# ETF Infrastructure Disruption: Seeding, Tech, and Reshoring Finance

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-25

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir reden heute mit dem ETF-Entwickler.
Wir reden mit ihm über das wahrscheinlich wichtigste Anlageprodukt dieses Jahrhunderts und ihr bekommt den ultimativen Deep Dive dazu.
Es geht um die perfekte Bauanleitung, die Aktiv-Passiv-Illusion und die Sache mit dem Spread.
Unser Gast erzählt und verrät alles, wer seine Auftraggeber sind, welchen Tipp er für Frank Thelen hat und die Sache mit dem Verlobungsring-Geheimnis.
Außerdem geht es um die MSCI World Prophezeiung, das Problem mit dem Freilichtmuseum und natürlich entwerfen wir unseren ganz eigenen Alles-auf-Aktien-ETF.
Ein Gespräch mit Chris Püllen.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Wir begrüßen euch Holger Zschäpitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Heute ist Samstag, der 25.
April und die Märkte, die haben sich erstaunlich robust geschlagen, obwohl es ja gar keine...
harten neuen Fakten zu den USA-Iran-Verhandlungen gab.
Und der Ölpreis aber, der ist ja gesunken.
Nicht gesunken, der ist geschieden.
Um 17% sogar brennt auf 106 Dollar zuletzt.
Und das Problem ist halt überhaupt nicht gelöst.
Es ist maximal vertagt.
Die Lage rund um Iran und Ormus ist halt weiterhin ernst.
bislang haben wir einfach eine relativ robuste Marktreaktion.
Das finde ich auch faszinierend, oder?
Also irgendwie ist das gar kein, also ich will nicht sagen, das ist kein Thema mehr, es wird irgendwie ausgeblendet, oder?
War nicht so richtig, aber wenn du mal anguckst, es gibt auf jeden Fall krasse Unterschiede zwischen Europa und Übersee, jetzt kannst du ja deinem Amt hier mal nachkommen und die Indizes hier bitte deklamieren.
Ja, da sieht man es, ja, aber sehen wir da eigentlich dann, dass das irgendwie dann doch eine Rolle spielt, Iran oder Musa?
Wir wissen ja, inzwischen ist Europa und Deutschland stärker betroffen von dem Rohstoffproblem, was dadurch entsteht.
Und beim DAX haben wir dementsprechend diese Woche wieder minus 2,3 Prozent verloren.
Das ist schon krass.
Vor allem, wie du siehst, dass Amerika plus 0,6 Prozent hat über die Woche und auf Allzeithoch geschlossen hat und der Nasdaq 100 sogar plus 2,4 Prozent und auch auf Allzeithoch geschlossen hat.
Und wenn du jetzt mal einfach die Die ökonomischen Zahlen, die diese Woche rausgekommen sind, mal nebeneinander legst.
Da gab es ja die PMIs, also die Einkaufsmanager-Indizes, wo so Firmenmenschen gefragt werden, so wie geht es denn heute und wie wird es denn Ihnen morgen geben?
Oder wie wird es denn, glauben Sie, dass es Ihnen, weiß ich nicht, was geht.
Und das gibt es dann im Service-Sektor, im Maschinenbau oder im Industrie-Sektor und eben so ein Composite.
Und dann siehst du halt der PMI in Deutschland.
ist schon 51,9 auf 48,3 gefallen.
Also unter 50, das heißt Kontraktion.
Also die wirtschaftliche Aktivität wird eher zurückgehen.
Und Amerika ist von 50,3 auf 52 gestiegen.
Und dann guckst du mal weiter, dann siehst du den IFO-Geschäftsklimaindex, der ist auf den tiefsten Stand seit Mai 2020 gefallen.
Mai 2020, wir erinnern uns, Corona.
Was passierte danach?
Rezession.
Und wenn du in Amerika guckst, Uni Michigan kam am Freitag, Verbrauchervertrauen gestiegen von 47,6.
auf 48,1.
Und am Montag kommt ja unser GfK-Konsumklima raus, der heißt jetzt glaube ich Nimm irgendwas, weil die da was umstrukturiert haben, egal wie er heißt, er wird sicherlich nicht steigen.
Und da siehst du halt schon, es ist...
Ja, wobei normalerweise spiegeln sich diese Makrodaten ja in der Börse dann gar nicht so schnell wieder.
Aber in dem Fall, sag mal so, es läuft parallel.
Ich glaube, die Leute sind genervt, also die internationalen Investoren, weil da war ja die Idee, Zum Jahresanfang noch, oh Europa, das wird das ganz große Ding.
Oder wir hatten ja letztes Jahr, war ja Europa schon Outperformer, zumindest wenn man es sich in Währungen anguckt.
Und dann sagt man, ey komm, das war ja dann so ein bisschen zweites Halbjahr zurückgegangen wieder.
Und dann war Amerika wieder besser gelaufen.
Und dann sagt man, aber jetzt, 2026 wird Europa.
Und dann passiert das und du stellst fest, wie...
nackig Europa dasteht, wenn du mal eine Energiekrise wieder mal über den Kontinent bringst und wir es eben dann doch nicht so richtig gut hinweg haben.
Das ist meine Sell America These nicht besonders gut gealtert.
Genau, da hat doch jemand noch geschrieben, der Sommerfeld müsste sich entschuldigen.
Du hast es dir einmal geschossen, bei Spotify schrieb das jemand.
Derjenige trollt mich da seit Wochen.
Macht er das?
Es ist nicht besonders nett, ehrlich gesagt, dieser Hinweis.
Ich sage es jetzt trotzdem einmal, dass diese These nicht aufgegangen ist.
Wobei mein Deutschland-ETF gar nicht so schlecht läuft.
Tatsächlich wundere ich mich sogar ein bisschen.
Du hast den Großen, den Breiten?
Ja, ja.
Es gibt einen von, ich glaube, Vengard, glaube ich, gibt es in Deutschland.
Da hast du irgendwie 300 Werte drin.
Aber die Großen sind trotzdem auch die Schwergewichte.
Also den habe ich mir tatsächlich damals, also ich habe das nicht sozusagen einfach nur hinausgeblasen, sondern aufgrund dieser These habe ich mir diesen ETF dann mal zugelegt.
Wie gesagt, ist jetzt gar nicht so eine große Katastrophe.
Aber Fakt ist, dass diese...
Unsicherheit, das war ja damals diese These, die Unsicherheit, die auch die Politik und das Tun von Donald Trump über Amerika bringt und natürlich auch über den Rest der Welt, dass das ein Amerika-Makel mit sich bringt.
Das ist nicht so gekommen.
Noch nicht.
Also weiß es nicht.
Also ich habe ja auch nichts umgestellt.
Ich sage ja immer, man darf Amerika nie abschreiben, weil die es einfach immer clever schaffen, sich anzupassen und auch jetzt in diesem neuen Ding mitzuspielen.
Guck dir die Zahlen an, die wir diese Woche wieder hatten, jenseits von Makro.
Am Ende dieser Earning-Season-Woche hat gezeigt, die Zahlen sind einfach durch die Bank gut.
Ja gut, es gab ein paar Enttäuschungen.
Ja, ein paar gibt es immer.
Aber wirklich, wenn du guckst, 80 Prozent der Unternehmen haben die Gewinnerwartung übertroffen und die im Schnitt 10,6 Prozent.
80 Prozent.
Ich meine, es kann ja auch mal passieren, dass so eine Earnings Season einfach, dass der Großteil die Erwartung einfach reißt.
Das passiert selten, weil du vorher die Leute guidest.
Aber das ist eben der Unterschied zum letzten Mal ist, dass dieses Mal nicht vorab...
die Earnings nach unten geguided worden sind.
Das ist nämlich normalerweise bei der Earnings-Saison.
Und dann springst du drüber und sagst, hallo, übertroffen.
Das war diesmal nicht so, sondern die haben sogar angehoben.
Seit Jahresanfang sind die Gewinnerwartungen um 5% gestiegen.
Und dann hast du jetzt eine Gewinnwachstum von 12% schon gehabt und das nochmal übertroffen.
Das ist schon krass.
Das war die beste Earnings-Saison-Schätzung seit 2021.
Und das finde ich schon bemerkenswert.
Die All-Time heißt schon ihre Berechtigung.
Ja, die Bewertungen sind trotzdem hoch.
Und wenn ich jetzt mir überlege, wenn du diese Energiekrise nicht löst, dann hast du trotzdem Stagflationsgefahren.
Du wirst natürlich in Amerika, die haben ja selbst Energie, deswegen werden die nicht...
von der Konjunktur so kräftig nach unten gehen wie wir.
Aber die haben natürlich auch eine Inflation.
Dann hast du auch ein bisschen weniger Zinssenkung.
Und das wird den Markt jetzt auch nicht, wenn du höhere Zinsen hast, ist das für den Markt auch nicht gut.
Dann gibt es halt eine Bewertungsanpassung in irgendeiner Form.
Aber bisher sieht das wirklich alles, sieht die Berichtssaison wirklich großartig.
Wenn du nach Deutschland guckst, da hast du dann wirklich so eine Beiersdorf mit einer Nivea-Krise und eine Aktie, die nochmal fällt.
Du hast Fresenius, das irgendwie abverkauft wird, weil Goldman mal irgendwie das Kursziel nach unten genommen hat.
Man hat irgendwie das Gefühl, internationale Investoren sagen, ich habe keinen Bock mehr, es ist doch nicht aufgegangen, dieses Europa-Ding.
Jetzt wird es mal verkauft und vielleicht ist es in den Einstiegssongs.
Tja, das ist so.
Vielleicht immerhin das.
Aber wenn ich mir die Wirtschaftszahlen angucke, wenn ich mir die Regierung angucke und sehe, was da rumgedoktert und gemacht wird und jetzt ist der Tankrabatt.
gestern noch beschlossen worden, ist es nicht wunderbar, jetzt haben wir ein Tankbad.
Solange, wenn die Leute das dann gut finden, bis dann irgendwann vielleicht einfach kein Sprit mehr gibt oder das Kerosin alle wird und die Flugreise im Sommer dann einfach ausfallen muss.
Weil man vorher nicht gespart hat.
Aber jetzt haben wir erstmal in der kommenden Woche die große Gesundheitsreform.
Da geht es ja dann los.
Dann kommt die Einkommenssteuerreform, dann kommt die Rentenreform.
Ich glaube, die kommt nicht.
Doch.
Ich glaube nicht, dass die Steuerreformen, ich glaube, diese zwei CDU-Menschen, die ja jetzt diese Steuerreformen entwickelt haben und dann 25 Milliarden Entlastung haben.
Unser Kollege Carsten Salbe sagt, die Chancen stehen sehr, sehr gut und das ist jetzt keiner, der zu übertriebenem Optimismus neigt.
Wie die Steuerreform für die Bürger.
Für die Bürger, ja.
Wirklich?
Das wäre die erste Einkommenssteuerreform seit Gerhard Schröder, seit 20 Jahren.
Okay.
So lange ist das schon wieder her.
Und wie viel ist die Entlastung?
Haben wir was davon?
Dann musst du doch den Seibel fragen.
Sag Seibel, Alter, wie sieht es denn aus?
Ich verdiene hier 250.000, musst du sagen.
Ach wirklich?
Also ich jetzt nicht.
Ich dachte nur, du bist ja Chef.
Deswegen gehst du hin, sagst ihm das und dann würde er sagen, nee, du bist leider nicht derjenige, der entlastet wird.
Naja, das kann schon sein, dass die Besserverdiener nicht so wirklich entlastet werden.
Ich glaube tatsächlich, oder das weiß ich, dass er sozusagen die untere Mitte, so wenn ich es mal nenne, entlastet wird.
So, jetzt aber, da wir beide keine Steuerexperten sind.
Nee, wir sind keine Steuerexperten.
Ich bin trotzdem als skeptisch, dass das irgendeine Steuereform ist.
Natürlich bist du skeptisch, Holger.
Das ist doch...
Es ist politische Ökonomie.
Du musst einfach nur ein Studium politische Ökonomie einfach mal einmal belegt haben, dann weißt du, wie es läuft.
Dann weißt du, dass du eine Schuldenbremse brauchst und dann weißt du, dass die Politik im Zweifel irgendwie sich selbst beschneiden muss, weil sie das nicht hinkriegt im normalen Leben.
Und es ist nichts Schöneres, als das Geld anderer Menschen auszugeben, umzuverteilen, dem zu nehmen, dem zu geben.
Das ist wunderschön.
Da kommt immer das Gefühl von Aktivität und wie großartig ist es denn.
Aber ob das dann gut ist, wenn du eine Staatsquote von über 50 Prozent hast, ich weiß es nicht.
Jetzt bin ich schon mit deinem Meckeronkel hier.
Deswegen freue ich mich auch so auf unseren Gast.
Der ist nämlich ganz positiv.
Ich muss auch noch was Positives sagen, bevor wir hier anfangen.
Es scheint so zu sein, dass die Menschen von Kaufland, ich habe so eine Kaufland-App und die scheinen hier unseren Podcast zu hören.
Vor zwei Wochen haben wir, glaube ich, oder vor einer Woche über Frischkäse gesprochen.
Ja, richtig.
Ich gucke in meine App und in meinen personalisierten Rabatten habe ich 20% auf alle Frischkäse, nicht nur auf eine Sorte.
Normalerweise hast du irgendwie, weiß ich nicht, die gucken genau, du hast das und das Proteinpulver gekauft, dann kriegst du das mal als Angebot und so weiter.
Sondern 20% auf alle Frischkäsesorten.
Und dann bin ich natürlich gleich, wie so ein pavlovischer Hund, zum Kühlregal gelaufen, habe meine 20% erst mal aktiviert, muss man immer aktivieren, nervt natürlich.
Und dann habe ich mir alle Frischkäse gekauft und habe sie alle nochmal durchgetestet, weil es ja auch Rückmeldungen gab.
Und ich muss leider sagen, die Schummelmarke, wenn es den Fettarm gibt, ist doch die leckerste.
Und dann wird auch geschummelt, was irgendwie Fettarm ist.
Da kriegst du so einen, der von Bucco, von Ala, der hat 200 Kalorien und will mir das als Fettarm irgendwie verkaufen.
Fettarm ist...
Ja, ja, ja.
Da denkst du so, was?
Meine Frau auch so, guck mich an, den habe ich gegessen, als ob ich sie vergiftet hätte.
Der mit den wenigsten Kalorien hat 80 pro 100 Gramm.
Aber das ist so mit Joghurt, der kann nichts.
Und der Exquisa ohne Fett.
Der kann auch nichts.
Leute, haut da ein bisschen Salz rein oder irgendwas.
Aber der ist so wirklich fast ungenießbar gewesen.
Milch und Rahm ist da drin und Salz und das war's.
Ja, aber irgendwie der Exqueezer kann es nicht.
Und dann gibt es auch so einen Joghurt von der Schummelmarke und der ist auch nicht richtig lecker.
Der hat aber auch nur 80 Kalorien.
Und der normale Fettarme von der Schummelmarke ist der leckerste.
Auf jeden Fall wird deine App geflutet.
Damit haben wir das Frischkäse-Thema jetzt für alle mal geklärt.
Jetzt kommen wir zu den Indizes, bevor wir dann zu unserem Gast kommen.
Und das wird richtig gut heute.
DAX, wie gesagt, minus 2,3%.
An der Spitze haben wir zwei Werte, vor allem zu nennen Infineon.
Und die, denke ich, schon schwimmen auf der Halbleiterwelle irgendwie mit.
Das schon.
Und Siemens Energy, die hatten einfach richtig, richtig gute Zahlen.
Wir haben darüber berichtet, 9% im Plus.
Dann haben wir halt klassische Werte, wenn der Ölpreis steigt.
Also RWE-Versorger.
BASF haben wir auch erzählt.
Das ist der klassische German Chemical Trade, weil die Preise für alle Sachen explodieren gerade.
Und du wirst epische, was haben wir geschrieben, epische Ausmaße werden die Gewinnrevisionen haben von den Chemieunternehmen, also von BASF oder von Langsays oder von Wacker Chemie, hat ja schon selbst die Prognosen nach oben genommen oder teilweise auch Siltronic und wie sie alle heißen.
Gut, Brenntag haben wir auch mit noch als Gewinner, 1% im Plus.
Und SAP hat, obwohl die Zahlen einigermaßen waren, es nicht mal geschafft, in die Gewinnerliste zu kommen, die restliche Woche verloren haben.
Und ja, deswegen sind sie gar nicht hier groß.
Weder bei den großen Gewinnern noch bei den Verlierern.
Sie sind aber auch nicht bei den großen Verlierern.
Und davon gab es ja eben jede Menge.
MTU Aero Engines mit fast minus 16 Prozent ganz weit hinten.
Ja gut, das ist natürlich die, wenn du irgendwann keinen Sprit mehr hast oder Kerosin hast, nicht mehr fliegen kannst.
Also ich glaube, die Flugbranche, ich bin mir nicht sicher, ob die Leute jetzt noch...
50 Flugzeuge, dieses Jahr mehr Orte oder so.
Ich glaube, das ist halt immer so ein bisschen jetzt schwierig, wenn du schon die Sachen nicht ausgelastet bekommst oder mit Kerosin befüllt bekommst.
Kein besonders günstiges Umfeld in der Tat.
Rheinmetall hat noch deutlich verloren, minus 12 Prozent.
Fresenius minus 10.
Siemens-Helfenius minus 9.
Siemens-Helfenius habe ich nichts mitbekommen, was da losgewiesen sein soll.
In Bayersdorf, da haben wir über die Nivea-Krise gesprochen.
Bayersdorf deutliche Minus auch.
So, Holger, du kommst jetzt.
Und die haben sogar Probleme mit den Einzelhändlern.
Die überwerfen sich wohl mit denen und werden gerade ausgelistet, weil sie halt zu teuer sind.
Ich sag ja, ich hab das schon ewig gesagt.
Das Deo haben sie zu teuer gemacht und die Creme haben sie zu teuer gemacht.
Und niemand hat auf mich gehört.
Doch, der Markt.
Der Markt hat auf mich gehört.
Ja, siehst du.
Dann kommen wir zum S&P 500.
AMD, größter Gewinner 25.
United Rentals.
Plus, die haben Zahlen gehabt, 22.4, Texas Instruments, über die Zahlen haben wir auch gesprochen, Intel plus 20, OnSemi, also es ist wirklich so eine richtige Semi-Kontakte-Woche.
Baker Use, klar, das ist natürlich auch gut in so einem Umfeld.
So ein Öldienstleister, Service-Dienstleister, dann haben wir GE Vanova, über die Zahlen haben wir auch gesprochen.
Und dann noch NXP-Semi.
Und im Minus haben wir Lululemon, da gibt es wieder einen Management-Wechsel.
Minus 14.
Traktor Supply Company.
Habe ich nichts gesehen.
Wahrscheinlich haben die auch Zahlen gehabt.
Wahrscheinlich übersehen.
Und Charter Communications Minus 24 ist der große Verlierer.
Ich gucke gerade hier, ob ich meinen alten Texas Instruments Taschenrechner finde.
Taschenrechner finde ich jetzt leider nicht.
Ich hätte gedacht, der liegt hier in der Schublade.
Aber gut, wir sprachen darüber.
100 noch plus 41 Arm.
Unfassbar.
41% ist die Aktie gestiegen.
In dieser Woche.
Ach, das sehe ich so.
Wenn wir jetzt den Socks nochmal angucken, den Semiconductor-Index, der ist 10% gestiegen.
10% der Index.
10% der Socks.
Das ist ein Index mit 30 Werten.
Und dann sieht man das, dieser Halbleiter-Index.
Und ja, da ist natürlich auch arm vorne, 41 AMD, 25.
Und bei den Verlierern ist ASML minus 0,14.
Es gibt überhaupt nur zwei Werte im Minus.
Und Coherent mit minus 2,6.
Und Nvidia ist auch mit unter den hinteren, also unter den Worst Performer mit 3,3.
Wobei die ein Allzeithoch gemacht haben.
Ja, die sind am Freitag noch mal ganz gut performt.
Aber ASMLs in dieser Woche Minus?
