# Crypto Markets, Quantum Risks, and Institutional Adoption

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-04-04

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Es ist Folge 209 von Allescoin Nichts muss, die mal wieder unterstützt wird von unseren Freunden bei BitPanda.
Julius, ich hoffe, du bist schon in Osterstimmung aufgrund des K-Freitags und weil wir die Jungs bei Potsdams ein bisschen schonen wollen, werden wir ausnahmsweise mal wieder an einem Donnerstag aufnehmen.
Es ist der zweite April für uns beide.
Ich hoffe also, dass du mich verschonst mit 1.
April-Scherzen.
Bin aber trotzdem sehr gespannt, was du für mich mitgebracht hast.
Und ich hoffe, wie beim letzten Mal schon, dass am Freitag die Welt nicht explodieren wird und wir es dann nicht in der Folge drin haben.
Haben wir dann letzte Woche Freitag irgendwas Dramatisches verpasst, sodass wir nie wieder am Donnerstag aufnehmen können oder alles ruhig gewesen?
Gute Frage.
Ich glaube, es war halbwegs ruhig.
Also abgesehen von den gewöhnlichen Tweets oder oder sag ich mal, Announcements aus dem weißen Haus, die dann wieder zurückgenommen werden oder korrigiert werden oder sonst was.
Aber das ist ja ein bisschen tägliches Brot geworden.
Von daher, ich glaube nicht, nee.
Okay.
Also der ganz gewöhnlichen Wahnsinn.
Trotzdem wollen wir es hier natürlich nicht zur Gewohnheit werden lassen, dass wir erst oder schon am Donnerstag aufnehmen.
Das heißt, nächste Woche hoffentlich wieder in gewohnter Form am Freitag.
Aber lasst uns trotzdem einmal den Rückblick machen.
Jetzt haben wir ja ordentliche sieben Tage Donnerstag zu Donnerstag, was es in der vergangenen Woche geschehen.
Genau.
Es war mal wieder volatil, sowohl im Kryptomarkt, wo wir das gewohnt sind, als auch in anderen ersten Klassen.
Hatte primär damit zu tun, dass es mehrere Versuche gab, ein Taco zu machen, wie man so schön sagt.
Und sogar auch von den iranischen Seite, was ich hier mitbekommen habe.
Das wurde dann wieder zurückgenommen.
Jetzt der Vorteil ist, dass wir am Donnerstag aufnehmen.
Gestern Nacht gab es noch eine Rede von Trump, die ich heute Morgen irgendwie so gelesen habe, dass es keine Siegeserklärung oder eine Rückzugserklärung war, sondern eher darauf eingestellt hat, die Bevölkerung, dass es noch ein paar Wochen weitergeht, dass er sie in die Steinzeit zurückbomben möchte.
Also total crazy.
Aber ich glaube, das Wichtige für uns ist, ja, diese Aussage noch ein paar Wochen.
Denn ich bin ja auch eher in dem Camp, ich hatte es bei uns im Discord schon mal geteilt, dass ich diesen ganzen Announcements, die da aus dem Weißen auskommen, nicht traue, wenn man parallel sieht, dass irgendwie zigtausend Truppen in die Region verlegt werden.
Dann, glaube ich, heißt das, spricht das eher was, was da geplant ist aus.
Von daher, ich glaube, das wird so schnell nicht besser werden.
Und die Folgen werden wir dann sehen.
Naja, nichtsdestotrotz hält sich der Kryptomarkt so alles in allem da eigentlich ja noch ganz ordentlich.
Aktuell.
Also, also wenn wir das vergleichen mit, ja, wir haben es, glaube ich, schon ein paar Mal hier gesagt, mit Kingbein-Aktienmarkt oder auch Gold zuletzt, haben wir uns da halbwegs gut gehalten.
Hat sicherlich zum Teil da darauf zurückzuführen, dass wir einfach ja diesen ganz, ganz krassen Abverkauf zwischen November und Anfang Februar gesehen haben, wo sicherlich auch an die Leute irgendwie einige Leute Panik verkauft haben.
Und wir ja jetzt schon ein bisschen gefühlt, glaube ich, erstmal eine in der Gegend sind, wo vielleicht der ein oder andere sagt, jetzt Bitcoin und vielleicht irgendwie Ethereum gesprochen, okay, das ist hier irgendwie Fair Value und hier möchte ich irgendwie ein bisschen kaufen.
Oder auf jeden Fall mal ist es vielleicht nicht mehr so weit von einem gefühlten Bottom entfernt, sodass man sagt, gut, jetzt verkaufen macht irgendwie auch keinen Sinn mehr.
Ich glaube, wenn das so ein bisschen die Gesamtstimmung am Markt ist, dann sieht man das halt eben auch, dass sich die Preise halbwegs halten.
Wir sind ein bisschen down, nichtsdestotrotz.
Also gestern vor der Rede von Trump waren wir noch irgendwie knapp unter knapp unter 69.000.
Das wäre relativ flat gesehen auf die Woche, im Vergleich zur letzten Woche.
Aktuell bei 66.000 Dollar Bitcoin.
Ja, mich würde es nicht überraschen, wenn wir nicht auch irgendwann nochmal die Lows von Anfang Februar testen.
Das wäre dann quasi eher so die Low 60s, hohen 50er.
Vielleicht dann irgendwie zusammenhängen mit irgendeiner Eskalation nochmal im Mittleren Osten.
Wie auch immer, wir wissen es nicht, aber es schaut erstmal alles halbwegs okay aus, würde ich sagen.
Bei Altcoins ein bisschen gemischtes Bild.
Manche haben jetzt hier auch irgendwie ihren Boden scheinbar gefunden.
Wiederum andere hier fallen einfach weiter durch.
Also sowas wie ein Ethena, kennt ihr irgendwie noch nicht wirklich einen Boden.
Ich glaube, man muss hier wirklich sehr genau drauf schauen.
Und wir haben das ja schon mal letztens erwähnt, als wir über Hyper Liquid gesprochen haben, welche Assets haben, für welche Assets gibt es einfach Nachfrage und die Nachfrage kann einmal nativ von dem Protokoll selber kommen, wenn man Umsätze macht und wenn man diese Umsätze oder Gewinne besser gesagt nutzt, um seinen eigenen Token vielleicht zurückzukaufen.
Oder aber wenn man vielleicht eine gute Geschichte gegenüber den Investoren erzählen kann und es einfach Funds gibt, die jetzt hier bei dem Niveau den Token kaufen.
Und auf der anderen Seite eben die Supply auf der Supply-Seite, welche Tokens haben halt keinen neuen Unlock mehr.
Also sind schon im Markt, sind schon alle Tokens verteilt und welche Tokens haben einfach noch signifikante Unlocks durch VCs, durch das Team.
Da wird man immer im Zweifel noch Verkaufsdruck haben.
Jetzt mag der ein oder andere sagen, ja, ja, aber wer verkauft denn jetzt hier noch irgendwie im Bärenmarkt, wenn schon alles 90% down ist.
Ja, ich habe jetzt die Bewertung von den FINAN gerade nicht vor Augen, aber ich glaube, es ist immer noch über, es ist immer noch irgendwie mehrere hundert Millionen oder knapp eine Milliarde.
Und man darf halt nicht vergessen, dass wahrscheinlich die erste Runde dort vielleicht irgendwo zwischen 10 und 30 Millionen, vielleicht 50 Millionen bepreist war.
Das ist halt immer noch ein signifikantes Multiple, ja.
Das heißt, jeder, der dort jetzt irgendwie Tokens anlockt, wird die im Zweifel immer noch verkaufen.
Das ist das, was wir halt bei vielen Tokens sehen.
Und ich glaube, wenn wir auf die Gewinner und Verlierer schauen, dann haben wir das die letzten Wochen auch immer mal wieder gesehen, dass bei den Verlierern viele Tokens dabei waren, die signifikante Unlocks haben.
Ethina hatte ich jetzt hier schon gerade erwähnt, mit minus 20% diese Woche.
Aptos, ja, eine Layer One-Blockchain, die gefühlt kein Mensch nutzt.
16% diese Woche.
Da hat man auch noch Unlocks, Story-Protokoll.
Das war, glaube ich, wirklich der beste Short, den wir hier je ausgerufen haben damals.
Im Herbst mittlerweile noch bei 50 Cent.
Aber ich glaube, diese 50 Cent entsprechen immer noch 500 Millionen.
Das heißt, hier gleiche Geschichte.
Einfach noch, weiß ich nicht, wie viel 90% plus down, aber klar, 500 Millionen, sagt halt jemand, der für vielleicht 50 investiert hat, den 10X nehme ich trotzdem mit.
Was nehmen wir noch?
Etherfy finde ich interessant.
Etherfy 15% down die Woche und auch Helium 12% down.
Das sind eigentlich beides Projekte, die meiner Meinung nach aktuell einiges richtig machen.
Über Helium hatten wir letzte Woche gesprochen.
Etherfy, die ja mal so als Restaking-Protokoll angefangen haben und mittlerweile ja mehr oder weniger so ein Krypto-Kreditkartenbusiness aufgebaut haben.
Da eigentlich sehr, sehr erfolgreich sind.
Also auch hier überrascht mich jetzt, dass die jetzt nochmal so down sind, aber vielleicht gab es ja auch nochmal irgendjemanden, der dann doch seine Kohle rausgezogen hat.
Größter Verlierer diese Woche ist ein Meme-Coin, muss man euch sagen.
Sirene heißt der, mit 90% down.
Und das jetzt sogar innerhalb von, glaube ich, zwei Tagen ist das geschehen.
Da musste ich hier ein, zwei Leute aus dem Discord auch so ein bisschen drüber aufklären.
Die hatten, der hat es nämlich gekauft.
Und ich habe gesagt, von solchen Sachen muss man einfach die Finger lassen.
Also es war hier, ich glaube, man muss sich einfach mal fragen.
Also, das Ding hat halt zuvor irgendwie, was ich sich verzwahrt oder so.
So ein bisschen ähnlich wie Pippin, über das, dass wir ja auch schon ein paar Mal gesprochen haben.
Man muss sich einfach fragen, warum warum passiert sowas, ja?
Wir sind in einem Bärenmarkt.
Es ist aktuell einfach nicht so, dass jetzt irgendwie neue Leute in den Kryptomarkt reinkommen, die jetzt irgendwie sagen, hey geil, ich bringe meine Kohle mit und fange jetzt an, irgendwelche Meme-Con zu kaufen.
Was quasi an einem absoluten Bullenmarkt da manchmal solche Explosionen von einzelnen Kursen erklären könnte, wenn sich alle auf irgendeinen Hype draufstürzen.
In dem Fall muss man sich einfach fragen, okay, warum geht sowas so durch die Decke.
