# Market Trends: Bank Earnings, AI Integration and Neo-Broker Evolution

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-15

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Kurssprung von Evotec, den Krypto Deal der deutschen Börse und eine mögliche Fusion über den Wolken.
Im Thema des Tages dreht sich alles um den einen großen Irrtum von Trade Republic und die Konsequenzen.
Und in der Triple AD verraten wir euch, wo die Deutsche Banktochter DBS mit JB Morgan und Kathy Wood gleichziehen will.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshop.
Es begrüßen euch Daniel Eckert.
Und Lea Ötchen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 15.
April und wir wünschen euch einen hoffnungsvollen Start in den Tag.
Voller Hoffnung auf Frieden bzw.
zumindest auf weitere Friedensverhandlungen waren gestern die Anleger.
Die wichtigsten Indizz zeigten sich stabil.
Der Deutsche Leitindex DAX knackte wieder die 24.000 Punkte-Marke und gingen mit einem Plus von 1,3% auf 24.044 Zählern aus dem Handel.
Der NASDEC 100 legte 2% zu und der breitgestreute SP 500 gewann 1,2 Prozent und schloss damit nahe seines Allzeithochs.
Ja, das waren ja mal Kurszuwächse.
Was war los?
US-Präsident Donald Trump, der hatte ja am Montag verkündet, dass der Iran angerufen habe und unbedingt ein Abkommen wolle.
Und gestern verdichteten sich dann Hinweise darauf, dass daraus tatsächlich Friedensgespräche werden könnten.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters könnten die Verhandlungsteams beider Seiten noch in dieser Woche für weitere Treffen nach Islamabad zurückkehren.
Ein konkretes Datum gibt es offenbar noch nicht.
Aus iranischen Kreisen heißt es, aber man halte sich ein Zeitfenster von Freitag bis Sonntag offen.
Aha.
Abseits der Politik richtete sich der Blick wieder auf die Zahlen.
In den USA nimmt nämlich die Berichtssaison so richtig Fahrt auf.
Gleich mehrere Großbanken legten gestern ihre Quartalszahlen vor.
Goldman Sachs hatte ja schon am Montag den Auftakt gemacht mit starken Ergebnissen, die an der Börse dennoch nicht richtig verfingen.
Ein Muster zeigt, gute Zahlen reichen alleine gerade nicht aus.
JP Morgan lieferte gestern aber auch genau solche, nämlich gute Zahlen, zumindest auf den ersten Blick.
Die Erträge sind im ersten Quartal um 10 Prozent auf 50,5 Milliarden Dollar gestiegen.
Der Gewinn zog im gleichen Tempo an auf 16,5 Milliarden.
Treiber ist das Marktumfeld.
Hohe Volatilität, viel Bewegung und viel Bedarf nach Absicherung.
Doch CEO Jamie Diamond bremst die Euphorie.
Die Risiken durch geopolitische Spannungen seien zunehmend komplex.
Die Aktie gab gestern minimal nach.
Wells Fargo zeigte der Wahl ein gemischtes Bild.
Der Gewinn ist zwar auf 5,25 Milliarden Dollar gestiegen und auch beim Gewinn je Aktie liegt die Bank leicht über den Erwartungen.
Aber beim Umsatz verfehlt der Finanzdienstleister seine Prognose knapp.
Genau diese kleine Abweichung macht gerade den Unterschied aus.
Die Aktie verlor mehr als 5 Prozent.
Der Markt wird wählerischer und Mittelmaß reicht eben nicht mehr.
Citigroup profitiert am deutlichsten von der aktuellen Lage.
Der Gewinn der Großbank ist um 42 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar gesprungen.
Primär getragen von dem recht florierenden Handel mit Wertpapieren.
Während das ML-Geschäft bislang stabil bleibt, treiben die Marktturbulenzen die Aktivitäten im Trading nach oben.
Die Aktie legte 2,8 Prozent zu.
In diesem Umfeld gilt dieser Tage, wer von der Unruhe lebt, der wird belohnt.
Von den Zahlen der Großbanken profitierten auch die deutschen Titel aus dem Bankensektor.
Die Commerzbank gewann 2,5 Prozent und die Deutsche Bank legte im DAX 3,8 Prozent zu.
