# Supply Chain Fragility, Energy Policy Misalignment, and Market Shifts

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-04-24

## Transcript

Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute ist Montag, der 20.
April 2026.
Willkommen zur 347.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich, grüße dich.
Hallo Marco.
Wir haben heute zwei Themen.
Hört sich wenig an, könnte aber ausführlich werden.
Was kostet uns Katharina Reiche?
Das ist das ausführliche Thema.
Und Welt im Wandel.
Ich wollte mal so ein paar Sachen zusammen gebunden haben, damit wir uns dann in der nächsten Folge, wenn der Jens, höchstwahrscheinlich, nicht, dass da noch was anderes dazwischen kommt, aber der hat sich, weiß ich, jetzt schon mit dem IMF-Daten beschäftigt.
Die haben ja ihre Prognose verändert im Sinne dessen, was wir da gerade sehen an der Straße von Hormuz.
Und deswegen ist es vielleicht nicht schlecht, wenn wir vorher schon mal so ein paar auch politische, nicht nur wirtschaftliche Sachen da zusammengebunden haben.
So, in unseren allgemeinen Hinweisen haben wir eine Korrektur zu vermelden, wie wir auf Mastodum, dem Portal für Besserwisser, Entschuldigung.
Hingewiesen wurden, und das ist auch sehr richtig, hat die deutsche IBAN natürlich 22 Ziffern und nicht 26, wie ich das da aus N26 abgeleitet habe.
Da bin ich einer Urban Legend, die sich irgendwie in meinem Kopf verfestigt hat, wohl aufgesessen.
Der Name N26 kommt, naja, sagen wir mal so, der hat eine gewisse Evolution hinter sich.
Am Anfang hieß es wohl, das sei irgendwie die Haustürnummer oder so.
Dann irgendwann war es ein Würfel und so weiter.
Also dann haben sich was fancy Dingens ausgedacht.
Kann man alles im Internet nachschlagen, wenn es einem interessiert.
Aber viel wichtiger, die IBAN, die kann bis zu 34 Ziffern.
Lang sein ist, nein, nicht jedem, aber vielen Ländern unterschiedlich lang.
Und zum Beispiel Malta braucht komischerweise 31 Ziffern.
Da wollen wir mal jetzt nicht in die Tiefe gehen, warum die so viel brauchen.
Aber es wirft Fragen auf.
So, dann kommen wir zu den wirklich allgemeinen Hinweisen.
Bei der Foreign Times haben wir weiterhin den Jörg Lau, der alte Alexander Clarkson.
Also jünger wird er natürlich nicht, aber wir hatten ja eine Folge mit dem Alexander Clarkson über den Iran-Krieg am Anfang des Iran-Krieges.
Die Folge ist mittlerweile frei im Feed.
Dann kam Jörg Lau mit seinem Buch zum Westen und wie es mit uns weitergeht oder weitergehen sollte oder wo unsere Probleme liegen.
Das ist noch im Premium-Feed drin.
Und ich habe jetzt mit Alexander Clarkson eine neue Folge aufgenommen, auch wieder zum Thema Iran.
Die wiederum befasst sich eher mit der Frage, was in diesem Iran-Diskurs aktuell schief geht.
Unter anderem das, was am meisten falsch läuft, ist, die Leute hassen Donald Trump so sehr, dass sie Iran geil finden.
Sollte nicht sein.
Also da gibt es Geschichten aus dem Iran.
Also da kann auch Donald Trump nicht mithalten.
So arschig sind die.
Aber sie haben halt schöne AI-Mädels, die in irgendwelche Flieger steigen oder Lego-Mädel und sonst noch was.
Und Donald Trump rustet nur so in die Welt.
Deswegen, ja, funktioniert da die Propaganda ganz gut.
Und wir haben uns mal diesen ganzen Diskurs angenommen, weil da sind ja doch einige Sachen, die so ein bisschen ins Off gelaufen sind und die sich auch verselbstständigt haben in den diversen.
So, das heißt, darüber gibt es einen ganzen Podcast und ich bin gerade dabei, fünf Bücher zu lesen, aus denen dann Podcasts entstehen sollen.
Also ich habe zwei Zusagen von zwei der fünf Autoren.
Den Rest müssen wir noch sehen, auch ob ich...
die wirklich dann in die Sendung nehmen will.
Aber ja, deswegen, da kommt jetzt demnächst was.
Das ist alles in Vorbereitung.
Aber ich bin so ein bisschen, ja, ich muss das halt lesen.
Also ohne Lesen gibt es keine Podcasts.
Und bei Büchern dauert das etwas länger als bei Artikeln.
Dann haben wir www.mikroökonom.de.
Das ist hier die Mikroökonom als Podcast.
Könnt ihr da als Premium-Abo abschließen.
Dann haben wir www.forentimes.de, unser außenpolitischer Podcast.
kann man dort auch einzeln als Abo abschließen.
Dazu sage ich auch gleich noch was.
Dann haben wir www.auslandsbericht.de.
Dort ist ein außenpolitischer Newsletter, der einmal im Monat eine längere Version erscheint oder einen Monat, eine Woche, zwei Wochen manchmal auch.
Also bin da jetzt nicht so ganz genau.
Ich gebe zu, dafür ist es lang.
Und www.mikronews.de, unser Newsletter der Mikroökonomen, der auch immer kostenfrei ist.
So und auf Steady müssen wir jetzt einmal alles durchquatschen, damit wir mal das gerade gerückt haben, weil ich habe festgestellt, wir haben da so ein paar Missverständnisse.
Also bei Steady gibt es zwei Möglichkeiten.
Das ist einmal das Board of Peace.
Also ich habe mir mal den Donald Trump geschnappt und sein Board of Peace, mit dem er seine Zukunft finanziert und dachte mir, nehmen wir das mal auch.
Vom Siegerlernen Board of Peace beinhaltet.
Mikroökonom und Foreign Times, also die beiden Podcasts, die wir haben.
Und dann haben wir noch den Director General of the Board of Peace und der wiederum hat natürlich die beiden Podcasts und das ist aber eigentlich ein Förderabo.
Also das ist einfach nur, ich finde geil, was ihr macht, hier nehmt mein Geld und macht weiter.
Und damit das aber dann irgendwie noch gerechtfertigt werden kann, abseits dessen nehmt mein Geld und so weiter, habe ich da auch noch den Auslandsbericht.de reingetan, der ja auch extra kostet.
ist aber immer noch mehr, als wenn ihr das dann so einzeln abonniert.
Von daher ist das dann so ein Upgrade.
Das wiederum hat einen weiteren Hintergrund.
Dieser Director General of the Board of Peace, der ermöglicht uns wiederum, auch Leuten Abos zu geben, die sich das vielleicht jetzt gerade mal nicht leisten können.
Also wir kriegen so, was weiß ich, einmal im Jahr eine Mail von jemandem, ich muss ja mein Abo kündigen aus dem Grund, es tut mir alles leid.
Und dann sagen wir, ja stopp mal, wir haben ja hier so ein paar...
Wollte die mehr bezahlen und die wiederum ermöglichen dann, dass du jetzt ein Abo haben könntest.
Will auch nicht jeder interessanterweise, aber es ist dann halt eine Möglichkeit, dass wir ohne in Anführungszeichen Verluste zu machen, jemandem sowas ermöglichen können.
Dafür ist das gedacht und wir gucken da ohnehin nicht so genau hin.
Also das auch nochmal zur Erinnerung.
Beim Auslandsbericht.de haben wir ja immer noch die große Idee, dass ich den mal mit der Foreign Times zusammenziehen kann.
Da gibt es jetzt neuerdings eine Möglichkeit bei...
dass man auch Podcasts integriert.
Die haben eine Kooperation mit einem geschlossen.
Und das gucken wir uns gerade an, ob das nicht endlich unsere Probleme zu erträglichen Kosten löst.
Weil es gab immer Lösungen, die waren ziemlich fummelig, technisch und ziemlich teuer.
blödsinnige Lösungen.
Also das gucken wir uns jetzt gerade an und prüfen das und es kann dann sein, dass im weiteren Jahresverlauf, ich bin ja vorsichtig, dann dazu auch was kommt und dann haben wir diesen Gesamtkomplex mal etwas unkomplizierter, weil so richtig gefällt mir da diese Trennung Auslandsbericht und Foreign Times und hier ein Abo, da ein Abo, da ein Doppelabo und so weiter natürlich auch nicht.
Ist alles ein bisschen zu kompliziert geworden.
Da sind wir jedenfalls dran.
Und jetzt?
Seid ihr im Mittelpunkt mit euren Premium-Abo-Spenden, Daueraufträgen, dem Verteilen in den sozialen Netzwerken, den Klugkreisern auf Mastodon und so weiter und so fort.
Vielen Dank dafür.
Das erhält uns aufrecht.
Und der Ulrich hebt gerade, ihr seht das nicht, der hebt gerade so sein Kinn und dann nickt er ganz, ganz heftig.
Also vielen Dank dafür und für euch.
Wenn ihr uns noch etwas mitteilen möchtet, mh.mikroökonom.de, das ist unsere E-Mail-Adresse und ihr findet uns natürlich auch auf Mastodon und auf Reddit und einzeln in den sozialen Netzwerken.
Ja, Ulrich, worüber reden wir heute nicht?
Eigentlich hast ja nur du was eingetragen.
Ja, du hast doch bestimmt auch was.
Ich habe gerade ernsthaft überlegt.
Wie der Kubicki mit Vornamen heißt, mir fällt es gar nicht ein und ich will es auch gar nicht mehr wieder.
Wolfgang, ich war gerade irgendwie bei Walter, das hörte sich aber sehr falsch an.
Und ich will das gar nicht, ich will das auch gar nicht mehr wissen.
Ich hoffe, das flackert jetzt nur so ganz kurz auf und ist dann wieder weg und wir müssen nie mehr drüber reden.
Ja, ich finde es schon schräg.
Also ich finde das wirklich schräg.
Das ist wirklich so das Schrägste.
Erstens finde ich, man muss auch mal loslassen können.
Und zweitens finde ich, mir gehen ja die jüngeren Leute in der FDP manchmal schon auch auf den Sack.
Aber ich finde, es ist jetzt wirklich Zeit für jüngere Leute mit neuen Ideen, anderen Ideen.
Und ich würde mir ja auch wünschen, die würden mal wieder wirklich liberal und so weiter und nicht an irgendwelchen Kettensägen da rumhängen.
Naja, ich hatte aufgeschrieben.
Friedrich Merzens Beef mit Lula.
Der Lula ist ja gerade zu Gast und da haben sie dann die Messe besucht und alle waren ganz schockiert.
Friedrich Merz läuft getrennt von Lula über die Messe.
Man konnte dann nur lesen, Lula verweilte bei brasilianischen Messeausstellern.
Merz hingegen, Merz ist ja auch unsere, müssen wir ja verstehen, oder müssen wir uns ja auch nochmal erinnern, Merz ist ja unsere Arbeitsmaschine.
Der Merz, der will immer so viel wie möglich erreichen und abarbeiten, hat dann entschieden, weil der Lula da zu lange rumhang, so könnte man es lesen, und er da auch noch andere Sachen sehen wollte, sich von ihm zu trennen und dann allein darüber, über diese Messe zu wandeln und alles abzuarbeiten.
Konsequent, oder?
Ja.
Der braucht ja auch noch einen Anschlussjob.
Messelatscher oder was?
Nein, da muss ich schon bei zukünftigen Arbeitgebern vorstellen.
Na, ist noch ein Aufsichtsrätspostchen da drin.
Ach ja.
Kommen wir mal zum ersten Topic.
Haben wir nicht verraten.
Es gibt einen Nachklapp.
Jetzt hat der Ulrich sich so viel Mühe gegeben und dann ist schon wieder alles vorbei.
Es geht um Microsoft und die CO2-Ausgleichszertifikate.
Ja, spätestens jetzt mit dem Nachklapp hätte ich das Thema nochmal in den Podcast gehoben, aber ich hatte es ja beim letzten Mal, wo ich kurz erwähnt habe, dass diese CO2-Ausgleichs-Removal-Programme eigentlich gar kein wirklicher Markt mehr sind, weil der einzige relevante Nachfrager Microsoft ist.
Und für 85, 90, 93 Prozent der Nachfrage steht, je nachdem, welche Zeitraum man ran nimmt.
Und jetzt hat Microsoft in der letzten Woche bekannt gegeben, oder in der vorletzten Woche, ich bin mir nicht ganz sicher, dass Microsoft die CO2-Removal-Programme erst mal pausiert.
Das ist natürlich dann schon relativ hart für einen Markt, der eigentlich schon gar kein Markt mehr war, weil es nur eine Nachfrage gab.
Jetzt sind offensichtlich 90 Prozent der Nachfrage von mehr oder weniger heute auf morgen weg.
Ob das Pausieren wirklich ein Pausieren ist oder vielleicht sogar am Ende ein Stopp des Programms ist, wird man noch abwarten müssen.
Aber ich hoffe für die Firmen, die das angeboten haben, dass die ein vernünftiges Geschäftsmodell haben und nicht von den Erlösen am Anfang leben, sondern das laufende Geschäft sich trägt, weil sonst können die den Laden alle zumachen, weil ein Neugeschäft gibt es jetzt im Faktor nicht mehr.
Das war's.
Jetzt gehen die alle pleite und dann heißt es, wir können die Bäume leider nicht mehr pflegen.
Genau, das könnte richtig böse werden.
Hoffen wir mal, dass Microsoft nur zurückzieht.
Oder auf der anderen Seite, dass die laufend so viel Geld bekommen, dass sie die weiter betreiben können.
Und auch schon die Satellitendaten abfragen können, um zu gucken, ob der Waldo wirklich noch steht.
Ich weiß nicht, woher du diesen Optimismus nimmst.
Das ist doch, kannst du vergessen, das ist doch alles weg.
Ja, ich würde auch davon ausgehen.
Aber das laufende Geschäft haben wir ja schon hier oft kritisiert.
Nur jetzt droht dem Markt halt noch viel Schlimmeres, als dass das CO2 gar nicht so wirklich aus der Atmosphäre genommen wird, sondern dass die ganzen Forttriebis von dem Zeug halt nicht mehr genügend Geld haben, um das weiterzumachen.
Man könnte natürlich auch sagen, der Markt war so viel heiße Luft und so ein Schmuh ist auch nicht schlimm, wenn er zusammen crasht.
Das wäre jetzt die sarkastische Interpretation.
Viel wichtiger ist ja, nachdem wir unseren Podcast gemacht haben, man in der Microsoft-Zentrale gehört hat, was wir dazu anzumerken haben, hat man halt entschieden, dass das für Microsoft im Grunde ja doch kein valides Geschäftsmodell ist und hat dann eben auch umentschieden.
Finde ich cool für Microsoft, dass sie auch Argumente aufnehmen und danach handeln und das ist nochmal ein Hinweis, welchen Impact wir hier auch haben.
Und das für nur 8 Euro im Monat.
Ein Steady-Abo.
Ja, das ist teuer.
Das sind 12,99 Euro.
Die Einzelabos gibt es dann über die Webseiten.
Ja, also das haben sie natürlich nicht wegen uns gemacht, leider.
Aber ich glaube, wir haben zumindest erklärt, warum es unsinnig ist, was sie tun.
