# AI Infrastructure Boom and Prediction Markets Evolution

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-16

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Rekorde der Indizes, eine KI-Kusse-Explosion bei Alberts und die beste deutsche Aktie des Jahres.
Im Thema des Tages erklären wir euch, was ihr als Investoren von der bestreikten deutschen Lufthansa erwarten dürft.
Und in der AAAD dreht sich alles um die Billionendollar-Prognose der neuen großen Börsenstory.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshow.
Es begrüßen euch Daniel Eckert.
Und Lea Ötchen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 16.
April und wir wünschen euch einen tiefen entspannten Start in den Tag.
Es war schließlich primär die Aussicht auf geopolitische Entspannung rund um den Iran, die gestern die Indizes stabil hielt.
Und das ist fast schon untertrieben.
US-Präsident Donald Trump verkündete am Mittwoch im Interview mit Fox News, dass der Konflikt, Zitat kurz vor dem Ende stehe.
Und in Pakistan könne in den nächsten zwei Tagen etwas passieren.
Das hat er so vorher sogar schon in der New York Post verraten.
Aha.
Ja.
Was auch immer das jetzt mal wieder heißen mag.
Wir haben aber ja in den vergangenen Tagen schon darüber gesprochen, dass sich die ergebnislosen Verhandlungsrunde in Islamabad jetzt wiederholen könnte.
Es gibt jetzt zumindest Hinweise auf ein weiteres Treffen.
Laut Berichten könnte es sogar heute schon soweit sein.
Eine offizielle Stellungnahme gibt es dazu nicht, aber schauen wir mal, was da im Laufe des heutigen Tages so kommt.
Die Hoffnung auf den Frieden im Iran schenkte den Märkten aber Stabilität.
Du hast es gesagt.
Der deutsche Leitindex etwa ging mit einem Miniplus von 0,09% aus dem Handel und schloss auf 24.066 Punkten.
Also Gründe unverändert.
Aber auf der anderen Seite des Atlantiks, da ereignete sich etwas Rekordverdächtiges.
Der breitgestreute SP 500 kletterte um 0,8 Prozent und knackte damit sein bisherigen Rekord.
Der technologielastige Nasdaq 100 legte sogar 1,4 Prozent zu.
Ebenfalls neues Allzeithof.
Ja, nur der Dow Jones, der blieb etwas behäbig.
Aufgrund der so energieintensiven Komponenten in dem Index verlor der Dow Jones leicht.
Anteil an dem SP 500-Rekord hatten die sehr souveränen Quartalszahlen der US-Großbanken.
Die Bank of America lieferte etwa im ersten Quartal starke Zahlen und übertraf sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen.
Die Erlöse stiegen um 7,2 Prozent auf 30,4 Milliarden Dollar, getragen von höheren Nettozinserträgen, mehr Handel und soliden Gebühren aus Investmentbanking und Vermögensverwaltung.
Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 8,6 Milliarden Dollar bzw.
1 Dollar 11 je Aktie.
Der höchste Wert seit fast zwei Jahrzehnten.
Die Aktie legte um zwei Prozent zu.
Ja, und Morgan Stanley profitierte ebenfalls vom Marktumfeld.
Vor allem das Geschäft mit Fusion und Übernahmen sowie der Wertpapierhandel trieben die Zahlen.
Der Gewinn stieg um fast ein Drittel auf 5,6 Milliarden Dollar.
Die Erträge kletterten auf 20,6 Milliarden und liegen damit über den Erwartungen.
An der Börse kommt das natürlich gut an.
Die Aktie gewann gestern 4,7 Prozent.
Broadcom hat derweil gestern ein deutliches Signal im so umkämpften KI-Markt gesetzt.
Der Chipmacher hat seine Partnerschaft mit MEDA zur Entwicklung maßgeschneiderter KI-Prozessoren bis 2029 verlängert.
Geplant ist zunächst eine Rechenkapazität von mehr als einem Gigawatt.
