# AI Boom Fuels TSMC Growth and the Lombard Rent Strategy

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-17

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
Gleich geht's los.
Möchtest du für deine finanzielle Zukunft vorsorgen?
Bei Vanguard findest du breit gestreute ETFs, die dir dabei helfen können, dein Vermögen langfristig aufzubauen.
Weltweit vertrauen bereits über 50 Millionen Anleger auf Vanguard.
Vanguard steht für Kosteneffizienz.
Mit durchschnittlich nur 0,13% laufenden Kosten bei Vanguard ETFs, bleibt dir mehr von der Marktrendite erhalten und kann so weiter für dich arbeiten.
Vanguard denken langfristig.
Statt auf kurzlebige Trends zu setzen, konzentrieren sie sich auf bewährte Strategien.
Die ETFs von Vanguard sind darauf ausgelegt, dich über lange Zeiträume zu begleiten und bieten eine solide Basis für deine Anlageziele.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Alle Infos findet ihr wie immer nochmal in den Shownotes.
Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den vierten Rekord in Folge von TSMC.
Ein lehrbuchhaftes Comeback von Albemale und einen Abschied bei Netflix.
Im Thema des Tages verraten wir euch, warum es gerade für Schokoaktien keine süßen Zeiten sind.
Und in der AAAD tritt sich alles um ein passives Einkommen aus Aktien und das ganz ohne Steuern.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Daniel Eckert.
Und Lea Ötchen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Freitag, der 17.
April, und wir wünschen euch einen fokussierten Start in den Tag.
Der Fokus der Finanzmärkte scheint dieser Tage auf den positiven Signalen zu liegen.
Das zeigt sich zum Beispiel mit Blick auf den Iran-Krieg.
Es liegt ja seit Tagen die Hoffnung auf Frieden in der Luft.
Die USA haben zwar Berichte über eine verlängerte Waffenruhe dementiert, aber Anleger scheinen es stärker zu gewichten, dass es überhaupt eine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft gibt.
Immerhin, Israel und der Libanon haben sich nun wohl auf eine zehntägige Waffenruhe geeinigt, teilte Donald Trump mit.
Der deutsche Leitindex kletterte um 0,4 Prozent auf 24.154 Zähler.
Und die großen US-Indizes verteidigten ihre Rekordmarken vom Vortag und bauten sie sogar noch aus.
So legte der SP 500 im Tagesverlauf 0,3 Prozent, der Nasdaq 100 sogar 0,5 Prozent zu.
Und auch in Asien ist ein Allzeithochgeknackt worden.
Der japanische Nikkei 225 schloss 2,4 Prozent höher bei einem Rekordstand von 59.518 Punkten.
Es ist wirklich spannend, dass ausgerechnet in einer geopolitisch derart angespannten Lage plötzlich solche Rekorde markiert werden.
Marktanalyst Jochen Stanzel von der Konsorsbank sieht darin aber ein typisches Börsengeschehen.
Die Haltung der Anleger wandelte sich von Angst in eine neutrale Haltung bis hin zur Gier.
Ein Treiber der durchaus ausgelassenen Stimmung war die Chinesische Wirtschaft, die robuster ins Jahr gestartet ist als erwartet.
Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten Quartal um 5% gewachsen und liegt damit über den Prognosen ein solides Signal in einem schwierigen Umfeld.
Und wenn wir jetzt hier schon so fleißig über Asien sprechen, darf natürlich auch ein Blick auf die Quartalszahlen von TSMC nicht fehlen.
Der taiwanesische Konzern hat mal wieder Eindrucksvoll gezeigt, wie stark der KI-Boom inzwischen durch die ganze Chip-Industrie läuft.
Der weltgrößte Auftragsfertiger steigerte seinen Gewinn im ersten Quartal um 58 Prozent auf rund 15,4 Milliarden Euro.
Es ist damit das vierte Rekordquartal in Folge.
Auch beim Umsatz hat der Konzern die Erwartungen deutlich übertroffen und der Ausblick zeigt weiter nach oben.
Für das laufende Quartal peilt TSMC bis zu 34 Milliarden Euro Erlös an.
Für das Gesamtjahr nun mehr als 30 Prozent Wachstum.
Treiber ist klar, die Nachfrage nach Hochleistungschips für künstliche Intelligenz, die inzwischen rund ein Viertel des Geschäfts ausmacht.
Vor zwei Jahren waren es gerade einmal 6 Prozent.
