# AI Transformation in Professional Film Production

**Podcast:** Kollegin KI
**Published:** 2026-04-14

## Transcript

Leute, ich bin über einen Artikel gestolpert.
Hollywood's Quiet Revolution.
Also, dass im Filmgeschäft gerade extrem viel in Sachen KI passiert.
Das kriegen wir mit durch die Medien und vor allem durch die SynchronsprecherInnen Bubble in Deutschland, muss man sagen, die da ja relativ, eine relativ starke, auch ablehnende kritische Meinung zu haben.
Und ich habe mich gefragt, wie sieht es denn eigentlich generell aus im professionellen Film in Deutschland mit KI?
Und darüber möchte ich heute mit meiner Gästin sprechen, Franziska Pohlmann.
Sie ist Regisseurin.
Für was?
Das wird sie uns gleich erzählen.
Und ich freue mich sehr, dass sie heute hier ist, um mit mir über KI in professionellen Filmproduktion zu sprechen.
Ihr hört Kollegin KI, ich bin Max Montenke.
Hallo Franziska.
Hi Max, freut mich sehr, dass du mich eingeladen hast und bin sehr gespannt, worüber wir heute sprechen.
Ja, du, es ist sehr schön, dass du da bist.
Du bist eine Regisseurin, du warst an vielen Projekten mit Tallinn, du machst das schon ein paar Jahre.
Magst du einmal so aufzählen, wovon man dich kennen könnte.
Ich komme tatsächlich aus dem Theater, ganz lange Theaterprojekte gemacht, geschrieben, mit 15 angefangen und dann bin ich irgendwann über eine Ausschreibung vom Studio Hamburg, die hatten so ein Haus der jungen ProduzentInnen, bin ich darauf gestoßen, dass ich vielleicht ja auch Filmproduzentin bin und da so reingerutscht und habe ganz lange Musikfilme gemacht in Kinder und Jugendbereich.
Und dann auch Schloss Einstein.
Das ist so, glaube ich, die Marke, die die meisten Leute kennen.
Alles ist alles.
Genau.
Ja, genau.
Alles ist into the get.
Ja, genau.
Genau.
Okay.
Und aktuell, was hast du aktuell so für Projekte?
Genau, ich habe dann tatsächlich auch ein weiteres Standbein aufgebaut, eine Sendung über Unternehmerinnen, Gründerinnen und Investorinnen.
Aber im Kinder- und Jugendfilmbereich habe ich mit ganz vielen Schauspielenden, mit denen ich auch bei Einstein gearbeitet habe, neue Helden, heldinnen und Figuren entwickelt und wir sind an einer Serie über Vampire und Piraten dran.
Aber heute, ich glaube, das ist auch das Projekt, worüber wir am ehesten sprechen.
Geht es um einen Fantasy-Film, eine Welt, in der Musik verboten ist, aber sich alles um Schokolade dreht.
Ja, Schokolandia heißt er, glaube ich.
Ich hatte, hatte den Teaser dazu schon gesehen.
Also sehr spannend, ja, die Regisseurin von Schloss Einstein hier.
Und du hast, du hast ja verschiedene Schnittpunkte, wo man ja sagen kann, okay, da ist kritisch, da ist KI erstmal grundsätzlich kritisch.
Zum einen machst du, du bist Kulturschaffende, ja, du machst Kunst.
Ich habe da neulich irgendwie eine ganz geile Diskussion gehabt mit jemandem aus der Musikbranche, der sagte, die MusikerInnen, das sind eigentlich die Künstler, die KünstlerInnen.
Wir als Produzenten, die in der Industrie arbeiten, wir sind eigentlich die Kulturschaffenden, weil wir erst dafür sorgen, dass die Kunst zu Kultur wird.
Interessante Thema.
Fand ich gut.
Fand ich spannend.
Fand ich auch nicht schlecht.
Aber genau, du arbeitest da ja jetzt an der Schnittstelle, sag ich mal, als Regisseurin, also du verantwortest im Grunde, produzierst dann im Grunde solche Projekte, setzt die um.
Und natürlich auch mit Kindern und Jugendlichen gerade.
Das macht das Ganze natürlich dann nochmal besonders spannend, gerade in Bezug auf KI.
Denn KI ist überall, ja, ich hatte diesen Artikel erwähnt im Intro.
Da geht es darum, dass KI mittlerweile für Skripte eingesetzt wird, die Postproduktion zunehmend komplett automatisiert wird, auch Special Effects natürlich vermehrt mit KI produziert werden.
Und dass auch KI eigentlich so das Thema gerade bei den Tarifverhandlungen ist von den Schauspielgewerkschaften in den USA.
Also da wird das Thema gerade ziemlich heiß behandelt.
Hier in Deutschland kriegen wir so ein paar Ableger mit, gerade durch unsere große Community der SynchronsprecherInnen.
Wie erlebst du das denn eigentlich gerade in Deutschland, die ganze Debatte um KI im Film?
Ganz, ganz vielfältig, aber besonders weil du sagst, SynchronsprecherInnen, ich habe tatsächlich in meinem Projekt Chocolandia eine Schauspielerin, die eine sehr bekannte Synchronstimme ist für eine internationale Figur.
And as we das Projekt gestartet haben, 2022, wussten wir noch gar nicht, welche Möglichkeiten wir auf dem Weg dahin haben werden.
Das heißt, ich bin auch, ich bin schon immer sozusagen eher immer auf der neugierigen Seite, was können wir machen, was ist da, was steht uns zur Verfügung und auf eine Art und Weise sehe ich das natürlich auch als Demokratisierung von Prozessen.
Also was können auch kleine In-house-Produzentinnen und Filmboutiken wie wir es sind, was können wir eigentlich machen.
Und jetzt stehe ich wirklich an der Schnittstelle mit exact dieser Synchronsprecherin, die bei mir Schauspielerin ist in dem Projekt.