Im Zuge der Vereinbarung zieht sich CEO Hog Ten aus dem Verwaltungsrat von MEDA zurück und übernimmt eine beratende Rolle bei der Chip-Strategie.
Die Aktie reagierte mit einem Plus von 3,6 Prozent.
Und Matter profitierte von der Ankündigung ebenfalls, wenn auch Moderater, mit plus 1,7 Prozent.
Ein KI-Deal sorgte auch bei Allbirds für eine Kursexplosion.
Der Schuhhersteller gibt nämlich sein Kerngeschäft auf, verkauft Marke und Rechte und will künftig als Anbieter von KI-Rechenkapazität auftreten.
Finanziert werden soll dieser Umbau mit mehr als 50 Millionen Dollar.
Und was soll ich sagen, die Story kommt am Markt wahnsinnig gut an.
Die Aktie legte mehr als 700 Prozent zu.
Anleger spielen hier weniger das Unternehmen selbst, sondern das neue Narrativ, also weg vom schwachen Konsumgeschäft hin zu einem Engpass im KI-Markt.
Tja, und genau dort liegt der Hebel.
Rechenleistung ist knapp.
GPUs sind gefragt und Unternehmen suchen händeringend nach Kapazitäten.
Allbirds setzt auf ein GPU as a Service Modell und plant langfristig eine eigene KI-Cloud aufzubauen.
Das klingt nach Wachstum, erinnert aber auch an frühere Börsenphasen, in denen Unternehmen ihr Geschäftsmodell kurzfristig an Hype-Themen angepasst haben.
Ob aus der Story ein tragfähiges Geschäftsmodell wird, ist es vorerst offen.
Für den Moment reicht aber offenbar schon die Fantasie aus.
Ja, und wenn wir jetzt hier schon so fleißig über KI und Chips sprechen, müssen wir natürlich auch über das niederländische KI-Juwel hier sprechen.
ASML, die sommerfälsche Jahrhundertaktie, blickt optimistisch auf das laufende Jahr und hat die Prognose angehoben.
Für 2026 stellt der Konzern nun 36 bis 40 Milliarden Euro Umsatz in Aussicht bei einer Bruttomarge von bis zu 53 Prozent.
Der Treiber ist klar, der Ausbau der KI-Infrastruktur sorgt für die Nachfrage, die aktuell das Angebot ja wirklich massiv übersteigt.
Die Quartalzahlen selbst fallen dagegen etwas schwächer aus.
Im ersten Quartal ist der Umsatz auf 8,8 Milliarden Euro gesunken nach 9,7 Milliarden im Vorquartal.
Der Gewinn lag bei 2,8 Milliarden.
Auch die Zahl der ausgelieferten Maschinen ging zurück von 94 auf 67 Systeme.
Genau das dürfte die verhaltene Reaktion der Aktie erklären, die knapp 4% verlor.
Ja, aber dieser Rückgang kann ja relativ einfach begründet werden.
In dieser Branche schwanken die Zahlen nämlich stark zwischen den Quartalen, weil einzelne Maschinen weit mehr als 100 Millionen Euro kosten und Umsätze erst bei Auslieferungen verbucht werden.
Heißt, verschieben sich die Lieferungen, verschiebt sich auch der Umsatz.
Der Markt sieht also aktuell die schwächeren Zahlen, obwohl die Nachfrage strukturell steigt.
Und genau dieses Spannungsfeld drückt dann kurzfristig die Aktie.
In Schwung kommt dagegen wieder die American Eagle Outfitters-Aktie.
Ja, das ist die mit den schönen Jeans.
Wir erinnern uns.
Die zweite Werbekampagne mit Schauspielerin Sidney Sweeney kommt bei Investoren gut an.
Die Aktie schoss gestern um bis zu 8,2 Prozent nach oben, ein Fünfwochenhoch.
