# Quantified Self: Data-Driven Health for Entrepreneurs

**Podcast:** Die Nerd Show
**Published:** 2026-04-18

## Transcript

Herzlich willkommen zur Nerdshow Folge Nummer 15.
Diesmal eine kleine Sondersendung.
Der Manuel ist bei mir.
Hallo Manuel.
Hi.
Ja, Sonderfolge, weil wir uns ganz spontan entschlossen haben aufzunehmen.
Unsere beiden Mitstreiter Sebastian und Olli.
sind gerade unpässlich, aber während ich gerade frisch aus dem Urlaub komme, du wirst mich also selten mit weniger Augenringen sehen, Manuel, hattest du, glaube ich, gerade so eine Höllenwoche nach deinem Urlaub hinter dir.
Und das ist eine gute Gelegenheit, um einfach mal drüber zu sprechen, worüber nerden wir denn sonst so.
Ich habe ja schon über das Smart Home Thema ganz schön rumgenerdert, aber es gibt noch so ein weiteres wahnsinniges Nerd-Thema in meinem Leben und das ist Quantified Self.
Also wie kann man so ein bisschen Biohacking machen, cheaten?
Und eigentlich bist du da so ein bisschen mein Endgegner, weil du genau die andere Seite machst.
Während ich versuche zu cheaten, versuchst du wirklich echt und authentisch gesund zu leben.
Und ja, da kann ich glaube ich noch viel von dir lernen.
Daher freue ich mich sehr auf die Folge mit dir.
Ich freue mich auch drauf, vor allem, weil ich hier komplett gerädert quasi in den Call komme und alles, was ich jetzt gleich ein bisschen erzähle, irgendwie selber auf den Prüfstand stellen muss.
Genau, aber ja, toll, dass wir das machen.
Ich finde es ein spannendes Thema.
Ich hoffe, dass die Leute, die hier zuhören, es ist ein ganz anderes Thema, als was wir sonst besprechen, aber dass das trotzdem ein bisschen Anklang findet, weil es ein Thema natürlich ist, was uns alle irgendwie betrifft.
Ein Stück weit, wie schauen wir ins Leben, wie schauen wir auf unsere Gesundheit und so.
Und vielleicht wird es ja auch teilweise ein bisschen nerdig.
Mal schauen.
Definitiv.
Also ich verspreche, ich werde den Nerdteil beisteuern.
Gar keine Sorge.
Quantified Self ist ja dieser ganze Teil, wenn es dann rund um die Tracker und so weiter geht.
Da bin ich gespannt auf deine Meinung.
Ja, aber ich glaube auch, also für die meisten ist das einfach ein Thema.
Wir leben in einer wahnsinnig stressigen Zeit und viele von unseren Zuhörern, Zuhörerinnen sind, glaube ich, auch Unternehmer, struggeln also auch da mit ihrer Zeit, mit ihrem Leben, mit, ja, wie schaffe ich es eigentlich, ja, glücklich zu sein?
Und zu solchen Themen und Gesundheit, da fängt natürlich alles erstmal an, denn wenn man das nicht im Griff hat, dann ist, glaube ich, auch mit Glück nicht viel.
Carlo, ich möchte zum Anfang, möchte ich dich mit einer Frage überraschen, haben wir nicht abgestimmt, aber deswegen nötig ich einfach gerne Lieblingsfrage, du kennst die Frage aber schon, wie geht es dir, wie geht es dir wirklich?
Die habe ich tatsächlich schon ein, zwei Mal von dir gehört und ich freue mich auch jedes Mal wieder drüber, weil es, ja, gerade wenn man mit vielen Amerikanern zu tun hat oder amerikanisch beeinflussten Menschen unserer Branche, dann ist everything awesome, everything is perfect und Ja, natürlich ist es nicht immer so.
Aber diesmal kann ich sehr, sehr ehrlich antworten, nachdem ich jetzt sieben Wochen in meinem Winterquartier in Thailand war, wäre alles andere vermessen, als zu sagen, mir geht es wirklich, wirklich gut.
Ich hatte eine schöne Zeit mit Frau und Kind.
Meine Tochter hat mich mit ihrem Freund besucht in lange Zeit, drei Wochen.
Und ja, wir konnten einfach wahnsinnig das Leben genießen, lecker essen.
die mal wirklich Zeit haben.
Und das ist in meinem Alltag was sehr Besonderes und deswegen genieße ich das sehr.
Und komme sehr beseelt wieder zurück.
Aber auch, weil ich ja so ein bisschen ein Typ bin, der irgendwie immer was umtreiben möchte, auch mit sehr viel Energie.
Also auf der einen Seite bin ich sehr ausgeglichen und habe das sehr genossen.
Auf der anderen Seite habe ich natürlich auch jetzt sieben Wochen eine Handbremse gehabt, wo ich schon natürlich gearbeitet habe.
Aber nicht so, wie ich es sonst kann mit Team, mit Action, mit Leuten, mit Vorträgen, mit Meetings und so weiter.
Und so ein paar Sachen kann man auch nicht so gut remote machen.
Und daher freue ich mich jetzt total auf Montag in zwei Tagen, um wieder Vollgas losgelegen zu können.
Aber hoffentlich auch ein bisschen diese Lockerheit und Gelassenheit mitzunehmen, weil das merke ich, wenn man das schafft, so im Alltag ein bisschen ruhiger die Sachen anzugehen, dann ist man auch fokussierter.
Das ist so mein Eindruck, wenn du halt auf 30 Hochzeiten gleichzeitig tanzt, dann machst du nichts richtig und das macht dann auch wieder unglücklich.
Und jetzt muss ich die Frage natürlich zurückspielen.
Manuel, wie geht es dir wirklich?
Warum stelle ich die Frage?
Ich stelle die sehr, sehr gerne, weil wir natürlich diese kurzen Antworten machen und dann häufig kriegt man auch Antworten, wie geht es dir und dann erzählt man, was man eigentlich getan hat und gar nicht, wie es einem wirklich geht und dann ist die gute Frage dann auch, Antwort in mindestens drei Sätzen, wunderbar, dass du es gerade, also drei ganzen Sätzen, dass du es gerade gemacht hast, sehr, sehr schön.
Also, wie geht es mir?
Ich bin so ein bisschen gerädert tatsächlich, weil ich nicht ganz so viel geschlafen habe, auch verhältnismäßig schlecht geschlafen habe.
Vielleicht sprechen wir auch gleich nochmal über den Schlaf.
Ich habe gestern gewebecodet, bin dann hängen geblieben, wie es manchmal so ist.
Dann war es irgendwie, keine Ahnung, zwei Uhr oder so.
Dann bin ich relativ früh heute irgendwie wach geworden.
Eigentlich schlafe ich ganz, ganz okay, aber heute irgendwie nicht.
Ich weiß gar nicht genau, genau warum, weil ich habe eigentlich einen schönen Tag vor mir.
Ich gehe gleich auf eine Hochzeit, ganz entspannt.
Es ist Samstag heute und bin auch gar nicht innerlich aufgewühlt oder so, aber einfach erschöpft.
Ich war jetzt zwei Wochen in Noz-Affären im Urlaub in Tunesien.
Das war total...
Schön, bin eigentlich ganz erholt zurückgekommen, aber die ganze Woche hat mich geschlaucht.
Jetzt bin ich am Ende der Woche und bin so ein bisschen so, boah.
Und so eine innerliche Ermattung, das ist das, was ich ein Stück weit spüre.
Und weil die Woche war aber so, das ist häufig auch etwas, was im Kopf passiert, zumindest ist das jetzt bei mir diese Woche so gewesen, dass einfach sich zu viel doch wichtige Themen aufgestapelt haben und ich nicht alle abgib.
abgearbeitet habe.
Und das hat auch noch mal zu einer mentalen Ermüdung einfach geführt.
Ich bin, glaube ich, körperlich und mental ziemlich resilient.
Aber diese Woche und jetzt heute komme ich hier rein und denke so, Mann, was, Mann, wann war es eine Woche?
Und dann, du bist auch so reingekommen und du hoffst, dass du es weiterträgst.
So bin ich auch aus dem Urlaub gekommen.
Und ich muss schon sagen, es war einfach, es war einfach viel, weil auch aus unterschiedlichen Ecken geschossen wurde.
Also jetzt nicht negativ, sondern einfach Themen, wo man denkt, Gott, das muss ich jetzt auch noch machen.
Und ach nee, damit habe ich jetzt nicht gerechnet und so.
Und das ist so ein Stück weit ein inneres Gefühl der Überwältigung vielleicht.
Und mit dem gehe ich jetzt ins Wochenende und freue mich jetzt sehr auf den Tag, weil ich den Kopf auch frei kriege und die Sachen, die jetzt sich aufgestaut haben, einfach so hinter mir bleiben.
Wie lustig, dass wir dann vor einer Stunde entschieden haben, so eine Sonderfolge zu machen, ausgerechnet in der Situation.
Aber ich durfteile das mit dir.
Also wenn ich nicht schlafen kann, was selten ist, dann weil der Kopf zu voll ist, weil ich zu viele Dinge habe, wo ich das Gefühl habe, dass ich sie nicht schaffe.
Und dann kommen auch so Träume, wo ich dann in einem Hamsterrad irgendwelche Sachen probiere, die einfach nicht gehen, die einfach nicht fertig werden aus blödsinnigsten Gründen.
Kann es aber vielleicht sein, dass das auch aufgrund des Kontrastes zum Urlaub ist?
Also bei mir ist es so, vor dem Urlaub habe ich nochmal so extra Energie und denke mir, egal, komm, mach deine Stunde extra, ich habe ja eh bald Urlaub und gib ihm.
Und wenn man aber danach dann wiederkommt und merkt so, okay, das Leben besteht nicht nur aus Arbeit und dann kommt jemand und will was von dir, vor allem so fremdgesteuert, dann tut es so doppelt weh, weil der Kontrast so hart ist, was man vorher so weggetan hat und gar nicht drüber nachgedacht hat, ist dann so, ja, man ist dann sehr sensibel da drauf.
Kann das sein oder war es einfach wirklich eine krasse Woche?
Es war wirklich erstaunlich viel einfach, was an Themen waren.
Erstaunlich viele einfach unvorhergesehene Themen, die wirklich auch inhaltlich nervig waren.