Und die Default-Antwort sollte eigentlich sein, es gibt irgendjemanden, der das hochpumpt, ja, und der irgendeinen Anreiz hat, das Ding hochzupumpen.
Meistens funktioniert das so, dass man halt sich einen Großteil des Supplies kauft.
In dem Fall war schon länger öffentlich auch vermutet worden, dass ein Market Maker, der eine nicht so ganz gute Reputation hat, über 50, 60% des Supplies über mehrere Wallets kontrolliert hat.
Und dann ist es natürlich sehr einfach, wenn ich sehr viele Supplies kontrolliere und dann anfange, quasi mit neuen, mit frischen Wallets, vielleicht auf zentralen Börsen das Ding zu kaufen und sich der Preis relativ schnell bewegt, dann hast du den Effekt, dass es halt entsprechend wenig Verkaufsdruck auf der anderen Seite gibt.
Und wenn das man dann noch irgendwie gekoppelt mit entsprechender Aufmerksamkeit auf Twitter oder sonst was verbindet, dann springen halt irgendwelche Trader drauf und so weiter und so fort.
Das führt dann zu diesen explosiven Anstiegen.
Aber ja, in der Regel endet das nie gut.
Und ich glaube, jeder, der Sirene gekauft hat, jetzt hier irgendwo rund ums Top, hat das diese Woche gemerkt.
Also Finger weg von solchen Sachen, außer man hat irgendwie Insiderwissen und weiß, dass da irgendjemand das akkumuliert oder hat sich selber so gut einen Tracker gebaut, der diese Sachen on-chain verfolgt.
Dann klar kann man versuchen, das zu frontrunnen, aber meistens, glaube ich, klappt das so semicut.
Bei den Gewinnern gab es ein paar Quantum Coins.
Da kommen wir gleich noch drauf zu sprechen auf die Geschichte.
Ich sehe hier Vision, Vision Chain von Bitpana mit knapp 15% diese Woche bei den Gewinnern.
Plasma mit knapp 15 Prozent.
Stable mit 12%.
Also scheinbar Plasma und Stable sind ja beides so Stablecoin, Chains, Payment Chains, beide auch sehr nahe am Tether-Ökosystem, interessant zu sehen.
Und was stößt, was sie hier sonst noch?
Nichts wirklich Spannendes.
Genau, ich glaube, das war so die Gewinner und Verlierer der Woche.
Ach, ich finde das total klasse.
Ich konnte mich hier gerade 10 Minuten zurücklehnen und einfach mal Zuhörer unseres eigenen Podcastes sein.
Also möchte ich mich auch wenig drüber beschweren.
Vielleicht zwei kurze Gedanken, wobei der zweite fast schon eine Überleitung unser nächstes Thema ist, deshalb den ersten zuerst.
Und zwar in Bezug auf Sirene.
Ich habe ein bisschen Sorge, dass unser Vicky das wieder mit C und Y schreibt.
Also es wird wie Sirene geschrieben, nur ohne E hinten.
Du hattest gerade gesagt, man muss sich die Frage stellen in einem Bärenmarkt, warum sowas überhaupt fliegen kann.
Und ich glaube, da muss man halt ein bisschen vorsichtig sein.
Ich glaube schon, auch im Bärenmarkt gibt es viele Meme-Coins, die fundamental getrieben, wie fundamental getriebenen Meme-Con auch immer sein kann, durch die Decke gehen.
Ich erinnere an den suizidalen Pinguin, den wir hier in Folge 200 besprochen haben, wo das weiße Haus das getwittert hat und das ganze Internet über kein anderes Meme gesprochen hat, da war halt einfach unfassbar viel Aufmerksamkeit drauf und das Ding ist auf über 100 Millionen gegangen.
Wir hatten Moldbook, wo ja ein Gewinner aus oder beziehungsweise ein Glücklicher aus unserem Discord, glaube ich, auch ein 20K-Gewinn gemacht hat oder sowas, weil halt einfach dieser komplette AI-Agent-Hype war und da viel Attention drauf war.
Also, ich bin nicht mehr so gut.
Ja, und wie lange und wie lange haben sich die Sachen, also wie, was war dein Zeitfenster bei all diesen Tokens, um auszucachen?
Ich würde behaupten, ohne jetzt die Charts gesehen zu haben, unter zwei Tage, unter drei Tage.
Ja, also würde ich mehr, also beim Pinguin, glaube ich, war es noch ein kleines bisschen länger, aber es sind auf jeden Fall nicht mehr als sieben Tage gewesen.
Nur man muss halt drauf gucken, aus welcher Perspektive man auf diese Bekursbewegungen schauen will.
Wenn du halt sagst, okay, das Ding ist bei 3 Millionen, geht auf 6 Millionen hoch und du sagst, geil, das kann noch schnell bis 60 Millionen gehen, ich nehme hier einen schönen 10X in zwei Tagen mit und dann bin ich wieder raus.
Kann ja auch ein Trade sein.
Ist dann halt ein Trade und kein Investment.
Es war in dem Fall, ja, war es nur so, dass schon länger bekannt war.
Also es gab schon lange auf, also auf X.
Also ich meine, wenn man sich diese Sachen anschaut, oder wenn man das überhaupt in Erwägung zieht, auch solche Sachen irgendwie zu traden, dann glaube ich, muss man wenigstens irgendwie die halbe Stunde Recherche auf X auf sich nehmen.
Bei dem Pinguin-Beispiel von dir, dann hätte man gesehen, okay, das kommt daher, weil das quasi irgendwie gerade ein Meme ist und irgendwie vom weißen Haus retweetet wurde.
Dann kann man sich vielleicht das noch irgendwie erklären, halbwegs.
Bei Sirene, wenn man da ein bisschen gesucht hat, dann wäre man glaube ich auch relativ schnell auf die entsprechenden Analysen gekommen, wo Leute eben das On-Chain getrackt haben und gesehen haben, dass weniger Wallets hier massiv Supply kontrollieren.
Und das endet halt in der Regel nicht gut.
Aber genau, ist klar, es gibt immer Sachen, die kurz mal irgendwie pumpen.
Man muss nur sagen, wir sind halt schon in dem Markt.
Man spricht immer so schön von PvP oder PvE.
PvP steht für quasi Player versus Player.
Also die bestehenden Spieler im Ökosystem spielen gegeneinander.
Ein PvE Player versus Environment oder weiß ich gar nicht.
Also quasi neue Leute kommen rein und aktuell kommen auf jeden Fall keine neuen Leute rein.
Das heißt, es ist quasi die bestehenden Leute, die irgendwie Meme-Coins trocken, spielen ja gegeneinander.
Und es gibt quasi immer jemanden, der irgendwie, der Gewinn der einen Seite ist, der Verlust der anderen Seite.
Und das macht es entsprechend schwieriger, im Gegensatz zu einem zu einem Umfeld, wo signifikant neues Geld reinkommt, weil man dann vielleicht eher noch ein Edge hat oder sowas.
Also deshalb weiß nicht, ob das das aktuelles Umfeld ist, um solche Strategien zu fahren.
Okay, dann, also fair, stimme ich dir zu.
Dann mein zweiter Gedanke, den ich zu deinem Marktteil hatte, zirkelt auf den Beginn deines Marketteils zurück.
Und zwar die makroökonomische Gemengelage.
Wir haben hier in den letzten Folgen sehr viel über Geopolitik gesprochen, obwohl wir beide keine Experten darin sind.
Deswegen lass uns dieses Segment kurz fassen, aber ich bin diese Woche über einen Begriff gestolpert, der so ein bisschen an den Taco anknüpft.
Du hattest das, glaube ich, vor einem Jahr hier schon mal erwähnt.
Der Taco-Trade, das war am Liberation Day, wo Donald Trump sich hingestellt hat und quasi gesagt hat, ich strafe jetzt die ganze Welt mit Zöllen, hat er seine komische wilde Tafel gehabt mit irgendwelchen Formeln.
Und es, ja, turns out, die Wall Street fand das nicht so geil.
Gerade die Bond-Märkte wurden laut Trump etwas yippie.
Und deshalb hat er im Endeffekt die Rolle rückwärts eine Woche später gemacht, die dazu geführt hat, dass sich dieser Begriff Taco etabliert hat, also Trump always Chickens out.
Ich habe diese Woche ein neues Akronym gehört und zwar der Nacho Trade.
Hast du den mitbekommen?
Nee, aber erklär's mir gerne.
Vielleicht habe ich es mitbekommen, vielleicht habe ich nur nicht das Akronym dazu.
Ja, die These ist so ein kleines bisschen, dass der Taco-Trade ja zum Muster wurde über das letzte Jahr.
Man wusste immer, Trump schießt extrem hart oder scharf.
Die Märkte stürzen ab, aber eigentlich waren das immer super gute Buying-Opportunities.
Sorry für den Anglizismus.
Es waren gute Kaufgelegenheiten, weil Trump halt irgendwie, wie gesagt, eine, einen Tag später den Trump Always Chickens Out gemacht hat und das dann halt zu einer Erholung im Markt kam.
Das Problem ist, er scheint aktuell so ein bisschen den Grip auf den Markt zu verlieren.
Und zwar haben wir gerade eine Energiekrise, die sich anbahnt, weil halt die Straße von Horms oder Hormuz oder ich weiß gar nicht ganz genau, wie man es auf Deutsch ausspricht, immer noch geschlossen ist und über diese Straße extrem viel Ölexporte laufen.
Und das Ding ist, dass jetzt natürlich alle diese Woche gehofft haben, dass es zu einer Deeskalation in diesem Konflikt gibt, diese Straße wieder geöffnet wird und die Energiepreise sinken und halt auch Nahrungsmittelpreise, weil auch relativ viele Dünger wohl über diese Straße exportiert werden, auch Nahrungsmittelpreise irgendwie im Zaum gehalten werden.
Und das Ding ist, diese Woche haben wir gesehen, dass es immer mal wieder Deeskalationsversuche von beiden Seiten gab und halt auch Trump sich hingestellt hat und gesagt hat, oh ja, Friedensgespräche, dies, das, Ananas, sieht alles ganz gut aus.
Und dann gab es immer mal kurze Markterholungen, die dann aber relativ schnell wieder versickert sind, weil sich herausgestellt hat, dass sich an der Straße von Hormuz überhaupt nichts geändert hat.
Und der Begriff ist quasi der Nacho-Trade, steht wohl für not actually changing Hormuz Opening.
Also, das ist im Grunde genommen, was Trump sagt, ist mittlerweile eigentlich scheißegal, solange es nicht die Straße von Hormuz betrifft, weil das im Endeffekt das aktuelle geopolitische Klima ist oder das, worauf die ganze Welt schaut.
Irgendwelche Gedanken dazu.