Mit 28,50 Euro erreichte die deutsche Bankaktie den höchsten Stand seit Anfang März.
Und zu den sonstigen Gewinnern im deutschen Leitindex gehörten MTU, Siemens, Infinian und Merck, die jeweils mehr als 3% zulegten.
BASF dagegen fällt aus dem Bild heraus.
Mit einem Minus von knapp 2% ist der Chemiekonzern der schwächste Wert im DAX.
Heidelberger Truck überraschte derweil im S-Tax mit einem Kurssprung von rund 19 Prozent.
Der Grund dafür, der lagen nicht im Kerngeschäft, sondern in der Rüstungsfantasie.
Der Traditionskonzern mit 175 Jahren Geschichte, der hat in Brandenburg an der Havel die Produktion von Drohnenabwehrsystemen aufgenommen.
Ein neues Standbein und plötzlich eine neue Story für den Markt.
Und auch Stahlwerte aus Deutschland zogen gestern an, getrieben von der Politik.
Die EU verschärft nämlich ihre Importregeln, um die eigene Industrie zu schützen.
Salzgitter gewinnt 5,2 Prozent, Thyssengrupp 3,3 Prozent.
Ja, die Rallye, die Ende März begonnen hat, bekommt damit jetzt noch mal einen neuen Schub.
Nerven aus Stahl brauchen dieser Tage in jedem Fall auch die Lufthansa-Reisenden.
Der Pilotenstreik der Vereinigung Cockpit, der geht weiter, ausgerechnet rund um die Feiglichkeiten zum 100.
bestehende Airline.
An den Drehkreuzen Frankfurt und München fallen einige hundert Flüge aus.
Betroffen sind neben der Kernmarke auch Lufthansa Cargo, Eurowings und City Line.
Trotzdem legte die Aktie um 3,1 Prozent zu.
Der Markt schaut offenbar über die kurzfristigen Ausfälle hinweg und setzt darauf, dass der Konflikt lösbar ist.
Und auch auf der anderen Seite des Atlantiks rückten Airlines in den Fokus.
United Airlines sorgte zum Beispiel für Schlagzeilen aufgrund eines möglichen Mega-Deals.
CEO Scott Kirby hat laut Reuters im Weißen Haus nämlich für eine Fusion mit American Airlines geworben.
Die Logik, gemeinsam wäre man international schlagkräftiger.
Noch ist es politisch und regulatorisch in weiter Weg, aber alleine die Idee reichte, um die Aktie 2,3 Prozent steigen zu lassen.
Ja, ein American Airlines profitierte gleich mit und sogar noch deutlich stärker.
Die Papiere gewann 7,8 Prozent.
Novo Nordisk setzt eher auf Technologie statt auf einen Zusammenschluss.
Der Pharmakonzern geht eine Kooperation mit OpenAI ein, um die Entwicklung neuer Medikamente zu beschleunigen.
Künstliche Intelligenz soll helfen, Prozesse zu verkürzen und Trefferquoten zu erhöhen.
Die Nova Aktie verteuerte sich um mehr als 3%.
Die Botschaft, Innovation entsteht zunehmend aus der Schnittstelle von Pharma und von Daten.
Und auch ein deutscher Pharma-Titel rückte an der Börse gestern in den Fokus.
Evotech legte gestern fast 15 Prozent zu, getrieben von zwei Impulsen gleichzeitig.
Zum einen einer bestätigten Kaufempfehlung von Berenberg und zum anderen aufgrund einer auffälligen Positionierung von Goldman Sachs.
Die US-Bank hat sich über Derivate den Zugriff auf knapp 8 Prozent der Aktien gesichert.
Das heißt, sie hält die Papiere nicht direkt, ist aber wirtschaftlich stark engagiert.
Kein klassischer Einstieg, aber ein klares Signal, dass ein großer Investor auf steigende Kurse setzt.
Der Markt greift dazu.
Ja, und noch eine andere Schlagzeile.
Die deutsche Börse macht offenbar ernst mit Krypto und setzt dafür bewusst auf einen kleinen, aber strategischen Einstieg.