Ja, und was war in Deutschland wichtig?
Die Streiks bei der Lufthansa steigen weiter auf die Kurse durch.
Die Aktie der Airline, die verloren gestern 3,4 Prozent und auch Fraport bleibt unter Druck und hat als schwächster MDAX-Wert um 3,6 Prozent nachgegeben.
Die Einschränkungen treffen nicht mehr nur die Fluggesellschaft selbst, sondern die gesamte Infrastruktur rund um den Luftverkehr.
Und außerdem hat die Lufthansa dann gestern ja auch noch drastische Konsequenzen gezogen.
Ja, die Kranich Airline stellt den Flugbetrieb ihrer Tochter City Line mit sofortiger Wirkung ein.
Rund 2200 Mitarbeiter werden demnach freigestellt.
27 Flugzeuge kurzfristig stillgelegt.
Das ist ein Schritt, der eigentlich erst für nächstes Jahr geplant war.
Hintergrund sind natürlich die anhaltenden Streiks, aber auch strukturelle Probleme der defizitären Regionalairline.
Der Konzern setzt stattdessen stärker auf effizientere Einheiten wie Discover und will die Flotte insgesamt verschlanken.
Ja, während die Lufthansa also im Krisenmodus bleibt, kommt es an anderer Stelle zu einer Gegenbewegung.
Die schwer gebeutelte Geresheimer-Aktie legte gestern um 19,4 Prozent zu, nachdem sich die Kreditgeber auf eine Fristverlängerung für die Jahresabschlüsse geeinigt hatten.
Das nimmt kurzfristig Druck vom Unternehmen, das kürzlicher sogar aus dem S-DAX geflogen war, auch wenn die strukturellen Probleme damit natürlich noch nicht gelöst sind.
Ähnlich klar fiel gestern die Bewegung im Pharmorsektor aus.
Positive Zahlen von Doc Morris und ein Plus von 11 Prozent sorgten dafür Rückenwind und zogen auch den deutschen Konkurrenten mit.
Dreadcare Pharmacy legte 9,5 Prozent zu und setzte sich damit an die Spitze im MDAX.
Der Markt spielt hier die Hoffnung, dass sich die Nachfrage im Online-Apothekengeschäft stabilisiert.
Stichwort online.
Netflix hat im ersten Quartal zwar ein starkes Umsatzwachstum von 16,2 Prozent und eine operative Marge von 32,3 Prozent verkündet, hat aber mit einem vorsichtigen Ausblick für das zweite Quartal enttäuscht.
Außerdem schließt sich ein Kapitel seiner Unternehmensgeschichte.
Mitgründer Reed Hastings zieht nach fast drei Jahrzehnten an der Spitze nun auch aus dem Verwaltungsrat zurück.
Bei der Hauptversammlung im Juni wird er nicht mehr zur Wiederwahl antreten.
Operativ hatte sich Hastings bereits 2023 als CEO zurückgezogen und die Führung an Greg Peters und Ted Serandos übergeben.
Der Hastings will sich künftig stärker auf philanthropische Projekte konzentrieren.
Da befindet er sich ja in guter Gesellschaft.
Das macht ja unter anderem auch Bill Gates.
Damit endet formal die Ära des Mannes, der Netflix vom DVD-Versender zu einem globalen Streaming-Konzern mit inzwischen mehr als 325 Millionen Abonnenten aufgebaut hat.
In Reaktion auf den Rückzug sagte aber die Aktie, die im regulären Handel noch gestiegen war, nachbörstlich um 8% ab.
Pepsi startet derweil solider ins Jahr und hat die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Der Gewinni-Aktie steigt aufhin 1,61 Dollar.
Der Umsatz legt auf 19,4 Milliarden Dollar zu.
Beides über den Prognosen.
Treiber ist das nordamerikanische Snack-Geschäft, das nach einer gezielten Preissenkung erstmals seit zwei Jahren wieder wächst.
Für den Markt ist das ein wichtiges Signal.
Gleichzeitig bleibt Pepsi ein klassischer Dividendentitel.
Der Konzern erhöht die Ausschüttung zum 54.
Mal in Folge auf jetzt 5 Dollar 92.
Es entspricht einer Rendite von 3,8 Prozent.
Derweil erlebt Albemale gerade ein Comeback, das fast lehrbuchhaft ist.
