# AI Infrastructure Surge, SpaceX Ambitions and Luxury Market Shifts

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-04-23

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Donnerstag, der 23.
April.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktien wird schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital, der einzige Broker, den deine Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots und auch Tagesgeldkonten für Kinder.
Bei uns gibt es heute schon jetzt die drei großen Themen des Kryptojahres 2026, inklusive Blick auf die KI-Ambitionen von Coinbase.
Und dann sprechen wir über Montclair und Stone Island, aber davor natürlich, was gestern an der Börse los war.
Ich sage immer, dass es auch deshalb so viel Sinn macht, sich mit Aktien zu beschäftigen, weil man dabei einfach generell sehr viel über Wirtschaft lernt und eben auch für die eigene Karriere lernt.
Zum Beispiel kann man gerade in der KI-Welt sehr gut lernen, wie man kreative und gute Deals baut.
In letzter Zeit haben wir da ja sehr oft über Circular Deals gesprochen, also wo zum Beispiel Nvidia in eine Rechenzentrumsfirma investiert und dann kauft diese Rechenzentrumsfirma mit dem Geld wieder Nvidia-Chips.
Und jetzt gibt es eine neue Art von Deal und die hat sich SpaceX bzw.
Elon Musk ausgedacht.
Er hat nämlich für SpaceX eine Option ausgehandelt und er darf dieses Jahr für 60 Milliarden Dollar das KI-Startup Cursor kaufen, das ein Programmiertool ähnlich wie CloudCode wurde erst 2022 gegründet.
Und wäre bei der Übernahme schon mehr wert als Volkswagen.
Spannend ist der Deal auch vom Timing.
Gerade Anfang der Woche kamen nämlich Berichte raus, dass Google intern ein Strike-Team zusammengestellt hat, weil sie das Gefühl haben, dass sie bei KI fürs Coding nicht mehr hinter Cloud Code und den anderen hinterherkommen.
Und das ist eben einer der Märkte, wo man aktuell mit KI schon am meisten umsetzen kann und auch am meisten Geld machen kann.
Und SpaceX und XCI sehen das scheinbar ähnlich wie Google.
Jedenfalls hat SpaceX aber noch nicht final entschieden zu kaufen.
Wenn nicht, werden sie Cursor 10 Milliarden Dollar zahlen, aber in der Zwischenzeit schon zusammenarbeiten.
Wieso Musk den Deal so strukturiert hat, ist nicht ganz klar.
Manche glauben auch, dass es eine ganz normale Übernahme ist und es einfach Sorgen gibt, dass der Deal aus regulatorischen oder anderen Gründen einfach nicht durchgeht.
Und dann wäre es ja ganz normal, eine Breakup-Fee zu bezahlen, so wie Warner Brothers das zum Beispiel auch an Netflix gezahlt hat.
Nur ist es so, dass 10 Milliarden Dollar Breakup-Fee wirklich extrem, extrem hoch wären.
Und vielleicht wollte man es deshalb einfach anders kommunizieren.
Und dass die Break-Up viel so hoch ist, liegt vielleicht auch an Musks früherem Verhalten.
Einige werden sich vielleicht noch an die Twitter-Übernahme erinnern.
Da hat er dann auch zwischendurch mal versucht, über alle möglichen Wege doch noch aus dem Deal rauszukommen.
Passend zu diesem neuen Riesen-KI-Deal gab es gestern auch neue Zahlen von G.
Ivanova.
die auch die Aktie von Siemens Energy über 5% gepusht haben und die Vanova-Aktie ist sogar über 10% gestiegen, nachdem sie in den letzten zwölf Monaten schon über 200% gestiegen ist.
Beide Firmen, also Vanova und Siemens Energy, bauen ja unter anderem Gasturbinen, die von den ganzen Rechenzentren einfach extrem nachgefragt sind, weil die Rechenzentren schnell und viel Strom brauchen und dadurch sind die Bestellungen im Strombereich durch die Decke, die sind bei Vanova jetzt wieder 60% gewachsen auf circa 10 Milliarden Dollar.
