# The AI Arms Race: Anthropic's Mythos and Strategic Shifts

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-04-11

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger Podcast, Folge 552 am 11.
April 2026.
Ich bin Philipp Klöckel und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Ich kann es nicht fassen.
Du sitzt hier fast im Anzug neben mir.
Bereitet sich alles zur Fernsehshow hier vor.
Das können noch spannende Monate werden.
Aber zuerst mal, ich bin ein bisschen überrascht über das Docket.
Es ist sehr, sehr lang.
Und ganz oben ist ein deutsches Biotech-Thema.
Was ist denn, was ist denn das passiert?
Also ist AI jetzt out und wir fangen schon an, über Biotech zu reden.
Oder welche News ist außerhalb von meiner Bubble hier reingebabbelt?
Ja, wir müssen ja die wenigen Erfolgsmomente in Europa und Deutschland feiern.
Deswegen sprechen wir über das deutsche Biotech-Unternehmen Tubulis aus München.
Tubulus wahrscheinlich, das angeblich laut Handelsblatt von dem US-Pharmakonzern Gelehrt für rund oder geliert für rund 5 Milliarden US-Dollar übernommen werden sollen.
3 Milliarden gibt es sofort Cash auf Kralle und rund 2 Milliarden hängen noch von Meilenstein ab.
Tubulist baut, also ist im weitsten Sinne in der Krebsforschung aktiv, baut sogenannte ADC.
Das sind Antikörper Drug-Konjugate.
Also einfach gesagt, soweit ich es verstanden habe, bauen sie quasi Antikörper zusammen mit herkömmlicheren Chemotherapie wirksamen Stoffen zusammen und schaffen es so, dass sie quasi wie ein Sniper-Gewehr auf Tumorzellen schießen können.
Also die Antikörper helfen dabei, dem Chemom-Medikament so viel wie möglich den echten Tumor und so wenig wie möglich den üblichen Körper zu betreffen.
Das ist natürlich super wertvoll.
Gilead hat selber auch schon Brustkrebsmedikament, was ähnlich funktioniert.
Und sichert sich hier quasi die deutsche Forschung.
Oder ich glaube, es geht hauptsächlich um den sozusagen Lebstoff, der das beides verbindet.
Wer das interessiert, kann es sich ja selber nochmal Handelsblatt durchlesen.
Ansonsten 5 Milliarden Exit ist natürlich gut, zeigt aber auch so ein bisschen das Problem, was wir immer haben, dass, so wie BioNTech damals schon, die für die Distribution und die Marktreife nutzen dann selbst sehr, sehr erfolgreiche deutsche Biotech-Unternehmen am Ende doch immer so einen großen US-Bruder oder einen US-Mutter, die das Produkt dann wirklich kommerzialisiert.
Trotzdem mit 5 Milliarden natürlich ein Mega-Exit.
Also man hat nie über dieses Unicorn gehört, Tubelis.
Wäre überrascht, wenn irgendjemand davon wusste und auf einmal wird es für 5 Milliarden an Gilead verkauft.
Von daher natürlich schon ein Riesenerfolg.
Und damit sind wir eigentlich schon fast in der Bubble Corner.
Ab jetzt nur noch KI.
Ab jetzt nur noch KI.
Es fängt mit Amazon an.
Da hat der CEO erklärt, warum sie so viel Geld ausgeben oder dass sie weiterhin so viel Geld ausgeben.
Ich als echt kaum noch Einzelaktien, aber Amazon habe ich immer noch und ich warte immer auf den großen Turnaround.
Also dass sich die Aktie mal ein bisschen nach oben bewegt.
Aber da musste ich wahrscheinlich noch ein bisschen ein bisschen warten.
Ich glaube, in Zukunft wird es ganz gut laufen mit Amazon.
Und zwar Amazon oder beziehungsweise der CEO von Amazon.
Früher war es Chef Bezos, jetzt Andy Jesse, der vorherige AWS-Chef.
Die schreiben ja einmal im Jahr so ein Shareholder-Letter.
Das ist so ein bisschen der Helikopterblick auf die Welt aus Sicht des Amazon-CEOs.
Und genau, einerseits rechtfertigt er so ein bisschen die Investments von 200, die wollen ja bis zu 200 Milliarden ausgeben für Data Center und ein bisschen Logistik.
Er sagt relativ klar, dass allein KI schon ein 15 Milliarden Runrate Revenue-Business ist für Amazon.
Also Amazon macht 15 Milliarden Umsatz mit KI in AWS jedes Jahr.
Insgesamt macht AWS über 100 Milliarden.
Also es zeigt auch, wie klein relativ gesehen der KI-Anteil noch ist, aber immerhin.
Und was auch spannend ist, sie machen 20 Milliarden Umsatz mit eigenen Chips.
Also die Trainium-Chips, die sie nutzen, was wiederum komisch ist.
Wie kann man KI-Umsätze von 15 Milliarden machen, wenn man einen 20 Milliarden mit Trainium macht, dann müsste man sie ja die Chips an andere verkaufen?
Wie funktioniert das?
Frage ich mich gerade, wenn ich das mir auf Verzunge zergehen lasse, was ich leider vorher nicht gemacht habe.
Aber 20 Milliarden Umsatz mit Chips, aber 15 Milliarden mit KI.
Wofür nutzt man die Chips dann?
Verkauft man sie wirklich einen Dritte?
Sekunde.
Recherchierte Chef noch selbst.
Doch, Reuters berichtet das, Bloomberg berichtet das.
Achso, es sind natürlich nicht nur Trainium-Ships, sondern wahrscheinlich auch Graviton und andere, die sie für andere AWS-Dienstleistungen nutzen.
Insofern ist es ein bisschen irreführend wahrscheinlich.
Also es sind nicht nur KI-Ships, sondern Amazon hat ja auch für die normalen AWS-Dienstleistungen eigene Chips.
Ja, aber 20 Milliarden ist natürlich ganz ordentlich.
Also es ist andere Unternehmen würden sich freuen, wenn sie so viel Umsatz hatten.
Für Amazon, ist das nur die Chip-Sparte, die nicht mal, das ist auch die Frage, wo wird die eigentlich konsolidiert?
In welchem Segment würde die erscheinen?
Bei Amazon wahrscheinlich schon unter AWS.
Werden sie wahrscheinlich irgendwann ausbiedern, oder?
Na, Retail ist es auf jeden Fall nicht.
Ja, müsste unter AWS erscheinen, aber zeigt, wie viel sich eigentlich in diesem Posten AWS, der 100, 120 Milliarden groß ist, glaube ich, im Jahr, versteckt.
Also es ist das eigene Chip-Business, es ist das normale Webhosting, Media Hosting.
Und eben auch KI.
Dann gehen wir in die Bubble Time.
Um das so ein bisschen einzuleiten, nehme ich dich ein bisschen mit.
In meinen Donnerstag, also ihr werdet es wahrscheinlich schon mitbekommen haben.
Es ist das große Masters-Wochenende, also das wichtigste Wochenende für Golf-Fans.
Das größte Turnier neben dem Ryder Cup ist aktuell im Laufe, hat am Donnerstag angefangen.
Und eigentlich war mein gestriger Tag nur damit beschäftigt, wer spielt, was gibt es für Merch, was haben die Marken für extra Sachen gemacht und so weiter.
Wie gucke ich das am Wochenende?
Was esse ich, während ich das gucke und so weiter.
Und auf einmal nach getaner Arbeit, also Masters-Recherche, kriege ich eine Arbeit.
Getaner Arbeit.
Kriege ich einen Anruf von einem meiner Techie-Freunde.
Und er labert mich voll von Anthropic.
Ja, was mein Take zu Mythos ist und so weiter.
Und da, ich höre nur jedes zweite Wort, Anthropic, Anthropic und Take.
Und was denkst du darüber?
Was denkt vor allem deine bessere, größere Gehirnhälfte darüber?
Ich habe nur Bahnhof verstanden und habe ihm einfach nur gesagt, hör dir den Podcast an.
Am Samstag.
Schöne Grüße gehen raus.
Es scheint ja, wir reden ja wirklich jede Woche über Anthropic.
Meistens gute News.
Was haben die jetzt diese Woche wieder gezündet?
Du musst mir uns erklären, was haben die announced und was bedeutet das?
Und wie ordnest du es eins?
Genau, also Enthropic hat das nächste Modell announced.
Und zwar nicht rausgebracht oder gelaunced, sondern announced.
Aus welchen Gründen erklären wir später, aber das liefert so in den gängigen Benchmarks deutlich bessere Ergebnisse als der bisherige Benchmark.
Also das beste Modell von Enthropic war bisher Opus 4.6.
Ich nenne jetzt mal ein paar Benchmarks.
So SWE Bench Pro ist ein Software-Benchmark.
Da hat Opus 4.63,4% gemacht.
Mythos macht 78.
Also man merkt man, die Namen sind immer Anspielung an so literarische Werke der Geschichte.
Es gibt Heiku ist ein kleines Gedicht, Sonnet ist ein längeres Gedicht, Opus ist ein großes Werk und Mythos ist eine Saga.
Vielleicht wird das nächste.
Ich wette schon mal, das nächste wird Saga heißen.
Also Mythoschaft 78, wo Opus 4.6, 54 geschafft hat.
Terminal Bench schafft Mythos 82, wo Opus 65 geschafft hat.
Prozent sind das immer.
SWI-Banch Multimodal 59 statt 27.
Und so weiter und so fort.
Dann, wenn man ins Reasoning geht, da sind die Abstände jetzt nicht ganz so groß.
Der GPQA Diamond, das ist so einer der standardisiertesten Benchmarks, so der meisten nutzen, schafft man jetzt 95 statt 91 Prozent.
Humanities Last Examine schafft man 57 statt 40.
Also, das ist ja das letzte Examen, was man mal gebaut hat mit 2500 superschweren Fragen, die KI zur Erstellung des Examens noch nicht lösen konnte.
Und jetzt löst Mythos 57% dieser Aufgabenstellung vollautomatisch.
Dann kann man noch in Agentic Search gehen, da machen sie 87 statt 84.
Also man sieht, es wurde sehr stark auf Agentic Coding optimiert, ein bisschen weniger auf Reasoning, aber stärker, vielleicht ist es ein bisschen overfitted auf das Exam.
Auf jeden Fall nochmal ein krass, krasser Sprung nach vorne, was Leistung angeht.
Und jetzt habe ich ja schon gesagt, das Modell kommt nicht raus, sondern man hat jetzt was einzigartiges Neues gemacht, und zwar man gibt großen Softwareanbietern einen Preview.
Das heißt, eine ausgewählte Anzahl an Firmen, darunter Microsoft, Amazon und so weiter, bekommen einen Sneak-Preview dieses Modells, um sich darauf vorzubereiten.
Warum müssen sie sich darauf vorbereiten?
Weil Mythos unter anderem dazu benutzt werden kann.
Also es kann nicht nur unheimlich gut Software erstellen, es kann auch unheimlich gut Lücken in Software finden.
Dafür gibt es andere Benchmarks, die zum Beispiel schauen, wie gut hätte das Modell historische Lücken erkannt in bestehender Software.