Die Aktie ist gestern um 13 Prozent nach oben gesprungen und setzte sich damit an die Spitze des SP 500, getrieben von einem kräftigen Anstieg der Lithiumpreise, die seit Jahresbeginn um mehr als 40 Prozent zugelegt haben.
Genau dieser Preishebel trifft auf ein Unternehmen, das seine Kosten im Griff hat.
Geringe Investitionen, höhere Effizienz und steigende Margen.
Gleichzeitig zieht die Nachfrage wieder an, getrieben von E-Autos und Energiespeichern.
Für den Markt ergibt sich daraus eine kleine Story.
Wenn der wichtigste Batterie Rohstoff teurer wird und das Angebot knapp bleibt, sitzt Albe Male genau an der richtigen Zeit am richtigen Ort vom Zyklus.
Bei Abbott trete die Stimmung gestern derweil deutlich ins Negative.
Nach einem gesenkten Gewinnausblick ist die Aktie um 6% gefallen und rutschte auf den tiefsten Stand seit Ende 2023.
Und auch Charles Schwab gerät nach Zahlen unter Druck.
Der Finanzdienstleisterbüßte 7,6 Prozent ein.
Und bei den Terminen, da würde ich dir heute den Vortritt überlassen.
Ja, in Europa legen unter anderem Autoliff und Ericsson ihre Zahlen vor.
In den USA folgen dann State Street und Ally Financial.
Und auf der Hauptversammlungsseite ist auch ein bisschen was los.
RMS gibt detaillierte Einblicke in die Entwicklung des Luxus-Sigments.
Außerdem trommelt Boeing seine Anleger zusammen.
Zudem geht es bei der Lufthansa weiter im Streik.
Dann heißt es schon hoch die Hände, Wochenende.
Das Thema des Tages.
Fünftlich um 7.36 haben wir gestern Morgen eine E-Mail aus dem IC 181 nach Zürich bekommen.
Tobias hat uns voller Aufregung geschrieben, dass er gerade auf dem Weg ist, sich einen großen Traum zu erfüllen.
Er hat nämlich gestern zum ersten Mal an der Generalversammlung von Lind und Sprüngli teilgenommen.
Für ihn sei Lind und Sprüngli eine besondere Dividendenaktie, nicht nur wegen der üppigen Dividende selbst, sondern vor allem aufgrund der legendären Sachdividende.
Der Schokoladenkonzern verteilt an die Aktionäre, die an der GV, also der Generalversammlung teilnehmen, traditionell das sogenannte Baltis.
Und das ist ein legendärer, wirklich legendärer Schokoladenkoffer, der um die 5 Kilogramm wiegt und so etwas wie die Naturaldividende des Konzerns darstellt.
Ja, eine Naturaldividende aus einem Lebensmittel, das gestern auch an den Märkten ein großes Thema war.
Daher passt das heute inhaltlich hervorragend.
Wir wollen nämlich mal schauen, warum Lind und Sprüngli gestern fast 7 Prozent, Hershey 1,5 Prozent und einer der weltweit größten Schokoladenhersteller sogar mehr als 15 Prozent verloren.
Ja, und die Rede ist da natürlich von Barry Calebow, der Konzern, der sein Sitz übrigens auch in der Schweiz hat, hat gestern seine Gewinnprognose deutlich gesenkt und erwartet nun einen Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich.
Und dabei geht es um mehrere Faktoren, die gleichzeitig auf den Kurs und auf das Geschäft drücken.
So ist es.
Der wichtigste Punkt ist der Kakaopreis.
Der ist zuletzt aufgrund der guten Ernte und Verhältnismäßig schnell sehr stark gefallen.
Und genau das wird zum Problem.
Aktuell liegt er bei rund 3500 US-Dollar pro Tonne.
Das ist ein Minus von mehr als 40 Prozent seit Jahresbeginn und auf Jahressicht sogar von mehr als 60 Prozent.
Ja, und das ist schon ein Ding.
Denn die Schweizer verkaufen ihre Schokolade vor allem an große Industriekunden wie Nestlé oder Univilever.
Und diese Preise orientieren sich am aktuellen Markt.
Gleichzeitig kauft das Unternehmen, aber den Kakao oft Monate im Voraus ein.
Das heißt, der Einkaufspreis ist noch hoch, während die Verkaufspreise schon sinken.
Genau diese Lücke drückt dann auf die Marge.
Dazu kommt ein zweites Problem, die schwache Nachfrage.