Seit dem Start der Zusammenarbeit im Juli 2025 summiert sich das Plus inzwischen auf mehr als drei Viertel, also 77 Prozent.
Jetzt frage ich mich ja, welcher deutscher Promi denn ein passendes Werbegesicht für X-Tron wäre.
Ja, mir würde da spontan Frank Teelen einfallen.
Ja, vielleicht braucht da X-Tron aber ja auch gar kein Promi, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Der Chip-Anlagenbauer hebt nach überraschend hoher Nachfrage aus der Optoelektronik seine Umsatzprognose für 2026, nämlich auf rund 560 Millionen Euro an.
Parallel steigen auch die Erwartungen an die operative Marge.
An der Börse zündet das.
Die Aktie ist gestern um 20,4 Prozent gesprungen und ist damit wieder so teuer wie zuletzt im Juni 2001.
Seit Jahresbeginn steht inzwischen ein Plus von 145 Prozent zu Buche.
Kein anderer deutscher Titel läuft aktuell stärker.
Ja, und gestern Abend hat da X-Tront dann noch die erfolgreiche Platzierung einer Wandelschuldverschreibung über 450 Millionen Euro verkündet.
Die Anleger überschütten den Chip aus Rüster offenbar gerade mit Geld.
Der Autozulieferer Scheffler setzte gestern derweil sein Erholung fort und legte um 6,2 Prozent zu.
Auslöser war eine Präsentation vor den Quartalzahlen, die bei Investoren immer gut ankommt.
Analysten von Jeffries erwarten inzwischen eine deutlich bessere Profitabilität als bislang gedacht.
Und genau diese steigenden Erwartungen, die treiben den Kurs von Scheffler.
Ja, die Erwartungen an die Lufthansa sind dieser Tage ja eher so minimal.
Und das setzt die Aktie jetzt auch weiter unter Druck.
Die Airline verlor gestern 2,3 Prozent.
Dazu aber gleich mehr im Thema des Tages, aber die anhaltenden Streiks belastendes, das operative Geschäft und damit auch die Stimmung am Markt.
Im Sog gab auch Fraport gestern nach die Papiere verloren, 1,2 Prozent.
Hypoport zeigt dagegen Stärke.
Bei der wichtigen Tochter Europace lag das Transaktionsvolumen für Immobilienfinanzierungen im ersten Vierteljahr zwar nur auf dem Niveau des Vorjahresquartals, aber das war ungewöhnlich stark.
Und da hat er wegen der geopolitischen Verwerfung, so mancher und auch wegen der steigenden Zinsen jetzt im ersten Quartal mit einem deutlich schlechteren Geschäft gerechnet.
Anleger waren also positiv überrascht und trieben die SDAX-Aktie mit ihren Käufen um 10,3 Prozent nach oben und damit über die wichtige 50-Tage-Linie.
Das ist ein technisches Signal, dass viele Investoren genau beobachten.
Und Lea, würdest du jetzt für uns die Termine mal genau beobachten?
Ja, unbedingt.
Der heutige Donnerstag gehört unter anderem China.
Peking legt nämlich die BIP-Zahlen vor.
Das ist ja ein bekanntliches Signal für die Welt.
Läuft die zweitgrößte Volkswirtschaft, atmen Industrien, Rohstoffe und Europas Exporte auf.
Schwäche dagegen trifft genau diese Bereiche.
Schauen wir mal, was da kommt.
Parallel wird es dicht bei den Unternehmen.
Netflix, Pepsi Co., Bank of New York Mellon, Travelers und Tesco öffnen ihre Bücher in Europa, Rückgebosch mit neuen Zahlen und Ausblick in den Fokus.
Und auf den Hauptversammlungen geht es um Kursenkontrolle, unter anderem bei Mercedes-Benz, Nestlé und Lind.
Das Thema des Tages.
Lea, wie würdest du dich denn fühlen, wenn du dein 100.
Geburtstag feierst und aus irgendeinem Grund läuft alles schief.
