# Markets Rally on Iran De-escalation; SpaceX IPO Filing Triggers Sector Surge

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-04-02

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Begeisterung bei Weltraumaktien, Rückenwind für Rheinmetall und einen fatalen Patzer von Anthropic.
Im Thema des Tages verraten wir euch Energiewerte, die langfristig von der Iran-Krise profitieren.
Und in der AAAD schauen wir uns an, was das neue elektrische Wunderauto von Mercedes wirklich taugt und was das für die Aktie bedeutet.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen.
Und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 2.
April und wir wünschen euch einen befreiten Start in den Tag.
Heute vor einem Jahr rief Donald Trump den Liberation Day aus und schüttelte die Märkte damit kräftig durch.
Und seitdem hat sich auf der Welt so einiges getan.
Ein Jahr später haben sich Anleger aber offenbar von den Sorgen über die Folgen des Iran-Konflikts gelöst und sind jetzt voller Hoffnung auf einen zeitnahen Frieden im Nahen Osten in den April gestartet.
Der DAX setzte seine Erholung mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent auf 23.299 Punkte fort.
Der SP 500 gewann 0,7 Prozent und der Nasdaq 100 legte 1,2 Prozent zu.
Wie US-Präsident Donald Trump sagte, werden die Angriffe der Vereinigten Staaten im Iran in zwei bis drei Wochen beendet sein.
Er denke, sein Land werde noch, Zitat, vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger brauchen.
Und diese Aussagen drückten die Ölpreise deutlich, was wiederum die Inflationserwartung dämpfte.
Am Rohstoffmarkt fiel der Rohölpreis der Sorte Brand zur Lieferung im Juni zeitweise sogar unter die viel beachtete Marke von 100 US-Dollar je Barrel.
Am Abend wurde das Fass mit etwas unter 102 Dollar gehandelt.
Und Investoren, die zuvor wegen des hohen Ölpreises und der Auswirkungen auf die Konjunktur und Inflation die Reisleine gezogen hatten, kehrten nun in den Markt zurück.
Das sagt Chef Marktanalyse Andreas Lübkow von Broker CMC Markets.
Und er sagt auch, aus Angst noch ein weiteres Stück der Erleichterungsrally zu verpassen, werden sie jetzt aktiv und beschleunigen so die Erholung im DAX.
Und er meint damit natürlich die Investoren.
Tja, die Iran-Aussagen von Donald Trump, die lassen die Märkte aber weiterhin im Unklaren zwischen diplomatischer Lösung und Waffenstillstand und dem Einsatz von Bodentruppen bleibt so ziemlich alles möglich.
Entsprechend hoch ist die Nervosität der Anleger.
Das zeigte sich gestern auch in der Sektorenentwicklung.
Während in Europa fast alle Branchen zulegten, Kriegen ausgerechnet, die bisherigen Kriegsgewinner unter Druck.
Die Chemiewerte, die zuletzt von der Erwartung einer so verknappten globalen Versorgung profitiert hatten, kamen nicht so gut voran.
Im DAX ging es für BSF mit minus 2,8 Prozent abwärts.
Im MDAX zählten Lanxess und Evonic zu den schwächsten Werten.
Und international gehörten Equinor und Repsol, die zwischen 4 und 6 Prozent verloren zu den schwächsten Werten.
Und auch BP, Orlean und Totalgerieten unter Druck und gaben jeweils mehr als 2% nach.
Rheinmetall legte dagegen weiter zu anderes.
Rückenwind kam von Goldman Sachs.
The US Investment Bank setzte die Aktie auf ihre European Conviction List, also auf die Liste der aussichtsreichsten Werte in Europa.
Analyst Sam Burgess sieht den Düsseldorfer Konzern als klare Nummer 1 im Rüstungssektor.
Der Grund, Rheinmetall profitiert from the europäischen Aufrüstungszyklus und stößt ja in immer neue Geschäftsfelder vor.