Und gleichzeitig, und das ist auch ein bisschen vielleicht auch mein, also ich bin generell total gut auch im Abspann.
Ich war im Urlaub, konnte ich auch gut abspannen, habe mich da um keine Themen gekümmert.
Ich wusste aber, dass es danach auch ein paar Themen einfach gibt, die...
ihre Aufmerksamkeit erfordern, da war ich drauf vorbereitet, aber auf diese Wucht der Themen, die von den Seiten kamen, das war irgendwie ein bisschen viel.
Und auch das ist eigentlich etwas, was ich total gewöhnt bin.
Wenn wir unternehmerisch unterwegs sind, bei uns schlagen die Probleme eben halt ständig auf, weil den Rest, den haben wir hoffentlich ein Team, Mitarbeitende, wie auch immer.
die sich halt darum kümmern, die Probleme, die landen bei uns.
Deswegen sind wir ständig so am Feuer löschen.
Das ist nicht so das Thema.
Es ist, glaube ich, eher das, dass ich nicht die Sachen geschafft habe, die ich halt als Gefühl habe, das ist wirklich jetzt dringend, das muss jetzt wirklich geschafft werden.
Das ist, glaube ich, eher das Thema und das wird nächste Woche auch wieder vorbei sein.
Also, weil ich bin relativ entspannt, wenn sich Sachen schieben.
Wenn die Sachen aber dann doch wichtig sind und ich denke, wäre gut gewesen, wenn du das gemacht hättest.
Das ist halt nervig.
Ich habe aber heute Nacht überhaupt nicht irgendwie schlechte Gedanken gehabt, einen vollen Kopf gehabt.
Das kenne ich auch.
Ab und zu habe ich gar nicht so viel, sondern einfach, ich bin spät ins Bett gegangen.
Das war keine gute Idee, glaube ich, weil ich halt Sachen gestern noch fertig machen wollte, jetzt vor dem Wochenende und bin erschaulich früh aufgewacht.
Habe eigentlich meinen Wecker irgendwie so gestellt, dass wir, werden ja lose gesagt, dass wir sprechen, dass ich jetzt nicht zu spät wach werde.
Aber bin halt, ja, keine Ahnung, fertig.
Ja, aber da sind wir im Prinzip mittendrin, weil wenn wir von Quantified Self reden, dann geht es ja so ein bisschen darum, systematisch zu erfassen, was so an persönlichen Daten zusammenkommt und die in Zusammenhang zu bringen.
Und wenn wir von Schlaf reden, dann ist das natürlich ein hyperkomplexes Thema.
Ein Riesenproblem bei Quantified Self ist halt generell...
nicht alle Daten verfügbar sind und dass auch nicht alle Daten zusammengebracht werden können.
Also insbesondere, was du jetzt im Kopf hast, wie willst du das jetzt wirklich tracken?
Da kannst du natürlich so ein paar Abfragen vom Schlafengehen zum Beispiel machen und dann irgendwann rausfinden, okay, immer wenn du hier den Regler bei viel im Kopf, viel zu tun, lange To-Do-Liste oder solchen Abfragen weit oben hattest, dass der Schlaf dann tendenziell schlechter war.
Aber das hängt natürlich dann noch mit 20 anderen Sachen zusammen.
Hast du Alkohol getrunken?
Hast du, ich weiß, du nicht.
Hast du fertig gegessen zu spät?
Oder auch ganz andere persönliche Themen, die einen umtreiben.
Aber wir wollen über Resilienz sprechen, über Achtsamkeit, über Ernährung, über Tracker, Supplements, Pilze.
Also ein weites Thema auf jeden Fall.
Aber lass uns ruhig bei dem Schlafthema mal starten.
Ich würde nicht gerne fragen, hast du einen Tracker, wenn ja welchen und wo schaust du drauf?
Zu viele Tracker.
Ich habe in zwei Betten zwei verschiedene Matratzentracker, die mich und meine Partnerin, meine Frau tracken können.
Ich habe hier so ein Blutdruckmessgerät.
Dann habe ich natürlich die Uhr.
Ich habe einen Ring, Smart Ring.
Ich habe einmal im Jahr so einen Glucose-Tracker für Diabetiker.
Nicht, weil ich Diabetiker bin, sondern weil ich meine Ernährung besser verstehen möchte.
Ich habe sogar so einen Rückentracker, der mir sagt, wenn ich schief sitze.
was ich eigentlich ständig tue.
Ich versuche möglichst viele Daten schon seit vielen, vielen Jahren zusammenzubringen.
Gar nicht, weil sie mir in dem Moment so viel helfen können, als mehr, weil ich fest daran glaube, dass das irgendwann mal durch KI und durch mehr Rechenpower mir ganz viel sagen kann.
Und habe einen eigentlich sehr sauberen Apple Health Account, den ich mir jetzt aber vor ein paar Monaten komplett gekillt habe.
Weil ich habe seit der ersten Version ein iPhone und habe immer abgedatet, irgendwann war dieser User jetzt...
Kaputt, immer wenn ich Updates gemacht habe, ist mein iPhone gecrashed.
Und zwar so gecrashed, dass ich dann alle Banking-Apps neu installieren musste.
Also komplett clean.
Also musste ich mir einen neuen User machen.
Und mit dem neuen User, was ich nicht wusste, wurden nicht aus der Apple Cloud, aus iCloud die Health-Daten sauber importiert, sondern mit einem wirklich neuen User hast du wirklich alles blank.
Und man kriegt die nicht rein.
Also ich habe diese Daten noch, ich kann mir das XML exportieren, aber ich habe jetzt leider diese ganze Historie nicht mehr in einem Ding drin.
Da muss ich mir nochmal irgendwie ein Dashboard zu machen.
Aber wer weiß, irgendwann packe ich es rein.
Fürs Schlaftracken sind diese Matratzentracker, da gibt es einen von Withings, der bläst sich auf mit Luft, so eine kleine Luftmatte ist das.
Das ist ziemlich akkurat, weil durch die Druckveränderung in diesem Kissen kann er Herzfrequenz, Atem, wie du dich bewegst, all solche Sachen sehr gut tracken.
Vieles davon schafft der Ring und auch die Uhr recht gut, aber die Matratzen sind schon ein bisschen akkurater.
Nur wenn du halt im Hotel bist oder sowas, helfen dir die Daten natürlich dann nichts, weil das Ding zu Hause liegt.
Man muss es mitschleppen und dann reicht mir auch die Uhr oder der Ring.
Die mir Blutsauerstoff sagen, also ist meine Sauerstoffversorgung gut.
Wenn ich viel schnarche, dann natürlich nicht.
Love-up-nö können die Dinger erkennen.
Eine Sache, die ich noch nicht habe, aber ich kenne jemanden, der es hat.
Und da ist das extrem gut, weil man dann auch wieder gucken kann, was kann ich verbessern?
Also habe ich ein anderes Kissen?
Kann ich was anderes essen, trinken?
Leicht aufrecht schlafen?
Ich habe so einen angeborenen Reflux.
Ich schlafe auf einem Keilkissen zum Beispiel.
Und das sind alles so Erkenntnisse, die du aus diesen Daten dann irgendwann rausziehen kannst.
Und Schlaf finde ich das Allerwichtigste für alles, was ich tue.
Also ich ernähre mich extrem gut, ich mache viel zu wenig Sport, aber Schlaf lasse ich nichts drüber kommen.
Ich hatte in der Abi-Zeit so Guarana entdeckt und dachte, cool, Schlafen ist völlig überschätzt.
Und das führte dann zu so schizophrenen Situationen, wo ich irgendwie mein Gehirn nicht mehr die Sachen irgendwo richtig hinsortieren konnte.
Und in der Zeit habe ich aber bestimmt 10, 15 Jahre nur 4 Stunden die Nacht geschlafen.
Und das war irgendwann so unangenehm.
Und ich hasse dieses Müdigkeitsgefühl.
Aber sie entwickelt, dass ich einfach versuche, auf diese 7 Stunden zu kommen.
Aber was cool ist, ist, manchmal wachst du auf, denkst dir, boah, was eine scheiß Nacht.
Dann guckst du auf den Tracker und der sagt dir, ich schlafe okay.
Und dann denkst du, oh ja, dann ist ja okay.
Den ganzen Tag würdest du eigentlich komplett gerädert durch die Gegend laufen und denkst, boah, ich hab voll scheiße geschlafen.
Aber weil der Tracker sagt, es ist cool, gehe ich dann doch meistens recht beschwingend weiter.
Trackst du irgendwas?
Da würde ich kurz mal einhaken.
Das finde ich tatsächlich ein erstaunliches Phänomen.
Das ist ein Selbstbetrug ein bisschen.
Genau, würde ich auch ein bisschen gegen pushen, weil eigentlich sollte die Frage ja sein, hey, wie fühle ich mich?
Und nicht, okay, was sagt der Tracker, der Ring, die Matte, wie auch immer?
Davon mache ich dann meine Stimmung abhängig.
Und deswegen auch meine initiale Frage, wie fühlst du dich wirklich?
Dass wir uns mit uns selber einen kurzen Moment der Verbindung mit uns selber überhaupt zu spüren, mal so reinzuspüren.
Und das halte ich für elementar wichtig, dass dann die Tracker mehr Wahrheit sagen, als die eigene Körperwahrnehmung, finde ich eher ein bisschen kritisch.
Absolut.
Also ich lache da auch über mich selber, weil es ist reiner Selbstbetrug.
Du denkst, du hast dich viel gewählt, du bist oft aufgewacht und es muss eine scheiß Nacht gewesen sein.
Die Daten sagen was anderes und diese Information reicht dir, um zu sagen, okay, jammer nicht, es war ja nicht so schlimm.
Ich weiß gar nicht, wie es andersrum ist, ehrlich gesagt.
super gut aufwache und der Tracker sagt mir, ich habe schlecht geschlafen.
Das ist dann aber kein Effekt.
Aber machst du irgendeine Routine morgens in Sachen Achtsamkeit und nicht reinhören, dass du sagst, bevor ich aufstehe und ans Handy gehe und an den Rechner gehe, stretch ich erst mal zehn Minuten und guck mal Atemübungen, guck mal, wie ich mich fühle.
Machst du irgend sowas?
Nein.
Also das ist, wenn du mich vor einem halben Jahr gefragt hättest, hätte ich gesagt, ja, jetzt gerade bin ich in der Phase, wo ich es nicht mehr mache.