Spannend ist außerdem, dass GE Vanova eben nicht nur Gasturbinen macht, sondern genau wie Siemens Energy auch Equipment herstellt, mit dem man dann Rechenzentren einfach gesagt ans Stromnetz anschließen kann.
Und der Bereich ist sogar noch stärker gewachsen.
Da gab es im letzten Quartal alleine für Rechenzentren 2,4 Milliarden Dollar an Bestellungen und damit in drei Monaten mehr als im gesamten Vorjahr.
Nach dem Kursanstieg gestern ist die Aktie übrigens deutlich teurer als Siemens Energy.
Vanova ist so 300 Milliarden Dollar wert und damit mehr als das 30-fache von dem Gewinn, der 2028 erwartet wird.
Siemens Energy kommt nur...
Mit 140 Milliarden Euro circa auf das 20-fache.
Übrigens nehme ich hier eher die 2028er-Werte und vergleiche die, weil die Firmen so stark wachsen und die Gewinnzahlen für dieses und das nächste Jahr dann nicht ganz so außergekräftig sind.
Und dann gab es auch noch Zahlen von ABB, also auch noch ein Konkurrent, die auch eine Electrification-Sparte haben.
Also das Business, was bei Vanova so geboomt hat.
Und auch bei ABB hat der Bereich geboomt.
Die Bestellungen sind 50% gestiegen auf ein Rekordniveau.
Die Aktie hat insgesamt in den letzten Jahren nicht ganz so gut performt wie die zwei anderen, weil ABB auch noch viele andere Bereiche hat, die nicht so gut laufen.
Aber sie hat in den letzten zwölf Monaten auch fast 100 Prozent zugelegt.
Während diese klassischen Industrieplayer aus den USA und Europa also weiter wirklich massiv von KI profitieren, wollte Adobe jetzt zeigen, dass sie nicht massiv unter KI leiden.
Und sie haben jetzt angekündigt, dass sie eigene Aktien im Wert von 25 Milliarden Dollar zurückkaufen wollen.
Das sind ein Viertel aller Aktien, die es gibt.
Die Aktie ist danach gestern um die 4% gestiegen und es soll natürlich ein Zeichen an die Aktionäre sein, dass das Management noch ans Business glaubt und die aktuelle Bewertung einfach zu günstig findet.
Ich habe gestern aber auch von ein paar Leuten gelesen, die meinten, dass das Ganze ein extrem gutes Zeichen ist, weil ja keine Firma, die von KI bedroht wird, so ein Riesenaktienrückkaufprogramm machen würde.
Und das ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig.
weil ja das Management selber auch nicht weiß, ob in zwei, drei Jahren eben die KI-Konkurrenz das Business doch nochmal ordentlich umwälzt.
Dieses Aktienrückkaufprogramm ist also eigentlich nur ein Zeichen dafür, dass das Management Stand jetzt noch keine großen Effekte sieht und weiter an das Business glaubt, aber das war davor eigentlich auch schon klar und das langfristige Risiko ist deswegen natürlich nicht weg.
Wer übrigens ein bisschen mehr zur Bewertung von Adobe wissen will und wie man das Ganze auch so ein bisschen einordnen kann, das habe ich hier in der Folge vom 13.
März mal ein bisschen ausführlicher erzählt.
Und dann noch eine gute Nachricht zum Boeing-Turnaround.
Sie haben im ersten Quartal das erste Mal seit 2023 mehr Flugzeuge ausgeliefert als Airbus und sie hatten sogar den größten Abstand zu Airbus seit 2018, weil Airbus selber Lieferkettenprobleme hat.
vor allem mit Triebwerken.
Dazu kamen noch die Aussagen vom Management, dass sie die 737 Max-Produktion hochfahren wollen, was extrem wichtig ist, damit Boeing endlich wieder in die Gewinnzone kommt.
Die Aktie hat dann gestern um die 5% zugelegt.