Für 200 Millionen Dollar kauft der DAX-Konzern 1,5 Prozent an der Handelsplattform Kraken und vertieft damit eine bestehende Partnerschaft.
Dahinter steht eine klare Logik.
Digitale Vermögenswerte werden für institutionelle Kunden relevanter.
Und wer künftig Kapitalströme lenken will, der muss beide Welten verbinden.
Ja, beide Welten verbinden.
Das ist jetzt offenbar auch das Ziel von Amazon.
Der Online-Versandhändler denkt jetzt nämlich groß in Infrastruktur.
Mit der milliardenschweren Übernahme von Global Star baut der Konzern seinen Satellitengeschäft aus und greift damit indirekt Elon Musk Starling an.
Es geht um Konnectivität, Datenkontrolle and über die nächste Ebene des Internets.
Die Aktie kletterte um 3,7 Prozent.
Ja, und ich kletter jetzt hoch auf den Turm and ruft die Termine des Tages aus.
Da richten sich heute Blicke auf ASML, das Nadelöhr der global chipindustrie.
Unternehmen legen Zahlen vor.
Unter anderem Hermes, Fraport, PNC Financial, Bank of America and Morgan Stanley.
Und da gibt es auch noch ein paar Hauptversammlungen, unter anderem von Covestro, Redcare Pharmacy, Ferrari, UBS, Adeco, British American Tobacco and Adobe.
And in Frankfurt, da trifft Industrie Inszenierung auf Arbeitskampf.
Denn die Lufthansa feiert ihr 100-jähriges Bestehen im Hangar One.
Unter anderem mit Bundeskanzler Friedrich Merz und CEO Carsten Spohr.
Parallel legt dann die Kabinengewerkschaft UFO den Flugbetrieben mit einem Streiklam, der bis Freitag noch andauern soll.
Und ich muss sagen, ich finde es ganz schön happy.
Streik zum 100.
Geburtstag.
Das Thema des Tages.
Keine Frage.
Eine App, die einer ganzen Generation ihren Namen verleiht, hat den Nerv der Zeit getroffen.
Generation Trade Republic, das klingt nach Aufbruch, nach Kontrolle über das eigene Geld und nach einem Bruch mit der alten Bankenwelt.
Mehr als zehn Millionen Europäer haben über die Plattform den Weg an den Kapitalmarkt gefunden.
Für viele begann mit diesem Broker alles.
Der erste ETF, die erste Aktie, die ersten Zinsen und auch die erste FOMO.
Die erste FOMO vergisst man nie.
Nur zeigt sich die Qualität eines Finanzdienstleisters nicht im Einstiegs, sondern im Ernstfall.
Und genau dort wurde es für viele Nutzer überraschend still.
Wenn etwas nicht funktionierte, Geld fehlte oder Fragen drängten, dann kam die Hilfe oft zu spät oder gar nicht.
Für eine Marke, die auf Vertrauen gebaut ist, war und ist das mehr als ein Schönheitsfehler.
Das hat schließlich auch das Unternehmen jetzt gemerkt.
Daher soll sich bei Trade Republic jetzt etwas Grundsätzliches ändern.
Das hat Christian Hecker uns exklusiv verraten.
Der Broker selbst wird die News heute erst im Laufe des Tages verkünden.
Holger Nando hatten aber schon die Chance für Triple AAA und damit als einzigen Podcast in Deutschland mit dem Gründer schon über die neue Trade Republic-Welt zu sprechen.
Das ganze Gespräch, das natürlich weit über die Reform hinausgeht, gibt es dann am Samstag als 80 Minuten Deep Dive.
Jetzt verraten wir euch aber schon mal, worum es so ungefähr geht.
Also, Trade Republic startet eine Serviceoffensive.
Die Kapazitäten werden verdreifacht mit mehreren Servicecentern in ganz Europa.
Und insgesamt sollen da mehr als 1000 Center-Mitarbeiter arbeiten, darunter ausgebildete Bankfachleute und Steuerexperten.
Der Neobroker macht Schluss mit den KI-Bots.
Hacker zufolge wurde die Aktion intern seit Monaten vorbereitet und demnach steckte TradeRuc einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in die neuen Kapazitäten.
