# AI Market Bubbles, Anthropic Growth, and the Future of Labor

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-04-08

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger Podcast, Folge 551 am 8.
April 2026.
Ich bin Philipp Klöcker und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech Analysten Philipp Klöckner.
An Ostern kamen mehr TBPN-Nachrichten an mich, als ich Ostereier gegessen habe.
Und ich habe jetzt nochmal auf dem Weg hier hin überlegt, wir sind eigentlich falsch angezogen.
Wir müssen ein Video machen und wir müssen Anzüge anziehen.
Ich glaube, viel macht auch der Look aus.
Im Hoodie und in der Fließweste kann man jetzt keinen Podcast mehr aufnehmen.
Ich hänge mir jetzt hier ins Büro so ein Halter und einen Anzug und ziehe dann immer wenigstens oben.
Also man muss ja nur oben gut aussehen.
Und vielleicht noch eine Krawatte an.
Black Tie.
Black Tie.
Ich bin mir nicht, also du kannst natürlich argumentieren, dass die Anzug-Duz haben wir wieder die meiste Kohle bekommen.
Aber also der andere 100 Millionen Podcast-Deal, den es gibt, ist ja Joe Rogan.
Und der sitzt halt jedes Mal im Hoodie da und hat tatsächlich ja viel, viel mehr.
Also Joe Rogan ist wahrscheinlich in den oberen 0,01% der Podcasts.
Oder der, eine der reichweitenstärksten Podcasts.
Wenn TBPN, also 1,5% ist der Prozentrang, habe ich bei einer Analysefirma gelesen.
Das klingt noch ganz gut, aber das ist wirklich, also wir sind mit 50.000 bald 500.000 mit 50.000 Hörern pro Episode Roundabout, sind wir schon in den oberen 0,5 oder 0,1, glaube ich.
T BPN hat nicht so viel mehr.
Also sie schreiben 70.000 und wir wissen, dass das ja nicht die schlechte, also das ist nicht vergleichbar mit unseren 50.000, sondern wenn die 70.000 nehmen und wir wissen, wie hoch die Qualität von YouTube-Views ist und so weiter.
Also ich gehe davon aus, dass wir mehr ZuhörerInnen haben als TBPN, ehrlich gesagt.
Und wie gesagt der Rogan und so, also ich finde es gut, hin und her.
Also einerseits, das unterstützt sehr stark meine Hypothese.
Ich habe ja vor ein paar Monaten mal gesagt, dass ich glaube, Videopodcasts sind einfach nur TV-Shows und asynchrones TV-Programming.
Und da geht TBP an ja hin.
Du hast dieses Frühstücksfernsehen, Slash Sportstudio-Setup und eine zweite Tippen im Anzug.
Die Professionalisierung finde ich definitiv gut.
Ob uns das jetzt authentischer machen würde, ist eine andere Frage.
Und du kannst gern schon mal ein kleines TV-Studio in deiner Golfhölle, deine grünen Hölle von Altona aufbauen.
Ich bin ready.
Hier ist alles ready.
Kameras stehen, wenn du Teleprompter haben, wenn du so ein Schild.
Ich habe alles hier.
Wenn du umziehen.
Also Teleprompter brauche ich gleich mal gar nicht.
Das verwirrt mich nur.
Ja gut, also wenn du den runden Tisch da hast, komme ich vorbei, das ziehen wir auch einen Anzug an.
Versprochen.
Und dann machen wir mal.
Dann machen wir mal die deutsche Hast du denn schon einen Namen für das TV-Network?
Das heißt, die deutsche Logik wäre, dass das dann Tech 1 heißt oder Tech 24 oder so.
Damit auch jeder versteht, dass es hier um Fernsehen geht.
DGTV, wir nennen es DGTV.
DGTV, genau, und ja, es ist alles ready.
Du musst in Urlaub.
Okay, ich bin das Oberteil.
Ich bin Freitag für die Samstag.
Kommst du auch rum?
Nee, ich habe leider keine Zeit, aber es sieht nach einem schönen Line-out aus.
Die WhatsApp-Gruppen laufen heiß.
Achso, in Hamburg, stimmt.
Die 10.000, also drei Hamburger Tech-Unternehmer sind ja in ständigem Kontakt.
Wird aber schwerer noch, Hamburger Unicorn-Founder zu finden, oder?
Also alle, die man da typischerweise auf die Bühne stellen würden, sind ja eher ein Viertel so viel wert inzwischen.
Wir haben ja hier die Sneaker Boys, die sind doch zahlreiche.
Ich will immer noch meinen eigenen Golfsneaker haben.
Die Solarburzen müssen doch jetzt auch langsam wieder Wind bekommen, wenn der Ölpreis so hoch ist.
Oder nicht?
Ja, unter Katharina Reiche wird er schwer befürchtet.
Ja, die, also ich glaube, da werden die Investoren bald so kick im Make-up machen.
Du meinst das nicht.
Die beiden Mergen, NPAL und 1,5.
Ja, gut möglich.
Gut möglich.
Ob das kulturell übereingeht.
Man weiß es nicht.
Das kann man aus vielen Richtungen lesen.
Ja.
Na ja.
Haben sich verdient auf jeden Fall.
So, was wolltest du eigentlich?
Wo wollten wir eigentlich hin?
Also, hier bin heute Morgen.
Ich habe gestern Abend kurz hier in unser Docket geguckt und hab gesehen, oh ja, also bis auf der Intro-Spruch steht hier noch nichts.
Ja, ich überrascht Glöckler jetzt immer mit Vorbereitungen am gleichen Tag.
Genau, es kommt eine halbe Stunde vor dem Podcast.
Kommt.
Ich könnte noch so 20 Minuten brauchen für die Vorbereitung.
Er weiß ich schon genau, du hast noch nichts gemacht.
Also ich stelle mir das dann bei dir ungefähr so vor, wie damals OMR als PowerPoint abgekackt ist und du dann am.
Ja, ich kann unter Druck dann sehr gut arbeiten.
Aber Momo, Moment.
Also erstmal habe ich gestern hervorragende Newsletter geschrieben und ihn das erste Mal auf Englisch übersetzt.
Und also wer gerade irgendwie Doppel-Newsletter bekommt oder so, I'm sorry, ich experimentiere gerade ein bisschen mit Substack rum.
Ich habe nämlich den Fehler gemacht.
Substack als neue Plattform, äh, nicht neue Plattform.
Plattform ist alt, aber also krieg ich gerade meinem neuen Wind bei im OMR-Podcast, indem ich zu.
Ach ja, wer den nicht gehört hat, irgendwann gab es einen OMR-Podcast der letzten Woche mit mir.
Jedenfalls habe ich da Substack empfohlen, dass das inzwischen eins meiner Hauptinformationsquellen ist.
Und das habe ich da so viel voller bekommen, dass ich dachte, jetzt könnte man ja auch mal den Newsletter da so cross-posten.
Und dann musste ich mich gleichzeitig entscheiden, wird Substack jetzt ein deutsches oder englisches Medium für mich und Englisch ist natürlich nativer bei Substack.
Das heißt, dass ich mir jetzt die extra Arbeit gemacht habe, dass ich mein Newsletter übersetzen muss.
Und ich weiß aber noch nicht, ob das richtig Sinn macht, weil die Themen ja dann doch ein bisschen Deutsch sind und die gerade die Hörempfehlungen und so und irgendwie mache ich mir, glaube ich, nur mehr Arbeit.
Danke auf jeden Fall an meinen ersten Paid-Subscriber.
Also, wie gesagt, das ist alles noch beta, ich spiele damit rum.
Also ich kann kurz mein mein gestrigen Tag erklären.
Also erst habe ich den Doppel-Game-Newsletter fertig gemacht auf Deutsch.
Dann wollte ich ein bisschen mit Substack rumspielen, dass man cross-posten.
Dann wollte ich ungefähr gucken, wie man sie diese Paid-Produkte nutzen kann.
Obwohl ich gar nicht vorhab, ihn ein Paid zu machen, beziehungsweise wollte ich eine Zwischenlösung machen.
Ich wollte sagen, du kannst das gerne unterstützen, wenn du willst, aber du kriegst einfach nichts mehr als alle Free Subscriber, aber du kannst mir Geld schicken, wenn du magst.
Das soll die Logik sein.
Das hat dann aber, glaube ich, das Formular so ein bisschen gefressen.
Genau, habe ich meinen Innerhalb von fünf Minuten Stripe-Account eröffnet, das ging wirklich sehr gut.
Hab das kurz aktiviert, um zu sehen, wie das dann aussehen würde, wenn ich sage, du spendest mir einfach nur Geld und krieg's nicht mehr.
Und dann festgestellt, dass man das nicht mehr wieder zurücknehmen kann, ohne weiteres.
Okay, jetzt habe ich halt eine Payment-Wall davor, die ich gar nicht wollte eigentlich.
Inzwischen gibt es aber so einen Pausieren-Button, der erschienen ist nach einem Tag.
Aber das erklärt einiges.
Ich habe mich schon gewundert, warum ich die ganze Zeit Leute bekomme, die sich bei meinem Substack anmelden.
Ist das so?
Nein.
Kannst du dich vielleicht mal umbenennen?
Oder ich nehme irgendeinen, ich keine Ahnung, wie machen wir das?
Heirate nochmal.
Heirate und also, es gibt einen Unternehmer, der hat mir immer erklärt, dass er heiratet, wenn er seinen Namen verbrannt hat.
Ja, soweit soweit ist noch nicht.
Wie ist es, wenn jemand anders deinen Namen verbrannt hat?
Es würde auch, also es würde viele Vorteile haben, wenn du anders hättest.
Zum Beispiel würdest du, also hättest du diese Einladung bekommen.
Achso, nee, die habe ich inzwischen bekommen.
Habe ich inzwischen bekommen.
Das war nur ein Kompetenzgerangel oder so ein unklaren.
Nee, alles gut.
Und das hat sich inzwischen erledigt.
Naja, also was ich sagen wollte, ich bin eigentlich ganz gut vorbereitet.
Nur ich habe es nicht ins Trello-Board gepackt.
Und gleichzeitig ist tatsächlich, also über Ostern ist relativ wenig passiert.
Dann ist jetzt am Montag, aber deutlich mehr passiert wieder.
Und deswegen ist das Trelleboard eigentlich ganz voll.
Und außerdem reden wir wieder fünf Minuten über gar nichts.
Aber du hast, du wolltest sagen, du hast zu Hörerfragen aufgerufen, weil du dachtest, du hattest schon wieder Angst und feuchte Hose, weil du dachtest, ich habe nichts vorbereitet hast, deswegen zu Hörerfragen aufbereitet.