Tatsächlich.
Krass, aber die sind halt auch sehr, sehr gut gelaufen.
Aber das sind die anderen natürlich auch.
Ich meine, ARM hat, was hast du vorhin gesagt, Year-to-Date seit Jahresanfang über 100 Prozent, glaube ich.
Beispielsweise.
140 zusammen mit...
Die sind genauso gut wie Intel.
Wahnsinn.
Wir hätten doch ein ETF draus machen sollen.
So ein CPU-ETF.
Das wäre, glaube ich, das richtige Ding.
Da kommen wir jetzt zu.
Wir machen einen, wo wir lauter so diesen Trend reinpacken.
Können wir ja jetzt alles.
Und ihr könnt das dann auch ab sofort.
Wenn ihr die Folge gehört habt.
Genau, mit Chris Püllen.
Das ist wirklich ein, ja, es ist wieder so ein Fundstück, würde ich es jetzt mal nennen, wie wir das so besonders gerne haben.
Jemand, den kaum jemand kennt, der aber so ein spannendes Mindset hat, vor allen Dingen so ein spannendes Wissen und über so ein spannendes Produkt reden kann und sich damit beschäftigt.
Und wir reden hier sowieso die ganze Zeit über ETFs, aber so nah dran wie heute in dieser Folge waren wir eigentlich noch nie.
Also ich habe mich gefragt danach, nach dem Gespräch, warum haben wir eigentlich noch nie mal so genau auf das Thema ETFs geguckt.
Aber ich glaube, weil es auch gar nicht so viele Experten oder Expertinnen gibt zu dem Thema.
Und Chris zählt definitiv dazu.
Genau.
Und er hat gegründet Naro IQ und nennt das selbst das Shopify für ETFs.
Und die meinen halt, sie bringen, also du hast halt Fonds oder irgendwelche Ideen.
Und die stellen dir die Infrastruktur bereit.
Und die Idee ist, dass halt viele alte Vorgesellschaften, die jetzt halt feststellen, dass sie keine ETFs haben und dass sie feststellen, dass da eher Abflüsse sind und keine Zuflüsse mehr und die überleben wollen.
die denken sich so, hm, warum rappe ich denn nicht meine Fonds auch ins ETF rein?
Und dann müsstest du halt die Infrastruktur entweder dir selbst bauen oder müsstest du zu einem anderen White-Label-Hersteller gehen oder eben zu Chris, der dir einfach die Infrastruktur eben das gibt, was du noch brauchst.
Und dann kannst du halt auch deinen Kram als ETF machen.
Und das ist halt die Idee von ihm.
Und da werden wir erfahren, was man da alles...
Tja, können muss, wenn man ETF macht, worauf es ankommt.
Und warum es da auch so ein wirklich krasses Momentum gibt.
Ich meine, das Altersvorsorgegesetz wird halt dafür sorgen, dass Chris sehr, sehr viel zu tun hat die nächsten Wochen und Monate, weil das Thema ETF...
wird halt eine große Rolle spielen, weil wir wissen ja, es werden nur Produkte zugelassen, die besonders günstig sind.
Nee, wie Standardprodukt.
Du kannst natürlich alles verkaufen, aber als Standardprodukt musst du halt 1% haben.
Und wenn du jetzt schon einen aktiv gemanagten Fonds von 1,5 oder 1,7 hast, kannst du natürlich eine neue Anteilsklasse machen.
Und kannst aber sagen, gleicher Fonds für 1.
Du kannst aber auch irgendwie den Kram...
in so einen Mantel rappen.
Und ein ETF heißt ja nicht zwingend, dass du ein ETF, einen Index nur abbildest und so passiv bist.
Du kannst ja auch alles in so ein Ding rein rappen.
Es ist ja nur der Mantel drumherum und da kannst du auch aktives Kram reinpacken oder was du auch immer da reinpackst.
Und im Grunde ist der ETF nur die Hülle.
Er wird uns alles erklären, er wird auch mit wirklich diversen Irrtümern aufräumen.
Sehr, sehr interessant, ihr werdet sehr viele Aha-Effekte haben, das liebe ich ja.
Aha-Momente.
Aha-Momente, genau, du hast recht, Aha-Momente.
Heureka.
Also starten wir.
Herzlich willkommen, Chris.
Vielen, vielen Dank, dass ihr da seid.
Ja, schön, dass du da bist.
Und wir haben schon im Vorgespräch, hat er gesagt, er ist der Mann.
der genau das meint, was er sagt.
Das wisst ihr jetzt schon mal, aber vielleicht wollen die Leute noch mehr über dich wissen, Chris, wer du bist, was dich ausmacht und vor allem, warum man jetzt an diesem wunderbaren, frühlingshaften Wochenende dir anderthalb Stunden lauschen soll.
Deine Minute läuft jetzt.
Genau, also ich glaube, das darf grundsätzlich erstmal jeder selber entscheiden, aber ich bin Chris, einer der Gründer von Naro IQ.
Wir machen aus Fondanbietern ETF-Anbieter, das heißt wir helfen, genau der ganzen, ich sag jetzt mal alten Garde des Fondgeschäfts in die Zukunft einzusteigen.
Das sind deutsche Anbieter, aber auch europäische Anbieter, weil wir daran glauben, dass die Zukunft des Investment- und ETF-Geschäfts nicht von großen US-Anbietern dominiert werden soll, die globale Marktanteile haben, sondern weiter.
Von deutschen Arbeitsplätzen, europäischen Arbeitsplätzen, weit davon Anbietern, die auch die Eltern und Großeltern schon kennen.
Und hoffen damit irgendwie ein Blueprint zu sein, was man grundsätzlich aus Deutschlands und Europas Wirtschaft machen kann.
Wir glauben, Transformation ist stärker als Disruption in Zeiten von KI und Technologie.
Und ich glaube, das war noch nicht mal eine Minute.
Nö, du hättest jetzt noch zehn Sekunden gehabt.
Aber gut, da hast du sie uns geschenkt.
Also ihr seid so ein bisschen so, ihr versucht...
den Tod der klassischen KVG, wie man so schön sagt, abzuwenden und die in die ETF-Welt zu machen, weil wir ja feststellen, dass wenn man sich die Fondsflüsse anguckt, dass bei aktiven Fonds Geld eher abfließt und Geld eher in die passiven reinfließt.
So kann man das zusammenfassen?
Ja, jein.
Also ich würde sagen, ich würde mal mit dem ersten aufräumen, aktiver Fonds und passiver ETF ist nicht zwangsläufig richtig.
Es ist ein Fonds und ein ETF und es ist aktiv und es ist passiv.
Der ETF ist aber grundsätzlich die Hülle.
Der Rapper.
Genau.
Das heißt, es geht vor allem darum, es zu ermöglichen, Teil des ETF-Markts zu sein.
Ob die Strategie dann passiv aktiv oder dreimal im Kreis gedreht ist, ist irgendwie weniger wichtig für uns sozusagen.
Sondern es geht vor allem darum, dass man eben am ETF-Markt teilhaben kann.
Ich benutze immer das Beispiel so ein bisschen.
Wir sitzen hier neben irgendwie am Nachmittag auf.
Wenn wir heute einen Publikumsfonds preisen, dann bekommen wir den Preis von morgen Abend des nächsten Geschäftstages, den wir 48 Stunden später kennen.
Man stellt sich mal vor, man bucht so einen Flug.
Das ist einfach unglaublich weit weg von jeglicher Konsumentenerfahrung, die es heutzutage noch gibt.
Und beim ETF ist es eben so, ich drücke jetzt auf kaufen, kriege den Preis von jetzt, kriege die Abrechnung von jetzt.
Und wir glauben, dass deswegen der Mantel, der Rapper des ETFs die Zukunft dominieren wird.
Mehr als ist es aktiv, ist es passiv, ist es thematisch, ist es Equity, ist es online.
Aber es gibt doch jetzt auch die aktiv gemanagten, also die aktiv gemanagten werden doch auch teilweise jetzt Börsen gehandelt.
Also es gibt doch auch, weiß ich nicht, so ein DWS-Top-Dividende kann ich da auch irgendwie in Hamburg an der Börse handeln oder sonst was.
Also das gibt es doch jetzt schon.
Genau, genau.
Also das ist jetzt nicht das Einzige.
Warum sagst du, muss das jetzt sein, dass die in diese neue Welt reinkommen?
Und warum wollen alle Leute aktiv gemanagten, sagen sie alle, Der Fondsmanager schafft das ja nie, den Markt zu schlagen, aber aktiv gemanagt im ETF sagen, geil, wie kommt das?
Vielleicht kannst du uns da ein bisschen mitnehmen und vielleicht kannst du auch mal die Fondsflüsse uns erklären, wie viel da rausfließt, reinfließt und warum der ETF dieses wahnsinnige Image hat und wir da sagen, aktiv, wie toll ist denn das?
Aber bei den anderen klassischen Fonds sagen wir, die schaffen es nicht.
Sehr, sehr gern.
Also vielleicht mal einfach aus Interesse, weil es glaube ich ganz interessant ist, ursprünglich sind ETFs eigentlich teurer als Fonds.
Warum?
Weil man bei ETFs den Sekundärmarkt bezahlen muss.
Also wenn man in die USA schaut, in die Geschichte des ETFs, ist der Vanguard Index Fonds günstiger als der Vanguard Index ETF.
Zwischen sind sie gleich bepreist, weil die Kosten des Sekundärmarkts Fixkosten sind.
Das heißt, je größer die Assets des Fonds sind, desto weniger relevant ist es.
Jetzt musst du uns den Sekundärmarkt erklären.
Nicht jeder weiß, was Sekundärmarkt ist.
Ich darf aber alles auf Aktien, aber gut.
Wir haben alle.
Wir haben vom Profi bis zum Anfänger alle.
Sekundärmarkt ist die Börse.
Genau.
Fertig.
Genau, jetzt weiß ich ja Bescheid.
Und den muss man eben bezahlen und das heißt, die Historie hat dann eben dafür gesorgt, aber dass vor allem im ETF-Mantel passive.
Produkte irgendwie verpackt worden sind.
Und gerade in Europa war das dann immer sehr, sehr deutlich, sodass der ETF und Passiv irgendwie so ein bisschen sehr, sehr stark miteinander verbunden sind.
Wir haben tatsächlich dann eine Slide bei uns auf dem Pitch Deck, die Aktiv-Passiv-Illusion.
Ein ETF muss passiv sein, ein Fonds muss aktiv sein.
Das ist aber nicht so.
Zum Beispiel, wenn man in die Schweiz schaut, da gibt es eine Stempelsteuer auf ETFs.
Das heißt, da werden zum Beispiel viele Indexfonds und keine Index-ETFs gekauft, um diese zu vermeiden.
Alle Märkte funktionieren dann ein bisschen.
Und ich glaube, die Diskussion, ob jetzt aktives Management sinnvoll ist oder nicht, die steht mir nicht zu.
Das ist auch quasi jetzt glaube ich nicht das, was wir uns anschauen.
Meine persönliche Meinung dazu ist, das kann mal sinnvoll sein und kann mal nicht sinnvoll sein.
Ich glaube irgendwie den breiten amerikanischen Markt outzuperformen, ein US Blue Chip Large Equity Fund, könnte schwierig sein.
Aber ein, weiß ich nicht, deutsche Mid-Caps oder südostasiatische Technologie oder zum Beispiel so ein Total Return Fonds zu machen, jedes Jahr 7%, das könnten schon sinnvolle Produkte sein.
Und das muss aber immer der Produktanbieter entscheiden, nicht wir.
Und wir helfen dem Produktanbieter aber eben in diesen ETF-Mantel zu kommen.
Um ein Gefühl dafür zu geben, wir haben in Europa ungefähr 1000 Fondanbieter, die legally Fondanbieter sind.
Was heißt das ganz konkret?
Ich glaube, den kennen vielleicht viele Leute hier aus dem Podcast.
Der BitCapital von Jan Beckers, das ist kein Fondanbieter, sondern das ist ein Portfolio-Manager, der seinen eigenen Fond hat.
Fondsanbieter darunter, also die Einheit, die rechtlich den Fonds auflegt, ist aber die sogenannte KVG, die Kapitalverwaltungsgesellschaft.
Das ist im Fall von Jan, glaube ich, die Hansa Invest, wenn ich mich nicht richtig, wenn ich mich nicht täusche.
Und das heißt, das ist theoretisch ein Partner von uns und nicht der Jan.
Selbst zum Beispiel in diesem Fall.
Und davon gibt es knapp 1.000 in Europa.
Und jetzt können die Hansa Invest zu euch kommen und können sagen, wir wollen den Backers als ETF rappen.
Und dann kann der Backers gar nichts sagen.
Oder so könnte der sagen, Moment, meine Marge will ich hier behalten.
Hört mal auf mit dem Mist.
Genau, das entscheidet der natürlich.
Aber rein theoretisch wäre das so.
Sagen wir mal, um einfach ein Beispiel leichter zu sein, kurzer Disclaimer.
BitCapital ist kein Kunde von uns.
Hansa Invest ist auch kein Kunde von uns.
Könnt ihr werden?
Hört mal zu, Freunde.
Oder hat Hansa Invest schon was anderes?
Sind die schon mit irgendeinem anderen White-Label-Mann zusammen?
Das weiß ich nicht.
Das steht mir auch, glaube ich...
Kann ich einfach nicht sagen.
Aber wir können auch, also erster Kunde von uns, Partner ist auch öffentlich, die Hauk und Aufhäuser Fund Services, die auch ja kein unbekannter Name ist, ist irgendwie im deutschen Markt.
Und um ein Beispiel zu bleiben, die Hauk und Aufhäuser sagt, wir haben einen Kunden, der möchte unbedingt einen ETF machen, aber wir als Haus können ETFs nicht anbieten.
Dann können sie mit uns zusammenarbeiten und auf ihrer bestehenden Infrastruktur ETFs anbieten.
Und der Kunde muss eben nicht zu einem White Label ETF Provider gehen und die Hauk und Aufhäuser verliert das Geschäft nicht.
Warum können die keinen ETFs anbieten?
Ich glaube, berechtigte Frage.
So wie wir das beschreiben, ist immer ein Fonds hat eigentlich so acht Bausteine und ein ETF irgendwie eher neun.
Also es gibt einfach eine zusätzliche Abteilung.
wenn man das so machen will, weil eben diese Börse, der Sekundärmarkt, der muss überwacht werden, verbunden werden, vertraglich angeschlossen werden.
Also Spread Monitoring, wie eben im Vorgespräch schon mal ganz kurz, muss gemacht werden.
Liquiditäts Monitoring, es muss ein sogenannter INAV, ein Indicative NAV gerechnet werden.
Market Maker müssen angebunden werden.
Datenschnittstellen müssen in Echtzeit geteilt werden.
Datenschnittstellen müssen vor Marktöffnung geteilt werden.
Also viele Sachen, die bei einem etwas älteren Haus vielleicht nicht ganz...
vorne in der Tagesordnung stehen sozusagen.
Und diese Dienste bieten wir dann quasi an.
Und genau, die großen Häuser, Backrock, die DWS, Amundi, die haben das intern und oder bilden das eben über ein globales Ökosystem ab.
Und wir helfen dann KVG'nen dabei.
Und das Interessante in dem Setup ist, glaube ich, dass eben ihre anderen Bereiche aber unberührt bleiben.
Also die Fondsbuchhaltung macht weiter ihren Job.
Das Risikomanagement macht weiter seinen Job.
Das ISG-Reporting macht weiter seinen Job.
Und wir sind quasi wie so ein bisschen die ETF-Abteilung für diese Häuser.
Und was ist der Unterschied zu dem, wenn eine Börse hingeht und sagt, wir handeln deinen aktiv gemanagten klassischen Fonds.
Und den handeln wir jetzt.
Den kannst du bei uns kaufen und verkaufen.
Kann da die Gesellschaft sagen, will ich eigentlich gar nicht?
Ich will, dass es über uns abgewickelt wird.
Ginge das?
Oder können die nichts dagegen tun?
Und warum reicht das nicht und warum braucht es ein ETF, damit die irgendwie zu euch kommen müssen?
Also super wichtige Frage auch.
Es gibt ja jetzt bereits börsengelistete Fonds.
Und börsengelistete Fonds und ETFs unterscheiden sich insofern, als dass ein ETF einen sogenannten Authorized Participant hat, einen AP.
Der ist meistens in seiner Funktion ähnlich dem Market Maker.
Wer sind die Großen in Europa?
Jane Street, Flow Traders, Virtu, Saskihana, Citadel macht kein europäisches ETF-Geschäft, aber grundsätzlich diese Kategorie an Firmen.
Und was beim ETF passiert, im Gegensatz zum Fonds, ist, dass nur dieser eine Teilnehmer gegenüber der Kapitalverwaltungsgesellschaft die Fondsanteile beziehen.
kann.
Das heißt, beim Fonds funktioniert das so, Chapitz kauft 10 Anteile, Sommerfeld kauft 10 Anteile, Püllen kauft 10 Anteile, dreimal werden 10 Anteile gekauft.
Beim ETF ist es so, jeder von uns drei kauft 10 Anteile über die Börse, die kauft er beim Marketmaker, der Marketmaker kauft und verkauft von seinem Buch.
Und dann sozusagen gibt er einmal nach hinten eine Order auf, wenn er voll oder leer gelaufen ist.
Bitte 30 neu schaffen.
So ungefähr, genau.
Das heißt, ganz konkret in einem Fall bei unserem ETF zum Beispiel von uns, da haben wir eine Minimum Creation Size von einer Million Euro.
Das heißt, wir haben eine Million Euro, a 10.000 Fondsanteile zum Beispiel, die wird einmalig kreiert und dann kauft und verkauft der Market Maker, bis er leer läuft oder voll läuft und kreiert dann neue Anteile für eine Million und er gibt die Anteile zurück.
Und das führt auch dazu, ganz tiefen Schwenk zu machen, warum das Management des ETFs effizienter ist.
Es ist Transaktionskosten effizienter.
Du hast quasi nicht ein Cash Pocket, was sich hin und her bewegt die ganze Zeit, sondern es wird mit der Creation taggleich zum Market on Close die Wertpapiere gekauft.
Und jetzt hast du gesagt, jetzt seid ihr irgendwie dazwischen.
Wofür dienten ihr dann?
Also wir müssen ja wissen, wenn wir hier weiterreden, will ja jeder wissen, wo hat der Chris hier die Hand aufgehalten, damit wir wissen, was er dann schön findet oder was er nicht so schön findet.
Wir verdienen an den Assets.
Das heißt, wir nehmen quasi einen Teil der Gebühren mit, wir werden immer von der KVG bezahlt und die KVG sagt dann, gut, für einen normalen Fonds stellen wir dem Kunden 20 Basispunkte in Rechnung und beim ETF stellen wir ihm 23 Basispunkte in Rechnung.
Und die drei kriegt ihr dann?
Das hast du jetzt gesagt, aber könnten auch sechs sein und manchmal streckt die KVG es vor.
zwei sein und manchmal zahlt die KVG drauf.
Das hängt immer von der KVG an.
Und wenn das Volumen nicht läuft, also wenn da nicht richtig Creation reinkommt, dann habt ihr mit Zitronen gehandelt.
Dann haben wir uns vertraglich dagegen abgesichert mit Floorfees.
Achso, der sagt, du musst mindestens, lieber Haug Aufhäuser, wenn wir jetzt was machen, mindestens 500.000.
Und dann eben on top diese Gebühr am ETF.
Genau, also der Betrag ist etwas geringer sozusagen.
Aber genau, also pro Isin sozusagen verdienen wir eine Floor-Fee und Basispunkte.
Und ab einer gewissen Summe werden die Floor-Fee überschritten.
Wir verdienen an den Basispunkten.
Genau, das heißt, was es bedeutet auch für den Manager ist, mit steigendem Volumen wird er immer profitabler.
Vielleicht auch ganz interessant im Unterschied zum Fonds.
Beim Fonds ist es so, dass man eine fixe Management-Fee hat, 70 Basispunkte.
Beim ETF ist die Management-Fee variabel, weil die laufenden Kosten fix sind.