Ja, und das zog auch die Titel in zweiter Reihe mit nach oben.
RENK legt im MDAX 8,2% zu, Hensold gewann 9,4% und TKMS, die sprang sogar um fast 15%, befeuert von einer Kaufempfehlung der Citigroup, die beim deutschen U-Boot-Bauer weiteres Potenzial sieht.
Potenzial ist das richtige Stichwort.
Das steckt nämlich auch in der diesjährigen IPO Saison, die aktuell so richtig Fahrt aufnimmt.
Laut Bloomberg and Wall Street Journal hat SpaceX vertraulich Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.
Offiziell äußerte sich das Unternehmen dazu zunächst nicht.
Ihr wisst, dass Elon Musk's Raumfahrtfirma bis zu 75 Milliarden Dollar einnehmen will.
From dieser News and natürlich auch von der Mondmission Artemis 2 profitierten gestern Raumfahrtaktien kräftig.
Intuitive Machines gewannen 10%, Planet Labs legt 9% zu and Rocket Lab 5%.
Ja, und die deutsche OHB, die ja das europäische Service-Modul der Artemis 2 Mission liefert, die kletterten ebenfalls um 10%.
Destiny Tech 100 stiegen um 8,2%, da SpaceX die größte Beteiligung dieses Fonds ist.
Als möglicher Termin für den größten Börsengang aller Zeiten gilt weiterhin der Juni.
Es wäre wohl der Auftakt für ein starkes IPO, ja.
Genau, weil auch OpenAI und Anthropic Börsengänge prüfen sollen.
Aktuell, so geht es zumindest aus verschiedenen Medienberichten hervor.
Und die Volumina werden entsprechend groß.
Wie passend, dass es gestern auch Neuigkeiten dieser beiden IPO-Kandidaten gab.
Mein Highlight und offenbar auch kein April-Scherz war eine Panne by Anthropic.
Das KI-Startup hat versehentlich Teile des wichtigen Quellcodes seines Programmieragenten Claude Coat veröffentlicht.
Eine fehlerhafte Veröffentlichung auf der Entwicklerplattform NPM machte es möglich, den gesamten Code zu rekonstruieren.
Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich das Material 1000fach im Netz.
Ups.
Yeah, und dann gibt es noch Neuigkeiten von Cathy Wood und OpenAI.
Denn die Star-Investorin schichtete im März ihr Portfolio deutlich um.
Nach massiven Verkäufen von bis zu 348 Millionen Dollar nutzte sie die Liquidität für gezielte Zukäufe.
Allen voran eine neue Großposition in OpenAI.
Rund 175 Millionen Dollar investierte ARC über mehrere Fonds in den Chat-GPT-Entwickler und machte ihn damit direkt zu einer der größten Positionen im Flaggschiff ETF Arc.
Daneben setzte Wood auch auf bekannte Wachstumswetten.
Sie stockte Position bei Robin Hood auf und bei CRISPR Therapeutics.
OpenAI gab ja jetzt erst bekannt, die größte Finanzierungsrunde abgeschlossen zu haben, die jemals ein Startup abgeschlossen hat.
Was war sonst noch wichtig?
Die Aktien von Elan Lilly liegt num 5,7% zu, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA die Upneympille Foundio zugelassen hatte.
Davon profitierten auch andere Entwickler von Adipositas Medikamenten.
Structure Therapeutics gewann 7,3%, Viking Therapeutics 2,4% und Altimon 3,7%.
Intel holt sich derweil die volle Kontrolle über seine Chipfabrik in Irland zurück und zahlt dafür mehr als 14 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Apollo, nur zwei Jahre nach dem Teilverkauf.
Der Schritt signalisiert eine deutliche finanzielle Erholung.
Nach staatlicher Beteiligung und Milliardeninvestments von Softbank and Nvidia sieht sich Intel wieder stark genug, strategische Schlüsselanlagen komplett selbst zu kontrollieren.
