# Defense Stocks and High-Tech M&A Activity

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-04-08

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Informationen und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Mittwoch, der 8.
April.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Dieser Podcast wird unterstützt von Scalable Capital, die übrigens auch einen der besten YouTube-Accounts in Deutschland haben.
Dort gibt es zum Beispiel Interviews mit Top-CEOs, aber auch ein neues Format jeden Donnerstag, wo einmal die wichtigsten Events der Woche eingeordnet werden.
Passend dazu war bei uns heute auch Christian Röhl zu Gast und hat die aktuelle Lage der Rüstungsaktien eingeordnet, davor aber erstmal, was gestern so an der Börse los war.
Neben dem größten Börsengang ever könnten wir dieses Jahr einen der größten Musikdeals ever erleben und Taylor Swift ist natürlich auch dabei.
Der legendärer Hedge for Manager, Bill Eggman, will nämlich für 56 Milliarden Euro Universal Music kaufen, also das Label, bei dem eben auch Taylor Swift ist.
Dazu muss man wissen, dass Bill Eggman schon länger dabei ist.
Er ist 2021 bei Universal eingestiegen.
Damals ist die Firma als eigenständige Firma an die Börse gegangen und ihm gehören noch immer um die 5% der Aktien.
Das Problem ist nur, dass die Aktie seit dem Börsengang ziemlich massiv gefallen ist, trotz Taylor Swift-Hype und zwar von damals ca.
46 Milliarden Euro auf heute nur noch 30 Milliarden Euro Börsen wert.
Eggman glaubt aber, dass das alles nichts mit dem Business zu tun hat.
Sondern es hat aus seiner Sicht eher damit zu tun, dass Universal Music noch immer nicht in den USA an der Börse ist, wo die Aktie mehr US-Investoren anziehen würde.
Außerdem liegt es aus seiner Sicht daran, dass die Firma nicht gut genug mit Investoren kommuniziert und auch daran, dass der Milliardär Vincent Bolloré einen Anteil von 18% hat und nicht klar ist, ob er den vielleicht verkaufen will.
Spannend ist auf jeden Fall, dass die Aktie gestern nur um die 13% zugelegt hat und damit auf einen Börsenwert von 35 Milliarden Euro gestiegen ist, also deutlich weniger als der vorgeschlagene Preis von Bill Eggman.
Das könnte zwei Gründe haben.
Erstens ist gar nicht sicher, ob die Großaktionäre rund um Bolloré und Vivon D annehmen würden.
Zweitens ist der Deal typisch für Eckman ziemlich komplex strukturiert.
Und zwar hat er eine börsennotierte Firmenhülle.
Diese Hülle würde Universal kaufen und Universal-Aktionäre kriegen dann 9 Milliarden Euro in Cash, aber den Rest in Form von Aktien der gemeinsamen Firma.
Und da ist auch der große Haken.
Die meisten Medien sind nämlich gestern der Headline-Zahl von Bill Eggman gefolgt, also den 56 Milliarden Euro.
Die kommen aber nur daher, dass Bill Eggman glaubt, dass er sofort den Gewinn der Firma steigern kann und die Firma nach seiner Übernahme ein höheres KGV kriegen würde, nämlich eins von 25, aktuell sind wir bei 16.
Das sind also ziemlich optimistische Annahmen und eben bei Weibem keine 56 Milliarden Euro, die man einfach so kriegt.
Und ob die anderen Großaktionäre in der Dealstruktur zustimmen, ist ziemlich fraglich, aber zumindest positiv, dass er die Aktie gestern mal um die 10% gepusht hat.
Einen positiven und deutlich unkomplizierter Rendie gab es gestern außerdem in der deutschen Biotech-Branche und zwar hat Gilead Sciences aus den USA für bis zu 5 Milliarden Dollar die deutsche Biotech-Firma Tubulis gekauft.
3 Milliarden davon gibt es in Cash und zwei kommen on top, wenn bestimmte Ziele erreicht werden.
An der Börse hat man davon leider nicht profitiert, weil Tubulis eine private Firma ist, aber es ist erstens ein gutes Zeichen für die deutsche Forschung und zweitens spannend, weil Gilead dieses Jahr schon 3 Milliarden-Deals gemacht hat.
Im März haben sie für 2 Milliarden Euro gekauft und im Februar für 8 Milliarden ACLEX.