Also erster Gedanke, wir sehen, dass der Markt auf diese Tacos nicht mehr stark reagiert.
Wenn man sich es genau anschaut, dann hast du teilweise irgendwelche Tweets, die dann zu einer kurzfristigen Korrektur, also Öl runter, Aktien hoch, wie auch immer, führen.
Und das wird aber sehr, sehr schnell wieder korrigiert.
Was interessant zu sehen war, worauf der Markt diese Woche wirklich reagiert hat, war die Meldung vom iranischen Präsidenten.
Das heißt, Trump hat hier offensichtlich auch die Kontrolle über die Märkte so ein bisschen verloren.
Und die Iraner haben dieses Spiel natürlich mittlerweile komplett verstanden und haben jetzt angefangen.
Das war ziemlich witzig zu sehen, am Sonntag, beziehungsweise Sonntag oder Montag deutsches Seite, ich weiß es jetzt nicht mehr.
Auf jeden Fall, bevor die US-Märkte geöffnet haben, ich glaube, es war schon Montag dann, haben sie sich kommuniziert, dass man sämtliche Announcements, die jetzt vor der Markteröffnung kommen, nicht glauben sollte.
Das ist reine Marktmanipulation.
Also sie wissen jetzt, die haben natürlich die Spiel, die Spielchen von Trump verstanden.
Und auch gestern, als es eben diese Rede gab, wurde parallel dazu von iranischer Seite gesagt, dass ein Brief an die amerikanische Bevölkerung veröffentlicht wird.
Also die spielen jetzt diese Kommunikationsspiel einfach komplett mit.
Also ganz interessant zu sehen.
Und zu dem Nacho-Geschichte, also zu der Straße von Homus, ja, klar, solange das, solange sich da nichts tut, aber also das ist jetzt ein bisschen bisschen komplexer, um das irgendwie mit einem Satz einzuordnen.
Aber ich, ja, ich glaube nicht, dass sich da so schnell was tut.
Von daher Houston wäre mein Problem, würde man sagen, auch wenn die Rakete gestern gestartet ist.
Und ich bin gespannt, wie sich das jetzt die nächsten ein, zwei Wochen fortsetzen wird, sagen wir es mal sozusagen.
Wir werden es auf jeden Fall weiter beobachten.
Ich möchte es nur nicht in dieser Folge erneut vertiefen, weil wir, glaube ich, wie schon erwähnt, in den letzten Folgen zu viel über Geopolitik gesprochen haben.
Deshalb lasst uns lieber über Ängste sprechen, nämlich die Angst vor dem großen allwissenden Quantencomputer.
Ich habe gesehen, Google hat diese Woche ordentlich Welle gemacht, was da los ist und sind meine Bitcoins nicht mehr sicher.
Ganz interessant, es gab zwei Paper, die diese Woche veröffentlicht wurden.
Eins davon von Google, wo unter anderem jemand aus der Ethereum Foundation auch als Co-Author genannt wurde.
Ich glaube, Justin Drake oder so.
Und TLDR oder oder worum geht es?
Man hat quasi, man hat quasi etwas publiziert, wo man, wo man in Experimenten oder in der Forschung gemerkt hat, dass die Rechenpower, die benötigt wird, um gewisse Kryptografie zu durchbrechen, um ein 20-faches niedriger ist als ursprünglich angenommen.
Hat daraus dann quasi Schussfolgerungen gezogen, dass die Zeitachse oder die Dauer bis quasi es wirklich diesen Quantum, dieses Quantum-Risiko gibt für Kryptografie, sich verkürzt.
Und ich glaube, man geht jetzt davon aus, dass es irgendwie 2030 schon ein signifikantes, signifikante Wahrscheinlichkeit gibt, dass wir quasi sehr fähige Kontenrechner sehen, die gängige Kryptografie durchbrechen können.
Das hat jetzt, das war jetzt spezifisch in dem Paper auch auf eben auf Blockchain-Technologie bezogen und wurden dann auch einige Blockchains eben zitiert.
Und das hat natürlich so ein bisschen die Runde gemacht.
Das ganz Spannende für mich, also mehrere Gedanken dazu.
Erster Gedanke, der Markt hat fast nicht drauf reagiert.
Was interessant ist, kann man sagen, ja, Iran oder was weiß ich was, quasi beeinflusst die Investoren gerade mehr und irgendein Quantum Paper hat jetzt einfach nicht so ein Einfluss.
Damit würde man unterstellen, dass der Markt ja irgendwie relativ ineffizient ist.
Und glaube ich in dem Fall nicht so sehr.
Also ich glaube, ich fand es bezeichnend, dass der Markt kaum darauf reagiert hat, obwohl das quasi wirklich ein, also zu diesem Quantum-Thema, was ja eine der Probleme ist, die Deutsche Technologie irgendwann mal angehen muss über die nächsten Jahre, war das schon ein sehr, sehr relevantes Paper, was da publiziert wurde.
Von daher fand ich sehr interessant zu sehen.
Scheinbar ist es halbwegs eingepreist.
Und die andere Sache ist, dass das halt nochmal unterstreicht, wie wichtig es ist, dass diese ganzen Protokolle sich dem annehmen und nach aktiven Lösungen suchen.
Man muss sagen, der Marken unterteilt sich da jetzt natürlich sehr stark.
Bei uns im Discord hat er auch nochmal, glaube ich, ein paar Leute dazu gefragt.
Also, ich sehe es ja jetzt weniger als Problem für jetzt ein Ethereum zum Beispiel, die haben schon eine Quantum Research-Gruppe.
Die haben, glaube ich, ja, die haben da mehrere Lösungen, an denen aktiv gearbeitet wird.
Man sieht es, jemand aus der Ethereum Foundation war Co-Autor von diesem Paper.
Also offensichtlich macht man sich Gedanken dazu und es glaube es eine Frage der Zeit, bis ein entsprechendes Proposal dort geschrieben wird und dann auch ein Netzwerk-Upgrade durchgeführt wird.
Und ich glaube, man kann sich dort, man kann dort relativ hohes Vertrauen in die Devs haben oder ich habe es auf jeden Fall, dass sie dort eine Lösung finden.
Hat unter anderem natürlich auch damit zu tun, dass sie ziemlich aligned sind grundsätzlich und dass es da keine Grabenkämpfe zwischen unterschiedlichen Fronten innerhalb der Ethereum Dev-Community gibt, zu dem Thema auf jeden Fall.
Das gleiche ist wahrscheinlich genauso wahr für Blockchains wie Solana und andere.
Da gibt es nochmal einen interessanten Aspekt, glaube ich, den man noch besser verstehen muss.
Ich hatte was dazu gelesen, dass Quantum-Upgrades gegebenenfalls die Performance von gewissen Blockchains beeinflussen würden.
Also etwas wie Solana, was ja so wirklich High-Through-Put-Blockchain ist und die das ja auch so ein bisschen als ihre Alleinstellungsmerkmal in den Markt tragen, wenn sie jetzt mit Entwicklern oder auch mit Investoren sprechen.
Da, und das ist jetzt wiederum so ein bisschen gefährliches Halbwissen.
Ich glaube, das müssen wir noch besser verstehen über die nächsten Monate und Jahre, habe ich jetzt gelesen, dass ein mögliches Quantum-Upgrade diese Performance negativ beeinflussen könnte.
Das heißt, das ist hier, glaube ich, ein Fragezeichen, ob man da auch eine Lösung findet, die quasi Quantum-Resistant ist und die Performance gleich hoch hält.
Die große Sorge von meiner Seite, aber glaube ich auch von vielen Marktteilnehmern, was ich gelesen habe, geht eher um Bitcoin und jetzt weniger, weil Bitcoin jetzt irgendwie eine bestimmte Kryptografie nutzt, die jetzt irgendwie sofort geknackt wird, sondern einfach, weil dieses Koordinationsthema dort viel, viel schwieriger ist.
Du hast eine wirklich dezentrale Entwicklerbasis dort.
Kann man sagen, dass das eigentlich ja was Gutes ist.
In dem Fall und quasi eines der Alleinstellungsmerkmale oder der Sachen, die Bitcoin auszeichnet, ja auch ein bisschen diese Unveränderlichkeit ist.
Das ist ja auch das, was Vertrauen im Markt schafft.
Jetzt ist aber, glaube ich, eine Sache, wo man eben Veränderungen braucht und eine gewisse Koordination jetzt eben auch gewünscht ist.
Und wenn man sich unterschiedliche Kommentare von den Bitcoin-Core-Devs der letzten Monate und Jahre anschaut, dann lässt sich daraus ableiten, dass die das Risiko noch nicht so wahrnehmen.
Ich weiß nicht, inwiefern sich das jetzt aktuell ändert, ob die jetzt durch solche Paper das auch neu ihre Meinung vielleicht nochmal überdenken und das vielleicht dazu führt, dass jetzt die Leute da stärker zusammenarbeiten.
Aber aktuell ist es meiner Meinung nach nicht absehbar, dass da jetzt irgendwie jemand mit der Wunderlösung um die Ecke kommt.
Und es ist davon auszugehen, dass das ein ziemlich langwieriger Prozess wird.
Die Frage ist, wie lange ist der?
Ja, ist das eine Sache von irgendwie einem Jahr, dann ist das, glaube ich, alles kein Problem.
Es ist eine Sache von drei Jahren.
Ja, dann sind wir in 2029.
Dann glaube ich, dass der Markt oder dass die Quantum Fears nochmal um einiges größer werden will.
Und das ist halt, das ist so ein bisschen die Sache, ja.
Ich glaube, die Timeline ist relativ unsicher.
Jetzt gibt es Unternehmen wie Google und andere machen scheinbar große Fortschritte.
Ich würde sagen, dass AI grundsätzlich das eher noch antreibt.
Also sämtliche Forschung wird gerade beschleunigt durch Fortschritte im Bereich künstliche Intelligenz.
Warum sollte das bei Quantum nicht auch der Fall sein?
Das heißt, mich würde es nicht überraschen, wenn diese Timeline, die Google und andere jetzt da publizieren, sich auch noch weiter in Zukunft verkürzen würde.
Das heißt, diese 2030, glaube ich, sollte man schon mal so im Hinterkopf behalten.
Und dann hast du jetzt einfach quasi eine Uhr, die tickt und innerhalb der nächsten Jahre muss da irgendeine Lösung gefunden werden.
Und ich glaube, dass sich der Druck auf die Bitcoin-Entwickler-Community da entsprechend erhöhen wird in den kommenden Monaten und Jahren.
Und die Frage ist, wie der Markt darauf reagiert, ja.
Also jetzt aus einer Investorensicht gesprochen.
Aber ja, also wie gesagt, diese Woche sehr positiv zu sehen, dass der Markt erstmal überhaupt nicht negativ darauf reagiert hat.
