# Geopolitical Oil Risks, Tokenized Assets, and German Tax Reform

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-04-07

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Schäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Defner.
Mein Name ist Schäpitz, Holger Schäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 488, lieber Defner.
Und inzwischen ist Dienstag nicht nur Defner und Schäpitz Tag, sondern auch Taco Tag.
Und alle Menschen wissen natürlich, dass wir nicht das mexikalische Fastfood meinen, dass man immer dienstags speisen geht, sondern die Frage, was macht Trump, kneift er abermals oder wird er nach dem Ultimatum jetzt den Iran in die Steinzeit zurückbomben.
Und es ist wieder mal.
Ein Dienstag.
Ja, und auf jeden Fall wieder mal ein Decision Day, kann man sagen.
Und in Deutschland ist ja dann der Mittwoch, Mittwochmorgen um zwei Uhr, wenn das Ultimatum ausläuft, das zweimal verlängert wurde von Trump.
Ist es schon dreimal verlängert worden?
Ich glaube, es ist schon dreimal.
Stimmt, es war dreimal.
Das ist das dritte Mal.
Genau, dann wurde es auf eine Woche verlängert und dann ja nochmal von Ostern und Montag, quasi das von letzter Nacht, eigentlich jetzt nochmal um 24 Stunden.
Ja, ja, genau, dreimal verlängert.
Drei Mal dabei, nicht wieder wählen.
Also irgendwann wird man dann unglaubwürdig, wenn man sein Ultimatum dann noch öfter verlängert.
Also diese Option ist so ein bisschen schwierig jetzt einfach ohne irgendeine Gegenleistung für Trump das zu verlängern.
Aber es gibt, bei Trump ist ja alles möglich.
Und es gibt ja auch.
Kann sich mal wieder zum absoluten Sieger dieses Krieges, wie wir schon so oft erklären.
Es gibt ja auch Fortschritte.
Die Straße von Hormuz, da gehen jetzt wieder mehr Schiffe durch.
Und darauf könnte man auch noch.
Könnte man natürlich verweisen.
Man könnte sagen, guck mal, der Irak darf wieder Schiffe durchlaufen lassen.
Dann gab es jetzt schon das erste westliche Schiff, was durch die Straße von Hormuz geht.
Also wenn man sich den Chart anschaut, wie viele Schiffe diese Straße passieren, ist da schon was passiert.
Ja, vor allem hat ja das Citrini-Research mal wieder für Aufsehen gesorgt, nachdem sie ja neulich die AI-Studie mit dem düsteren Szenario herausgebracht haben, über das alle Welt gesprochen hat.
Auch wir haben sie ja jetzt tatsächlich einen Analysten.
Ja.
Die in die Straße von Hormuz geschickt hier, der da mal die Schiffe gezählt hat und festgestellt hat, dass doch mehr Schiffe durchkommen, als quasi getrackt werden.
Weil sie natürlich, wenn sie durchfahren, ihre...
Tracker ausmachen?
Tracker ausmachen, ihre GPS-Daten, was auch immer man dann tracken kann, ausmachen.
Und dann hat der ja am 2.
April 15 Schiffe gezählt, die die Meerenge überquert haben.
Also deutlich mehr, als tatsächlich getrackt wurden.
Ja, und das sind dann...
Wirklich Analystnehmer vor Ort recherchieren, das ist auf jeden Fall schon mal löblich.
Genau, das sind auf jeden Fall zwei Schiffe oder doppelt so viele, wie Bloomberg über die Tracker-Daten ausgibt.
Also insofern, aber da haben wir auf jeden Fall mehr Schiffe, das wär's.
Ich bin ja derzeit am Rhein, wir haben ja eine getrennte Folge und da habe ich heute auch Schiffe gezählt.
Achso, du zählst auch Schiffe.
Ich habe auch Schiffe gezählt, es waren heute Morgen zwei.
Es waren relativ wenige Schiffe.
Also es lässt nicht...
Also, mehr Schiffe durch die Straße von Hormuz als über den Rhein.
Ich war nicht 24 Stunden da.
Das ist die neue Schlafzeile hier.
Nein, es war meines zweistündigen Job, das war's.
Also insofern kann ich jetzt pro Stunde ein Schiff, dann wären es 24 Schiffe, dann wäre es ungefähr ähnlich.
Dann wären es 24 Schiffe, dann wären es doch noch mehr Schiffe.
Und Wasserstand ist aber ja auch noch okay.
Der ist normal, der Wasserstand ist normal, das ist Durchschnitt, man kann das ja sehen.
Da ist also keine Auffälligkeiten.
Gut, vielleicht ist es konjunkturell ein bisschen weniger stark.
Aber eigentlich, weiß ich nicht, Schüttgut oder Chemiesachen sollten eigentlich da...
Weiter langlaufen, insofern, ja.
Aber momentan ist wirklich Hauptaugenmerk auf der Straße von Hormuz, ausnahmsweise nicht auf dem Rhein.
Das ist wahr.
Und in der Tat ist es einfach jetzt wirklich ein, dass die Märkte heute relativ gelassen damit umgehen, also auf Richtungssuche sind, mal ein Plus, mal ein Minus, der Ölpreis schwankt genauso.
Man ist sich jetzt also nicht so klar, was wird da kommen.
Und man kann sich, man mag sich einfach nicht ausmalen, dass es wirklich zu einer totalen Eskalation kommt.
Also wenn Trump das wahr macht, was er androht.
Nämlich Angriffe auf, also quasi, ja, alles innerhalb von vier Stunden will ja den Iran flachbomben, ja.
Und den Brücken und Energieinfrastruktur zerstören.
Also das wären natürlich klare Kriegsverbrechen, weil es klar auch auf zivile Infrastruktur zielt.
Und der Iran hat ja schon öfters auch angedroht, dass er in einem solchen Fall dann Energieinfrastruktur in der gesamten Golfregion dann angreifen wird und zerstören wird.
Und das wäre dann halt...
Das wäre wirklich eine krasse Eskalation, vor allem für die Energiemärkte.
Und da möchte ich nicht wissen, wo dann der Ölpreis morgen früh hinschießt oder über Nacht, wenn das passiert.
Dann geht es sicherlich schnell in Richtung 150, 200 Dollar.
Also das wäre wirklich eine krasse Eskalation.
Und da können wir nur hoffen und beten, dass uns diese Eskalation, dieser totale Iran-Krieg erspart bleibt.
Weil dann wird so viel zerstört, was dann wirklich ja nachhaltige Schäden verursacht, dass das eben nicht wieder einfach durch einen schnellen...
Waffenstillstand, Frieden, was auch immer dann repariert werden kann.
Und der Iran hat ja gesagt, er würde selbst dann die Hölle öffnen, wenn das passieren würde.
Also insofern, die rhetorisch haben beide schon mit Hölle gedroht und man ist gespannt, was passiert.
Die Märkte, du hast es angesprochen, die sind da wirklich sehr entspannt.
Vom Tief sind sowohl S&P 500 als auch Nasdaq 105 Prozent wieder entfernt.
Also sie haben sich wieder nach oben gekämpft und sind gerade mal 4 Prozent der S&P 500 und 3 Prozent der Nasdaq 100 unter dem Kriegsbeginn.
Stand, beim DAX ist es ein bisschen schlimmer, der hat sich 4 Prozent vom Tief erholt, ist aber 8,5 Prozent unter dem Stand vom Kriegsbeginn, also Ende Februar.
Also insofern, aber das ist natürlich noch keine wirkliche Eskalation und schon gar nicht eine Ölpreiskrise.
Das ist eher so die gefahrene Ölpreiskrise, aber die immer noch als abgewendet eingepreist ist, würde ich mal sagen.
Wenn wirklich eine Ölpreiskrise ist, dann hast du ganz andere Stände.
Da erinnern uns die 70er, da waren dann minus 30 Prozent beim DAX und minus 50 sogar.
Beim S&P 500, also da ging es sicherlich mehr, wenn es wirklich zu einer Ölpreiskrise kommt.
Fatih Birol, der ja schon seit längerem, seit ein paar Wochen sagt, der Chef der Internationalen Energieagentur, der ja schon immer schon länger sagt, das wäre die größte Energiekrise aller Zeiten, also schlimmer als die 1973, 1974.
Der hat heute nochmal nachgelegt und gesagt, diese Energiekrise, die ist schlimmer als alle drei großen Energiekrisen bisher zusammengenommen.
Also die 1973, die von 1979 und die von 2022.
Nach dem Ukraine-Krieg-Ausbruch hat er all das zusammengenommen und er warnt, wenn es so weitergeht, dass es wirklich ein schwarzer April werden würde.
Das wäre wirklich dann verheerend.
Und das wollen wir uns an dieser Stelle nicht ausmalen.
Aber wenn du auch guckst, warum es so bisher glimpflich davon geht.
Wir haben ja jetzt die nächste Berichtssaison steht vor der Tür.
Und wenn du dir die Gewinnschätzung in Amerika zumindest anschaust, die sind nochmal gestiegen.
Also wir haben wirklich steigende.
Die Gewinnschätzung.
Dann haben wir zumindest was Amerika anbetrifft immer noch stabile Wachstumserwartungen.
Ungefähr 2,3 Prozent Bruttoinlandsprodukt plus für dieses Jahr.
Für Deutschland haben wir ja schon mal halbiert.
Aber Amerika, da geht es noch relativ.
Dann haben wir wirklich immer noch robusten Credit Spreads.
Also die Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen sind wirklich noch auf einem niedrigeren Stand als vor dem Beginn der Krise.
Und wir haben noch die stark reduzierten Positionierungen.
Das hatten wir ja schon.
Letzte Woche besprochen, dass eben viele schon short sind und viele Leute schon aus dem Markt raus sind.
Und dass da schon, damit es jetzt weiter runter geht, nochmal eine neue Eskalationsstufe her muss.
Und das alles zusammenführt dazu, dass wir so relativ gut bisher da durchgekommen sind.
Und wenn man sich die breiten Indizes anguckt, also MSCI World oder MSCI All Country World oder FTSE All World, dann ist es ja noch weniger verloren, weil ja der Dollar noch zugelegt hat seit Beginn der Krise.
Und für Europa-Anleger ist es dann...
Dann ist es dann irgendwie sehr, sehr, sehr, sehr glimpflich.
Und es sind eher Schlagzeilen als wirklich Einschläge im Depot, die man sehen kann.
Muss man sagen, ja.
Und nach wie vor sind die Chemiewerte auch heute wieder im DAX.
Die großen Gewinner BASF mit 2,6% plus Brenntag.
Ja, hier die beiden großen Gewinner aus dem ersten Quartal.
Wir haben es in letzter Woche besprochen.
1,7% plus dann K plus S.
Neu ich ja auch schon mal beim Glotzkast erwähnt als Profiteur der Düngerkrise.
Wacker Chemie gefragt im MDAX.
Also...
Da sieht man momentan sind es noch die Chemiewerte, die profitieren davon, dass es eben asiatischen Mitbewerbern dann schlechter geht in Sachen Energieversorgung und die Spekulation, dass sie eben dann die höheren Preise weitergeben können und eher profitieren.
Aber wenn diese Krise sich natürlich verschlimmert, dann wird es natürlich noch viel, viel schlimmer für alle werden.
Und dann wird die Weltkonjunktur darunter leiden und dann wird auch Amerika darunter leiden.
Also das ist gar keine Frage.
Weil wie gesagt, wir haben es ja schon oft besprochen, auch selbst Rechenzentren, selbst Chipwerte, die dann betroffen sein könnten vom Heliummangel und so weiter und so fort.
Chipproduktion, die lahmgelegt werden könnte, beeinträchtigt wäre, was dann wirklich Lieferketten massiv beeinträchtigen würde.
Die steigenden Zinsen ja jetzt schon.
Und wenn du sagst, die Unternehmensspreads, ich meine, das sind halt grundsätzlich erstmal die Zinsen in Amerika viel, viel höher als in Europa.
Das ist halt eben auch schon mal, da gibt es dann natürlich Muster.
Das wird ja gar nicht so hoch sein.
Und von daher, also das ist kein Umfeld, in dem man jetzt sagen sollte, und jetzt mache ich mal auf dicke Hose und rufe hier den totalen Krieg aus.
Also deswegen ist einfach, ich glaube, bei allen momentan diese Erwartung da, dass es irgendein Taco geben wird.
Und Trump sich das dann wieder so schön hinredet, sei er der große Gewinner.
Aber in Wahrheit hat er sich natürlich, wie er in einer ausweglosen Situation manövriert, wie mit diesem gesamten Krieg.
Und das zeigt halt einfach mehr und mehr, er hat überhaupt keine Strategie, hat keinen Plan, für welchen Kriegsziel er tatsächlich erreichen will.
Und bisher kann man einfach nicht sagen, dass er irgendein Kriegsziel erreicht hat.
Ja gut, er spricht ja von einem Regime-Change, dass jetzt ein ganz anderes Regime dann da wäre.
Das ist natürlich alles, das ist alles sich in die eigene Tasche gelogen.
Ich würde es nicht ganz so negativ sehen.
Du musst ja sagen, Teil 1 ist das.
Im Zweifel ist dieses Regime.
Teil 1 des Krieges ist auf jeden Fall gewonnen.
Also er hat gezeigt, wie wenig der Iran dagegen setzen kann.
Und wenn du guckst, ja klar, die machen immer noch Angriffe mit Drohnen und ein paar Raketen.
Die machen immer noch Angriffe, die Straße von Hormuz, die irgendwie ein paar Tage frei sein sollte.
Wo er die Navy als Eskorte schicken wollte.
Das ist die Fehlkalkulation.
Er hat es geschafft.