Also ich glaube, wir haben alle unsere Routinen, aber es ist keine Routine, wo ich jetzt sage, das ist eine Achtsamkeitsroutine.
Was ich tatsächlich gemacht habe, eine ganze Zeit, und das war auch gut, und das werde ich bestimmt auch wieder machen, ist jetzt gerade irgendwie, durch verschiedene Sachen hat sich das anders ergeben.
Wahrscheinlich auch einfach durch mehr Sachen, die einfach zu tun.
auf der Platte sind, ein Stück weit doch dann ein bisschen weniger Schlaf.
Ich muss sagen, durch das Vibe-Coding komme ich weniger zum Schlafen.
Also Vibe-Coding hat da gesundheitsmäßig einen negativen Effekt auf mich.
Weil ich was begeistert.
Genau, aber ich bin halt mental, bin ich halt komplett geflasht von dem Thema immer noch.
Also so, da kann man auch schauen, wo man die Abwägung macht.
Ich gehe später ins Bett, wache dann später auf, habe dann ein bisschen Zeitdruck und ich glaube, das hat, und das in der Weibkennung und Weibkennung habe ich auch vor einem halben Jahr angefangen.
Also es kann wirklich einen direkten Zusammenhang geben.
Also so eine richtig gute Routine habe ich nicht.
Oder ich sage mal so eine Feste, ich habe, aber ich kann mal kurz meine Routine beschreiben, weil jeder hat ja Routinen.
Also ich werde wach, am Wochenende liege ich vielleicht noch ein bisschen länger im Bett, dann schaue ich auch mal aufs Handy, aber nicht immer.
Ich bin gerne auch einfach nur wach und denke einfach nur nach.
Oder lass so die Gedanken kreisen.
Das ist dann schon ein Moment der Einkehr, so ein bisschen einfach bei mir sein, so die Decke angucken oder mit Augen zu und einfach nur da sein.
Was mir enorm viel auch nochmal Ruhe gibt vor einem Tag, was auch immer an einem Tag dann wartet.
Was ich...
danach mache, ist, natürlich gehe ich auf die Toilette und dann würde ich schon kurz zu meinen Pflanzen vielleicht gehen, auf den Balkon gehe ich kurz, schaue mal kurz einfach ins Tageslicht und wenn es nur 30 Sekunden ist, meistens sind es aber dann so drei Minuten oder so, vielleicht auch mal zehn Minuten, dann habe ich ein ganz leichtes, dass ich mich einmal so strecke, aber das ist jetzt kein wirklich Yoga oder Stretchen oder so.
Dann würde ich einen Esslöffel Olivenöl Also richtig gutes Olivenöl und Leinöl, einfach für Omega-3.
Und dann trinke ich tatsächlich relativ viel Wasser, nachdem ich das Öl genommen habe und auch mit Meersalz drin.
Also es klingt alles so nach Routine, aber das ist tatsächlich mehr oder weniger, was ich jeden Tag mache.
Würde ich schon mindestens drei große Gläser Wasser trinken.
Ja, das ist so.
Und dann ist der Tag, was der Tag ist.
Aber das ist so mein...
morgendliches, was ich einfach mache, dass ich sehr früh mich hydriere.
Also auch heute habe ich, glaube ich, anderthalb Liter jetzt schon getrunken.
Also wir haben jetzt angefangen.
Also ich habe schon relativ viel Wasser getrunken.
Jetzt das einfach für mich hat sich gut herausgestellt.
Ich trinke sowieso nahezu nur stilles Wasser.
Ja, das geht mir auch so.
Ich kehe hier von den Dingern.
Ja, einfach regelmäßig.
Ich kriege auch direkt trockenen Mund, wenn es nicht mehr so ist.
Morgens in deine Routine könntest du Apfelessig noch mit reinnehmen.
Das wirkt sich auch sehr gut an.
Ja, habe ich auch gemacht.
Habe ich dann doch gedacht, mache ich dann doch nicht.
Also ich habe eine Zeit lang, habe ich es pur so genommen.
Das war, glaube ich, keine gute Idee, auch wegen Kalk und Zähne und so.
Das ist, glaube ich, keine gute Idee.
Habe das jetzt dann einige Male.
tatsächlich auch im Wasser genommen.
Das war für mich aber nicht so ein gutes Gefühl.
Da habe ich dann sehr lange noch diesen Essiggeschmack im Mund gehabt.
Das wollte ich dann nicht.
Deswegen, das mache ich mir meistens mittags aufs Essen.
Aber auch tatsächlich naturtrüben Apfelessig.
Ja, also lassen wir mal kurz ein bisschen Quantified Self definieren.
Grundsätzlich Gibt es so eine richtige Bewegung, die ist auch schon über zehn Jahre alt, seit so die ersten Tracker rauskamen?
Die Leute, die das ganz extrem machen, machen ja auch richtig Implantate dann unter der Haut.
Ich weiß gar nicht, wie weit das Zeug führt oder wenn dann der liebe Ilin an der Gehirnschnittstelle arbeitet.
Das ist natürlich für die Leute genau das Richtige.
Aber grundsätzlich, was man heute easy machen kann, ist halt körperliche Aktivitäten tracken, Sport, Kalorienverbrauch.
Meistens in Ernährung.
Dann die ganzen Gesundheitswerte wie Herzfrequenz, Schlaf, Blutzucker.
Blutzucker ist ein bisschen aufwendiger.
Da brauche ich, wie gesagt, diesen externen Tracker.
Ich habe da mal diesen Freestyle von Abbott genommen.
Da gab es mal so eine Promotion, um das zu testen.
Und dann Produktivität.
Ich messe auch wirklich Arbeitszeiten und Fokusphasen, um das auch wieder zusammenzubringen.
Und Gewohnheiten.
Ernährung, Konsum, Routinen, wie du es gerade schon aufzählst.
Und das dann eben über Variables, Apps oder Sensoren und analysieren.
Ziel ist nicht nur Beobachtung, sondern konkrete Verhaltensänderungen auf Basis von Erkenntnissen.
Das ist aber ähnlich wie beim Tracking von Apps oder Websites.
Die Leute sammeln, sammeln, sammeln und tun dann aber nichts richtig mit den Daten.
Wie gesagt, das ist auch wahnsinnig schwierig, weil gerade bei Ernährung...
Du, ich habe eine App, Ornament heißt die, damit messe, damit tracke ich die Blutdaten von Bluttests, die ich regelmäßig mache und sehe die dann halt im Verlauf zum Beispiel und kriege dann eben eine Aussage darüber, hier an der Stelle kannst du noch was tun, da gibt es eine Verbesserung, Eisenmangel, ähnliche Dinge.
Bei mir ist auch ein ganz, ganz großes Ziel Entzündungshemmung.
Also ich möchte, ich glaube ganz fest daran, weiß das auch, ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass das Schlimmste, was in deinem Körper vor sich geht, sind Entzündungen.
Daraus entsteht Krebs und so weiter.
Und geringe Entzündungswerte zu haben, ist einfach ein großes Ziel.
Gar nicht so im Sinne von Longevity.
Das hängt bei vielen natürlich da hinten dran.
Da gibt es ja diese krassen Typen, die versuchen, sich so zu optimieren, dass sie dann möglichst lange leben.
Darum geht es mir gar nicht.
Aber ich habe zum Beispiel entzündete Hände durch zu viel Rollerfahren in Thailand und kriege das mit Nelken runter.
Da verlinke ich nachher mal einen Podcast von einem ...
Wortwissenschaftler, der hat ein Buch geschrieben.
Ich erkläre mal ganz kurz noch, Nelken, wie nimmst du die?
Ich tatsächlich, meine Frau kaut da einmal drauf rum und schluckt die runter.
Ich zerbreche die einmal und schlucke sie dann runter.
Also so kleine Stöcke im Prinzip.
Hört sich erstmal unangenehm an, tut aber gar nichts, wird im Magen komplett zersetzt.
Ich mag es nur nicht, wenn die halt so, weil sie nicht nagelgroß sind.
Deswegen breche ich mir die einmal durch.
Einfach einmal durchbrechen, runterschlucken, vier Stück, nicht mehr.
Und das ist das entzündungshemmendste Stoff, den man gefunden hat.
Danach kommt Chili und dann Kurkuma, Honig, so in so einer Richtung.
Aber das lagen mich nicht fest, aber das ist das mit weitem Abstand entzündungshemmendste, das sind eben Nelken.
Und das hat bei meiner Frau mit Arthrose Grad 4 dazu geführt, dass die nach einer Woche wieder schmerzfrei ihre Knie bewegen konnte.
Und bei mir nach einigen Wochen auch, dass die Hände wieder besser geworden sind.
Und das ist so in der Routine zum Beispiel bei mir ganz wichtig.
Das ist nur eine Sache.
Ich habe noch viele andere Dinge, die auch so entzündungshemmend wirken, wo man vielleicht inzwischen schon wieder aufpassen muss, ob es irgendwelche Wechselwirkungen gibt.
Aber das sind alles natürliche Sachen.
Deswegen glaube ich nicht, aber kann ich gleich noch ein bisschen mehr zu erzählen.
Ja, das ist so ein Ziel für mich, einfach gut schlafen zu können, den Kopf frei zu haben, Energie zu haben, ist mir auch sehr wichtig.
Es gibt auch ein paar Sachen, die man tun kann, um die Energiereserven zu lockern und eben die Entzündungshemmung.
Die Sachen, die du so nimmst, wenn du jetzt sagst Olivenöl und Co., dann geht es dir im Wesentlichen auch um die ausgeglichene Ernährung.
Du ernährst dich ja auch vegetarisch.
Das heißt, Musst du da irgendwelche Sachen nehmen, um das gut ausgeglichen zu halten?
Ja, vielleicht Ernährung.
Meine Themen sind da, oder ich habe da, also ich habe generell, ich habe noch in der Miete, das sieht man auch immer wieder, habe ich seit ich 14 bin und bin jetzt auch gerade, seit 5, 6 Jahren habe ich es ein bisschen vermehrt wieder, bin auch dabei, Trennung und so, einfach da, einfach sehr viel.
Das Spiegelbild der Seele und so weiter, unser größtes Organ.
Sehr viele einfach Themen, die da mitgeschwungen sind.
Corona-Zeit und so weiter.
