# French Sovereignty Push, Robot Tax Proposals, and AI Legal Automation

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-04-17

## Transcript

Liebe Leute, herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Kollegin KI Snackbox.
Ich möchte, dass ihr informiert mit KI ins Wochenende startet und deshalb gebe ich euch jetzt mal hier kurz die News der Woche durch mit Bezug auf KI und Arbeit und natürlich dem Fokus auf Europa.
Ich nehme heute übrigens auf aus Rotterdam mal was Neues.
Ich bin in Rotterdam für so ein Kunstprojekt mit dem Museum.
ein KI-Kunstprojekt, ganz spannend, erzähle ich euch irgendwann mal.
Und die haben jetzt netterweise mir hier eine Räumlichkeit zur Verfügung gestellt, dass ich hier die Snackbox aufnehmen kann.
Also Shoutout ans Museum Rotterdam.
Gehen wir rein.
Die Headline des Tages ist definitiv sein.
Anwalt ist ein Chatbot.
Vom Spiegel.
Und zwar verteidigt sich hier jemand vor Gericht in Leipzig mit einem Chatbot.
Zumindest suggeriert das der Artikel.
Das ist ein bisschen komplizierter und zwar ist das jetzt nicht wirklich so der Chatbot-Anwalt.
Ja, man hat sofort vor Augen, dass da irgendwie hier der Roboter nebenan sitzt und irgendwie dann großartig Pamphlete hält.
Nein, das ist tatsächlich ein Betrugsfall gewesen und der Herr hat einen Strafbefehl bekommen und hat einen Befangenheitsantrag mit KI geschrieben, hat den eingereicht und der ist durchgewunken worden.
Das ist ein etwas komplizierterer Fall.
Als ich den das erstmal gelesen habe, habe ich gleich gesagt, das müssen wir auch bei uns im Podcast besprechen.
Das heißt, kommenden Dienstag, kann ich schon mal spoilern, in der regulären Folge, Kollegin KI, habe ich einen Anwalt da, einen Experten, auch für Urheberrecht bzw.
geistiges Eigentum und der erklärt, was es eigentlich da konkret mit auf sich hat mit diesem Fall und geht auch so ein bisschen ein, wie KI eigentlich den Anwaltsberuf verändert.
Extrem spannend, hört gerne rein, kommenden Dienstag schon mal.
als Ankündigung.
Ansonsten zurück zu den News.
Frankreich.
Frankreich will raus aus Windows.
Anfang der Woche hat Frankreich gesagt, wir haben keine Lust mehr auf Hyperscaler, beziehungsweise zumindest ganz konkret auf Windows.
Unsere gesamte Infrastruktur läuft ja irgendwie auch in den Behörden auf Windows, ähnlich wie auch in Deutschland.
Und wir wechseln jetzt auf Linux.
Cooles Vorhaben, würde ich erstmal behaupten.
Also man versucht sich so ein bisschen von den Hyperscalern zu trennen, souveräner zu werden, das Ganze natürlich auch auf europäischer Infrastruktur zu behalten.
Und das sind so Vorschläge, die gab es in letzter Zeit auch immer wieder, auch in Deutschland.
Schleswig-Holstein wird da beispielsweise gerne genannt als Bundesland, das dann gesagt hat, wir wollen auf Länderebene erstmal wechseln.
Wir wollen Open Source, wir wollen Linux, wir wollen nicht mehr jedes Jahr Millionen oder sogar Milliarden in die USA überweisen, damit wir deren Tools nutzen können.
Im Zweifel auch auf einer Infrastruktur, die einfach nicht uns gehört, sondern mehr oder weniger halt in den USA liegt.
Finde ich sehr, sehr spannend.
Wahnsinnig schwierig.
Also Projekte in letzter Zeit haben häufig gezeigt, dass sie teurer werden als gedacht, dass sie länger dauern, dass auch die Akzeptanz der Angestellten gar nicht mal so hoch ist, denn wir sind irgendwie alle mit Windows oder wahrscheinlich auch mit Apple groß geworden.
Linux ist durchaus eine etwas andere Nummer, die man erstmal lernen muss.
Man hat einen Schulungsaufwand, man hat natürlich erstmal Initialkosten, die dabei entstehen.
Aber langfristig ist das eigentlich der richtige Schritt.
Vor allem, weil Frankreich ja so ein bisschen den Hut auf hat, was KI in Europa angeht.
Muss man tatsächlich sagen.
Wir haben natürlich Firmen wie Eleven Labs in London, in UK.
Black Forest Labs auch in Deutschland, aber Frankreich ist mit Mistral eigentlich führend, was europäische Large Language Models angeht, muss man tatsächlich so sagen.