Schokolade ist im Supermarkt noch immer relativ teuer, weil die Preissenkungen beim Rohstoff noch nicht vollständig angekommen sind.
Das dauert immer so ein bisschen, bis es dann auch im Regal landet.
Das hat zur Folge, dass sich die Verbraucher noch etwas zurückhalten und die Absatzmengen sinken.
Und damit fehlt genau das, was den Preisdruck abfedern könnte.
Mehr Volumen, mehr Nachfrage.
Parallel verschärfen sich auch strukturelle Themen.
Die Branche leidet unter einer Überkapazität.
Lieferketten werden durch die geopolitischen Spannungen gestört.
Zuletzt ja auch durch den Iran-Konflikt.
Ja, und gleichzeitig steht mit CEO Heinz Schumacher ein neuer Chef an der Spitze, der das Geschäft stabilisieren und wieder wachsen lassen soll.
Der aktuelle Ausblick von Bari Calibur wirkt deshalb wie ein Reset, ein Eingeständnis, dass der Turnaround noch Zeit braucht.
Damit bleibt die Story auch langfristig offen.
Die Analysten sind aber ebenfalls zwiegespalten.
Vier von 14 empfehlen den Kauf.
Acht sagen halten und zwei raten zum Verkaufen.
Klar ist, sinkende Kakaopreise könnten die Nachfrage wieder ankurbeln.
Das Unternehmen erwartet im zweiten Halbjahr eine Erholung der Mengen.
Aber es gibt auch neue Risiken, die vor ein paar Jahren noch überhaupt gar keine Rolle gespielt haben.
Medikamente, zum Beispiel wie die Abnehmenspritze, die den Appetit dämpfen und damit langfristig auch den Konsum verändern können.
Die Frage ist also nicht nur, wie sich Preise entwickeln, sondern auch, wie viel Schokolade wollen die Menschen denn in Zukunft überhaupt noch essen.
Und damit wären wir dann auch wieder bei Tobias und der Generalversammlung von Lind und Sprüngli.
Die Kurzfassung, es gab Schokolade an jeder Ecke, eine Abstimmung per Touchscreen und, wie soll es anders sein, auch den so begehrten blauen Koffer.
Mit der Art viel Schokolade, dass der Kalorienhaushalt von Tobias mindestens bis zur nächsten Generalversammlung gedeckt ist.
Okay, dann wollen wir mal sehen.
Der erste Lebenslauf.
Alles begann, als ich im Alter von fünf Jahren meinen Vater das erste Mal ins Büro begleiten durfte.
Noch über 200 weitere Bewerbungen.
Oh nein, bitte nicht.
Mit LinkedIn Jobs finden sie gezielt die besten KandidatInnen und bekommen zusätzliche Empfehlungen für Top-Talente, die sie sonst verpasst hätten.
So bleibt Recruiting stressfrei.
Mehr Infos unter LinkedIn.com slash Erfolg.
Die Triple A-Idee des Tages.
Sag mal Lea, was verbindest du mit dem Wort Lombard.
Die Straße in London.
Genau, das ist die berühmte Straße in London.
Unser Weltkollege Daniel Mandler, der verbindet mit Lombard auch die Straße, aber in erster Linie den gleichnamigen Wertpapierkredit.
Und Daniel, Ehre wem Ehre Gebührt, der hatte auch eine Idee, die wir hier aufgreifen wollen.
Genau.
Mit dem Lombard kann man sich nämlich auch eine Rente aus dem Wertpapierdepot ohne Ausschüttung ander generieren.
Yeah, die Idee des Lombard-Darlehens, die ist tatsächlich nach der berühmten Lombard Street in der City of London benannt.
Und heute bezeichnet das Wort Darlehen, bei dem die Wertpapiere in eurem Depot als Sicherheit für den Kredit dienen.
Und je größer das Depot, desto mehr Kredit könnt ihr dann in Anspruch nehmen.
Ein fixen Tilgungszeitpunkt, zu dem die Schulden zurückgezahlt werden müssen, gibt es normalerweise nicht.
Das ist so ähnlich wie einem Dispo auf dem Girokonto, nur dass die Zinsen beim Lombard sehr viel niedriger sind.
Eher so im Bereich von Hypothekenzinsen.
Die Bank hat eure Aktien oder ETFs als Sicherheit.
Und wenn ihr dann die Zinsen nicht zahlen könntet, dann hat sie auch das Recht, sich an eurem Wertpapiervermögen schadlos zu halten.