Und habe mich da auf die Suche begeben, mich besser zu ernähren.
Habe da auch dann aufgehört, Fleisch zu essen.
Obwohl ich gerade Flexitarier bin, wieder auch in Tunesien, war es jetzt nicht einfach, vegetarisch zu sein.
Wenn es dort mal etwas gibt, dann esse ich auch Fleisch, aber ich versuche es halt schon deutlich reduzierter zu haben.
Und ich versuche mich absolut ausgewogen zu ernähren.
Ich bin sehr stark von der Denkschule, dass man...
möglichst viel Leben essen sollte, also nah am Lebenden.
Etwas, was vor 100 oder 150 Jahren die Menschen noch als Essen identifiziert hätten, sowas zu essen.
Etwas, was man in der Natur oder nah an der Natur sieht.
Weil meine Einsicht dort ist, dass auch da noch wirklich noch Lebenskräfte drin sind, die wir dann auch konsumieren und das nicht durch die ganze Verarbeitung nachher.
Also keine hochverarbeiteten Lebensmittel.
Ganz genau.
Ganz genau.
Und davon von Pflanzenarten möglichst 30 verschiedene pro Woche.
Sorry, pro Woche, genau.
Und das fängt an, wenn ich mir ein Müsli mache zum Beispiel, habe ich schon.
Also ich habe dann eine ganz große Müsli-Bar.
Leute, die zu mir kommen, die finden das ein bisschen amüsant, aber ich habe wirklich alles, was man so haben kann, was man ins Müsli tun kann.
Das tue ich mir dann eben halt auch ins Müsli.
Da bin ich schon bei zwischen 15 und 20 verschiedenen Sachen.
Einfach nur in meinem Müsli.
Und dann auch noch Varianten reicht.
Da mache ich mir auch Bowls und ähnliches mit halt frischem Gemüse.
Und dann komme ich locker auf meine 30 jede Woche.
Das ist total lustig.
Ich bin gar nicht groß auf...
Ich muss jetzt ganz viele verschiedene Gemüsearten essen, sondern ich mache es ähnlich wie du, dass ich kein hochverarbeitetes Lebensmittel esse oder so gut wie nicht, also wirklich ganz, ganz selten und täglich frisch koche, aber auch mit Fleisch und allem drum und dran.
Auf mehr achte ich gar nicht.
Einfach nur gute Zutaten und frisch und nicht hochverarbeitet.
Und meine Blutwerte sind gigantisch, also wirklich so, dass der Arzt mir unterstellt, ich würde Vitamine supplementieren, was ich gar nicht tue, außer Vitamin D2, K2 im Winter.
Das heißt, das alleine nicht hochverarbeitete Lebensmittel zu essen, scheint schon so einen großen Effekt zu machen, dass meine schlechte Lebensweise, die ich mit regelmäßigem Alkoholkonsum und so weiter habe, das schon weitestgehend ausgleichen kann.
Ich will jetzt nicht schön reden, aber es führt zu guten Blutwerten.
Also Blutwerte sind bei mir auch super.
Ich habe jetzt vor kurzem erst nochmal ein ganzes Screening gemacht, weil ich eben halt auch schauen wollte, ob ich vielleicht zu hohe Leberwerte oder so.
Weil ich immer wieder auf der Suche bin nach Antworten bezüglich der Hauterkrankung.
Also bist du doch ein Nerd.
Ja, ich beschäftige mich zumindest dann schon ein bisschen.
Ich will es wissen.
Und ich habe tatsächlich mit diesem Punktezählen, ich weiß überhaupt nicht, dass ich da wirklich die Punkte zähle, sondern eher so eine Einschätzung habe, so ich will variantenreich essen und so weiter, ich will Leben essen.
Das mache ich jetzt seit, ich weiß es nicht, fünf Jahren oder so.
Und das ist auch durch die Forschung tatsächlich bestätigt, also wenn man da schaut, dass möglichst eine vielfältige, diverse Darmflora unbedingt wichtig ist für eine Darmgesundheit und, das geht dann alles, der Vagusnerv.
der sendet nämlich, also nicht, dass der Kopf den Darm steuert, sondern 80 bis 90 Prozent geht nämlich in die andere Richtung, das meiste eigentlich.
Und eigentlich ist der Darm einer der zentralen Faktoren auch für mentale Gesundheit.
Das wissen viele Leute nicht.
Total unterschätzt und auch noch nicht genug erforscht, finde ich.
Das ist überhaupt nicht etwas, das war überhaupt keine Motivation bei mir.
Also mentale Gesundheit ist zum Glück.
bei mir selber kein Thema.
Ich habe das im engeren Beziehungskreis, habe ich da einiges mit zu tun.
Für mich war es toi toi toi, bis jetzt nicht wirklich ein Thema.
Aber das ist auch etwas, sind Indikatoren für niedrige Krebsraten, für längere Gesundheitsspanne im Leben.
Längeres Leben weiß ich nicht, aber so.
Und das hat mir, das fand ich generell ein Thema.
Ich dachte, ja, wenn ich das Essen vielleicht umstelle, weil viele Leute, die Der Biet ist häufig auf das Essen schieben.
Da habe ich gesagt, ich kümmere mich da jetzt mal drum.
Lebeneffekt war, ich habe zehn Kilo abgenommen.
Ich habe nichts groß anders gemacht, aber ich habe einfach mein Essen so umgestellt.
Und ich habe dann noch mal weitere zehn Kilo abgenommen, als ich einfach den Zucker weggelassen habe.
Und ich esse tatsächlich auch nahezu keinen Zucker.
Ja, ich nasche nicht so viel, aber in vielen Sachen ist Zucker drin.
Auch in Thailand ist total traurig.
Früher habe ich das immer so geliebt, dass sie immer so frisch gekocht haben und die Chilis selber gemacht haben und so weiter.
Inzwischen kommt das alles aus der Tube, alles aus der Dose.
Also natürlich nicht alles, aber wirklich an vielen, vielen Stellen.
Was echt traurig ist, weil es dann auch immer ähnlich schmeckt und Zucker ohne Ende in allem.
Also ich meine, Zucker kommst an Früchten eh nicht vorbei.
Also wenn du da morgens so eine Fruchtplatte, bin ich satt.
Aber die Mangos und das ganze Zeug, das ist so purer Zucker.
Aber vielleicht, also da nochmal ein Punkt.
Ich glaube, es ist schon ein großer Unterschied, ob man Industriezucker zu sich nimmt oder ob man Fruchtzucker zu sich nimmt.
Und der entscheidende Unterschied sind die Fasern letztendlich drin.
Wenn du quasi wirklich Ballaststoffe zu dir nimmst, also ein Apfel isst, dann wird das Zucker...
Das Zucker.
Dann geht der Zucker deutlich später erst in das Blut über und deutlich in langsameren Dosen, was diese Spikes verhindert.
Das heißt, wenn du einfach nur die Mauern, die reinfährst oder so, hast du ganz andere Zuckerspikes.
Ja, das ist das, was ich mit diesem Diabetes-Tracker mache.
Das ist so ein Pflaster mit einer kleinen Nadel.
Der hält für einen Monat.
Abot ist ein Hersteller, aber es gibt andere davon.
Das kostet so 150 Euro im Monat.
Also schon ziemlich teuer, wenn man keinen Diabetes hat und das selber zahlen muss.
Ich würde jetzt keinem empfehlen, weswegen Diabetes zu machen.
Dann siehst du das nämlich genau.
Du isst ein Stück Kuchen, machst einen tierischen Peak nach oben und fällst danach wahnsinnig tief.
Und bei diesem wahnsinnig Tieffallen kommt dann der Heißhunger und dann fängst du an, Scheiße zu essen, die irgendwie im Kühlschrank ist.
Und das zu vermeiden und zu sagen, ich versuche auf einem Level zu bleiben, keine Peaks, ist schon ein totaler Gamechanger und hat mir jedenfalls sehr geholfen.
wie ich mich ernähre.
Auch wieder so ein Ding aus Thailand, die Thais essen.
viele kleine Mahlzeiten.
Anders als wir mit zwei, drei Mahlzeiten.
Also ich bin jetzt von drei Mahlzeiten auf zwei gegangen und fühle mich damit bedeutend besser.
Ich habe immer gedacht, ich bin ein Frühstücksmensch und ich muss frühstücken.
Aber wenn ich dann in der Firma nicht mit den anderen zusammen Mittag essen kann, dann fehlt mir auch irgendwie was.
Also habe ich gesagt, okay, auf Frühstück kann ich leichter verzichten.
Statt einfach an den Tag, wenn ich was zu tun habe, denke ich nicht dran.
Und dann irgendwann mittags merke ich dann aber auch schon die Unterzuckerung.
Ich bin auch ein Mensch, der sehr stark auf seinen Körper höher ist.
Also wenn ich ein Problem habe, kann ich ohne medizinisches Wissen ziemlich gut identifizieren, was nicht stimmt.
Einfach weil man es noch nicht erlernt hat, darauf zu hören.
Und Ernährung ist so ein Thema.
Also generell, um den Punkt mal abzuschließen, wenn man so richtig nerdig da reingeht, dann tatsächlich, das mache ich nicht, aber so als Guideline, wenn man eine Mahlzeit isst, erst die Ballaststoffe essen, dann die Proteine essen.
dann die Kohlenhydrate essen, weil das die beste Aufnahme für den Körper generell hat.
Und sowieso, Ballaststoffe ist das Arzt.
Das machen die Italiener ja auch.
Also ich glaube, das ist bei den Italienern ja irgendwie intuitiv, haben die das richtig gemacht, weil du erst diese Suppe isst, dann den Salat und dann die Pasta.
War das so irgendwie?
Also irgendwas hat das mit dieser Suppe und Salat zu tun gehabt?
Guter Punkt.
Generell ist die mediterrane Küche eine sehr gute Küche eigentlich für die Gesundheit.
Also etliche Studien, die das letztendlich sagen.
Thema Darm.
Hast du dich mit Flohsamenschalen schon mal auseinandergesetzt?
Es ist etwas, was ich jeden Tag zu mir nehme, ja.
Okay, alles klar.
Sehr gut.
Ja, klingt unspektakulär, aber für Darmflora und Sättigung ist das ein echter Gamechanger.
Ich hasse nur, dass mir das so breich...
glibberig wird.