Das heißt, beim Fonds hat man eine fixe Management-Fee und laufende variable Kosten, 1,26.
Wenn der Wirtschaftsprüfer ein bisschen teurer wird, sind es 1,29.
Beim ETF hat man einen fixen Kostenbetrag, die sogenannte TER, die Total Expense Ratio von 0,79 Prozent und die Management Fees variabel.
Das heißt, je höher das Volumen ist, desto niedriger werden die Fixkosten und desto höher wird die Management Fees.
Deswegen skalierbar, je höher, desto schöner ist das Ganze.
Jetzt habt ihr aber angefangen so als ETFs für Kleineleger.
Also so eine Idee, Sommerfeld will ein ETF bauen, Shabits ein, dann gehen wir zu Chris und sagen, hey Chris, hier wollen wir den Super Z ETF machen.
Ich finde, wir sollten das Mindset für diesen Podcast ein bisschen im Blick behalten, dass wir vielleicht, lass uns doch mal alles auf Aktien ETF am Ende bauen.
Also so ein bisschen wollen wir diesen Baukasten.
Ihr habt ja angefangen so als Privatding und habt dann aber festgestellt, so ist es nicht.
Oder doch?
Oder erzähl mal, warum habt ihr davon einen Abstand genommen?
Ich kann sogar noch früher anfangen, wenn du Lust hast.
Also wir haben, mein Mitgründer und ich, Nils, wir kennen es seit zehn Jahren, sind befreundet seit der Uni.
Und wir haben mal angefangen Wikifolios.
zu machen.
Das habe ich doch gesagt.
Sehr gut, Wikifolio.
Schöne Grüße an Andreas, den CEO von Wikifolio an der Stelle, Gründer.
Das macht wieder am Anfang.
Du hast doch gelernt vom Kollegen Hecker, dass die Grüße immer am Anfang sind.
Ich höre die Leute nämlich nicht so lange durch, deswegen hat der Hecker auch gleich am Anfang.
Hallo, wir sind bei Minute 8.
Ich habe heute mit dem Kollegen Lars Rickert von der Hock-Aufhöser gesprochen, deswegen dann einmal schöne Grüße an Lars an der Stelle.
Deine Mutter kriegen wir auch jemanden dran?
Nee, ich glaube, die hört nicht rein.
Wirklich nicht?
Nee, also es ist schon, also ich versuche ihr das immer wieder zu erklären, was sie macht und meine Mutter ist eine unglaublich smarte, ganz, ganz tolle Frau, aber ich habe das Gefühl, das Interesselevel an Finanzmarktinfrastruktur ist relativ wichtig.
Aber wir machen das ja anders.
Bei meiner Schwester.
Wir nennen das Edutainment, wir fangen auch so ein bisschen Unterhaltung dazu.
Wir können auch über deinen Fußball nachher noch reden.
Hast du das schon gemerkt, Sie gucken, der macht es hier die Börse.
Ja, genau, so ist es.
Wir sind hier nicht so jargonmäßig.
Wir können auch über Börse reden, wir könnten auch noch über irgendwie, weiß ich nicht, familiäre Sachen, Dating und sowas machen wir auch häufiger mal.
Kannst du Mutter an irgendwas mitteilen?
Läuft da was?
Ich bin verlobt.
Ich bin ein offenes Buch.
Meine Mutter?
Ja.
Habt ihr so richtig mit Verlobungsringen?
Wie macht man das heute mit Verlobungsringen?
Und wenn du jetzt wieder zurückdrehen würdest, könnt ihr dich verklagen schon?
Ist das schon versprochen?
Verklagen glaube ich nicht.
Ich muss sowieso einen Ehevertrag schließen aufgrund meines Gesellschaftsvertrags.
Also das ist, glaube ich, ein relativ klares Ding.
Übrigens auch so ein Gesellschaftsvertrag.
Viele Interesse, wenn Leute zuhören, die gründen wollen.
Also es geht nicht nur darum, was wir machen, sondern dass wir auch ein Startup sind.
Ich darf auch keinen Extremsport machen zum Beispiel ohne Genehmigung.
Also das Risiko ist zu groß.
Was darfst du denn machen?
Bis wohin?
Was könntest du machen?
Das ist jetzt nicht festgeschrieben.
Skifahren darfst du aber schon.
Skifahren darf ich schon, ja.
Aber von der Piste auf Piste ist nicht mehr.
Das müssten ja dann am Ende Anwälte ausfechten miteinander, was das wäre.
Und wenn du jetzt dagegen verstoßen würdest, dann wären deine Anteile weg oder was passiert dann?
Ja, das müsste ja erstmal weitergehen.
Also du würdest dagegen verstoßen.
Dann würde man sagen, der ist jetzt 15 Monate im Krankenhaus und kann die Firma nicht mehr führen.
Und dann stellt sich die Frage, ist das ein sogenannter Good-Liever-Fall oder ein Bad-Liever-Fall?
Und das hängt dann von den Ausgestalten der Vertrags-Terms ab.
Und dann dürfen sich Anwälte darüber diskutieren, ob das so wäre oder nicht.
Aber genau.
Haben wir noch was zum Kunden gelernt?
Wie war die Frage eigentlich nochmal?
Die Frage war, wir hatten mit der Freundin.
Was jetzt mit dem?
Nein, davor.
Davor waren wir noch mal angefangen, war bei Wikifolio.
Kommen wir gleich dazu.
Also keine Angst, weil Leute immer sagen, wir würden immer links und rechts abbiegen und nicht wieder zurück zum Weg.
Haben Sie recht.
Die Geschichte mit Verloben, ist das jetzt wieder so voll in?
Nee, glaube ich nicht.
Also ich würde sagen, du findest relativ wenig Leute in Berlin-Mitte, die verlobt sind.
Spießer ist ein großes Wort, finde ich.
Traditionalist.
Ich komme immerhin aus Mönchengladbach und nicht aus Berlin-Mitte.
Da ist man hart, da ist man schon das Leben gewohnt.
Nee, du, aber ich habe schon das Ziel, eine Familie und Kinder irgendwann zu haben.
Also ich muss jetzt nicht mit 38 nachts um 30 Bergheisen stolpern.
Das ist irgendwie nicht meine Zielsetzung.
Du bist ja echt ein Spießer.
Wie lange ist noch hin, bis Kind kriegen?
Hast du noch ein bisschen, oder?
Ja, ja, ja.
Das würde jetzt auch die Mutter wieder hin.
Ich hatte letztes Jahr 130 Hotelnächte in europäischen Städten.
Also ich werde schon gerne ein Vater sein, der sein Kind auch sieht.
Das ist momentan noch nicht so richtig absehbar.
Also erst wenn der IPO war von eurem Unternehmen, dann wird es so...
Nach IPO wird Kind gekriegt.
Die Aussage würde ich jetzt ungern feststellen.
Verlobte.
Du hast doch gesagt, IPO erst 2035.
So lange will ich nicht warten.
Ich höre schon, da gibt es Ärger.
Ich glaube, da sind wir sehr aligned.
Das wird nicht passieren, aber weil du gefragt hast.
Wir waren im Urlaub in Portugal im Januar und es war ein Effort von quasi mir.
Unser Produktchef hat den Ring abgeholt hier, weil ich es zeitlich nicht geschafft habe.
Ich war in Brüssel.
Den hat dann jemand mitgenommen zum Kundentermin in Frankfurt, wo ich jemanden gesehen habe.
Den habe ich dann eingesteckt, habe ich ihn mitgenommen.
Weißt du das alles schon?
Kennst du die Geschichte schon?
Ne, ich glaube nicht.
Also den Part nicht.
Und dann haben wir das tatsächlich relativ romantisch.
Sonnenuntergang, Portugal, Klippen nach dem Surfen.
Genau.
Wusste sie das schon?
Oder war sie...
Nein, natürlich nicht.
Man kann das doch ahnen schon.
Ach, das ist doch eine Überraschung.
Und sie hat Ja gesagt?
Sie hat Ja gesagt.
Sie sind verlobt, hallo.
Weint man da schon?
Weint man da auch ein bisschen?
Ich habe mir Tränen vergossen, ja.
Okay.
Ist ja schon ein besonderer Moment, davon gibt es ja nicht so viel.
Nee, das sollte man nur einmal im Leben machen.
Das wäre zumindest die Zielsetzung, ja.
Ich habe das auch mal gemacht.
Das erste Mal habe ich einen Korb gekriegt.
Das war eine andere Geschichte.
Aber es ist trotzdem die Frau noch geworden.
Ja, noch nicht.
Beim zweiten Mal musste Siri.
Ich hab nicht zwei Frauen, nein, nein.
Das ist völlig ausreichend.
So, wo waren wir stehen geblieben?
Wikifolio.
Genau, Wikifolio und weil wir glaube ich, das irgendwie immer interessant fanden.
Das war zu der Zeitpunkt, dass alle Menschen so ein bisschen unterschiedlich ticken.
Und wenn alle ihren unterschiedlichen Spotify-Feed haben und ihren unterschiedlichen Netflix-Feed, wollen sie vielleicht ihren eigenen ETF auch haben.
Diese Atomisierung, furchtbar.
Das bringt uns alle auseinander.
Ja, weiß ich nicht.
Wenn wir alle unseren MSCI World hätten, fertig wäre es.
Das ist sicherlich nicht Chris' Meinung.
Inzwischen bin ich da.
Jeder soll das gerne machen, wie er das möchte.
Ich bin da relativ emotionslos.
Aber das ist damals dann gescheitert, weil wir dann gesagt haben, das wird wahrscheinlich mit Wikifolios nicht...
weil du hast einen Counterparty-Risk und so weiter.
Und das ist auch einfach aus einer Förderungsperspektive eine andere Risikoklasse, weil es ein Zertifikat ist und so weiter.
Das muss ein ETF sein.
Und haben dann gesagt, okay, wie wäre es denn, wenn jeder individuell seinen eigenen ETF bauen könnte?
Und das ist ehrlicherweise dann einfach daran gescheitert, dass die regulatorischen Kosten pro Jahr, pro Auflage einfach da sind und hoch sind.
Also mal konkret, worüber reden wir?
Deutschland sind so 10.000 Euro und Luxemburg sind so 30.000 Euro pro I-Sinn pro Jahr.
Irland ist doch besser, für amerikanische Aktien muss ich nicht so viel Quellensteuer zahlen.
Ist korrekt, aber Irland ist noch teurer.
Noch teurer?
Ja.
Du meinst, in Deutschland ist es am günstigsten?
Korrekt, ja.
Aber trotzdem wegen der ganzen steuerlichen Geschichten und anderer Geschichten machen wir lieber Irland.
Das hat vor allem damit zu tun, dass in Deutschland, ein bisschen Nerdtalk, aber in Deutschland ist es so, dass die Fondsprospekte, die gebaut werden, sind standardisiert.
Das heißt, eine Einreichung bei der BaFin ist auch schneller als eine Einreichung bei der CSSF in Luxemburg zum Beispiel.
Das ist eine Norm.
Also wir haben jetzt einen Partner gehabt, der hat seine BaFin-Genehmigung innerhalb von vier oder fünf Wochen bekommen für das Produkt.
Also die BaFin ist unglaublich gut in diesem Pakt.
Also kann man nicht anders sagen.
Und in Luxemburg sind die Dokumente nicht standardisiert.
Und das hat A verzögert, dass den Genehmigungsprozess, das war jetzt aber gar nicht die Frage, es erhöht die Wirtschaftsprüferkosten.
Weil der Wirtschaftsprüfer muss ja jeden Bericht...
Und jeden Prospekt überprüfen, einmal im Jahr.
Und in Luxemburg liegt die Gebühr dann irgendwo zwischen 12.000 und 19.000 und in Deutschland bei 7.000.
Geht das nicht schneller mit KI jetzt und günstiger?
Du, also am Ende muss von PwC oder EY jemand eine Unterschrift drunter machen und was der dafür chargt, das liegt am Ende bei ihm.
Aber es wird, ich glaube, günstiger.
KPMG hat doch dieses Jahr gerade irgendwie 10% der Leute rausgeworben, weil es viel schneller geht.
Aber glaubst du, sie haben auch 10% ihre Preise gesenkt?
Das weiß ich nicht.
Das glaube ich nicht.
Glaube ich zumindest noch nicht.
Die Marge.
Du, wir bezahlen das ja nicht.
Aber das war der Grund, warum wir gesagt haben, muss man mal rechnen.
Also würdest du jetzt den Holger Tschepitz ETF machen und musst erst mal 30.000 Euro regulatorische Gebühren zahlen und du zahlst gerade 0,2 Prozent auf deinen iShares ETF.
Da musst du schon, also ich weiß nicht, was ihr verdient hier, aber das muss schon.
Okay, das können wir uns leisten.
Das ist ein Wochenverdienst, den wir da für die 30.000 kriegen.
Auf jeden Fall Wochenverdienst.
Klar, 30.000.
0,2% bei 30.000, dann bist du so bei 15 Millionen ungefähr, die du den seeden müsstest, damit, dass du die gleiche Kostenquote hast und da hat noch kein anderer dann verdient.
Genau, also das war quasi das.
Und dann sind wir, also dann haben wir davon ausgegangen, es arbeiten wahrscheinlich nicht alle Menschen Deutschlands bei Axel Springer.
Also wahrscheinlich sozusagen.
Das hat wir nie übrigens mit dem Gehalt.
Wirklich?
Ja, das sollten wir vielleicht nochmal erwähnen.
Genau, auf jeden Fall war dann klar, du, es funktioniert nicht, dass wir für jeden Menschen einen individuellen ETF bauen können.
Also lass uns doch es ermöglichen, dass wenigstens jede Firma oder jeder Asset Manager, jeder mit einer Idee, jede Distributionsplattform ihr eigenes Produkt machen kann.
Und genau, haben uns dann eben entschieden, dass wir nicht in Konkurrenz treten mit einer Hauk und Aufhäuser oder einer Universal Investment, sondern eben, dass wir denen dabei helfen und die unterstützen, in diesen Bereichen das zu tun.
Ich hatte eben im Vorgespräch das Beispiel genannt, was ich immer ganz gerne mache.
Man stelle sich vor, es ist 2013 und Deichmann möchte irgendwie ins Internet vom stationären Handel.
Und ich kann jetzt entweder sagen, ich baue Zalando und ersetze Deichmann oder ich kann sagen, ich baue Shopify und helfe Dahlmann einen Online-Shop zu bauen und wir haben uns fürs Zweite entschieden.
Es geht ja schließlich nicht um Schuhe, sondern irgendwie um Geld, Assets, Vertrauen.
Und wie schnell geht das?
So einen Shop kriegt man in zehn Tagen aufgebaut?
Und wie lange dauert bei euch sowas?
Meinst du jetzt die einzelne ISIN oder unsere Firma quasi insgesamt?
Die einzelne ISIN hängt vom Domizil ab, wie lange die Regulatoren brauchen.
Aber wir haben jetzt Projekte gehabt mit einem Launch Mitte Mai, wo wir einen Kick-Off Anfang Februar hatten.
Also zwischen drei und sechs Monaten, würde ich sagen.
Wie viele ETS habt ihr schon?
An Start gebracht?
Wir haben jetzt live zwei und in der Auflage acht.
Also geht es jetzt so richtig los?
Das hast du gesagt, aber wir geben uns viel Mühe jeden Tag.
Welche sind denn schon live?
Können wir mal die Spreads uns anschauen?
Kannst du live gucken.
Freitags, Nachmittags müssten die eigentlich ganz gut aussehen, weil die US-Märkte schon offen sind.
Aber das kannst du auf der deutschen Börse nachschauen.
Welche habt ihr denn?
Das sind beides die ETFs der Hauk und Aufhäuser.
Also es ist wichtig zu sagen an der Stelle nochmal, es sind nicht unsere ETFs, es sind ETF unseres Partners.
Die Initiatoren dieses ETFs sind nicht unsere Kunden, es sind die Kunden unseres Partners.
Aber wer ist für den Spread zuständig?
Ich gucke mir immer diesen Comdirect-Fonds an.
mit State Street das gemacht.
Und denke ich mal, wenn ich die Spreads sehe, denke ich immer so, da verdient sich irgendein Market Maker und Porsche.
Gut, jetzt haben die nicht so viele Umsätze drin, vielleicht ist es auch nur ein Trabi, der da verdient, aber er verdient was dran.
Ich glaube, da reicht ein Porsche nicht.
Ich glaube, da reicht ein Porsche nicht.
Zu viel verdienen die?
Ja, also du kannst dir mal die Liste der reichsten Amerikaner anschauen und da wirst du feststellen, da stehen deutlich mehr Market Maker Gründer als Asset Manager.
Wirklich?
Die Market Maker sind die?
Der Citadel ist doch auch so ein Market Maker, oder?
Der Präsident von Virtu war im Übergangsteam von Donald Trump.
Der Mitgründer von Saskia Hahn ist dieser Robert Mercer, der sehr viel in Cambridge Analytica und diesen Sachen macht.
Das müssen wir machen.
Nicht mehr Podcasts.
Aber ich meine Market Maker, das sagt doch schon der Name.
Ich meine, da bist du der Macher.
Und wenn du nur den Comdirect handelst, da guckt nämlich keiner drauf, die scheinen das nicht zu machen.
Ich bin jetzt mal ganz ehrlich, du bist so heiß, du bist Comdirect, machst so einen neuen ETF auf, neuer Welt-IT, machst einen Kurs auf der Webseite, wir kommen und nicht so viel Amerika drin.
Ist gerade nicht so gut, dass sie nicht so viel Amerika haben, aber egal, haben sie gemacht.
Und dann guckst du nicht drauf als Comdirect und sagst, ah, ist ein total beschissener Umsatz drin, also irgendwie Liquidität ist so, geht so.
Und wenn mal Liquidität reinkommt, dann fliegen dir die Spreads aus und dann denkst du, hä, wie geht denn das?
Also erstmal macht die Comdirect den ETF ja nicht selbst, sondern sie bauen ihn mit einem Partner, der State Street.
Ganz genau.
Das heißt, die Comdirect kann da wirklich gar nichts für.
Hä?
Was die State Street da macht?
Du guckst da einmal das an, gehst an zwei Städte, rufst mal an in München und sagst so.
Sie können einflussieren.
Also klar.
Das ist doch nicht unser Anspruch hier.
Ich bin da zu wenig involviert, weder bei Comdirect noch State Street, um das beurteilen zu können, was da passiert.
Aber guckst du dir immer die Spreads von den Dingern an, die ihr...
Also wir wissen natürlich, was marktüblich ist und ich glaube, da gibt es auch generell einfach viele Themen, die Leute unterschätzen.
Also Nummer eins, man vergisst das oft, aber Market Maker sind zum Beispiel auch immer nicht am Markt präsent.
Also eine Quote von 95% und über 95% ist extrem gut.
Das bedeutet für jeden Marktteilnehmer, also jetzt der einen normalen ETF kauft, jede 20.
Sekunde kann man den ETF nicht handeln.
Das sind Sachen, die Leute oft gar nicht wissen, aber wenn um 15 Uhr zum Beispiel Konsumerpreisdaten machen, dann sind oft ETFs 10, 15, 20 Sekunden nicht handelbar, weil die Market Maker ihre Preise adjusten, basierend auf den Hedgefonds, die quasi algorithmisch reinkommen.
Und das merkt aber keiner, weil wenn du um 15 Uhr, Uhr und drei Sekunden die Order ausgibst und die wurde um 15 Uhr, Uhr und 20 Sekunden ausgeführt.
Denkst du, ist okay?
Das merkst du ja gar nicht.
Also du guckst eine Abrechnung und siehst die Minute, die war 15.00.
Selbst wenn es 0.1 oder 0.2 ist, interessiert dich eigentlich nicht.
Market Maker sind, wenn sie gut sind und die Produkte gut gemanagt sind, mit einem guten Kapitalmarkt-Team sind sie über 95%, aber selbst über 90% ist immer noch gut.
Das ist nur ein Beispiel.
Das zweite Beispiel ist, du guckst auf den Spread und das ist sicherlich auch richtig.
Wo guckt man jetzt drauf?