So, und was ist denn jetzt der besondere Reiz der Lombard-Rente?
Das passive Einkommen erzielt ihr nicht etwa aus dem Verkauf von Anteilen oder aus Dividenden, sondern indem ihr euch auf Pump Geld auszahlt.
Und bei dieser Auszahlungen aus dem Kredit erfolgen, kommen sie ohne Steuerabzug.
Ja, und vergleicht das mal mit realisierten Kursgewinn.
Wenn ihr, sagen wir mal, ein Depot im Wert von 300.000 Euro aufgebaut habt, wovon 200.000 Euro auf Kursgewinne entfallen.
Dann müsst ihr beim Liquidieren des Depots, Freibetrag jetzt mal aus dem Fonds, mehr als 50.000 Euro steuern und Soli zahlen.
Etwai Gekirchensteuer kommt dann noch oben drauf.
Und das gleiche gilt auch, wenn ihr einfach eure Aktien verkauft, um sie in sichere Fonds oder Anleihen umzuschichten.
Nicht so bei der Lombard-Rente, und das hat prinzipiell eine riesing vorteil.
You have passives, but your gesamtes can wear and rendite bringing.
So can you also rent the früchte des Zinseszins ernten, ohne the Finanzamt etwas abzugeben?
Jetzt fragt ihr euch natürlich, wo ist der Haken?
And here comes the Haken.
Müsst ihr tun nichts darauf achten, dass das Depot volume nie under a bestimmte Schwelle fällt in relation to diesem Beleihungswert.
Oder man kann es auch anders sagen, dass das Creditvolume nicht über einen Prozentsatz des Depot Werts steigt.
Yeah, du hast es eben schon gesagt.
Geschieht das, can the bank name eigenmächtig Depotbestandteile verkaufen, egal zu welchem Preis and in extrem fall sogar das gesamte Portfolio liquidieren.
That is then the berühmte Margin Call, den all investoren fürchten, die mit Fremdkapital arbeiten.
And wann würde das passieren?
Natürlich zum ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich im Crash, when die Kurse niedrig stehen und Aktien billig sind.
Yeah, we have the Lombard-Rente mal an zwei Beispiel durchgerechnet.
Zuerst das Negative Beispiel.
When in März 2000 ein Depotvolumen von 300,000 Euro hadden all in DAX-Aktien investiert and then auf dem Höhepunkt der New Economy Blase im März 2000 damit anfing sich eine Lombard-Rente von 1.000 Euro a moment auszuzahlen, der fand sich dann three years later in einer brenzligen Lage wieder.
Bis dahin war der Kreditbetrag zwar auf 40.000 Euro angewachsen.
Das sind die Auszahlungen plus Zinsen.
Aber das Wertpapier-Depot, das war nur mehr rund 95.000 Euro wert.
Das waren dann mehr als 40 Prozent.
Angesichts der Unterdeckung hatte die Bank das Darlehen an diesem Punkt möglicherweise fällig gestellt oder Nachschuss verlangt.
Die Lombard-Rente wäre also gescheitert.
Mit weniger ungünstigen Startzeitpunkten, so unmittelbar vor einem jährigen Bärenmarkt zum Beispiel, hat die Lombardrente allerdings hervorragend funktioniert.
Ja, wer zum Beispiel im März 2013 mit dem gleichen Depot-Volumen, also nochmal 300.000 Euro.
Diesmal haben wir angenommen in MSCI World ETFs, begann and sich monatlich 1.000 Euro auf Punkt auszahlte.
Der hatte drei Jahre später ebenfalls 37.000 Euro steuerfreie Rente kassiert und musste die Zinsen zahlen.
Der Wert der ETFs in dem Depot, der war zu diesem Zeitpunkt aber gestiegen auf 417.000 Euro.
Und es wird immer besser.
Wer das bis heute, also 2026, durchgehalten hat, konnte sich bis heute insgesamt 158.000 Euro steuerfrei auszahlen lassen.
Und jetzt kommt der Hammer, der hätte heute ein Depot von 1,3 Millionen Euro.
Ja, das ist wirklich Wahnsinn.
Und das zeigt, dass diese Lombard-Rente wirklich funktionieren kann.
Ein Eingeständnis müssen wir hier machen.
In beiden Szenarien haben wir einen kontinuierlich niedrigen Lombard-Zins von 4% angenommen.