Und ein, zwei waren tatsächlich ganz interessant.
Hi zusammen.
Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage.
Ein Gedanke, der mir im Kontext des TBPN OpenAI-Deals gekommen ist.
Also da geht es um diesen Deal.
OpenAI hat letzte Woche T BPN Podcast Network gekauft.
Wer das Verpasser für über 100 Millionen.
Inwiefern sichert ihr euch eigentlich gegen das Platzen der aktuellen KI-Blase ab?
Man könnte argumentieren, dass ihr einen Klumpenrisiko fahrt.
Wenn der Hype korrigiert, leiden nicht nur die Kurse in eurem Portfolio, sondern potenziell auch die Werbereichweite und die Relevanz eures Hauptcontents.
Habt ihr einen Plan B oder Hedging-Strategien privat oder geschäftlich, um dieses doppelte Risiko abzufedern, beste Grüße, Luca, schöne Grüße an Luca.
Finde ich eine gute Frage und würde dir mich interessiert, vor allem wie du darüber denkst.
Spaßam sein.
Sag ich, während ich hier im neuen Office sitze.
Zweite Golfkarriere nebenbei.
Genau, ein bisschen Golfcont.
Diversification.
Ich sehe es, also ich.
Ja, es könnte sein, aber ich glaube, wenn es.
Also es gab ja schon mal so eine kleine Podcast-Krise, würde ich sagen.
Wann war das ungefähr nach Corona?
So ein bisschen.
Es gab so diesen Podcast Corona-Hype.
Da hast du unheimlich viel Geld in den Markt geflossen.
Da hatten wir diese großen Geschichten von Spotify, kauft Studios, unterstützt alles.
Es war viel Werbegeld im Markt, und dann war ja so ein bisschen Flaute auch wieder.
Also durch Russland-Ukraine.
Das hat uns eigentlich nicht so wirklich berührt.
Und ich sehe, würde das jetzt auch in Zukunft ähnlich sehen.
Da wir ja nur zu dritt sind und nicht irgendwie ein riesengroßes Team haben, würde ich jetzt sehen, es ist jetzt nicht so krass.
Plus, also, ja, wir, also ja, es ist nicht so wahnsinnig, wahnsinnig anstrengend.
Ich würde mal denken, ich müsste jetzt nicht irgendwelche Beratungs- oder andere Sachen machen.
Und glaube, ich kann das Ding eigentlich die nächsten Jahre so weiterfahren.
Mit dir gemeinsam.
Was könnte man denn bei dir als Beratung buchen?
Ach so, Podcast-Beratung.
Achso, ja.
Ein kleiner Podcast-Workshop.
Ja, ich denke, das nicht.
Dann natürlich, also Golf ist so ein bisschen, aber das ist noch lange, lange, lange.
Das dauert noch before, bevor man da irgendwie eine schwarze Null mitschreibt.
Aber natürlich, du könntest sagen, es gibt verschiedene, also kannst du ein bisschen die verschiedenen Sachen als würde man irgendwie Real Estate sagen, an dem man dann Werbung verkaufen könnte.
Und glaube, es könnte schon Sinn machen, irgendwie so eins, zwei Themen zu haben.
Ich meine, bei dir ist es ja, du bist ja super abgesichert, beziehungsweise ja auch Klumpenrisiko.
Deine Keynotes gehen ja voll da drauf.
Du würdest dann brauchst ein neues Kino-Thema, wenn AI nicht mehr läuft.
Ja, ich würde davon ausgehen, dass ich mit anderen Themen, also A habe ich davor gar nicht so viele Keynotes gehalten.
Und mit anderen Themen ließ es sich auch nicht so gut Geld verdienen.
Das stimmt tatsächlich.
Also ich habe, glaube ich, ein erhebliches Klumpenrisiko.
Bei Keynotes, auch bei meinen Investments im privaten Markt, also das, was in Fonds, Start-ups und Secondaries ist, würde ich sagen, bestimmt auch mehr als die Hälfte mit relativ direkter KI-Exposure und selbst wenn, also auch die anderen Sachen wären betroffen.
Also die KI-Blase wird nicht platzen, ohne dass andere Software-Themen und so mit Leidenschaft gezogen werden.
Das stimmt schon.
Im Depot sieht es ganz ähnlich aus, würde ich sagen.
Das wäre eher weniger direkte KI-Exposure, mehr Kollateralschaden, der da passieren würde.
Was den Podcast angeht, mache ich mir ehrlich gesagt am wenigsten Sorgen.
Der hat auch ohne KI ganz gut funktioniert.
Da könnte man sagen, nach einem Platz der Blase würde man mit einem Podcast, der auch über Börsen- und Aktienmärkte redet, tendenziell ein paar Hörer verlieren in der Regel, weil die sich nicht jeden Tag anhören möchten, warum sich ihr Portfolio halbiert habt.
Das konnte man auch nach Corona so ein bisschen nachvollziehen.
Und ich gehe davon aus, dass unsere wieder steigenden Hörerzahlen auch so ein bisschen daran hängen, dass die Kurse wieder gestiegen sind.
Also A, glaube ich, das Thema KI geht nicht weg, selbst wenn die Blase platzt.
Es könnte zu so einem Winter nochmal kommen von vielleicht ein, zwei Jahren, aber die Technologie an sich schreitet so stark voran.
Im Moment sehe ich das gerade nicht, ehrlich gesagt.
Oder halte ich das für weniger wahrscheinlich.
Ich glaube, man kann mit KI eine ganze Menge machen.
Ich glaube auch, dass KI insgesamt als Sektor ein bisschen überbewertet ist, aber wir machen KI auch nicht, weil es ein Trend ist oder so, sondern wenn, dann ist es eben ein Mega-Cycle.
Ich glaube einfach, es gibt kein spannenderes Thema als KI gerade.
Deswegen nimmt es auch 80 Prozent, schätze ich mal, oder 70, 80 Prozent des Content in Podcasts ein.
Ich fände es jetzt schwer, was zu finden, worüber ich stattdessen reden sollte.
Also wir haben natürlich andere Themen außerhalb von KI, wenn jetzt irgendwie ein spannender Consumer-IPO kommt oder so, werden wir uns denen bestimmt auch anschauen.
Aber es wäre, glaube ich, eine Fehlinterpretation als Tech Analyst, sich jetzt mit vielen anderen Dingen außer KI zu beschäftigen, weil das ist die Technologie der Zukunft.
Vergleichbar mit Internet, Smartphone und so weiter.
Deswegen, das wird nicht weggehen.
Ich glaube, die Werbebudgets können schwanken, die Aktienkurse können schwanken, das Interesse kann etwas schwanken.
Es kann gut sein, dass wir ein paar schmalere Jahre haben, vielleicht was Keynotes oder Werbeeinnahmen oder so angeht.
Aber da wir, glaube ich, einen sehr reasonable Lifestyle haben, mache ich mir.
Lambo Lambo.
Macht mir relativ viele Sorgen.
Relativ wenig wenig relativ wenig Sorgen.
Was ich mir schon vorstellen könnte, dass wenn das Timing schlecht läuft, so von den Secondaries, also Late-Stage Investments, die jetzt so oder Pre-IPO-Investments, die ich gemacht habe, die sind jetzt auf dem Papier, haben die sich alle in kürzester Zeit verdoppelt.
Und es kann aber gut sein, dass man da von dem Wert wieder 75% abschreiben muss.
Irgendwann sollte die Blase jetzt zu früh platzen.
Aber das Gute ist ja, dass alle in dieser Industrie noch ein großes Interesse daran haben, dass die Blase weitergeht.
Es wollen drei große Firmen an die Börse allein, also drei große KIF und viele anderen wollen an die Börse.
Bevor dann nicht ausreichend von dem Retail-Kapital angezapft ist, glaube ich, wird da auch noch gar nicht so viel passieren.
Ja, ich würde gerade überlegt, was wohl passiert, wenn die jetzt alle an die Börse gehen und es dann nachplatzt.
Ja, das ist ja auch eine normale Zyklik an der Börse.
Das Gute ist, wenn man dann Geld hat, kann man natürlich eventuell nochmal günstig einkaufen.
Also es gibt ein paar Aktien, die man sich gerade anschauen kann, die schon günstiger sind, als sie jemals waren.
Aber nach so, sollte es zu einem Platzen kommen, könnte es natürlich auch ganz schnell wieder nochmal günstiger werden.
Aber ansonsten, wie gesagt, die großen Hyperscaler haben alle solide Geschäftsmodelle, die sind jetzt nicht abhält.
Die haben im schlimmsten Fall haben die ein paar hundert Millionen zu viel investiert, aber die haben solide Geschäftsmodelle dahinter.
Die Frontier Labs können relativ schnell runterskalieren.
Diese ganzen Investmentzusagen, die sie gemacht haben, bevor jemand seinen Kunden komplett verliert, sagt ja, dann bauen wir halt nur 20% der Data Center.
Ich glaube, das kriegt man alles ganz gut contained, ehrlich gesagt.
Und sie machen ja Umsatz damit.
Der Umsatz, den sie machen, ist jetzt nicht nur experimentelle Use Cases, sondern es wird alles ein bisschen langsamer gehen, gerade bei der Implementierung.
Gleichzeitig unterschätzt man wahrscheinlich, wie schnell es Firmen geben wird, die statt Personalkosten Tokenkosten produzieren werden.
Also, dass jemand halt keine 50 Mitarbeiter, sondern 5 Mitarbeiter anstelle, aber dafür 2 Millionen Euro an Tokens im Monat verbrät.
Solche Firmen werden wir schon relativ beisehen, wenn es sie nicht schon gibt, glaube ich.
Dann hat Louis eine Frage gestellt.
Ich würde sagen, Berlin-Style.
Bis zu welchem Grad korreliert Wohlstand mit Zufriedenheit.
Warum ist das Berlin-Style?
In Hamburg stellt man sich die Frage gar nicht, weil man eben Wohlstand ja hat.
Und fein damit ist ständig unglücklich zu sein.
Ja, genau.
Wir verstehen überhaupt, also wieso, was halt Wohlstand.
Nein.
Ich kann dir auf jeden Fall sagen, als ich mit am unzufriedensten war, ich als ich das höchste Gehalt hatte.
Das kann ich schon so sagen.
Am unzufrieden ist mit dem höchsten Gehalt.
Ja.
Ja, das zeigt schon mal, dass Gehalt nicht der einzige Faktor ist.
Ich gucke gerade mal.
Also Hamburg hat rund 85.000 Euro Einkommen pro Kopf, Berlin 55.
So, das heißt theoretisch, das ist interessant, weil das, also man geht davon aus, die Studienlage ist so ein bisschen, man geht davon aus, dass Zufriedenheit und Glück mit steigendem Einkommen steigen.
