# Relief Rally: Geopolitical De-escalation and AI Market Trends

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-09

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
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Die ETFs von Vanguard sind darauf ausgelegt, dich über lange Zeiträume zu begleiten und bieten eine solide Basis für deine Anlageziele.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Alle Infos findet ihr wie immer nochmal in den Shownotes.
Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen Kuss der Muße für Meta, einen Streikdämpfer für die Lufthansa und erfreuliche Corona-Zahlen für Constellation Brands.
Im Thema des Tages stellen wir euch drei Strategien vor, wie ihr jetzt mit der Erleichterungsrally umgehen könnt.
Und in der Trouble-Idee, da schauen wir uns elf Aktien an, die SpaceX mit Richtung Mond zieht.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter.
Und Holger Czepitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 9.
April, and wir wünschen euch ein befreit Start in den Tag.
Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Krieg zwischen den USA und dem Iran hat an den Börsen für eine Erleichterungsrally gesorgt.
Wie wir euch schon gestern berichtet hatten, hat ja US-Präsident Donald Trump zugestimmt, die Angriffe auf den Iran für zwei Wochen auszusetzen, unter der Bedingung der sofortigen Wiedereröffnung der Straße von Hormuz.
Über die wird immerhin rund ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases transportiert.
Entsprechend brachen die Ölpreise auf deutlich unter 100 Dollar kräftig ein.
Auch der Europäische Gaspreis fiel um 15% auf deutlich unter 50 Euro je Megawattstunde.
On der Wall Street, da gewann der SP 500 2,5%.
Der Nasdaq legte sogar 2,9% zu.
In Deutschland, da gewann der DAX 5,1%.
Interessanterweise konnten Gold und Silber nicht von der Erholungsrally profitieren.
Immerhin legte der Bitcoin auch um rund 3% zu.
Mehr über diesen wilden Handelstag und die Lehren für euch daraus, die gibt es gleich im Thema des Tages.
Und Aktien wurden nicht nur vom Waffenstillstand getrieben.
MEDA wurde im wahrsten Sinne des Wortes von der Muse geküsst und legte 6,5 Prozent zu.
Muse Spark, so heißt das neue KI-Modell, das erste große Sprachmodell seit der massiven Einstellungs- und Ausgabenoffensive der letzten Monate.
Die Anleger waren offensichtlich erleichtert, denn im März, da hatte die New York Times berichtet, dass Meta's neues Modell bei internen Tests schwächeln würde.
Und da war die Stimmung noch ziemlich im Keller.
Jetzt sagt Meta, Muse Spark würde Krog deutlich schlagen bei bestimmten Tests vor Gemini liegen und bei anderen Benchmarks auf Augenhöhe mit ChatGPT und Claude arbeiten.
Die Frage bleibt natürlich, warum verbrennt Zuckerberg so viel Geld für ein Modell, das bestenfalls mit der Konkurrenz lediglich mithalten kann.
Genau, und wie kommen die eigentlich immer auf diese absurden Namen für ihre Modelle?
Anthropic OpenAI, Google, die sind alle dabei, schon wieder neue Versionen ihrer KI-Modelle rauszubringen.
Das Rennen, das läuft weiter.
Muse Spark ist vielleicht schon beim Launch ein bisschen von gestern, was MEDA aber rettet, das Kerngeschäft, das läuft wie eine Gelddruckmaschine.
Die müssen nicht ständig frisches Kapital einsammeln, so wie XAI oder OpenAI.
Die können sich diesen KI-Luxus einfach leisten.
Ob er sich dann rechnet, ist eine andere Frage.
Und für Anleger heißt das, die MEDA-Aktie, die profitiert kurzfristig von der Erleichterung.
Langfristig bleibt die KI-Investitionsthese aber unbewiesen.
Wer auf die Aktie setzt, der werdet im Grunde auf Zuckerbergs Geduld und die Stärke des Werbegeschäfts als Puffer.