Ein einziges Flugzeug ist runtergeholt worden von den Iranern.
Und obwohl sie russische Technologie haben, und obwohl sie Aufklärung von den Chinesen und von den Russen haben, haben sie es nicht geschafft, irgendwie was militärisch hinzubekommen.
Außer diese Straße.
Okay, geschenkt.
Das hat er fehlkalkuliert.
Aber ansonsten ist der Iran als Supermacht die einzige, die sich strategisch überlegen, weil sie einfach diese Straße haben, durch die einfach die Kram wird.
Das ist aber alles, was ist.
Der Rest ist, die sind nicht unbedingt militärisch in irgendeiner Weise Takt geben, noch irgendwas.
Sie können noch so ein bisschen sich wehren.
Aber eben das Problem ist, dass das Regime, nicht im ersten Kriegsding kaputt gegangen ist, das ist das Problem.
Ja, aber ich meine, die Ziele waren, wenn die zwar nicht so benannt wurden, aber Regime-Change, erstens.
Zweitens, Iran kann keine Atomanlagen oder keine Atomwaffen mehr bauen.
Das ist auf jeden Fall nicht erreicht, weil wie gesagt, dazu müsste man das angereicherte Uran rausholen.
Und ich meine, man sieht jetzt, wie schwer sie sich getan haben, einen abgestürzten Soldaten herauszuholen, der sich irgendwo verschanzt hatte.
Das ist schwer getan.
Das ist eine Meisterleistung, Defner.
Ja, sie haben es geschafft.
Das war natürlich eine Meisterleistung.
Ja, aber ich meine, die haben 60.000 Dollar als Siegprämie gegeben.
Ja, aber wie viel musste an Ressourcen die USA dafür einsetzen, um den rauszuholen, der versteckt war, der sich mit Walktalkie identifizieren konnte.
Ja, das ist ja ganz was anderes.
Und wenn du jetzt davon redest, schicken wir mal ein paar Spezialkräfte rein, die da 450 Kilo angereichert ist.
Und Uran rausholen, das der Iran versteckt hat.
Und das kein Walkie-Talkie hat, wo sie sagen kann, hallo, hier bin ich.
Das ist ja eine ganz andere Nummer.
Und selbst bei diesem Einsatz, man muss ja auch noch selber Flugzeuge sprengen.
Also natürlich war es eine tolle Leistung und es ist klasse, dass sie so jemand rausholen.
Das ist natürlich wie Saving Private Ryan, wer den Film gesehen hat.
Großartig, dass man da keinen zurücklässt.
Das finde ich auch großartig.
Aber es war jetzt nicht so einfach, wir gehen da mal mit dem Hubschrauber, rein und holen den da raus.
Und wie gesagt, das zeigt einfach, wie schwer es sein wird, was auch immer man da auf dem Boden dann erreichen möchte.
Die Fehlkalkulation ist einfach der Regime-Change.
Da hat nicht stattgefunden, das haben sie nicht geschafft mit dem ersten Angriff und mit der Schwächung.
Aber was sie gezeigt haben, dass der Iran wirklich bedingt abwehrbereit ist, wenn überhaupt abwehrbereit ist.
Und einfach, was sie noch haben, ist eine Guerillataktik und die Straße von Hormuz und noch ein paar andere Sachen.
Aber mehr haben sie nicht mehr.
Und insofern...
Ja, so war das immer in den Kriegen, die du am Ende verloren hast als Amerikaner in Vietnam.
Du kannst dann immer irgendwas bomben und dann bleibt eine Guerillataktik über.
Und du kannst dann irgendwie nur einen jahrelangen Krieg führen und wirst ihn nicht gewinnen.
Das eine ist irgendwas kaputt zu bomben mit einem überlegenen Militär.
Okay.
Und das andere ist dann...
Dann tatsächlich irgendwie Kriegsziele zu erreichen, die du eigentlich auf dem Boden dann umsetzen müsstest.
Die Frage ist halt, ob du das Regime-Change noch hinbekommst.
Das ist die große Frage.
Das scheint nicht aufgegangen zu sein.
Das war die Fehlkalkulation.
Und das ist jetzt die Sackgasse, in der er drinsteckt.
Und deswegen würde ich nie so vollmundig rumtönen und würde schon gar nicht diese Sprachgebrauch haben von Bastards und von...
Absolut.
Also ich finde schon, dass es...
Absolut.
...amerikanischen Präsidenten nicht würdig ist, solche Mittage zu machen, auch wenn es sich um nicht gerade das menschlichste Regime da handelt, die immer noch die Bevölkerung drangsalieren, immer noch Leute ermorden.
Also es ist ja nicht so, dass es nicht so wäre.
Aber gerade dann muss ich als frei gewählter, demokratischer Präsident dann den Unterschied machen.
Auch in der Wortwahl, auch in der Kriegsdrohung.
Und kann nicht irgendwie...
Selbst wenn...
Dann muss ich als...
...ein freies Land den Unterschied machen, ja?
Und nicht mit...
Ja gut, Appeasement kannst du nicht machen in so einem Regime.
Das muss man ja schon sagen.
Nicht Appeasement, ein bisschen im Krieg.
Aber es ist die Wortwahl, also Kriegsverbrechen zu drohen.
Diese Wortwahl, da wird auch kein Iraner dir zujubeln und sagen, jetzt machen wir mal einen Regime-Change und jubeln den Amis zu, dass sie uns befreien.
Da solidarisierst du im Zweifel die Bevölkerung komplett hinter dem eigenen Regime, ja?
Mit solchen Drohungen, ja?
Also das war ja nicht gegen das Regime, sondern das ist...
Das ist irgendwie...
Wir bomben, wir machen den Iran platt, ja?
Worunter natürlich dann auch massiv die Zivilbevölkerung leiden würde.
Egal, ob regimefreundlich oder Regimegegner.
Und das ist, finde ich, taktisch einfach komplett daneben, ja?
Und in so vielerlei Hinsicht.
Und zeigt einfach nur, wie Trump mit dem Rücken zur Wand steht, ja?
Weil er komplett sich von Anfang an strategisch diesen Krieg falsch eingeschätzt hat.
Und...
Ja, von Anfang an weißt du nicht.
...jetzt keinen Exemplar hat.
Naja.
Ich würde sagen, war einfach nicht.
Ich würde sagen, du hast die erste Phase 1 war erfolgreich.
Phase 2 ist halt nicht so gelaufen.
Also Phase 1 ist halt nicht so geändert, wie du es halt wolltest.
Und das ist das Problem.
Gut.
Und einfach diese Widerstandsfähigkeit.
Wir können jetzt nur hoffen.
Genau.
Wir können jetzt nur hoffen und beten.
Und keine Ahnung, wie die Wahrscheinlichkeiten gehandelt werden.
Aber eine Eskalation wäre wirklich dramatisch.
Das kann man wirklich nur so sagen.
Gut.
Auf jeden Fall scheint der Iran da einfach auch wirklich, da auch völlig ruthless zu sein in den Antworten.
Also das ist da, das ist auf jeden Fall...
Also jetzt gibt es, wenn ich bei Polymarket schaue, ist Regime-Change bis Jahresende bei 24%.
Und Ceasefire, also eine Art von, ja...
Waffenstillstand.
Waffenstillstand, genau.
Bis 30.
April 26%.
Bis 30%.
Das ist nicht besonders hoch.
Nee, aber ein Viertel immerhin Regime-Change ist doch immerhin eine gewisse Hoffnung.
Ja.
Also Hoffnung wäre jetzt erstmal, dass wir keine weitere Eskalation sehen.
Das wäre meine erste Hoffnung.
So.
Und...
Und du kannst auch darauf setzen, dass die Straße von Hormuz mehr als 20 Schiffe passieren.
Und da ist die Wahrscheinlichkeit gerade bei 2,5%.
2,9%.
Die Frage ist nur, von wem gezählt.
Ja, das ist stimmt.
Das ist bei vielen dieser Wetten...
Nur getrackt oder in echt gezählt.
Genau.
Da sind jetzt auch Zweifel erlaubt.
Das ist genau das.
Es gab wohl eine Wette, die Venezuela-Regime-Change beinhaltete.
Und dann war es aber nur, dass der Maduro weg ist und kein Regime-Change.
Und die Wette hast du auch nicht gewonnen, obwohl der Maduro weg ist, aber kein Regime-Change ist.
Insofern, bei diesen Wetten muss man auch genau immer gucken, worauf man genau wettet.
Wie sie denn...
Wie sieht die Wette aus und wer zählt und wer sagt am Ende, was das Ergebnis ist.
Ja, gut.
Also auf jeden Fall ist es unsicher.
Aber eine Lehre, die man auf jeden Fall mitnehmen kann.
Man kann zwar nicht beeinflussen, wie sich der Markt entwickelt, aber man kann sehr wohl entscheiden, wie man selbst darauf reagiert.
Und ich würde auf diese Situation immer darauf reagieren, einfach weiter gelassen, meine Sparpläne weiter fortsetzen und jetzt nicht den Helden spielen und auch nicht irgendwie meine Chips komplett vom Tisch nehmen, nämlich ich würde jetzt keine neuen Risiken eingehen oder irgendwelche neuen Engagements jetzt machen.
Aber das, was ich mache, würde ich machen.
Wenn du einen Sparplan magst mit deinen Summen, dann hast du ja natürlich, nimmst du ja, gehst du ja quasi neue Risiken ein.
Das halt automatisiert dann, das macht es dann ein bisschen einfacher.
Aber es ist natürlich so, dass man dann deutlich und wenn man zu normalen Sparplänen investiert.
Ja gut, aber ich würde jetzt nicht jenseits meiner automatisierten Geschichten irgendwas machen, außer du sagst, ich will die Wohleinheit.
Ich will die Wohleinheit mitnehmen und kaufe mir ein paar, hatten wir bei Alles auf Aktien die Idee, Discount-Zertifikate beispielsweise, kann man ja machen.
Also man sagt, okay, wir haben eine hohe Wohleinheit in einzelnen Werten und ich kann aus dieser Wohleinheit eine Rendite rausholen.
Das kann ganz attraktiv sein und dann ist selbst, wenn eine Aktie dann noch 20% fällt, gibt es die Rendite, beziehungsweise wenn sie Side-Tracks geht, kriege ich Rendite.
Also man kann auch, also wenn man jetzt sagt, ich will aus Angst oder Unsicherheit was machen, also aus Wohleinheit gehen solche Sachen zum Beispiel.
Aber ich würde nie jetzt sagen, oh Mann, jetzt sehe ich hier, jetzt muss ich meine Sparplanrate verdoppeln oder irgendwas anderes machen.
Oder würdest du was anderes machen?
Du bist ja einer, der 40 Sparpläne hat, wie wir wissen, auch viele Einzelaktien.
Und ich meine, die klassische Sparplanidee ist ja, dass man breit in einen Index investiert.
Und wenn man jetzt auf Einzelaktien Sparpläne hat, dann kann man natürlich auch sagen, gut, der eine investiert halt automatisiert und lässt die Entscheidung dem Schicksal.
Der andere investiert dann aber einen Teil des Aktiven.
Also das.
Was man jetzt in Aktien über Sparpläne investiert, kann man ja auch, kann man theoretisch auch aktiv investieren.
Kann man auch.
Aber da würde ich mir nicht zutrauen.
Da würde ich mir aber nicht zutrauen, da das Timing zu haben.
Wirklich nicht.
Ja, aber dann lässt du es halt dem Schicksal oder der Lotterie.
Das kann man auch machen und man kann es auch selber probieren.
Das kann man genauso richtig oder falsch legen wie dein automatisierter Sparplan.
Würde ich dazu nur sagen.
So.
Deswegen bin ich weiter auch ein Freund von Aktiven.
Neben natürlich dem Basis-Investment-Sparplan, breit gefächert in einen weltweit anliegenden, idealerweise, um es nochmal zu sagen, MSCI All Country World oder einen FUZI All World, damit man wirklich die ganze Welt mit drin hat und nicht nur die Industrieländer so.
Und alles andere ist ja dann quasi, kann man dann, ist Satelliten-Investment und das kann man dann auch aktiv, finde ich, vom Timing her machen, kann man aber auch.
Das kann man auch am Sparplan überlassen und dem Schicksal überlassen, mehr oder weniger.
Gut.
So.
So, dann haben wir.
Damit hier auch meine aktiven Ideen, die ich mitgebracht habe, dann auch gewürdigt werden, gegebenenfalls.
Ja, wenn du jetzt was siehst, was du wahnsinnig spannend findest, bitte, go ahead, kann ich nur sagen, klar, also wenn ich jetzt, wenn ich jetzt irgendeine Aktie mich jetzt anschreien würde, weil sie besonders billig geworden ist, aber so weit sind die Aktien noch nicht runtergekommen, dass man jetzt sagen müsste, für das Risiko.
Also, was jetzt bevorsteht möglicherweise, also, das sehe ich noch nicht, die ganz großen Opportunitäten.
Die einen oder anderen, ja.
Ja, es gibt immer Opportunitäten.
Ja, gut.
Okay.
Selbst die Vonovia ist schon wieder 10% gestiegen seit den Tiefstkursen.
So, bloß mal so nebenbei gesagt, ja.
Aber wir wollen ja nicht jedes Mal über Vonovia sprechen.
So, ich habe.
Wenn du immer alles vom Tiefstkurs siehst, das ist mal das Lustige, der Defner nimmt immer, die Vonovia wird vom Tiefstkurs sehen und Bitcoin immer vom Höchstkurs.
Ja, genau.
Wenn ich das natürlich so mache.
Dann sehe ich immer gut aus.