An der Börse kam das natürlich gut an.
Die Aktie legte mehr als 8 Prozent zu.
Ganz anders die Papiere von RH, ehemals Restoration Hardware.
Die Aktie des US-Luxusmöbelunternehmens brachen um knapp 20 Prozent ein.
Der Konzern erwartet im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 2 bis 4 Prozent.
Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von gut 8 Prozent gerechnet.
Ja, das ist dann ja doch schon ein bisschen unterschiedlich.
Aber Stichwort, womit man jetzt hier rechnen kann, ihr wisst es natürlich mit den Terminen.
Viel ist heute aber nicht los.
Die Firmengruppe LiPA präsentiert ihre Jahreszahlen.
Außerdem gibt es so ganz vereinzelte Makrozahlen wie die US-Handelsbilanz für den Februar.
Ansonsten bereitet sich die Welt aber vielerorts schon auf das Osterwochenende vor.
Ja, und eins noch: Das Statistische Bundesamt veröffentlicht, Zahlen zur Finanzierung der Gesundheitsausgaben in Deutschland.
Dann aber heißt es hoch die Hände Osterwende.
Das Thema des Tages.
Wer profitiert eigentlich am meisten von der Energiekrise?
Wir wissen ja noch nicht, wie lange der Krieg noch dauert und wie lange die Straße von Hormuz noch blockiert sein wird.
Aber was jetzt schon feststeht, die Folgen für den Öl- und Gasmarkt werden noch Monate, wenn nicht Jahre zu spüren sein.
Das liegt unter anderem daran, dass in der Golfregion bis zu 40 Anlagen der Öl- und Gasindustrie beschädigt sein sollen.
Das heißt, bis die wieder mit voller Kapazität produzieren, wird noch einiges an Zeit vergehen.
Und das heißt, selbst bei einem Waffenstillstand werden sich die Preise für Öl und Gas auf höherem Niveau einpendeln als vorher.
Der Chef der internationalen Energieagentur IEA, Fatih Pirol, hat bereits vor der möglicherweise schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten gewarnt.
Für euch als Verbraucher und Arbeitnehmer bedeutet das einen Kaufkraftverlust.
Zumindest dann, wenn ihr nicht gerade selbst eine Ölquelle besitzt.
Als Anleger könnt ihr die höheren Preise für Sprit und Heizöl aber gewissermaßen ausgleichen, wenn ihr in Unternehmen investiert, die eben eine oder besser mehrere Ölquellen besitzen.
Ja, und die Preissprünge am Öl- und Gasmarkt, die lassen die Margen von Energiekonzernen nach oben schnellen, das kriegen wir alle mit.
Und damit auch die Börsenkurse der Konzerne, beziehungsweise was mir dann noch besonders gefällt, die künftigen Dividenden.
Wenn ihr im klassischen Energiesektor investiert seid, dann habt ihr Chancen, die Mehrkosten, die ihr sonst im Leben habt, durch Gewinne in eurem Wertpapierportfolio auszugleichen.
Das ist einer der Vorteile, wenn man ein Depot hat.
Die durchschnittlichen Break-Even-Kosten liegen bei einem westlichen Ölkonzern so bei 35 Dollar pro Barrel.
Und jetzt könnt ihr aber selber ausrechnen, was das für ein operativer Hebel ist, wenn der Marktpreis eher bei 100 als bei 60 Dollar liegt.
Allerdings, je nachdem, wo die Ölkonzerne, das Öl- und Gas auch fördern, ist der Effekt stärker oder eben halt schwächer.
Und das schlägt sich jetzt schon in der Entwicklung der Kurse nieder.
Die Aktien der britischen Shell zum Beispiel, die liegen aktuell gut ein Viertel höher als zu Jahresanfang.
Bei Total Energie aus Frankreich beträgt das plus 40 Prozent.
Und bei Equinor aus Norwegen, ja, da hat sich die Aktie sogar um zwei Drittel verteuert.