Insbesondere in niedrigen Einkommen.
Wenn es um schiere Überleben geht, um Armut, um Hunger, ist jeder Euro mehr an der Tasche, mehr Sicherheit, mehr Glück und befriedigt viele Grundbedürfnisse, wie eben Sicherheit, Essen, Haus über dem Dach.
Und das hört aber schon bei 60.000 bis 90.000 Euro relativ klar auf.
Beziehungsweise hast du dann ganz starke Diminishing Returns im Sinne von, dass jeder zusätzliche Euro dann nur noch ganz wenig zusätzliches Glück schafft.
Ich kann es persönlich total bestätigen.
Also für mich waren hauptsächlich irgendwelche Events, Grenzen, Milestones, die unterhalb von 100.000 Euro im Jahr lagen, die sich Freiheit.
Also für mich ist die Definition von Zufriedenheit, Glück, hat ganz viel mit Freiheit zu tun und natürlich auch finanzieller Freiheit.
Und finanzielle Freiheit erreichst du, glaube ich, schon genau in dem Bereich.
Also, dass irgendwie den Job zu verlieren, nicht irgendwie heißt, sofort zu verhungern, dass du dir aussuchen kannst, ob du irgendwie beim Lidl aus der Dose isst oder schön essen gehst.
Das liegt eigentlich alles so in dem Bereich, ob du wem Autos oder sowas wichtig sind, das kann man damit bestimmt auch stillen.
War es bei mir nicht so.
Und darüber, glaube ich, ist es wirklich nur noch ganz marginal.
Oder vielleicht verkehrt es sich sogar irgendwann.
Irgendwann hat Reichtum auch mit Unfreiheit zu tun.
Irgendwie, du kannst, musst dir Sorgen um deine Familie machen.
Du kannst nicht mehr, wenn dein Gesicht eventuell in der Öffentlichkeit ist, kannst du nicht mehr dich so frei bewegen.
Ich kann an mir sehr gut die Studienlage bestätigen.
Ich habe nicht das Gefühl, dass durch alles Geld, was ich dir drüber gemacht habe, meine Sicherheit, finanzielle Freiheit deutlich gestiegen ist.
Also ich mache mir trotzdem noch jeden Tag Existenzängste, mehr oder weniger.
Also, nein, Existenz ist übertrieben, so, aber wie beschreibt man das gut?
Also, ich habe nicht das Gefühl, dass ich, dass ich mehr in Anführungsstrichen durch bin als gut verdiener 30-Jähriger.
So als 30-Jähriger.
Wegen der Inflation.
Wegen der Inflation.
Weil ich hat, weil ich tanken war heute.
In Polen natürlich, weil ich ja nicht rechnen kann.
Können wir in dem Podcast kurz stoppen?
Dann kann ich jetzt noch tanken gehen, weil gleich ist 12 Uhr.
Also, ich glaube, relativ gesehen habe ich mich als 30-jähriger Top-Verdiener, fast freier gefühlt als heute, glaube ich.
Aber warum, weiß ich auch nicht.
Beliegst es an mir.
Es ist der Podcast.
Nee, nee, nee.
Ich glaube, keine Ahnung, mehr Geld, mehr Sorgen, ich weiß es nicht.
Also auf jeden Fall, man macht Geld.
Also, wenn man über diese Grenze, sagen wir mal, von 80.000 Euro oder irgendwie 6.000 brutto im Monat gekommen ist, dann ist es natürlich immer einfach zu sagen, Geld macht nicht glücklich.
Was aber schon natürlich klar ist, dass dorthin zu kommen relativ wichtig ist und sehr viel Stress verhindern kann.
Also der größte Faktor für ein kurzes Leben ist arm zu sein, weil du ganz andere Stressoren hast, Gesundheitsversorgung schlechter ist, Affinität zu Drogen und so weiter vielleicht höher ist.
Von daher macht natürlich Geld schon gesund und glücklich bis zu dieser Grenze.
Was man übrigens sehr gut ist, gibt es so einen World Happiness Index, der die Lebensqualität misst.
Und die Top 10 Plätze sind regelmäßig von den nordischen Sozialstaaten belegt.
Also da wirst du Island, Finnland, Dänemark, Schweden, dann natürlich die Steueroasen, also Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, vielleicht noch für den USA auf den späten 20er Plätzen Deutschland, ich glaube, zwischen 15 und 20 in der Regel, also soziale Sicherheit und sich nicht jeden Tag um die nächste Mahlzeit oder einen Arztbesuch sorgen zu müssen.
Hilft schon dabei.
Glaube ich.
Ja, und zurück zu Hamburg.
Es gab für letztes Jahr so eine Studie, Glücksatlas, da leben wohl in Hamburg die zufriedensten Menschen.
Also, Lebensqualität ist schon schon gut.
Und ich kann mich doch erinnern, als wir uns kennengelernt haben, hast du gesagt, der größte, einer der größten Life-Changing-Momente war, als du dir eine Monatskarte kaufen konntest.
Ja, das stimmt.
Eine Monatskarte, ich finde das, also ich habe ja gesagt, viel ist durch Freiheit durch verschiedene Arten von Freiheit definiert und Freizügigkeit, also einfach so ist jedes Deutschland-Ticket, finde ich eine coole Erfindung.
Also einfach sich keine Gedanken mehr.
Also, du weißt, egal in welcher Stadt in Deutschland, du kannst in jede Tram, jede U-Bahn, jede S-Bahn steigen und bist legal.
Das ist ja total ease of mind.
Also du kannst nicht mehr dran denken.
Bahnkart 100, das gleiche.
Ja, wir steigen jetzt in die Bubble Bahn und fangen mit Anthropic an.
Die haben eigentlich so, ich würde sagen, den Twitter-Move von früher gemacht.
By the way, ganz kurz.
Es war super Überleitung, musst du dir leider kaputt machen, aber schätz mal, was das Land mit dem niedrigsten Glücksranking in Deutschland ist.
Also Hamburg ist tatsächlich auf Platz 1, hast du richtig.
Knapp vor Bayern und Rheinland-Pfalz.
Baden-Württemberg.
Nee, die sind ziemlich gut im Mittelfeld mit neuen.
Von wann ist die Studie?
2024.
Wer hat keine Ahnung?
Also Platz 16 ist MacPom meine Heimat natürlich.
Und davor liegt, also knapp davor, das Saarland und Berlin.
Dann Bremen.
Also tatsächlich, da sieht man, da könntest du jetzt das Durchschnittsgehalt daneben legen und würdest eine sehr starke Korrelation mit Geld zum Beispiel sehen.
Tatsächlich.
Was sind die reichsten Städte?
München, Hamburg, Düsseldorf.
Mainz, natürlich.
Mainz.
Deswegen ist Rheinland-Pfalz vielleicht auch so weit oben.
Bayerntech.
Hat auch den Mainzer Haushalt saniert auf Ewigkeiten.
Gut, wir steigen zurück in die Bubble-Bahn und gehen zu Anthropic.
Die haben, ich würde sagen, den Twitter-Move gemacht.
Twitter hat damals mit Instagram verhandelt und Instagram ist wahnsinnig viel gewachsen durch Twitter.
Und irgendwann hat Twitter einfach abgeschaltet, dass man diese schönen Bilder auf Twitter sieht und somit ganz viele Nutzer nicht mehr auf Instagram gehen, weil die Guten ja von Meta gekauft worden sind.
Und Anthropic macht das jetzt scheinbar mit Open Crawl genauso, oder?
Oder würdest du das anders erklären?
Also, wenn man Open Crawl nutzt mit Enthropic, dann geht das seit Ostern nicht mehr.
Genau, also unter dem Vorwand, dass es eine zu große Belastung für seine Systeme wäre, hat Enthropic den Open Claw Bot von Peter Steinberger quasi jetzt geblockt.
Der basierte ganz oft, also man konnte das Modell, glaube ich, frei wählen, ne?
Aber er basierte ganz oft auf ursprünglich auf Claude, also das Entropic-Modell.
Und jetzt ist Peter Steinberger und das Projekt, also das Projekt ist, glaube ich, eine Stiftung übergegangen.
Peter Steinberger ist zu OpenAI gegangen, ist übrigens auf der OMR-Bühne, wer das noch nicht mitbekommen hat, zusammen mit dem ICEHO-Produktmanager.
Wie ist er?
Nick Turley?
Ja, ne?
Ist Itzeho auch richtig, ja, ne?
Stimmt.
Naja, irgendwo da.
Keine Ahnung.
Ja, Claude sagt, also ich nehme an, Sie sehen das jetzt als ein strategisches Projekt von OpenAI.
Ich denke auch, sie haben schon, haben Sie nicht schon eine parallele Version davon.
Wenn nicht, werden sie sich sicherlich bauen.
Also werden einfach eine Enthropic-Version davon bauen.
Oder halt darauf setzen, dass es einen teuren Plan gibt, der das wiederum wirtschaftlich macht.
Ich glaube, wer viel mit OpenCloud rumspielt, verbraucht wahrscheinlich mehr Tokens, als in den meisten Accounts vorgesehen sind.
Und sagen, entweder braucht man dann ein Token-basiertes, also Consumption-Based Modell oder bietet eine eigene Alternative, die entsprechende Limits dann vielleicht auch drin hat.
Auf jeden Fall möchte man hier das Business von OpenAI oder Peter Steinberger nicht weiter fördern und spielt bockig.
Dann gibt es eine andere News von Entropic, die habe ich heute als allerletztes noch hinzugefügt, das Trelleboard und zwar versteckt die sich unter der PR-Mitteilung Entropic Expanse Partnership with Google and Broadcom for Multiple Gigawatts of Next Generation Compute.
Also die eighteenthe ist, Entropic gibt ein paar Milliarden bei Google und Broadcom aus, um TPUs, also die eigenen KI-Chips von Google zu mieten, die von Broadcom hergestellt werden.
Also es geht da um Multiple Gigawatts ab 2027.
Aber im kleingedruckten sozusagen, beziehungsweise im dritten Absatz gibt Entropic dann außerdem bekannt, Demand from Cloud Customers has accelerated in 2026.
Das wissen wir, dass da eher mehr Nachfrage entstanden ist.
Our run rate revenue has now surpassed 30 billion US dollars, up from approximately 9 billion at the end of 2025, when we announced our COSG Fundraising.
Also A, Entropic gibt bekannt, dass sie inzwischen bei 30 Milliarden Run Rate Revenue sind und das ist einfach innerhalb des ersten Quartals hat sich das nochmal verdreifacht von 9 Milliarden Ende 2025 sind sie jetzt bei 30 Milliarden inzwischen.