Aber ich glaube, es ist ein Problem, was irgendwann adressiert werden muss.
Ja, ich glaube, ich würde es total nachvollziehen, wenn der Markt gechillt darauf reagieren würde, wenn die Ankündigung 2029, 2030 von Elon Musk gekommen wäre.
Ich glaube, der hat 2020 schon eine Million Robotaxis versprochen, die wir immer noch nicht haben.
Wenn es von Google kommt, wäre ich da ein kleines bisschen vorsichtiger.
Nichtsdestotrotz stelle ich mir so ein bisschen die Frage.
Du hast gerade skizziert, es gibt im Endeffekt Solana, es gibt Ethereum und es gibt Bitcoin.
Und bei Bitcoin sehen wir aktuell am schwertesten.
Das Problem ist doch aber, dass diese drei Dinge miteinander zusammenhängen.
Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Quantencomputer auf einmal Satoshis Wallet hackt.
Da weiß ich, was weiß ich, wie viele Bitcoin auf den Markt wirft, der Preis unglaublich dummt und die Leute dann sagen, ja, okay, aber Ethereum und Solana sind safe, weil die haben ja irgendwie schon vor drei Jahren eine technische Lösung etabliert.
Also, ich würde halt sagen, dadurch, dass Bitcoin so ein Flagship-Brand-Asset ist für den Mainstream, wird es alles andere mit runterziehen, wenn die tatsächlich das bis dahin nicht gefixt bekommen.
Ja, grundsätzlich bin ich bei dir.
Also, das ist jetzt eine, glaube ich, eine ganz interessante Frage und glaube, es ist etwas auch, was mir aktuell Spaß macht, darüber Gedanken zu machen, was für Trades sich die daraus ableiten lassen, ja.
Also, langfristig, langfristig bin ich bei dir.
Also, sollte, sollten, sollte Bitcoin, die Bitcoin-Entwickler-Community hier wirklich überhaupt keine Lösung finden.
Was ich nicht glaube, ja, ich glaube nicht, weil, also es ist ja im Interesse von niemandem, das so weit kommen zu lassen.
Dann, glaube ich, bin ich bei dir, ja, also quasi irgendwie alle Satoshi-Coins werden irgendwie gehackt auf den Markt geschmissen.
Das zieht alle Tokens runter, ganz klar.
Ich glaube nicht aktuell, ich glaube nicht, dass es dazu kommen wird.
Ich glaube, das Spannendere ist eher, wie lange brauchen die jetzt dorthin zu kommen, zu uns zu einer Lösung zu kommen, also die, die Bitcoin-Entwickler.
Und was macht das mit unterschiedlichen Kursen der Zwischenzeit?
Ich lese jetzt schon Investment-Thesen dazu, dass Leute sagen, Ethereum ist jetzt irgendwie die bessere Alternative als Investment kurzfristig gesprochen, weil die eben dieses Quantum-Problem viel stärker adressieren.
Und für Bitcoin wird es hier einfach ein längeres Zeitfenster der Unsicherheit geben.
Unsicherheit mögen Märkte nicht.
Das heißt, die These ist hier quasi, okay, ein Teil des Geldes, das in Bitcoin investiert ist, wird aufgrund dieser Quantum Fears vielleicht zwischenzeitlich auf andere Protokolle ausweichen, was dazu führt, dass diese Protokolle outperformen sollten.
Das wäre jetzt die These für Long Eve BTC, ganz einfach gesprochen.
Oder viele sagen auch, dass Z-Cash hier ein Kandidat ist.
Ehrlicherweise verstehe ich das nicht ganz, weil Z-Cash jetzt auch überhaupt nicht Quantum-Proof ist oder sonst was.
Hat halt, es hat halt gewisse Vorzüge, weil gewisse Daten eh schon privat sind oder verschlüsselt sind.
Und scheinbar auch das Team hier relativ stark nach außen hin kommuniziert, dass man sich um diese Quantum-Themen Gedanken macht und nach Lösungen sucht.
Also, ich glaube, Z Cash und Eve sind Namen, die jetzt immer wieder aufgekommen sind, als quasi Quantum Fear-Trades, in Anführungszeichen.
Eine weitere interessante Möglichkeit wäre, wenn man das jetzt, wenn man diese Unsicherheit oder die Diskussion innerhalb der Bitcoin-Community mal ein bisschen durchspielt, dass es hier zu weiteren Hardforks kommen kann.
Also, wir haben das ja im 2016 bereits gesehen bei den Block-Size Wars, dass dann unterschiedliche Abspaltungen gab.
Es gab Bitcoin Cash, es gab Bitcoin, was hat man noch?
Bitcoin SW und noch irgendwas.
Also es gab noch mehrere Bitcoin-Chains plötzlich.
Und auch wenn wir heute sagen, ja, die anderen sind ja alle überhaupt nicht mehr relevant.
Damals gab es kurze Zeitfenster von ein paar Wochen, ein paar Monaten, wo die, wo die dann doch teilweise ganz schön durch die Decke gegangen sind, die Tokens.
Und was vielmehr in der Diskussion war, okay, welche, welches Bitcoin setze ich jetzt durch.
Ich weiß nicht, ob das nochmal so stark kommt, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass wenn wir eine gewisse Schwäche oder Unsicherheit aus der Bitcoin-Entwickler-Community sehen, dass das dazu führt, dass dann zum Beispiel andere Bitcoin-Hardforks wie Bitcoin Cash oder so entsprechend besser performen.
Bitcoin Cash, by the way, hat eigentlich komplette letzte Jahr Bitcoin schon outperformed.
Spricht da mal keiner drüber, aber es ist schon ganz interessant, sowas zu sehen.
Vielleicht gibt es auch neue Hardforks, aber ich glaube, so grundsätzlich irgendeine Form von Bitcoin Wars 2.0 könnte ich mich, könnte ich mir im Zuge von einer andauernden Unsicherheit rund um Quantum schon vorstellen.
Also, das sind, glaube ich, so Trades, die Leute, die Leute jetzt sehen, wo man sich vielleicht auch entsprechend positioniert.
Aber das Szenario, was du beschreibst, halte ich für relativ unwahrscheinlich.
Na gut, du weißt ja, ich bin hier auch für die Headlines so ein bisschen zuständig und ein Bitcoin oder Blockchain War, das ist so die einzige Form von Krieg, die Headline macht, ohne irgendwelche Leute traurig zu machen, beziehungsweise irgendwelche Menschenleben zu gefährden.
Deshalb bin ich da.
Insofern natürlich ein bisschen angefixt.
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Trotzdem, lasst uns das Thema parken, weil ich glaube, es wird uns in Zukunft auch noch häufiger begleiten und auf zwei Newsmeldungen zu sprechen kommen, die ich diese Woche auch gesehen habe und eigentlich in eine komplett andere Richtung steuern.
Konkret, dass ja, wir haben Quantum Fears auf der einen Seite, die die Blockchain insgesamt bedrohen.
Auf der anderen Seite scheint sie immer mehr in den Mainstream vorzustoßen.
Nummer 1 habe ich nämlich gesehen, ich kann jetzt meine Krypto auch als Hypothek in den USA als Sicherheit hinterlegen für meine Hypothek.
Und Nummer 2, ich kann jetzt auch für die Altersvorsorge in Krypto sparen und das Steuerbegünstig.
Das sind doch zwei Durchbrüche, wo wir vor einem Jahr nur von träumen konnten.
Richtig, lassen wir uns vielleicht mit der zweiten anfangen.
Also in den USA hast du ja diese sogenannten 401Ks, also private Altersvorsorge, die ja viel mehr an den Aktienmarkt und an den Märkte grundsätzlich ausgerichtet ist im Vergleich zu dem, was wir zum Beispiel aus Deutschland kennen, wo es ja primär das Geld in Anleihen fließt, was auch einfach überhaupt keinen Sinn macht, aber gut, lassen wir mal so stehen.
Genau.
Und ich glaube, wir haben das Thema ja schon mal ein, zweimal besprochen, aber quasi diese dieses 401K-System, ja, du kannst dir so vorstellen, da gibt es quasi eine Auswahl an Assets, in die du investieren kannst.
Und in diese Auswahl werden jetzt Krypto-ETFs oder ich glaube insbesondere Bitcoin-ETFs mit aufgenommen.
Das wurde letztes Jahr bereits beschlossen.
Dann gab es die schon die wildesten Hochrechnungen, was das denn bedeutet.
Also, was heißt das denn, wenn jetzt in dem gesamten 401K Pool, ich weiß gerade gar nicht, wie viel da drin ist, aber hunderte Milliarden, wenn ich sogar, wenn nicht sogar mehr, wenn dann jetzt jeder irgendwie hier ein Prozent oder sonst was, Portfolio-Alllokationen zu Bitcoin macht, was würde das denn bedeuten?
Ich glaube, das ist die eine Art und Weise, darauf zu schauen.
Die andere ist, wenn man sagt, okay, es findet jetzt kein Rebalancing statt, aber für alle neuen Zuflüsse, die reinkommen, fließt vielleicht ein kleiner Bruchteil in Krypto-ETFs.
Und dann werden diese Zahlen sehr, sehr schnell groß.
Ich muss mal, kann man versuchen, nochmal diese Hochrechnung, das hat jemand mal ziemlich gut analysiert, mal rauszusuchen.
Und da hat man gesehen, dass das wirklich sehr schnell sehr, sehr große Summen sind.
Das ist ja diese magische, diese magischen Zuflüsse, die dazu führen, dass wir die letzten, weiß ich nicht, zehn Jahre gefühlt einen quasi Nonstop-US-Aktienboom haben, weil du quasi immer neues Geld hast, was in die Indizes reinfließt, alle kaufen den SP, die Mac7 kaufen ihre eigenen Aktien zurück und das ist so ein bisschen so ein, ja, so ein sich selbstverstärkender Mechanismus, der sicherlich auch nicht bis in die Etigkeit läuft.
Also ich glaube, es soll auch vorsichtig sein, aber genau, quasi Bitcoin könnte davon profitieren, Teil dieses Systems zu werden.
Und das andere, genau, war eine Meldung von, ich glaube, von Fanny May oder Freddy Mac, von einem von den beiden großen von beiden, dass du jetzt eben im USA scheinbar auch deine Sicherheit für ein Darlehen auf dem Grundstück oder auf den Hauskauf eben durch Krypto besichern kannst du.
Das ist super spannend.
Ich glaube, witzigerweise durch ein Thema, dass wir schon mal vor ein paar Jahren hier auch gesprochen haben, so ein bisschen als Zukunftsvision.
Und scheinbar kommt das jetzt.