Kein Catering, kein DJ.
Und ein Großteil der Gäste hat Bühe rechtzeitig zur Party zu kommen.
Ja, ich bin ja eh nicht so die Party-Maus, aber auch ununabhängig davon, ich kann mir schöneres vorstellen.
Ja, aber jetzt mal abgesehen davon, dass dein 100.
Geburtstag noch eine ganze Weile weg ist, nicht so richtig doll, oder?
Ja, und so ist es gestern der deutschen Lufthansa ergangen.
Wir hatten ja es schon angesprochen.
Der 100.
Geburtstag der Gründung der sollte am Airport Frankfurt in einem gläsernen Hangar groß gefeiert werden.
Aber Gäste, die nicht ohnehin mit dem Auto oder mit der Bahn anreisten, die mussten zusehen, dass sie mit einer anderen Airline zu dem Veranstaltungsort kommen.
Denn die Lufthansa selbst, die flog gestern nicht.
Grund war ein offensichtlich koordinierter Streik von Kabinenpersonal und Piloten des Konzerns, deren Fachgewerkschaftvereinigungen Cockpit und UFO seit Tagen im Wechsel bei der größten Airline-Gruppe Europas große Teile des Verkehrslam legen.
Der Streik wird mindestens noch bis zum morgigen Freitag anhalten und könnte den Kranich-Konzern einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.
Ja, und der Image-Schaden, der geht noch weit darüber hinaus.
Denn mit genau dieser Jubiläumssause wollte die Fluggesellschaft, deren Symbol ja ein stilisierter Kranich ist, manifestieren, dass sie nach schwierigen Jahren in eine neue Ära durchstartet.
Und wenn man eine der besten Airlines der Welt sein will, und dann nicht mal die Gäste selber mit den eigenen Maschinen zu 100 Jahrfeier bringt, ja, das ist schon blamabel.
Ja, da hast du recht.
Aber warum hatte die Lufthansa überhaupt das Gefühl, dass sie nach schwierigen Jahren wieder durchstarten kann?
Ja, für 2025 meldete Konzern ein Umsatz von 39,6 Milliarden Euro und ein adjustierten Vorsteuergewinn von 1,96 Milliarden Euro.
Außerdem kehrte die Kernmarke Lufthansa Airlines laut Unternehmen wieder in die Gewinnzone zurück.
Ja, auch die Dividende ist gestiegen.
Für das Geschäftsjahr 2025 soll die Ausschüttung bei 33 Cent hier Aktie liegen.
Und das ist ein Zehntel mehr als im Vorjahr.
Und diese 33 Cent bedeuten beim aktuellen Kurs immerhin eine Rendite von 4,2 Prozent.
Und auch der Ausblick für 2026 hatte größtenteils optimistisch gestimmt.
Im März hatte die Lufthansa ein deutlich höheres Ergebnis, fortgesetzt durch Turnaround, Flottenmodernisierung und einem weiteren Ausbau von Premium in Aussicht gestellt.
Also von der Richtung hat es mindestens so weit erstmal gestimmt.
Und die Aktie war ja auch kräftig gestiegen.
Von weniger als sieben Euro Ende Oktober auf 9,50 Euro im Februar.
Das war schon eine richtige Rallye.
Ja, und nicht zuletzt hat in den vergangenen Jahren ja der reichste Deutsche, Klaus Michael Kühne Lufthansa-Aktien erworben und angesammelt.
Über seine Holding hält Kühne ja knapp ein Fünftel des Konzerns.
Und damit ist er der mit Abstand größte Einzelaktionär der Lufthansa.
Und irgendeine Chance wird der Multimilliardär da ja gewittert haben.
Ja, und jetzt das.
Zuerst ab Ende Februar die Auswirkungen des Nahostkriegs mit gestrichenen Flügen in der Region und den hochschnellenden Kerosinpreisen.
Wobei manche sagen, die Folgen des Konflikts sind für die Lufthansa nicht nur negativ.