Damit wäre die letzte Bewertung, letzte öffentliche Bewertung von Entropic war 350 Milliarden.
Das wäre dann ja eigentlich nur noch ein 10, 12 Mal Umsatzmultiple, das wäre spott günstig im Vergleich zu anderen Firmen gerade.
Und das heißt eigentlich ist Entropic auch schon um die eine Billion wert.
Also wenn wir sagen, OpenAI ist bei 852 oder was war die Runde jetzt, ne?
122 Milliarden aufgenommen auf 730 sind 852, glaube ich.
Und da ist Entropic mindestens genauso viel wert, würde ich sagen, wenn nicht mehr wert.
Wir hatten das ja schon ein bisschen vermutet angedeutet in der Vergangenheit.
Scott Galloway hat es jetzt auch zu seinem Narrativ gemacht.
Ich würde mich da anschließen, beziehungsweise, wie gesagt, wir haben es vorher ähnlich gesagt, und das zeigt ja, wie krass Entropic gerade weg ist.
Also, wenn sie sich allein in den drei Monaten verdreifacht haben, ist das natürlich beeindruckt und damit hätten sie potenziell auch OpenAI gerade eingeholt oder sind sehr, sehr nah an OpenAI dran, was vielleicht zeigt, warum auch so ein bisschen die Fronten sich noch weiter verhärten.
Aber gut für Entropic.
Also, ich habe damals meinen Secondary-Ticket auf der 350 Milliarden Bewertung gemacht.
Ich weiß noch, wie wir hier diskutiert haben, ob 150 nicht zu viel werden für den zweiten.
Da saß fairerweise, es ist ein Jahr her und da sah es noch ganz anders aus.
Inzwischen war ich mir natürlich in die rechte Pobacke.
Aber ich gehe davon aus, dass eigentlich da schon 3x hinter meinem Ticket steht.
Apropos nämlich Venture Returns, da gab es gerade einen spannenden Leak, den hat Forbes aufgenommen.
Original hat ihn ein Twitter-Account publiziert, namen Shield Monotane, aber zwischen gelöscht hat, also kann man ihn nicht mehr nachlesen.
Ich poste den nachher nochmal aufbereitet in meinem Subseck.
Übrigens geil, ne?
Das Originalbild ist so, also ich werde natürlich die Referenz machen zum Ursprung, aber das Originalbild ist so verpixelt inzwischen, dass du es nicht in ordentlicher Qualität finden kannst.
Dann habe ich es OpenAI und Gemini gegeben, um es wieder scharf zu machen.
Das kann die AI nicht gut, beziehungsweise halluziniert sie da irgendwelche Buchstaben rein.
Aber was Claude richtig gut konnte, ist, ich habe mir gesagt: Nimm mal diese Tabelle, also dieses, nimm mal diesen Screenshot einer Tabelle, wandle das in ein XLS um und Screenshot es dann neu und du bekommst komplett das gleiche Bild scharf.
Genau.
Ich poste das später noch auf SubSec.
Wie auch immer.
Also mit meinen Kommentaren, ansonsten ist es natürlich nicht mein Original-Content.
Genau, und da sehen wir jetzt den Captable, also die Shareholder-Struktur von OpenAI.
Das erste Mal würde ich sagen, so detailliert, Sekunde, jetzt muss ich nämlich zu Cloud gehen, damit ich das hier auch richtig auswerten kann.
Und zwar sieht man, also man bekommt den prozentualen Anteil, und zwar wie schon vorher immer vermutet, hat die Foundation ungefähr 26 Prozent, ungefähr ein Viertel.
Microsoft hat 27 Prozent, auch ungefähr ein Viertel.
Microsoft hätte, wenn man davon ausgeht, dass sie wirklich 13 Milliarden investiert hatten, schon allein 215 Milliarden Paper Gains, also Papiergeld verdient, damit wir ein 18-fache-Return auf das Investment, was damals anfangs ein bisschen umstritten war.
Auch Softbank hat schon Kunde ungefähr 35 Milliarden verdient.
Softbank gehört 12%, die haben sich 12% gekauft und haben ungefähr anderthalb Mal schon das Geld zurück.
Amazon gehören ungefähr 5%, und die haben ihr Geld ungefähr verdreifacht.
Nvidia hat in der letzten Runde investiert und noch nicht wirklich Geld zurückbekommen.
Dann sieht man auch, dass die Mitarbeiter, also frühere Mitarbeiter und aktuelle Mitarbeiter, ungefähr 20% der Firma besitzen.
Und dann kommen die kleineren Venture Capitalisten, also nicht eben haben wir die großen Strategen quasi besprochen, die kleinen Venture Capitalisten der vorherigen Runden.
Und da gibt es schon ein paar wilde Returns.
Also die Early Angels, die wirklich ganz früh daran geglaubt haben, da geht es um Reed Hoffmann, Peter Thiel, wahrscheinlich Elon Musk, der ist da nicht erwähnt, aber die sozusagen.
Elon Musk hat, glaube ich, seine Shares abgegeben, als er sich verstritten hat, aber die liegen inzwischen beim 140-fachen ihres Investments.
Die haben zusammen mal ungefähr 10 Millionen investiert.
Und dieser Stake ist inzwischen 1,4 Milliarden wert geworden, ist aber vergleichsweise klein an der Firma.
Dann Thrive Capital, das ist die Kushner, also Trump Familie Bude, hat sein Geld ungefähr verfünffacht, sind aber auch erst in der Series E eingestiegen.
Jemand anders mit großen Returns, Ashton Kutscher mit Sound Ventures, ist dessen Venture Capital Fund, der hat sein Geld für 43-Fach.
Und Cousar Ventures, this is the Vehicle, worüber ich auch indirekt investiert bin, hat, das waren mir auch nicht so bewusst, dass sie angeblich 30x gemacht haben.
Es könnte sein, aber dass ich in einem späteren Fund bin, der nicht ganz die 30x hat, aber er müsste auch zweistellig Return auf jeden Fall haben.
Hier wird Couser als First VC-Investor geführt auf 50 Millionen, also er hat 50 Millionen investiert für 5% Series B CD, genau.
Das ist über verschiedene Runden.
Das heißt, ich habe jetzt nicht ganz die 30X.
Wahrscheinlich.
Schon beeindruckend, auf jeden Fall.
Wir packen den Substack in die Shownotes, beziehungsweise auch die Inforbes-Artikel sonst.
Wie gesagt, die haben es von einem Twitter-Account, wo es leider nicht mehr online sind.
Inzwischen.
Und es ist rekonstruiert.
Also, jemand hat sich da viel Mühe gemacht, ob das jetzt 100 zu 100% stimmt, ist nicht ganz klar, aber es scheint directionally erstmal korrekt zu sein.
Und Sam Outman hat tatsächlich nichts.
Zumindest steht es nicht auf dem Captable, aber wir wissen ja, dass er vielerlei andere Möglichkeiten hat, um Geld zu verdienen damit.
Er hat wahrscheinlich einen Zeitdeal mit irgendwie jeder Person, die da irgendwas hat.
Wäre sowas möglich?
Ja, eigentlich schon.
Du könnte irgendwie so sagen.
Naja, es wäre halt ein untreue Tatbestand.
Nicht ganz so einfach.
Aber er kann ja einfach durch seine eigenen Beteiligungen, die er mit OpenAI teilweise deutlich beflügelt, Geld verdienen.
Aber trotzdem ist es das schon einmalig, oder?
Dass du so einen Gründer hast und der dann einfach sagt, mir gehört nichts daran.
Wann gab es das schon mal?
Also er könnte natürlich in diesen 20 Prozent der E-Sops für Current und Former Employees sein.
Wobei er hat, glaube ich, auch abgestritten, dass er E-Sops hat.
Wahnsinn.
Und er scheint jetzt wieder so ein bisschen auf die PR-Schiene zu gehen, dass er irgendwie die Welt ein bisschen besser machen möchte.
Oder wie deutest du seinen Ruf nach einem neuen Gesellschaftsvertrag aus mit Super Intelligenz?
Also die Rede ist von irgendwie Robotersteuern und weniger Arbeit und so weiter.
Ist das nicht wieder alles nur PR, um irgendwie in die Presse zu kommen?
Mal ein bisschen positive News zu machen, neben all den anderen Sachen, die so rauskommen.
Könnte sein, also sie haben so ein Politikvorschlag veröffentlicht auf ihrer eigenen Seite: Industrial Policy for the Intelligence Age, ist das genannt.
Das kommt mit Vorschlägen für die Gesellschaft, aber auch mit ein paar Forderungen für sich selbst.
Das gleiche hat Entropic schon früher gemacht, also sie sind da auch nicht die Ersten, also dass sie so eine Art versuchen, bei Gesetzen mitzuschreiben, um die Zukunft zu gestalten.
Das ist jetzt nicht untypisch.
Gleichzeitig lobbyieren sie ja hinter so einem Superpack, wo Greg Brockman viel Geld reingesteckt hat, also der Mitgründer oder Präsident von OpenAI, hat Millionen in einen Wahlkampf, der Donald Trump unterstützen soll, gesteckt.
Also, man könnte auch sagen, das ist jetzt das Schriftwerk, das sie mit Hilfe von Geld in Regulierungen oder Gesetzgebung umwandeln wollen.
Da sind, glaube ich, ein paar ganz gute Gedanken drin.
Also einerseits sagt er, die Steuerlast muss von Arbeit auf Kapital verlegt werden.
Das macht, glaube ich, insofern Sinn, dass, also einerseits, fangen wir mal mit dem Pragmatischen an und dann dem Ideologischen vielleicht.
Das Pragmatische ist, die meisten Staaten der Welt finanzieren sich hauptsächlich aus individuellen Steuern und zum Beispiel in Deutschland ganz stark die Lohnsteuer.
Das heißt, stoppen sich das Lohnsteuereinkommen in Deutschland ein.
Das ist von den gemeinschaftlichen Steuern, die 750 Milliarden ungefähr betragen, werden allein ein Drittel über 263 Milliarden von der Lohnsteuer erhoben und ein weiteres Drittel 310 Milliarden oder mehr, 40 Prozent sind es eher von Umsatzsteuern, also Mehrwertsteuer.
Beides Steuern, die der Endverbraucher bzw.
Bürger bezahlt.
Unternehmenssteuern sind sehr, sehr klein im Vergleich dazu.
Du kannst argumentieren, dass Lohnsteuer und Umsatzsteuer trotzdem Unternehmen belasten, beziehungsweise die Preisbildung und Profitabilität von Unternehmen beeinflussen können.