Und dann noch ein kleiner Nachzeug von gestern Nacht, einmal von TSMC.
Und zwar meinte ein TSMC-Manager gestern, dass sie erstmal nicht die ganz neuen ASML-Maschinen bestellen werden, weil sie aus dem bestehenden noch so viel rausholen können, auch für die neuen Chip-Generationen.
Und er meinte auch, dass die ganz neuen Maschinen von ASML mit 350 Millionen Euro pro Maschine einfach sehr, sehr teuer sind.
ASML hat nach der Meldung leicht verloren, TSMC hat 5% zugelegt.
Ungefähr so stark gestiegen ist dann nach Börsenschluss auch noch die Aktie von Tesla.
Die hatte im Kerngeschäft mit den Autos bessere Margen als gedacht und der Autoumsatz ist zwar im Vergleich zum letzten Quartal gefallen, aber im Vergleich zum Vorjahresquartal um die 16% gestiegen.
Außerdem meinte Tesla, dass die Nachfrage vor allem in Märkten wie Asien und Südamerika ansteigt.
Nicht so positiv war, dass Tesla 50.000 mehr Autos produziert hat, als verkauft wurden.
Und die Umsätze im Energiegeschäft sind auch gefallen.
Die sind ja sonst in letzter Zeit immer ganz gut gewachsen.
Letzte Woche habe ich noch erzählt, wie schlecht es den ganzen Luxusfirmen geht.
LWM, Asch, Gucci, aber auch MS.
Aber Pascal hat jetzt eine der wenigen Luxusfirmen gefunden, die auch im aktuellen Umfeld noch wachsen.
Stell dir vor, der Designer-Pulli, den du gerade trägst, ist ein Erkennungszeichen für einen Hooligan.
Aber keine Sorge, der britische Premier Keir Starmer und ein paar Bundesliga-Trainer laufen auch damit rum, und zwar mit Stone Island, eine italienische Modemarke aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Bologna, die heute zum 15 Milliarden Euro schweren Luxuskonzern Moncler gehört.
Stone Island wurde 1982 von Massimo Osti gegründet.
Er wollte, dass sich seine Kleidung durch neuartige Stoffe wie Technologie anfühlt.
Ende der 80er haben dann englische Fußballfans die Marke für sich entdeckt.
Das Logo lässt sich nämlich abnehmen und Jacken drehen.
Anonymität ist ein wichtiges Argument, um vor der Polizei zu verschwinden.
Aber trotz der zweifelhaften Kundschaft hat sich Stone Island über Jahrzehnte eine loyale Fangemeinde aufgebaut.
Das Potenzial wurde nie voll ausgeschöpft.
2020 hat Montclair die Marke für knapp eine Milliarde Euro gekauft.
Und Montclair ist gut darin, aus einer starken Marke ein starkes Business zu machen.
Hört dazu gerne mal meine Story aus der Folge vom 1.
Oktober 2024.
Kurz gesagt geht es darum, dass Moncler regelmäßig mit Designern und Künstlern unter dem Label Moncler Genius kooperiert.
Genau dieses Playbook wird jetzt auf Stone Island übertragen.
Es gibt Kampagne mit Jason Steffen und Spike Lee oder eine Kollaboration mit Dior.
2025 hat Stone Island zu 400 Millionen Euro Umsatz gemacht, was ein leichtes Plus von 4% war.
Aber im vierten Quartal war das Plus mit 16 Prozent sogar zweistellig.
Für den gerade schwachen Luxusmarkt nicht schlecht.
Und Stone Island hat noch einiges an Wachstumspotenzial.
Die Brand hat aktuell weltweit 95 Stores, während Montclair auf fast 300 kommt.
65 Prozent des Umsatzes von Stone Island kommen noch aus den 32 Stores in Europa.
In Asien hat die Marke 54 Stores, die nur 28 Prozent vom Umsatz machen.
Heißt, die europäischen Stores setzen viermal so viel um wie die Kollegen in Asien.