Delta Airlines gewannen 4% und das nicht nur wegen fallender Ölpreise.
Die Fluglinie meldete für das Märzquartal knapp 10 Prozent mehr Umsatz und 40 Prozent mehr Gewinn.
Gleichzeitig sagte das Management, die Nachfrage sieht über alle Kundengruppen hinweg sehr gut aus.
Das hat Anlegern das Gefühl gegeben, dass die Branche höhere Kosten zumindest vorerst verkraften kann.
Und ihr müsst wissen, Airlines sind extrem sensibel für Treibstoffe, weil Kerosin rund 30 Prozent der Kosten ausmacht.
Und wenn dieser Kostenblock steigt, dann geraten die Gewinnschnellunterdruck oder eben die Ticketpreise müssen so stark steigen, dass Verbraucher weniger fliegen.
Und das scheint vorerst bei Delta nicht der Fall.
Apropos Airlines hierzulande wurden nachbörslich Lufthansa 1,7% Schwäche getaxt.
Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat das Kabinenpersonal der Kernmarke Lufthansa sowie der Zubringergesellschaft City Line für Freitag mal wieder zum Streik aufgerufen.
Endlich mal wieder schlechte Nachrichten für die Lufthansa.
Nachbörslich verlor die Aktie des Spirituosen und Bierkonzerns Constellation Brands 1%.
Das Unternehmen hat im Quartal besser geliefert als erwartet, aber der Ausblick hat die Anleger enttäuscht.
Im vierten Quartal lag der Gewinn je Aktie mit einem Dollar 90 über den Erwartungen von 1,71.
Auch der Umsatz von 1,92 Milliarden Dollar lag leicht über den Prognosen.
Vor allem das Biergeschäft mit Marken wie Corona Extra und Modelo Especial hielten sich besser als gedacht.
Die Bierumsätze stiegen um 1% auf 1,73 Milliarden Dollar.
Aber, und hier kommt das große Aber für das Geschäftsjahr 2027 lagen die Gewinnprognosen deutlich unter Erwartungen.
Und noch wichtiger, das Unternehmen hat seine 2028er Prognosen komplett zurückgezogen.
Genau das mögen Anleger überhaupt nicht, weil es eben Unsicherheit signalisiert.
Aber was ist auch noch signalisiert?
Es gibt weiterhin eine nach wie vor schwache Nachfrage nach Alkohol.
Dann gibt es wirtschaftliche Sorgen und sich wandelnde Konsumgewohnheit.
Die machen eben Vorhersagen offensichtlich nicht mehr möglich.
Applied Digital verloren nachbörslich 3%, nachdem es im regulären Handel erstmal 10% raufgegangen war.
Der Rechenzentrumsbetreiber, der hat Zahlen vorgelegt, die deutlich besser waren als erwartet.
Applied Digital profitiert stark vom Boom bei KI-Rechenzentren.
Das Management sagt, dass die Nachfrage von großen Tech-Konzernen, also den Hyperscalern wie Microsoft, Amazon oder auch Google sogar noch stärker anziehen als vor ein paar Monaten gedacht.
Aber der Haken, der Free Cash Flow, der war sehr schlecht.
Minus 720 Millionen Dollar.
Der Grund ist nicht das laufende Geschäft, sondern extrem hohe Investitionen in neue Rechenzentren und in die Infrastruktur dafür.
Und kann man auch echt schnell Termine, da gibt es gar nicht so viel.
Von der Makro-Seite gibt es aus Deutschland die Handelsbilanz und die Industrieproduktion jeweils für Februar.
In Amerika gibt es den PCE-Preisindex auch für Februar.
Dann wird IWF-Geschäftsführerin Christalina Gregor Jelba die Eröffnungsräte im Vorfeld der Frühjahrstagung des IWFs und der Weltbank vorlegen.
