# AI Bubble Trends, Semi-conductor Monopolies and Costco's Gas Expansion

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-04-16

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Informationen und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Donnerstag, der 16.
April.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital der einzige Broker, den deiner Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots und übrigens zum Beispiel auch Tagesgeld für die Kinder.
Bei uns gibt es heute die Tankstellenwette von Costco, eine stabile Wette auf Prediction Markets, Schuhe, die zu einem KI-Rechenzentrum werden und natürlich alles, was sonst so an der Börse los war.
Es ist ja schwer zu sagen, ob wir gerade in einer KI-Blase sind oder nicht.
Es gibt gute Argumente dafür, es gibt auch gute dagegen.
Auf jeden Fall kann man aber sagen, dass gerade ein paar Dinge passieren, die sehr nach einer Blase aussehen.
Zum Beispiel wurde doch vor ein paar Tagen die Schuhmarke Allbirds für gerade mal 40 Millionen Dollar von der Börse runtergekauft, nachdem sie in den letzten Jahren in eine ziemlich massive Krise gerutscht ist.
Ein Detail bei dem Verkauf ist aber wichtig.
Und zwar hat der Käufer nur die Marke gekauft und nicht die Firma an sich.
Die Firmenhülle ohne die Marke ist also noch an der Börse.
Und was macht man jetzt mit so einer Firmenhülle?
Natürlich, man macht aus Allbirds Newbird AI und wird zu einem Anbieter von KI-Rechenzentren.
Und insofern, das kein deutlich verspäteter April-Schats war, ist das gestern wirklich passiert.
Gestern hat diese Firmenhülle von Allbirds dann auch wirklich eine Finanzierung von 50 Millionen Dollar von einem institutionellen Investor gekriegt.
Die Aktie hat sich danach gestern einfach mal mehr als verfünffacht.
Wie gesagt, manche Sachen an der Börse wirken schon ziemlich stark nach Blase.
Aber es gibt eben auch KI-Themen, die deutlich weniger nach Blase wirken.
Zum Beispiel, dass die Börse bei wirklich relevanten KI-Chip-Firmen nicht immer weiter die Kurse nach oben treibt und dass solche Aktien teilweise sogar fallen, obwohl ihre Zahlen eigentlich solide waren.
Das zeigt nämlich, dass viele Skeptiker auch noch im Markt sind und so war es gestern zum Beispiel bei ASML, die haben um die 5% verloren, obwohl die Firma die Prognose fürs Gesamtjahr angehoben hat und auch die Erwartungen im letzten Quartal von den Analysten eigentlich übertroffen hat.
Aber die Prognose war trotzdem leicht unter den Erwartungen.
Außerdem kam sie vor allem daher, dass die nicht ganz so fortgeschrittenen Maschinen mehr verkauft werden als erwartet.
Und eigentlich will die Börse ja vor allem sehen, dass ASML mehr von den High-End-Maschinen verkauft, weil sie da ein Monopol haben und weil da eine einzige Maschine auch über 100 Millionen Dollar kostet.
Und die Sorge von Investoren ist eben, dass ASML die Produktion von diesen High-High-End-Maschinen einfach nicht schnell genug hochfahren kann.
Das hat man auch im Analystencall gehört.
Die Analysten wollten ganz genau wissen, wie sie die Produktion hochfahren und wie sie verhindern, dass sie nicht zum Engpass für die gesamte Chip-Branche werden.
Und generell muss man sagen, dass ASML so oder so den Nachteil hat, dass man es einfach deutlich langsamer skalieren kann, das Business, als zum Beispiel die Chip-Produktion.
Und deshalb hat sich die Aktie in den letzten zwölf Monaten auch verdoppelt, also sehr gut performt, aber halt deutlich schlechter performt als Chiphersteller, die richtig Dynamik haben, wie zum Beispiel die ganzen Speicher-Chipp-Player.
Spannend war da übrigens noch, dass Südkorea letztes Quartal der größte Markt für ASML war.
Und das liegt eben vor allem daran, dass dort mit Samsung und SG Heinnix die führenden Speicher-Chipp-Player sitzen.
Besser als bei ASML lief es gestern an der Börse übrigens bei einem Chip-Maschinenhersteller aus Deutschland.