Denn einige der schärfsten Konkurrenten, zum Beispiel die, die in die Passagiere über das Drehkreuz in Dubai und Abu Dhabi nach Asien befördern, trifft die Unsicherheit natürlich nochmal viel stärker.
Da buchen manche doch vielleicht einen Direktflug bei Europas größter Airline, auch wenn es teurer ist.
Ja, wenn sie denn nur fliegen würde.
Gerade in dieser Situation, in der es auf besondere Verlässlichkeit ankäme, sind die aktuellen Streiks, die ja hunderte Flugausfälle zur Folge haben, Gift für das Image der Lufthansa, die, wir hatten es erwähnt, ja zu den besten Airlines der Welt gehören will.
Wobei man die Forderung der Gewerkschaft, also zum Beispiel nach einem Sozialplan für die Beschäftigten der Tochtergesellschaft, Lufthansa City Line und eine bessere Altersvorsorge für die Piloten im Einzelnen.
Die kann man ja durchaus verstehen, aber euch als Anleger erinnert das schmerzlich daran, was viele unterschiedliche Einflussfaktoren den Börsenkurs eigentlich wirklich antun können.
Ja, Börsenkurs ist ein gutes Stichwort.
Wir hatten die Winterrally der Aktie ja schon erwähnt, aber langfristig ist die Kursentwicklung der Lufthansa dann doch ein ziemliches Trauerspiel.
Vom Börsenwert her tritt die Aktie im Grunde seit einem Vierteljahrhundert auf der Stelle unter extremen Schwankungen, so zwischen fünf Euro und 22 Euro.
Das ist ja doch schon eine ganz schöne Spanne.
Aktuell kostet die Aktie knapp unter acht Euro und die Analysten sind sich ziemlich uneins, wohin es denn jetzt in Zukunft geht.
Zwar sagen nur zwei von 20 Experten verkaufen, während fünf zum Kaufen raten.
Der große Rest will sich aber nicht wirklich äußern und hält sich bedeckt und votiert für Halten.
Auch das durchschnittliche Kursziel liegt nur unwesentlich über dem aktuellen Niveau.
Ja, die Analysteneinschätzungen sind da wirklich keine große Hilfe.
Aber was man schon sagen kann, wenn sich die Tarifpartner einigen und Krieg und Energiekrise für beendet erklärt werden, dann könnte die Aktie durchaus abheben, denn die Bewertung der Lufthansa, die ist mit einem Kursgewinnverhältnis von 6,6 auf Basis der 2026er Gewinnschätzung äußerst niedrig.
Man muss halt daran glauben, dass alles gut wird.
Insgesamt, ihr habt es gehört, ist die Lufthansa-Aktie, was die Rendite angeht, also kein Langstreckenflieger gewesen, sondern doch eher ein Kurzschreckenjet.
Wann fühlt man sich in seinem eigenen Garten eigentlich so richtig zu Hause?
Stil weiß das, denn sie sind seit 100 Jahren in der Natur.
Seit 1926 bauen sie Werkzeuge, die Gartenarbeit leichter machen.
Und perfekt zum Start in die Gartensaison gibt es das Stiel-AK-System mit einem Akku für eine ganze Palette an Gartengeräten.
Leicht, ergonomisch und mit langer Laufzeit.
Und das Beste?
Bis 30.
Juni gibt es bis zu 100 Euro Cashback, wenn du ein Gerät aus dem AK-System kaufst.
Alle Infos auf stil.de slash Cashback.
Die Triple AAA-Idee des Tages.
Ich gebe zu, wir haben kurz überlegt, ob wir angesichts der starken Zahlen heute nochmal ASML zur AAA-ID machen.
Aber weil wir hier ja schon so oft über die Chip-Industrie sprechen, schauen wir heute mal auf die nächste große Börsenstory.