Für Leute, damit jeder, der jetzt zuhört, will es jetzt auch machen, kann ich in Blume gucken, das hat nicht jeder.
Also wie gehe ich da jetzt ran?
Du guckst ja in deinem Broker, deines Vertrauens oder deiner Finanzwebsite, deines Vertrauens, guckst dir das an und da gibt es einen Kaufkurs und einen Verkaufkurs.
Und der Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufkurs ist der Spread.
Und, um das auch mal zu sagen, der Spread ist auch nicht nur, weil die Marketmaker Geld verdienen wollen, das tun sie auch, aber der ist auch, weil die Marketmaker ja echte Kosten haben, im Markt zu stehen, sozusagen.
Das heißt, Spreads von komplizierteren Produkten sind größer.
als von Produkten, die leichter sind.
Wenn also der Alles-auf-Aktien-ETF, den wir heute machen wollen, jamaikanische Gold-Bitcoin-Mining-Aktien enthält, dann würde das wahrscheinlich einen höheren Spread nach sich ziehen, als jetzt ein S&P 500 ETF, der sehr, sehr viel gehandelt wird sozusagen.
Das heißt, der Spread ist auch so ein bisschen die Kosten des Market Makers im Markt zu stehen.
Und ich hatte das ja gerade eben schon erwähnt, der Market Maker hält diese Anteile ja auch auf dem Buch.
Dafür muss der Market Maker zum Beispiel auch Eigenkapital vorhalten.
Deswegen sozusagen, auch da muss der Market Maker für vergütet werden.
Das heißt, die machen das auch nicht nur aus Spaß an der Freude, sondern die sind wirklich quasi auch, die stehen halt im Risiko.
Aber jeder Anbieter muss einen Market Maker beschäftigen.
Das kann ich aber sagen, hier ab in den Markt, schönen Tag noch, sondern ich habe jemanden und der muss dann auch Redemption, Creation, diesen Prozess, müssen wir gleich nochmal drüber reden, wie das genau funktioniert.
Der muss es auch machen.
Und je nachdem, ob ich einen guten habe oder einen schlechten habe und ob ich den gut bezahle oder schlecht bezahle, macht er das besser oder schlechter.
Und der von ComeDirect scheint jetzt eher Porsche zu lieben, als jetzt unbedingt ein kleines Brett zu lieben.
Ich bin weit davon entweg, ein einzelnes Produkt hier beurteilen zu können.
Also wenn ich es wissen würde, würde ich es tun.
Weiß ich einfach nicht.
Das ist mir nur aufgefallen, weil ich mir das nochmal angeguckt habe.
Genau.
Also wir können, wie gesagt, gerne mal den Live-Test machen.
Die ETFs von der Hocken-Euffer, der eine ETF ist der ETF von Tech Capital, von Frank Thelen.
Und der andere ETF ist von Innova, Schweizer Robotweiser.
General Artificial Intelligence.
Da habe ich sogar einen Sparplan für 5 Euro im Monat drauf.
Genau das Gefühl wollte ich mal haben.
Der hat gut performt.
Bin ich im Plus sogar mit?
Der hat gut performt.
Also es ist ein passives Produkt.
Das Team von Tech Capital steht da nicht, dreht sich dreimal im Kreis und wirft eine Dartscheil.
Nee, die bauen dann Index und der wird regelmäßig angepasst.
Korrekt, genau.
Sonst wärt ihr ja auch nicht im Spiel gewesen.
Doch, es gibt doch auch welche, die...
Innova ETF ist ein aktiver ETF.
Wie geht der?
Was macht der?
Innova ist ein Schweizer Robo-Advisor, die sehr nachhaltig...
sind und die haben ein eigenes Nachhaltigkeits-ISG-Screening und wählende Aktien aus.
Eigentlich ein ganz interessantes Ding, das sehen wir inzwischen immer mehr.
Die waren mal, zum Thema Individualisierung nochmal, so wird dir gefallen, die waren mal eine breitere Vermögensverwaltung und haben dann festgestellt, okay, in dieser breiteren Vermögensverwaltung wollen doch mehr Leute das Gleiche haben, als man vielleicht denkt.
Leute denken zwar immer, sie sind Special Snowflakes, die meisten sind es dann aber nicht.
Und das heißt, wenn wir quasi unsere Gesamtentscheidung zu Tesla oder Apple oder Microsoft oder wem auch immer ändern, ist es was Unterschiedliches, wenn wir in 15.000 Einzeldepots 15.000 Aktien ein- und rauskaufen müssen.
Oder ob wir einfach einen Voranteil machen, einen Look-Through machen.
Das heißt, im Portfolio steht immer noch prozentual, wie viel du von der Einzelaktie erhältst.
Aber du kannst die Umschichtung im Fonds machen.
Also viel, viel günstiger für Kunden.
Und dann kann man ja immer noch pro Kunde entscheiden, wie groß dieser Baustein ist.
Also wenn dann doch ein Kunde sagt, ich möchte aber einen Doppelfokus auf, USA, Asien, Rüstung, dort wahrscheinlich eher nicht, aber was auch immer ist, haben, genau, dann kann man das trotzdem machen.
Und das heißt, sie entscheiden quasi ihren Kernbaustein nach ihren eigenen Kriterien, eigenen Ansätzen, aktiv.
Und das ist das Produkt.
Das sind jetzt 135 Millionen Euro oder so ungefähr.
Und wenn der Thelen jetzt erfolgreich ist, dann werdet ihr auch reich.
Der Chris und der Frank.
Habt ihr schon in Bonn?
Seid ihr mal am Rhein lang gelaufen?
Also erstmal ist es ja nicht unser Kunde.
Er ist ja der Kunde der Hauk und Aufhäuser.
Ich kenne Frank, ich mag Frank auch, ich komme gut mit dem aus.
Aber das Verhältnis ist, wenn es irgendwelche Themen gibt, das sieht man auch in Verkaufsrospekten, das ist ein Fonds der Hauk und Aufhäuser.
Kennst du ihn jetzt so über dieses Business?
Weil eigentlich kommt ihr doch gar nicht in Kontakt.
Korrekt, es gibt da aber den kleinen Unterschied, dass das passiv ist und den Index bauen wir.
Ah, ihr habt den Index gebaut.
Also dann müssen wir hier gar nicht nur über Technik reden, sondern auch über Inhalte.
Ja, jein.
Also er schickt euch, was ihr haben wollt und ihr baut den Index.
Korrekt, wir sind der sogenannte Calculation Agent.
Das heißt, wir developen den Index nicht selber, sondern wir rechnen den, weil auch ein Index ist ein reguliertes Instrument.
Ihr seid so selective in einem.
Ja, wir verkaufen Indizes nicht als eigenes Geschäft, wie selective das macht.
Das heißt, wir sind keine selective Konkurrenz.
Aber wir haben festgestellt, in diesem ETF-Aufsatz gibt es immer Leute, die auch ein passives Produkt wollen.
Und Indexing, Portfolio-Management und Capital Markets zusammenzulegen, hat einfach Effizienzvorteile.
Weil man stelle sich vor, es würde ein passives Produkt sein, alles auf Aktien, ETF.
Und ihr macht einen tollen Index und dann kommt ihr zu eurem Produktanbieter und der sagt, ja Moment, aber Liquiditätstechnisch ist das eine Katastrophe.
Also wenn ihr da 100 Millionen rein investieren wollt und ihr investiert nur in deutsche Small Caps.
Das funktioniert halt einfach nicht.
Und das heißt, es hat einfach einen strukturellen Vorteil, das mit anzubieten.
Und dann könnt ihr aber auch dem Frank sagen, jetzt hast du uns hier so ein kleines Ding reingemacht, das wird immer nur in Asien gehandelt, das wird gar nicht in Deutschland gehandelt.
Würde ich jetzt mal von absehen, weil da der Index ja irgendwie vom Net Asset Value abweichen oder irgendwas schief laufen kann?
Oder wie macht ihr das dann?
Ja, nein, genau.
Also du machst, also individuell nicht.
Also wir sagen nicht, die Aktie ist.
Käse oder was ich schon mal gar nicht mache, ist das Geschäftsmodell von dem Unternehmen, finde ich doof.
Aber was wir machen ist, wir sagen ein Index, was ist ungefähr euer Anspruch an Volumen und das ist euer Index und dann muss der ein sogenanntes Minimum ADV haben, das heißt ein Average Trading, Daily Trading Volume.
Der muss eine Mindest Market Cap haben, damit das Produkt handelbar ist und so.
Das sind dann Sachen, die im Index festgelegt werden.
Das machen wir aber auch für.
Andere Partner und andere Kunden.
Wie früher bei der Dreisatbörse, da musstest du ja auch immer nachmittags, hast du immer als Verge, per Fax musstest du damals deinen Wert hinschicken, konnte die ganze Redaktion schon sitzen und sagen, Mensch, der kauft heute das, gucke ich mir mal an.
Ich handel keine Einzelaktien.
Achso, aber ihr habt das vorher schon.
Also wenn du jetzt weißt, der Frank hat seinen Index umgebaut, du weißt, das Volumen ist drin und du weißt dann genau, welches Volumen dann da in das Ding neu reinkommt.
Ohne dem Frank zu nahe zu treten, glaube ich noch nicht, dass das marktbewegend ist, was da gerade passiert.
Noch nicht.
Aber was kommt als nächstes rein?
Sagst du hier mal bitte?
Was habt ihr so auf dem Zettel?
Ich meine, es müsste ich unseren Head of Indexing fragen.
Ich meine, es gibt ein quartalsmäßiges Rebalancing und das war jetzt am 31.03.
Das heißt, was zum 30.06.
passiert, kann ich leider noch nicht sagen.
Selbst wenn ich es könnte, dürfte ich es aus regulatorischen Gründen nicht tun.
Das ist nämlich auch übrigens, wenn man den Gesamtmarkt sich anguckt, Goldman Sachs hat beispielsweise festgestellt, dass jetzt Ende April, weil diese ganzen 40, 60, 40 Fonds, die Aktien sind so gut gelaufen, dass die Leute Aktien verkaufen müssen.
Und in einem Rekordvolumen.
Da können nämlich Bewegungen sein, nur wegen dieses Rebalancing.
Das Märkte damit bewegt werden.
Das ist ein interessanter Punkt, wo wir nochmal auf dieses Aktiv-Passiv-Thema kommen.
Wenn du ein passiver Index bist, du hast 50 Titel und du hattest jetzt 200, 300 Millionen Inflow in den Defense-ETF.
Der ist passiv und muss rebalancen.
Und du musst auf einmal 15 Millionen oder 20 Millionen in einer Aktie nachkaufen, halt echt klein ist, dann ist das ein Riesenthema.
Das heißt, je kleiner, nischiger, informationsineffizienter die Märkte sind, desto höher ist die Chance für ein systematisches Outperformen von aktiven Strategien.
Also wenn du das siehst, ich würde dann gucken, würde ich sagen, oh, da ist sowas.
Genau, also wenn du in die USA schaust zum Beispiel, hatten wir auch eben, also wir kennen die Jungs von Roundhill zum Beispiel super gut, Roundhill Investments.
Die haben den DRAM aufgemacht.
Die kennt ihr auch, da haben wir diese Woche drüber gesprochen.
Eine Milliarde in zehn Tagen.
Warum bist du denn nicht zu uns gekommen?
Wir wollten das machen.
Wir wollten den DRAM.
Nach meinem Verständnis ist das ein US-I-Sinn.
Das heißt, du kannst ihn in Europa immer noch machen.
Genau, das können wir machen.
Aber wir können auch ein CPU machen.
Komm, wir machen diesen CPU.
Da packen wir die Intel, ARM, ASML, ein bisschen SK Hynix.
Dann können wir auch diesen ganzen DRAM-Fack mit reinpacken.
Wir nennen uns das CPU.
Ging das?
Können wir machen?
Wir müssen uns die Sachen dann genau anschauen.
Aber grundsätzlich gucken wir uns alle Themen an.
Aber gut, wir wollten gerade umschiedeln und wollten gerade Frontrunning machen, was sogar legal ist, weil ich ja nur aufgrund öffentlicher Informationen handeln kann.
Nee, also die Informationen, die ich jetzt bekomme am 20.
März, was rebalanced wird, erstmal bekomme ich die nicht, weil ich bin Geschäftsführer unserer Mutter.
Wir haben zwei regulierte Töchter, aber die Geschäftsführer unserer regulierten Töchter, die würden...
Mensch, hast du schon gehört?
Der Frank schichtet jetzt das.
Also klar, regulierte Shinies Walls zwischen allen Abteilungen.
Also A, ich weiß es nicht.
B, wenn ich es wissen würde, wären das natürlich Insider-Informationen, auf denen ich nicht handeln dürfte.
Und auch meine Verlobte nicht übrigens.
Auch nicht?
Dürfen wir das?
Nee, ich dürfte es dir nicht erzählen.
Und ich glaube, wenn ich erzählen würde und du würdest darauf handeln, würdest du immer noch strafbar machen.
Oder zumindest, wenn du weißt, dass es aus Insider-Quellen oder so stammt.
Aber wie gesagt, da halte ich mich, also es gibt so viele Negativbeispiele im Finanzspektrum.
Ich glaube, man hat schon die Chance, dass die Firma Pleite geht um 50 Prozent reduziert, wenn man sich regulatorisch konform verhält.
Deswegen machen wir das.
Das ist eine super Priorität für uns.
Wir lernen nicht Extremsport, wir lernen keine Einzelaktienhandel.
Warst du ein Leben?
Aber ich möchte mal auf dieses Roundtel-Beispiel, weil wir es diese Woche im Podcast hatten.
Und wir waren so fasziniert.
Also nochmal vielleicht für alle, die es nicht gehört haben, die haben quasi einen ETF aufgelegt mit dem Motto DRAM, quasi die Speicheraktien.
Und die wirklich jeder kennt, die wir hier hundertmal runtergerattet haben, was ich, Seagate und Sandisk, also wirklich keine Kunst.
Also wir haben uns so ein bisschen lustig darüber gemacht, okay, das hätten wir auch machen können.
Das sind nur acht Aktien.
Und der hat eine Milliarde eingesammelt schon.
Die hatten die Idee und haben das dann quasi selbst aufgelegt, oder?
Korrekt, ja.
Also Roundtail arbeitet in den USA mit einem Dienstleister zusammen.
Quasi der, also mit einer Hansa Invest der USA mäßig sozusagen.
Und genau, die machen dann diese Sachen, die reichen die ein, die haben die Ideen.
Und vielleicht einmal, weil das der interessante Punkt ist, wenn du mit den Leuten dort sprichst, ohne jetzt konkrete Namen zu nennen, aber dann sagen die, bei allen aktiven Themen und auch sowas wie beispielsweise Roundtail ist ja ziemlich groß für Weekly Earnings.
Zum Beispiel Produkte, die laufen wie Hölle.
Und du musst...
Das Meme-Ding ist nicht gelaufen.
Die haben einen Mac7-ETF, der sehr, sehr gut läuft.
Die haben einen Meme-ETF gehabt und den musst du wieder schließen, weil er lief nicht.
Ja, genau.
Also klar, wenn du zehn Wetten machst, klappen nicht alle zehn.
Okay.
Nee, aber die haben nur Indizes, aber machen keine ETFs drauf.
Das würde ich gleich noch fragen.
Genau, aber anyway, nur dieser ETF.
Und was die halt sagen ist, wenn ich alle drei Monate oder alle sechs Monate in diesem starren Gerüst des Index mich bewegen muss, dann verliere ich quasi einfach Flexibilität, die...
mir eine erhöhte operative Möglichkeit gibt.
Es geht gar nicht darum, dass da jemand pickt und sagt, ich muss jetzt heute die Aktie oder morgen die Aktie.
Aber wenn ich 300 Millionen Inflow habe, dann ist es einfach besser für meine Anleger, wenn die nicht gleich verteilt, equal weighted, quasi in die Produkte fliegen.
Weil quasi, wenn ich die Aktie nachkaufe und ich muss da jetzt 200 Millionen Euro am Rebalancing Bait reinknallen, dann ist es einfach scheiße für Anleger.
Und wenn ich jetzt die nehmen könnte und würde sagen, gut, ich schüchte das mal ein bisschen um.
Und mittelfristig mache ich den über 10 Tage hinweg oder 15 Tage hinweg die Order.
Das ist einfach deutlich besser.
Das heißt, die Aussage, passiv ist grundsätzlich gut und aktiv ist grundsätzlich schlecht, ist einfach falsch.
Ich glaube, was relativ klar ist, ist, dass jetzt so ein klassischer Stockpicking-Ansatz und ich kenne alles besser und so, das ist vielleicht jetzt, ja, ich würde sagen...
Da gibt es hinreichend wissenschaftliche Studien zu.
Aber da fragen wir uns auch immer, wenn jetzt ein Index umgebaut wird, also nehmen wir an, S&P 500 wird Freitagabend Bekannte geben, die und die Aktie kommt rein, muss ich als ETF-Anbieter genau an dem Tag, muss ich das genau eins zu eins?
Das kannst du nicht schon vorher ein bisschen und danach ein bisschen oder ein bisschen irgendwas.
Sondern es ist wirklich so, dass ich wirklich gezwungen bin, das genau so zu machen wie der Index.
Weil sonst habe ich halt eine Tracking-Era.
Genau, also es gibt nochmal ein paar Details.
Du hast synthetische Replikation, physische Replikation.
gibt es ein paar Details noch, aber grundsätzlich ist die Aussage richtig.
Wenn am 31.3.
das Rebalancing Date ist und am 1.4.
hat der Index diese...
da müssen zum 1.4.
diese Components abgebildet werden.
Und genau zu der Zeit.
Also wenn ich SpaceX, beispielsweise der SpaceX-Börsengang kommt und ich weiß, jetzt sind ja extra schon die, der S&P 500 hat ja extra schon die Regeln geändert, damit die auch relativ schnell reinkommen können.
Also weiß ich genau, wenn die am Anfang reinkommen, bevor die in den Index kommen, kriegen die nochmal irgendwann einen Index-Schub durch all die Index-Tracks.
Korrekt.
Also ich meine, das war doch damals, ich kann es nicht mehr genau recallen, wann das war, aber als Tesla in den S&P 500 aufgenommen wurde.
Ja, Wahnsinn.
Und dann erst sind sie rein, dann haben sie noch einen Aktien-Split gemacht.
Alle Register gezogen.
Okay, jetzt wollen wir den alles auf Aktien-ETF aufmachen.
Was machen wir?
Wir haben jetzt eine Idee?
Also wir haben alles da.
Wir haben Jahrhundert-Aktien.
Also die Titel sind kein Problem.
Ist ein aktiver oder ein passiver ETF?
Aktiv.
Aktiv, ne?
Wir könnten auch den so aktiv machen, dass ich einfach so per Zurufe, wir rufen dir einen zu, heute haben wir das so und so oder wie würden wir das machen?
Es ist interessant, also rein regulatorisch ist es so, dass ein Index einer Logik folgen muss.
Diese Logik kann aber auch ein internes Scoring-System sein.
Und dieses interne Scoring-System...
dahinter fragt der Regulator nicht, wie er das Ganze scort.
Also ich spitze das jetzt mal zu und wenn ihr sagt, wir nehmen irgendwie alle Aktien mit einem Anfangsbuchstaben von B, die kriegen ein Scoring von 10 und dann machen wir irgendwie noch einen Return on Equity Score und einen Umsatz Growth Score und das ist unser System und dann gibt es alles auf Aktien Score von 84 und alle über X bis zu 70 Titeln werden dann aufgenommen und so weiter.
Das heißt, Wichtig ist für den Regulator, dass ein passives Produkt muss für die nachbaubar sein, die alle Informationen haben.
Das ist quasi das Produkt.
Das heißt, den meisten Leuten, die sich für ein aktives Produkt entscheiden, die entscheiden sich nicht nur sozusagen deswegen dazu, weil sie sagen, okay, ich möchte hier wirklich aktiv Entscheidungen treffen, sondern ich möchte Leuten vielleicht auch nicht sagen, warum ich auf diese Entscheidung komme.
dass alles auf Aktien-Score-Systemen öffentlich verfügbar wäre oder es muss auf Nachfrage veröffentlicht werden, dann ist es natürlich eure IP im gewissen Rahmen.