Übrigens ist der Medizinchef von Gilead der deutsche Dietmar Berger.
Und neben Tobullis kam ein Bericht rund um das neue Startup der BioNTech-Gründer raus.
Die sprechen wohl schon mit ersten Investoren und darunter soll auch Bill Gates sein.
Dann gab es gestern natürlich wieder ein paar KI-Deals.
Einmal hat Intel verkündet, dass sie mit Musk am neuen Terrafab-Projekt für SpaceX, XAI und Tesla arbeiten werden.
TerraFab ist das Projekt von Musk, bei dem er selbst eine neue Halbleiterproduktion für gigantische Chipmengen aufbauen will.
Das Projekt wird von vielen Experten eher skeptisch gesehen und es gibt Schätzungen, dass das im geplanten Umfang 5000 Milliarden Dollar kosten könnte.
Für Intel ist es aber trotzdem ein gutes Zeichen, dass sie dafür ausgewählt wurden, auch wenn das Projekt viel kleiner wird.
Deshalb hat die Aktie auch leicht zugelegt, obwohl die Gesamtstimmung an der Börse eher bescheiden war.
Auch zugelegt hat die Aktie von Broadcom, die sind ja aktuell der führende Anbieter, der gemeinsam mit großen Tech-Firmen eigene Chips für sie entwickelt.
Der wichtigste Kunde in dem Bereich ist Google mit seinen TPU-Chips und es gibt immer wieder die Sorge, dass Google bei diesen Chips mehr selber machen könnte oder teilweise zur Konkurrenz geht.
Gestern kam aber raus, dass sich Broadcom mit Google geeinigt hat und schon mal einen Deal zu den TPUs bis 2031 gemacht hat.
Und dazu kam außerdem raus, dass Entthropic TPU-Chips im großen Stil nutzen wird.
Und bei Enthropic kam außerdem raus, dass sie ein jährliches Umsatzniveau von 30 Milliarden Dollar geknackt haben.
Dazu muss man wissen, dass es Ende 2025 nur 9 Milliarden waren.
Der Wert hat sich also in knapp drei Monaten einfach mal mehr als verdreifacht.
Aber bei all den guten Nachrichten gab es auch Negativmeldungen, vor allem rund um den Iran-Krieg, war die Lage gestern wieder sehr unsicher und Trump war ziemlich aggressiv.
Er hat gepostet, dass eine komplette Zivilisation sterben wird, wenn es bis zu seiner Deadline in der Nacht auf heute keine Einigung gibt.
Mehr dazu können wir Stande jetzt noch nicht sagen.
Auf unserem WhatsApp-Kanal halten wir euch aber auf dem Laufenden, je nachdem, was heute passiert.
Link dazu ist in der Beschreibung.
Und ansonsten hat gestern noch die Aktie von Apple 4% verloren.
Grund ist wohl ein Bericht von Nikai, laut dem es Probleme bei der Entwicklung vom faltbaren iPhone gibt und es dadurch Verzögerungen geben könnte.
Dabei soll genau das ja eins der Produkte werden, das das Wachstum von Apple wieder antreibt.
Außerdem ist noch die Aktie vom Rüstungskonzern Leonardo über 5% gefallen, weil der italienische Staat dort wohl einen neuen CEO einsetzen will, obwohl Investoren ganz happy mit dem aktuellen CEO sind.
Und was es sonst noch so gerade in der Rüstungswelt zu wissen gibt, habe ich gestern mit Christian Rohl besprochen, dem Chief Economist von Scalable Capital.
Makromittwoch.
Dein Wirtschaftskick des Monats.
Christian, gab's für dich in der Art und Weise, wie sich der Iran-Krieg in den letzten Wochen entwickelt hat, irgendwelche neuen Erkenntnisse darüber, wie sich die Rüstungsindustrie in der Zukunft entwickeln wird.
Also, ein Thema, das man immer wieder gelesen hat, ist, dass die USA und Israel eigentlich gute Luftabwehrsysteme haben, aber der Iran einfach sehr günstige Drohnen hat, die man mit so Millionen schweren Luftabwehrsystemen einfach auf Dauer gar nicht abwehren kann.
Ja, also wir haben zwei wesentliche Erkenntnisse für die Rüstungsindustrie aus diesem Krieg bislang.
Erstens, es heißt ja oft, dass Daten sind das neue Öl.