Was zugegebenermaßen nicht so ganz realistisch ist, denn Lombard-Kredite, die werden fast immer variabel verzinst.
Die Bank kann den Satz also einseitig anheben.
Wenn ihr eine Lombard-Rente machen wollt, braucht ihr erstmal eine Bank, die solche Lombard-Darlehen überhaupt vergibt.
Scalable Capital bietet es zum Beispiel an, bis zu einer Obergrenze von 100.000 Euro.
Ja, und viele Banken muss man sagen und Online-Broker, die machen das.
Aber dann gibt es da noch einen psychologischen Aspekt zu bedenken.
Wie bei jedem Einsatz von Fremdkapital steigt das Risiko, dass die Märkte länger Unrecht haben, als ihr selber solvent bleibt.
Das ist der berühmte Spruch.
Je länger die Schwächephase dauert, desto belastender kann sich das dann emotional auf euch auswirken.
Und ihr stellt euch dann praktisch vor, wie sich euer Vermögen schmälert und tatsächlich kann so mit einer Lombardrente ja auch der mehr oder weniger der Ruin folgend.
Also es ist wirklich nur was für Leute, die einen gewissen Sicherheitspuffer eingeplant haben und eigentlich auch nur für wohlhabende Anleger.
Und wie lange so ein Abschwung dauert, das wissen wir jetzt natürlich im Nachhinein, aber man wusste es im März 2000 nicht und man wusste auch damals im Jahr 2013 nicht, dass es so lange nach oben gehen würde.
Ja, man braucht da also eiserne Nerven.
Und noch ein Hinweis: die Steuer ist nicht aus der Welt, sondern zunächst aufgeschoben.
Spätestens, wenn das Depot eines Tages vererbt wird.
Dann greift der Fiskus zu.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple a at weld.de, hinterlasst uns eine Bewertung oder schreibt uns bei Instagram.
Letzteres ist Adam offenbar zum Verhängnis geworden.
Er schreibt nämlich: Na toll, jetzt muss ich mir doch wieder Instagram runterladen.
Ich habe es doch eigentlich gelöscht, um mich nicht zu sehr ablenken zu lassen.
Wir seien es ihm aber wert.
Wie schön.
Ja, und Arthur hat bei Spotify kommentiert, dass AAA für ihn die Sendung mit der Maus der Finanzwelt sei.
Zitat, jeden Tag was gelernt.
Das finde ich irgendwie eine passende Bezeichnungssendung mit der Maus.
Und auch wir durften gestern etwas lernen, dank der freundlichen E-Mail von Christiane.
Sie hat darauf hingewiesen, dass der Begriff durchstarten im Kontext der Lufthansa etwas missverständlich genutzt war.
Der Begriff stammt nämlich aus der Fliegerei und bedeutet wörtlich genau das Gegenteil.
Beispiel, es wird durchgestartet bei einem missglückten Landeanflug.
Tja.
Und das ist dann so wie mit dem Wort umfahren und umfahren.
Ein Wort gleich geschrieben, aber zwei gegensätzliche Bedeutungen.
Und Eike hat mich freundlicherweise darauf hingewiesen, dass es Ex-Tron heißt und nicht AX-Tron, wie ich das gesagt habe, weil der Chip-Ausstatter, nämlich aus Aachen kommt.
Auf Französisch Ex La Chapelle.
Ja, Anja hätte das bestimmt schöner ausgesprochen.
Da vermissen wir doch die Anja glatt.
Anja, liebe Grüße, wenn du das hier hörst.
So, aber bevor wir jetzt hier wieder die Emotionen hochkommen, nochmal schnell der Ausblick auf die morgige Folge.
Ihr wisst ja schon, was kommt.
Aber fürs Protokoll nochmal, Nando und Holger sprechen mit Christian Hecker exklusiv über die Kundenservice-Reform bei Trade Republic.
Der Gründer und CEO ist nur bei AAA zu Gast gewesen diese Woche.
Also kein anderer Podcast durfte mit ihm über diese neue Trade Republic-Welt sprechen.
Und natürlich geht das Gespräch weit über die aktuelle Lage und Reform hinaus.
Es gibt einen, wir haben es schon gesagt, einen 80 Minuten Trade Republic Deep Dive.
Na, wenn das nichts ist.
Ja, den Hacker wollt ihr ganz bestimmt nicht verpassen.
Daher abonniert uns, sprecht über uns und empfehle uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.