Chefron aus den USA steht 30 Prozent höher als zu Jahresanfang.
Und ExxonMobil, an Amerikas größer Energiekonzern, der auch die legendäre Standard Oil von Jordan Rockefeller zurückgeht, ja auch einen guten Drittel.
Ja, die Frage, wie er euch jetzt mit den Produktionskosten und den Standorten auseinandersetzt, den regulatorischen Risiken und all dem anderen, ja, die will ich ja gar nicht erst aufwerfen.
Nötig ist das aber eigentlich nicht.
Ihr könnt heute nämlich auch in einen Sektor ETF investieren, wie beispielsweise den X-Trackers MSEI World Energy.
Der liegt 2026 ebenfalls mehr als 40% plus.
Größte Position sind da.
Amerikas Marktführer Exxomobil und Chevron, gefolgt von Shell und Total Energie.
Der iShare's Oil and Gas Exploration and Production ETF hat sich auf Firmen spezialisiert, deren Geschäft auf die Erkundung neuer Öl und Gasvorkommen und deren Erschließung ist.
Hochgewichtet sind hier ConocoPhillips, EOG Resources und Canadian Natural.
Bei Defonds gingen es seit Jahresanfang ebenfalls gut 40 Prozent nach oben.
Aber jetzt kommt es die noch spannendere Frage lautet: Was kommt eigentlich nach dem Iran-Schock?
Und da rücken nach den Anbietern fossiler Energien dann doch jene Unternehmen in den Fokus, die das Rückgrat der Versorgung von morgen bilden könnten.
Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 mussten Volkswirtschaften rund um den Globus jetzt ein zweiten Mal innerhalb von vier Jahren erleben, wie teuer sie mangelnde Energieunabhängigkeit zu stehen kommen kann.
In vielen Ländern, gerade auch Asiens, setzt jetzt ein Undenken ein, ob nicht alternative Formen der Energieerzeugung Sinn machen.
Klar, jetzt werden Photovoltaik und Windkraft, Öl und Gas auf Jahrzehnte nicht komplett ersetzen können.
Aber das Umdenken Richtung regenerative Energien, das hat in manchen Ländern schon eingesetzt.
We have dazu auch mit Portfolioverwaltern gesprochen.
Und einer von ihnen, der Dortmunder Wealth Manager Orte Gehlen, der hat uns gesagt, Zitat, vielleicht ist die Krise von 2026 der Katalysator, auf denen die erneuerbare Industrie gewartet hat.
Es geht nicht nur um Ideologie, sondern um nackte Unabhängigkeit.
So hat es der Geldprofi formuliert.
Jedes Windrad und jede Solaranlage könnte ein Stück Freiheit von instabilen globalen Lieferketten sein.
So zumindest die These.
Wer daran glaubt, dass die Zukunft in erneuerbaren Energien liegt, wird eher auf Netzausbau und Netzsicherheit, Energiespeicherung und dezentrale Versorgung setzen.
Diese werden auf Jahre hinaus profitieren.
An der Börse hat sich das schon ansatzweise niedergeschlagen.
Nicht zufällig finden sich unter den bestgelaufenen deutschen Aktien des Jahres 26 gleich mehrere aus dem Bereich erneuerbare Energien.
Ganz vorne steht da die Firma Verbio, die es seit Anfang des Jahres auf ein Plus von 92 Prozent bringt.
Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt stellt Biokraftstoffe her, die in Zeiten teurer Rohölprodukte zunehmend konkurrenzfähig werden.
Und dann ist da auch noch Nordex, eigentlich auch mal eine AAA ID-Wert.
Der Windlagenbauer aus Hamburg hat seit Januar 55 Prozent an Wert gewonnen und damit zum ersten Mal seit Anfang des Jahrhunderts einen Börsenwert von mehr als 10 Milliarden Euro erreicht.
2025 haben die Hamburger einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro erreicht.