Wenn ich aber mir sage, die Vonovia, die muss ja über 30 wert sein und die müsste schon weit über 30 wert sein und ich sehe aber, dass sie jetzt weit unter 30 ist, dann bin ich der Idiot.
Wenn ich aber sage, hey, ist auch vom Tiefpunkt so, so gestiegen, habe zwar nicht zum Tiefpunkt es geschafft, da reinzukommen, aber ich wollte dir sagen, dein Bitcoin ist 60% gefallen.
Ich kann dir sagen, ich habe nicht auf fallende Kurse beim Bitcoin spekuliert noch nicht mal, noch nicht mal das Strategy geshortet, aber ich habe Vonovia tapfer ins fallende Messer gegriffen.
Und fast zum Tiefstkurs auch noch eine Tranche erwischt.
Ja, aber wenn du vorher für mich antwortest, wenn ich jeden Tag was kaufe, dann werde ich auch irgendwann mal zum Tiefkurs kommen.
Das ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit, dass ich halt jeden Tag was investiere.
Ja, das ist eine Frage des Mutes und das, ja, also dann gehört mehr dazu, als eine Aktie zu kaufen, die da immer nur von einem Fonds zum anderen rennt.
So, kann jeder machen, wie er will, ja, und alles nur Ideen hier, ja, aber es zeigt trotzdem, dass es einfach Opportunitäten gibt.
Ja, und wie gesagt, bei 20 Euro hast du ja auch nicht gesagt, aber das ist jetzt, und dann hast du ja auch noch.
Ich habe nicht gesagt, dass ich auf 10 falle, aber ich habe nur gesagt, es wird.
Bei einer gefallenen Aktie sind Risiken und auch wenn eine Aktie 95% verloren hat, kann sie fallen.
Bloß bei Vonovia habe ich ja mal darauf hingewiesen, dass man eben auch eine Substanz kauft und da ist natürlich eine fallende Aktie, ist eher abgesichert durch dahinterliegende Immobilienwerte, als wenn du irgendwas anderes, eine Aktie kaufst, einen Bitcoin oder was auch immer, aber eine Aktie, die verlustdefizitär ist, ja, die kann natürlich auch komplett pleite gehen, das würde ich jetzt bei Vonovia eher mal nicht annehmen, weil wie gesagt, dass der gesamte Immobilienbestand dann wertlos wird, der immer noch doppelt so hoch ist, mehr als doppelt so hoch ist, als die Aktie momentan wert ist, ist das einfach eher unwahrscheinlich.
Und solche Überlegungen sind halt dann Opportunitäten, ja, meiner Meinung nach, ja, wie gesagt, kannst du anderer Meinung sein.
Das ist, und, so, aber es würde dich überraschen, was dann vielleicht, was mein Bulle der Woche ist.
Bitte, dann her damit.
Das kannst du vorher nicht verraten, ja, ich wollte noch eine Überraschung zu dir haben.
Ja, jetzt kommt.
Ja, kommt tatsächlich aus dem Krypto-Universum, ja, ich bin jetzt Krypto-Bro geworden, ja.
Was?
Ja, es ist kein Bitcoin ein, ja, so weit bin ich noch nicht, aber, ja, ich habe tatsächlich, ähm, ähm, ja.
Was bei Jan Beckers in seinem letzten Podcast, Beckers Bets, ähm, hat er über eine, ähm, Bitcoin, nicht Bitcoin, sag ich schon, über eine, ähm, wie nenne ich es jetzt, fangen wir mal von vorne an, über ein Unternehmen gesprochen, das, ähm, auch, äh, digitale Treasury-Strategien abbildet und auf der anderen Seite, ähm, eine dezentrale Börse ist, so, und, ähm, eine Treasury-Strategie.
Ähm, ähm, mit seinem eigenen Token hat, so, und die Rede ist von Hyperliquid, Hyperliquid, äh, Strategies, ja, kennst du schon?
Ich kenne die, das kannst du kaufen, das kannst du jetzt über ein, über ein ETP kaufen, dieses Ding.
Nein, du kannst die Aktie kaufen an der Börse, so, ähm, ganz normal, an einer Hashtag, so.
Ähm, und, also, Hyperliquid-Strategies, ähm, ähm, wie gesagt, gibt's seit, ähm, im letzten Jahr, äh, Dezember ist es börsennotiert, seit dritten Dezember.
an der Nasdaq über einen umgekehrten Reverse Merger sind sie an die Börse gegangen und wie gesagt, Jan Beckers hat davon erzählt, ein bisschen eben über dieses Geschäftsmodell.
Das Interessante daran finde ich jetzt vor allem auch mit aktuellem Bezug ist, dass man eben über diese Börse mehr und mehr jetzt eben reale Assets handeln kann und nicht nur irgendwelche Tokens und Kryptotokens, sondern tatsächliche sozusagen tokenisierte reale Werte und das macht glaube ich so eine Börse aktuell gerade in diesem Umfeld interessant.
Also man kann zum Beispiel eben den Ölpreis, ich meine jetzt haben wir Ostern gehabt, in Deutschland konnte man dann eben vier Tage nicht handeln und der ein oder andere, den hat es vielleicht so nach der einen oder anderen, was man nicht tun sollte, aber wer das möchte, kann das tun.
Und nach Trump Aussagen sich irgendwie positionieren oder absichern, was auch immer, wonach einem der Sinn ist, das ist halt dann möglich über solch eine Börse, weil die 24-7, 24 Stunden rund um die Uhr, in sieben Tagen der Woche dort gehandelt werden kann und eben nicht nur irgendwelche Kryptoassets, sondern eben auch Sachen wie der Ölpreis, was auch sehr beliebt war, sind eben Futures auf Gold, Silber oder was eben auch halt möglich ist, dann private Unternehmen zu handeln.
Über solche Tokens, die noch nicht an der Börse sind, SpaceX, Antropix und so weiter, die momentan sehr beliebt sind und ja, das ist so ein bisschen die Idee dahinter und Jan Beckers sagte, das heißt, dass der Kryptomarkt damit so ein bisschen aus seiner angestammten Kryptomacht Sachen für Kryptonische herauskommt.
Und dieses...
Das Unternehmen ist dann auch noch super, super schlank und super lean.
Im Übrigen kann man eben natürlich dort auch Kryptotokens handeln und viel, viel günstiger als bei Coinbase oder anderen reinen Kryptobörsen, wesentlich eben zum Bruchteil der Gebühren.
Und laut Jan Beckers in seinem Podcast machen die ungefähr 800 Millionen Euro Umsatz mit ihrem Börsenplatz.
Und wir haben eine winzig kleine Mannschaft, irgendwie so 10 bis 15, hat er erzählt, Entwickler haben dieses Ding aus dem Boden gestampft und jetzt damit einen quasi vollautomatisierten Handelsplatz da geschaffen, der wirklich quasi alle Assets mehr oder weniger oder nicht alle, aber sehr, sehr viele Realassets dann handelbar macht.
Und da sehe ich dann schon für Krypto, für Tokens eine Anwendung.
Ja, das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Das stimmt.
Und ich weiß schon, dass das eine Chance ist, dass man dann eben über diesen Umweg ist ermöglicht, alles Mögliche handelbar zu machen, überall auf der Welt, ja.
Und so.
Deswegen habe ich mir ein paar dieser Aktien gekauft und Jan Beckers hat eben im Podcast erzählt, dass sie auch selbst investiert sind und zwar, dass es in ihren Kryptofonds eine der größten Positionen ist, Hyperliquid Strategies.
Und man muss dazu wissen, das Geschäftsmodell ist nicht rein nur, wir betreiben einen Handelsplatz, sondern das Geschäftsmodell ist dann eben durchaus ein Treasury-Unternehmen zu sein, das eben diesen eigenen Token-Hype dann eben auch noch immer wieder kauft, aufkauft und in den quasi seinen operativen Gewinne dann auch investiert.
Und diesen Token dann pflegt, das ist so ein bisschen, was mir dann nicht so ganz gut gefällt, aber so ist es halt.
Aber davon profitiert es doch deren Geschäftsmodell.
Genau, das ist ja, ja, aber zum einen ist natürlich das operative Geschäftsmodell ist ja der Handelsplatz und das andere ist natürlich dann eben das… Aber der muss ja einen Token haben.
Das sage ich dir immer, das ist ja eine der beiden Anwendungen.
Das eine Anwendung ist, du hast Token und du musst ja immer dafür, dass du hin und her… …hin und her tradest und das sicher machst, weil du ja keinen, weil du ja nicht einen normalen Handelsplatz bist dazu oder keinen Intermediär hast, hast du ja diese Tokens und da gibt es halt als Belohnung immer wieder diese Tokens.
Und die kaufen sie halt wieder auf und erhöhen damit den Wert der ganzen Veranstaltung.
Dann bist du jetzt in der Kryptowelt angekommen.
Bin ich jetzt im Krypto-Pro, ja.
Willkommen, Herr Devner.
Ich meine, schön, dass Sie jetzt auch nach relativ vielen Jahren sich feststellen, dass es da Anwendungen gibt.
Naja, komm ey.
Das ist doch wunderbar.
Dann kannst du doch noch Ether und Solana kaufen.
Naja, aber das ist ja, da kaufe ich ja einen Token, der nicht direkt mit einem Handelsplatz zum Beispiel verbunden ist.
Da kaufst du irgendeine Technologie… Du kaufst ein Betriebssystem, wo Leute auf diesem Betriebssystem tokenisieren.
Aber in dem Fall kaufe ich jetzt ein Betriebssystem mit einem speziellen Geschäftsmodell dazu.
Ist ja was anderes, als wenn ich sozusagen ein Betriebssystem kaufe und nicht weiß… Keine Ahnung, wer auch immer das nutzt.
Erfolgreicher oder weniger erfolgreich.
Siehst du, wie viele… In dem Fall ist es ja ein, ich würde mal sagen, ein Kreislauf, ja.
Und der irgendwie dann halt im Wesentlichen auch von diesem Handelsplatz abhängt.
Und der Handelsplatz an sich ist für mich das Interessante natürlich.
Und wie gesagt, mit so wenigen Leuten betrieben, klingt das schon sehr spannend.
Auf jeden Fall.
Und es ist eine Aktie, die wie gesagt seit kurzem ein Analystik ist.
Die hat noch eine sehr geringe Marke.
Kapitalisierung von 630, 626 Millionen US-Dollar.
Und ja, von daher fand ich es jetzt auch überraschend, dass Jan Beckers da so groß drin investiert ist.
Also eine der größten Positionen.
Und was bei Beckers ja immer so ein bisschen unüblich ist, er nennt ja ungern schon sehr früh seine… Also offenbar hat er seine Gräufe abgeschlossen, ja, in der Position.
Würde ich verboten.
Weil sonst würde er es nicht öffentlich nennen.
Und vielleicht versucht er jetzt auch ein bisschen den Preis zu pushen, weil das natürlich bei… Wenn Jan Beckers sowas jetzt öffentlich macht, dann möglicherweise schon ein bisschen preisbeeinflussend.
Naja, ich habe mir ein paar Stücke davon zugelegt.
Und ja, in dem Fall, wie gesagt, fand ich dieses Geschäftsmodell spannend.
Es gibt genau zwei Analysten, die diese Aktie covern.
Und das sind zum einen Cargon Capital Markets.
Die haben ein Kursziel von 8,45 Dollar.
Und Cantor Fitzgerald.
Und jetzt vor Eröffnung der Wall Street an diesem Dienstag steht die bei 5,05 Dollar.
5,05.
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Hallo, ja, ich bin der André.
Hi André.
Also ich habe mir dieses Elektroauto gekauft.
Und damit will ich ja auch mal wohin fahren.
Dann ist der Akku aber nicht immer ganz voll.
Und dann… Dann bleibe ich halt lieber zu Hause.
Reichweitenangst kann jeden treffen.
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EWE Go.
Und gut.
Sie ist leicht tiefer gestellt heute.
Das war der Schlusskurs gestern.
Mein erstes, ja, genau.
4,95 zu 5 ist der Schlusskurs.
5,05, genau.
Gerne.
Okay, gut.
Das ist, ich meine, so verändert.
Das erste Krypto, das ist wirklich genau, das ist Krypto.
Das ist die Feier des Bestes.
Ich hatte ja auch schon Robin Hood Markets und so weiter, die auch natürlich von Krypto… Aber da hast du noch was von Anlegerkultur in Amerika erzählt.
Aber jetzt hast du natürlich… Die hast du ja nicht nur wegen der Krypto… Genau.
Den darfst du was erzählen.
Ja, den hatte ich wegen der… Nein, aber ich wollte ja jetzt so sagen.
Der Deathlock geht in die Kryptowelt.
Das ist doch wunderbar.
Ich würde mal sagen, jetzt… Das ist die wunderbare Überschrift.
Ja, das ist mein erstes reinrassiges… Willkommen in der Kryptowelt.
Willkommen in der Kryptowelt, Herr Deathlock.
Krypto-Bros, yeah, yeah, yeah.
Ich weiß nicht, wie lange es gedauert hat.
Check it out, ja.
Im ersten 2009 gab es das Protokoll.
Aber ich habe noch kein… Bitcoin-Protokoll nach 16 Jahren hat es der Deathlock… Wenn das jetzt… Nach 17 Jahren hat es der Deathlock geschafft.
Da muss man halt auch warten, bis es eine vernünftige Anwendung gibt.
Deswegen ist ja Bitcoin immer noch Rattengeft.
Aber das ist jetzt für mich eine vernünftige Anwendung.
So, so, gut.
So, so, so, so.
Ja, gut.
Ich bin gespannt.
Gut.
Dann komme ich zum Mal.