Die Aktie von EXTRON hat um die 20% zugelegt und sich damit dieses Jahr schon mehr als verdoppelt.
Grund für den Anstieg gestern waren starke Quartalszahlen und generell profitiert IXTron davon, dass optische Datenübertragung in KI-Rechenzentren das große nächste Thema ist oder eines der großen nächsten Zukunftsthemen.
Davon profitieren vor allem Firmen wie Coherent oder Lumentum, die eben Produkte für optische Datenübertragung herstellen, aber im Hintergrund bauen die ihre Chips und Produkte eben auch mit den Maschinen von IXtron und dadurch ist die zum Profiteur geworden.
Dann habe ich noch ein paar Tech- und KI-Gewinner im Schnelldurchlauf.
Einmal hat Broadcom leicht zugelegt, weil sie ihren Chip-Deal mit Meta ausgebaut haben.
Dann hat die Aktie von CoreWeave zwar nicht zugelegt, aber sie haben einen spannenden Deal gemacht, und zwar mit dem legendären Trading House Chain Street.
Die investieren erstens eine Milliarde in Core Weave und vor allem wollen sie dann in den nächsten Jahren für 6 Milliarden Dollar Rechenleistung kaufen.
Dass die Aktie nach der Meldung nicht gestiegen ist, könnte vor allem daran liegen, dass Chain Street die Aktien mit ein bisschen Rabatt kaufen darf.
Und letzte Tech-Meldung, Snapchat will ca.
16% der Mitarbeiter entlassen, also circa 1000 Personen die Aktie danach um die 5% zugelegt.
Und dann gab es noch zwei Themen, die wir die ganze Woche schon hatten und die sich gestern weiter durchgezogen haben.
Erstens habe ich ja in den letzten Tagen von den starken Zahlen bei den großen amerikanischen Banken gesprochen, zum Beispiel bei Goldman Sachs, der Citigroup oder JP Morgan.
Gestern haben dann Morgan Stanley und die Bank of America nachgelegt und vor allem bei Morgan Stanley gab es wieder sehr, sehr starke Zahlen, vor allem im Trading-Geschäft.
Das genaue Gegenteil von sehr starken Zahlen sieht man leider in der Luxusbranche.
Es gab ja schon die schwachen Zahlen von LWM Asch und Käring, bei denen war man das in den letzten Jahren aber auch schon gewohnt.
Und eigentlich war er Mess immer eine Ausnahme, also eine der wenigen Firmen, die trotz der Krise in der Luxusbranche weiter wachsen konnte.
Denn R Mess hat es einfach sehr gut geschafft, sich wirklich so exklusiv für eine superreiche Zielgruppe zu halten, dass sie Schwankungen in der Wirtschaftslage nicht wirklich merken.
Anders gesagt ist es bei R Mess so, dass sie das Angebot immer künstlich knapp halten.
Dadurch gibt es für die Taschen und andere Produkte immer mehr Nachfrage, als es Angebot gibt.
Und wenn dann die Nachfrage wegen schwieriger wirtschaftlicher Lage mal 10% fällt, muss dadurch nicht der Umsatz 10% fallen.
Ganz von der Wirtschaft lösen, kann sich aber natürlich auch RMS nicht und der Umsatz ist letztes Quartal 1% gesunken.
Das lag fairerweise vor allem an Währungseffekten.
Ohne die gab es immerhin 6% Wachstum, aber Analysten haben eben eher 7% erwartet.
Das Problem war nämlich, dass Er Mess die Nachfrage weiter ganz gut steuert, nur wenn die Kunden gar nicht kommen, können sie dein Produkt auch nicht kaufen, obwohl sie es theoretisch kaufen würden.
Das sieht man vor allem in einem Markt wie Frankreich, wo der Umsatz auch ohne Währungseffekte 3% eingebrochen ist.
Dort kaufen nämlich zu einem großen Teil Touristen ein und von denen gab es durch den Krieg im Iran einfach deutlich weniger.
Fairerweise war nicht nur der Krieg schuld, auch in Asien ohne Japan gab es zum Beispiel nur 2% Wachstum ohne Währungseffekte.
Die Aktie hat nach den Zahlen auch um die 10% verloren.
Trotzdem finde ich, steht Er Mess immer noch deutlich, deutlich besser da als zum Beispiel Kehring oder Elwemarsch, ist aber eben auch deutlich teurer bewertet.