Also Zero-Day-Exploits, die es früher gab, wie schnell wäre es drauf gekommen.
Aber auch wie viele neue Vulnerabilities findet es in Firefox oder anderen Anwendungen.
Und das Modell hat einfach eine komplett neue Liga aufgestellt, kann man nur sagen.
Da ist es unheimlich gut darin, Software zu knacken, wenn man so möchte oder zu hacken.
Und das macht es vermeintlich so gefährlich, dass man die großen Softwareanbieter erstmal davor warnen will und sagen, ihr solltet erstmal alles patchen, was ihr könnt, was dieses Modell an Lücken findet, bevor wir das auf die Allgemeinheit loslassen, weil dann jeder Script-Kiddy auf einmal eventuell bestehende Software knacken könnte.
Und das klingt natürlich aber bedrohlich, würde ich behaupten.
Und gleichzeitig hat man ein Projekt dann announced, das Glass Wing heißt.
Und Glasswing ist eine Zusammenarbeit zwischen Cloud-Anbietern und Security-Anbietern und Entropic, um quasi Software in Zukunft direkt sicher zu machen.
Das wird uns überschrieben, Cyber Security in the Age of AI.
Also Security-Aktionäre wie ich waren sofort erleichtert, als man.
Also es war Wahnsinn, ne?
Also als dieses Modell rauskam, kam am gleichen Tag die Nachricht, CrowdStrike und Palo Alto Networks, die zwei größten oder zwei der bedeutendsten Security-Firmen, werden sofort zusammenarbeiten mit Entropic und dieses Modell nutzen, beziehungsweise sicherstellen, dass sie ihre Lücken schließen können.
In dieser Allianz Glasswing sind unter anderem die drei großen Hoster, AWS, Google und Microsoft.
Also die drei großen Hyperscaler, auch Apple übrigens, Broadcom, Chip-Hersteller, Cisco, CrowdStrike, Palo Alto Networks, habe ich gesagt, The Linux Foundation als sozusagen Open Source-Projekt, Nvidia natürlich auch und JP Morgan Chase als eine Bank.
Und jetzt gibt es natürlich wieder Leute, die sagen, hey, ist das nicht alles Marketing?
Die behaupten jetzt wieder, wie Entropic, das in der Vergangenheit gemacht hat, das alles ist hier so gefährlich.
Wir können euch das gar nicht geben.
Und insofern könnte es auch Bullshit sein.
Ich würde sagen, auch wenn ich glaube, dass man da gern bei Marketing so ein bisschen übertreibt, ich glaube nicht, dass diese Top-Marken sich für eine Allianz hergeben würden, wenn sie nicht daran glauben würde, an diesen Zweck dahinter hinter.
Außerdem gibt es inzwischen Bloomberg und die Financial Times berichten, dass es im Weißen Haus Meetings gab.
Scott Bessent und J.
Powell haben die Chefs der großen Banken einberufen, um sie auf Cybersicherheitsrisiken hinzuweisen, die sie hier geben mit neuen Modellen.
In diesem Fall würde ich sagen, so aufgescheucht wie alle sind, glaube ich, da wird mehr dran sein, als man glaubt.
Also, das ist nicht nur ein Marketing-Stunt.
Aber es ist doch auch ein Marketing-Stunt.
Also es ist doch so ein bisschen so wie der Nvidia-CEO, der irgendwie bei jeder Firmen-Keynote auf die Bühne tanzt und jede Firma von irgendwie Autohersteller bis Cloud-Anbieter sagt, sie machen irgendwas mit Nvidia.
Also Enthropic ist doch gerade so der absolute, das absolute It-Girl der Internetwelt.
Ja, klar, also die Webseite für Glass Ring ist ready, da gibt es schöne Einspieler-Videos, wo die Leute interviewt werden und das erzählen.
Klar, hat man das Marketingmäßig vorbereitet und begleitet.
Aber trotzdem würde ich davon ausgehen, dass diese Fähigkeit, die dieses Modell hat, zutreffend ist.
Dafür ist im Vorfeld, glaube ich, schon zu viel passiert.
Und es ist, dass man große Modelle so mehr oder weniger beim weißen Haus vorstellen muss in Zukunft, das gab es in der Vergangenheit ja mal Spekulationen schon drüber, dass je mächtiger die werden, desto eher müssen sie eventuell von so einer Aufsichtsbehörde, und das ist im Zweifel das Weiße Haus selber, gerade weil die Macht da so konzentriert ist, betrachtet werden.
Und dass Entropic das freiwillig anbietet, zeigt, glaube ich, auch, wie sich dieser Verantwortung bewusst sind.
Was natürlich spannend ist, ist, dass man sich jetzt ein paar Sachen fragen muss.
Also A, was wäre, wenn China das zuerst gefunden hätte?
Also, das zeigt uns, wie wichtig dieser Wettkampf ist.
Also, das ist jetzt in den USA erfunden worden und Entropic war die erste Company, die ein Modell gebaut hat, was so fähig ist.
Das hätte aber genauso gut natürlich in China passieren können.
Oder passiert vielleicht sogar, ohne dass wir es wissen, in China.
Und dann hätten wir wahrscheinlich auch im Rest der Welt einen Riesenproblem, weil die Chinesen würde ich vermuten, würden nicht uns auffordern, unsere Software zu patchen, sondern würden versuchen, jedes System zu infiltrieren und Industriespionage zu betreiben damit.
Was uns zum nächsten Gedanken bringen sollte, nämlich glauben wir, also in dem Project Glasswing war jetzt hier SAP nicht drin.
Also glauben wir, dass unsere Software sicher ist.
Wir werden nicht vorgewarnt.
Wird die USA, also warum beschäftigt sich das Weiße Haus gerade so mit Entropic und hat offensichtlich da große Probleme?
Also ist es nicht, dass wissen wir, dass nicht hinter den Kulissen, das ist spekulativ natürlich wieder, aber hinter den Kulissen ist nicht auch darum, ging Freunde auszuspähen.
Also wir haben in den letzten Wochen eine Debatte über zwei Sachen gehabt.
Das eine war, sollen Drohnen quasi mit KI automatisch töten können, was so dieses große moralische Problem ist, über das viel diskutiert wird, wohl, wo Entropic nicht dran beteiligt sein möchte.
Und das andere war, darf man amerikanische Mitbürger quasi mithilfe von KI ausspähen.
Ich würde davon ausgehen, dass das Weiße Haus zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass Entropic die Fähigkeit entwickeln wird oder vielleicht sogar schon vorgestellt hat, mit der man unheimlich viel Software weltweit exploiten kann, also hacken kann.
Jetzt versucht man US-Software quasi zu harden oder zu erhärten gegen diese Angriffsvektoren und zu patchen.
Aber der Rest der Software, den wir nutzen, wenn du irgendein chinesischen WLAN-Router hast oder einen deutschen WLAN-Router oder SAP-Software nutzt oder Compute Group-Software nutzt, woher weißt du, dass die nicht Vulnerabilitäten hat, also die Claude heute schon exploiten könnte.
Und ich könnte mir vorstellen, auch das spekulativ, aber dass die Debatte im Weißen Haus unter anderem dafür war, dass das Weiße Haus gesagt hat, wir wollen alles und jeden, also dieses, die Fähigkeit, Software in Software einzubrechen, möchten wir gegen alle und jeden anwenden und Entropic sich dagegen gewehrt hat und gesagt hat, zumindest US-Bürger möchten wir davor schützen.
Und was ich damals schon angedeutet habe, nämlich dass das auch heißt, dass der Rest der Welt auf keinen Fall davor geschützt ist im Moment, könnte jetzt mit den Fähigkeiten, die wir gerade kennengelernt haben, oder die wir vermuten dürfen bei Mythos, ist das ein Riesenproblem für den Rest der Welt.
Auch wenn wir wissen, wie egoistisch die USA gerade ihre Interessen vertreten.
Also, warum solltest du daran glauben, dass die USA oder irgendjemand, der Mythos einsetzt, uns verschont und dein WLAN-Router jetzt nicht knackt damit oder deine Firmensoftware nicht knackt damit.
Warum sollte die USA nicht selber Industrie, gut, die USA ein anderes Verständnis von IP als China, die werden jetzt vielleicht nicht Industriespionage anfangen, aber also mich würde es wundern, wenn die Trump-Regierung nicht irgendwelchen unmoralischen Kram damit anstellt.
Ich könnte mir vorstellen, dass das Teil der Debatte war, um die es in den letzten Wochen auch gegen so oder so.
Jetzt wird es auf jeden Fall Klarheit eingetreten oder mehr Klarheit hinzugekommen.
Und wir wissen, dass Entropic ein Modell gebaut hat, was so mächtig ist, dass es nicht nur sehr gut Code generieren kann, sondern eben auch Code.
Und das andere ist, in diesem Opinion Piece oder in diesem Psychogramm von Sam Altman, was der das New York Magazine, also das New Yorker Magazin geschrieben hat in den letzten Tagen, da wird ja auch diskutiert, dass er zu einer gewissen Zeit mal diskutiert hat, ob man nicht eine mächtige KI, AGI bauen soll und sie dann auch Ländern wie China oder Russland quasi anbieten sollte, die sich dann überbieten könnten und wer immer die Milliarden zahlt, der bekäme die Software und so weiter.
Und jetzt stelle man sich mal vor, OpenAI hätte etwas gebaut, was so mächtig ist wie Mythos als erster.
Und würde es dann nicht schon hinter unserem Rücken versteigert werden für viel Geld oder so an den meistbietenden.
Ich fühle mich nur, wie man ja schon rausgehört hat, nur unwesentlich besser damit, wenn das, wenn die USA das verwalten, weil die eben auch nicht mehr so trust-worthy sind, wie sie mal waren.
Klar ist noch ein Riesenunterschied zu Russland oder China, aber ich glaube, es zeigt vor allen Dingen, wie viel Macht jetzt in der Hand von einigen Entrepreneuren liegt, wo wir uns darauf verlassen müssen oder hoffen müssen, dass sie einigermaßen moralisch handeln und gleichzeitig sehen wir schon, wie Staaten da Begehrlichkeiten entwickeln, das Frum-Kabinett darauf Zugriff haben möchte.
Ich meine, klar, sie könnten, ja, wer weiß, was du alles damit noch knacken könntest in Zukunft.
Und mit Hilfe von Mythos wird natürlich die 5.0 Version von Opus und so weiter gebaut.
Das heißt, wenn man sich die Benchmarks ansieht, sieht man wieder, dass ganz stark ein Gewicht auf noch bessere Softwareentwicklung gelegt wurde.
Das heißt, Entropic kommt noch näher an den Punkt, wo die Software selber zur Verbesserung der nächsten Modelle beiträgt.
Das heißt, auch die nächsten Entropic-Modelle werden wieder noch besser werden und vielleicht kann man sich sogar Vorsprung erarbeiten.
Ja, also die Gefahr wird nur noch.
Ab diesem Punkt wird die Gefahr nur noch steigen.
Und es ist, du willst gar nicht ausdenken, was passiert, wenn du jetzt noch Quantum hättest, also Quantum-Chips.
Dann ist Security und Verschlüsselung und so sowieso Game.