Und wenn die das direkt mitdenken und dann vielleicht sogar eigene Lösungen in Frankreich entstehen, die auch für Europa interessant werden können in Bezug auf technische Infrastruktur und KI, wird spannend.
Also ich drücke Frankreich die Daumen, finde ich einen sehr guten Vorstoß.
Schauen wir mal, was daraus wird.
Wir werden es weiter verfolgen.
OpenAI hat ansonsten diese Woche auch auf sich aufmerksam gemacht, denn OpenAI schlägt konkret vor, dass wir einfach jetzt alle auf eine 32-Stunden-Woche wechseln und sowas wie eine Robotersteuer einführen.
Also der Hintergrund ist, dass natürlich in Zukunft irgendwann mal Roboter gewisse Arbeiten übernehmen, die heute Menschen übernehmen.
Das kann in der Pflege sein, das kann in der Feuerwehr sein, das ist alles mögliche von Straßen, Säuberungen irgendwie, you name it.
Und da werden natürlich dann auch Menschen wegfallen.
Und diese Robotersteuer soll im Grunde den Menschen, die...
möglicherweise ihren Job dadurch verlieren, zugutekommen.
Ja, interessanter Gedanke, kann man erstmal mit spielen.
Erstmal glaube ich, dass Robotik noch eine Weile dauert, bis wir hier tatsächlich die ersten Roboter in Europa auch auf der Straße haben, die den Müll einsammeln.
Ich kann mir vorstellen, dass da noch einige Zeit ins Land streicht.
Auf der anderen Seite netter Vorschlag mit der 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.
Ist wieder interessant auch dahingehend, dass wir ja gerade eher diskutieren hierzulande, wie wir mehr arbeiten können, weniger krank sind, mehr Leistung bringen.
Ja, ist so ein bisschen diametral zu der Diskussion, die gerade bei uns in der Politik geführt wird.
Aber auf jeden Fall interessant, dass OpenAI mit so einem Vorschlag um die Ecke kommt.
Könnte man natürlich auch ein bisschen so werten, dass man sagt, Ja, besteuert mal die Roboter, aber halt nicht uns.
Uns als Large Language Model Ersteller und Bereitsteller.
Ja, wir bleiben auch hier dran und gucken mal, wann die Robotersteuer kommt und wir alle in die 32-Stunden-Woche gehen können.
Wer tatsächlich zunehmend von KI profitiert und damit den Übergang machen, will ich den Übergang machen zum nächsten Punkt.
Und zwar möchte ich euch einen Podcast empfehlen.
Die Kollegen von der New York Times, ich sage jetzt einfach Kollegen, weil guck mal, die machen Podcast, ich mache Podcast.
Wir sind quasi eine Familie.
Liebe Grüße über den Teich.
Die Kollegen von The Daily, dem Podcast der New York Times, die haben in der aktuellen Folge einmal den Job von ProgrammiererInnen unter die Lupe genommen.
Thema 32-Stunden-Woche.
Und wie krass KI eigentlich deren Job.
Und das finde ich eine wirklich gelungene Folge, weil die auch so ein bisschen historisch mal abreißt, wie sich der Job von ProgrammiererInnen eigentlich verändert hat im Laufe der Jahrzehnte, dass man früher wirklich noch händisch irgendwie Dinge umstecken musste, Hardware anders verkabeln musste und so, wenn man andere Aufgaben von dem System erledigt haben wollte.
Und heute geht man so weit, dass man eigene Agenten hat, die wieder Sub-Agents steuern, um gewisse Teile eines Programms zu programmieren.
Wirklich Wahnsinn, wie da die Entwicklung ist und da wird tatsächlich auch wirklich darauf eingegangen, wie sich der Job denn jetzt wirklich verändert hat, auch persönlich für die ProgrammiererInnen und was die eigentlich davon halten.
Also da passiert eine ganze Menge und ich kann euch den Podcast wirklich sehr empfehlen.
Halbe, dreiviertel Stunde, klassische KollegIn-KI-Länge, müsst ihr euch gar nicht groß umorientieren.
Hört ihn euch gerne an, wir verlinken ihn in den Shownotes.
Ansonsten habe ich schon gesagt, nächsten Dienstag geht es um KI in der Juristerei.
Bin sehr gespannt, was ihr dazu sagt.
Ich wünsche euch jetzt aber erstmal ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße nochmal aus Rotterdam und Shoutout ans Museum Rotterdam, das so nett war, hier mir gerade einen Raum frei zu machen.
Redaktionsschluss war Donnerstag, der 16.
April, 12.49 Uhr und schönes Wochenende.
Bis nächste Woche.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