We have angefangen, KI einzusetzen und ich möchte eben meine Kreativen mitnehmen.
Ich will ja, dass die davon auch partizipieren.
Ich will, dass wir zusammen Möglichkeitsräume schaffen und eigentlich auch gucken, dass wir ja ähnlich wie die GEMA es geschafft hat jetzt in dem Urteil mit Suno, dass die MusikerInnen beteiligt werden, also wie zum Beispiel Helene Fischer, ich weiß nicht, ob du den Fall mitgekriegt hast, für atemlos, du kannst das nicht mehr auf den KI-Plattformen eingeben und die Texte werden reproduziert.
Und wenn du das in einer Musik-KI abrufst oder Teile davon erkennbar sind, dann bekommt Helene Fischer oder ihr Label, ihr Management bekommt Anteile.
Und ich glaube, das ist der einzige Weg, wie auch immer wir es schaffen können, dass wir quasi wie so ein Fingerprint für stimmliche Urheberschaft, aber auch Gesichtsurheberschaft, dass wir diese kreative Leistung irgendwie festhalten können, damit wir auch da Tantiemen verteilen, weil wir müssen partizipieren.
Genau, die Helena Fischer-Story ist eine ganz interessante, weil ich glaube, am Ende kriegt er nicht unbedingt das Management Direktgeld, wenn ich richtig informiert bin, sondern eher die GEMA, die das dann natürlich wieder ausschütten können.
Die GEMA, glaube ich, so ein Lizenzdeal dann irgendwie mit Suno gemacht, ja.
Und das ist ja auch immer die Frage, partizipieren dann tatsächlich kleine KünstlerInnen auch noch daran, wenn man im Grunde über die großen Verwertungsgesellschaften diese Verträge schließt.
Kann man sich natürlich drüber streiten, aber im Grunde ist das, glaube ich, zumindest so aus meiner Meinung nach einen Schritt in die richtige Richtung, ja, Dinge zu lizenzieren und dann wirklich zu sagen, hey, wenn ihr mit den AI-Tools Geld damit verdient und neue, ich sag mal, Kunst entwickelt, die dann vielleicht auch Kultur wird, ja, wenn ich das mal nicht in der Definition bleibe, dann haben die KünstlerInnen auch daran zu profitieren.
Und das ist, glaube ich, ein richtiger Weg.
Ob der dann tatsächlich am Ende das Weisheitsletzter Schluss sein wird, sei mal dahingestellt, aber ich finde es gut, dass da Bewegung drin ist.
Gibt es solche Sachen auch im Schauspielbereich gerade schon?
Also, ich glaube wirklich, die große Krux ist, dass wir in den ganzen anderen kreativen Departments, also ich war lange jetzt im Regieverband im Vorstand, wo wir eben auch versucht haben, mit Verdi, die eine andere Art von Vertretungen sind und Netflix und den ganzen großen Playern in eine Verhandlung zu schaffen.
Wir sind so zersplitterte Gruppen, die jeweils ihre einzelnen Interessen vertreten.
Also es gibt die Stunt-Gewerkschaft, es gibt die Schauspielenden, es gibt die DrehbuchautorInnen.
Und da ist es natürlich, die Musik macht das seit über 100 Jahren.
Mit der GEMA, die haben das halt schon so lange professionalisiert, dass sie einfach gute Wege haben.
Und für uns ist es gerade so schwierig, das festzumachen.
Und ich glaube, deshalb müssen wir umso mehr hingucken anderem, wie weit unsere Interessen vertreten.
And I think the engine, of the women, with which I aren't and fragment, wie we can we this hin, weil ich will not the last time as Räuberin bezeichnet.
Also ich sehe das total.
Ich sehe that in dem Moment, wo ich eine Platform bediene, or which was ausprobieren, benutze ich geraubtes Material, which kein Einverständnis.
That is einfach so.
Ich generere etwas, was wieder in die Platform eingespeist would.
And I'm in this moment wie eine Mitäterin.
And ich glaube aber, ich bin the last time in dieser moralischen Schnittstelle.
Ich weiß darum, mir ist das vollkommen klar, ich sehe keine andere Möglichkeit, gerade für mich als nicht eine der großen Playerinnen, weiter mysterypflicken anders to beiden, in dem ich mich beteiligen, in dem ich mitgestalten und auch weiß, was ich da doe.
Das ist mir total wichtig.
Super interessant, weil du ja als Regisseurin natürlich auch so ein bisschen die Stoßrichtung vorgibt.
We can a Botschaft in film vermittelt werden.
And natürlich is AI a new technology.
Also, ähnlich wie CGI damals war, can we heute nochmal ganz andere Dinge mit AI machen.
But I was garnis, wie CGI damals aufgenommen wurde.
Gibt es da ähnliche Widerstände von den KünstlerInnen?
Weißt du das?
Immer wenn neue technologische Entwicklungen starten, aber gesellschaftlich in neue, auch kreative Prozessen kommen, gibt es immer Gegenbewegungen.
Und die Frage ist: Schaffen wir das sozusagen?
Ich habe jetzt in deinem Podcast beispielsweise mit der Rebecca Gottwald rein gehört von Burda, die ich auch kennenlern durfte.
And it is actually told when solution for men this in the hand and say we have your process to gestal, that can oriented and we have orientation and a ramp in which other people can.
For us as a cleaner player is the frame, we can this machine so we are in shitstorm to be gone.
I will cook and I will my leute beteiligen.
Also, for me were these groups.
And then I have anything with Private Equity to arbeiten and other financial and darüber meine Karriere gestaltet.
Das war damals auch sehr, sehr unüblich.
Das war eben so.
Und ich wünsche mir, dass wir quasi jetzt irgendwie auf eine positive Art und Weise gucken, wie können wir da auch diesen unternehmerische Geist irgendwie zusammen nutzen und gestalten, weil es geht so viel.
Also ich habe während ich diesen, also ich habe eine Projektentwicklungsförderung gehabt for a große Spielfilm, den ich seit zehn yeah, das sollte eigentlich mein error film.