Also Bitcoin ist am Ende.
Bitcoin wäre dann potenziell zumindest in Gefahr, das könnte man natürlich alles auch noch ändern.
So ein bisschen Möglichkeiten gibt es ja, da einzulenken.
Wie ist es denn möglich, dass die es jetzt geschafft haben, so wahnsinnig weiter zu sein?
Sind die schlauer, haben die mehr Chips?
Oder kommt OpenAI nächste Woche mit den gleichen News?
Also A, man kann das natürlich, wenn man einmal weiß, wie jemand da hingekommen ist, kann man immer, ich sag's, relativ schnell kopieren.
Wie sie am schnellsten hingekommen sind, würde ich sagen, ist wie immer Fokus.
Also man hat einfach gesagt, eine der schlauesten Entscheidungen, die Entropic jemals gemacht hat, ist, sich so stark auf Software zu fokussieren.
Einerseits, weil es der spannendere Markt ist, wobei man schnell unheimlich viel Geld verdienen kann, wie wir schon gelernt haben.
Und das andere ist, weil wenn ich KI baue, die Software gut bauen kann, und ich bin selber ein Softwareunternehmen, beschleunige ich natürlich vor allen Dingen meine Entwicklung.
Und wir wissen ja nicht mal, also ich habe eben, was habe ich nach Mythos gesagt?
Saga.
Also vielleicht gibt es ja intern bei Entropic schon ein Modell, das Saga heißt.
Und warum haben sie neulich Cloud-Code geleakt?
Oder ist das wirklich versehentlich geleakt?
Na gut, sie haben so viel dagegen unternommen, dass man von Versehen ausgehen muss, aber vielleicht gibt es intern ja schon viel mächtigere Modelle.
Ich versuche das mal auf meiner Keynote zu zeigen, was eigentlich der Release-Speed von Entropic ist.
Also meine Idee ist so, ein Kalender zu zeigen und die Tage rot anzumalen, an denen Entropics nichts released hat.
Also, dass auf jeden Fall jede Woche ein Major Release bei Entropic.
Also wenn du selber Software schreiben würdest, kämst du gar nicht auf die Geschwindigkeit.
Wenn du überlegst, wie ein Software-Release-Cycler funktioniert, du musstest ja testen, eventuell Backward testen.
Hast du schon mal eine Company gesehen, die in der Geschwindigkeit, es entwickelt, so als wäre bei CloudPlayer gibt es ja diese Developer Week, wo dann jeden Tag wirklich mal fünf Features rauskommen für eine Woche.
Bei Entropic ist einfach jede Woche 52 Wochen im Jahr Developer Week geführt.
Und ich glaube, das deutet schon darauf hin, wie stark der Softwareoutput geworden ist bei Entropic.
Und das andere, darüber habe ich auf Substack ein bisschen geschrieben und werde vielleicht im Newsletter am Wochenende drüber schreiben.
Dieses Mal hat Entropic quasi den großen Softwarefirmen ein Vorsprung gegeben und gesagt, keine Ahnung, zwei Wochen, vier Wochen, wir geben euch jetzt Zeit, euch darauf vorzubereiten.
Weil wir könnten heute Sicherheitslücken finden, so Zero Day Exploits, derer ihr euch vielleicht noch nicht bewusst wert.
Das kann halt auch ein Businessmodell werden.
Überleg mal, was es wert ist.
Also du erfindest, du erfindest eine Bedrohung und verkaufst das Gegenmittel.
Das ist ja besser als die Rasierklinge.
Also du hast ein Modell, was so gefährlich ist, dass es jede Software knacken kann.
Und es ist ja nicht selbstverständlich, dass du den Software-Anbietern das umsonst gibt.
Du könntest auch sagen, das ist jetzt euer Problem.
Ihr habt ja selber eine Cyber Security-Abteilung oder ihr gibt ja Geld bei CrowdStrike und Palo Alto aus.
Ihr könnt es als Allianz, ihr könnt euch ja irgendwie zusammentun, um euch dagegen zu verteidigen, aber warum sollen wir euch die Exploits oder die Insights dazu vor free geben?
Du könntest in Zukunft, ich sage nicht, dass Entropic das vormacht, ne, ist hochspekulativ.
Aber ist es nicht auszuschließen, dass was wäre, wenn Sam Altman an dem Schalter säße oder Elon Musk, könntest du sagen, jede Software muss in Zukunft 2% ihres Umsatzes abdrücken, um sich sicher zu sein vor Mythos?
Dann hättest du ein so ein 100% legales Racketeering Schutzgeld geschäft, dass du sagst, wir wollen euch nur darauf aufmerksam machen, dass unser nächstes Modell so mächtig sein wird, dass es 365 verschiedene Exploits in ihrer Software gefunden hat.
Ihr könnt euch zwei Wochen Vorsprung kaufen, der Zugang zu dem Data Room kostet 15 Millionen Dollar.
Geiles Geschäftsmodell.
Bitte überweisen sie in Bitcoin.
Also es erfordert schon, glaube ich, viel moralisches Rückgrat und einen guten Kompass, um das nicht auszunutzen.
Also, wie viele Superschurken hätten die Macht, die vielleicht übertreibe ich jetzt Status heute noch ein bisschen wie mächtig Mythos ist, aber die Richtung, die man sieht, ist ja relativ klar.
Aber ist es so groundbreaking?
Also für mich, ich sehe das von außen, ohne da viel rein, ohne viel gelesen zu haben.
Und also jetzt.
Aber ist das so.
Also würdest du sagen, das ist jetzt vergleichbar mit OpenAI geht raus und alle sagen so, oh, das habe ich ja noch nicht gesehen?
Wann war das vor zweieinhalb Jahren?
Also es ist kein ChatGPT-Moment.
Ich glaube, es ist mehr linear.
Also, du kannst sagen, die haben sich immer darauf zubeentwickelt, dass du Sicherheitslücken finden konntest mit Cloud, ist jetzt nicht neu.
Dass du ganz viel Software in Anführungsstrichen hacken kannst damit, das berichten ja ständig Leute, dass sie ihre Rasenmäherroboter, ihre Sono-Speaker, ihre WLAN-Router, ihr Mesh-Netzwerk zu Hause damit gehackt haben.
Also dass sie gesagt haben, ey, ich habe mein Passwort vergessen, aber kannst du trotzdem mal das und das automatisch über meine Speaker ausspielen.
Das hat regelmäßig funktioniert.
Also es ist jetzt hochanekdotisch.
Aber es ist, also entweder erzählen alle das gleiche, weil sie glauben, sie klingen cool dabei, den Verdacht habe ich manchmal ehrlich gesagt.
Aber ansonsten ist jetzt nicht neu, dass Claude so Fähigkeiten hat, einfache Sachen zu hacken.
Dass die sich mit einer Verbesserung der Software immer weiter verbessern und irgendwann wirklich gefährlich werden.
Ist jetzt auch nicht überraschend.
Naja, wir werden sehen, wie das ausgeht.
Ich glaube einerseits, dass Entropic noch eine der Firmes, in deren Händen ich das lieber sehen würde, als in der von anderen, wobei vollkommen klar ist, dass andere natürlich insbesondere auch in China relativ schnell da rankommen werden.
Und ich würde jetzt behaupten, Entropic zielt vielleicht nicht mal darauf ab, sondern es ist eher ein Nebeneffekt.
Also sie wollen eigentlich gute Software bauen.
Und vielleicht, weil sie selber Pentesting machen und ihre eigene Software relativ sicher machen wollen, entsteht mehr oder weniger zufällig die Capability, dass man das gut kann.
Das könnte man natürlich jemand genauso auch nur darauf programmieren, Schwachstellen zu finden und vielleicht sogar ein noch besseres Ergebnis erzielen.
Wer weiß.
Was denkst du, was macht OpenAI mit der News?
Sam kann doch gar nicht mehr schlafen.
Also OpenAI ist, glaube ich, also wenn wir vorhin Code Red haben, haben wir jetzt einen Code Deep Red.
Was kommt danach?
Der Deep DeepRed.
Ich sehe das IPO von OpenAI, ehrlich gesagt, in Gefahr.
Echt wegen der News?
Nicht deswegen, wegen der gesamten Lage.
Also, dass man von, also gefühlt hört man von OpenAI nur so relativ unstrukturiertes Hin und Her-Eiern.
Da wird von Fokus geredet, dann kauft man TV-Sender.
Jetzt haben sie, ich glaube, so ein bisschen in Anlehnung an die News von Entropic, haben sie ihre eigenen Mitarbeiter und Investoren nochmal versichert, dass sie einen großen Vorteil bei Rechenkapazität hätten.
Also OpenAI sagt quasi, und ich paraphrasiere jetzt, na klar, ist das ganz cool, was Entropic gerade macht.
Die sind ja jetzt echt weit vorne bei Software, aber wir haben ja mehr Rechenzentren als die.
Und das wäre unser großer Vorteil.
Ob das so ist, bin ich mir nicht ganz sicher.
Also natürlich haben sie mehr Rechenzentren oder Zugang dazu, gerade in Zukunft.
Aber das macht es ja nur noch peinlicher, das ist oder noch offensichtlicher, dass Entropic mit deutlich weniger Ressourcen deutlich mehr schafft.
Also es zeigt nur, wie wenig Pokus OpenAI in der Vergangenheit hatte und dass sie diese Ressourcen einfach nicht gut einsetzen.
Du kannst ja natürlich flexen, dass es, natürlich kommt es auf Rechenzeit an.
Natürlich hat OpenAI sich Zugang zu mehr gesichert, aber gleichzeitig beweisen sie nur, wie schlecht sie damit umgehen oder umgegangen sind in der Vergangenheit.
Das würde mir als Investor jetzt kein gutes Gefühl geben.
Also würde mir heute jemand anbieten, zur gleichen Bewertung eins zu eins meine Shares umzutauschen.
Ich würde sofort Entropic Shares nehmen.
Kann man sich.
Natürlich kann sich das alles drehen, nichts davon ist sicher.
Aber würde ich heute auf 500 Milliarden Entropic oder OpenAI kaufen können, würde ich, glaube ich, eher Entropic kaufen.
Wo ich scheinbar nicht der einzige bin.
Und zwar berichtet Bloomberg.
Es gibt ja immer diesen Secondary Market.
Das heißt, abseits der Investitionsrunden handeln immer mal wieder Investoren die Shares von OpenAI.
Entweder welche von ehemaligen Mitarbeitern oder von Investoren, die schon diverstieren möchten.
Das heißt, dadurch gibt es so eine gleitende Bewertung, wo man immer so ein bisschen anfassen kann, wie fühlt sich der Markt gerade an und was ist die Firma gerade wirklich wert am Sekundärmarkt.
Manchmal bei steigenden Firmen schnell die Bewertung dann höher als die aktuelle angeblich sein soll.
Bei OpenAI passiert es interessanterweise, und das ist der seltenere Fall, das Gegenteil.
Und zwar ist OpenAI ja offiziell mit 850 Milliarden bewertet.
Und ich habe schon erklärt, warum diese Bewertung so ein bisschen manufactured ist.