Ja, das ist jetzt der Versuch, ein strukturelles Problem zu lösen und damit aus einer erfolgreichen App eine belastbare Finanzmarke zu machen.
Entsprechend konkret fallen jetzt auch die Versprechen aus.
Trade Republic will sich nämlich in Zukunft an seinem Service messen lassen.
Und zwar in Sekunden.
Im Schnitt sollen Anrufe von Kunden nach 15 Sekunden angenommen werden, spätestens aber nach 45 Sekunden.
Ja, und das 24 Stunden am Tag an sieben Tagen die Woche.
Wer solche Zahlen verspricht, der lädt zum Gegencheck ein bei jedem einzelnen Anruf.
Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für den Anspruch, den Christian Hecker ja selbstbewusst formuliert.
Er sagt, Zitat, am Ende des Tages wollen wir einen der besten Kundenservices der europäischen Bankenwirtschaft aufbauen.
Zitat Ende.
Ja, ich würde sagen, top die Wette gilt.
Der Fokus liegt auf jeden Fall jetzt einmal mehr auf Trade Republic.
Das FinTech zeigt ja schon seit Jahren, wie sich die Kosten drücken lassen, beim Preis und gleichzeitig beim Ergebnis.
Ein Euro pro Trade, kostenlose Sparpläne, attraktive Zinsen, Cashback auf die Karte, Zugang zu Private Equity ohne Zusatzgebühren.
Und dabei ist Trade Republic trotzdem profitabel.
Ja, die Dimension dahinter ist entscheidend.
Mehr als 5 Millionen Kunden in Deutschland, mehr als 10 Millionen Europaweit.
Das ist eine Größenordnung, an die kein anderer Neobroker herankommt.
Vor allen Dingen aber hat Trade Republic etwas geschafft, woran klassische Banken lange gescheitert sind, Menschen an den Kapitalmarkt zu bringen, die vorher im doppelten Sinn keinen Zugang zu dem Thema hatten.
Ja, genau daran lag und liegt auch die große Fallhöhe.
Wer für Millionen zum Synonym fürs Investieren wird, wird nicht mehr nur am Preis gemessen, sondern am Vertrauen.
Und das reagiert oft empfindlich.
Während andere Broker selbst große Pannen oft einfach so wegmolriert bekommen haben, reichte bei Trade Republic schon eine verzögerte Dividende, um die Stimmung kippen zu lassen.
Der Frust staute sich dabei immer an derselben Stelle im Kontakt mit dem Unternehmen.
KI-Chat statt Antworten, Standardmails statt Lösungen.
Geschlossene Tickets statt offener Probleme.
Was als radikal günstiges Angebot Vertrauen aufgebaut hatte, begannen ausgerechnet im Service zu bröckeln.
Und dieses Manko benennt Christian Hecker jetzt auch ziemlich klar.
Der Versuch, Kundenservice weitgehend zu automatisieren, sei, Zitat, nicht angemessen gewesen.
Und seine eigene Entscheidung.
Mehr als 95 Prozent der Anfragen hätten sich laut dem Gründer schnell abarbeiten lassen.
Doch genau dort liegt der blinde Fleck.
Die wenigen, aber entscheidenden Fälle waren komplex, individuell und oft sehr emotional.
Und die fielen schlicht durchs Raster.
And sie prägen im Endeffekt ja, ob Kunden bleiben oder ob sie gehen.
Und es geht hier ja nicht um Kleingeld.
Es geht im Schnitt um 15.000 Euro pro Kunde, die bei Trade Republic angelegt sind.
Ja, und in Zukunft sollen die Kunden bleiben.
Dafür zahlt das Unternehmen, wie gesagt, Millionen Euro.
Trotz dieser Ausgaben und trotz der neuen Telefonservice soll aber auf die Kunden keine höheren Kosten zukommen.
Jeder Trade, der soll weiter ein Euro kosten.
Und Sparpläne, die sollen weiter kostenlos bleiben.
Und die Zinsen auf dem Verrechnungskonto, die sollen weiterhin so hoch sein wie der EZB-Einlagensatz.
Die Idee dahinter ist klar.
Aus der App eine Anlegergeneration soll jetzt die Hausbank werden.
Und aus der Erzählung irgendwie dann auch die Realität.
Die Triple A-Idee des Tages.