Und dadurch wird verständlicher, warum sie da jetzt rausgegangen sind.
So, jetzt kommen wir aber mal, ich meine, alle warten ja drauf.
Was kostet uns Katharina Reiche?
Können wir da eine Zahl drauflegen, Ulrich?
Nein, natürlich nicht.
Das sehen wir ja erst nachher.
Die muss ja auch noch Sachen ausschreiben und dann werden die irgendwann vergeben und so.
Das werden wir irgendwann in 20 Jahren.
Jahren vielleicht mal wissen, wenn das durchgerechnet ist.
Vergeben werden wir ihr alle müssen, das stimmt.
Wie bei Jens Spahn, das kann man ja spielen.
Wir werden uns alle viel zu vergeben haben, ja.
Okay, ich habe mal gedacht, so ein Thema, wo ich schon länger überlege, an welchen, also so ein ökonomisches Grundprinzip, wo ich schon länger mal überlege, das hier zu erläutern und ich habe mir zwei, glaube ich, ganz gute Beispiele ausgebracht, die auch die aktuelle Tagespolitik und Energiepolitik von Katharina Reiche aufnehmen.
Und zwar, das Konzept sind die Opportunitätskosten.
Opportunitätskosten, hat mal ein Ökonom gesagt, wäre das Wichtigste, was die Ökonomie, der Politik und der Allgemeinheit beibringen könnte.
Ich habe leider nicht mehr gefunden, wer das war.
Das war irgendwann mal in so einem Kurz...
Briefing-Interview von Ökonomen.
Ich weiß auch nicht mehr, wo die Serie erschienen ist.
Das war mal so eine Serie, wo immer Ökonomen gesagt wurden, immer so Standardfragen.
Man kennt dieses Prinzip aus den Zeitungen.
Ich habe es nicht wiedergefunden, ein bisschen schade, aber egal.
Diese Opportunitätskosten sind also Kosten, die man hat, weil man irgendwas nicht macht.
Also wenn man sich entscheidet, eine Alternative zu gehen und dadurch Kosten hat, die aber nicht auftauchen, weil man hat die Sache, ja.
nicht gemacht, aber eigentlich für eine gesamte Berechnung oder eine gesamte Betrachtung des Ganzen müsste man diese Opportunitätskosten mit einberechnen.
Ich habe zwei Beispiele rausgesucht, die, glaube ich, ganz gut sind, aufgehangen an dem letzten kleinen, wie ich finde, eigentlich großen Skandal, weil man daran sieht, wie Katharina Reiche arbeitet.
Sie hat sich wie jetzt durch Spiegelrecherchen rausgekommen ist, von ENBW eine Argumentationshilfe schreiben lassen, also vom Cheflobbyisten von ENBW, wo sie gefragt hat, wie man die kommende Ausschreibung für Langfristspeicher so gestalten kann, dass die Batteriespeicher keine Chance haben und stattdessen sehr viele Gaskraftwerke als Reservekraftwerke bereitstellen muss.
Das hat sie schon mal gemacht.
Das war irgendwann im letzten Herbst, glaube ich.
Da kam die Stellungnahme von RWE und, naja, gute Lobbyisten von Stromversorgern liefern das gerne, weil es ist relativ klar, dass die auch alle selber Gaskraftwerke betreiben werden.
Das ist also...
Technologieoffenheit im Sinne der aktuellen Bundeswirtschaftsministerin.
Und ja, das ist keine vernünftige Politik, das ist keine Marktpolitik, sondern das ist Marktverzerrung.
Anders kann man es, glaube ich, gar nicht sagen.
Das Problem an dieser Bevorzugung von Gaskraftwerken gegenüber Batteriespeichern ist, dass eigentlich die Batteriespeicher zumindest für alles, was im Stundenbereich, also in der Kapazität für mehrere Stunden Strom liegt, der Batteriespeicher das deutlich bessere Konzept wäre.
Das sieht man schon daran, dass wir rein am Markt getrieben und ohne, dass Katharina reiche Gas gegeben hätte.
Also pun intended.
Sondern sie will kein Gas geben, sondern Gas verbrennen, habe ich mir in die Notizen geschrieben, die Batteriespeicher trotzdem zugebaut werden.
Wir haben in Deutschland im März zum ersten Mal rund eine Gigawattstunde Batteriespeicherkapazität zugebaut.
Das entspricht ungefähr einer Minute des kompletten Stromverbrauchs, wobei das als Daumenregel, die man sich merken kann.
Eine Gigawattstunde Speicherkapazität, eine Minute Stromverbrauch, schon ganz nett ist, weil man sich das ganz relativ einfach merken kann, ist in der Praxis natürlich nicht so leicht, weil wir ja nie aus Batteriespeichern 100% unseres Stroms denken müssen.
und des Stromverbrauchs decken müssen, sondern wir müssen ja eigentlich, wenn wir 50 Prozent zu wenig, gerade aus Solar und Wind bekommen, dann die Batteriespeicher dazu zu packen, dann wird ja schon die eine Gigawattstunde für zwei Minuten reichen.
Und zum Vergleich nochmal zur Einordnung dieser einen Gigawattstunde.
Wir haben aktuell ungefähr 25 Gigawattstunden Speicherkapazität im Netz.
Allerdings ist der größte Teil davon in den Kellern von Privathaushalten und damit oft nicht netzdienlich.
Man sieht, ein Gigawatt Speicherkapazität pro Monat Zubau würde bedeuten, dass wir in zwölf Monaten die Speicherkapazität um etwa 50 Prozent erhöht hätten.
Das ist schon ein sehr, sehr starkes Wachstum.
Wie gesagt, obwohl Katharina Reiche noch nicht die Daumenschrauben der Bürokratie in diesem Markt gelöst hat.
Das Geschäftsmodell, Strom zu speichern, ja auch kein neues.
Wenn wir in die Schweiz schauen, wenn wir nach Österreich gucken oder wenn wir auch nach Norwegen gucken, verdienen die schon seit Jahrzehnten sehr viel Geld damit, dass sie bei niedrigen Strompreisen Wasser den Berg hochpumpen und bei hohen Strompreisen das wieder runterrauschen lassen und daraus dann wieder Strom machen.
Die Schweizer haben das auch so gut verstanden, dass die in den, ich muss jetzt gerade kurz überlegen, Nordwesten der Schweiz, also in das Dreiländereck, Schweiz, Deutschland, Frankreich.
Den aktuell größten Stromspeicher ist ein Redox Flow.
Das sind nicht so normale Batterien, die man aus dem Elektroauto kennt, sondern so ein chemisches Prinzip, was den großen Vorteil hat.
Man braucht keine seltenen Rohstoffe.
Man kann die quasi beliebig groß machen.
Hinbaut, um genau das Gleiche wieder zu machen, um Strom einzuspeichern und dann, wenn der Preis hoch ist, nach Deutschland und nach Frankreich abzugeben.
Die wissen, dass das ein gutes Geschäft ist, denn die haben jahrzehntelang damit gutes Geld verdient.
Was mich jetzt so wirklich stört oder was mich so fast wütend macht, ihr kennt mich ja, ich bin total entspannt immer, ist, dass genau das, was die Schweiz jetzt macht in diesem Beispiel, andere Länder auch machen.
Also die Niederlande bauen an ihre Offshore-Windparks Batteriespeicher an.
In Dänemark werden große Batteriespeicher gebaut.
Gut.
Und Schottland ist jetzt kein Teil des europäischen Strommarkts oder sehr, sehr eingeschränkt nur.
Auch die machen das.
An der Stelle, wo der Strom aus der Offshore-Wind an Land kommt, steht halt nochmal ein Batteriespeicher dazu, der zwei Stunden des Windstroms parken kann.
Alle haben verstanden, das ist ein Geschäftsmodell.
Und wir sind in einem europäisch vernetzten Markt.
Und wenn wir die Batteriespeicher nicht bauen, sondern Gaskraftwerke, dann heißt das die Belgier, die Niederländer.
Die Österreicher, die Schweizer, die Dänen werden trotzdem völlig unabhängig von der Energiepolitik in Deutschland die Batteriespeicher bauen und die werden dann billig den Strom einspeichern und dann wieder teuer an uns weiterverkaufen.
Und damit macht Katharina Reiche oder forciert Katharina Reiche genau das, was der Energiewende so häufig vorgeworfen wird.
Nämlich, dass wir den billigen Strom billig, wenn der Überfluss da ist.
ins Ausland abgeben und dann teuer wieder zurückkaufen mussten.
Das ist eine Argumentation, die so gar nicht so super geil stimmt, weil der Unterschied zwischen den Exportpreisen für Strom und den Importpreisen für Strom gar nicht so hoch ist, wie die Miesmacher der Energiewende gerne sagen oder gerne zu glauben machen wollen.
Aber der Effekt ist prinzipiell da und wir hätten in der Zukunft viel mehr, weil wenn wir die Batteriespeicher nicht aufbauen.
Dann bauen sie halt die dieser Länder, die wissen, wie Handel funktioniert und die werden das schon machen.
Also das heißt, man darf da bei der ganzen Sache auch nicht sehen, da wir ja jetzt in den Anfängen und dann in der Zukunft noch viel mehr einen integrierten europäischen Strommarkt haben werden mit integrierten Netzen, dass dann die Spielregeln ohnehin nochmal ganz andere sein werden, wenn das dann kommt und das dann auch überhaupt gar keine Rücksicht darauf nimmt, was dann so Einzelanliegen vielleicht einer Ministerin in irgendeinem Land mal waren.
Genau.
Und jetzt könnte man sich noch fragen, warum will Katharina Reichedeck keine Batteriespeicher?
Obwohl sie sich ja eigentlich von alleine rechnen.
Du stellst die Dinge auf, du brauchst einen Netzanschluss, billig Strom rein, 10, 15 Cent teurer, zum höchsten Strompreis des Tages wieder raus und der Steuerzahler muss keinen Cent dazu geben.
Das ist Fakt.
Die Investoren sitzen da, die wollen die Digger bauen und die brauchen nur eine Anschlussgenehmigung und dann bauen die die und fangen dann an, Geld zu verdienen.
Das Problem für die Batteriespeicher ist genau das.
Sie verhindern, dass die Gaskraftwerke angehen, denn die Gaskraftwerke waren bisher immer die Kraftwerke, die in den Spitzenzeiten angegangen sind.
Also üblicherweise abends und vorwiegend im Winter.
Es wird heute viel über die Dunkelflaute gesprochen, die gibt es auch.
die Spitzenlast, also der Gaspeaker, wie er in Amerika schön genannt wird, der deutlich häufigere Einsatz für Gaskraftwerke in der Vergangenheit gewesen.
Und je mehr Batteriespeicher wir haben, je mehr und längere Verbrauchsspitzen wir abfangen können, desto seltener werden die Gaskraftwerke benötigt.
Und wenn diese Gaskraftwerke immer seltener laufen, werden die Subventionen, die wir als Steuerzahler zu den Gaskraftwerken dazugeben müssen, damit sie da stehen.
immer größer werden und immer teurer werden.
Wenn wir viel Batteriespeicher hätten, bräuchten wir die Gaskraftwerke halt nicht mehr.
Und dann kommt Katharina Reiche in das Problem, dass sie die verargumentieren muss.
Provokant, und es gibt einige Leute, die das schon durchaus fordern, wäre die Frage, warum bauen wir überhaupt Gaskraftwerke?
Wenn wir genügend Batterien hätten, die die Spitzen abfangen können, könnte man nämlich auch Kohlekraftwerke einfach weiterlaufen lassen.
Wir kennen...
Also der CO2-Ausstoß von Kohlekraftwerken ist gar nicht so viel höher als der CO2-Ausstoß von gefrecktem LNG-Gas aus den USA.
Das ist relativ sauber durchgerechnet.
Kohle hat so einen Nachteil von 30, 40 Prozent beim Ausstoß.
Die Rechnung...
sind aber immer im Vergleich zu Pipeline Gas aus Russland gemacht worden.
Oder Pipeline Gas aus der Nordsee geht ja auch.
Sobald du das Zeug fragst, hast du einen höheren Energieeinsatz für die Förderung.
Und dann musst du das Ding halt noch verdichten, auf dem Schiff packen, wieder rausholen.
Und dann ist von diesem Vorteil des Erdgases gegenüber von Kohle, bleibt nicht mehr so wahnsinnig viel über.
Und wenn...
Das Optimierungsziel für die Neugestaltung des Kraftwerksparks in Deutschland wäre, diese alten Kraftwerke so wenig wie möglich laufen zu lassen.
Katharina Reiche scheint irgendwie gerade das Gegenteil erreichen zu wollen.
Dann könnte man für die wenigen Stunden oder Tage auch die alten Kohlekraftwerke, die ja schon da sind, die schon bezahlt sind, wo ganz nebenbei auch die Lagerung des Energieträgers sehr einfach ist, weil man schüttet den einfach auf den Haufen.
Darüber nachdenken, diese Kraftwerke für diese Zeit einzusetzen.
Jetzt gibt es noch einen großen Punkt, der immer gegen Kohlekraftwerke und für Gaskraftwerke gesprochen hat.
Und das war die Tatsache, dass man Gaskraftwerke sehr, sehr schnell hochfahren kann.
Also da brauchst du eine Viertelstunde für 10 Minuten irgendwie sowas um den Dreh.
Dann fährst du die halt von ganz wenig, 5 Prozent, 10 Prozent, auf 80, 100 Prozent hoch.
Kohlekraftwerke brauchen unter Umständen eher so 8 bis 12 Stunden.
Aber wir bauen Reservekapazität für die Dunkelflaute auf.
Das ist das Ziel.
Und wenn das das Ziel ist, die Dunkelflauten kennen wir vorher, die kommen wirklich nicht überraschend.
Also wenn der Wetterbericht was gut vorhersagen kann, ist es die Windstärke.
Sonnenschein ist, glaube ich, ein bisschen...
Mehr tricky, aber die Windstärken sind eigentlich ziemlich zuverlässig, vor allem wenn man über die kurze Frist denkt.
Also wenn man an 8, 10, 12 Stunden im Voraus denkt, nicht an 3, 4 Tage.
Und 8, 12 Stunden würden halt locker ausreichen, um Kohlekraftwerk aus der Niedrigleistung an die Hochleistung hochzuholen.
Und man muss dabei immer noch bedenken, Für die kurze Frist hätten wir dann die Batteriespeicher.
Und dann ist vielleicht Wind plus Solar plus Batteriespeicher für die kurze Flexibilität und Kohle für die Dunkelflaute eine viel preiswertere Option, als jetzt neu steuerfinanziert Gaskraftwerke zu bauen.
Gut, das war so das erste Beispiel.
Was passiert, wenn man eine Sache fördert und die andere unter den Tisch fallen lässt?
Und wenn wir nachher hören, irgendwann mal bei der Ausschreibung von den Gaskraftwerken, werden wir diese Dinger mit 8, 10 Milliarden finanzieren müssen, ist in der Berechnung, in dieser Summe noch gar nicht drin, dass wir an vielen anderen Stellen viele Dinge hätten viel preiswerter bekommen können, die wir jetzt aber nicht kriegen, weil wir halt auf die Gaskraftwerke setzen.
Das zweite Beispiel.