Und von den Unternehmen gibt es Zahlen bei OMV und Blackberry.
Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages müssen wir heute natürlich nochmal über den gestrigen Tag?
Der DAX sprang nach der Waffenruhe zwischen Iran und den USA um 5,1% nach oben.
Und das war das stärkste Tagesgewinn since März 2022.
Der Japanische Nikade, der gewann sogar 5,4%, and der südkoreanische Cospi sogar fast 7%.
Und in Übersee, das haben wir gerade in den Märkten auch schon besprochen.
Der NASDAG fast 3%.
Und gleichzeitig rauschte Brand Oil in der Spitze um 17% in die Tiefe.
Das war der stärkste Einbruch seit 2020.
And zwischenzeitlich kostete Brand nur noch 90 Dollar und 40 Cent.
Und das muss man wirklich sagen.
Es war kein normaler Handelstag.
Es war ein kollektives Aufatmen der Märkte.
Genau.
Der Markt hat nicht Frieden gefeiert, sondern den Wegfall eines Albtraumscenarios.
Das erklärt auch, warum mehrere Schlagzeilen, die die Haltbarkeit der Waffenruhe doch durchaus in Frage stellten.
Darunter Angriffe im Libanon, Störungen rund um die Straße von Hormos und gegenseitige Vorwürfe, dass man eben gegen diese Waffenruhe verstößt.
Die Märkte nicht aus der Ruhe bringen konnten.
Anleger handeln vor allem den Rückgang des unmittelbaren Eskalationsrisikos.
Das war der klassische Risk-on-Moment.
Aktien rauf, Öl runter, Dollar Schwächer.
Aber, und jetzt kommt das Entscheidende.
Diese Rallye ist eben nicht nur Hoffnung, sondern auch Mechanik.
Und Goldman-Sachs beschreibt das ziemlich klar.
Hedgefonds hätten seit Kriegsbeginn Makrorisiken über ETFs und Indizes abgesichert.
Die Short Exposure in US-Makroprodukten, die lag bei rund 12% des gesamten Engagements, so hoch wie seit Covid nicht mehr.
Und wenn dann eben die Eskalation ausbleibt, dann müssen diese Shorts hektisch geschlossen werden.
Und das ist dann der Stoff, aus dem so 5% sind.
Also nicht nur Erleichterung, sondern auch ein Short Squeeze.
Und das erklärt, warum die Bewegung so brutal breit war.
Fluglinien, Reiseaktien, Autobauer, Industriewerte, alles, was unter Öl, Gas, Aluminium und Konjunktursorgen gelitten hatte, wurde zurückgekauft.
Lufthansa, IAG und Air France KLM stiegen um bis zu 11 Prozent.
Tuifast 10 VW 5,5 Prozent.
Heidelberg Materials und Siemens gehörten ebenfalls zu den zweistelligen Gewinnern.
Und besonders stark liefen zyklische Themen.
Halbleiter, Airlines, Maschinenbau und auch Housing.
Und in Europa zählten vor allem auch Electrification-Aktien, Mining, Luxury oder Cyclicals zu den Gewinnern.
Und eine Rallye erlebte auch der Anlagefaktor Momentum.
Der MSCI World Momentum, der gewann als 4%.
Der Goldmann-Sachs-US-Momentum Long Index, der gewann sogar 8 Prozent.
Und auf der anderen Seite gab es natürlich auch Verlierer, Ölwerte, Dünger, klassische Kriegsgewinner.
Die wurden alle abverkauft.
Und genau da liegt die erste Anlegerlehre.
Wer jetzt blind dem ganzen DAX hinterher springt, der könnte zu spät kommen.
Denn ein Teil dieser Bewegung, der ist technische Bereinigung, haben wir eben schon gesagt, nicht neue Fundamentalkraft.
Nach solchen Tagen ist viel Euphorie bereits eingepreist, heißt nicht hinterher rennen, sondern erstmal sortieren.