Das heißt, es gibt zum Beispiel eine ganz präsente Produktkategorie, die Global X ETFs.
Und die Global X ETFs folgen einem eigenen Global X Scoring System.
Das ist nicht öffentlich, aber das kann dem Regulator gegenüber öffentlich vorgelegt werden.
Das heißt, ich meine, die haben auch einen Artificial Intelligence ETF von Global X, den es gibt.
Und der folgt einem Global X Scores.
So, das heißt, die könnten theoretisch auch sitzen im Office und mit Pfeilen werfen und immer...
Wenn das ein Score wäre für die...
Wenn das ein Score wäre, dann wäre das in Ordnung.
Der Peter hat irgendwie in die Mitte getroffen, deswegen müssten wir jetzt umschichten, dann wäre das auch...
Korrekt.
Also das ist jetzt natürlich bei einem DAX nicht so.
Das hängt immer von den Indexregeln ab.
Aber sobald es nachbildbar ist für Dritte, die das Scoring-System haben...
Ist es okay als passiver Index?
Was würdest du machen?
Wenn du jetzt wir wärst und du würdest sagen, macht lieber einen Index, gibt es einen Triple-E-Index und einen ETF drauf oder würdest du sagen, nee, macht es aktiv?
Das hängt ein bisschen davon ab, wie ihr On-Brand sein wollt.
Also wenn ihr eine Brand kreieren wollt, die eher abhängig ist von der Person, würde ich aktiv gehen.
Wenn ihr sagt, ihr wollt eine Brand kreieren, die thematisch ist, dann würde ich passiv gehen.
Also sagen wir mal, alles auf Aktien sind die Aktien-Experten.
Ihr wisst mega, was abgeht und so.
Unbedingt.
Was ist mit einem Argentinien-ETF?
Gibt's nicht in Deutschland.
Das ärgert mich so schon ewig.
Das ist ja ein Ding.
Gibt's in Amerika, aber.
So, zum Beispiel, und jetzt, wenn ihr einen Argentinien-ETF machen würdet, dann wäre der Brand ja Argentinien-ETF.
Wow, cool, das Land, Millet, also whatever.
Mit der Pressefreiheit nicht ganz so, das würde mich jetzt ein bisschen nerven, aber sonst finde ich, wirtschaftlich kann ja was, aber ich hätte vier A's.
Aber das möchte ich nicht.
Um mal an dem Beispiel zu bleiben.
Warum nicht?
Aber mach weiter.
Ich habe vier Argentinien-Aktien bei mir schon.
Du könntest einen ETF draus machen.
Aus vier kannst du kein ETF machen.
Es gibt die sogenannten 15-40-Regel im Usage-Spektrum.
Ach stimmt, der Usage-Mandel.
Ja, stimmt.
Genau.
Aber any case, back dazu.
Also einen DRAM könnten wir hier gar nicht machen, weil wir 8, das gibt Dinge nicht.
Das ist korrekt.
Wir wissen ja mehr.
Deswegen können wir auch keinen Bitcoin ETF machen.
Das ist korrekt.
Du kannst auch einen Apple Weekly Earnings ETF machen.
Geht auch nicht.
Das bedeutet, in dem Argentinien-Kontext nochmal zu bleiben.
In dem Fall würde ich euch empfehlen, ein passives Produkt zu machen.
Weil ihr macht ja die Argentinien-Wette und nicht...
Holger Zschäpitz, der ist fünfmal im Jahr in Argentinien und da geht er dann auf alle Farmen und der weiß genau, der Peter Schmitz.
Der ist der Beste.
Wenn ihr jetzt eine große deutsche Privatbank wäret und würdet sagen, wir wollen unser Exposure irgendwie hebeln, dass wir die deutsche Industrie super können, dann würde ich euch empfehlen, einen German Mid-Cap ETF vielleicht aktiv zu gestalten.
Dann macht ihr Research zu und warum und wie toll und wie entwickelt und wer profitiert von KI und so weiter.
Das ist immer so ein bisschen die Frage, ob es On-Brand ist oder nicht.
Gut, jetzt haben wir das.
Jetzt kommen wir zu dir und sagen...
Wofür entscheiden wir uns denn?
Wir würden aktiv machen.
Na logisch.
Wir sind doch jetzt hier die Checker.
Aber aktiv, denn können wir intransparent sein?
Ja, also du musst quasi täglich offenlegen, was im ETF ist.
Aber wird das nicht schon versuchen, einige schon das auszuhöhlen und so ein bisschen erst nach einer Woche?
Es gibt sogenannte semi-transparente ETFs.
Ja, genau.
Wie ist das?
Das müsste ich nachgucken, weil das ist domizilabhängig.
Also semi-transparente ETFs können in Luxemburg und in Irland die unterschiedlichen Kriterien folgen.
Ich würde in Zypern auflegen, da gibt es garantiert semi-semi-semi-semi-transparent.
Kannst auch nicht den Stein auflegen.
Sind die doch gar nicht EU?
Liechtenstein hat den interessanten Vorteil, dass sie USITs-Regeln in der EU folgen können und ohne Stempelsteuer in die Schweiz verkaufen, weil sie Zonn-Union ist.
Alter, da können wir ja richtig was machen.
Ich würde Schwerin oder so nehmen.
Hast du zu nehmen?
Schwerin.
Das ist ja eine alte Heimat.
Mecklenburg-Vorpommern.
Da bist du Bremen-Fan geworden in Schwerin?
Ja.
Und der Fußball setzt sich überall durch.
Ja, Hansa gedacht.
Die Fans sind ein bisschen herausfordernd.
Wie sind wir denn jetzt da?
Okay, weiter geht's.
Wir kommen jetzt zu dir und jetzt legen wir dir unsere Liste vor.
Wir haben die 15, genau.
Und dann gucken wir uns die Titel an und dann sagst du, zu wenig Umsatz oder nur handelbar in so und so.
Aktiv ist es egal.
Aber jetzt nur kurz, wenn wir es wirklich diskutieren wollen.
Es gibt im Usage-Mantel die sogenannte 15-40-Regel.
Das bedeutet, Aktien dürfen nur maximal bis 10% Exposure haben und die Aktien, die zwischen 5 und 10% liegen mit dem Exposure, dürfen gemeinschaftlich nicht mehr als 40% ausmachen.
Das heißt, wenn du es ausrechnest, liegst du meistens so um die 25 Titel.
Das ist beim DAX ETF, wo ich ja 15 haben kann.
SAP war ja mal, ist es jetzt nicht mehr, aber die hatten ja mal 15% im DAX.
Wie geht denn das dann?
Das ist eine gute Frage.
Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass das Rebalancing Date.
einmal im halben Jahr ist oder so.
Eigentlich dürfte das nicht sein.
Also müsste ich mir im Detail angucken.
Doch, aber DAX hat ja die Regel gemacht, dass sie 15 haben, weil hat ja Linde vorher gesagt, Mensch, wir können nie groß werden, wir sind immer wieder gestutzt worden.
Und dann hat Deutsche Börse gesagt, na gut, sind wir mal nicht so, machen wir maximale Sache ist 15.
Und dann, wenn ich jetzt ein DAX-ETF bin, muss ich ja 15 haben.
Das ist eine gute Frage, müsste ich mir anschauen.
Vielleicht haben die besonders gute Kontakte nach Brüssel.
Das könnte ich mir vorstellen.
Also ich glaube, da hätte Trade Republic zu den Monopolbörsen bestimmt auch nochmal einen interessanten Tipp.
Monopolbörsen, das stimmt.
Der Christian hat auch Monopolbörsen gesagt.
Das sagt er öfter.
Ich sage das auch öfter.
Monopolbörsen?
Ja.
Also jetzt haben wir das?
Also jetzt haben wir 25.
25.
Okay, 25, gut.
Und los geht's.
Kommt ihr zu mir und sagt, wollen wir gerne machen?
Dann müsst ihr mir sagen, wie ihr es vertreiben wollt.
Sagt der, ey.
Top-Podcast, Max Springer, wir kriegen die ganzen Weltbild-Anzeigen better for free.
Das kriegen wir schon irgendwie hin.
So, und dann sage ich dir, super, okay.
Und wie viel Seeding bringt dir mit?
Das heißt, du brauchst einen Mindestbetrag, den du irgendwie erzielen musst.
Wie würdest du sagen, muss man mindestens mitbringen, damit das schon mal gut losgeht?
Also operativ bei uns, in unserem Kontext, bei anderen ist es deutlich mehr.
Bei uns im Kontext bist du so zwischen 5 und 10 Millionen, musst du schon mitbringen, damit das irgendwie funktioniert.
So viel.
Ja, und das sehr, sehr wenig.
Also wenn du normalerweise...
Aber wenn ich teilweise ETFs sehe, die haben nur 1, irgendwas.
Wie geht denn das dann?
Ist das Seed-Kohle schon wieder rausgeflossen oder was?
Ja, kann sein.
Oder die haben eine sogenannte TER-Cap.
Das heißt, die nehmen die, ich sag mal...
soll ich es formulieren, die nehmen die Services und Dienstleistungen, die sie bezahlen und bezahlen sie außerhalb des Fonds sozusagen.
Es werden separate Rechnungen geschrieben.
Das ist aber regulatorisch nicht ganz einfach, auch domizilabhängig.
Das geht, glaube ich, ein bisschen zu tief.
Weil der ETF muss ja auch operativ gekauft werden.
Aber du hast sicherlich recht, ein Produkt mit 25 Titeln kann ein kleineres Seeding haben als eins mit 250 Titeln.
Denn MSCI World mit 5 Millionen zu Seeden wird kompliziert.
Und das ist, glaube ich, so das eine.
Und dann würden wir hingehen und sagen, guck mal, mit diesen KVG'en partnern wir zusammen.
Denn es würde nie einen Alles-of-Aktien-Naro-IQ-Vertrag geben.
Sondern es würde einen Alles-of-Aktien-KVG-Vertrag geben und KVG-Naro-IQ-Vertrag.
Jetzt einmal bei dem Beispiel zu bleiben, die Hauk- und Aufhäuser zum Beispiel.
Der würden wir das dann vorstellen, aber wir haben auch andere KVG-Partner, dem wir das auch vorstellen.
Und die würden dann sagen, super, das sind die Konditionen.
Die wollen wir gerade haben.
Und ihr sagt dann vielleicht, du Chris, wir wollen nach Irland, wegen US-Quellensteuer.
Oder wir wollen nach Deutschland, weil das reduziert Kosten.
Oder wir wollen nach Luxemburg, weil wir wollen es in Asien vertreiben.
Und da hat der irgendwie ein mega Brandname, der Standort Luxemburg.
Wirklich?
Ja, total.
Total krass.
Haben wir nach Asien verkaufen?
Triple A in Asien?
Ja, das ist...
Und das Einzige, was wir an Kohle mitbringen müssen, ist das Seeding?
Das Seeding an Kohle und dann die Gebührenstruktur.
Also du hast dann quasi, ich sag mal, meistens funktioniert es irgendwie so, die Verwahrstelle nimmt vier Basispunkte und dann mindestens 10.000 Euro.
Aber das zahlen wir nicht, das zahlen ja unsere Anleger.
Korrekt, genau.
Ihr zahlt es nur, wenn Seeding-Betrag...
Und eure Anlegerinnen.
Anlegerinnen haben wir auch.
Und deswegen ist es vielen Leuten so wichtig, dass die Multiplikation aus Seeding und TER die Kosten deckt.
Achso, deswegen müssen wir auch genug Seed.
Also wenn ihr zum Beispiel das preisen würdet mit 49 Basispunkten.
Das ist günstig.
Wir müssen hier ganz neue Parameter dann aufstellen.
Ich würde unter der magischen Ein-Prozent-Marke bleiben vielleicht.
Das macht ja jeder.
Gibt es ETFs über?
Nee.
Ich gehe davon aus, das wird kommen.
Es gibt doch jetzt den ersten ETF, der 2,20 ist.
20% Performance-Feed, 2% Management-Feed.
Wer ist das denn?
Das ist ein Credit-Anbieter aus Irland, glaube ich.
Kannst du suchen.
Deswegen nochmal Diskussion am Anfang.
Der ETF ist nur der Mantel.
That's it.
Ich gehe davon aus, wir werden LTIFs im ETF-Mantel sehen, wir werden VC-Fonds im ETF-Mantel sehen, wir werden Private-Credit-Fonds im ETF-Mantel sehen.
Und nur weil der Warnmantel so hip ist und so ein gutes Image hat, finden das alle Leute, dann hast du immer auch eine gewisse Transparenz.
Genau, also das heißt, der Mantel ist sicherlich nicht für alle Sachen gleich gut, aber nochmal, ich glaube, der Hauptpunkt, also ja, dieser Marketing-Brand-Seed natürlich, aber ich glaube, der Hauptpunkt ist vor allem der, du bekommst jetzt den Preis.
Du bekommst nicht den Preis nächsten Tag, du weißt ihn nicht 48 Stunden später jetzt.
Du willst jetzt den Flug buchen, du willst jetzt bei Spotify den zuhören.
Verstehe, aber wie kann ich mit Private Credit Produkte jetzt einen Preis haben?
Von Market Maker.
Ah, da kommt der Market Maker wieder.
Es gibt zum Beispiel so ein CatBond ETF.
Stimmt, die gibt es schon, die neun.
Wenn man richtig was unkorrelierte Renditen-Catbond, so einen Katastrophen-Katastrophen, und die ist wirklich unkorreliert, da kriegst du relativ viel für.
Und dieses Jahr haben wir bisher wenig Ärger gehabt.
Ich kenne jetzt nicht genau den Spread von dem Comdirect-ETF, aber ich würde sagen, der Catbond-ETF hat einen höheren Spread.
So, weil der Market Maker hat ja da wieder ein erhöhtes Risiko, Komplexität des Produkts, steht im Markt, höherer Spread.
Ja, bei der, komm direkt, das ist ein normaler, fuckiger MSCI World, wo einfach irgendwie große Unternehmen weniger haben.
Jetzt komm doch mal drauf klar.
Nein, ich komm nicht klar, weil das wirklich ein Standardprodukt ist, was da beworben wird auf der Webseite.
Da müssen die doch drauf gucken und müssen sagen, so Freunde, für unsere Anleger, für unsere Komm-Direkt-Kunden machen wir nur das Beste.
Also ich glaube, wir hören garantiert Komm-Direkt-Kunden.
mit zu und die werden Druck ausüben auf Comdirect.
Die haben nämlich 24-7 auch Telefonservice da bei Comdirect, was der Christian jetzt erst gemacht hat.
Die kennen die schon da.
Wir waren beim CatBond gerade stehen.
Das ist aber ein geiles Ding.
Wir haben das sogar mal vorgestellt, weil alle so wachsen sind als Triple E, der CatBond ETF.
Als Beispiel.
Und ich glaube quasi der, also was dann passiert ist, du hast, sagen wir mal, ihr wollt das preisen mit 99 Basispunkten.
Das wird ja ein gutes Ding.
Und dann kommt man eine Seeding-Summe mit 2 Millionen, kommt dir da nicht weit, weil das nur 20.000, in Luxemburg nimmt schon der Regulator 30, quasi mit Wirtschaftsprüfer und so weiter.
Das heißt, die meisten Leute versuchen das dann zu matchen.
Also wenn du mit 10 Basispunkten starten willst, dann musst du schon mal mitbringen.
Wenn du mit 80 Basispunkten starten willst, dann reichen vielleicht auch 15 Millionen.
Vielleicht nehmen wir 111 Basispunkte, klingt auch nicht schlecht.
111.
Wie viele müssen wir da mitbringen?
Das hängt von den Konditionen der Partnern ab.
Würde natürlich gut zu AAA passen.
Stimmt.
1, 1, 1.
Jetzt machen wir.
Oder 2, 2, 2.
Schreibe ich auf.
Kannst du mitschreiben, Chris?
Mein Handy ist immer im Flugmodus.
Sehr vermutlich.
Ja, aber Notizen geht doch auch ohne Flug.
Das stimmt.
Das war eine Ausrede.
Wenn der rausgeht, haben wir das Angebot.
Ich habe das Handy.
Und dann können wir mal testen, ob wir schneller...
Ich glaube, mit euch kriegen wir auf jeden Fall einen guten PR-Aufschlag hin.
Ja, vielleicht kriegen wir noch einen Rabatt.
Den geben wir natürlich an unsere Hörer und Hörerinnen weiter.
Du musst ja darüber nachdenken.
Ihr bezahlt uns ja nicht.
Die KVG bezahlt uns ja, deswegen.
Wir sitzen ja quasi in einem Boot.
Achso, wir sitzen in einem Boot.
Ja, der Chris und wir.
Wir sind so.
Habt ihr noch eine günstigere KVG im Angebot?
Das kann man so nicht sagen, aber wir helfen den Partnern logischerweise dabei.
Die günstigste KVG zu finden.
Und ihr habt aber jetzt bisher nur Hauke und Aufweise.
Was war die zweite?
Wir können noch nicht über die zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste und sechste.
Aber geht das denn jetzt so richtig?
Das wollte ich vorhin auch noch mal fragen.
Zwei habt ihr quasi an den Start gebracht, hast du gesagt.
Also ein Partner, zwei ETFs.
So ein Acht sind in Arbeit.
Das heißt, das geht jetzt so richtig für euch los, wenn das funktioniert.
Also wir haben quasi, nochmal auf uns, wir haben unser Pre-Seed-Geld, knapp drei Millionen Euro, im November 2023 auf dem Konto gehabt.
Das habe ich mir nämlich gescreenshottet von der Vivid Banking App.
Ich komme aus Mittelstein.
Mein Papa arbeitet bei der Stadt und meine Mama ist Erzieherin.
Ich habe noch nie gedacht, dass ich überhaupt ein Konto habe für drei Millionen.
Das muss geil sein, oder?
Ich weiß noch, als wir unser Haus finanziert haben, steht auf dem Kontoauszug minus 330.000.
Dann denkt man so, boah.
Guck mal, schluckt kurz und sagt, keine Angst vor Krediten, hat der Sommerfeld, dann macht das bis heute die Idee.
Der hat seinen Kredit nie abbezahlt.
Der rollt immer nur, das ist so ein Kreditroller.
Aber wie man so einen Plus mal sieht, denkt man sich so, kriegt man das so eine Art?
Ja, also man zeigt es auf jeden Fall nicht am Kotti.
Also die Handy-App.
Da war wie so eine Million drauf?
Ich glaube 3,21 oder sowas.
Geil.
Muss aber nochmal nachzählen, ob das auch wirklich genug Stellen sind.
Das ist auch stimmt.
Aber wem habt ihr die gehabt?
Da hat man doch sofort Angst, dass der Pleite geht, bei dem er das hat.
Wir haben damals, kurzer Werbeblock, wir haben das damals bei Vivid Money gemacht, weil Vivid die einzige Business Banking App war mit einem Depot.
Und ich direkt gesagt habe, es muss in Geldmarktfonds.
Damals war es die Silicon Valley Bank.
Das ist schon besser.
Silicon Valley, das wollte ich gerade sagen.
Genau, also wir haben gesagt, wir machen das einfach nicht, dass wir das Bankkonto kosten.
Das ist crazy.
Macht null Sinn.
Und deswegen, die waren damals die einzige Business Banking App mit einem Depotkonto.
Achso, dann habt ihr schnell rüber geschoben und dann ist es ja dein Geld und nicht das von Vivid.
Okay, okay, okay.
Aber dieser Moment, bis der Geldmarkt gekauft war, standst du schon da und dachtest, Mensch, komm.
Das ist jetzt drei Jahre her.
2030.
30 Monate oder so, ja genau.
Und wir sind jetzt kurz...
Aber du musst trotzdem die Geldmark geschädigt, weil viele immer sagen, wenn ich einen Geldmarkt kaufe, sitzen die da und sagen, wenn ich da den falschen Spread nehme, habe ich ja sofort meine halbe Rendite schon fast ermittelt.