Ich weiß noch nicht, ob wie relevant das ist, weil ich würde nach wie vor sagen, dass die, also wenn wir jetzt auf die auf dem amerikanischen Markt schauen, du hast relativ relativ viele Amerikaner, die Bitcoin-Exposure haben oder irgendwas halten in Form von ETFs oder vielleicht auf Coinbase oder auf Börsen oder vielleicht sogar selber in Self-Custody.
Aber ich glaube, du hast ja auch eine ziemlich eine Verteilung, wo es relativ wenig Einzelpersonen oder Wales gibt, die quasi so viel Bitcoin halten, dass man sagen würde, okay, und auch, das muss, also es gibt ja zwei Voraussetzungen.
Das eine ist, du hältst extrem viel davon, und das zweite ist, du möchtest es langfristig halten.
Nur dann macht es ja Sinn, dass als Collateral für jetzt dein Hauskauf machen.
Warum?
Die erste, die erste Prämisse check ich nicht.
Warum muss ich das nicht so ein bisschen machen?
Naja, du brauchst ja du musst kein Whale sein, aber du musst ja kaufst ein Haus für irgendwie zwei Millionen und musst irgendwie 400.000 Dollar Sicherheit oder was weiß ich was, hinterlegen.
Dann brauchst du schon mal ein paar Bitcoin.
Aber das brauche ich ja nicht zwangsläufig, aber warum, das muss doch nicht alles im Bitcoin sein.
Also ich kann ja sagen, guck mal, hier sind 200.000 in Cash und 200.000 habe ich nochmal in Krypto und damit kann ich mir meine Gesamtsicherheit.
Also ich kann da einfach ein Fahrrad vielleicht nur Liquid.
Aber die Leute machen das ja auch nicht mit.
Also, also wenn du dir jetzt mal das durchschnittliche Portfolio anschaust, von Amerikaner und kann sein, dass die Zahlen jetzt hier komplett falsch sind, aber ich würde mal vermuten, dass da ein signifikanter Anteil davon in Aktien ist.
Also wahrscheinlich im SP-ETFs, vielleicht ein paar Einzelaktien, dann hast du vielleicht noch irgendwie ein bisschen Gold irgendwie rumliegen, ein bisschen Bitcoin wahrscheinlich ähnlich groß, ja, ein paar Prozente ähnlich groß wie Gold, dann hast du irgendwie ein bisschen Cash und vielleicht haben die Leute schon bereits bestehende Immobilien.
Was ist das, was du jetzt am ehesten für so eine neue Sicherheit hinterlegen würdest?
Das sind irgendwie dein Cash und deine bestehenden Immobilien vielleicht als Sicherheit für eine neue Immobilie oder für eine zweite, wie auch immer.
Ich glaube, es ist ja heute schon nicht der Fall, dass du nicht, dass du da hingehst und sagst, ja, ich hinterlege jetzt hier meine SP 500 ETFs als Sicherheit für meine neuen Hauskauf.
Ist das so?
Weiß ich nicht.
Ich würde mich keine Daten dazu.
Ich habe gar keinen Fall.
Würde ich überraschen.
Deshalb, ich sehe quasi, ich glaube, immer noch, was ich sagen möchte, oder was wo, glaube ich, die Vermutung herkommt, ist, dass Bitcoin und Krypto eher als Risk Asset immer noch gesehen wird, als im Vergleich zu quasi Store of Value.
Es ist immer noch nicht so dieses, okay, ich lege mir das unters Kopfkissen.
Für viele Investoren.
Glaube ich, es ist eher noch quasi, okay, das ist etwas, was total durch die Decke gehen kann, was aber auch wieder total fallen kann.
Und die Volatilität im Markt zeigt das ja so ein bisschen.
Und weniger, hey, das lege ich jetzt hier 30 Jahre zur Seite, solange wir jetzt hier irgendwie meine Darlehen läuft.
Und deshalb nutze ich das jetzt als Sicherheit, um das zu finanzieren.
Ich glaube, das, weiß ich nicht, deshalb weiß ich nicht, ob das jetzt schon so ein Gamechanger ist, aber es ist natürlich interessant, in Zukunft werden das vielleicht mehr, wenn mehr und mehr Leute Bitcoin eher als etwas sehen, was sie quasi langfristig auch halten wollen, und dann quasi ein Teil des Portfolios ist, den man auch vielleicht, gegen den man irgendwie Darlehen rausnehmen möchte.
Ja, was man als Sicherheit hinterlegen möchte.
Sorry.
Ich finde es aus zwei Gründen spannend oder zumindest schön zu sehen.
Das erste ist, ich kann es jetzt halt bei irgendwie staatlichen Institutionen oder fast staatlichen Institutionen als Sicherheit hinterlegen.
Das heißt, das ist irgendwie so ein staatliche Proof-Stempel kriegt es dadurch.
Weißt du so, es wird ernst genommen, es ist nicht nur irgendwie Funny Money im Internet, sondern wir befinden uns wirklich so einen Schritt in den Mainstream oder machen einen Schritt in den Mainstream.
Die zweite Sache, wo ich es interessant finde, ist, unabhängig davon, wie viele Leute das wirklich ab heute nutzen werden, es nimmt ein Grund zu verkaufen raus.
Angenommen, du hast in Bitcoin investiert und du möchtest dir jetzt ein Haus kaufen, dann warst du früher gezwungen, deine Bitcoin zu verkaufen, um die Sicherheit für dein Hauskredit aufbringen zu können.
Richtig.
Das muss in Zukunft nicht mehr so sein.
Und unabhängig davon, ob das ein Prozent oder 100% aller Bitcoin-Halter benutzen, es wird zumindest mal nicht mehr Verkaufsdruck auf den Bitcoin kommen, sondern wahrscheinlich eher weniger da sein.
Und das finde ich auch eine tolle Entwicklung.
Ich sehe es aber auch kritisch, auch aus zwei Gründen.
Ich glaube, es sind zwei, mal gucken, ob es fünf werden, während ich spreche.
Und zwar, ich weiß nicht, ob ich dieses Risk-on-Asset Bitcoin und Co.
verbunden haben möchte mit so etwas wie dem Häusermarkt.
Aktuell war das Schöne daran, dass die Märkte einigermaßen getrennt sind.
Jetzt werden sie irgendwie zusammengeführt.
Was bedeutet das?
Angenommen, ich habe Bitcoin als Sicherheit für mein Hauskauf hinterlegt.
Und auf einmal verliert der Bitcoin 50% an Wert.
Was passiert?
Erstens wird mir das Haus weggenommen und zweitens meine Bitcoin auf den Markt geworfen.
Dann haben wir auf einmal haufenweise Obdachlose in den USA.
Und Nummer zwei, irgendwie gleichzeitig auch nochmal ein Price-Dump bei Bitcoin.
Finde ich irgendwie nicht so cool.
Und auf der anderen Seite ist es natürlich jetzt so, Spekulationsblasen im Häusermarkt werden vielleicht durch steigende Bitcoin-Kurse auch nochmal getrieben.
Weil du halt auf einmal die Leute anfangen, Sicherheiten zu hinterlegen, die vielleicht gar nicht so sicher sind, weil der Preis aktuell künstlich aufgeblasen ist.
Und auf einmal hast du dann wieder Häuser auf Kredit ohne Ende gekauft und wir haben schnell wieder 2007.
Ich glaube, da übertreibst du ein bisschen.
Also ich glaube, da, also zum einen ist einfach Krypto als erste Klasse viel, viel zu klein dafür und irgendetwas auch nur ansatzweise in eine Immobilienspekulationsblase treiben zu können.
Ja, let's see.
Also, ich will mal, lass uns mal in einem Jahr drüber sprechen, wie viele Häuser jetzt wirklich, also wie viel Bitcoin-Collateral jetzt wirklich irgendwie bei den bei Fanny May und Freddie Mac hinterlegt ist.
Und dann können wir mal versuchen drüber zu sprechen, was der, was der tatsächliche Einfluss davon ist.
Aber ich glaube, eine Sache, wo du, wo ich dir da recht geben würde, ist halt diese Verschmelzung.
Und die sehen wir aber auch schon durch die ETFs, ja.
Also, durch die ETFs hast du es jetzt auch schon, dass du eine neue Investorengruppe jetzt in der Holderbase hast, die mit anderen Beweggründen oder vielleicht anders mit ihrem Portfolio agiert und auch mit ihren Bitcoin-Beständen agiert, als dass die Crypto-Natives machen oder jemand, der vielleicht heute schon sagt, hey, meine Bitcoin werde ich nie anfassen oder die halte ich langfristig und das ist auch unkorreliert jetzt so irgendwie zum Aktienmarkt oder sonst was.
Und du hast andere quasi Investorengruppen, die sicherlich da anders drüber nachdenken und das mehr als ein quasi ein Portfolio sehen.
Und wenn jetzt irgendwie ein Krieg sonst wo ausbricht, dann verkauft man halt genauso Bitcoin, wie man irgendwie was anderes verkauft oder kauft, genauso wie man was anderes kauft.
Also ich glaube, das haben wir auf jeden Fall.
Die Auswirkungen von Bitcoin als Collateral, die würde ich erstmal noch, das beobachten wir mal.
Bevor du mich da jetzt wieder in so eine Verschwörungstheoretiker-Ecke stellst oder mir dann wie bei Pippin drei Jahre lang vorwirfst, dass es angeblich meine Lieblingscoin wäre, bloß weil ich es am Random mal erwähnt habe.
Ich sage nicht, dass es heute oder nächstes Jahr dazu kommt, sondern ich sage jetzt einfach, dass diese beiden Märkte Rückkopplungseffekte haben können, die schwer abzuschätzen sind.
Und who knows, wie das in zehn Jahren dann aussehen wird.
Das ist vielleicht ein Wort zur Mäzigung, dass die Leute nicht denken, ich mache hier den Teufel an die Wand.
Trotzdem, wir haben jetzt sehr breit, wir haben über Mainstream gesprochen, wir haben über Häuser gesprochen, wir haben über Rentenpläne gesprochen, lass uns ein bisschen mehr in die Nische gehen.
Und zwar ein Hekt, der diese Woche passiert ist, bei scheinbar einem Protokoll, von dem ich diese Woche zum allerersten Mal gehört habe.
Es hat nichts mit Tokio zu tun und Fast and the Furious.
Was hat, was hat es mit Drift auf sich und warum wurde der ganze Bums gehackt.
Genau, also Drift Protocol ist ein Perpetual Exchange, aber ich meine mittlerweile auch im Landingmarkt aktiv auf Solana.
Da einen ist so der größeren Liefer-Protokolle.
Und da haben wir tatsächlich gestern, also am 1.
April, war ja leider kein April Scherz, ein größeren Hack gesehen.
Ich glaube, rund 270 Millionen Dollar wurden dort, wurden dort gestohlen.