Was mir dazu jetzt aus der aktuellen Tagespolitik eingefallen ist, das ist eigentlich nochmal ein ganzes Stückchen krasser, ist die Idee mit der Biogaszumischung für Gasheizungen, die ja erreichen soll, dass wir auch mit einer olden Gasheizung unsere Klimaziele erreichen können.
Die große Magie, die Jens Spahn, Mers und ich weiß nicht, wer da alles dran beteiligt war, aus dem Hut gezaubert haben, war Biogas.
Die Idee kennt ihr alle, Biogas, man pflanzt halt irgendwelche Energiepflanzen aufs Feld, macht dann daraus Biogas oder Biodiesel oder Bioethanol und mischt es dann dem normalen Erdgas oder dem Diesel oder dem Sprit zu.
Dadurch hat man einen Teil des CO2-Ausstoßes gesenkt, weil die Zumischung ist ja CO2-neutral, weil das CO2, das man verbrennt, ist vorher aus der Luft genommen worden und alles ist gut.
Diese Rechnung stimmt natürlich nicht so, weil man auch ein bisschen Energie braucht, um die Pflanzen aufs Feld zu bringen, um die Pflanzen zu düngen, den Pflanzenschutz da drauf zu machen und das ganze Zeug am Ende auch noch zu transportieren und zu verarbeiten.
Je nachdem, welche Rechnung man sich anschaut, hat man eine CO2-Reduktion, die eher so bei 70% liegt und nicht bei 100%, aber Nebenaspekt.
Egal, man macht aus den Dingern halt Biogas.
Bleibt mal bei dem Biogas-Beispiel.
Da ist die Volksveräppelung eigentlich am größten.
Denn es wird ja irgendwie so getan, als würde das Biogas vom Himmel fallen.
Das fällt aber nicht vom Himmel.
Weil vom Himmel, das Biogas, was jetzt erzeugt wird, üblicherweise aus Mais oder meistens aus Mais, das sind halt diese großen Dinger, die man auf dem Land immer neben den Bauernhöfen stehen sieht, wo die schönen grünen Folien drüber sind.
Darunter ist üblicherweise der Biogasspeicher.
Und aus dem Biogas wird dann von den Bauern vor Ort Strom gemacht.
Das ist das ganze Konzept hinter dem Biogas.
Das ist ein relevanter Teil der deutschen Stromversorgung.
So 6, 7, 8 Prozent kommen aus Biogas.
Wenn man jetzt dieses Biogas dem Erdgas zum Heizen zumischt, ist das Biogas für die Stromerzeugung ja weg.
Also das entsteht ja nicht von alleine, sondern dann haben wir demnächst 5% Biogas.
Das Gesetz ist ja auch sowas von ein Witz.
Man hat ja über eine Treppe gesprochen, mit der man den Biogasanteil erhöhen wollte.
Der stand dann aber am Ende gar nicht mehr da drin.
Also stand gar nicht mehr drin, wie die Treppe aussieht und wie die Steigerung ist.
Man mischt jetzt halt irgendwie Gas bei am Anfang wenig und dann am Ende mal ein bisschen mehr.
Aber wenn wir mehr Biogas beimischen, dann fehlt uns das Biogas für die Stromerzeugung.
Und wir haben dadurch überhaupt nichts gewonnen.
Wir sind kein Stückchen weiter, weil dann sinkt der Anteil der regenerativen Biogastromerzeugung dann und wir erhöhen den anderen an der Heizung.
Wir haben nichts dabei gewonnen.
Es sei denn, man tut so, als hätten wir beliebig viel Land und man müsste da nur irgendwelche Sachen drauf pflanzen.
Und dann macht man da Biogas raus und alles ist gut und wir können die Produktion beliebig erhöhen.
Könnten wir aber nicht.
Wir haben de facto keine ungenutzten Flächen in Deutschland.
Und hier wird die ganze Geschichte eigentlich noch viel schlimmer.
Und man sieht, andere Länder haben das verstanden.
Also es sind nicht super viele.
In Europa hat es eigentlich nur ein Land verstanden aktuell und das ist Dänemark.
Denn die gehen ganz aktiv hinten und haben beschlossen, 250.000 Hektar, ich glaube bis 2030, es war ein relativ kurzer Zeitraum, aus der landwirtschaftlichen Produktion rauszunehmen und den Wald umzuwandeln.
Und hier kommen die wirklich harten Opportunitätskosten rein.
Denn aus einer Fläche, aus der man aus Mais dann Biogas macht, könnte man auch einen Wald machen.
Man forstet dann einen Wald auf und der Wald würde 80, 100, 120 Jahre lang CO2 binden.
Also es wäre eine CO2-Senke und nicht eine Fläche, die immer noch...
Wenn man die CO2-Einsparung nimmt des Biogases, das ist halt eine Reduktion.
Es entstehen halt immer noch 30 Prozent des CO2-Ausstoßes durch die landwirtschaftliche Bearbeitung und so weiter.
Man hätte aber aus 30 Prozent CO2-Ausstoß eine Senke gemacht.
Und das ist eigentlich das, was wir machen müssten.
Was wir jetzt aber nicht machen können, weil wir haben ja jetzt noch einen neuen Abnehmer für Biogas und für Bioethanol und für Biodiesel.
Das heißt, in Deutschland wird keine Fläche stillgelegt werden.
Wir werden aus keiner Fläche.
Wald machen, sondern wir werden das weiter alles bewirtschaften und wir werden weiterhin auf diesen Flächen nicht viel, aber immerhin CO2 ausstoßen und wir werden auf die CO2-Senke namens Wald verzichten.
Und das ist halt sehr dumm, das bei der Entscheidung nicht auf dem Schirm zu haben, dass wir aus der Fläche was anderes machen könnten.
Und ja, was soll man sagen?
Wir haben, also die Opportunitätskosten sind natürlich schon so ein bisschen um die Ecke gedachtes Prinzip.
Und wir sehen ja bei unserer aktuellen Politik, also die jetzt gerade wieder gemacht wird, sehen wir ja, man scheitert ja schon einer einfacheren Entscheidung, wo es eigentlich ganz klar ist, dass es nichts nützen kann, wie Gas zur Heizung dazu mischen.
Ich meine, ist doch sofort klar, dass uns das Biogas an einer anderen Stelle...
Und ja, wie soll man es zusammenfassen am Ende?
Opportunitätskosten sind nicht nur das, für das wir bezahlen, weil wir es tun, nämlich Gaskraftwerke, Biomasse, die ja auch gefördert wird.
Das ist ja nicht so, als würde Biomasse ohne Subvention für den Landwirt entstehen, sondern wir zahlen auch noch für Sachen, die wir verhindern aktuell durch unsere Politik, nämlich Batterien, Aufforstung.
Und das ist dann schon...
Traurig am Ende, weil wir für den CO2-Ausstoß, den wir dadurch zusätzlich erzeugen, irgendwann von der EU, außer die CDU und die Konservativrechten im Europaparlament steigen aus dem Emissionshandel irgendwann mal komplett aus, werden wir halt hart für unseren CO2-Ausstoß bezahlen müssen, den wir jetzt nicht senken.
Aber es verdienen die richtigen Ulrich, das ist doch das Wichtigste.
Ja, Anschlussverwertung für PolitikerInnen.
Ja, also ich muss schon sagen, ich bin auch immer wieder erstaunt, mit welcher Offenherzigkeit meinem Wirtschaftsministerium der Sache brühnt und da voranschreitet und auch wirklich sonst auch alles ignoriert.
Mittlerweile wird ja selbst Friedrich Merz damit zitiert, dass es ihm alles auf den Sack geht.
Und das will ja schon was heißen.
Aber es führt irgendwie alles nicht dazu, dass, naja gut, da muss man sagen, bei der SPD kommt so langsam mal ein bisschen Widerstand.
Der Klingbeil hat ja scheinbar irgendwie begriffen, dass er mal so langsam dagegenhalten muss.
Aber ich meine, da könnte man auch mal, also mir ist das alles so kooperativ.
Also ich weiß nicht, wie ich die immer alle ernst nehmen soll, wenn die dann alle immer so rumschunkeln und dabei am Ende immer so ein Blödsinn passiert und nicht wirklich dagegen Widerstand da ist.
Warten wir mal ab, was Klingbeil und Schneider daraus machen.
Aber ich finde es schräg, wirklich schräg, mit welcher Haltlosigkeit da agiert wird.
Ja, es ist auch ein bisschen komisch, weil es ist ja mal die wirtschaftskompetente Partei.
Die CDU-Wahl und die wirtschaftskompetente.
Nein, ich weiß.
Die treffen sich häufig mit Lobbyisten und Unternehmern und gelten deswegen als kompetent.
Aber es ist genau das Gleiche, was man sonst auch immer sieht.
Eine schwäbische Hausfrau.
Und Volkswirtschaft, das sind halt zwei unterschiedliche Dinge.
Und das, was auf der einen Ebene funktioniert, funktioniert halt nicht auf der Ebene einer Volkswirtschaft.
Und genau das ist dann auch immer das Problem.
Die VWL-Kompetenz ist ja absolut gering.
Denn wir machen jetzt einen Tankrabatt.
Kein einziger Ökonom hat gesagt, mach Tankrabatt.
Wir haben den schon mal probiert und wir haben gesehen, das ist Gießkanne und das funktioniert nicht richtig.
Und jetzt macht man wieder so eine Maßnahme, ohne dass man weiß, dass das Ding wirklich gut ist.
Klar, das gilt an den Wähler.
Es gab auch eine Umfrage letzte Tag, die gesagt hat, die fände das gut.
Der Wähler im Durchschnitt findet das gut.
Ja, es ist ein bisschen komplizierter, als wir das jetzt darstellen mit dem Tankrabatt.
Es gibt nämlich nicht allzu viele Maßnahmen, die man mal so ad hoc machen kann.
Und Tankrabatt ist eine, die man mal recht schnell machen kann.
Alle anderen wären wesentlich aufwendiger, auch verwaltungstechnischer.
Und das ist eins der Themen, die da so mit reinspielen.
Leider, muss ich sagen, erklärt Politik solche Dinge ja unglaublich ungern und schlecht.
Es ist jetzt auch nicht so, dass es gar nicht hilft.
würde ich jetzt auch abstreiten, dass es gar nicht hilft, aber...
Nein, nein, nein, es hilft, aber es hilft den Autofahrern und nur denen.
Ja, das ist die Frage.
Also ob man da als Regierung jetzt nicht sagen müsste, ja gut, wir haben jetzt nicht allzu viele Möglichkeiten direkt da einzugreifen, aber das Benzin teurer wird es uns erstmal ganz recht, weil wir haben hier eine E-Auto-Förderung, die bauen wir gerne noch ein bisschen aus.
Das hätte man ja auch machen können und unterstützen die Leute da, dass sie da aufs E-Auto umsteigen.
So, dann hast du aber wieder das Problem, dass die deutsche Automobilbranche ja weiterhin nicht unbedingt Weltmeister im Angebot bei E-Autos sind.
Das heißt, wen förderst du denn dann?
So, und das mag natürlich auch wieder keiner.
die Direktüberweisung fertig.
Erzählt mir auf jeden Fall einer von diesen Mastut und Besserwissern immer, der sagt, der Lindner hätte das alles fertig gemacht.
Wenn ihr da ein bisschen reinlest, werdet ihr feststellen, es sind fast keine IBANs hinterlegt.
Das ist ein Problem.
Also da gibt es Medienberichte drüber, wo das auch klar gesagt wird.
Und wenn da keine IBANs hinterlegt sind, kannst du das nicht auszahlen, selbst wenn du Willens bist.
Und wenn ja, wenn ja mal selber, also ich habe auch letztens, also instinktiv weigere ich mich immer, so IBANs und so weiter ans Finanzamt weiterzugeben.
Es liegt aber auch daran, dass ich habe ja zum Beispiel das Problem, wenn du im Ausland wohnst und dann Post vom Finanzamt kriegst, dann kann das auch mal drei, vier Wochen dauern.
Wenn die dir dann aber irgendwas schicken, dann hast du halt eine Frist von drei, vier Wochen.
Wenn du dann nicht bezahlst oder um was auch immer es geht.
Dann geben sie dir noch eine Woche und dann fangen sie ja schon an, dir das Konto zu fänden und zu sperren.
Das heißt also, im Grunde willst du auch gar nicht, dass das Finanzamt diese Daten hat.
Damit du nicht so schnell ein gesperrtes Konto oder ähnliches hast.
Gut, das dauert ja noch mal ein paar Tage, vielleicht sogar Wochen.
Aber das sind alles so Sachen, die da mit reinspielen, warum die Leute die Daten nicht hergeben wollen.
Der Deutsche ist ja eh sparsam mit Daten und so weiter.
Aber da gibt es wirklich in der Praxis sehr starke Hemmungen bei Lösungen, zu denen wir alle sagen, die sind ja eigentlich einfach.
Und ich habe auch immer gedacht, naja, dann macht man da und dann zahlt man da und dann ist die Sache erledigt.
Da brauchst du natürlich irgendwoher die Daten.
Ja gut, aber die Dummer könnte man ja auch mal langsam, langsam, vier Jahre her.
Ja, machen sie ja.
Sie haben es ja jetzt, ja Ulrich, jetzt sind sie im nächsten Schritt.
Ach so, jetzt wollen wir es mal nutzen.
Ach so, okay, jetzt brauchen wir Daten und dann geht es weiter.
Aber die Leute müssen sich ja selber meldern.
Und wenn in der Zeitung steht und in der Tagesschau und bei den Finfluencern gesagt wird, ey, ihr müsst mal eure Kontonummer angeben, weil ihr kriegt jetzt 300 Euro.
Ich glaube, dann wird die Zahl der Leute, die das hinterlegen, dann doch deutlich nach oben gehen.
Aber man kriegt ja keine 300 Euro.
Was kriegst du denn bei dem?
Also wenn du den Tankrabatt mal so ein bisschen umrechnest, kriegst du ja vielleicht irgendwie im Monat 20 Euro.
Wenn dir da der Staat irgendwie das Geld überweist, Das nimmst du wahrscheinlich auf dem Konto nicht mal wahr.
Das ist halt so ein Ding.
Naja, also wenn der Staat wie in den USA dir irgendwie, was weiß ich, 5.000 Dollar, 10.000 Dollar, irgend so ein Blödsinn überweist.
Also wirklich eine wumsige Summe.
Ja, dann ist klar, da guckst du auf, was ist denn da los?
So kenne ich mich ja gar nicht.
Also mit so viel Geld auf dem Konto kenne ich mich nicht.
So, und dann nimmst du das wahr und dann ist ja auch gut.
Aber wenn du da so Kleckerbeträge überweist, Bin ich mir ziemlich sicher, würden viele Leute das nicht realisieren.
Ja gut.
Und das ist auch ein Problem, weil dann gibt der Staat da Geld raus und dann hat er aber auch keinen Bonus dafür.
Und es geht ja auch darum, das Verbrauchervertrauen zu stärken bei diesen ganzen Maßnahmen.
Also dass der Verbraucher sieht, okay, ich kriege hier was.
Das wirkt und dann kann ich etwas beruhigter beim Geldausgeben sein.
Und ich glaube, das andere, was glaube ich super wichtig ist, ist halt aktuell, dass man irgendwie guckt, dass die Inflation nicht zu stark steigt.