Was hast du gemacht, damit du wirklich, weil du gerade so eine große Summe hast, dann willst du ja wirklich den richtigen Kurs machen.
Hast du dann zum Net Asset Value irgendwie bei der Fondsgesellschaft versucht, das Ding zu traden oder wie macht man das, dass man Geldmarktfonds so clever tradet, dass man auch wirklich günstig reinkommt?
Das ist eine gute Frage.
Also auch da gilt immer, gucken, wann die Märkte offen sind.
Also super banales Beispiel, wenn ich allen aus meinem Freundeskreis sage, wenn du einen S&P kaufst, kauf ich nachmittags.
Also allein das ist so eine krasse Spread-Reduktion, weil die underlying Assets des Produkts sind dann offen, liquide, Absicherungskontakte sind günstiger.
Also das ist ein super Quick-Fix irgendwie.
Und das gilt für Geldmarktprodukte grundsätzlich auch.
Ich glaube, ich habe den...
Kauf damals gar nicht gemacht, das hat ein Teammitglied gemacht, aber ehrlicherweise war das aber weniger Priorität, es gibt ja keine Alternative, es musste irgendein Geldmarktfonds sein, weil wir wollten es auf gar keinen Fall auf dem Konto lassen, sozusagen offensichtlich und genau, deswegen war das Plus, man muss ja auch sagen, also klar, vom Spread ist das aufgewessen, aber wenn ich jetzt irgendwie, weiß ich nicht, sechs Monate lang dann das Zinshopping mache und dann sechs Monate lang das Zinshopping mache, den Mitarbeiter muss ja immer bezahlen, der das dann irgendwie umschichtet und so, dann habe ich immer ein bisschen Spread zahlen.
Genau, aber dann haben wir jetzt zwei Jahre lang gebaut, also von November 23 bis Dezember 25, bis der erste ETF live gegangen ist, weil unsere Dienstleistung reguliert ist, regulierte Technologieanbieter und Partner ongebordet, die die Genehmigung der einzelnen Isins bekommen und haben den ersten gelauncht jetzt im Dezember, den zweiten im Januar.
Jetzt im Mai gehen zwei bis drei weitere Produkte live, im Juni ein bis zwei weitere Produkte.
Kannst du sagen, in welche Richtung das geht?
Also es ist ein weiteres Produkt mit der Hauk und Aufhäuser von einer Investment-Boutique.
Und es ist ein ETF mit einem bekannten deutschen Fondhaus, was jetzt auch in der letzten Zeit schon mal in der Presse war.
Ich meine, das ist doch ein perfektes Timing mit diesem ETF-Thema.
Ich meine, habt ihr da eigentlich relevante Konkurrenz auf diesem Level?
Oder einfach ist die Konkurrenz, das ist theoretisch auch jeder selbst machen kann, wenn er möchte.
Genau, also es gibt...
keine Konkurrenz zu uns im klassischen Sinne, was ein bisschen schade ist, weil es würde Fundraising einfacher machen, wenn es das in den USA geben würde.
Du musst den Leuten das mal erklären.
Genau, also Trade Republic kann halt, wird das Team wahrscheinlich nicht gerne hören, aber die Robinhood-Story in den USA hat sicherlich nicht geholfen.
Deswegen sagen die, wir machen ein bisschen was ganz anderes.
Ja, jetzt.
Damals war es, glaube ich, anders.
Und inzwischen, oder genau, bei uns gibt es nicht.
Das heißt, die Alternativen sind eigentlich zweierlei.
Also der Pitch ist relativ simpel.
Hey, du musst in den ETF-Markt.
Du hast gerade zwei Scheißoptionen.
Scheißoption Nummer eins ist, du musst es selbst bauen.
Das heißt, du musst fünf Leute einstellen, sechs Leute einstellen, acht Leute einstellen, Datenschnittstellen bauen.
Du weißt, du bist ein Corporate, du kriegst es eh nicht hin, kostet drei Jahre und am Ende hast du ein Produkt, was immer noch manuell ist.
Option eins.
Option zwei, du sourcest das Ganze aus und du sourcest das Ganze aus an einen vielleicht sogar Konkurrenten und Mitanbieter quasi, der all die Sachen hat.
Aber Nummer eins, du hast echt hohe Fixkosten.
Also dieser geflügelte Begriff ist so, bei 50 Basispunkten und 50 Millionen, bist du breakeven, roundabout.
Wie ist es bei euch?
Das hängt halt von den Konditionen.
Das kann ich wirklich nicht sagen.
Also würde ich, wenn ich es könnte, aber das hängt ja immer von den Konditionen.
Wenn die KVG sagt, alles auf Aktien ist toll, dann geben die euch zwölf Basispunkte.
Wenn die sagen, die sind doof, dann geben die euch zwanzig.
Also halt wie im Bazar quasi von den Sachen.
Aber du würdest ein gutes Wort für uns einlegen, oder?
Ich gehe ein sehr gutes Wort für euch einlegen.
Und nicht nur das, sondern man verliert auch seine gesamte Wertschöpfungskette.
Also um mal jetzt ein Beispiel zu nehmen, irgendwie von einem großen Haus wie, weiß ich nicht, Union Investment zum Beispiel oder sowas.
Die haben ja noch kein ETF angebucht.
Die hatten die ersten ETFs, die hatten den ersten MSCI World ETF 2001.
Ich komme da immer noch nicht klar mit.
Und dann haben sie es wieder eingestellt.
Das war der erste überhaupt.
MSCI World, alles so.
Das hatten die.
Aber nur mal ein Beispiel zu geben.
Sagen wir mal, die würden das dann outsourcen.
an jemanden Dritten wie Hahn-ETF oder Waystone oder andere, die sind selber KVG, die sind selber Issuer, die haben eigene Verwahrstellen und so weiter, die sind das All-in-Paket, was wir ja nicht sind, dann verlierst du deine Wertschöpfungskette.
Deine Vorbuchhaltung hat keinen Job mehr, dein Risikomanagement hat keinen Job mehr, deine Verwahrsteller hat keinen Job mehr, dein Tradingdesk hat keinen Job mehr.
Alle diese Ströme fließen weg.
Und wir wissen von einem bekannten Anbieter, um mal ein Gefühl dafür zu geben, globale Townhall, CEO sagt, also outgesourcete ETFs, CEO sagt, wir machen jetzt auch ETFs und das ist die Zukunft.
Und dann gibt es eine Wortmeldung vom Head of Fund Accounting, der sagt, ihr hättet uns auch früher sagen können, dass Fondsbuchhaltung kein Teil der Zukunft ist.
Und wir ermöglichen es denen, können wir gleich nochmal drüber sprechen, weil ich eben am Anfang in der Intro auch gesagt hatte, Blueprint für Europa.
Wir ermöglichen es eben der Fondsbuchhaltung weiter ihren Job zu machen.
Indem sie halt einfach technische Möglichkeiten an die Hand gibt, die sie vorher nicht hat.
Aber du kannst es trotzdem, ihr würdet es aber auch machen.
Also kannst du es wählen wie so ein Cafeteria-Prinzip?
Ja, kannst du, aber wir können nicht alle Sachen.
Also wir könnten nicht Risikomanagement übernehmen zum Beispiel oder wir könnten nicht das ESG-Reporting übernehmen.
Wir machen wirklich nur den ETF-Services-Teil.
Also ihr könnt mit unserem Depot, da könntest du jetzt nicht keine...
Genau, wir könnten nicht Verwahrstelle sein, ich kann nicht quasi die Order-Ausführung irgendwo machen, wir haben keine Eigenhandelslizenz, wir haben keine KVG-Lizenz und so weiter.
Das ist der ganze Trading und so weiter.
Deswegen sind wir übrigens auch günstiger, also nur mal ein Gefühl dafür zu geben, die anderen sind nicht alle gierig und wir sind nicht gierig, sondern es ist eher, die anderen machen halt neun Puzzleteile und wir nur eins.
Und wenn du die acht Puzzleteile schon im Haus hast, na gut, dann ist es halt günstiger.
Das ist quasi dein Pitch, den du bei den Kunden halt auch immer...
Genau, also das ist quasi der relativ simple Pitch.
Wir haben ja gefragt, wie sie arbeiten und wie es losging und wer die Kunden sind und so weiter und so fort.
Und was das Angebot ist.
Aber jetzt müssen die Leute nochmal kapieren, wie das mit diesem Creation und Redemption Ding ist und wie das dann ist.
Wir haben jetzt das Portfolio, wir haben das Ding jetzt an den Markt gebracht.
Wir haben das Seed Money und jetzt geht's los.
Und jetzt wollen die Leute ja immer wissen, wie werden neue ETF-Anteile geschaffen, wie werden sie wieder eingezogen, wie funktioniert das?
Vielleicht kannst du uns da nochmal richtig den Leuten erklären, wie das ist.
Und warum das auch wichtig ist, dass man da einen guten Anbieter hat, einen Market Maker, weil das kann auch teuer oder nicht teuer sein, weil man kann da auch irgendwie schon Rebalancing mit Redemption und Creation und sowas machen.
Erklär mal.
Genau, also gute Frage.
Der Part funktioniert quasi so, dass wir legen das alles auf.
KVG ist gewählt, Prospekt, die reichen ein und so weiter.
Dann auch ganz interessant, jeder ETF startet als Fonds.
Das heißt, es ist ein Fonds quasi, der dann gelistet wird über den Sekundärmarkt und die Börse und den berechtigten Teilnehmer, den Authorized Participant.
Das heißt, 15 Millionen fließen rein, 20 Millionen.
Und ab dann kann keiner mehr gegen den Fonds zeichnen.
Das ist verboten, das ist rechtlich im Vertreter ausgeschlossen.
Außer in Situationen, wo die Börse schließt oder irgendwie sowas.
Nur noch der berechtigte Teilnehmer, der Authorized Participant kann handeln.
Und was der macht ist, der gibt uns dann eine Million Euro, sind direkt 21 Millionen im Fonds, ist ja schon nicht schlecht, bekommt dafür 10.000 Anteile, weil ihr mit 100 Euro preist.
Und diese 10.000 Anteile nimmt er dann und kauft und verkauft.
Am Markt.
Am Markt.
An der Börse quasi.
Das atmet, genau.
Und wie das Ganze dann funktioniert, ist, dass man als Anleger selber eben an der Börse dann zeichnet, kauft 73 Stück, verkauft 58 Stück.
Was auch vielleicht ganz interessant ist, diese Market Maker und Authorized Participants, die gibt es nur an der Xetra-Börse sozusagen.
Das heißt Lang und Schwarz, Getex, Tradegate, da geht es überall nicht.
die Tradegate, Lang und Schwarz und Getex deckt sich in der gleichen logischen Sekunde an Xetra ein.
Genau, das bedeutet sozusagen auch, dass, wenn wir da schon mal die Anfrage hatten, was ist denn, wenn der Spread bei Trade Republic oder bei Finanzen.net Zero oder so zu hoch ist, dann sage ich, ja du, da kann Lang und Schwarz machen, was wir wollen.
So, das heißt quasi, ich weiß nicht, bei welchen Spreads du geguckt hast bei der Comdirect, wenn der Spread aber zum Beispiel bei der Getex so hoch ist, da kann weder die Comdirect was, noch die State Street was für, da kann nur die Getex was für.
Und das heißt, nur der Spread an der Hauptbörse sozusagen kann vom Market Maker beeinflusst werden.
Alle Lokalbörsen können sich dann eindenken, wie sie wollen.
Und genau, da wird dann gehandelt die ganze Zeit.
Aber wenn Xetra zu ist, wie geht denn das dann?
Wenn Xetra zu ist, dann haben die entweder sich davor oder danach eingebucht und du kannst bei Xetra ja auch außerbörslich handeln.
Das geht schon.
Aber der Market Maker ist dann, also sehr, sehr kompliziert, aber es gibt sogenannte On-Screen-Trades und Not-On-Screen-Trades und so.
Also du kannst schon außerbörslich die Stücke beziehen.
Du kannst sie halt nur nicht beziehen, wenn alle wirklich um 8 Uhr machen sie, glaube ich, zu oder irgendwie sowas.
Also du kannst jetzt nicht mitternacht um 12 bei Trade Republic einen iShares MSCI World ETF kaufen.
Aber du kannst es bis 10, glaube ich, gehen.
Bis 10, kann sein.
Aber jetzt, guck mal, Creation Redemption, wie geht das jetzt?
Also ich habe jetzt die ausgegeben und auf einmal...
Weil alles auf Aktien, die Leute hören hier zu und sagen, geil, die will ich jetzt kaufen.
Jetzt kaufen die alle, du hast jetzt nur ein Millionen Stück, hast du.
Und jetzt auf einmal werden zwei Millionen angefragt.
Wie kriegst du jetzt so schnell die zwei Millionen?
Wie kriegst du jetzt so schnell jetzt?
Genau, also der Market Maker sieht das dann und dann gibt der vor Cut-Off, das heißt eine festgefertigte Uhrzeit, 14.30 Uhr, 14.30 Uhr gibt er eine Order auf.
Diese Order ist dann eine Million Euro.
zum Beispiel, die fließt in den Fonds und in der logischen Sekunde quasi, wo die Order, oder nicht in der logischen Sekunde, aber dann, wenn die Order kommt, muss am gleichen Tag quasi, müssen die Transaktionen ausgeführt werden.
Das heißt, man kauft die Wertpapiere, ohne dass die eine Million Euro da sind, sozusagen.
Das heißt, die werden auf Pump, in Anführungszeichen, gekauft und einen Tag später in T plus 1, wenn das ganze US-amerikanische Aktien hat.
settelt das Geschäft auf Clearstream.
Das heißt, in diesem Cut-Off-Zeit werden die eine Million Euro und die 10.000 Anteile werden kreiert.
Einen Tag später setteln sie dann auf Clearstream.
Zu welchem Preis?
Zu dem NAV des vorherigen Tages.
Das heißt, es ist ganz interessant.
Kann ich da irgendeinen Vorteil machen draus?
Geht da irgendwas?
Theoretisch nicht.
Aber wenn ich mit ganz viel Geld so Arbitragegeschäfte mache, geht da irgendwas rauszuholen, dass ich irgendwo einen besseren Preis habe?
Wenn du wissen würdest, welche Creation es gäbe, könntest du vorher wissen, was heute Market on Close gehandelt wird.
Sehr viel Konjunktiv.
Also wenn du jetzt sagen würdest, es gibt diese 795 ETFs und die haben 1,8 Milliarden Creations.
und nicht 1,6 Milliarden Redemptions, dann weißt du, wie sich der Market on Close heute Abend verhält.
Theoretisch.
Und wenn jetzt Leute wieder Geld abziehen würden, dann würde das wieder...
Genau, also da sagt der Market Maker, ich gebe euch eine Million Euro zurück.
Oder beziehungsweise ich möchte eine Million Euro zurück.
Ich gebe euch die 10.000 Anteile.
Und dann müssen die verkaufen?
In diesem Moment wird verkauft.
Das ist die Redemption.
das settelt dann ebenfalls.
So schnell werden die dann so neue Anteile geschaffen, ohne dass diejenigen das mitbekommen.
Wie kann man das so schnell machen?
Also schnell würde ich sagen, also wenn du etwa sowas in T plus 2 settlet, das ist schon sehr lang.
Also ein Anteil ist ja nur ein Datenpunkt.
Das ist ja nichts.
Es gibt ja nicht eine Urkunde oder irgendwie sowas.
Also ich glaube, wir laufen in ein Echtzeitsettlement.
Tokenisierung und dann zack?
Du musst mal was anderes, also jetzt mal, wenn du mal ein Gedankenexperiment machst.
Der ETF und die Börse mimikt eigentlich die Features, die eine Blockchain natürlich hat.
Und wenn du, ich glaube, die Zukunft wird so aussehen, dass ETFs relativ zügig in den nächsten Jahren disruptiert werden von tokenisierten Fonds.
Aber tokenisierten Fonds, die nicht einmal am Tag einen Preis bekommen, sondern in Echtzeit einen Preis bekommen.
Weil dann bräuchte man keinen Market Maker.
Und der Market Maker, der jetzt noch reich ist, der ist dann tot?
Der Mittelmann trug den Mittelmann.
Du brauchst natürlich trotzdem eine Tesla-Aktie, braucht einen Market Maker, aber das Spannende bei einem ETF oder bei einem Fonds ist ja, nicht Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, sondern die underlying Assets.
Aber dann wird es doch deutlich günstiger perspektivisch.
Weil du ja vorhin meintest, der...
dass es eher teurer wird mit den ETF-Gebühren.
Genau, also ich glaube, wir sind jetzt in einer Phase, wo quasi die ETF-Gebühren, oder es werden deutlich mehr ETFs kommen.
Auch mehr Aktive.
Mehr Aktive kommen und so weiter und so fort.
Aber wenn man am Horizont schaut, was die nächste Innovation ist, dann ist es eigentlich die, dass quasi die Börse an die Frau, ihr hättet ja, wie gesagt, den Trade Republic Gründer zu Gast, ihr hättet den ja mal fragen können, wie viel Prozent der Gebühren Clearstream-Kosten sind, die sein Haus trägt.
Für den Sammelverwahrer.
Und die hat uns nur gezeigt, dass sie so manchmal rüberrollen müssen und dass dann so ein Mismatch da war.
Und wir so, was kann da passieren?
Das ist ja öffentlich einsehbar.
Wenn Clearstream pleite geht, meint er, dann hätten wir da ein Problem.
Aber das tun die nicht so schnell.
Aber du musst natürlich versuchen, diese offenen Sachen irgendwie runterzukriegen.
Aber Clearstream wird nicht pleite gehen, aber wenn du jetzt anschaust, ist öffentlich zugänglich, die Gebührentabelle der Deutsche Börse Group da.
Ich glaube, über 100 Milliarden sind 1,25 Basispunkte.
Ist das ein Problem für deutsche Börse, wenn wir alles tokenisieren?
Ja.
Wollen wir mal eine eindeutige Ansage?
Dann kommt die Aktie schon mal nicht bei uns.
Ich glaube, das ist ja alles eine Frage.
Es gibt eine Company, die heißt Vestima.
Das ist eine Tochter der deutschen Börse quasi.
Die bauen ja an Tokenisierung und so.
Ich glaube, das geht jetzt nicht weg.
Aber du brauchst in Tokenisierung keinen Zentralverwahrer mehr.
Naja, dass sie mit dabei sind bei dieser neuen Technologie, glaube ich schon, nur da bleibt nicht so viel hängen.
Auf welcher Blockchain wird denn das gemacht dann?
Da können wir schon mal den Coin kaufen.
Ich bin gut, glaube ich, da drin, Makrothesen zu sehen.
Ich beschäftige mich relativ wenig mit Blockchains in meinem kräftigen Teil.
Ist das ein Ethereum?
Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und sagen, es passiert wahrscheinlich nicht auf der Bitcoin-Blockchain.
Das könnte aber Hyperliquid sein.
Wer ist das?
Nein.
Gut, er sagt es nicht.
Das muss ich mir aber als Ausrede merken.
Ich bin gut darin, Makrothemen zu sehen.
Wenn wir immer so Details haben wollen.
Das merkst du dir, oder?
Sagst du immer so, ich bin gut darin irgendwas.
Und dann denkst du, bist du der große Denker.
Das Detail werde ich jetzt nicht beantworten.
Ich bin gut darin, Makrothemen zu sehen.
Das ist eigentlich eine gute Geschichte.
Um einmal wieder bei dem Thema zu bleiben.
Es stellt sich ja schon die Frage, was du...
was du mit Technologie quasi insofern bauen kannst.
Weil wir haben quasi, also was wir machen in diesen ETF-Services, das machen die großen Provider ja selbst.
Und wie machen die großen Provider das selbst?
Die machen das selbst über globale Fußabdrücke.
Was bedeutet das?
Also das hat eine Komplexität einfach.
Du kennst ja heute um 22.30 Uhr erst alle Preise, um den NAV dieses Tages zu berechnen.
Der Market Maker braucht aber morgens vor Marktöffnung schon den NAV, um den Markt zu eröffnen.
Du musst ja wissen, zu welchem Preis er eröffnen soll.