Aber der Steuersubjekt ist da, also beim Fall der Lohnsteuer, es gibt ja gerne Unternehmen, die behaupten, sie würden schon so und so für Steuern zahlen.
Gern auch Google in Deutschland, die Lohnsteuer zahlt, um das nochmal ganz klar zu sagen, der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber führt sie nur für den Arbeitnehmer ab.
Also das besteuerte Subjekt der Lohnsteuer ist der Arbeitnehmer, der diese Steuer trägt.
Das heißt natürlich trotzdem, dass der Arbeitgeber entsprechend mehr Gehalt zahlen muss, damit was übrig bleibt.
Aber es ist nicht so, dass Unternehmen die Lohnsteuer zahlen.
Es wird super gerne von so wirtschaftsliberalen Vertretern so dargestellt, als wäre es so.
Und auch die Umsatzsteuer bzw.
Mehrwertsteuer und Einfuhrmehrwertsteuer wird natürlich vom Verbraucher am Ende bezahlt, weil sie genau so vorgesehen ist.
In den USA ist es ein bisschen, klein bisschen anders, aber nicht signifikant anders.
Da ist es so, also ich habe jetzt gesagt, von den Gemeinschaftssteuern, um das einmal richtig darzustellen, von den Gesamtsteuern in Deutschland ist es dann aber immer noch ungefähr ein Viertel und der größte Block, der von der Lohnsteuer getragen wird.
In USA, wie gesagt, ein klein bisschen unterschiedlich.
Da ist es so, dass die Lohnsteuer auch 34 Prozent ausmacht.
Da gibt es aber insgesamt weniger Steuern.
Corporate Tax übrigens nur 9 Prozent, andere Steuern, alle anderen sieben Prozent.
Das heißt, die zwei größten Steuerarten in den USA, also der Federal Government, also der föderalen, äh, der Bundessteuer, es gibt natürlich noch andere Sales Taxes und so auf Länder, Bundesstaatniveau.
Aber die Payroll Taxes machten ein Drittel der Steuereinnahmen der USA auf.
Und dann der Rest ist individual income taxes.
Das ist ein bisschen anders als in Deutschland, da gehört halt alles Capital Gains, selbstständiges Einkommen und so weiter hinzu.
Das sind dann nochmal 50 Prozent.
In Deutschland trennt man das nochmal genauer, Einkommensteuer und Kapitalertrag und so weiter.
Aber du kannst jetzt schon sagen, dass die Hände der Menschenhändler Arbeit bringt einen Großteil des Federal Income Tax Aufkommens auf in den USA.
Und wenn es jetzt so ist, dass wir wirklich Arbeit von Menschen, also sei es intellektuelle Arbeit durch KI oder später manuelle Arbeit durch Full Automation of Labor über Robotik ablösen, dann wäre es natürlich so, dass deutlich mehr Gewinne in der Unternehmenssphäre anfallen und dass auch Capital, also die Vorteile daraus, steigendes Wachstumproduktivität eher als Capital Gains anfallen und nicht mehr als Lohnsteuer.
Das heißt, die Steuerbasis der USA würde erodieren, weil klassischerweise Capital Ga gut umgehbar sind oder niedrig besteuert werden.
Gleiches gilt für Corporate Income Taxes, die auf 21 Prozent gesenkt worden sind unter Trump von Feuer 35.
Und das wäre jetzt erstmal vor allen Dingen ein Problem für das Steueraufkommen.
Das heißt, wenn wir Arbeit ablösen und mehr und mehr KI und Robotik übernimmt, und wenn Großteil der, oder wenn einfach nur das Wirtschaftswachstum in Zukunft hauptsächlich aus KI und Robotik bestritten wird und die wiederum am wenigsten besteuert werden, kriegt jeder Staat und Sozialstaat, aber nicht nur Sozialstaaten, auch die USA, erhebliche Probleme mit der Generierung von Steuereinnahmen oder mit der Aufrechterhaltung der staatlichen Funktionen.
Insofern, glaube ich, hat Sam Ortmann da einen Punkt.
Anderes Thema ist natürlich, wie gesagt, durch KI und Robotik wird ganz viel Kapital noch mehr konzentriert werden bei den reichsten Menschen der Welt.
Die Ungleichheit wird massiv sich vergrößern.
Er schlägt auch eine Roboter Steuer vor, nochmal zusätzlich.
Allein damit Robotik und KI auf Augenhöhe mit Menschen konkurrieren, musst du sie ja besteuern.
Im Moment wäre ein Roboter, der halb so gut ist wie ein Mensch, schon Vorteile habt, weil er nicht krank wird, nicht meckert und keine Steuern zahlt.
Während ich beim Menschen hohe Lohn Nebenkosten habe und eventuell Krankheit, Urlaub und sowas bezahlen muss.
Das heißt, es würde die Transition von Menschen zu Robotern oder KI natürlich auch ein bisschen verlangsamen, wenn man eine möglichst hohe Steuer auf KI und Robotikdienstleistung stellt, weil früher später werden die natürlich bei gewissen Arbeitsaufgaben deutlich effizienter werden als Menschen.
Und man kann das so ein bisschen aus gewerkschaftlicher Sicht zum Beispiel, könnte man es natürlich bremsen, indem man eine hohe Steuer drauf macht.
Und die Steuer könnte man gleichzeitig natürlich nutzen, um die Verwerfung, die durch eventuell Abschaffung von Jobs und so entstehen, zu mitigieren.
Das werden libertäre Turbokapitalisten natürlich vielleicht auch ganz anders sehen, sondern die möchten lieber Shareholder einer Firma sein, die genau das tut und denen die Umverteilung, um die Menschen, die da vorher gearbeitet haben, durchzubringen, nicht finanzieren.
Aber ich glaube, dann kriegen wir ganz große gesellschaftliche Probleme, wenn man nicht so eine Steuer erhöhen wird.
Und ich glaube, warum das sinnvoll ist, also Hintergrund, ich glaube, Sam Altman macht das so ein bisschen auch, um sich hier wieder als strategischen Denker und Visionär und jemanden, der wirklich alle Stakeholder in Betracht zieht, zu frame.
Und deswegen gibt er sich hier so ein bisschen als karitativer, barmherziger Unternehmer.
Dahinter steht natürlich aber auch schon immer ein Selbstzweck.
Also du hast, glaube ich, zwei mögliche Szenarien aus jetzt, sonst gibt natürlich auch einen Mittelweg irgendwie durch Verhandlungen, aber die sicherlich schlechteste Lösung ist, du hast wieder bei der ersten, wie bei der ersten industriellen Revolution so Robber Baron-Zeiten, wo hier Carnegie, Vanderbilt, Rockefeller.
Das heißt, drei, vier Menschen werden einen Großteil der US-Wirtschaft besitzen.
Die Tendenzen sieht man ja mit den Big Tech-Unternehmen und den neuen KI-Laboren.
Die werden massiven Einfluss auf die Regierung haben, auch das sehen wir inzwischen und werden das nutzen, um Antitrust zu reduzieren, also noch größer zu werden, keine Anti-Monopol-Gesetzgebung, niedrige Unternehmenssteuern, weniger Arbeitnehmerrechte, keine Gewerkschaften am liebsten.
Das gab es in den USA schon mal mit dem industriellen Umbruch und das droht wiederzukommen, wenn man KI ihren freien Weg lassen.
Würde es vollkommen klar, dass das dazu kommt.
Weil dann würde ich einfach nur einen Unternehmen mit KI und Robotern bauen, in Anführungsstrichen Scheiß auf die Menschen sagen, und ich würde mich gleichzeitig nicht an dem Staat beteiligen wollen, der diese immer überflüssiger werdenden Menschen unterhalten soll.
Die andere Möglichkeit, und ich glaube, oder that's just Spekulation, aber man könnte das zumindest als Hintergrund sehen, warum die großen Tech-Oligarchen gerade so viel Einfluss auf die Politik nehmen, weil sie genau das noch mehr herbeiführen wollen, als es sowieso schon passiert.
Also, sie wollen sich sichernd sichern, dass dieses Szenario eintritt.
Das deutlich bessere Szenario, und da würden jetzt vielleicht andere widersprechen, but I think it's a good one, where the Silicon Valley Socialist and the Aufstieg des Socialists to eran.
That is not for the interpret, which we got beschrieben, a wahrscheinlich scenario, weil the Socialismus zusammenhängt with the industrial revolution or some blühtedzeit.
And nature werden Menschen, when they ask a job verlieren, when the reichen immer reicher werden, wenn ihr job von KI or Robotics wegrationalisiert wird, wenn der Staat, der Sozialstaat, the burger staatchaften immer schwächer werden.
Natürlich werden die entweder revolutionären Duncan or not Socialism schreien, also in einem noch viel, viel stärker Sozialstaat as the USA gewohnt is.
Man muss sich vorstellen, for the USA werden Dänemark oder Deutschland schon absoluter Sozialismus aus ihrer sehr libertären Sicht.
Und natürlich droht das Szenario.
Und wir müssen auch daran denken, welche Jobs greift KI zuerst an.
Das sind natürlich die Dienstleistungsjobs, also Banking, Consulting, and so weiter.
Die wirst du mit KI as erstes erledigen können.
The USA had ungefähr, ich glaube, 76 Prozent, wenn ich mich nicht irre, the US-Industrie is in Dienstleistungssektor.
That heißt, man könnte auch sagen, mit Ausnahme von Singapore and Hong Kongkong vielleicht or so, is the USA das Land mit dem größten KI-Exposure in the sense of Jobs, died rationalisiert werden könnten.
Und da sieht man auch, wie gefährlich Deindustrialisierung ist, weil die Jobs werden zumindest noch etwas länger bleiben.
Es gibt andere strategische Aspekte von Deindustrialisierung, irgendwie, dass ich gewisse Industrien selber machen möchte, zum Beispiel Chipindustrie, Rüstungsindustrie und so weiter, Stahlindustrie.
Aber die USA sind halt massiv bedroht.
Und vielleicht auch deswegen will man mehr und mehr Industrie ins Land holen, weil man weiß eigentlich schon, dass KI zuerst die industrielle Basis der USA, beziehungsweise des Service Sektors, Dienstleistungssektors der USA zerstören wird.
So, long story short, also deswegen vermutet, glaube ich, das Silicon Valley schon, dass bald der Sozialismus kommt, weil sie genau wissen, dass sie das Volk oder die Lücke zwischen Arm und Reich immer größer machen werden.
Ich glaube, es ist auch der Hintergrund, warum die Leute, die jetzt schon mit KI viel Geld verdienen, immer mehr Einfluss auf die Regierung haben wollen, damit sie genau das nämlich verändern können.