Würden also alle asiatischen Stores ähnlich viel umsetzen wie in Europa, würde sich der Stone Island Umsatz massiv steigern.
Dass das kein Traum ist, hat 2025 gezeigt.
Das Asiengeschäft ist nämlich mehr als 20% gewachsen.
Aber Stone Island macht nur 13% des Gesamtumsatzes aus.
Mit mehr als 2,7 Milliarden Euro ist Montclair die Cash Cow und die wohl bekanntere Brand.
ist 2025 aber nur mit knapp 3% gewachsen.
Das alles trotz des Genius-Labels und Kooperationen wie mit Rap-Superstar A$AP Rocky.
Trotzdem geht die Strategie mit der Wachstumsmarke Stone Island und dem alten Schiff Moncler auf.
Zumindest zeigen das die Quartalszahlen für die ersten drei Monate 2026, die diese Woche kamen.
Moncler und Stone Island sind beide zweistellig gewachsen.
Insgesamt ist der Umsatz um 12% gewachsen.
Zum Vergleich, der Umsatz von LVMH ist im ersten Quartal um 6% zurückgegangen.
Und das Gute?
An der Börse gibt es Montclair aktuell für das 23-fache des erwarteten Gewinns.
Der Schnitt der letzten 5 Jahre lag eher bei rund 27.
Mit dem positiven Track-Record für einen Luxuskonzern und dem Wachstumspotenzial von Stone Island, vor allem in Asien, zumindest eine spannende Ausgangssituation.
Ich habe eine gute und zwei schlechte Nachrichten für alle Coinbase-Aktionäre.
Die gute Nachricht ist, dass Coinbase mehr zur KI-Aktie wird.
Und zwar hat Coinbase mit X402 schon länger ein Produkt, wo KI-Agenten eine Kryptowallet aufmachen können.
Klingt ziemlich technisch, aber es ist ja einfach so, dass KI-Agenten in Zukunft alle möglichen Dinge machen sollen, zum Beispiel einen Flug buchen.
Aber ich kann nicht einfach für einen KI-Agenten ein Bankkonto aufmachen und ich will ihm vielleicht auch nicht Zugang zu meinem Bankkonto geben.
Also kann man dann mit Coinbase oder anderen Kryptotools für die KI-Agenten eine Wallet aufmachen und dann können sie mit dem Geld, das da drin ist, auf der Blockchain herumfahren, sozusagen unter frei Dinge kaufen und verkaufen.
Jedenfalls sind über diese KI-Agenten-Bezahlplattformen von Coinbase jetzt schon 50 Millionen Dollar zwischen Agenten hin und her geschickt worden.
Diese Woche hat Coinbase dann Agentic Market gestartet, das ist eine Art App-Store, wo KI-Agenten andere KI-Agenten oder Tools kaufen können.
Zum Beispiel ist eins der Top-Tools Google Flights, wo die KI-Agenten dann eben auf die Flugsuchmaschine von Google zugreifen.
Alles ziemlich futuristisch und auch noch sehr früh, aber trotzdem spannend zu sehen, wie viel Coinbase da in dem Bereich macht.
Jetzt aber zu den schlechten Nachrichten.
Wenn man sich die Coinbase-Aktie nämlich anschaut, dann hängt sie immer noch extrem stark am Bitcoin-Kurs, obwohl sie gerade...
so KI-Projekte macht und obwohl sie vor allem in den letzten Jahren auch mit anderen Geschäftsbereichen wie dem Stablecoin, wie den Abos und so weiter, die Abhängigkeit vom reinen Handel eigentlich ziemlich abgebaut hat, aber trotzdem, wenn man nur auf den Kurs schaut, sieht die Börse in Coinbase vor allem eine indirekte Wette auf den Kryptomarkt und auf den Bitcoin.