Dann komme ich zu meinem Bär der Woche.
Mein Bär der Woche.
Wir hatten ja vergangene Woche die Diskussion um die Gesundheitsreform mit den 66 Ideen und den 42,3 Milliarden an Einsparpotenzial.
Und was jetzt nicht anders zu erwarten war, es gab natürlich noch Leute, die gesagt haben, nee, nee, das geht so alles nicht.
Und man darf doch nicht irgendwie die Hauptlast bei Frau Baas abladen.
Da gab es ja 12 Milliarden, die sie zuschießen sollte, weil eben für die… Bezieher von Hartz IV zu wenig eingezahlt wird.
Und dann gab es ja noch andere Zumutungen für Menschen.
Und dann gab es die Idee, und das gibt den Bär der Woche, nämlich die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze.
Und dann könnte man mal eben so 23 Milliarden einnehmen.
Vielleicht eine… Man muss aber nochmal ganz offiziell sagen, das ist nicht Teil der 66 Ideen.
Nein, das ist nicht Teil der 66 Ideen.
Das ist der Gutachter.
Das ist nicht, genau.
Das ist nur, der Sachverständigenrat war ja von der Politik eingesetzt und sagt, bitte machen.
Und jetzt kommt die Politik und hat teilweise andere Ideen und sagt, nee, nee, das können wir nicht so machen, wie das da ist.
Und deswegen sollten wir doch mal die starken Schultern wieder heranziehen.
Und das ist die Idee, die Beitragsbemessungsgrenze zu erhöhen.
Und was ist Beitragsbemessungsgrenze?
Die liegt aktuell bei 5.812,5.
Also wer brutto mehr als 5.812 Euro verdient, der muss das zusätzliche Geld, was darüber hinaus ist, nicht mehr mit diesem Beitragssatz, der derzeit… Bei 14,6% plus Zusatzbeitrag 2,9 ist ja im Schnitt, was die Krankenkassen holen.
Also ich kann bis 5.812, muss ich den Beitragssatz, wenn ich in der gesetzlichen Krankenversicherung bin, von 14,6 plus Zusatzbeitrag, beziehungsweise bei der Pflege gilt das auch, da muss ich, wenn ich Single bin, 4,2% muss ich bis zu diesen 5.812 einzahlen.
Was darüber hinaus ist, eben nicht.
Und die… Und das bei der GKV, das Problem, was heißt Problem, das hat kein Versicherungsprinzip, sondern da wird einfach sozial eingezahlt.
Jeder hat die gleichen Leistungen, egal wie er einzahlt.
Das ist so anders als bei der Rente.
Und da liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 8.450 im Monat.
Und jetzt ist die Idee, dass man einfach sagt, na, nehmen wir doch diese Beitragsbemessungsgrenze von der Rente und packen die auch bei der Gesundheit so hoch, das wären ungefähr 2.600 Euro, wo ich mehr Einkommen mit diesem Beitragssatz anrechnen müsste.
Und wenn man das machen würde, dann hieße das pro Arbeitgeber, pro Jahr und Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen ja hälftig zahlen, 3.385 Euro Mehrbelastung.
Das ist schon eine wirklich krasse Geschichte, die da auf die Menschen zukommen würden.
Was natürlich dann passieren würde, dann würden natürlich viele sagen, dann gehe ich halt in die private Krankenversicherung und PKV.
Da gibt es ja die Versicherungspflichtgrenze, die muss man haben.
Also muss man 6.450 verdienen und dann hat man die Wahl, ob man in die PKV geht oder in der GKV bleibt.
Und wenn man eben über diese Beitragsbemessungsgrenze, wenn man die erhöhen würde von 5.800, dann wären wahrscheinlich viele Leute, würden dann eben auch über diese Versicherungspflichtgrenze kommen und könnten dann wechseln.
Aber wenn das die Leute eben nicht machen würden, dann könnte man 3.500, 21 Milliarden mehr einnehmen und 11 Milliarden davon würden ungefähr Arbeitgeber betreffen.
Also man würde auch die Lohnnebenkosten für Gutverdiener noch mit erhöhen.
Und das wäre jetzt wieder so ein klassischer Fall für, ich habe keine Lust Reformen zu machen und deswegen werden einfach nur die Einnahmen erhöht.
Was ja immer klassisch ist, bei der SPD ist immer eine klassische Idee, Steuererhöhung oder eben Schulden machen neue.
Das ist ja immer so eine Idee, die brauche ich nicht reformieren, sondern mache einfach auf der Einnahmenseite erhöhe ich.
Und das Schöne dieser Reformen, war ja, dass man gerade gesagt hat, nee, wir haben ein Ausgabenproblem und wir können die Ausgaben nicht schneller wachsen lassen, als die Einnahmen.
Und das würde dieser Idee dieser Kommission komplett konträr entgegenstehen.
Und deswegen wäre das für eine Reform der völlig falsche Weg.
Und deswegen ist diese Idee mein Bär der Woche.
Und man muss auch wissen, dass diese Beitrags- und Messungskrenze in den vergangenen Jahren schon kräftig angestiegen ist.
Es ist nicht so, dass jetzt einfach jemand sich hinsetzt und sagt, oh, machen wir mal.
Sondern es geht immer darum, dass der durchschnittliche Lohnzuwachs genommen wird, und zwar Bruttolohn.
Und der ist in den letzten Jahren extrem gestiegen.
Und vielleicht jetzt nicht bei den höheren Einkommen, aber eben im Durchschnitt.
Und dann wird einfach das durchschnittliche Plus wird dann einfach bei der Beitrags- und Messungskrenze oben draufgelegt.
Das sind in den letzten Jahren so 5% plus.
Deswegen ist diese Beitrags- und Messungskrenze in den vergangenen Jahren schon kräftig gestiegen, auch dieses Jahr.
Und deswegen zahlen die Leute, die viel verdienen, ohnehin schon sehr viel mehr ein.
Wenn man jetzt, wenn man ein Gutverdiener ist, muss man teilweise über 1.000 Euro an Krankenkasse jetzt schon zahlen.
Und also immer heftig Arbeitnehmer, Arbeitgeber.
Aber da ist man schon bei einer sehr hohen Summe.
Und das ist, finde ich, schon eine Belastung, die hoch genug ist.
Und deswegen sollte man das nicht noch weiter ausreizen.
Und die Leute, die man schon macht.
Das ist wirklich krass.
Ich meine, eigentlich war davon die Rede, dass man jetzt diese Zahlabgaben senken wollte.
Und zwar für alle Arbeitnehmer.
Und nicht schon wieder.
Auch hier nochmal.
Eine krasse Umverteilung macht.
Und ich meine, das ist ja wirklich ein total unfaires System.
Dann zahlt hier ein Single dann über 1.000 Euro jetzt schon an Krankenkassenbeiträge.
Ja, immer heftig.
Aber ich meine, das ist natürlich was, wo man auch wirklich in der privaten Krankenversicherung lange braucht, bis man auf solche Beträge kommt.
Natürlich mit zunehmendem Alter dann schon.
Aber vorher hat man natürlich deutlich günstigere Beträge.
Und derjenige, der dann aber noch nicht angehoben wird.
Also entweder muss man dann wirklich sofort sagen, okay, alles, was jetzt hier nochmal angehoben wird, die können dann auch in die private Krankenversicherung wechseln.
Es wird also dafür sorgen, letztendlich ist es ja auch ein Eigentor für die gesetzliche oder für die Umlagenfinanzierung, was auch immer man sich da ausdenkt.
Weil dann nicht viele natürlich noch mal mehr eben in die PKV wechseln werden, wenn sie dann noch mehr bezahlen müssen.
Wenn du jetzt wirklich dann Höchstbeträge in der GKV von 1.200, 1.250 Euro dann im Monat hast, ja, es ist ja wirklich krass, ja, für einen Single.
Und auf der anderen Seite dann eben eine Familie, weil wir auch ein Beispiel gelesen haben, ein Alleinverdiener, der bei 2.500 Euro dann für eine Familie nur 440 Euro bezahlt.
Und damit die eben mitversicherte Ehefrau, die dann vielleicht nicht arbeitet und dann auch keinen Antrieb hat zu arbeiten, wenn sie jetzt künftig noch weiter mitversichert bleiben sollte, was ja eben auch eine Diskussion ist.
Das ist zu Recht.
Aber das ist halt schon ein krasses Unverhältnis.
Und dann komplett die ganze Familie mitversichert ist.
Also das ist weit von einem Versicherungsprinzip eh schon unverteilend.
Und das noch auszuweiten, das ist wirklich dann, und wie gesagt, dann treibt man die Leute wirklich in die Privatversicherung.
Aber wir werden sehen.
Aber ich finde es auf jeden Fall interessant, die Diskussion, dass wir dann so eine Ausführung, nee, die Lohnnebenkosten sind nicht gestiegen.
Dann wären die Beitragssätze gleich geblieben.
Aber man würde halt einfach unten drunter, halt unter der Oberfläche einfach die Beiträge über die Beitragsmessungsgrenze einfach erhöhen.
Ja, aber halt vor allem wieder genau der Mittelstandsbauch würde dann die Last tragen.
Wie gesagt, die noch besser Verdienenden sind dann spätestens dann auf jeden Fall in der PKV.
Und die gekniffenen sind die dann quasi, in der Mitte.
Und das ist ja genau eigentlich der Mittelstand der Hartarbeit in der Mitte, die man angeblich entlasten will.
Ja, von wegen.
Also ich meine, das ist genau der gegenteilige Effekt.
Also das wäre wirklich, wirklich so viel über Leichensicht, finde ich, in Eigentor.
Das finde ich vollkommen bei dir.
Mal sehen, was daraus kommt.
Aber das wäre die einfachste Sache.
Wird ja wahrscheinlich, bei der Rente kann man ja auch noch irgendwie umverteilen.
Da ist es ja noch wirklich nach dem Äquivalenzprinzip.
Da gilt ja, wer mehr einzahlt, kriegt auch mehr raus.
Das ist ja bei der GKV, also bei der GKV hat das ja überhaupt nichts damit zu tun.
Egal, was du einzahlst, du hast immer die gleiche Leistung.
Zumindest, wenn du in der GKV bist, bei der PKV.
Gut, da haben wir, da gibt es das Versicherungs- und Äquivalenzprinzip.
Da bist du ja dann raus.
Da bist du ja auch raus aus der Solidargemeinschaft, sozusagen, der GKV.
Und klar, bei der Rente ist dann irgendwie, das ist sowieso eine Milchmädchenrechnung, zu sagen, wir müssen da bloß die Beiträge erhöhen, weil dann erhöhst du natürlich auch auf deiner Seite nochmal die Lasten zukünftiger Generation, weil die Leute dann nochmal mehr anwartschaften und Rentenpunkte sammeln.
Genau diese gleiche Diskussion mit der Beamte und so weiter.
Also, wenn die jetzt plötzlich alle einzahlen, hurra, dann können wir erstmal wieder ein bisschen unsere Dinge entlasten.
Aber dann, das dicke Ende kommt ja auch zum Schluss, weil jeder, der einzahlt hat, der sammelt ja dann in der Zukunft dann auch Ansprüche an die Rentenversicherung.
Aber da könntest du halt die Rentenformel versuchen rumzufuttern.
Du würdest halt einfach sagen, du würdest halt die Beitrags- und Messungsgrenze vielleicht anheben, würdest aber sagen, dieses Letzte, was du anhebst, ist nicht für Anwartschaften gut, sondern es ist einfach dein Solidaritätsbeitrag für das Rentensystem.
Und es gab ja heute am Dienstag, wo wir aufzeichnen, gab es ja auch die neuen Schuldenzahlen, da sah man wieder, dass nochmal mehr in die Rentenkasse investiert werden musste und nochmal mehr Milliarden da reingeflossen sind und dass es immer mehr gibt.
Und dann könntest du ja sagen, naja, mal gucken, dass die starken Schultern das mit übernehmen und irgendeine Fudelei mit der Formel kannst du ja machen.
Kannst ja irgendwie alles Mögliche mitmachen.
Also insofern wäre ich mir nicht so sicher, ob da nicht irgendwie auch diese Idee, die es jetzt noch gibt, Effizienzprinzip in irgendeiner Form ausgehöhlt wird.
Wir kommen ja gleich an unserem Thema auch noch, das gehört eigentlich mit alles in dieses Paket, natürlich dann zu Steuerplänen.
Was kann man da machen?
Was wäre da fair?
Wollen wir auch gleich nochmal diskutieren, aber natürlich muss man das im Prinzip jetzt im Zusammenhang mit den Sozialversicherungsbeiträgen sehen, finde ich.
Das muss ein großes Gesamtkonzept eigentlich schon sein, weil ich meine, wie gesagt, die Steuern des Besserverdienenden sind die Sozialbeiträge des Geringverdienenden und nur der Bürgergeldempfänger ist fein raus.
So.
Da kommt ein B der Woche, oder?
Nachdem du hier schon in die Kryptowelt eingestiegen bist, bin ich mal gespannt, was du jetzt als zweites aus dem Kuhchen hast.
Nein, jetzt nochmal was in Richtung gefallener, vielleicht nicht Engel, aber sehr verprügelter Wert, der meiner Meinung nach dann auch zu stark verprügelt worden ist.
Zumal er, wenn wir jetzt gerade beim Thema Gesundheitsreform waren, möglicherweise auch einer der künftigen Gewinner sein könnte, der Gesundheitsreform, denn der Reformverschläge im GKV-System, wo es ja auch darum geht, dass höhere Zuzahlungen geplant sind und davon können...
Red Care Pharmacy?
Ja, du bist da so narraten.
Ich wollte es ja ein bisschen spannend machen.