2026 sollen die Erlöse bei 8,2 bis 9 Milliarden Euro liegen.
Die Marge soll ebenfalls steigen.
Noch 2023 hatte Nordex übrigens rote Zahlen geschrieben.
Ja, und dann gibt es dann noch den Photovoltaikspezialisten SMA Solar, bekannt für seine Wechselrichter und Speicherlösungen aus einer Hand.
Ja, mit einem unterjährigen Plus von 40 Prozent.
Da braucht sich die Aktie auch nicht zu verstecken.
Allerdings werden sich viele von euch daran erinnern, dass SMA Solar auch anders kann.
Nach dem Höhenflug 2023 hatte die Aktie bis 25 dann fast 90 Prozent ihres Wertes verloren.
Ja, ihr seht, gerade im Bereich der erneuerbaren Energien lohnt sich die Diversifizierung.
Wer zum Beispiel auf Sonnenkraft setzt, kann sich den Invesco Solar Energy ETF anschauen.
Top-Positionen sind Nextpower, N-Phase und Fürst Solar aus den USA und Nlight Renewable aus Israel.
Der Invesco-ETF kennt relativ hohe jährliche Gesamtkosten von 0,69 Prozent und hat sich seit der Auflage im August 2021 als äußerst schwankungsintensiv erwiesen.
Da die Iran-Krise nicht zuletzt in Asien das Interesse an Sonnenenergie neu belebt hat, könnt ihr darauf spekulieren, dass die Solarspezialisten künftig auch aus Fernost verstärkt Aufträge halten.
Denn das ist die Region, die besonders von Energielieferungen aus dem Golf abhängig ist und die bisher noch nicht so stark auf die Photovoltaik gesetzt hat.
Die AAA des Tages.
Pünktlich um 17 Uhr 17 Uhr flatterte gestern eine E-Mail von Marcel ins Postfach.
Er hat sich daran erinnert, dass Nando in einer Samstagsfolge von einem E-Auto geschwärmt hat.
Marcel ist neugierig geworden und möchte sich das Auto jetzt mal selbst anschauen.
Nur welches Auto war das denn eigentlich noch?
Wir verraten es dir, lieber Marcel.
Nando hat vor kurzem den Mercedes CLA EQ getestet.
Das ist eine Art Mittelklasse Coupé.
Dieses Modell avanciert gerade zum ersten echten elektrischen Verkaufsschlager von Mercedes, nachdem vor allem die Modelle EQE und EQS hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.
Der CLA EQ ist jedoch der erste Vertreter einer neuen Generation der Mercedes-Stromer.
Unter anderem mit moderner 800 Volt-Technik.
Der zweifige Test von Nando hat gezeigt, dass diese neue Elektroära für Mercedes eine goldene werden könnte.
Schließlich widerlegt dieses Auto laut unseren Kollegen wirklich jedes Vorurteil, das Elektroskeptika bislang vorbringen konnten.
Es habe wirklich gute Reichweite, sogar auf der Autobahn, 500 Kilometer bei hohem Tempo.
Und dank eines niedrigen Stromverbrauchs und hoher Ladegeschwindigkeit 400 Kilometer, neue Reichweite in 20 Minuten.
Nando hat es von Berlin nach Zürich mit nur einem Ladestopp geschafft.
Sein Urteil, das kompletteste E-Auto aller Zeiten, mit dem Mercedes tatsächlich den Aufbruch in eine neue E-Ära gelungen ist.
And ihr könnt euch denken, wenn ein Stichwort wie neue Era hier fällt, dann ist das oft ein hervorragender Grund in der AAAD mal tiefer einzusteigen.
Die Entwicklung rund um den Autobauer ist dieser Tage wirklich spannend.
We haben ja gestern schon darüber gesprochen, dass die Stuttgarter gerade ihr Engagement in den USA deutlich ausbauen.
Sie investieren zusätzlich rund 7 Milliarden Dollar.
Der Schritt ist strategisch.