Meine Frau macht immer die Musik von Narcos an, weil ich so wie so ein Filndealer mir die Flohsamenschalen in so kleine 100 Pillen reinschiebe und die dann mit so einem Ding zupresse und dann einfach 100 Flohsamenschalenpillen mir selber gebastelt habe, damit ich es nicht im Mund essen muss.
Ja, also ich nehme das tatsächlich mit meinem Müsli.
Es ist einfach ein Teil meines Müsli.
Also früher habe ich Endlosbrot gegessen und einfach wirklich so und dann schön mit Marmelade drauf und keine Ahnung, wo ja auch Zucker oder Ende drin ist.
Wenn ich beim Bäcker gegessen habe, fühle ich mich schlecht.
Ja, es wirkt irgendwie gerade, wir werden gerade im Podcast so, wir wirken so wie alte Boomer gerade, glaube ich.
Also wenn ich meine Kinder mir anschaue, was sie auch jetzt in Tunesien gegessen haben und was sie generell auch essen, die mögen genau dasselbe essen, was ich oder vielleicht auch wir früher auch gegessen haben.
schön so ein leckeres weißes Baguette und mit irgendwie und so.
Naja, also nochmal kurz auf die Mahlzeiten zu sprechen zu kommen.
Ich mache seit, weiß ich nicht, ich würde jetzt mal sagen, mindestens 16 Jahre mache ich Intervallfasten.
Also zwei Mahlzeiten.
Aber weil sich das ganz normal ergeben hat.
Ich hatte früher einfach keine Lust auf Frühstück.
So einfach.
Ich war nicht fit, ich war nicht wach, das war mir alles zu aufgebläht, ich konnte das irgendwie nicht zu mir nehmen.
In der Weile bin ich, also wenn du jetzt so die letzten Monate dir anschaust, Tunesien war ein bisschen eine Ausnahme, weil es da andere soziale Verpflichtungen gab, aber wenn ich tatsächlich hier bin, bin ich auf einer Mahlzeit gerade.
Beziehungsweise eine Mahlzeit innerhalb von drei Stunden, weil ich nochmal so einen kleinen Nachschlag dann irgendwie esse.
irgendeiner Form.
Ich fühle mich komplett satt.
Ich esse auch nicht wenig, ich esse durchaus viel.
Ich bin mir aber nicht ganz sicher, dass das wirklich gut ist.
Das ist einfach etwas, was sich ergeben hat, im Sinne, das fühlt sich für mich jetzt gerade besser an.
Also ich bin da noch für mich so auf der Suche, ob das wirklich...
Also auch stoffwechselmäßig und so, ob das wirklich genau das Richtige ist.
Ich glaube, das ist ein bisschen ein Schwachpunkt bei mir, dass ich dadurch auch meinen Stoffwechsel so ein bisschen abtrainiert habe durch dieses Fasten.
Aber ich habe letztens vor sechs oder acht Wochen auch mal einfach fünf Tage lang gefastet.
Einfach nur, um es mal so auszuprobieren.
Das hatte ich vor fünf Jahren schon mal gemacht.
Da habe ich irgendwie drei Tage oder so gemacht.
Sehr, sehr interessant.
Also wirklich sehr, sehr interessant.
Da habe ich einen alten Respekt vor, habe ich noch nie mich getraut.
Also ich bin auch quasi durch diese zwei Mahlzeiten in so einen 16-8-Intervall reingekommen, was so für diesen Glucosa-Haushalt und Insulin halt eine super Sache ist.
Aber einen Tag lang nichts essen in meinem Leben noch nicht, das habe ich von vielen gehört, soll sehr reinigen sein.
Ich möchte dir das unbedingt empfehlen.
Ich möchte dir das wirklich unbedingt empfehlen.
Ich meine, jede Religion, jede größere Religion hat das Fasten als elementaren Bestandteil in irgendeiner Form.
Das ist wirklich etwas, was sehr klar heilsam ist, was du dann erfährst nach 48 Stunden, also ab dem dritten Tag, dass auch diese mentale Klarheit kommt.
Das ist schon ein bisschen früher, so 36 Stunden oder so.
Das ist wirklich sehr, sehr spannend.
Du hast so eine andere Wahrnehmung und nach 72 Stunden setzt die Autophagie ein, also dass im Prinzip letztendlich der Körper anfängt aufzuräumen.
Und alte Zellen, die nicht mehr gebraucht werden, insbesondere die zuerst, letztendlich vernichtet.
Es ist also schon so ein Selbstreinigungsding.
Das sollte man unbedingt unter Aufsicht oder unter Begleitung machen, nicht jetzt einfach aufhören.
Man muss bestimmte Sachen weiterhin zu sich nehmen.
Aber es ist nicht dieses Saftkuren oder so.
Das hat überhaupt nichts mit diesem Fasten zu tun.
Da tritt es eben nicht ein.
Sondern Wasser.
Und dann Mineralstoffe, vielleicht Tee, fertig.
Aber das muss man sich ein bisschen mit beschäftigen.
Unfassbar spannend.
Aber Gin darf ich dann abends noch trinken?
Na selbstverständlich.
Gin ist überhaupt kein Thema.
Ist ja auch flüssig.
Aber Thema Klarheit, reden wir über Pilze.
Nein.
Ja, erzähl.
Entzündungshemmer auch wieder.
Also es gibt diverse verschiedene chinesische Heilpilze, die fast in Vergessenheit geraten sind und jetzt so ein bisschen Renaissance gerade kriegen.
Zum Beispiel, was viele nicht kennen, ist der Lion's Mane.
der einzige Wirkstoff, soweit mir bekannt, der nachgewiesenermaßen Neuronen nachwachsen lässt.
Normal sterben die einfach immer nur weiter ab.
Tatsächlich, wenn du das hochdosiert zu dir nimmst, wachsen die wieder nach.
Ist so eine Sache, die mich natürlich total begeistert.
Auch wieder Thema Klarheit und gegen Alzheimer und solche Sachen.
Da gibt es noch viele andere.
Also Mindset ist relativ groß.
Das meiste ist, wie gesagt, für Klarheit, Energie und entzündungshemmend.
Für alle, die das interessiert, zähle ich einfach mal auf.
Kann man sich das selber angucken.
Das ist Reishi als Pilz.
Shaga, Maitake, Shitake.
Und bei der Entzündungshemmung.
Das ist jetzt kein Pilz.
Nimmt man Kurkuma mit Piperin, also mit Pfeffer.
Sonst kann man das nicht aufnehmen.
Und da gibt es noch den Codisepsis Cinesis.
Ich tue es einfach mal in die Shownotes rein.
Und was habe ich noch?
Omega-3 supplementiere ich hochdosiert.
Da ist es auch ganz wichtig, ein Verhältnis von 2 zu 1 von EPA und DHA zu haben.
Jetzt wirkt das Omega-3 nicht gut.
Du machst das mit dem Olivenöl.
Ich mache das mit Fischöl.
Leinöl.
Leinöl machst du das, genau.
Ich mache das mit Fischöl, nichts für die Vegetarier, aber da kriegst du halt dieses 800 Milligramm EPA, 400 Milligramm DH zusammen.
Ja und dann noch Magnesium, hochkonzentriertes Magnesium.
Also ich habe mich da eine ganze Zeit lang mit diesen Supplementen beschäftigt, nicht weil ich da unbedingt dran glaube, sondern weil ich einfach wissen wollte, was...
was das ist, wie das funktioniert und so weiter.
Also ich glaube, die Basis ist eine gesunde Ernährung, dann hast du die meisten Sachen drin.
Jetzt haben wir die Boden ausgebeutet und so weiter.
Wir haben deutlich weniger Vitamin C in Orangen, die wir jetzt haben, als was wir vor 100 Jahren hatten und so weiter.
Das ist alles klar.
Aber alles, wenn ich da überall, wo ich drauf geschaut habe, die wirklichen...
Wirkliche Supplemente, die gegebenenfalls relevant sind, ist Magnesium, du hast es auch schon gesagt, Vitamin D und Omega 3.
Das sind die Sachen, da muss man darauf achten, dass man, wenn man die sonst nicht so, ich esse so gut wie keinen Fisch, das ist eine große Omega 3 Quelle, dann muss man es irgendwo anders herholen.
Und dann ist, ich glaube, in dieser Influencer-Szene so ein bisschen hoch ist, Kreatin.
Und da kenne ich mich nicht mit aus.
Und da habe ich auch sehr unterschiedliche Meinungen zugehört.
Ich mache damit nichts.
Aber das ist noch das, was man gegebenenfalls ernsthaft sich anschauen sollte.
Alles andere, wenn man sich gesund ernährt, muss man sich eigentlich nicht zuführen.
Bin ich bei dir, muss man nicht.
Wie gesagt, ich merke es, du hast sicherlich durch Ernährungsumstellung kannst du auch ganz viel gegen Entzündungen machen.
Das funktioniert, weiß ich.
Aber ich finde auch, dass man sich jetzt im Alltag, ich habe nicht die Zeit, mittags frisch zu kochen.
Ich habe am Vorabend gekocht und esse es dann am nächsten Tag.
Ist nicht mehr ganz so frisch, als würde ich es mittags kochen.
Dann gibt es einfach Effekte, die ich verstärken möchte.
Jeder Pilz macht so sein eigenes Ding.
Reishi ist eher unterregulierend und beruhigend, was für mich wichtig ist, weil ich mich immer schnell auf eine Action bringe.
L-Ternin ist auch sowas, was beruhigt und den Blutdruck ein bisschen runterbringt und das Nervensystem ein bisschen beruhigt.
Cordypseps, was ich eben meinte, das ist eher wieder pushend.
Chaga ist antioxidativ.
Und wie so ein modulares System für den Körper, wo man so ein bisschen schaut, was ist mir wichtig, was möchte ich betonen und was nicht.
Und gerade so diese Nervosität rauszubekommen, mit L-Ternin in meinem Fall, das sind so Sachen, da merke ich einfach sofort einen Effekt und ich fühle mich besser.
Da ist mir sicherlich auch viel Augen dabei.
Aber ich habe jetzt noch nichts, weil kein dieser Sachen irgendwas gehört, dass es jetzt auch schädlich sein könnte.
Schlimmstenfalls gebe ich ein bisschen zu viel Geld.
Naja, also letztendlich zwei Sachen dazu, glaube ich auch nicht.