Sag mal, Leah, geht's dir auch so.
Du weißt, dass ETFs eigentlich die klöchste Firm der Geldanlage sind, aber über die eine Sache, da kommst du nicht hinweg.
Da ist diese eine Aktie in dem Index von 100 oder 1000 werden, die du doof findest.
Ja, aber ob mir das den ganzen Index verleidet, ich weiß ja nicht.
Naja, große Investmenthäuser und ihre Analysten, denen geht es jedenfalls so.
Und deshalb kam sie irgendwann auf die Idee, so etwas wie bessere ETS einzuführen.
Also die Vorteile des Börsengehandelten Indexes zu übernehmen, Transparenz, niedrige Kosten und leichte Handelbarkeit und gleichzeitig kleine Verbesserungen gegenüber dem Vergleichsindex der Benchmark vorzunehmen, indem sie zum Beispiel regelmäßig überteuerte oder hochverschuldete Indexmitglieder rausschmeißen oder was auch immer eben eine doofe Aktie ist.
Und schon war sie geboren, die Idee des aktiven ETFs ohne doofe Aktien.
So ganz neu ist das Konzept aber nicht.
In den USA wurden die ersten Fonds dieser Art schon kurz nach der Finanzkrise 2008 aufgelegt.
In Deutschland verbreiten sie sich eher zaghaft so seit fünf, sechs Jahren.
Ja, Vorreiter waren da JP Morgan, aber auch Cathy Wood mit ihrem berühmten Arkinvest.
Ihr kennt ihn alle.
Und jetzt hatte sich die größte deutsche Fondsgesellschaft, die deutsche Banktochter DBS nicht nehmen lassen, ihrerseits zwei neue aktive ETFs vorzulegen.
Unter der ETF-Marke der DWS X-Trackers.
Und die beiden neuen Produkte, die wollen wir in der AAAD kurz vorstellen.
Es geht um den X-Trackers Global Equity Top Active und den X-Trackers Global Growth Leaders.
Der selbst formulierte Anspruch, die günstige Höhle eines börsengehandelten Indexfonds mit der Expertise von DWS Research zu verbinden.
Die Frage ist ja, was könnt ihr von den aktiven ETFs erwarten?
Schauen wir uns da erstmal den X-Trackers Global Equity Top Active an.
Der konkurriert mit einem breit gestreuten Index wie dem MSAI All Country World, dem Acqui aus Industrie und Schwellenende Aktien.
Ein entsprechender Indexfonds wie der iShares MSI Acqui ETF, der enthält 2400 Einzeltitel und das Portfolio des X-Trackers Global Equity Top Active dagegen.
Das soll nur 120 bis 140 Werte umfassen und wird dann quartalsweise neu zusammengestellt.
Die Titelauswahl basiert auf Empfehlungen der DWS Equity Research Plattform, hinter der rund 60 DWS-Experten stehen.
Zehn spezialisierte Sektorteams analysieren mehr als 550 Unternehmen und führen jährlich mehr als 2000 Gespräche mit Entscheidern.
Das ist natürlich nicht umsonst.
Der neue X-Trackers Fonds verlangt 0,35 Prozent.
Daniel, was bekommen die Anleger denn für den Aufpreis?
Ja, sie bekommen den Versuch, die typischen Schwächen passiver Indizes auszumerzen.
X-Trackers Global Equity nutzt zwar das MSCI Acqui-Universum als Basis.
Die größten Positionen, die nehmen sich aber ganz anders aus.
Aktuell sind das etwa Amazon, Broadcom, TSMC und ASML.
Also schon auch Technologiegiganten, aber eben vollkommen anders gewichtet.
Ja, im MSCI All Country World stehen natürlich Nvidia, Apple und Microsoft an erster Stelle, wie der X-Trackers Global Equity Top Active sich entwickeln wird, ob die DWS Research Kompetenz da wirklich eine Outperformance rausholt, indem sie sich auf die 120 bis 140 qualitätsgeprüften Aktien beschränkt.
Wir wissen es nicht.
Aber wir werden auf jeden Fall weiter ein Auge drauf haben.
Und worauf wir jetzt schon einen Blick werfen können, das ist der JP Morgan Global Research Enhanced Index Equity.