Dazu muss man zum Beispiel sagen, dass das Business in Amerika richtig boomt.
Dort gab es einfach mal 17% Umsatzwachstum.
Ansonsten hat gestern noch die Aktie von Nike um die 3% zugelegt, weil der Apple-CEO Tim Cook und der Nike-CEO jeweils Aktien für eine Million Dollar gekauft haben.
Bei Tim Cook ist es vielleicht erstmal überraschend, aber er ist schon seit Jahren im Aufsichtsrat von Nike.
Außerdem ging es noch bei Tesla fast 10% bergauf, weil Musk Bilder von einem neuen Chip gepostet hat, den sie für humanoide Roboter und autonomes Fahren entwickelt haben.
Und er meinte, dass die Designphase von dem Chip so gut wie abgeschlossen ist.
Das wirtschaftliche Thema, über das sich die meisten Menschen, die sich jetzt nicht jeden Tag mit der Börse beschäftigen, gerade wahrscheinlich am meisten Gedanken machen, sind sich ja die Benzinpreise.
Und genau in dem Umfeld gibt es jetzt neue Pläne von Costco und alle Infos dazu gibt es natürlich von Timon.
Costco kennt man ja als Einzelhändler.
Ab diesem Sommer will die Kette aber ein anderes Business aufbauen.
Und zwar wollen sie ihre erste Tankstelle eröffnen.
Also die erste ohne angeschlossenen Cosco-Markt.
Viele Stores hatten vorher schon Zapfsäulen, um Kunden in die Märkte zu locken.
Benutzen darf die aber nur, wer eine Costco-Mitgliedskarte hat.
Und nur mit der darf man ja überhaupt auch in die Läden rein.
Costco macht den Großteil vom operativen Gewinn mit den Mitgliedsbeiträgen.
Denn die Firma macht zwar circa 300 Milliarden Dollar Umsatz, hat im Verkauf aber eine Brutomarge von nur knapp 12 Prozent.
Und davon gehen dann noch Kosten für zum Beispiel Marketing und Verwaltung ab.
Die Konkurrenten Walmart und Target haben zum Beispiel einen Brutomarge von über 25 Prozent.
Die Marge im Verkauf ist also sehr klein.
Den Rest gibt Costco immer direkt an die Kunden weiter.
Immer heißt, auch wenn sie Kosteneinsparungen haben, weil Costco wächst und zum Beispiel mehr auf Masse kaufen kann oder ihre Lager besser ausnutzen kann, dann werden die Ersparnisse auch weiter an die Kunden gegeben.
Die Marge im Verkauf ist also sehr klein.
Den Rest gibt Costco immer an die Kunden weiter.
Immer heißt, auch wenn sie Kosteneinsparungen haben, weil Costco wächst und zum Beispiel mehr auf Masse kaufen kann oder ihre Lager besser ausnutzen kann, werden die Ersparnisse an die Kunden weitergegeben.
Die Strategie nennt der legendäre Investor Nick Sleep, Scale Economies Shared, also geteilte Skaleneffekte.
Und laut Nick ist das eine der Hauptgründe, warum Costco so erfolgreich ist.
Und mit dieser Strategie will man bei den neuen Tankstellen weitermachen.
Ein Liter Benzin ist bei Costco über 5 Cent günstiger als der Tankstellenschnitt.
Den Unterschied spielt man besonders jetzt.
Laut Costco' CFO Gary Millership ist es in schwierigen Zeiten besonders attraktiv, bei Costco zu tanken und deswegen steigt die Nachfrage.
Das hilft dann auch dem Rest des Geschäfts.
Ca.
50% der Kunden, die ihr Auto tanken, kaufen auch im Store.
2025 hat Benzin 10% von Costco's fast 300 Milliarden Dollar Gesamtumsatz ausgemacht.
Mit den neuen Standalone-Stationen könnte der Anteil jetzt noch höher werden.
Sie sollen jeweils bis zu 40 Zapfsäulen haben, also deutlich mehr als eine typische Tankstelle.
Und es gibt keinen angehängten Kiosk oder ähnliches und bezahlt wird per Karte direkt an der Zapfsäule.
Es geht wirklich nur darum, Sprit in Masse zu verkaufen.
Kunden sollen schnell tanken und dann wieder Platz für den nächsten machen.