Also das ist von den normalen Supplementen, also wenn man sich jetzt noch Vitamine, Vitamin B, C, was auch immer zuführt, normalerweise wird es einfach ausgeschieden.
Konsultieren und so weiter gibt es bestimmt Sachen, die man auch in Übermaßen konsumieren könnte.
Und das Zweite ist, Ich würde die Diskussion sehr gerne überhaupt nicht moralisch führen und auch das, was ich jetzt vorhin meinte, andere Supplemente braucht man nicht.
Das ist überhaupt keine moralische Geschichte, sondern es war eher so wissenschaftlich drauf geschaut, was ich verstehe, wenn man wirklich auf die Wissenschaft schaut.
Die Themen sind aber das, was für uns gut ist, das wissen letztendlich nur wir.
Wenn du sagst, hey, das ist aber gut für mich, das nehme ich, dann sollten andere darüber überhaupt kein Urteil abgeben, vor allem überhaupt kein moralisches.
Wenn du sagst, Alkohol ist für mich wichtig, dann trinkst du Alkohol.
Für mich ist Alkohol keine relevante Substanz, die ich halt zu mir nehme.
Andere Leute brauchen ihren Kaffee am Morgen und auch dann kommen sie erst richtig in Fahrt.
Auch Kaffee ist nicht etwas, was ich trinke.
Und das ist ja total fein.
Es gibt immer sehr gute Gründe, warum man etwas konsumiert.
Und insbesondere wenn es um diese Süchte jetzt geht, Kaffee würde ich jetzt auch mal als Suchtmittel einfach reinstellen, da gibt es irgendeinen Grund, warum man das letztendlich konsumiert.
Und eigentlich hat das in der Regel etwas damit zu tun, dass man etwas kompensiert, was man nicht anders kompensieren kann.
Es ist eine Selbstmedikation.
Man medikamentiert sich selber damit.
Genau, das hat irgendeinen unterliegenden Grund, irgendeinen Mangel oder irgendeinen Schmerz oder irgendwas, was man damit eben halt tut.
Da kann man bewusst mit umgehen, kann man unbewusst mit umgehen, aber es ist definitiv nicht zu verteufeln, sondern es gibt einen Grund dafür und das ist ein Weg, wie Leute damit umgehen.
Ist das der beste Weg?
Das muss jeder für sich selber entscheiden.
Also Gabor Mathe ist ein Psychotherapeut, der wirklich sehr spannende Bücher darüber geschrieben hat und auch spannende Vorträge hält.
Also Gabor Mathe, wirklich tolle Sachen zu dem Thema gesagt.
Ja, ja.
By the way, das L-T-Anin ist der Wirkstoff in grünem Tee.
Also man kann nur nicht so viel grünen Tee trinken, um diese Menge an L-T-Anin zu sich zu bekommen.
Ich habe jetzt gerade in Thailand auch wieder gehört von einem Menschen, der hat den Vargusnerv entzündet oder eingeklemmt, irgendwas.
Und der hat einfach große Probleme gehabt und kein Mediziner konnte ihm helfen.
Und dann ist er zwei Stunden von Kolanta nach Phuket zu einem chinesischen Heiler.
der mit Akupunktur, erstmal mit wirklich Zuhören und Fühlen und so weiter und dann schlussendlich mit Akupunktur ihm instant geholfen hat.
Der konnte nicht mehr atmen, also ein Lungenflügel hat nicht mehr funktioniert.
Shoutout raus an Oliver.
Also ganz beeindruckend und da hat ein...
wie ich es verstanden habe, einen 70-jährigen alten chinesischen Heiler einfach gefunden, der ihm jetzt einmal im Monat mit Akupunktur so hilft, dass er wieder fast normal leben kann.
Und das ist so Wissen.
Deswegen komme ich drauf, was eventuell in der nächsten Generation nicht mehr da sein wird, wenn die das nicht mehr weitergeben, wenn das nicht mehr da reinkommt.
Und so viel Wissen ist schon über Ernährung verloren gegangen, wo ganz intuitiv, auch in Deutschland, im Wald, Wunderkräuter wachsen, die keiner mehr kennt.
Und die Chinesen haben das dann viele tausend Jahre früher schon angefangen zu praktizieren.
Nur die Pharmaindustrie verdient damit halt kein Geld, also wird es irgendwie nicht im großen Stil gefördert.
Aber da stecken ganz viele Schätze.
Und ich finde, sich damit auseinanderzusetzen, ist auch gesellschaftlich schon echt wichtig.
Also du hattest bei mir da eine absolut offene Tür ein, das weißt du auch.
Also ich bin da komplett auch aus der Denkschule überhaupt nicht im...
aus der Sicht die Pharmaindustrie zu verteufeln.
Aber Pharmaindustrie, da ist also mit, es gibt ein paar Sachen, da sollte man eigentlich kein Geld mit verdienen.
Es sollte kein Wirtschaftszweig sein, das ist Spiritualität, das ist Bildung und das ist Gesundheit.
Das ist meine Meinung zumindest.
Und das ist leider dann im System ein Stück weit, wenn man das auf...
Wenn man das Geld optimiert, dann möchte man die Leute auch ein Stück weit krank halten oder man möchte, dass sie eben die Sachen längerfristig konsumieren.
Das sind einfach die falschen Anreize.
Und wir haben sehr viel im eigenen Körper.
Also Körper hat unfassbare Selbsthaltungskräfte.
Wenn wir den Körper lassen, wenn wir auf den Körper hören, wenn wir darauf achten, was der Körper letztendlich braucht.
Sei es einfach nur, ich habe Kopfschmerzen, wie gehe ich damit um?
Schmeiße ich mir die Kopfschmerz-Tablette ein und mache einfach weiter?
Oder höre zu, nehme ein bisschen Tempo raus, mache mal zwei Tage ruhig, lege mich vielleicht ins Bett, Wärme, Schlafen.
Wir wissen genau die Sachen, die halt gut sind.
Trinken, Wasser, also Flüssigkeitzufuhr.
Und dieses Thema, ich muss aber funktionieren, ich muss aber durchhalten, ich muss irgendwas, ist auch ein sehr starkes Zeitzeichen einfach.
Und das, was der Körper nicht selber kann, da gibt es in der Umgebung, in der Natur, gibt es eben die Mittel, die Pflanzen, die Kräfte.
dass wir sehr viele Sachen, ich sage überhaupt nicht alle, bin ganz dankbar, auch schulmedizinische Errungenschaften, sehr viele Sachen können wir aber auch, bevor wir zu den härteren Mitteln greifen, können wir eben halt auch damit lösen.
Ich finde es total spannend, dass ich jetzt auf jeden Fall mitnehme, das Pilzthema, das musst du mir nochmal ein bisschen genauer erzählen, was du da eigentlich machst, weil ich da sehr, ja einfach sehr offen bin, mir das anzuhören, zu verstehen, was...
Was ich dann nachher wirklich selber davon umsetze, ist dann ein zweites Thema.
Aber ich möchte, also dieses Wissen, dieses Wissen ist halt wirklich wichtig und sich damit auseinanderzusetzen und dann das auch mal auszuprobieren und zu gucken, ist das eigentlich gut?
Ist das eigentlich gut?
Tut mir das gut?
Nicht alles, was dir gut tut, tut mir gut und andersrum genauso.
Und danach starten wir zusammen mit Microdosing, richtig?
Hast du damit Erfahrungen gemacht?
Ich habe es nicht gemacht.
Ich kenne jemanden, mit dem ich mich dazu austauschen möchte.
der das seit vielen Jahren macht, ein Programmierer, der sehr darauf schwört und der eigentlich ein sehr cooler Typ auch ist.
Welche Sachen?
Deswegen will ich es mir mal anhören.
Also welche Stoffe?
Das weiß ich nicht genau.
Also ich vermute LSD, MDMA, solche Sachen, aber ich weiß es nicht sicher.
Ja.
Ja, war ja komplett in den 60ern, 70ern oder eher in den 70ern wahrscheinlich ein großes Thema, ist dann ein bisschen verteufelt worden.
Ich bin überhaupt nicht auf der Welle oder Welt unterwegs.
Also das wäre etwas, das werden wir nicht gemeinsam machen.
Aber ich bin dem innerlich schon total offen gegenüber.
Es wäre einfach nicht mein Weg.
Was ich aber immer wieder von Menschen höre, unterschiedliche, also es gibt ja auch dieses, dieses Gottesmolekül oder wie das heißt, ich habe jetzt gerade den Namen vergessen, finden wir raus, packen wir in die Shownotes, dass Menschen da schon auch gewisse übersinnliche Erfahrungen haben, Erdbeerungsbewusstsein haben, andere Zustände erfahren, andere Einsichten erfahren.
Aber das wäre auch so mein Problem.
Ich bin so ein Kontrolltyp.
Also irgendwelche Substanzen, die mir die Kontrolle nehmen und dann passieren Dinge, würde ich auch noch laufen.
Ich will sie in der Kontrolle behalten.
Also da wäre ich gar kein Typ für.
Aber trotzdem konsumierst du Alkohol.
Ja, aber tatsächlich für den Geschmack.
Und ich mag es nicht betrunken zu sein.
Das passiert mir natürlich regelmäßig, aber das ist der Teil, den ich mag.
Also ich habe nichts gegen, angeschickert zu sein.
Aber es ist eher so ein Geschmacksding.
Ich habe jetzt ein Ding gesehen.
Ich trinke Bier, Wein, Gin, aber pur.
Und du kannst Gin Tonic inzwischen sehr gut alkoholfrei machen.
Ich mag aber kein Tonic, weil es zu süß ist und ich kriege Sodbrennen und so weiter.
Und versuche das dann mit zum Beispiel Limetten, Gurken, Soda und alkoholfreiem Gin.
Also der dann halt einfach so destillierte Gewürze hat, aber eben ohne Alkohol dabei.
Und was es auch gibt, das war bei der Höhle der Löwen, hat mir meine Tochter zum Geburtstag geschenkt, ein 70%iger Gin in einer kleinen 30ml Flasche mit einer Pipette.
Und du machst dir einen Gin Tonic und machst darauf fünf Spritzer von diesem Zeug.
Hast dann also marginal 0,01% Alkohol wirklich im Drink.
Hast aber schon diesen Geschmack auf der Oberfläche, der dann auf der Zunge entsteht.