I thought I'm sein.
Dann dachte ich, mache erstmal was Kleines, da hab ich einen anderen großen Märchenfilm gemacht, egal.
Und diese Idee zu Schokoladia in dieser Schokoladenwelt, wo die Musik verschwunden ist, gibt es halt einfach, das ist mein großes Projekt.
Ich weiß, das sozusagen my legend, das ist das, was ich hinterlassen will.
An diesem Projekt arbeite ich schon wahnsinnig lange.
Jetzt habe ich diese relativ große Projektentwicklungsförderung bekommen und auf einmal starten diese Möglichkeiten.
Und als ich angefangen habe mit den Tools to arbeiten, also ich habe zum Beispiel ganz, ganz viel gelernt über Kamerafahrten, über Kameramöglichkeiten.
Also weil ich natürlich sonst in sehr, sehr engem Austausch bin with meinem ganzen Personal, mit meinem Team, was können wir an Licht setzen, wie können wir das alles einrichten, was können wir, wie können wir uns bewegen, auch 360 Grad und so weiter.
And auf einmal had ich so viele Möglichkeiten, dass ich einfach das Gefühl, dass absolute education möglichkeiten an der Stelle bestehen für Menschen, die zum Beispiel nicht die Chance haben, an der Filmhochschule zu gehen und so weiter.
Also da sind so viele Ressourcen auf einmal aufgegangen.
And for me ist halt einfach dieses total zwiegespaltende Gefühl, gleichzeitig zu denken, ich darf das nicht, ich darf das nicht.
Ich finde da ist ganz viel drin.
Allein diese, was du sagtest, what is angefangen mit Private Equity zu arbeiten, also sich tatsächlich im Grunde Geld zu leihen, auch von Investoren, die natürlich dann auch Gewinn damit machen wollen, was ja in den USA bei growing Hollywood-Produktionen gang und gäbe, ist ja üblich, ja, dass da Leute reingehen und sagen, yeah.
Okay, wir wollen hier im Grunde unsere Rendite haben.
Und das finde ich immer ganz spannend, wenn man sich das anguckt, eben vielleicht auch wieder diese Diskrepancy between KünstlerInnen und Kulturschaffenden, dass das am Ende natürlich irgendwie auch eine Industrie ist und dass damit Geld verdient wird.
And that does as Regisseurin auch nochmal ein anderer Blick drauf, weil du weißt, irgendwoher muss die Kohle für die Künstlerinnen kommen.
But Künstlerinnen selbst sagen, that we here is a handwerk that schützenswert is.
And jetzt kommt hier eine neue Technologie, and they könnte uns dieses Handwerk streiten.
Ich mache vielleicht sogar besser, weil die sind verfügbar, die KI-Avatare.
Die sprechen alle Sprachen, die es gibt auf der Welt.
They can, weil Machine Learning so weit is.
Wie siehst du diese Gefahren tatsächlich?
Also, when morgen allowed in Synchron Sprecher and say, hey, we have this.
We have an easy large language model, train this with unserem Gesicht, with our film, with some stimulus, and so on.
Glaubst du, man könnte morgen aufwachen anders, oops, we have all Kunst upgraded, and it was not a Fließband produce.
Sorry, for the gagmus, music bringing it to the show.
But hältst du das für realistisch?
Absolut gar nicht.
Also ich finde, also ich glaube einfach, dass wir uns in einer totalen Transformation oder Revolution, wie auch immer we this bezeichnet, befinden.
Und im Moment in the phase sind, that many of the side stellen muss.
Man muss sich total positionieren und muss einfach damit klarkommen, was das bedeutet.
Entweder man ist begrenced, but many ausschließed, or man hat eben so eine große Marke für sich selber, dass man das sich leisten kann.
Also das finde ich auch gut, finde ich auch wichtig, wenn dann die Menschen das machen, weil ich glaube, we have these gegen Gegengewichter, um diese Gesetze auch auszuhandeln.
Und auf der anderen Seite diese Neugierde und die Potenziale zu nutzen und zu sagen, hey, we können jetzt was gestalten.
Ich glaube, dass auch wir als Frauenchen wirklich damit einbringen müssen, weil ich sehe ja auch den Bias in den Ergebnissen.
Ich sehe einfach, was da rauskommt.
Und nochmal zu dieser Frage konkret.
Ich finde das ganz pragmatisch zu sehen, beispielsweise von Science Fiction, Romanen, Film und so weiter, die für mich total, wie sagt man, wie monochrom.
Also, die sehen aus wie es gibt eine Weltgestaltung, alles is Stahl, alles is technisch, alles is robotisch.
But wie sieht denn das Roboter aus?
Vielleicht ist das ja, sieht das ja auch wie ein Smack-Kühlschrank, vielleicht ist es ja skandinavisch design.
Who knows?
Im Moment sehe ich ganz, ganz viel diese Prognosen, die total beängstigend sind und die ganz viele ausschließen.
Ich sehe auf den Straßen sehr, sehr viele sehr unschöne Autos zum Beispiel und frage mich, wie kann das, wie ist das passiert?
Was haben wir gemacht?
Wo haben wir die schönen Autos hingepackt?
And I think we dafter einfach so vielfältig wie möglich arbeiten müssen und diese Perspektiven brauchen, damit wir uns wohlfühlen in diesen Zukunftsutopien, die wir haben, dass wir Lust haben auf diese Zukunft.
Ich glaube, wir brauchen generell mehr Utopien, weil gerade ist ja eigentlich eher dystopisch, egal wo man hinguckt.
And I'm not there, das sind natürlich die Medien auch mit ein bisschen verantwortlich.
But vielleicht auch der, wie du sagst, so der mangelnde mangelnde Verständnis für Ästhetik, weil es ja doch relativ schwierig ist, irgendwie gerade.
Ich weiß, was du meinst, ich finde es auch, aber vielleicht.