Und ich glaube, es gibt ein paar interessante Sachen.
Also erstmal von meinem aktuellen Verständnis, was ich heute Morgen noch gelesen habe, wie das abgelaufen ist.
Sehr technisch, aber ich glaube, scheinbar haben die Hackers geschafft, Adressen zu erstellen, die eine konstante, die quasi, wie schreibe ich das?
Also du hast normalerweise so eine Art Time-Out, ja.
Also bei jeder Transaktion, wo dir irgendwas approvedet, hast du eigentlich so eine Nounce, die dann irgendwann auch, wo quasi dein Recht, was du bekommst, dann irgendwann abläuft.
Und die haben es geschafft, so eine so constant NONCE-Adressen zu erstellen.
Und somit haben sie sich quasi Rechte erschlichen, die kein Time-out hatten, ganz vereinfacht gesagt, ja.
Und das Ganze wurde gekoppelt dann mit einem, also das war der eine Bestandteil des Hacks und das zweite war eher ein Social Engineering, wo dann eben zwei Leute oder zwei Signer der Drift-Multisick, also Multistick heißt ja einfach nur, dass ich quasi jetzt nicht eine Person von Drift irgendwie da irgendwelche Assets von A nach B schieben kann, sondern in dem Fall gibt es quasi fünf Leute, die die Signing-Rechte haben, die irgendeine Private Key haben.
Und es müssen für jede Änderung müssen mindestens zwei von fünf Leuten eine Transaktion unterschreiben.
Heißt aber auch, wenn ich zwei von fünf Leuten ihren Private Key klaue, kann ich quasi das über das Drift-Protokoll erstmal bestimmen oder auf jeden Fall Änderungen machen.
In dem Fall war das so, dass diese Hacker eben zwei Leute ausgetrickst haben, und denen quasi eine Transaktion vorgesetzt haben und die dachten, das ist quasi irgendeine Routine-Geschichte, diese signen, also etwas, was sie eigentlich sein wollten, war es aber eigentlich nicht.
Und da kommt jetzt eben diese Durable Nances ins Spiel.
Dadurch, dass sie sich diese Rechte gesichert haben, haben sie, haben sie die eben quasi beibehalten.
Also, das hat schon vor mehreren Tagen stattgefunden.
Und die haben jetzt aber gewartet, eben bis gestern um diesen Hack durchzuführen.
Genau, 270 Millionen an Assets, komplett gemischt, relativ viel UCC, teilweise Salt, teilweise Fahrtcoin, alles Mögliche, wurde zum Großteil in ETH getauscht.
Einfach weil es natürlich nicht so einfach einzufrieren ist, wie jetzt UCC.
Ich glaube hier ein paar interessante Sachen.
Das erste ist, es hat, glaube ich, über eine Stunde gedauert, bis Drift das wirklich bemerkt hat.
Auf jeden Fall habe ich gesehen, dass es schon erste Tweets eine ganze Zeit davor gab, dass hier irgendwas scheinbar schiefläuft gerade.
Und das zweite ist auch, dass, und das hat jetzt unser Lieblingsdetektiv Zach XBT angeprangert, dass sich Circle nicht dazu dazu entschieden hat, diese Assets nicht einzufrieren.
Also die hatten ja auch über eine Stunde als Zeitfenster, um theoretisch diese UCC einzufrieren.
Haben sie nicht gemacht.
Ich bin mir relativ sicher, dass sie kontaktiert wurden, ohne jetzt da irgendwie Insiderwissen zu haben.
Wo kommt die Stunde her?
Weil ich würde jetzt denken, die haben die Assets rausgezogen und sofort in ETH getauscht.
Das hat eine Stunde gedauert, bis Drift das gepeilt hat.
Und dementsprechend wäre das ja auch der frühste Zeitpunkt gewesen, wo Circle hätte reagieren können.
Ja, es gab ja schon davor, es gibt ja Leute, die monitoren sowas konstant.
Und es gab schon Tweets, die relativ früh darauf hingewiesen haben.
Und ich habe heute Morgen einen Tweet von Zach XPT gelesen, der zu Circle, der quasi Circle-Anpranger gestellt hat und gesagt hat, hey, ihr hattet über eine Stunde Zeit.
Also scheinbar gab es ein gewisses Zeitfenster, bevor diese Assets dann auch getauscht wurden.
Und man hat sich scheinbar dagegen entschieden, was interessant ist, glaube ich.
Und ja, jetzt muss man mal gucken.
Also für Drift ist das natürlich fast ein bisschen der Todesstoß, würde ich sagen.
Ich meine, das war jetzt davor schon ein Protokoll, was irgendwie so semi-gute Traction hatte.
Ich weiß nicht, wie gut die sich davon erholen werden, ehrlicherweise.
Und es wird natürlich in den nächsten Tagen noch interessant zu sehen sein, wenn das die entsprechenden Researcher, die sich noch besser auskennen, ja, mit diesen Sicherheitslücken oder diesen Systemen, dann wirklich mal ein Postmortem schreiben und sagen, okay, was ist hier genau?
Was ist genau abgelaufen?
Wer steckt vielleicht dahinter?
Ich glaube, ich hatte heute Morgen schon gelesen, dass es Vermutungen gibt Richtung Nordkorea.
Aber ja, ich glaube, mal wieder sehr, sehr schade zu sehen.
Und natürlich, wir hatten das ja mit dem letzte Woche schon mit dem Exploit bei Reserve.
Gerade in einem Bärenmarkt, wo Leute sagen, okay, ich halte Stablecoins und ich packe die dann vielleicht irgendwelche Default-Protokolle, um wenigstens noch ein bisschen Zinsen drauf zu bekommen.
Und dann wird dir dein Geld da auch noch geklaut.
Das schafft halt nicht gerade Vertrauen und ist, glaube ich, jedes Mal wieder sehr, sehr schade zu sehen.
Ist auch tatsächlich ein Risiko, wo ich merke, dass ich es immer wieder vernachlässige.
Also ich sehe irgendwelche Yields im DeFi-Bereich und man ist mittlerweile sensibilisiert für solche Terra-Luna-Geschichten.
Also immer wenn du irgendeinen algorithmischen Shit siehst, dann bist du ein bisschen vorsichtiger und sagst, ja, ja, das ist ja, das geht so lange gut, bis es nicht mehr gut geht.
Aber wirklich ein Risiko, was selbst wenn du sagst, die ganze Nummer is bulletproof, man nicht vernachlässigen kann, ist das halt wirklich einfach irgendein Scheiß-Sicherheitsfehler dabei sein kann, der dazu führt, dass deine gesamte Knete weg ist.
Naja, anyways, unabhängig davon, also du warst letztes Jahr in New York, nicht letztes Jahr, sondern letzte Woche.
Wie sind deine Reisepläne aus?
Gibt es demnächst eine große Ethereum-Konferenz, auf die du reist?
Geht es wieder nach Amsterdam oder hast du irgendwie andere Pläne?
Nee, aktuell nicht.
Also diese Woche ist die ECC in Cannes, sind die ja aktuell.
Da wäre ich eigentlich sehr, sehr gerne hingefahren.
Dadurch, dass ich letzte Woche bei New York war, habe ich mir das jetzt diese Woche gespart.
Damit der Haussägen nicht schief hängt, ja.
Damit der Hausegen nicht schief hängt.
Und ja, ich glaube, wäre auch einfach sehr, sehr anstrengend geworden, so back-to-back.
Aber genau, ich habe es so ein bisschen verfolgt.
Es gab einige ganz spannende Announcements.
Ich meine, es gibt A, Livestreams, wenn man möchte, kann man sich die anschauen.
Und B wäre natürlich alles auch auf Social Media und so weiter geteilt von den entsprechenden Protokollen.
Eine Sache, die mir ins Auge oder die ich gesehen habe, war, dass Ethereum etwas Neues announced hat.
Wir hatten ja schon den Tweet gesehen vor ein paar Monaten, dass Vitalik sich so ein bisschen über die L-2s aufgeregt hat und gesagt hat, der Großteil der L2s sind eigentlich nicht, erfüllen nicht den Zweck, den wir ursprünglich mal von ihnen wollten.
Und sie sind mehr so wannabe-L-2s.
Und er hat ja auch gesagt, sie werden, man geht weg von der L2-Centric Roadmap hin zu einer Stärkung von Ethereum Mainnet wieder.
Und es wurde jetzt etwas bekannt gegeben, das so ein bisschen zu dem Thema gehört und zwar hat Ethereum eine Economic Zone gelauncht, die sich primär darum kümmert, die schlechte User Experience kümmert, die daher kommt, dass Leute quasi auf all diesen fragmentierten L2s unterwegs sind, so ein bisschen zu lösen.
Und ich glaube, die Idee ist, wie ich es jetzt verstanden habe, dass zum einen ETH der native Gas-Token für alle Chains sein soll.
Das macht es natürlich schon mal einfacher, weil einige Chains ihre eigenen Gas-Tokens haben und es somit schwierig ist für jemanden, der dann vielleicht den Guest-Token nicht hält, auf der Chain irgendwelche Transaktionen zu tätigen.
Und zum anderen soll es eine gewisse Interoperability zwischen den Chains geben.
Das heißt, ich kann in einer Transaktion Smart Contracts über Chains hinweg aufrufen und quasi durchführen.
Klingt jetzt erstmal nach einer großen Vision, ich glaube, wir müssen mal schauen.
Ich muss mir auch ehrlichweise das technische, die technische Erklärung dazu nochmal nochmal anschauen.
Ich hatte nur das Announcement jetzt gelesen.
Insofern macht es für mich erstmal viel Sinn, quasi die Vision ist hier zu sagen, okay, wir haben diese ganzen L2s, lasst uns doch jetzt mal darum kümmern, dass das Ganze aber von der User Experience her so vereinfacht wird, dass man eigentlich diese Unterschiede noch weniger wahrnimmt als Nutzer.
Und es führt natürlich auch zu einer gewissen Effizienz, weil du nicht mehr unbedingt das Problem hast, dass Liquidität zwischen den unterschieden Chains so fragmentiert ist, sondern jetzt Ethereum eben eher als eine Art Hub agieren kann.
Auch das sollte quasi helfen, dass das Ethereum-Ökosystem weiter an Attraktivität gewinnt.
Was das jetzt für die einzelnen L-2s bedeutet, ich würde mal behaupten, dass das vielleicht den Prozess, also den schleichenden Tod, den so die ein oder andere L-2 vielleicht erfährt, aktuell, eher noch beschleunigen würde.
Also weil was siehst du, du hast halt viele, die gelauncht wurden, die eigentlich keine wirkliche Attraction aktuell haben.
Manche sind sehr erfolgreich, ja, wie Base und andere.