Aber klappt das leider nur mit Tonic.
Ich wollte es mal probieren, ob es mit alkoholfreiem Gin und dem Zeug geht.
Anyway, long story short, ich habe tatsächlich schon das Thema, dass es so ein Gesellschaftsding ist, dass, ah geil, Arbeit zu Ende, hinsetzen, Drink nehmen.
Das ist ein puges Belohnungssystem.
So sagen, 10 Stunden, 12 Stunden durchpowern, aber dann auf dem Sofa mit einem Drink.
Das ist schon ein gelehrtes Ding.
Also ich weiß, es klappt auch zwei Wochen, drei Wochen, vier Wochen ohne, aber ist dann halt schade.
No judgment, also ich würde da überhaupt nicht ins Urteil gehen.
Es ist einfach nur spannend.
Auch vielleicht für dich als Selbsterkenntnis, warum tut man das?
Und das Belohnungssystem ist natürlich häufig das, was wir jetzt nicht tun.
Für mich ist das einfach spannend, wie das so ein Phänomen ist.
Ich trinke keinen Alkohol.
Ich habe auch tatsächlich noch nie Alkohol getrunken.
Also ich kann überhaupt nicht mitreden, das ist auch total fein.
Das Spannende gesellschaftlich ist aber, das ändert sich glaube ich gerade in der Generation unserer Kinder, das Spannende ist, weil Alkohol ist ein Nervengift, das ist einfach so, dass man sich aber, wenn man Abstinenz ist, also jetzt in meinem Fall, dass man tatsächlich sich eigentlich dafür entschuldigen muss.
dass man kein Alkohol trinkt.
Das ist in unserer Generation sehr, sehr stark so gewesen.
Es war jetzt kein einfacher Weg für mich, durch diese Teenie-Zeit oder Teenager-Junge-Erwachsener-Zeit zu kommen, weil da schon immer wieder Rückmeldung war, ja, wieso nicht, ist langweilig, ist doof, ist wie auch immer.
Und ohne Alkohol hat man keinen Spaß.
Und jetzt muss man auch mal fairerweise sagen, das ist vielleicht auch ein bisschen, wenn das von mir kommt, ein bisschen.
Bisschen verrückt, aber Alkohol ist natürlich schon auch etwas, was auch geschichtlich einfach schon seit ganz langer Zeit Menschen zusammengebracht hat.
Und diese Funktion hat es heute immer noch.
Es hat also durchaus eine verbindende, eine Zugehörigkeitsfunktion, eine gemeinschaftsschaffende Funktion, die auch in Zeiten, ich will jetzt nicht Alkohol als Gegenmittel zu der aktuellen Vereinsamung machen, aber die durchaus immer wieder Leute zusammenbringen, das ist auch eigentlich schön.
Auf der anderen Seite.
Es ist auch im Prinzip so eine Art Vorschussglück.
Du leistest dir eigentlich ein Gefühl aus der Zukunft und musst das dann aber zurückzahlen.
Das ist immer geliehene Energie.
Also wenn du dir irgendwelche Ecstasy-Pillen klingst und dein Amygdala wird mal schnell ausgeschüttet, hast du eine Woche lang wahrscheinlich den Downer deines Lebens, bis sie wieder voll ist.
Gut, aber bevor wir die Stunde sprengen, ich kann noch kurz enden mit dem Ring-Thema.
Ich trage seit der ersten Version Kickstarter-Projekt RingCon.
Das ist nicht der Aura-Ring, weil der ein monatliches Abo haben möchte.
Das fand ich doof.
Das ist einer, der kein monatliches Abo hat.
Den werde ich jetzt aber austauschen wieder gegen ein neues Kickstarter-Projekt, so es denn fertig gebaked wird.
Man muss ja immer Daumen drücken.
Ich habe nur so eine 50-50 Chance mit Projekten, die wirklich klappen.
Aber das ist iVela, wie auch immer man das ausspricht.
AI, AI, Vela.
Das hat angeblich nochmal so ein Advanced Sleep Tracking.
Soll da mal einen Ticken besser sein.
Muss man dann wirklich mal schauen, was es kann.
Was ich aber besonders cool finde, ist, du hast eine Gesture Control.
Das heißt, ich kann bei Vorträgen damit zum Beispiel Folien weiter swipen.
und so Zeug.
Das finde ich mega.
Vor allem dann mit der Brille, wenn sie dann irgendwann mal da ist, eine Teleprompter und Control zusammen zu machen.
Das wäre noch so ein cooles Ding.
Hat auch keine Subscription.
Dann werben sie irgendwie mit AI-Podcast-Insights.
Also ich glaube, du kriegst Insights über deine Daten dann als Podcast erzählt, aber das ist eher so ein Software-Feature.
Und sieben Tage Battery ist super, weil mein Ringcon ist jetzt irgendwie drei Jahre alt und der schafft noch einen halben Tag.
Der ist auch langsam so ein bisschen durch.
Aber noch ganz kurz, Tracker.
Was sind denn jetzt wirklich die besten Tracker für dich?
Weil du hast ja sieben gleichzeitig oder so.
Ich übertreibe ein bisschen.
Was ist das, wo du sagst, wenn ich da drauf schaue, dann ist das wirklich gut?
Also dann ist das verlässlich, meine ich.
Also verlässlich sind die Daten, die du so von der Uhr oder vom Ring bekommst, schon ziemlich gut.
Wenn du wirklich Blutdruck tracken möchtest, dann gibt es gerade, soweit ich weiß, nur das Hilo.
Das ist das Ding hier.
Da hast du eine Manschette.
Mach das Wub, das nicht auch?
Das weiß ich nicht genau.
Wub ist aber auch wieder mit Abo teuer.
Ich glaube 40, 50 Euro im Monat oder so.
Oh wow.
Genau.
Wenn sie dann ständig weiterentwickeln und so, dann wäre ich auch dabei, aber für so ein Einmalding nicht.
Du hast eine Manschette, machst nochmal einen Blutdrucktest.
Während du diesen Blutdrucktest mit der Manschette machst, synchronisiert das Ding, wie es Daten von deinen Venen her bekommt und kann dann für vier Wochen lang ohne die Manschette den Blutdruck anhand dieser Lichtdaten antizipieren.
Und nach vier Wochen musst du dann wieder die Manschette anlegen, um das wieder neu zu kalibrieren.
Das muss ich nicht ständig haben, aber ein alter weißer Mann sollte ein bisschen seinen Blutdruck im Blick halten und alle paar Monate habe ich das Ding dann mal wieder für einen Monat dran, um zu gucken, ob noch alles in Ordnung ist oder nicht.
Ich habe einen Tracker gehabt, vielleicht das noch hier auch, wenn wir zum Ende kommen.
Ich habe einen Tracker gehabt für, ich weiß nicht, zwölf Jahre.
14 Jahre, irgendwie sowas.
Und vor vier Wochen ist mir von meinem letzten Tracker das Armband kaputt gegangen.
Einfach gerissen, dann habe ich halt überlegt, ich kaufe mir jetzt einen neuen, weil der ist schon verhältnismäßig alt, vier Jahre oder so.
Also ein Mi-Band.
Einfach so ganz günstigste Tracker, den man so haben kann.
Aber durchaus interessant, da mal so drauf zu schauen.
Und ich habe den auch ziemlich religiös, habe ich diesen Tracker für diese 14 Jahre angehabt und habe auch die Daten seit dieser ganzen Zeit gespeichert und habe die auch noch.
Aber habe dann gesagt, ja, jetzt mache ich den gerade mal aus, schaue, neues Armband, dann komme ich mit neuen und dann habe ich jetzt auf ein neues Modell gewartet und irgendwie hat sich dann so rausgezogen oder rausgezögert.
Jetzt habe ich seit sechs Wochen oder so keinen Tracker.
Und so richtig fehlt er mir jetzt auch nicht mehr, muss ich jetzt fairerweise sagen.
Und ich habe wirklich sehr viele Jahre den gehabt, wo ich einfach mal so, nicht als, das diktiert mir das Leben, sondern eher so neugierig, ich wollte so Trends sehen.
Wie entwickelt sich mein Schlaf, wie viel schlafe ich im Winter, wie viele Schritte laufe ich und so weiter.
Deswegen habe ich gar nicht jeden Tag drauf geschaut.
Ich möchte das so über den Zeitverlauf sehen.
Klare Sachen.
Im Winter habe ich mehr geschlafen als im Sommer.
Total nachvollziehbar.
Da habe ich weniger Schritte gemacht.
Im Sommer deutlich mehr Schritte.
Ich bin da mehr draußen.
Also so krasse Erkenntnisse habe ich daraus jetzt nicht.
gehabt.
Also es war naheliegend.
Es hat nur bestätigt, was man so intuitiv weiß.
Ich habe jetzt auch nicht deutlich sagen können, hey, dann schlafe ich besser, dann schlafe ich weniger gut oder so.
Also mit den Uhrzeiten habe ich mal so leichte Auswertungen gemacht.
Deswegen, es war immer so, ja, ich möchte mir gerne die Daten ansehen können, aber so richtig etwas damit gemacht habe ich nicht.
Also es war ein Stück weit nutzlos.
Ja, das ist das, was ich vorhin auch meinte.
Wir bringen es halt noch nicht richtig zusammen.
Also Withings zum Beispiel hat so einen Pipi-Sensor.
wo du dann zumindest mal einen weiteren Datenpunkt bekommst, was halt über deine Ernährung, keine Ahnung, was sie da wirklich dabei rausbekommen, wenn du pinkelst, aber ist auch nochmal ein interessanter Wert.
Mir ging es ähnlich.
Ich bin jetzt in Thailand, ist mir die Apple Watch gestorben.
Nach schon drei Jahren war ich ein bisschen beärgert und den Ring hatte ich nicht mit, weil der nur noch einen halben Tag durchhält.
Das heißt, ich war auch ohne.
Das Einzige, was mir wirklich gefehlt hat, war Schlaftracking.
Also nochmal zu checken, wann war ich jetzt eigentlich im Bett und war es ein erholsamer Schlaf oder nicht.
Nicht, dass das im Urlaub jetzt irgendwie eine Riesenaussage wäre, aber da habe ich schon so eine gewisse Sucht danach.
Alles andere weiß ich nicht, wenn ich mal vier Wochen nicht auf die Waage gehe, auch von WeThings, dann gehe ich nach vier Wochen und dann habe ich den nächsten Datenpunkt und habe meinen Verlauf.