Damit ideal wäre natürlich ein Mittelweg, wo es irgendwie ein Sicherheitsnetz gäbe für Menschen und gleichzeitig man natürlich Marktwirtschaft und Kapitalismus hätte, wenn auch nicht ungezügelt, das würde ich zumindest sagen.
Und um jetzt auf Sam Ortmann zurückzukommen, von daher ist es natürlich sinnvoll zu sagen, wir sollten Unternehmen, Capital Gains, Roboter stärker besteuern und Labour weniger.
Was ähnliches, hat auch gerade Vinod Coesler vorgeschlagen, einer der Investoren oder VCs, von dem ich eben schon gesprochen habe.
Überhaupt muss sich Politik genau mit dem Thema beschäftigen.
Und Sam Albins Ansatz ist jetzt nicht komplett blöd.
Man könnte natürlich viel radikaler sagen, man bräuchte einfach stark progressive Einkommens und vielleicht sogar Vermögenssteuern.
Da bin ich jetzt auch noch kein großer Fan von, aber auf jeden Fall muss man sich mit diesem Thema beschäftigen.
Und überlegen, wie man den Staat finanziert, wenn in Zukunft 10, 20 Prozent des GDPs von Robotern und KI erzeugt werden, die bisher kaum besteuert werden.
Dann schlägt man außerdem vor, ein Public Wealth Fund zu bauen, also so eine Art Staatsfonds, der automatisch in alle KI-Firmen investiert, um quasi die Umverteilung zur Bevölkerung zu übernehmen.
Also für die Leute, die selber nicht investieren können, weil sie vielleicht gar nicht genug Geld haben, soll quasi der Staat Anteile an den großen KI-Firmen übernehmen, damit der Staat, und für uns klingt der Staat immer wie so eine abstrakte Institution, aber der Staat ist letztlich auch die Summe der Burger.
Also wenn der Staat Geld einnimmt, dann verteilt er ihn leider relativ ineffizient, aber er verteilt sie an die Bürger.
Und deswegen will man quasi, dass der Staat Teilhabe der KI-Unternehmen wird, damit sozusagen die breite Masse auch daran partizipieren kann, an den Gewinn, die am Ende vielleicht ihre Arbeit obsolet macht.
Auch das zumindest nachvollziehbar und sinnvoll, glaube ich.
Also niemand hat was, glaube ich, gegen die.
Also wir, wir in Deutschland bräuchten natürlich auch das gleiche in Staatsfonds, eigentlich, damit wir irgendwie daran teilhaben.
Die Returns sollen dann direkt, also die Dividenden, sollen eigentlich direkt an die Bürger zurückgegeben werden.
Und so könnte.
Das Problem dahinter ist natürlich, dass man so eine Art Universal Basic Income oder Alimentierungsstaat schafft, der Leuten einfach nur Geld gibt fürs Nichts tun, damit die Reichen dann natürlich trotzdem noch reicher werden können.
So richtig mag ich den Gedanken nicht, weil ich schon Selbstverantwortung von Menschen gern sehen würde.
Gleichzeitig fällt es mir aber schwer, in einer KI Robotic First World das anders hinzubekommen.
Dann wird mir sich noch ein bisschen der Work-Life-Balance, schlägt eine Vier-Tage-Woche mit gleichem Einkommen ein.
Und auch das hat man vorher schon gehört, Sam Ortmann war immer ein Befürworter von UBI.
Jetzt soll es halt erstmal eine Vier-Tage-Woche sein.
Die Firmen sollen sich außerdem an den Renten, an der Altersversorgung und der Healthcare mehr beteiligen der Menschen.
Also aus Silicon Valley Sicht schon fast eine sozialistische Agenda, könnte man hier sagen.
Das mit der Vier-Tage-Woche, also bei UBI habe ich früher immer erzählt, natürlich wäre jeder Tech-Oligarch für Universal Basic Income, weil an der Steuer beteiligt er sich nicht.
Also das Aufkommen, was das Universal Basic Income, also das fangen wir von vorne an.
Das Universal Basic Income würde natürlich der Staat zahlen.
Es würde den ärmsten Bürger oder allen Bürgern zugutekommen.
Das schafft unheimlich viel Konsumnachfrage in einem Land, was hauptsächlich von Domestic Konsum lebt, wie den USA.
Das wäre gut für alle Unternehmen, wenn der Staat quasi den Bürgern Geld gibt, um dann Dienstleistungen zu kaufen bei den Unternehmen.
Und gleichzeitig beteiligen sich die reichsten Menschen der Welt insgesamt, kann man sagen, aber insbesondere die Tech-Oligarchen in den USA, natürlich überhaupt nicht am Steueraufkommen.
Das heißt, sie zahlen, haben selber extrem niedrige Steuersätze.
Und wenn ich quasi Menschen Geld geben kann, um eine Dienstleistung zu kaufen und selber dieses Geld nicht aufbringen muss, ist das natürlich ein Win-Win-Win-Konstrukt.
Deswegen ist es vollkommen klar, warum die GAFA-Chefs immer fast durchweg Proponents, ja, Befürworter von Universal Basic Income waren.
Und die Vier-Tage-Woche ist nichts anderes als ein UBI-Light.
Also, das ist quasi der UBI Friday.
Ich geb den Menschen einen Tag frei.
Und das hat übrigens schon auch wieder die Analogie zur ersten industriellen Revolution.
Henry Ford hat damals als erster die Fünf-Tage-Woche mit 40 Stunden eingeführt und damit ein Standard geschafft.
Das haben dann ganz viele Unternehmen kopiert.
Und der hat das nicht aus Barmherzigkeit gemacht, sondern der hat gescheckt, wenn die Leute bei mir zwölf Stunden, sechs Tage am Band stehen, können sie am Ende keine Autos fahren, keine Dienstleistungen konsumieren, keine Produkte kaufen.
Sondern muss den Konsumenten oder den Wirtschaftsobjekten auch Zeit geben, um zu konsumieren.
Deswegen dürfen sie weniger arbeiten.
Wir sind durch das Fließband deutlich produktiver geworden.
Und jetzt geben wir ihnen mal Zeit und dann können sie die Wirtschaft mit Konsum antreiben.
Und nichts anderes, glaube ich, ist hier der UBI Friday, wie ich das jetzt mal frame, oder four-day work week.
Wenn man sagt, wir gegen den Leuten mehr Zeit.
In der Zeit können sie dann halt mit Cloud oder mit Codex ihre AI-Produkte bauen oder können mehr Geld ausgeben.
Und auch das fördert am Ende die Wirtschaft insgesamt, wie Henry Ford schon ganz gut gezeigt hat.
Also auch nicht ganz neu.
Genau, dann gibt es so ein bisschen so ein alter Vorsorgedepot, was man von Arbeitnehmern zu Arbeitnehmer mitnehmen kann.
Gleiches für Healthcare, das ist nicht überraschend.
Dann reden sie ein bisschen über Safety und dann kommen natürlich irgendwann auch Forderungen.
Und da kann man eine meiner Predictions, glaube ich, aus dem Januar lesen.
Und zwar fordern sie Accelerating AI's Infrastructure Build outs by offering subsidies, Tax Credits or Equity Stakes.
Also man schreibt jetzt nach Subventionen, Tax Credits.
Tax Credits ist, was ich vorausgesagt habe, dass man für das Bauen von Data Center Tax Credits bekommen wird.
Das fordert OpenAI jetzt das erste Mal explizit.
Or Equity Stakes.
Equity Stakes verstehe ich nicht.
Soll der Staat sich beteiligen wahrscheinlich an Unternehmen?
Das wäre auch eine indirekte Subvention letztlich.
Genau.
Also da kommt quasi auch die Rechnung für alles, was er vorher beschrieben hat.
Also, dass man sich mit dem ganzen Sozialstaatphänomen beschäftigt und eine neue Basis dafür braucht, ist, glaube ich, nachvollziehbar.
Da würde ich ihm in vielen Dingen recht geben, auch wenn das Menschenbild, was sich dahinter steckt, eben, dass Leute einfach alimentiert werden und kein schönes ist.
Ich würde es ja im Ortminister auch nicht vorwerfen, dass er ein Sozialist ist.
Also, also der ist ja schon ein Kapitalist, und aber auch ihm ist wahrscheinlich klar, dass es gar nicht anders gehen wird, zumindest aus heutiger Sicht.
Und dann will er natürlich aber auch damit eine Agenda schaffen, um zum Beispiel KI-Firmen noch mehr zu fördern.
Die Verbreitung von KI, also die große Überschrift ist auch die Verbreitung von KI zu fördern und Chancengleichheit zu distribuieren.
Alle Menschen sollen gleich davon daran partizipieren und so weiter.
Ich glaube, er will sich hier wieder ein bisschen als großer Denker und barmherziger Manager aller Stakeholder präsentieren.
Das heißt nicht, dass alle die Gedanken falsch sind, im Gegenteil.
Jeder Politiker sollte sich damit beschäftigen.
Und wer bessere Ideen hat, kann das gerne als Hörerbrief einschicken, dann diskutieren wir das.
Ich würde mir wünschen, es gäbe besser.
Ich kann mir aber derzeit auch keine vorstellen, ehrlich gesagt.
Dann haben wir jetzt hier noch ein bisschen News zu Netflix.
Ich weiß gar nicht, wie schnell du die noch reingezogen hast.
Ich hatte eben kurz Sorge gehabt, dass sie schon wieder Earnings haben.
Aber nein, die haben jetzt auch irgendeines AI-Produkt und man kann ein paar Videos editieren.
Also kann ich jetzt irgendwann vom Sofa aus das Ende neu schreiben?
Ist das die Zukunft?
Genau das ist es, glaube ich.
Also die News ist eigentlich nur, dass Netflix ein sogenanntes Void-Model, das steht für Video Object and Interaction Deletion, steht.
Das heißt, was das Modell macht, ich kann mir eine Szene angucken und kann zum Beispiel ein Charakter oder ein Gegenstand rauslöschen.
Und das Modell überlegt sich dann, wie würde diese Szene weitergehen ohne diesen Gegenstand.
Aber das ist so ein bisschen die Diffusion für Storylines, könnte man sagen.
Und man kann genau das machen, irgendwie in der letzten Szene möchte ich gern diesen Charakter nicht haben oder nimm den Bösewicht da aus der Szene, wo er der Held wird gerade erschossen und ich möchte das gerne nochmal ohne den Bösewicht sehen und wie es dann weitergehen würde.
Das sind hier noch die ganz kleinen Anfänge, würde ich sagen.
Da geht es um einzelne Objekte in einzelnen Szenen.
Aber am Ende ist das natürlich die Möglichkeit, A, Storylines umzuschreiben als Nutzer, was dann aber sehr aufwendig wäre von der Token-Generierung, glaube ich.