Damit die EZB nicht einen Anreiz hat, die Zinsen zu erhöhen und unsere arme Wirtschaft noch weiter abzuwirken.
Wir wissen ja leider, dass die EZB ein bisschen...
Ja, aggressiv geworden ist dadurch.
Also Isabel Schnabel war ja schon vor der Krise dabei, Zinsen eher wieder steigern zu wollen, auch wenn das sicherlich nicht morgen gewesen wäre.
Aber ich will gar nicht wissen, wie die jetzt da abgeht.
Also da sind wir ja wahrscheinlich schon kurz alle am Hebel.
Ich weiß, der Jens würde jetzt sagen, na, mit den neuesten Daten ist das jetzt erstmal wieder vom Tisch.
Aber dann ist natürlich immer die Frage, wie lange.
Also nach den Daten ist ja auch wieder vor den Daten.
Das ist immer so ein evolvierender Prozess.
Also das sind schon...
Aber es ist, glaube ich, alles nicht so leicht und es verfolgt auch verschiedene Ziele.
Und nicht alle Ziele sind wirklich in der öffentlichen Debatte, glaube ich, so klar benannt worden.
Weil man will ja immer betonen, man gibt den Leuten Geld.
Und das macht man natürlich nur, um ihnen zu helfen, dass da noch andere Faktoren eine Rolle spielen.
Darüber redet man ja nicht so gerne.
Ich habe ja gerade schon gesagt, ich argumentiere gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung, weil die haben wirklich gesagt, die finden den Tankrabatt okay.
Man muss sehen, Punkt dafür ist auch, er wirkt halt sofort, also fast sofort und er wirkt.
Das ist dein Punkt, wumsiger als er eigentlich ist.
Man hat das Gefühl, man kümmert sich, die Regierung tut was und am Ende richtig spüren, tun es halt nur Leute, die richtig viele Kilometer abreißen und der andere Teil merkt das nicht.
Auf der anderen Seite, für die Speditionen und den ganzen Transport ist das natürlich auch eine Sache, die am Ende die Preise in den Supermärkten einst.
minimal, aber wenigstens ein bisschen senken sollte.
Ja, muss man ja aufpassen.
Senken ist ja hier so ein ganz gefährliches Wort.
Das könnte auch einfach nur die Preissteigerung mindern und das wiederum würde dann in den Köpfen der Leute auch gar nicht ankommen.
Also wenn man dann wirklich mal so in die Psychologie da reingeht.
Das sind halt alles so Sachen.
Wir wissen ja nicht, wo das alles endet.
Aktuell könnte man sagen, der Ölpreis hat sich ja schon wieder entspannt, ist ja alles gut.
Jetzt wissen wir irgendwie am Dienstagabend um 8 Uhr in den USA ist die Frist.
Da müssen sich Iran und USA auf irgendwas geeinigt haben, was jetzt zumindest mal nicht weiterballern heißt.
Aber es sieht aktuell, also Freitag sah es alles gut aus.
Dann waren sie quasi schon dabei, alle die Straße zu öffnen.
Jetzt ist sie wieder nicht mehr geöffnet und so geht das halt weiter.
Wann das endet?
Das weiß ja keiner.
Aktuell ist es noch nicht so schlimm.
Die Frage ist, wie geht es dann weiter?
Also die Realität ist ja trotzdem da.
Also ich habe das gleich auch bei mir mit drin.
Wir haben da schon verschiedene Mängel in Europa.
Also der Mangel ist da.
Das heißt also, die Preise in der Realität werden da potenziell auch eher hochgehen, wenn der Mangel dann sich ausfrisst oder dann eben auch so bleibt.
Aber die Wahrnehmung ist halt auch...
denke ich mal, für Politik ein Thema.
Also wenn ich Politiker wäre, was ich zum Glück nicht bin, würde ich darüber nachdenken, ob eine Maßnahme, die ich treffe, überhaupt irgendwo wahrgenommen wird und mir dann was Gutes tut.
Leider Gottes denkt man dann so.
Aber unabhängig davon, Ulrich, man kann sich ja in diesen Diskussionen immer so super festbeißen.
Viel wichtiger fände ich halt jetzt auch ein Signal zu senden seitens der Bundesregierung und zu sagen, da passt mal auf Leute, wir haben es ja jetzt schon wieder gesehen, wir sind abhängig von irgendwelchen Rohstoffen, die aus anderen Ländern kommen.
Und wir sollten da einfach das reduzieren, diese Abhängigkeit und dieses Risiko für uns, auch in dem Sinne, dass unsere deutsche Wirtschaft da vorankommt.
Und dann muss man halt gucken, welche Maßnahmen eigentlich geeignet wären, davon loszukommen.
Und dann kann man auch sagen, naja, beim Benzinpreis, das machen wir halt mit, weil wir die Inflation noch senken wollen oder nicht so hoch steigen lassen wollen.
Aber im Grunde geht es uns darum, dass ihr alle schnellstmöglich irgendwo ein Elektroauto kauft.
Und dann hätte auch mal die deutsche Automobilindustrie einen Anreiz da mehr.
zu tun in dem Bereich.
Da wollte ich dir gerade noch reingrätschen an der Stelle.
Ich weiß, deswegen habe ich dich dran erinnert.
Sensationell, sensationell.
Eine Zahl, die viele überhaupt nicht auf dem Schirm haben.
Man wird immer da viel darüber gemeckert, dass die deutsche Automobilindustrie bei den Elektroautos viel zu langsam ist.
Aber dadurch, dass die deutsche Automobilindustrie relativ viele Elektroautos in Deutschland produziert und viele der alten Verbrennungsgeschichten in Ungarn oder woanders produziert, ist der Anteil der in Deutschland produzierten Elektroautos verblüffend hoch.
Und das wird 2026 jetzt mit der Förderprämie etwas und etwas Glück reichen, um 2026 zum ersten Mal mehr in Deutschland produzierte Elektroautos zu haben als Verbrennungsmotoren.
Naja, jetzt hast du aber selber schon gesagt, dass der Grund eigentlich kein guter ist.
Was heißt kein guter?
Der Trend.
wird etwas beschleunigt durch die Prämie.
Also spätestens 2027 werden in Deutschland mehr Elektroautos produziert als Verbrennungsmotoren produziert.
Das hat keiner auf dem Schirm, weil die Produktion von Volkswagen ja zusammengefasst wird über ganz Europa und man dann das nicht sieht.
Aber die größten Elektrofabriken von VW stehen halt alle in Deutschland.
Gut, in der Slowakei, die ist auch groß, aber...
Ja gut, aber mir ging es mehr um das Angebot an sich.
Also wir wissen, dass da jetzt die ersten guten Autos rausgekommen sind bei der deutschen Automobilindustrie, auch für den deutschen Markt, wo man sagen kann, okay, die sind konkurrenzfähig, das ist ein guter Standard, muss noch alles besser werden in einigen Bereichen, aber da sind wir auf dem Weg.
Aber so generell hat man halt das Gefühl, dass man jetzt kein Elektroauto kaufen sollte als Verbraucher.
Weil erstens werden die ja demnächst noch besser, weil die ja dann den ganzen technischen Krimskrams aus...
China damit integrieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dann hat man ja das Gefühl, die deutsche Automobilindustrie ist mit ihren Autos in Deutschland eh zu teuer.
Das heißt, man wartet jetzt, glaube ich, ganz gerne nochmal drauf, dass die Chinesen da ein bisschen walken und wirken und die deutschen Elektroautos auch billiger werden.
Und so bist du als Verbraucher, wird dir eigentlich ständig signalisiert, na.
Jetzt noch nicht.
Eigentlich ist es geil, nochmal ein Jahr zu warten, kannst deinen Verbrenner nochmal, musst du nichts Neues, legst das Geld zurück, hast dann ein bisschen mehr, musst du weniger Kredit aufnehmen, ist auch alles in Ordnung und kriegst ein besseres Auto.
So dieses Gefühl hat man halt gerade.
Da müssen wir irgendwo aus dieser Schleife raus.
Und da könnte halt so eine Bundesregierung mit der entsprechenden Anreizsetzung, also jetzt zum Beispiel zu sagen, ja, pass auf, da liegen wir noch ein bisschen oben drauf und dann aber auch vielleicht mal die Hersteller in die Pflicht nehmen, da nicht wieder 50-50 zu machen, sonst gibt es Strafen.
Also 50 Prozent vom Rabatt legen die Hersteller auf den Preis obendrauf und die anderen 50 kriegen die Verbraucher.
Das ist ja alles Blödsinn.
Sondern so richtig, man ordentlich einen Rabatt, so auch als Einstieg, so und dann macht man mal zwei Jahre.
Haben wir ja alles gesehen, dass das in China funktioniert.
Also die Chinesen haben jetzt ihre Subventionen dahingehend abgeschafft.
Die deutschen Automobilhersteller haben da natürlich nicht von profitiert, weil sie kein gescheites Angebot am Markt hatten in China.
Aber da brechen jetzt gerade so 20, 25 Prozent die Absätze bei Elektroautos ein, eben weil diese Subventionen da weggefallen sind.
Also man sieht, dass man das ganz gezielt, auch wenn man vorher die Infrastruktur und so weiter gemacht hat, in den Markt drücken kann.
So müsste dieser Push im Grunde bei allem, was irgendwie mit Elektrifizierung zu tun hat, dann halt auch...
statt jetzt wieder Solarmodule auf privaten Dächern zu torpedieren.
Ja, ich weiß, dass das viel billiger ist, wenn man das zentralisiert irgendwo hinbaut.
Dann werden wir Deutschen aber auch wieder darüber jammern, wenn wir dann doch nochmal einen größeren Konfliktvorfall in Europa haben, dass wir unser Zeug zentralisiert aufgebaut haben, statt auf jedem Dach so eine Anlage stehen zu haben, die dann zwar teurer war, aber natürlich auch Dezentralisierung von Strom ermöglicht.
Und solche Geschichten, das kann man ja auch alles mitdenken.
Da müsste man aber halt auch mal ökonomisch anders herandenken, als immer nur in Effizienzen.
Weil Effizienzen sind es ja, die uns in diese Lage gebracht haben.
In mancherlei Hinsicht nicht in aller.
Und man könnte auch sagen, wir...
gehen jetzt da bei Offshore-Wind, treten wir dem entsprechend entgegen, was da so an Kritik ist und versuchen das auch weiter auszubauen.
Und dann kommen halt auch da mal ein paar mehr Windräder und so weiter hin.
Also, dass man einfach mal ganz klar kommuniziert, so wir gehen jetzt voran, die Welt verlangt das von uns.
Und genau das fehlt mir bei diesen Maßnahmen.
Da geht es halt wieder nur darum, wir entlasten euch, was auch in Ordnung ist.
Es gibt Leute, die brauchen diese Entlastung, aber es gibt nicht diesen Schritt weiter, den wir brauchen.
Und das ist, glaube ich, auch so der große Frust, der dann auch mit der Person Katharina Reiche verbunden wird.
Weil sie ist halt als Gesicht und aber auch als Person halt genau die Hemmschwelle da in dieser Regierung.
Also mittlerweile haben wir den Eindruck, selbst Friedrich Merz würde mehr in die andere Richtung machen.
Und das ist schon eine harte Nummer.
Dass der Kanzler sich nicht gegen seine Ministerin durchsetzen kann, ist dann natürlich das andere.
Er kann sein Volk da die ganze Zeit beschimpfen als faules Pack und alle sollen mehr arbeiten.
Aber bei der Ministerin kriegt das nicht hin, sie mal irgendwie auf Linie zu bringen, dass wir das Land hier weiterentwickeln.
Wenn denn das alles so stimmt, dass er unzufrieden mit dir ist.
Vielleicht lanciert er das auch nur, weil so ein ganz gewiefter...
Manipulator ist.
Allerdings blefft er uns so direkt immer an.
Habe ich jetzt irgendwie auch nicht den Eindruck, dass der so feinsinnig ist.
Ulrich, wie machen wir denn weiter?
Jetzt habe ich mich irgendwie hier so ein bisschen...
Eine Welt im Wandel, könnte ich als Titel vorschlagen.
Nur Katharina Reicher erwähnen, da kommt sie so...
Da habe ich eine Meinung.
Ich muss auch raus hier.
Ja, Welt im Wandel.
Ja, das dauert ein Weilchen jetzt.
So viel kann ich sagen.
Als wir hier im Jahr 2016 losgelegt haben, Ulrich.
Vor zehn Jahren.
Da war das ja eine Zeit, also wenn man mal wirklich zurückguckt, was vor zehn Jahren war, das ist ja eigentlich total spannend.
Da war irgendwie klar, dass sich vieles verändern wird.
Russland führte Krieg in der Ukraine, das hat ja 2014 begonnen.
Die Deutschen entdeckten gerade ihre Liebe zur AfD.
Das begann 2015 mit den Flüchtlingen.
Da war man erst Halleluja, schön, dass ihr da seid und kippte dann ins Oh Gott, warum haben wir euch reingeholt?
dem massiv davon profitieren konnte.
Und 2016 wurde Donald Trump zum ersten Mal ins Amt gewählt.
Das ist ja auch schon zehn Jahre her.
Seitdem macht er die Welt unsicher.
Und ich glaube, man kann wirklich sagen, aus dem Heute heraus ist das eine recht entscheidende Zeit gewesen, in der viele Probleme sich so ein bisschen entfaltet haben, vor denen wir im Grunde heute immer noch stehen.
Leider sehr stark evolviert.
So, und jetzt sind wir zehn Jahre weiter und der Iran-Krieg ist passiert.
Auch der hat sich ja im Grunde länger aufgebaut.
Da gab es ja mal Verhandlungen mit Obama, dann hat Trump da diesen JCPOA-Vertrag wieder abgeräumt und so weiter.
Also da kann man da viel Details machen.
Ich glaube bei der Fallen Times mit dem Alex haben wir nochmal ganz kurz drüber geredet, dass Obama da ziemlich Mist gebaut hat damals.
Jedenfalls auch das, was wir jetzt gerade sehen, also das, was ich...
damals begonnen hat zu entfalten.
Was wir jetzt gerade spüren, hat, glaube ich, zumindest mit dem Iran-Krieg, nochmal eine sehr starke Auswirkung auf die Zukunft dieser Welt.
Ähnlich ist jetzt, sage ich mal, sicherlich etwas gewagt, so eine Prognose.
Man soll ja nicht immer mit der Historie drohen, aber ich glaube schon, dass das ein sehr entscheidender Moment sein könnte.
Ähnlich damals wie der Anschlag aufs World Trade Center in 2001 oder dann in der Folge der Irakkrieg 2003, die ja quasi auch die Vorläufer...
zu dem war, was wir dann 2015 gesehen haben und dann jetzt hier auch nochmal vor uns haben.
Also für mich fühlt sich das halt immer alles so ein bisschen an, als ob wir da schon mal waren, wo wir jetzt sind, nur noch halt in einer veränderten Situation.
Auch 2020, Covid ist ausgebrochen, da stellten wir fest, die Lieferketten sind ein Problem.
Zumindest dann, wenn plötzlich Teile der Weltwirtschaft stillstehen.
Stichwort Containermangel.
Ich weiß nicht, ob sich da noch jemand dran erinnert.
Es ist ja viel passiert seitdem.
