld an.
Die machen ein optimiertes aktives Management.
Sie lehnen sich dabei an die Indizes an und versuchen durch eine bessere Aktienauswahl die Indizes zu schlagen.
Langfristig ist es bislang aufgegangen, kurzfristig nicht immer.
Deshalb tragen die JP Morgan ETFs auch Enhased im Namen.
Das ist keine Ausnahme.
Viele Produkte heißen gar nicht Superstar Stockpicking, sondern Research Enhased, Alpha Enhased oder Beta Plus Enhased.
Das ist oft nicht der große Wurf eines aktiven Gurus, sondern eher ein smarteres Beta oder Alpha mit ETF-Hülle.
Und neben Marktführer JP Morgan Asset Management ist auch die Fondsgesellschaft Fidelity groß im Geschäft mit ETFs für die großen Märkte, also Schwellenländer, USA oder Dividenden.
Eben auch da aktiv gemanagte Vehikel, auch nicht so mega aktiv, sondern auch eher so Enhanced-mäßig.
Und mit dabei auch Robeco oder Nordea.
Weniger bekannt ist Avantis Investors, eine auf aktive ETF spezialisierte Einheit des globalen Vermögensverwalters American Century Investments.
Die bieten etwa einen globalen Small Cap ETF an, der sogar die Messlatte zuletzt geschlagen hat.
Chris Pöllen baut mit Naro Acura für die klassischen Fondhäuser die ETF-Infrastruktur.
Er hat ja zum Beispiel für Haug und Aufhäuser zwei ETFs am Start, einen für Frank Thelen, den TEQ General Artificial Intelligent ETF und dazu einen für die Impact Investment Gesellschaft Innova, den Innova Impact Investing Equity Fund.
Und der Innova ist ein aktiv gemanagter globaler Nachhaltigkeits-ETF mit 123 Millionen Euro Volumen und 0,95 Prozent Managementgebühren.
Der TEQ ist ein kleiner KI-ETF mit 7 Millionen Euro Volumen und 0,69 Prozent jährliche Gebühr, der einen von Frank Thelen gebauten KI-Index nachbildet.
Ja, auffällig ist, dass mittlerweile viele nachhaltige aktiv gemanagte ETFs existieren.
Und das liegt daran, dass die klassischen Indexanbieter wie MSCI nicht so detaillierte nachhaltige Indizes bauen, wie das manche Kunden sich so wünschen würden.
Auf diesem Feld könntet ihr also fündig werden.
Und was lernt ihr noch?
Naja, es gibt auch hier bei diesen aktiv gemanagten so Basis-ETFs.
die nur durch leichte Tweaks wie bei JP Morgan verändert worden sind.
Vorteil, es gibt eine kleine Chance auf Outperformance.
Nachteil, ihr seid nicht mehr in der klassischen Indexwelt und das Ganze ist dann auch nicht mehr so schön übersichtlich.
Und dann gibt es noch die wirklich aktiv gemanagten ETFs wie von DJE Investments für Europa und die USA.
Hier bekommt ihr die aktive Expertise von Dr.
Jens Erhard und dem Team im ETF-Mantel.
Vorteil, Aussicht auf Outperformance, Nachteil.
Mögliche Underperformance.
Und dann gibt es noch die Spezial-ETFs, die sie allerhöchstens als Satelliten-ETFs anbieten.
Das ist so Frank Thelens KI-Fonds.
Und die Produkte mit Optionen, die wiederum, die eignet sich wirklich nur für Feinschmecker.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an AAA at Welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Unheimlich positiv waren die Reaktionen zu unserer Samstagsfolge mit Chris Pöllen.
Sandro kommentierte auf Spotify zum Beispiel, sehr kompetenter und angenehmer Gast, spannende Insights.
Sepp und Markus waren derselben Meinung.
Ganz, ganz viele haben den Sommerfeld in Schutz genommen.
So gehört sich das.
Tobi schrieb dazu, auch wenn die Cell America These nicht die beste Idee war, alle von Triple E gehören zur Familie und sollen nicht beleidigt werden.
So ist es.
Und ja, wir haben nicht alle immer gute Ideen.
Das stimmt.
Sonst wären wir nicht mehr hier, oder?
Ich meine ganz ehrlich.
Du sagst es.
Und beleidigen ist sowieso nicht so eine gute Idee.
Nein.
Aber wie es sich für so eine richtige Familie gehört, geht es jetzt direkt an den Frühstückstisch, würde ich sagen.
Daniel?
Nicht der Eckart, der andere Daniel, der eine andere Daniel, der uns hört, ist nämlich offenbar gar nicht einverstanden damit, dass die AAA-Frischkäse-Debatte jetzt schon beendet ist.
Er bringt jetzt nämlich noch seinen zweiten MVP vom Frühstückstisch mit ins Spiel, lieber Holger.
Er fragt nämlich, habt ihr schon mal Nutella mit Frischkäse probiert?
Na klar, das ist die Sache, die Frischkäse, die nicht mehr roh schmecken.
Es gibt ja, wir haben ja ganz viele jetzt im Test und die, die wirklich roh nicht, ich will nicht sagen ungenießbar sind, aber die, die so lecker sind, die werden einfach mit Nutella gepimpt.
Und das ist wirklich lecker.
Weil dann hat es das ganz so, dieser süßliche Nutella, was wir haben vom Frischkäse, ist wirklich eine Top-Mischung.
Kann ich wirklich nur sagen.
Das könnte eine neue Diskussion werden.
Nicht Butter und Nutella, sondern Frischkäse und Nutella.
Wie machst du es?
Butter und Nutella, wenn.
Ich auch.
Ich habe nicht so einen süßen Zahn, muss ich gestehen.
Echt?
Aber Frischkäse und Nutella ist auch lecker.
Das ist wirklich lecker.
Also gerade jeder Frischkäse, dann kriegst du den Geschmack vom Frischkäse nämlich weg.
So, und wenn ihr weitere...
alltagsökonomische Beobachtung auf dem Frühstückstisch nicht verpassen wollt, dann kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