Also da, die wurde eigentlich nur von strategischen Investoren gemacht oder überwiegend von strategischen Investoren, die wiederum haben die Summe gar nicht voll eingezahlt, sondern es ist Conditional, Pippapo.
Wir wissen nicht, ob es da Liquiditätspräferenzen gibt und so weiter und so fort.
Und jetzt ist es so, dass bei Secondary-Runden ist einzelnen Investoren wohl schwer gefallen ist, die Shares überhaupt loszuwerden.
Also die Nachfrage ist nicht mehr so groß, wie man glauben würde nach OpenAI-Shares.
In der Vergangenheit gibt ja dieses großartige Statement aus dem Podcast mit Brad Gerstner, wo der mal sich gewagt hat zu fragen, ob OpenAI nicht zu viel Geld ausgibt und daraufhin Sam Orbman sofort ihm an Hals gefallen ist, wie so ein kleiner Cleffern und gesagt hat, wir können deine Shares in OpenAI sofort an jemand anders verkaufen, wenn du willst.
Worauf Brad Gerston gesagt, nee, nee, ich kaufe ja selber nach und bla bla.
Der hätte selber verkaufen soll.
Hätte aber verkaufen sollen.
Ja, vielleicht wäre das ein guter Zeitpunkt gewesen, weil also das Statement ist jetzt nicht gut gealbert.
Also damals hat Sam Orbman ja quasi implizieren wollen, er würde jederzeit Käufer finden für die Shares von Brett Gerstner, wenn er nicht mehr überzeugt wäre von dem Unternehmen.
Und jetzt ist aber genau das passiert, dass es eben nicht so einfach ist, Käufer zu finden auf der aktuellen Bewertung.
Und spannenderweise hat Entropic das komplette gegenteilige Problem.
Und zwar haben die gerade eine Secondary-Runde auf den alten 350 Millionen versucht zu veranstalten.
Also wo Mitarbeiter quasi ein paar Shares liquidieren konnten auf 350 Billionen, also Milliarden.
Da wollten die meisten Mitarbeiter ihre Shares nicht abgeben.
Also so wie ich letzte Sendung, glaube ich, gesagt habe, ist es so.
Also ich glaube, Entropic ist weit, also eigentlich das dreifache Wert, weil diese 350 Milliarden sind aus einer Zeit, wo Entropic rund 10, maximal 15 Milliarden Umsatz gemacht haben.
Jetzt sind sie bei 30 Milliarden Runrate.
Das heißt, natürlich müsste Entropic inzwischen mit dem 30-fachen des Umsatzes auf ungefähr eine Billion bewertet werden.
Und mich wundert es nicht, dass, also ich würde meine Shares auch nicht für 100 Milliarden abgeben, beziehungsweise habe ich welche gekauft für 53 Milliarden.
Insofern wundert mich das nicht, dass Entropic quasi, also Entropic, also OpenAI hat das Problem, dass sie keine Käufer finden.
Entropic hat das Problem, dass sie keine Verkäufer finden zur aktuellen Bewertung.
Bei den Umsätzen muss man immer dazu sagen, dass das so ein bisschen Äpfel und Birnen vergleichen ist.
Entropic soll angeblich quasi in seine Umsätze die Kosten der Partner mit einbeziehen.
Das heißt, wenn du bei Entropic quasi Tokens kaufst, dann ist im Umsatz der Umsatz, den Sie weiterreichen müssen an AWS zum Beispiel, mit inbegriffen und OpenAI macht es angeblich anders.
So berichten Quellen.
Deswegen ist es schlau, prinzipiell immer einfach auf Cross Margin zu kaufen, beziehungsweise Gross Profit zu schauen.
Dann hat man nämlich für alle Einstandskosten, also die Cost of Revenue oder Cost of Goods sold, quasi adjustiert.
Da sieht es wiederum so aus, dass die Rohmargen, glaube ich, nicht so unterschiedlich sind von Entropic und OpenAI.
Das heißt, dann würde es auch egal sein, ob man Partner mit einbezieht.
Das passt wiederum auch nicht zu den Amazon-Zahlen, weil wenn Entropic 30 Milliarden Umsatz macht und Amazon sagt, sie machen mit KI nur 15 Milliarden, und man davon ausgeht, dass Entropic ja eigentlich einen Großteil auf Amazon rechnen müsste, weil Amazon der größte Investor ist, wenn ich mich nicht irre, dann ist es entweder so, dass Entropic viel Rechenkapazität außerhalb von Amazon rechnet oder eine sehr hohe Rohmarge hätte, was ich nicht glaube, was nicht der Fall ist.
Die soll so um die 50 sein oder in Richtung 50 gehen, aber das heißt, so richtig passt das nicht, weil AWS ja auch noch andere Sachen in Bedrock rechnet, außer nur Entropic.
Also ich gehe davon aus, dass man den Umsatzzahlen schon vertrauen kann.
Und wie gesagt, am Ende muss man einfach nur die Rohmarge mit in Betracht ziehen, dann kommt man eh zum richtigen Ergebnis.
Wie auch immer, sehr unterschiedliche Probleme bei Entropic als bei OpenAI.
Saure Gurken-Shares bei OpenAI.
Bei Entropic wollen die alte Investoren ihre Shares nicht verkaufen, weil sie glauben, dass 350 Milliarden offenbar nicht mehr die richtige Bewertung ist.
Also haben wir eine gute Woche für Enthropic, eine schlechte Woche für OpenAI und jetzt.
Ja, seit vier Wochen, aber kann man das sagen, würde ich behaupten.
Also das ist ja eigentlich wie jede Woche dann so.
Der einzige Unterschied ist, Meta kommt jetzt auf einmal auf die Tanzfläche.
Ja, vorher noch, um das abzuschließen, das OpenAI-Thema.
Was macht OpenAI jetzt mit der Erkenntnis, dass die Shares nicht mehr so beliebt sind?
Man zieht die gleiche Karte wie Elon Musk beim SpaceX-IPO und verspricht, einen relevanten Anteil der Shares beim IPO an Retail-Anleger weiterzugeben.
Das heißt, man sagt quasi das gleiche, was SpaceX macht.
Dass man sagt, nicht nur die Institutionellen bekommen hier 90% der Anteile, wie das ganz oft bei IPOs ist, sondern wir bauen auf unsere Retail-Basis.
Wir wissen, dass die Kleinanleger endlich an KI partizipieren möchten.
Deswegen reservieren wir in Anführungsstrichen Shares für Kleinanleger.
Damit kann man natürlich die Nachfrage hochhalten und den Hype hochhalten.
Ich glaube, ist insoniert aber auch so ein bisschen schon, dass das Smart Money nicht mehr dumm genug ist, um mehr auf der aktuellen Bewertung zu kaufen.
Dann, genau, Meta, hast du gerade schon erwähnt, das ist die andere großen News der Woche.
Muss ich wieder meine Keynote umbasteln.
Da hatte ich nämlich schon das Slide für, die mehr oder weniger hieß, Meta hat sein Mocho verloren.
Und jetzt ist es aber so, dass sie es zumindest teilweise zurückbekommen haben.
Und zwar hat Meta ein neues Modell rausgebracht, was Muse Spark heißt und Purpose-Build for Social Media Apps.
Das heißt, man versucht nicht 100% in diesem Frontier-Model-Rennen mitzustinken.
Da könnte man immer noch sagen, das haben sie aufgegeben, dass sie das nicht können.
Ist das erste Model, was sie unter dem neuen Chef Alexander Wang von ScaleAI, die sie akquiriert haben, herausbringen.
Und das soll eben für Use Cases, die Meta braucht, besonders gut sein.
Das heißt, man macht ein bisschen Abstriche bei allgemeinen Leistungen, sondern schaut, kann das sehr gut Content generieren, kann es sehr gut mit Konsumenten interagieren, kann es gut Produkte verkaufen, kann es gut abhängig machen, kann es gut irgendwie Essstörungen einreden.
All das, was Meta richtig gut kann, soll MuseSpark dann besser können.
Dafür ist es nicht ganz so gut für die absoluten Frontier-Modelle.
Trotzdem ist es um ein Vielfaches besser als das letzte Lama-Modell.
Also das letzte Lama-Modell hat in der Artificial Intelligence, in dem Benchmark 18 Punkte gehabt.
Das neue hat jetzt 52 und die besten sind so zwischen 56 und 60, glaube ich.
Also es ist eins der fünf besten Modelle in diesem Benchmark, das kann man sagen.
Und trotzdem ist es sozusagen von Tag 1 keins der Top-3-Modelle, das muss man auch sagen.
Aber für die Zwecke, für die Meta es braucht, soll es halt besonders gut sein.
Also eine Mischung aus allgemeinem Modell und Purpose-Bild.
Modell, ich würde sagen, ist ein moderater Erfolg, es ist kein Misserfolg, weil es lässt trotzdem offen, dass Meta es nicht geschafft hat, bei den ganz großen mitzustinken.
Trotz all das Geldes, was sie ausgegeben haben, trotz all der Investitionen, die sie im Datacenter machen, trotz all der Akquisitionen, die sie gemacht haben, schaffen sie es nicht im Rennen mitzustinken.
Aber sie sagen, und das kann natürlich, ich will jetzt nicht sagen, das ist schon die Aleph Alpha Ausred, dass wir sagen, wir machen ja gar nicht mehr mit im Rennen, sondern wir bauen jetzt was ganz Spezielles.
Aber es ist so irgendwo dazwischen.
Also man scheidet aus dem Rennen um das ganz Große aus.
Es ist auch kein Open Source Modell mehr, sondern es ist was Proprietäres.
Aber es soll Meta dann eben helfen, die eigenen Produkte deutlich besser zu machen und KI zu seinen eigenen Anwendern zu bringen.
Und wir wissen ja, Distribution ist wichtig.
Am Ende sollte Meta die Macht haben, wobei bisher haben sie mit Meta AEA ja nicht viel gebacken bekommen.
Also, obwohl sie WhatsApp, Facebook, Instagram haben, sind Leute jetzt noch nicht spitz wie nach Basslumbi das Meta AI-Modell zu nutzen.
In der Vergangenheit.
Ob sich das jetzt mit MuseSpark ändern wird, bin ich mir nicht so sicher.
Also, was willst du?
Der durchschnittliche Meta-Nutzer, der ist halt Konsument.
Der geht dahin, um andere Leute zu beschimpfen, sich Content anzugucken und sich schlecht zu fühlen.
Wie soll mir KI dabei helfen?
So, die kann meinen Feed noch aggressiver sortieren.
Das wird Muse Spark bestimmt gut können.
Die kann mir besonders gehässige Kommentare in die Feder diktieren, vielleicht, aber das sind ja nicht kreative Leute, die auf den Meternetzwerken abhängen.
Also klar, Instagram, es gibt Kreative, aber die drei Milliarden Nutzer, die Meta haben, davon sind ja ein Prozent die Content Creator, 99 Prozent sind Leute, die Gedanken versunken und Brainrod vor ihrem Gerät setzen.
Und das Letzte, was sie tun wollen, ist mit einer KI aktiv interagieren.
Zumindest so lange, bis man irgendeinen guten psychologischen Hook gefunden hat, wie man auch die Leute noch motiviert, dann mit einem KI-Agenten in Gespräch einzusteigen.