Verkauft wird Benzin von Costco's Eigenmarke Kirkland und die Station sind in erster Linie ein weiterer Grund, eine Mitgliedschaft abzuschließen.
Mittlerweile gibt es schon über 80 Millionen zahlende Mitglieder, die weltweit entweder 65 oder 130 Dollar im Jahr ausgeben, um Costco-Mitglied zu sein.
Neun von zehn Mitgliedern erneuern sogar jedes Jahr ihre Karte.
Und das, obwohl Costco im September 2024 zum ersten Mal seit sieben Jahren die Gebühren erhöht hat.
Jedenfalls könnten die Tankstellen viele neue Mitgliedschaften bringen.
Beim durchschnittlichen Verbrauch eines amerikanischen Autofahrers würde er, wenn der Liter 5 Cent weniger kostet, über 100 Dollar im Jahr an Spritkosten sparen.
Hat also die Ersparnis für die günstige Karte drin.
Und die Mitgliedsgebühren haben für Cosco im Grunde 100% Marge, wenn sie die Tankstellen kostendeckend betreiben.
Aber für die Wachstumsperspektive und das generell sehr stabile Business muss man auch ordentlich was zahlen.
Das liegt auch daran, dass Cosco unter Investoren wirklich berühmt ist.
Unter anderem war der verstorbene Warren Buffett-Partner Charlie Manga super für in der Firma.
Zurück zur Bewertung: COSCO wird mit einem Börsenwert von 430 Milliarden Dollar und dem 46-fachen vom erwarteten Gewinn gehandelt.
Der Schnitt der letzten zehn Jahre liegt bei 36.
Man kauft also eine Firma, die seit Jahrzehnten verlässlich funktioniert, aber auch schon seit Jahren teuer ist.
Zumindest gibt es auch das erste Mal seit langem wieder ein richtiges Zukunftsprojekt.
He lends me his car and I find myself in a situation where the car is almost out of gas.
But I don't want to be the one responsible for purchasing costly gasoline.
Und zwar für Prediction Markets.
Einerseits gibt es die im Sportwettenbereich, aber auch bei wirtschaftlichen Wetten und natürlich auch bei politischen Wetten.
Zum Beispiel gab es letzte Woche auf dem Prediction Market Polymarket einen Riesenkonflikt wegen der Wette, ob das amerikanische Militär iranischen Boden betreten hat oder nicht.
PolyMarket hat am Ende entschieden, dass sie es gemacht haben, weil sie ja den einen Fighterjetpiloten retten mussten.
Viele, die bei der Wette verloren haben, sehen das natürlich ein bisschen anders und da geht es auch um keine Peanuts.
Bei der Prediction gab es insgesamt ein Handelsvolumen von um die 300 Millionen Dollar.
So weit ist es jetzt nichts Neues, welche Meldungen gab es in letzter Zeit ja öfter.
Spannend ist aber immer die Frage, wie man von den Prediction Markets profitieren kann, weil die zwei größten Player, also Calci und PolyMarket, ja nicht an der Börse sind.
Indirekt geht das zum Beispiel mit der Intercontinental Exchange, die hinter der New Yorker Börse steckt und Großaktionär von Polymarket ist.
Trotzdem kauft man bei einem Investment in die Intercontinental Exchange natürlich vor allem das restliche Börsengeschäft und nur zu einem ganz kleinen Teil dem Prediction Market.
Bisschen relevanter könnte das ganze Business für Robin Hood werden, die haben ja einen eigenen Prediction Market, der schon ordentlich Geld verdient.
Andererseits muss man mit Robin Hood eben eine Firma kaufen, die generell ziemlich stark abhängig von der aktuellen Börsenstimmung ist.
Es gibt aber noch einen Player, der selbst einen Prediction Market betreibt und deutlich stabiler ist, nämlich die Kollegen von Interactive Brokers.
Die sind mittlerweile 130 Milliarden Dollar wert und vor allem in den USA bei aktiven Tradern und Profi-Investoren sehr beliebt, weil man dort günstig auf allen möglichen Börsen handeln kann und vor allem mit den verschiedensten Finanzinstrumenten.
Interactive ist auch bekannt dafür, dass sie sehr effizient geführt werden, was auch am Gründer Thomas Petafi liegt.