Das höre ich schon aus.
Ja, genau.
Davon können insgesamt dann Online-Apotheken allgemein profitieren.
Zumindest darauf hat das Bankhaus Metzler jetzt hingewiesen.
Weil dann eben, je höher die Zuzahlung ist, desto mehr versucht man dann eben zu sparen und gerade Online-Apotheken bieten ja teilweise auch auf verschreibungspflichtige Medikamente dann Rabatte an und könnten dann natürlich dann besonders gesucht sein.
So nach dem Motto da sehe ich ja schon die Werbekampagne, hol dir da eine Zuzahlung zurück.
Ja, jetzt bei Shop-Apotheke.
Das ist ja die Marke von Red Care Pharmacy in Deutschland und Red Care Pharmacy ist so massiv gefallen und nach diesem Analystenkommentar hat man sich jetzt ein bisschen berappelt wieder.
Vom Boden und möglicherweise ist das jetzt eine Bodenbildung.
Ich habe da jetzt nicht nochmal zu Tiefskursen zugegriffen, aber hatte vorher schon öfters mal auch verbilligt in der Tat und habe die noch im Portfolio und wie gesagt ein paar mal verbilligt, aber nicht zu den 30 Euro, wo sie jetzt gerade fast noch notiert hat im Tief und wenn man sich anschaut, woher diese Aktie kommt, also genau bei 30,20 Euro war sie gestanden im Tief am 30.
März und aktuell immerhin bei 37 Euro, das ist also schon 20% jetzt drüber, aber eben weit von den Höchstkursen entfernt, also allein in 12 Monaten war sie bei 136 Euro noch im Mai letzten Jahres und ja, noch viel früher zurück natürlich.
Von der 21.
weiter wollen wir nicht sprechen, von solchen Kursen von 200 Euro und sie haben nach wie vor einen Analystenkommentar, ein Ziel von 93,59 Euro, also das ist ein Aufschlag von 152 Euro.
Sie haben natürlich teilweise auch zu Recht gelitten, weil sie mit ihren Zahlen enttäuscht haben zuletzt, da haben sie ein bisschen die Ziele verfehlt und dann war ja jetzt immer die Angst da, die vor allem diese Aktie dann verprügelt hat und was ja auch tatsächlich passiert ist, dass DM in den Markt eingestiegen ist, auch mit einer Online-Apotheke da fürchtet man eben, dass jetzt eben dieser Markt komplett halt noch mal mehr unter Druck ist und das hat eben eigentlich dafür gesorgt, dass diese Aktie so stark unter Druck gekommen ist, meiner Meinung nach aber zu stark, weil sie ja doch immer mehr auch verschreibungspflichtige Medikamente haben und darüber natürlich dann, gerade weil wir jetzt mittlerweile dann auch das E-Rezept haben, die Patientenakte und da vieles einfacher wird für Online-Apotheken und der Kunde, glaube ich, den man da mal für der chronischer Patient ist, mit verschreibungspflichtigen Medikamenten da gewonnen hat, weil ja die stationären Apotheken auch gerade auf dem Land und so weiter immer mehr zurückgehen, glaube ich, ist das nach wie vor schon ein Trend, der in Gang sein wird und das ist auch eine Branche, die natürlich konjunkturell überhaupt nicht gefährdet ist, im Gegenteil, also wenn die Leute versuchen zu sparen, werden sie dann eher mal doch zur Versandapotheke gehen und da versuchen noch ein paar Euros zu sparen und von daher glaube ich einfach, wie gesagt, diese ist, wie gesagt, zu unrecht, zu stark gefallen und für diesen zu starken Kursrückgang gibt es mein Bär der Woche.
Sehr schön.
Habe ich keine Ahnung, außer, dass ich immer noch diese Werbung von diesen Pärchen sehe, das sich jetzt öffentlich gerade zerstreitet.
Das ist alles, was ich sehe.
Ja, aber das war sicherlich nochmal ein Faktor, der nochmal dazu beigetragen hat, dass natürlich Ulm Fernandes hier die Werbeprotagonisten, die läuft immer noch, die Werbung?
Weiß ich nicht, keine Ahnung, die habe ich aber immer noch im Kopf.
Nein, nein, nein, wahrscheinlich nicht, wahrscheinlich läuft die nicht mehr, aber trotzdem, die habe ich im Kopf, aber die, und ich glaube, die Werbung lief noch, als sie eigentlich schon getrennt waren und als eigentlich, wenn ich mir jetzt die Geschichte, ja, aber nicht als jetzt die Vorwürfe herauskommen.
Ja, aber die, ich bin mir nicht so sicher, ob nicht schon was davon bekannt gewesen sein konnte oder sonst was.
Es macht den Fall dubioser, sagen wir es mal so, diese gemeinsame Werbung und deswegen, das habe ich immer im Kopf.
Ja, aber ich glaube, das war sicherlich auch nochmal ein Belastungsfaktor, weil entweder, keine Ahnung, wie die Verträge da aussahen, weil ab dem Tag konnten sie spätestens diese Werbung nicht mehr spielen.
Würde ich vermuten.
Ja klar, am Tag der Veröffentlichung, weil dann jeder ein ganz komisches Kopfkino hatte und so, und je nachdem, wie die Verträge mit denen aussahen, ich weiß nicht, ob man da im Vertrag stehen hatte, aber wenn im Fall, dass einer die Fake-Pornos sieht, dann wird eine Vertragsstrafe fällig.
Wahrscheinlich nicht.
Von daher mussten sie vielleicht da sogar nochmal den Vertrag bezahlen, ohne nochmal von der Werbeleistung zu profitieren.
Das war sicherlich, das war möglicherweise für den einen oder anderen Läger auch ein Grund, die Aktie zu verkaufen.
Keine Ahnung.
Okay, gut.
Dann komme ich zu meinem Bullen der Woche.
Mein Bullen der Woche ist ein Investitionswichtiger, das ist eigentlich so die Defner-Welt.
Da gibt es Net Asset Value und die Aktie notiert unter Net Asset Value, obwohl sie jetzt schon fast auf Net Asset Value notiert.
Es geht um Scottish Mortgage Trust.
Das ist ja so eine Technologie von so ein britisches Konstrukt, ist jetzt mittlerweile auch in Deutschland normal handelbar und die haben halt so eine Beteiligung gekauft und zwar nicht nur börsliche Beteiligung, sondern eben auch fürbörsliche und da kommt eben die Fantasia, weil sie einen großen Anteil Space X am Portfolio haben und dieser Anteil ist jetzt nach oben gestuft worden und das birgt natürlich Fantasie.
Noch im November vergangenen Jahres lag der Anteil bei 8%, 8,2 um genau zu sein, dann Ende Februar bei 15,4 und jetzt Ende März ist der Anteil auf fast 20 gestiegen, 19,3% Space X Anteil und je näher dieser Börsengang kommt, desto größer ist die Fantasie und wenn die jetzt wirklich mehr als 2 Billionen wert sein sollten und die Börse das wirklich denen dann gönnt, würde ich vermuten, dass dann auch dieser Anteil nochmal steigen wird im Scottish Mortgage Trust Portfolio und was das Schöne an dieser Aktie ist, die haben sich jetzt auch von den Anteilseignern eine Zustimmung dafür geholt, dass sie mehr Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen tätigen können und wir sehen ja immer mehr, dass viele Unternehmen viel später an die Börse kommen, als es früher der Fall war und dann eben schon Unternehmen sind und dieser erste Bewertungsanstieg, den kann man an der Börse gar nicht mehr so mitmachen und da finde ich es ganz spannend, dass möglicherweise dann Unternehmen, die noch nicht an der Börse sind, sondern in so einem Vorbörsenstadium sind, dass man die über so ein Vehikel wie Scottish Mortgage Trust dann eben handeln kann und Space X zeigt, welche Fantasie da jetzt drin ist und jetzt bisher durften sie halt nur ein Drittel nicht börslicher haben, jetzt dürfen sie halt noch mehr haben und deswegen ist es eine ganz spannende Sache, vielleicht eine Frage, was haben die alles in ihren Sachen noch drin, also wenn man mal so vorbörsliche Beteiligung nimmt, dann haben sie ByteDance drin, wo ja TikTok mit dabei ist, sie haben Stripe mit drin, den Zahlungsdienstleister, der ja auch immer wieder an die Börse will, sie haben aber auch ganz normale Listed Equities wie Adien oder ASML oder Atlas Copco oder BYD oder Kettle oder Cloudflare oder DoorDash oder Ferrari oder Figma oder Ginko oder was auch immer und wenn man sich die Private Companies anguckt, was sie hier noch haben, neben den Bekannten auch irgendwelche Blockchain Dinger, Capsular Corp, Carbon, haben sie ein paar Sachen drin, Climeworks, keine Ahnung, Databricks auch eins der spannenden Privatgehalteunternehmen, da haben sie auch eine etwas größere Position, mal gucken, was hier noch haben, Illumina, weiß ich nicht, was das ist, GoPuff, Epic Games, Lumeris Group, Northvolt, gut, das haben sie auf Null abschreiben müssen, da sieht man, also gibt es auch Sachen, die nicht gut aufgehen oder sie haben Revolut dabei oder gut, Stripe und SpaceX hatte ich schon und Thumb Tech, was auch immer Thumb Tech ist, keine Ahnung, auf jeden Fall haben sie das auch mit dabei und Zipline International, und kein Open AI?
Open AI, warte, warte, warte, ich glaube, das haben die nicht, nee, haben die nicht, also Open AI kriegst du da nicht und da ist aber auch nicht, wir können mal gucken, Anthropic, ob sie die haben, das sind jetzt zwei, ja, Anthropic haben sie, aber jetzt nicht so viel, Anthropic-Lage, auf jeden Fall haben sie Anthropic, haben sie ungefähr 1,1 Prozent ihres Fondsvolumens da drin und wenn die dieses Jahr an die Börse gehen und mehr wert sein sollten, dann könnte da auch noch eine Hochstufung kommen, also es ist, so eine spannende Sache, wo man ein Technologie-Portfolio hat.
Ja, das ist schon ein merklicher Anteil, finde ich, das ist schon ein merkliches Wert, das ist ein großer Anteil, da ist eine Kursbewegung dann schon spürbar.
Da ist was spürbar, aber 20 Prozent SpaceX ist natürlich noch mehr spürbar.
Da siehst du halt, was da passieren kann, wenn du von 8 auf fast 20 innerhalb von 3 Monaten oder 4 Monaten kommst und das könnte bei Anthropic, könntest du dann von 1 auf vielleicht 10 hochgehen oder 8, weil da ja immer die letzte Finanzierungsrunde, die es gibt oder der letzte Preispunkt genommen wird und auf jeden Fall ein spannendes Vehikel und man kann sich das mal anschauen.
Das ist jetzt sicherlich kein verzehnfacher Kandidat, aber es ist halt einfach ein solides Tech-Vehikel, was eben auch vorbörsliche Beteiligung mit enthält und deswegen ist das mein Bulle der Woche.
Ein sehr schöner Bulle der Woche und die hatten ja immer ein gutes Näschen, weil ja zum Beispiel bei Tesla auch schon ganz, ganz früh dabei und ja, von daher, da ist ein gutes Know-how vorhanden.
Das stimmt.
Sehr, sehr spannend.
Und die haben auch ein gutes Image und dieses Image ist halt wichtig, wenn du halt mitmachen willst und was kriegen willst.
Die haben auch Tempos AI und Tesla haben sie immer noch, aber eben noch nur einen ganz geringen Anteil.
Tesla nur noch 0,5 und Tempos AI 1,2, aber TSMC beispielsweise 6%.
Die reduzieren ja dann auch, wenn Dinge steigen und abgehen und sozusagen ist ja auch eben ein Venture Capital Teil, weil sie eben auch Konstrukte, ja, und die waren sogar mal bei Chumia beteiligt, aber sind dann doch irgendwann mal raus.
Echt?
Oh Mann.
Zu früh.
Vermutlich.
Gut, dann kommen wir zu unserer Diskussion, lieber Defner.
Und übrigens, Cathie Wood ist ja groß bei OpenAI eingestiegen mit ihren ETFs, ja, aber nicht mit denen in Deutschland gehandelt.
Da darf sie ja keine vorbörsliche Beteiligung halten, aber mit den US-ETFs, da ist sie mit einigen da groß eingestiegen.
Es gibt aber jetzt ein Vehikel, auch in Deutschland.
Es gibt ein Vehikel in Deutschland.
Auch von ARK?
Von ARK.
Es gibt ein ARK-Vehikel in Deutschland.
Das habe ich letztens in der Mail vorgekriegt.
Ich würde das mal mir anschauen.
Und im Zweifelsfall mal...
Das ist ein spezielles Venture-Vehikel.
Das ist ein spezielles Venture-Vehikel, ganz genau.
Aber in den USA hat sie es eben...
Okay.
Dabei sein kannst.
Aber in den USA hat sie es, glaube ich, jetzt querbeet in ihre großen ETFs mit reingestellt.
Das kannst du in Deutschland nicht.
Du hast in Deutschland immer über so ein neues Vehikel diese neue ...
wo du auch Private-Equity-Sache machst, diese neue...
Wie heißt denn diese Regulierung, wo du...
Die US-ETFs-Regulierung.
Nee, das ist nicht US-ETFs.
Das sind die normalen ETFs, sondern die...
Wie heißen die denn?
Wo auch jetzt aufgelegt worden ist...
Ach so, diese...
Ja, ja, ja.
Du weißt, was ich meine.
Ich weiß, was ich meine.
Trade Republic, die haben ja auch nach dieser neuen Regulierung diese neue, wo du eben auch illiquide Assets verpacken kannst.