Aber bisher würde ich sagen, das hätte ich früher, glaube ich, unterschätzt, da hätte ich gesagt, Distribution ist wichtig und mit drei Milliarden Nutzern und vielen Daten ist Meta eigentlich relativ gut positioniert.
Aber ich glaube, das Problem ist, dass alle Apps, die Meta hat, sind für das Gegenteil von Produktivität bestimmt.
Ja, ich habe ihn zusammen wieder vom Telefon genommen.
Ich finde das so crazy, was das mir einfach für.
Also das eine ist, dass das irgendwie mir die Zeit raubt, dass du da konsumierst und dann einfach Doomscrollst.
Aber was ich so Wahnsinn fand, was die, was sich dafür ein.
Also, also du hast dich darüber schon mal lustig gemacht, aber was das mir mittlerweile für ein Schwachsinn ausliefert, nur damit ich da mehr Zeit drauf verbringe.
Gucke ich es mir lieber im Browser an, da fühlt sich das an wie vor vor fünf Jahren und man wird nicht so abgelenkt.
Ja, und ich glaube, man kann es wirklich, also selbst Microsoft hat noch bessere Karten, weil die Leute, die PowerPoint nutzen, die Outlook, die Word nutzen, die wollen was bauen, die müssen was produzieren.
Die Leute, wie gesagt, die Meta-Apps nutzen, wollen sich berieseln lassen.
Und wie du da KI in den Loop bekommst, ich sehe es noch nicht.
Ganz ehrlich, die meisten Leute sind reine Konsumenten.
Ansonsten hat die Information rausgefunden aus einer ihrer Quellen, dass es bei Meta im Hauptquartier wohl ein so Art Leaderboard geben wird.
Nicht im Hauptquartier, sondern es ist ein virtuelles Leaderboard im Intranet sozusagen.
Da soll es ein Leaderboard geben, wo man checkt, wer die meisten Tokens konsumiert.
Und das wird da, also nicht um die Leute zu blamen, sondern im Gegenteil, sondern Token-Maxing wird quasi als Sport gesehen.
Im Sinne von, wer viele Tokens generiert, der muss auch produktiv sein.
Und dann kann man sich so tolle Titel geben lassen, wie zum Beispiel, finde ich jetzt ein, Token Legend oder Session Immortal, wenn du da irgendwie Millionen von Tokens verbrätst.
Einzelne EntwicklerInnen sollen da wohl bis zu hunderttausende von Dollars an Tokens durchbraten.
Und inzwischen ist das Leaderboard offline gegangen.
Man hat es, weil es öffentlich geworden ist, offline genommen.
Was ganz interessant ist, ist, dass jemand mal die Mathematik gemacht hat.
Die Information berichtet nämlich unter anderem, dass Meta allein 60, was ist jetzt die richtige deutsche Billionen, also 60 Trillion Tokens generiert.
Wir erinnern uns, dass Unternehmen sich früher mal dafür gefeiert haben, wenn sie eine Trillion Tokens nutzen.
Inzwischen ist wohl so, dass Meta allein 9 60 Billionen, also English Trillions, Tokens innerhalb von 30 Tagen konsumiert.
Das wäre, wenn sie sind ein Entropic-Partner, würde das heißen, 10 Milliarden von dem Umsatz von Enthropic kämen von Meta, ein Drittel des Umsatzes wäre das.
Das nimmt jetzt einen relativ hohen Preis an.
Also es würde annehmen, dass man alles mit Opus 4.6 macht, glaube ich, in der Rechnung.
Und es würde annehmen, dass Meta quasi keinen Mengenrabatt bekommt oder so für den Verbrauch.
Also ich gehe davon aus, dass Meta nicht ein Drittel des Revenues von Enthropic ist, aber trotzdem zeigt das, was das Potenzial ist.
Also, wenn jede Firma so programmieren würde auf der Welt, kannst du dir vorstellen, wie man mit Tokens quasi Geld drucken könnte.
Wenn Meta allein hier, ganz egal, ob es jetzt 10 Milliarden sind, aber es wird ganz sicher über eine Milliarde sein, die sie im Quartal, im Monat für Tokens ausgeben.
Und ich finde es einen ganz guten, ganz gute Vorschau darauf, was möglich ist, auch an Umsatz, wenn mehr und mehr Unternehmen darauf umspringen, quasi Software und Projekte hauptsächlich qua KI zu realisieren.
Und dann wären wir in der Schwunderecke.
Ja, ich glaube, das war es mit KI für diese Woche, oder?
Die Schwunderecke fängt ja fast mit KI an.
Ja.
Und zwar berichtet unter anderem Compact von einer gemeinsamen Recherche von Lobbycontrol.
Ich bin ein Big Fan, wie man schon abonne hören konnte, und Compact, die mal in neue Gesetzesvorschläge reingeschaut haben.
Und zwar möchte unsere Wirtschaftsministerin Katharine Reiche auch ein etwas älteres Energieeffizienzgesetz nochmal aufbohren.
Da hat man überlegt, wie man eigentlich Energie sparen kann und so weiter.
Das will sie jetzt, wie gesagt, aufweichen.
Und da haben diese Lobby-Transparenzorganisationen erstaunlich viele Passagen drin gefunden, die klingen, als wären sie direkt aus der Feder von gewissen Vorschlägen der Big Tech-Konzerne übernommen worden.
Also man würde hier sehr eins zu eins oder sehr, sehr nah an den Vorschlägen von einschlägigen Lobbypapieren der großen Data Center-Betreiber arbeiten.
Jetzt muss man das natürlich ein bisschen differenziert sehen.
Natürlich ist das immer problematisch, wenn hier Big Tech zu viel Einfluss auf die Politik nimmt.
Andererseits wollen wir ja auch Data Center in Deutschland bauen, wenn sich damit Wertschöpfung, also unter der Bedingung, dass man damit auch Wertschöpfung und versteuerbares Einkommen in Deutschland generiert.
Und dann ist es vielleicht auch gute Zügel zu lockern.
Ob man deswegen jetzt quasi sich das Gesetz von Big Tech in die Feder gießen lassen sollte, ist natürlich ein ganz anderes Thema, aber prinzipiell gut, dass hier für Transparenz gesorgt wird und das klarer wird, finde ich.
Dann gibt es eine, apropos Transparenz, eine ganz spannende Reportage von der New York Times.
Und zwar haben, oder Analyse würde man besser sagen, und zwar haben die mal angeschaut, in wie viele Prozent der Fälle eigentlich die sogenannten AI-Overviews bei Google.
Also wenn man eine ganz normale Suchanfrage eingibt, dann steht da oben ja oft schon so eine AI-Antwort.
Das ist nicht der AI-Mode, den man aktivieren muss, sondern diese automatisch generierte AI-Antwort.
Und da hat man immer angeschaut, wie oft liegt das eigentlich richtig.
Und die Good News zuerst, in neun von zehn Fällen ist das einigermaßen richtig, was da drin steht.
Die schlechte Nachricht ist, dass Google ja ungefähr 5 Billionen suchen im Jahr abfeuert, beziehungsweise bedient.
Was heißt, dass immer noch jede Stunde mehr als 10 Millionen oder 10, wie sagt man, zig Millionen falscher Antworten generiert werden von Google.
Also 90 Prozent sind natürlich einfach nicht gut genug.
Jetzt würde ich auch da, muss man differenziert drauf schauen.
Du kannst es jetzt vergleichen mit der perfekten KI, die immer richtig liegt.
Oder du sagst, was wäre die Alternative?
Ein Mensch hätte sich durch die Suchergebnisse geklickt und hätte natürlich auch falsche Informationen eventuell gefunden oder die falschen Schlüsse gezogen.
Ob das dann so viel besser ist, weiß ich nicht.
Ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
Also wahrscheinlich sind die KI-Übersichten, wenn man das jetzt eins zu eins glauben würde, noch besser, als was der durchschnittliche Mensch recherchieren würde.
Und trotzdem müssen wir natürlich einen Anspruch haben, dass das deutlich besser wird, weil neun von zehn einfach keine adäquate Verlässlichkeitsquote ist, wenn man überlegt, wie wichtig Google ist und wie ernst genommen diese AI-Overviews werden.
Da geht es um falsche Geburtsdaten von Prominenten, historische Zusammenhänge, die falsch dargestellt werden.
Und natürlich muss das zuverlässiger sein in Zukunft.
Und das sollte zumindest für alle eine Mahnung sein, was dort steht, nicht automatisch, auch wenn man gerade in einer hitzigen Debatte ist und jemand erklären will, warum er falsch liegt.
Also man muss auch diese Daten nochmal überprüfen.
Und gleichzeitig zeigt es auch, was es im großen Ganzen für ein Problem ist, wenn da einfach zig Millionen von falschen Ergebnissen generiert werden jedes Jahr.
Und wie alle an einem großen Beta-Test teilnehmen bei Google.
Achso, hier ist noch eine, hä, wie ist die denn dahin, Guts?
Das mir auf der Zugfahrt auf mal passiert.
Und zwar hätte das eigentlich noch zu OpenAI gehört, als ich meinte, dass die letzten Wochen gerade nicht so gut gelaufen ist.
Eine andere, so im Englischen nennt man das Hail Mary Pass, also so eine Verzweiflungsaktion von OpenAI ist, glaube ich, dass sie, um die News wieder so ein bisschen zurückzugewinnen.
Wahrscheinlich läuft es auf TBPN schon in Dauerschleife.
Aber OpenAI gibt an, dass sie bis zu 100 Milliarden Werbeumsatz, das wäre die Hälfte des Facebook-Werbeumsatzes, schon 2030 machen wollen.
Also man möchte von diesen 284 Milliarden Umsatz, die man 2030 prognostiziert hat, davon sollen allein mehr als 100 Milliarden aus Werbung kommen.
Und jetzt kann man sich irgendwie zusammenrechnen, kann das passen oder kann das nicht passen.
Aber ein guter Eckpunkt dafür ist, dass OpenAI ja gerade ein Werbepilot fährt in den USA, wo 20 Prozent der Nutzer, die kein Geld zahlen, Werbung sehen.
Und der läuft ungefähr auf 100 Millionen Runrate im Jahr gerade, also 8 Millionen im Monat.
So, jetzt kann man sagen, okay, wenn wir es nicht 20 Prozent, sondern 100% anzeigen und die Rechnung kommen von Eric Seufert, also gebe ich gern die Referenz, der hat das für LinkedIn oder seinen Newsletter, glaube ich, zuerst mal vorgerechnet, so ungefähr.
Ich gebe es doch nur Pi mal Daumen wieder.
Aber man könnte jetzt sagen, na klar, sonst können sie es an 100% der Leute ausrollen, dann hätten wir statt 100 Millionen 500 Millionen im Jahr.
Und dann könnten wir es nicht nur in den USA, sondern auch auf der ganzen Welt ausrollen.
Jetzt hat der Rest des Weltes aber einen deutlich niedrigeren APU, also Average Revenue per User, Werbung in den Philippen und Indien ist weniger wert als in den USA.
Das heißt, das würde sich nicht mal verdoppeln dadurch.