Ich finde es halt krass.
Wie ist das passiert?
Ich verstehe es einfach nicht.
Also, ich bin eben gerade hier hinter euer Gebäude, da steht so ein kleiner Microlino, so ein pastellfarben wunderschönes Auto.
Und ich denke so, ja, cool.
Das freut mich sehr.
Ich finde das schön, dass es einfach in diese Richtung auch entwickelt wird.
Und ich würde jetzt überhaupt nicht behaupten, dass das eine rein feminine oder weibliche Perspektive, sondern ich glaube einfach, dass wir diese Vielfalt da wieder brauchen.
Und die brauchen wir überall, die brauchen wir auch in der digitalen Technologie and in der Entwicklung da.
Damit wir da alles abbilden können anders vielfältiger ist.
Ja, wo du es gerade sagt, we sitzen im Studio, it's auch eine Video-Folge, mal wieder ein Video-Podcast.
Wenn ihr uns zugucken wollt, könnt ihr das auch tun.
Und wir sitzen in Hamburg here in den heiligen Hallen von OMR, wo auf dem Hinterhof schöne Autos stehen und auf dem Parkplatz vorne die Porsche.
Liebe Grüße.
Genau.
Yeah, es ist eine gute Frage.
Vielleicht ist das aber auch so ein bisschen Nostalgie.
Also, wenn ich jetzt irgendwie so aushole as Sozialwissenschaftler, ja gut, die Zeiten gerade sind schwierig, vielleicht flüchtet man sich dann eher wieder zurück.
Wir sagen ja ohnehin auch immer die 90s sind back and so gibt ja viele Sachen die von damals wieder aufgenommen werden.
Vielleicht weil uns das so ein bisschen sicherheit gibt.
Weil wir einfach gerade auch nicht die Umstände haben, kreativ zu werden, etwas zu schaffen.
Hollywood ist ja seit Jahren in der Krise, sagt man ja eigentlich nur noch das reproduziert wird, was eben schon da war.
Jetzt erleben wir eine ganze Menge Fortsetzung von film, weil es einfach funktioniert, weil wir einfach, glaube ich, also wenn ich es jetzt so küchenpsychologisch irgendwie so ausdrücken darf, vielleicht ist das einer der Gründe.
Aber lass uns vielleicht mal gucken, wie AI da in Zukunft vielleicht auch helfen kann.
Also KI und Kreativität ist ja ohnehin irgendwie ein Spannungsfeld.
Ich kenne das selbst, ich bezeichne mich ja als Creative Technologist.
Also ich versuche ja mit KI-kreative Projekte umzusetzen.
Und ich wirklich, jedes Mal erleben wir das, wenn ich irgendwie dann was posten wieder.
Jetzt habe ich irgendwie so ein Green Bashing-Bot gebaut, der so ein bisschen diese Social Media Trends hops nimmt, weil man an allem gerade die green online should have.
Und da kam wieder dieser typische Kommentar, yeah, that's the erste KI-Projekt für mich, was ich sagen würde, das wird sich das unterstützt.
Das habe ich aber unter jedem meiner Projekte.
Mindestens eine Person, die dann sagt, so AI totaler Mist.
Aber das finde ich cool.
So ich denke, yeah, okay, Leute, vielleicht solltet ihr einfach gucken, es gibt halt schlechte Sachen und gute Sachen.
Und von vornherein etwas abzulehnen, weil man sagt, ich bin hier ideologisch vielleicht dagegen, and it's irgendwie Probleme, löst ja nicht ein Problem.
Weißt du?
Und da vielleicht irgendwie mal auf den Film geguckt.
Was könnte denn da auch an Kreativität, vielleicht auch an neue Aesthetic entstehen, wo uns KI wirklich weiterhelfen könnte.
Total.
Also ich glaube, du sprichst genau das an.
Ich glaube, dass wir da, also dadurch, dass wir jetzt quasi all the Möglichkeiten da liegen.
Wir versuchen durch diese rechtlichen Themen, durch Datenschutzschutz und so weiter.
Wir versuchen irgendwie Server in Europa zu nutzen, wir versuchen die rechtliche Situation so zu limitieren, dass wir uns sicher fühlen in der Nutzung.
And that was machen, is we can visuell so professional aussehen that we can see so many people have ideas and we come in the umset, dass wir Leute davon überzeugen können.
And on that stuff, and that's in the film, we can so viele Menschen haben Ideen und wechseln in die Umsetzieren.
I mean what I am, I must refer to these Grundin's sending gemacht, which is told Create F the Female Founder Show, there have been Grund with new innovations.
And I say this and this will the last time entwicked, zum erste veganer Schwangerschaftstests, where I am Tatort.
What are we then that we totally progressive in the Gesellschaft?
Stattdessen the alternate reproducible and it's not um Mord.
And I think there are softly so many so many clean game erzeugen and these new ideas and that's super charmant.
Es gibt da this bei Kriegsfilmen, wenn in den USA große Kriegsfilmproduktionen sind, dann is es so, dass das Equipment in the regel from the US-Militär geliehen wird.
Also die stellen das zur Verfügung, ja.
Im Gegenzug gucken die dann aber über die Drehbücher.
Was?
Ja, yeah, ja.
Also es ist bei growing Kriegsproduktionen in the register so, dass wirklich, das ist ja extrem aufwendig.
Irgendwie muss der Panzer besorgen und so ein Kram and nachbauen or wie auch immer.
Und ich hatte das, hatte das mal gelesen.
Ich hoffe, I think there are fake news here, sonst korrigiert mich gerne in the comments or per mail, aber dass tatsächlich das Militaire entsprechend Sachen gerne bereitstellt, dann aber auch sagt, dann wollen wir aber auch irgendwie drauf gucken, damit das halt ein bisschen Werbung ist.
Deshalb sind auch so Anti-Kriegsproduktionen wie Jarhead oder so, wenn man sich solche Antikriegsfilme anguckt, die sind in der Regel, die kommen mit relativ wenig Equipment aus.