Genau.
Und da gibt es jetzt ein Vehikel für Deutschland und da ist auch OpenAI mit drin, da kommt man jetzt auch mit rein.
Ich würde das mal anschauen mir und würde mal gucken, ob das was kann.
Kannst du mal nachrechnen.
Ein kleiner Teaser auf nächste Woche.
Ja, also auch nächste Woche nicht verpassen.
So ist es.
Und vielleicht bekommt er...
Ich weiß nicht, was der Defner noch alles macht, nachdem er hier schon in die Kryptowelt eingestiegen ist.
Wo ich Krypto-Bosi geworden bin.
Crazy, ja?
Crazy.
Ich würde wirklich...
Nächste Woche wandere ich dann nach Dubai aus, ja?
Momentan günstig Immobilien erwerben.
Das würde ich vermuten, dass man da...
Kriegst wahrscheinlich einen Lambo noch gleich mit dazu.
Ich glaube, der weiß nicht, wie günstig es ist, den Flug da hinzukommen.
Die Ferrari-Aktie sollte eigentlich auch was gar nicht...
Wenn er auch Ferraris kauft, ja?
Also wenn da ganz nahe Osten ausfällt.
Du meinst stimmt die Luxus?
Du meinst den Einbruch der Luxus?
Ja, vor allem die LVMHs dieser Welt.
Wenn ich mir eigentlich an diese Dubai Mall denke, was es da alles gab und was da gekauft wurde.
Also das glaube ich schon.
Da gibt es schon auch spürbare Einbrüche.
Da gibt es durch die Situation...
Allerdings musst du auch sehen, du hast natürlich jetzt noch mehr Petrodollar, aber natürlich, wenn du die Petro nicht verkaufen kannst, gibt es auch keine Dollar.
Haben sie ja eben nicht, weil sie die Produktion gedrosselt oder eingestellt haben.
Aber die Saudis kriegen ja zwar nicht mehr 10 über die Straße von Hormuz, aber die kriegen 6 über irgendwelche Pipelines noch weg.
Gut, und Dubai hat ja sowieso kaum noch Petrodollars.
Genau.
5% oder sowas höchstens an BIP-Leistungen.
Aber wenn du was rauskriegst, der Iran macht ja ein richtig gutes Geschäft noch, weil die kommen durch die Straße von Hormuz.
Demnächst kommen dann die Iraner gleich mal zum Shoppen in die Dubai Mall.
Demnächst beim Regime Change.
Aber da holt sich doch Trump das ganze Höhe.
Beziehungsweise wenn der Regime Change nicht stattfindet, dann haben die ja auch mehr Geld, weil sie ja Wegezoll einnehmen von den...
Das haben sie ja schon angekündigt.
Das ist auf jeden Fall.
Einziger Ölexporteur bei steigenden Ölpreisen.
Ja.
Und noch Wegezoll dazu.
Gut, kommen wir zum Thema.
Toll gemacht, Herr Trump.
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Also so eine Stellenbeschreibung zu formulieren ist ja recht easy.
Man braucht vor allem aussagekräftige Adjektive.
Aber natürlich auch Werbensubstantiven, einen Prädikatsverband und so.
Dann vielleicht noch, weiß ich nicht, Adverbien hier und da.
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Kein Problem.
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So, Thema der Woche.
Es sind jetzt nochmal, wie gesagt, wir diskutieren in diesem Frühjahr und kommenden Frühjahr der Reform, kommenden Sommer der Reform.
Wollen wir auch unsere kleinen Beiträge leisten und natürlich ist jetzt wieder die Rede davon, wie kann ein neues Steuersystem aussehen, das dann so auch ein bisschen verschiedene Ziele erfüllt.
Es muss ja weiter Geld in die Kassen kommen, aber es soll eine Entlastung geben.
Auch Lars Klingbeil verspricht, die Einkommenssteuer eine Einkommenssteuerreform vorzulegen, die 95% der Beschäftigten, die Beschäftigten entlasten soll.
Und auf der anderen Seite will er dafür dann eben hohe Einkommen und Vermögen stärker zur Kasse bitten.
Und seitdem wird ja wieder viel spekuliert, wie könnte es aussehen, ein SPD Bundestagsfraktions der wirtschaftspolitische Sprecher Roloff, der hat schon mal diese Vorstellung etwas konkretisiert, wie sich das die SPD oder er selber, wer auch immer, dann so vorstellt, der Spitzensteuer Satz könnte dann erst zum Beispiel auf 95.000 Euro Jahresbruttoeinkommen greifen, aber dann eben der Spitzensteuersatz angerufen werden auf 49%.
Und ja, das wäre natürlich dann schon ein krasser Schritt nach oben und würde natürlich nicht sofort dann jemanden, der mit 95.000 Euro, der würde dann unterm Strich sicherlich erst noch entlastet werden, weil ja von den Steuertarifen darunter erst mal von den günstigeren, der muss ja erst ab dem ersten Euro über 95.000 Euro dann den höheren Spitzensteuersatz zahlen und darunter würde er ja entlastet werden, wenn der ganze Steuertarif sich nach oben verschiebt.
Das heißt, da kann man davon ausgehen, dass dann tatsächlich bei erst deutlich über 100.000 Euro dann man de facto mehr zahlt.
Wahrscheinlich, glaube ich, ich habe immer so Schätzungen gehört, 120.000, 130.000 Euro, sowas in der Gegend.
Ich bin da so einfach ein bisschen gespalten.
Grundsätzlich finde ich, die Erhöhung, egal für welche Gehaltsklasse, problematisch und ich finde, dass wir sowieso schon wirklich da bei den Spitzenverdienern am Limit sind, weil die starken Schultern hier und auch die Top 5% eh schon die größten Teile überhaupt des Steueraufkommens hier ertragen und auf der anderen Seite wird man irgendwie in dieser Mitte einen politischen Kompromiss machen müssen und da muss man halt am Ende auch, der SPD, einen Punkt machen lassen.
Okay, sie haben ihr Sondervermögen schon bekommen, bevor sie diese Koalition betreten haben, aber es wird am Ende auf ein Gesamtpaket ankommen, wo auch in der Bevölkerung natürlich das breite Gefühl da ist, es wird nicht nur einseitig jemand belastet, keine Ahnung, wenn man sagt, okay, über die Sozialbeiträge oder über weniger Leistungen gibt es natürlich gewisse Belastungen über Kosten, Entsparungen, dann wird man wahrscheinlich nicht drum, ich würde es nicht zum Sakrosankten erklären, dass man sagt, okay, man kann überhaupt keinen einzigen Prozentsatz den Spitzensteuersatz anheben und ich finde im Gegenzug muss dafür dann einfach auch der Soli, der ja immer noch auch bei höheren Einkommen dann erhoben wird und bei Abgeltungssteuer und dergleichen, also der muss komplett weg, ja und ja, das aber ich kann dir jetzt wirklich nicht sagen, aber ich finde 49 Prozent, das ist schon also alles über 50 Prozent, da wird ja immer argumentiert, ja gut, damals bei Helmut Kohl da hatten wir ja auch 53 Prozent oder 56 Prozent teilweise, dann glaube ich, als der Soli noch draufkam.
In Amerika hatten wir 95 Prozent Spitzensteuersatz nach dem Krieg.
Ja, nach dem Krieg, echt?
Ja, ja, es gibt immer diese ganzen...
Ja, und die extreme Reichensteuer natürlich auch in Amerika, in Frankreich war es ja auch mal unter Hollande, da hat ja auch mal so irgendwie in Richtung 90 Prozent dann Spitzensteuersatz.
Da war die Partie nach Russland ausge...
Genau, ja, und sie mussten aber dann noch mal einen extra Lex für einen Fußballspieler machen, ich weiß nicht mehr welcher, der da zu Real Madrid, äh zu...
nach Paris ist Sacha Mair, für den haben sie dann ein Ausnahmegesetz gemacht, damit er überhaupt gekommen ist, ja, weil das zeigt halt mal wieder, ja, man trifft halt dann immer, es klingt immer so, ach, die Spitzenverdiener können ruhig ein bisschen mehr schultern, aber es sind halt auch die Spitzenkräfte, die dadurch abgeschreckt werden, die Spitzenforscher, die Spitzen IT-Leute, die Spitzen-KI-Programmierer, die Spitzenfußballer und, und, und, ja, und die haben einfach die Wahl, ja, die müssen nicht nach Deutschland kommen, ja, sondern die haben die Wahl nach Amerika, nach Großbritannien, nach Indischweiz zu gehen, nach Singapur, wo auch immer sie die besten Konditionen finden und dazu gehören einfach, einfach Steuersätze auch, ja, und deswegen würde ich wirklich davor warnen, hier einen zu großen Schluck aus der Pulle zu nehmen, wenn man jetzt sagt, okay, wir senken dafür den Soli und klappen dieses Soli-Niveau meinetwegen dann auf den Spitzensteuersatz obendrauf, dann ist es am Ende irgendwie das Gleiche und ist dann wenigstens mal vernünftig geregelt, gesetzlich, weil einen Soli zu erheben, der für einen ganz anderen Zweck eingeführt wurde und ihn nie richtig abzuschaffen, das ist natürlich auch nicht das Maß der Dinge.
Dann kämst du auch bei 49 raus, wenn du den Soli einfach normal drauf packst.
Naja, nein, du darfst ja nicht, ich habe auch gelernt, diese 5,5% Soli, die werden aber, das ist nicht auf dein Bruttoeinkommen, sondern der wird auf die Summe der Einkommensteuer erhoben.
Ja, genau.
Und dann hättest du aber eine höhere, dann hättest du noch mal 1.500 Euro.
Dann hättest du ungefähr 47, 48%.
Irgendwie sowas hättest du dann, wo du jetzt 45 hast.
Als Reichensteuer.
Und das hatten wir ja sowieso schon, das ist ja schon die Reichensteuer, die man eh schon hatte, die ist glaube ich bei 47 oder 48%, ne?
Die ist bei 45, also du hast, also der Spitzensteuersatz ist bei 42% und beginnt ab knapp 70.000, also 69.879, ab dem beginnt der Spitzensteuersatz.
Und das ist schon, wenn man 69.879 sieht, das ist jetzt, das ist nicht mehr so viel, das ist das Doppelte, glaube ich, vom Durchschnitt.
Und als der Spitzensteuersatz mal eingeführt worden ist, war das wirklich wesentlich mehr vom Durchschnitt.
Also das sind wir uns, glaube ich, hier total einig.
Also der Spitzensteuersatz ist bei 70.000, das ist wirklich, dass man wirklich diesen Mittelstandsbauch entlastet und sagt, das ist lächerlich zu sagen, bei 70.000 Euro vom Spitzensteuersatz zu sprechen, wenn da die Leute noch nicht mal aus der GKV rauskommen, obwohl sie angeblich Spitzenverdiener sind.
Da werden die Grenzen immer angehoben, aber beim Spitzensteuersatz nicht, das kann es einfach nicht sein.
Da gab es auch viel zu lange eben, dass es nicht die automatische Anpassung gab, mit steigenden Inflationsraten und so weiter.
Also das ist wirklich jenseits, die Grenze muss total deutlich angehoben werden und eben Richtung eben diese 100.000 Euro und wie gesagt, 95.000 Euro, das ist ja schon mal, finde ich, das wäre schon mal was, wo man sagt, okay, da hat man das Gefühl, das ist dann auch ein Spitzensteuersatz, ja.
Und wenn man dann vielleicht in Richtung Reichensteuer dann diesen Spitzensteuersatz anhebt, das wäre, würde ich sagen, dann hätte die SPD wirklich einen ordentlichen Punkt gemacht und könnte das dann vielleicht auch mittragen.
Und dann würde ich sagen, dass man halt noch, wenn dann immer noch Geld in der Kasse fehlt, da wird man wahrscheinlich am Ende des Tages glaube ich nicht drum herum kommen, dass man eine Mehrwertsteueranhebung macht.
Und auch da, finde ich, da ist man ja auch noch im europäischen Durchschnitt mit unseren 19 Prozent noch unter den großen EU-Staaten doch unterdurchschnittlich unterwegs.
Also ginge noch was und da gibt es ja auch Länder, die wie Dänemark oder Finnland einen Spitzensteuersatz bei der Mehrwertsteuer von 25 Prozent haben.
Nicht einen Spitzensteuersatz, einen Mehrwertsteuersatz von 25 Prozent.
Den für Nahrungsmittel, den sollte man natürlich dann vielleicht sogar ein bisschen absenken noch, aber auf jeden Fall nicht anheben und dann wäre ja auch nicht der Geringverdiener so stark belastet, weil das geht ja wirklich dann, die Dinge des täglichen Bedarfs, die werden ja dann weiter, werden ja nicht steigern.
Und die Miete ist auch weiter mehrwertsteuerfrei.
Das weiß man ja auch.
Ich glaube, wenn man Bahn fährt, ist es auch mehrwertsteuerfrei.
Ich finde, es gibt ja verschiedene Vorschläge jetzt bei dieser ganzen Geschichte und die bisher ist ja so, bei 12.348, also bis 12.348 musste keine Steuern zahlen.
Und dann geht es halt los mit 14 Prozent.
Und da fangen halt alle Modelle an und sagen, okay, man sollte irgendwie einen Tausender noch mehr verdienen können.
Also den Grundfreibetrag auf 13.349.
Das ist so die erste Idee, die ganz viele haben.
Und wenn ich jetzt den vom Steuerzahlerbund mir anschaue, das ist eigentlich so die Entlastung, wo wirklich eine Entlastung kommt und wo aber auch der Spitzensteuersatz noch erhöht wird, weil auch der, also bis sie nicht erhöht wird, sondern die haben natürlich dann 45 Prozent als Spitzensteuersatz, aber wo sie eben auch sagen, das ist sonst nicht vermittelbar.