Aber zum Beispiel auch Werbung reinzubacken.
Du könntest sagen, warum muss Tom Cruise hier ein bisschen impossible eine Omega-Uhr tragen?
Ich hätte da lieber eine IWC am Arm oder eine Breitling oder irgendwie sowas.
Genau, das Spannende ist halt, dass Netflix es selber baut und dann nicht auf andere Leute Technologie vertraut, zeigt aber auch ganz klar, glaube ich, wohin es geht.
Also ich glaube, Interaktivität ist ein Thema.
Ich nehme aber auch an, dass es um Werbung geht, letztlich um In-Content-Werbung, wenn du so möchtest.
Aha, also jetzt auf einmal trinken sie alle ein anderes Zuckerwasser.
Zum Beispiel.
Oh, schlau.
Sollen wir die Schmuddelecke umbenennen, vielleicht?
Ich hätte einen Vorschlag.
In Nervenklinik, oder?
Ja, oder irgendwie Shady Sam oder so.
Sam Shady?
Ja, Sam Altman tut alles, um Elon Musk zu verdrängen hier heute.
Wir haben keine Elon Musk.
Ach doch, die allerletztes von Elon Musk.
Also nicht wirklich, aber.
Die lassen wir raus.
Die lassen wir ja raus.
Auf keinen Fall ist super wichtig.
Erklär mir, welche PR hat Sam gerade nicht im Griff.
Genau, es macht gerade ein The New Yorker, also nicht New York Times, sondern The New Yorker Magazine-Artikel die Runde.
Packen wir natürlich auch in die Shownotes, der beschrieben ist, Sam Altman may control our future, can he be trusted?
Also der Mensch, dem wir unsere Zukunft anvertraut haben, können wir dem eigentlich vertrauen.
Das ist so ein bisschen ein Psychogramm von Sam Altman, wo man sich eben fragt, ob der nicht zu viel Verantwortung hat dafür, dass er immer wieder aufgefallen ist mit Lügen, Täuschungen, Intrigen, die er in Firmen von Y-Kombinator angefangen.
Irgendwie 2005 hat Aaron Schwartz ihn mal als Psychopathen bezeichnet, also vor 20 Jahren.
Aaron Schwartz übrigens, wer sich ja erinnert, war mal Filmempfehlung, glaube ich, im Newsletter, oder wir haben es im Podcast auch schon mehrmals besprochen.
The Internet's Own Boy.
Würde ich immer wieder erneuern.
Die Empfehlung, wer das noch nicht gesehen hat.
Aaron Schwarz hat wahrscheinlich mehr für das Internet getan als alle diese Oligarchen zusammen, ist einer der Meterfinder der Creative Commons, Reddit-Mitgründer, den heute keiner mehr kennt, hat sich leider das Leben genommen, beziehungsweise suizidiert.
The Internet's Own Boy, kann man bestimmt irgendwo inzwischen, kann man, glaube ich, auf YouTube kostenlos schauen.
Der hat 2005 schon erkannt, dass Sam Altman ein Psychopath ist.
Ansonsten ist der Artikel hauptsächlich, glaube ich, ein Zusammentragen von vielen bekannten Storys.
Es wird dann so gesagt, es gibt so eine Art Schattenboard bei OpenAI.
Das ist aber eher so eine Vereinbarung, dass wenn zwei der drei Gründer, da ging es um Ilya, Greg und Sam, sagen, der dritte sollte abhauen, dann muss der sich dem beugen.
Also wenn du zwei der Gründer genehmig aufbringst, das ist halt ein Verstoß gegen Governance-Prinzipien, wenn du ein eigenes Board hast.
Da wird aber auch ein bisschen mehr draus gemacht, als es ist, ehrlich gesagt.
Hier, ich würde sagen, es vor allem eine gute Zusammenfassung oder ein Psychogramm von Sam Altman und natürlich sollte man sich die Frage stellen, dass ob er jetzt die richtige Person ist, um die Firma zu leiten, die eventuell AGI entwickelt wird, weil seine Managerial Skills sind dann eben doch begrenzt und auch seine Public Relations Skills haben wir in der Vergangenheit ja so ein bisschen wegschmelzen sehen.
Der war am Anfang noch ein sehr guter Diplomat.
Inzwischen scheint ihm das nicht mehr ganz so gut zu gelingen oder ist mehr an sich so Anzeigen davon, dass er unter Stress vielleicht nicht immer mehr schafft, die Fasson zu halten.
Mit der am Anfang geglänzt hat, würde ich sogar sagen.
Was man auch unter anderem daran sieht, dass The Information jetzt berichtet, exklusiv, dass es wohl auch so eine Art Zerwürfnis mit der CFO, Sarah Fryer, gegeben haben könnte.
Sarah Fryer ist eine sehr arrivierte Silicon Valley-Gründerin und jetzt CFO von OpenAI, hat, glaube ich, Nextdoor gemacht, wenn ich mich nicht oder verwendet sollte ich das mit Sarah Travel.
Sekunde.
Nextdoor, was glaube ich die CFO.
Genau, was hat die?
Ich gucke mal einmal ganz kurz, was sie vorher gemacht hat, bevor ich das.
Genau, Next Dore.
Next war schon richtig.
Square war sie vorher bei.
Wer heißt der Bärtige Dude, der Twitter gebaut hat?
Jack Dorsey.
Genau, bei Jack Dorsey's Square FinTech-Anbieter war sie.
Dann bei Nextdoor.
Da war sie auch CEO.
Genau, und jetzt ist sie CFO bei OpenAI.
Also wirklich eigentlich sehr verdiente Silicon Valley Executive.
Und die sollte schon im letzten August angeblich nicht mehr zu Sam Altman direkt reported haben, sondern zu Fichi-Cimu, der Head of Products, die sie von Instacard geholt haben.
Das ist höchst untypisch, muss man sagen, dass der CFO ist eigentlich gerade in Public Companies, oder die in IPO-Plan, die zweithöchste Person eigentlich, dass die unter dem Produktchef angeordnet wird, oder Produkt-Chefin in dem Fall, höchst ungewöhnlich.
Man könnte mutmaßen vielleicht, weil sie nicht mehr gut mit Sam, also sich nicht mehr grün war mit Sam oder man sie irgendwie als bessere Accountant degradiert hat und das Fundraising dann doch mehr und mehr von Sam Ortman gemacht wurde.
Andererseits muss man sagen, sie hat die größte Venture-Runde in der Geschichte mit 122 Milliarden US-Dollar gerade.
Also, so schlecht kann ihre Arbeit nicht gewesen sein.
Das wissen wir alles nicht.
Wir wissen nur, dass sie eben nicht mehr zu Sam reportet und es soll wohl Kontroversen über das, über die Ausgabenwut von Sam Altman gegeben haben.
Also, dass man einfach hunderte von Milliarden zusagt an Data Center-Kapazität.
Sarah Fryer soll so ein bisschen Alarm, also glaubt, The Information zu wissen, so ein bisschen Alarm geschlagen haben, dass die Umsätze das eigentlich gerade nicht rechtfertigen oder dass die Umsätze nicht schnell genug steigen, um das zu rechtfertigen.
Und man vermutet oder spekuliert, dass auch deswegen ihre Rolle so ein bisschen degradiert wurde.
Die Firma bestreitet, dass natürlich sagt, sie entscheiden alles zusammen in Harmonie, bla bla bla bla bla.
Und die eben erwähnte Fiji Simo, wie gesagt, ehemals von Instacard geheiert, war die Produktchefin von OpenAI.
Bei OpenAI wurde ja zuletzt gesagt, wir fokussieren uns.
Sora wird es nicht mehr geben, fokussieren es auf B2B und ChatGPT-Engagement.
Gleichzeitig hat man dann TVP eingekauft.
Aber diese Produktchefin Fiji Simo tritt jetzt auch ein Lief an.
Also sie lässt sich Zeit lang beurlauben aus gesundheitlichen Gründen.
Sie nennt eine Neuroimmunkrankheit als Begründung.
Das kann man nur mutmaßen, könnte MS-Multiplexklerose sein.
Das wäre zumindest die verbreitetste.
Könnte auch Geambaret oder so sein, aber das ist ungefähr 100 Mal selten.
Also die Wahrscheinlichste, ohne jetzt zu viel spekulieren, darüber zu spekulieren wollen, wäre MS.
Also sie spricht auch von einer sozusagen chronischen Krankheit, die dann wieder stärker geworden ist.
Auch das passt eher zu MS als zu anderen Neuroimmunkrankheiten, die oft akut sind.
Ja, jetzt verbietet sich es sich natürlich so ein bisschen darüber zu spekulieren, ob das nicht andere Gründe hätte.
Wenn sie Gesundheit angibt, dann muss man natürlich darauf vertrauen.
Gleichzeitig würde ich sagen, meine Erfahrung, der hat wieder so ein bisschen das.
Also, es ist ja 2026, OpenAI will dieses Jahr in die Börse.
Es ist absolute Crunch-Time.
Ich würde auch verbuten, dass acht von zehn Menschen sicherlich fälschlicherweise oder questionable, aber ihre Gesundheit depriorisieren würden in so einem Crunch-Time.
Ja, nicht, dass man es verlangen sollte von Menschen, im Gegenteil.
Natürlich ist die persönliche Gesundheit wichtiger.
Aber dennoch ist es so ein bisschen hohigstuntypisch, dass man ausgerechnet jetzt ankündigt, dass man in so einer Arzt zur Bärtickel geht oder sich wieder mehr seiner Gesundheit widmet, zumal sie es ja irgendwie vorher doch handeln konnte.
Es kann natürlich in Schieben kommen, was auch immer es sein mag.
Also würden mal benefit of the doubt geben und sagen, vielleicht ist sie einfach so schlau, ihre Gesundheit zu priorisieren.
Das Geld braucht sie nicht mehr.
Prinzipiell scheint die Frauen, dass Sam Altman auch gerade nicht einfach zu haben, wie wir aus dem vorherigen Artikel über Sarah Fryer gelernt haben.
Sie verspricht, wiederzukommen oder die Firma sagt, sie kommt auf jeden Fall wieder.
Ich würde mal dagegen wetten.
Kann natürlich aber auch sein, dass sie wiederkommt.
Mein Bauchgefühl sagt mir trotzdem eher nein.
Ansonsten wünsche ich mir natürlich alles Gute und es ist definitiv der richtige Weg, seine Gesundheit zu priorisieren, wenn das so ist.
Sag mal, glaubst du, OpenAI kann ohne Sam Altman ein IPO machen?
Mir hat jemand geschrieben, meine Prediction würde in Kraft treten.