Containermangel hat uns ja damals monatelang umgetrieben.
Selbst 2022, als ich umgezogen bin, habe ich ja noch ein halbes Jahr auf mein Umzugsgut gewartet, was eigentlich normalerweise in zwei, drei Monaten übergewandert wäre.
Als Russland dann die Ukraine...
Angegriffen hat in 2022, also die Invasion als Nachgang zur Kriegseröffnung in 2014, dann kam es ja dann schon wieder zu so einem Lieferketten-Ding.
Das war dann Gas, aber teilweise auch Öl, Fertilizer, also Düngemittel standen damals auch ganz stark im Mittelpunkt.
Warum auch immer das so weniger verankert ist, aber Öl ist scheinbar so immer das, woran der Mensch sich klammert und festhält in seinen Gedanken und der Rest wird immer so ein bisschen weggeschoben.
Jedenfalls kam es ja damals zu fetten Preisanstiegen, vor allen Dingen bei Gas.
Und das hat uns ganz schön getriezt.
Und als Trump dann 2025 seinen Freedom Day ausgerufen hat, 2.
April war das, heute haben wir den 20.
Also schon etwas mehr als ein Jahr her, hat er ja seine weltweiten Zöder da verhängt.
Erstmal ohne Frist, dann mit Frist und dann ging es monatelang hin und her.
Haben wir dann alles geschluckt und akzeptiert.
Die Folgen evaluieren wir im Grunde bis heute.
Also man kann sagen, dass das irgendwie noch nicht so ganz abgearbeitet ist, aber mittlerweile sind wir mit diesem Krieg beschäftigt und der Krieg wiederum hat ja schon wieder zum Lieferkettenproblem geführt.
Geschlossene Straße von Hormuz, wir hatten es in den vorherigen Folgen, was da alles so an Rohstoffen festhängt und was wie schlimm ist, aber Lieferkette, Lieferkette, Lieferkette.
Also 2020 sind wir eigentlich nur dabei, einen Lieferketten-Schock nach dem anderen zu verdauen.
Explizit in Europa.
anderen Gegenden natürlich dann auch immer in der Folge dessen, was auch sicherlich hier stattfand mit dem Krieg.
Aber Donald Trump war ein weltweites Ereignis, Covid war ein weltweites Ereignis, Straße von Hormuz.
Wiederum ist ja eigentlich eher eine asiatische Krise, sagt man.
Gehen wir aber gleich nochmal drauf ein.
So, und das alles trägt halt für mich auch so eine gewisse Komik in sich, da Iran ja unter Beschuss steht.
zu formulieren will, weil es seit Jahrzehnten damit droht, eine Atomwaffe zu bauen.
Und Israel und die USA sagen, nee, machst du nicht.
Europa eigentlich auch sagt, nee, machst du nicht.
Und dann gibt es manche Leute, die sagen halt auch seit Jahrzehnten, dass die Iraner zwei Wochen davor stehen, die Atomwaffe zu bauen.
Und heute lese ich dann, 20 könnten sie jetzt jederzeit bauen, aus ganz anderen Quellen als die anderen Quellen.
Wie man es halt sehen will.
Aber man hat sich so mit der Atomwaffe beschäftigt, dass man vielleicht gar nicht sehen wollte, obwohl es eigentlich immer diskutiert wurde, dass dann die Straße von Hormus ein Problem ist.
Dadurch spüren wir diesen Krieg weltweit.
Sie brauchten also gar keine Atomwaffe, um sehr viel Unruhe auszulösen.
Jetzt ist es ja immer ein bisschen schwierig zu sagen, die Straße von Hormuz ist dicht, weil dicht ist sie ja nicht, nicht so richtig.
Es tröppelt immer so ein bisschen was raus, so ein Wasserhahn, der tropft.
Vielleicht könnte man sagen, das potenzielle Unschiffbarmachen der Straße oder so und so weiter und so fort.
Wie wir in den vorherigen Folgen bereits gelernt haben, betrifft es nun, wie gesagt, Asien mehr denn Europa und indirekt definitiv auch die USA.
Und Asien, weil es halt der Hauptempfänger der Rohstoffe aus Nahost ist.
Europa, weil auch ein Teil davon zu uns geht.
Aber am Ende, weil ein Angebotswegfall immer auch zu steigenden Preisen führt, die sich halt weltweit verteilen.
Also es steigt ja dann nicht nur das Öl für Asien.
Sondern die Asiaten gehen halt hier und sagen, dann kaufe ich es halt woanders, wenn ich es Geld habe.
Und dann sagen wir, stopp mal, wir hätten es dann auch gerne.
Und ja, dann verteilt sich der Preis für alle.
nach oben hin und findet sich da irgendwo.
Irgendwo ist auch wirklich das, was man dazu sagen muss, also das, was wir gerade sehen im Bereich 90 bis 100 beim Dollar, beim Öl, also wenn es weiter knapp bleibt, ist das glaube ich nicht das, was man dann bezahlen wird.
So, was bei den USA halt Auch noch so ein Ding ist, die werden das natürlich auch merken.
Das heißt zwar immer, die produzieren doch da genug eigenes Öl und der Donald hat doch da sein Öl.
Aber da wissen wir ja auch, das ist leichteres Öl als das, was die Raffinerien da verarbeiten.
Deswegen müssen sie es im Grunde im Kanada einkaufen.
Andere wollen es dann auch im Kanada einkaufen.
Am Ende zahlen auch die USA die höheren Preise.
Man sieht das dort ja auch an den Zapfsäulen.
Deswegen ist der Donald ja auch immer etwas nervöser, als er vielleicht sein sollte, weil...
In seiner Welt, und da hat er ja nicht ganz Unrecht, ist es halt so, die Menschen kennen genau einen Preis.
Alle Menschen kennen einen Preis.
Die wissen nicht, wie viel die Windeln da kosten oder wissen es nur, wenn sie ein Baby haben und alle zwei, drei Tage Windeln kaufen müssen.
Aber jeder kennt den Benzinpreis.
Jeder kennt die Spritpreise.
Das ist der bekannteste Preis der Welt und der muss niedrig sein.
Dafür ist der Staat verantwortlich, also ist Donald schuld.
Das hat er verstanden.
Aber sei es drum, niemand kann fliehen, Preissteigerungen sind für alle da.
Nun ist die Sache mit den Preisen aber keine Lösung an sich.
Denn was im Grunde passiert ist, dass wer es sich leisten kann, den Preis zu bezahlen, der notwendig ist, um alles zu bekommen, was man braucht, der zahlt.
Aber Lücken im Angebot erübrigen sich damit ja nicht, sondern irgendjemand kriegt es dann halt nicht, nämlich der, der am wenigsten Geld hat.
Der Ausfall verteilt sich dann quasi auf jene, die sich den Einkauf gar nicht mehr leisten können.
Und potenziell je ärmer ein Staat ist, desto weniger kann er kaufen.
Also im Grunde die armen Länder sind dann diejenigen, die die Hauptlast zu tragen haben im Sinne von Ausfall.
Und das gilt für Benzin, für Düngemittel und in der Folge Nahrungsmittel.
Weil wenn du keine Düngemittel hast, kannst du keine Nahrungsmittel produzieren.
Dann werden die Nahrungsmittel teurer.
Oder Erdgas.
Also was auch immer.
Das fließt da mit rein.
Und arm kann heißen, dass diese Länder schlichtweg gar kein Geld haben oder aber, das ist viel wahrscheinlicher, dass diese Länder einen hohen Schuldendienst leisten müssen.
3% vom BIP, 5% vom BIP, 10% vom BIP, was auch immer.
Heißt dann im Grunde auch für uns wiederum, da wird es dann etwas schwieriger, Rohstoffe werden aktuell nicht, also auch wenn man es bezahlen kann, nicht überall ausreichend vorhanden sein, weil Dadurch, dass eine Lieferkette gestört ist, man halt den Effekt hat, dass die Lieferkette sich auch neu finden müssen.
Also Schiffe müssen umgeleitet werden.
Das dauert ein paar Wochen teilweise.
Wir müssen andere Wege suchen, andere Häfen.
Dieses Beispiel mit Janbu, was wir hatten.
Da hast du einen Hafen mit zweieinhalb bis dreieinhalb Millionen Barrel Kapazität.
Da fließt eine Ölpipeline hin, der hat sieben Millionen Barrel Kapazität am Tag.
Fast eine Differenz, da muss der Hafen ausgebaut werden, das Terminal, die Schiffe müssen dahin, die dann dort sind.
Wie das ausgebaut ist, dauert alles eine Weile.
Also es braucht eine Weile, sich alles zu zetteln, bis es ungefähr das machen kann, was es potenziell kann.
Also das Öl verteilt werden kann.
So beim Gas ist es halt wieder schwieriger, da kriegst du recht wenig raus, da kannst du recht wenig umleiten, das heißt, das hängt fest.
Und jeder Tag, dem dieses Gas festhängt, der fehlt am Ende.
Also das ist dann einfach ein Ausfall.
Und wie dann noch irgendwelche LNG-Schiffe umgeleitet werden kann und welchen Preis das ergibt, das werden wir erst in der Zukunft sehen.
Also das sind auch so Themen, wir sagen das ja immer wieder, die uns viel zu wenig behandelt werden in der öffentlichen Wahrnehmung.
Und die LNG-Schiffe, da war ja auch, als wir hier umgestellt haben auf LNG-Gas, waren die Schiffe ja auch der große Flaschenhals.
Also die Terminals wurden ja schnell gebaut, die hätten wir aber gar nicht unbedingt benötigt, weil wir in...
Belgien, Nordfrankreich, Niederlande, genügend freie Kapazitäten hatten.
Aber es hat alles gar nichts genutzt, weil wir hatten ja keine Schiffe.
Klar, dann haben wir das Signal gesetzt, wir stellen jetzt um auf LNG, dann wurden die Schiffe auch gebaut, aber jetzt...
6, 8, 10 Wochen Lieferausfall aus Katar und so weiter vom Persischen Golf mal eben wieder aufzufüllen.
Da sind ja auch die Kapazitäten einfach nicht da.
Man redet viel darüber, dass in Katar die Anlagen angegriffen wurden, die die Schiffe befüllen.
Aber das Schiff an sich, selbst wenn das alles funktionieren würde, ist ja 6, 8, 10 Wochen am Ende kein Gas mit Schiffen transportiert worden.
Und das mal eben wieder aufzufüllen, ist halt schwierig.
Deswegen, ich wundere mich halt über diese Fiktionen aufs Öl.
Aber ich gebe ja zu, wenn wir über dieses Hormuz reden, ist bei mir im Kopf auch Öl verankert.
Deswegen ist es auch wichtig, immer mal wieder zu erwähnen, dass es da noch Gas und so weiter gibt.
Deswegen, wenn wir das etwas zu oft dann hier sagen, dann auch nur aus dem Wissen, dass es sonst so wenig besprochen wird, zumindest in unserer Wahrnehmung.
Aber der Fakt ist ja da, die Straße von Hormuz ist nicht nutzbar.
Wir sind jetzt in der achten Woche.
Also da geht nichts mehr raus.
Wir haben das abgeschaltet.
Es fließt ein bisschen was raus über andere Wege, aber halt bei weitem nicht das, was vorher da war.
So, in diesem Schlenker haben wir jetzt gemacht, um der Annahme entgegenzutreten, die sehr oft formuliert wird, dass der Krieg gegen Iran im Grunde eine Krise der Asiaten ist.
Ich lese das in letzter Zeit sehr oft und es ist auch irgendwie nicht ganz falsch, aber es übertüncht so ein bisschen.
dass Asien nur am härtesten und als erstes getroffen wird.
Also Asien hat bereits jetzt den Kerosinmangel, Benzinmangel zu verdauen.
Asiatische Anleihen erleben gerade eine kleine Geldflucht, weil Inflation die höheren Renditen bestehende Anleihen mindern wird.
Dann hat man wieder ein höheres Risiko, Währungsverluste, die dem entgegenstehen.
Also zieht man sein Geld ab und bringt es in Sicherheit, was natürlich den Effekt wiederum verstärkt.
Und dann gibt es halt in Asien immer noch...
Die Vergangenheit.
Die Vergangenheit heißt, alle erinnern sich so ein bisschen an die Asienkrise 97, 98.
Weiß nicht, wie es dir geht, Ulrich.
Wir waren ja gerade alle im neuen Marktrausch begriffen.
Da gab es so zwischendurch noch eine Krise, so nebenbei.
Und zwar die Tiger- und Pantherstaaten nannte man das damals.
Ich weiß gar nicht, ob man die heute auch noch so nennt.
Da ist ein Boom zu Ende gegangen.
Habe ich lange nicht mehr gehört, ja.
Ja, schon lange nicht mehr.
Nur von alten Leuten hört man das.
Und jetzt wisst ihr über uns alles, was ihr wissen müsst.
Also das war damals so das...
Ende des Booms, der in den 60ern, 70ern begonnen hatte, sich dann aufgebaut hat und dann waren, ihr hört das bei so einigen YouTubern, die ein paar T-Shirts da in Südostasien herstellen, die sind auch ganz begeistert über Südostasien und wie toll das da alles ist und sagen, ja, da sind wir verloren, die machen uns alle platt.
So war das damals auch und das waren quasi die Früchte der Industrialisierung, die die da geerntet haben.
Während sie halt das geerntet haben, sind halt hohe Auslandsschulden in Dollar entstanden.
und zwar bei Banken wie auch bei Staaten.
Das wiederum hat dann irgendwann dazu geführt, dass da Bankenkleide gegangen sind.
Dann gab es massive Währungsabwertungen, die Schulden wurden umgeschichtet und so weiter und so fort.
Das ist ja ein ganz kleiner Radatsch.
Und dann war da erstmal Ruhe.
Also das ist immer die ganz kurze Zusammenfassung.
Da gibt es, glaube ich, auch schöne Bücher drüber, die das wesentlich ausführlicher zusammenfassen.
Aber...
Kleine Erinnerung, vielleicht Tigerstaaten, Südkorea, Taiwan, Singapur und Hongkong.
Das waren die damals.
Hongkong würde man da heute nicht mehr reinzählen, weil man ja sagt, naja, tut uns leid, aber irgendwie ist es dann doch bei China gelandet.
Pantherstaaten, Indonesien, Malaysia, Thailand, Philippinen, Vietnam.
Also nennt man heute vielleicht einfach Südostasien.
Also das war damals halt der Pitch.
Und das ist natürlich in den Köpfen noch drin.
Einmal bei den Investoren.
Die dann jetzt natürlich sehen, oh, da gehen die Währungen, das ist ein bisschen unter Druck.
So stabil ist das da eh gerade nicht.
Jetzt kommt da noch der Chinese und überflutet die Länder mit ihren Waren.
Da müssen sie sich absichern, also Zoll und so weiter hochfahren gegenüber China.
Gleichzeitig wütet der Ami mit den Zöllen für die Exporte gegen den USA.
Auch nicht so schön.
Also die Länder stehen da ziemlich unter Druck.
Investiert wird entsprechend wenig.
Es fließt Geld raus.
Und dieses Reaktivieren.
Der Krise in den Erinnerungen der Menschen führt halt dann auch zu Reaktionen.
Also die Staaten versuchen höhere Kosten zu mindern für die Menschen.