Der ist mit 90 Milliarden Dollar Privatvermögen übrigens einer der 20 reichsten Menschen der Welt, obwohl er ziemlich unbekannt ist.
Jedenfalls hat dieser Thomas Petafi letztens eins seiner eher seltenen Interviews im Ortlauts-Podcast von Bloomberg gegeben und dort darüber geredet, dass Interactive Brokers auch einen eigenen Prediction Market hat und dass er da unfassbar viel Potenzial sieht.
Der Prediction Market bei Interactive Brokers ist fairerweise ein bisschen anders und hat zum Beispiel keine Sportwetten, weil sie sich eben auf professionellere Investoren fokussieren.
Jedenfalls meinte Thomas Petaffee im letzten Earnings Call sogar, dass diese Prediction Markets die größte Sache sind, die im Trading Business in den letzten 100 Jahren passiert sind.
Und er meinte im Dezember sogar mal, dass er Aktien von Interactive Brokers verkaufen würde, wenn er das Gefühl hätte, dass die Firma oder generell das Business an sich stagniert.
Aber meistens kommt dann doch, bevor er verkaufen kann, was Neues, das ihm begeistert und er meinte, dass Prediction Markets ihn für den Rest seines Lebens begeistern werden.
Fairerweise ist er auch schon über 80.
Er hat übrigens auch erzählt, dass Interactive Brokers schon vor zehn Jahren an sowas gearbeitet hat, also an einem Prediction Market.
Damals haben sie aber auch versucht, eine Banklizenz zu kriegen.
Und die Berater haben ihnen gesagt, dass sie den Prediction Market abstellen müssen, wenn sie die Banklizenz wollen.
Man muss jetzt zur Einordnung nochmal sagen, dass das Business mit dem Prediction Market, anders als bei Robin Hood oder Polymarket, für Interactive Brokers stand jetzt noch kein Riesenbusiness ist, eher eine langfristige Wette auf das Thema.
Übrigens hatte Petterfee auch noch einen interessanten Take zu dem Thema, das auf Prediction Markets ja gerade sehr akut ist, nämlich Insider-Trading.
Und aus seiner Sicht sollte es gar keine Regeln und Gesetze gegen Insider-Trading geben, auch nicht in der klassischen Börsenwelt.
Die Logik dahinter ist, dass alle Insider-Informationen sowieso irgendwann rauskommen und sehr oft in der Zwischenzeit ausgenutzt werden, obwohl es eben illegal ist.
Wenn es keine Regeln gibt, dann kommen die Infos noch schneller raus und jemand, der dann mit den Infos handelt, kann das vielleicht für ein paar Sekunden machen und nicht wie heute illegal für ein paar Wochen mit besseren Infos handeln.
Nicht um Insider-Trading, sondern um Nachttrading geht es bei einem neuen ETF, der mir aufgefallen ist.
Und zwar ist er letzte Woche in den USA an die Börse gegangen mit dem Titel The Nicolas Bitcoin and Treasuries After Dark ETF.
Und was im Namen steht, ist da wirklich auch der Plan, der ETF kauft einfach gesagt, jeden Abend Bitcoins und verkauft sie morgens wieder.
Und seit Anfang 2024 hat man mit der Strategie um die 200% Rendite gemacht und nur 40 Prozent, wenn man den Bitcoin einfach nur gehalten hat.
Ob man damit auch in Zukunft Geld verdienen kann, ist natürlich eine andere Frage, aber das Phänomen ist auf jeden Fall spannend.
Man kann das übrigens auch an der Börse beobachten.
Dort sind aber schon viele daran gescheitert, mit diesem Phänomen Geld zu verdienen, weil oft die Transaktionskosten dieser theoretische Rendite einfach auffrissen.
Und letzte kleinere Meldung: die Krypto-Börse Kraken soll ja demnächst an die Börse.
Und davor hat sich jetzt die deutsche Börse 1,5% an der Firma für entspannte 200 Millionen Dollar gekauft.
Damit geht der Trend weiter, dass traditionelle Börsen in Kryptobörsen investieren.
Die Intercontinental Exchange hat zum Beispiel Anfang des Jahres auch in die Kryptobörse OKX investiert.
Das war ohne Aktienwirt schwer.
Produziert von Podstars bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin.
Alles Gute.
Adios.