Das ist nämlich ein aktiver ETF, der mit dem Industrieländer-Index MSCI konkurriert und schon länger am Markt ist.
JP Morgan nimmt, wie gesagt, erstmal den MSEI World als Basis, gewichtet dann aber die Titel leicht über oder leicht unter, je nachdem, was deren Analysten sagt.
Und der JP Morgan Global Research Enhanced Index Equity ETF, der ist mit 0,25% Gebühr, sogar noch ein Tick günstiger als der Neuling von X-Trackers.
Auf 12 Monat-Sicht hat sich der ETF von JP Morgan, der übrigens auch ein ESG-Ansatz verfolgt, hat darund 26 Prozent zugelegt und ist damit ungefähr so gut wie der iShare's MSCI World.
Ihr habt's rausgehört, ungefähr so gut.
Ein simpler ETF wie der iShare Score MSCI World war mit knapp 27 Prozent in dem Zeitraum sogar noch etwas besser.
Auf Sicht von fünf Jahren wiederum hat der aktive ETF von JP Morgan, den passiven MSCI World Index, ganz leicht geschlagen.
71 statt 68 Prozent.
Ja, und der X-Trackers ETF, der aktive, der ist jetzt darauf eingestellt, bewusst weiter von der Benchmark abzuweichen, um eine Outperformance zu erzielen.
Das heißt aber dann auch immer mehr Risiko.
Und wer es noch konzentrierter und noch riskanter Markt, für den ist der zweite neue aus dem Hause DWS vielleicht das richtige, der Global Growth Leaders Active.
Der enthält nur 30 bis 50 Titel, ist also noch konzentrierter.
Und der Fokus, der liegt außerdem auf disruptiven Sektoren.
Eine wichtige Rolle bei der Aktienauslese spielt da die Rule of 40, Umsatzwachstum plus Profitabilität, müssen über 40 liegen.
Ja, das geht schon in Richtung Arc Innovation von Cathy Wood.
Der berühmteste aktive ETF der Welt hat auf zwölf Monatssicht übrigens einen Plus von 54% gemacht.
Daran wird sich dann auch der X-Trackers Global Growth Leaders Active messen lassen müssen.
Größte Position im DWS-Produkt, bei dem übrigens eine jährliche Pauschalgebühr von 0,5% pro Jahr anfällt.
Die sind zum Start sind es Nvidia, TSMC, Eska Heinrichs und Arista Networks.
Ja, zum Vergleich bei Cathy Wood, bei der übrigens 0,75% Gebühr pro Jahr abgezogen werden.
Da stehen aktuell Tesla, CRISPR Therapeutics und Tempos AI ganz oben.
Und wie findest du jetzt diese Aktien?
Sind die doof oder nicht doof, Lea?
Ich halte mich bedeckt und sage einfach gut, dass wir viele WKNs heute in der Folgebeschreibung haben.
Beste Antwort.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an triple.de, also aa.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Uns hat unter anderem eine E-Mail von Jan erreicht.
Er schreibt.
Zitat, ich höre fast täglich, immer morgens euren Podcast und finde ihn wirklich klasse.
Vielen Dank für die gute Recherche und die damit verbundene Mühe.
Zitat Ende.
Und seit längerem beobachtet er jetzt die Aktie von Flatex DeGeru und er hat das Gefühl, das Unternehmen laufe unter dem Radar.
Mich würde eure Einschätzung interessieren und ich denke, das könnte auch für andere eine spannende AAA Story sein, schreibt er.
Ja, das ist eigentlich eine ganz gute Idee von Jan.
Auch wenn wir über dieses, ich höre euch fast täglich auf jeden Fall nochmal sprechen müssen.
Da geht ja noch etwas mehr.
Aber deine Idee nehmen wir mit auf unsere Liste.
Wir könnten eigentlich auch mal bei Instagram so eine kleine Fragerunde machen, um mal heuchen, welche AAA-ID-Wünsche denn sonst noch so in den Kopfen der Hörer so herumschwirren.
Oder Daniel?
Ja, absolut.
Da lohnt er sich immer mal reinzuschauen.
Und deshalb heißt es: abonniert uns bei Instagram, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