Also wir kritisieren hier Tankrabatt und sonst noch was.
Das ist dort ein ganz normales Ding.
In Indonesien beispielsweise haben sie vermieden, den subventionierten Benzinpreis hochzusetzen.
Da sagen sie, ja, wir rationieren die.
Ich habe bisher noch nichts von den Rationierungen gehört, aber das kostet weiterhin 10.000 Rupiah.
Ich weiß nicht, das ist um die 50 Cent, 50, 55, je nach Umrechnungskurs.
Also für einen Liter Benzin.
Das ist mal, glaube ich, in Deutschland ein bisschen höher.
Und haben die ja bei, aber in diesen Wirtschaften wiederum viel auf so Motorradbrot.
Grab Driver, also wo du so Lieferdienste hast, Gojek, das ist dort super verbreitet, da gibt es noch ein paar andere Namen.
Und das hat irgendwie alles mit, fahre von A nach B, tu irgendwas.
Bring jemanden dahin, bring ein Päckchen dahin, trag irgendwie Essen aus und so weiter und so fort.
Und darauf beruht halt ein Großteil der Wirtschaft mittlerweile für explizit arme Menschen.
Also wenn die kein ordentliches Gehalt kriegen in ihren Job, dann setzen die sich noch abends aufs Motorrad und fahren da Sachen aus.
Deswegen haben die auch Arbeitstage.
14, teilweise 16 Stunden.
Es gibt auch Leute, die dann halt einfach nur das machen, Motorrad fahren.
Das kannst du halt nicht abbinden.
Wenn du das abbindest, dann hast du arme Leute, die gar kein Geld mehr haben.
Und das geht nicht.
Deswegen versuchen die halt alle mit diversen Maßnahmen in die Märkte einzugreifen.
Vietnam, wir hatten es, da wird die Steuern, der Benzinpreis gesenkt.
In anderen Ländern wird da teilweise gecappt, dass man sagt, also höher darf er nicht gehen und so weiter und so fort.
Also da gibt es sehr viele Dinge, die quasi zu Reaktionen führen, die versuchen, irgendwie diese Wirtschaft am Laufen zu halten.
Gerade in den niedrigeren Einkommensschichten, die halt sehr umfassend sind in diesen Ländern.
Haben die Länder halt auch noch selber Probleme.
In Indonesien gab es ja letztes Jahr große Proteste, da wurden Willen von Ministern abgefackelt, also da ist die unzufriedene Idee schon hoch.
Wenn du da mal auf Insta und TikTok gehst und dir anhörst, was die da teilweise raushauen, also da spürst du diesen Frust über die Regierung schon.
Und dann neigt die Regierung natürlich auch dazu zu sagen, naja, gut, okay.
gucke ich mal, dass ich die Leute irgendwie beschäftigt halte, sie irgendwie ihren Job haben und zahle das irgendwie und dann guckt man mal, wie weit man kommt.
Also ob dann das Geld da ist, am Ende wird man sehen.
Thailand, Kambodscha hat im Juli letzten Jahres, ist da ein Krieg ausgebrochen.
Vielleicht erinnert sich der ein oder die andere noch daran.
Das war ein ziemlich aktiver Krieg, in dem Thailand sehr stark dominiert hat, muss man sagen.
Also Kambodscha hat da massiv Land verloren.
Man weiß noch nicht so genau, wie viel.
Aber das sind natürlich Konflikte, die aufgebrochen sind.
Auch weil da Wahlen und so weiter im Spiel waren und da könnte man dann halt auch vermuten, dass wenn dann das Volk wieder etwas unruhiger wird, man Nationalismus braucht, um es ruhig zu stellen und dann der Prieb wieder aufploppt.
Also das sind alles so Möglichkeiten, das haben die Leute dann auch im Kopf und überlegen sich halt, naja, wie reagiere ich jetzt als Anleger einerseits, aber auch die Leute, die da vor Ort sind und da leben, haben dann halt gewisse Ängste.
Das alles ist halt sehr wichtig, wenn wir uns mit der Frage beschäftigen, was passieren wird.
Denn die Lage in Asien ist halt nicht...
überall rosig oder war nicht überall rosig und dann kam die Krise obendrauf.
Und dann kann man auch bereits ahnen, warum das Geld aus Asien rausfließt und die Wirtschaften unter Druck geraten.
Und dann kann man schon sagen, oh, das ist eine asiatische Krise, das wird ganz schlimm für Asien.
Das übersieht aber so ein bisschen, okay, da fehlen dann schon mal ein paar Kunden für Europa.
Das ist mal so das Erste.
Da fehlen dann ein paar Kunden, die dann etwas nicht in Europa kaufen oder auch nicht nach Europa kaufen, weil dann halt auch vielleicht die Mittel- und Oberschicht, die jetzt noch nicht so ausgeprägt ist, dann da halt nicht mehr hinfährt.
China hat in Südostasien sehr viele Kunden.
Also China ist ja sehr exportorientiert im asiatischen Raum.
Was macht denn China, wenn es in Südostasien weniger verkaufen kann oder im asiatischen Raum generell?
Ja, dann kommt mehr zu uns.
Erstmal, bis die pleite sind und sich der Markt beruhigt.
Ja, aber die sagen auch, also wir verkaufen dann lieber noch mit einem kleinen Verlust, als komplett alles abzuschreiben nach Europa.
Das heißt also, da kann man sich darauf einstellen, dass Waren jetzt nochmal verstärkt da umgeleitet werden, wenn sie keine Abnehmer in Asien finden.
Und das ist natürlich ein Problem für Europa.
Also diese Krise, die wird uns dann betreffen.
Wir haben dann so eine Situation in Europa, wo man sagen kann, wir haben einerseits diese steigenden Rohstoffpreise, die uns quasi so ein bisschen in die Zange nehmen.
Aber gegebenenfalls haben wir dann halt noch diese etwas billigeren Waren aus China, auf die man dann vielleicht zurückfällt, weil man ja gerade eh nicht so viel Geld hat oder weil man Angst hat, dass man weit weniger Geld haben wird oder seinen Job verliert, weil es alles so schrecklich ist.
Wir hatten es gerade eben schon im Gespräch, Ulrich, Waren mit geringeren Preissteigerungen als europäische Produkte, also nicht billiger, sondern weil ja die Kosten für alle steigen, kostet dann gegebenenfalls Arbeitsplätze auch in Europa und belastet diverse Branchen.
Gleichzeitig werden wir bei diversen Gütern wahrscheinlich auch mit Lieferengpässen, wenn nicht gar mit Lieferausfällen rechnen müssen.
Das kommt oben drauf, auch weil so Mini-Container-Mangel an manchen Stellen herrscht.
Andererseits halt, weil Produktion nicht erledigt werden kann, weil Rohstoffe fehlen.
Auch wenn sie nur teilweise fehlen, auch wenn sie nur für eine Woche fehlen.
Produktionsausfall ist immer ein Produktionsausfall.
Das ist so ein bisschen so eine schräge Kombination, vor der wir da stehen.
Deswegen habe ich auch so das Gefühl, dass wir uns da noch nicht so richtig reingedacht haben, von was wir da stehen.
Dahinter steht dann halt auch, also das ist halt dieser Kernauslöser, den wir gerade besprochen haben.
Je länger der Golf dicht ist, desto länger wird es.
halt die Verwerfungen geben, zu denen wiederum Anpassungen erfolgen müssen.
Also ich hatte es ja gerade eben gesagt, die Straße von Hormuz ist jetzt in der achten Woche dicht.
So, was haben wir denn zum Beispiel jetzt schon in Europa?
Und das finde ich interessant, dass wir da in Deutschland auch noch nicht so viel drüber reden, weil es gibt ja jetzt schon die ersten Signale.
In Frankreich melden Tankstellen Benzinmangel.
In Tschechien waren einzelne Benzinsorten bereits ausverkauft, was auch an Deutschen lag.
die da irgendwie mal billig Benzin da drüben kaufen wollten.
Slowakei rationiert bereits und hat Tankstellen erlaubt, bei Autos mit ausländischen Kennzeichen höhere Preise zu verlangen, um Tanktouristen abzuwehren oder eben ordentlich bezahlen zu lassen.
Im UK droht eine Rationierung.
Also das Problem ist in Europa angekommen übers Öl.
Das ist schon längst da.
Katharina Reiche erwartet für Deutschland die ersten Mangellagen für Ende April.
Jetzt haben wir den 20.
April, also haben wir noch zehn Tage oder so.
Ich habe letzte Tage noch gelesen, dass sie bei Kerosin keinen Mangel für Deutschland sieht.
Kerosin ist ja was anderes als Benzin.
Ja, ich war nur so sehr überrascht, weil offensichtlich fliegen in der Welt von Katharina Reiche Flugzeuge nur von Deutschland nach Deutschland.
Ich meine, die müssen ja auch am Ziel tanken.
Und wenn es da knapp wird, reicht das ja unter Umständen auch.
Das ist das größte Risiko für unser aller Sommerurlaub, wenn wir denn wegfliegen sollten, dass wir wahrscheinlich hier wegkommen.
Bei Fächern kommen die Flieger nicht mehr zurück, weil da kein Kerosin ist.
Also es gibt erste Probleme.
Die haben in Asien dann zum Beispiel darauf reagiert, dass sie Inlandsflügel gestrichen haben en masse.
Und die Frage ist natürlich auch, also ich habe bei Kerosin, soweit ich das recherchieren konnte, den Eindruck, das kannst du nicht einfach mal so umleiten.
Also du kannst ja nicht einfach so mal das Kerosin von Deutschland darüber.
Das ist wohl nicht so einfach.
Interessanterweise haben wir ja mal Einflug gehabt irgendwie von den Emirates, der irgendwie von London nach Dubai geflogen ist, kurz vor der Landung.
eine Stunde vor der Landung dann einfach umgedreht ist und nach London zurück.
Also der hatte wohl ausreichend Treibstoff dafür, was eher ungewöhnlich ist.
Also da ist dann halt die Frage, was können die Fluggesellschaften da leisten?
Und wo kann man vielleicht noch einen Zwischenstopp machen?
Also aktuell wäre vielleicht sogar die Frage, ob die im Golf nicht genug Kerosin haben, um dann ein paar Flüge zu machen.
Thailand-Flug müssten sechs Stunden sein von Dubai aus.
Wäre halt die Frage, ob sowas geht.
Dass man quasi so tankt, dass der dann hin und zurück kommt.
Aber das sind alles so Fragen, die da sind, auf die wir jetzt noch keine Antwort haben.
Und wo man vielleicht auch hofft, dass es gar nicht so weit kommt.
Aber ich meine, wir haben jetzt April.
Das heißt immer, den Golf zu entknoten, würde mindestens vier bis sechs Wochen dauern.
Also, eh da mal die Schiffe gesettelt sind.
Und danach würde man ja erst beginnen, dass wieder diese Schiffsketten...
quasi entstehen können zwischen den Golfstaaten und Asien, weil die sind jetzt schon teilweise in die USA unterwegs und wieder woanders hin.
Also da müssen wir echt mal gucken, wie lange die dann wiederum brauchen, um dann da auch alle wieder zurückzukommen.
Ist ja auch noch nebenher so eine Frage.
Also man sagt, das kann schon auch so drei, vier Monate dauern, ehe da mal wieder alles so gesettelt ist.
Und da reden wir jetzt noch nicht drüber, dass die kaputte Produktion irgendwie repariert ist.
Aber das ist vielleicht auch gar nicht so wichtig, weil noch ausreichend Produktionskapazitäten da sind, um erstmal so Basis abzudecken.
Also die Emirates haben jetzt irgendwie auch gesagt, die UAE, dass sie da das kleinste Problem sehen.
So, wir wären aber zum Beispiel in der Chemiebranche.
Polyethylen wird dort fehlen.
Da erwartet man auf alle Fälle Probleme in der nächsten Zeit.
Und auch sonst scheinen einfach auch grundsätzlich Preisanstiege unvermeidlich zu sein.
Der eine kann dann natürlich profitieren, der andere nicht.
Aber auch hier, wenn etwas fehlt, fehlt es.
Ist doof, kannst du nicht einfach ersetzen.
Also dann ist wirklich die Frage, wenn wir das nicht ersetzen können und die Chinesen aber das liefern können, wie viel von dem, was wir da in dem Moment verlieren, kriegen wir denn dann noch zurück danach, wenn sich alles gesettelt hat?
Weil dann sind neue Lieferwege entstanden und neue Lieferwege kriegst du immer langsamer umgedreht als bestehende.
Deswegen, da gibt es wirklich...
Und deswegen war ich auch am Anfang der Meinung, also der Chemiebranche muss man irgendwie unter die Arme greifen.
Also viel Zeit haben wir insgesamt nicht mehr, aber wie sich halt auch zeigt, und das ist vielleicht viel wichtiger, wäre es halt in dem Moment jetzt geil, einen Staat zu haben, der vielleicht ein paar Reserven hat, die man benutzen könnte, der vielleicht direkten Zugriff auf Rohstofflieferungen aus mehreren Regionen hätte, nicht nur aus einer.
Also wir wissen, dass die EU jetzt gerade mit Beginn mit Kanada über LNG zu verhandeln.
Hat man früher mal nicht gemacht, weil das so teuer ist, da aus Kanada das Zeugs rüber zu holen.
Macht man jetzt, weil jetzt auf einmal die Preise so sind, dass man sagt, oh hätten wir gerne.
Wie lange das jetzt wieder alles braucht, ehe das gesettelt ist und irgendwas aufgebaut ist, was dann auch den Bedarf decken kann.
Gute Frage sicherlich.
Also das wird nicht morgen passieren.
LNG ist eine etwas komplexere Geschichte.
Aber das nur so als noch ein bisschen Hintergrund.
Lieferketten sind ja wirklich so eine sehr generelle Sache.
Die funktionieren am besten, wenn überall Frieden herrscht, alle miteinander gut können und Änderungen nur sehr langsam vonstatten gehen.
Also deswegen hat Apple irgendwann auch so diesen Spirit des immer Neuen verloren, weil sie haben irgendwann begonnen, ihre Produkte von der Lieferkette her zu denken.
Wir haben das einfach rumgedreht, aber nicht das Produkt gedacht und dann gebaut und so und dann haben wir erstmal von der Lieferkette her angefangen.
Ja, vielleicht anders gesagt, Lieferketten sind dann schon unter Druck, wenn der Ulrich plötzlich ein Labubu will, obwohl er nie einen wollte und dann gibt es irgendwie nicht ausreichend Labubus, weil vielleicht fünf andere Ulriche auch ein Labubu wollen und der Hersteller Popmart nicht ahnte, dass alle Ulriche jetzt plötzlich den Labubu wollen und dann hat er zu wenig produziert und dann wird der Labubu teurer, zumindest auf dem Secondary Market.
Im normalen Popmart kriegt man den vielleicht oder er ist halt schlichtweg ausverkauft.
Und das ist aber bei Labubo nur dann ein Problem.
Naja, das ist eigentlich gar kein Problem für Labubo.
Weil Popmart verdient richtig Geld, ist glücklich.
Die, die einen Labubo haben, fühlen sich toll.
Alle anderen lieben Labubo noch mehr, weil sie nicht haben und gerne hätten.
Das ist jetzt nicht so schlimm.
Man hat keinen Schmerz bei der Sache.