Tja, und die beginnt nicht mit einem neuen Chip, nicht mit einem neuen Roboter, nicht mit einer neuen Megafabrik und nicht mit einem weltveränderten Medikament.
Nein, es geht um etwas ganz anderes.
Habt ihr schon eine Idee?
Mögt ihr vielleicht eine Wette abgeben?
Völlig egal, ob eure Antwort jetzt Ja oder Nein lautet.
Wir wären jetzt schon beim Thema.
Die sogenannten Prediction Markets, also zu Deutsch Prognosemerkte, machen nämlich aus Fragen eine handelbare Asset-Klasse.
Daraus könnte bis 2030 ein Markt mit einem Volumen von einer Billion Dollar entstehen.
Damit rechnet zumindest das Analysehaus Bernstein.
Um diese Zahl mal einzuordnen, das Volumen, das lag im vergangenen Jahr noch bei rund 51 Milliarden Dollar.
Und für dieses Jahr werden dann schon 240 Milliarden Dollar erwartet.
Das bringt natürlich Chancen für Anleger.
Und deshalb verraten wir euch jetzt, wie ihr frühzeitig an diesem Boom teilhaben kann, wenn ihr denn mit dem Geschäftsmodell keine moralischen Probleme habt.
Denn es gibt ja da einige Menschen, die haben das.
Schließlich könnte man einige der Wetten ja auch als Glücksspiel betrachten.
Ja, da hast du recht.
Unser AAA-Kollege Holger hat sich die Prediction Markets aber mal genauer angeschaut und er kommt zu dem Ergebnis: das ist kein Nischenmarkt mehr, sondern die frühe Phase einer neuen Handelsindustrie.
Die großen Plattformen wie PolyMarket oder Calci sind zwar noch in privater Hand.
Im Hintergrund bringt sich aber bereits eine Gruppe von sechs börsengelisteten Unternehmen in Stellung, um an diesem Billionenmarkt teilzuhaben und richtig Geld zu schauen.
Bevor wir euch die aber verraten, erst mal ein bisschen Kontext, ein bisschen was für den Hinterkopf.
Schauen wir zunächst mal, was es dann mit den Prediction Markets eigentlich so auf sich hat.
Also ganz grundsätzlich wird hier Unsicherheit handelbar gemacht.
Ein sogenannter Jahr-Kontrakt kostet zwischen null und einem Dollar und zahlt genau ein Dollar aus, wenn das Ergebnis eintritt und null, wenn es nicht eintritt.
Genau.
Der Preis entspricht damit direkt der Wahrscheinlichkeit.
Steht ein Kontrakt bei 70 Cent, geht der Markt davon aus, dass das Ereignis mit 70% Wahrscheinlichkeit eintritt.
Aus Meinungen werden so Kurse.
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Wetten, die Spieler handeln nicht gegen einen Buchmacher, sondern gegeneinander.
Ja, Käufer und Verkäufer treffen sich wie an der Börse.
Die Plattform kassiert nur eine Gebühr.
Es gibt einfache Ja-Nein-Kontrakte, Variante mit mehreren Möglichkeiten und Modellen, die auf konkrete Werte setzen.
Etwa Inflation oder Wachstum.
Ja, der Trend ist klar.
Der Anteil vom Sport sinkt, Politik und Wirtschaft gewinnen an Bedeutung.
Aus einer Spielwiese entsteht so Schritt für Schritt eine Börse für Erwartungen.
Und wer davon profitieren will, der muss nicht auf einen Börsengang von Calci oder Pulli Market warten.
Das Wachstum lässt sich schon heute über Börsennotierte Stellvertreter spielen.
Und zwei Namen tauchen da immer wieder auf: Robin Hood und Coinbase.
Beide Plattformen bringt genau das mit, worauf es jetzt ankommt: Zugang zum Nutzer.
Studien von Bernstein und Canterfitz Trevels sehen sie deshalb auch als die klaren Profiteure dieses Trends.