Aber wir erleben ja gerade, dass ohne das alte Öl und auch Gas wenig läuft.
Auch nicht in der Hightech-Industrie, wenn wir beispielsweise mal an Helium denken.
Das will heißen, dass Energie is the ultimative Waffe und der Schutz von Energieinfrastruktur.
Das ist eine essentielle Herausforderung für unsere Wirtschaft und damit auch für die Rüstungsindustrie.
Und dann, zweiter Punkt, ja, wir sehen in der Tat einen asymmetrischen Krieg.
Bisher galt ja so, wer die teuerste und präzise technik hat, der behält die Oberhand.
And jetzt aber ist eben Skalierung von billiger Technologie der Erfolgsfaktor, auch im Bereich Verteidigung.
Es braucht natürlich weiterhin hochkomplexe Waffensysteme, gerade für die Luftwaffe.
Aber dieses High-End Manufakturmodell, das reicht eben nicht.
Die Rüstungsindustrie must upseven to so einer technologie-basierten Massenproduktion kommen und einfach Systeme produzieren, deren Verlust man sich leisten kann.
Und damit tut sich die Rüstungsindustrie ja schwer, wie weit wir nicht zuletzt daran erkennen, wie der Rhein-Metall-Chef Pappberger über die ukrainischen Drohnen und Drohnenabwehr gesprochen hat, namely mit Blick auf ukrainische Hausfrauen.
Das Weiße Haus will jetzt nochmal 200 Milliarden dollar an zusätzlichen Verteidigungsbudget mobilisieren.
Gibt es irgendwie Rüstungsthemen, wo du sagst, they can besonders stark davon profitieren, oder auf die sich dein Blick ändert?
Naja, also erstmal müssen wir sagen, 200 Milliarden Dollar zusätzlich.
That would be Schuldenberg der USA not anwachsen lassen.
But host man tatsächlich genehmigen and then profitieren.
Not really the Platzhir.
Also wie eine RTX with the Patriot Raketen or Northrop Grumman.
Denn die liefern einfach bestayende Infrastruktur and Verbrauchsmaterialien, and that is einfach a fest Ökosystem, aus dem the US Army can.
Gleichzeitig wird aber auch anheblich Teil dieses Budgets in Drohnen anders in billiger Luftabwehr fließen müssen.
Und da sind einfach Start-ups vielfach besser aufgestellt als die Defense Primes.
Weshalb man, my Ansicht nach auch bei den Rüstungswerten, nicht nur auf die Kennzahlen schauen darf, mehr.
Also auf diese reine Hardware Marshall, beispielsweise, sondern insbesondere darauf schauen muss, wer es schafft, seine Systems so Open Architecture fähig zu machen.
Also externe Start-up-Technologien schnell in die beste Plattform to integrieren.
And insgesamt heißt es natürlich, the Rüstungstrade wird sich noch mehr auf, wird noch breiter.
Eine auch eher unbekannte Rüstungsfirma, die dieses Jahr einer der besten Performer an der Börse war, was zum Beispiel LIG Next 1 aus Südkorea.
Gibt es sonst noch gerade aushalb von Europa and in the USA Rüstungsplayer, die du spannend findest?
Ja, also dieses Cheongong-System ist schon bemerkenswert.
Sie bieten ja rund 80% der Leistung eines Patriot-Systems zu einem Drittel der Kosten.
Auch ansonsten in Südkorea sicherlich eher bei klassischen landgestützten Verteidigungssystemen, Nahanva Aerospace zu nennen.
Die sind halt auch lieferfähig, weil sie auch wieder dieses Thema Massenproduktion haben.
Nicht so sehr diesen Manufaktur-Charakter, dabei natürlich sehr stark auch von traditionellen südkoreanischen Produktions-Know-how profitieren.
And generell sollte man den asiatischen Markt natürlich auf der Agenda haben.
Denn dadurch, dass die USA im Nahen Osten gebunden sind und auch, selbst wenn die Kampfhandlungen da vielleicht in Belden eingestellt werden, dadurch natürlich ein Vakuum in Asien.
And China will this Vakuum in irgendeiner Form nutzen.
That says one of Japan, in Taiwan and in Südkorea, deswegen is therefore that the investment in verteidigns technology dort not massive house gear.
Not um ETFs that special of Asiatische Rüstungs for us here are.