Wie funktioniert denn das?
Arbeitet ja keiner nachts.
Es funktioniert so, dass europäische ETFs in Indien gerechnet werden, amerikanische ETFs in Europa, indische ETFs in den Philippinen.
Und deswegen ist der Markt für ETF-Administratoren noch deutlich, deutlich oligopolistischer als der Markt von ETF-Anbietern.
State Street, B&Y.
Brown Brothers Harriman, JP Morgan.
So viele gibt es da nicht.
Die DWS rechnet, das ist zumindest mein letzter Stand, das Admin von ihren ETFs nicht selber.
Die machen natürlich die Admin ihrer Fonds, aber nicht die Admin ihrer ETFs.
Die haben nämlich kein Büro in Indien, wo 15.000 Inder sitzen und Fondsbuchhaltung machen von europäischen ETFs.
Das würde auch wegfallen, wenn wir es tokenisieren, oder?
Also ich glaube, das könnte sogar früher wegfallen, wenn...
quasi diese Workstreams einfach über Technologie schneller und besser gehen.
Das heißt, ich glaube, die Zukunft sieht so aus, dass tausend Leute in Europa sitzen und die Arbeit von 15.000 Leuten in Indien machen und müssen halt dann morgens, also nicht durcharbeiten die Nacht, sondern halt um 6.30 Uhr ins Büro.
Und ich glaube, deswegen, das hatte ich am Anfang ein bisschen gesagt mit diesem Blueprint, ich glaube, um jetzt mal positiv zu sein, ich glaube, Europa hat eine...
Also es ist eine unglaublich wahnsinnige Chance gerade, weil die ganzen Prozesse, Kundenbeziehungen, Gelder sind noch hier und die Globalisierung endet.
KI endet die Globalisierung.
Seid ihr Redaglio-Fans?
Fans würde ich jetzt nicht sagen.
Wir sind interessiert.
Interessiert ist eine gute Sache.
Es gibt ja diese großen Makrozyklen, die er beschreibt in seinen Büchern.
Ich glaube, man hat diesen klaren ersten Makrozyklus gehabt von Dampfmaschine und so weiter und so fort.
Und der letzte Makrozyklus vom Zweiten Weltkrieg bis jetzt ist eigentlich die Globalisierung.
Und die endet jetzt.
Die endet.
Das haben wir festgestellt.
Und der Makrozyklus, der die Globalisierung zum Ende bringt, ist künstliche Technologie.
Oder künstliche Intelligenz slash Technologie.
Weil du diese Themen halt nicht mehr global outsourcen musst.
Du brauchst kein Supportcenter mehr in den Philippinen mit 8000 Leuten.
Du brauchst halt 80 Leute im Customer Support hier, die einfach besser sind.
Du brauchst nicht 15.000 Fondsbuchhalter in Indien.
Du brauchst 1000 Leute hier, die dann aber die Muttersprache sprechen, die das verstehen und so weiter.
Und das heißt, ich glaube, es gibt eine unglaublich große Chance, Wertschöpfung wieder nach Europa zurückzuholen.
Reshoring?
Genau, Reshoring.
Wird kommen, 100%.
Und es ist noch total unterschätzt, dass Reshoring nicht nur auf der Hardware-Seite, sondern auch auf der Software-Seite entsteht.
Deswegen sitzen die Leute von Christian auch in Rostock.
Und in Berlin.
Ich hatte jemanden aus Berlin dran, als ich neulich angerufen habe.
Das war ein richtig jungischer Typ und dann hat er mich geduzt und so, ja, Holger, wir wollen, dass du gut, dass du glücklich bist.
Und ich so, Mensch, dass Sie mein Glück sogar wollen.
Das fand ich echt überraschend.
Wo er denn säße?
Dann hat er gesagt, Berlin.
Da dachte ich, na gut, Berlin wollen Sie alle glücklich sein.
Das fand ich gut.
Das ist die Zukunft von...
Aber gut, dann...
Aber nur, dass wir jetzt irgendwie...
Und das sagt Redalio auch?
Nee.
Aber die Makro, also ich meinte diese Makrozyklen.
Er sagt ja diese 100-Jahreszyklen und so.
Und dieser Globalisierungszyklus.
Aber Redario sagt auch, wir würden irgendwie Bürgerkrieg haben.
Bist du auch so ein Anhänger von?
Oder würdest du sagen, da hört es dann auf?
Boah, ich bin viel zu weit weg von Politik, um mir da irgendwie ansatzweise eine gute Meinung geben zu können.
Außerdem scheinst du eher dem Lager der Optimisten zugewandt.
Ja, ich glaube, also ich habe den, wenn ich in den USA bin und ich bin zweimal im Jahr in New York um Silicon Valley.
Wir haben...
Investoren aus den USA, aber wir haben auch quasi, also der ETF-Markt ist einfach weiter.
Das heißt, ich versuche da mit Leuten zu sprechen und zu informieren.
Und es fühlt sich schon schlecht an, wenn du da bezeichnet wirst.
Und dann geht es zurück ins Freilichtmuseum.
Aber ist das so, oder?
Ja, ich würde sagen, es ist halt so, wenn unsere Generation da nichts dran tut.
Also ehrlicherweise, wenn ich es einmal so offen nach ein bisschen Podcast sagen kann.
Du kannst doch hier gerne Politik machen.
Nein, nein, nein.
Ich mache keine Politik, weil es wirklich einfach, also ich würde sagen, wenn ich Ahnung darüber hätte, habe ich einfach nicht, beschäftige mich damit.
Was ich aber beurteilen kann, ist, dass es ganz, ganz viel Energie hier in Berlin-Mitte und bei anderen gibt und die fließt in Ideen, die einfach unsere Gesellschaft 0,0 Prozent weiterbringen.
Also das macht irgendjemand eine neue Kaffeekette auf oder dann fängt er an, das AI-CRM-Tool-System der Zukunft zu bauen oder seine Energie dafür zu wenden, weiß ich nicht, neu in irgendwelchen Design-Sachen irgendwas zu tun.
Es ist so viel kaputt in unserem Healthcare-System, Gesundheitspflege, es ist so viel kaputt in Finanzen, es ist so viel kaputt in Bürokratie.
Wir könnten so viel vernünftige Sachen bauen.
Ich glaube, das fängt jetzt mit Defense-Themen langsam an.
Da ist in München ein echt gutes Cluster entstanden.
Aber wir können aber so viel mehr machen.
Und das nervt mich echt an meiner Generation Gründer, dass die Energie einfach mal zu channeln in Sachen, die vielleicht auch Menschen helfen und nicht nur dem eigenen Geldbeutel.
Und ich glaube, wenn wir das mehr hätten in Europa oder auch vor allem in Deutschland mehr hätten, dann wären wir echt schon zwei, drei Spuren weiter.
Und wir hinterfragen uns bei uns jeden Tag, geht es das nicht?
Am Ende, die Gebührenstrukturen, die wir reduzieren, die ist halt dein Geldbeutel und der Geldbeutel von anderen Leuten.
Und mir ist das schon wichtig.
Also ich würde das nicht machen.
Was seid ihr jetzt wert?
Seid ihr nichts wert?
Werdet ihr immer weniger wert?
Es ist so, dass ihr einfach den Profitpool so weit shrinkt, dass ihr auch immer kleiner werdet und am Ende löst ihr euch wieder auf und sagt, wir haben die Welt besser gemacht.
Ich glaube, so weit geht es nicht.
Aber ich glaube, ich sehe kein Szenario, dass in den nächsten zehn Jahren Profitpools vom Finanzinstitut steigen.
Das ist ja klar.
Genau.
Gut, aber jetzt du bist ja derjenige, ihr macht die Profitpools kleiner, aber ihr wachst ja.
Ihr wächst ja.
Profitpools verschieben sich, aber sie verschieben sich kleiner.
Ja gut, du hast ein größerer, aber ihr kriegt trotzdem was davon.
Also wenn Profitpools kleiner werden, werden Essays ja trotzdem größer.
Ja, und ETF, ich meine, das ist ein Megatrend, der wird ja auch nicht weggehen.
Also von daher ist da ja durchaus Wachstum möglich.
Aber der Chris hat das jetzt klug argumentiert, aber er hat jetzt reicher dabei.
Oder habe ich das übersehen, Sommerfeld?
Naja, klar, er wird reicher.
Oder?
Ja.
Also ich persönlich auch, aber vor allem geht es der Firma gut.
Das ist gut.
Wie viel seid ihr wert?
Was war die letzte Runde?
5,6 Millionen habe ich gesehen.
Wir haben insgesamt jetzt über 10 Millionen Euro knapp eingesammelt.
Was war der letzte Wasserstand?
Kann ich ja nicht sagen.
Wenn sich jemand beteiligt, wird es doch öffentlich.
Es werden die Eigentumsverhältnisse öffentlich.
Kann ich drüber sprechen.
Ich halte 50,01 Prozent.
Habt ihr noch alle?
Und die wollt ihr die Mehrheit behalten?
Oder seid ihr auch bereit?
Wenn jetzt jemand hier zuhört und sagt, ey, dieser Chris, den stelle ich auch in Berlin-Mitte hin und dann hält er auch noch so eine Keynote und dann wird er auch noch bei LinkedIn, kriegt er noch so einen Button drauf, so weiß ich nicht, irgendwas, Thinker und dann macht er auch noch das und macht noch irgendwie sonst viel und will sich bei euch beteiligen und würde richtig Kohle reingeben und ihr werdet dann aber nur noch 40%.
Würde er machen?
Ja.
Okay.
Aber ich glaube, also erstmal hängt das von der Person ab.
Wir sind jetzt nicht auf 50,01 Prozent fest.
Plus auch da, man kann in Gesellschaftsunterlagen ja Sachen festlegen.
Also A, B, A-Shares und B-Shares.
So eine Nummer, so Elon Musk-mäßig.
Das ist quasi das Extrembeispiel davon.
Aber du kannst ja sowas zum Beispiel auch sagen, gewisse Entscheidungen können nur mit Gründermehrheiten gefällt werden.
Wie viele Mitarbeiter habt ihr?
Also ich glaube, wir sind 21 FTEs.
Aber wir haben auch Werkstudenten oder Leute, die halbzeit was machen.
Also zwischen 20 und 25, je nachdem wie man rechnet.
Wenn die Leute hier zuhören und sagen, Beim Chris will ich jetzt arbeiten.
Der gefällt mir.
Habt ihr noch Jobs zu vergeben?
Wir fangen jetzt an, Growth und Marketing zu heiern.
Growth und Marketing, was muss man da können?
Was ist denn Growth und Wachstum?
Das, was ich den ganzen Tag mache.
Du musst du anrufen, weil du häufiger bei deiner Verlobten sein möchtest.
Was muss ich da machen?
Muss ich da KVG anrufen und sagen, Mensch, Hansa...
Nee, anrufen nicht.
Das Business funktioniert nur über Netzwerk.
Die Jugend kann ja gar nicht mehr telefonieren, oder ist das so?
Vielleicht schicke ich die erstmal ins Public-Kunden-Service.
Nein, Scherz beiseite.
Das funktioniert nicht über...
irgendwie Cold Calls oder LinkedIn.
Nein, gar nicht.
Du kreierst Brand und Reichweite über LinkedIn-Events, Netzwerke, Zeitungsartikel, PR und so weiter.
Wie viele hast du LinkedIn?
Ach, du machst ja noch nicht LinkedIn.
Ich bereite mich noch vor.
Ich bereite mich vor, seit zwei Jahren.
Ich habe 36.000, aber dummerweise 36.000.
Reicht das schon?
Kann ich da anfangen?
Bei mir?
Mit 36.000 würde ich dann irgendwie schreiben, hier...
Nee, du sollst es nicht selber aufbauen.
Wir nutzen das als Firma.
Du selber brauchst es nicht haben.
Achso.
Nein, wir selber nutzen das als Firma und dann aber du baust die Netzwerke zu den Kunden quasi so auf.
Also die werden auf dich aufmerksam, die haben den Namen schon mal gehört, die sprechen darüber, machen sich Gedanken.
Also der Markt ist, und das macht es für mich zumindest ganz charmant, das ist nicht so Drückerkolonne Sales, sondern weil zum Beispiel, wenn ich dich jetzt anrufe und sage, Holger, mach den alles auf Aktien ETF, mach den, mach den, mach den, mach den und du sagst, ihr braucht aber die Idee.
Ich baue aber das Seeding, baue das Geld.
Und dann kann ich dich 15 Mal anrufen, 18 Mal, 13 Mal.
Bringt ja nichts.
Wenn du das Geld nicht hast, hast du das Geld nicht.
Und deswegen ist es eher so, du präsentierst dich als Partner, es ist weiter euer Produkt.
Wenn ihr darüber nachdenkt, sprecht doch mal mit uns.
Wenn ihr Trends sehen wollt, dann fragt uns.
Genau, das ist eigentlich ein sehr partnerschaftlicher Upload.
Ich mache es ziemlich cool, weil es ehrlicherweise dann, ja, wenig irgendwie, also es fühlt sich einfach wenig unangenehm an.
Und vor allem, wenn man das dann glaubt, was man sagt, also zum Beispiel das Vermögensverwalterbeispiel, sparen wir halt Leuten hunderte tausend Euro.
Finde schon gut.
Ich meine, das ist hier wirklich ein krasses Publikum hier für euch.
Das war eine gute Werbesache, oder?
Werbesache, aber sag mal so, da dürften schon ein paar potenzielle Akteure.
Aber wir finden die Idee ja gut und deswegen reden wir ja auch drüber.
Und deswegen hat Chris hier auch ganz schnell spontan zugesagt.
Das war richtig gut.
Aber was ist der größte Konkurrent von euch?
Ich würde sagen, der größte Konkurrent ist das Outsourcing oder das Insourcing.
Aber Insourcing machen weniger, also größere Konkurrenz ist das Outsourcing.
Und da ist es, die meisten Sachen, die wir gerade sehen, ist wahrscheinlich Waystone, würde ich sagen.
Die übernehmen dann oder was?
Genau, also es gibt zum Beispiel eine...
weiß nicht, was ich das closen darf.
Es gibt große Anbieter in Deutschland aus dem Versicherungsbereich, die jetzt über eigene ETFs nachdenken und die quasi das über Waste-On machen.
Also die sourcen alles aus.
Das ist natürlich jetzt nicht irgendwie optimal, glauben wir.
Das führt einfach dazu, dass Kosten teurer sind, dass du deine Leute nicht behalten kannst.
Aber wir verlieren momentan nur die Deals, ehrlicherweise, die wir nicht sehen.
Weil du weißt ja nicht, wer gerade in Finnland über ETFs nachdenkt oder in Spanien oder in Italien oder in Portugal.
Das weißt du halt einfach nicht, siehst du dann in der Presse, wenn es passiert ist.
Das heißt, wir sind ja immer noch sehr, sehr früh.
Ich meine, wir sind jetzt vier Monate am Markt mit unseren Produkten.
Und genau, wir positionieren uns da immer breiter, sodass häufig Leute dann in der nächsten Zeit die richtige Entscheidung treffen.
Und das Altersvorsorge-Depot, kommt da nochmal ein bisschen was rein?
Was passiert dann?
Was wird dann passieren?
Also ich glaube, Altersvorsorge-Depot Nummer eins ist, wir machen die Analyse gerade, ich bin nicht ganz safe auf den Zahlen, aber ich glaube, es sind über 90 Prozent aller Fonds sind nicht Altersvorsorge-Depot-fähig im Standarddepot, weil sie alle über ein Prozent sind in den Retail-Anlageklassen.
Aber weil sie zu teuer sind.
Genau.
Und das ist natürlich schon ein Ding.
Stimmt, das ist ja genau.
Also wenn ich jetzt mit einem Aktiven, wenn ich jetzt beispielsweise Union Investment bin und habe jetzt die Uni Global und der hat 1,4 oder so und dann müssen sie für das Standardprodukt, müssen sie einfach das Ding für eins machen?
Genau, sie müssen eine neue Anteilsklasse machen oder müssen das irgendwie umleschen.
Punkt eins.
Und Punkt zwei ist aber, was die dann nicht machen können, ist eben den Vertrieb über Drittplattformen.
Also zum Beispiel, wenn du jetzt bei Trade Republic sein willst, musst du ja auf lang und schwarz gelistet sein.
Und Trade Republic zum Beispiel listet auch nur ETFs.
Just Trade zum Beispiel auch nur ETFs.
Finanzen.net Zero musst du auf der GetTex gelistet sein.
Scalable auf ihrer eigenen Börse da, dem Konstrukt.
Da gibt es börsengelistete Fonds, aber sehr, sehr selektiv und es wird auch weniger, sehen wir zumindest gerade.
Und das heißt, diese neuen Partner, die wahrscheinlich den Großteil der Neudepots bekommen werden, die sind infrastrukturell noch nicht mal im Fondsmarkt angeboten.
Das heißt, wenn du jetzt sagst, ich mache einen Publikumsfonds und ich gehe auf zehn Basispunkte runter, weil ich will das günstigste Altersvorsorge-Depot und dann kannst du das immer noch nicht bei Trade Republic machen.
Stimmt, weil du eher handelbar sein musst.
Also ja, quasi, ich glaube irgendwie, weiß ich nicht, 2026 im Vormarkt zu sein, das ist so ein bisschen so, wie es sich gegen das iPhone zu wehren.
Ich glaube, das funktioniert einfach nicht, wenn man Blackberry-Kunde ist.
Kann zwar 5, 6 Jahre Blackberry-Kunde gewesen sein, aber irgendwann wird es dann doch das Smartphone wahrscheinlich werden.
Und da sehen wir gerade viel, dass Leute sich damit beschäftigen.
Und sagen so, da wollen wir dabei sein.
Wir müssen irgendwas machen.
Wir sehen das aber auch vor allem von den Vertriebskanälen.
Also Versicherer, Broker.
Banken, die eigene Produkte machen wollen.
Stimmt, die wollen ja auch ein bisschen Marge, willst du schon verdienen.
Du musst dir das vorstellen, also meine These ist, bis 2030 haben die großen 10 Lebensversicherer und die 10 großen 10 Broker und Banken eigene MSCI World ETFs.
Also es macht ja, wenn man darüber mal nachdenkt, keinen Sinn, warum soll ich ein 20 Basispunkte iShares MSCI World ETF bauen, wenn ich eine große Direktbank bin und ich kann den mit Naro und Partnern auch für 8 bauen.
Warum soll ich dann nicht meinen vertreiben und mir 12 Basispunkte Marge mitnehmen?
Das ist doch ein Index.
Der Brand ist vollkommen egal.
Wenn ihr in eurem Freundeskreis fragt, welche ETFs bespart werden, da sagt ja keiner der Invesco oder der X-Trackers.
Der Invesco hat nur 5 Basispunkte, Alter.
Ich würde mal behaupten, der Großteil der Leute ist ja nicht so informiert und vergleichorientiert, wie du das wahrscheinlich bist.
Das heißt, du wirst jetzt nicht ein MSC World für 90 Basispunkte machen können.
Das macht keinen Sinn.
Aber das Gleiche ist bei Lebensversicherern.
Also die wollen alle, wir haben große Lebensversicherer, die wir kennen, die sagen, hey, früher haben wir halt unsere eigenen Fonds hinter Lebensversicherungen gestellt.
Inzwischen ist das Gesamtprodukt zu teuer.
Deswegen haben Makler gesagt, wir wollen ETFs reinnehmen.
Und innerhalb von einem Jahr sind wir von 100% Fonds auf 11% Fonds gewachsen und 89% ETFs.
Und wenn du eh schon bei der HDI, R&V, Signal Iduna oder wem auch immer sitzt, dann kann es auch der...
HDI MSCI World ETF sein.
Und dann kommen die zu euch und machen dann das Training dran.
Das wäre eine Möglichkeit.
Ich würde mich darüber freuen.
Also quasi, ich glaube...
Diese Reihe werden wir sehen, weil der Brand beim Index liegt.
Und das merkt man, wie gesagt, im Freundeskreis auch die Hörer und Hörerinnen gerne.
Kann man mal testen, welchen ETF besparst du?