Denn die Waffenruhe ist ja auch erstmal nur zwei Wochen lang gültig und genau das betonen ja auch die Strategen.
Selbst im positiven Fall ist die Öffnung der Straße von Ombus logistisch durchaus schwierig.
Und laut Analysten warten mehr als 1000 Schiffe, darunter über 400 Öl und Gastanke auf beiden Seiten.
Der Meerenge Räder und Versicherer bleiben vorsichtig.
Und die Gespräche zwischen Washington und Teheran sind inhaltlich alles andere als ausverhandelt.
Trotzdem, und hier kommen wir zu einer weiteren Lehre, springen die Anleger jetzt teilweise wieder zurück von Kriegsthemen zu KI.
Und BNP Paribas schreibt, dass die KI-Enablers, also die, die KI möglich machen, auf diesem Niveau kaufenswert sein.
Und das spricht dafür, dass die Deeskalation wieder die großen Produktivitäts- und Investitionsthemen nach vorne bringt.
Und dass sie sich auch so ein bisschen am Rand von Momentum erkennen, das sind ja so klassische KI-Aktien.
Was auch überraschend war, während hierzulande die Anleihenrenditen fielen, gab der Bondmarkt in Übersee noch keine Entwarnung.
Die Unfähigkeit der amerikanischen Staatsanleihen, trotz Marktrally kräftig zu steigen, ist ein deutliches Warnzeichen.
Der Rentenmarkt ist skeptischer als der Aktienmarkt.
Die Inflationsfolgen des Krieges könnten zäher sein als gedacht.
Das ist wichtig, weil viele gerade schon wieder von der nächsten Zinssenkungsfantasie träumen.
Langfristig höhere Zinsen könnten Bankaktien allerdings auch helfen.
Und für Europa zeigt der Goldmann-Makro-Report zwar, dass der aktuelle Schock womöglich weniger stark sein wird als der von 2022.
And this model zeigt um 0,3% geringeres Wachstum durch den Energiepreisschock in diesem Jahr.
Verbraucher und Investoren Stimmung hat bereits gelitten.
And deshalb were my überschrift für diese Anleger Rallye Relief Rallye, aber all in eher nein.
And daraus folgt strategie nummer eins für uns.
Wer die Bewegung spielen will, schaut eher auf die zweite Reihe der Erleichterungsgewinne, also Reise aus gewählte Zyklen, Autos, Bau, Industrie.
Nicht weil da jetzt alles billig ist, sondern weil diese Segmente direkt von sinkenden Energie und Transportängsten profitieren.
But eben selektiv und eher in Tranchen, nicht mit einer FOMO-Kauforder nach einem 5%-Tag.
Die Marktbreite spricht für mehr kurzfristiges Upside, aber nicht für Sorglosigkeit.
Strategie nummer zwei ist fast noch spannender, weil sie über den Tag hinausgeht.
Energiesicherheit bleibt ein strukturelles Investment-Thema, selbst wenn die Waffenruhe halten sollte.
Die Wiedereröffnung von Hormuz senkt kurzfristig zwar den regulatorischen Druck und die Kapitalkosten.
Gleichzeitig importiert Europa aber immer noch rund 80% seines fossilen Bedarfs.
Und genau deshalb dürften Stromnetze, Elektrifizierung und erneuerbare Energien langfristig profitieren.
Goldman Sachs nennt RWE und Solari als Profiteure, außerdem Enel and Angie.
This is all namen, die entweder von sinkenden Kapitalkosten oder von beschleunigten Investitionen profitieren könnten.
Das ist der Punkt, den viele übersehen.
Der Markt feiert heute die fallenden Ölpreise.
Aber die eigentliche Langfristbotschaft lautet: Europa will nach der zweiten Energiekrise in weniger als fünf Jahren noch unabhängiger werden.
Das ist kein Trade für zwei Tage, sondern einer für zwei bis fünf Jahre.