Aber manchmal passiert halt auch nichts und die dümpeln halt so ein bisschen davor sich hin und leben vielleicht noch deshalb, weil sie irgendwie ihren eigenen Gas-Token mal announced haben oder weil sie irgendwie Liquidität haben auf gewissen Protokollen, die halt jetzt da noch rumsitzt.
Und ich glaube, durch so eine Stärke, stärkere Koppelung mit den ganzen anderen L-2s, führt das vielleicht dazu, dass die Sachen dann auch noch schneller runtergehen, weil die Liquidität halt dann doch einfacher irgendwie rübergebritt werden kann oder was weiß ich was.
Also so würde ich das, wann das ist, wenn jetzt meine ersten Gedanken dazu.
Aber wir müssen mal gucken, was jetzt die Timeline ist, wie schnell das wirklich implementiert wird und was dann die so, die Second Order-Effekts davon sind.
Okay, also ich die technischen Details verstehe ich noch weniger als du.
Ich habe in meinem Kopf abgespeichert, Ethereum baut einen größeren Notausgang, damit die Leute alle von den L-Dos runterkommen oder zumindest mal auf andere L-2s oder dahin gehen können, wo es wo tatsächlich die Party unterwegs ist.
Und ich glaube, an dieser Stelle würde ich es auch damit belassen.
Denn ich hoffe, du hast ein bisschen Party diese Woche mitgebracht in deinem Polymarket-Wochenblatt.
Letzte Woche ist es ja ausgefallen, weil du groß auf Reisen warst.
Schieß mal los, was wir diese Woche in der Ausgabe so für Headlines haben.
Das Polymarket Wochenblatt.
Ja, ich weiß gar nicht, ob so Party ist.
Ich glaube, eher ein paar Party Pooper News, die ich habe.
Auf der einen Seite hat die CFTC, also die Behörde, die jetzt für Prediction Markets zuständig ist in den USA, bekannt gegeben, dass man aktiv jetzt gegen Insider-Handel vorgehen wird oder noch stärker vorgehen wird und entsprechend den Leuten den Prozess machen wird.
Wird mal interessant zu sehen sein, was das, also was das jetzt genau nach sich, nach sich zieht.
Also wie viele Verfahren da jetzt wirklich kommen, wo man dann auch die Leute entsprechend zurückverfolgen kann und so weiter.
Wahrscheinlich könnte ich, ich könnte mir schon gut vorstellen, dass man da jetzt so ein paar große Verfahren anzettelt, einfach auch um ein Signal in den Markt zu schicken und zu sagen, guck mal, es lohnt sich nicht, für irgendwie ein paar tausend Dollar oder auch ein paar 10.000 Dollar hier irgendwie mit Ins zu agieren.
Im Zweifel kommst dafür einen Knast und vielleicht sorgt das schon dafür, dass wir eine gewisse Effizienz da in den Markt reinbekommen.
Ja, oder halt eben nicht.
Also ich meine, das ist ja das Argument eigentlich, dass Insiderhandel Märkte effizienter macht, weil Informationen, die die Öffentlichkeit nicht hat, dann auf einmal eingepreist werden.
Ja, wobei ich ja hier nochmal die Unterscheidung treffen würde, zwischen Insider-Handel und Insider-Handel.
Also da gibt es immer das schöne Beispiel, was hier Brian Armstrong von Coinbase, glaube ich, mal in einem Talk erwähnt hat, wo er sagt, okay, du bist du bist Kapitän von einem Öltanker und du stehst im SUS-Kanal und siehst, dass vor dir irgendwie einer an den Öltanker gegen die Wand fährt, ja, beziehungsweise halt so irgendwie ein Unfall baut, dass du in dem Moment siehst, okay, ich könnte niemand durchkommen.
Ich gucke jetzt mal auf Bully Market, ob ich hier vielleicht irgendwie drauf wetten kann, ja, oder ich, ich, ich, ich, ich setze jetzt irgendwie auf steigende Ölpreise, wie auch immer.
Sollte, solltest du das machen dürfen und in dem Moment für eine gewisse Effizienz im Markt sorgen oder eben nicht, ja, ich würde sagen, das wäre vielleicht die eine Art von Insider-Handel.
Die andere Art von Insider Handel ist, du bist Militär in weiß nicht, USA oder Israel oder sonst wo, erfährst du jetzt von einem Angriff, der in zwei Tagen stattfinden soll und setzt dann dein Geld darauf.
Oder ein besseres Beispiel: wir hatten jetzt einen Token-Sale diese Woche, wo ein Protokoll wusste von gewissen VCs, dass die bis zu 5 Millionen auf jeden Fall committen wollen in dem Token-Sale.
Und es gab jetzt einen Polymarket darauf, der so ein bisschen, glaube ich, die Frage war, werden die, wird das Protokoll 6 Millionen Dollar raisen können oder nicht.
Und die haben mit ihrem eigenen Geld drauf gesetzt, ja, werden wir raisen können, weil sie bereits wussten, dass 5 Millionen schon committed sind.
Und das ist Information, die nur nicht öffentlich war.
Das ist, glaube ich, ganz, ganz klarer Fall.
Insider-Handel quasi Non-Public Material Information oder wie die Definition auch immer ist, ist, glaube ich, eine einfache Sache.
Aber das meine ich mit dem Insider-Handel Insider-Handel.
Also, ja, es gibt, glaube ich, Informationen, die nicht jeder hat, die dazu beitragen, dass ein Markt effizienter wird, die aber jetzt irgendwie keine kriminelle Handlung darstellen.
Und es gibt andere Informationen, die kein anderer hat, die ganz klar eine kriminelle Handlung darstellen.
Wenn du vor also ich bin bei dir und dagegen wollte ich auch gar nicht argumentieren.
Ich wollte eher darauf hin bedeuten, dass Insider-Handel, selbst wenn er illegal ist, ein Markt effizienter macht, weil Informationen eingepreist werden, die vorher nicht im Preis drin waren.
In dem Augenblick, wo du eine Information hast, du veränderst die Quote in die Richtung, sodass die Leute, die nur die Quote lesen, sagen, okay, es ist wahrscheinlicher geworden, dass diese Firma XYZ einsammelt.
Und die zweite Frage, die ich mir ehrlicherweise ein kleines bisschen stelle, weil du sagst jetzt, es ist ganz klar illegal und ich frage mich so ein bisschen, was die Rechtsgrundlage ist.
Also es ist ja schön, dass irgendeine Behörde sagen kann, wir verfolgen verfolgen jetzt mehr Insider-Handel, aber die Definition von Insider-Handel in Deutschland ist zumindest mal so, dass es sich auf den Wertpapierhandel beschränkt.
Und du hast eine Marx-Missbrauchsverordnung etc.
pp und die Kriterien, wann Insider-Handel greift oder wann nicht, sind relativ eng.
Gut, jetzt kann man in Deutschland sagen, okay, da sind Polymarke und Co.
vermutlich eh nicht erlaubt.
Ja, aber in den USA weiß ich gar nicht, was da die Rechtsnorm ist, auf der verfolgt werden soll.
Dass man halt einfach nur sagt, so.
Ja, wieso?
Politische Markets sind reguliert unter der CFTC und die CFTC hat genauso wie die SCC ganz klare, ganz klare Regeln, was Insider-Handel angeht und nicht, also es sind die gleichen Grundlagen.
Es sind regulierte Märkte.
Von daher ist ganz einfach, es ist der gleiche Insider-Handel, wie wenn du irgendwelche Commodity-Futures-Märkte mit Insider-Handel beeinflusst.
Also dadurch, dass die Sachen jetzt reguliert sind, musst du dich halt auch mit dem Regulator auseinandersetzen.
Und wenn der, wenn der Regulator nur eine Definition von Insider-Handel hat, dann ist halt blöd, wenn du gegen diese Definition verstößt.
Und die orientiert sich natürlich am traditionellen Finanzmarkt, wo es eben ganz klar definiert ist, was Insider-Handel ist und was nicht.
Geht es eben meistens um diese quasi Non-Public Material Information in den USA auf jeden Fall.
Und ich glaube, nochmal auf den Punkt zu kommen, ich glaube, dass da jetzt eben versucht wird, mal ein Signal in den Markt zu senden, dass halt eine gewisse Art von eben nicht von eben nicht erlaubten, Insider-Handel nicht erwünscht ist.
Aber ich glaube, dass das, dass das nicht um dass das nicht so voll gehört, dass jetzt Prediction Markets nicht mehr effizient sind, weil du quasi immer noch die anderen Leute hast, die vielleicht auch irgendwie Informationen haben, die jetzt aber nicht auf irgendeine illegale Art und Weise erlangt haben und trotzdem darauf setzen und quasi Wisdom of the Crowd immer noch dazu führt, dass die Märkte tendenziell effizienter sind als das, was du vielleicht irgendwie in einzelnen News Outlets liest.
Ja, ich meine, das ist sowieso auch nochmal eine Frage, wo ich mir selbst fast widersprechen würde, weil ich gesagt habe, Insider-Handel macht einen Markt immer effizienter.
Das stimmt wahrscheinlich auch nur zu einem gewissen Grad, weil du wahrscheinlich irgendwann auch eine Form von adverses Selektion hast.
Also wenn ich als normaler Marktteilnehmer weiß, dass ich im Endeffekt ja vielleicht immer eine faire Quote bekomme, aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auch von einem Insider übers Ohr gehauen werde, nehme ich nicht mehr daran teil.
Das ist so ein bisschen die Frage, keine Ahnung, wahrscheinlich gibt es da irgendein spieltheoretisches Konstrukt, was uns beantwortet, ob das jetzt gut oder schlecht für Märkte ist.
Grundsätzlich glaube ich aber zu begrüßen, dass ein bisschen was dagegen getan wird und fairere Spielregeln zumindest mal durchgesetzt werden.
Das war die erste Party Puper News.
Hast du noch weitere Sachen, die mir die Stimmung verageln hier?
Ja, zweite Party Puper News ist noch, dass Polymarket, oder ich weiß nicht, ob es Party Puper ist, aber Polymarket hat ihre Fees jetzt auf jeden Fall erhöht und ist jetzt eigentlich in fast allen Kategorien auf einem ähnlichen Niveau wie Kelchi.
Polymarkt hat ja lange Zeit keine oder sehr niedrige Fieß, um so ein bisschen auch das Wachstum anzukurbeln.
Und da ist man jetzt von abgewichen, da habe ich nur gelesen, dass es so ein bisschen Ärger mit der Community gab, weil scheinbar die Viees, die jetzt eingeführt wurden, ein bisschen davon abweichen, was ursprünglich mal irgendwie kommuniziert wurde.