Die USA bleiben ein Schlüsselmarkt.
Gleichzeitig zwingt die Zollpolitik aber zu mehr lokaler Produktion.
Über die vergangenen zehn Jahre hatte der Konzern bereits rund eine Milliarde Dollar in den Standort gesteckt.
Konkret treibt Mercedes eine Lokalisierungsstrategie voran.
Damit reagiert der Autobauer direkt auf die gestiegenen Importzölle von 15 Prozent und sichert sich Wettbewerbsvorteile im größten Absatzmarkt außerhalb Europas.
Und genau hier wird es über den Einzelfall hinaus interessant.
Denn was wir bei Mercedes sehen, ist kein Sonderfall, sondern Teil eines viel größeren Trends in der Autoindustrie.
Die US-Zelle zeigen nämlich Wirkung.
Zumindest kurzfristig.
Statt die Preise für amerikanische Kunden spürbar zu erhöhen, belasten sie bislang vor allem die Margen der Hersteller.
Daher verlagert nicht nur Mercedes, sondern zum Beispiel auch BMW, seine Produktion mehr und mehr in die USA.
Beide Konzerne produzieren längst im großen Stil vor Ort und nutzen ihre Werke nicht nur für den US-Markt, sondern auch für den Export.
Gerade SUVs werden in den USA gefertigt und weltweit verkauft.
Eine Strategie, die durch die Handelsbarrieren noch attraktiver geworden ist.
Ja, damit verschiebt sich so ein bisschen die Logik der Produktion.
Früher ging es vor allem um Kosten.
Heute geht es zunehmend um die Politik dahinter.
Zölle von mehr als 27% machen Importe aus Mexiko deutlich unattraktiver.
Volkswagen und Audi reagierten auch schon und passen ihre Lieferketten an.
Der Trend ist also klar.
Produktion folgt zunehmend der Absatzregion.
Bemerkenswert ist, dass die Nachfrage noch stabil bleibt.
Langfristig könnte sich das jedoch ändern.
Mit neuen Modellgenerationen dürfte der Preisdruck steigen.
Und damit könnten die Zölle doch noch bei den Konsumenten ankommen.
Gleichzeitig bleibt die strategische Unsicherheit hoch.
Für die Autobauer bedeutet das, sie müssen ihre Produktions- und Investitionsentscheidungen künftig stärker an die politischen Rahmenbedingungen ausrichten.
Und für euch als Anleger heißt das.
Die Autoindustrie wird immer stärker zu einem politischen Investment.
Wer heute investiert, setzt nicht nur auf Technologie und Nachfrage, sondern auch auf Handelsregeln und Standortentscheidungen.
Gewinner sind vor allen Dingen die Hersteller, die flexibel produzieren und ihre Wertschöpfung schnell an neue Rahmenbedingungen anpassen können.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an triple at Welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Tja.
Und das war jetzt auch schon die letzte reguläre AAA-Folge in dieser Woche, denn es ist Ostern.
Und deshalb haben wir euch für euch etwas ganz besonderes ausgedacht.
Erstmals wird es nämlich an einem Wochenende gleich zwei Gesprächsfolgen geben.
Zwei Folgen, aber ein Gespräch, denn niemand geringeres als der größte der AAA-Stammgäste hat sich bei Holger und Nando angekündigt.
Vassili Papas ist so Gast und sein Auftritt ist spannender, klüger und tiefgreifender als alle anderen zuvor.
Und weil sein KI Deep Dive so tief ist, teilen wir die Folge auf.
90 Minuten erscheinen am morgigen Freitag.
Natürlich inklusive aktueller Marktanalyse von Nando und Holger.
Und den zweiten Teil, also das Finale, gibt es dann am Ostersonntag für euch.
So seid ihr über die gesamten Osterfeiertage hinweg mit frischem AAA-Content versorgt.
Das wollt ihr sicherlich nicht verpassen.
Daher abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