Und dann noch Strategie Nummer drei.
Man sollte ein bisschen Liquidität noch behalten und die Absicherung, falls man die hat, nicht komplett wegwerfen.
Denn die Waffenruhe, die ist ja kein Friedensvertrag.
Selbst die optimistischen Marktberichte sagen ja, das ist positiv, aber eben keine Lösung.
Und wenn man mal die Marktbrüche so liest, dann beschreiben die die Rallye als Reaktion auf den Wegfall des akuten Katastrophen-Szenarios.
Das haben wir ja auch schon euch so gesagt, betonen, aber gleichzeitig, dass die regionale Gewalt, beschädigte Infrastruktur und auch die Unsicherheit um die Straße von Hormuz bleiben.
Und genau deshalb kann Öl auch schnell wieder anspringen, sollten die Gespräche scheitern.
Das Fazit ist also.
Der Markt sagt heute, die Welt geht nicht unter, aber er sagt noch nicht, dass alles wieder normal ist.
Für Anleger heißt das, wer jetzt etwas tun will, kauft nicht den ganzen Index, sondern sucht sich Qualitätszykliker für die Entspannung und kombiniert sie mit strukturellen Gewinnern der Energieunabhängigkeit.
Und dazu ein bisschen Pulvertrocken halten, falls aus der Waffenruhe doch wieder ein Waffenstillstand auf Widerruf wird.
Also, vielleicht in einem Satz gesagt, nicht den Krieg handeln, nicht die Euroverie handeln, sondern die neue Risikokarte Europas.
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Die Triple A-Idee des Tages.
Die Welt ist gerade im Raumfahrtfieber.
Die Mondmission Artemis 2, aber auch der bevorstehende Megabörsengang von Elon Musk SpaceX sorgen für eine Weltraum Euphorie, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat.
Bis zum IPO von SpaceX dauert es noch etwas.
Der soll noch im zweiten Quartal passieren, also innerhalb der nächsten Wochen.
Klar ist schon, die Dimensionen, die wären gewaltig.
75 Milliarden Dollar will SpaceX einsammeln, bei einer Monsterbewertung von bis zu zwei oder sogar mehr als zwei Billionen Dollar.
Und da richten sie natürlich alle Anlegeraugen auf die Musk-Firma.
Aber da es ja inzwischen durchaus auch andere Weltraumunternehmen an der Börse gibt, könnten die möglicherweise schon vom neuen Hype im Vorfeld profitieren.
Die Frage ist nur mal wieder: bei welcher der vielen Space-Firmen lohnt sich ein genauerer Blick?
Unsere AAA-Kollegin Lea, die hat sich dankenswerterweise mal durch die börsennotierten Weltraumfirmen gewühlt.
Grundsätzlich sagt auch George Ferguson, der Senior Aerospace and Defense Analyst bei Bloomberg Intelligence, dass man die Branche in zwei große Kategorien aufteilen kann: Transportkapazitäten und Satelliteninfrastruktur.
Und fangen wir bei den sogenannten Trägersystemen an, die Menschen und Nutzlast ins All bringen.
Börsen notiert sind da, beispielsweise Rocket Lab, Firefly und Lockheed Martin.
Auch Boeing gehört dazu.
Der Konzern wickelt dieses Geschäft allerdings über seine Joint Venture ULA ab, was dazu führt, dass die Raumfahrtsparte in den Bilanzen kaum als eigenständiger Wertreiber sichtbar wird.
Deshalb warten alle so gespannt auf die Unterlagen für den SpaceX-Börsengang, weil man dann endlich mal genaue Zahlen über das Geschäft mit dem AL sieht.
Denn sowohl SpaceX als auch der große Konkurrent Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos müssen bislang eben keine genauen Geschäftszahlen veröffentlichen.
Das ändert sich dann erst jetzt mit dem IPO von SpaceX.