Und bei Öl ist es auch nicht wirklich anders, nur dass man halt eben Schmerz bei der Sache hat, wenn man es nicht hat.
Wenn man es nicht hat, hätte man es auch gerne wesentlich lieber.
Also wenn du kein Öl, Gas, Helium oder Düngemittel hast, tut das weh.
Und die eigentliche Veränderung, die wir halt nun sehen, ist, dass dieser Glaube den wir im System ja jetzt doch bisher immer noch hatten, dass der so langsam entweicht.
Nennen das Pax Amerika, globale Weltordnung, Globalisierung, wie auch immer du das nennen möchtest.
Völlig egal.
Es wiederholt sich mit jeder dieser Krisen quasi die Realisierung und das Wissen darüber, dass wir am Ende einer Zeit angelangt sind und absolut gar nichts mehr diese Zeit zurückbringen wird.
Warum?
Weil irgendwie alles instabiler geworden ist.
Also die Verlässlichkeit.
der Lieferketten ist nicht mehr gewährleistet.
Und das ist ein Problem, weil dann muss man umdenken.
Und das ist auch jetzt noch nicht wirklich neu, weil im Grunde diskutieren wir das ja wirklich schon seit 2020.
Und wir sehen aber, dass die westlichen Unternehmen darauf nicht reagieren.
Und es hängt sehr viel damit zusammen, dass sie keinen Anreiz haben, darauf zu reagieren.
Also als Unternehmen hast du halt immer das Problem, dass du hast eine Kalkulation.
Und dann sagst du, okay, mein Produkt kostet so und so viel.
Und wenn du dann halt siehst, ein anderer macht das billiger, musst du gucken, dass du da zumindest in die Nähe des Preises kommst, um dann über Qualität, die du anbieten kannst, vielleicht doch noch Produkte zu verkaufen.
Das heißt also, die Unternehmen von sich aus haben sehr viele Anreize, eben nicht Lieferketten zu diversifizieren, sondern Lieferketten zu konzentrieren.
Die kommen von alleine da nicht raus.
Und deswegen habe ich irgendwann mal gesagt, was heißt irgendwann mal, Nachausbruch des Irankrieges sehr deutlich, da waren dann einige nicht so erfreut darüber.
Und es braucht halt den Staat, der da eingreift.
Also der Staat ist derjenige, der an der Stelle gefragt ist, diese Diskrepanz auszugleichen zwischen diesen und jenen Anreiz haben die Unternehmen und diese und jene Sicherheit brauchen wir.
Und wie er das macht, ist sicherlich zur Debatte zu stellen.
Also das würde ich nie vorgeben wollen.
Es gibt halt bessere und schlechtere Methoden, aber es gibt sehr viele Methoden, wie man das erreichen kann und da müssen wir halt hin.
So in Asien habe ich jetzt mal so ein bisschen Mittelpunkt gestellt, nicht nur, weil es da die Probleme gibt, sondern weil halt zum Beispiel da auch viele Länder gedacht haben, dass sie mit Trump eigentlich recht gut zurechtkommen.
Aber das Gegenteil war ja dann der Fall.
Die Zölle haben Probleme bereitet, Herrscher von Analysten und Politikern haben dann so einen tiefen Einfluss, waren überrascht, welchen tiefen Einfluss.
Trump und seine Maßnahmen dann auf die Wirtschaften haben.
Und das bedeutet aber, dass die USA jetzt nicht mehr verlässlich gelten.
Das war auch vorher schon so ein Diskurs, der lief über diese koloniale Schiene und da war in dem einen Land immer ein bisschen stärker als in dem anderen Land, weil man die USA ja noch nie mochte, vielleicht auch mal einen Krieg geführt hat oder in anderen Fällen mochte man sie und war immer so ein bisschen erstaunt.
Aber jetzt hat man es halt auch mal direkt gespürt.
Also das, was wir bisher bis nur gespürt haben, hat man jetzt halt auch in Asien sehr stark gespürt.
So und jetzt kippt das.
Und in der Folge kippt eines der eigentlich größten Vermögenswerte der USA, die sogenannte Soft Power.
Die USA wären einfach uncool.
So ganz blöd.
Ich meine, kann ja jeder von uns wahrscheinlich auch so für sich sagen, seit Donald Trump dran ist, ist diese amerikanische Überzogenheit, die ja auch manchmal in diesen Hollywood-Filmen thematisiert wurde oder zu guten Filmen führte, plötzlich sehr real und irgendwie, naja.
Man findet es einfach nicht geil.
Also ein ganz dummes Beispiel, Hammer mit US-Flaggen.
Es gab immer so Hammer mit US-Flaggen zu kaufen in Asien.
Verschwinden aus den Regalen.
Will keiner mehr haben.
Kauft mal lieber den Hammer ohne US-Flagge.
Wirklich dummes Beispiel, aber es zeigt so ein bisschen, in welche Richtung das läuft.
Und dann beginnt halt so politisch jetzt auch so in dieser Welt und das betrifft halt alle so eine gewisse Paranoia, um sich zu greifen.
Wo ist der nächste Schock?
Gegen wen müssen wir uns absichern?
Welche Rohstoffe hängen wo fest?
Was brauchen wir, um zu überleben?
Also ich habe mal so ein bisschen...
Habe ich den aus Singapur?
Ne, ich habe in den Show Notes, werde ich euch noch einen Link, noch einen weiteren Link dazu packen, den habe ich jetzt hier noch nicht drin.
Aber es gab bei der BBC so ein bisschen Einblick in das Denken, der Großkopf hatten.
Und es gibt ein Interview mit der, ist es die Notenbankchefin von Singapur, Finanzministerin, ich habe es jetzt gerade nicht im Kopf, schlagt mich nicht, die das auch schon aufgreift.
Das war kurz nach Kriegsbeginn, also ziemlich zügig.
Und die hat das da schon drin und das ist ziemlich gut, um so ein Gefühl auch für so die Denkweise in Asien zu bekommen.
Das ist zwar Singapur und Singapur geht es immer noch viel besser als anderen, aber die deckt da ziemlich viel ab von dem, was ich auch in anderen Ländern jetzt gesehen habe.
So und die Staaten reagieren, also die beginnen so ein bisschen Griff nach Kontrolle, die steuern so ein bisschen gegen, aber sie machen sich halt auch sehr stark Gedanken darüber, wie gestalten wir als Staat eigentlich unsere Wirtschaft in der Zukunft?
Also sie quatschen sich nicht zu Tode, wie, lassen wir mal offen, wenn das sonst so tut.
Nicht wahr, Friedrich, äh, Ulrich?
Nö, Friedrich war schon richtig.
Jetzt müsste natürlich der Vorwurf kommen, dass ich euch hier zu Tode quatsche heute, aber da müssen wir jetzt gemeinsam durch.
Fakt ist jedenfalls.
Das ist halt immer wichtiger mit den Staaten und oder Regionen.
Und ich sage bei uns in Europa immer Regionen.
Wir als Deutschland können ein paar Sachen machen, aber halt nicht alles, was wir brauchen.
Da muss auch mal der Spanier ein bisschen was tun, der Franzose und der Pole und der Bulgare übrigens auch, auch wenn er scheiße wählt.
Oder es ist zumindest nicht im Sinne Europas, was er da so wählt.
Aber da muss jedes Land in diesem Europa ein bisschen was tun.
Also wir können uns nicht...
alleine komplett absichern.
Das ist einfach zu viel.
Und deswegen muss man an der Stelle auch europäischer denken und sich mal nicht nur einen Kopf darüber machen, sondern auch handeln.
Zum Beispiel in Sachen der seltenen Erden und ähnlichen, die wir brauchen, die wir auch für unsere Rüstung brauchen, weil sonst müssen wir die ganzen Kram bei den Chinesen einkaufen.
Und ich weiß nicht, ob die das mögen.
Sagen wir es mal so.
Also auf Dauer.
Also man sieht, dass sie es nicht in jedem Fall mögen.
So weit waren wir ja schon mal Mitte des Jahres.
Mitte letzten Jahres erinnert sich noch jemand an die seltene Erdenkrise?
Hört man auch gar nichts mehr drüber.
Hat niemand mehr im Kopf.
Ich habe jetzt aber auch nicht gehört, dass wir irgendwelche großen Projekte angeschoben haben.
Und das ist ein Problem.
Das war Mitte letzten Jahres.
Und jetzt sind wir im April diesen Jahres.
Schon fast wieder ein Jahr um.
Also es ist unausweichlich, dass wir uns mit diesen Themen beschäftigen, aber sie auch lösen.
Also dass wir da voranschreiten.
So, was dieser Krieg gegen Iran jetzt halt zeigt, ist auch, und das ist auch sehr interessant, darüber müsste man in Europa auch viel intensiver diskutieren, dass die USA absolut nicht fähig ist, ihre Verbündeten effektiv zu verteidigen.
Weißt du, wir reden die ganze Zeit darüber, oh, wir müssen die USA in den NATO halten und die Atomwaffen und bla bla bla.
Wieder Atom, Atom, Atom, das ist alles, was so Diskurse dann immer so.
Aber guckt euch mal an, wie die Golfstaaten mit der amerikanischen Hardware im Grunde gescheitert sind.
am Iran.
Die haben dann die Ukrainer reingeholt.
Und die Ukrainer haben denen mal Drohnenabwehr gezeigt.
Also sich auf die USA zu verlassen ist halt aus vielerlei Hinsicht nicht gerade klug, würde ich sagen.
Da haben wir sehr viele Themen, die wir da mal beackern müssten.
Und natürlich, wenn es einen großen Landkrieg mit Raketen hier und da gibt, dann sind die super.
Da könnte man noch über die Produktionskapazitäten streiten.
So, aber mit Drohnen haben uns die Amis überhaupt nichts anzubieten.
Und da wird im Gegenteil sehr viel von deren Gerät hinweggefegt.
Und wie wir sehen, haben sie auch recht wenig Erfolg im Iran, trotz des ganzen Bombardements, gegen die Angriffsfähigkeit.
Also auch da, da kann man doch von ausgehen, die Russen gucken sich das jetzt sehr genau an.
Und dann werden die da Dinge draus lernen.
Die Iraner wiederum haben sehr viel von der Ukraine gelernt.
Die haben den Russen die Drohnen verkauft und dann von der Ukraine gelernt, wie man sie einsetzt.
Das sind Sachen, da geht es ja nicht nur um Softpower, da geht es auch darum, diskutieren wir eigentlich hier in Deutschland und in Europa überhaupt die richtigen Dinge?
Müssten wir nicht ganz andere Wege beschreiten oder parallel beschreiten?
Es ist auf alle Fälle so, dass die US-Militärbasen am Golf mehrfach getroffen worden sind.
Diverse Soldaten mussten dann in Hotels gesteckt werden.
Da gab es eine kleine Debatte, ob das völkerrechtswidrig ist oder nicht.
Lassen wir es mal beiseite.
Und weil es alles nicht schlimm genug ist, haben sie dann halt auch noch festgestellt, oh, wir haben jetzt so viel von unseren Patriot hier verballert, wir können die gar nicht so schnell nachproduzieren.
Hätten wir ja nicht ahnen können.
Und andere Munitionen ebenfalls.
So, deswegen suchen sich die Golfstaaten, und das ist halt auch wieder eine Lehre für Europa, halt neue Verbündete in Südkorea, in der Ukraine zum Beispiel, um Munitionen.
zu liefern, aber auch um Produktionen aufzubauen.
Also die Ukraine, ich glaube wir hatten es einmal besprochen, hat ja hier auch Produktionskapazitäten schaffen sie jetzt am Golf, wo sie dann wiederum den Golfstaaten im Nachgang dann die Drohnen abkaufen können.
Und die Golfstaaten haben, wenn sie angegriffen werden, jeweils eine aktuelle Drohnenproduktion.
Ist ja so ein Win-Win.
Und dann haben wir halt auch gelernt, normalerweise würde man ja sagen, so einen Krieg bereitet man irgendwie vor.
Da redet man mal mit seinen Verbündeten, bindet die ein, plant, wie man so eine Straße von Hormuz vielleicht frei hält, was man noch so alles bedenken muss und so weiter.
Und so fand ja auch alles nicht statt.
Wir werden also quasi immer vor veränderte Tatsachen gestellt und jedes Mal, wenn es da nicht so läuft, wie der Typ da drüben das will, heißt es einfach nur, dann trete ich halt aus der NATO aus.
Oder ich nehme ja Greenland.
Kann man ja nicht.
Es gibt aber auch gute Nachrichten.
Es gibt ja gute Nachrichten.
Also wir sind zwar in einer starken Beharrungshaltung bisher, muss ich sagen.
Also ich hätte mich ja viel eher viel, viel schneller bewegt.
Aber gut, wir sind Deutschland, wir sind Europa, wir sind nicht schnell.
Aber die Schäden sind mittlerweile so stark, dass sie absolut jeden zwingen zu reagieren und zu antizipieren.
Und man sieht jetzt so ein bisschen die Anfänge.
Deutschland hat ja vor rund einem Jahr, gab es mal so eine News.
da irgendjemand, ich weiß gar nicht mehr, wer es ausgelöst hat, man möchte irgendwie mehr in der NATO an Verantwortung übernehmen, ein bisschen Parallelstrukturen aufbauen und so, dass man halt dann eine festere NATO hat, wenn die Armys einfach wegrennen und man also quasi schon vorbereitet hat, mehr zu kompensieren.
Und dann hat Deutschland, weil es halt Deutschland ist, gesagt, ach nee, das wollen wir nicht, das ist ja ganz schlimm, damit sagen wir ja dem Trump quasi, er soll aus der NATO austreten.
So war das Argument.
Vor ein paar Monaten kamen die Amis dann selber und haben gesagt, ja übernehmt doch mal hier die Führung in der NATO da, den und den Posten da und macht da mal.
Also da sieht man auch so ein bisschen, wie bescheuert unsere Diskussionen sind.
Und in Berlin hat man mittlerweile einsehen und sagt, okay, wir machen mit.
Und seitdem läuft da wohl auch mehr, nicht unbedingt darin parallele Führungspositionen aufzubauen, sondern halt.
Führungspositionen zu übernehmen, auch so in der NATO mehr Strukturen in europäische Hände zu legen und es besser zu koordinieren, sodass man dann quasi fester dasteht, wenn der Trump dann doch mal wegrennt.
Was ja in unserem Interesse ist.
Also man werkelt dran, sich mehr unabhängiger oder unabhängiger zu machen als bisher.
Man ist ja immer noch nicht unabhängig.
Und dennoch reden wir halt hier, und deswegen ist es so wichtig, dass man früh beginnt, wir reden über Prozesse, die viele Jahre dauern werden.
Egal wie schnell man quasi voranschreitet, es wird dauern, ehe man das alles kompensieren kann, was da gerade stattfindet.
Alle Lieferketten sind Prozesse über Jahrzehnte.
Wenn wir schon fünf Jahre am Start verlieren, dann wird es nur noch länger dauern.
Man muss da richtig reinpushen, man muss so viel wie möglich.
Und es liegt halt daran, dass du einerseits Lieferanten brauchst, das heißt Verträge müssen recht lange verhandelt werden.
Man muss Staaten vielleicht auch aus anderen Verträgen rauslösen.