Im besten Fall sagen wir, markieren wir jetzt auf eine Milliarde.
Jetzt kann sich die Nutzung natürlich noch verbessern, mehr Leute rekrutiert werden, also mehr Nutzer rekrutiert werden, die können noch mehr ChatGPT nutzen.
Aber wie man dann von einer Milliarde derzeitiges Potenzial auf 100 Milliarden in nur fünf Jahren kommt, gar nicht so einfach.
Ich würde mal dagegen wetten.
Also Langfrist Wette, später werden wir sowas alles ja easy mit KI-Tools auswerten können.
Heute ist das noch ein bisschen haklich, Wetten über fünf Jahre zu verfolgen, aber später fragen wir einfach, welche Langfristwerten hat Philipp verloren.
Langfrist Wette würde ich mal sagen, 2030 macht OpenAI keine 100 Millionen, keine 100 Milliarden mit Werbung.
Was glaubst du denn OpenAI ist in 2030 überhaupt noch da?
Ich glaube, OpenMAI ist 2030 so ein bisschen das Meta.
Das Meter oder das MySpace?
Das Meta.
Also es wird sehr stark, irgendwann sehr stark auf Engage.
Also sie versuchen es ja, also sie können ja zwei Wege machen.
Entweder sie optimieren weiter auf Engagement und werden das Meta.
Also sie bauen nur noch, was Leute bei der Stange hält.
Mach's mal einfach.
Es gibt Myspace, Facebook und Instagram.
Nein, nee, und es gibt halt schon noch Microsoft.
Also das ist ja, also sie sagen ja, sie wollen B2B-Ravenue machen und das oder ja, Salesforce könntest du auch sagen.
Ich glaube, sie werden in den B2B-Markt gehen, weil sie wissen auch selber, dass sie sonst Meta werden.
Aber das sind die, das ist, das ist der Weg, glaube ich.
Entweder du baust weiter auf ChatGPT, wo sie halt die super starke Marke und 800 oder 900 Millionen Nutzer haben.
Das heißt, den besten Fuß im Markt haben sie im Konsumentenmarkt.
ChatGPT ist die Marke für KI, hat 900 Millionen Nutzer, aber wenn du den Weg gehst, dann wirst du checken, dass es keine 900 Millionen Creator gibt, sondern es gibt 900 Millionen Konsumenten.
Und die Konsumenten wollen das nächste Meter haben.
Die wollen wieder nur bespielt werden, die wollen rumspielen, die wollen einfachste Sachen erledigt haben, aber die wollen nicht die nächste App bauen mit KI.
Aber wie gesagt, gehst du den Weg, wirst du die nächste Mark Zuckerberg.
Oder du sagst, wir haben gelernt von Entropic TM4 richtig gemacht, deswegen gehen wir auch B2B, wir gehen auch Richtung Software.
Und dann baust du das nächste Microsoft, aber Entropic aus der Position rauszustoßen, ist halt ein offenes Rennen, aber eins, wo man gerade irgendwie auch einem Marathon mit 30 Minuten Verspätung startet, würde ich sagen.
Wahrscheinlich haben sie die falsche Strategie gewählt.
Wahrscheinlich wärst du sie besser, sie würden sich commenten und sagen, okay, wir machen Meta.
Ja, auf jeden Fall wird über diese Phase so, überleg mal, was in fünf Jahren für Businessbücher geschrieben werden, die das analysieren, was.
Es werden keine Bücher mehr geschrieben, es werden Bücher gepromptet.
Ja, das stimmt auch wieder.
Also es werden YouTube-Videos zusammengewixt werden mit KI, die erklären, was wie OpenAI seinen massiven Forschung.
Die hatten zehn Jahre Vorsprung quasi, wie sie es verspielt haben, wie Google es doch noch hinbekommen hat, scheinbar zumindest bis jetzt, wie Entropic einfach denen so die Efficient Frontier gewählt hat, indem sie 100% auf Software gegangen sind oder 90 Prozent auf Software gegangen sind.
So ein Spannung.
Ich habe zwar eben, wir saßen eben beim Mittag beide zusammen und ich meinte so, oder habt ihr das zu dir gesagt, oder jemand was abends weiß ich nicht, aber wenn ich überlege, dass ich, dass man mal für 50 oder 150 Milliarden hätte in Entropic investieren können, wie dumm das war, das nicht zu tun.
Wie dumm das war das nicht.
Aber es war damals nicht absichtlich.
Damals wirkt das wie ein kleiner Haufen Individualisten, die was geschrieben haben, was schön Gedichte schreiben kann oder was schön Essays schreiben kann.
Du hättest schon auf den Hype wetten können.
Ja, aber mein Learning, mein Business Buch, das erste Businessbuch, was ich jetzt hier rüberschreibe, ist, es ist wie bei jedem Hype, der einzige Fehler, die du machst, ist nicht stumpf in alles zu investieren.
So das schlaust du da immer noch gewesen.
Das ist ein Tweet.
Das ist kein Buch, das ist ein Tweet.
Es gibt Leute, die schreiben noch über Bücher.
Es gibt Leute, die würden darüber ein Buch schreiben.
So in so ein, keine Ahnung, du bist Agenturbesitzer, hast 20 Jahre nichts Sinnvolles gemacht, dann würdest du einen Buch drüber schreiben und das Strategie nennen.
Die Wahrheit, das ist alles scheißegal, hättest du einfach so YOLO irgendwie 100K in jede KI-Butze geOLO, wäre es ziemlich gut damit gefahren.
Siehe hier Sam Beckmann Fried, der der geilsten Investor aller Zeiten gewesen wäre mit FTX, weil er ganz.
Der ohne Scheiß so früh wie der in den Tropic investiert hat, auf was?
Auf 6 Milliarden Sekunde.
Wahnsinn, und auch richtig viel, oder?
Er hat 16% mal kaufen.
Also, damit ihr das nochmal ein bisschen einordnen könnt.
Das war der Typ, der die Krypto-Börse da gemacht hat und Knast ein bisschen Inside Trading gemacht hat.
Nee, nicht Inside Trading, der hat das Geld von den Konsumenten genommen und damit Sachen gemacht, ne?
Genau, er hat Geld veruntreut aus seiner Cryptobörse.
Also seine Investition wäre 30 Milliarden wert heute.
Er hat 500 Millionen Dollar in die Series B gesteckt, hatte 8% der Anteile.
Das heißt, die 30, also eigentlich sind es 100 Milliarden, die er hätte.
Das ist der beste Investor der Welt und es ist zum Knast.
Also zu rechts ist er da, ich will es gar nicht entschuldigen.
Aber ihr hat mal 8% an Tropic gehört, die wurden ein bisschen verwässert, aber inzwischen glaube ich, in Tropic ist eigentlich eine Billion wert.
Wahnsinn, dass Trump den noch nicht rausgelassen hat.
Normalerweise.
Ja, seine Eltern sind demokratische Spender, das hilft nicht, ehrlich gesagt.
Du brauchst das richtige, es ist wie eine DDR, du brauchst das richtige Parteibuch, wenn du im Knast sitzt.
Aber wenn wir schon bei Krypto sind, können wir.
Beziehungsweise, wenn du das richtige Parteibuch hast, gehst du gar nicht erst den Knast.
So die richtige Aussage eigentlich.
Ja, was für ein Wahnsinn, ey.
Jetzt mal investieren, Secondaries kaufen.
Wenn du welche findest.
Ja, auf die Gefahr, dass das schlecht altert, wobei, glaube ich, ehrlich gesagt, eher weniger, aber ich glaube auch, dass es noch nicht so spät ist.
Außer dass die Bewertung natürlich schon viel vorausnehmen, aber also vor zwei Jahren stumpf in jeden Hyperscaler und in jede KI-Firma investieren wäre meinetwegen auch eben Chips und Energie und so, das wäre vergleichsweise schon fast schwer vorauszusehen.
Also klar, das ist auch keine Riesenleistung, aber einfach nur stumpf jede KI-Bude, wo du Zugang bekommen hättest zu kaufen, wäre er schlau gewesen.
Und selbst XEI, komplette Strain Wreck und trotzdem hättest du einen Zeit lang erstmal Geld gemacht.
Perplexity ist gerade 50% um Umsatz wieder gewachsen.
Vielleicht muss ich meine Shares doch noch nicht ganz abschreiben.
Naja, ich bin gespannt, ob es sich nochmal stark dreht.
Im Moment sieht es wirklich aus, als wäre ein Tropic weit vorne.
Und wie gesagt, es ist nicht einerseits ändert sich ja regelmäßig, aber man muss davon ausgehen, dass gerade wenn du halt stark in Software investierst, dass dadurch, dass die Software so einen selbstverstärkenden Effekt hat, könnten sich so Vorsprünge dadurch so Perpetuinen in die Zukunft fortsetzen, weil es dann eben zunehmend schwerer wird, das einzuholen, ehrlich gesagt.
Und wir kommen, ich will nicht sagen, wir sind an dem Punkt, aber ich würde sagen, wir kommen dem Punkt näher.
Und ich bin nicht Entropic-Fan, weil ich also wir sind insofern conflicted oder ich bin conflikted, weil ich Shares an KI Companys, aber das Gute ist, ich habe an allen welche.
Also ich habe an SpaceX, XAI, Shares an Tropic an OpenAI und an Perplexity.
Das heißt, man kann mir Parteilichkeit vorwerfen, dann aber an allen gleichermaßen.
Aber Fakt ist, ich würde sowohl Perplexity als auch OpenAI und XAI gern umtauschen in den Tropic, gerade wenn ich könnte.
Dann hat die New York Times eine Riesengeschichte gemacht.
Ja, man ist sich wohl sicher, oder ein Journalist ist sich wohl sicher, den Erfinder von Bitcoin gefunden zu haben.
Hast du dir dazu zufällig den Podcast auch angehört?
Hatte ich leider noch keine Zeit zu.
Also, du wirst uns gleich alles erklären, aber ich kann euch schon mal eine.
Ich möchte nur kurz einsagen, man ist sich nicht sicher.
Man klingt ja auch.
99,5 Prozent.
Man ist unheimlich viele Indizien gefunden, die darauf sprechen.
Und das erkläre ich gleich, aber sag mal kurz, da ist so ein Podcast erstmal.
Ich habe mir dazu zur Vorbereitung den The Daily Podcast angehört.
Da wird der Journalist interviewt und auch der mutmaßliche Erfinder.
Und die Geschichte, die ich schon so ein bisschen erzählen möchte, und es tut mir leid, wenn ich das jetzt spoilere, dann spult vor, ist, wie der Journalist darauf gekommen ist, dass es wahrscheinlich er ist.
Kennst du die Geschichte, hast du es gelesen?
Ganz kurz zum Journalisten muss man sagen, das ist ein Pulitzer Preis prämierter, der unter anderem Theranos, also diesen Elizabeth Holmes-Betrug mit dem Blutstropfen aufgedeckt hat.
Also das ist.
Genau, also es ist nicht irgendwer, sondern wirklich ein sehr begabter oder zumindest in der Vergangenheit sehr begabter Journalist.
Und ich weiß nicht, worauf du hinaus willst, aber eine Sache, die er gemacht hat, ist einfach die Art zu schreiben zu vergleichen.