Auch in der zweiten Säule der Branche, dem Geschäft mit Satelliten dürfte SpaceX mit rund 9000 Satelliten das dominante Unternehmen sein.
Aber die Eintrittsbaren in den Markt, die ist deutlich niedriger als beim Raketenbau.
Börsen notiert zum Beispiel Firmen wie AST Space Mobile, Iridium, Global Star, China Satellite, SES, Eutel Sat, Viasat und Black Sky.
Ja, bei vielen dieser Firmen dürfte die neue Aufmerksamkeit durch den SpaceX IPO zu einer Neubewertung führen.
Einige Aktien sind schon sehr gut gelaufen.
In den vergangenen Monaten, so konnten beispielsweise ViaSat mehr als 550 Prozent zulegen.
Black Sky ist auf 12-Monat-Sicht mit fast 400% im Plus.
Und AST Space Mobile kommt auf plus 320 Prozent.
Aber die Kursentwicklung ist für die unterschiedlichen Space Unternehmen sehr unterschiedlich.
Über Virgin Galactic, über die Kursrally hatten wir zuletzt schon gesprochen.
Die Aktie ist aber immer noch weit über 90 Prozent vom Höchststand entfernt.
Und dann gibt es Eutel Sat und die kommen aus Europa und die verbuchten ebenfalls auf Jahressichten Minus von 18 Prozent.
Grundsätzlich ist die Branche natürlich nicht ganz einfach.
Bei vielen Firmen geht es vor allem um Zukunftshoffnungen.
Da werden im Hype schon auch gelegentlich mal Aktien hochgespült, die das womöglich nicht verdient hätten.
Wer also Stadt auf die Einzelaktien lieber auf den Sektor insgesamt setzen möchte, für den gibt es auch einen ETF, den von X Space Innovators.
Da stecken mehr als 50 Unternehmen aus 10 Ländern aus eben jener Raumfahrtbranche drin.
Und zu den größten Positionen gehören AST, Space Mobile, Echo Star und Planet Labs.
Und der Großteil der Firmen kommt aus den USA.
Der Anteil im Veneg ETF liegt bei 65 Prozent.
Und auch die Kosten sind mit 0,55 Prozent nicht gerade niedrig.
Aber Fantasie steckt in der Branche auf jeden Fall drin.
Und der Hype rund um SpaceX und den Börsengang, der geht ja gerade erst richtig los.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns über Feedback.
Schickt uns eine Mail in Triple A.
Also die oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Gisela, Rico und ein paar andere haben uns geschrieben und alle treibt die Frage um Taco oder kein Taco.
Also hat Trump ein Rückzieher gemacht mit der Waffenruhe oder einfach sein Ziel erreicht.
Tja, abschließend bewerten können wir das natürlich erst, wenn wir die Konditionen sehen, zu denen dieser Konflikt vielleicht irgendwann mal beigelegt wird.
Im Moment sieht es also so aus, als würde sich das Regime im Iran an der Macht halten und sogar in Zukunft noch eine Maut für den Öltransport durch die Straße von Humus verlangen.
Und das angereichte Uran, das haben sie auch noch.
Tja, aber um das hier nochmal klarzustellen, weil einige das als Häme oder ja gar Hass auf Trump empfunden haben, wie wir über den Trump-Rückzieher berichtet haben.
Erstmal freuen wir uns immer, wenn die Waffen schweigen und keine Zivilisation ausgelöscht oder in die Zersteinzeit zurückgebombt wird.
Fans der Mulla sind wir entsprechend nicht.
Offene Drohungen mit Kriegsverbrechen finden wir allerdings auch nicht gut.
Ihr merkt, wie so oft in diesen Zeiten und in der Geopolitik ist es kompliziert.
Im Zweifel müsst ihr euch natürlich selbst eure Meinung bilden.
Wir versuchen, euch jedenfalls die nötigen Informationen dafür zu liefern.
Und wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