Die Logik dahinter ist simpel, nicht der beste Marktgewinn, sondern der mit der besten Distribution.
Wer die App, die Kunden und die Oberfläche kontrolliert, sitzt an der Mautstelle dieses neuen Marktes.
Außerdem ist Interactive Brokers zu nennen.
Das Unternehmen ist mit seiner Plattform Forecast Trader bereits mittendrin und bietet Wetten auf Inflation, Zinsen oder Wahlausgänge an, regulatorisch abgesichert durch die Zulassung der CFTC.
Analysten sind entsprechend positiv gestimmt, auch wenn das kurzfristige Kurspotenzial mit knapp 4% bei Interactive Brokers aktuell als begrenzt gilt.
Hinzu kommt, je ernster das Thema an der Wall Street genommen wird, desto deutlicher verschiebt sich auch der Fokus, und zwar hin zur Infrastruktur.
Ein Beispiel, Intercontinental Exchange denkt bereits darüber nach, Wahrscheinlichkeitsdaten über Polymarket an Profis zu verkaufen.
TradeWeb arbeitet mit Calci daran, solche Daten direkt in Handelsoberflächen zu integrieren.
Und die CME Group baut ihr eigenes Angebot Schritt für Schritt aus, inklusive wachsender Volumina bei Eventkontrakten.
Für Anleger ergibt sich daraus eine ziemlich klare Lernkarte.
Wer nah am Nutzer sein will, schaut auf Robin Hood und Coinbase und wer lieber auf die Infrastruktur setzt, landet bei den anderen vier Titeln.
Die Wette ist dann nicht, wer gewinnt, sondern das überhaupt gewettet wird.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an triple8welt.de, also aa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Dutzende Nachrichten, Ideen und Fragen haben uns gestern bei unserer Fragerunde auf Instagram erreicht.
Die greifen wir jetzt fortwährend auf.
Arndt haben wir direkt mal seinen Wunsch erfüllt.
Er hat sich nämlich gewünscht, dass wir mal wieder mehr über die Prognosemärkte sprechen.
Erledigt.
Ja, check.
Felix hat gefragt, wie viel Cash dein Anleger eigentlich am besten halten sollte.
Ja, da gibt es einen Tipp.
Hör dir am besten die Folge vom Montag an, lieber Felix.
Da haben wir alles rund um die Cashquote hinlänglich erklärt.
Dracua möchte wissen, wie viele Dividenden-ETFs eigentlich zu viel sind.
Sie hat vier Stück und das kann natürlich niemand besser beantworten als der Dividenden-Eckard himself.
Und der würde sagen, eine Handvoll Dividendenfonds reicht auf jeden Fall.
Das wäre für mich die Obergrenze.
Wie viel zu viel sind, das kann man gar nicht so einfach ins Blaue beantworten.
Es hängt natürlich vom Gesamtvermögen, vom biologischen Alter, vom finanziellen Alter, von der Lebenssituation, sonstigen Einkünften und und und ab.
Und da geht es schnell Richtung einer konkreten Anlageberatung.
Und die können wir hier leider nicht leisten.
Ja, das ist ungewollt eine sehr gute Überleitung zum Thema können wir hier nicht leisten.
Denn uns haben gestern auch noch ganz, ganz viele Nachrichten, sehr individuelle Fragen und Probleme rund um eure Depots bei Trade Republic erreicht.
Wenn wir jetzt anfangen, Einzelfälle hier für euch zu klären, wäre das ein Fass ohne Boden.
Wir hoffen, ihr habt Verständnis dafür, dass wir es nicht machen.
Der Neobroker hat jetzt ja auch, wir haben es besprochen, einen neuen Kundenservice.
Und falls es da jetzt Erfahrungswerte gibt, wie gut es denn alle so funktioniert, dann schreibt uns die gerne mal.
Wir sind nämlich ein bisschen neugierig.
Und weil auch ihr sicherlich neugierig seid, um welche Themen es morgen geht, kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