Darauf wird sie wahrscheinlich hinaus.
Nee, gar nicht.
Achso, dann erzähl das deine Story und ich erklären, dann die anderen ist.
Noch davor.
Und zwar hat er sich damit schon mal befasst, meine ich.
Und dann ist er im Auto mit seiner Frau gefahren und hat irgendwie so einen Jazz-Radiosender gehört.
Die Frau meinte dann so, ey, das kann ich jetzt echt nicht mehr hören.
Hat umgeschaltet auf dem Podcast und in dem Podcast haben sie dann darüber geredet, dass es jetzt eine HBO-Sendung gibt oder Dokumentation über den Erfinder von Bitcoin.
Die hätten das gefunden.
Und da schießen sie sich halt auf eine Person ein.
Und er hat sich das dann sofort angeguckt zu Hause.
Aber hat dann gesehen, dass da eine andere Person interviewt wurde und meinte halt so: Ey, ich erkenne Lügner einfach.
Das Interview, also der Snippet von dieser Person, die in dieser Dokumentation war, hat die dann stutzig gemacht.
Und dann hat er angefangen zu recherchieren.
Und ja, wie er es gemacht hat, hat mich so ein bisschen erinnert an Elon Musk, der mal versucht hat, wer irgendwie was in der Firma verteilt hat, weil er sich angeschaut hat, wie groß die Dateien sind, die an den Drucker geschickt worden sind.
Habe ich das vernünftig erklärt?
Nee, wahrscheinlich nicht.
Aber erklär uns, wie er es herausgefunden hat.
Wer ist mutmaßlich zu, 99,5 Prozent laut ihm ist.
Es kann natürlich gut sein, dass du ein guter Reporter wirst, weil du so Lügner gut erkennen kann.
Sonst gibt ja, also es sei denn, du hast einen wirklich hochfunktionalen Psychopathen, gibt es ja so Merkmale, woran man Lügner erkennt.
Also den Verdacht hatte er daher, und womit er es nicht belegen, aber annähern konnte, oder was dann dazu führt, dass er sich relativ sicher ist, mit Adam Black, einem britischen Cryptographer, also Verschlüsselungstechniker, denjenigen gefunden zu haben.
Adam habe ich Black gesagt, Adam Beck, meine ich natürlich.
Er hat einfach die Art zu schreiben, mehr oder weniger verglichen.
Also es gibt halt Dinge, wo man weiß, die kommen aus der Feder von Satoshi Nakamoto.
Also, das ist in Anführungsstrichen der Erfinder oder Creator von Bitcoin.
Und dann hat er verglichen, mit welchem, mit wem sonst, der im weitesten Sinne dieser Szene ist, also wo findet man ähnliche Muster zu schreiben.
Es gab sowas, wenn ich richtig sehe, dass man nach dem Punkt hat er zwei Freizeichen gemacht.
Das ist natürlich.
Mich würde man zum Beispiel immer daran erkennen, dass ich Sätze so mit drei Punkten gerne beende.
Also ich habe keine Ahnung warum, aber ich lasse Sätze gerne so offen.
Ich glaube, weil ich finde, man sollte jeden Satz eigentlich weiterdenken.
Also ich denke mal, so einen Satz, der da hingeschrieben ist, der ist eine Eröffnung für einen Gedanken.
Und deswegen lasse ich das Ende gern offen.
Deswegen wirst du mich immer dabei erwischen, sei es Tweets, LinkedIn, private Nachrichten oder so, dass ich ganz viele Sätze hinten mit drei Punkten beende.
Nicht, dass jetzt für jedes Verbrechen, was so geschehen ist, haftbar gemacht werde, aber und so ähnliche Muster hat der halt gehabt.
Er hat, es geht natürlich darum, nutzt man eher englische, eher amerikanische Sprache, hat man irgendwelche Dialekte, er hat den gleichen It's und It's also it, Apostroph-S und It's Fehler gemacht, den ich sicherlich auch noch sehr oft mache.
Wie gesagt, er hat immer zwei Freizeichen hinter einem Punkt gemacht, was ein sehr auffälliger Fehler ist.
Das machen nicht so viele Leute wahrscheinlich.
Und es haben einfach zu viele Dinge zusammengepasst.
Und auch mit Hilfe von KI kann man das heutzutage natürlich viel schneller und besser auswerten.
Dann gibt es so typische Wendungen, die immer wieder auftauchen.
Also, wenn ich dir jetzt sage, jemand hat zehnmal von der Sache her, was die andere Sache, die er so sagen.
Bitte?
Genau, die bei mir wär's, bei mir wäre es sozusagen, und quasi, das würdest du wahrscheinlich, wenn da eine Häufung von sozusagen.
Kannst Google fragen, welcher Podcaster sagt oft sozusagen oder quasi Google wird, wollen wir probieren.
Sekunde, guck mal her.
Alle großen Podcaster sagen sozusagen.
Bestimmt, ist wirklich eine Krankheit unter Podcasten.
Die sagen alle sozusagen sehr viel.
Paul Rübger, als er noch auf Deutsch gepodcastet hat, hat immer, was hat der immer gesagt?
Grundsätzlich.
Wie läuft überhaupt der englische Podcast?
Da werde ich ja dagegen.
Ich befürchte, äh, okay, jetzt probiert.
Also Gemini macht hier was, wo ich befürchte, dass das eher wieder propaballistische Analyse als echte Analyse ist.
Deswegen würde ich mal Claude parallel in die Spur jagen.
Also Gemini vermutet, es könnte sich um, also ich habe gefragt, wer nutzt am meisten sozusagen und quasi.
Und er vermutet, es könnte sich um Richard David Press Brecht, Tommy Schmidt oder Markus Lanz handeln.
Das könnte wahr sein, es könnte aber auch einfach nur die erfolgreichsten Podcasts sein, also ein bisschen propaballistischer Bullshit.
Deswegen fragen wir auch mal unsere anderen Freunde.
ChatCPT schätzt auch Felix Lobrecht, Jan Böhmermann.
Ich glaube, die nehmen sich einfach nur die erfolgreichsten Podcasts, befürchte ich.
Mal gucken, ob Claude uns vielleicht ausrechnig im Stich lässt.
Ja.
Hier ist der Beweis.
Und zwar habe ich jetzt Gemini.
Ich habe Gemini erst gefragt, wer nutzt ganz viel sozusagen und quasi und er sagt, Richard David Brecht, Tommy Schmidt oder Max Lanz.
Und dann sage ich, wer sagt denn ganz viel von der Sache her an der Stelle und ich sag mal.
Könnte mal raten, wer das sein könnte.
Und er sagt genau die gleichen drei Leute.
Man kann jetzt sagen, ich habe hier das falsche Tool benutzt.
Ich hätte wahrscheinlich wäre das besser, wenn ich ihm gesagt hätte, sie müssen sich erstmal auf die Transkripte fokussieren.
Claude macht es auch nicht besser.
Schade.
Na gut, wie auch immer.
Das war nur die Erklärung.
Also auf jeden Fall gibt es so Patterns, an den man Leute wiedererkennen.
Und so hat man vermeintlich zumindest diesen Satoshi Nakamoto jetzt enttarnt.
Das würde heißen, der Mensch hat 5% aller Bitcoins, wenn er das wäre.
Er selber dementiert das, muss man auch ganz klar dazu sagen.
Er dementiert es so kurz, dass es fast wieder verdächtig ist.
Ich weiß nicht.
Würde ich sagen, er sagt einfach nur, ich bin es nicht.
Ohne jegliche Erklärung.
Das wiederum ist sehr schlau.
Weil mit jeder weiteren Erklärung, es gibt ja diesen Spruch, wer sich verteidigt, klagt sich an.
Würdest du jetzt noch erklären, warum du es nicht sein kannst und so?
Das wäre alles auffällig.
Einfach nur sagen, ich bin's nicht.
Liegt irgendwo zwischen, das ist die schlaueste Erklärung und gleichzeitig finde ich es auch schon wieder verdächtig.
Ja, und im Daily Podcast könnt ihr da jetzt nachhören, warum die trotzdem denken, dass es ist.
Also es passen noch andere Sachen dazu.
Zum Beispiel hat er in dem Moment, wo das Bitcoin-Paper rauskam, auf ganz vielen anderen Kanälen aufgehört.
Eine digitale Identität zu betreiben.
Also er hat viel offiziell, also viel öffentlich gepostet vorher, dass alles so, also die gleiche Sprache hat.
Also seine Worte waren übrigens Human-Friendly on Principle, Burning the Money, Abandonware, Hand-Tuned, Partial Pre-Image, das waren so typische Sachen.
Genau.
Und er hat irgendwann aufgehört, und zwar genau in dem Moment, wo quasi Satoshi Nakamoto entstanden ist als Meme oder als Pseudonym, hat er quasi sein anderes öffentliches Profil aufgegeben.
Und das ist natürlich auch verdächtig.
Und das kann ich auch so berichten, immer wenn ich mit einem meiner Fake-Identitäten ins Internet gehe, poste ich auf meinem eigentlichen Account auch weniger.
Von daher ist das ein total treffender Beweis.
Es könnte fragen, hinter welchen Accounts Philipp Kleck noch alles steckt.
Genau.
Wie heißt dieser Telen?
Nee.
Irgendwann kommt raus, dass Frank Thillen gar keine echte Person, sondern auch da stecke ich dahinter.
Apropos ist keine echte.
Wir haben vor langer Zeit mal über einen Deal zwischen dem berühmten TikToker Kabil-Mé und der Firma Rich Sparkle Holdings gesprochen.
Da sollte angeblich für rund eine Milliarde US-Dollar die IP von Kaby Lame akquiriert worden sein.
Also die Story war: wir digitalisieren den Influencer.
Das ist uns so und so viel Milliarden, das ist eine Milliarde, rund eine Milliarde, 975 Millionen wert.
Das hat man mit Aktien bezahlt und so umgerechnet, wenn die Firma so viel wert ist und man so viele neue Aktien generiert und keine Verwässerung in Betracht zieht, dann kann man damit quasi und man Kabilame so und so viel Anteil an den Unternehmen gibt, dann würde es zu dieser potenziellen Bewertung kommen, das war alles so ähnlich gerechnet wie die Valuations von Elon Musk Companies.
Und so ist der Kurs von Rich Sparkle dann von 22 Dollar auf bis zu 180 Dollar hochgegangen.
Und dann hätte man auch davon sprechen können, dass er für eine Sekunde mal so viel wert gewesen ist.
Eventuell dieser Deal Fakt ist, so wie wir damals schon vermutet haben, es war einfach alles nur heiße Luft.
Inzwischen ist der Kurs ungefähr nur noch ein Drittel von dem, was er vor dieser News war.
Also vom Höchstkurs hat man mehr als 90% verloren, selbst vom vorherigen Kurs, als es den Deal noch nicht gab, wäre man jetzt über 70% im Minus.
Das heißt, wie schon vermutet, damals ist das eine komplette Luftnummer.
Also ich würde behaupten, super schlecht für die Kredibilität und Reputation von Kabilame.