Da siehst du nicht die großen Flugzeuge oder die großen Panzer oder wie auch immer.
Und natürlich hat man jetzt mit KI nochmal eine ganz andere Möglichkeit, sich halt eben auch von solchen Dingen zu befreien und rein theoretisch sagen, klar, machen wir halt hier irgendwie die AAA-Produktion, die eigentlich Milliarden kosten würde.
Aber wir umgehen dann vielleicht auch Abhängigkeiten, die wir zu Investoren haben oder zu gewissen Institutionen, die uns Equipment leihen und gehen dann mit neuen Ideen raus.
Also eigentlich sehe ich da auch durchaus Möglichkeiten.
Aber was sind das, was sind die Sorgen, die dir denn da täglich eigentlich begegnen?
Du sprichst ja, du bist gerade in Kinder- und Jugendfilmen, ja.
Was sagt das Management?
Was sagen tatsächlich die SchauspielerInnen, wo stößt du da auf Konflikte und wollen wir hier vielleicht heute mal aufräumen mit so gewissen Vorurteilen?
Also man muss dir einfach vorstellen, im Kinder- und Jugendfilmbereich, also zum Beispiel Schloss Einstein, die haben, glaube ich, vier bis 8000 Bewerbungen pro Jahr auf acht neue Rollen.
Das heißt, diese vier bis 4-8000 Menschen haben natürlich keine Agentur, die haben keine Rechtsberatung, keine Rechtsvertretung.
Und das heißt, was wir jetzt auch gerade mitkriegen, das ganze Thema mit Colinen zu dem Thema Deepfakes.
Also, das heißt, die Schwierigkeiten, was passiert mit Bildmaterial, was ins Internet kommt.
Wir haben durch seit der Corona-Pandemie ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir E-Castings machen.
Das heißt, das sind natürlich geschützte Plattformen, aber trotzdem in irgendwelchen Datenbanken sind diese ganzen Videos.
Das heißt, we have unheimlich viel Material von Kindern und Jugendlichen.
Theoretisch weiß ich nicht, in welcher League-Entfernung sozusagen was da verfügbar ist.
So, this is so das eine Thema.
And deswegen this thing Stimmrecht, Persönlichkeitsrecht, Gesichtsrecht.
We can schützen, weil ich möchte unbedingt mit meinen jungen Menschen weiterarbeiten.
Ich bin die Zukunft, aber die sind auch die Zukunft.
We brauchen uns einfach.
Es führt für mich auch kein Weg daran vorbei, also unabhängig von Science Fiction is not a farm, sort of vielfältig, but we definitively immer mit Menschen machen und machen wollen.
Es wird mit Sicherheit die 500 Menschen geben, die sagen, ich bin jetzt der Film, ich mache alles, ich mache alles selber, ich mache everywhere, everything all at once.
Und für mich sind diese ganzen KI-Möglichkeiten tools, um mehr und besser zu werden.
But gerade für das Thema Kinder und Jugend sehe ich einfach total große Herausforderungen und ich weiß nicht, wie die Lösung aussieht im Moment.
We have a file, dass die Agenturen zu mir sagen, ich kann dir nicht reinschreiben, dass du zum Beispiel ein Voice Enhancement machen darfst.
Also, wir haben jetzt gerade ein Fall, wir könn't den Film auf English produzieren und so forth, internationaler Markt.
But natürlich, anders as just zum Beispiel in Skandinavien, where viele schon in jungen Jahren ein sehr, sehr gutes Englisch sprechen, auch in britisches Englisch, beispielsweise.
Das haben wir in Deutschland selten.
Ich möchte aber jetzt nicht mit britischen SchauspielerInnen arbeiten müssen sofort, sondern ich will eigentlich mit den Leuten hier arbeiten.
So, und dann sage ich denen, könnt ihr euch vorstellen, ihr könnt das auf Englisch sprechen und über Voice Enhancement, zum Beispiel von Re Speecher oder Eleven Labs, kann man die Stimme wirklich perfekt hoch britisch klingen lassen.
Es ist aber nach wie vor deine Stimme, was ich total wichtig finde, was ich ganz toll finde.
Also du kannst dir quasi eine Qualitätsverbesserung geben durch diese Tools, wir sprechen das up und so weiter.
Und es gibt halt ganz große Bedenken dazu.
And da stehe ich halt und sehe so, wir haben noch Möglichkeiten und noch können wir die VorreiterInnen sein, aber and so.
Ich verstehe.
Ich finde es auch wieder spannend, weil es da ja zwei Seiten der Medaille gibt.
Zum einen gibt es ja die SynchronsprecherInnen in Deutschland, die sagen, unser Handwerk soll auch erhalten bleiben, and deshalb wollen wir nicht, dass im Grunde alles jetzt hier von Netflix and so mit KI zur Verfügung gestellt wird.
Of the other side stehen natürlich die KünstlerInnen selbst, die vielleicht auch ein Interesse daran hast, dass ihre eigenen Stimmen in anderen Sprachen zu hören sind, weil es einfach noch ein bisschen was von der Persönlichkeit eben ist.
Und das finde ich ein super spannenden Konflikt.
Habe ich so noch nicht gesehen.
Da müsste man, den müsste man mal irgendwie adressieren und auflösen.
Das passiert ja auch.
Also es gibt ja, also jetzt zum Beispiel bei 11 Labs, die haben, oh Gott, was haben sie, ich will nicht lügen, aber ich glaube, 11.000, die du nutzen kannst.
Und das sind zum Teil natürlich synthetisch hergestellte Stimmen, aber ich glaube, du kannst auch deine eigene Stimme zur Verfügung stellen.
And alle natürlich, die jetzt gerade in dieser Krisensituation sind, überlegen sich auch, wie kann ich meine Ressourcen monetarisieren, was total Sinn macht.