Also Sam wird OpenAI verlassen.
Aber es sah eigentlich, also es gibt ja niemanden, der seine Arbeit auffangen könnte.
Man hätte jetzt sagen können, die beiden Frauen hätten irgendwie eine Superspitze gegeben.
Das ist übrigens ein weiteres Thema, das habe ich jetzt gern unterschlagen, aber auch darüber haben sich Sarah Fryer und Sam Altman gestritten, wann der richtige Zeitpunkt für ein IPO wäre.
Sam möchte natürlich unbedingt vor Entropic raus.
Also SpaceX wird es höchstwahrscheinlich als erster schaffen.
Und dann die Liquidität der Public Markets gibt es gar nicht so viel her.
Also wenn SpaceX jetzt viel Retail-Liquidität aufsaugt, dann wird Entropic und Open AI wirklich darum bringen müssen, wer überhaupt noch Geld bekommen kann.
Ich weiß nicht, woher die Liquidität kommen soll.
Es sei denn, Trump schafft es wirklich, die Zinsen zu senken oder die Zentralbank so zu beeinflussen oder das Fed-System so zu beeinflussen, dass sie die Zinsen senken, dann hätte man potenziell mehr Liquidität.
Ansonsten glaube ich, wird es schwer, drei erfolgreiche IPOs in der Größe in einem Jahr zu machen.
Und deswegen möchte Sam Altman, glaube ich, so bald wie möglich raus.
Sarah Fryer könnte man unterstellen, scheint die Firma noch nicht reif dafür zu halten.
Sie kennt die Zahlen natürlich am besten.
Die Zahlen können nicht gut aussehen bei OpenAI, Umsatzwachstum vielleicht gerade noch so, aber das hat jetzt auch.
Sicherlich sieht das ein bisschen volatil aus im Moment durch die ganze Entropic und Pentagon-Thematik.
Ist Sam Altman ersetzbar?
Ich glaube schwer.
Es würde insbesondere im Vorfeld eines IPOs, den CEO auswechseln.
Ich will nicht sagen, das hat es noch nie gegeben, aber bei so einem High-Stakes-IPO, glaube ich, nicht einfach, das so durchzuziehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass wenn man zum Beispiel Thinking Machine Labs und Superintelligence, also Ilya Satzkewer und Mira Morati wieder zurückheirat.
Und falls die noch das Vertrauen der Angestellten genießen sollten, dass das ein Ersatz wäre, der möglich wäre.
Dann hättest du immer noch nicht die gute Presseperson oder Galionsfigur, die würde weiterempfehlen.
Aber ich würde denen zutrauen, also die hätten die Credibility nach außen, ich vermute, nach innen, das könnte ich mir vorstellen, dass die zumindest die Firma leiten können, die Firma verkaufen und Geld auftreiben.
Das würde trotzdem schwer werden, das sind die beiden nicht die richtigen Personen.
Man darf nicht vergessen, dass man die Mehrzahl damit, die absolute Mehrzahl der Mitarbeiter dafür gestimmt hat, dass Sam Altman zurückkommt.
Denen wurde zwar auch erklärt, sie verlieren sonst alles Geld, aber also es gibt dafür, dass er so ein Terrible Leader sein soll, sind die Leute dann natürlich relativ loyal.
Aber du bist halt auch auf einem Söldner Schiff, wo jeder weiß, wenn sie das Ufer erreichen, gehen sie da als mehrfache, zigfache Millionäre raus.
Jeder einzelne.
Das schafft natürlich auch.
Also, wenn du Söldner heirst, dann kriegst du, solange das Geldbündel groß genug ist, natürlich Loyalität auch gekauft, noch eine Weile.
Ich glaube, der Schauspieler Ashton Kutscher wird der neue CEO.
Der hat viele Anteile, hat gut verdient an dem Ding, der kann gut vor der Kamera.
Ja, wäre auch eine schöne Netflix-Folge.
Genau, man kann sich das Ende ja neu schreiben mit AI.
Das ist ja kein Problem.
Gut, dann zum Schluss noch ein bisschen Elon und dann geht es ab in die Sonne.
Ja.
Und zwar berichtet Anne Gadget, da habe ich zumindest das erste Mal gelesen, dass Elon wieder ein Weg gefunden hat, den SpaceX-IPO noch ein bisschen erfolgreicher aussehen zu lassen.
Und zwar fordert er von den Investmentbanken Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfern und weiteren Beratern, dass sie jetzt ein Grog-Abo abschließen müssen, also und zwar Enterprise-Verträge, also über zig oder zumindest zweistellige Millionenbeträge teilweise, wenn sie an dem Börsengang beteiligt sein sollen.
Also einfach gesagt, wenn JP Morgan, Morgan Stanley, Goldman Sachs Provision dafür bekommen wollen, dass sie SpaceX-Aktien an institutionelle Anleger und Retail-Anleger verhökern, dann müssen sie sich verpflichten, für einen hohen Millionenbetrag auch Dienstleistungen von XAI zu kaufen.
Das liegt natürlich daran, dass XAI furchtbar vernachlässigbare Umsätze im B2B-Sektor hat.
Und man könnte hier die Zahlen unheimlich schön aufstönen damit.
Also, man würde ein Revenue Spike wahrscheinlich sehen, bei Grog Enterprise Revenue.
Ich nehme an, Elon Musk hat die Marktmacht, das durchzudrücken.
Das ist eiskalter Kapitalismus.
Die Leute, die Banken, die Tax Advisor, die Auditors wollen damit Geld verdienen.
Damit sie diesen Großauftrag bekommen, das ist der größte IPEO aller Zeiten, wird größer als Saudi Aramco werden, wie wir schon wissen, müssen sie sich verpflichten, die Dienstleistung der Firma in Anspruch zu nehmen.
Was natürlich, also aus Compliance-Gründen höchst probiert.
Also, musst du überlegen, du zwingst den Wirt.
Stell dir mal vor, du sagst, also du bist Coca-Cola und sagst, KPMG darf sich nur prüfen, wenn alle bei KPMG jetzt Cola saufen zum Frühstück.
Das ist hier literally was, was passiert.
Also ich glaube, als Auditor darfst du das nach meinem Verständnis von Compliance eigentlich nicht machen.
Wie auch immer, Elon Musk sieht natürlich die Chance.
Alle wollen an dieser Umverteilung von Reichtum von unten nach oben teilhaben und ein Stück vom Kuchen haben.
Also es ist ja nicht nur eine Bank, ne?
Es sind angeblich, sollen Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley, dann was wäre für Retail-Tranche noch drin.
E-Trade, glaube ich.
Also all die dürfen dann für 10 Millionen plus Grog kaufen, damit die Umsätze auch gut aussehen bei SpaceX.
Und dann die Frage ist, wie man das überhaupt noch, das kriegt man in die Q1-Zahlen nicht mehr rein.
Man könnte das als quasi Committed Revenue, also Remaining Performance Obligations verkaufen, zumindest, wenn die es jetzt im Q2 committen und der Börsengang im Q2 stattfindet.
Den 420 wird er wahrscheinlich nicht mehr hinbekommen.
Also man würde ja vermuten, dass Elon Musk am 20.
April an die Börse will, damit er sein 420-Meme auch gut feiern kann.
Was super außerdem auch der Geburtstag von Hitler, das ist eigentlich das schöne Geschenk für ihn, natürlich.
Aber das wird klappt werden, aber er willst ja im Q2 auf jeden Fall schaffen.
Ja, schöne Art künstliche, also wäre ich jetzt auch nicht drauf gekommen, aber der Markt gibt es ja.
Die Banken wollen es machen, nehme ich an.
Zeigt aber auch, wie viel Unabhängigkeit man von den Wirtschaftsprüfern, Text Advisors und Banken erwarten sollte in so einem IPO.
Und dass man umso mehr auf sorgfältige Drittberichterstattung achten sollte.
Und die werden wir natürlich in den nächsten Wochen liefern.
Da freue ich mich drauf.
Da freue ich mich drauf.
Mein erster Subsex-Post war übrigens ein Graf, den ich mir habe generieren lassen mit Hilfe von KI, der zeigt, also ein Hockeystick der SpaceX-Bewertung.
SpaceX hat einfach die letzten 20 Jahre, ich glaube, es wurde 2002 gegründet oder so, sich mühsam auf eine Bewertung von zwischen 50 und 100 Milliarden zugekämpft.
Und auf einmal, also allein in den letzten zwölf Monaten, sind 80 Prozent dieser zwei Billionen Bewertungen entscheiden.
Du musst dich jetzt fragen, hat sich irgendwas bei SpaceX im letzten Jahr verfünffacht.
Die Wahrheit ist nein, der Umsatz wächst niedrig zweistellig.
Ist hoch profitabel höchstwahrscheinlich.
Es wird weniger profitabel durch die Acquisition von XAI und X.
Aber da siehst du mal, was gerade für eine Bewertung fabriziert wird.
Einfach bis vor einem Jahr XAI irgendwie zwischen 300 und 500 Milliarden wert war und jetzt sollst du aber mal zwei Billionen wert sein, obwohl nichts passiert ist, außer dass zwei chronisch defizitäre Firmen reingemercht wurden.
Naja.
Crazy.
So, zum Schluss gibt es noch eine gute Nachricht, du weißt es noch nicht, aber du kannst es dir schon mal in die Agenda schreiben.
Er schüttelt den Kopf, er hat keinen Bock drauf, aber Mittwoch werden wir einen Live-Podcast machen zur OMR.
Da nochmal kurz die beiden Tage-Revie passieren lassen.
Okay, schön, dass ich durch den Podcast daraus erfahre.
Ja, bei so, bei so viel Zuspruch muss man das machen.
Also von anderen, nicht von dir.
Na dann, wenn andere dann glauben.
Welche hier alle?
Nicht hier irgendwie auf dem Pausenhof von der Bulleri oder so.
Nee, nee, nee, so nicht.
Aber es ist, es wird klein und gemütlich.
Die Setup ist ein bisschen anders als sonst.
Wir konkurrieren gegen den Sportler aus Amerika.
Achso.
Für alle Leute, die sich nicht für Football interessieren.
Also alle.
Keine Ahnung, vielleicht können wir ja am Ende kurzfristig nochmal kurz.
Wann ist er da schnell in der Umplanung?
Mal gucken.
Gut, zum Beginn unseres Live-Podcasts zeigen wir die 50 besten Homeruns von Tom Brady.
Sehr gut.
Kannst du auch ein Slide für machen.
Gut, ich freue mich mal.
Aber ich fand es trotzdem lustig.
Na egal.
Habt einen schönen Mittwoch.
Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann.
Peace.
Ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Löckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf.
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Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.