Und wenn man sich das anguckt, dann hätten die den Spitzensteuersatz bei 100.000, also auch 42 Prozent, aber eben erst ab 100.000 und nicht mehr ab den knapp 70.000 und hätten auch mittendrin nicht so eine krasse, steile Kurve, wo es eben bisher ist ja so, dass man jedem Euro, den man mehr verdient, steigt ja richtig krass auch der Grenzsteuerbetrag.
Man muss immer zwischen Grenzsteuern, das hast du schon gesagt, also was ist der letzte Euro, den man verdient, wie wird der besteuert und dem Durchschnittssteuerbetrag, was man eben durchschnittlich zahlt, weil ja die ersten 12.348 hat man null, dann geht es halt weiter, geht es los mit 14, dann geht die Kurve hoch relativ schnell bis 17.800 hat man dann schon 24 und dann geht es, dann wird es ein bisschen flacher und, aber trotzdem ist es relativ steil, dass es relativ steil nach oben geht und da sagt eben der Steuerzahlerbund, wenn man das ein bisschen abflacht und eben jeden zusätzlichen Euro nicht so viel mehr Steuern zahlen muss, also Grenzsteuersatz, dann wäre das halt gerechter und wenn man eben diese Idee vom Steuerzahlerbund nehme, dann würden ungefähr 34 Milliarden wirklich entlastet und man würde dadurch, dass man den Spitzensteuersatz noch bei 45, dann hat, also für die Reichensteuer würde man dann nochmal zusätzliche 3 Milliarden vielleicht nochmal einnehmen, aber eben es ist halt nicht wirklich aufkommensneutral.
Also man hätte dann unterm Strich 40 Milliarden, die einfach Minus wären oder die weniger wären und wenn ich dann überlege, dass wir im nächsten Jahr sowieso schon eine Lücke haben, die relativ hoch ist, wo wir jetzt schon im Haushalt ich glaube 34 Milliarden klafft ja schon eine Lücke für nächstes Jahr und bis 2029 klafft ja sogar eine Lücke von 170 Milliarden und die kann man halt jetzt, wenn man jetzt noch mehr Lücke draufpackt, dann muss man halt relativ viele Subventionen streichen oder muss eben anderweitig sparen und da könnte ich mir eben auch vorstellen, dass man wahrscheinlich die Mehrwertsteuer anhebt, 1 Punkt, 15 Milliarden und wenn man jetzt diese Steuerzahlerrechnung ausmachen würde, dann müsste man ungefähr 2 Prozentpunkte die Mehrwertsteuer anheben und ich glaube eine Konsumsteuer, ist immer besser als eine Lohnsteuer, wo man eben Lohn besteuert.
So und das zweite Problem bei dieser Lohnsteuer ist ja oder Einkommenssteuer, dass viele Personengesellschaften, der Geschäftsführer oder insgesamt das Geld, was da anlandet, eben auch mit diesem Betrag ist und wenn ich jetzt den Spitzensteuersatz erhöhe, treffe ich halt relativ viele Unternehmen, die plötzlich dann viel höhere Steuern haben und jetzt kann ich den Unternehmen sagen, das wird ja auch überlegt, ob man das so hinkriegen könnte, dass die dann eher unter eine andere Besteuerung fallen, also unter die für Kapitalgesellschaften beispielsweise, da hätte man dann eben nur 30 Prozent im schlimmsten Fall zusammen und nicht dann wenn man über die Einkommenssteuer versteuert wird, müsste man dann 49 oder 47 oder 45 oder was auch immer der Spitzensteuersatz Betrag ist.
Also könnte man über den Mechanismus es schaffen, dass eben nicht Unternehmen auch noch in diese höher Besteuerung für Gutverdiener reinkommen und so ließe sich das möglicherweise irgendwie verändern und dann hätte man eben eine richtige Entlastung bei den Leuten, die in der Mitte sind, aber auch bei den Gutverdienern, weil du hast ja gesagt, das geht ja nur der nächste Euro, der dann über einen bestimmten Betrag ist, wird ja mit dem höheren Steuersatz genommen und wenn du halt weiter unten in deine ersten Euro mit weniger Steuern belangt werden, hast du halt einen Durchschnittssteuer, einen Steuersatz, der wesentlich niedriger ist und dann würden eigentlich alle davon profitieren, wenn man es wirklich so machen würde und dann hätte man vielleicht nicht nur 95 Prozent, sondern vielleicht sogar 97 Prozent der Leute, die davon profitieren würden.
Gut, das ist das eine und dann haben wir ja die zweite Sache, die jetzt ja kommen, so Einzelgeschichten, die wir hier besprechen müssen.
Das eine ist ja jetzt das Ehegattensplitting, was ja...
Ich wollte bloß nochmal sagen, also ich finde das auch, das wird jetzt immer die Person...
Personengesellschaften, das wird jetzt immer als Gegenargument, ja wir können aber nicht die...
Wir haben ja nichts gegen Spitzensteuersatz, aber die Personengesellschaften, da finde ich auch, da muss halt dann einfach, keine Ahnung, der Handwerker oder was auch immer, der muss halt dann eine GmbH gründen oder was auch immer.
In ein anderes Regime rein, genau.
In ein anderes Modell rein und das kann nicht sein, dass man immer sagt, jetzt müssen wir immer darauf Rücksicht nehmen und genau, also das finde ich absolut, das muss man anders regeln, dass die dann wirklich Unternehmen wie Unternehmen besteuert werden und eben Arbeitnehmer wie Arbeitnehmer, genau.
Aber wie gesagt, ich würde trotzdem nochmal warnen vor zu hohen, also alles was eben so Richtung 49, das ist einfach, man kann nicht sagen, bloß weil es Spitzenverdiener jenseits der 100 mehrere, 100.000 Euro sind, wie gesagt, die achten auch und alles was über 50 Prozent hinausgeht, ist dann wirklich...
Nein, das würde ich auch nicht sagen und es wäre auch nur, und das sagt ja auch der Steuerzahlerbund, es wäre einfach nur um so ein Gerechtigkeits...
Das wäre eine symbolische Geschichte.
Du kannst nie, du kannst nie, wenn du 95 Prozent oder vielleicht sogar mehr Leute entlasten willst, das alleine von den starken Schultern aufheben, das funktioniert nicht.
Also es ist wirklich, du kannst vielleicht ein, zwei Milliarden oben mit reinnehmen, wenn du irgendwie den Spitzensteuersatz noch erhöhst oder irgendwie noch den Leuten mehr abknüpfst, aber damit kriegst du ja keine wirkliche Steuerreform, die spürbar den Leuten mehr Geld in der Tasche lässt.
Funktioniert nicht.
Also insofern, klar muss man den Leuten sagen, das muss ich gerecht anfühlen, weil in Deutschland muss ich ja alles gerecht anfühlen, gut, dann muss man das halt machen, aber es wird nicht aufkommensneutral machbar sein, wenn man wirklich fett entlastet.
Das geht nicht.
Oder man entlastet halt nur ganz wenig, aber dann ist es keine Steuerreform, dann ist es einfach nur ein Reformchen, beziehungsweise einfach nur Augenwischerei.
Also das wäre jetzt wirklich lächerlich, wenn man so lange darüber redet und ich meine, der Klingbeil auch in seiner Rede sagt, also das ist mehrere hundert Euro.
Ich meine, so viel muss es wirklich sein, dass man da irgendwas davon spürt.
Wenn jetzt irgendwie 10 Euro im Monat da übrig bleiben, das ist dann echt ein Witz.
Also das kann es nicht sein.
Zumal es über die Null-Neben-Kosten aufgefressen wird.
Und die alle Leute, auch dieses Jahr ist ja so, über die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze bleibt den Leuten ja unterm Strich weniger.
Da kannst du selbst die Progression, die kalte Progression kannst du versuchen abzumildern, aber die kalte Progression wird dir nie, so abgemildert über den gleichen Prozentsatz, wie die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird, sondern immer nur über die Inflation und deswegen hast du die Beitragsbemessungsgrenze mit 5% angehoben, aber die kalte Progression wesentlich niedriger, weniger abgemildert.
Die könnte man mal an die Rentenerhöhung anpassen.
Das wäre doch mal ein Vorschlag.
Da wird ja immer dick zugegriffen.
Aber das hat auch was mit den Lohnzuwächsen zu tun.
Das ist das Problem an der Geschichte.
Du kannst halt, das musst du entkoppeln in irgendeiner Form, weil das ja nicht wirkliche Produktivitätszuwächse sind, die in den Lohnzuwächsen sich spiegeln, sondern einfach nur Knappheiten, Streiks oder irgendwas anbetreffend.
Da gibt es keine Produktivitätszuwächse.
Und der Arbeitsmarkt hat auch keine Produktivitätszuwächse derzeit.
Genau, du wolltest noch weitermachen.
Was wir uns noch angucken müssen, ist diese anderen Vorschläge, die es noch gibt, diese Ehegattensplitting.
Was ich schon mal interessant finde, dass man sagt, man will die bestehenden Ehen, da will man die Privilegien aufrechterhalten und nur bei neuen Ehen will man dann irgendwie entweder das Splitting ganz einstellen, aber man hat festgestellt, das darf man wahrscheinlich nicht, weil das Bundesverfassungsgericht da sagen würde, das wäre eine Benachteiligung der Ehe, die ja als Gütergemeinschaft oder als Risikogemeinschaft gesehen wird und dann darf man nicht die Einkommen getrennt sehen.
Also es funktioniert nicht, deswegen gibt es jetzt so ein Realsplitting oder fiktives Realsplitting oder wie es auch immer heißt, da darf man eben dann nicht mehr, bisher ist ja so, Einkommen von beiden Partnern werden zusammengerechnet, durch zwei genommen, dann hat man die Progressionsstufe und dann wird einfach der Steuersatz, der sich dann ergibt, mal zwei genommen und fertig.
Das ist derzeit die Geschichte und dann hat man halt, wenn halt einer 100.000 verdient und der andere 0 verdient, dann hätte man halt nicht so viel Geld über dem Spitzensteuersatz, sonst müsste man nämlich 30.000 in der 42% Kategorie versteuern, sondern dann sagt man 0 plus 100.000 sind 50.000 und dann ist man halt bei 50.000, hat man halt überhaupt kein Geld im Spitzensteuersatz.
Das ist das Schöne an dieser Geschichte und das ist der Spitzensteuersatz, also dieses Eheganzplitting, wie es jetzt ist, davon profitieren halt insbesondere Gemeinschaften, wo einer sehr viel verdient und einer gar nichts verdient.
Die sind davon so, von diesem System und jetzt will man halt sagen, okay, man darf nicht mehr A plus B durch 2 mal 2 rechnen, sondern man muss dann eben dass man nur 13.000 irgendwas darf dann der andere, darf dann derjenige, der mehr verdient, auf den Deckel des anderen verdienen, aber das und dann hätte man halt diesen ganzen Splitting-Vorteil zwar immer noch da, damit das Bundesverfassungsgericht sagt, toll, aber man hätte eben nur noch niedrigere Splitting-Vorteile.
Das ist die eine Idee, die es gibt und die zweite Idee und die soll auch die bestehenden Ehen betreffen, dass man diese Steuerklassen 3 und 5 abschafft, wo ja einer beide Freibeträge macht, der in der 3 ist und dann eben viel weniger Steuern zahlen muss und der, der in der 5 ist, kriegt sofort jeden Euro mit dem Spitzensteuersatz abgeknöpft.
Aber wenn ich nur diese 3 und 5 abschaffe und beide in der 4 laufen lasse, dann würde sich am Splitting oder an der Endsteuerergebnis überhaupt nichts ändern.
Der einzige Unterschied wäre Liquiditätsunterschied.
Also wenn man jetzt 3 und 5 macht, dann hätte derjenige, der in der 3 ganz viel verdienen kann, hat natürlich sofort die Liquidität, die höhere und bei dem anderen Modell, wo beide in der 4 sind und dann am Ende irgendwie zusammen veranlagt wird, dann würde man wieder was zurückbekommen und das eine hätte man sofort die Kohle und beim anderen würde man es erst später kriegen, die Liquidität.
Also der Staat hätte den Liquiditätsvorteil, wenn man die 3 und 5 abschafft und die Menschen hätten den Liquiditätsnachteil, weil sie halt erst später die Kohle wieder bekommen würden.
Aber am sonstigen Ergebnis, wenn ich nur 3 und 5 abschaffe, ändert sich am Endergebnis nichts, sondern nur, wann die Kohle wem zufließt.
Und das fände ich ein Ergebnis, wo man sagt, da würde man nicht sofort demjenigen, der irgendwie noch dazu verdient, der würde dann erstmal viel mehr noch übrig behalten und nicht sofort so viel abgenommen bekommen und dann hätte der möglicherweise auch einen anderen Anreiz zu arbeiten.
Und ich finde, das wäre meines Erachtens diese Steuerklassen Abschaffung, wo man jetzt an der Grundidee, dass es beides eine Risikogemeinschaft ist und beide Einkommen zusammengerechnet werden und dann irgendwann gemeinsame Kasse gemacht wird.
Daran hätte man nichts verändert, aber man hätte das, was man auf dem Lohnzettel sieht, jeden Monat hätte man verändert.
Und dann möglicherweise wäre dann der Anreiz auch ein anderer.
Und ich finde, das wäre jetzt, wenn ich das Ehegattensplitting anfassen würde, würde ich wahrscheinlich das so machen.