Ich glaube einfach, dieses, also wie Tante-Thema quasi, wie können wir es schaffen, dass alle beteiligt sind, weil wir haben die Ressource dann nur einmal.
Dann ist sie weg.
Ich glaube, das Ganze wird natürlich noch schwieriger, wenn es um Kinder und Jugendliche geht.
Also wenn du jetzt ansprichst, dass ihr da Datenbanken habt, natürlich, gerade während Corona, irgendwie mit den E-Castings, hast du gesagt, glaube ich, angefangen habt, ne?
Dass man die entsprechend schützt.
Wie sieht denn das aus mit so nachträglichen Bearbeitungen?
Es gab ja irgendwie diesen Indiana Jones Film, glaube ich, der aktuelle, wo er auch, also Harrison Ford wurde im Nachhinein, glaube ich, ein bisschen jünger gemacht.
Hatten wir an anderer Stelle auch schon, wurde damals dann auch gesagt, das sah total schlecht aus und so.
Ja, aber das sind ja auch Möglichkeiten, die wir gerade haben, oder?
Also ich habe genau diesen Fall auch.
Du musst dir einfach vorstellen, Finanzierung so eines so eines Films dauert in Deutschland zwischen ein bis sechs, sieben Jahren.
Es gibt Leute, die dann erst nach zehn Jahren ihren Film machen können, weil Entwicklungsprozesse, Finanzierungsprozesse, ist für mich aus einer Theaterwelt kommt, wo man sechs Wochen für ein Stück hat, ist utopisch gewesen.
Ich dachte, was man was macht ihr da Leute.
Und inzwischen ist das zum Teil für mich auch eine Realität, dass ich halt Projekte habe, die schon sehr lange liegen und man guckt halt, was man gerade finanziert kriegt.
Indiana Jones mit der Verjüngung.
Deswegen, ich arbeite viel mit Kindern und Jugendlichen, die altern, die altert.
Und möchten natürlich trotzdem weiterhin diese Rollen behalten.
Ich schreibe in die Verträge am Anfang immer rein, ihr habt das Erstrecht darauf und so weiter und so weiter.
Aber hast das dann noch?
Wie kann ich die Leute mitnehmen?
Ich finde es super interessant, aber ich verstehe halt alle bedenken.
Also wenn ich mir vorstelle, meine eigenen Kinder würden dann und so weiter.
Also ich glaube, die allerwichtigste Entwicklung wäre that the growth, dass die growth sender and broadcaster, die we have for these ganzen Bereich wirklich da, the pole-position einnehmen und sich sagen, wir gestalten die Verträge, wir setzen Standards.
Weil dann ist es für alle anderen auch leichter.
Und klar kann man das amerikanische Modell fahren zu sagen, wir machen einfach mal anders, this kriegen wir dann schon irgendwie hin, wenn wir dann erstmal die Millionen gemacht haben.
Ja, ja, klar.
Oder Milliarden.
Ich merke halt einfach, da sind wir ja einfach Bürokratie gewohnt.
So sind wir aufgebaut in Deutschland and in öffentlich-rechtlichen.
We brauchen einfach Orientierungspunkte.
Und das kann kein kleiner Player irgendwie schaffen, sondern da müssen wir uns irgendwie zusammen tun.
Das ist ja möglich.
Da Systeme zu schaffen.
Und das brauchen wir.
Das heißt, du würdest dir gerne wünschen, dass ihr mehr an einem Strang zieht, an einen Tisch setzt gemeinsam anders, what can we here ausarbeiten, damit wir zum einen the Iteration von Filmschaffenden vielleicht auch mitgestalten können, sichern können, vielleicht auch erstmal, denn man muss ja sagen, at the end of the tags werden Produktionen deutlich günstiger, it's deadly mehr Konkurrenten, vielleicht auch oder Mitbewerber auf dem Markt, die auch Filmproduktion machen, ja.
And it's wie in der Wirtschaft auch.
Wenn du wenn du sagst, ich möchte diese Technologie nicht nutzen, ja gut, jemand anders wird es nutzen und dann hast du unter Umständen im Nachhinein das Nachsehen, yeah.
Also, wenn nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, wie es so schön ist.
Was ich aber total interessant finde, weil du sagst, it is deutlich einfacher.
It's a handy jetzt in the Ewigkeiten, wie viele Filme mit dem Handy wurden gemacht.
Also Kinofilme.
Das gab dann irgendwie in Cannes, gab es mal sogar einen.
Also es gibt dann wirklich nur so Ausstellungsstücke, weil wer sich am Ende hinsetzt, obwohl es alles geht und es trotzdem macht und dann Kunstwerk draus macht, in Anführungszeichen nicht ein Videopodcast, was alles sehr, sehr wichtig und sehr löblich, aber die Konkurrenz ist dann gar nicht so groß.
Und dementsprechend, es wird zwar wahnsinnig viel Masse produziert, aber diese wenigen und die haben es halt wahnsinnig schwer, sich durchzusetzen.
Ja, ja.
Wir hatten im Vorgespräch, glaube ich, drüber gesprochen, über so Technologie und Kultur, als die Fotografie erfunden wurde.
Ja, gab es ja damals durchaus oder soll es durchaus auch Protest gegeben haben von Bildhauern von diesem ganzen Gewerbe der Malerei und so, die gesagt haben, wenn man jetzt auf Knopfdruck sowas hier erstellen kann, woran wir hier Wochen, Monate, Jahre sitzen, ja, dann entwertet das doch unsere Arbeit total.
Und mittlerweile sind wir an einem Punkt, also keiner würde, glaube ich, sagen, Fotografie hat keinen künstlerischen Anspruch oder hat irgendwas entwertet von Gemälden oder so.
Also das existiert trotzdem parallel nebeneinander.
Glaubst du, als Regisseurin als eine, die im Grunde die technischen Entwicklungen der letzten Jahre dann ja auch irgendwie mitgenommen hat und auch was wirtschaftlicher sich alles verändert hat.