Das kann jetzt einerseits eine Chance sein, weil die Börse das vielleicht manchmal falsch einschätzt, aber es kann auch ein Risiko sein, wenn man eben eher wegen dieser neuen Produkte investiert, die sich vielleicht auch gut entwickeln, die Börse aber am Ende doch eher Coinbase als indirekte Bitcoin-Wette bewertet.
Die zweite schlechte Coinbase-Nachricht ist noch ein Tick größer und zwar rede ich doch hier schon das ganze Jahr über die...
Prediction Markets, Calci und Polymarket.
Coinbase, Robinhood und die anderen klassischen Player gehen in dem Bereich auch rein, aber bisher ist es wirklich noch so, dass Calci und Polymarket bei diesen Online-Wetten absolut führend sind und jetzt ist es so, dass sie umgekehrt das Kerngeschäft der Kryptobörsen angreifen und beide mit sogenannten Perpetual Futures starten wollen.
Das sind Produkte, mit denen man auf Kryptokurse wetten kann.
Und das ist ein Produkt, an dem auch Coinbase schon länger arbeitet und das eigentlich ein neuer Wachstumstreiber werden soll.
Und der Bereich wird jetzt auf jeden Fall deutlich umkämpfter.
Und mittlerweile sind Calci und Polymarket auch beide so gut finanziell aufgestellt, dass sie einiges an Werbebudgets haben.
Das nächste große Thema, das man dieses Jahr neben Prediction Markets immer mehr in der Kryptowelt sieht, ist, dass Crypto-Trading oft nichts mehr mit Krypto zu tun hat.
Das hat man zum Beispiel auf Hyperliquid gesehen, wo seit dem Iran-Krieg, gerade am Wochenende, wo die klassischen Börsen geschlossen sind, extrem viel Öl gehandelt wird.
Und das gleiche sieht man jetzt auch bei Firmen, deren Aktien man noch gar nicht handeln kann.
Auf der Solana Blockchain gibt es nämlich gerade ein neues Projekt, das ziemlich am Boomen ist, nämlich Pre-Stocks.
Dort kann man indirekt in Aktien von SpaceX, Anthropic, Android, Polymarket oder Calci investieren.
Das ist super risky und auch nicht ganz klar, wie sicher man da wirklich in die echten Aktien investiert.
Aber es wurden trotzdem alleine in den letzten paar Tagen 100 Millionen Dollar auf der Plattform gehandelt.
Und das passiert, obwohl man dort deutlich mehr zahlen muss als die offiziellen Bewertungen.
Anthropic soll gerade mit Investoren über eine Bewertung von um die 800 Milliarden Dollar sprechen.
Wenn man aber auf Pre-Stocks in Anthropic investieren will, dann muss man eine Bewertung von 1500 Milliarden zahlen, also circa das Doppelte.
Und das letzte große Thema, das uns dieses Jahr in der Kryptowelt leider viel zu viel beschäftigt, sind Hackerangriffe.
Anfang April wurden ja fast 300 Millionen Dollar von der Kryptobörse Drift gestohlen.
Darüber haben wir auch gesprochen.
Und letztes Wochenende wurden dann nochmal 300 Millionen Dollar von Aave gestohlen.
Das ist eine der größten Kryptokreditplattformen der Welt.
Vor dem Hack hatten Kunden 26 Milliarden Dollar auf der Plattform von AVE stecken.
Seit dem Hack haben sie über 10 Milliarden abgezogen.
Also das hatte wirklich einen krassen Effekt und da geht es auch nicht mehr um Kleingeld.
Und man muss zwar sagen, dass man an den Kryptokursen in den letzten Tagen nichts von den Hacks bemerkt hat.
Der Bitcoin ist ja sogar relativ gut gelaufen.
Aber es könnte vor allem Gegenwind für traditionelle Finanzfirmen sein, die ja eigentlich immer mehr Kryptoprojekte starten.
Wenn es aber so viele Hackermeldungen gibt, kann es gut sein, dass sie das wieder ein bisschen runterfahren.
Das war ohne Aktien wird schwer, produziert von Potsdam bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin, alles Gute, adios.