Also wäre ich jetzt Hugo Boss, würde ich mich sehr ärgern, wenn mein oder einer meiner Key-Influencer oder Key Opinion Leader solchen Quatsch parallel macht und mehr oder weniger so, ich meine, das ist ein Griff, oder wie soll man es nennen?
Da haben jetzt Leute Geld reingesteckt, weil sie dann glaubt haben und die haben bis zu 90 Prozent ihres Geldes verloren, weil sie dachten, Kabi macht jetzt mit den Chinesen da eine geile Firma.
Und am Ende wird es höchstwahrscheinlich nichts gewesen sein.
Dann gibt es die ganzen Leute, die daraufgesprungen sind.
Ich glaube, Stephen Bartlett oder wer das alles als Beispiel genommen hat, wie die nächste Generation von Creatern jetzt Milliardäre wird in Börsen und börsennotierten Unternehmen, bla bla bla blip.
Business Enschider hat das so ein bisschen abverfolgt.
Ich habe mit der Redakteurin in der Vergangenheit auch gesprochen, weil die ein paar Fragen dazu hatte.
Da kommt jetzt der dritte oder vierter Artikel zu dem Thema.
Wir packen es in die Shownotes für die Leute, die sich da nochmal, die das nochmal besser verstehen.
Mich hat, also mein Feed war eher davon voll, dass er jetzt geschieden wird und überhaupt kein Geld hat, weil er seinem Vater alles überschrieben hat.
Also, es ist jetzt wohl gerade eine Scheidung am Laufen und der macht diesen Fußballer-Trick.
Ach, du schande.
Ich lese die bunte nicht, aber danke für den Input.
Dann vielleicht die guten, nee, das letzte kommt erst noch.
Und zwar berichtet Exios, dass Meta jetzt endlich härter gegen Anzeigen in der eigenen Adbiothek vorgeht.
Und zwar richtet man sich explizit gegen Anzeigen, die Opfer von Meta-Targeten.
Also, wenn Anwälte in den USA nach Metanutzern suchen, die zum Beispiel in ihrer Minderjährigkeit negative Erfahrungen mit Meta gemacht haben.
Da gibt es Anwälte, die quasi Leute suchen, um Meta zu verklagen.
Das ist die Anzeigenkategorie, wo man versucht, die ganz schnell offline zu nehmen.
Gerade interessant, auf welcher Basis man das tut, ob das irgendwo in den Terms and Conditions steht oder Advertising Standards dasteht.
We also can remove or restrict access to content feature services or information if we determine that doing so is reasonable, necessary, to avoid or mitigate misuse of our services or adverse legal or regulatory impacts to Meta.
Okay, also wenn es den Paragraphen gibt, dann gibt es dafür auch eine Handhabe tatsächlich.
Aber erstaunlich, wie schnell man komisch, also dass man Scam-Azeigen nicht hinbekommt, aber wenn Anwälte nach Opfern von Meta suchen, dann scheint man sehr, sehr schnell in der Lage zu sein, fragwürdige Anzeigen da rauszuziehen.
Und dann vielleicht die bessere News, wie sagt man, Hoffnung, Hoffnung für die Auto Republik Deutschland.
And Gadget schreibt, Uber begins Testing, it Volkswagen ID-Bus, Robotaxi, Fleet NLA.
Also in einer Kooperation zwischen VW und Moya über Uber buchbar, sollen jetzt bald ID-Bus, also der Nachfolger des T6 oder was war der letzte?
T7, keine Ahnung.
Quasi, also das E-Auto in Transporterform.
Ein bisschen kompakter.
Die fahren jetzt in Zukunft durch LA.
In der Korrektur des Artikels steht, dass sie noch mit einem Security-Driver fahren.
Also sie sind nicht autonom, also es sind autonome Fahrzeuge, die aber derzeit noch mit einem Security-Driver fahren werden.
Ist eine Kooperation zwischen Uber und VW und anscheinend auch Moya.
Aber wäre ja schön.
Also, ich meine, das ID-Bus ist ein super Großraumtaxi, für, wenn man mal.
Ich glaube, es gibt zwei Taxi-Use Cases.
Das eine ist weniger als zwei Personen.
Das ist das Tesla Robot-Robotaxi und das andere mehr als fünf Personen.
Und dafür ist der ID-Bus wahrscheinlich total sinnvoll, oder?
Ich frage mich gerade, ob da wirklich mehr als fünf Personen reinpassen, aber ja.
Ja, man kann ja den.
Achso, ne, Koffer willst du ja auch noch.
Ja, weiß ich nicht.
Aber ist ja schön, wenn man irgendjemand ein deutsches Auto haben möchte.
Insofern habe ich das gern gelesen.
Ja, mich wundert ein bisschen, also mich wundert, dass der Wagen sich nicht besser verkauft.
Aber man kann ja Trump auch eigentlich jetzt dankbar sein, weil E-Autos werden sich ja scheinbar ein bisschen besser durchsetzen in den kommenden Monaten.
Wenn der Spritpreis so weit oben bleibt.
Genau, der Iran-Krieg hat, glaube ich, mehr Leute ans E-Auto gebracht als Robert Habeck.
Ja, warum verkauft sich der ID-Bass nicht besser?
Schreibt uns mal euer Feedback, wenn ihr euch für einen interessiert habt und ihn nicht gekauft habt.
Wenn sie einen Bruder gekauft haben.
Dann schickt uns mal, warum der nicht in Frage kam oder warum ihr super happy mit dem seid.
Würde mich interessieren, weil eigentlich finde ich den total schick.
Also ich will halt kein, ich brauche kein Auto, aber wenn, dann würde ich mir vielleicht so eins kaufen.
Bin auch so in dem Alter.
Midlife Crisis, entweder ID-Bus oder Fabrio, das ist ja so.
Ich seh dich, ich sehe dich jetzt auch schon.
Also ich glaube, du ziehst bald nach Hamburg und dann gehst du mit dem Ding immer kiten.
Das ist ja so, fährt man so nach St.
Peter Odding.
So typischerweise.
Alles, was irgendwie T-Modell ist, ist für mich Kite-Surfen.
Ich bin.
Mit dir ganz gut stehen.
Ich bin früher im Zivildienst bin ich viel T-Modell gefahren.
Entweder als Nutarzeinsatzfahrzeug oder den größeren Transporter als Krankentransporter KTW, aber deswegen habe ich nicht ganz so viel Faszination dafür, weil es mich in mein Arbeit erinnert, wenn ich im T-Modell setze.
Aber den ID-Bus finde ich eigentlich ganz geil.
Genau, also Volkswagen, wenn ihr das hört, ihr wisst, wo ihr euch melden müsst.
Ja, dann erzählen wir auch die Vorteile, die wir uns selber noch nicht erschließen können.
Lesen wir dann runter zum Vergretzen von Graber Steingard.
So, eine andere positive News aus Deutschland.
Und zwar schreibe Wired über Black Forest Labs mal wieder.
Von den haben wir lange nichts mehr gehört.
Sie glorifizieren hier ein bisschen wie diese 70-Personen-Firma, die Bildgebungsmodelle im Silicon Valley aufgemischt haben und mit den ganz Großen wie Mid-Journey und so weiter Nano Banana mitstinken, können relativ gut.
Black Forest Labs, ne?
Firma aus deutschem Breisgau, die relativ schnell, also ich glaube, Andreason Funding bekommen haben, schnell ins Silicon Valley rübergegangen sind und bisher ganz gut liefen, haben in der Vergangenheit auch mit X kooperiert.
Hier steht aber, dass sie jetzt wohl eine Partnerschaft mit XAI abgelehnt haben.
Und ich habe auch das Gefühl, dass sie seit längeren nicht mehr hinter Grox Image-Qualität.
Also Grocks Image-Qualitäten sind, ich nutze das nur noch ab und an zum Testen, aber die sind wirklich super schlecht.
Es sei denn du willst irgendwas machen, was kein anderes Modell dir erlauben wird, dann ist Grog vielleicht noch eine Möglichkeit.
Aber ansonsten ist es eines der schlechtesten Image-Modelle, würde ich behaupten.
Es gibt Leute, die es anders sehen.
Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass da gar nicht mehr Black Forest Labs dahinter ist.
Auf jeden Fall scheinen sie die Kooperation mit Elon Musk abzulehnen.
Ob das wirtschaftliche Gründe sind, ideologische oder was auch immer, wissen wir nicht.
Aber finde ich erstmal eine gute Sache, dass man sich nicht mehr zum Pinsel von Mecha-Hitler macht.
Und trotzdem hoffe ich natürlich, dass sie andere Möglichkeiten finden, damit Geld zu verdienen.
Dann noch eine letzte lustige Story, die ich eben last minute noch reingebaut habe.
Und zwar, wenn man mit Googles Modell Gemini digitale Inhalte generiert, seien es Bilder, Videos oder Texte, dann wird da so ein kleines Wasserzeichen reinprogrammiert von Google, damit Google selber die KI-generierten Texte wiedererkennen kann.
Da könnt ihr euch auch vorstellen, was mit euren Webseiten passiert, wenn ihr die mit KI baut mit Gemini.
Aber auch Bilder und so weiter.
Also Google muss natürlich Herr der Informationen werden und bleiben vor allen Dingen.
Das heißt, sie wollen genau wissen, was im Internet ist AI-Slop und was nicht.
Und deswegen Wasser markieren sie schon mal den eigenen Content, den sie generieren bzw.
Gemini generiert.
Und jetzt hat ein Entwickler mit relativ einfachen Mitteln diesen super aufwendigen Algorithmus, der Synth IT ID heißt, mit denen 10 Milliarden Content-Pieces bereits schon gewatermarkt wurden, quasi aufgeknackt oder beziehungsweise lösen können.
Und zwar, hat was super einfaches gemacht.
Das zeigt so, du brauchst weder Rechenpower noch Talent.
Du brauchst wirklich nur sehr, sehr gutes Abstraktionsvermögen und überhaupt keine Entwicklungsskills, eigentlich dafür, oder sehr wenig Entwicklungsskills.
Nämlich hat folgendes gemacht.
Er hat 200 weiße und schwarze Bilder, also 100% schwarze Pixel, 100% weiße Pixel generiert.
Darin ist es natürlich relativ schwer, so ein Wasserzeichen unterzubringen.
Man kann das auf Pixelevel machen.
Aber darin hat dann quasi durch die Analyse dieser verschiedenen Bilder, die eigentlich alle hätten identisch sein müssen, ist aber nicht wahnsinnig, weil er das Wasserzeichen drin versteckt war, konnte er rausfinden, wie das funktioniert.
Dass es ein dann doch gar nicht so schwerer Algorithmus war.
Und den hat er mit einfachsten Mitteln quasi re-engineert.
Wir packen mal einen Link in die Shownotes, der das genauer beschreibt.
Aber fand ich ganz lustiges Beispiel.
Natürlich keine gute News für Google und AISLOP insgesamt.
Und damit haben wir es geschafft.
Ich kann mich jetzt voll und ganz auf die Masters konzentrieren.
Du kannst dich auf deine Keynote konzentrieren.
Hab ein schönes Wochenende.
Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Löckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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Vielen Dank.
Schönes Wochenende und bis Mittwoch.