Ob wieder dann in der Zwischenzeit war, ist jetzt auch nicht so super wichtig dann.
Aber ich glaube, je mehr du ins Alter kommst und je mehr die Daten aber auch besser werden, desto relevanter kann das schon werden, um auch an seinem Lebensstil etwas positiv zu verändern.
Das ist der Vorwurf, den meine Frau immer macht.
Ich sammle das alles und tue nichts mit den Daten.
Ich sehe das ein bisschen anders naturgemäß.
Aber auch, dass ich supplementiere mit solchen Sachen.
Natürlich wäre es besser, würde ich einfach ein bisschen mehr Sport machen und so.
Aber gut, ich sage dann immer, es ist besser als nichts machen.
Aber ich glaube, da wird jetzt mit AI und auch einfach den immer kleineren Devices, also der richtig guter Blutdruck-Tracker wird von der Apple Watch jetzt auch schon sehr lange erwartet.
Und das ist schon ein Riesenthema, also mit Blutdruck oder auch, dass erkannt wird, dass du einen Herzinfarkt hast oder solche Dinge, dass das kann schon richtig Leben retten.
Genau, also ich glaube schon auch für das Thema Prävention finde ich es sehr spannend.
Ansonsten würde ich sehr gerne nochmal ein...
Eine Lanze brechen für das Gespür für den eigenen Körper behalten.
Und das kein, also von allen Routinen, kurz die Morgenroutine, wir haben gar nicht über viele Routinen gesprochen.
Ich bin kein großer Fan von Routinen oder Routinen hören von anderen Leuten, hey, ich habe das gemacht und dann geht es mir so viel besser.
Oder mach das jeden Morgen, keine Ahnung, ins Eisbad und ich weiß nicht, ich weiß noch alles.
Es wird erst spannend.
Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Erkenntnis.
Wir können jetzt alle wissen, Alkohol solltest du nicht trinken, du machst es aber trotzdem.
Und das ist ja absolut in Ordnung.
Und wir können uns über Wissen austauschen, aber Erkenntnis ist eben nicht, was wir uns austauschen können.
Und alles ist nichts wert, was wir jetzt heute auch besprochen haben, wenn man es nicht letztendlich lebt.
Punkt.
Aber die Minute müssen wir uns noch nehmen.
Wir haben uns ja mal einmal bei dem...
Pirate-Aftershow-Event der Mastermind-Movements einen schönen Tag zusammen verbracht und da seid ihr ja alle ins Eisbad gehüpft.
Das hast du, glaube ich, vorher schon öfter mal gemacht.
Was war das für ein Effekt für dich und machst du das öfter?
Ja, also ich dusche seit, keine Ahnung, vier, fünf Jahren.
Gibt es keine Dusche, die nicht kalt endet.
20 Sekunden, 30 Sekunden.
Es ist nicht, dass ich jetzt dauerhaft kalt dusche, wenn ich ins Schwimmbad gehe oder so dusche ich einfach nur kalt.
In der Regel, wenn ich jetzt hier zu Hause dusche, muss ich mich nicht jetzt hier waschen unter einem kalten, das ist dann ungemütlich.
Kälte ist ein interessanter, neuer Aspekt in meinem Leben tatsächlich und ich bin sehr dankbar, dass ich sie auch gefunden habe.
Auch da wieder vor vier, fünf Jahren habe ich mich dem deutlich mehr nochmal geöffnet, haben wir dann auf dem Pirate Summit gehabt, zweimal sogar, dass wir da wirklich das Eisbaden angeboten haben.
Wenn ich in die Sauna gehe, verbringe ich viel Zeit im Eisbad.
Also wirklich bleibe ich drei, vier Minuten in so einem Eisbad einfach ganz entspannt.
Tatsächlich mittlerweile auch.
Das tut mir gut.
Also ganz unterschiedliche Diskussionen.
Bringt Eisbaden was?
Bringt das nichts?
Bitte do your own research.
Für mich ist das gut, weil es ein schöner Moment des Inhaltens ist.
Brauche ich das Eisbad?
Nee, weil ich das genug in anderen Momenten auch haben kann.
Ich kann mich hier an den See setzen, ich kann in der Natur spazieren gehen.
Das hat sehr, sehr ähnliche Effekte.
Das Eisbad ist so ganz, ganz ehrlich aber und auch eine ganz ehrliche Reaktion von dem Körper.
Deswegen weiß ich das zu schätzen und es ist einfach so ein Ding, dem ich mich immer wieder gerne zuwende.
Es hat zwei Effekte, einmal wirklich einen körperlichen.
Man spürt sich, das ist ein schönes Gefühl, man hat so ein Zu-sich-Kommen, man denkt auch nicht lange über die Zukunft oder die Vergangenheit nach, sondern ist sehr, sehr präsent.
Das ist das eine und dieses immer wieder die Dusche kalt machen, auch jetzt noch ist nicht, dass ich mich sehne nach dem Kaltmachen, ich glaube, das wäre auch komisch, aber es ist trotzdem immer wieder so, jetzt mache ich nochmal kalt und nochmal unter die Dusche zu gehen, ist dann eine kurze Übung in Resilienz.
Okay, Rieseljens könnten wir fast jetzt eine eigene Folge noch zu machen.
Lass uns doch aber nach guter Tradition trotzdem noch mit einem AI-Thema abschließen.
Hast du irgendetwas mal mit AI zum Thema Gesundheit oder so?
Mein letzter war tatsächlich die Analyse meiner Supplements.
Also ich bin hingegangen und habe gesagt, pass auf, das sind die Dinge, die ich mache.
Die mache ich in folgender Dosierung.
Und ich möchte sie, das ist mein Ziel, was ich erreichen möchte.
Zu welcher Zeit sollte ich sie nehmen, vor dem Essen, nach dem Essen etc.
Und habe damit dann meine, und auch eine Reduktion habe ich auch noch gemacht und gesagt, okay, ich möchte jetzt nicht zu viele Tabletten fressen.
worauf soll ich mich konzentrieren und habe dann einfach nach immer weiter gewachsenen, das könnte man noch nehmen, das könnte man noch nehmen, nochmal so ein neues Tagespaket mir zusammen gepromptet, habe das dann mit dem Arzt nochmal validieren lassen und nehme das seither so.
Das war mein AI-Use-Case an der Stelle.
Hast du sowas gemacht?
Tatsächlich alle Blutwerte, die ich irgendwie bekomme vom Arzt, die landen bei AI.
Und das finde ich auch immer sehr, sehr spannend.
Und deswegen weiß ich auch, dass auch KI sagt, hey, du hast richtig, richtig gute Blutwerte.
Ich habe aber tatsächlich jetzt gerade, das ist wirklich 20 Minuten, bevor wir hier geschadet sind, habe ich einfach mal, weil ich mich kurz zu dem Thema, was mache ich eigentlich und so weiter, da habe ich gesagt, ja, ich frage jetzt mal KI wegen meinen Hautthemen.
Und habe einfach so einen längeren Text runterdiktiert, eingesprochen und habe dann auf Enter gedrückt.
Und es war sehr, sehr interessant, was da rausgekommen ist.
Er hat jetzt so einen Fragenkatalog, da konnte ich jetzt aber nicht weitermachen.
Da werde ich den Fragenkatalog jetzt auch nochmal beantworten.
Und dann werde ich mal gucken, ob ich da noch irgendwelche Sachen habe.
Also das war schon erstaunlich, was ich so gesagt habe, das würde ich gerne nochmal weitermachen.
Ich habe bis jetzt da nie die KI zurate gezogen.
Ich weiß auch nicht, ob das eine wirklich gute Idee ist.
Also man muss einmal ein bisschen darüber nachdenken.
Ich würde die Ergebnisse nochmal validieren lassen, aber ich glaube tatsächlich, dass das ein sehr, sehr guter Case für KI ist.
Weil da gibt es einfach viele Daten zu.
Und wenn es viele Daten gibt, dann kann man viel machen.
Die Gefahr ist, dass du, also wenn er viele Fragen stellt, ist schon mal super, weil die Gefahr wäre, dass das einfach auf dich nicht genau passt, weil es einfach aus irgendwelchen...
Querabhängigkeiten oder so nicht richtig ist für dich.
Jetzt habe ich aber fairerweise gesagt, dass ich Fragen bekommen will.
Also das ist, ich habe gesagt, bitte sehr, sehr tiefgreifend, weil ich will jetzt hier nicht irgendein Bullshit-KI-Quatsch.
Aber deswegen wirst du das auch gut anwenden, weil du weißt, wie AI halt funktioniert.
Die Gefahr, dass andere Menschen draußen irgendwie eine kleine Frage stellen und dann irgendeine Antwort kriegen, die dann für sie die falsche leider ist.
Die ist bei solchen Themen natürlich groß.
Wir haben das ganze mentale Thema komplett außen vor gelassen.
Es gibt echt einige Leute aus meinem Umfeld, die KI wirklich als Therapieersatz oder als Therapeuten sitzen.
Ich bin da sehr, sehr zwiegespalten.
Das ist eine andere Folge, aber nur...
Ja, haben wir schon mal kurz drüber gesprochen, in einer Folge mal angerissen.
Das ist, glaube ich, einer der Top 3 Use Cases von privaten Menschen mit AI.
Also es ist wirklich schon wieder eine eigene Folge wert.
Aber ich habe über den Urlaub so einige Folgen nochmal nachgehört.
Wir haben oft gesagt, das ist eine eigene Folge wert.
Das müssen wir mal zusammentragen.
Ich nehme die Aufgabe mal mit.
Vielleicht können wir KI mal sagen lassen, wo die Folge drüber ist.
Oder die Leute, die vielleicht bis hierhin zugehört haben, es bis hierhin geschafft haben, oh, danke euch, gerne auch einfach eine kurze Nachricht hinterlassen.
Also überhaupt würde mich interessieren, ob das Leute interessiert hat, was wir jetzt besprochen haben.
Das war jetzt doch mal was ganz anderes als sonst.
Super.
Sehr nerdisch auf jeden Fall.
Gut, hey, das hat Spaß gemacht.
Vielen lieben Dank, Manuel.
Halt die Ohren steif.
Schöne und viel entspanntere Woche.
Ciao.
Ciao.