Ich finde, wenn du füreinander einstehst und wenn du auch für den anderen mitbürgen musst und wenn du für den anderen auch mitzahlen musst, und auch Risiko geshared wird, dann muss auch das Einkommen geshared werden.
Das ist wie wenn du ein Unternehmen bist, da gibt es Unternehmensteil A, der verdient was, Unternehmensteil B, der macht ein Minus, der wird ja auch nicht getrennt abgerechnet und dann hast du bei dem einen immer nur einen Vortrag, den du irgendwie machen kannst, den Verlust macht.
Und bei dem anderen musst du den Gewinn voll machen, sondern du kannst ja auch gegenrechnen.
Und so muss es meines Erachtens auch in der Ehe sein, ob es jetzt eine Lebenspartnerschaft ist, eine eingetragene oder eine Ehe, wie auch immer das Modell aussieht und wer da auch miteinander zusammen ist.
Das ist mir völlig egal, aber ich finde, wenn du halt füreinander einstehst und wenn du Risiko scherst, dann muss das auch irgendwie eine gemeinsame Kasse und dann auch diesen Splitting-Vorteil geben.
Da muss aber schon ein Unterschied zwischen Ehe, da hast du eine ganz andere Haftung als in einer Lebensgemeinschaft.
Wenn du eine eingetragene Partnerschaft bist, das ist ja was ähnliches.
Da bist du rechtlich in einer ähnlichen Situation.
Also da haftest du auch, wenn einer quasi in das Bürgergeld fällt oder was, dass er nicht sofort Bürgergeld bekommt.
Aber du hast natürlich, also es sind schon, glaube ich, in vielen Bereichen ganz große Unterschiede.
Auch von der Vererbbarkeit, da hast du natürlich wieder Vorteile und so weiter.
Gut, ist glaube ich schwierig, das jetzt so ad hoc zu vergleichen.
Das andere ist ja sozusagen, würde man ein Ehegattensplitting dann wirklich nur, also ich fände es fair, wenn man sagt, okay, das ist nur für künftige für künftige Ehen, ja, auch weil ich quasi unter die alte Regelung fallen würde, ganz egoistisch, aber natürlich auch, weil man ja irgendwie, finde ich, schon einen gewissen Bestandsschutz immer haben sollte, dass man einfach, wenn man zu gewissen Bedingungen irgendwie eine rechtliche Entscheidung getroffen hat, dass die dann auch Bestand haben sollte.
Da würde ich gerne mal die Scheidungsraten sehen von den bestehenden Ehen, wenn du noch das Privileg hast.
Wie mit Steuerprivileg, dann bleiben wir gleich da zusammen.
Ja, oder, was denkst du, was das für ein Heiratsboom gibt hier?
Ja, schnell noch rechtzeitig, du müsstest schnell noch mal, relativ schnell musst du das machen, du musst es wie die Tankregel.
Ich würde auch sagen, ja, er wird schnell noch mal zum Standesamt gehen, bevor er nach seinen Konzept verkündet.
Da hat man das Ehegattensplitting sozusagen gesichert.
Aber, da gibt es auch unterschiedliche Rechtsauffassungen, manche sagen auch, das wäre nicht nötig, da ein Schutz zu haben, weil das ist ja quasi nicht der Hauptzweck, der hier ist, ein Steuersparmodell zu sein.
Das ist sicherlich auf jeden Fall auch so.
Also da wird es sicherlich auch nochmal unterschiedliche Auffassungen geben, aber wie gesagt, was Lars Klingbeil, es kam natürlich in der Öffentlichkeit wieder anders an, oh, er will das Ehegattensplitting, aber wie gesagt, es geht nur um Künftige.
Ja, es geht nur um Künftige, aber es geht um dieses, um so ein komisches, fiktives Splitting, wo du halt auch, da geht es wieder nur um Mehreinnahmen oder beziehungsweise es ist wieder genau das gleiche Konzept, du kannst ja durch Ehegattensplitting, nimmt der Staat natürlich weniger Steuern ein.
Das ist, ich glaube, 23 Milliarden kostet das Ehegattensplitting.
Gut.
Das sind anderthalb.
Und wenn, dann sollte man, finde ich, dann nochmal, das hat zum Beispiel der Peter Bofinger im Handelsblatt vorgeschlagen, dass man sagt, man macht dann aber schon nochmal aus diesem Ehegattensplitting, diesen Grundfreibetrag, dann nochmal ein richtiges Familiensplitting und bezieht auch Kinder mit ein.
Dass man dann sagt, der Steuervorteil ist dann umso größer, je mehr Kinder man hat und dann hat er gesagt, wenn man für zwei Kinder einen Splittingfaktor von zwei vorsehen würde, wäre die Familie nicht schlechter gestellt als bisher.
Für ein Kind könnte der Faktor unter zwei liegen, für drei Kinder darüber und dann wäre der Anreiz, quasi mehr als zwei Kinder zu bekommen, dann auch nochmal stärker.
Nur mit zwei Kindern, das heißt Familie und Ehe.
Nein, nein, nur ab drei Kinder ist es quasi ein, naja, aber zwei Kinder ist ja logisch, dann ist es quasi bestandserhaltend, aber er sagt, 68 Prozent des Geburtenrückgangs rühren allein daher, dass sich viele Familien nicht mehr für ein drittes Kind entschieden haben.
Und da sind ja natürlich die Kosten auch, also dass man das dann nochmal so einen Faktor mit einbaut, finde ich ökonomisch nicht ganz richtig.
Und wenn man das schon anfassen würde, dann finde ich, dann sollte man wirklich...
Aber denkst du auch, was heißt denn dieses Splitting-Vorteil?
Wenn wir beide gleich viel verdienen, dann kriegst du gar nicht mehr?
Nein, ich glaube, das ist ja nur dann da, wenn du...
Wenn ich das so sehe, nein, nein, nein, das ist ja bezogen auf das Realsplitting.
Also du hast beim Realsplitting ist es ja egal, der Besserverdienende kriegt ja dann den Steuerfreibetrag des anderen Ehepartners.
Also grundsätzlich hat man da ja, also es ist quasi, es ist auf jeden Fall schon mal ein Ausklick, und wenn ich das dann so richtig sehe, ist es halt dann einfach nochmal pro Kind gibt es dann eben nochmal einen Grundfreibetrag on top oder ähnliches.
Dann ist es nicht nur Splitting, sondern es ist auch noch ein höherer Grundfreibetrag.
So würde ich das jetzt verstehen.
Heutiges Splitting ist ja so, dass du einfach nur...
Nein, nein, das bezieht sich auf das neue Realsplitting und dann sagt der, okay, aber man sollte dann über das Realsplitting zwischen Ehepartnern hinausgehen.
Und ich meine, das wäre dann eigentlich so anreiztechnisch dann schon, weil ich meine, nur eine Ehe zu fördern ist ja aus gesellschaftlicher Sicht ja nur ein Teil des gesellschaftlichen Interesses.
Natürlich ist es aus gesellschaftlichem Interesse dann gut, wenn da eine Risikogemeinschaft da ist, die sich erstmal gegenseitig versorgen.
Also mit dem Staat anrufen und auch pflegen und so weiter.
Aber natürlich ist es dann noch, Familie ist ja dann auch noch mit Kindern aus gesellschaftlicher Sicht nochmal interessanter und deswegen ist es logisch, dass man das nochmal stärker auch steuerlich fördert.
Das ist ja nur noch dazu.
Aber das jetzige Ehegattensplitting würdest du auch abschaffen wollen oder würdest du nicht abschaffen wollen?
Das habe ich noch nicht ganz ganz verstanden, weil das Realsplitting ist ja viel niedriger.
Das ist ja wirklich nur, da gehen ja nur 13.000 irgendwas und heute kannst du ja einfach nur...
Ich bin da wirklich gespalten.
Natürlich würde ich es gerne behalten.
Ganz egoistisch, logischerweise.
Man muss ja sagen, wenn man es einfach nur so abschaffen würde, dann ist es...
Das ist natürlich eine absolute Steuererhöhung.
Das ist eine Steuererhöhung, klar.
Und es muss dann wirklich auch in der Familie dann ausgeglichen werden.
Das ist so.
Und natürlich ist es teilweise auch ein Anreiz.
Aber ich finde, für mich wäre es genug Ehegattensplitting, wenn man sagt, okay, diese PKV mit Versicherung ist ja schon eine Art Ehegattensplitting auch.
Wo man eben Anreize schafft, nicht zu arbeiten für den...
In der Regel hat oft es ja halt einfach die geringfältigen...
bedienbare Frau, die dann sagt, na gut, es lohnt sich einfach nicht.
Und das ist ja genau das Problem beim Ehegattensplitting auch, dass das dann einfach, wenn man sagt, na gut...
Aber wenn du die 3 und 5 abschaffen würdest, hättest du ja schon zumindest nicht sofort den Abzug, den du jeden Monat spürst.
Genau.
Das wäre auf jeden Fall mal psychologisch, finde ich, das wäre ja schon mal auf jeden Fall...
Aber das hat ja nichts damit zu tun, dass du es Ehegattensplittest.
Das ist einfach nur eine Liquiditätsveränderung.
Genau, das ist ja eine Liquiditäts- und eine psychologische Veränderung.
Das ist ja auch schon mal ein Effekt, wenn der Geringverdiener dann auch nochmal größere Abzüge hat und dann irgendwie auf seinen Lohnzettel guckt und sagt, und trotz aller Bedarfsgemeinschaft, ich meine, es gibt ja immer noch, das ist ja nicht jede Ehe, es ist ja automatisch in der Regel eine Zugewinngemeinschaft.
Da hat ja schon jeder im Prinzip auch seine eigene Kasse.
Und wenn dann einer sagt, das lohnt sich ja wirklich gar nicht mehr, hier zu arbeiten, für mich ist es einfach psychologisch nicht gut.
Genau.
Und Steuerausgleich hin oder her.
Aber das könntest du ja über die 3,5, könntest du das ja sofort von jetzt auf gleich für alle abschaffen.
Liest du, könntest du ja auch.
Genau, das wäre ja schon mal sinnvoll.
Das würde ich auch so sehen.
Ehegattensplitting, ich habe da noch keine abschließende Meinung für mich gebildet.
Würde natürlich nicht gerne verzichten, weil es kann ja mal sein, dass man es braucht.
Ja, sozusagen.
Wollte der jetzt schon die nächste Ankündigung machen, nachdem er jetzt schon die nächste Ankündigung macht.
Wollte der jetzt schon die nächste Ankündigung machen, nachdem er jetzt schon die nächste Ankündigung macht.
Nachdem er in die Kryptowelt schon übergegangen ist.
Nein, es gibt ja keine Ankündigung.
Nein, es sind ja immer nur theoretische Dinge.
Gut.
Okay, okay, okay.
Gut, da haben wir das jetzt auch diskutiert.
Also was wir auf jeden Fall festhalten können, der Spitzensteuersatz sollte nicht schon bei 70.000 beginnen, sondern vielleicht erst bei 100.000 oder vielleicht sogar ein bisschen weiter oben.
Und man sollte wirklich eine Entlastung für alle von Arbeit, eine Entlastung machen, die wirklich sich lohnt und auch können den Grundfreibetrag so erhöhen, dass es auch für Menschen, Menschen, die von Sozialleistungen in den Arbeitsmarkt reinkommen, dass die irgendwie nicht gleich so mit Steuern belangt werden, sondern auch da erst mal schön sehen, dass sie einen Vorteil haben.
Also unten sollte man auf jeden Fall was machen, oben sollte man was machen und in der Mitte sollte man nicht so steil die Progressionen nach oben gehen lassen.
Da können wir uns drauf einigen, oder?
Wunderbar.
Ein sehr schönes Schlusswort.
Im Prinzip sind wir ja da wirklich in dieser Diskussion.
Genau.
Auf Flatten the Curve.
Das ist ja eine Erwarnung.
Genau.
Das wird uns so.
Auf jeden Fall wichtig ist, dass das, was rumkommt, dass jetzt nach den vielen Diskussionen, Ankündigungen, dass da wirklich jetzt was rumkommt.
Und dann soll ja jetzt diese Woche, Wochenende oder schon mal die ersten Reformvorschläge auf den Tisch kommen.
Wir sind gespannt.
Wir werden darüber diskutieren.
Weiter diskutieren.
Ganz genau.
So, jetzt haben wir schon die Steuerwelt und wir haben die Gesundheitswelt schon.
Dann gibt es noch die Rentenwelt, die irgendwann kommt.
Und mal sehen, was bei der Pflege, da muss ja auch noch was passieren.
Mal sehen, was da für Reformen kommen.
Also, es wird auf jeden Fall spannend bleiben.
Und wir hoffen mal, dass da, also diese Gesundheitsreform ist lustig, dass selbst zu Ostern da eine gewisse Aufruhr gab und selbst über Ostern da Menschen gegen agitiert haben und gleich mit anderen Ideen gekommen sind.
Insofern hoffen wir aber mal, dass diese Vorschläge nicht alle kaputt gemacht werden und auch bei der Steuer dann was, was Richtiges rauskommt.
Gut, jetzt haben wir die Welt umrundet.
Nächste Woche sind wir wieder zusammen.
Sind wir wieder zusammen.
Am Freitag gibt es kein Dudes.
Da gibt es aber dann am Freitagabend.
Da müsst ihr ganz stark sein.
Aber wir können den Defner alleine sehen.
Nur mit dem Defner in der Börse.
Ist auch okay.
Ist auch okay.
Ja, genau.
So, und dann sagen wir Tschüss.
Und Ciao.
Wir bleiben Bulle.
Und Bär.
Defner.
Und Chapitz.