Den S&P, den Nasdaq, den DAX, den MSC.
Das lustige ist, dass jetzt die Leute FUZI All World nehmen.
Und der ist ja eigentlich gar nicht so, weil FUZI, FUZI, was ist denn das?
FDSE?
Aber er wird zur Brand.
Er wird zur Brand langsam.
Da arbeiten sie auch dran.
Arbeiteten ja auch das Wenger-Team, glaube ich, sehr, sehr stark dran.
Wenger, die machen auch richtig die Werbung gerade.
Genau, um das irgendwie zu machen.
Ein tolles Team.
Und ich glaube, dass...
Aber das...
Das wird kommen und deswegen ist meine konträre These so ein bisschen, ich glaube, dass die großen Brandanbieter in den nächsten fünf Jahren zum relativen Verlierer werden, weil die Distributionspartner ihre eigenen Produkte bauen werden.
Meine BlackRock-Aktie, soll die besser verkaufen?
Nee, ich glaube, die werden insgesamt ja immer noch steigen.
Also du wirst ja immer noch weiter abhängig davon sein.
Also das jetzt nicht, aber ich glaube, das relative Wachstum im Markt im Vergleich zu den letzten drei, vier, fünf Jahren wird kleiner werden.
Aber die wachsen trotzdem noch?
Ja, also auf jeden Fall.
Also verkaufen auf jeden Fall nicht.
Nee, aber die Aktie.
Nee, nee, nee, also die BlackRock-Aktie.
Also die ESS-Adder-Management werden weiter wachsen, aber es werden auch andere ESS-Adder-Management?
Ja, und du musst ja trotzdem auch noch, also es macht ja keinen Sinn, ein eigenes Produkt zu bauen, wenn du ein Versorgungswerk bist.
Oder eine Pensionskasse oder irgendwie sowas.
Und die werden weiter die günstigsten Produkte nehmen.
Da sitzen ja Holgers den ganzen Tag, ist es nur, die Aufgabe kostet jetzt drei, kostet der fünf, kostet der vier.
Oder ist der replizierend oder ein Swap?
Jetzt haben wir doch so viel schon gehabt.
Ja, jetzt haben wir schon sehr viel gehabt.
Haben wir irgendwas noch vergessen?
Was du immer schon mal sagen wolltest, erzählen wolltest, was dich noch umtrieben hat als Gründer vielleicht?
Wie machst du deine Mutter noch?
Oder was die größte Überraschung war, dass du gegründet hast oder wo du gesagt hast, ey, ich habe es gemacht, den Sprung und es war erst komisch und jetzt hat es sich irgendwie am Ende doch gut gefügt oder gab es irgendwas, ich habe mir die besten Partnerinnen und Partner ausgesucht, mit denen ich gegründet habe, war das wichtig oder irgendwas?
Ja, ich glaube, also Ich glaube, es ist super wichtig, seinen Mitgründer oder seine Mitgründerin lange zu kennen.
Er ist halt einfach unglaublich intensiv und ich glaube, man muss auch sehr, sehr klar sein in der Aufgabenteilung.
Also wir sind halt Innenminister und Außenminister.
Du bist der Außenminister, würde ich vermuten.
Das hört man tatsächlich sehr viel.
Also diese Aufteilung.
Das ist ja bei Torepublik ähnlich.
Ja, total.
Der Pischke ist ja eher der, der da sitzt und irgendwie.
Aber es sind tatsächlich oft Teams, oft Duos und oft ist die Aufteilung irgendwie dann sehr klar.
Ja, und wie gesagt.
Ich habe das zumindest noch nie gesehen, dass irgendwie so ein Co-Founder-Matching geklappt hat.
Ich kenne die Geschichte nicht ganz genau, aber ich glaube auch in dem Trade-Your-Public-Fall oder zum Beispiel Scalable ist relativ klar, Florian und Erik, die haben halt zusammen bei Goldman gearbeitet.
Und die anderen haben sich irgendwann Freunde kennengelernt.
Du weißt direkt, dein Wertekorridor ist vielleicht ungefähr ähnlich.
Und if you crack under pressure, that's really a problem.
Und ich glaube, das sind halt so Themen, die irgendwie schon passen müssen.
Das ist, glaube ich, das Erste.
Ich bin unglaublich dankbar für meinen Mitgründer und für die Verbindung, die wir irgendwie haben.
Und das Zweite, was, glaube ich, nochmal dazu kommt, ist, ich glaube, die beste Zeit zum Gründen ist immer jetzt.
Das ist so ein Klospruch.
Den Klospruch, den können wir...
Das ist wirklich, dass es die beste Zeit zu gründen ist.
Jetzt klingt es so billo.
Nein, aber ich kenne so viele Leute...
Ich kenne so viele Leute, die mir sagen, ja, ja, ja, aber erstmal habe ich mein Studium fertig.
Nein, nein, nein, erstmal habe ich mal zwei Jahre Berufserfahrung.
Nein, erstmal habe ich nochmal ein Netzwerk.
Nein, wir kommen jetzt gerade, wollen wir eigentlich ein Haus kaufen.
Und dann bist du am Ende 43 sitzen im Job.
wo du dich irgendwie rumtreten lässt von deinem Chef.
Kinder kriegen ja genauso.
Du sagst ja auch immer, Kinder kriegen sagst du auch immer, jetzt passt doch nicht, jetzt passt doch nicht und immer bist du zu alt und dann ist es vorbei.
Jetzt ist es ähnlich wie gut.
Also genau und ich glaube, dass einfach, dass das so ein bisschen irgendwie ein Thema ist, was man machen kann und was vielleicht auch noch, ist für uns noch nicht relevant, aber ich glaube grundsätzlich einfach, ja, sich mal anzufangen, Sachen besser zu reden, als immer nur schlecht zu reden.
Also ich glaube, wie gesagt, bei vielen Themen, zum Beispiel in Europa, oder Sachen, die funktionieren.
Ich bin immer so ein Schlechtreder.
Schon ein bisschen, ja.
Und das ist schlimm.
Ich habe mir letztens erzählt, wenn man schlecht redet, ist man rechts.
So schlecht reden ist rechts.
Und ich kann auch sagen, warum?
Weil nämlich, so war die Erklärung davon.
Weil dann natürlich immer am Ende steht, wir brauchen einen starken Mann oder eine starke Frau, die den ganzen Mess hier mal aufräumt.
Und dann hat man schon wieder dieses, da kommt schon so ein rechtes Ding um die Ecke.
So Stalin war ja auch ein starker Mann, zum Beispiel.
Also ich würde sagen, das ist Quatsch.
Ich würde sagen einfach, der jemand, der ständig alles schlecht redet, ist ein Pessimist.
Nur ein Pessimist?
Ich finde jemand, der ständig alles schlecht redet, der ist bei mir direkt faul.
Aber das passt bei Holger jetzt nicht ganz.
Aber ich habe auch nicht das, also im Sinne von, wenn ich die ganze Zeit alles schlecht rede, ist das ja immer eine Form von, dann muss ich es nicht machen.
Oder dann muss ich es nicht tun.
Oder das klappt ja eh nicht, das wird ja eh nicht.
Das brauchen wir gar nicht versuchen.
Das brauchen wir gar nicht starten.
Das muss ich ja gar nicht tun.
Ja, das stimmt.
Ja, aber das ist eher so ein nörgelnder Pessimist.
Ja, ja.
Eure ist eher so der, es ist doch irgendwie so, oh, das geht ja, wir müssen, dann sagst du ja tatsächlich meistens, wir müssen jetzt irgendwas machen.
So, und also dann, komm, da ist doch der Aufbruch.
Der Aufbruch.
Oder der aufbrechende Pessimist.
Der nörgelnde Aufbrecher.
Der Pessimist mit Potenzial.
Pessimist mit Potenzial.
PMP.
Das ist gar nicht schlecht.
Aber ich finde, ich hätte es beiseite, wir haben jetzt ja gerade in der Startup-Szene wieder so ein bisschen einen Trend, dass alle Leute ins Silicon Valley gehen, weil sie irgendwie sagen, es wäre hier alles so schlecht und die Rahmenbedingungen sind so schlecht.
Kann ich sagen, dann mach doch was.
Also mich nervt es halt, wenn du 20 bist und du hast hier kostenlos Schule bekommen und kostenlos Schulen bekommen und deine Eltern haben sich was aufgebaut, basierend auf dem, was deine Großeltern aufgebaut hast.
Und jetzt bist du smart, kostenlos ausgebildet werden und sagst mit 20, ich bin raus.
Das ist schon asozial.
Ja, das sehe ich auch so.
Deswegen würde ich meine Kinder ungern ins Ausgang schicken.
Bloß weil dir alles so scheiße ist.
Ja, du kannst ja schon, ich habe jetzt mal ein Jahr im Ausgang.
Nee, das meine ich nicht.
Die nächste Generation muss auswandern, weil hier geht alles den Bach runter.
Ich glaube, das ist vielleicht auch was, was Gründer da, also ich bin auf dieser These sehr viel extremer geworden, seitdem ich Gründer bin, weil wenn du Gründer bist und es klappt etwas nicht, dann musst du es halt fixen.
Es gibt nichts, also nobody comes...
to save you.
Oder du bist groß genug.
Wenn du groß genug bist, dann bist du gerettet.
Aber diese erste Erfahrung, also dieses, du musst, also wenn du, also es ist uns jetzt zum Glück, der Tiefe noch nicht passiert, aber wenn du, keine Ahnung, nur noch drei Wochen Geld auf dem Konto hast oder vier oder sechs, das wird ja nicht magischerweise mehr.
Oder wenn irgendwie der Kunde jetzt schon wieder abgesagt ist, kannst du sagen, aber der nächste Kunde, der wird es bestimmt.
Chances are, er wird es halt nicht.
So, und dann musst du halt einfach was machen daran.
Und ich glaube, diese Sachen ändern, indem man wirklich was macht, Das ist so ein bisschen dieses, also das gefällt mir einfach nicht so gut.
Und wir haben so viele, es gibt immer noch so viele gute Sachen.
Deswegen, ich glaube, ich hatte es eben erwähnt mit diesem Freilichtmuseum aus den USA quasi, wenn das Thema kommt.
Und ich bin dann hier und denke mir so, hey, also ganz ehrlich, ich bin froh, dass wir irgendwie weniger Homeless-Leute haben.
Unsere Leute werden drei Jahre älter.
Wir haben weniger Leute im Gefängnis.
Unsere Leute leben gesünder.
Die leben länger.
Unser Medianeinkommen ist höher.
Da müssen wir uns doch nicht für schämen.
So, und ich glaube, da muss man insgesamt halt einfach daran arbeiten, dass diese Sachen besser werden.
Gibt es Sachen zu tun, rechts und links?
100 Prozent?
Ja, let's go.
So, dann lass uns mal anpacken.
Ich finde, das ist ein sehr gutes Schlusswort.
Bevor wir uns in die Haare kriegen und ich über meine Berliner Baustellen berichte, wo nichts vorangeht, einfach nur den Kram steht.
Das wollen wir nicht hören.
Das wollen wir nicht hören.
Da wollen wir, das ist so die, gerade Berlin ist ja so eine wirklich fehlstelle.
Bist du jetzt Kölner oder Berliner jetzt?
Ich wohne in Köln.
Aber wir haben quasi, also das ist so ein bisschen, ich habe es glaube ich eben im Vorgespräch so ein bisschen erzählt, also ich habe in Berlin gewohnt, wir haben einen Großteil unseres Teams zwar immer noch in Berlin, das Problem ist einfach, wenn du an Kunden in Amsterdam, Brüssel, Paris, Luxemburg, Zürich, London verkaufst, ist aus Berlin alles anderthalb Stunden Flug, wer einmal vom BER geflogen ist, der möchte nicht mehr vom BER fliegen und ab Köln und Frankfurt ist halt alles Zug.
Und das ist schon deutlich einfacher.
Gut, Chris, vielen Dank.
dass du es so kurzfristig möglich gemacht hast.
Jetzt haben wir mal sowas gebaut.
Jetzt müssen wir was mitbringen müssen.
Jetzt muss er nur noch die KVG uns suchen, die es günstig macht.
Für wie viele Basispunkte?
Was meinst du?
Also ich glaube, wenn wir gute Konditionen legen, legen wir wahrscheinlich so bei 12 bis 15 bis 1 Milliarde.
Und so 5 Milliarden legen wir so bei 6 bis 7.
Ziel, oder?
Das Ziel ist auf jeden Fall auch mehr als eine Milliarde.
Von daher können sich die Hörer und Hörerinnen schon mal freuen auf sehr günstige Gebühren.
Vielen Dank, Chris.
Super, super gerne.
Vielen, vielen Dank für die Einladung.
Hat Spaß gemacht.
Wow, das hätte immer so weitergehen können, ehrlich gesagt.
Oder?
Das war wirklich ein sehr angenehmer Zeitgenau.
Wirklich gut.
Ich weiß, es mögen nicht alle Hörer und Hörerinnen, wenn wir so abdriften.
Aber gerade wenn wir auch wirklich jemanden zu Gast haben in unserem Studio und der dann wirklich so ein guter Typ auch ist, dann...
Es ist halt ein bisschen wie in der Kneipe, als wenn du eigentlich redest und dann redest du halt auf einmal auch irgendwie über die Verlobte und den Heiratsantrag und über die Mutter und über Fußball im Zweifel.
Hätten wir auch stundenlang mit ihm reden können.
Haben wir jetzt an der Stelle mal nicht gemacht.
Haben wir im Vorfeld, im Vorgespräch und so weiter.
Also das ist einfach jemand, der, und der macht dann auch einfach mit.
Ich meine, der vergisst dann auch quasi fast, dass wir hier irgendwie einen Podcast haben.
Aber das ist ja auch das Konzept.
Und das müssen wir vielleicht allen Menschen, die wieder sagen, es soll bitte linear sein.
ein Interview und ihr stellt eine Frage und der Gast antwortet, das ist ja bei uns ein bisschen anders.
Das muss man vielleicht nochmal erklären, dass das kein Bug, das ist das Feature hier.
Das passiert nicht aus Versehen.
Wenn ihr einen klassischen Interview-Podcast haben will, wo jemand sagt, und, welche Werte hast du uns denn mitgebracht?
Ah, das ist aber schön.
Hast du noch ein paar andere mitgebracht?
Das ist nicht unser Podcast.
Das wollen wir gleich nochmal sagen.
Aber das wissen die Leute doch, Holger.
Ja, aber viele sagen immer, oh Mann, das muss ein, weiß ich nicht.
Aber wir lieben es halt irgendwie, aber das macht es ja auch aus, ein Gespräch wie ein Gespräch wie ein Gespräch.
Wie du im normalen Leben auch Leuten ins Wort fällst und irgendwie, Mann, erzähl, ach komm, wirklich.
Das stimmt, ja.
Und gerade wenn es so spannend ist und dann will man es auch genau wissen.
Und was ich super jetzt fand bei Chris auch, dass er wirklich so so offen ist und da irgendwie auch mal er hat ja mal kurz gesagt ja und dann hat das einfach gesagt und das ist natürlich so bei kleineren akteuren die jetzt nicht so krass auf compliance achten müssen die aber eben vor allem klug sind das richtige mindset die ideen die das ist halt super offen man fährt wahnsinnig viel und diese übertriebene vorsicht das war halt bei ihm überhaupt nicht der fall Stimmt, stell dir mal vor, du hättest hier so ein Produkt, so ein Rappermann von irgendeiner etablierten Gesellschaft gehabt.
Das ist so ein heikles Thema für viele.
Da müssen wir doch was rausschneiden.
Bei Minute 15 und 20 Sekunden.
Da ist die Bafin ganz irgendwie strikt und da kommt mir nicht viel zu sagen und so weiter und so fort.
Ey, das haben wir doch schon tausendmal gehört.
Das war richtig gut, muss ich wirklich sagen.
Und auch überhaupt dieser Optimismus, ohne irgendwie da naiv zu wirken.
Du meinst der Gründer-Optimismus?
Ja, der Gründer-Optimismus, genau.
Ich fand seinen deutschen Optimismus, der war für meinen Geschmack etwas zu, weiß ich nicht.
Zu optimistisch halt.
Nein, weil natürlich, der Typ hat Bock, was zu machen.
Und der Typ hat Spaß an seiner Arbeit.
Der wird dir sagen, wenn man 5 Euro mehr Steuern wegnimmt, ist mir auch egal, ich verdiene genug.
Aber das Land ist halt nicht Chris.
Ich sag dir was, wenn dieser Optimismus gepaart ist mit einem Vorwärtsdrang, mit Aktivismus.
Und dann finde ich das in Ordnung, wenn die Leute sagen, hey, ist doch alles gut, lehn dich mal zurück oder entspann dich mal.
Nee, das funktioniert nicht.
Aber ich meine, der Typ macht ja was.
Das meine ich ja auch, wenn es lauter so Leute gäbe.
Aber die Leute rufen nach einem Tankrabatt.
Ey Leute, ehrlich, wirklich?
Aber dann ist es doch gut, dass solche Menschen wie Chris jetzt hier ein Forum haben bei uns.
Das sind doch Multiplikatoren.
Ich meine, bei Christian Hecker war es ähnlich.
Der war auch, der hat auch gesagt, ja, also der ist andersrum gegangen.
Der hat gesagt, hier ist echt nicht alles in Butter.
Im Gegenteil, Standort Deutschland.
Aber da müssen wir es halt ändern.
Das ist auch unsere.
Das ist für mich nicht sicher, ob der Christian so optimistisch gewesen ist.
Nee, er ist nicht.
Ich habe ihn etwas anderes in Erinnerung.
Nein, er war nicht optimistisch, aber er hat dann am Ende auch, er war nicht defizitistisch und hat dann irgendwie gesagt, okay, wir müssen es dann halt ändern.
Wir müssen dann halt die Ärmel hochkrempeln.
Und so ein Ärmelhochkrempler ist der Chris auch.
Auf jeden Fall.
Langfristig hat er auch die Idee gehabt, dass ETFs nur eine Zwischenlösung ist, dass alles tokenisiert wird.
Und da haben wir noch von unserem Hedgefonds-Gast, Stefan Hayek, noch eine coole ETF-Idee.
Der One-Eck-On-Chain-Economy-ETF.
Das ist nämlich genau das, wenn irgendwann die Ökonomie tokenisiert wird.
Und da sind alle Sachen drin in diesem One-On-Chain-Economy ETF, der davon profitieren sollte.
Wenn halt diese Tokenisierung kommt.
Und der Chris meint ja auch, das wäre eine der langfristig der Trends dann, dass du das halt dann in eine neue Form übergibst.
Das stimmt, das passt sehr gut.
Das habe ich gesagt.
So, wer spricht denn in der kommenden Woche hier eigentlich?
Wer übernimmt denn in der kommenden Woche?
Ich werde müde weitermachen mit Lea.
Und wir haben die heißeste Woche vor uns.
Es ist mit Abstand die heißeste Woche.
40% der S&P 500 Market Cap wird berichten.
Darunter wirklich Max7.
Die haben ja diese Woche auch noch einen Allzeithoch gemacht, die Max7, der Index.
Zumindest der von Goldman Sachs, der von Bloomberg war knapp drunter.
Und es kommen wirklich die großen Hyperscaler, Amazon, ich glaube Apple, Google, Microsoft, alle.
Also es wird wirklich richtig krass.
Und dann gibt es auch noch vier Notenbankentscheidungen.
Gut, die werden jetzt wahrscheinlich alle sagen, wir Vigilant und wir werden erstmal nichts machen.
Ja, danke.
Das wird jetzt nicht so spannend, aber diese ganzen Hyperscaler, dann wirst du wieder sehen, was die für CapEx-Erwartungen nach oben nehmen.
Und wenn sie es nämlich schaffen, ihren Cashflow noch zu erhöhen, können sie ja noch mehr CapEx ausgeben.
Das wird eine richtige Materialschlacht.
Das wird eine richtig gute Woche und das wollt, dürft ihr und könnt ihr natürlich nicht verpassen.
Deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und Lea und mich, hört ihr dann.
am Montag ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