Man muss, wenn man diverse Rohstoffe will, vielleicht auch erstmal Staaten finden, die das mit einem tun wollen.
Und da muss man halt auch bereit sein als Staat zu sagen, okay, da ist ein Weltmarktpreis und wir haben da jetzt irgendwie, dann sind wir 20 Prozent drüber.
Wir gleichen das halt aus.
Aber dafür haben wir die Sorgungssicherheit und unsere Unternehmen können wettbewerbskonform zu den anderen bestehen.
Und dann haben wir das halt in-house.
Also das kostet Geld ist eine ganz, ganz hohe Schwelle, die es zu überschreiten gilt.
So kannst du halt durchgehen.
Also Rohstoffe sind da so ein sehr dankbares Feld.
In der Folge brauchst du aber diese Rohstoffe auch, um deine eigene Rüstung machen zu können, weil wir sehen es ja jetzt.
Also China unterstützt Russland.
China unterstützt.
scheinbar Iran auch, mit Satelliten, haben sie einfach Satelliten da gekauft.
Die Chinesen haben hier so ein Unternehmen, die machen Satelliten, die schießen die nach oben und dann verkaufen sie die.
So, und dann haben wir auf einmal die Revolutionsgarten, haben dann auf einmal den Satelliten, so quasi on demand.
Das sind natürlich so Sachen.
Es sind Medienberichte.
Ich habe jetzt keine Geheimdienstunterlagen und so weiter vorliegen.
Ich gehe mal davon aus, dass die stimmen, weil die sind schon sehr explizit.
Es gibt jetzt auch Gerüchte, dass diverse Schiffe wieder Dual-Use-Güter da hin und her schippern.
Wir wissen aber auch, dass schon die Houthis einen Großteil in China einkaufen.
Also das heißt, der Chinese, muss man einfach sagen, agiert nicht in unserem Sinne, sondern er versorgt Leute, unsere Lieferketten teilweise zu schießen, indem sie da einen Suezkanal blockieren und ähnliches.
Also da muss man ja drüber mal nachdenken, ob man sich in die Abhängigkeit solcher Staaten begeben möchte.
Ich weiß, für die deutsche Wirtschaft ist das total hart, weil sie ja so viel Geld reingesteckt haben.
Aber man muss irgendwie einen Arbeitsweg dann finden und das ist eine große Herausforderung.
Aber der Arbeitsweg wird halt einfacher, wenn man zugleich nicht abhängig ist von denen, sondern sagt, wir haben ja 50 Prozent, können wir jetzt schon selber stemmen und wenn es dann hart auf hart kommt, kriegen wir den Rest auch hin.
Also solche Sachen, das ist wichtig, um in dieser neuen veränderten Welt bestehen zu können, in vielerlei Hinsicht.
Und dazu gehört halt eine gewisse Ehrlichkeit zu sich selber und da wären wir dann auch bei Clemens Fust.
Clemens Fust war jetzt nämlich mal ganz ehrlich.
Was hat er gesagt, der Clemens Fust?
Das zentrale Problem, Kürzungen öffentlicher Ausgaben außerhalb des Rüstungsbereichs, muss stärker in den Mittelpunkt der Reformdebatte rücken, sonst drohen.
Steuererhöhungen.
Und da hat er natürlich recht.
Es drohen Steuererhöhungen, wenn wir nicht woanders sparen können.
Weil wir müssen ja, er sagt halt außerhalb des Rüstungsbereichs, aber ist halt Quatsch.
Rüstung kostet auch Geld und die ist in der Gesamtrechnung drin.
Wir geben mehr Geld aus.
Und wir werden noch viel, viel mehr Geld ausgeben für Sachen, für die wir bisher kein Geld ausgegeben haben.
Wenn wir über Friedensdividende reden, dann reden wir halt eben auch über Rohstoffe.
Dann reden wir auch über Produktionskapazitäten, die man vorhalten muss, um, naja, sicher zu sein, aber vielleicht gar nicht, weil man sie wirklich gerade braucht.
Und das kostet alles Geld und dieses Geld fällt nicht vom Himmel.
Und wir können auch allen Hartz-IV-Empfängern das Geld wegnehmen, können wir alles machen, aber wahrscheinlich wird noch nicht mal das reichen, um Steuerhöhungen zu verhindern.
Und da, glaube ich, muss man mal sehr genau drüber nachdenken, was das alles ehrlicherweise bedeutet.
Man kann von der Politik nicht mehr in Wahlkämpfe gehen und sagen, wir machen keine Steuerhöhungen.
Der Merz will sich jetzt noch über die Zeit retten, auch wenn sie so ein bisschen gerade nachgeben.
Aber es ist völlig klar.
dass wenn wir nicht so viel Schulden machen wollen, dann muss das Geld woanders herkommen.
Und im Regelfall läuft das dann über Steuererhöhungen.
Es kann auch daher kommen, dass wir dadurch Kapazitätsproduktionen aufbauen, die dann wiederum anderen europäischen Staaten zur Verfügung gestellt wird, die auch mehr Sicherheit wollen und dass die dann auch einen Anteil daran tragen.
Und dann kann man dann wieder die EU involvieren.
Aber das sind jetzt alles Sachen, die man so langsam mal ausverhandeln müsste, wenn man da irgendwo hinkommen möchte in naher Zukunft.
Also so, dass es uns nicht in fünf Jahren auf die Füße fällt, wenn wieder irgendwas Neues passiert.
Wobei bei der Taktrate muss man ja sagen, das ist ja hier schon fast ein Jahrestakt.
Das ist ja jedes Jahr ein neuer Blödsinn, der uns hier umtreibt und bevorsteht.
Also das war jetzt quasi mal ein Versuch, das alles hier so zusammenzubinden.
Man muss es natürlich akzeptieren.
Also wenn man einfach sagt, unser Markt ist so stark, der wuppt das alles, das ist gar kein Problem, der passt sich einfach an unsere Unternehmen.
okay, in meiner Prognose wird dann nicht mehr sehr viel übrig bleiben von uns, von unserem Markt oder von unseren Unternehmen.
Aber sei es drum.
Wenn man natürlich das dann eher so wie ich sieht und sagt, nee, da muss der Staat Anreize und Kompensationen für die Unternehmen schaffen, damit die dann für uns wiederum die Sicherheit schaffen, also zusammen mit den Unternehmen, dann wird das mehr zusammenrücken müssen.
Und deswegen, um jetzt nochmal den ganz großen Bogen zu schlagen, bin ich so absolut opposed zu Leuten wie Katharina Reiche.
Weil für das, was uns da bevorsteht, brauchen wir keine Lobbyisten, die irgendeinen Blödsinn treiben, sondern wir brauchen Leute, die im Sinne des Staates agieren.
Für das deutsche Volk, auf das man ja seinen Eid irgendwann mal da geschworen hat, wenn man Minister ist.
Und deswegen ist dieser sehr, sehr lange Vortrag hier aus meiner Sicht gar nicht so unwichtig, zumindest um ihn mal so als Resonanzraum zu benutzen, um darüber nachzudenken, was sich da auch in der Bundesregierung verändern muss, damit wir an diese Ziele kommen.
Im Denken, in den Strukturen, aber halt auch bei den Köpfen.
Das ist jetzt etwas, wo sich, also wir reden da hier ja schon länger drüber.
Da verschiebt sich gerade etwas sehr, sehr fundamental und andere Länder antizipieren das.
Und wenn man in Märkten denkt, und das wäre eigentlich mein Hauptargument, weil ich denke in Märkten, aber wenn man sieht, die Welt verändert sich da in der Staat und Wirtschaft mehr und mehr zusammenrücken und gemeinsam Ziele verfolgen, dann kann man seine eigene Wirtschaft nicht so ohne Hilfe und freilassen, wie man es vielleicht gerne hätte.
Wenn man da nicht reguliert, wird man reguliert.
Das ist ja immer wieder das Gleiche.
So, Ulrich, willst du dazu noch was sagen oder hältst du dich raus?
Ich halte mich im Wesentlichen raus.
Ich glaube, es gibt, du hast vorhin die seltenen Erden gehabt.
In Japan gab es ja die Erkenntnis, dass sie zu abhängig sind für Shida, für ihre eigene Hightech-Industrie und für den großen Sektor.
Elektronik und Autos.
Und die haben, glaube ich, 2012 oder sowas ist an mir vorbeigeflogen, auch staatlich beschlossen, wir müssen unabhängiger werden von China.
Und die sind dann von, weiß ich nicht, 95 Prozent Abhängigkeit inzwischen auf 70 oder 75 runtergekommen.
Und man sieht daran, Japan, die ihre Rohstoffzufuhr diversifiziert haben.
da Studien zu.
Man muss leider sagen, ein gar nicht so unwesentlicher Teil dieses Unabhängigerwerdens war einfach Produktionsweckfall.
Also sie haben ein bisschen was gemacht, aber jetzt auch nicht so, wie man es quasi möchte, sondern das ist einfach weggefallenes Geschäft.
Naja gut, es ging schon um Prozentanteil, aber nicht um Tonnen.
Das heißt eigentlich dürfte das nicht da drin sein, aber man sieht, das ist jetzt 13 Jahre, 14 Jahre her.
Und die haben das vielleicht um 15, 20 Prozentpunkte gesenkt.
Das heißt, das ist ein sehr mühseliger Weg und wir sind ja noch nichtmals, habe ich manchmal das Gefühl, ist die Erkenntnis so richtig gereift, dass wir das machen müssen und dass das auch Geld kostet, diese Lagerhaltung, diese Umschiftung, die Investitionen vielleicht in ausländische Unternehmen, von denen wir dann die Sachen kaufen können.
Schwierige Sache, es wird sehr lange dauern und die großen Teile der europäischen Politik sind halt auch nicht in so einem, Japan war halt lange eine Wirtschaft, wo es Vorgaben gab.
Wir steigen jetzt in den Markt, wir steigen jetzt in den Markt, die Unternehmen machen dies und jenes.
Die waren nie so neoliberal, der Markt regelt alles, wie das Europa zwei Jahrzehnte lang war.
Sondern die hatten immer so eine gewisse Staatskontrolle da drin.
Die hatten immer die Idee, dass der Staat bestimmte Dinge auch macht und weitermachen muss.
Und wir sind gerade an der Stelle, wo wir das wieder lernen müssen, dass der Staat für bestimmte Dinge verantwortlich sein muss.
Weil ein optimierendes Unternehmen wird das nicht machen.
Die werden die Lagerhaltung halt nur sehr beschränkt machen für alle zwei, drei Jahrzehnte, wo mal eine Unterbrechung kommt.
Und ja, dafür braucht man halt den Staat, bin ich voll bei dir.
So, vielleicht noch eine kleine Ergänzung zur deutschen Automobilindustrie.
Die Mercedes hat ja heute die neue C-Klasse vorgestellt.
Erstmals voll elektrisch.
750 Kilometer Reichweite, wobei das glaubt ja eh immer keiner.
Und es hat einen markanten Leuchtgrill, wie ich hier lese.
Vielleicht gucken wir uns da mal Fotos an.
Mal kurz reinklicken.
Vielleicht kommt da ja gleich der markante Leuchtgrill.
Oh ja, schon schick, der Leuchtgrill.
Ja, hervorragend.
Da haben wir doch ein bisschen was bei den Chinesen gelernt.
Leuchtgrills.
Die S-Klasse hat auch wieder einen Stern oben drauf.
Auf die Aerodynamik geschissen.
Wir packen doch wieder einen Stern oben auf die Haube.
So haben sich die Autos noch verkauft damals.
Ja, wobei das Foto, was ich hier sehe, ist ohne.
Ja, S-Klasse.
Sieht schon schnieke aus, muss man sagen.
Also S-Klasse, ja.
Also bei der C-Klasse ist kein Stern drauf, aber so ein fetter vorne drauf.
Und ich finde das innen drin, das sieht natürlich schnieke aus, da mit diesem ganz langgezogenen Touch-Ding da.
Da kann man ja mal so schöne Bilder drauf machen und dann sieht das immer so aus, als ob du da...
Naja, wer das mal getestet hat, kann sich ja mal bei uns melden.
Dann sehen wir, was die neue C-Klasse voll elektrisch denn so taugt.
Kommt, glaube ich, ab September.
Gesellschaftsteil?
Wie schaut es bei dir aus?
Ich hätte einen Pick, aber kein Bier.
Jetzt einen Pick.
Ja, ich habe, glaube ich, auch einen Pick.
Pick kriege ich hin.
Bier sieht es auch mau aus bei mir.
Okay, dann fange ich mal an.
Ich weiß, ehrlich gesagt, ich bin mir nicht 100% sicher, ob ich das nicht hier schon mal gepickt habe oder ob ich das nur auf Mastodon...
anderen Messerwissern empfohlen habe.
Ich lese es vor allem über den Newsletter oder über Mastodon.
Da gibt es dann immer eine Zusammenfassung einmal in der Woche der aktuell geschriebenen Artikel.
Die Plattform heißt dnb.ch Schweizer Angebot.
Das Netz ist politisch.
Dafür die Abkürzung.
Und ich finde, das ist für Netzpolitik ein ziemlich gut kuratierter und auch schön geschriebener Newsletter.
den man sich mal so einmal in der Woche als Zusammenfassung geben kann.
Es kommen natürlich rein Schweizer Themen manchmal vor.
Der größte Teil dadurch, dass die Hightech-Branche und das ganze Netz sehr international ist, ist aber auch für deutsche und auch für österreichische LeserInnen interessant.
Und ja, wollte ich mal picken, weil das ist einer meiner Sachen, die ich jede Woche lese und das auch immer eigentlich gut finde.
Ja, ich habe einen Pick, den ich schon mal hatte.
Du bist ja sicher, ich war mir nicht sicher.
Und zwar für All Mankind, Staffel 5 ist raus.
Ich habe jetzt, ich glaube, drei Folgen raus oder vier.
Ich weiß es gerade gar nicht.
Sehr bewegend.
Also wer die Staffeln wirklich ohnehin bis vier gesehen hat, will auf alle Fälle den Anfang, die anfänglichen Folgen sehen.
Geht jetzt auch wieder so mehr in dieses Menschliche rein.
Das muss man nicht unbedingt mögen.
Also mehr Science-Fiction wäre sicherlich schön.
Aber wenn man die anderen vier gesehen hat, muss man auf alle Fälle so die ersten drei, vier Szenen.
Ihr wisst dann auch warum.
Mehr würde ich nicht verraten.
Das ist ja auch viel zu früh.
Wäre das jetzt ein Jahr her, könnte ich...
Also ich finde die Serie ja generell sehr gut.
Ich war jetzt nicht so begeistert von der vierten Staffel, aber auf alle Fälle wird es gut so zusammengeführt.
Und ja, ich mag so generell dieses Setting der Serie.
Dem Sinne würde ich sagen, sind wir dann am Ende, im wahrsten Sinne des Wortes.
Jo, Klimaanlage muss wieder angemacht werden hier.
Da wird es jetzt erstickig oder erschwitze.
Und dann vielen Dank fürs Hören.
www.mikroökonom.de Dort alles Weitere oder bei Steady.
Vielen Dank fürs Zuhören, euch eine schöne Zeit und bis demnächst mal wieder.
Tschüss.
Ciao, ciao.
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Bis zum nächsten Mal.