Glaubst du, dass KI-Kunst mit menschlicher Kunst irgendwie ähnlich koexistieren kann wie Fotografie und Malerei.
Ich glaube, das ist ja jetzt schon der Fall.
Ich weiß noch, dass als mir die ersten KI-Musikstücke vorgespielt wurden, zum Beispiel, in dem Moment, wo mir jemand gesagt hat, das ist KI, hat es sich für mich in mir entwertet.
Total absurd ist.
Und das gleiche Erlebnis habe ich aber auch, wenn ich mit, wenn ich Menschen jetzt zum Beispiel dieses Projekt gezeigt habe und dann einige gesagt haben, ach es mit KI, ja, dann ist es ja nichts mehr wert.
Das heißt, was ich mir an der Stelle wünsche, ist diese Aufklärung, dass Leute verstehen, dass es ein Tool ist oder viele Tools sind, die Sachen verändern oder vereinfachen, aber es nimmt mir nicht die Entscheidung, es nimmt mir nicht das, was ich reingeben.
Wenn ich nichts reingeben kann, wenn ich keine Vision habe, kommt nichts raus.
Yeah.
Oder es kommt irgendwas raus und dann ist es Zufall, ob es jemandem was bedeutet.
Yeah, genau.
Also ein schönes Beispiel, weil ich immer wieder daran denken muss, dass ich damals bei der Universität der Künste war und so ein Prof gesagt hat, da gab es gerade neue, ich glaube Udio und Suno waren gerade relativ neu und alle haben mit KI Musik experimentiert.
Und der sagte, er wollte mal neue Musikstücke schaffen oder mergen und hat dann im Grunde deutsche Country-Musik erfunden, mehr oder weniger.
Es gibt keine deutsche Country-Musik, also sehr wenig.
Und er sagte, er wollte sich das mal anhören und hat so viel Spaß gefunden, dass er sich irgendwie wohl zwei Alben produziert hat damit und gesagt hat, ich hör dir jetzt auch in meinem privaten Umfeld.
Und das führt mich immer wieder zu der Frage, was passiert, wenn wir Kultur über individualisieren.
Wenn wir demnächst, sage ich mal, auf dem Weg zur Arbeit Spotify AI hören, beispielsweise, ja, und dann kommt Musik, die auf Grundlage unserer Vorlieben, die ja Spotify kennt, einfach jetzt gerade generiert wird.
Vielleicht hängt das auch irgendwie so ein bisschen mit unseren Social Media zusammen, dann, ah, der hat schlechte Laune, also machen wir vielleicht irgendwie solche Musik und solche.
Und dann werden ganze Bands geschaffen, die für uns individuell zählen.
Und wenn man weitergehen auf das Film-Thema, ist dann, wir kommen ja nachher arbeiten nach Hause, haben Spotify AI in einer Bahn gehört und dann setzen wir uns aufs Sofa und machen Netflix AI an und sagen, hey, ich hätte irgendwie Lust auf, keine Ahnung, eine Kinderserie mit den und den Schauspielern, aber halt vor zehn Jahren, ja, also verjüngen die mal, das ganze Filmmusik von Hans Zimmer, 80 Minuten, Romcom, Happy End, generieren mal und wir gucken das dann und haben dann, oh jetzt kommt's, Schloss A Einstein.
Schloss Einstein.
Ich am Lauf heute mit dummen Wortwitzen.
Danke.
Genau, also wie siehst du das, wenn KI tatsächlich jetzt mal, unabhängig von der professionellen Ebene, auf der du dich bewegst, tatsächlich auch immer mehr ins Wohnzimmer kommt und wir alle in der Lage sind, das Ganze zu bedienen, weil da geht es ja gerade massiv hin.
Genau, ich glaube auch, dass das auf jeden Fall stattfinden wird.
Ich glaube trotzdem, dass es da Heavy UserInnen gibt und andere, die das überhaupt nicht brauchen oder nicht wollen.
Ich glaube, dass das wie viele andere Themen Hype ist und sich dann abnutzt, weil ich möchte mich nicht jeden Tag in Bridgerton sehen.
Also vielleicht doch, aber vielleicht auch nicht.
Oder wie ich als kleine Einstein-Version gewesen wäre als Schülerin in dem Kosmos, keine Ahnung.
Ich glaube, dass die Neugierde darauf verschwindet.
Und das ist, ich kann mir trotzdem vorstellen, dass es auch da ein Education-Effekt gibt.
Also, wenn ich mir vorstelle, dass ich Hidden Figures, ein ganz toller Film aus den USA aus, wo es um die ganze technologische Entwicklung ging, wie Datensätze von schwarzen Frauen damals gelocht wurden, die ersten Programmierungen.
Wenn ich mir vorstelle, ich kann mich als schwarze Frau, die ich vielleicht keinen Vorbild hatte, ich kann mich selber oder meine Mutter da sehen in diesem Film und das motiviert mich anders.
Das finde ich einen total spannenden Use Case.
Also ich glaube, es gibt einfach, also so wie bei so vielem, es gibt beide Seiten.
Aber ich glaube nicht, dass das sozusagen Regie oder Film und so weiter oder das künstlerische Handwerk und unsere Branche verschwinden lässt, sondern wir transformieren uns.
Wir transformieren uns.
Glaubst du denn, dass es Kultur überhaupt individuell funktionieren kann?
Das ist so eine Sache, die man sich immer mit Kultur schaffen beschreibt.
Ja, glaube ich, total.
Also brauchen wir, also die Frage, wo ich herkomme, also wir brauchen nicht irgendwie Referenzen, wenn wir uns jetzt über Tim Word unterhalten, oder irgendwie, oder wenn wir zusammen auf dem Konzert sind und dann fieberst du mit tausenden Leuten mit, ist das nicht das, was Kultur am Ende für uns dann auch interessant macht.