Ja, ich glaube, vielleicht relevant für alle, die jetzt Polymarket irgendwie für einen potenziellen Airdrop farmen, je höher die Fees sind, desto ja, desto höher muss natürlich die Erwartung an den Airdrop sein, weil man ja mit jedem Trade dann eben diese Fees zahlt und somit einem wirklich auch Kosten entstehen.
Interessant, interessanter Schachzug.
Also vor zwei Wochen berichtest du mir noch, dass Calci eine Milliarde verlost und scheinbar in den USA ein extrem großer Verteilungswettbewerb zwischen den beiden großen Prediction Markets-Plattformen stattfindet.
Und jetzt entscheidet sich eine, da so ein bisschen Sand ins Getriebe zu bringen und zu sagen, wir machen jetzt Transaktionsgebühren.
Also für gewöhnlich passiert sowas ja dann auf Investorendruck oder sowas, dass man sagt, okay, wir müssen jetzt auch zeigen, dass wir profitabel sein können.
Ich glaube, dafür ist es ehrlicherweise aus Business Building-Perspektive noch ein bisschen zu früh, zumindest in meinen Augen.
Aber werden wir sehen, wie sich das auf die Marktanteile auswirkt.
Hast du noch irgendwelche News im Polymarket-Wochenblatt?
Ja, genau, noch eine Sache.
Ein ganz interessantes Projekt.
Ich meine mich so, dass ich es hier schon mal erwähnt habe.
Pumpcase.
Ich gucke parallel nach.
Guck mal nach, Pumpkate, also Pump und dann so wie RK, Kate geschrieben.
Die, da entwickelt sich auf jeden Fall der Token gerade wieder.
So ein bisschen in die richtige Richtung.
Und die bauen an sehr interessanten Sachen.
Kannst du dir so vorstellen, wie eine Art Prediction Markt Widget, was sich irgendwie in unterschiedlichste Sachen einbauen kann.
Ich glaube, der klasste der erste Use Case, den sie aktuell adressieren, sind Livestreams, also Streamer, die dann innerhalb ihres Livestreams quasi Real-Time-Prediction Markets integrieren können, integrieren können.
Und das ist so ein bisschen, kannst du dir vorstellen, wie der quasi Live-Chat, der mitläuft, aber on Steroids.
Also da kannst du dann sagen, okay, finde ich in den nächsten 10 Minuten irgendwie ein seltenes Item.
Oder wer gewinnt jetzt, gerade wenn irgendwie das so ein Multiplayer-Geschichte ist, wer gewinnt irgendwie hier den nächsten Kampf oder wie auch immer.
Also ich glaube, in dem ganzen Gaming, Livestreaming-Bereich, super interessant.
Kann natürlich auch auf Livestreaming außerhalb von Gaming bezogen sein.
Also ja, was sagt irgendwie Person XY als nächstes?
Ist natürlich einfacher zu manipulieren, als jetzt innerhalb eines Games, wo es im Zweifel irgendwie kompetitiv ist und nicht so einfach eben zu beeinflussen ist.
Und jetzt dann die nächste nächste große Frage oder Frontier, die hier adressiert wird, ist das Thema E-Sports und quasi live E-Sports, wo man jetzt auch sagen kann, okay, ich kann in Zukunft dann quasi Prediction Markets laufen lassen, während ich hier irgendwelche E-Sports-Competitions oder sonst was mehr anschaue.
Ist, glaube ich, super interessant.
Es ist noch ziemlich früh sicherlich, aber grundsätzlich glaube ich schon, dass das zu einem höheren Fanengagement oder vielleicht einer anderen und besseren Streaming-Experience führen kann, wenn die Leute eben auch noch nicht nur zuschauen, sondern vielleicht irgendwie noch aktiver involviert sind, dadurch, dass sie vielleicht ihr erspartes auf unterschiedliche Predicture Markets wetten.
Ob das jetzt gesellschaftlich das Sinnvollste ist oder nicht, halt mal dahingestellt, aber ich glaube, es von der von der Produktseite finde ich es interessant, dass man so ein bisschen durchzuspielen und PumpKate baut das eben, kommt aus dem Pump-Ökosystem, deshalb der Name Pumpkate, vielleicht wenn sie das auch nochmal umnen in Zukunft, aber ja, die sind da sehr aktiv.
Ich habe parallel mal nachgeguckt und hab's tatsächlich gefunden, in Folge 203 haben wir schon mal darüber gesprochen.
Und ich glaube, damals im Zusammenhang mit Flugverspätungen, dass man irgendwie auch auf die wetten konnte.
Ich weiß nicht, ob das auch.
Okay, perfekt.
Weil für alle, ja, das ist eigentlich die perfekte Überleitung in mein kleines Housekeeping-Segment.
Für alle, die sich mich fragen, wie ich das so schnell gefunden habe, worüber der Nagel hier gesprochen hat.
Ich habe mich am Wochenende mal ein bisschen hingesetzt und die Nächte durchgemacht, um unser Wiki auf Vordermann zu bringen, dass alles Coin nichts muss, Wiki.
Ihr wisst, wir hatten da so ein bisschen schon mal letztes Jahr experimentiert.
Da war ein bisschen das Problem oder die Idee war, eine Plattform zu bauen, auf der ihr alle unsere historischen Folgen durchsuchen könnt, schnell zu den Kapiteln springen könnt, die euch interessieren, falls wir hier irgendwie Fachbegriffe benutzen, die in Vergessenheit geraten sind, weil wir das letzte Mal vor 50 Folgen darüber gesprochen haben.
Und wir hatten damals schon oder ich hatte damals schon eine Plattform gebaut, hatte aber ein bisschen das Problem, dass ich viele der Folgen manuell einfügen musste, ein paar Mal händisch auch noch rübergehen musste, etc., sodass nicht alle historischen Folgen drin waren und ich irgendwann auch vergessen habe, das ganze Ding zu pflegen.
Glücklicherweise haben wir jetzt Cloud Code und Vibecoding.
Ich mich also hingesetzt, habe das Ding komplett neu aufgesetzt.
Es sind keine kompletten Transkripte mehr drin, sondern Kapitelzusammenfassungen, die, glaube ich, sehr, sehr viel user-freundlicher sind.
Außerdem haben wir es auch auf eine ordentliche Domain umgezogen.
Ihr findet es unter Allescoin.xyz.
Und da könnt ihr, wie gesagt, zu jedem Thema, was wir irgendwann mal besprochen haben, solltet ihr relativ schnell drauf kommen.
Könnt auch da direkt die Folgen hören, wenn ihr da Bock drauf habt.
Also deshalb checkt es sehr, sehr gerne mal aus.
Ihr findet es in den Shownotes.
Und Julius, wo ich gerade hier schon im Housekeeping bin, muss ich dir auch noch was anderes beichten.
Ich habe mir nicht nur die Wochenende Nächte um die Ohren geschlagen, sondern auch einen ganz frühen Morgen mit dem Noah Leidinger und bin ein bisschen fremd gegangen.
Hast du es mitbekommen?
Ich habe gesehen, ihr habt, ich glaube, zweieinhalb Stunden lang Podcast.
Ja, hast du noch nicht reingehört.
Ich habe noch nicht reingehört, nee.
Okay.
Ja, ich glaube, es passt hier ganz ans Ende dieser Folge.
Für die Leute, die sagen, Mann, ich kann nicht genug davon bekommen, zumindest von dem Flado Might.
Also, ich meine, von dir, kriegt man in Carry-Tale aktuell noch nicht so viel zu hören.
Aber CarryTale im Endeffekt ein neues Format, was Noah und ich gestartet haben.
Keine Sorge, es wird niemals in Konkurrenz zu diesem Format hier laufen, weil wir sind ja eher so wöchentlich, blick ein bisschen zurück, ich mache Hausaufgaben und werde hier ja auch noch über meine Trading Bot-Challenge berichten.
Aber CarryTale ist ein ganz, ganz anderes Format.
Und zwar, ich weiß nicht, kennst du Acquired.
Ja, klar.
Es ist mein absoluter Lieblingspodcast, eigentlich, ein US-amerikanisches Format, die auch so super lange Deep Dives machen, aber halt auf Englisch und vor allem viele auch US-amerikanische Unternehmen etc.
Wir haben gesagt, hey, eigentlich hätten wir auch mal richtig Bock, fernab von jedem Zeitlimit in Firmen richtig tief einzutauchen, die Historie zu beleuchten, zu analysieren, zu gucken, was ist da das Erfolgsgeheimnis oder was hätten wir vielleicht auch anders gemacht.
Und genau das haben wir, haben wir mit Carry Tail jetzt gestartet.
Du hast gerade schon erwähnt, die erste Folge ist draußen zweieinhalb Stunden.
Die wird zu Red Bull sein oder ist zu Red Bull.
Tatsächlich auch sehr, sehr gut angelaufen.
Also wir haben deutlich mehr Streams, als wir es eigentlich erwartet haben.
Wir sind schon im vierstelligen Bereich und das für ein ganz neues Format.
Also insofern relativ happy, obwohl ich es hier letzte Woche komplett vergessen habe, anzuteasern.
Deshalb an der Stelle nochmal der Hinweis, also wenn ihr da Bock drauf habt und jetzt das Osterwochenende noch ein bisschen Zeit habt, ein bisschen Pause von der Familie braucht, dann nutzt das gerne und gebt dem neuen Format eine Chance.
Ihr findet es auf allen Podcast-Plattformen CarryTale.
Also wie das Fairy Tale, nur halt mit dem Carrie vorne.
Was hinter dem Namen steckt, erklären wir dann auch direkt im Podcast.
Und genau, das ist der Appell von meiner Seite an dieser Stelle.
Ansonsten bleibt mir natürlich noch wie immer der Hinweis zu sagen, bitte, wenn ihr irgendwie Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback habt, dann sehr, sehr gerne im Discord.
Wenn ihr da nämlich auch drin gewesen wärt, wärt ihr auch nochmal ein bisschen früher über unser Wiki informiert worden.
Also ich habe es da nämlich, glaube ich, schon vor zwei oder drei Abenden da reingepostet.
Ansonsten sehr, sehr gerne auch diesen Podcast teilen auf Social Media mit euren Freunden, Kollegen, etc.
Wie gesagt, schaut gerne im Discord vorbei.
Ihr könnt uns gerne auch auf unseren Social-Kanälen alles Coinstrich-Pott schreiben.
Guckt euch das Wiki an, falls ihr irgendwas nicht verstanden habt.
Der Link dazu, den findet ihr auch nochmal in den Shownotes.
Und Julius, ich wünsche dir jetzt auf jeden Fall frohe Ostern.
Freue mich sehr, dass wir nächste Woche dann zur gewohnten Zeit sprechen.
Und bis dahin, alle Jute.
Ciao, ciao.
Mach's gut floh.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars.
Bei OMR.