Und wenn wir es über individualisieren und sagen, okay, wir hören unsere eigenen KI-generierten Bands und gucken unsere KI-generierten Filme, die wir aber mit niemandem teilen und besprechen können, funktioniert Kultur dann überhaupt noch.
Auch wenn das nicht überhaupt nicht mein Ziel oder mein Anspruch wäre, ich glaube, dass, also bei diesen ganzen individualisierten Projekten, zum Beispiel, wird es mit Sicherheit ja immer auch Referenzpunkte geben.
Ob das jetzt ist, ich im Einstein-Kosmos oder ich glaube, das geht nicht mit Hans-Zimmer-Musik.
Ich glaube, es geht nicht ohne die Kulturreferenzen.
Weil das sind die Marken, die IPs, die wir geschaffen haben, die unser Erbe sind, wo sich auch alle gerade drauf stürzen, weil das die Sicherheit ist.
Wo wir uns sicher fühlen können und dann können wir uns darin individualisieren.
Ich glaube aber auch, also ich weiß nicht, wie es dir geht, ich habe früher Musik geschrieben für mich, die heute für mich was bedeutet.
Die habe ich noch nie jemandem gezeigt und die macht was mit mir jetzt.
So, und ich glaube, dass Kunstwerke auf einen Menschen wirken können, auch ohne die anderen und dass das eine absolute Berechtigung hat.
Ich glaube, da gibt es nicht das eine oder das andere, sondern kannst du dich drauf einlassen, ja oder nein.
Cool.
Das ist, finde ich, die erste wirklich gute Antwort, die ich auf diese Frage gehört habe.
Vielen lieben Dank.
Hast du noch zum Schluss vielleicht ein etwas, was wir vergessen haben, etwas, was du noch dringend ansprechen möchtest.
Stimmt, aber es fällt mir nicht ein.
Dann macht das soweit nichts.
Und sonst kann ich nur sagen, Franziska Pullmann, liebe Zubehörende, wenn ihr aus der Kreativbubble aus der Filmbubble kommt, man kann dich erreichen, ja, setzt euch gerne an einen Tisch und versucht eine Lösung für alle zu finden.
Ich glaube, wir profitieren alle.
Nicht nur die Kulturschaffenden profitieren davon, wenn sie mit an einer Lösung arbeiten, sondern tatsächlich auch die Konsumenten, diejenigen, die jeden Tag von dieser Kultur profitieren und die sich diese Kunst gerne angucken.
Auch die werden sich mit Sicherheit freuen, wenn da vielleicht mehr Diversität am Ende vielleicht auch entsteht, weil man eben nicht mehr auf die großen Geldgeber angewiesen ist, wenn es mehr Nischenprojekte gibt, die man dann eben auch in höherer Stückzahl produzieren kann.
Ich glaube, es gibt eine ganze Menge positive Dinge, die es wert sind, mal unter die Lupe zu nehmen.
Und Franziska Pohlmann macht das schon und hält die Lupe.
Ich danke dir.
Genau.
Ich glaube, wir müssen dahin gucken, wo das Schöne ist, weil dann multiplizieren wir das.
Besser könnte man diese Folge nicht abschließen.
Vielen lieben Dank, dass du da warst und ja, bis nächsten Dienstag.
Dankeschön.
Bis dann.
Ciao.
Ja, Leute, ich habe mich nochmal selbst gefactcheckt.
Ich musste dem nochmal auf den Grund gehen.
Zwecks Militär und Equipment Line und Beratung und so.
Und tatsächlich war das ein relativ großes Thema, bis in die 10er Jahre eigentlich, dass man sich Beratung, Equipment, Logistik und so weiter vom Militär dann geliehen hat, beziehungsweise es bekommen hat.
Und im Gegenzug wurden tatsächlich Drehbücher dann auch angepasst.
Und es gibt so ein paar bekannte Beispiele aus der Filmgeschichte, in denen das verweigert wurde.
Unter anderem Jarhead, wo der Regisseur auch sagte, das Ganze sei ohne Militärhilfe ausgekommen.
Oder Apocalypse Now, den Klassiker, wo man dann tatsächlich auf fremde Militärs zurückgegriffen hat, um einfach das Equipment zu bekommen.
Mittlerweile ist es tatsächlich so, dass auch dank der neuen Technologie, dank der neuen Technik wie CGI und so weiter, das immer eine weniger große Rolle spielt.
Also es ist mittlerweile auch machbar.
Cooles Beispiel eigentlich dafür, dass Technologie auch für Unabhängigkeit sorgen kann im Plot und in der Ausgestaltung von Kunst und Kultur.
Bleibt mir noch am Ende übrig, haben wir das auch geklärt, ja.
Bleibt mir doch am Ende übrig, mal vielleicht hier mit meiner Lieblingskollegin so ein bisschen was durchzuspielen.
Ich habe mir überlegt, liebe Kollegin, wir werden ein Filmklassiker zusammen einsprechen.
Na, das nenne ich meinen Plan.
Dann such dir schon mal einen Klassiker aus.
Ich wärme meine digitale Stimme auf und wir lassen die Dialoge schillern.
Okay, pass auf, ja, ich fange an.
Du führst den Dialog fort.
Weißt du, wie sie den Quarterpounder in Paris nennen?
Na klar, sie nennen ihn Royale mit Käse.
Und jetzt mal ehrlich, willst du etwa über das metrische System philosophieren oder einfach weiter coole Filmzitate raushauen?
Ja, du hast das jetzt mit dem Dialog, glaube ich, nicht verstanden.
Du hättest Nee sagen sollen und ich hätte dir erklären sollen, dass Royal with Cheese heißt und dir dann erklären sollen, dass es wegen dem metrischen.
vollkommen egal.
Du bist kein Pipe Fiction-Fan, habe ich schon verstanden.
Wir hören uns nächsten Dienstag wieder oder am Freitag, wenn ihr mögt, zur Snackbox.
Bis dahin.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Portstars.
Bei OMR.
